Ihre Meinung zu: Proteste in Hongkong: Schulen und Unis sagen Unterricht ab

14. November 2019 - 9:38 Uhr

Blockierte Straßen und lahmgelegte U-Bahnlinien: Den vierten Tag in Folge steht der Verkehr in Hongkong teilweise still. Das hat Folgen für Schulen und Kindergärten: Sie schließen für den Rest der Woche. Von Benjamin Eyssel.

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Kommentare

Heruntergewirtschaftet

Es ist richtig das sich China bisher nicht einmischt und Hong Kong im eigenen Chaos versinken lässt. Dahinter steckt wohl auch Kalkül. Wenn es dir Regierung in Hong Kong nicht schafft ein paar hundert Randalierer nach 5 Monaten weg zusperren tut es mir auch nicht mehr leid. Ich glaube wir sollten daran gewöhnen das Hong Kong zu China gehört und nur eine Stadt unter vielen ist. Die Jugend in Hong Kong mag diesen Gedanken nicht zu wollen aber danach geht es eben nicht. Hong Kong war nie ein freier Staat und richtet sich jetzt erst recht zugrunde. Wenn alles heruntergewirtschaftet ist werden die Chinesen alles wieder aufbauen.

Krawall

Mit einem Kampf für Menschenrechte hat der tägliche Krawall in Hongkong schon lange nichts mehr zu tun.

Mir tun die vielen Menschen leid, die mit der Zerstörungswut einiger weniger leben müssen.

Wir feiern 30 Jahre

Wir feiern 30 Jahre Mauerfall, versuchen nahezu in der ganzen Welt die Demokratie zu tragen und hier ?!
Schweigen... und schlimmer, Unverständnis ggü den Demonstranten und Akzeptanz ggü der Festland Politik.

Wie traurig

Nun ausgesetzter Unterricht an Schulen und Universitäten. -
Gestern hieß es auf der Tagesschau-Seite, einem Polizeisprecher nach, die Rechtsstaatlichkeit befinde sich "am Rande des totalen Zusammenbruchs"

Dass die öffentliche Ordnung in Hongkong massiv gestört ist, ist wohl kaum bestreitbar. Die Schwelle zum Aufruhr scheint nahe oder schon überschritten? Ein Einschreiten der Zentralregierung wäre dann rechtlich abgedeckt. (nach „Tagesschau“, Steffen Wurzel, 15.08.2019 betr. § 18 Basic Law).

Ich schließe mich der Sicht des 70-jährigen Shanghaier Rentners an (TS. 16.08.2019 Audio). Der dem Bericht nach, darauf wird verwiesen, quasi notgedrungen nur staatliche Informationsquellen nutzt, ich nutze weltweite Quellen, das Ergebnis läuft auf das Gleiche hinaus.

Er sagt: „ Das ist ganz offensichtlich falsch, was die tun. … und dieser Mob (im Kontext: die Gewalttäter) hat bisher nur Schlechtes dort angerichtet.“
Es bleiben als „Erfolg“ großes Leid, hier wie dort, und tiefes Leid.

Aktivisten?

Es ist schon inetressant zu lesen, wenn bei all den Unruhen und Zerstörungen von "Aktivisten" die Rede ist.

Ich bin mir sicher, dass in Deutschland solches Verhalten mit ganz anderen Begriffen bezeichnet werden würde.

Das ist kein Krawall

Wer meint, sich in Deutschland zurücklehnen zu können und einfach "Krawall" zu rufen, wenn er die Bilder aus Hongkong sieht, macht es sich viel zu leicht.
Eine Mehrheit der Hongkonger - von bis zu 75% ist die Rede - steht hinter der den Protesten. Darum ist es so einfach, Straßen zu blockieren. Es genügen einige Gegenstände auf der Fahrbahn u der Verkehr kommt zum Erliegen, denn niemand steigt aus seinem Auto und beseitigt diese Hindernisse. Viele bleiben ganz bewusst im Auto sitzen u sind somit Teil der Blockade des Verkehrs, ohne sich dies vorwerfen lassen zu müssen.
Die Proteste laufen gut organisiert ab u meist sehr zivilisiert. Selbst die "Randale" richtet sich fast ausschließlich gegen chinesische Unternehmen, oder solche, die mit China kooperieren (Starbucks).
Was vollkommen aus dem Ruder läuft ist der ständige Tränen- und Brechgaseinsatz der Polizei. Das Gas wir in ganzen Straßenzügen, in Einkaufszentren, schlicht überall eingesetzt. Damit wir die Polizei Feind der Menschen.

Deeskalation

Deeskalation wäre eigentlich jetzt an der Tagesordnung. Aber wenn ich mir den Demonstrant anschaue braucht man sich nicht zu wundern wenn irgendwann mit Gewehren zurückgeschossen wird. Man schaue nur nach Frankreich und in den Nahem Osten was dabei rauskommt. Will das die Presse?

HK ist tragisch

Es gibt Dinge (kein Kalauer) die sind tragisch unabaenderlich, da im Grunde die Ursachen schon laengst zeitlich weit vorher gesaet wurden, und das auf vielerlei Seiten, die mit den anderen Seite nicht mal direkt vernetzt/verbandelt sind, fliessend, organisch, im Wandel, aber dennoch zielstrebig auf die Katastrphe zugehend (Ein Beispiel ist der Klimawandel durch den Menschen). Dann kommt der klassiche Tropfen. Da liegt das Problem: Es kann nicht geloest werden, es muss explodieren, auch wenn die Meinungen dazu selber explodieren und sich mit den v erschiedenen Moralvorstellungen etc. gegenseitig angreifen. HK ist vorallem eines: tragisch. Es gibt schon FB-Initiaven im Internet, die der HK Regierung vorschlagen, die Demonstranten pauschal als Terroristen zu deklarieren. Aber auch das ist nicht wirklich empoerungswuerdig - wir, die menschliche Rasse, zeigt sich so wie sie ist, als Ganzes, und in seiner individuellen Imperfection. HK wird zu China, so oder so, und das tragisch aber wahr.

Das ist Aufruhr. Protest ist

Das ist Aufruhr.
Protest ist gewaltfrei.

Aus der Ferne

lässt sich immer gut ein Urteil bilden. Ich glaube, viele machen es sich hier zu einfach ohne etwas Genaueres zu wissen.

11:27 von Maxa

"...denn niemand steigt aus seinem Auto und beseitigt diese Hindernisse. "

Sorry, aber das als Teilhabe zur Demonstration zu analysieren, reizt zum Lachen. Das muss man erstmal beweisen. Derartiges kann genausogut Gleichgueltigkeit sein. Oder Angst. Oder Bequemlichkeit.

Chinesische Studenten wurden gestern evakuiert -

direkt von der Uni aufs Chinesische Festland.
Die Aktivisten waren eine zu große Gefahr für sie.

@ 11:27 von Maxa

"denn niemand steigt aus seinem Auto und beseitigt diese Hindernisse"

Ja, weil die Randalier dann die Autofahrer angreifen oder die Fahrzeuge demolieren. Auf Twitter findet man zahlreiche Videos die das zeigen.

Das ist sinnlose Zerstörungswut

und Blockade des Lebens der arbeitenden und lernenden Einwohner Hongkongs. Was soll an diesen Gewalttätern "pro-demokratisch" sein, die durch Blockaden der Straßen und Zerstörung der U-Bahnen das öffentliche Leben lahm legen und alle Andern einschränken? Die Berichterstattung sollte Straftäter nicht beschönigend "Aktivisten" nennen. Wenn Studenten aus Angst aufs Festland zurückkehren dann spricht das Bände.

Die asiatimes berichtet aus chinesischer Sicht.

Der Hauptvorwurf betrifft teils unglaubliche Geldzahlungen, teilweise über NGOs, bis hin zu einer Prämie für spezielle Untaten.

Gefragt wird auch, wie eine Studentenorganisation über eine Million Hongkong-Dollar ausloben kann.

Vorwürfe gibt es auch an einen Hongkong Tycoon, Jimmy Lai, der Peking-kritisch eingestellt sei. Der weist die Vorwürfe allerdings zurück.

Aktivisten ?

Sehe ich das richtig? Auf dem Bild hat ein Aktivist einen Bogen mit eingelegtem Pfeil. Auf wen mag der wohl schießen wollen und hat er vielleicht sogar schon geschossen?

Diese Leute als Aktivisten zu bezeichnen ist verharmlosend und irreführend. Was ist aus dieser sogenannten Demokratiebewegung geworden?

@lovechina, hecker, superschlau und co.

Vielleicht bedenken Sie mal, was alles passieren musste, dass Sie Ihre Meinung hier frei äußern dürfen.
Oft genug werden gewaltfreie Proteste mit Staatsgewalt beantwortet. Und Sie verlangen, dass sich Menschen, die nichts weiter wollen, als ihr Recht auf freie Wahl und Meinungsfreiheit einfordern, dann eben der Staatsgewalt zu fügen haben?
Mit der Argumentation wäre selbst die französische Revolution im Ansatz erstickt.
Demokratie wäre weltweit immernoch geächtetes Fremdwort.
Wenn es um Menschenrechte geht, ist Gewalt kein gutes Mittel, aber Staatsgewalt als Mittel der Unterdrückung noch viel weniger.

keine OP's

Kindergaerten schliessen ist schon schlimm genug. Koennen die Kinder was dafuer? Aber sogar ein Krankenhaus musste alle OP's einstellen, weil die Angestellen nicht zur Arbeit fahren koennen. - (first hand info!) Und das sind nur Details. Wer hat was davon? Es muss aufhoeren, als Demokrat gesagt, als Humanist. Anscheinend schliesst der Kampf fuer ersteres beides auch mal aus? Oder ist das alles nur Kindergebruell und kein Kampf fuer Demokratie, wie es der Westen gerne haette?

Der Olympische Recurve Bogen auf dem Bild

ist bei entsprechendem Zuggewicht eine absolut tödliche Fernwaffe,

Das ehe ich ebenso

@ herbert (11:29),
Sie schreiben:
"Deeskalation wäre eigentlich jetzt an der Tagesordnung." - Ja!!!
Entgegen der Wahrscheinlichkeit, wie ich es sehe, hoffe ich.

Gut, daß die Proteste Wirkung zeigen.

Das Ziel für diese Woche (Generalstreik) wurde von den Demonstranten erreicht.

Sehr positiv auch, daß die Proteste in der Bevölkerung so viel Rückhalt haben. Aber das ist ja kein Wunder, wenn 1/3 der ganzen Bevölkerung bei den Demonstrationen mitmacht.

Ich wünsche den Hongkongern eine demokratische und selbstbestimmte Zukunft. Eine Volksabstimmung über eventuelle Unabhängigkeit wird nun auch immer dringender.

So langsam sollte China in HK

So langsam sollte China in HK für ruhe und Ordnung sorgen bevor die Randalierer noch mehr Schaden anrichten. Die ersten Proteste gingen ja noch in Ordnung da friedlich und die Leute haben doch auch durch gesetzt das der Gesetzentwurf zurück genommen wurde aber nun muss auch gut sein.

die einstmals hehren

ziele des protests wurden durch die aktivisten schon seit mehreren wochen mit füssen getreten. und die köpfe des protests haben nichts dagegen unternommen.

wer fast tägliche gewaltsame angriffe auf polizeistationen, auf nicht genehme nachrichtensender, auf menschen gegenteiliger meinung so unkommentiert lässt und trotzdem noch zu mehr protest aufruft, der muss sich nicht wundern, wenn die geduld in Peking irgendwann ein ende hat.

wie hat der finnische reporter Mika Mäkeläinen aus Hongkong berichtet: die mehrheit der bevölkerung fand den ruf nach mehr demokratie gut, aber mittlerweile ist die breite masse nur noch wütend auf die köpfe der protestbewegung und reagiert mit immer mehr unverständnis.

@ 12:33 von vom Zabbalodt

Nur können die HKer ihre Meinung bereits frei äußern und in einem gewissen Rahmen wählen. Leider scheint ihnen der Weg durch die Institutionen zu mühselig zu sein und es wird zur Gewalt gegriffen. Soweit ich mich erinnere waren nur eine Handvoll "Demokratie befürworter" mit fehlt der richtige Ausdruck obwohl die Hälfte der Parlamentarier von der Bevölkerung direkt gewählt werden. Ein Hintergrund zum Wahlsystem und zur momentan Zusammensätzung wäre hilfreich.

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