Ihre Meinung zu: Bloomberg-Bewerbung: Der Streit um den "kleinen Michael"

25. November 2019 - 9:07 Uhr

Wer tritt für die Demokraten gegen Trump an? Mit der Kandidatur von Michael Bloomberg ist das Rennen noch spannender geworden. Seine parteiinternen Gegner greifen ihn wegen seines Reichtums an. Von Sebastian Hesse.

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Kommentare

Quereinsteigen ist als

Quereinsteigen ist als Politiker ganz gut. Dann haben die auch mal was vom Leben mitbekommen. Aber im Greisenalter, wie Trump, oder jetzt Bloomberg, bringt das auch keinen weiter.
Als Staatslenker dard man nicht im Rentenalter sein. Das ist ebensowenig glaubwürdig oder seriös, als wäre man direkt mit dem passiven Wahlrecht ins Amt gerutscht. Und noch einen "alten weissen Mann" brauchen die usa bestimmt nicht. Da muss ein smarter kennedytyp hin, der das ganze zerschlagene inzernationale Porzellan von Trump wieder kittet.

Erst einmal ist es gut

Dass es Leute gibt in Amerika, die sagen , also gegen Trump muss was getan werden. Schlechter wie jetzt kann es nicht werden.Die Aussendarstellung von den USA ist auf grottigen Niveau. Und : 8 Jahre Trump führt Amerika zum Entwicklungsland . Früher oder später . Politisch wie wirtschaftlich.

Ungewöhnlich

Egal ob Demokraten oder Republikaner, sogar die US-Bürger sehen so langsam ein, dass Reichtum einzelner Bürger die Gesellschaft so stark spalten kann, dass es möglicherweise sogar zu einem Bürgerkrieg kommt. So sehr unsozial ist es, wenn Reichtum existiert, und dazu beiträgt, die Ungleichheit in Einkommen und Vermögen immer größer werden zu lassen.

rer Truman Welt

Unabhängig von den internen Konkurrenten in der demokratischen Partei, teile ich deren Kritik am Reichtum immer häufiger in die Politik drängender "Überreicher". Bloombergs Einstieg in die bzw. Weg in der Politik ist für mich ein Indiz seiner Motivation: eine weitere Bühne zur Selbstdarstellung.
Das ist für mich eine weitere mögliche gefährliche Entwicklung in Demokratien, eine sog. "Rich-Man-Democracy" neben bspw. einer "Vulgärdemokratie" (Philip Kitcher). Ich habe den Eindruck, die Welt steht vor einer grossen "Ordnungs-Politischen-Aufgabenstellung".

Reichtum als Nachteil?

Bloomberg will 100 Millionen in TV-ads investieren.
Nicht um fuer sich zu werben, sonder um in den key battleground states (Michigan, Pennsylvania, Wisconsin, Florida, Arizona, North Carolina..) Trump's nicht eingehaltene Wahlersprechen und Fehler in der Innen- und Aussenpolitik public zu machen.

Sein Vermoegen macht ihn independent, er muss keinem spender in Zukunft einen Gefallen tun

@ Superschlau, um 09:15

Ich finde Ihre Äußerungen zum “Greisenalter“ etwas überheblich. Wenn man jung ist, erscheinen einem Menschen über 65 gerne als alt bis uralt, je nachdem, wie gut diese “erhalten“ sind und wie top man sich selber findet.
Einem 65-jährigen Menschen generell die Fähigkeit abzusprechen, als “Staatslenker“ fungieren zu können, ist zumindest oberflächlich gedacht; es braucht außer hochgekrempelten Ärmeln, kombiniert mit smartem Auftreten, auch einer gewissen Lebenserfahrung und Abgeklärtheit, diesen Job mit Verantwortung auszufüllen.
Auch wenn hier zuweilen das alte Sprichwort gilt:
“Alter schützt vor Torheit nicht.“

Nun ja

Der „kleine Michael“ ist keine Gefahr für die Wiederwahl unseres Präsidenten.

Amerika First

t - online berichtet: „Der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister Bloomberg teilte am Sonntag mit: "Ich bewerbe mich als Präsident, um Donald Trump zu besiegen und Amerika wieder aufzubauen.“
Also schon wieder „Make Amerika great again.“?
Im Westen nichts Neues.

...

die Demokraten sind echt ein trauriger haufen. keiner ihrer Kandidaten reißt einen vom hocker, und selbst im Vorwahlkampf dreht sich alles um Trump. Ich hatte eigentlich erwartet, das Hilary Clinton nochmals antritt. Die Partei der Demokraten ist außerdem gespalten in zwei Lager: moderate und extrem Linke. Das kann man sehr schön daran erkennen, das für manche Obama als "conservative" gilt. Aber auch an den Kandidaten selbst, die versuchen diesem extem linken Flügel zu gefallen und dadurch die mitte der Bevölkerung verlieren, denn sind wir mal ehrlich: Die Mehrheit der Amerikaner ist weder links noch rechts, sonder "swing Voters". Durch extreme Rhetorik wird diese aber vergrault. D.H. wenn Trump wiedergewählt wird liegt was nur am umgang der Demokraten mit ihren Mitmenschen...

@ MW-Kasparov-Fan 09:24 Uhr

"So sehr unsozial ist es, wenn Reichtum existiert, und dazu beiträgt, die Ungleichheit in Einkommen und Vermögen immer größer werden zu lassen."
Sollen die sich etwa ein Beispiel an Deutschland nehmen?
Mit knapp 14.000 EURO/Monat (Diäten und Pauschale) fordern unsere Volksvertreter vom Pflichtversicherten bis ca. 6.000 EURO/Monat eine Eigenverantwortung für ihre Alterssicherung - während sie selber für sich keine Eigenverantwortung kennen und sich eine Alterssicherung zubilligen wie sie mit den höchsten Beiträgen nicht erreicht werden kann.
Das ist nur EIN Beispiel für eine politisch gewollte Ungleichheit in Deutschland.

Wie nennt sich eine Staatsform

in der nur Milliadäre das Sagen haben?

@harry_up und @Sternenkind

harry_up:

65 ist ja ok, aber 77? Bloomberg ist dann78, wenn er gewählt werden sollte.

Sternenkind:

sind sie US-Amerikaner? falls nicht, ist Trump auch nicht "ihr" präsident.

Einige Dinge zur Richtigstellung

Ich weiß nicht, woher einige Foristen hier die Information beziehen, Bloomberg sei ein politischer Quereinsteiger. Der Mann war Bürgermeister von New York und meines Wissens recht erfolgreich. Das ist doch allgemein bekannt.

Und, Entschuldigung, seit wann bitte ist Reichtum in der amerikanischen Politik ein Problem? Da haben einige das komplette 20. Jahrhundert verschlafen. Ich sage nur Roosevelt, Kennedy, Bush. Auf die Dynastien der Gründungsväter und die Präsidenten im 19. Jahrhundert möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst eingehen.

Elizabeth Warren nehme ich ihre Krokodilstränen nicht so ganz ab. Sie wird bestimmt auch nicht mit Schuhen aus dem nächsten Discounter herumlaufen.

Ohne Geld kein Wahlerfolg!

Leider ist es eben keine pure Demokratie, wenn, wie vor allem in den USA, diejenigen, die das meiste Geld besitzen, auch die größeren Wahlchancen haben. Bei denen, die viel Geld einsammeln, bestehen dann wieder Abgängigkeiten, siehe W. Bush und die Abgängigkeiten zur Mineralöl-Industrie, was dann auch den Irak-Krieg ausgelöst hat. Leider, leider alles Realität.

@Sternenkind 09:47

Unser Präsident? Seit wann ist Deutschland Teil der Vereinigten Staaten von Amerika? Dieser Mann ist nicht mein Präsident und auch nicht der Präsident von anderen deutschen Bundesbürgern. Bei der Wiederwahl sind die Trump Fans sich auch sehr sicher in ihrer Überheblichkeit.

Das mit dem Alter ist tatsächlich so eine Sache...

@harry_up: klar, nicht jeder über 65 ist vergreist. Aber hier geht es ganz konkret um jemanden, der aktuell 77 Jahre alt ist, nächstes Jahr mit 78 gerne gewählt werden würde und zum Zeitpunkt der Amtseinführung kurz vor seinem 79. Geburtstag stünde. Das ist dann durchaus ein Alter, bei dem man sich fragen darf, ob man hier überhaupt für eine volle Amtszeit von 4 Jahren wählt und der Vizepräsident wesentlich wichtiger wird.

Bloomberg sollte besser Kamala Harris unterstützen

Obwohl es bald sowiso egal ist wer gegen die Republikaner antritt.

Der Kongress Ausschuss bekommt von Lev Parnas die Aufnahmen von Gesprächen
zwischen Giuliani und Trump bezüglich Ukraine-Gate.
Die ziehen auch noch den Vizepräsidenten,
als auch Devin Nunes mit in den Abgrund.

@Whisper 09:50

Bei diesem US Präsident der von der Mehrheit der Bevölkerung gehasst wird reicht es vollkommen aus einen Kandidaten zu haben der nicht für Skandale steht und der nicht unbeliebt ist. Man muss nur in die Umfragen in Swing States wie Pennssylvania, Michigan, Arizona oder Georgia gucken. Es wird sehr eng werden, ganz anders als Trump und seine Fans glauben. Hillary tritt nicht nochmal an und keiner der derzeitigen Kandidaten ist ubeliebter als Trump.

Alter schützt vor Weisheit nicht

Im höheren Rentenalter kann man in der heutigen Zeit ein Spitzenamt in der gestaltenden Politik nicht mehr ausüben. Wer das nicht selbst erkennt ist von vornherein fehl am Platz.

Einfache Antwort

"Am 25. November 2019 um 09:59 von FritzF
Wie nennt sich eine Staatsform

in der nur Milliadäre das Sagen haben?"

Reich.

Geht man davon aus, das ihre Frage sich auf
Milliardäre einer gesunden und starken Währung bezieht,
leider haben sie ja keine Einheit angegeben.
Und da in z.B. den USA (auf die sie sich ja scheinbar
beziehen) immernoch der Bürger der Souverän ist,
wäre es eine tolle Staatsform, wenn alle Milliardäre
wären.

9.40 von.tinchen- Reichtum als Nachteil ? Ja, JA, J A

Sie behaupten ` Sein Vermögen macht ihn independent, er muss keinem Spender in Zukunft einen Gefallen tun.

Allererst muss Bloomberg sich selber einen Gefallen tun. Damit kommt er bereits im Geruch der Abhängigkeit seines eigenen Unternehmens und Vermögens. Noch kein Präsident hat das weiße Haus ärmer verlassen als reingekommen. Und je größer die Vermögen desto größer die Wünsche.
Dazu kommt noch ein gefährlicher Zusatzwunsch. Mr. Bloomberg ist auch Medienunternehmer, neben finanzielle Wünsche wird er auch besondere Medienwünsche haben. Die dürften größer als bei Mr. Trump sein. Ser hat bereits die Unabhängigkeit der Medien in Frage gestellt.

10:11 von RenamedUser

er hätte vor 4 jahren antreten, und nicht kneifen sollen. dann wäre uns trump erspart geblieben.

He's so sorry.

"Kürzlich erst hatte er sich öffentlich für diese umstrittene Maßnahme entschuldigt. "Das war falsch und das tut mir leid", bekannte der 77-Jährige."

Politikerklassiker, erst Leute diskriminieren, und hinterher tut es einem leid. Keine Konsequenzen, nur Lippenbekenntnisse. Und demnächst geht es von vorne los.

Hoffentlich lässt sich von so etwas niemand einlullen und wählt ihn am Ende doch noch.

09:59 von FritzF

Wie nennt sich eine Staatsform

in der nur Milliadäre das Sagen haben?
///
*
*
Eigentlich nicht Sozialismus.
*
Aber ist es in einer Demokratie nur noch erlaubt, Unternehmer zu beschimpfen?

10:05 von A-H

Mehr Schuhe, Autos und Häuser!
Wieso erwähnen Sie diese Passage - mehr Schuhe - in Ihrem Beitrag, ist Ihnen nicht aufgefallen, dass das reine Ironie war?

Erstmal steht im text, dass

Erstmal steht im text, dass er quereinsteiger ist. Und ja, wenn man ein normales rentenalter errricht hat, sollte man aufhören. Mit managen, mit regieren, mit allem. Dann legt man die füsse hoch und macht der nächsten generation platz, spielt golf oder geht ins casino. So, wie kinder die welt nicht verstehen, verstehen zu alte sie auch nicht mehr. Ich selbst merke ja, dass ich nicht mehr jeden neuen unfug verstehe . Wie sollen dann greise wissen, was dreissigjährige in 15 jahren von ihrem leben erwarten?

alles schonmal gehört

"Der Multi-Milliardär und Ex-Bürgermeister von New York sei ein Schaffer von Arbeitsplätzen, eine Führungspersönlichkeit und ein Problemlöser, wird darin behauptet."

Ich meine mich erinnern zu können, daß Trump fast identische Propaganda für sich gemacht hat.
Mal abgesehen davon ist es schon ulkig, wenn ein Multimilliardär für die Partei antreten will, die derzeit partiell Mao und Stalin links überholen möchte.

@HadiH um 10:52 Uhr

Zitat Warren: "Ich verstehe ja, dass reiche Leute mehr Schuhe haben als unsereins, mehr Autos und mehr Häuser. Aber ihnen steht kein größerer Anteil an Demokratie zu."

Bloomberg hat keinen größeren Anteil an Demokratie für sich eingefordert. Wie kommt sie darauf?

Im Artikel war die Rede davon, dass Frau Warren geätzt hat. Wenn jemand ätzt, ist das ein Zeichen von Sarkasmus und Zynismus, KEINESFALLS ein Zeichen von Ironie.

10:48 von Karl Napf

10:11 von RenamedUser

er hätte vor 4 jahren antreten, und nicht kneifen sollen. dann wäre uns trump erspart geblieben.
////
*
*
Aber dann hätte bei uns heute noch keiner begriffen, was ein Handelsbilanzdefizit ist?

@11:14 von Komplex einfach: Mao und Stalin links überholen

"Mal abgesehen davon ist es schon ulkig, wenn ein Multimilliardär für die Partei antreten will, die derzeit partiell Mao und Stalin links überholen möchte."

Welche Partei in den USA soll das denn sein?

Die US-Democratic Party kann es sicher nicht sein, denn die steht, gemessen an deutschen Maßstäben, in der Wirtschafts- und Sozialpolitik so weit links wie die FDP.

Und zwischen FDP und dem Kommunismus liegen, wenn ich mich richtig erinnere, Welten.

Bloomberg wäre in allen Kategorien besser als ...

... Trump, sei es mit Blick auf

1. persönliche Integrität
2. Bildung und Benehmen
3. wirtschaftliche Kompetenz und Erfolg

Das trifft - zumindest bei 1. und 2. - für jeden Kandidaten zu, der bislang im Vorwahl-Prozess steht.

Dem Präsidentenamt nach 4 Jahren demagogischer Beschädigung die Würde zurückzugeben, wäre schon ein Wert per se.

Der Punkt ist, dass Bloomberg primär dem gegenwärtigen "Front-Runner" Joe Biden Vorwähler abspenstig macht.

Die Chancen Bloombergs, die demokratischen Vorwahlen zu gewinnen, sind bescheiden - aber nicht aussichtslos.

Die Dynamik US-amerikanischer Wahlkämpfe ist nicht zu unterschätzen.

@ 09:47 harry_up

Da stimme ich Ihnen zu: Alter wie Jugend allein sind keine politischen Qualitäten oder Kompetenzen, weder in den USA noch bei uns; da reicht übrigens ein Blick auf den derzeitigen Vorsitzenden der Jungen Union, T.Kuban, der Stammtischbrüller auf Kosten von Minderheiten einsammelt, wenn er über "...das dritte oder das 312. Geschlecht“ witzelt, oder über die damalige Parteikollegin von der Leyen als Verteidigungsministerin herzieht: „Wenn die Verteidigungsministerin mehr Kinder als Flugzeuge hat, ist das nicht die Ausrüstung, die wir wollen.“ Zum Fremdschämen. Genau wie etliche hämische Aussagen des alternden Trump... Das findet man in der Tat bei jung wie alt.

Das ist alles, was die

Das ist alles, was die Demokraten zu bieten haben?
Da ist der Begriff "Rentner" ja noch direkt schmeichelhaft. Und mit Frau Warren eine "echte" Cherokee-Indianerin......
Arme Demokraten.

11:14, Komplex einfach

>>Mal abgesehen davon ist es schon ulkig, wenn ein Multimilliardär für die Partei antreten will, die derzeit partiell Mao und Stalin links überholen möchte.<<

Mao und Stalin werden von jedem braven Sozialdemokraten links überholt.

Das waren nämlich keine Linken. Wenn man für "rechts" die Definition autoritär, hierarchisch orientiert und militaristisch akzeptiert, und dies ist meine, dann handelt es sich bei den von Ihnen Genannten eindeutig um Rechte.

Daß sie sich dabei dann vorgeblich auf Marx beriefen, tut nichts zur Sache. Da es nämlich vorgeblich war.

@Komplex einfach 11:14 - Aus der Perspektive eines ...

... randständigen Weltbildes mag

"Mal abgesehen davon ist es schon ulkig, wenn ein Multimilliardär für die Partei antreten will, die derzeit partiell Mao und Stalin links überholen möchte."

... das etwas zu sagen haben. Im Licht der Realität bleiben das Propaganda-Schlagworte aus dem unterirdischen "Niveau"-Bereich von Info-Wars und Breitbart.

Bei welchen Punkten der politischen Agenda würde das denn konkret zutreffen ?

Die Demokraten bieten halt

Die Demokraten bieten halt das Beste auf, was sie haben!
Warren ("Pocahontas") mit ihren Indianer-Geschichten, Sanders ("crazy Bernie") mit seinen kommunistischen Ideen, und Biden ("sleepy Joe"), der mal gerne an den Haaren seiner Kolleginnen schnüffelt oder Nasen-Reiben will....
Jetzt noch Bloomberg ("little Michael"), der in seiner Zeit als Bürgermeister durch Rassismus aufgefallen ist.
Gute Rentner-Truppe!

Bloomberg sollte die Chance. ..

...bekommen. Obwohl mich sein Alter auch etwas nachdenklich stimmt, aber die Amis mögen das wahrscheinlich mit anderen Augen sehen. Meines Wissens hat Trump auch das Rentenalter überschritten. Und wenn ich mir dann noch den alten, sehr gebrechlich wirkenden Sanders anschaue, der würde dann ebenfalls keine Rolle spielen dürfen.
Was Biden betrifft, denke ich mal, er wird auch einige Millionen auf sein Konto haben. Und wieso steht diesen Personen keine Demokratie zu?
Barack Obama hat recht, wenn er sagt, es dürfe nicht zu sehr nach links abdriften, das wäre ein plus für Trump. Und jede /r andere wäre besser als dieser Machtmensch Trump.

Stalin links?

@Komplex einfach

"Mal abgesehen davon ist es schon ulkig, wenn ein Multimilliardär für die Partei antreten will, die derzeit partiell Mao und Stalin links überholen möchte."

Immer wieder erfrischend zu sehen, wie Komplexes einfach wird, wenn man in der Liste der faschistischen Diktaturen Länder findet, die unter 'kommunistisch' firmieren. Und das nicht nur in Eigenetikettierung, sondern vor allem für deren" Klassenfeind", damit der auf ewig einen billigen Popanz hatte, um die eigenen Schwächen im System zu übertünchen.
Eine zentral gelenkte und gewalttätige, bespitzelnde und aggressive Diktatur wie die Sowjetunion oder China ist per se nicht kommunistisch. Kann man alles nachlesen und ist völlig ungeeignet, um Relationen zum Wahlkampf in den USA herzustellen.

@11:45 Neutrale Welt

Einerseits spielen Sie wohl auf die inneramerikanische Debatte über die Frage an, ob und wie weit Elisabeth Warren cherokeeische indianische Wurzeln hat oder nicht, andererseits formulieren Sie dabei einen Satz, den Kommentierende, die diesen Hintergrund nicht kennen, auch rassistisch deuten könnten, was sicher nicht Ihr Interesse ist, oder? Es bleibt für mich so oder so rätselhaft, was Sie damit sagen wollen.

Anmerkung

Michael Bloomberg möchte eine Steuer für vermögende US Amerikaner einführen, die, wie er sagte, auch ihn belasten würde. Diese Idee könnte auch auf sein hohes Alter zurückzuführen sein.
In den USA steht man sozialistischen Ideen eher skeptisch gegenüber. Nicht umsonst wurde Obama wegen seiner Krankenversicherung für alle, so abgelehnt. Hat Mr. Bloomberg nicht die Latinos- und Afro Amerikaner hinter sich, steht zu erwarten, dass Biden und Bloomberg sich im Wahlkampf zerreiben.
Der lachende Sieger wäre President Trump, der die Welt mit weiteren 4 Jahren Präsidentschaft gestaltet!

@Cosmopolitan_Citizen

"Der Punkt ist, dass Bloomberg primär dem gegenwärtigen "Front-Runner" Joe Biden Vorwähler abspenstig macht."

Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er einfach (m.M.n. berechtigterweise) Angst davor, dass das Impeachmentverfahren und die dadurch bedingten ständigen Lügen Trumps über Biden selbigen die entscheidenden Prozentpunkte kosten werden, und dass kein anderer Trump schlagen könnte.
Er nimmt also Biden nicht unbedingt etwas weg, da dieser mglw. schon gar keine echte Chance mehr auf das Präsidentenamt hat.

"Die Chancen Bloombergs, die demokratischen Vorwahlen zu gewinnen, sind bescheiden - aber nicht aussichtslos.

Die Dynamik US-amerikanischer Wahlkämpfe ist nicht zu unterschätzen."

Und das trifft im Negativen (mglw. für Biden) und im Positiven (mglw. für Bloomberg) zu.

re neutralewelt

"Warren ("Pocahontas") mit ihren Indianer-Geschichten, Sanders ("crazy Bernie") mit seinen kommunistischen Ideen, und Biden ("sleepy Joe"), der mal gerne an den Haaren seiner Kolleginnen schnüffelt oder Nasen-Reiben will....
Jetzt noch Bloomberg ("little Michael"), der in seiner Zeit als Bürgermeister durch Rassismus aufgefallen ist.
Gute Rentner-Truppe!"

Dass Sie sich Trumps Herabsetzungen und Beleidigungen zu eigen machen, sagt viel über Ihre demokratische Kompetenz.

@ 11:46 von fathaland slim

"Mao und Stalin werden von jedem braven Sozialdemokraten links überholt.

Das waren nämlich keine Linken. Wenn man für "rechts" die Definition autoritär, hierarchisch orientiert und militaristisch akzeptiert, und dies ist meine, dann handelt es sich bei den von Ihnen Genannten eindeutig um Rechte."
.
Das ist, schon richtig wie Sie sagen, IHRE Definition.
Die deckt sich aber nicht mit der Realität, Links und Kommunisten.
Es steht Ihnen natürlich frei eigene Definitionen zu formulieren.

Interessant

... dass die amerikanische demokratische Partei noch nicht verstanden hat, dass man Geld braucht, um in Amerika Präsident zu werden? Fällt ihnen sehr spät auf.
Am Ende:
Alles ist besser als Trump. Ich kann mir niemanden vorstellen, der ähnlich dumm ist, wie der aktuelle amerikanische Präsident. Ohne ererbtes Geld wäre er ein Nichts.
Es kann nur noch aufwärts gehen ...

re feo

"In den USA steht man sozialistischen Ideen eher skeptisch gegenüber. Nicht umsonst wurde Obama wegen seiner Krankenversicherung für alle, so abgelehnt."

Hätte Obama zu einer dritten Amtszeit antreten können wären Sie gewahr geworden, dass er mehr Zustimmung als Ablehnung hatte.

@ Komplex einfach (11:14)

"Mal abgesehen davon ist es schon ulkig, wenn ein Multimilliardär für die Partei antreten will, die derzeit partiell Mao und Stalin links überholen möchte."
------
Meine Meinung dazu: Herr Bloomberg wird die erwähnten Herren nicht überholen - nicht mal partiell. Er wird ihnen folgen.

Die Qualität der Präsidentschaftskandidaten der Demokraten ...

... übersteigt den Pool, den die GOP 2016 für die Wahl aufzubieten hatte, um Dimensionen.

Es sind (noch) zuviele, um jenen, die in der medialen Wahrnehmung nicht genügend vorkommen, Chancen zur Profilgewinnung zu geben.

- Eine Amy Klobuchar würde als Senatorin und mit ihrer zentristischen Wahlplattform die Mitte insbesondere im Mittleren Westen gut abdecken.

- Kamala Harris hat als Generalstaatsanwältin ein seriöses Profil und Führungsqualitäten.

- "Mayor Pete" Buttiegieg hat ebenfalls das moderate Midwest-Gen und eine solide Verankerung bei seinen Wählern in Indiana

Das sind nur 3 aus dem gesamten Feld, das weitere Talente enthält.

Bloomberg kann gewichtige Ressourcen und Erfahrung einbringen. Die Frage ist:

- soll er "es" selbst tun und kandidieren
- oder einen der Genannten massiv unterstützen.

@von NeutraleWelt

"Das ist alles, was die Demokraten zu bieten haben?
Da ist der Begriff "Rentner" ja noch direkt schmeichelhaft. Und mit Frau Warren eine "echte" Cherokee-Indianerin......
Arme Demokraten."

So klein sind Sie nicht, daß Sie in so billig gehässiger Weise aus den hinteren Reihen Häme auf große Leute werfen sollten, die zweifellos etwas geleistet haben in Ihrem Leben.
Oder sind Milliarden kein Gegenwert mehr für die Corona eines verdienten Erfolges für neoliberale ausgerichtete Menschen bzw. solche, die auch gerne stinkreich wären um nie mehr (an sich) arbeiten zu müssen?
Klingt das auch gehässig?
Vielleicht, aber ich mache es mir nicht so einfach wie Sie und die Dinge sind z. Zt. überhaupt nicht einfach.

09:15 von Superschlau

"Als Staatslenker dard man nicht im Rentenalter sein."

Adenauer wurde mit 73 Bundeskanzler und blieb es bis zu seinem 87. Lebensjahr.

Ihr persönlicher Verbotskatalog ist sinnleer und nicht durchdacht.

"Das ist ebensowenig glaubwürdig oder seriös, als wäre man direkt mit dem passiven Wahlrecht ins Amt gerutscht."

Im Gegenteil. Ihr Verbotskatalog ist weder glaubwürdig noch seriös.

9:24 von WM -Kasparov-Fan

"Egal ob Demokraten oder Republikaner, sogar die US -Bürger sehen so langsam ein, dass Reichtum einzelner Bürger die Gesellschaft so stark spalten kann, dass es möglicherweise sogar zu einem Bürgerkrieg kommt".

Was schlagen Sie denn vor? Das alle Millionäre ihren Reichtum teilen sollen? Ich denke, spätestens dann wäre der Bürgerkrieg programmiert.

09:15 von Superschlau

Und noch einen "alten weisen Mann" brauchen die USA bestimmt nicht".
Und wie war das damals in Deutschland mit Konrad Adenauer? Der hat im "Greisenalter"
für Deutschland viel erreicht!
Auch Bernie Sanders (78) wäre demnach ungeeignet.

RE @ 12:07 von karwandler

"Dass Sie sich Trumps Herabsetzungen und Beleidigungen zu eigen machen, sagt viel über Ihre demokratische Kompetenz."
.
Das sagt auch viel über Ihre politische Meinung und demokratische Kompetenz.
Trum absetzen, egal wie! Egal wer da kommt, wie glaubwürdig er ist, was für Ideen er hat.
Meines Wissen wurde Trump demokratisch gewählt.
Zum Thema Herabsetzungen: Wer auf Stimmenfang geht um damit Stimmen der indigenen Bevölkerung zu erhaschen, behauptet Indianerin zu sein, und bei einem Gen-Test kommt heraus, das Sie oder ich mehr indianische Gene haben als Warren: Das ist ja glaubwürdig für Sie.
Diese Bezeichnung trift es auf den Punkt!
.
Sie sollten auch mal ein bisschen ehrlicher sein: Hauptsache Trump weg! Egal wie!
Selbst ein Lügner, der sich Stimmen ergaunert ist besser!
Stehen Sie ganz offiziell zu Ihrer Meinung, anstatt hier einen auf Moral-Apostel zu machen!

re komplex einfach

"Mal abgesehen davon ist es schon ulkig, wenn ein Multimilliardär für die Partei antreten will, die derzeit partiell Mao und Stalin links überholen möchte."

Wie überholt man Mao und Stalin von links?

Indem man eine Parteiendiktatur installiert, Massenmord begeht und die Wirtschaft verstaatlicht?

Das sind für Sie die Ziele der demokratischen Partei?

Sehr interessant.

@12:08 Neutrale Welt

Das ist keine frei von User fathaland slim formulierte Definition, wie Sie es versuchen darzustellen, das ist tatsächlich die von seriösen Gesellschafts- und Politikwissenschaftler*innen u.a. vertretene Definition. Jede Form von autoritärer Gewaltherrschaft hat mit Marx und linken Gesellschaftsentwürfen nichts zu tun, auch wenn die Autokraten und Diktatoren ihrem System diese Etiketten aufkleb(t)en.

RE @ 12:00 von andererseits

"Einerseits spielen Sie wohl auf die inneramerikanische Debatte über die Frage an, ob und wie weit Elisabeth Warren cherokeeische indianische Wurzeln hat oder nicht, andererseits formulieren Sie dabei einen Satz, den Kommentierende, die diesen Hintergrund nicht kennen, auch rassistisch deuten könnten, was sicher nicht Ihr Interesse ist, oder? Es bleibt für mich so oder so rätselhaft, was Sie damit sagen wollen."
.
Dann informieren Sie sich doch auch einmal?
Anscheinend fühlen Sie sich ja berufen hier Ihre Meinung kund zu tun?
Ist überall nachlesbar, selbst Wiki!
Kommen Sie mal von Ihrem "Rassismus-Pferd" runter!
Eine Person die vorgibt etwas zu sein, was sie nicht ist! Nachgewiesener Maßen, durch einen Gen-Test bestätigt!
Das ist so lachhaft wie damals Christoph Daum, nein, ich habe kein Koks genommen!

@Cosmopolitan_Citizen

"Bloomberg kann gewichtige Ressourcen und Erfahrung einbringen. Die Frage ist:

- soll er "es" selbst tun und kandidieren
- oder einen der Genannten massiv unterstützen"

Das wäre zu schön um wahr zu werden, hätte er diese Größe. Aber auszuschließen ist es ja auch nicht.

@karwandler, re Neutrale Welt

"re neutralewelt

Dass Sie sich Trumps Herabsetzungen und Beleidigungen zu eigen machen, sagt viel über Ihre demokratische Kompetenz."

Nicht nur das, es sagt auch sehr viel über seine menschliche Kompetenz aus.

09:24 von WM-Kasparov-Fan

Sie sollten wissen, dass es in den USA
keine Schande ist reich zu sein, im Gegenteil,
die Leute, die es "zu etwas gebracht haben" sind diejenigen, die den Amerikanischen Traum verwirklicht haben.
Gespalten wird die Nation nicht vom Reichtum sondern von einem selbstgefälligen Populisten.

Es sind noch 49 Wochen bis zur Präsidentschaftswahl

in den USA.
Während der Vorwahlkämpfe werden die Kandidaten der jeweils anderen Partei viele Argumente gegen die beiden Kandidaten liefern, die letztlich antreten.
Und der Wahlkampf wird voraussichtlich noch teuter als der letzte Wahlkampf.
Bin schon gespannt auf die Verschwörungstheorien die im Wahlkampf 2020 aufkommen werden.

Neutrale Welt 11:56 - Worthülsen ersetzen keine Inhalte ...

... die auf konkrete Punkte der politischen Debatte Bezug nehmen.

Die von Trump aufgerufenen Plattheiten und lächerlichen Attribute aus der Schublade pubertierender Nickligkeit mögen die schlichten Gemüter seines an Sachargumenten armen Anhangs beeindrucken. Eine Debatte unter Erwachsenen kann sich nur auf Inhalte beziehen.

Wo also sind die kontroversen Sachunkte und Wahrheitsbotschaften, an denen die Kandidaten gemessen werden?

Tatsache ist, er ist viel zu

Tatsache ist, er ist viel zu alt. Das können seine milliarden nicht kompensieren.
Sowas muss man halt irgendwann mal einsehen. Oder ist politiker sein, so leicht, dass man das ewig machen kann? Wohl kaum.

@ melancholiker (12:19)

"... und die Dinge sind z. Zt. überhaupt nicht einfach."
------
Da gebe ich Ihnen recht. Und zu Bloomberg sage ich: der schaftt nicht einmal Trump.

@ 12:19 von melancholeriker

"So klein sind Sie nicht, daß Sie in so billig gehässiger Weise aus den hinteren Reihen Häme auf große Leute werfen sollten, die zweifellos etwas geleistet haben in Ihrem Leben."
.
Es ist mir schlicht und ergreifen egal, womit diese Leute in ihrem Leben ihr Geld verdient haben und wieviel Geld sie haben!
Das mach einen guten Politiker nicht aus. Ganz im Gegenteil. Ich bin kein guter Politiker, wenn ich mir mein Amt kaufe.
Warum sollen dann nicht Ariella Grande oder Puff Daddy President werden?
Warum ist noch kein Albrecht Bundeskanzler geworden? Oder Frau Klatten?
Ganz klar nein, verdiente Milliarden sind kein Beweis für politische Kompetenz!
Eher für die Möglichkeit, sich ein politisches Amt zu kaufen!
Auch wenn Ausnahmen die Regel bestätigen, siehe Trump ;-)

09:47 von Sternenkind

Mal abwarten bevor sie grosse Töne spucken.
Es kann gut sein dass der "kleine" Michael
zu einem "grossen" Michael wird.
Bloomberg ist ein anderes Kaliber als alle anderen Bewerber, die gegen Trump antreten.
Er ist sehr wohl eine ernst zu nehmende Gefahr für Trump. Das scheint Trump auch zu wissen, denn der schiesst er schon auf Bloomberg bevor der seine Kandidatur
überhaupt bekannt gegeben hat?

@12:03 Feo

Sie bezeichnen eine höhere Besteuerung der 1% Bestverdienenden als "sozialistische Idee"? Darauf kommt nicht einmal die Mehrheit der US-Amerikaner*innen. Und Obama wurde nun weißgott nicht von der Mehrheit abgelehnt, erst recht nicht wegen seiner klaren Linie, möglichst allen eine gesetzliche Krankenversicherung zukommen zu lassen - aber beide Ansichten findet man hier und da - surprise surprise - bei Trumpfans.

@Dr.Beyer 12:07 - Biden vs. Bloomberg

Joe Biden wurde von Trump selbst als derjenige identifiziert, der ihm bei der Wahl 2020 am meisten gefährlich werden könnte.

Die gesamten Ukraine-Gate-Machenschaften von Trump haben in dieser Tatsache ihren Ursprung.

Die gegenwärtig anhaltende Spitzenposition von Biden in den Vorwahl-Aussichten wären aber mit und ohne besagtes Ukraine-Gate ohnehin keine Garantie für einen Durchmarsch zur Kandidatur gewesen.

Insofern: volle Übereinstimmung, dass die angesprochene Dynamik sowohl bei Biden wie auch bei Bloomberg (und anderen) in beide Richtungen gehen kann.

@Ist Wahr

"@ Komplex einfach (11:14)
>>Mal abgesehen davon ist es schon ulkig, wenn ein Multimilliardär für die Partei antreten will, die derzeit partiell Mao und Stalin links überholen möchte.<<
------
Meine Meinung dazu: Herr Bloomberg wird die erwähnten Herren nicht überholen - nicht mal partiell. Er wird ihnen folgen."

Manchmal staune ich wirklich, was für Beiträge die Moderation passieren dürfen.

Bloomberg wird Politik im Sinne Maos und Stalins machen? Wollten Sie das wirklich sagen?

11:14 von Komplex einfach

«Mal abgesehen davon ist es schon ulkig, wenn ein Multimilliardär für die Partei antreten will, die derzeit partiell Mao und Stalin links überholen möchte.»

Man kann Mao und Stalin nur links überholen.

Stellt man sie sich beide auf einer Autobahn in DEU fahrend vor.
Dann fuhren sie beide auf der Standspur.

Nicht nur die Demokraten in den USA überholen Mao und Stalin links.
Die Republikaner tun das auch.

Es ist aber sehr wenig … bis eher gar nicht zutreffend …, diese beiden Herren verstorbener Pseudo-Links-Diktatoren-Despoten in den gegenwärtigen US-Vorwahlen-Wahlkampf einzumengen. Waren Wahlkampf + Gegekandidaten + Demokratie doch für die beiden notorischen Rechtsfahrer Mao und Stalin Fremdworte …

11:19 von A-H

Frau Warren ätzt gegen Bloomberg weil der ihre Pläne durchkreuzen kann. Das sie gegen Bloomberg bestehen kann ist eher unwahrscheinlich. Die Frau ist einfach zu weit links.

Re NeutraleWelt

Wenn man sich auf dieses Niveau begibt um die antretenden demokratischen Kandidaten schlecht zu reden sollte man sich auch mal Trump anschauen.

Der liefert bei solchen Debatten soviel Pulver (Ich erspare uns an dieser Stelle mal eine Auflistung) da wirkt Ihre Liste von Behauptungen gerade zu lächerlich wie der Vergleich einer Atombombenexplosion mit der Lärmbelästigung durch Knallerbsen.

@tinchen

"Sein Vermoegen macht ihn independent, er muss keinem spender in Zukunft einen Gefallen tun"

Auch reiche werden Eine Form von Klassenbewusstsein haben.

Und darauf achten, ihresgleichen nicht zu schaden.
Ausserdem darauf achten, das sie selber durch Gesetze nicht geschaedigt warden sondern profitieren.

Aufgrund ihrer durch Geld vorliegende Macht gehoert deren passive Wahlrecht eigentlich eingeschraenkt.

das war falsch und tut mir leid

wenn ich diesen spruch höre ist er schon als politiker und mesnch durchgefallen

als er bürgermester von NY war hat es ihm nicht leidgetan und hat es fÇure richtig empfunden und sieht es auch noch heute so.
nur weil er sich jetzt ions rennen begiebt ist eine reuhe da die es gar nicht giebt. also wierder einmal ein mann der nicht gewählt werden kann. warum steht keiner für seine taten? er hatr es veranlasst weil er es so soeht fühlt und auch weil ers eine art von diskrimination gegenüber afros hat und immer haben wird.

man ändert sich nie im inneren aber verleugnet sein eigenes immer öffentlich wenn man als berechnung sieht um zu blenden.

alle sind so heuchlerisch die nur an die macht wollen und keinen mut haben dafür zu stehen für was sie sind und was sie taten!

Ach Adenauer. Damals waren

Ach Adenauer. Damals waren ganz andere zeiten. Was hat sich denn damals verändert? Nix. Das geht im internetzeitalter doch alles schneller.
Und warum kann man nicht mit 69 anständig in Rente gehen? Warum hönges so alte Söcke immer an ihren posten?
Bestes Beispiel, die Queen. So greise, dass selbst charles schon vergreist ist. Da muss ein direkter Sprung zu Willi gehen.
Irgendwann is halt mal gut. Kohl hats verpennt. Und merkel auch. Muss das sein?

11:56, NeutraleWelt

>>Die Demokraten bieten halt das Beste auf, was sie haben!
Warren ("Pocahontas") mit ihren Indianer-Geschichten, Sanders ("crazy Bernie") mit seinen kommunistischen Ideen, und Biden ("sleepy Joe"), der mal gerne an den Haaren seiner Kolleginnen schnüffelt oder Nasen-Reiben will....
Jetzt noch Bloomberg ("little Michael"), der in seiner Zeit als Bürgermeister durch Rassismus aufgefallen ist.
Gute Rentner-Truppe!<<

Sie übernehmen Trumps persönliche Diffamierungen, die politisch absolut nichts aussagen, Buchstabe für Buchstabe.

Die Wahlkampfagenda des Trumteams.

Das scheint also Ihr Stil zu sein.

Nun denn.

Leider zu alt und zu reich ...

Dieser Mann hat alles erreicht wonach viele streben. Er kann mit Sicherheit auf viele Erfahrungen zurückblicken und hat einiges an Wissen.

Doch eigentlich würde ich mir lieber einen Kandidaten im mittleren Alter, mit etwas Erfahrung aber noch vielen Plänen wünschen. Einen der bisher auch Kompromisse eingehen musste, wenn er verhandelt und nicht jemanden, der sich alles (und vielleicht auch jeden) mit Geld kaufen kann. Jemanden, der nicht zu weit von seinen Bürgern entfernt ist und deswegen auch deren Probleme nachvollziehen kann.

Der hier geschriebene Vergleich mit Adenauer hinkt allerdings gewaltig. Man muss die Zeit und Situation von damals berücksichtigen. Es gab nach dem Ende der NS-Diktatur nicht viele geeignete Kandidaten.

12:08, NeutraleWelt

>>@ 11:46 von fathaland slim
"Mao und Stalin werden von jedem braven Sozialdemokraten links überholt.

Das waren nämlich keine Linken. Wenn man für "rechts" die Definition autoritär, hierarchisch orientiert und militaristisch akzeptiert, und dies ist meine, dann handelt es sich bei den von Ihnen Genannten eindeutig um Rechte."
.
Das ist, schon richtig wie Sie sagen, IHRE Definition.
Die deckt sich aber nicht mit der Realität, Links und Kommunisten.
Es steht Ihnen natürlich frei eigene Definitionen zu formulieren.<<

Dann wäre ich an einer inhaltlichen Definition Ihrerseits interessiert, was links ist.

Ich ging in Vorleistung, also bitte.

"Links ist kommunistisch" oder "kommunistisch ist links" reicht mir nicht.

Und wenn Sie mir dann vielleicht noch erklären könnten, inwiefern welche Kandidaten der Demokratischen Partei welche Ideen von Stalin und Mao vertreten, wäre ich Ihnen umso dankbarer.

Präsident kann jede/r werden, in den USA

Vollkommen egal, wer in den USA den Präsidenten gibt. Das Volk hat die Macht. Das stimmt.

NeutraleWelt, 12:08

11:46 von fathaland slim.
"Mao und Stalin werden von jedem braven Sozialdemokraten links überholt.
Das waren nämlich keine Linken. Wenn man für "rechts" die Definition autoritär, hierarchisch orientiert und militaristisch akzeptiert, und dies ist meine, dann handelt es sich bei den von Ihnen Genannten eindeutig um Rechte."

12:08 von NeutraleWelt:
Das ist, schon richtig wie Sie sagen, IHRE Definition.
Die deckt sich aber nicht mit der Realität, Links und Kommunisten.

Im Gegenteil, die Definition von fathaland slim zeigt überdeutlich die Realität - nämlich, dass sich Viele links nennen, die in Wahrheit stramme Rechte sind.
Zahlenmäßig größtes Besispiel ist die sogenannte "Kommunistische Partei Chinas".

Mit Geld

kann man gute Dinge in der Politik tun. Zum Beispiel Trump aus der Bahn kicken.
Man muss schon ganz schoen verbohrt sein, wenn man Reichtum politisch ideologisch berurteilt und von Seiten einiger der Linken missbilligt. Aber ideologisch verbiestert sind eben viele der Linken. Keine Ahnung von Karma. Von Rechts will ich garnicht erst anfangen.

Soll Bloomberg Amerika wieder gross machen. Denn jetzt ist es kaputt. Weil es sich im "Endstadium des Kapitalismus" (V.Pispers) befindet. Ein echt kaputtes Land, ein schlechtes Beispiel fuer die anderen Voelker. Macht verpflichtet und sollte mit guten Beispielen vorrangehen. Innen und aussen.

Jeder, der so denkt und handelt, sollte auch die Knete haben. Umgekehrt waere auch schoen.

@Feo 12:03 - Die Realität in den USA ist zu vielfältig, als ...

... dass sich mit einem Schlagwort wie "Sozialismus" und "sozialistische Ideen" die Position von Bernie Sanders gesamthaft beschreiben ließe.
Differenziert man seine politischen Positionen, die eher an die Sozialdemokratien Skandinaviens erinnern, in punkto Sozialstaat, so finden sich darin viele Punkte, die Mehrheiten bei den US-Bürgern finden.

Darum geht es aber gar nicht: Bloomberg, Biden, Klobuchar und Booker sind für den zur PKV ko-existierenden Ausbau von Obamacare, das in Summe für die KV von 20 Millionen vorher unversicherten Bürgern gesorgt hat.

By the way: Healthcare war bei den Midterms 2018 ein "Gewinnerthema" für die Demokraten.

9:59 FritzF

"wie nennt sich die Staatsform in der nur Milliardäre das Sagen haben?...."

Plutokratie.

09:15 von Superschlau

«Quereinsteigen ist als Politiker ganz gut. Dann haben die auch mal was vom Leben mitbekommen. Aber im Greisenalter, wie Trump, oder jetzt Bloomberg, bringt das auch keinen weiter.»

Was für eine groteske Begriffsbestimmung des Wortes "Greis".
Menschen im Alter von Mitte 70 per se als "Greise" zu bezeichnnen.

«Als Staatslenker darf man nicht im Rentenalter sein.»

Es gibt kein definiertes Rentenalter für Staatslenker.
Für Lenker am Steuer eines Autos auch nicht.
Manche lenken besser, andere schlechter.
Und viele auch im Alter von 40 Jahren grauenhaft mies …

«Da muss ein smarter Kennedytyp hin …»

Es gibt kein Reservoir an "Smarten Kennedytypen", aus dem sich wer wie aus einem politischen Regal im Supermarkt nach Belieben bedienen könnte …

Altersblockaden

Meine Feldenkrais Therapeutin ist 74 und in Kopf und Herz jünger als die gesamte Junge Union. Ältere Menschen (außer Trump u. Ä.) sind schon deshalb näher am Puls der "Leistungsschwachen" der Gesellschaft, da sie von innen heraus fühlen können, daß es nicht ewig weitergehen kann mit Wachstum auf Mord und Kaputt. Das macht schlimmstenfalls schon der Krebs. Mit über 70 ist man auch da näher dran, bei Angehörigen und bei Freunden. Weisheit macht demokratisch, Stärke und Überlegenheit rund um die Uhr demonstrieren das genaue Gegenteil, wie man nicht nur derzeit gut sehen kann - wenn man denn will.

12:31 von B. Pfluger

"(...), dass es in den USA
keine Schande ist reich zu sein, im Gegenteil, die Leute, die es "zu etwas gebracht haben" sind diejenigen, die den Amerikanischen Traum verwirklicht haben."

In meinen Augen sind beide Thesenvertreter etwas beduselt vom Tanz ums goldene Kalb. Reichtum ist weder eine Schande, noch verdient es einen Pokal mit dem Aufdruck es "zu etwas gebracht haben". Ich versteh' diese Irrationalitaet auf der einen und diese Verbeugung auf der anderen Seite nicht. Ausserdem spaltet dieses sowieso schon gespaltene Denken die ganze Gesellschaft.

Als ob in den USA irgendjemand Präsident...

...werden könnte, der nicht
mindestens 1 Milliarde Dollar
(eintausend Millionen) aufbringen
kann, um seinen Wahlkampf zu
finanzieren!! Der Unterschied, der
den "Demokraten" in den USA
ebenso suspekt ist, wie den
Republikanern, ist wenn eine
Kandidat solche Summen aus
eigener Tasche finanzieren kann,
weil er dann den üblichen, eher
fragwürdigen Polit-Seilschaften
im falle seiner Wahl nicht bis ins
letzte zu Gegenleistungen
verpflichtet ist! Hier nur mal als
Schmankerl die Kosten die bereits
2012 bei der Wiederwahl von Obama
angefallen sind...!!
https://www.spiegel.de/politik/
ausland/wahlkampf-in-den-usa-
kostet-sechs-milliarden-dollar-a-864830.html

re neutralewelt

Trum absetzen, egal wie! Egal wer da kommt, wie glaubwürdig er ist, was für Ideen er hat.
Meines Wissen wurde Trump demokratisch gewählt."

Meines Wissens ist es das Ziel der Demokratischen Kandidaten, demokratisch gewählt zu werden. Wo ist jetzt der Unterschied, den Sie zu Trumps Gunsten konstruieren wollen?

"Zum Thema Herabsetzungen: Wer auf Stimmenfang geht um damit Stimmen der indigenen Bevölkerung zu erhaschen, behauptet Indianerin zu sein"

Eine platte Lüge.
Warren hat eine "indianische Abstrammung" (was Sie einfach als "Indianerin" hochstufen) seit mindestens 20 jahren gar nicht reklamiert. Republikanische Hetzpropaganda hat das aus der Vergangenheit ausgegraben. Und Sie verbreiten es weiter.

Dabei fällt Ihnen nicht mal die Absurdität auf, dass man damit höchstens Stimmen im Promillebereich werben könnte.

@12:29 Neutrale Welt

Warum so heftig? Mein Kommentar dürfte Ihnen gezeigt haben, dass ich informiert bin über den Streit um Warrens Herkunft. Allerdings bleiben Sie die Antwort schuldig, was Sie damit sagen wollen, wenn Sie darauf hier rekurrieren. Ich habe Ihnen übrigens positiv unterstellt, dass Sie es nicht rassistisch meinten. Oder haben Sie meinen Kommentar gar nicht gelesen sondern nur überflogen?

RE @ 12:59 von fathaland slim

"Sie übernehmen Trumps persönliche Diffamierungen, die politisch absolut nichts aussagen, Buchstabe für Buchstabe."
.
Da Sie ja der Meinung sind sich lediglich auf die posts anderer Mitforisten beziehen zu müssen und diese kritisieren zu dürfen, würde ich Ihnen empfehlen mal die Lebensläufe der von Ihnen so gepriesenen Demokraten anzuschauen.
Dann können wir gerne weiter diskutieren.
Ansonsten kommt da nichts substanzielles von Ihnen.

12:56 von Superschlau

Es ist völlig unangebracht so beleidigend über
alte Menschen herzuziehen. Diese älteren Menschen verfügen meist über einen reichen Erfahrungsschatz, der es ihnen erlaubt (auch in der Zeit des Internets) ausgewogene
Politik zu betreiben. Ausnahme: TRUMP!
Heute werden die Menschen ohnehin älter als zu Adenauers Zeiten und in den meisten Fällen sind sie geistig und körperlich in weit besserer Form als dazumal.
Und was Mr. Bloomberg betrifft, der leitet
immer noch ein riesiges Unternehmen und dies offenbar mit grossem Erfolg.
Nicht das Alter ist entscheidend sondern
die Gesinnung!

12:56 von Superschlau

«Warum hönges so alte Säcke immer an ihren posten?
Bestes Beispiel, die Queen. So greise, dass selbst charles schon vergreist ist. Da muss ein direkter Sprung zu Willi gehen.»

Vor ein paar Stunden waren es bei Ihnen "Greise".
Aus denen wurden nun "Alte Säcke".

Die Queen als "Alter Sack". Das hätte Comedy-Format.
Könnte man in Ihren Worten Spuren von Ironie ausmachen.

Was für ein direkter Sprung muss zu welchem Willi gehen …?
Oder soll "Der Willi" selber springen …?
Wenn ja, wohin soll er springen …?

Ohne Wahlen ins Oval Office?
Oder auf den Thron im Buckingham Palace?

@ nie wieder spd, um 09:49

“Amerika wieder aufbauen“
und
“Make Amerika great again“

ist doch ein himmelweiter Unterschied.
So wie ich das verstehe, möchte Bloomberg - in aller Bescheidenheit - lediglich Amerika in den “Vortrumpschen Zustand“ zurückversetzen, was zumindest hier und da einem Wiederaufbau gleichkommt.

Wer meint, Trumps

Wer meint, Trumps Wirtschafts- und Finanzpolitik über den grünen Klee loben zu müssen, sollte sich die Fakten doch etwas genauer anschauen: Bestverdienende Unternehmen zahlen keinen Dollar Steuern (Bernie Sanders Botschaft an Netflix-Kunden: "du zahlst mit deinem Monatsbeitrag von 8,99 mehr als Netflix im ganzen Jahr an Steuern" hat es genial auf den Punkt gebracht), eine kurze "Dankesphase" der Investitionen ist längst vorbei, die steigenden Gewinne steigern die Dividenden und führen zu weniger Reinvestitionen als vor Trumps Steuergeschenkorgie. Und so ganz nebenbei ist damit auch belegt, dass nicht wachsende Steueranreize für Unternehmer sondern die Kaufkraftstärkung der Arbeitenden zu wirtschaftlichem Aufschwung führt - wenigstens dafür war dann Trumps katastrophale Wirtschafts- und Finanzpolitik nutze. Zeit, sie baldmöglichst zu beenden und zu korrigieren.

@ RenamedUser, um 10:11

Im Falle des Herrn Bloomberg mögen Sie Recht haben.
Ich bin auch nahezu 77, und ich möchte eigentlich auch nicht mehr Präsident werden.
[Obwohl: zutrauen tät ich's mir! :-) ]

@12:20 Jack08

In unserer demokratischen und sozialen Nachkriegsgeschichte gibt es den sinnvollen schlichten Begriff der "Sozialverpflichtung des Eigentums", der erst recht die "Sozialverpflichtung des Reichtums" inkludiert. Wo dieser Common Sense ernsthaft in Gefahr gerät, steht die Stabilität der Gesellschaft auf dem Spiel - hüben wie drüben des Großen Teichs.

@ DrBeyer (12:45)

"Manchmal staune ich wirklich, was für Beiträge die Moderation passieren dürfen. Bloomberg wird Politik im Sinne Maos und Stalins machen? Wollten Sie das wirklich sagen?
------
Ich freue mich, dass die Moderation und ich Sie zum erstaunen bringen (mich erstaunt die Moderation manchmal auch).
Antwort auf erste Frage: lasse ich offen.
Antwort auf zweite Frage: Nein.

Welche neuen Wählerkoalitionen könnte Bloomberg ...

... schmieden ?

Die Erfolgsfaktoren einer US-Präsidentschaftswahl sind nicht statisch.

Es geht darum

1. die richtige, authentische "Message" zu haben

2. zusätzliche Wähler an die Urnen zu bringen

3. die Battleground-States zu gewinnen

Vor allem aber bedeutet es, Wählerkoalitionen zu schmieden, die auf 1. bis 3. einzahlen.

Um Erfolg zu haben, müssen die Demokraten

1. eine hinreichende Zahl weißer Wähler
2. die Mehrheit der Afroamerikaner
3. die Mehrheit der Latino-Wähler
4. die Mehrheit bei den Jungen
5. die Mehrheit der weiblichen Wähler
6. die Mehrheit der Gebildeten
7. die Mehrheit in den wahlentscheidenen Suburbs

für sich gewinnen und eine Wählerkoalition einbinden. In allen Kategorien haben sie bei den Midterms 2018 gepunktet.

Die Frage, welche sich die gemäßigten Vor-Wähler der Demokraten stellen, ist: wer ist der beste "Unifier". Der gewinnt den Zuschlag und daran muss sich Bloomberg messen.

@B. Pfluger um 12:53 Uhr

"Frau Warren ätzt gegen Bloomberg weil der ihre Pläne durchkreuzen kann. Das sie gegen Bloomberg bestehen kann ist eher unwahrscheinlich. Die Frau ist einfach zu weit links." - Stimme Ihnen zu.

Das Problem der Demokraten ist, dass sie keine Lichtgestalt gegen Trump auffahren können, der selber eine ist. Ich bin wahrlich kein Trump-Fan. Aber er bekommt seine Politik effektiv verkauft. Der Wähler entscheidet nun mal nicht aufgrund einer mehrheitsfähigen Politik. Beide Roosevelts, Kennedy, Reagan, Clinton und Obama haben es bewiesen. Das Establishment, egal wie kompetent es sein mag, hat keine Chance gegen Leute, die als neu und anders gelten. Auch Trump war ein solcher Kandidat.

In Deutschland übrigens ähnlich, siehe Brandt und Schröder. Helmut Kohl hätte gegen Schmidt aus eigenem Anlauf nie eine Chance gehabt. Merkel hätte gegen Schröder fast verloren und hat 2013 nur mit "Sie kennen mich" einen haushohen Sieg eingefahren. Es geht um massentaugliche Kommunikation.

13:01 von Ray

Der Vergleich mit Adenauer mag ein wenig hinken, aber grundsätzlich ist Alter nicht mit Senilität gleich zu setzen. Auch ein alter Politiker kann (muss aber nicht- siehe Trump) viel zum Guten bewegen und zukunftsorientiert denken und handeln.
Das Angebot der demokratischen Bewerber für das Amt des Präsidenten enthält auch
jüngere Kandidaten, die sich aber schwer tun tatsächlich gewählt zu werden.
Last but not least: Auch ein alter Präsident kann sehr wohl nahe am Bürger sein.
Die Bürgernähe hat mit Alter nichts zu tun.

@12:56 von Superschlau

"Und warum kann man nicht mit 69 anständig in Rente gehen?"

An dem Vorschlag gefällt mir, dass uns dann auch Trump erspart geblieben wäre. Unter dem Aspekt stimme ich zu.

Natürlich sind Bloomberg und Sanders "alt". Aber kaum älter als Trump. Also wenn das Alter ein Qualitätskriterium für PolitikerInnen ist, dann aber konsequent.

@Whisper

"denn sind wir mal ehrlich: Die Mehrheit der Amerikaner ist weder links noch rechts, sonder "swing Voters"."

Wer weiß.
Michael Moore hat in Fahrenheit 11/9 (nicht 9/11!) ein paar Umfragen zitiert (ich hatte noch keine Zeit, das nachzuprüfen, kann (und sollte) aber jeder selber machen)
Amerikaner wollen:

- 70% Medicare for all
- 71% Pro Choice
- 82% gleicher Lohn für Männer und Frauen
- 74% bessere Umweltschutzgesetzgebung
- 61% Freigabe von Marihuana
- 61% höherer Mindestlohn
- 60% kostenfreie Bildung
- 59% kostenfreie Kinderbetreuung
- 58% wollen Großbanken aufsplitten
- 61% Reduzierung des Militäretats
- 75% halten Immigration für hilfreich

Vieles davon wird von Sanders und Warren gefordert, eigentlich sollte man also mit eher linken Positionen auch gewinnen können.

Bloomberg als Moderater mag aber gegen den Angstmacher und schamlosen Lügner Trump eher in der Lage sein, auch enttäuschte Trumpwähler anzuziehen, die nie Sanders oder Warren wählen würden.

So ist Trump, wie wir ihn

So ist Trump, wie wir ihn erschreckenderweise schon seit seinem Wahlkampf erleben: er teilt einerseits verbal mit Häme unter der Gürtellinie aus ("little Michael" ist da eine vergleichsweise milde Variante) und begnadigt andererseits Menschen wie Edward Gallagher, der in einem Militärgerichtsverfahren für schuldig befunden, mit der Leiche eines Gefangenen für ein Foto posiert zu haben. Er wurde deswegen in seinem Dienstgrad zurückgestuft und aus der Eliteeinheit ausgeschlossen, was Trump als Oberbefehlshaber zurücknahm, wofür dann der zivile Leiter der US-Marine Richard Spencer gefeuert wurde; der fand dann wohltuend deutliche Worte zu Trumps Auffassung von Gerichtsbarkeit und Ehre.

13:07 von Ist Wahr

Präsident kann jede/r werden, in den USA
.
definitiv !
aber auch wirklich jeder .... :-)
das sieht man an Personen wie Trump

@ DrBeyer, um 12:45

re @Ist Wahr

“Manchmal staune ich wirklich, was für Beiträge die Moderation passieren dürfen.“

Da haben Sie doch das perfekte Beispiel für unsere vielgepriesene Meinungsfreiheit! :-)

Noch einmal ...

Michael Bloomberg ist KEIN Quereinsteiger, steht so auch nicht im Artikel. Er ist Späteinsteiger. Gemeint ist damit das Rennen um die Präsidentschaft, nicht der Einstieg in die Politik. Als ehemaliger Bürgermeister bringt er bereits Erfahrung mit.

Donald Trump war Quereinsteiger.

Wieso behaupten Foristen das inflationär? Es ist schlichtweg falsch.

Wenn Geld im USA Wahlkampf DIE grosse Rolle spielt

dürfte Mr. Bloomberg (im Gegensatz zu Mr. Trump) gute Chancen haben.
Trump's Vermögen wird auf knapp 4 Milliarden Dollar geschätzt wohingegen Bloomberg über mehr als das zehnfache verfügt. Trump ist also auf Spenden angewiesen -Bloomberg nicht. Die 83 Millionen an Spenden, die Trump bis jetzt verzeichnen kann sind da nur ein Tropfen auf dem heissen Stein.

re neutralewelt

"Da Sie ja der Meinung sind sich lediglich auf die posts anderer Mitforisten beziehen zu müssen und diese kritisieren zu dürfen, würde ich Ihnen empfehlen mal die Lebensläufe der von Ihnen so gepriesenen Demokraten anzuschauen.
Dann können wir gerne weiter diskutieren."

Wer zu den demokratischen Kandidaten nicht mehr zu sagen hat als die Trumpschen Herabsetzungen zu verbreiten ist ja wohl der letzte, der sich mit deren Lebensläufen befasst hat.

Wer für Trump schwärmt, wird...

... plötzlich das Alter hassen und den Reichtum hassen.

Wäre Bloomberg jung und arm, würden die Trumpschwärmer plötzlich die Jugend und die Armut hassen.

nur noch Greise in der Politik

Schade, dass die Parteien immer noch kein demokratisch durchlässiges System geschaffen haben, das Nachwuchs auf breiter Flur nachwachsen lässt und Quereinsteiger fördert.
Es scheint nur noch Greise über 70 Jahre zu geben, die anstatt in Rente zu gehen aus Langeweile mit ihren weltentrückten, letzten Lebensstunden die Zukunft der Jugend und deren Eltern nach Ihrem Gutdünken beeinflussen wollen. Mit mehr als 50 Jahre zwischen sich und der nächsten Generationen.
Kinder unter 16 Jahren dürfen nicht wählen, Alte in den letzten Jahren sollten auch nicht mehr wählen und Politiker sollten mit 65 in Rente gehen dürfen und nicht erneut kandidieren! Dann hätten wir weltweit einige große Probleme weniger!!!

@ NeutraleWelt, um 13:33

Nun ja, das hier ist ein Diskussionsforum, und es wäre schlicht langweilig, würde jeder nur seine Meinung über die Dinge hier hinterlassen, ohne (den oft notwendigen) Widerspruch zu bekommen.

Was ich hier momentan blöd finde:
Dass hier über die genetische Ausstattung einer Dame und um “Linksüberholen“ gestritten wird, worum es im Artikel nur gänzlich am Rande, wenn überhaupt, geht.

13:21 von das ding

«Reichtum ist weder eine Schande, noch verdient es einen Pokal mit dem Aufdruck es "zu etwas gebracht haben". Ich versteh' diese Irrationalitaet auf der einen und diese Verbeugung auf der anderen Seite nicht. Ausserdem spaltet dieses sowieso schon gespaltene Denken die ganze Gesellschaft.»

Besser und treffender kann man es mit wenigen Worten zusammengefasst kaum … bis gar nicht … ausdrücken.

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