Ihre Meinung zu: Geplante Tesla-Fabrik bei Berlin: "Meilenstein für E-Mobilität"

13. November 2019 - 13:47 Uhr

Lange wurde verhandelt, nun ist klar: Die europäische Fabrik des Elektroauto-Herstellers Tesla soll nahe Berlin entstehen. Wirtschaftsminister Altmaier sieht eine Aufwertung des Standorts Deutschland - und spricht von einem "Meilenstein".

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Kommentare

erfreulich

aber erstaunlich. Dass Tesla Deutschland als guten Standort betrachtet, könnte verschiedene Gründe haben. Zum einen könnte Tesla unser Lohnniveau als niedrig erachten, wenn man es relativ zum Ausbildungsstand und zur Produktivität deutscher Arbeitnehmer setzt. Andererseits könnte Brandenburg auch hohe Steuervorteile und Subventionen versprochen haben. Aber auch der kurze und damit kostensenkende Weg zum großen deutschen Markt für große, schwere, hochpreisige und hippe Automobile (in China produziert Tesla ja auch) könnte zur Entscheidung beigetragen haben. Oder es gab alle diese Gründe für die Entscheidung.

Hat man Herrn Musk vielleicht

was von der hervorragenden Verkehrsanbindung des Standorts wegen der Nähe zum Flughafen BER erzählt? Dann muss Elon Musk aber die Fertigstellung des Flughafens selbst in die Hand nehmen.

Meilenstein

Wenns denn wirklich so kommt wie es hier angekündigt wird, kann man den Brandenburgern zu neuen Arbeitsplätzen und zusätzlichen Steuereinnahmen gratulieren. Von Herzen gegönnt.

Allerdings kann ich darin keine Aufwertung des Standortes Deutschland erkennen. Schließlich kennen wir alle das Wohlgefühl im täglichen Stau und wissen insgeheim, dass der individuelle Autoverkehr keine rosige Zukunft verspricht. Das ändert sich auch nicht mittels Elektroantrieb.

Vielleicht ein Meilenstein - wie der Wirtschaftsminister meint. So ein Meilenstein bewegt sich halt nicht.

Lobbyismus der Grünen hat Wirkung, wie mir scheint

Die paar Arbeitsplätze werden Deutschland keinen Wohlstand und keine Absicherung bringen.
Ohne Energiekonzept Elektroautos fahren zu wollen, ist lächerlich.
Also: Es werden nur noch Privilegierte den Luxus sich leisten können; also die Elite, zu denen auch bald die Grünen gehören und sich eine Ökobilanz vorgaukeln, wenn sie in einem Tesla sitzen.

Dieser Weg ist absurd. Nichts ist umweltbelastender als E-Autos in der Herstellung und Entsorgung, nichts ist derzeit unsicherer, als die dt. E-Versorgung.
Deutsche Techniken, die Bosch längst vorgelegt hat, werden abgelehnt, weil man nur auf Einseitigkeiten sich auslegen möchte.
Hat man Tesla eine gewisse Konkurrenzlosigkeit versprochen?
Oder wird er nur Erstlieferant für die königl. Bundesregierung? Berlin als Standort weist darauf hin.
Der Wahnsinn hat also Konjunktur, wie mir scheint.
Nichts ist gesichert, aber wir vergeben schon mal Aufträge, das macht zumindest Mut.

So ein Glück!

44000 Euro für einen echten Tesla und Extra-Förderung und Batterien aus deutscher Fertigung, der Strom kommt aus der Steckdose und wird erwiesenermaßen immer preiswerter; was will man mehr :)

6000 bis 7000

"Laut der Berliner Wirtschaftsverwaltung soll die geplante Fabrik 6000 bis 7000 Arbeitsplätze schaffen. "

Vor ein paar Stunden waren es noch 10.000 Arbeitsplätze? Wenn das so weiter geht, dann sind es morgen früh nur noch ein paar hundert Arbeitsplätze.

Kein Meilenstein. Wieder nur

Kein Meilenstein. Wieder nur eklatantes Politikerversagen.
Wenn man sowas NEU baut, dann in eher strukturschwache regionen. Nicht in direkte nachbarschaft vom überfüllten Berlin.
So geht der aufbau ost nie weiter. Wie lange müssen wir dieses Versagen noch wortlos erdulden?
Und die Mainstreammedien jubeln um die Wette. Blos nichts kritisches schreibrn. Blos nix fragen. Eine schande ist das.

Meilenstein?

Bestimm nicht.
Viele Fakten und große Umweltbelasstungen sprechen klar gegen E-Autos.

Besonders weil viel Bürger sich diese Autos garnicht leisten können. Als Mieter und Laternenparker haben sie sehr oft keine Möglichkeit zum laden.

Geplante Tesla-Fabrik bei Berlin: "Meilenstein für E-Mobilität"

unbedingt !
ein Auto mit 470 PS und Nullemission
ist ja genau das was ein GRÜNEN Wähler braucht um die Welt zu retten
und 40 % klimaneutraler Strom wenn man die Kohle und AKW´s abschaltet und die E Mobilität dazu
(nicht mal 10 % der Windkraft in 2019 genehmigt kriegte wie 2018 - wo schon nichts ging) was soll´s

6000 bis 7000

Tarek94 @
Da waren die Jobs zum Ausbeuten der Rohstoffe noch dabei. Man kann nur hoffen das nicht noch mehr Kinder dazu gezwungen werden.

Arbeitsplätze der Windindustrie fallen dafür weg!

Die paar Arbeitsplätze kommen bei Musk irgendwann - vielleicht ...
Dank der neuen CDU/CSU-Regeln gegen Windanlagen fallen jedoch jetzt schon 40.000 Arbeitsplätze weg: Z.B. in ganz Bayern wird derzeit keine Anlage mehr gebaut - Öl-Saudis und CO2-Kohle freuen sich ...
Die E-Autos sind eine wichtige Ergänzung zum Autofahren, können aber wegen begrenzter Ressourcen nur einen kleinen Teil der Mobilität realisieren ... Die Zukunft heißt Wasserstoff!
Zu Yolo 14:28 - wir haben in Deutschland 1,4 Mio Millionäre ... die Grünen gehören sicher nicht dazu!

BER lässt grüßen

Musk braucht scheinbar ein Abschreibeobjekt, bzw. irgendeine Luftnummer um an Geld von Investoren zu kommen. Und da bietet sich Deutschland mit dem vor allen in den Großstädten grassierenden grünen Ökowahn super an. Und direkt neben Berlin ist er ja noch in der Blase. Kühe sind lila und der Strom kommt aus der Steckdose.......

Übrigens, wussten Sie schon

Übrigens, RICHTIG ist "der im Bau befindliche Flughafen" und NICHT, wie die TS schreibt, "der geplante Flughafen". Die Planungsphase ist längst vorbei, es wird gebaut, es wird schon lange gebaut an dem guten Flughafen BER.

Ergebnisoffenes Projekt

"Bereits seit Längerem treibt Wirtschaftsminister Altmaier auch eine europäische Initiative zum Bau von Batteriezellfabriken voran, gemeinsam vor allem mit Frankreich. "Beides steht nebeneinander" (...)".

Dass hier auf Kooperation statt auf nationale Alleingänge gesetzt wird, ist schon mal gut. Anders geht es nämlich gar nicht. Vor allem vor diesem Hintergrund:
"Europa hinkt bisher bei der Fertigung von Batteriezellen für E-Autos vor allem Asien hinterher, es droht eine Abhängigkeit"

"Über Subventionen sei mit Tesla bisher nicht gesprochen worden, sagte Altmaier weiter "

Es kann ohnehin nicht mehr sein, dass nicht nur der technologische Fortschritt davon abhängt, wer gerade über genügend Geld "verfügen" kann. Sonst droht diese Abhängigkeit nicht nur, dann ist sie de facto längst da.

Am Ende vom Video sagt der

Am Ende vom Video sagt der doch; "Deutschland als größte Konkurzenz am E-Auto-Markt"!? Habe die die letzten Jahre hier in Deutschland einen E-Auto-Boom oder konkurenzfähige deutsche Modele vs Tesla verpasst? Ich glaube nicht.
In 10 Jahren wird die Fabrik bei Berlin zwar ins Ausland abwandern, wo es billiger Herzustellen ist, aber aktuell mangels Konkurenz und großer Absatzmöglichkeit kann ich die Endscheidung nachvollziehen

Musk

Musk, Showman und PR Spezialist per excellence.

Er hat begriffen dass die GroKo die Spendierhosen angezogen hat und wird nun Millionen Förder- und Subventionsgelder abgreifen.

Nur ganz kurz

für die neu Hinzugekommenden Bericht-erstatter:
Das da "Bei Berlin" - das nennt sich Brandenburg.
Also bitte, wenn schon Champus, dann sei´s der Potsdamer Regierung gegönnt.
Peinlich wie die Berliner Wirtschafts-senatorin versucht auf den Erfolgs-Zug aufzuspringen und die Berichterstattung sich anbiedert.

Er schon wieder

Tesla-Chef Elon Musk hat schon oft laut und erfolglos getrommelt. Mal schauen, was diesmal davon übrig bleibt?

Geplante Tesla-Fabrik bei Berlin:"Meilenstein für E-Mobili...

Tesla plant ein Werk in Grünheide.Aber warum geht Tesla nach Deutschland,wo doch hier die Löhne angeblich so hoch sind(Tarifbindung) ?
Und in dem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage ob Musk Geld vom Staat bekommt ?
Oder auch nach der Qualität der 6000 bis 7000 Arbeitsstellen,die da (angeblich) kommen sollen.

Um 14:42 von superschlau

Das Tesla ein privates Unternehmen ist wissen sie aber?
Sie können ein Unternehmer nicht vorschreiben, wo wr seine Fabrik hinstellt. Oser nur in engen Grenzen.
Und ich werde das Gefühl nicht los, dass man es ihnen eh nicht recht machen kann.

Würde das Werk in der Lausitz gebaut würden sie vermutlich die eklatanten Subventionen bekritteln. ;-)

14:42 von Superschlau

"Kein Meilenstein. Wieder nur eklatantes Politikerversagen.
Wenn man sowas NEU baut, dann in eher strukturschwache regionen. Nicht in direkte nachbarschaft vom überfüllten Berlin.
So geht der aufbau ost nie weiter. Wie lange müssen wir dieses Versagen noch wortlos erdulden?
Und die Mainstreammedien jubeln um die Wette. Blos nichts kritisches schreibrn. Blos nix fragen. Eine schande ist das."

Wie hätten Sie denn den Herrn Musk verdonnert, seine Fabrik genau dorthin zu setzen wo Sie sich das so einbilden würden? Oder liegt hier ein eklatantes Foristenversagen vor?

Es wird Zeit

das die selbst ernannten Spezialisten diese Autos mal testen. Ich kenne kein Fahrzeug aus Deutscher Produktion das so oberflächlich zusammen geschossen wird.(Spaltmasse, dichtigkeit u.s.w.)

um 15:04 von Icke 1

"Tesla-Chef Elon Musk hat schon oft laut und erfolglos getrommelt. Mal schauen, was diesmal davon übrig bleibt?"
Hoffentlich geht es der Autoindustrie nicht so, wie der Solarindustrie in Frankfurt (Oder). Da wurden auch viele Tausend neue Arbeitsplätze von der Landesregierung in Potsdam versprochen und keine wurden umgesetzt. Ob es diesmal die Autoindustrie mit der Elektromobilität schafft?

Autos, Autos, Autos....Kohle, Kohle, Kohle....

Autos, die mit Kohlestrom gebaut werden.

Was für eine Revolution.

Brandenburg hat den dreckigsten Energiemix aller deutschen Bundesländer! Dank der Kohle, die Herr Woidke nicht schnellstmöglich abschalten will. Dank des Windbau-Stopps, den Herr Woidke durch sein neues Windbau-Abstandsgesetz zu verantworten hat.

Unsere Zukunft sind ÖPNV, Bahn, Fahrrad. Aber nicht Autos.

Nun hat Herr Woidke keinen Grund mehr, Milliarden für den Kohleausstieg zu fordern. Das letzte Kohlekraftwerk kann also 2021 abgeschaltet werden. 7000 Kohlejobs weg, 7000 Batteriejobs her.

Es wird spannend

Gehört die geplante Baufläche schon dem Bund?
Wohnen dort vielleicht seltene Tiere oder wachsen dort schützenswerte Sumpf oder Trockenpflanzen, die es sonst nirgends gibt?

Natürlich wird diese Fabrik

Natürlich wird diese Fabrik massiv bezuschusst werden. Und da kann man auch strukturschwache regionen vorschlagen.
Wie hat FJS wohl Bayern zum Technikstandort machen können?
Und wenn Musk dadrauf nicht eingehen will? Wen juckt das? Soll er eben in Polen oder Frankreich bauen. Ob das den gewünschten Effekt bringt?

Vorgestern und übermorgen...

Also ... als Meilensrein würde ich das erstmal nicht bezeichnen, dazu ist ist der Hersteller TESLA als Newcomer wirtschaftlich langzeitig noch ein zu unsicherer Kandidat. ABER ... Berlin und das Umfeld waren schon seit der Kaiserzeit und bis zur Weltwirtschaftskrise Standorte für eine Vielzahl von teils namhaften Automobil-Karrosseriebetrieben (zB. RUMPLER, eines der ersten E-Moblie), die sich allesamt Fahrgestelle zB. von Daimer-Benz und anderen anliefern ließen, mit oder ohne Motor, der selbst entwickelt oder auch hinzugekauft wurde, um dann ein damals zeitgemäß schön karrossiertes Auto unter eigenem Markennamen anzubieten.
_
Nichts anderes macht TESLA schon heute und sicher auch morgen. Daß man sich in der neuen Fabrik explizit auf die Herstellung von Batterien konzentrieren will, ist auch logisch. Denn das sind die eigentlichen Geldbringer der Zukunft... analog zu Druckerpatronen für PC-Drucker.

13. November 2019 um 14:28 von yolo

"Der Wahnsinn hat also Konjunktur, wie mir scheint."

Da kommt schon mal Geld ins Land und dann ist es doch wieder falsch, Verblendung und Verschwendung.
Hauptsache dagegen sein und die Grünen diskreditieren.
Energieversorgung ist ja in Stein gemeißelt, genauso wie Wiederverwertung.
Und da bei jedem Verbrenner automatisch neue Bäume aus dem Boden sprießen und die Rehe einen Freudentanz aufführen haben wir ja auch kein Problem mit der Klimaveränderung, die es so nie in der Erdgeschichte gab. [Sarkasmus off]

Die Arbeitsplätze

sind eine gute Meldung, nur heute vormittag waren es bei ARD 10.000, heute mittag beim ZDF 6000. Mal sehen, wie viele es wirklich werden und mit wie viel Subventionen und Steuernachlässen erkauft. Und wann und ob die Fabrik dann kommt. Tesla ist zunächst ein Geldverbrenner erster Güte. Irgendwann bleiben evtl. neue Gelder aus-was dann?

Nur zur Erinnerung!

In Thailand hat dieses Jahr die Batteriezellenproduktion von BMW in Kooperation mit Dräxlmaier begonnen!
Und wann nochmal soll damit in Deutschland begonnen werden?

E-Autos

Bin zwar kein Fan von den E-Autos, aber gut das in Deutschland dann wenigstens Arbeitsplätze geschaffen werden dadurch. Deutschland liegt ja Gott sei Dank ziemlich zentral in Europa.

15:01, SydB

>>Musk, Showman und PR Spezialist per excellence.

Er hat begriffen dass die GroKo die Spendierhosen angezogen hat und wird nun Millionen Förder- und Subventionsgelder abgreifen.<<

Wissen Sie da Näheres?

Welche Förder- und Subventionsgelder kann man im vorliegenden Fall abgreifen? Was ist dafür die gesetzliche Grundlage? Oder läuft so etwas ohne Gesetze?

Und da Sie ja Groko schreiben, meinen Sie ja wohl Bundesgelder. Wie ist das denn mit den Landes- und den EU-Geldern?

Oder lässt sich Herr Musk ausschließlich vom Bund fördern?

Wann hat sich die Groko denn die Spendierhosen angezogen?

re witch of endor

"Um 14:42 von superschlau

Das Tesla ein privates Unternehmen ist wissen sie aber?
Sie können ein Unternehmer nicht vorschreiben, wo wr seine Fabrik hinstellt. Oser nur in engen Grenzen.
Und ich werde das Gefühl nicht los, dass man es ihnen eh nicht recht machen kann."

So ist es. Meckern und mosern aus Prinzip.

um 17:10 von proehi

"Wenn man sowas NEU baut, dann in eher strukturschwache regionen. Nicht in direkte nachbarschaft vom überfüllten Berlin."
Sie wissen bestimmt auch, dass für ein so großes Werk auch genügend Arbeitskräfte notwendig sind und die Verkehrsverbindungen (Autobahn, Flughafen, RE-Express von Berlin nach Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde usw. ) notwendig sind.

Tesla

Also ich habe nichts gegen Investitionen die Arbeidsplätze und hoffe auf mehr abgasfreie Autos.
Hoffen wir das es keine Ansteckungsgefahr gibt.
Noch ein Pleiteding im Brandenburger Sand brauchen wir nicht.
Wann eigentlich reißt man den Flughafen ab und baut seriös neu, die Politiker sollten zu Regress verurteilt werden.

Frontalangriff auf die deutsche Automobilindustrie?

Das Tesla Model 3 scheint bereits heute einem BMW 3 in einigen Disziplinen, z. B. bei der Fahrdynamik haushoch überlegen zu sein.
.
Die deutschen Autobauer müssen sich warm anziehen. Als ehemalige E-Auto Pioniere müssen sie nun einen beachtlichen Rückstand aufholen. Volkswagen ist mit seinem E-Antriebs-Baukasten noch am weitesten.
.
Ich glaube, dass Tesla nochmal richtig groß wird, wenn man bedenkt, dass die Akzeptanz von E-Autos exponentiell steigend sein sollte. Die Zeit spielt für Musk und E-Autos und gegen Verbrenner. Je mehr Ladestationen, desto attrativer wird das E-Auto. Was für den Kunden zählt ist Verarbeitungsqualität, Alltagstauglichkeit (Reichweite und Lademöglichkeiten) und Fahrdynamik. Letzteres ist ja bereits jetzt besser als beim Verbrenner.

Typisch Deutsch

Jetzt gibt es einmal gute Nachrichten, jedes andere Land würde sich freuen ob der vielen Arbeitsplätze und der Implementierung neuer Technologien, dann wird alles schon wieder schlecht geredet und das Haar in der Suppe gesucht! Ich würde jedem Kritiker mal einen Aufenthalt in einem armen Land verordnen wo man jeden Tag ums überleben kämpfen muss, gehts noch?

Mich amüsiert...

... die ganze Sache ungemein, und ich möchte erläutern, warum...
_
Um nicht zu prähistorisch zu werden, beginne ich beim Pferd. Dessen Domestizierung ermöglichte der Menschheit die Überwindung größerer Entfernungen ohne eigene Muskelkraft und in viel kürzerer Zeit. Dazu eignete sich das Pferd auch als Lastenzugtier. Aber es brauchte menschliche Zuwendung und Pflege, Weiden und Gras, und möglichst Hafer als Kraftfutter. Und im Zuge der Verdichtung von Städten wurde Pferdemist ein immer gößeres Problem. Das willkommenerweise gelöst wurde durch den späteren Siegeszug der Motordroschken = Automobile. Die brauchten fortan nur Tankstellen, heute kaum menschliche Zuwendung, und können auch nachts überall geparkt werden.
_
Das aber reicht heutigen Ökoaktivisten nicht mehr. Man will die modernen Pferde wieder anbinden... und zwar an Ladestromanschlüsse... sie füttern mit Strom, der angeblich wie Gras und Hafer natürlich erwächst... doch der frühere Pferdemist sind dann künftig Batterien....

Man sollte Brandenburg nicht beglückwünschen

Insider berichten von Chaos und Müllbergen in Teslas Batteriezellen-Produktion.
"Ausgelaufenes Öl verunreinigt Millionen von Batteriezellen"
"https://www.businessinsider.de/tesla-panasonic-batterie-produktion-chaos-2019-4"

15:12 von Bernd Kevesligeti

natürlich bekommt er mios. unsere politiker/innen/diverse überschlagen sich doch schon geradezu in geldversprechungen. ein werk in deutschland macht schon sinn. wir können autos bauen, im gegensatz zu murks und seinen amis.

Geschichte wiederholt sich ... ob Elan das weiß?

Wow, für Deutschland eine echte Bereicherung! Die Frage ist, ob Elan Musk wirklich weiß, worauf er sich einlässt: Anstatt in ein entwickeltes Land wie die Niederlande zu ziehen, siedelt er seine erste europäische Fabrik ausgerechnet in Deutschland an, das für seine heruntergekommene Infrastruktur bekannt ist.
Auch die Überlegung, mit Deutschland einen großen Mark für eAutos zu erschließen, könnte sich als Trugschluss entpuppen. Denn die Deutschen lieben ihre lauten “Brum Brums“ über alles. Ohne jemals in einem eAuto gefahren zu sein, wird erst einmal alles schlecht geredet. Da ist es egal, dass ein eAuto bereits heute in der Energiebilanz günstiger als ein Verbrenner ist und die Entwicklung auch erst vor 10 Jahren begonnen hat.
In vielerlei Hinsicht erinnert das an die 80er-Jahre, in denen Computer als Teufelszeug angesehen wurden. Folge: Computer- und Informationstechnologie kommt heutzutage aus Asien oder den USA. Einst entwickelte auch Siemens Computer und Mobiltelefone ...

Hoffentlich wird die Fabrik in Brandenburg gebaut.

Möglicherweise sind Kulturschocks auf beiden Seiten vorprogrammiert.
Aber nur aus Erfahrung wird man klug.
Das sieht man auch bei BER und Stuttgart 21.
"120-Stunden-Woche ist hier nicht, Elon!"
"https://www.zeit.de/arbeit/2019-11/tesla-arbeitsbedingungen-elon-musk-elektroauto-autoindustrie?cid=50481356#cid-50481356"

13. November 2019 um 17:13 von Oldtimer

" Ich kenne kein Fahrzeug aus Deutscher Produktion das so oberflächlich zusammen geschossen wird.(Spaltmasse, dichtigkeit u.s.w.)"

Dann ist doch schön, dass wir dieses Stück eines ehrgeizigen Unternehmers etwas weiter perfektionieren können.
2003 ist Tesla gestartet. 2008 hatte es das erste Auto in Serienreife. Trotz allen Widerstandes hat er weiter gemacht.
Das Elektroauto ist zwar älter als der Verbrenner, aber es ist 100 Jahre nicht weiterentwickelt worden im Gegensatz zu den Verbrennern.
Die Platzhirsche schauen verächtlich auf die Elektromobilität herab. Werben dagegen. Verzerren Fakten. Und betrügen bei der Zulassung (mit Unterstützung der deutschen Politik)

Man sollte...

... sich gelassen zurücklehnen. Denn ob TESLA oder HUAWEI oder XYZ ein neues Werk mit 10.000 Arbeitsplätzen in DE verspricht... es wird sich immer ein Landesfürst finden, der seinerseits die besten Investitionsbedingungen plus alle abgreifbaren Fördermittel verspricht... Solange es keine verbindlichen und nötigenfalls einklagbaren Verträge gibt, ist alles Schall und Rauch. Und was wäre denn, wenn der aufgeblasene E-Hype sich - über den reinen Stadtbetrieb hinaus - als unpraktikabler und unwirtschaftlicheer Flop erweist..?... und E-Automobil- u. Batteriewerker in Kurzarbeit geschckt oder gekündigt werden... zahlt dann der Steuerzahler den Gewinnausfall der Investoren...??

Geplante Tesla-Fabrik bei Berlin

Eine hervorragende Nachricht für Brandenburg, und die Menschen dort.
Es wird ja nicht bei den 7000 Arbeitsplätzen bleiben, die allein Tesla anpeilt. Zulieferbetriebe werden sich zudem dort ansiedeln, die regionale Wirtschaft wird profitieren, und einen Haufen weiterer Arbeitsplätze dort schaffen.
Steuereinnahmen werden im Zuge dessen sprudeln, Land wie die Kommunen werden davon massiv profitieren.

Leider unken hier wieder einmal die Berufspessomisten um die Wette.

Gruß Hador

18:09 von Zwicke

Für diesen hervorragenden Beitrag einen nicht enden wollenden Beifall.

17:34, smirker

>>Nur zur Erinnerung!
In Thailand hat dieses Jahr die Batteriezellenproduktion von BMW in Kooperation mit Dräxlmaier begonnen!<<

Das ist ja wunderschön. Unser Außenhandelsüberschuss wird dann ja wohl ein wenig reduziert werden.

>>Und wann nochmal soll damit in Deutschland begonnen werden?<<

Warum?

18:17, Karl Napf

>>15:12 von Bernd Kevesligeti
natürlich bekommt er mios. unsere politiker/innen/diverse überschlagen sich doch schon geradezu in geldversprechungen.<<

Wer denn?

Und wieviel wird versprochen?

Bitte Butter bei die Fische!

RE: Bernd Kevesligeti um 15:12

***Aber warum geht Tesla nach Deutschland,wo doch hier die Löhne angeblich so hoch sind(Tarifbindung) ?***

Weil nicht die Höhe der Löhne für eine Investitionsentscheidung relevant sind, sondern Produktivität und Lohnstückkosten. Ich denke, diese Begriffe sind Ihnen geläufig !

Die Frage wäre wohl eher warum gerade Brandenburg. Dort sind in der Tat die Löhne niedriger als im Westen oder Süden Deutschlands, und für den gebeutelten Osten ist dieses Werk geradezu ein Segen.

Gruß Hador

17:43 von peskler

Sie kommentieren eine Aussage von Superschlau den ich zitiert habe, um meinen Kommentar dazu im unteren Absatz beizusteuern.

RE: Superschlau um 17:24

Die Region vom Nordosten Brandenburgs bis nach Eisenhüttenstadt wird von diesem Werk profitieren, wenn Arbeitnehmer und Gewerbe bereit ist eine gewisse Stecke als Anfahrt in Kauf zu nehmen. Und diese Region ist strukturschwach !

Gruß Hador

" Meilenstein " ist ziemlich

" Meilenstein " ist ziemlich übertrieben. Tesla wird in diesem Jahr weltweit etwa 340.000 Autos ausliefern. Das ist weit entfernt von z.B. VW mit über 10 Millionen Stück. Aber natürlich sind 7 oder 10 tausend zusätzliche Arbeitsplätze, besonders auch für Brandenburg, immer ein Gewinn.

@zwicke

Wow, der heutige Pferdemist ist CO2. Außerdem ist das mit den Gäulen eine Legende. Es gab damals Straßenbahnen mit Pferden und danach die Elektrifizierung des öffentlichen Stadtverkehrs und kaum Individualverkehr. Der kam erst mit dem Absatz des Öls auf, besonders in dem USA. Die Vorgänger der heutigen Kapitalisten, die seinerzeit in den Staaten noch gewöhnliche Verbrecher waren, machten den Elektrostraßenbahnbetreibern Kaufangebote, die keiner ausschlagen konnte und verschrotteten umgehend die gekauften Gerätschaften, sodaß die Leute "Volkswagen" kaufen mußten und der Spritabsatz stieg. So die verkürzte Geschichte des Individualverkehrs. Gut, jetzt bringen Sie Musk ins Spiel und spinnen den Faden mal ein büschen weiter....Pferdemist ginge auch in der neuzeitlichen Version als thoriumverstrahlter Ackerboden, der nach den Bemühungen chinesischer Chemiegenies bei ihren Freiluftexperimenten zur seltenen Erden-Trennung für Elektromotoren und Dynamos übrigbleibt.

Ärgerlich

Wieviel Kapatzität zur Autoherstellung haben wir in Deutschland? Mit wesen Geld wird gebau und wieviel Natur wird wieder zerstört.

@18:18 von cyberacquirer

>> Da ist es egal, dass ein eAuto bereits heute in der Energiebilanz günstiger als ein Verbrenner ist und die Entwicklung auch erst vor 10 Jahren begonnen hat. <<
_
Eine Unwahrheit wird nicht wahrer, wenn man sie beiläufig in einen Satz einbaut. Seriöse Effizienzberechnungen belegen, daß ein E-Automobil inkl. aller Kostenparameter (Herstellung inkl. Batterien, Stromerzeugung u. Bereitstellung, KFZ-Energieverbrauch, Batterieentsorgung etc., weit über 100.000 KM bzw. etliche Jahre laufen müsste, um nur annähernd an die Energie- u. Umweltbilanz eines Dieselverbrenners heran zu kommen.
_
Zugegebenermaßen unbestritten ist allerdings der - wenn auch sehr teure - aber allgemein nützliche Einsatz von E-Autos auf Kurzstrecken in Städten und Ballungsgebieten. Was allerdings wieder zu neuen sozialen Problemen führt... nicht nur für Städter, sondern u.a. auch für die entlassenen Autowerker früher Produkte...

um 18:55 von Hador Goldscheitel

"Die Region vom Nordosten Brandenburgs bis nach Eisenhüttenstadt wird von diesem Werk profitieren"
Ja, wenn diesmal das Werk wie geplant tatsächlich gebaut wird. Und die Arbeitskräfte, die für die Nebenproduktion noch gebraucht werden, tatsächlich beschäftigt werden.

18:34 von Zwicke

>>Denn ob TESLA oder HUAWEI oder XYZ ein neues Werk mit 10.000 Arbeitsplätzen in DE verspricht... es wird sich immer ein Landesfürst finden, der seinerseits die besten Investitionsbedingungen plus alle abgreifbaren Fördermittel verspricht...<<

Das habe ich mir auch schon gedacht.
Spontan fiel mir Vodafone ein, die von NRW Fördermittel in Mio. - Höhe bekamen.

Nach Ablauf zog das Unternehmen weiter nach ....äh Rumänien? Ich denke schon...egal.

Bisher konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen, ob es in diesem Fall auch Fördermittel gibt. Ausschließen kann man es nicht.

In der nächsten Zeit werden wir nähere Informationen erhalten.

re von Hador Goldscheitel 18:46

Aha,Sie sprechen die Arbeitsproduktivität in Bezug zu den Lohnstückkosten an.Sie ist also hoch in Deutschland,da haben Sie recht.

Übrigens könnten sich doch auch daraus Spielräume für eine offensive Tarifpolitik ergeben.Statt dem was bis jetzt abläuft.

RE: yolo um 14:28

***Also: Es werden nur noch Privilegierte den Luxus sich leisten können; also die Elite, zu denen auch bald die Grünen gehören und sich eine Ökobilanz vorgaukeln, wenn sie in einem Tesla sitzen.***

Der Tesla Mod 3 liegt in der gleichen Preisklasse wie die Mercedes C-Klasse von Daimler, der 3er von BMW oder der A4 von AUDI.

Und diese Kfz's sollen nur für Privilegierte bzw. unsere Eliten sein ??? - das glauben Sie ja wohl selbst nicht !

Gruß Hador

Karwandler, das ist nicht

Karwandler, das ist nicht meckern aus Prinzip. Wenn man etwas deutlich besser weis, dann ist das eben so. Und wenn immer nur auf den grössten Haufen gemacht wird, bringt das Niemanden weiter. Warum willst Du schwachen Regionen nicht helfen? Stattdessen willst Du den starken immer mehr Probleme aufhalsen.
Wo glaubst Du, werden die vielen Arbeiter wohnen wollen, wenn Berlin in Rufweite ist?
Irgendwie musy man auch anderswo mal einen Anfang machen. Und bei komplettem Neustart bietet sich das gradezu an.

@19:02 von Werner40

>> " Meilenstein " ist ziemlich übertrieben. Tesla wird in diesem Jahr weltweit etwa 340.000 Autos ausliefern. Das ist weit entfernt von z.B. VW mit über 10 Millionen Stück. Aber natürlich sind 7 oder 10 tausend zusätzliche Arbeitsplätze, besonders auch für Brandenburg, immer ein Gewinn. <<
_
... aber auch nur, falls dereinst die Zugewinne für alle in der Region - Arbeiter, Handel u, Gewerbe sowie Kommunen usw. - deutlich höher sind, als die aus Landes- Bundes- u. EU-Mitteln verausgabten Fördergelder und Steuervorteile.
_
Man soll nicht unken, bevor die Kröte geschluckt ist, aber ... wann zuletzt gab es in DE eine noch heute erfolgreiche, ausländische Industrieansiedlung..?

im Prinzip hinken hier selbst moderne Konzerne schon

... dem technologischen Fortschritt hinterher. Selbst die rasanteste Globalisierung kann mittlerweile mit der Entwicklung der Arbeitswelt nicht mehr Schritt halten.
Denn Elektromobilität ist ja, wie wir alle seit geraumer Zeit wissen, schon wieder Technologie von vorgestern.
Die Euphorie ist also unbegründet. Denn zukunftsträchtige Arbeitsplätze entstehen zur Zeit bei der Entwicklung und Erweiterung von öffentlichem Nahverkehr, Gleisausbau, Wasserstoffverbrennung, Lokomotiv-, Schiffs- und Flugzeugbau ohne Verbrennung fossiler Rohstoffe usw, aber auch bei der Rückbesinnung zum gesunden Lebensstil, also Fahrradbau, Antriebe durch Muskelkraft usw.

@18:05 von Leisetreter

>> Typisch Deutsch [...] > Ich würde jedem Kritiker mal einen Aufenthalt in einem armen Land verordnen wo man jeden Tag ums überleben kämpfen muss... <<
_
Ach, da müssen Sie gar nicht weit reisen... machen Sie einfach Urlaub in den deutschen Armenvierteln bei gastfreundlichen Alleinerziehenden, Hartzern und Armutsrentnern...

Ein "Meilenstein" ist da rein gar nichts.... Autos für Reiche

Ich sehe keinen Meilenstein - in keinster Weise.
Tesla stellt Autos für Reiche her und die gesamte Umweltbilanz inkl. Energiekosten und Umweltsauerei durch den Rohstoff-Abbau Lithium, Neodym, Kobalt, Nickel, völliger Elektronik-Overkill mit Riesen-Displays ist sehr zweifelhaft ob die im Vergleich zu einem sparsamen Verbrenner überhaupt positiv ist (die Umweltbilanz).

OK, die Tesla muss man auch eher mit einem Maserati oder anderen Umweltsünden im Verbrennerbereich vergleichen - das macht es keineswegs besser.

Der Brüller von vor 2 Monaten war, dass eine fehlerhafte Software in den Teslas die zentrale Steuereiheit für bescheidene 2800€ Neupreis geschrottet hat. Zwar nur das Speicher-Modul - aber tadaaaaa - das ist festgelötet und nicht wechselbar.
Hunderttausende Steuereinheiten in den Müll. Die Umwelt dankt wirklich sehr!

@17:22 von Erich Kästner

>> Unsere Zukunft sind ÖPNV, Bahn, Fahrrad. Aber nicht Autos. <<
_
Genau... und das Schönste am Fahrrad ist, daß man morgens um 6 bei klirrender Kälte keine Windschutzscheiben freikratzen muss. Und Schnupfen und Katarrh, im Winter leicht im stinkenden OPNV einzufangen, ersäuft man dann in grünem Gesundheitstee...

re nicht superschlau

"Karwandler, das ist nicht meckern aus Prinzip. Wenn man etwas deutlich besser weis, dann ist das eben so."

Wenn ich mir selbst bescheinige alles besser zu wissen würde ich mich vielleicht auch "superschlau" nennen.

Als erstes Beispiel dafür.

Tesla Werk bei Berlin

Jetzt gibt es einen saarländischen Wirtschaftsminister in Berlin und er schafft es nicht mal, diese Arbeitsplätze ins Saarland zu holen, so wie das eigentlich geplant war. Von der saarländischen Politik ist nur zu hören, wie erfolgreich verhandelt worden ist. Passt alles ins Bild...

@19:29 von Hador Goldscheitel

19:29 von Hador Goldscheitel
RE: yolo um 14:28

//Der Tesla Mod 3 liegt in der gleichen Preisklasse wie die Mercedes C-Klasse von Daimler, der 3er von BMW oder der A4 von AUDI.

Und diese Kfz's sollen nur für Privilegierte bzw. unsere Eliten sein ??? - das glauben Sie ja wohl selbst nicht !

Gruß Hador//

Tja, was bzw. wer gilt als priviligiert? Wenn die genannten Autos der Maßstab sind, gehöre ich seit ich das Licht der Welt erblickt habe, zu den Unterpriviligierten. Macht aber nichts. Ich fühle mich nicht so und finde diese Autos totzdem toll und Neid kenne ich da auch nicht.

Gruß A-E

@18:09 von Zwicke

"Die brauchten fortan nur Tankstellen, heute kaum menschliche Zuwendung, und können auch nachts überall geparkt werden."

Was die Zuwendung betrifft, könnte man aber auf die Idee kommen, dass manch ein Autobesitzer sein Gefährt doch noch für ein Pferd hält.

"doch der frühere Pferdemist sind dann künftig Batterien...."

Nur dass die Batterien (im ursprünglichen Wortsinn) nachhaltiger sind.

(nachhaltig:
1. sich auf längere Zeit stark auswirkend
"einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen")

re zwicke

" und das Schönste am Fahrrad ist, daß man morgens um 6 bei klirrender Kälte keine Windschutzscheiben freikratzen muss. Und Schnupfen und Katarrh, im Winter leicht im stinkenden OPNV einzufangen, ersäuft man dann in grünem Gesundheitstee..."

Und mit Gehirnkatarrh kann man auch leicht ins Lächerliche ziehen, was dem denkenden Teil der Bevölkerung mehr oder weniger bewußt ist: Ohne Verkehrswende keine Chance für Klimaziele.

Kleiner Hinweis

Wer möchte kann sich mal beim ADAC informieren.
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Unter Berücksichtigung aller Faktoren, besonders dem heutigen Strommix, ist ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor bis zu einer Kilometerleistung von ca. 245.000 km
klimaneutraler als ein Auto mit Elektroantrieb.
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Wer es nicht glaubt, siehe oben.

Arbeitplätze durch Energiewende

Hier müssen wir sofort den einzigen Fachmann einschalten, der erfolgreich tausende Arbeitsplätze in kürzester Zeit vernichten kann: Peter Altmeier, CDU Minister. Er hat erfolgreich in der Solarindustrie und in der Windenergiebranche tausende Arbeitsplätze zerstört. Er wird das hier auch kurzfristig schaffen. Man könnte einen neuen Erlass rausbringen - 100 km Abstand für neue Arbeitsplätze von jeder Wohnbebauung. So häßliche Mega-Fabriken sind den Bürgen in der Nähe des Wohnortes nicht zuzumuten. Fürs Pendeln braucht man dann Autos der deutschen Automobilindustrie!

Was die allermeisten Deutschen überhaupt NICHT..

WISSEN:

Um 1900 waren in den USA 40 % aller Autos dampfbetrieben, bereits 38 %(!!) elektrisch, und nur 22% Benziner!

Hat aber langfristig betrachtet, TROTZDEM nicht besonders gut funktioniert, und ZWAR GENAU aus den gleichen Gründen wie heutzutage!

Daher halte ich persönlich Elektroautos eher für ein oekologisch korrektes und ziemlich teures Spielzeug für Angehörige der Upperclass!

@ Anna-Elisabeth + @ Zwicke

Nach 1945 waren die Menschen für jeden Pferdeapfel froh den sie auf der Straße fanden.
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Das war nämlich zusätzlicher Dünger für den Garten.
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Ob die Freude bei Batterien auch so groß ist?

Rentner können die Batterien auch nicht sammeln um die Rente zu erhöhen, da die Batterien zu schwer sind.
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Gruß
K. E.

"Giga-Factory"der Todesstoß ?

Ist die "Giga-Factory"der Todesstoß für die Deutsch Elektro Automobilität?
"Giga-Factory"
Wenn TESLA ins Herz der Deutschen Autobauer ein Werk baut, wird sich sehr schnell zeigen wie Rückständig die Deutschen E-Autos sein werden, hier wird es Hopp oder Topp heißen.

20:46 von Frank von Bröckel

wie viele Autos gab es denn um 1900 in den USA
1.000 ? oder gar weniger

@20:26 von karwandler: Wenn der ÖPNV nicht so extrem tot wäre..

Kommt man in vielen Regionen nur ein wenig außerhalb der größeren Städte ist der Schienenverkehr einfach komplett kaputt. Strecken stillgelegt, war nicht mehr rentabel. Klar - die Bahn hat sich schon lange nur die Rosinen übrig gelassen und die Preise mal richtig deftig nach oben getrieben.
Busverbindungen: Höchstens mit viel Glück Flixbus.

Und JETZT wacht man plötzlich auf wegen Klimakatastrophe und dadurch erzwungener Verkehrswende ? HA HA HA HA HA

19:30 von Superschlau

«Wenn man etwas deutlich besser weis, dann ist das eben so. Und wenn immer nur auf den grössten Haufen gemacht wird, bringt das Niemanden weiter. Warum willst Du schwachen Regionen nicht helfen?»

Mal so als Frage an den Hyperschlau im Superschlau:

Wie lief es ab mit der Entscheidung des Mr. Musk, das Werk in Brandenburg in der Nähe von Berlin bauen zu wollen? Gab es die Auswahl mehrerer Standorte mit annähernd gleicher Eignung in DEU? Warum wählte Musk so, wie er wählte?

Ist von Musk geplant, dass auch US-Manager der Fa. Tesla nach DEU kommen, wenn das Werk fertig ist? Kann es sein, dass diesen Menschen dann ein Umzug nach DEU "schmackhafter" ist, wenn der Standort nicht Dingenskirchen bei Nochniegehört ist? "Lebensqualität und so …"

Entschied sich Musk, weil er sagte:
"Prima, hier gefällt's mir super. Hier bau‘ ich. Klasse !”

Oder hätte die Bundesregierung (oder wer sonst) Musk nicht wieder ausreisen lassen sollen, bevor er nicht für Nochniegehört einen Standort versprach …?

@Superschlau, 14.42h

So ein Werk betreibt man nicht mit Ideologie, sondern mit Fachkräften.
Die sind in den strukturschwachen Gebieten dünn gesät, sonst wären es keine strukturschwachen Gebiete.

20:55 von MichlPaul

wird sich sehr schnell zeigen wie Rückständig die Deutschen E-Autos sein werden,
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oder wie rückständig E Autos sind ... !

Karwandler, dein Problem ist

Karwandler, dein Problem ist es, nicht die Zusammenhänge zu erkennen. Für Brandenburg ist das Projekt ja ganz nett, aber es zieht elend viele Probleme mit sich. Die wird aber Musk nicht lösen. Das bleibt nur wieder dem Steuerzahler vorbehalten. Von ganzheitlicher Planung brauchen wir hier nicht reden.

@reinbolt48, 14.54h

Woher wissen Sie, dass die Grünen nicht zu den Millionären gehören?
Die Abstandsregeln könnten doch von den Grünen leicht unterlaufen werden, wenn sie sich bevorzugt ihre Domizile in der unmittelbaren Nähe der Windräder gesucht hätten.
Eine Vorbildfunktion und ein schlagkräftiges Argument gegen diese Anstandsregelung.
Aber hier gilt, wie in vielen Bereichen auch, dass die Grünen vornehmlich wissen was die anderen tun sollten.
Ich möchte nicht im Dauerrauschen eines Windrades leben.

Frank von Bröckel 20.46

Um 1900 waren in den USA 40 % aller Autos dampfbetrieben, bereits 38 %(!!) elektrisch, und nur 22% Benziner!"
Ich wusste es und das zeigt, dass sich in einem freien Markt das bessere Konzept durchsetzt! Deshalb wird ja auch jetzt mit >Subventionen, Strafen und Verboten der Markt ausgehebelt, damit Viele die überteuerten Spielzeuge kaufen. Und nicht mal so funktionierts

@20:55 MichlPaul: Reine Elektromobilität wird scheitern.

Reine Elektroautos werden scheitern. Sind sie im Grunde längst.
Die Zukunft gehört einem Mix aus Wasserstoff- und Biosprit Hybriden mit günstigen und leichten Pufferbatterien von höchstens 15 kwh.
Inzwischen glauben unter den Forschern nicht mal mehr die stärksten, ehemaligen Verfechter von reinen Batterieautos, dass sie sich durchsetzen können.
Und bei Wasserstoff und Biosprit haben die deutschen Hersteller eigentlich ganz gute Prototypen und auch schon Serienfahrzeuge.

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