Kommentare

„Deutsche Sicherheitsbehörden haben im laufenden Jahr erstmals mehr als zehn Tonnen Kokain sichergestellt / Im Jahr 2019 sind in Deutschland erstmals mehr als zehn Tonnen Kokain durch Ermittler sichergestellt worden“

Solche „Verluste“ gehören zum ganz normalen „unternehmerischen Risiko“ und sind im „Geschäftsmodell“ der Verbrecher längst einkalkuliert. Solange die Nachfrage nach ihrem „Produkt“ (hier: Drogen) unvermindert anhält und damit somit weiter wachsende „Gewinne“ zu erwarten sind, werden diejenigen, die in dieser „Branche“ ihr Geld machen solche „Verluste“ einfach wegstecken, ihre „Sicherheitsvorkehrungen“ noch weiter verschärfen und ansonsten weitermachen wie bisher.

6:36 von Nettie

"Leider" haben sie Recht. Selbst wenn die Kontrollen an den Häfen verschärft werden und mehr Sicherheitspersonal eingesetzt wird, die Kartelle, die Clans und die Produzenten sind uns immer Schritte voraus.

Ohne Doping dem Leben nicht mehr gewachsen

Diese Entwicklung zeigt das viele Menschen aus unterschiedlichen Gründen ohne Doping das Leben nicht ertragen oder dem Alltag nicht gewachsen sind, traurig aber wohl war.
Wir zerstören uns selbst da er keine festen Lebensplanen mehr gibt und jeder sich ständig verändern muß durch z.T. Hirnrissigen Verordnungen im Alltag und Beruf durch alle Bevölkerungsgruppen

Warum Deutschland?

Warum kommt das Geld nach Deutschland?
Weil es hier sehr lasche Gesetze gegen Geldwäsche gibt. So lange das so ist wird sich daran nichts ändern. Für den Staat ist das ja auch nicht weiter schlimm. Der verdient ja auch mit. Evtl wird deshalb nicht energischer dagegen vorgegangen.
Zum Drogenkonsum muss man allerdings sagen: So lange es keine vernünftige Aufklärung gibt kann die Verbotspolitik nicht funktionieren. Noch schwieriger wird es wenn die Konsumenten kriminalisiert werden anstatt ihnen Hilfe anzubieten.

Das zeigt vor allem...

Das Dealer in Deutschland immer ungestörter ihrem Vertrieb nachgehen können. Aber: kein Problem! Geben wir kokain eben auch frei. Mit Gras wird das ja schon aktiv vorangetrieben. Besser den Kopf in den Sand stecken als was tun. Willkommen in Sodom und Gomorrha! Aber Park mal falsch. Da trifft sich dann die ganze Härte des Staates!

Fleisch - Eier - Plastik - Rauschgift- ...

Was die gemeinsam haben:
Niemand anderes als “wir“ verbrauchen das, und da die Nachfrage offensichtlich sehr groß ist, ergibt sich alles Weitere nach den Gesetzen des Marktes.
Leider wird immer nach dem Staat gerufen, und ich frage, wo denn die Verantwortung jedes Einzelnen für sich selbst bleibt.
Natürlich weiß ich, wie die Antworten dazu gleich lauten werden...

@ Am 20. November 2019 um 08:54 von DerkleineMuck

Volle Zustimmung! Den "großen" gegenüber ist der Rechtsstaat zum zahnlosen Tiger geworden, nur beim ehrlich arbeitenden "kleinen" wird versucht noch was zu holen.

die eindämmung des kokain handles ist doch ganz

einfach.

jeder, der mit kokain handel zu tun hat, sei es händler, kurier oder geld wäscher wird mit todesstrafe belegt.

dies konsequent ein jahr durchgezogen .....
dann gibt es ab dem nächsten jahr kein kokain
problem mehr in der eu.

Wenn so viel "gefunden"

Wenn so viel "gefunden" wurde, ist deutlich mehr unbemerkt angekommen.
Und da Deutschland an Allen ecken personell zu grunde gespart wurde, die schwarze null lässt grüssen, ist deutschland zum paradies für schmuggler geworden.
Ich bin für Freigabe aller Drogen. Wer was nehmen will, nimmt es so oder so.
Illegalität schreckte noch nie jemanden ab.

Nur Steuerhinterziehung ist noch profitabeler

Geldwäsche, Bandenkriminalität, Mord und Totschlag.
So sieht es aus, wenn Grenzen nicht vernünftig kontrolliert werden.
Allerdings sind die Umsätze im Drogengeschäft nur Kleingeld, wenn man sie mit den 125 Milliarden Euro an jährlichen Steuerhinterziehungen durch die kriminellen Clans aus Politik und Finanzindustrie und unsere sogenannten Leistungsträger vergleicht.

Es wird nur geredet.

Nur eine Überwachung des Hamburger und Bremer Hafens reicht nicht. Die Haupteinfuhrhäfen sind Antwerpen und Rotterdam. Schon vor einem Jahr hat die TS hierüber berichtet. Schon damals wurde festgestellt das die Korruption in diesen Häfen bei Zoll und Polizei erschreckend ist. Danach war das große Stillschweigen, getan hat sich nichts. Hier kann angesetzt werden auch über die bestehende Handelsverbindungen. Dann wird man erst reagieren.
Leider scheinen auch Südeuropa, Malta und Spanien, als Importländer an Bedeutung zu gewinnen. Eine schleichende Legalisierung ist keine Lösung. Man muss endlich auf EU Basis was unternehmen.

Grenzen, Justiz, Aufklärung

Mittel gegen die Drogenschwämme könnte sein: Grenzen sichern, Kontrollen einrichten, prüfen, wer oder was ins Land kommt, empfindliche Strafen verhängen, Justiz unterstützen, Gerichte stärken (mehr Personal), Menschen aufklären und Hilfe anbieten.
Warum wurden alle diese Maßnahmen in den letzten Jahren vernachlässigt? Gewollt? Falsch eingeschätzt?

In Deutschland wird ja nur

In Deutschland wird ja nur die Menge Kokain eingeführt, die sich auch verkaufen lässt.
Deshalb sind nur die Käufer / Konsumenten schuld. Wenn es keinen Käufer gibt, würde es auch kein Kokain geben

@ greedy

>>> ... Todesstrafe ... dann gibt es ab dem nächsten jahr kein kokain problem mehr in der eu. <<<
.
Oh doch. In den Anbauländern herrscht ein regelrechter Bürgerkrieg um das "weiße Gold". Da sterben täglich zig Menschen deshalb. Und trotzdem geht der Handel weiter.

@taxi, 08.44h

Aufklärung zum Drogenkonsum gibt es genug.
Beratungsstellen für Konsumenten sind überall zu finden.
Ich bin ehrenamtlich in der Suchthilfe tätig.
Allein in unserer Gruppe haben wir vier Konsumenten, die schon mehrere stationäre Therapien hinter sich haben, diese durchweg abgebrochen, weil sie den "Scheiß", der dort vermittelt wird, alles schon wissen und doch immer wieder auflaufen um eine erneute, teure Therapie zu bekommen.
Meist weil sie gerichtliche Auflagen haben.
Wer stiehlt, ist kriminell und wer verbotene Drogen konsumiert ebenfalls.
Dann muss das Strafgesetzbuch abgeschafft werden, um einer Kriminalisierung aus dem Weg zu gehen,
Ob das eine Lösung ist?

der schwund ist von den kartellen einkalkuliert...

helfen kann nur, wenn der kauf von luxusgütern und immobilien nur ermöglicht wird durch eine europäische erfassung und gleichzeitigen abgleich mit den finanzämtern.

massenhafter einkauf durch nicht-eu bürger sollte nur durch kreditkarte ermöglicht sein.

Grundgesetz gilt

@redaktion: Hatte eben schlecht/mißverständlich formuliert

@greedy
Und jeder der hier in Deutschland von Todesstrafe schwadroniert , sollte von der Redaktion den Roten Balken bekommen.
Ist doch ganz einfach...
Das Grundgesetz gilt für jeden.

Wirtschaft

Man kann zusammenfassen: Ein profitabler Wirtschaftszweig in welchem viele oft hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden, welcher für manches südamerikannische Land einen erheblichen Teil des volkswirtschaftlich wichtigen Exportergebnisses erwirtschaftet und daher zu Wohlstand und Wachstum beiträgt. Und welcher einen für viele wichtige westliche Wirtschaftszweige (namentlich Marketing, Vertrieb, Werbung, Management, Unterhaltung und Politik) essentiellen hochwertigen Rohstoff liefert. Die Partnerbranche Polizei sorgt hierbei für den für den reibungslosen Ablauf unerlässlichen Gewinnanreiz und Professionalisierung.

Zeit für eine andere Politik

Gebt alle Drogen frei. Verkauf nur mit Aufklärung (in dem Zuge auch Alkohol einbeziehen) und Abstufung von Konsequenzen. Fahren unter Einfluss bleibt weiterhin strafbar. Unzurechnungsfähigkeit auf Grund von Konsum wird nicht mehr anerkannt, sondern auf den für den Konsum Verantwortlichen verlagert. Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten werden unter Einfluss mit höherem Strafmaß belegt. Folgeerkrankungen von Konsum werden auch teurer insbesondere für dauerhaft schädigende Stoffe. Verkauf limitiert legalisieren und Steuern kassieren, die nicht zweckgebunden in den Haushalt einfließen.
Qualitätssicherung, Steuereinnahmen und Entzug der Terrorismusförderung können damit vorangetrieben werden.

Wer das Problem noch nicht erkannt hat,

GELD. Ob Konsum oder Verkauf, es geht fast immer nur darum. Die einen haben es nicht, andere haben zu viel und wieder andere wollen es um jeden Preis haben. Ich bin ebenfalls der Meinung " diesen Kontinent abzuriegeln ", gegen alles was ihn schaden kann. Damit meine ich nicht Flüchtlinge. Ist schonmal jemand in Australien oder den USA eingereist? Europa ist ein Witz und uneinig. Leider.

Populisten würden jetzt Mauer um Deutschland bauen

Jedes Schiff und Container noch auf See
endladen und Röntgen.
Bezahlen sollen das natürlich auch noch die anderen :-)

Den Staatsanwalt, den läßt es kalt

International agierende Verbrecher sollte man höflich ersuchen, nach Straftaten die BRD nicht zu verlassen. Aus Fahndungsgründen.Denn die dt. Staatsanwälte sind nicht länger befugt, Europäische Haftbefehle auszustellen (siehe Urteil der Großen Kammer des EuGH v. 27.05.2019, AZ: C-508/18). Denn diese Ämter bieten nicht die Gewähr ausreichender Staatsferne. Das sah man z.B. bei den selbst-karikierenden Unterlassungen in etwa den Fällen Jalloh u. Vorgänger(Dessau, 3 Tötungen innerhalb derselben spezialisierten Polizeidienststelle
ohne auch nur ansatzweise Ermittlungen wg. Mordes) oder Mollath in Bayern (lt. RA Strate geradezu ein Feuerwerk an Rechtsbeugungen und Prozeßbetrug) -absolut straffrei. Aber auch der Fall Mansour vor vllt. zwei Jahren könnte hier erwähnt werden, in dem sich m.E. das Auswärtige Amt als Büttel ausgerechnet des ägyptischen Regimes plümplich hervortat, um die Staatsanwaltschaft mit sachfremden Anweisungen zu "versorgen".

der Zug ist abgefahren

Der Seeweg ist nur einer von vielen Einfuhrwegen. Kokain gelangt sogar über Afrika nach Europa und ein bedeutender Anteil gelangt über Mexiko und die Flughäfen direkt nach Frankfurt (Quelle: Zoll). Wer sich nur wenige Dokumentationen im TV über die Grenze USA/Mexiko ansieht, wird (ohne Populist zu sein) sehr schnell erkennen, wie wichtig eine Mauer ist. Bei uns hat man den Anschluss verpasst, stattdessen die Polizei heruntergewirtschaftet. Die Folgen dieser Politik werden uns jetzt schnell einholen!

Kokainmonopol des Staates

Der Staat sollte den Kokshandel nur über eigene Monopolgeschäfte ausführen, zu Preisen, die unter den Schwarzmarktpreisen liegen. Damit würde der ganze Sumpf ausgetrocknet werden.
Denn wer Koks haben will, bekommt ihn, egal ob vom Dealer oder vom Staat.

Ach ja....... Drogenhandel -

Ach ja.......
Drogenhandel - Geldwäsche - Libanon
.
Da war doch was mit Hawala?
So wie sich das hier gestern angehört hat, damit ach so arme Menschen, die keine Bankkonto besitzen, Geld in die Heimat überweisen können?
Ist ja in einigen Augen nichts Schlimmes......

@DerkleineMuck Ansichtsache

Seit der Freigabe der meisten Drogen in Portugal ist das Zahl der Konsumenten, gesunken, somit auch die medizinischen Behandlungskosten und die Anzahl Drogen bedingter Delikte ebenso. Auch in deren Staaten haben sich diese positiven Effekte einer Legalisierung gezeigt. Aber Solange man Inkompetenz mit CSU abkürzen kann wird sich da nicht viel ändern, beziehungsweise wird nicht von anderen gelernt. Schließlich ist es noch nie von Konservativen versucht worden Alkohol zu verbieten......oh.

@der schwund ist von den kartellen ... 9:33 adagiobarber

"einkalkuliert".
Das mag sein, geht aber am Problem vorbei, denn dies
"eine europäische erfassung und gleichzeitigen abgleich mit den finanzämtern."
also der 'feuchte' Traum der Totalüberwacher' funktioniert auch nicht.

Oder haben sie ein Offshore-Konto?
Es trifft wieder mal alle Unschuldigen.
Die Hintermänner haben nämlich sowas.
Übrigens auch manche von denen, die solche Gesetze machen.
Aber nicht eins was die Offshorekonten tangiert.

Nun darf der deutsche Michel mal raten, wem das nützt und wem nicht.

@ 09:12 von nie wieder spd

"Nur Steuerhinterziehung ist noch profitabeler"
.
Bitte nicht schon wieder die Steuerhinterziehung.......
Rechnen Sie mal!
Nur 10 Tonnen gefunden (noch mehr kam durch), gestreckt auf 20 Tonnen, das umrechnen in Gramm mal 50€-100€, auch steuerfrei!

Wenn die Dealer immer wieder

Wenn die Dealer immer wieder verhaftet und danach wieder frei gelassen werden, darf man sich nicht wundern, wenn der Handel floriert.

Einflussgrößen

Es ist doch schon lange bekannt das besonders nordafrikanische Migranten hier in Deutschland den Markt an Drogendealer überproportional verstärken. Städte wie Frankfurt, Berlin und Köln können ein Lied hiervon singen. Und diese Dealer entfachen geradezu die Nachfrage die zu dem in diesem Bericht gezeigten Ergebnis führt. Um so unverständlicher erscheint es mir deshalb das sich SPD, Grüne und Linke vehement gegen die Abschiebung solcher "Fachkräfte" stellen und die gilt besonders für Berlin wo gar nicht mehr abgeschoben wird seit der regierende Bürgermeister, Herr Müller von der SPD, das Zepter übernommen hat.

Drogenhandel ist nur in organisierter ...

.. Kriminalität möglich, und gegen die tut sich jeder Staatsapparat schwer. Nur so lässt sich das Zeug über Jahrzehnte unters Volk bringen. Darüber ist die Strafverfolgung nicht konsequent genug und ist darüber selbst oft bedroht. In Italien werden Staatsanwälte mit ihrem Leben bedroht, leben in kleinen "Festungen" und können diese nur mit lebenslangem Polizeischutz verlassen.
Die Arme dieser Organisationen haben durch gewaschene Milliarden alle Schichten der Gesellschaft infiltriert, können ungeniert Einfluss auf Politik und Wirtschaft nehmen. Diese Leute nehmen keine Waffe und keinen Krümel Koks in die Finger, deren Waffen sind mittlerweile wirtschaftliche und finanzielle Macht.
Die ganzen Polizeiaktionen sind jetzt nur noch oberflächlich und können bestenfalls Nadelstiche setzen. Der Zug diesem Treiben ein Ende zu bereiten, ist seit vielen Jahren abgefahren.

09:37 von hhgoten

es gab 60 Änderungen des GG
die letzten 70 Jahre
vielleicht wird das die 61te

was ich allerdings nicht hoffe
.... aber weiß man´s

Deutschland vollzieht doch...

Deutschland vollzieht doch seit 2015 eine Wandel in Richtung eines Kalkutta-Plagiats. Wen verwundert es dann, das die entsprechenden "Grundbedürfnisse" Einzug halten und gestillt werden müssen? Dies gilt umso mehr, alsdass sich sogar auch Politiker (Beck von den Grünen) in der Vergangenheit nachweislich Drogen bedienten.

Re: 9:05 greedy

Kompletter Unsinn!
Die Todesstrafe verhindert keine Verbrechen, dafür sind die USA das beste Beispiel.

Dunkelziffer

"Die Dunkelziffer des geschmuggelten Kokains dürfte um ein Vielfaches höher sein."
10 t wurden in Deutschland in diesem Jahr aus dem Verkehr gezogen. Bei etwa 2 Millionen Süchtigen in Deutschland fehlen jedem Süchtigen somit 5 g. Da müssen diese Süchtigen jetzt doch glatt zwei Wochen clean sein.
Noch Fragen zur Dunkelziffer?

@ 10:18 von Zahnschmerzen

"Wenn die Dealer immer wieder verhaftet und danach wieder frei gelassen werden, darf man sich nicht wundern, wenn der Handel floriert."
.
Genau.
Und wenn man dazu noch die Hintermänner der Clan-Kriminalität, wie einen Herrn Miri aus Bremen (13 Jahre lang ausreispflichtig, 6 Jahre Gefängnisstrafe wegen bandenmäßigem Drogenhandel), nicht ausweisen will und er noch einen Asylantrag stellen darf, darf man sich auch nicht wundern!

10:25 von eine_anmerkung

Es ist doch schon lange bekannt
.
wie können sie denn so was behaupten

das passt doch absolut nicht in die Ideologie angesprochener Gruppen
und die geben eben den Takt / Vorgaben in unserer Gesellschaft an

was bringt abhilfe ?

konsequentes Vorgehen
gibt es das in unserem Land
siehe 10:30 von NeutraleWelt

um 09:05 von greedy

" die eindämmung des kokain handles ist doch ganz einfach.

jeder, der mit kokain handel zu tun hat, sei es händler, kurier oder geld wäscher wird mit todesstrafe belegt.

dies konsequent ein jahr durchgezogen .....
dann gibt es ab dem nächsten jahr kein kokain
problem mehr in der eu."
.
Deswegen gibt es in den USA ja auch keine Morde mehr. Ironie aus.

um 10:29 von eine_anmerkung

"Deutschland vollzieht doch...

Deutschland vollzieht doch seit 2015 eine Wandel in Richtung eines Kalkutta-Plagiats. "
.
Kalkutta-Plagiat? Haben Sie letzte Nacht schlecht geträumt oder leben Sie in einem anderen Deutschland als ich?

um 08:54 von DerkleineMuck

"Aber Park mal falsch. Da trifft sich dann die ganze Härte des Staates!"
.
Wie kommen Sie auf diesen Unsinn? Drogenhandel = 5 Jahre Gefängnis, Falschparken = 10 Euro Geldstrafe.

10:25, eine_anmerkung

>>Es ist doch schon lange bekannt das besonders nordafrikanische Migranten hier in Deutschland den Markt an Drogendealer überproportional verstärken. Städte wie Frankfurt, Berlin und Köln können ein Lied hiervon singen.<<

Sie reden von den kleinen Fischen. Im Importgeschäft sind die nicht tätig.

>>Und diese Dealer entfachen geradezu die Nachfrage die zu dem in diesem Bericht gezeigten Ergebnis führt.<<

Es ist genau umgekehrt. Ohne die Nachfrage gäbe es das Angebot nicht.

>>Um so unverständlicher erscheint es mir deshalb das sich SPD, Grüne und Linke vehement gegen die Abschiebung solcher "Fachkräfte" stellen und die gilt besonders für Berlin wo gar nicht mehr abgeschoben wird seit der regierende Bürgermeister, Herr Müller von der SPD, das Zepter übernommen hat.<<

Abschieben und das Problem ist weg. Ihr Patentrezept. Man kann natürlich jedes Problem auf die "illegale Migration" schieben, wenn man will...

Vor Müller war übrigens Wowereit. Haben Sie den schon vergessen?

@ 09:39 von micmul

Sehr gut auf den Punkt gebracht!

10:29, eine_anmerkung

>>Deutschland vollzieht doch...
Deutschland vollzieht doch seit 2015 eine Wandel in Richtung eines Kalkutta-Plagiats. Wen verwundert es dann, das die entsprechenden "Grundbedürfnisse" Einzug halten und gestillt werden müssen? Dies gilt umso mehr, alsdass sich sogar auch Politiker (Beck von den Grünen) in der Vergangenheit nachweislich Drogen bedienten.<<

Ich wüsste nicht, was Kokain mit Kalkutta zu tun haben sollte. Es handelt sich um eine ziemlich teure Droge, die in durchaus "gehobenen" Kreisen konsumiert wird.

Volker Beck wurde mit Methamphetamin erwischt. Das hieß früher Hallo Wach und noch früher Panzerschokolade.

Aber es ist schon atemberaubend, wie Sie immer irgendwie eine Verbindung zu "2015" herstellen.

um 09:05 von greedy

dann gibt es ab dem nächsten jahr kein kokain
problem mehr in der eu.

Dafür aber mit der Wiederbelebung der zu unrecht hingerichteten. Aber man kann ja dann erstmal diejenigen, die für die Todesstrafe waren wegen der Förderung staatlichen Mordes hinrichten.

Wenn es doch nur eine Lösung gäbe

Tja - Deutschland verschläft die Drogenpolitik leider. Andere Länder machen es vor und übernehmen das Drogengeschäft. Resultat: Für illegale Händler und Gruppen fallen die Gewinne im freien Fall und die Risiken bleiben. Für Mexikos Kartelle begann mit der Legalisierungen in Teilen der USA ein Albtraum. Portugal hat durch die neustrukturierung der Drogenpolitik die Leute von der Straße geholt, Suchterkrankungen gesenkt, Krankenhäuser und Polizei entlastet uvm.

Der ‚war on drugs‘ ist gescheitert. Da zweifelt mitlerweile kein vernünftiger Mensch mehr dran. Aber gut, Politiker waren nie gut mit Einsicht. Wenn man das Risiko für die Händle erhöht wird das ja bestimmt nicht deren Preise und Gewinne erhöhen oder potentere Drogen zur Folge haben, von denen man fürs gleiche High weniger Schmuggeln muss...

Einen ironischen aber schönen Tag wünsche ich noch.

10:30, NeutraleWelt

>>Und wenn man dazu noch die Hintermänner der Clan-Kriminalität, wie einen Herrn Miri aus Bremen (13 Jahre lang ausreispflichtig, 6 Jahre Gefängnisstrafe wegen bandenmäßigem Drogenhandel), nicht ausweisen will und er noch einen Asylantrag stellen darf, darf man sich auch nicht wundern!<<

Ibrahim Miri wurde ausgewiesen, nachdem der Libanon ihn endlich als Staatsbürger anerkannte. Sein Asylantrag, den er nach erfolgter illegaler Wiedereinreise stellte, wurde abgelehnt, wogegen er Widerspruch einlegte, der wenig Aussicht auf Erfolg hat.

Aber daß Sie den Rechtsstaat für manche Menschen außer Kraft setzen wollen, ist hier nichts Neues.

Da hilft nur..

Da hilft nur eine, sämtliche Drogen weltweit legalisieren. man muss das Zeug Staatlich subventioniert an jeder Ecke bekommen. Und schwub's lässt sich damit kein Geld mehr verdienen und somit fällt die gesamte Kriminalität weg.

@ 10:42 von Stefan T

"Drogenhandel = 5 Jahre Gefängnis"
.
Wo soll das sein?
Von welchem Land reden Sie?
Z.B. in Berlin dank RRG so gut wie legal. Da dürfen Sie jeden Tag mit 15g Cannabis rumlaufen. 15g pro Tag ist ja "Eigenbedarf".
Die Grünen, federführend Frau Pieroth, fordert die Menge für harte Drogen abzuschaffen, zumindest anzuheben.
Kennen Sie den Görlitzer Park? Die Dealer sind nach Angaben der Polizei Asylbewerber aus westafrikanischen Ländern, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland kamen.
Man überlegt schon dort den Drogenhandel zu zulassen, so wie auf einem Flohmarkt, weil man der Lage nicht mehr gewachsen ist.
3g Kokain legal? Kein Problem, wenn dann die 10 "Portionsbeutelchen" weg sind, schnell zum Bunker und 10 neue holen.
So sieht Drogenpolitik aus?
Wo sind da Ihre 5 Jahre Gefängnis?
.
Das ist staatlich unterstützter Drogenhandel!
Und wer verdient dabei? Richtig, Hawala!

IckeDicke - Guter Vorschlag

Dem von IckeDicke ist nichts hinzuzufügen.

Konsum legalisieren aber kontrolliert und falls jemand im Rausch Mist baut den für den Rausch Verantwortlichen bestrafen.

In Australien zB schon Gang und Gebe, bei Alkohol. Ein Wirt, der einer sichtbar betrunkenen Person noch Alkohol verkauft, kann dafür bestraft werden und muss die Konsequenzen für das Tun der Betrunkenen Person tragen. Das klappt auch prima mit anderen Substanzen.

Ich fürchte bei dem Vorschlag kräuseln sich aber die Zehnägel einiger Konservativer Politiker, wenn man um sein fünftes Maß Bier im Biergarten bangen muss, oder gar Bier plötzlich als ebenso eine Droge benannt wird, wie Cannabis oder Kokain... Das würde einen dann ja zum Junkie machen und das ist man jawohl nicht. Prost!

Hart durchgreifen

Hier hilft nur ein hartes Durchgreifen – sowohl was die Geldwäsche betrifft als auch den Konsum und den Handel und Zwischenhandel.

Das Tun ist kriminell und es hilft nichts, dieses zu entkriminalisieren.

Jeder Tote durch Drogen ist ein Toter zuviel und der Schaden an der Gesamt-Volkswirtschaft ist immens.

Daher „volle Kraft voraus“ beim Belangen dieser Verbrecher – es muss ja nicht gleich die vorgeschlagene Todesstrafe sein aber kräftige Strafen sind schon angesagt.

@ 11:08 von fathaland slim

"Aber daß Sie den Rechtsstaat für manche Menschen außer Kraft setzen wollen, ist hier nichts Neues."
.
Ich will den Rechtsstaat nicht außer Kraft setzen, sondern ich verlange eine Anwendung des Rechtsstaates!
Das ist ein grundlegender Unterschied. Auch wenn der nicht in ihr linkes Weltbild passt und wir eine von Jahr zu Jahr steigende Anzahl Ausreisepflichtiger haben. Von unserem Rechtsstaat offiziell bestätigt.
Verbrüdern Sie sich mit wem Sie wollen, es interessiert mich nicht, solange es dafür eine gesetzliche Basis gibt!
.
Des Weiteren ist es mir persönlich egal, ob der Libanon irgendwelche libanesischen Staatsbürger anerkennt oder nicht.
Andere Staaten schaffen das auch (gut, die haben keine LINKEN). Die setzen Menschen in Flieger, so, die gehören euch, wir schicken euch die jetzt, und Tschüß!

Sinnprüfer - ist schon Jahrzehnte getestet worden

Lieber Sinnprüfer,
Ihr Vorschlag ist schon seit dutzenden Jahren getestet worden: In den USA. Dort ist sogar ein einmaliger Konsum in diversen Staaten schon genug für einen Mehrjährigen Gefängnisaufenthalt (zum Vergleich, hier in DE ist der Konsum nicht strafbar).

Die Drogenkriminalität hat in den USA im westlichen Ländervergleich dafür einen traurigen Rekord. Ganze Kartells sind nur durch die Drogenpolitik entstanden. Mitlerweile ist dort Fentanyl zum strecken von Heroin angekommen. Der Grund: Ein Kilo davon ersetzt hundert Kilo Heroin und ist zugleich einfacher zu schmuggeln. In einem so repressiven System verhindert man nicht den Konsum, sondern macht die Kriminellen kreativer. Statt rückläufige Zahlen sorgt eine derartige Politik nur für explodierende Gewinne bei den Kartellen und mehr Tote. So eine Politik auch in Deutschland? Dann knallen die Sektkorken bei Kartellen und Bestattern.

um 09:05 von greedy

"jeder, der mit kokain handel zu tun hat, sei es händler, kurier oder geld wäscher wird mit todesstrafe belegt"
Wenn es die Todesstrafe bringen würde, hätten wir nur noch eine Welt ohne Verbrechen.

Die Todesstrafe macht nur eines, sie macht die Verbrecher brutaler, weil Sie nichts mehr verlieren können, denn toter als tot oder lebenslang als bis zum Lebensende gibt es nicht oder macht keinen Unterschied.

Rekordfunde in deutschen Häfen

..da möchte man lieber nicht wissen, wieviel n i c h t gefunden wurde...
solange Deutschland ein Paradies für Geldwäsche ist- tummelt sich alles hier...

11:46 von COJO

nicht die Strafe schreckt ab

sondern die Chance / Risiko dabei erwischt zu werden

Drogen und Erfolg

ein Problem warum Drogen in der Welt nicht verschwinden ist, das Sie Erfolg nicht nur versprechen sondern auch oft diesen generieren. Wie viele weltberühmte Künstler, Diktatoren und anderer Politiker, und andere Berühmtheiten, nahmen oder nehmen Drogen! Keine Frage weil eben sehr viele, wenn nicht gar die meisten. Alkohol ist auch eine Droge, nur sieht man den Verfall der Person eher, als bei Kokain.
Geschichtlich wurden Drogen schon immer irgend wie angeprangert und auch stilvoll verglichen, von denen die sie selber nahmen.
Dann stellt sich die Frage wer sind die wahren Süchtigen? Die die Drogen nehmen oder die die sich ihrer verweigern?
Ich nehme außer mal ein Bier keine Drogen, wenn man sich aber mit der Problematik unvoreingenommen beschäftigt, kann man das eigentlich nur mit Drogen bewältigen, denn es ist irre.

11:35, NeutraleWelt

>>Des Weiteren ist es mir persönlich egal, ob der Libanon irgendwelche libanesischen Staatsbürger anerkennt oder nicht.
Andere Staaten schaffen das auch (gut, die haben keine LINKEN). Die setzen Menschen in Flieger, so, die gehören euch, wir schicken euch die jetzt, und Tschüß!<<

Welcher Staat weist Menschen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit aus, und wohin?

Welcher Staat nimmt Menschen auf, die er nicht als Staatsbürger anerkennt, die ein anderer Staat dorthin ausgewiesen hat?

11:08 von fathaland slim

Aber daß Sie den Rechtsstaat für manche Menschen außer Kraft setzen wollen, ist hier nichts Neues.
.
der Rechtsstaat sollte sich seine Glaubwürdigkeit erhalten
sonst wird er nicht mehr akzeptiert
er ist ja nicht zum Selbstzweck erschaffen worden
auch das gilt es zu bedenken
und wenn man als Bürger den Eindruck gewinnt
er nützt vornehmlich Verbrechern, sich zu verstecken
dann ist das ne Entwicklung die bedenklich ist

11:35, NeutraleWelt

>>.
Ich will den Rechtsstaat nicht außer Kraft setzen, sondern ich verlange eine Anwendung des Rechtsstaates!<<

Dann dürften Sie ja keine Probleme damit haben, daß Herrn Miri nicht das Recht verwehrt wurde, einen Asylantrag zu stellen.

>>Das ist ein grundlegender Unterschied. Auch wenn der nicht in ihr linkes Weltbild passt und wir eine von Jahr zu Jahr steigende Anzahl Ausreisepflichtiger haben. Von unserem Rechtsstaat offiziell bestätigt.
Verbrüdern Sie sich mit wem Sie wollen, es interessiert mich nicht, solange es dafür eine gesetzliche Basis gibt!<<

Mit wem ich mich verbrüdere oder nicht, das ist ganz allein meine Sache, da haben Sie Recht.

Weswegen Ausreisepflichtige nicht ausgewiesen werden, dafür gibt es in jedem Einzelfall Gründe, die für jeden, der sich mit der Materie auskennt, und dazu zähle ich auch Sie, absolut einsichtig sind. Sie stellen hier Behauptungen auf, von denen Sie selbst wissen, daß sie bestenfalls Viertelwahrheiten sind.

12:10 von fathaland slim

alles .... aber auch wirklich alles lässt sich erklären
das mag schön sein, wenn man idiologisch verbrämt ist
für den "Mann der Straße" erzeugt es lediglich Frust
und wie sagte Aristoteles 364 - 322 v.Chr.
Die Toleranz ist letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft
das würde ich so extrem vielleicht nicht sehen,
aber ganz unrecht hat er damit sicher nicht,
wenn es nur als Selbstzweck dient

Zeddi - aber vielleicht ist es in Deutschland anders

Danke für die teils einleuchtenden Argumente.

Aber wenn man alles zulässt haben wir bald eine Welt in der Kriminelle alles machen können - und das kann ja auch nicht sinnvoll sein.

Es wird immer eine Gratwanderung bleiben - aber es ist wie bei der Kindererziehung: ganz antiautoritär geht es einfach nicht und ist nicht zielführend.

@ um 10:17 von NeutraleWelt

In der EU werden Steuern in Höhe von 1 Billionen Euro hinterzogen. Pro Jahr.
Die legale, weil von Politikern durch schlechte Gesetze geförderte Steuervermeidung beläuft sich ca auf die gleiche Höhe.
Da müssen alte Drogenbarone lange für dealen.
Von den zahlreichen Vorschlägen zu Legalisierung von einigen Drogen und dem damit erfolgenden Entzug der Geschäftsgrundlage für jeglichen Drogenhändler ganz abgesehen.
Und Polizisten, die mit unsinniger Drogenpolitik ihre Zeit verschwenden, könnten zB nach Steuerverbrechern Ausschau halten und noch viel mehr Geld generieren.
Lukrativer wäre für den Staat nur noch eine Finanztransaktionssteuer.
Aber all das will offensichtlich niemand aus der Politik.

20. November 2019 um 11:07 von Zeddi

"Für Mexikos Kartelle begann mit der Legalisierungen in Teilen der USA ein Albtraum."

Zynischerweise haben sich die Dealer auf härtere Drogen ausgelagert und konnten wunderbar an der von der Medizinindustrie verursachten Opiodkrise ansetzen und da passende billige Ersatz"medikamente" zur Verfügung stellen.
Ob die Mauer vorrangig die Medizinhersteller der USA schützen soll ist unklar, kann man auf jeden Fall als Kampf gegen den illegalen Import auslegen.
Marihuana gibt es inzwischen billiger und sauberer aus den USA selbst. Da ist für Mexiko nicht mehr viel zu holen.

Solange man die Dealer festnimmt

und, trotz eindeutiger Beweise, am nächsten Tag wieder laufenlässt, oder diese lediglich eine Bewährungsstrafe bekommen;

solange man es zuläßt, daß am hellichten Tage direkt neben oder sogar an Schulen, auch an Minderjährige, gedealt wird;

solange wird es in Deutschland weiterhin Rauschgifthandel geben. Diese Handlungsweise wird immer damit begründet, daß man die Hintermänner fassen will, aber wenn der Vertrieb endlich mit allen Mitteln unterbunden würde, würde auch der Gewinn der Hintermänner geschmälert, und der Sumpf allmählich ausgetrocknet. Die Taktik, sich auf die Hintermänner konzentrieren zu wollen, geht offensichtlich nicht auf, man wird ihrer nicht habhaft.

Dealer sind keine Opfer, Dealer sind Täter, die ihren Käufern das Leben mit voller Absicht zerstören. Man sollte sie entsprechend behandeln.

@09:05 von greedy

jeder, der mit kokain handel zu tun hat, sei es händler, kurier oder geld wäscher wird mit todesstrafe belegt.

Todesstrafe ist barbarisch.

Lebenslängliches Arbeitslager wäre OK.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,
bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Es ist ja nicht Oma Krause,

die den Koks hierher bringt oder dreckige Geldgeschäfte betreibt. Oma Krause ist eher dafür bekannt, dass sie sich schämt, Sozialhilfe zu beantragen und dafür lieber Pfandflaschen sammelt. Die Täter laufen zumeist frei herum, die kleinen dealen ungestört (gehört ja schon zum städtischen Alltagsbild, wie schön - hatten wir früher nicht, wie schlimm) und die großen - na, an die hat man sich jahrelang nicht herangetraut und geht man doch mal gegen einen vor, dann hat der erstaunlich viele Anwälte und Unterstützer aus sattsam bekannten Kreisen und Vereinen hinter sich. Und - oh staune, die großen Bosse heißen alle nicht Meier, Schulze oder Lehmann...

Kokain

1.Die sichergestellten Mengen sind nur die Spitze des Eisberges.
2. Die realen Kokainmengen sagen etwas über die Nachfrage und damit etwas über unsere Gesellschaft aus.
3. Der Suchtmittelkonsum spiegelt sich z.B. im Verhalten im Verkehr wieder und hier gerade bei jungen Leuten. Jeder Verkehrsteilnehmer kann das selbst beobachten.
4. Die Erziehungsmethoden haben offensichtlich schwere Defizite. Die Liberalität ist völlig aus dem Ruder gelaufen, sichtbar an vielen Einzelheiten.
Facit : die Politik muß rigorose Zügel anlegen, mag das Geschrei auch noch so groß sein.
Hinweis : harte körperliche Arbeit ist nicht die Lösung schlechthin, wohl aber ein wichtiger Faktor.
Jeder, der will, kann verstehen.
p.s. Der Libanon war schon immer eine Brutstätte illegaler Operationen

Erst mal Danke für deine

Erst mal Danke für deine Antwort. Da du direkt damit zu tun hast, hast du sicherlich eine Einsicht auf die Dinge die viele so nicht können.
"Aufklärung zum Drogenkonsum gibt es genug."
Das mag sein, allerdings glaube ich dass dies nicht richtig erfolgt. Wenn ich an meine Schulzeit denke war das Thema Drogen eher ein Randthema. Wenn es Initiativen gab dann über irgendwelche Slogans wie "Keine Macht den Drogen" oder "Krieg gegen Drogen". Das finde ich allerdings eher nichtssagend. So werden keine Fakten vermittelt und die Jugend lässt sich damit eben nicht aufklären. Wir hatten genau ein mal eine Drogenberaterin in der Klasse, die versucht hat aufzuklären. Prävention darf eben nicht erst beginnen wenn jemand schon Konsumiert hat.

"Wer stiehlt, ist kriminell und wer verbotene Drogen konsumiert ebenfalls."
Das sehe ich anders. Ein Heroin- oder Kokain-Süchtiger kann nicht einfach sagen "so ich hör jetzt auf weil das kriminell ist". Er ist Abhängig von der Substanz. Ob er will oder nicht!

Was ist denn an drogen so

Was ist denn an drogen so schlimm? Doch eigentlich nur der missbrauch. Und das kann man mit tabak und Alkohol auch hervorragend machen. Selbst Vitamin c kann mann überdosieren.
Die, die als junkies auffallen, dind doch nur der kleinste Teil, der Konsumenten.

12:20, Sisyphos3

>>alles .... aber auch wirklich alles lässt sich erklären
das mag schön sein, wenn man idiologisch verbrämt ist
für den "Mann der Straße" erzeugt es lediglich Frust<<

Wer, meinen Sie denn, ist es denn, der das Kokain, um das es hier ja geht, konsumiert?

Es ist der, den Sie hier "Mann der Straße" nennen.

Es würde Sie glaube ich, sehr überraschen, wer so alles mit dem Zeugs unterwegs ist.

Sie erinnern sich noch an Ronald Schill, "Richter Gnadenlos"? Gnadenlos war der nur bei den kleinen Fischen. Ansonsten nahm er nachgewiesenermaßen gern mal ein Näschen oder auch zwei.

>>und wie sagte Aristoteles 364 - 322 v.Chr.
Die Toleranz ist letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft
das würde ich so extrem vielleicht nicht sehen,
aber ganz unrecht hat er damit sicher nicht,
wenn es nur als Selbstzweck dient<<

Abgesehen davon, daß das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und außerdem falsch zitiert ist, was hat das mit dem hier diskutierten Thema zu tun? Wer redet von Toleranz wofür?

Libanesische Banden? Es sind

Libanesische Banden? Es sind die bekannten Verbrecher-Clans in den Großstädten, die diese fatalen Drogen hier verbreiten.
Die kurdischen Miri, Al-Zein etc. Großfamilien dominieren den Drogenhandel in Deutschland. Nur weil sie aus dem Libanon stammen, sind es keine libanesischen Banden.
Also das Kind bitte beim richtigen Namen nennen.

12:07, Sisyphos3

>>der Rechtsstaat sollte sich seine Glaubwürdigkeit erhalten
sonst wird er nicht mehr akzeptiert
er ist ja nicht zum Selbstzweck erschaffen worden
auch das gilt es zu bedenken
und wenn man als Bürger den Eindruck gewinnt
er nützt vornehmlich Verbrechern, sich zu verstecken
dann ist das ne Entwicklung die bedenklich ist<<

Es sind nur sehr wenige Bürger, die diesen Eindruck haben.

Würde man auf die hören, dann hätten wir bald keinen Rechtsstaat mehr, dafür aber Todesstrafe, Arbeitslager und drakonische, unverhältnismäßige Strafen für geringste Vergehen.

Aber ca. 85% unserer Bürger sind da verständig und wissen, was wir an unserem Rechtsstaat haben. Die anderen krakeelen dafür umso lauter.

@ sprutz, um 11:15

Sämtliche Drogen weltweit legalisieren? Auch noch staatlich subventioniert?

Keine Kriminalität mehr, und die Anzahl der Begräbnisinstitute würde boomen.
Win-win...

Es hilft eben nicht zu sagen

Es hilft eben nicht zu sagen "die Substanz ist illegal. Das ist nicht unser Problem!". Denn momentan ist gerade das der Fall. Auffallend dabei ist, dort wo der Konsum illegaler Drogen ab härteten Verfolgt wird, gibt es auch die meisten Drogentote. Nämlich in Bayern. In Frankfurt gibt es Konsumräume wo die Konsumenten medizinisch versorgt werden können. Zudem bekommen sie frische Spritzen, was die Infektion mit Krankheiten minimiert. Das hat zudem den Vorteil dass den Konsumenten Suchthilfe angeboten werden kann.
In Bayern dagegen müssen sich die Süchtigen verstecken und kommen nur schwer an saubere Spritzen. Das führt dazu, dass das Zeug überall rumliegt und die Süchtigen sterben ohne dass es jemand mitbekommt und ihnen helfen könnte. Ich finde das überhaupt nicht sinnvoll.
In Portugal wurde der Konsum schon in den frühen 2000der entkriminalisiert. Das Geld was durch Strafverfolgung eingespart wurde, wurde in präventive Maßnahmen gesteckt. Die Folge: Weniger Konsumenten und Tote.

@Superschlau

"Was ist denn an drogen so schlimm?"

Schlimm an Drogen ist wenn die "Falschen" daran verdienen.
Der CIA wurde der Handel mit Kokain im Rahmen der Iran-Contra-Affäre nachgewiesen und wurde jemand dafür bestraft oder die CIA aufgelöst?

@ Superschlau, um 12:47

“Was ist denn an drogen so schlimm?“

Nichts. Solange man einen Bogen um sie macht.

@Elisabeta

"Selbst wenn die Kontrollen an den Häfen verschärft werden und mehr Sicherheitspersonal eingesetzt wird, die Kartelle, die Clans und die Produzenten sind uns immer Schritte voraus."

Clans, Kartelle, Produzenten, Sie haben die Geheimdienste vergessen, der CIA wurde der Handel mit Kokain bereits nachgewiesen (Iran-Contra).

Da waren die

Finger schneller als der Kopf.
Natürlich ist nicht der Konsum kriminell, sondern der Handel, Besitz oder 'Erwerb.

@Grandloser, 10.11h

Das scheint mir unglaubhaft.
Nach Ihrer Terminologie würde der hohe Drogenkonsum auf dem Verbot beruhen.
Wahrscheinlicher ist, dass durch die Legalisierung einfach sich nicht mehr um die Konsumenten gekümmert wird, sofern sie nicht im Justiz- oder Gesundheitsbereich auffällig werden.

Die dumpfe Sturheit des Drogenkriegs...

kostet jährlich Milliarden und bringt NICHTS. Kostete ein ca. 15% Gramm Kokain auf der Straße um 2000 noch 70-100Euro sind es heute gerade noch 50-70 Euro für weit hochwertigere Ware(60-80%). Also bringt der Krieg NULL. Die einzige Lösung ist und bleibt das Zeug gegen Ausweiskopie in Usermengen sauber , versteuert und guenstig an Erwachsene über Apotheken abzugeben ....nach detaillierter Aufklärung. Das würde den Kartellen stark zusetzen und den Dreck aus dem Zeug nehmen. Der Staat könnte das eingenommene und besonders das eingesparte Geld für Prävention , Entzug etc. verwenden. Aber offenbar haben die Kartelle längst auch politischen Einfluss. Anders ist die Weiterführung dieser gescheiterten Politik gar nicht zu erklären . Das selbe gilt für praktisch alle Rauschmittel. Einstein sagte: Dummheit ist das immer gleiche zu widerholen und ein anderes Ergebniss zu erwarten. Der Staat ist entweder dumm oder korrupt. Was anderes bleibt da nicht.

12:55 von fathaland slim

auch ich weiß was ich an unserem Rechtsstaat habe
schätze ihn sehr
deshalb darf ich mir trotzdem darüber Gedanken machen
wie man ihn verbessern, dessen Ausnutzung unterbinden könnte

wobei sie sprechen von drakonischen Strafen
wenn man Drogendealer ausweist
ebenso kriminelle Banden die unser Gastrecht mißbrauchen
wäre das wirklich drakonische bestraft ?

Zeddi, 11.25h

Sie sind nicht auf der Höhe der Zeit.
Der Ausschank an Betrunkene war in Deutschland schon vor 50 Jahren verboten.
Steht im Gaststättengesetz.
Woran es hapert ist an der Überwachung, wie fast überall.

Iran-Contra-Skandal.

@13:29 von Shuusui
Immerhin wurde meiner Erinnerung nach Oliver North verurteilt - und gleichzeitig von Hardliner als Held gefeiert.
Verurteilt allerdings wohl eher wegen des illegalen Vorgehens und der Unterstützung des Terrors.

20. November 2019 um 12:46 von taxi132

"Wenn es Initiativen gab dann über irgendwelche Slogans wie "Keine Macht den Drogen" oder "Krieg gegen Drogen". Das finde ich allerdings eher nichtssagend. So werden keine Fakten vermittelt und die Jugend lässt sich damit eben nicht aufklären."

Da stimme ich voll zu. Aufklärung wäre die konkrete Wirkung und die Folgen zu beschreiben. Es gibt genügend Material, die weit tiefgreifenderes Wissen über die Wirkstoffe und deren Einfluss auf den Körper als ich es in irgendeinem öffentlichen Medium jemals wahrgenommen hätte (außer in neueren Dokus mit H.Lesch).
Wenn die Menschen über die Schäden wissen, dann ist ein verantwortungsvoller Konsum erst wirklich möglich. Die Verhaltensauswirkungen können von Mensch zu Mensch individuell unterschiedlich sein und können so schwerer klassifiziert werden.

DerVaihinger, 09:30

Wer stiehlt, ist kriminell und wer verbotene Drogen konsumiert ebenfalls.

Für jemand, der angeblich in der Suchthilfe tätig ist, sind Sie erstaunlich schlecht informiert - Drogenmkonsum ist nämlich keineswegs strafbar, und kann daher auch nicht kriminell sein.

12:57 von taxi132

Frankfurt gibt es Konsumräume
In Bayern dagegen müssen sich die Süchtigen verstecken
.
vielleicht verstehe ich es nicht
aber wenn Handlungen strafbar sind .... ?
wie gehe ich dann als Staat / Gesellschaft vor
bestrafen oder fördern

@taxi132, 12.46h

Ich habe mich inzwischen korrigiert.
Nicht der Konsum ist strafbar/kriminell, sondern der Handel, Besitz und Erwerb.
Natürlich ist es für einen Abhängigen schwer, einfach aufzuhören.
Dafür gibt es, wie ich geschrieben habe, genügend Hilfsangebote.
Aber wer nach mehreren Intensivtherapien nicht aufhört, hat ein Defizit, das nicht mehr einfach zu entschuldigen ist.
Sie mögen es als Haarspalterei sehen,
die Strafbarkeit bleibt, sofern es keine Schuldausschließungsgründe gibt.

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