Ihre Meinung zu: Parteitag in Bielefeld: Der neue Ansatz der Grünen

16. November 2019 - 17:18 Uhr

Die Grünen haben ihr Führungsduo Baerbock und Habeck mit Spitzenergebnissen wiedergewählt. Ihre Reden und Auftritte zeigen, wie weit sich die Partei gerade neu erfindet. Von Stephan Stuchlik.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.363635
Durchschnitt: 2.4 (11 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

einfach herrlich hier wieder

selbst die physik können diese beiden offenbar überlisten.

@16:24 karwandler (Vorgängermeldung)

Ergänzend möchte ich sagen: Wenn Kritiker an Hartz4 die afd wählen, dann kennen sie deren Positionen zu Sozialhilfe, Arbeitslosenhilfe, Grundsicherung etc nicht. Ein paar Schlaglichter: Meuthen will Rente auf ein Existenzminimum reduzieren; Höcke will Sozialleistungen auf "Deutsche" (und für ihn ist das ein autochthoner Begriff!) begrenzen; der Mindestlohn ist für den Thüringer AfD-Co-Parteichef Möller "eine Art Fetisch", insgesamt hat diese Partei steuerpolitische Forderungen, die vor allem Wohlhabenden zu Gute kämen, und vertritt die weitgehende Abschaffung bzw. Privatisierung der Arbeitslosenversicherung, der Unfallversicherung etc...: Dagegen war ja Hartz4 fast links... Und mit dem Positionen der heutigen Grünen, die auch die nächsten Jahre vom Duo Baerbock/Habeck repräsentiert werden, hat das alles nichts zu tun; die stehen u.a. für ein ausdifferenziertes Konzept der Garantierente.

"Gottseibeiuns"

Das ist das einzige was hilft, wenn die Grünen wirklich ins Kanzleramt kommen sollten.... Dann können wir die Bundesrepublik Deutschland gleich in "Verbotsrepublik" umbenennen.

von der Verbotspartei zur Überwindung der Demokratie

Die neuen Grünen nehmen als Erstes nehmen die Demokratie ins Visier. Wenn sie die nämlich gekippt haben, hat der Rechtsstaat seinen Schutz verloren. Für die Klimarettung, so hören wir in immer kürzeren Abständen aus zahllosen Kehlen, seien die demokratischen Prozesse zu langsam und zu halbherzig. Der Gründer und Guru von „Extinction Rebellion“, Roger Hallam, hat im „Spiegel“ vergangenen September dekretiert, das Klima-Thema sei
„größer als die Demokratie“. Mit Blick auf unsere klimatische Sündhaftigkeit haut er auf den Tisch: „Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant.“ Also weg damit. Stattdessen predigt er „direkte Aktionen“. Das Volk ist zu dumm und zu unmoralisch, um gefragt zu werden. Die Grünen haben sich dieser Bedrohung keinesfalls entgegengestellt. So werden die neuen Grünen für unser Land zur Gefährdung.

@schabernack, Vorgänger-Thread

Wie viel Einfluss konnten die Grünen in dieser Zeit mit den obigen Prozentzahlen überhaupt nehmen …?

Das ist, bei allem Respekt, "Stroh zu Gold gesponnen". Natürlich ist in einer Koalition auch der kleinere Partner für die Politik verantwortlich. Würde der größere alleine entscheiden, bräuchte man ja schwerlich eine Koalition. Oder andersherum: ohne die Grünen hätte es die Entscheidungen der Schröder/Fischer-Regierung nicht gegeben. Also eine ganze Menge Einfluss, oder?

Ich bin in diesem Forum bekannt dafür, dass meine Sympathien weit links und gelegentlich bei den Grünen liegen. Aber die so häufigen Versuche, die SPD und die Grünen von Hartz-IV oder dem Balkaneinsatz freizusprechen, ärgern mich jedesmal.
Es ist zwar unfair, diese Dinge den heutigen Grünen anzukreiden, aber den damaligen muss man sie vorhalten. Alles andere ist Geschichtsklitterung.

Und wiefern haben sich die Grünen jetzt neu erfunden?

Sie streiten nicht mehr?
Ist das ein Fortschritt??

Sich gegenseitig loben und lieb haben...

...reicht sicher nicht aus, um auf der politischen Bühne ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, auch ein Plädoyer für eine europäische Armee nicht.
Liebe Grüne, auch ihr werdet nicht nach schönen Worten, sondern nach zu schaffenden Fakten bemessen und bewertet werden - und dafür müsst ihr schmerzhafte Entscheidungen treffen. Für die Bevölkerung - und möglicherweise in Folge davon für euch.
Ich wünsche euch ein glückliches Händchen!

Nun ja

An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.
(Annalena Baerbock)

Wenn zwei sich streiten, nennt man das ..

Demokratie, streitet sich überhaupt niemand mehr, nennt man das Einheitsmeinungsparteien oder Klatschhasenstellvertretersystem 4.0!

Der legendäre Arbeiterführer Schulz bekam einstmals sogar 100(!!) Prozent aller abgegebenen Delegiertenstimmen, ABER...

..den Rest kennen sie ja schließlich selbst!

Schöner Satz

" Wir sind eine große Partei, die alle Themen abdecken kann, das war die Botschaft aller Reden nach außen, das Leitmotiv nach innen war: Einheit und Zusammenhalt. Habeck und Baerbock beschworen das nicht nur in ihren Statements herauf, sondern inszenierten sich selbst auch immer wieder als inniges Duo "

Die Große Partei hatte im Sommer 2019 in etwa, 85 000 Mitglieder, Deutschland hat ins gesamt etwas 83 Millionen Menschen.
So viel zur Einschätzung von Größenverhältnissen ;-).

Ich bin gespannt ob die Bürger zur Wahl 2021 entscheiden, sich von so einer kleinen Gruppe führen zu lassen.
Vielleicht erwachen einige ja bis dahin ;-).

17:41 von Sebastian15

"Gottseibeiuns"

Das ist das einzige was hilft, wenn die Grünen wirklich ins Kanzleramt kommen sollten.... Dann können wir die Bundesrepublik Deutschland gleich in "Verbotsrepublik" umbenennen.
////
*
*
Ich möchte ergänzen:
*
Verbotsrepublik der Verteuerungspartei.
*
(denn Ergebnisse werden auch nur behauptet)

Lob für die Grünen !

Ich bin zwar kein Wähler der Grünen, muss denen aber attestieren, dass sie die einzige Partei in Deutschland sind, die eine konsequente Linie gefahren sind, und zwar seit fast 50 Jahren.
Mit den aktuellen Wahlerfolgen im Rücken, muss sich diese Partei, indem sie breitere Wählerschaften erfasst, auch in der Programmatik breiter aufstellen. Was mich freut ist zu sehen, dass diese Partei auch den Mut hat, unbequeme Dinge anzupacken und auch die mit Konsequenz angehen will, beispielsweise den Schlagschatten in den Köpfen von Aktionsgruppen, die die Windkraft verhindern wollen. Ich freue mich sehr für die Grünen und hoffe, dass sie mithelfen, die mutlose Politik der etablierten Parteien wieder in Schwung zu bringen!

Authentische Politik

Kritische Politik, die sich echt und authentisch mit den drängendsten Problemen der Gegenwart und Zukunft auseinandersetzt, kann man nur von den Grünen erwarten.

Ansatz der Grünen

Es ist schon interessant, wieviel Bürger auf alles reinfallen. Das Greta das Weltklima rettet, oder das die Grünen unser Bestes wollen. Die Realität sagt uns aber, daß wir stärker zur Kasse gebeten werden. Amtlich ist z.B. daß wir mindestens 5% mehr für Strom bezahlen. Mindestens 15 Cent pro Liter an Kraftstoffen und Heizöl nebst Gas zusätzlich. Also zu Begeisterungsstürmen dürfte es eigentlich keinen Grund geben.

noch schlimmer:

Frau Baerbock kann nicht mal "Kobold" von "Kobalt" unterscheiden. Und kein Journalist hakt mal nach.

@ Paracetamol (17:47)

"Und wiefern haben sich die Grünen jetzt neu erfunden?
Sie streiten nicht mehr?
Ist das ein Fortschritt??"
-----
Eine politische Partei in der nicht mehr gestritten wird, hat nur noch etwas zu verkaufen.

17:47 von frosthorn / @schabernack

«Wie viel Einfluss konnten die Grünen in dieser Zeit mit den obigen Prozentzahlen überhaupt nehmen …?»

«Das ist, bei allem Respekt, "Stroh zu Gold gesponnen". Natürlich ist in einer Koalition auch der kleinere Partner für die Politik verantwortlich. Würde der größere alleine entscheiden, bräuchte man ja schwerlich eine Koalition.»

Selbstverständlich ist auch "der Kleine" mit verantwortlich.
Ich erwiderte mit meinen Worten auf das Stichwort "Regierungsverantwortung" (der Grünen) von 1998 bis 2005.

Geht die Politik "des Großen" dann "dem Kleinen" gar zu sehr gegen den Strich. Kann er die Koalition aufkündigen. Was dann nach der Neuwahl würde - "taktisches Spiel". Ja, die Grünen waren mit verantwortlich. Haben sich ja auch nicht gegen ALG2 + Militäreinsatz im Kosovo gewandt.

Dennoch bleibt die Frage berechtigt, wie sehr sich damals die ca. 8% gegen ca. 40% mit eigenen Anliegen durchsetzen konnten. Von den ca. 38% der CDU/CSU gar nicht zu reden. Und vom Bundesrat auch nicht …

Bin ich raus.

"(...) man wolle einen grundlegenden Wandel hin zur ökologischen Wirtschaft, aber nicht auf Kosten des Wohlstandes."

Also Klimarettung ohne Verzicht? Und die Grünen glauben allen Ernstes, dass das funktioniert?

Gut... dann kann ich ja wieder fünf Flugreisen im Jahr machen und mich darauf verlassen, dass die Politik das Problem löst.

Es ist kein

Geheimnis sich wie die Grünen verhalten wenn sie an der Macht sitzen. Einfach die politischen Entscheidungen zwischen 1998–2005 betrachten oder einen Blick nach Baden Württemberg werfen.
Alle "grünen" Themen (sprich das Parteiprogramm) sind dann vom Tisch und es wird die gleiche Politik betrieben wie zuvor. Die Steuerlast wird eventuell etwas verschoben. Also nicht, dass ich falsch verstanden werde: Die Reichen werden nach wie vor geschützt, lediglich die Last in der Unter- Mittelschicht wird verschoben. Alleinerziehende werden dann zu Lasten der Pendler entlastet, oder so was in der Art. Viel mehr Spielraum hat die Politik eh nicht. Wer ausgequetscht wird steht fest. Aber wer wann wieviel gequetscht wird, darf dann Herr/Frau Grün entscheiden.
Herr Kretschmar darf auch zwischen mehreren Dienstwagenmodellen entscheiden. Nur der Stern am Kühler ist Pflicht.

;)

Die Grünen sind eine Partei von gestern!

1. Um die deutschen Klimaziele zu erreichen, wäre ein Wiedereinstieg in die Atomkraft notwendig, da die erneuerbaren Energien nicht grundlastfähig sind.
2. Damit Europa seine letzte Glaubwürdigkeit nicht verspielt, wäre der Aufbau einer international agierenden europäischen Armee notwendig.
3. Um die viel zu hohe Arbeitslosigkeit in der EU und den großen Niedriglohnsektor in Deutschland einzudämmen, wäre eine konsequente Grenzsicherung und Abschiebung von illegalen Migranten notwendig.
In allen drei Punkten haben die Grünen nichts, aber auch gar nichts anzubieten und sie werden deshalb schon bald durch die sozialen und wirtschaftlichen Probleme Deutschlands und Europas in der verdienten Bedeutungslosigkeit wieder verschwinden!

Na, Bravo!

Für den Einen gibt es kein "Volk", die Andere will den Strom "im Netz" speichern. Und die sollen denn also in absehbarer Zukunft Deutschland mitregieren und denken sogar über Kanzlerschaften nach.
Na, bravo, Deutschland! Zieh Dich warm an!

Ach, die Grünen und deren Anhänger..

..wollen zumindest nun ENDLICH SELBST persönlich endgültig auf dem SUV vor der Tür und unnötige Fernflugreisen dauerhaft verzichten, um endlich SELBST als leuchtendes Beispiel in Sachen Klimapolitik vorbildlich der deutschen Gesellschaft voranzugehen?

Klare Antwort darauf:

Nö!

Der neue Ansatz?

Wenn selbst grüne Deligierte den neuen Ansatz nicht begreifen, dann sind die Grünen ja von vielen unterschiedlichen Gruppen wählbar.

re frosthorn

"Aber die so häufigen Versuche, die SPD und die Grünen von Hartz-IV oder dem Balkaneinsatz freizusprechen, ärgern mich jedesmal."

Nicht weniger ärgerlich sind die häufigen Versuche davon abzulenken, dass beides quasi ein Allparteienprojekt war.

17:47 von Paul Puma "Überwindung der Demokratie"

"Die neuen Grünen nehmen als Erstes nehmen die Demokratie ins Visier. Wenn sie die nämlich gekippt haben, hat der Rechtsstaat seinen Schutz verloren."

Die einzige Partei, die das vorhat, ist die von Ihnen so hochgelobte AFD.
Vergleichen Sie einfach, das ist einfacher, als zu polemisieren.

...des Kaisers neue Kleider

Irgendwie soll jetzt bei den Grünen aus heißer Luft Gold gesponnen werden...die Leute werden mit grüner Empathie übergossen und merken gar nicht, daß die grünen Konzepte nur im Traumland funktionieren...alle Atom-, Kohle- und sogar Gaskraftwerke sofort abschalten...nur die Windkrafträder sollen es bringen...dabei wollen viele keine "Verspargelung" der Landschaft mehr..viele wollen auch keine Stromtrassen durch das Land...selbst versteckt in der Erde nicht...aber was dann? Wer will grüne Illusionen?

17:55 von Sternenkind - Nun Ja

"An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.
(Annalena Baerbock)"

Wenn die Argumente ausgehen, nimmt man Sätze, die aus dem Zusammenhang gerissen werden. Ist das Ihr Ansatz?

18:11 von smirker

1. Um die deutschen Klimaziele zu erreichen, wäre ein Wiedereinstieg in die Atomkraft notwendig,
.
wenn man ehrlich wäre .....
dasselbe gilt für ihren Pkt 3

genau, eine Politik, die Deutschland, das jetzt schon

eher mittelmässig ist und den Anschluss verpasst, ins Mittelalter zu schicken. Noch Paar kommunistische Ideen, dann kommt kein Investor mehr

um 17:47 von Paracetamol

"Und wiefern haben sich die Grünen jetzt neu erfunden? Sie streiten nicht mehr?
Ist das ein Fortschritt??"
Sie streiten nicht, sondern sie diskutieren über verschiedene Meinungen. Das ist viel besser als in anderen Parteien, wo nur über ein vorgegebenes Programm abgestimmt wird. Und wo diskutiert wird, muss man sich dann auf einen Kompromiss einigen.

17:56 von wenigfahrer - Schöner Satz

""Die Große Partei hatte im Sommer 2019 in etwa, 85 000 Mitglieder, Deutschland hat ins gesamt etwas 83 Millionen Menschen.
So viel zur Einschätzung von Größenverhältnissen ;-).""

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Eine richtige Einschätzung erhalten Sie, wenn Sie die Mitglieder der einzelnen Parteien miteinander vergleichen.

@harry_up 17:49

"Sich gegenseitig loben und lieb haben ... reicht sicher nicht aus, um auf der politischen Bühne ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, ..."
.
Warum nicht? Bei der Union funktioniert das sehr gut ... seit Jahrzehnten.
.
Die Grünen haben das, im Gegensatz zur SPD eben gelernt.
.
Das Gute ist, dass die Grünen nicht so konsequent sind wie Unionspolitiker. Spätestens wenn die Grünen tatsächlich wieder auf Bundesebene eine Rolle spielen kommen auch die Querdenker und Querolanten wieder aus ihren Verstecken gekrochen. Es liegt in der DNA der Grünen sich selbst im Weg zu stehen. Daran können auch ein paar Jahre eiserne Disziplin nichts ändern.

"wer Kanzlerkandidatin oder

Kanzlerkandidat werden könnte, wird nicht nur in den Leitartikeln der Zeitungen schon lang geführt"

Das ist doch nur eine Medienspielerei. Ich finde es unangenehm; es wirkt, als ob diverse Medien sich als Königsmacher gerieren wollten, wenn die Diskussion um Kanzlerkandidaten mitten in einer Legislaturperiode angeschoben wird.
Lasst doch den Leuten einfach mal ein bisschen Luft zur Entwicklung - ob in Regierung oder Opposition.

Sollten am Montag Scholz und Geywitz SPD-Vorsitzende werden, dann werden wir vermutliche 2 Jahre lang hören, ob das bedeutet, dass Scholz auch SPD-Kanzlerkandidat wird und wenn ja, warum, und ob das die richtige Wahl ist, und wie er ggf. gegenüber Habeck abschneidet - und so weiter und so fort mit allen anderen möglichen und unmöglichen Kandidaten...
Also viel Lärm um ungelegte Eier.

17:47 von frosthorn / @schabernack

«Oder andersherum: ohne die Grünen hätte es die Entscheidungen der Schröder/Fischer-Regierung nicht gegeben. Also eine ganze Menge Einfluss, oder?»

Drei Entscheidungen der Jahre 1998 bis 2005 waren eklatant wichtig.
Mit deutlichen Nachwirkungen bis in 2019.

1. Die Nicht-Beteiligung von DEU am Einmarsch der USA (+ "Willige") 2003 in den Irak. Ganz entscheidend dabei die Rede von Fischer. Die CDU/CSU plädierte damals für die aktive Unterstützung (ohne eigene Soldaten).

2. + 3. waren ALG2 + der Einsatz der Bundeswehr im Kosovo.
Bei beiden Themen war es "Die Koalition Aller", die darüber beschloss.
Mit Ausnahme der Linken (deren Name damals noch PDS war).

Nicht will ich den Grünen gar keine Mitverantwortung an gar nichts
"von Stroh zu Gold spinnen".

Eben von 2002/05 war eine außerordentliche Parteien-Konstellation im BT.

SPD / Grüne 38,5% / 8,6% zu
CDU-CSU / FDP 38,5% / 7,4%.
PDS 4% nicht im BT vertreten.

Andere Situation als nun in 2019 (2021).
Ganz andere Rolle der Grünen …

18:25 von Gips

die FDP und die LINKE haben so um die 60.000 Mitglieder
die SPD / CDU so um die 420.000, die CSU 140.000

re wenigfahrer

"Die Große Partei hatte im Sommer 2019 in etwa, 85 000 Mitglieder, Deutschland hat ins gesamt etwas 83 Millionen Menschen.
So viel zur Einschätzung von Größenverhältnissen ;-)."

Die Grünen stehen bei 20%, die SPD bei 12%.

Was sagt uns das über die Größenverhältnisse von Mitgliederzahlen?

Bitte Ihre Einschätzung dazu.

18:11 von smirker - Die Grünen von gestern

""1. Um die deutschen Klimaziele zu erreichen, wäre ein Wiedereinstieg in die Atomkraft notwendig, da die erneuerbaren Energien nicht grundlastfähig sind.""

Dieser Satz ist von gestern. Sie verwechseln da ein paar Dinge.

17:55 von Sternenkind

was erwarten sie wenn jemand Politik studiert ?

@lenamarie - dann kommt kein Investor mehr

Sie haben es erfasst

mit uralter Technik /Politischen Standpunkten
wie Produktion von Röhrenfernseher,
Braun/Steinkohlekraftwerken etc.
welche schon lange über den Break Even sind,
wird sich Deutschland selbst ins Abseits schießen.

Vorgelebtes Miteinander,Füreinander und Respekt Untereinander

bei den Grünen im Gegensatz zum Destabilisieren,miesmachen Schwächerer,Fakenews und Hetze einer nicht namentlich genannte vermeintlichen Alternative...

um 18:25 von Gips

"Eine richtige Einschätzung erhalten Sie, wenn Sie die Mitglieder der einzelnen Parteien miteinander vergleichen."
Die eine Partei wächst eben mit der Zeit und gewinnt neue Mitglieder, während andere Parteien Mitglieder verlieren. Das ist doch völlig Normal hat immer unsere Reiseleiterin gesagt.

re smirker

"Um die viel zu hohe Arbeitslosigkeit in der EU und den großen Niedriglohnsektor in Deutschland einzudämmen, wäre eine konsequente Grenzsicherung und Abschiebung von illegalen Migranten notwendig."

Selbst in der ausländerfeindlichen Hetze der AfD nimmt Ihr "Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg" nur einen der hinteren Plätze ein.

18:05 von Ist Wahr

@ Paracetamol (17:47)

"Und wiefern haben sich die Grünen jetzt neu erfunden?
Sie streiten nicht mehr?
Ist das ein Fortschritt??"
-----
Eine politische Partei in der nicht mehr gestritten wird, hat nur noch etwas zu verkaufen.
////
*
*
Wer soll streiten:
*
Wer Mittags den Strom in Gigabytes braucht?
*
Wer an koboltfreie Batterien glaubt.
*
Wer Pendlerpauschalen nicht begreift.
*
Schön nur, das die Grünen jetzt auch behaupten, das ihnen der Fisch wichtiger ist als der Joint.

@ lenamarie

... eine Politik, die Deutschland, das jetzt schon eher mittelmässig ist und den Anschluss verpasst, ins Mittelalter zu schicken.

Deutschland ist immer noch die Nummer 4 und daran wird sich so bald auch nichts ändern. Erst recht nicht, wenn die Grünen die Weichen für die Zukunft stellen.

Die grüne Verbotspartei

Die Grünen haben auf nichts eine Antwort, sondern nur Verbote und Drangsalierungen. Jetzt reden sie wieder vom Ausbau der Bahnstrecken. Was haben sie denn in den vergangenen Jahrzehnten gemacht? Die Forderung nach mehr Bahnausbau gibt es seit der Ölkrise in den 70er Jahren. Warum haben die Grünen zugelassen, dass die Bahn statt Ausbau besser Strecken still legt? Sie wollen alle Kraftwerke still legen und gleichzeitig die E-Mobilität fördern. Mit welchem Strom sollen denn die Batterien gefüllt werden? Ein Hersteller von Windkraftanlagen geht gerade pleite. Welche Antwort haben darauf die Grünen? Die Grünen sind nichts als ideologisch verblendete Schaumschläger. Das Ziel ist ja gut, aber wie man es erreichen soll, das weiß keiner bisher. Mit ideologisch geprägten Verboten wird das aber nicht gelingen.

@Theodor Storm um 17:59 Uhr

"muss denen [den Grünen] aber attestieren, dass sie die einzige Partei in Deutschland sind, die eine konsequente Linie"

Im Opportunismus sind sie allerdings genau so konsequent, wie fast jede andere Partei auch.
Fast kein Deutscher ist heute noch rigoros und strikt für Frieden. Nur Mitglieder der äussersten Linken und einige radikale Links-Wähler.
Fast alle B90/Grünen-Mitglieder und -Wähler weichen diese radikal humanistische Anschauung immer mehr auf und interessieren sich nicht für/gegen Waffenexporte/Waffenherstellung, noch wer es tut oder sein lässt. An Beteiligungen von bewaffneten Einsätzen der Bundeswehr (egal in welcher Gegend auf Erden) wird nicht/kaum noch kritisiert. Es wird einfach stupide und fremdes Leben missachtend hingenommen - so wie es einem modernen echten Grünen gut zu Gesicht steht.

Es ist schon enorm, was die heutigen Grünen in ihrem

eigenen Umgang untereinander positiv geleistet haben. Als Gründungsmitglied der AL Berlin 1978 kann ich ein Lied davon singen wie unsolidarisch es damals untereinander zuging. Ich habe alle Reden jetzt in Bielefeld verfolgt und kann beinahe alles unterschreiben. Es gibt allerdings zwei Dinge, die ich vermisse. Es ist die Auseinandersetzun über den Fetisch "Wachstum" und die oberflächliche Darstellung ihrer Probleme z.B. in Thüringen. Sehen sie es nicht oder wollen sie es nicht sehen, dass die Probleme für sie weder daran liegt, Dass sich so viele Leute "abgehängt" fühlen oder die Diskrepanz zwischen Stadt und Land- M.E. ist das größte Problem im Osten, dass der Anteil der Leute, die ein völkisch nationalistes Weltbild haben wesentlich größer ist als im Westen- Und dies in der jahrzehntelangen DDR-Zeit, in der es die AfD noch gar nicht gab. Sarah Wagenknecht hat es am eigenen Leib erlebt. Trotz der propagierten internationalen Solidarität hat man das biologistische Weltbild versteckt.

Grüne in die Regierung

@ wenigfahrer:
Ich bin gespannt ob die Bürger zur Wahl 2021 entscheiden, sich von so einer kleinen Gruppe führen zu lassen.

Hoffentlich.
Bisher war jede Regierung eine kleine Gruppe. Ich hab bei einer Besichtigung im Kanzleramt mal kurz am Kabinettstisch gesessen. So groß ist der gar nicht.

16. November 2019 um 17:28 von Karl Napf

>> einfach herrlich hier wieder
selbst die physik können diese beiden offenbar überlisten. <<
.
Deshalb habe ich heute 3 Versuche gemacht.
.
In meiner Autobatterie konnte ich leider keine Kobolde finden.
.
In meiner Steckdose war trotz Vergrößerungsglas kein grüner Strom zu finden.
.
In meiner Leitung im Haus war kein Strom gespeichert.
.
Allerdings bin ich auch kein Mitglied bei den Grünen.

@ um 18:20 von karwandler

"re frosthorn
"Aber die so häufigen Versuche, die SPD und die Grünen von Hartz-IV oder dem Balkaneinsatz freizusprechen, ärgern mich jedesmal."

Nicht weniger ärgerlich sind die häufigen Versuche davon abzulenken, dass beides quasi ein Allparteienprojekt war."
.
Das verstehe ich nicht so ganz. Meinen Sie, dass angesichts der Tatsache, dass die CDU und die FDP auch für diese Themen waren, die Grünen für diese Themen stimmen mussten (obwohl sie eigentlich gar nicht dafür stimmen wollten)?

Für die vielen Sympathiesanten der Grünen

ist nicht deren tolle Politik verantwortlich, sondern die Schwäche der anderen Parteien, resp. die Unwählbarkeit der Populisten, verantwortlich.
Die nächsten Wahlen werden wohl von
Schwarz/Grün dominiert und zwar mit fast 60% der Stimmen.
Die Chancen von Linken, FDP und SPD liegen dann nur darin, dass sich die CDU/CSU und die Grünen schnell uneins werden.
Die AfD ist sowieso aussen vor und wird alsbald nur noch um den Einzug in die Parlamente kämpfen müssen, wenigstens in den westdeutschen Ländern. Die Bürger im Osten müssen schnell umdenken, sonst geht es mit ihnen noch weiter bergab.

18:22 von Gips

Wenn die Argumente ausgehen, nimmt man Sätze, die aus dem Zusammenhang gerissen werden. Ist das Ihr Ansatz?
.
oder man polemisiert
16.01.2018 deckte die alternative Energie zu 100 % den Bedarf
(zumindest einige Stunden lang)
ebenso der 24.01.2017 nur ein Anteil von 2,5 %
hätten sie ein Konzept für diesen Tag ?

@ Sisyphos3 @ smirker

Um die deutschen Klimaziele zu erreichen, wäre ein Wiedereinstieg in die Atomkraft notwendig

Nein, mehr Windkraft wäre notwendig.

Wenn man die Urangewinnung und die Endlagerung nämlich mitrechnet, erzeugt Braunkohle deutlich weniger CO2 als Atomkraft. Wurde längst nachgerechnet. Müssen wir nicht mehr drüber streiten.

Gespannt

Ich bin gespannt, ob die Grünen mit dem Thema 'Recht auf Wohnung ins Grundgesetz' Stimmen von der SPD abziehen können. Ich hatte erwartet, dass die SPD sich dieses Thema auf die Agenda gesetzt.

17:49 von harry_up

"" Liebe Grüne, auch ihr werdet nicht nach schönen Worten, sondern nach zu schaffenden Fakten bemessen und bewertet werden - und dafür müsst ihr schmerzhafte Entscheidungen treffen. Für die Bevölkerung - und möglicherweise in Folge davon für euch.
Ich wünsche euch ein glückliches Händchen!""
#
Darf ich mich Ihren Kommentar anschließen. Erst wenn die Grünen in Regierung Verantwortung stehen,müssen sie beweisen was sie können.

Parteitag in Bielefeld:Der neue Ansatz der Grünen....

Die Aussteller von Industrie und besonders chemischer Industrie lassen erahnen,wie sie sich einmal in der Regierung verhalten werden.
Zu dem neuen Ansatz,der aber bei denen nicht so neu ist,gehört auch,daß sie sich schon vor mehr als 20 Jahren aus der Friedensbewegung verabschiedet haben.
Und auch aus der Opposition gegen das Projekt Stuttgart 21(ein Immobilienprojekt),da war schon im Jahre 2011 der grüne Abschied.

@ Fritz Schulze

Für den Einen gibt es kein "Volk", die Andere will den Strom "im Netz" speichern.

Es sollte erstens keine nationalistische Völkelei mehr geben und zweitens ist ein europaweites Stromnetzt mit einer unglaublichen Vielfalt von Einspeisungen und einer ungleublichen Vielfalt von Verbrauchern natürlich ein (dynamischer!) Energiespeicher. Genau wie ein Stausee mit vielen Zu- und Abläufen.

Allzeit bereit

@ smirker:
Die Grünen sind eine Partei von gestern!

Klar. Aber sie sind auch eine Partei von heute und vorallem mehr als die anderen eine Partei von morgen.

Die Linke hat konsequent gegen völkerrechtswidrige Einsätze...

... gestimmt.
@18:20 von karwandler re frosthorn
>> "Aber die so häufigen Versuche, die SPD und die Grünen von Hartz-IV oder dem Balkaneinsatz freizusprechen, ärgern mich jedesmal."<<

>Nicht weniger ärgerlich sind die häufigen Versuche davon abzulenken, dass beides quasi ein Allparteienprojekt war.<

Richtig. Gerechterweise muss man jedoch die Linkspartei ausnehmen.

17:41 von Sebastian15

"Verbotsrepublik"
.
die Menschen hierzulande scheinen das aber zu favorisieren
wenn man ihnen alles vorschreibt

Ich lese viele

Ideen die auf zum Teil fantastischen Ideologien basieren.
Oft genug wurde aber schon bewiesen das fantastische Ideologie sich nicht in die Realität übertragen lassen.
Ich sehe die Grünen tatsächlich als realistischer als vor ein paar Jahrzehnten an, in der Realität angekommen sehe ich sie allerdings nicht.

Katastrophenstimmung

Wenn ich die Kommentare hier lese, glaube ich in einem Katastrophenfilm gelandet zusein. Die bösen Grünen! Was sie alles kaputt machen werden! Was sie alles verbieten werden! Sogar die Demokratie ist in Gefahr, wenn die Grünen wieder mitregieren...Die Panik muss groß sein, vor allem bei den Foristen, die sich immer als Sprachrohr des Volkes sehen, nur dass ihr "Volk" höchstens 14% der WählerInnen ausmacht...Im Ernst: Wenn wir wirklich endlich mal eine vernünftige und erfolgreiche Politik zugunsten des Klimaschutzes, zugunsten der Menschen, die eine bezahlbare Wohnung suchen, zugunsten der hier viel beschworenen "kleinen Leute" machen wollen, muss die Blockadepolitik der CDU/CSU und die Abwartepolitik der SPD überwunden werden. Die Groko hat jetzt lange genug gezeigt, was sie nicht kann, jetzt müssen neue Kräfte ran und zwar nicht solche wie FDP oder AfD, die nur rückwärtsgewandte Politik machen können.

rer Truman Welt

Als jemand, der die Grünen in ihrer Entstehung vor 40 Jahren mit begleiten konnte und seit dem sie wählbar wurden viele Jahrzehnte gewählt hat, weiß ich heute genau, wie eine erfolgreiche Partei entsteht. Eine tolle Entwicklung und heute so notwendiger wie fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Die beiden Parteivorsitzenden machen ihren Job hervorragend und werden die Grünen bis zur nächsten Bundestagswahl zur stärksten Partei führen, das ist für mich so sicher wie das Amen in der Kirche. Die K-Frage stellt sich heute (noch) gar nicht und ist der Keil, den bestimmte Kreise inkl. Pressevertretung besagter Kreise jetzt gerne in die Partei treiben würden. Davon sollten sich die Grünen gar nicht treiben lassen und jedes mal antworten:"Das entscheiden wir zur gegebener Zeit!" und freundlich dabei lächeln. Weiter so ihr Grünen!
Die sog. "Volksparteien" werden selbst dafür Sorge tragen, daß sie nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Sie sind nur noch Mehrheitsbeschaffer.

Die "Grünen" sind leider immer noch unglaubwürdig !

Sie haben sich immer noch nicht eindeutig von der damaligen Politik des Joschka Fischer und seiner Kabinettskollegen distanziert.
Außerdem neigen Sie zu Verboten, die sie anderen erteilen wollen. So kämpfen sie für ein Tempolimit und für ein Verbot von Verbrennungsmotoren wegen des C02 Ausstoßes.
Selbst sind sie aber Vielfieger (Frau Baerbock ), wobei doch mittlerweile bekannt ist, dass bereits ein durchschnittlicher
Flug einen CO2 Ausstoß hat wie ein Jahr Autofahren oder aber ein Leben lang ohne Tempolimit unterwegs zu sein.
Die Grünen haben offensichtlich eine unsymmetrische Betrachtungsweise was den Maßstab an sich selbst und anderen angeht.

@smirker um 18:11 Uhr

"Die Grünen sind eine Partei von gestern!
... Um die deutschen Klimaziele zu erreichen, wäre ein Wiedereinstieg in die Atomkraft notwendig"

Moment!
Auch wenn heutige sehr moderne - auf dem neuesten Stand der Technik und in ihrer gesamten baulichen Substanz (Qualität aller Stähle, Qualität des Beton, Qualität aller sonstiger Materialien/Verbindungselemente usw.) Kernkraftwerke eine 99,999...998 fache Wahrscheinlichkeit aufweisen, funktionsfähig zu sein, besteht doch ein 10 hoch minus Milliardstes Risiko eines Super-Gaus!
Wer garantiert uns, dass nicht dieser GAU morgen oder übermorgen geschehen kann? Das kann niemand, denn es gibt in der Natur keine, und deswegen auch nicht in der Technik, 100 Prozent!

Der Mensch sollte mit Unfällen und Risiken leben lernen, allerdings nicht mit so unabsehbar gravierend riesigen Folgen, falls doch etwas passiert.

Sebastian15, 17:41, Verbotsrepublik

Den Grünen sagen einige nach oder dichten das an, sie seien eine Verbotspartei und schüren Ängste zu einer drohenden Verbotsrepublik. Für andere Parteien wird die "Alternativlosigkeit" hingenommen oder ein Hinweis "daran geht kein Weg vorbei!" So oder so sind da Verbote oder gleichzusetzendes Nichtstun nebeneinander. Es ist schon langweilig oder einfallslos, von "Verbotspartei" zu reden. Bekannt ist ja inzwischen, dass ein Politikerstandpunkt mit "freiwilliger Selbstverpflichtung" nutzlos ist und ein "Weiterso" bedeutet.

18:40 von Stotterfritz

Zitat:"Die Grünen haben auf nichts eine Antwort, sondern nur Verbote und Drangsalierungen. Jetzt reden sie wieder vom Ausbau der Bahnstrecken. Was haben sie denn in den vergangenen Jahrzehnten gemacht? Die Forderung nach mehr Bahnausbau gibt es seit der Ölkrise in den 70er Jahren. Warum haben die Grünen zugelassen, dass die Bahn statt Ausbau besser Strecken still legt?"
Ich wusste gar nicht, dass die Herren Mehdorn, Ramsauer, Dobrindt und Scheuer Grüne sind! Warum haben die Grünen zugelassen, dass die Sonne scheint / nicht scheint usw. hätten Sie auch noch fragen können...

18:52 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Und auch aus der Opposition gegen das Projekt Stuttgart 21(ein Immobilienprojekt),da war schon im Jahre 2011 der grüne Abschied."
Das war nach einer VOLKSABSTIMMUNG in Baden-Württemberg!!! Sie sind doch sonst so für direkte Demokratie, hätte MP Kretschmann gegen den Willen der Mehrheit in BW handeln sollen??

ja die GRÜNEN können einem leid tun

sitzen zwischen allen Stühlen
wollen Windkraft ausbauen
aber die Umweltschützersparte in ihrer Partei stört sich dass Insekten Vögel und Fledermäuse an den Rotoren zu Schaden kommen
und dann haben die Älteren vor Jahrzehnten gesagt die Welt nur von ihren Kinder geliehen zu haben
jetzt wo es ans zurückgeben ging (Zitat ; Habeck)
meint man das gilt nicht für Kinder die im Kongo mit bloßen Händen
das Kobalt aus den Stollen fördern

Teuerste Energie ist die Atomenergie.

@18:03 von Barbarossa 2
In Großbritannien verlangen private Betreiber für ein geplantes AKW einen garantierten Abnahmepreis von 100€/Megawattstunde, also mehr als das Doppelte vom Großhandelspreis. Außerdem soll er 35 Jahre mit der Inflationsrate steigen. Und da ist die 1000jährige Atommülllagerung noch nicht mal mitgerechnet.

Mit dem Benzinpreis verhält es sich ein bisschen, aber nicht grundsätzlich anders. Subventionsbereinigt hätte der Liter schon zu Kohls Zeiten 5 DM kosten müssen, wie eine keineswegs "grüne" Kommission von Fachleuten feststellte.

Neuer Vorschlag der Grünen, Grundrecht auf Wohnung

Jetzt wagen sich die Grünen auf ein Gebiet, wovon sie überhaupt keine Ahnung haben. Eine Grundgesetzänderung für ein Grundrecht auf eine Wohnung. Vielleicht ist es nicht in die Köpfe gedrungen, aber zwischen Mieter und Vermieter muss ein Gleichgewicht herrschen. Welcher Investor wird denn heute noch in eine Mietwohnung investieren, wo er faktisch enteignet wird? Aktien sind unkomplizierter. Sollen doch die Kommunen neue Wohnungen bauen. Wenn die Grünen am Ruder sind, werden wir nur noch den Mangel verwalten. DDR läßt grüßen. Sie ist ja auch schon seit 30 Jahren Geschichte und längst vergessen. Jetzt werden die Fehler wiederholt.

von den

Grünenwählern gibt es nicht wenige, die regelmäßig ihre Flugreisen unternehmen.
Diejenigen, denen die Natur sowieso egal ist verweisen allzu häufig auf diesen Umstand.
Damit ist Niemanden geholfen (Mit beiden Verhaltensweisen).
Erstens sollten sich alle Grünen konsequent an ihre eigenen Ideen halten und dann müssen notwendige Regelungen zum Schutz des Allgemeinguts Natur erlassen werden.
Oder wie lange wollen wir noch warten?

Deutschland soll mittelmäßig

Deutschland soll mittelmäßig sein und den Anschluss verpasst haben...??? Schauen Sie sich doch mal bitte um in der Welt. Ich möchte nicht wieder in mein altes Credo verfallen, wonach dieses Land, in dem wir leben, tatsächlich "lebenswert" ist. Aber diese ständige Negativ- Meinung scheint bei vielen fast schon manische Züge angenommen zu haben. Nimmt man mal einige Bereiche wie Pflege und Digitalisierung raus, dann bleibt immer noch eine ganze Menge von großartigen Leistungen in der Wirtschaft, in der Kultur, im sozialen Bereich, im gesellschaftlichen Zusammenhalt, in Rechtsstaat und Demokratie, die mich stolz auf unser Land sein lassen. Und die GRÜNEN mit kommunistischen Ideen gleichsetzen zu wollen, ist eine doch sehr oberflächliche und völlig unsubstantiierte Betrachtung, finden Sie nicht auch...?

mit

den rein grünen Grundinhalten der Grünen bin ich vollends einverstanden. Angst habe ich aber vor deren fehlender Kompetenz in monetären und ökonomischen Sachverhalten. Es fehlt die grundlegende Erkenntnis, dass Geld schlicht und ergreifend der Gegenwert einer zuvor erbrachten wirtschaftlichen Leistung ist, und eben nicht nur ein Fetzen Papier oder eine Zahl auf z.B. einem Kontoauszug.

@ krittkritt

Die Linke hat konsequent gegen völkerrechtswidrige Einsätze...

Bisher war aber kein einziger Auslandseinsatz der Bundeswehr völkerrechtswidrig. Und sie wurden alle in Karlsruhe überprüft. Übrigens im wesentlichen dank Grünen und Linken.

@frosthorn 17.47

>>Respekt, Sie bleiben zumindest bei der Wahrheit, auch wenn die GrünInnen so tun, als hätten sie mit der Agenda nichts zu schaffen. Was auch zur Wahrheit gehört: der FP und CDU konnte es gar nicht weit genug gehen und die positiven Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft heftete sich Merkel ganz ungeniert ans Revers. Schröder ist da politisch und persönlich hohes Risiko gegangen, die Arbeitslosigkeit ist seither stark gesunken-trotz aller Härten und Fehler Manche Diskussionen heute würden wir ohne diese Entwicklung am Arbeitsmarkt nicht führen, wetten?

Am 16. November 2019 um 17:47 von Paul Puma

Der Unterschied zwischen Grünen und AfD ist gar nicht so groß. Beide sehen die Welt nur einseitig verklärt durch eine ideologische Brille. Die Braunen setzen ihre Interessen mit gleichgesinnten Männern fürs Grobe durch und die Grünen mit sinnlosen Verboten. Beides schadet der Demokratie. Antworten für ein konkurrenzfähiges Deutschland gegenüber der restlichen Welt haben beide Parteien nicht.

19:03 von WM-Kasparov-Fan

Absolut überzeugend.

19:10 von Stotterfritz

Zitat:"Welcher Investor wird denn heute noch in eine Mietwohnung investieren, wo er faktisch enteignet wird?"
Warum drängen dann ausländische und inländische "Investoren" mit Macht auf den deutschen Wohnungsmarkt? Warum haben sie den in Geldnot befindlichen Kommunen ihre Wohnungen abgekauft? Weil sie barmherzige Samariter sind? Oder weil man mit Wohnen in D richtig viel Geld verdienen kann? Ich finde es richtig, Art. 14,2 und Art.15 unseres Grundgesetzes endlich mal auch praktisch anzuwenden und nicht nur in Festreden zu zitieren.

19:03 von WM-Kasparov-Fan

besteht doch ein 10 hoch minus Milliardstes Risiko eines Super-Gaus!
.
ja mein lieber WM-Kasparov-Fan
das nennt man Restrisiko
.. eben das Risiko welches uns den Rest gibt :-)

Die Grünen !

Noch sind die Grünen nicht so weit, denn erst müssten sie so gewählt werden, dass sie in die Verantwortung einer Regierung im Bund kommen.
Aber gewisse Ansätze zeigen doch, sie sind auf einem guten Weg.
Was die Verteuerung des Stromes angeht, da sind nicht die Grünen schuld, sondern die jetzige Regierung und die über gierigen Stromkonzerne. Die Regierung haut viel zu viele Steuern drauf und die Konzerne bedienen sich auch bei den Kunden.
Da die regenerative Stromerzeugung wie durch die Windräder ja immer mehr aus gebremst wird, gibt es teilweise zu wenig Strom für alles, wo für dieser auch in der näheren Zukunft benötigt wird.
Es ist ja alles schön mit einer Demokratie, aber sie hat auch ihre furchtbaren Schattenseiten, die immer mehr werdenden Klagen gegen Windräder, gegen Stromleitungen und die vielen Bürgerinitiativen, die gegen alles und jeden sind.
Das hat aber nichts mit den Grünen zu tun, sondern mit Egoisten.

18:55 von krittkritt

Die Linke hat konsequent gegen völkerrechtswidrige Einsätze...

... gestimmt.
@18:20 von karwandler re frosthorn
>> "Aber die so häufigen Versuche, die SPD und die Grünen von Hartz-IV oder dem Balkaneinsatz freizusprechen, ärgern mich jedesmal."<<

>Nicht weniger ärgerlich sind die häufigen Versuche davon abzulenken, dass beides quasi ein Allparteienprojekt war.<

Richtig. Gerechterweise muss man jedoch die Linkspartei ausnehmen.
///
*
*
Richtig,
06.04.2018 - Die Linke sowie die AfD stimmten gegen die Beschlussempfehlung.

@ 19:01 von Hartmut der Lästige

Da würde ich gerne noch Robert Habeck ergänzen, der die Flüge von Bonn nach Berlin und zurück, als Strukturhilfe für Bonn als nötig ansieht.

19:15 von Stotterfritz

Der Unterschied zwischen Grünen und AfD ist gar nicht so groß.
.
die Forderungen sind bei den GRÜNEN aber erheblich höher
die AfD will lediglich das christliche Abendland retten
die klimavernarrten GRÜNEN dagegen die ganze Welt
:-)

19:15 von Stotterfritz

Zitat:"Der Unterschied zwischen Grünen und AfD ist gar nicht so groß. Beide sehen die Welt nur einseitig verklärt durch eine ideologische Brille."

Ach! Und CDU/CSU oder SPD und FDP haben keine Ideologie? Ganz davon abgesehen, dass sich die Ideologien von Grünen und AfD unterscheiden wie Feuer und Wasser, was man ja an den Kommentaren der AfD-Freunde hier immer wieder schön sehen kann. Wenn Sie den Wunsch nach Schutz unserer Erde und den Wunsch nach "Deutschland den Deutschen" als gleichwertig ansehen, dann kann ich leider auch nicht helfen...

19:13 von born in stasi-land

Mit Ihrer aussage zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr liegen sie aber ganz grob daneben. Als Beispiel sei hier der Kosovo-Krieg genannt, von dem selbst der damalige Kanzler Schröder mittlerweile sagt, das er gegen das Völkerrecht verstoßen hat. Gleiches gilt für den Afghanistan- und Syrieneinsatz. Lesen sie doch einfach einmal das Gewaltverbot in der UN-Charta nach.

Die Grünen !

Jeder der gegen die Grünen schimpft und auch noch denkt, dass all die drängenden Probleme mit einem Nulltarif zu bewältigen sind, der ist extrem entfernt von der Realität !
Es sollen, wie es ja viele Bürger wollen, keine Windräder mehr näher als 1000 Meter an Wohnsiedlungen gebaut werden. Da aber auch so Mancher den Wald nicht verschandelt haben will, heißt dies, nur noch weit draußen auf dem Meer.
Dieser dort gewonnene Strom muss aber irgendwie auch nach Bayern oder BW kommen, aber bitte ohne Stromleitungen oben, sondern in der Erde, und am Besten umsonst.
All diese Nörgler sollen doch mal in sich gehen und erst einmal nach denken.
Jeder einzelne kann und sollte seinen Beitrag nun zur Bewältigung der anstehenden Probleme leisten, und nicht immer alles auf andere abwälzen und denen dann die Schuld geben.

Stotterfritz

„Der Unterschied zwischen Grünen und AfD ist gar nicht so groß „
Nun mir wäre es neu, dass ein Faschist bei den Grünen die Mitte deren Partei repräsentiert

@17:55 Sternenkind

Der Strukturwandel in der Energieversorgung und der Einzug neuer, oftmals digitaler Technologien bieten uns in Zukunft neue und bessere Möglichkeiten zur Absicherung einer auf schwankenden Wind- und Solarenergie basierenden Stromversorgung. Statt der alten Großkraftwerke werden künftig immer mehr kleinere, effiziente und flexibel einsetzbare Gas- und Biogas-Kraftwerke sowie zunehmend auch Speicher zur Sicherstellung der Stromversorgung eingesetzt.(Annalena Baerbock).
Das Thema ist durch, die Worte von Frau Baerbock falsch zu interpretieren.

m 18:55 von born in stasi-land

@ smirker: Die Grünen sind eine Partei von gestern!
Klar. Aber sie sind auch eine Partei von heute und vorallem mehr als die anderen eine Partei von morgen."
Und das wollen oder können einige Foristen hier im Forum nicht begreifen. Sie beharren auf einer Zeit, die längst vorbei ist.

19:12 von Adeo60

Und die GRÜNEN mit kommunistischen Ideen gleichsetzen zu wollen, ist eine doch sehr oberflächliche und völlig unsubstantiierte Betrachtung, finden Sie nicht auch...?
.
auf den ersten Blick schon
keine Frage
aber mir vorschreiben zu wollen wie angedacht Donnerstags
auf mein Schnitzel zu verzichten
oder auch Tempo 130 wo es wahrscheinlich kaum einen Verkehrstoten weniger gibt
und CO2, Abgas, Reifen Abrieb entsteht sicherlich dort mehr wo Staus sind, mehr Gas gegeben wird und gebremst
und ich zumindest betrachte die GRÜNEN als ne Oberlehrerpartei

19:12 von Adeo60

Aber diese ständige Negativ- Meinung scheint bei vielen fast schon manische Züge angenommen zu haben.

Aber diese Meinungen sind doch berechtigt. Der Rest Europas hat uns doch in vielen Bereichen überholt. Sie brauchen mir ja nicht zu glauben, aber die Statistiken darüber können sie doch überall nachlesen. Selbst unsere Ö.R- Medien halten sich da nicht zurück. In SA- Anhalt schließen ein Krankenhaus nach dem anderen. Und darauf sollen wir stolz sein?

Dem Übel muss endlich auf den Grund gegangen werden

„ Eine der beiden Frage, die Robert Habeck nach seiner Bewerbungsrede öffentlich gestellt wurde, hatte es in sich. Denn sie traf den Nerv des Parteitages. Was eigentlich mit den Ausstellern der Industrie, besonders der chemischen Industrie, sei, wollte eine Delegierte wissen, die offensichtlich empört darüber war, das diese ihre Stände im Vorraum der Bundesdelegiertenkonferenz aufgebaut hatten“

Ich stelle nur immer wieder fest: Sobald „finanzielle Interessen“ ins Spiel kommen, ist das Misstrauen da. Deshalb sollte das heute vorhandene Potential der IT zuallererst dazu genutzt werden, gemeinsam geeignete Mittel und Wege zu finden, das abzustellen.

@Paul Puma 18:04

Naja, streng genommen schreibt man "Kobalt" "Cobalt". Ungefähr schon solang wie die "große Kalorie" Kilojoule ist. Also seit gefühlt Anno Tuck, Anfang der 70er. Mein PC Prof. rechnete dennoch mit "erg" und "dyn" und "cal" munter weiter und sein Skript war in handschriftlichem Sütterlin. Man hat es einfach genommen wie ist. Wenn Merkel als Physikerin eine Mio. Ladepunkte fùr fiktive zehn Mio. Elektroautos für nötig hält dann ist ein größerer Klopper. Schon fast so heftig wie der Bockmist, den man sich bei EIKE reinziehen kann.

Eine moderne Partei, realistisch, zukunftsgewandt

sind die Grünen und zur Zeit die einzige mit Gestaltungspotential. Die Merkel-Union hat es nicht mehr, die AfD noch nie gehabt, die FDP bedient nur ihre eigene Clientel, die Linke hat immer nur Forderungen, und die SPD? Eigentlich ist sie die Partei, die in der Nachkriegszeit mit Willy Brandt die größe Neugestaltung und Durchbrechung der verkrusteten CDU-Strukturen geschafft hat - leider ist das sehr lange her ...

18:11 von smirker

Arbeitslosenquote
EU Euro-Zone
2018 7 8,2
2017 7,6 9,1
2016 8,6 10
2015 9,4 10,9
2014 10,2 11,6
2013 10,9 12
2012 10,5 11,4
2011 9,7 10,2
2010 9,6 10,2

zu Ihrem Punkt 3 - hohe Arbeitslosenqote EU und nötige konsequente Abschiebung von Asylanten;
Oben habe ich Statistika zu Rate gezogen. Wer war vor der - von Ihnen für alles Elend der EU verantwortlich gemachte - Flüchtlingswelle schuld an den hohen Arbeitslosenzahlen? Wenn ich die Zahlen richtig deute, sinken die sogar. Wobei der Höhepunkt VOR 2015 war.
Haben Sie dafür eine Erklärung?

Darstellung: