Ihre Meinung zu: "Gelbwesten": Proteste auch zum Jahrestag

16. November 2019 - 16:42 Uhr

Trotz Ermüdungserscheinungen: In Frankreich haben die "Gelbwesten" erneut zum Protest gerufen. Vor einem Jahr streiften sich die ersten Franzosen Warnwesten über, um gegen steigende Spritpreise zu demonstrieren.

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Kommentare

Nur noch genervt

Die meisten Franzosen sind durch diese Gelbwestenproteste nur noch genervt. Welches Ziel sollen die Proteste denn haben? Kann man sich die Wirtschaftslage schön protestieren? Sie wird durch die Provokationen höchtens noch schlechter. Vielleicht sollten die Protestierer lieber mal wieder die Ärmel hochkrempeln.

Proteste auch zum Jahrestag ....

Proteste auch zum Jahrestag …. Proteste zum Jahrestag? Leider bleibt im Vagen, worum es wieder geht - heterogen soll die Bewegung sein, hörte man - an Spritpreisen entzündet und nicht am Sprit, das sieht man mal wieder, wie sich die Zeiten geändert haben. Spritpreise, wegen der hohen Zahl der Pendler und weil auch in Paris alle Mieten hoch sein - die Welt wird erst in Ordnung gebracht sein, wenn wir so wenige sind, das wir uns suchen, damit wir mal einen treffen, mit dem wir trefflich Worte wechseln können - und wenn alle Preise frei sind und sie auch keiner Regulierung bedürfen.
Solange aber darf es den Aufruhr und die Ordnungsmacht geben, denn solange bedarf es der "Regulierung".

Einfach so dutzende Festnahmen?

"Bis Samstagmittag kontrollierten sie mehr als 1000 Teilnehmer und nahmen nach eigenen Angaben Dutzende Menschen fest."

Für ein Land, dass sich sicherlich als Inbegriff der europäischen Werte sieht, ist das Vorgehen der Polizei nur schwer zu rechtfertigen. Enttäuschend ist, dass die Berichterstattung diese Tatsache so kritiklos wiedergibt und auch nicht hinterfragt.

Proteste von gestern

Die Gelbwesten protestieren nicht etwa gegen zu viel CO2 und zu viel Verbrauch fossiler Energieträger. Nein, sie protestieren gegen zu hohe Spritpreise. Geht's noch? Wie ignorant kann man sein?

@Hartz-IV-Ossi - Warum gibt es Proteste?

15:48 von Hartz-IV-Ossi:
"Die meisten Franzosen sind durch diese Gelbwestenproteste nur noch genervt."
> Haben Sie eine Umfrage durchgeführt oder woher wissen Sie das?

"Welches Ziel sollen die Proteste denn haben?"
> Soweit ich weiß, fordern die Demonstranten eine sozialverträgliche Politik ein.

"Kann man sich die Wirtschaftslage schön protestieren? Sie wird durch die Provokationen höchtens noch schlechter."
> Wenn Demonstrationen, Streiks und Proteste kontraproduktiv wären, gäbe es sie nicht.

"Vielleicht sollten die Protestierer lieber mal wieder die Ärmel hochkrempeln."
> ... und sich schweigend den Entscheidungen der Machtelite unterwerfen? Sowas mag in Deutschland funktionieren, aber nicht in Frankreich.

"Gelbwesten":Proteste auch zum Jahrestag.....

Dieses Wochenende hält die Bewegung einen Kongress ab.Und vor ihr liegt ja noch viel Arbeit:Denn nach diversen Privatisierungen von Flughäfen und Lottogesellschaft(vorbereitet SNCF-Bahn) plant Macron für die Zeit nach den Kommunalwahlen,im März 2020 eine Rentenreform.Natürlich mit der Heraufsetzung des Eintrittsalters.Da ist Widerstand angesagt.Und vielleicht werden sie auch zu einem Modell für andere.

Durchwachsene Bilanz

Die Gelbwestenbewegung ist eine sehr heterogene. Die anfänglichen Proteste gegen die Treibstoffsteuer waren richtig, weil man weniger Gängelung und mehr Freiheit wollte. Das Gegenteil waren dann anschließend, als der sozialistischer Einfluß stärker wurde, die oft gewaltsamen Proteste mit Forderungen nach mehr Umverteilung, also mehr Gängelung.

Proteste von gestern

Proteste von gestern oder Frust für morgen was da sinnvoll ist kann nicht erkannt werden außer eine Antipathie zu Macron und die Lust zum Randalieren.

um 16:15 von

um 16:15 von Hartz-IV-Ossi:
"
Proteste von gestern
Die Gelbwesten protestieren nicht etwa gegen zu viel CO2 und zu viel Verbrauch fossiler Energieträger. Nein, sie protestieren gegen zu hohe Spritpreise. Geht's noch? Wie ignorant kann man sein?
"

Also als die Proteste wegen zu hoher Spritpreise losgingen,gab es bereits eine Steigerung um 18% und weitere Erhöhungen waren geplant.
Den ging es nicht um zu hohe Spritpreise,sondern um Reisefreiheit.
Die Protestler stammen überwiegend aus Gegenden wo ohne Auto nix geht.

Ob man jetzt die Preise so hoch schraubt,dass sich nur ein paar wenige eine Reise - sprich Autofahrt - leisten können oder gleich eine Mauer baut,die man nur gegen Geld überwinden darf,läuft dasselbe hinaus.

Denen geht es um weit mehr:
um soziale Gerechtigkeit und mehr (direkte) Demokratie.

Über 40 Forderungen wurden gestellt.
u.a.:
-höhere Rente
-höherer Mindestlohn
-Wiedereinführung der Vermögenssteuer
-Maßnahmen gegen Steuerflucht
-Einführung von Bürgerinitiativen

Tolle Freiheit

@ Gelenkte-Dem-DE:
Die anfänglichen Proteste gegen die Treibstoffsteuer waren richtig, weil man weniger Gängelung und mehr Freiheit wollte.

Die Freiheit, nach Lust und Laune Sprit rauszublasen?

re nachfragerin: Floskeln und Klischees

>>15:48 von Hartz-IV-Ossi
"Vielleicht sollten die Protestierer lieber mal wieder die Ärmel hochkrempeln."
> ... und sich schweigend den Entscheidungen der Machtelite unterwerfen? Sowas mag in Deutschland funktionieren, aber nicht in Frankreich.<<

Hier prallen sehr schön die Standardargumente bei allen Protesten dieser Welt aufeinander. Und sie stimmen natürlich beide in ihrer Standardisierung nicht: Weder sind „Protester“ arbeitsscheu noch unterwerfen sich die „Nichtprotester“ irgendeiner „Machtelite“.

Ich stelle mir gerade vor, wie Ihre Argumentation bei einer Demo in Moskau aussähe: Wahrscheinlich müsste man nur die Seiten tauschen. Anderes Beispiel: Bolivien und Venezuela. Oder Hongkong.

Es bringt nichts, Demonstrationen nach den vermuteten Persönlichkeitsstrukturen der Demonstranten zu beurteilen. Auf die Ziele einer Demonstration kommt es an und diese kann ich gut oder schlecht finden. Je nach eigenem Standpunkt.

Und über die ließe sich dann produktiv streiten.

Das Rentenalter muss hoch gehen

@ Bernd Kevesligeti:
... plant Macron für die Zeit nach den Kommunalwahlen,im März 2020 eine Rentenreform.Natürlich mit der Heraufsetzung des Eintrittsalters.

Kennen Sie ein Land, das bei steigender Lebenserwartung das Rentenalter herabsetzen kann? (Außer einem Märchenland meine ich).

Wer zahlt ...

... für die sinnlosen Zerstörungen dieser sog. "Protestbewegung"?

Wofuer oder wogegen geht es diesesmal??

Also von den Gelbwesten wuerde ich auch gerne wissen, um was es diesesmal geht. Wofuer oder wogegen geht es diesesmal??

https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-gelbwesten-paris-101.html

Seit einem Jahr protestieren in Frankreich die "Gelbwesten" gegen die Regierungspolitik. Auch zum heutigen Jahrestag versammeln sich seit den Morgenstunden wieder Menschen in Paris und anderen Orten des Landes.

Dazu mögen die Gelbwesten bitte mal Angaben machen und ich fordere die Gelbwesten mit aller Entschiedenheit auf, friedlich zu bleiben.

@ 16:49 von Hartz-IV-Ossi

Die Freiheit, nach Lust und Laune Sprit rauszublasen?

In Frankreich war der Literpreis schon 64% Steuern. Die Regierung wollte den Steueranteil noch weiter erhöhen.
Dies hätte Pendler hart getroffen. Dagegen zu protestieren hat mit "nach Lust und Laune Sprit rauszublasen" nun rein gar nichts zu tun.

@ Bernd Kevesligeti

Denn nach diversen Privatisierungen von Flughäfen und Lottogesellschaft(vorbereitet SNCF-Bahn) plant Macron für die Zeit nach den Kommunalwahlen,im März 2020 eine Rentenreform.Natürlich mit der Heraufsetzung des Eintrittsalters.

Das gleiche Phänomen gab es auch in Russland, Privatisierungen und Heraufsetzung des Rentenalters. Dort wurden die Proteste von der Staatsmacht entschieden unterbunden, weil sie dem Ansehen des Landes geschadet haben und weil Zerstörungen befürchtet wurden.

In Frankreich gibt es Zerstörungen im öffentlichen Raum und dem Ansehen des Landes schaden die Gelbwesten auch. Mal sehen, wie der Staat reagiert.

um 16:15 von

um 16:15 von Hartz-IV-Ossi:
"
Nein, sie protestieren gegen zu hohe Spritpreise.
"

Spritpreise so hoch zu schrauben,dass sich nur noch ein paar Privilegierte eine Reise leisten können,ist sogar effektiver als eine Mauer zu bauen,die nur ein paar Privilegierte überwinden dürfen...

Im Fall 1 fängt die Einschränkung der Reisefreiheit ab der Haustür an.

Im Fall 2 ist Reisefreiheit im gesamten Gebiet bis erreichen der Mauer gegeben und die Einschränkung der Reisefreiheit beginnt erst ab der Mauer...

Wie immer...

Was ursprünglich als Protest der " Abgehängten" in den Regionen eines zentralistischen Staates begann, ist - in bewährter Manier - von der linken und rechten Seite gekapert worden.
Dies gilt genauso für den "Brexit ", wo der einfache Mann die Schuld bei der EU und nicht beim zentralistischen London ( einschließlich des puritanischen Gauners Aaron Banks) sucht und zeigt sich auch immer stärker im Berlin - zentralistischen "Deutschland".

@Alg2-Ossi

Welches Ziel sollen die Proteste denn haben?

Genau das ist die Frage - denn was ist die ALternative zu Macron? Meinen die wirklich, unter Le Pen würde es dem kleinen Mann / der kleinen Frau auf der Straße besser gehen?

@ Gelenkte-...

... und Laune Sprit rauszublasen" nun rein gar nichts zu tun.

Drehen Sie es, wie Sie wollen. Proteste für billigeren Sprit passen nicht in die Zeit. Da muss man nicht viel drüber nachdenken, um zu sehen, dass das von gestern ist.

HartzIV-Ossi16.15

Geht's noch? Wie ignorant kann man sein?"
Die Frage geht an Sie zurück! Auslöser der Bewegung war die Erhöhung der Energiepreise zum "Klimaschutz". die die Landbevölkerung und die Pendler hart treffen wird. Wenn Sie sich jetzt mal eine Frankreich-Karte ansehen und die Wohn-und Mietsituation in Zentren wie Paris oder Lyon, dann sehen Sie, dass es viele Betroffene gibt. Und da geht's ans Eingemachte! So viel zur Ignoranz!

Instrumentalisiert

Wer von den Gelbwesten nicht merkt, dass er von den Kommunisten einerseits und dem Front National andererseits instrumentalisiert wird, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

re von Kowalski 17:09

Was soll den das Ansehen eines Landes sein ? Das die Leute eine unsoziale Politik hinnehmen ?
Und zerstört wurden Augen und Gliedmaßen durch Flasballs.Und auch die Existenz vieler durch die "Reformen".

@teachers voice - Wie stehen Sie zu den Protesten?

16:52 von teachers voice:
"Weder sind ,Protester' arbeitsscheu noch unterwerfen sich die ,Nichtprotester' irgendeiner ,Machtelite'."
> So etwas habe ich auch nie behauptet.

"Ich stelle mir gerade vor, wie Ihre Argumentation bei einer Demo in Moskau aussähe: Wahrscheinlich müsste man nur die Seiten tauschen."
> Meine Kritik richtet sich meist gegen die Berichterstattung: Während die in der Bevölkerung verankerten Protest in Frankreich kaum Beachtung finden, wird jeder Auftritt von Nawalnys Politaktivisten oder den Hongkonger Randalierern von einer regierungskritischen Berichtserie begleitet.

"Es bringt nichts, Demonstrationen nach den vermuteten Persönlichkeitsstrukturen der Demonstranten zu beurteilen."
> Das wäre richtig, wird aber leider zu selten gemacht.

"Auf die Ziele einer Demonstration kommt es an und diese kann ich gut oder schlecht finden."
> Was denken Sie denn über die Ziele der Gelbwesten?

17:09 von KowaIski

"....Mal sehen, wie der Staat reagiert."

Das können Sie bereits jetzt sehen....
Mit Schlagstöcken, Pfefferspray, Tränengas und mit schwersten Verletzungen verursachenden Gummigeschosswerfern und Granaten (GLI-F4) sowie mit über 10.000 Festnahmen.
Leider erfährt man hier darüber wenig weil Frankreich so weit weg ist, im Gegensatz zu unserem Nachbarn Hongkong/China.

@ heathersfan

Sie werden jetzt nicht allen Ernstes die Polizeigewalt in China mit den Vorgängen in Frankreich vergleichen wollen.

@ deutlich

Wenn Sie sich jetzt mal eine Frankreich-Karte ansehen und die Wohn-und Mietsituation in Zentren wie Paris oder Lyon, dann sehen Sie, dass es viele Betroffene gibt. Und da geht's ans Eingemachte! So viel zur Ignoranz!

Nein, es geht vorrangig um Bequemlichkeit. Ans Eingemachte geht es dort, wo die Temperatur der Erdatmosphäre steigt. So weit denken die Gelbwesten aber leider nicht.

2019 um 17:16 von

2019 um 17:16 von Fenian:
"
Wie immer...
Was ursprünglich als Protest der " Abgehängten" in den Regionen eines zentralistischen Staates begann, ist - in bewährter Manier - von der linken und rechten Seite gekapert worden.
"

...aha...ist ja interessant...
...was ist denn die "bewährte Manier" ?
...und wie werden denn die Protestler von gleich 2 politisch diametral entgegen stehenden Seiten gesteuert ?

Das eine WE die "linke Seite" & das nächste die "rechte Seite" ? Und das,ohne die Protestler zu verwirren,sodass am jeweiligen WE nicht jemand "aus der Reihe tanzt" und die Forderungen vom Wochenende davor stellt ?

Sowohl von links wie auch rechts wurde versucht sich als Anführer dieser Bewegung zu etablieren - gelungen ist es keinem von beiden,da es eine Bewegung der Bevölkerung mit Individuen völlig unterschiedlicher politischer Ansichten ist,in einem vereint: gegen Neoliberalismus - gegen ein Politik,die wenigen Wohlhabenden zu Gute kommt & dem großen Rest schadet

@kowalski 17.29

Proteste für billigeren Sprit passen nicht in die Zeit. Da muss man nicht viel drüber nachdenken, um zu sehen, dass das von gestern ist."
ach so? Erstens ging es darum, dass der Sprit nicht noch teurer wird, was die Landbevölkerung und Pendler heftig belastet und für Manche existenzbedrohend wird. Wer befindet darüber, ob soziale Proteste legitim und zeitgemäß sind? Sie? Ist damit die spziale Frage hingällig? Und wer sich teuren Sprit nicht leisten kann muss eben zu Hause bleiben? Wer sich Heizöl und Gas nicht mehr leisten kann muss eben frieren, ggf. ERfrieren? Die Klimaideologie kennt offenbar keine Empathie!

Ich frage mich,.....

gegen oder für "was" eigentlich demonstriert wird, wobei es egal ist, wo man hinsieht! Fahrpreise für den ÖPNV sind zu teuer? Man demonstriert! Man ist arbeitslos? Man demonstriert! Gott und die Welt ist korrupt? Man demonstriert! Benzin ist zu teuer? Man demonstriert! Man hat keine billige Wohnung? Man demonstriert! Es wird auch Leistung verlangt? Man demonstriert! Man kann nicht mit 55 in Rente gehen? Man demonstriert! Die Litanei, gegen oder für"was" demonstriert wird ist fast endlos! Und da wundert man sich, daß die Demonstrationen keine Wirkung mehr haben und die nicht Betroffenen nur noch langweilen und nerven? Der wirksamste Protest ist immer nmoch der an der Wahlurne! Alles andere endet meist in Gewalt und Plünderung, oder habe ich die Bilder aus Paris falsch interpretiert? Immerhin protestiert man jetzt am Jahrestag, aber ich frage mich: Für oder Gegen ihn?

17:18 von BotschafterSarek

Meinen die wirklich, unter Le Pen würde es dem kleinen Mann / der kleinen Frau auf der Straße besser gehen?
.
käme auf nen Versuch an
oder was meinen sie ?

Wie stehen denn die

Wie stehen denn die Jugendlichen in den Pariser Vororten zu den Gelbwesten?
In den Zeiten vor Macron waren es ja eher diese Jugendlichen, die durch die Straßen zogen um ihren Unmut mit dem französischen Staat zu demonstrieren.
Sind diese Jugendlichen nun befriedet?
Oder machen die bei
den Gelbwesten mit?
Oder wurden sie alle verhaftet und weggesperrt?

@ deutlich

Erstens ging es darum, dass der Sprit nicht noch teurer wird, was die Landbevölkerung und Pendler heftig belastet und für Manche existenzbedrohend wird.

Existenzbedrohend? Weil man nicht mehr nach Belieben in der Gegend rum düsen kann?
Wenn Sie wissen wollen, was wirklich existenzbedrohend ist, dann Fragen Sie die Menschen, die in Entwicklungsländern leben und die den Klimawandel wirklich auf die Knochen kriegen. Hier bei uns in Europa ist das doch alles nur Pillepalle.

Uncool

@ nie wieder spd:
... waren es ja eher diese Jugendlichen, die durch die Straßen zogen um ihren Unmut mit dem französischen Staat zu demonstrieren.
Sind diese Jugendlichen nun befriedet?

Ich glaube kaum, dass die die gelben Westchen cool finden.

re nachfragerin: Viel fragen

>>16:52 von teachers voice:
"Weder sind ,Protester' arbeitsscheu noch unterwerfen sich die ,Nichtprotester' irgendeiner ,Machtelite'."
> So etwas habe ich auch nie behauptet.<<

Das zweite schon.

>> Meine Kritik richtet sich meist gegen die Berichterstattung: Während die in der Bevölkerung verankerten Protest in Frankreich kaum Beachtung finden, wird jeder Auftritt von Nawalnys Politaktivisten oder den Hongkonger Randalierern von einer regierungskritischen Berichtserie begleitet.<<

Und das zum Anlass dieses Berichts?

>>"Auf die Ziele einer Demonstration kommt es an und diese kann ich gut oder schlecht finden."
> Was denken Sie denn über die Ziele?<<

Gute Frage! Ich kann einfach keine Ziele außer „mehr für weniger“ in den Protesten erkennen. Und das ist mir zu simpel!

@18:15 nie wieder ...

„ Oder wurden sie alle verhaftet und weggesperrt?“
Sie verwechseln da etwas, es geht nicht um die DDR, China oder Russland...

seinen Wunsch nach Veränderung

bringt man an der Wahlurne zum Ausdruck

nicht auf der Straße, in dem man Autos anzündet und Geschäft plündert
so zumindest als zivilisierter Mensch in einer zivilisierten Gesellschaft

@ 16:18 von Bernd Kevesligeti

„ plant Macron für die Zeit nach den Kommunalwahlen,im März 2020 eine Rentenreform.Natürlich mit der Heraufsetzung des Eintrittsalters.“ Sie wissen schon, dass die Lebenserwartung in Europa alle 3 Jahre um 1 Jahr steigt, dass das durchschnittliche Sterbealter in D von 65 Jahren 1960 auf jetzt 80 Jahre gestiegen ist? Sie und Andere stellen immer nur Forderungen auf Kosten unserer Kinder...
Dabei ist das eine ganz einfache Rechnung - es geht gar nicht anders als das Rentenalter hochzusetzen - betrifft mich übrigens dann auch!

18:30 von KowaIski

dann Fragen Sie die Menschen, die in Entwicklungsländern leben und die den Klimawandel wirklich auf die Knochen kriegen
.
wurde doch getan, die zu fragen
UN My-World-Umfrage
gefragt wurden 9, 7 Mill Menschen
Klima kam auf Rang 16
(von 16 Problemfeldern)

@ Bernd Kevesligeti

... plant Macron für die Zeit nach den Kommunalwahlen,im März 2020 eine Rentenreform.Natürlich mit der Heraufsetzung des Eintrittsalters.

Wo kann das Rentenalter denn herabgesetzt werden? Selbst in Russland hat man es heraufgesetzt. Was denn sonst, bei steigender Lebenserwartung?

Ja was wollen sie denn

sie haben doch macron gewählt oder nicht ,ja dann müssen eben das nächste mal ihr Kreuz woanders machen
Es geht nicht das es immer in gewaltätige Proteste ausartet obwohl man es verstehen könnte ,aber bitte nicht so

Spritpreise

Wieso nicht?
In D. beträgt die Belastung aus Steuern beim Benzin (Mineralöl, Ökosteuer und Erdölbevorratungsbeitrag) 65,72 ct/l. Mit jedem Cent staatlichen Preisaufschlag werden ca. 3,3 €/Tonne Co2 internalisiert. Ergo beträgt der bereits durch die heutigen Steuern internalisierte Co2 Preis für Benzin etwa 214 €/tonne Co2. Der Referenzwert des UBA liegt bei 180 €/t co2.
CO2 Reduktion im Verkehrssektor seit 1990 : Fehlanzeige.
Gegenrechnung Erdgas: Erdgassteuer 0,55 ct/kwh = ca. 18 €/t Co2. Emissionsreduktion im Gebäudesektor seit 1990 ca 44% (BMU Klimaschutzzahlen 2019) und das bei einer Steuerbelastung die etwa um den Faktor 12 geringer ist. Preisfrage woran liegt es bzw. woran liegt es nicht? Am Preis.

re von Glücklicher Leser 18:56

Jedenfalls wehren sich die Leute,im Gegensatz zu denen östlich des Rheins,dagegen.Die Heraufsetzung bedeutet faktisch eine Rentenkürzung.Und wieso,wenn der gesamtgesellschaftliche Reichtum steigt,aber mehr als Löhne und Renten.Und die Tendenz zur Steigerung der Lebenserwartung kann nicht so
einfach in die Zukunft weiter geschrieben werden.

18:56 von Glücklicher Lesez

es geht gar nicht anders als das Rentenalter hochzusetzen
.
nicht dass ich ihnen jetzt komplett widersprechen will
(vor allem aber kann)
ich stand mit 14 Jahren (rentenversicherungspflichtig) am Schraubstock
wie sieht das heute aus mit dem Eintritt ins Arbeitsleben)
dann macht es doch einen gewissen Unterschied ob ich als Maurer, Fliesenleger gar Dachdecker noch mit 67 arbeiten muß
oder irgendwo in einem warmen Büro ....
ganz davon zu schweigen wie es mit dem Sterbealter aussieht
ein paar Jahre sollten einem schon vergönnt sein
das hängt sicherlich - von vielen anderen Faktoren - davon ab
wie schwer bzw. in welchem Beruf man arbeitete
an einem Hochofen stehend oder als Pfarrer

19:18 von MJK 0110

Sie können eine indirekte CO2-Bepreisung nicht absolut über sämtliche Steuern berechnen. Das würde nur funktionieren wenn es auf die CO2-freien Alternativen keine Steuern gäbe. Um eine ungefähre Aussage zu machen müssten Sie also den Steueranteil aus ihrer Rechnung herausnehmen, die unabhängig vom CO2 bei allen Produkten vorzufinden ist.

18:14, Sisyphos3

>>17:18 von BotschafterSarek
Meinen die wirklich, unter Le Pen würde es dem kleinen Mann / der kleinen Frau auf der Straße besser gehen?
.
käme auf nen Versuch an
oder was meinen sie ?<<

Ja klar. Warum nicht wieder mal den Faschismus probieren? Hat doch beim letzten Mal so toll geklappt...

@ 19:19 von Bernd Kevesligeti

Nun, Sie haben nicht widersprochen, sondern behauptet: „ Tendenz zur Steigerung der Lebenserwartung kann nicht so
einfach in die Zukunft weiter geschrieben werden.“ Sie sehen also eine Steigerung um 25% seit 1960 als Tendenz? Was ist dann für Sie statistisch relevant? Eine gerechte Verteilung ist übrigens vom Eintrittsalter unabhängig...

@kowalski 18.30

da geht's auch zunächst drum, zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu kommen, nicht um "in der Gegend herumdüsen" Und glauben Sie mir, als Pendler vom Land nach Paris zu pendeln ist alles andere als bequem. Aber Sie bestätigen wunderbar mein Gefühl: Empathie wenn, dann nur für die Fernsten- ist gut fürs eigene Gefühl und bequemer- im Zweifel mal eine Onlineüberweisung als Spende Aber nie für die Nächsten, z.B. die alte Witwe nebenan, die kaum ihre Heizkosten stemmen kann. Man könnte ja in die Verlegenheit kommen, ihr mal die Einkäufe zu besorgen... so scheint die Gesellschaft gestrickt, leider.

17:50 von KowaIski

"Sie werden jetzt nicht allen Ernstes die Polizeigewalt in China mit den Vorgängen in Frankreich vergleichen wollen."

Nein, ich vergleiche die Polizeigewalt in Frankreich mit den Vorgängen in China.
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