Ihre Meinung zu: Grüne: Mehr Mindestlohn und ein Klimakompromiss

17. November 2019 - 15:08 Uhr

Inhalt statt Personal: Zum Abschluss ihrer Parteitags haben die Grünen eine Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro gefordert. Beim parteiintern umstrittenen Klimakurs einigten sich die Delegierten auf einen Kompromiss.

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Kommentare

12 Euro Mindestlohn

12 Euro Mindestlohn sind nicht ausreichend. Er wäre besser den Mindestlohn auf 20 Euro zu erhöhen, dann könnten sich auch mehr Bürger Elektromobilität leisten. Das Geld wird ja niemandem weggenommen.

zwei Dinge verstehe ich nicht

Erstens: wenn die Preissteigerungen durch die CO2-Steuer an den Bürger zurückfließen sollen, woher kommt dann das Geld für die Klima-Maßnahmen? Es ist ja nett, wenn der Wirt den Bierpreis erhöht und mir die Mehrkosten gleich beim Bezahlen wieder erstattet. Aber wozu soll das ganze dann gut sein?

Zweitens: und da füge ich hinzu, dass man auch nicht erwarten kann, das zu verstehen:

Unionsfraktionsvize Hermann Gröhe (CDU) kritisierte das Abstimmungsergebnis: "Durch eine politische Mindestlohnfestlegung die Tarifpartner entmachten zu wollen und gleichzeitig die sinkende Tarifbindung zu beklagen - das passt hinten und vorne nicht zusammen", sagte er der "Rheinischen Post".

Da versteht der Mann wohl von Tarifbindung und Mindestlohn so viel, wie in einen CDU-Kopf eben hineinpasst, nämlich nichts. Außer, dass ihm weder das eine noch das andere gefällt.

Grüne:Mehr Mindestlohn und ein Klimakompromiss....

Zwölf Euro Mindestlohn werden gefordert,daß ist richtig so.Nur da wo sie regieren oder auch regierten,da sieht die Praxis anders aus:In Schleswig-Holstein wurden die Tariftreueregelungen(für die Vergabe öffentlicher Aufträge) auf Landesebene abgeschafft.
Und zu ihrer Vergangenheit 1998 bis 2005 als Partei,die die Agendapolitik mit beschlossen hat,da sagen sie nichts.
In der Umweltpolitik sind sie für eine höhere Bepreisung des CO2-Ausstoßes.Aber gleichzeitig stimmten die Grünen im Bundesrat(Juni 2019) für das LNG-Gesetz,daß die Ausweitung des Verbrauches von Flüssiggas ermöglicht.

"Klimakompromiss"

Zitat: "Beim parteiintern umstrittenen Klimakurs einigten sich die Delegierten auf einen Kompromiss."

Kann man hier mal Zahlen, Daten und Fakten nennen.

In der Annahme der Hypothese, dass das Simulationsmodell des IPCC - das bekanntlich eine politische, keine wissenschaftliche Institution ist - würde, die globale Durchschnittstemperatur um sage und schreibe 0,000625 °C sinken bzw. nicht weiter steigen, wenn man in D auf sämtliche CO2-Emissionen verzichten würde.

Haben die Grünen aufgezeigt,

1) mit welchen Maßnahmen sie welches Ergebnis bzw. Veränderung der globalen Durschnittstemperatur erreichen wollen?

2) zu welchen Kosten?

Haben die Grünen diese Fragen robust ausgearbeitet, oder bleibst es auf dem "Niveau" von Kobolden, Gibabytes statt Gigawatt, oder vertut man sich da - wie Frau KGE bei Anne Will - hinsichtlich der CO2-Emissionen der Deutschen/Kopf um den Faktor 1 Milliarde ("Gigatonne statt Tonne")?

CO2-Steuer entlastet die Einen, belastet die Anderen

@15:26 von frosthorn
Und soll dazu dienen, diejenigen automatisch zu belohnen, die effektiver im Sinne der CO2-Einsparung wirtschaften.
Ich denke aber, dass es bessere, grundsätzlichere Lösungen gibt.

Warum nicht ein Mindestlohn von 100 EUR?

Zitat: "Inhalt statt Personal: Zum Abschluss ihrer Parteitags haben die Grünen eine Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro gefordert."

Super!

Großartig!

Warum kein Mindestlohn von 100 EUR? Wäre es nicht ungerecht, die Menschen für nur 12 EUR arbeiten zu lassen?

Kurze Frage: wer erarbeitet diesen Mindestlohn dann eigentlich?
Welche Auswirkungen hat ein Mindeslohn auf das allgemeine Lohn- und Preisniveau?
Hat das einer der grünen "Experten" schon einmal durchgerechnet?`

Meine Bewertung: grüner Öko- und Sozialpopulismus in Reinkultur.
Man muss entweder nichts von Wirtschaft verstehen oder sein Geld sowieso vom Staat bekommen, um diesem auf den Leim zu gehen!

Mindestlohn !

Den Mindestlohn auf 12 Euro an zu heben, wäre schon mal ein Schritt, der mehr als notwendig ist. Denn wenn man mal von 160 Std. pro Monat ausgeht und einer Abzugsquote von 45% an Steuern und andere Abgaben, bleiben gerade etwas mehr wie 1060 Euro.
Wer soll sich da noch eine vernünftige Wohnung bei den immer stärker steigenden Mieten leisten können, bei einem solch niedrigen Lohn.
Der größte Teil der Mindestlohn- Komission besteht ja eh aus Arbeitgeber und ihnen verbundenen Politiker, deshalb steigt er auch so langsam. Die Arbeitgeber jammern eh immer rum, und die Regierung verhindert ja auch nicht die billige Konkurrenz aus asiatischen Ländern, wo sehr viele Arbeitnehmer regelrecht aus gebeutet werden. Manchem Arbeitgeber hier in D unterstelle ich die gleichen Absichten, denn diese haben eh nur ein Ziel, reich und noch reicher zu werden.

Detaillierte Berichterstattung

Vielen Dank für die äußerst detaillierte Berichterstattung des Parteitags der Grünen.
Ich habe mich das gesamte Wochenende sehr gut über diesen Parteitag informiert gefühlt. Auch die fotografische Untermalung gefällt mir äußerst gut.
Die Grünen sind unsere einzige Hoffnung mit sympathischen Parteivorsitzenden.

"Ladeinfrastruktur ausbauen"

Zitat: "Der Parteitagsbeschluss sieht weiter vor, dass spätestens ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden sollen, wofür die Ladeinfrastruktur ausgebaut und standardisiert werden soll."

Das ist ja mal wieder undurchdachter, grüner Ökopulismus, auf dessen Leim man nur dann gehen kann, wenn man von Wirtschaft und/oder Naturwissenschaft nichts versteht.

1. Inwiefern meinen die Grünen das Ziel der CO2-Reduktion erreichen zu wollen, wenn die CO2-Bilanz für E-Autos auch noch dann negativ ist, wenn man eine regenerative Stromversorgung zu 100 % unterstellt, da die Produktion eines E-Autos enorm viel C02 emittiert und Wasser in der Atacama-Wüste CHiles verbraucht?

2. Wer soll die Ladeinfrastruktur bezahlen? Wenn E-Autos doch so ein "heißer Shit" sind, dann dürfte dieses Henne-Ei-Problem schneller über den Markt geregelt sein, als Frau Baerbock Kobold aussprechen kann. Wenn E-Autos das nicht sind, sind das Fehlinvestitionen!

Nun ja...

Rundum überzeugend sind diese Forderungen nicht, aber die Richtung stimmt schon mal. Und wenn man davon ausgeht, dass zum Schluss immer noch der eine oder andere Kompromiss erforderlich sein würde, können diese Beschlüsse schon dreimal mehr überzeugen als der halbgare Aktionismus, der die Bundesregierung derzeit "auszeichnet".
Dies gilt auch für die Verbindung der Ökologie mit der sozialen Komponente bspw. beim Mindestlohn. Neben der derzeitig wenigstens mal angegangenen Grundrente ist diese Forderung genau das richtige Pendant. Es muss nicht alles zu Lasten der jungen Generation gehen, insbesondere nicht zu Lasten derjenigen, die auch als Arbeitnehmer (zu) wenig verdienen - zu Zeiten expandierender Jobs bei Amazon & Co. ein wirkliches Zukunftsproblem.
Vielleicht kommen wir ja doch noch einmal an den Punkt, dass sich Deutschland mal wieder ein wenig sozialer gestaltet angesichts der Auseinanderentwicklung hinsichtlich Einkommens- und Vermögensschere?

@frosthorn 15.26

Lohnverhandlungen sind mal zunächst Sache der Tarifparteien. Leider ist der Organisationsgrad der Gewerkschaften in einigen Branchen so schwach, dass sie dort keine Verhandlungsmacht haben. Da ist die fehlende Tarifbindung auch ein Problem. Allerdings ist ein politisch festgelegter Mindestlohn, den ich für richtig halte, immer ein Eingriff in die Tarifautonomie und schwächt die Gewerkschaften, weil die Angestellten auf den Staat warten. Das stärkt die, die auch bisher sich nicht eingebracht und für ihre Rechte gekämpft haben.

Mindestlohn !

Die 12 Euro an Mindestlohn sind in meinen Augen noch zu wenig. Auch finden viel zu wenige Kontrollen zur Einhaltung statt. Somit wird es Firmen leicht gemacht, den Mindestlohn durch verschiedene andere Regelungen zu unter laufen. All diese Arbeitgeber, die dies tun sollten exemplarisch strengstens bestraft werden, um eine maximale Wirkung für andere zu erzielen.
Wenn Reinigungskräfte nicht nach Stunden, sondern nach Betten oder Räumen bezahlt werden, nur um so mehr Geld zu verdienen und das Personal brutal aus zu nutzen. In meinen Augen sind solche Arbeitgeber schlicht gesagt, Verbrecher.

Die CO2-Steuer ist eine Mogelpackung!!!

Die Grünen lehnen das Klimapaket der Regierung ab, weil es ihnen nicht weit genug geht. Ich lehne das Paket ab, weil dieses zu 100 % zu Lasten des einfachen Bürgers geht. Jeder Unternehmer wird die ihm auferlegten Kosten auf den Preis seines Produktes umlegen. Alles aber auch alles wird dadurch teurer und bezahlen muß immer der Endverbraucher, also wir alle. Das es den "Kleinen Mann" nicht trifft, ist eine Lüge.
Und geht es nach den Grünen, werden wir noch viel tiefer in die Tasche greifen dürfen. Schon jetzt haben wir die höchsten Strompreise der EU.

Gewerkschaften entmachtet?

>> Gröhe (CDU) kritisierte das Abstimmungsergebnis: "Durch eine politische Mindestlohnfestlegung die Tarifpartner entmachten zu wollen und gleichzeitig die sinkende Tarifbindung zu beklagen - das passt hinten und vorne nicht zusammen" <<

Kann mal jemand erklären, wie der Mindestlohn die Gewerkschaften entmachtet?

Naja,....

Naja, wenigstens trauen sich die Grünen mal an etwas anderem außer Klima heran und dann kommt für die Bürger und Grünenwähler ganz schnell der Kater nach der Sause. Denn alle "tolle Taten" haben zwei Seiten und die Grünen sonnen sich numal ausschließlich auf der Sonnenseite anstatt die Folgen (Finanzierung, Schwächung Wirtschaftsstandort Deutschland, Verbote und Blockaden etc,,) dem Wähler reinen Wein einzuschenken? Ich frage mich oft ob das wirklich ausschließlich in der bekannt mangelnden Kompetenz bei Sachthemen, besonders Wirtschaftlichkeitsaspekten bei den Grünen begründet liegt, oder ob das besonders bei der Klimadiskussion an einer ideologischen Verblendung liegt?

Grünen Parteitag...

Der Parteitagsbeschluss sieht weiter vor, dass spätestens ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden sollen, wofür die Ladeinfrastruktur ausgebaut und standardisiert werden soll. 
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Bis 2030 emissionsfrei ? Wie soll das funktionieren ? Verbrennungsmotoren verschrotten und nur noch E-Autos auf den Strassen ? Und an den Grenzen lassen wir nur noch emissionsfreie Auto ins Land oder wie soll man das verstehen. Diese Forderunge der Grünen sind doch völlig Weltfremd, unrealistisch und nicht durchführbar ! Ich denke viele Wähler werden das wissen...

@ frosthorn (15:26)

"wenn die Preissteigerungen durch die CO2-Steuer an den Bürger zurückfließen sollen, woher kommt dann das Geld für die Klima-Maßnahmen? Es ist ja nett, wenn der Wirt den Bierpreis erhöht und mir die Mehrkosten gleich beim Bezahlen wieder erstattet. Aber wozu soll das ganze dann gut sein?"
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Ist wahrscheinlich eine Beschäftigungsmaßnahme. Aber da die Grünen die Armut und die Umwelt- und Klimaprobleme auch mit Wachstumförderung beseitigen werden, können wir uns froh zurücklehnen, aus den Fenstern schauen und die vielen in die Natur eingebundenen, schönen Windmühlen bestaunen, und uns ihrem Gesang und Schattenspiel aus küzester Entfernung hingeben.

Solange die meisten Bürger

Solange die meisten Bürger noch die CDU und CSU wählen, wird sich kaum etwas in Deutschland ändern. Die Konservativen werden jeglichen Fortschritt verhindern, wie sie es bisher schon bei den Ideen der SPD getan haben.

Wenn wir echten Umweltschutz wollen, müssen wir selbst durch unser Konsumverhalten dafür sorgen. Einige Firmen versuchen schon mit nachhaltigeren Produkten Kunden zu gewinnen. Darauf müssen wir aufbauen.

12,--€ Mindestlohn guter Gedanke, aber...

Es bezieht wohl auf sog. sozialabgaben-pflichtige Arbeitsverhältnisse.
Der Effekt könnte ein Anreiz sein, mehr Nicht-sozialabgaben-pflichtige Arbeitsverhältnisse "abzuschliessen" - vulgo Schwarzarbeit - weil die sich dann relativ verbilligen würde.
Durch kurzes Nachdenken kommt man drauf wer davon profitiert.

Ich denke gerade....

Ich denke gerade etwas zurück? Da gab es mal einen Martin von der SPD (kennt der jemand noch?), der wurde auf 100% gehypt und als Kanzlerkandidat "gehandelt" und legte eine Bauchlandung hin die seinesgleichen sucht. Ob sich die Geschichte in Bezug auf die Grünen wiederholt wenn die erstmal liefern müssen? Auch der Martin ist damals zuerst ohne Inhalte angetreten.

100 Euro pädagogisch sinnvoll

Ich fände einen Mindestlohn von 100 Euro gerade pädagogisch sehr sinnvoll. Dann würden viele wahrscheinlich erst verstehen, wie der Mindestlohn funktioniert und welche Nebenwirkungen er hat.

Die 100 Euro muss man erst mal erwirtschaften und das kann nicht jeder. Selbst 12 Euro kann nicht jeder erwirtschaften nach Abzug aller Kosten. Ich vermute allerdings, dass die meisten gar nicht verstehen, was das bedeutet.

An Bote _der _ Wahrheit !

Was sie da schreiben, ist so nicht zu unterstützen.
Leider legt ja eine "fragile" Komission den Mindestlohn alle zwei Jahre neu fest. darin sitzen hauptsächlich Personen aus der Wirtschaft und der Politik, die von der tagtäglichen Arbeit eines Menschen in den unteren Lohnstufen keine Ahnung haben.
Würden diese "Entscheider" sich mal die Mühe machen, jeweils eine Woche in einem solchen Job zu arbeiten, um zu sehen, was da erwartet und geleistet wird, dann kämen sie sicher zu einem anderen Ergebnis. Dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass da auch etliche, verfluchte Lobbyisten ihre Finger im Spiel haben.
Es ist für ein so reiches Land wie D eine absolute Schande, wie etliche Menschen um ihren verdienten Lohn gebracht werden von gierigen und süchtigen Arbeitgebern.
Und viele unserer Politiker schauen einfach zu und finden auch noch blöde Ausreden dafür.

12 Euro Mindestlohn

Ich war zu Beginn der Einführung des Mindestlohns immer skeptisch, ob das ganze nicht eher den Jobmotor abwürgt und damit zu mehr Arbeitslosigkeit führt. Inzwischen bin ich von dieser Meinung vollkommen abgerückt. Zwar kann ich nachvollziehen, dass z. B. kleine Betriebe wie Friseursalons oder Reinigungsunternehmen einen Sprung von 9,19 auf 12 Euro nicht so einfach verkraften können, jedoch muss man sich hier schon ernsthaft die Frage stellen, in wie weit Unternehmen dann überhaupt überlebensfähig sein können, wenn diese

a) nur die Arbeit bewältigen können, wenn sie angestellten Mitarbeiter führen und
b) die Arbeit wiederrum keine Wertschöpfung erbringt, die einen Mindestlohn von 12 Euro rechtfertigt.

Ist dann hier ein fehlgeleitetes Management das Problem oder der Markt, der z. B. für Reinigungsarbeiten und nur niedrigste Preise bereit ist zu zahlen? Dann müssen wir uns aber alle fragen, ob wir in gewissen Branchen bereits sind, entsprechend höhere Preise zu zahlen!

@deutlich, 15:46

Anscheinend verstehen Sie ebenso wenig von der Tarifpartnerschaft wie der von mir zitierte H. Gröhe.

Allerdings ist ein politisch festgelegter Mindestlohn, den ich für richtig halte, immer ein Eingriff in die Tarifautonomie

Der Mindestlohn wird nicht von den Tarifpartnern festgelegt, er ist gesetzlich geregelt. Ein Eingriff in die Tarifautonomie könnte das also nur sein, wenn man das Ziel hat, mit den Gewerkschaften einen Lohn "auszuhandeln", der noch darunter liegt. Hätten Sie diese Möglichkeit gerne?

Aha

"Die Grünen wollen den Mindestlohn von derzeit 9,19 Euro auf zwölf Euro anheben."

Das fällt bei Koalitionsverhandlungen mit der CDU als erstes hinten runter.Bei sozialen Forderungen sind die Grünen flexibel.Hat man letztes mal schon gesehen.

15:26 von Tarek94

"12 Euro Mindestlohn sind nicht ausreichend. Er wäre besser den Mindestlohn auf 20 Euro zu erhöhen,...

Wer seine persönliche Situation davon abhängig macht, dass ihn der Staat mit einem Mindestlohn schützt, hat in seinem Leben schon die falsche Abfahrt genommen.

Vielmehr sollte jeder SELBST dafür sorgen, dass ein Mindestlohn kein Thema für ihn wird: immer schön in der Schule aufpassen und auch im Erwachsenenalter lieber mal etwas Freizeit Weiterbildung opfern. Dann bekommt man seine 20 Euro (oder mehr) auch ohne einen Nanny-Staat.

Manchmal denke ich, die

Manchmal denke ich, die Grünen sollen ruhig mal das Zepter in der Hand halten. Ich befürchte, dass ist der einzige Weg, um diese weltfremden Träumer endgültig loszuwerden.

15:26 von Tarek94

mit den 20 € bist du schon auf dem richtigen weg. aber da wir ja ein reiches land sind, und geld unendlich zur verfügung steht, würde ich für ein arbeitsfreies grundeinkommen von 3.000€ plädieren. dann hat jeder bürger/in/diverse die zeit, um privat und freiwillig das klima erheblich zu verbessern, hier und auch um uns herum

Emissionsfreie Autos ab 2030

Emissionsfreie Autos ab 2030 ist sehr ambitioniert, wenn nicht sogar unrealistisch. So schnell kann man nicht die jahrzehntelange Misswirtschaft der CDU/CSU ausbügeln.

Die meisten Firmen haben sich auf die Rückendeckung der Konservativen verlassen und ihre Gewinne auf Kosten der Umwelt und Gesellschaft erwirtschaftet. Die Transformation wird daher sehr schmerzhaft und kostspielig für diese Firmen.

Daher wird man wahrscheinlich den Stichtag nach hinten verschieben müssen.

Wir vergessen nicht

Wer die H4 Gesetze eingeführt hat liebe Grüne.
Eure populistischen Forderungen nach 12 Euro Mindestlohn könnt ihr euch sparen, genauso das Ende der Kohle ab 2030 und das Ende des Verbrennungsmotors ab 2030.
All das sind absolut unglaubwürdige und unrealistische Punkte aus den Parteiprogramm.
Kritische Nachfragen von Journalisten wie denn z.B die 60% Kohle und Kernenergie bis 2030 ersetzt werden sollen-Fehlanzeige.

Parteitag der Grünen...

Am 17. November 2019 um 15:55 von YVH
Solange die meisten Bürger noch die CDU und CSU wählen, wird sich kaum etwas in Deutschland ändern. 
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Und solange die Grünen mit solch absurden Forderungen und Wünschen kommen, die letztendlich nicht durchzusetzen sind, wird sich daran auch nichts ändern... Vielleicht in diesen Fall auch besser so.

"Arbeitsverweigerung"

Zitat: "Das Gremium, in dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertreten sind, betreibe "Arbeitsverweigerung", sagte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner vor den Delegierten."

"Arbeitsverweigerung"?

So kann man es auch nennen.

Vielleicht haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch nur zu viel ökonomischen Sachverstand und wissen, welche negativen Auswirkung die weitere Erhöhung des Mindeslohn hat, um einen solchen grün-sozialistischen Unfug umzusetzen.

Kann ja auch sein ...

Mindestlohn !

In der Komission für den Mindestlohn sitzen fast keine Vertreter der Gewerkschaften, schon gar keine Betroffene, die den Mindestlohn beziehen. Diese Gruppe wird nie gehört und nur durch Menschen vertreten, die absolut keine Ahnung haben.
Die Gewerkschaften werden durch die immer mehr zunehmende Tarifflucht aus gehebelt, damit die Arbeitgeber besser den Lohn und damit ihre Gewinne eher bestimmen können.
All diese Firmen sollten von jeglichen Aufträgen des Bundes, der Länder und Gemeinden grundsätzlich aus geschlossen werden und mit verschärften Kontrollen, sowie saftigen Strafen an ihre Verpflichtungen gegenüber ihren Angestellten erinnert werden. Leider haben aber Bund und Länder schon seit längerer Zeit zuviel Personal für mehr Kontrollen gestrichen und abgebaut.
Auch wird zu oft auf Freiwilligkeit gesetzt, die nicht funktioniert.

Na endlich....

....ist für mich als Bürger und Wähler die Katze aus dem Sack. Jeder der sich ein wenig für Politik interessiert weiß was ihn erwarten würde wenn diese Partei das Sagen hätte. Keiner könnte sich dann nachträglich darüber beschweren.

von bote_der_wahrheit

"Warum kein Mindestlohn von 100 EUR? Wäre es nicht ungerecht, die Menschen für nur 12 EUR arbeiten zu lassen?

Kurze Frage: wer erarbeitet diesen Mindestlohn dann eigentlich?"

Z. B. die, die mit gesteigerter Kaufkraft die Binnennachfrage fördern und mehr Steuern zahlen. Den Neid auf Geringverdiener, deren Leistung auch mehr Anerkennung bekäme, kann ich nur verstehen, wenn ich unterstelle, daß Gutverdiener unglücklich mit ihrer Arbeit, mit ihrem Leben und mit sichselbst sind. Das würde auch die Überheblichkeit und die Gehässigkeit erklären, mit der hier Foristen seriöse Argumente abbügeln, um Ansichten Privilegierter als Naturrecht von stärkeren "Leistungsträgern" als Claim der Meinungshoheit zu sichern.

@ eine _anmerkung

Wer wie Sie in einem Kommentar zur Vorgängermeldung (11:58) wiederholt nichts anderes zu präsentieren weiß als schale Unterstellung (Zitat: "was glauben Sie was wir mit Ihrem Geld alles für Wohltaten machen können?") und jegliche inhaltliche Argumentation vermissen lässt, der stellt sich als Diskurspartner nicht wirklich zur Verfügung und verabschiedet sich ins Abseits.

um 16:02 von DB_EMD

>>"Ich war zu Beginn der Einführung des Mindestlohns immer skeptisch, ob das ganze nicht eher den Jobmotor abwürgt und damit zu mehr Arbeitslosigkeit..... Zwar kann ich nachvollziehen, dass z. B. kleine Betriebe wie Friseursalons oder Reinigungsunternehmen einen Sprung von 9,19 auf 12 Euro nicht so einfach verkraften können..."<<

Ein sehr schwieriges Thema. Grundsätzlich bin ich für einen höheren Mindestlohn damit sich die Lohnempfänger eine kleine Altersversorgung aufbauen können. Auf der anderen Seite habe ich die vielen "Neuzugänge" in unserem Land im Auge die zum überwiegenden Teil nur in einfachen und damit niedrigbezahlten Jobs unterzubringen sind und da denke ich, besser niedrigbezahlt, als ohne je einen Cent ins Sozialsystem eingezahlt zu haben sich darin rumzulümmeln (ich sagte das bewusst so hart). Ein Freund der ein Weingut besitzt sagte das er mit einem Mindestlohn seinen Laden dichtmachen könne? Ich kann das nicht beurteilen, sagte Ihm aber das er FDP wählen solle.

Mit der Steigerung des Mindestlohns ist es so eine Sache!

Denn steigt der Mindestlohn,so erhöhen sich auch die Preise und es entsteht eine Lohn-/Preisspirale.
Verlierer sind die, die nicht nach Tarif bezahlt werden und die Rentner, denn auch die müssen dann die höheren Preise bezahlen.

Die Erhöhung des Mindestlohns ist

schon lange eine Forderung der Linken. Daß jetzt die Grünen auf diesen Zug aufspringen, ist nichts weiter als Anbiederung einer Millieu-Partei, die bereits mit der Zustimmung zu den Hartz-, Leih- und Zeitarbeitsgesetzen unter Schröder ihre wahre soziale Gesinnung gezeigt haben. Das Gleiche gilt für die damaligen steuerfreien Verkäufe von vielen Industriebetrieben an Banken und Hedge-Fonds unter Schröder mit Zustimmung der Grünen und mit Milliarden Verlusten für die Volkswirtschaft . Auch hier ist Zweifel an der wirtschaftlichen Kompetenz der Grünen angebracht. Kurz: Dieser Wandel in Sozial- und Wirtschaftspolitik ist nicht glaubwürdig.

@Bernd Kevesligeti

"Aber gleichzeitig stimmten die Grünen im Bundesrat(Juni 2019) für das LNG-Gesetz,daß die Ausweitung des Verbrauches von Flüssiggas ermöglicht."

Wo ist das Problem? LNG ist eine deutlich umweltschonendere Antriebsalternative für Schiffe als bspw. Schweröl.

Ich vermute, dass Sie 'LNG' mit 'Fracking' assoziieren - das ist aber nicht zwangsläufig richtig.

Mindestlohn 12 € ist ungerecht

Mein Sohn in den neuen Bundesländern konfiguriert erbaut und nimmt Server in Betrieb nach 3,5 Jahren Lehrzeit. Er bekommt nur unwesentlich mehr als 12 €/Std.

@15:26 von frosthorn

"Erstens: wenn die Preissteigerungen durch die CO2-Steuer an den Bürger zurückfließen sollen, woher kommt dann das Geld für die Klima-Maßnahmen? Es ist ja nett, wenn der Wirt den Bierpreis erhöht und mir die Mehrkosten gleich beim Bezahlen wieder erstattet. Aber wozu soll das ganze dann gut sein?"

Es bekommt ja nicht jeder so viel zurück, wie er bezahlt hat, sondern alle bekommen gleich viel zurück. Wer wenig bezahlt hat, weil er sich klimaschonend verhält, bekommt mehr zurück als er bezahlt hat und macht Gewinn. Wer überhaupt keine Rücksicht nimmt und auf Kosten der Allgemeinheit lebt, zahlt drauf. Und wer irgendwo in der Mitte liegt, kommt grob bei null raus.

Die Grünen könnten

Die Grünen könnten wahrscheinlich erst für 2023 ihre Ideen umsetzen. Vielleicht ist dann ein Mindestlohn von 12 Euro vertretbar, auch wenn es heute nach sehr viel klingt.

Sehr viel wichtiger ist ein Umdecken in der Bevölkerung. Weg von der "Geiz ist Geil" Mentalität, hin zu einem Bewusstsein dafür, was uns ein Produkt oder Dienstleistung Wert ist, damit man davon leben kann.

Einen guten Lohn wollen wir alle, aber noch will keiner den Preis an der Kasse dafür bezahlen.

15:41 von Traumfahrer

Den Mindestlohn auf 12 Euro an zu heben, wäre schon mal ein Schritt, der mehr als notwendig ist. Denn wenn man mal von 160 Std. pro Monat ausgeht und einer Abzugsquote von 45% an Steuern und andere Abgaben, bleiben gerade etwas mehr wie 1060 Euro.
Wer soll sich da noch eine vernünftige Wohnung bei den immer stärker steigenden Mieten leisten können, bei einem solch niedrigen Lohn.
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Abzüglich aller Steuern und Abgaben wären das zur Zeit 1362 Euro.

Es ist für ein so reiches

Es ist für ein so reiches Land wie D eine absolute Schande, wie etliche Menschen um ihren verdienten Lohn gebracht werden von gierigen und süchtigen Arbeitgebern.

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Machen Sie's doch besser! Sie haben doch bestimmt eine gute Geschäftsidee, für Menschen z.B. ohne Bildungsabschluss. Warten Sie nicht auf die bösen so genannten Arbeitgeber, sondern schaffen Sie selbst Arbeit für Menschen ohne Bildungshintergrund und mit mangelnden Sprachkenntnissen. Das kann doch so schwer nicht sein.

Mindestlohn !

Ein großes Problem ist nicht der Mindestlohn, sondern wenn sich die Firmen gegenseitig unterbieten und somit eine vernünftige Preisgestaltung selbst erschweren. Den Auftragsgebern ist genau dies ja recht und willkommen, so spart dieser Geld.
Damit wird es aber immer mehr erschwert, die Angestellten ordentlich zu bezahlen.
Es gibt etliche Branchen, wo dieses Verhalten immer wieder zu beobachten ist, und die Löhne dem entsprechend mies sind.
Da werden oft "Kampfpreise" angeboten, wo jeder vernünftige Mensch nur noch den Kopf schüttelt und fragt, was soll diese Sch..... !!!!

@worab

Sie wissen aber hoffentlich, dass der kleine Juniorpartner einer Koalition nicht alles bekommt, was er gern hätte, der größere dagegen fast alles?

Die Grünen haben einige sehr große und wichtige Dinge wie den Atomausstieg durchgesetzt und - ja, auch das Dosenpfand hat einiges gebracht, auch wenn es inzwischen dringend repariert werden müsste.

um 16:15 von andererseits

>>"Wer wie Sie in einem Kommentar zur Vorgängermeldung (11:58) wiederholt nichts anderes zu präsentieren weiß als schale Unterstellung (Zitat: "was glauben Sie was wir mit Ihrem Geld alles für Wohltaten machen können?") und jegliche inhaltliche Argumentation vermissen lässt, der stellt sich als Diskurspartner nicht wirklich zur Verfügung und verabschiedet sich ins Abseits."<<

Danke für die Blumen.

12 Euro Mindestlohn

12€ OK, denkt aber auch an diejenigen die eine fundierte Ausbildung haben. Die Löhne
sollten sich auch an der Qualifikation orientieren damit der soziale Frieden nicht leidet. Zudem werden Lohnkosten weitergegeben, so gut als möglich. Das bedeutet über kurz oder lang
auch höhere Verbraucherpreise. Wenn es ganz blöd läuft könnten auch die Arbeitslosenzahlen wieder steigen.
Das Thema ist halt ziemlich komplex, und kann nicht so einfach damit abgetan werden in dem man sagt einfach rauf und alles wird gut. Für das Wahlergebnis vielleicht schon :-)

@15:34 von Bote_der_Wahrheit

"Haben die Grünen aufgezeigt, mit welchen Maßnahmen sie welches Ergebnis bzw. Veränderung der globalen Durchschnittstemperatur erreichen wollen" - natürlich nicht ! Ebenso wenig wie welche Maßnahme was bewirken kann. Mir drängt sich der Eindruck auf, daß Ansagen der Politik stets frei sind von berechneten Werten.
"Gibabytes statt Gigawatt, oder wie Frau KGE bei Anne Will hinsichtlich der CO2-Emissionen der Deutschen/Kopf um den Faktor 1 Milliarde ("Gigatonne statt Tonne")?" - Frau KGE hat evangelische Theologie studiert. Da kommen physikalische Einheiten sicher nicht so häufig vor.
Davon abgesehen, wer hat denn von den im Zusammenhang mit dem Klima genannten Dimensionen überhaupt eine Vorstellung ? Wenn man sich eine Größe nicht irgendwie vorstellen kann, dann verliert deren physikalische Dimension ihre Bedeutung.
Bestes OT-Beispiel: Die Angabe von Flächen in einer Anzahl von Fußballfeldern: Ein Fußballfeld ist zwischen 4050 und 10800 m² groß.

Emissionsfreie Autos

Ja, sehr schön.
Nur, wirklich emissionsfrei sind sie nur, wenn sie auch vollkommen emissionsfrei hergestellt werden können , angefangen beim Abbau der benötigten seltenen Erden - und emissionsfrei verschrottet und sämtliche Teile wieder verwertet werden können.
Und das ist wohl kaum der Fall.
Ich lasse mir aber gern das Gegenteil beweisen, mit Quellen bitte, danke.

12€ Mindestlohn finde ich gut - auch wenn ich als Kundin im Allgemeinen und Nutznießerin eines Putzdienstes letztendlichen dafür zahlen muss.

Einiges ist nicht falsch - die Idee des Wohungstausches finde ich genial, die Enteignungsphantasien aber nicht.

Diskutieren lässt sich vieles, umsetzbar und sinnvoll ist aber vieles nicht.

@15:52 von Der freundliche...

"Der Parteitagsbeschluss sieht weiter vor, dass spätestens ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden sollen, wofür die Ladeinfrastruktur ausgebaut und standardisiert werden soll.
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Bis 2030 emissionsfrei ? Wie soll das funktionieren ? Verbrennungsmotoren verschrotten und nur noch E-Autos auf den Strassen ? Und an den Grenzen lassen wir nur noch emissionsfreie Auto ins Land oder wie soll man das verstehen"

Neu zugelassen werden neue Autos. Dazu muss man keine alten Autos verschrotten und auch nicht an der Grenze stoppen.

@Kingfisher

"Die 100 Euro muss man erst mal erwirtschaften und das kann nicht jeder. Selbst 12 Euro kann nicht jeder erwirtschaften nach Abzug aller Kosten. Ich vermute allerdings, dass die meisten gar nicht verstehen, was das bedeutet."

Ein Unternehmen, dem es in einem der reichsten Länder der Erde nicht gelingt soviel zu erwirtschaften, um seinen Angestellten 12 € Mindestlohn zu zahlen, sollte mal sein Geschäftsmodell überdenken. Selbst hier im Osten, kostet die Miete unterdessen schon das Niveau westdeutscher Großstädte.
Ich höre die Unternehmer immer nur jammern, das kein Personal zu finden ist, egal ob in Gastronomie, Logistik oder Pflege, das dies aber an geringen Löhnen, gepaart mit schlechten Arbeitsbedingungen liegen könnte, darauf kommt man natürlich nicht. Da glaubt man immer noch, das die Leute beim Mindestlohn von 9, xx Euro Luftsprünge machen.
Das Problem ist einfach, das sich die deutsche Wirtschaft viel zu lange auf Dumpinglöhnen ausgeruht und sich daran gewöhnt hat.

@KarlderKühne

"Denn steigt der Mindestlohn,so erhöhen sich auch die Preise und es entsteht eine Lohn-/Preisspirale."

Das war bisher weder bei der Einführung noch bei den Erhöhungen des Mindestlohns der Fall. Warum sollte es jetzt auf einmal so sein?

"Verlierer sind die, die nicht nach Tarif bezahlt werden und die Rentner, denn auch die müssen dann die höheren Preise bezahlen."

Die Rentner sollten nicht zu den Verlierern gehören, da die Rentenentwicklung an das allgemeine Lohnniveau gekoppelt ist. Wenn also der Mindestlohn steigt, müsste eigentlich auch die Rente steigen.

K-Frage

Da habe ich eine Idee, wie die Grünen aus dem Dilemma der K-Frage rauskommen:
Man instaliert hierzu den Doppelkanzler und ändert ggf. das GG dahingehend, dass dies möglich ist. Der Trend zur Doppelspitze ist ohnehin im Trend und sein Sieg unausweichlich (s. SPD, die Grünen, die Linke). Nur die Ewiggestrigen (CDU-CSU, FDP, AfD) halten noch an dem Ein-Führer-Prinzip fest. Auch Jogi Löw findet zunehmend daran Gefallen mit Doppelsechs und Doppelspitze zu spielen.

re von Dr.Beyer 16:20

Aber allein die notwendige Verflüssigung des Gases und später vor dem Gebrauch wieder der Übergang in den gasförmigen Zustand, die Veränderung des Aggregatzustandes macht LNG-Gas noch "schmutziger" als gewöhnliches Erdgas.

@Bote_der...

"Vielleicht haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch nur zu viel ökonomischen Sachverstand und wissen, welche negativen Auswirkung die weitere Erhöhung des Mindeslohn hat, um einen solchen grün-sozialistischen Unfug umzusetzen.

Kann ja auch sein ..."

Eher unwahrscheinlich, da bisher kein negativer Effekt von Mindestlöhnen nachgewiesen werden konnte.

Es gibt zu diesem Thema (negative Auswirkungen des Mindestlohns) diverse unterschiedliche Ansichten, von denen bisher keine nachweisen konnte, die Fakten auf ihrer Seite zu haben.
Der letzte Stand, von dem ich gehört habe, war, dass die Einführung des Mindestlohns vermutlich so gut wie keinen Einfluss auf die Beschäftigung hatte, dass aber einige Beschäftigungsverhältnisse von prekären zu sozialversicherungspflichtigen wurden.

Alle, die hier meinen, die

Alle, die hier meinen, die integrativen Konzepte der Grünen in Bereich Ökologie, Ökonomie, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik als wahlweise inkompetent, traumtänzerisch etc. abzuwerten oder gar mit dem so abgedroschen wie falschen Papperl "Verbotspartei" etikettieren zu müssen, verkennen, dass es derzeit keine Partei gibt, die sich so umfassend, offen, im Dialog mit allen relevanten gesellschaftlichen Gruppen und Kräften mit der Zukunft unserer Gesellschaft in all seinen Facetten befasst. Das kriegen nicht alle auf die Kette, gerade die nicht, die vernetztes Denken und multifaktorielles Planen nicht auf dem Schirm haben. Der Bielefelder Parteitag zeigt, dass die Grünen die Volkspartei sind, die konsequent eine Prioritätensetzung entlang an ökologisch-sozialer Nachhaltigkeit buchstabiert.

um 16:09 von Karl Napf

>>"mit den 20 € bist du schon auf dem richtigen weg. aber da wir ja ein reiches land sind, und geld unendlich zur verfügung steht, würde ich für ein arbeitsfreies grundeinkommen von 3.000€ plädieren. dann hat jeder bürger/in/diverse die zeit, um privat und freiwillig das klima erheblich zu verbessern, hier und auch um uns herum"<<

Genau! Was ist eigentlich aus der Lachnummer von Habeck bezüglich seines "bedingungslosen Gruneinkommem" gworden? Als Ihm Finanzesperten vorrechneten dass das 18 Milliarden kosten würde kam der Herr sehr schnell ins turteln (hatte er nicht bedacht) und argumentierte zeitversetzt das man dafür hält Steuern bei den Reichen eintreiben solle (die alte Leier der SPD). Auf einmal hört man nichts mehr davon wo doch "Parteitag" ist?

Statt den Mindestlohn zu

Statt den Mindestlohn zu erhöhen, sollte man lieber die hohen Verdienste kürzen!
Denn ein höherer Mindestlohn steigert das allgemeine Preisniveau. Außerdem erhöht er den Konsum, was klimaschädlich ist. Außerdem erhöht hoher Konsum die Dekadenz der Gesellschaft.

Kürzung bei den hohen Einkommen würde hingegen Konsum drosseln. Außerdem würde das Preisniveau stabil bleiben. Das wäre auch für den Export besser.

Leider sind die Grünen nur noch witschaftsliberal. Ökologisch-alternativ-links sind sie nicht mehr. Der Fundi-Flügel wurde zerstört: Erst von J. Fischer, dann von Kretzmann und zuletzt von Habeck, der zwei Realos an der Parteispitze erzwang.

an Hanno Kuhrt !

Irgendwie hast du falsch gerechnet, bei 45% Abgaben kommt ein Nettolohn von 1056 Euro raus.

@Felina2, 16:20

Mein Sohn in den neuen Bundesländern konfiguriert erbaut und nimmt Server in Betrieb nach 3,5 Jahren Lehrzeit. Er bekommt nur unwesentlich mehr als 12 €/Std.

Und unfair wäre es also, wenn andere zwar weniger, aber nicht viel weniger bekommen? Merkwürdiges Gerechtigkeitsempfinden.

Es ist für ein so reiches Land wie D

Deutschland ist reich? Achsoooo
2 Billionen Schulden haben wir, das sind
2000 Milliarden oder
2000000 Millionen.
Zahlen ja alles unsere Kinder und Enkelkinder.

Wenn wir den Mindestlohn nur

Wenn wir den Mindestlohn nur hoch genug setzen, haben wir eine super-Binnennachfrage und produzieren ... nicht mehr als vorher. Die Wirtschaft ist doch eine soooo tolles Schneeballsystem. Ich hätte noch einen besseren Vorschlag: Hängen wir doch einfach ein paar Nullen an unsere Geldscheine dran. Dann erhöhen wir den Mindestlohn mal um den Faktor 1000 und allen geht es prächtig. Habt Ihr noch mehr so tolle Vorschläge?

@mannigfaltig, 16:06

"Vielmehr sollte jeder SELBST dafür sorgen, dass ein Mindestlohn kein Thema für ihn wird"

Mir scheint, Sie haben die Problematik noch nicht ganz durchdrungen:
Unsere Wirtschaft braucht zB auch Frisöre, Gebäudereiniger, Betreuungs- und Sicherheitspersonal und all die Helferinnen und Helfer, die im einstelligen Studenlohnbereich bezahlt werden.

Ihre egozentrische Lösung, diese Jobs nicht selbst zu machen, sondern von anderen erledigen zu lassen geht deshalb am Problem vorbei: irgendjemand muss diese Tätigkeiten trotzdem ausführen und diejenigen sollen nach Arbeitsschluss nicht unter der Brücke schlafen müssen.

@frosthorn 16.02

vermutlich haben Sie meinen Beitrag nicht ganz gelesen oder Sie wollen ihn missverstehen. Jedenfalls wird der Mindestlohn nicht die Bereitschaft stärken, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren, weil man sich auf den Staat verlässt. Bisher haben sich ja die Nichtorganisierten auf die Gewerkschaften verlassen, was die auch nicht gerade gestärkt hat- Gewerkschaftsslang:
Nassauer. Und ich bin für den Mindestlohn, aber das haben Sie ignoriert. Naja, wenn es nur Schwarz oder Weiß gibt ist es mit Differenzieren schwierig

@ Bote_der_Wahrheit (15:42)

"Das ist ja mal wieder undurchdachter, grüner Ökopulismus, auf dessen Leim man nur dann gehen kann, wenn man von Wirtschaft und/oder Naturwissenschaft nichts versteht.
1. Inwiefern meinen die Grünen das Ziel der CO2-Reduktion erreichen zu wollen, wenn die CO2-Bilanz für E-Autos auch noch dann negativ ist, wenn man eine regenerative Stromversorgung zu 100 % unterstellt, da die Produktion eines E-Autos enorm viel C02 emittiert und Wasser in der Atacama-Wüste CHiles verbraucht?
2. Wer soll die Ladeinfrastruktur bezahlen? Wenn E-Autos doch so ein "heißer Shit" sind, dann dürfte dieses Henne-Ei-Problem schneller über den Markt geregelt sein, (...) Wenn E-Autos das nicht sind, sind das Fehlinvestitionen!"
------
Die Probleme, die Sie hier ansprechen werden ignoriert. Aber die Grünen haben keine Wahl. Sie müssen sich positionieren; sie wollen erfolgreich sein. Von Politikern darf man nicht viel mehr erwarten.

@Bernd Kevesligeti

"re von Dr.Beyer 16:20

Aber allein die notwendige Verflüssigung des Gases und später vor dem Gebrauch wieder der Übergang in den gasförmigen Zustand, die Veränderung des Aggregatzustandes macht LNG-Gas noch "schmutziger" als gewöhnliches Erdgas."

Glaube ich nicht. Ich muss zugeben, dass ich mein Wissen zum größten Teil aus dem (nicht sehr umfangreichen) Wikipedia-Artikel habe, aber darin ist die Rede davon, dass das LNG vor der Verflüssigung sehr stark gereinigt wird, was bedeutet, dass es bei der Verbrennung sehr viel sauberer als normales Erdgas sein dürfte.

Davon abgesehen hat es einfach auch den großen Vorteil der Diversifikation - man kann Erdgas aus viel mehr Ländern als vorher beziehen.

15:34 von Bote_der_Wahrheit

In der Annahme der Hypothese, dass das Simulationsmodell des IPCC - das bekanntlich eine politische, keine wissenschaftliche Institution ist.
##
Sie irren!

Der IPCC, Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen),[1] im Deutschen oft als „Weltklimarat“ bezeichnet, wurde im November 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) als zwischenstaatliche Institution ins Leben gerufen, um für politische Entscheidungsträger den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel zusammenzufassen mit dem Ziel, Grundlagen für wissenschaftsbasierte Entscheidungen zu bieten, ohne dabei Handlungsempfehlungen zu geben.

Hauptaufgabe des Ausschusses ist es, die naturwissenschaftlichen Grundlagen und den weltweiten Forschungsstand über die Auswirkungen des Klimawandels und seine Risiken sowie Minderungs- und Anpassungsstrategien zusammenzutragen und aus wissenschaftlicher Sicht zu bewerten........
Wikipedia

Autos !

Die Firmen können leider auch heute noch auf die CDU/CSU zählen, da viele dieser Genossen doch auch Aktien haben und sicher durch viele Lobbyisten immer wieder bei Laune gehalten werden.
Wenn ich lese, welches lächerliche Bußgeld jetzt Porsche zahlen soll, wegen eines gravierendem Problems mit einem der Typen von Porsche, da kann ich nicht einmal mehr lachen, das ist zum Heulen.
Genauso wird der Bürger seit Jahrzehnten verarscht und betrogen und immer zugunsten von Reichen und Superreichen.
Leider aber ist es in vielen anderen Ländern nicht besser, auch da blüht die Korruption.
Dafür geht der Umweltschutz, Menschenrechte und Meinungsfreiheit vor die Hunde !

Re: 15:52 von Der freundliche...

>>Bis 2030 emissionsfrei ? Wie soll das funktionieren ? Verbrennungsmotoren verschrotten und nur noch E-Autos auf den Strassen ? Und an den Grenzen lassen wir nur noch emissionsfreie Auto ins Land oder wie soll man das verstehen.

"Dass spätestens ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden sollen", ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen. Es geht um Neuzulassungen, nicht um bereits zugelassene Fahrzeuge. Außerdem lautet die Formulierung "emissionsfrei", was z. B. auch Fahrzeuge mit Wasserstoffmotor einschließt.

Dumpinglöhne in Deutschland?

Dumpinglöhne in Deutschland? Dann sollten Sie mal nach Asien gehen. Dort gibt es Dumpinglöhne. In Deutschland sind die Löhne im internationalen Vergleich sehr hoch. Das ist auch kein Problem, solange die Produktivität entsprechend hoch ist. Produktivität setzt gut ausgebildete Mitarbeiter voraus.

... So und jetzt entwerfen Sie mal ein Geschäftsmodell für schlecht ausgebildte Mitarbeiter. Vergessen Sie nicht, dass Sie noch Steuern, Abgaben, Investitionen, Verbrauchsgüter bezahlen müssen.
Machen, nicht reden!

Kaffeefahrt

Irgendwie kommen mir diese ganzen Parteitage wie die Verkaufsveranstaltung auf einer Kaffeefahrt vor. Ambitionierte Verkäufer ziehen für billigen Ramsch gutgläubige Leute übern Tisch. Den Schaden merken Diese meist erst später wenn die Ware bezahlt werden muss......

Ja Frosthorn ich finde es gerecht

wenn Leute die etwas gelernt haben und mehr können als den Fussboden wischen deutlich mehr verdienen als ungelernte Kräfte. Dies zumal die Betriebe krampfhaft Lehrlinge suchen.

Mit anderem Geld Recht großzügig sein

Zitat Traumfahrer:

"Den Mindestlohn auf 12 Euro an zu heben, wäre schon mal ein Schritt, der mehr als notwendig ist. Denn wenn man mal von 160 Std. pro Monat ausgeht und einer Abzugsquote von 45% an Steuern und andere Abgaben, bleiben gerade etwas mehr wie 1060 Euro."

Also bei 160 Stunden a 12 Euro brutto im Monat (ca. 37 Std./Woche) sowie einem ledigen kinderlosen Arbeitnehmer, bei dem noch zusätzlich die KiSt anfällt, komme ich auf ca. 1.347,00 € netto.

Ich bin mir nicht sicher, ob Sie dann bereit sind, sich z. B. die landwirtschaftlichen Produkte im Inland zu leisten oder die unsinnig weit verfrachtetenn Produkte aus anderen Ländern bevorzugen, bei denen noch ganz andere Standards nicht eingehalten werden.

Persönlich wäre ich dafür, die Gleitzone mehr auszubauen und insbesondere sollte jeder der in VOLLZEIT arbeitet, mindestens einen vollen Rentenpunkt erhalten. Das aber finanziert vom Arbeitgeber. Dann wäre die Altersarmut kein Thema mehr.

Wenn Scholz SPD Chef wird

Wenn Scholz SPD Chef wird gehts mit den Grünen wieder bergab

um 16:36 von Felina2

>>"Deutschland ist reich? Achsoooo
2 Billionen Schulden haben wir, das sind
2000 Milliarden oder
2000000 Millionen.
Zahlen ja alles unsere Kinder und Enkelkinder."<<

Sie haben ja sowas von recht mit dem was Sie sagen und die jetzige "schwarze Null" bedeutet nichts anderes das keine NEUEN SCHULDEN mehr hinzukommen was vielfach vergessen wird?

Zitat aus dem Artikel :

"...Umwelt- und Wirtschaftspolitik müssten danach ausgerichtet werden, "dass der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht maximale Gewinne..."

Ach ja ?

Der Mensch also, der in unmittelbarer Nähe der Windenergieanlagen wohnt soll im Mittelpunkt stehen und nicht die Eigentümer der Windparks ( die ja die maximalen Gewinne erzielen !) ?

Das beisst sich aber mit den Forderungen, die 1000m Grenze fallen zu lassen.

Und zwar erheblich !!!

Mieten für jeden Geschmack

Über dieses Thema lese ich hier gar nichts. Obwohl hierzu ebenfalls Weisheiten angekündigt waren.Kann an der Berichterstattung liegen.
Allerdings schwant mir: den § 21 Abs.2 Einkommensteuergesetz werden sie nicht anrühren. Vielleicht, weil (auch) sie ihn nicht einmal kennen. Dieser § wirkt als Mietpreis-Gaspedal, indem er Mieten -nach unten- deckelt. D.h. Vermietern wird vom Finanzamt
der Abzug von Werbungskosten teilweise verweigert, wenn sie nach Geschmack des Amtes zu wenig Miete verlangen. Diese
Verwaltungsobjekte werden vom Amt geradezu getrietzt, Mieten deftig zu erhöhen. (In den fraglichen Fällen um über 33 %-Punkte aufwärts.)
Früher gab es bei den Grünen Fachleute für derartige Steuerfragen. (vllt. ist das heute noch so, und keiner weiß es; der o.g. § galt erstmals für das Steuerjahr 2012. Soweit man hört, wird er von den Ämtern vor Wahlen mitunter etwas verhalten angewandt)

@16:18 von worab

die Grünen gehören zu den Parteien, die nicht auf Züge aufspringen. Bedeutet: Die Vorhaben der Grünen sind teilweise gar nicht besonders populär, dennoch lassen sie sich nicht abbringen, für ihre eigenen Vorstellungen zu kämpfen. Das war bei vielen Umweltschutzthemen so und auch bei Atomkraft. Sie schauen also nicht erst, was dem Volk gefällt, sondern sie haben ihre eigene Linie, auch wenn es manchmal Stimmenverluste bringt. Anbiederung ist also nicht ihr Ding. Dass sie neben anderen erkannt haben, dass höhere Mindestlöhne eine Notwendigkeit sind, spricht eher für als gegen sie. Sie sind pragmatisch, ändern auch mal ihre Meinung, aber sie biedern sich nicht an.

re von Dr.Beyer 16:43

Vielleicht bei der Verbrennung,aber nicht vorher.In der Produktion.Außerdem soll es für die Endverbraucher teurer sein.

Realitätsfern

Seit dem ich politisch denken kann habe fürs Klima gekämpft. Als Techniker weiß ich, die Grünen entfernen sich mit ihren Träumereien immer weiter von der Realität. Es gibt Energiearmut in Deutschland und die 100 Euro pro Nase helfen nicht wirklich weiter wenn man in einer Altbauwohnung mit Elektroheizung und Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung sitzt.

@Felina 2

"Ja Frosthorn ich finde es gerecht wenn Leute die etwas gelernt haben und mehr können als den Fussboden wischen deutlich mehr verdienen als ungelernte Kräfte."

Das geht mir auch so, aber ich sehe trotzdem noch das Problem, dass ein Friseur oder Blumenverkäufer, die beide etwas gelernt haben und im besten Fall sogar regelrechte Künstler sind, von ihrem Gehalt kaum überleben können.

Dass die Grünen sich klar für

Dass die Grünen sich klar für 12 Euro Mindestlohn aussprechen, ist einerseits ein gutes Signal Richtung Grün-rot-rot und andererseits keineswegs ein Eingriff in die Tarifautonomie, denn die Tarifautonomie ist natürlich durch verschiedene rechtliche Rahmenbedingungen mit gesteuert - der Mindestlohn ist eine davon.
Ansonsten lässt gerade Frau Baerbock an Klarheit nichts zu wünschen übrig, wenn sie betont, Umwelt- und Wirtschaftspolitik müssten danach ausgerichtet werden, "dass der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht maximale Gewinne". Die Große Koalition habe dies "offensichtlich nicht verstanden", und verfahre nach dem Motto: "Aus Angst heraus tun wir lieber mal nichts", wie sie mit Blick auf die aktuelle Debatte um die Windkraft sagt.
Das zeigt: Klartext, strategische Eindeutigkeit wie auch Realismus für die differenzierten Schritte der Umsetzung.

um 16:32 von andererseits

>>"Alle, die hier meinen, die integrativen Konzepte der Grünen in Bereich Ökologie, Ökonomie, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik als wahlweise inkompetent, traumtänzerisch etc. abzuwerten oder gar mit dem so abgedroschen wie falschen Papperl "Verbotspartei" etikettieren zu müssen, verkennen, dass es derzeit keine Partei gibt, die sich so umfassend, offen, im Dialog mit allen relevanten gesellschaftlichen Gruppen und Kräften mit der Zukunft unserer Gesellschaft in all seinen Facetten befasst. Das kriegen ......... Der Bielefelder Parteitag zeigt, dass die Grünen die Volkspartei sind, die konsequent eine Prioritätensetzung entlang an ökologisch-sozialer Nachhaltigkeit buchstabiert."<<

Können Sie bitte mir, einem etwas einfachen analytisch vorgehenden Menschen, mal bitte erklären was Sie mit Ihrem Heimatroman vermitteln wollen? Mit Zahlen, Daten, Fakten kann ich mehr anfangen? Thanks in advance.

@Bote_der...

"wenn die CO2-Bilanz für E-Autos auch noch dann negativ ist, wenn man eine regenerative Stromversorgung zu 100 % unterstellt"

Das ist vollständiger Unfug, den Sie zwar in diversen Threads und Kommentarspalten sehr rege wiederholen, der davon aber nicht wahrer wird.

Elektromobilität

Viele sehen in der Elektromobilität die große Erlösung von dem Bösen. Wie wird der Strom weltweit produziert? Wie sieht es in den Ländern aus, deren Rohstoffe wir z.B. für die Batterieherstellung ausbeuten? Dort verursachen wir massive Umweltzerstörungen, damit wir wiederum saubere Luft bekommen! Nach dem Motto: was interessiert mich das Schicksal der Menschen auf der anderen Seite des Planeten! Elektromobilität
hat in Nischen sicherlich seine Berechtigung aber nicht in der Masse und womöglich für den ganzen Planeten. Wie soll das gehen? Ich denke eine
wesentliche zukunftsträchtigere Technik wird
Wasserstoff sein. Hier sollte die Überzeugungsenergie eingebracht werden.
Das wäre ein weltüberspannendes Projekt. Wasserstoff in den heißen Regionen dieser Welt klimaneutral, zukünftig auch sicherlich kostengünstig herstellen,und mit der Technik
des letztjährigen (leider nur) 2. Platz des deutschen Innovationspreises transportieren.
Ein Meilenstein in der Energiewirtschaft!

@16:24 von Lyn

"Nur, wirklich emissionsfrei sind sie nur, wenn sie auch vollkommen emissionsfrei hergestellt werden können , angefangen beim Abbau der benötigten seltenen Erden - und emissionsfrei verschrottet und sämtliche Teile wieder verwertet werden können.
Und das ist wohl kaum der Fall."

Die einfachste Weise, Fortschritt zu verhindern, ist, Verbesserungen mit dem Hinweis abzulehnen, dass sie noch nicht perfekt sind. Dabei ist es doch immer noch wesentlich besser, eins von zwei Problemen zu lösen als gar keins.

Und ein Ende für Neuzulassungen von Verbrennern ist nicht nur eine unrealistische Utopie der Grünen in Deutschland, sondern Regierungsposition oder sogar schon Gesetz in vielen Ländern um uns her. Norwegen sogar schon 2025, viele andere 2030 wie die Niederlande, Dänemark, Irland, usw. und übrigens auch China, das wirklich nicht im Verdacht steht, einen solchen Schritt aus irgendeiner angenommenen "grün-ideologischen Verblendung" zu machen.

@Abiszet

"Elektromobilität hat in Nischen sicherlich seine Berechtigung aber nicht in der Masse und womöglich für den ganzen Planeten. Wie soll das gehen? Ich denke eine wesentliche zukunftsträchtigere Technik wird Wasserstoff sein."

Das ist die große Frage. Was wir denken, ist dabei nicht unbedingt von Belang.

Viel wichtiger ist die Beantwortung der Frage, ob es noch große Entwicklungen bei der Akkutechnologie geben wird, inwieweit die Brennstoffzelle auch für kleinmotorige Anwendungen rentabel gemacht werden kann - in welchem Bereich also der größere technologische Fortschritt erfolgen wird.

Übrigens übersehen Sie bei Ihrem Einsatz für den Wasserstoff, dass auch der aus Strom gewonnen werden muss. Ob wir uns in Zukunft also mit Wasserstoff- oder reinen E-Autos fortbewegen, ergibt keinen großen Unterschied hinsichtlich des Strombededarfs, der bei Wasserstoff sogar deutlich höher als bei reinen E-Autos ist.

Mindesthohn

Seit es in Deutschland ein Geburtsrecht auf stetiges Wachstum und Gewinn gibt, kann die zugehörige Schicht die Bedingungen diktieren, unter denen die schwächergestellte bis auf ein Existenzminimum und noch darunter abgedrängt wird und die jeweilige Regierung unterstützt das natürlich, diese "Balance". Was kann ihr besseres passieren als daß die mittleren 60% die unteren 35% in Schach halten mit der Macht ihrer Zufriedenheit und dem Wunsch, daß das für sie so bleibt und nur für sie. Wer für 9€ arbeitet, hat es eben nicht anders verdient und wenn es um die Pflege geht, sowieso.

Wer nicht verstehen will, daß der Mindestlohn und dessen Ausrichtung an niedrigste Lebenserhaltungsstandards nichts mit markt - und sozialpolitischer Lenkung zu tun hat, sondern schlicht mit Geringschätzung und Verachtung (habe ich selbst erlebt), glaubt auch daran, daß sein Eigenwert durch sein Eigentum definiert ist.
Der Mindestlohn kann mühelos angepasst werden, wenn dieses feudale Denken aufhört.

Parteitag der Grünen...

Am 17. November 2019 um 16:25 von Paddy B.
Neu zugelassen werden neue Autos. Dazu muss man keine alten Autos verschrotten und auch nicht an der Grenze stoppen.
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Gut das ist ein Argument... Bleibt nur noch die Frage der Ladeinfrastruktur. Ich bin gespannt wie das in den Ballungszentren gehandhabt werden soll. Kann man ein Tesla-Auto in 10 Jahren den schon in zwei bis drei Minuten aufladen ?

Höherer Mindestlohn

Der höhere Mindestlohn hat bei den Grünen gute Chancen auf Durchsetzung. Die Linken, die das auch wollen, treten ja in den Umfragen seit Jahren auf der Stelle.

Die Grünen sind nicht aufregend

Da die Grünen sich Macht und Geltung verschaffen wollen (warum denn nicht), werden sie von diesen Versprechungen sehr wenige realisieren. Sie werden sich, so wie die anderen Parteien auch, akkomodieren. Sollen sie erstmal die gläubige Jugend einfangen. Es ist ein bekanntes und ungefährliches Spiel. Bleiben wir gelassen.

@eine_anmerkung

"Sie haben ja sowas von recht mit dem was Sie sagen und die jetzige "schwarze Null" bedeutet nichts anderes das keine NEUEN SCHULDEN mehr hinzukommen was vielfach vergessen wird?"

Und Sie unterschlagen einfach, dass es bei uns nach wie vor eine Inflation gibt, was bedeutet, dass eine 'schwarze Null' zwar den Schuldenstand nicht senkt, aber die Schuldenquote sukzessive verringert, was auch in gewisser Weise einen Schuldenabbau bedeutet.

Grün rot rot droht - AfD Wähler sind schuld

Wer statt der FDP die AfD wählt, der trägt dazu bei, dass die Wahrscheinlichkeit für Grün Rot Rot stark steigt.

Und dass die Grünen Kanzlerambitionen haben, das ist unübersehbar.

@16:34 eine_anmerkung

Utrecht, Helsinki, Ontario: Städte, die ganz konkret Modelle des bedingungslosen Grundeinkommens entwickeln bzw. testen. Unternehmer wie Prof. Werner (D, dm), van Sambeek (NL, Betoniq Favtories), Prof. Reich (ehem. Arbeitsminister, USA) und viele weitere unterstützen die Idee, die derzeit mit unterschiedlichen Schwerpunkten in verschiedenen Entwürfen konzipiert wird.
Und Sie bezeichnen das als "Lachnummer": kann man eigentlich nur, wenn man sich mit der Materie nicht befasst hat bzw. nicht auskennt.

Nur gut, dass die

Nur gut, dass die "Links-Grünen" Ideologien nicht wahr werden können, denn die "Grünen" werden nur so lange gewählt, wie es dem Bürger und damit Wähler nicht an den Geldbeutel geht. Leider unterstützen unsere Medien oft diesen Grünen "Parteiunfug". Aus machttaktischen Gründen hat sich Merkel-CDU dem angeschlossen. Ich hoffe, dass dieser Spuk nicht erst durch die AFD beendet wird, sondern vorher Kräfte in der CDU/CSU dafür sorgen.

@Kingfisher

"So und jetzt entwerfen Sie mal ein Geschäftsmodell für schlecht ausgebildte Mitarbeiter."

Da gibt es doch schon ein Geschäftsmodell:

Diese Jobs bleiben liegen und die Leute, die solche Jobs, welche sie faktisch als minderwertig darstellen, qualifizieren sich weiter um höhere Verdienste zu erzielen.

Dumm nur: Wer macht dann diese Arbeiten? Das können Sie zum Beispiel in der Pflege oder Logistik beobachten, das macht schlichtweg keiner mehr. Warum auch?
Hier in Sachsen, schließen in einigen Touristengebieten reihenweise gastronomische Einrichtungen, weil keiner mehr diese Arbeiten macht - mangels Verdienstmöglichkeiten.
Sowas kommt dabei raus, wenn man glaubt, das Jobs, für welche man kein Studium braucht, nur Mindestlohn einbringen dürfen.

Ihr Denkfehler besteht darin, Dumpinglöhne nur mit Leuten in Verbindung zu bringen, die nichts gelernt haben.
Kommen Sie mal nach Sachsen, Sie würden staunen, was hier alles mit Mindestlohn abgegolten wird.

Einige Menschen stehen im Mittelpunkt der Grünen-Politik

Wenn Frau Baerbock und die Grünen der Auffassung wären, dass der Mensch im Mittelpunkt der Umwelt- und Wirtschaftspolitik zu stehen habe und nicht maximale Gewinne, dann müßten sie sich eine andere Politik einfallen lassen. Etwa zu Wohnkosten, Lohn- und Gehaltsstrukturen, Vermögensverteilung, Wirtschaftswachstum, Finanz- und Steuerpolitik u. v. m.

Parteitag der Grünen...

Am 17. November 2019 um 16:56 von Abiszet
Viele sehen in der Elektromobilität die große Erlösung von dem Bösen. Wie wird der Strom weltweit produziert? Wie sieht es in den Ländern aus, deren Rohstoffe wir z.B. für die Batterieherstellung ausbeuten? 
###
Und genau das ist der Punkt. Wie und wo soll der Strombedarf gedeckt werden ? Windkraft oder Solar ? Darauf können auch die Grünen keine zufriedenstellend Antwort geben wenn sie auf Elektromobilität setzen.
Aber ich gebe Ihnen völlig recht. Wasserstoff ist die wesendlich zukunftträchtigere Energiequelle.

andererseitz 16:32

Die Grünen die Volkspartei? - Mit einem Habeck, der mit dem Begriff "Deutschland"u,v,m nichts anzufangen weiß???? Nein DANKE!

Habe mir die Eingangsrede von

Habe mir die Eingangsrede von Habeck am Freitag angehört, fand ich sehr mitreißend.
Vor allem die Selbstkritik fand ich beeindruckend, die Parteimitglieder die meinen von oben herab belehren zu wollen, die müssen gemäßigt werden.
Die Leute, die heute noch in Kohle oder in der Verbrenner Industrie arbeiten muss man schützen.
Aber derzeit sind die Grünen halt die einzige Partei, die das Thema Klimaschutz ernsthaft angehen wollen.
Und das ist wahrscheinlich das entscheidende Zukunftsthema aktuell.

Auf dem Weg in die Unwählbarkeit

Ähnlich wie andere Parteien vom linken und rechten Rand ( Linke und AFD ) planen die Grünen die Freiheit der Menschen einzuschränken. Natürlich wohlverpackt hinter dem Mäntelchen einer klimatischen Veränderung Aber ohne den Mut als die Kernursache dafür den ungehemmten Anstieg der Anzahl Menschen zu benennen. Würden wir wie den Jahren 60/70 bei 3-4 Mrd Personen liegen würden aktuelle Szenarien wohl ganz anders aussehen

@ deutlich

Allerdings ist ein politisch festgelegter Mindestlohn, den ich für richtig halte, immer ein Eingriff in die Tarifautonomie

Das ist falsch. Das Mindestlohngesetz ist in Deutschland seit dem 1. Januar 2015 in Kraft. Es gab zu keinem Zeitpunkt einen gültigen Tarifvertrag, der unterhalb des Mindestlohnes lag. Von einem Eingriff in die Tarifautonomie kann man daher nicht sprechen.
Es gab aber viele Arbeitnehmer ohne Tarifvertrag, die vom Mindestlohn profitiert haben und profitieren.

@17.06-höhere Mindestlohn oder Verachtung?

Prinzipiell denke ich auch, dass es unnötig ist in Deutschland einen Niedriglohnsektor zu haben. Das ist nur gerechtfertigt für Menschen, die am 1. Arbeitsmarkt nicht unter kommen.

Wir als Land und Gemeinschaft könnten uns das leisten. Allerdings ist ein Deutschland weiter Mindestlohn nicht die Lösung aller Probleme.

Mit der FDP wäre ein Mindestlohn mit Regionalfaktor machbar. Z. B. 12,50€/Std, in München eher 20 % höher, in Meck Pomm mind 10% darunter.

Die Bundesländer wissen selbst am besten was für die jeweiligen Regionen am besten passt.

@ 15:37 Bot...

Bot at it's best: Einen vernünftigen Vorschlag von 12 Euro Mindestlohn konterkarieren Sie mit dem unsinnigen Vorschlag "100 EUR". Ihre Fragen, die Sie dann hinterherschieben, sind übrigens längst beantwortet:
1. Der Mindestlohn wird im Unternehmen bzw. Betrieb erarbeitet.
2. Er hebt das allgemeine Lohnniveau im unteren Sektor an; insbesondere bei Arbeitnehmer*innen in Ostdeutschland, geringfügig Beschäftigten (sog. "Minijobber*innen"), Menschen ohne Berufsausbildung, Beschäftigte in kleineren Unternehmen sowie Frauen im Allgemeinen. 3. Direkte Entwicklungen auf Preisniveau sind kaum vorhanden.
Allerdings ist der Mindestlohn allein nicht geeignet, das Armutsrisiko zufriedenstellend zu minimieren; dazu braucht es andere flankierende politische Maßnahmen, wie die Grünen richtig erkennen.

@15:34 von Bote_der_Wahrheit

Der IPCC (Weltklimarat) wurde gegründet, um für politische Entscheidungsträger den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel zusammenzufassen mit dem Ziel, Grundlagen für wissenschaftsbasierte Entscheidungen zu bieten, ohne dabei Handlungsempfehlungen zu geben. Es ist keine wissenschaftliche Institution, aber auch keine politische. Mehr so etwas wie redaktionelle Aufbereitung.

@ Bagheria

Die Grünen die Volkspartei? - Mit einem Habeck, der mit dem Begriff "Deutschland"u,v,m nichts anzufangen weiß?

Habeck weiß mit Deutschland sicher mehr anzufangen als die Rechten. Habeck verwehrt sich aber gegen die nationale Volkstümelei. Das ist ein riesen Unterschied.

Was aber nützt der Mindeslohn

"" Die Große Koalition habe dies "offensichtlich nicht verstanden", so Baerbock. Sie verfahre nach dem Motto: "Aus Angst heraus tun wir lieber mal nichts", fügte sie mit Blick auf die aktuelle Debatte um die Windkraft hinzu.""
#
wenn in der Windkraft gleichzeitig viele Beschäftigte demnächst arbeitslos werden,frage ich mich.

@15:46 von deutlich

die sogenannte Tarifautonomie ist die Autonomie, die man allerdings nur hat, wenn der Arbeitgeber in einem Verband Mitglied ist, bei dem Tarifverträge bindend sind. Mein Arbeitgeber schert sich nicht um Tarifverträge, weil er kein Mitglied ist. Es wäre auch dann kein Eingriff, wenn die tariflichen Löhne eine Untergrenze oberhalb des Mindestlohns haben. Denn dann ist ja der Tariflohn zu nehmen und nicht der Mindestlohn. Es besteht keinerlei Eingriff in die Tarifautonomie.

@pro patria

"Aber ohne den Mut als die Kernursache dafür den ungehemmten Anstieg der Anzahl Menschen zu benennen."

Die Kernursache sind keinesfalls die vielen Menschen, sondern der Energieverbrauch der Menschen und -vor allem- die ungesunde Art und Weise der Energiebereitstellung.

"Würden wir wie den Jahren 60/70 bei 3-4 Mrd Personen liegen würden aktuelle Szenarien wohl ganz anders aussehen."

Ja, aber das Grundproblem würde trotzdem bleiben: CO2, das wir verbrennen und das unsere Atmosphäre aufheizt. Bei 3-4 Mrd. Menschen würden die ganzen Prozesse vielleicht etwas langsamer laufen, aber Kippunkte gibt es trotzdem. Und die sind z.T. bereits überschritten.

Die neoliberalen Grünen

Wie heute im Presseclub unwidersprochen und richtigerweise erwähnt wurde, reicht ein Mindestlohn von weniger als 12,80€ nicht aus, nach 45 Jahren eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu generieren.
Mit einen Durchschnittslohn von momentan 3100€ brutto reicht es so gerade eben über die Grundsicherung hinaus.
Und das wären schon über 18€ pro Stunde.
Und genau da müßte der Mindestlohn angesiedelt werden.

Apropos über das reiche Deutschland

Nur mal so beiläufig: Da hier immer vom reichen Deutschland die Rede ist, das sich doch alle sozialen Wohltaten für uns und die Welt locker leisten könne - hier die dazu gehörigen aktuellen Angaben nach Wikipedia: kaufkraftbereinigtes Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (üblicher Reichtumsparameter!) für Deutschland 2018 = 52.386 $; das ist im internationalen Vergleich Platz 19 nach Taiwan, Schweden, Saudi-Arabien etc. Mit dem "Klimapaket" und anderen wirtschaftsfördernden Maßnahmen im Geiste der Grünen, zu denen zur Freude der kleinen und mittleren Unternehmen auch der genannte Mindestlohn gehört, ist für den weiteren Abwärtstrend ansonsten bestens gesorgt.
Noch schönen Sonntag der euphorisierten Lesergemeinschaft!

@27.03-Elektro oder Wasserstoff.,?

Sie haben Recht. Was sich letztendlich durchsetzen wird, das sollten wir nicht den Grünen, sondern dem Markt überlassen.

Dass die Grünen über keine nennenswerte Lösungskompetenz verfügen ist offensichtlich.

Da ist viel Ideologie im Spiel und wenig Verständnis.

Habeck sieht zwar nett aus, aber die sind eher der Wolf im Schafspelz.

@ Bagheria (17:20)

"Die Grünen die Volkspartei? - Mit einem Habeck, der mit dem Begriff "Deutschland"u,v,m nichts anzufangen weiß???? Nein DANKE!"
-----
Also, ich finde Herrn Habeck ziemlich deutsch. Man darf Politiker, wenn sie sich öffentlich äußern, nicht so total oder wörtlich ernst nehmen. Sie haben eine Zielgruppe und eine Strategie. Er wollte wohl vermitteln: ich denke nicht völkisch. Das hat doch mit Heimatliebe oder Identifikation nicht viel zu tun. Seinen Anhängern gefällt es besser so.

@drBeyer

deshalb den Wasserstoff über Sonnenenergie
in der Wüste herstellen. Selbstverständlich könnte auch Strom in der Wüste produziert und über Gleichstromleitungen transportiert werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich auch ein Weltfrieden ohne Populisten.....Das könnte in der Tat ein Problem sein.

@ 17:20 Bagheria

Es ist nicht überraschend, dass Sie Habeck falsch wiedergeben. Es stimmt nicht, dass er mit dem Begriff "Deutschland" nichts anzufangen weiß, er hat im Gegenteil maßgeblichen Anteil daran, die Definition von Deutschland, Volk und Heimat nicht den Rechtsaußen und ihrer völkisch-nationalistischen Ausgrenzungslinie zu überlassen. Die Begriffsdeutungen, die u.a. von Höcke und Co gerne autochthon konnotiert werden und damit nicht selten an alte Rassenkonzepte anknüpfen, werden nicht nur von Habeck abgelehnt, da steht dankenswerterweise die ganze grüne Partei dagegen - wie auch die allermeisten in den demokratischen Parteien von csu bis links. Vermutlich wizzen Zie daz zogar.

"Ich habe mich das gesamte

"Ich habe mich das gesamte Wochenende sehr gut über diesen Parteitag informiert gefühlt. Auch die fotografische Untermalung gefällt mir äußerst gut."
Ja, besonders die zahllosen ARD-Kommentare und -Analysen darüber, wie diszipliniert, thematisch verbreitert und Streit vermeidend die Grünen heutzutage sind, runden die vorbildliche Berichterstattung ab.

Faire Entwicklungspolitik ist grün

@ pro patria:
Natürlich wohlverpackt hinter dem Mäntelchen einer klimatischen Veränderung Aber ohne den Mut als die Kernursache dafür den ungehemmten Anstieg der Anzahl Menschen zu benennen.

Das stimmt so nicht. Die Grünen haben in ihrem Programm eine ehrliche und faire Entwicklungspolitik, die den Menschen in den Entwicklungsländern Solidarität entgegen bringt. Dazu gehört auch das Recht auf Teilhabe am Wohlstand und Geburtenplanung.

@Am 17. November 2019 um 16:32 von DrBeyer

Zitat: "Eher unwahrscheinlich, da bisher kein negativer Effekt von Mindestlöhnen nachgewiesen werden konnte."

Zu behaupten, dass ein Mindestlohn keinen Einfluss auf das Lohn- und/oder Preisgefüge habe, ist an möglicher ideologischer Verblendung und/oder fehlendem Sachverstand nicht zu überbieten.

Zumal es ja dann keinen logischen Grund gäbe, nicht einen Mindestlohn von 100 oder 10.000 EUR pro Stunde zu verlangen, wenn es da üüüüüüüüüüüüüüberhaupt keine "negativen Effekte" gäbe.

Sie könnten höchstens damit argumentieren, dass sich aufgrund der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt sich ein Mindestlohn leichter durchsetzen lässt, was dann aber einen ML obsolet macht: denn für einen Marktpreis, der sich am Markt durchsetzen lässt, braucht man keine gesetzl. Regelung.

Ebenso gibt es de facto bereits einen ML: er nennt sich Hartz4.

Studien hierzu:

"http://doku.iab.de/stellungnahme/2018/sn0118.pdf"

"http://ftp.iza.org/report_pdfs/iza_report_83.pdf"

Finanzkapitalismus

Ein höherer Mindestlohn ist dringend notwendig und sollte im reichen Deutschland möglich sein.

Die einzigen die dagegen argumentiere sind jene welche sich auf Kosten der Mitarbeiter bereichern. Schaut euch doch nur die Konzerne an. Es zählt nur noch die Gewinnmaximierung und nicht mehr der Mensch, welcher den Gewinn erarbeitet. Es wird immer gesagt, dass der Markt das regelt. Das dieses nicht geschieht ist doch nur zu deutlich zu erkennen oder will hier jemand wirklich behaupten, dass die Schere zwischen Arm und Reich sich in den letzten Jahren nicht erweitert hat?

Wenn jetzt noch die Mär kommt, dass es massiv Arbeitsplätze kosten würde, dann schaut euch die Diskussion vor der Einführung des Mindestlohns an und was dann wirklich passiert ist. Deutschland geht's gut, weil die Menschen hart arbeiten, aber der Gewinn bleibt nicht bei den Armen hängen, sondern nur bei den Reichen.

um 17:20 von Der freundliche...

"Wasserstoff ist die wesendlich zukunftträchtigere Energiequelle."

Der Wasserstoff muss aber auch erst erzeugt werden und dafür brauchen Sie Strom aus erneuerbaren Quellen.

Für die meisten Bereiche, ist es effektiver den Strom direkt in einer Batterie zu speichern, als den Umweg über den Wasserstoff zu nehmen.

Bei LKWs, Bussen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen kann der Wasserstoff die bessere Energiequelle sein. Landwirte könnten vielleicht sogar mit Photovoltaikanlagen ihren eigenen "Kraftstoff" herstellen.

@ 17:20 pro patria

Das durfte ja nicht fehlen in der Kritik an der grünen Politik, das Argument "alles nur eine Frage der Überbevölkerung" incl. der völligen Verkennung, wie unterschiedlich Ressourcennutzung und ökologischer Fußabdruck eines Durchschnittsdeutschen sich z.b. von einer Durchschnittskenianerin unterscheidet... Dabei sind Bildung, Förderung des Gessundheitswesens wirtschaftliche Stabilität vor allem durch Schaffung von Arbeitspätzen, eine weltweite gerechtere Wirtschaftsordnung und die Förderung von Frauen erwiesenermaßen die besten Mittel gegen zu starkes Bevölkerungswachstum: Das haben die Grünen mit im Blick, denn das sind alles Faktoren, die auch von unserer Politik mit abhängen. Es klappt also nicht, den Ball einfach wegzuschießen, damit man sich selbst nicht mehr zu bewegen braucht.

@ roca remeed

... kaufkraftbereinigtes Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (üblicher Reichtumsparameter!) für Deutschland 2018 = 52.386 $; das ist im internationalen Vergleich Platz 19 nach Taiwan, ...

Geld ist nicht alles. Im Index der menschlichen Entwicklung liegen wir auf Platz 5. (Ich sage einfach mal wir, weil ich in Deutschland zu Hause bin und zu diesem Land stehe, obwohl in Russand geboren und aufgewachsen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Index_der_menschlichen_Entwicklung

@Am 17. November 2019 um 16:24 von Karussell

Zitat: "- Frau KGE hat evangelische Theologie studiert. Da kommen physikalische Einheiten sicher nicht so häufig vor."

Frau KGE hat die evangelische Theologie abgebrochen!

Und ja, wenn schon eine Partei der Meinung ist, sich die Deindustrialisierung Deutschlands auf die Fahne geschrieben hat, dann erwarte ich, dass man sich wenigstens über die Grundlagen informiert!

Zitat: "Davon abgesehen, wer hat denn von den im Zusammenhang mit dem Klima genannten Dimensionen überhaupt eine Vorstellung ?"

Ich!

@ der freundliche Friese

Wasserstoff ist die wesendlich zukunftträchtigere Energiequelle.

Wasserstoff ist keine Energiequelle, sondern ein Energieträger. Wenn Sie Wasserstoff aus Wasser herstellen wollen, benötigen Sie dafür Energie, z.B. aus Windrädern oder Solarzellen.

andererseits

Jetzt mal abseits der Schlagworte konkret: Wo ist denn konkret das "integrative Konzept" u Ökonomie, das auch nur funktionieren könnte? Wo das realistische zur sozial- und Arbeitsmarktpolitik? Wo belastbare Zahlen? Traumtänzerei auf dem Vulkan angesichts der aktuellen Wirtschaftsentwicklung. Das funktioniert kaum bei anhaltendem Schönwetter, so wenig wie grüne Bildungspolitik

von vriegel um 17:28

"Sie haben Recht. Was sich letztendlich durchsetzen wird, das sollten wir nicht den Grünen, sondern dem Markt überlassen."

Es muss kein entweder oder geben. Für verschiedene Bereiche kann es unterschiedliche Lösungen geben.

Allerdings sehen wir heute wie die Automobilherstellen von der Politik eine Festlegung fordern. Die Firmen scheuen das unternehmerische Risiko eine Technologie zu entwickeln, von der sie nicht wissen, das es ihre Gewinne garantiert.

Die Ideologie die Sie kritisieren sehe ich bei der Industrie, die nur eine Antriebsform haben will. Dabei brauchen wir verschiedene Ansätze.

@17:34 von Bote_der_Wahrheit

"...ufgrund der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt sich ein Mindestlohn leichter durchsetzen lässt, was dann aber einen ML obsolet macht..."

völlig falsche Logik. Selbstverständlich gäbe es dann natürlich immer noch Arbeitgeber, die weit unter Mindestlohn bezahlen. Denn das ist ihr Marktwert. Oder glauben Sie, den Frisörbetrieb in Berlin interessiert das? Wenn die ganze Berliner Frisörinnung keinen Mindestlohn bezahlt und die Putzkolonne in Wanne-Eickel ebenso wenig und die Wirte vom Hirschen oder Ochsen und und die Hotelbesitzer in Buxtehude, sie hätten allesamt noch unter Mindestlohn, auch wenn die Arbeistmarktlage hervorragend ist.

17:29 von Ist Wahr

<< @ Bagheria (17:20)

"Die Grünen die Volkspartei? - Mit einem Habeck, der mit dem Begriff "Deutschland"u,v,m nichts anzufangen weiß???? Nein DANKE!"
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Also, ich finde Herrn Habeck ziemlich deutsch. Man darf Politiker, wenn sie sich öffentlich äußern, nicht so total oder wörtlich ernst nehmen. Sie haben eine Zielgruppe und eine Strategie. Er wollte wohl vermitteln: ich denke nicht völkisch. Das hat doch mit Heimatliebe oder Identifikation nicht viel zu tun. Seinen Anhängern gefällt es besser so.<<

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Das haben Sie gut - und vor allem leicht verständlich - geschrieben, wie ich finde.
Danke.

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