Ihre Meinung zu: Konjunktur: Warum Frankreich Deutschland überholt hat

22. November 2019 - 9:24 Uhr

Jahrelang war Frankreich der "ewige Zweite" hinter Deutschland beim Wettrennen um das Wirtschaftswachstum. Jetzt hat sich das Bild gedreht. Notker Blechner analysiert die Entwicklung.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.42857
Durchschnitt: 2.4 (7 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

rer Truman Welt

Hier sind wir direkt wieder beim Thema Information und was macht wer damit.
Beispiel: Schlagzeile: "Nachbar baut sein Haus aus und kauft Ferrari". Sind die Nachbarn, die nicht mitziehen jetzt die LOSER?
Genau das initiiert der Artikel im ersten Anlauf, kommt allerdings zu den Fakten des Gesamtbildes zurück. Dieses Wirtschaftswachstum basiert auf Pump und wird den Franzosen noch schwer auf die Füße fallen. Wichtig ist auch worin investiert wird? Konsum oder Investition, das ist ein Unterschied!
Trump initiiert sein Wachstum auf höchste Verschuldung und Protektionismus. Das funktioniert, jedoch allenfalls Mittelfristig und dann kommt dieser Bumerang zurück und wird heftigst einschlagen, auch in Frankreich. Dazu kommt noch die Frage, was tun die Franzosen für die Klimaschutz? Was ist mit ihren A-Kraftwerken? All das ist noch lange nicht bepreist, in Deutschland schon und die finanzielle Belastung wird bereits getragen. Wir sollten in solchen Artikel sauberer Äpfel mit Äpfel vergleichen!

Ist doch gut

wenn Frankreich nach oben kommt, ein Nettozahler mehr der mehr einzahlen kann in die EU. Werden die Lasten besser verteilt, 20 Prozent zahlt doch Deutschland allein, wenn ich den letzten Artikel noch richtig im Kopf habe.
Deutschland ist ein Land ohne Rohstoffbasis, das wird bei Export früher oder später ein gehöriger Nachteil sein, Binnenmarkt hat niemand so im Fokus.
Auch wenn wir Schulden abbauen, haben wir davon noch mehr als reichlich, da müssen noch einige Generationen abzahlen, wenn es überhaupt je zu Ende ist.
Und beim (BIP) pro Kopf (2018) stehen wir an Platz 18 in der Welt ( 47.662 ), sind also noch einige Länder vor uns.

naja, der ewige zweite?

da wird unser nachbar/in aber wieder sehr schön gerechnet von unserer anstalt.

Macron ist deutlich jünger,

Macron ist deutlich jünger, als Merkel.
Der will noch was erleben. Merkel will nur noch aussitzen.
Obwohl das angeblich schon Kohls Ding war. Bei Schröder wurde das milde " ruhige Hand" genannt.
Und in frankreich gibts keinen ökoterror. Die haben noch kohle und akw . Die haben keinen Dieselskandal keinen ber, kein s21, keine fehlenden zugtrassen im süden......

Das kann einen nicht ernsthaft wundern

Dank der grünen Politik wird unsere Wirtschaft auch noch weiter einbrechen, fürchte nicht nur ich.
Wie ich gestern las, haben die Grünen sogar gegen Häuslebauer gewettert und angekündigt, die Baustoffe exorbitant teurer machen zu wollen, weil das Klima ihnen wieder Angst bereitet.
Dass das im Rückkehrschluss die Mieten und Wohnungspreise verteuern wird, ist wohl egal.
Das Baby heißt Klima und nicht Bürger, wie mir scheint.

Deutschland schafft sich selbst ab, ist ein Buchtitel, der schon seit Jahren in Erfüllung geht, wie mir scheint.

So ist das, ...

.. wenn man sich auf seinen Lorbeeren ausruht und die Betriebe mit Vorschriften überschüttet.
Einfach geht in Deutschland garnichts mehr. Der Bürger wird in seinen Kaufentscheidungen bevormundet, ganze Wirtschaftszweige nehmen sich das Recht einen Staat regelrecht zu erpressen, gerade in Umweltfragen. Bis in D eine Genehmigung erteilt wird meint jeder erst einmal klagen zu müssen, selbst gegen Eisenbahntrassen die 100 Jahre bestehen. Neubau? Dauert 10 Jahre länger als sonst auf der Welt.
In D ist ALLES irgendwie reglementiert. Man fragt sich, in welchem abgelegenen Zimmer die Leute eingesperrt sind, die uns beinahe täglich mit neuem Unsinn überraschen. Und alle versprechen vor den Wahlen einen Abbau der Bürokratie ... aber schon für die Einkommenssteuererklärung brauchen sie fast einen Doktortitel.
Wo die Freiräume zu eng werden, wird aus Bewegung Stillstand; und in D steht viel still.

@ 10:15 von wenigfahrer

"Ist doch gut
wenn Frankreich nach oben kommt, ein Nettozahler mehr der mehr einzahlen kann in die EU."
.
Eigentlich ja.
Das Problem an der Sache ist, dass der, der die Musik bestellt, meint den Takt bestimmen zu dürfen, oder die Witze zu erzählen.
Die Witze von Macron fand ich nicht lustig.
Frankreich auch nicht.

Alles eine Frage der Statistik!

Beispiel:

Steigert sich in einem armen Land das BIP je Kopf pro Tag von 3,00 Euro auf 3,30, hat man zwar OFFIZIELL ein sagenhaftes Wirtschaftswachstum von 10 Prozent, ABER..

..die allermeisten Leute in diesen Staat sind immer noch absolut bettelarme Menschen!

Daher mein Fazit:
Angaben über das jeweilige BIP sind ja ganz nett, aber doch eher als ziemlich nichtssagendes Blendwerk der Politik anzusehen!

Manchmal

habe ich erhebliche Zweifel daran, ob die TS wirklich investigativ ist! Da wird eine Schlagzeile produziert, ohne die Hintergründe zu berücksichtigen. Nur so nebenbei erfährt der Leser dann, daß die französische Staatsverschuldung erheblich höer ist und auch die Arbeitslosenquote. Viel ärgerlicher und fast das Niveau der AfD ist aber, zu ignorieren, daß Frankreich über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg immer der "Loser" war! Wenn also jetzt momentan das französische Wachstum etwas höher als das deutsche Wachstum ist, dann ist es immer noch lange nicht auf "Augenhöhe", sondern immer noch weit zurück! Interessant wäre zumindest für mich, wer in der TS ein Interesse an solchen "Trump-Fakten" hat!

Am 22. November 2019 um 09:37 von Meinung zu unse...

"Was ist mit ihren A-Kraftwerken?"

Die sind noch an und werden auch noch eine Weile in Betrieb bleiben. In Frankreich hat sich die Politik nach Bauchgefühl noch nicht durchgesetzt.
Atomkraft hat in etwa die gleichen CO²-Emissionen wie Windkraft bei deutlich höherer Effizienz und Zuverlässigkeit. Der Müll wird durch technischen Fortschritt immer unbedenklicher und was doch noch strahlt wird in aufgegebenen Kohlestollen versiegelt gebunkert.
Vogelshredder und Co. sind daher in Frankreich logischerweise noch nicht so hip aber die deutsche Hysteriewelle scheint langsam über die Grenzen zu schwappen.

Das ist doch auch das

Das ist doch auch das eigentliche und einzig wirkliche Ziel Frankreichs und dazu legt man sich dort die EU zurecht und wichtiger Helfer und Handlanger dazu ist Deutschland. Denn die Eigeninteressen waren für Frankreich der einzige Grund mit Deutschland in der EU die so oft genannte Achse zu bilden, an eine wirkliche Freundschaft habe ich da noch nie geglaubt. Das sieht man nicht zu letzt darin, dass immer wenn bisher die Interessen Frankreichs nicht nach deren Interessen umgesetzt werden konnte es sofort hieß, dass das Verhältnis angespannt sei. Komische Auffassung von Freundschaft, in der jedesmal wenn es einem nicht passt, diese Achse gleich als 'verschoben' gilt. Hat sich das Verhalten Frankreichs zu Deutschland nur darin verändert, dass Frankreich nicht mehr wie in den letzten 3-400 Jahren plündernd und raubend nach Deutschland kommt, sondern sich mittlerweile nur noch mittels der modernen Geldtransfermöglichkeiten bedient, die Grundtendenz aber die selbe geblieben ist?

Also Äpfel mit Birnen

Also Äpfel mit Birnen vergleichen ist schon so ne Sache!Das Deutschlands Schlüsselindustrie gerade kpl umgekrempelt wird, ist nicht mal erwähnenswert! die Industrie Frankreichs hat rund 16,9 % Anteile am Bip,in Deutschland 30,7%!Wie soll aus Frankreich eine Lokomotive werden?

Zur im Artikel zitierten Aussage des globalen Anlagechefs Aktien der Fondsgesellschaft von Fidelity „das Land zahle einen hohen Preis für die Ankurbelung der Binnenkonjunktur. Frankreich habe die Verschuldung wieder deutlich hochgefahren, während Deutschland sich entschuldet“:

Ganz grundsätzlich kann ich dazu nur sagen, dass ich das Wohlergehen (und damit die Zufriedenheit) der Bevölkerung in der Realität - und das gilt beileibe nicht nur für Frankreich - für wichtiger halte als irgendwelche Zahlen auf dem Papier bzw. dem Bildschirm.

Ganz toll

Aber inwiefern tangiert mich das, die ich als Normalsterbliche in Deutschland lebe?

Das ist eine voll und ganz ernst gemeinte Frage.

Und womit punktet Frankreich? Mit Waffenexporten? Mit Handel mit Ländern, die Deutschland sanktioniert?

Was haben die Normalsterblichen in Frankreich davon?

*

Bislang merke ich nur, dass die Kaufkraft meiner Familie sinkt. In den letzten 2 Jahren sogar extrem stark.

Und wenn?

Ist doch schön, wenn ein weiteres EU-Land erfolgreich ist. Und im Artikel stehen ja auch genügend Gründe, nicht zu euphorisch zu sein. Ich bin kein Volkswirtschaftler aber ich bin mir nicht sicher, ob man sich eine hohe Staatsverschuldung und -quote zum Vorbild nehmen sollte. Die Proteste der Gelbwesten zeigen außerdem, dass die Franzosen selbst auch nicht durchgehend glücklich sind mit ihrer Situation.

Also freuen wir uns für sie. Wie sagt der Kölner? Ma muss och jönne könne

@superschlau

Dafür hat Frankreich Gelbwesten und Kolonialaltlasten.

Ein venünftiges Umweltgewissen als "ökoterror" zu verunglimpfen ist vollkommen unangebracht und peinlich.

Nun ja,

Frankreich hatte auch Nachholbedarf und die Steuererleichterungen für Unternehmen wirken. Aber das Wachstum geht eben auch zu Lasten noch höherer Verschuldung. Wenn die EZB jemals wieder eine normale Zinspolitik betreibt, hat Frankreich ein größeres Problem, allerdings bei Lagarde nicht zu erwarten

Querschreiben und komsumieren

Deutschland hat sicherlich noch einige Hausarbeiten zu machen, aber es verzichtet auf eine maximierte Ausbeutung der Welt und der nächsten Generation zur Verbesserung unseres heutigen Wohlstandes und Komforts. Natürlich hat Frankreich was dies angeht auch noch Nachholbedarf. Aber dennoch sind die Lösungen, heutigen Wohlstand auf Pump zu erhöhen und dadurch die Wirtschaft anzukurbeln unsere Lösungen der 70er, die kläglich scheiterten und einen katastrophalen Staatshaushalt hinterließen, die dann in den 80ern zu intensiven Sparmaßnahmen zwangen, um überhaupt wieder finanzielle Spielräume zu haben (z.B. zur Finanzierung der Wiedervereinigung).

Warum Frankreich Deutschland überholt hat...

Am 5. Dezember haben zahlreiche Gewerkschaften Proteste und Streiks gegen die geplante Rentenreform angekündigt...
###
Hier könnte Deutschland in der Tat eine ganze Menge von Frankreich lernen ! Gewerkschaften und Bürger in Frankreich machen gegen eine Rentenreform mobil... Erstaunlich das wir in Deutschland eine Rentenreform damals und auch heute noch einfach so hinnehmen ! Erstaunlich deshalb weil das Renteneintrittsalter dort bei 62 Jahren liegt. Und auch bei der Höhe der Höhe der Durchschnitts-Rente liegen die Franzosen deutlich höher... Während sich hierzulande die Parteien und Politiker über eine Grundrente streiten und das Rentenalter vor Jahren auf 67 Jahre erhöht hatten ,nehmen die Gewerkschaften und Bürger hier in Deutschland das alles mal so hin. Hier sollte Frankreich uns ein Vorbild sein damit die Politik in Berlin endlich merkt das die Rentner und zukünftige Generationen keine Almosenemfänger sind...

10:15, wenigfahrer

>>Werden die Lasten besser verteilt, 20 Prozent zahlt doch Deutschland allein, wenn ich den letzten Artikel noch richtig im Kopf habe.<<

Deutschland, in dem etwa ein Sechstel der EU-Einwohner leben, zahlt also ein Fünftel des EU-Haushaltes.

Wenn man berücksichtigt, daß in D eins der höchsten pro Kopf-BIP der EU erwirtschaftet wird, dann finde ich das nicht unbedingt so ganz fürchterlich schlimm.

>>Deutschland ist ein Land ohne Rohstoffbasis, das wird bei Export früher oder später ein gehöriger Nachteil sein<<

Export ist nun wirklich nicht auf Rohstoffe beschränkt.

re h. hummel

" Der Bürger wird in seinen Kaufentscheidungen bevormundet"

Können Sie das mal konkret ausführen?

Bäume wachsen nicht in den Himmel

Ich glaube Frankreich hat in der letzten Zeit nur das gemacht, was Deutschland seit 2000 gemacht hat: Die letzten vor dem Kapitalismus geschützten Refugien mit der puren Droge Kapitalismus gefüllt. Klar, dass das die Konjunktur antreibt, aber das wird in einigen jahren auch wieder zurückpendeln wie jetzt in Deutschland. Bäume wachsen nicht in den Himmel

10:15, wenigfahrer

>>Auch wenn wir Schulden abbauen, haben wir davon noch mehr als reichlich, da müssen noch einige Generationen abzahlen, wenn es überhaupt je zu Ende ist.<<

Es ist nie zuende.

Wenn Sie sich ein wenig mit Staatsverschuldung beschäftigen, dann verstehen Sie auch, warum das so ist und gar nicht anders sein kann.

>>Und beim (BIP) pro Kopf (2018) stehen wir an Platz 18 in der Welt ( 47.662 ), sind also noch einige Länder vor uns.<<

Das ist richtig. Darunter viele Ölländer und Steueroasen.

re komplex einfach

"Atomkraft hat in etwa die gleichen CO²-Emissionen wie Windkraft"

Woher kommen denn CO²-Emissionen bei Windkraft?

11:11, Polyfoam

Ihr Kommentar liest sich, als seien Sie in der Gedankenwelt der 20er Jahre verfangen.

Erbfeind Frankreich und so.

Ich war wirklich naiv genug zu glauben, daß diese Denke mittlerweile doch ausgedient hätte.

Sie belehren mich des Gegenteils.

zum Motor der Eurozone gemausert.

warum ?
weil hierzulande es populär geworden ist überall nur die Risiken zu sehen
aber nie die Chancen
jeder kennt Gründe weshalb was nicht geht
ein billigere Flughafen wird zum Großprojekt, Windanlagen heuer 70 Stk im Jahr,
statt 2.000 wie nötig, wer kriegt hierzulande noch ne Zugstrecke genehmigt
ne Straße gar ne Stromtrasse
um was geht es denn, den Buchtenkäfer, ne seltene Fledermausart oder sonst was
wir ruinieren unsere Schlüsselindustrien haben für alles Geld, außer für unser Land/Menschen und freuen uns noch darüber
wer widerspricht ist ja, je nach Thema, ein Klimaleugner oder Rassist
.
wobei ob das in Frankreich wirklich so toll läuft wie behauptet

@komplex einfach

Es gibt auf dem ganzen Planeten kein funktionierendes Endlager für hochradioaktiven Müll! Die Endlagerung ist ungeklärt und zahlen wird wie immer der Steuerzahler!

Warum wächst Frankreich schneller ?

In diesem TS Artikel wird erst Deutschland runter geputzt um dann ganz zum Schluss einige Fakten zu erwähnen die es wieder zurecht rücken.
Was nicht erwähnt wird in diesen Artikel sind die Gründe warum Frankreich sich etwas dynamischer entwickelt in den letzten beiden Jahren. Es sind nicht nur die höhere Schulden Frankreichs, entgegen EU Normen, sondern auch wegen diverse finanzielle Bon Bons die Merkel Frankreich hat zukommen lassen. So in Falle Airbus, wo Frankreich die Führerschaft zugeschoben bekam. So im Falle der Rüstungsindustrie, wo Kooperationen unter französischer Leitung gebildet wurden. So auch beim Opel verkauf. Und weitere finanzielle Geschenke.
Jetzt fehlt uns nur noch die Finanztransaktionssteuer.

Atomkraft ist die teuerste Energie.

@11:08 von Komplex einfach
Kein einziges AKW weltweit funktioniert auf privatwirtschaftlicher Basis.
Und was den Müll die nächsten 1000 Jahre betrifft, schauen Sie einfach mal nach Asse. Das ist noch gering strahlender Müll.

Außerdem: In GB verlangen private Betreiber für ein geplantes AKW einen garantierten Abnahmepreis von 100€/Megawattstunde. Zudem soll er noch 35 Jahre mit der Inflationsrate steigen. Von wegen günstig ...

12:08 von fathaland slim

Wenn Sie sich ein wenig mit Staatsverschuldung beschäftigen, dann verstehen Sie auch, warum das so ist und gar nicht anders sein kann
.
dann lassen sie uns doch teilhaben an ihrem Wissen !

aktuell
Schulden aktuell 2 Billionen, Zins ca . 0,5 % (??) => 10 Mrd Zinsen ..... überschaubar !
was wäre wenn die Verzinsung wie jahrzehntelang
wieder bei 8 % liegt => 160 Mrd ... und dann ?
was für Möglichkeiten hat man dann mit seinem 360 Mrd Haushalt
wenn bald die Hälfte für die Bedienung nur der Zinsen drauf geht
auch wenn ihnen der schwäb. Hausfrauenvergleich mißfällt
man kann nicht mehr ausgeben als man hat ...
der logische Verstand sagt jedem, man macht Schulden (wenn Rücklagen fehlen)
wenn die Wirtschaft schlecht läuft um sie anzukurbeln
und man zahlt diese Schulden zurück wenn es besser läuft ...

12:08 von karwandler

vielleicht wollte er nur ausdrücken
die Emissionen sind bei beidem bei 0

@Orwell AG 12.08

Die letzten vor dem Kapitalismus geschützten Refugien mit der puren Droge Kapitalismus gefüllt."
Boah, woraus nehmen Sie diese Prosa denn? Aus dem kleinen Handbuch für Revoluzzer? Gibt's oder gab es in F noch gallische Dörfer, die erbittert Widerstand gegen den Kapitalismus leisteten? Naja, F ist weit weg, da kann man die Verhältnisse ja kaum kennen;-) Die Wirtschaft ist streng kapitalistisch nur der Staat ist und war immer auch dirigistisch, nicht immer zum Wohl des Landes.

11:42 von Tada

Ganz toll

Aber inwiefern tangiert mich das, die ich als Normalsterbliche in Deutschland lebe?

Das ist eine voll und ganz ernst gemeinte Frage.

Und womit punktet Frankreich? Mit Waffenexporten? Mit Handel mit Ländern, die Deutschland sanktioniert?

Was haben die Normalsterblichen in Frankreich davon?

*

Bislang merke ich nur, dass die Kaufkraft meiner Familie sinkt. In den letzten 2 Jahren sogar extrem stark.
///
*
*
Lösung im Artikel:
*
Die französischen Unternehmen sind erstaunlich optimistisch – auch dank Steuer- und Abgabesenkungen. Im zweiten Quartal erhöhten sie die Investitionen um 0,9 Prozent - nach einem Plus von 0,5 Prozent im ersten Quartal. Die Investitionsvorhaben befinden sich auf dem höchsten Stand seit drei Jahren.
*
Wir brauchen unsere Steuern eben für was Anderes, damit wir es schaffen?

12:31, Sisyphos3

>>12:08 von fathaland slim
Wenn Sie sich ein wenig mit Staatsverschuldung beschäftigen, dann verstehen Sie auch, warum das so ist und gar nicht anders sein kann
.
dann lassen sie uns doch teilhaben an ihrem Wissen !<<

Mit tausend Zeichen etwas erklären, worüber es dicke Bücher und zahlreiche Seminare an Unis gibt?

>>aktuell
Schulden aktuell 2 Billionen, Zins ca . 0,5 % (??) => 10 Mrd Zinsen ..... überschaubar !
was wäre wenn die Verzinsung wie jahrzehntelang
wieder bei 8 % liegt => 160 Mrd ... und dann ?
was für Möglichkeiten hat man dann mit seinem 360 Mrd Haushalt
wenn bald die Hälfte für die Bedienung nur der Zinsen drauf geht
auch wenn ihnen der schwäb. Hausfrauenvergleich mißfällt
man kann nicht mehr ausgeben als man hat ...
der logische Verstand sagt jedem, man macht Schulden (wenn Rücklagen fehlen)
wenn die Wirtschaft schlecht läuft um sie anzukurbeln
und man zahlt diese Schulden zurück wenn es besser läuft ...<<

Man zahlt Staatsschulden zurück, indem man umschuldet.

@ um 11:42 von Tada

Bislang merke ich nur, dass die Kaufkraft meiner Familie sinkt. In den letzten 2 Jahren sogar extrem stark.
....
Das spricht eher dafür, dass Frankreich nicht aufgeholt hat, sondern Deutschland einfach nur zurückfällt.
Und so ist es auch. In Deutschland sind massiv Arbeitsplätze gefährdet, Dt ist an einer Rezession nur knapp vorbeigeschrammt und die Kosten für das Sozialsystem werden immer teurer dank allerbester Auslastung.
Dem Sozialsystem werden immer mehr Menschen zugeschoben und man sorgt gleichzeitig für den Abbau von Arbeitsplätzen, ohne nennenswerte neue zu generieren. Fatal.

Der Sozialismus funktioniert eben in den Finanzen nicht. Das konnte und kann man weltweit begutachten.
Warum einige denken, das würde ausgerechnet bei sinkendem Bildungsniveau bei uns klappen, erschließt sich mir keineswegs.

12:16 von fathaland slim

10:15, wenigfahrer

>>Werden die Lasten besser verteilt, 20 Prozent zahlt doch Deutschland allein, wenn ich den letzten Artikel noch richtig im Kopf habe.<<

Deutschland, in dem etwa ein Sechstel der EU-Einwohner leben, zahlt also ein Fünftel des EU-Haushaltes.

Wenn man berücksichtigt, daß in D eins der höchsten pro Kopf-BIP der EU erwirtschaftet wird, dann finde ich das nicht unbedingt so ganz fürchterlich schlimm.

>>Deutschland ist ein Land ohne Rohstoffbasis, das wird bei Export früher oder später ein gehöriger Nachteil sein<<

Export ist nun wirklich nicht auf Rohstoffe beschränkt.
///
*
*
Aber die Erzeugnisse für den Export benötigen auch Koboltiimporte.
*
Die Kalkulation wird also wohl durch fehlende eigene Rohsttoffe beeinflusst.
*
Aber Rechnnen wird hierzulande ja durch Belehrung bisher prima ersetzt.

@yolo

"die Baustoffe exorbitant teurer machen zu wollen"

Dass der meistverwendete Baustoff Beton so billig ist, liegt daran, dass der Rohstoff dafür, nämlich Sand so billig ist, der wird nämlich meistens geklaut.
Sie sollten sich keine Sorgen machen, dass die Grünen den illegalen Abbau von Sand an den Stränden von Südsee-Inseln stoppen wird.

@ karwandler, um 12:08

re komplex einfach

Beide “0“ CO2-Emissionen, dann passt's. :-)

@krittkritt

"Kein einziges AKW weltweit funktioniert auf privatwirtschaftlicher Basis."

Leider sind AKW in der Vorstellung vieler Atomkraftfans "sauber", weil sie sich einbilden dass Brennstäbe für AKW wie Kohle in Bergwerken abgebaut und ins Kraftwerk gefahren werden. Dass Brennstäbe unter hohem Energieaufwand und Wasserverbrauch erst hergestellt werden müssen, kommt in deren Rechnung gar nicht vor.

12:16 von sasch

Die Endlagerung ist ungeklärt und zahlen wird wie immer der Steuerzahler!
.
aber nicht der heutigen
der in 2 .. 3 .... 100 Generationen
das ist der Unterschied !

12:31, Sisyphos3

>>auch wenn ihnen der schwäb. Hausfrauenvergleich mißfällt
man kann nicht mehr ausgeben als man hat ...<<

Allein die Tatsache, daß jedes einigermaßen entwickelte Land dieser Erde auf einem Staatsschuldenberg sitzt, der jede schwäbische Hausfrau in helle Panik versetzen würde, ist ein Indiz dafür, daß dies offensichtlich wohl Teil des Systems ist.

Stichwort schuldbasiertes Geldsystem.

12:26 von krittkritt

In GB verlangen private Betreiber für ein geplantes AKW einen garantierten Abnahmepreis von 100€/Megawattstunde.
.
also ich kriege von meinem Stromversorger 250 Euro/Megawattstunde
für meinen Solarstrom
.... allerdings nur 20 Jahre lang
wobei was solls
bis dahin ist die Anlage schon längst amortisiert und ich über 80
also mein Schnitt ist auch gut

Am 22. November 2019 um 12:08 von karwandler

"Woher kommen denn CO²-Emissionen bei Windkraft?"

Aus den gleichen Quellen wie bei der Atomkraft. Herstellung und Aufbau sowie ggf. späteren Rückbau der Anlagen (u.a. dem Wikipedia-Artikel zu Kernkraft zu entnehmen).
Wenn man sich die CO²-Bilanz der französischen Energiegewinnung ansieht, erkennt man ganz schnell, daß die Verpflasterung der Umwelt mit den überteuerten Windkraftanlagen der reinste Unsinn ist. Wenn wir nicht dem Wahn der grünen Ideologen aufsitzen würden, hätten wir hier schon längst die Kohle gegen Atomkraft ausgetauscht, das alles natürlich vorbehaltlich einer noch zu erforschenden besseren Möglichkeit der Energiegewinnung.

Darstellung: