Ihre Meinung zu: Grachten in Amsterdam: Mit Blubberblasen gegen Müll

13. November 2019 - 14:07 Uhr

Luftblasen wirbeln Müll auf, der dann abgefischt werden kann: Mit der Erfindung junger Tüftler werden seit Neuestem in Amsterdam Grachten gereinigt. Das Projekt könnte weltweit funktionieren. Gudrun Engel berichtet.

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Kommentare

Sie haben es einfach drauf

Die Niederländer haben es einfach drauf. Sie gehen die Probleme, hier den Plastikmüll einfach an und versuchen das Ding zu lösen, egal ob im Ozean, beim *LegobrückenBau*, bei der Grundrente. Unsere Nachbarn sind einfach erfreulich pragmatisch. Könnten wir ne Menge lernen und dabei noch sparen - es muss ja nicht immer die Goldrandlösung sein.

Eine weitere Blubbernachricht hätte ich da

Blubberblasen sind eine hervorragende Allzweckwaffe. Die Niederländer waren die ersten, die das bei Spinat fertig gebracht haben, glaut man, stimmt aber nicht. Das waren die Indianer, vor ganz langer Zeit schon.

Einfach mal "aus der Box gedacht"

Genial einfach - und einfach genial...

Weiter so...- Sehr inspirierende Denkweise der jungen Leute...

Je aelter man wird, desto mehr verkomplizierend sucht man wohl nach Loesungen... :-)

Sowas könnten wir

hier in Hamburg auch gebrauchen. Alster und Kanäle gibt es ja genug hier bei uns.

An guten Ideen herrscht kein Mangel - nur an deren Umsetzung

„(…) um so die Grachten in Amsterdam zu reinigen. Dort funktioniert es, vielleicht auch bald weltweit“

Warum sollte ein Projekt, das auf den überall gleichen physikalischen Gesetzen beruht und das in Amsterdam funktioniert dann nicht auch überall woanders funktionieren?

Abfischen

Sehr gut das junge Leute was brauchbares entwickelt haben, ich hoffe das nur Müll abgefischt wird und nicht anderes mit, was nicht sollte. Besser wäre erst Müll zu vermeiden.

Wie hoch ist denn der Energieaufwand

für diese Vorrichtung. Oder sind solche Kleinigkeiten nebensächlich, wegen fehlendem Spaßfaktor. Wie steht's um verkeimte Aerosole, die da freigesetzt werden, um Mobilisierung von Schwermetallen aus der Verwirbelung des Sediments unter Lufteinfluß. Geht das auch im Sommer ohne Wäscheklammer vor der Nase? Vielleicht wär mal'n Praktikum in einer Kläranlage zwecks Basiswissen für's erste angesagt gewesen....

Die cleveren Niederländer

Vorbildlich was die Niederländer hier machen.

Nicht immer nur wie bei uns auf die sog. Bedenkenträger hören, sondern anpacken und dann das Ergebnis prüfen.

Warum sollte so etwas nicht überall möglich sein und ohne allzu großen Aufwand zu einem praktikablen und erfolgreichen Ergebnis führen.

Genial. Sicherlich nicht

Genial. Sicherlich nicht überall anwendbar, aber ein kleiner Schritt. Übrigens: Wenn wir so harte Gesetze wie in Singapur in Sachen Umweltverschmutzung hätten, wäre das in aller Munde und die Umwelt sauberer. Ich sammle einmal in der Woche Fressverpackungen und Kaffee Becher u. Ähnliches vor meiner Haustür auf,
teils gewissenlos aus dem PKW geworfen. Unsre Umwelt ist unsauberer geworden, woran liegt das?

15:02 von Ist Wahr

"" Blubberblasen sind eine hervorragende Allzweckwaffe. Die Niederländer waren die ersten, die das bei Spinat fertig gebracht haben, glaut man, stimmt aber nicht. Das waren die Indianer, vor ganz langer Zeit schon.""
#
Machen Sie mich mal schlau,was haben die Indianer denn da gemacht? Platikmüll gab es doch noch nicht.

15:12 Der Couch Kritiker

"Inspiriende Denkweise der jungen Leute....."

Noch genialer wäre es auf jeden Fall Müll zu vermeiden und damit auch weniger zu produzieren und als 3. mit allen Mittteln zu verhindern, dass Müll in der Natur, im Meer, in Flüssen überhaupt in der Umwelt landet. Aber das sind ja die noch einfacheren Varianten und wer will die schon?

Wie könnten die Blubberblasen an der Donau

oder am Rhein oder an anderen Gewässer in Deutschland eingesetzt werden?

@18:35 von jukep 15:12 Der Couch Kritiker

"Noch genialer wäre es auf jeden Fall Müll zu vermeiden und damit auch weniger zu produzieren und als 3. mit allen Mittteln zu verhindern, dass Müll in der Natur, im Meer, in Flüssen überhaupt in der Umwelt landet. Aber das sind ja die noch einfacheren Varianten und wer will die schon?"

Wer oder was sagt Ihnen denn, dass die Niederländer nicht gleichzeitig an Müllvermeidung arbeiten? Nur - den bereits vorhandenen bekommt man damit nicht weg. Man kann das Eine tun ohne das Andere zu lassen.
Meine Bewunderung haben diese jungen Leute. Sie denken und handeln. Klugsch... und Ratschläge geben kann ich auch.
DAS ist tatsächlich die einfachste Variante.

Schön. Einen Versuch ists

Schön. Einen Versuch ists wert.

@13. November 2019 um 18:35 von jukep

Und weil der Müll eh schon drin ist in Gewässern sollte sich auch niemand drum kümmern, oder was?
Was ist das denn das für ein merkwürdiges Weltbild?
Ich, und Sie vielleicht auch, achte selbstverständlich darauf, dass kein Plastikmüll in Gewässer gelangt. Leider ist es so, dass durch Wind und Sturm ständig gelbe Säcke aufreißen und alles überall rumfliegt und mir fallen noch zig Möglichkeiten ein, wie Müll ohne Böswilligkeit in die Umwelt gelangt.

Ich halte es für eine Unart die Ideen anderer zu verreißen mit dem Hinweis der böse Unbekannte war mal wieder am rumlittern und man solle den doch erstmal den an den Pranger stellen.
Wen gedachten Sie eigentlich an den Pranger zu stellen? Die junge Generation? Ausländer? Der ungebildete Nachbar?

Die Idee der jungen Leute dort ist eine gute, um das was bereits ins Wasser gefallen ist wieder raus zu holen. Aber wer will das schon?

re jukep

"Noch genialer wäre es auf jeden Fall Müll zu vermeiden und damit auch weniger zu produzieren und als 3. mit allen Mittteln zu verhindern, dass Müll in der Natur, im Meer, in Flüssen überhaupt in der Umwelt landet. Aber das sind ja die noch einfacheren Varianten und wer will die schon?"

Das ist so logisch wie Feuerlöscher und Brandschutztüren weglassen mit dem Hinweis, die Leute sollten besser aufpassen, dass es gar nicht erst brennt.

diesen vier jungen menschen

kann man nur danken. selbst wenn es nur dazu reicht, die grachten in Amsterdam zu säubern. sollte das system auch in anderen gewässern funktionieren, umso besser!

Einfach mal um die Ecke denken...

... Im Team Brainstorming, ganz unvoreingenommen alles auf den Tisch.

... und ja, Fäulnisgase mag es mit Sicherheit geben,

... und ja, die Infrastruktur für die Druckluft bedenken,

... und ja, noch dies und das.

Fakt wird wohl sein:
die klugen jungen Köpfe haben mit Sicherheit die Pro /Contra Fakten bedacht...

;-) wo meiner einer, mit Respekt und einer kleinen Kopf ABC-Analyse nur Respekt zollen kann...

... für diesen Lösungsansatz.

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