Ihre Meinung zu: Merkel zur Grundrente: "Irgendwann auch lächerlich"

12. November 2019 - 13:44 Uhr

Kanzlerin Merkel hat die Grundrente verteidigt. Das Thema sei ihrer Partei schon länger wichtig gewesen, sagte sie. Hätte man es jetzt nicht umgesetzt, mache man sich lächerlich. Das sieht nicht jeder in der Fraktion so.

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Kommentare

35 Jahre halbtags vs 34 Jahre ganztags

Solche Grenzen schaffen immer Verlierer und Gewinner.

Besser wäre ein Modell mit fliesenden Übergängen. Aber da eine Einigung zu finden wäre wohl noch komplizierter gewesen.

Ggf kann zukünftig ja noch nachgebessert werden wenn es darum geht soziale Härten auszugleichen.

Zudem: die Grundsicherung bleibt ja bestehen. Wer nicht in die Grundrente rein rutscht, aber unterhalb der Grundsicherung liegt, der bekommt ja trotzdem Hilfe.

Merkelrente statt Grundrente.

Mit der Art und Weise, wie Frau Merkel das Amt der Bundeskanzlerin ausübt, macht sie sich ohnehin lächerlich. Friedrich Merz hat nach der Landtagswahl in Thüringen ja richtig beschrieben, welche Wirkung Merkels Kanzlerschaft auf Deutschland hat.
Von daher wäre es besser, Frau Merkel ginge selbst in Rente - bei ihr wird es ja wohl nicht nur eine Grundrente sein.

Grundrente

Wie wollen wir denn das Ergebnis des jetzigen Kompromisses nennen und wie sollte sich die große Koalition dabei fühlen.

Ich hoffe doch , viel viel mehr als nur lächerlich.

Mir würden da noch ganz andere Begriffe zu einfallen.

Grundrente

Jetz kann ja Herr Kuban dafür sorgen, dass es in allen Bereichen Löhne gibt, mit denen man in 35 Jahren eine Rente selbst erwirtschaftet. Dann braucht er sich auch nicht mehr über Gießkannen beschweren.
Zum anderen sollte die Rente dahingehend reformiert werden, dass der nicht durch menschliche Arbeitskraft erwirtschaftete Mehrwert auch zur Rentenfinanzierung heran gezogen wird.
Das halte ich im Zeitalter der Automatisierung und Informationstechnologie für geboten.

Wow

Also 10% mehr von fast gar nichts ist jetzt ein Erfolg ?
Auch ein Witz, dass ausgerechnet die CDU sich das auf die Fahne schreiben will.

rer Truman Welt

Aus dem Artikel zitiert ->
>In Deutschland sei das Wirtschaftswachstum lange Jahre höher gewesen als das Lohnwachstum, sagte die Kanzlerin. Wenn ein Ergebnis dann aber sei, dass jemand, der 35 Jahre lang gearbeitet habe, genauso dastehe wie jemand, der keine Stunde gearbeitet habe, "dann haben Sie ein Gerechtigkeitsproblem und darauf müssen Sie eine Antwort haben"<

Ja, das ist soweit nachvollziehbar argumentiert. Aber kann das mal bitte mit konkreten Zahlen dargestellt werden?
Wie hoch ist die Grundrente in einem solchen Beispiel und wie der Unterschied zur generellen maximalen aktuellen Absicherung? Also Harth IV, Wohngeld sowie alle weiteren möglichen Unterstützungsleistungen des Staates.
Wie groß ist faktisch die Differenz - also zu dem, der 35 Jahre gearbeitet und eingezahlt hat, zu dem, der nie auch nur einen Handschlag sozialversicherungstechnisch betrachtet gemacht hat?
Hätte Frau Merkel dann konkret gerechnet auch keine Argumentationsnot mehr ? ? ?

Natürlich

Werden jetzt alle Versager zu Gewinner der einzige Verlierer sind die Rentner die 45 Jahre voll einbezahlt haben und am Ende nicht mehr haben als ...Sicher gibt jetzt Rechner die es schönrechnen anderes ist so.Beginnen wir an der Ursache, Mindestlohn zu gering in anderen Länder zum Teil 20 Euro und einmalentnahme der
Kassen, Beiträgen die regelmäßig kommen für Merkelgrüne Hobbys ,oder Sozialabkommen Türkei oder oder oder .Eine nachhaltige Lösung sieht anders aus .

Kanzlerin Merkel´s Partei war

Kanzlerin Merkel´s Partei war die Grundrente schon länger wichtig, sagte sie.

Da fragt man sich schon, warum es bis zum angedrohten Koalitionsbruch kommen musste, um das Thema
anzugehen.
Die Frau wirkt seit geraumer Zeit ideenlos und ausgebrannt. Für mich ist dies das altersstarrsinnige Gebaren der Mächtigen.

@14:05 von Bullok

>>Wie wollen wir denn das Ergebnis des jetzigen Kompromisses nennen und wie sollte sich die große Koalition dabei fühlen.

Ich hoffe doch , viel viel mehr als nur lächerlich.

Mir würden da noch ganz andere Begriffe zu einfallen.<<

Ja? Welche denn?
Ich finde den Kompromiss durchaus gelungen.

Scheinbar das Thema für ProfilNeurotiker

auf dem Rücken der Bedürftigen. Erbärmlich.

Grundrente ?

das Wort vermittelt das jeder der 35 Arbeitsjahre hat, die selbige bekommt.
Dem ist aber nicht so, Bedürftigkeit-Rente war schon das richtige Wort, so klingt es für die Außenwelt natürlich viel besser.
Im Spiegel sind gerade ein paar Rechenbeispiele zu lesen, mit den Daten die bislang durchgedrungen sind, einige fehlen wohl noch, weil auch 36 Jahre etwas ist und eine zweite Grenze über den 1950 Euro Familieneinkommen.
Wenn man was beschließt, dann sollten auch alle Daten veröffentlicht werden, damit sich jeder ein richtiges Bild machen kann.
Gerecht wird es trotzdem am Ende nicht, da haben die Kritiker schon ein wenig recht.
Das Frau Merkel etwas verteidigt, das kennen die Bürger schon, weil ja verschiedene Sichtweisen gibt, eine von Oben wo die Rente gesichert ist, und eine von unten wo sie oft nicht ausreicht.
Auf jeden Fall hat die CDU sich durchgesetzt, und die SPD ist wieder einmal auf die Knie gegangen.
Mal sehen wie es der schon stark geschrumpften SPD hilft, kleiner zu werden

Merkwürdig

Mir kommt das ganze zwischen der CDU/CSU abgesprochen vor. Mal blockiert die CSU mal blockiert die CDU sinnvolle Änderungen.

Natürlich

Wäre jetzt eine Reform nötig ,Bürgerversicherung alle ohne Ausnahme Zahlen ein und ... Nicht der einzahlt wird gleichgestellt wo über Scheinselbstständigkeit nicht eingezahlt hat oder die ....

Recht hat sie!

Ungewohnte Einlassungen der Kanzlerin.

Genau, die Politik macht sich lächerlich, wenn sie (angebliche) Vorhaben immer wieder und wieder und wieder verschiebt.

Zu beobachten bei der Klimapolitik, beim Brexit, bei der Entwicklungshilfe... und bei so vielem anderem.

In all diesen Bereichen macht sich die Politik seit Jahren komplett lächerlich.

Dass eine Kanzlerin dies auf den letzten Metern doch zu erkennen scheint, ist allerdings hervorragend.

Wenn ein Ergebnis dann aber

Wenn ein Ergebnis dann aber sei, dass jemand, der 35 Jahre lang gearbeitet habe, genauso dastehe wie jemand, der keine Stunde gearbeitet habe, "dann haben Sie ein Gerechtigkeitsproblem "
So weit völlig richtig! Nur ist die Grundrente so auch nicht gerecht, weil sie Vermögende, die aus Kalkül niedrige Einzahlungen in die GRV und dafür private Altersversorgung betrieben ebenso Sozialleistungen gewährt. Das Grundproblem sind gebrochene Lebensläufe und zu niedrige Löhne. Daran ändert die Symptombekämpfung nichts.

"Dass wir in der vierten

"Dass wir in der vierten Legislaturperiode vor die Menschen ziehen und sagen, pass mal auf: Aber beim nächsten Mal kommt bestimmt die Grundrente, damit machen sie sich irgendwann auch lächerlich."

Wenn man das Wort "Grundrente" einfach durch das Wort "Soliabschaffung" ersetz, geht das aber offenbar ganz famos!
Und man kann sich danach sogar immer noch wundern, warum die Menschen das Vertrauen in solche Parteien verlieren!

Ich plädiere für den Namen...

...Erbärmlichkeits-Rente, das ist
das "Erbarmen" dann genauso drin,
wie dessen unwürdiges Gegenteil!!

Natürlich

Wäre jetzt eine Reform nötig ,Bürgerversicherung alle ohne Ausnahme Zahlen ein und ... Nicht der einzahlt wird gleichgestellt wo über Scheinselbstständigkeit nicht eingezahlt hat oder die ....

Und weil das Thema der Union

so wichtig war, hat die SPD so lange Überzeugungsarbeit leisten müssen?
Ich vermute mal die Union will jetzt ganz schnell dieses Abkommen (wie schon oft) unter ihrerem Titel vermarkten. Und die Meckerer spielen den obligatorischen "bad Boy" um die Konservativen bei Laune zu halten.

Nachbarn können es schon lange besser.

Was will man hier dem Bürger als großen Wurf verkaufen?

Eine verworrene Sache ohne richtiger Lösung.

Verd... holt euch die 150 Milliarden von den Schmarotzern dieses Landes und macht was anständiges daraus.

Ist das denn so schwer?
Wenn ja dann gebt den Job anderen die sich trauen.

Sehr geehrter Her Kuban, ich

Sehr geehrter Her Kuban, ich empfehle eine ausgiebige und intensive Lektüre der Geschichtsbücher. Da steht tausendfach genau beschrieben, was Gesellschaften zu erwarten hat, deren Großteil der Bevölkerung nichts mehr zu verlieren hat, weil das Wasser bis zum Hals steht. Eine Ihrer wichtigsten Aufgaben als Berufspolitiker wird es sein Herr Kuban, sich darüber klar zu werden, dass der soziale Friede nicht Bestandteil der menschlichen DNS ist.

Merkel zur Grundrente:"Irgendwann auch läch....

Da hat die Bundeskanzlerin eine Wahrheit ausgesprochen:"In Deutschland war lange Jahre das Wirtschaftswachstum höher,als die Lohnentwicklung".

Und außerdem auch die Entwicklung der Arbeitsproduktivität höher als die prozentualen Lohnsteigerungen.
Jetzt könnten sich doch mal Gewerkschaften diesen Satz zu Herzen nehmen und eine offensivere Tarifpolitik betreiben.Aber das wird eher nicht....

Der Staat gebe das Geld,wie aus einer Gießkanne aus?

Abgesehen davon, um bei dem Bild zu bleiben, die Kosten des Haushalts zu den Einnahmen, dem Restwasser einer geleerten Gießkanne entspräche, ist der Einwand von Teilen der Union nicht durchdacht!
Was erwarten Sie denn von Ihrer armen Bevölkerung? oder was glauben Sie, könnte die arme Bevölkerung zur Gesellschaft beitragen?
Geldgewinn können Sie von Menschen im Ruhestand nicht erwarten. Wohl aber können Sie deren Loyalität gewinnen!
Wenn Sie hart zu ihrer armen Bevölkerung sind, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Menschen diese Härte anderen Menschen weitergeben! Sind Sie großzügig, werden diese Menschen toleranter. Es ist richtig, die Bürger geben weiter, was der Staat beispielhaft ausübt.

um 12:46 von Adeo60 ; Vorgängerthread

Habe leider keine falschen Zahlen, denn 2 % von BIP werden von der CDU langfristig für Rüstung angestrebt.
Somit ist das Unchristliche dieser Partei wirklich in den von mir genannten Dimensionen vorhanden.
Und generell zum Thema Generationengerechtigkeit:
Die nachfolgende Generation wird nicht nur die Grundrente stemmen müssen, sondern auch den Wehretat, die künftigen Auslandseinsätze der Bundeswehr, die vergleichsweise exorbitanten Altersbezüge der Politiker und Beamten und die verspielten Milliarden der CumCum und CumEx nachfinanzieren müssen, die vom schlafmützigen Finanzminister Schäuble dem Staat verloren gegangen sind.
Und dabei sind die größten finanziellen Risiken der CDU Politik noch nicht einmal genannt.

Lächerlich sind so manche Diskussionen

Menschen, die 35 Jahre lang sozialversichert gearbeitet haben und unterhalb einer minimalen Rente liegen sollten automatisch aufgestockt werden ohne, dass da groß nachgefragt wird.

"Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, erneuerte seine Kritik. Aus seiner Sicht gibt der Staat das Geld "mit der Gießkanne" aus."

Dass die Bürger vorher den Staat gegossen haben interessiert so manchen Jungpolitiker nicht wie es aussieht.

"Man wisse, dass 60 Prozent der Wähler 2021 über 50 Jahre alt sein werden. "Da haben wir ein bisschen das Gefühl, dass für die bei immer neuen Rentengeschenken durchaus Politik gemacht wird.""

Seit Jahren ist im Wahlkampf zum Bundestag immer die Rente ein Wahlkampfthema und jedes Mal gewinnen die, die am Meisten Versprechen. Wo war der Mensch in den letzten 32 Jahren?

Wie man das Finanziert weiß ich nicht, ich hab ja auch die Schenkungsparteien nicht gewählt die, trotz Wissen über die demographische Entwicklung, immer wieder für Sonderzahlungen warben.

Wie kann man Wichtigkeit messen?

Natürlich ist das Thema "Grundrente" der CDU ENORM wichtig! Wie wichtig es ist, erkennt man daran, dass das Thema schon seit 8 Jahren durchgekaut wird. Dagegen waren die Diätenerhöhungen gaaaaanz unwichtig, was man daran erkennen kann, dass die RatzPatz verabschiedet wurden und fortan vollautomatisch laufen.

Merkel zur Grundrente: "Irgendwann auch lächerlich"

"Auch der Chef der Jungen Union (JU), Tilman Kuban, ist weiter nicht überzeugt von der Grundrente. Aus seiner Sicht gibt der Staat das Geld "mit der Gießkanne" aus."
Ja, er macht sich wirklich lächerlich mit seinen Argumenten zur Grundrente. Und er will wahrscheinlich mal als Politiker in die Politik gehen, wie schon viele vor ihm.

Wann wäre eine Grundrente gerecht ?

Wenn jeder einen bestimmten Prozentsatz aller seiner Einkommen in einen Topf einzahlen würde und dann auch alle aus diesem Topf eine Grundrente von bspw. 1000 € bekommen würden, wäre das mit einem relativ kleinen Prozentsatz zu machen. Wer mehr und gut verdient kann privat vorsorgen und nicht wie jetzt, dass die Niedriglöhner privat vorsorgen sollen. Wovon denn ? Aber zu dieser Logik reicht es bei unseren Politikern ja leider nicht ! Außerdem wollen Sie (und vermutlich auch die Beamten) nicht auf ihre Privilegien verzichten.
Dann wäre die Rente eine echte Sozialpflichtversicherung, bei der manche natürlich weniger herausbekommen als sie einzahlen und umgekehrt. Wie bei jeder Risiko-Pflichtversicherung weiß man zu Beginn (des Berufslebens) nicht, auf welcher Seite man am Ende stehen wird.

Formel nicht gefunden

Als ob es eine Formel gäbe, die man nicht finden könnte. Es gibt Beispiele aus der Schweiz und Österreich. Die würden hier alle nicht funktionieren, weil das gesamte Sozialsystem nicht mehr auf festen Beinen steht.

Die Ausplünderung der Rentenkassen hat System, schon unter dem ersten Bundeskanzler Adenauer wurden die Beitragszahler der Rentenversicherung ausgeplündert. Unter dem Willy Brandt, dem SPD Kanzler wurde, dann mit System geplündert. Bis zu Wiedervereinigung Deutschland sind rund 120 Milliarden DM aus den Rentenkassen in den Staatshaushalt geflossen. Es gibt mittlerweile nichts mehr auszuplündern.
Jetzt tut man so als hätte man die Heilung gefunden. An Lächerlichkeit ist das nicht mehr zu überbieten.

re tias

"Beginnen wir an der Ursache, Mindestlohn zu gering in anderen Länder zum Teil 20 Euro"

Völliger Unsinn. Den höchsten Mindestlohn in der EU hat Luxemburg mit nicht ganz 12 Euro. Sonst in den wohlhabendsten Ländern zwischen 9 und 10 Euro.

man staunt nur noch

wenn man die begründung von Frau Dr. hört.
da wird ein popanz durchs dorf gejagt, um von der eigenen unfähigkeit abzulenken. und im hintergrund droht schon wieder die transaktionssteuer, ein steckenpferd jedes socialisten. damit wird aber die vorsorge fürs alter noch weiter ad absurdum geführt, alles was diese regierung erreicht hat, ist i, ihre versprochenen wahlgeschenke unters volk zu werfen, ohne sinn und verstand

re hartmut der lästige

"Wenn jeder einen bestimmten Prozentsatz aller seiner Einkommen in einen Topf einzahlen würde und dann auch alle aus diesem Topf eine Grundrente von bspw. 1000 € bekommen würden, wäre das mit einem relativ kleinen Prozentsatz zu machen."

Dann rechnen Sie das mal durch und wir schauen, bei welchem "kleinen Prozentsatz" das dann liegt.

14:23 rossundreiter

"Ungewohnte Einlassungen der Kanzlerin....."

"Genau die Politik macht sich lächerlich wenn sie Vorhaben immer und immer wieder verschiebt."
Aber das Ankündigen und dann ruhen lassen war doch das Markenzeichen der 15 jährigen Kanzlerschaft unter Frau Merkel. Sie war schon Umweltministerin und Familienministerin vor ihrer Kanzlerschaft und ist ihnen irgendwas aus dieser Zeit in Erinnerung.

@ karwandler

„re tias

"Beginnen wir an der Ursache, Mindestlohn zu gering in anderen Länder zum Teil 20 Euro"

„Völliger Unsinn. Den höchsten Mindestlohn in der EU hat Luxemburg mit nicht ganz 12 Euro. Sonst in den wohlhabendsten Ländern zwischen 9 und 10 Euro.“

Da haben sie voll und ganz Recht karwandler.
Selbst wenn man Außerhalb der EU guckt, nicht mal Norwegen hat 20 Euro, sondern umgerechnet ungefähr 18 Euro, in Norwegen sind die Löhne aber auch generell ca. dreimal so hoch wie bei uns.

14:34 Kevesligeti

"Jetzt könnten doch die Gewerkschaften......"

Eine Gewerkschaft ist nur dann stark wenn sie genug Mitglieder hat die bereit sind für ihre Sache auch zu kämpfen.

@14:40 von Hartmut der Lästige

>>...Die nachfolgende Generation wird nicht nur die Grundrente stemmen müssen, sondern auch den Wehretat, die künftigen Auslandseinsätze der Bundeswehr, die vergleichsweise exorbitanten Altersbezüge der Politiker und Beamten ...<<

Selbstverständlich müssen die Steuerzahler diese Altersbezüge zahlen, schließlich handelt es sich ja hierbei auch um lebenslange Staatsbedienstete, die zeitlebens auf Bezüge verzichten, damit diese als Alterspensionen weitergezahlt werden können. Was daran exorbitant sein soll, verstehe ich nicht.

@Bernd Kevesligeti

>>Jetzt könnten sich doch mal Gewerkschaften diesen Satz zu Herzen nehmen und eine offensivere Tarifpolitik betreiben. Aber das wird eher nicht....<<

Das wird nichts werden, die Gewerkschaften, die sowas verwirklichen können haben keine Macht mehr.

Dadurch, dass sie in den letzten 30 Jahren bei jeder Verschlechterung der Arbeitsbedingungen mitgespielt haben, unabhängig von der aktuellen Wirtschaftslage, hat sie ihre Mach gekostet.

Genau wie bei der SPD fühlen sich die Menschen von den Gewerkschaften nicht mehr vertreten.

Ich als relativ junger Arbeitnehmer, habe mir mal die Altverträge aus den späten 80ern /frühen 90ern angesehen und alles was danach kam....

Die Entwicklung macht einen einfach wütend.

Warum zum Geier kämpfen die Gewerkschaften z.B. nicht mit härtesten Bandagen für die Abschaffung der Sachgrundlosen Befristung, welche unser Sozialgefüge total ruiniert.

50% aller neuen Arbeitsplätze sind befristet... wie bitteschön soll man sich da eine Zukunft aufbauen?

Merkel redet Quatsch

Die Grundrente mit Bedürftigkeitsprüfung war im Koalitionsvertrag vereinbart und genauso hätte sie umgesetzt werden müssen ohne die Frechheit der SPD ohne Prüfung. Da gab es nichts mehr nachzuverhandeln sondern nur noch umzusetzen. Die Union hag sich von der SPD am Nasenring vorführen lassen

@15:08 von Hartmut der Lästige

>>Wenn jeder einen bestimmten Prozentsatz aller seiner Einkommen in einen Topf einzahlen würde und dann auch alle aus diesem Topf eine Grundrente von bspw. 1000 € bekommen würden, wäre das mit einem relativ kleinen Prozentsatz zu machen. Wer mehr und gut verdient kann privat vorsorgen und nicht wie jetzt, dass die Niedriglöhner privat vorsorgen sollen. Wovon denn ? Aber zu dieser Logik reicht es bei unseren Politikern ja leider nicht ! Außerdem wollen Sie (und vermutlich auch die Beamten) nicht auf ihre Privilegien verzichten.<<
Jeder kann privat vorsorgen. je nach Geldbeutel der eine mehr, der andere weniger.
Fänden Sie es gerecht, wenn jemand mit sehr hohem Einkommen, sich jegliche private Altersvorsorge leisten kann und zusätzlich auch noch Geld aus der gesetzlichen R-Versicherung bekäme? Oder anders herum, einen höhen Prozentanteil in eine RV einzahlt, aus der man einen vergleichsweise niedrige Rentenauszahlung erhält? Ich nicht.
Beamte bleiben Staatsbedienstete ein Leben lang.

Dobrindt zum Jammern

Dobrinth will mit dem Hinweis auf „Jammerlappen“ bei der SPD davon ablenken, dass dieses wichtige Thema Grundrente (in der Hauptsache betrifft dies benachteiligte Frauen!) eben von der SPD angeschoben und letztlich auch durchgesetzt wurde. Von der CSU wäre da ohnehin nicht viel zu erwarten gewesen.

@Martinus 14.03

Sehr treffend bemerkt.

@ Hartmut der Lästige

>>...Die nachfolgende Generation wird nicht nur die Grundrente stemmen müssen, sondern auch den Wehretat, die künftigen Auslandseinsätze der Bundeswehr, die vergleichsweise exorbitanten Altersbezüge der Politiker und Beamten ...<<

Ihr Beitrag zeigt nur, dass sie von der Besoldung der Beamten keine Ahnung haben. Denn vor den „exorbitanten“ Altersbezügen steht der Verzicht

15:26 von karwandler

Hatte ja geschrieben, dass der prozentuale Beitrag von allen Einkünften erhoben werden sollte. Dafür würden dann die Rentenbeiträge wegfallen und die Arbeitgeber würden dann statt den Arbeitgeberbeitrag zur Rente einen entsprechenden Beitrag in die gemeinsame Kasse einzahlen.
Auch müssten Bund, Länder und Kommunen für ihre Beamten einen entsprechenden Vorsorgebeitrag permanent einzahlen und nicht wie momentan es weitgehend in die Zukunft zu verschieben und somit immense Schuldenberge für zukünftige Generationen aufbauen. Wenn Sie das alles berücksichtigen, dürften Sie auf einen Beitrag von weit unter 350 €/mtl kommen, bei gleichzeitigem Wegfall der Rentenbeiträge. Genauere Zahlen liegen mir leider nicht vor.
Meine persönlichen Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung lagen jedenfalls deutlich darüber.

Auch die CDU...

...hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, wenn sie glaubt, dass sie nach Belieben ein Projekt der SPD verhindern und verwässern kann, dann es aber in aller Öffentlichkeit als den eigenen Erfolg verkaufen will, weil sie was Gutes getan hat, aber auch wieder nicht zu viel Gutes....

Wer soll das verstehen, welcher Wähler soll davon satt werden?

Im Grunde hat die schwere Geburt der Grundrente vor allem gezeigt, wie hoch das hohe Ross der CDU immer noch ist und wie selbstverständlich der Wähler zufrieden mit ihren Taten zu sein hat.

Da ist Frau Merkel mit ihrer Kritik ihrer Partei mehr als eine Armlänge voraus, da kann sich Herr Kuban noch so sehr als die Spitze der Bewegung inszenieren.

Merkel zur Grundrente...

Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, erneuerte seine Kritik. Aus seiner Sicht gibt der Staat das Geld "mit der Gießkanne" aus.
###
Klar, der Staat verteilt das Geld mit der Gießkanne ! Beispiele hierfür gibt es doch zu genüge. Eurorettung, Bankenrettung, Rüstungetat oder Steuerverschwendung in ganz großen Stil. Wenn Herr Kuban vorher überlegt hätte was für Schwachsinn er von sich gibt, wäre er vieleicht selber darauf gekommen wie diese Rente zu finanzieren ist. Und zu Frau Merkel: Wenn sie die Grundrente nun verteidigt, warum hat sie die nicht schon zu Beginn ihrer Amtzeit eingeführt. Nun muß sie mit den Verdacht leben diesen Kompromiss nur gemacht zu haben, um ihre Amtszeit zu retten !

Verschlafen

Frau Merkel hat ihre eigene Politik verschlafen.
Warum fällt ihr erst jetzt auf, dass das Lohnniveau in den letzten Jahren gesunken ist?
Warum hatte sie sich nicht schon vor Jahren für eine Mindestrente eingesetzt?

Das ist einer der Gründe warum ich Frau Merkel nicht als meine Kanzlerin ansehe und lieber NICHT wählen gehe.

Frau Merkel: Sie haben ihre eigene Politik verschlafen

@13:57 von vriegel

„35 Jahre halbtags vs 34 Jahre ganztags
Solche Grenzen schaffen immer Verlierer und Gewinner.
Besser wäre ein Modell mit fliesenden Übergängen. Aber da eine Einigung zu finden wäre wohl noch komplizierter gewesen.“
Lieber User, ich bin begeistert - mal konstruktive Kritik und anerkannt, dass es ein Kompromiss ist. Ich wäre auch für fließende gerechtere Übergänge und hoffe auf die Zukunft! Im Gegensatz zu dem hier oft undifferenzierten Merkel Bashing ist Ihr Kommentar ein Meilenstein. Kein Wunder, dass nicht durchdachte, nur oberflächliche Kritik an der Politik abprallt...
Alle die hier der CDU (ich bin übrigens kein Fan, da zu unsozial) Verhinderung vorwerfen: Im Koalitionsvertrag stand Bedürftigkeitsprüfung, was ja sinnvoll ist, da es ja nachfolgende Generationen zahlen müssen... erstaunlich, das in diesem Fall noch niemand der GroKo „Wahlbetrug“ vorgeworfen hat... Dabei sollten eben Kompromisse in Koalitionen Routine sein - eben kein „Wahlbetrug“!!!

15:36 von Clemens Jacobs

Sie finden die monatlichen Pensionsbezüge von um die 12.000 € für manche Ex -Politiker nicht exorbitant ?
Nenne jetzt bewusst keine Namen.
Und bei den Beamten, die unbestreitbar eine großzügigere Altersversorgung genießen und bereits nach nur 5 Jahren einen Anspruch auf das nahezu Doppelte der Grundrente haben, kommt erschwerend hinzu, dass die Arbeitgeber das zurückbehaltene Gehalt eben meist nicht zur Altersversorgung anlegen, sondern die riesige Aufgabe zukünftigen Steuerzahlern hinterlässt.

@ Hartmut der Lästige

„Die ... geringeren Grundgehälter der Beamten gegenüber den Grundvergütungen der Arbeitnehmer werden .. als Beitragsleistung der Beamten für ihre Versorgung angesehen". Ähnlich auch das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom März 2002.“

Über 80% der Beamten haben ein abgeschlossenes Studium vorzuweisen. Diese Zahl ist bei Angestellten deutlich niedriger. Renten und Pension zu vergleichen ist nicht ansatzweise seriös, wird aber von einigen Stammtischlern trotzdem gerne gemacht

@jukep 15.34

Eine Gewerkschaft ist nur dann stark wenn sie genug Mitglieder hat die bereit sind für ihre Sache auch zu kämpfen."
Das stimmt und leider ist der Organisationsgrad immer niedriger. Wie sollen da auskömmliche Löhne durchgesetzt werden? Aber es ist typisch, dass man Andern den Kampf überlässt und nur beim Verteilen dabei sein will. Eigenverantwortung ist mittlerweile rar geworden-lieber lamentiert man und schreit nach "dem Staat", im Großen wie im Kleinen

@ Hartmut der Lästige

"Wenn jeder einen bestimmten Prozentsatz aller seiner Einkommen in einen Topf einzahlen würde und dann auch alle aus diesem Topf eine Grundrente von bspw. 1000 € bekommen würden, wäre das mit einem relativ kleinen Prozentsatz zu machen."

Das gibt es in vielen Ländern - allerdings ist der Satz dann oft niedriger.
Würde man in Deutschland wirklich alle Einkommen heranziehen (auch die Renten selbst) um eine Rente in Höhe von 1.000€ zu finanzieren, lägen wir nach meiner Berechnung bei einer Abgabe von ca. 8,5%.
(Basis: 82 Mio Einwohner, 24 Mio Rentenbezieher; Durchschnittseinkommen 3.455,67€ Brutto/Monat)

14:18 Uhr von tias

„Beginnen wir an der Ursache, Mindestlohn zu gering in anderen Länder zum Teil 20 Euro“
Faszinierend, wie immer mit Halbwahrheiten argumentiert wird... Kennen Sie das Lohnniveau in Ländern mit leider nur fast so hohem Mindestlohn? Wäre wirklich schön, wenn man sich das überall leisten könnte...! Nicht Alles im Netz glauben...
Mindestlohn aus Norwegen, Rentenniveau aus Österreich... u.v.m. wird hier genutzt um daraus Kritik basteln und Alles schlecht zu reden... ich mach mir die Welt, wie Sie mir gefällt... dabei beneiden uns die meisten Länder!

15:42 von Clemens Jacobs

Zitat:"Fänden Sie es gerecht, wenn jemand mit sehr hohem Einkommen, sich jegliche private Altersvorsorge leisten kann und zusätzlich auch noch Geld aus der gesetzlichen R-Versicherung bekäme? Oder anders herum, einen höhen Prozentanteil in eine RV einzahlt, aus der man einen vergleichsweise niedrige Rentenauszahlung erhält? Ich nicht.
Beamte bleiben Staatsbedienstete ein Leben lang." Leider !

Ja, ich fände das gerecht und vor allem auch sozial !
Ist doch bei der Krankenversicherung ähnlich, wenn sie gesund sind und leben, zahlen sie für andere die chronisch krank sind oder ungesund leben. Können Sie auch ungerecht finden, bis Sie ein Unfall oder Krankheit erwischt für die dann andere haften müssen.

@15:49 von Hartmut der Lästige

>>...Auch müssten Bund, Länder und Kommunen für ihre Beamten einen entsprechenden Vorsorgebeitrag permanent einzahlen und nicht wie momentan es weitgehend in die Zukunft zu verschieben und somit immense Schuldenberge für zukünftige Generationen aufbauen...<<
Da kommt doch letztlich genau das selbe heraus. Ob der Anteil, der nun weniger ausgezahlt wird in eine Versicherung gesteckt wird, oder dann gezahlt wird. Wenn damit ein Schuldenberg (woher) entstehen soll, dann ist es doch wurscht, ob er jetzt oder später entsteht.

16:03 von WiPoEthik

Der Betrag wäre vermutlich sogar noch geringer, da alle Einkunftsarten und auch Arbeitgeberanteile berücksichtigt werden könnten !

@15:42 von Clemens Jacobs

"Jeder kann privat vorsorgen. je nach Geldbeutel der eine mehr, der andere weniger.
Fänden Sie es gerecht, wenn jemand mit sehr hohem Einkommen, sich jegliche private Altersvorsorge leisten kann und zusätzlich auch noch Geld aus der gesetzlichen R-Versicherung bekäme?"

Genau das ist doch die aktuelle Situation.

Ist das nicht die aktuelle Situation? Die Problematik ist doch, dass diejenigen die zusätzliche Altersvorsorge am dringendsten bräuchten sich diese am wenigsten leisten können.

re von Deeskalator 15:37

Da haben Sie recht.Aber es wäre möglich,wenn es nur gewollt würde.Einige kleine Gewerkschaften tun es ansatzweise.
Aber wenn man in Denkschablonen des Komanagement verhaftet bleibt und lieber von den Medien gelobt werden,ja dann wird daß nichts.

15:48 berelsbub

"an Hartmut der Lästige: vor den exorbitanten Altersbezügen steht der Verzicht...."

aha aber sie kennen schon den Unterschied zwischen den verbeamteten Lehrern und den "nur" angestellten Lehrern.

@15:58 von Hartmut der Lästige

>>Sie finden die monatlichen Pensionsbezüge von um die 12.000 € für manche Ex -Politiker nicht exorbitant ?..<<
ich wüsste nicht, welche Ex-Politiker über so hohe Alters-Bezüge verfügen.
Außerdem würde ich das im Vergleich zu einem Manager eher als sehr gering ansehen.

>>Und bei den Beamten, die unbestreitbar eine großzügigere Altersversorgung genießen und bereits nach nur 5 Jahren einen Anspruch auf das nahezu Doppelte der Grundrente haben, kommt erschwerend hinzu, dass die Arbeitgeber das zurückbehaltene Gehalt eben meist nicht zur Altersversorgung anlegen, sondern die riesige Aufgabe zukünftigen Steuerzahlern hinterlässt.<<
Da die Bezüge von beamten sowieso aus Steuergeldern bezahlt werden, da es ja Staatsbedienstete sind, ist das völlig egal, ob das angespart wird, oder eben später max. 71% der Bezüge aus Steuergeldern gezahlt werden. Es muss nichts angespart werden. Somit gibt es auch keine riesigen Aufgaben für zukünftige Steuerzahler.

Grundrente

Hallo, warum klappt es in den Nierderlanden so gut und bei uns nicht?Siehe folgendes:https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/grundrente-in-holland-funktioniert-worueber-deutschland-noch-diskutiert_id_11258874.html

@16:09 von Hartmut der Lästige

Basis für das Einkommen meiner Berechnung war das Bruttonationaleinkommen pro Kopf. Da sind bereits alle Einkunftsarten enthalten.

@ jukep

„aha aber sie kennen schon den Unterschied zwischen den verbeamteten Lehrern und den "nur" angestellten Lehrern.“

Ja, die einen sind verbeamtet, die anderen sind es nicht

Ich stimme ihr zu

Ich bin zwar kein Merkel- Fan, aber in diesem Fall hat sie an die Nörgler, Meckerer, Erbsenzähler und Neidhammel in ihrer Partei die richtigen Worte gerichtet.

@16:06 von Hartmut der Lästige

>>...Beamte bleiben Staatsbedienstete ein Leben lang." Leider !<<

Weshalb "leider"? beamte haben genügen Nachteile gegenüber Nicht-Beamten!
Was Sie hier führen möchten, ist eine unsägliche Neiddebatte.

>>Ist doch bei der Krankenversicherung ähnlich, wenn sie gesund sind und leben, zahlen sie für andere die chronisch krank sind oder ungesund leben. Können Sie auch ungerecht finden, bis Sie ein Unfall oder Krankheit erwischt für die dann andere haften müssen.<<

Und auch hier passt das Beispiel nicht, denn auch hier gibt es eben freiwillig versicherte ab einer Bemessungsgrenze. Wie bei der Rentenversicherung auch.

@IckeDette - 14:48

Artikel-Zitat:
"Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, erneuerte seine Kritik. Aus seiner Sicht gibt der Staat das Geld "mit der Gießkanne" aus."

Sie dazu:
|| Dass die Bürger vorher den Staat gegossen haben interessiert so manchen Jungpolitiker nicht wie es aussieht. ||

Wenn Sie sich die überschaubare Vita dieses jungen Mannes ansehen, hat bei ihm so etwas wie Berufsleben nicht stattgefunden.
Er hat zwar Rechtswissenschaften studiert, hat aber bei Aufbau und Funktion der Rentenversicherung entweder gefehlt oder das Thema im Bereich des Rudimentären angesiedelt.

Sonst wüsste er, dass die Rentenkasse kein Selbstbedienungsladen ist und Renten nicht mit der Gießkanne verteilt werden sondern erworbene Ansprüche aus Beiträgen eines langen Arbeitslebens sind.
Aber mit dieser Einstellung ist er in der richtigen Partei gelandet, weil das dort jahrelang nur Nischenthema war und ihm im Zuge der jetzigen Befassung wie Neuland vorkommen wird.

Tja...

...die "Experten" beziffern die Zusatzkosten
dieses zur Diskussion stehenden Pakets auf
ca 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.
Darüber wird jetzt knapp ein 3/4 Jahr gerungen.

Seit 2015 und in den Folgejahren bis heute und in
unabsehbare Zukunft, sind je nach Quelle Kosten von
30-45 Milliarden pro Jahr zu bezahlen.
Darüber wurde und wird nie gerungen.

Was soll also ein normaler, rechtstreuer Mensch von diesen
Beschlüssen und Parlamentariern halten?
Die Antwort kann jeder für sich selbst geben.

@16:10 von WiPoEthik

>>Ist das nicht die aktuelle Situation? Die Problematik ist doch, dass diejenigen die zusätzliche Altersvorsorge am dringendsten bräuchten sich diese am wenigsten leisten können.<<

Deshalb ja auch die Grundrente.
Mit einem anderen System stellen Sie das Leistungsprinzip infrage.

16:16 von WiPoEthik

Richtig, aber nicht die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber.

@16:15 von Clemens Jacobs

"Da die Bezüge von beamten sowieso aus Steuergeldern bezahlt werden, da es ja Staatsbedienstete sind, ist das völlig egal, ob das angespart wird, oder eben später max. 71% der Bezüge aus Steuergeldern gezahlt werden. Es muss nichts angespart werden. Somit gibt es auch keine riesigen Aufgaben für zukünftige Steuerzahler."

Ich sehe das anders. Beamte erhalten durch ihren Dienst Ansprüche die sie künftig in Form ihrer Pension geltend machen. Es wäre absolut verursachungsgerecht die Mittel für die Ansprüche beseite zu legen sobald sie entstehen. Dann würden die Babyboomer für die Babyboomer zahlen und Generation-X für die Generation-X.

Keine Rücklagen zu bilden verschleiert lediglich die Verbindlichkeiten des Staates und schränkt Handlungsspielräume künftiger Generationen ein.

Auf die 35 Jahre werden m.W.

Auf die 35 Jahre werden m.W. Kindererziehungszeiten und ( Schul - ) Ausbildungszeiten angerechnet. Da können dann schon <20 Jahre rentenversicherungspflichtige Arbeit reichen.

@16:27 von WiPoEthik

Es ist völlig irrelevant, ob etwas angespart wird, oder nicht. Es wird immer aus Steuermitteln finanziert.
Es wäre etwas anderes, wenn die Ruhebeamte nie sterben würden, dann würden die Ausgaben immer höher werden. So schwanken sie nur, je nach Zahl der Beamten und Ruhebeamten.

Bei Rentner sieht das anders aus, da die Bezüge aus der Wirtschaft generiert werden. Da haben Sie recht, müsste das System so sein. War es ja auch mal. Aber um dahin zurück zu kommen, müsste man eine ganze Generation überspringen, oder doppelt einzahlen.

16:20 von Clemens Jacobs

Das Beispiel mit der Krankenversicherung passt sehr gut, denn in die "Freiwillige" KV dürfen ja nur "Privilegierte".
Zum "Leider" bei Beamten. Ich kenne zwei Fälle von beamteten Lehrer, die schon zur Hälfte ihres Arbeitslebens dieses nicht mehr ausgefüllt haben (1x Alkoholproblem), aber auf Grund ihres Beamtenstatus zum Schaden der Kinder noch über Jahrzehnte eine Planstelle besetzen konnten und nun auch noch eine Pension beziehen, die über dem liegt, was ich nach meinem Arbeitsleben, in dem ich bis auf die ersten paar Jahre immer weit über der Beitragsbemessungsgrenze verdient habe, an Rente beziehe.
Das finde ich unnötig zu Lasten der Steuerzahler.
Neiden tue ich es Ihnen nicht, denn ich persönlich habe finanziell ausgesorgt.

@16:25 von Hartmut der Lästige

WiPoEthik: "Basis für das Einkommen meiner Berechnung war das Bruttonationaleinkommen pro Kopf. Da sind bereits alle Einkunftsarten enthalten."
Hartmut der Lästige:
"Richtig, aber nicht die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber."

Das stimmt - die sind allerdings auch kein Einkommen. Unternehmensgewinne sind im Bruttionationaleinkommen jedoch enthalten und wären damit ebenfalls besteuert. Das auf die Lohnnebenkosten aufzuschlagen wäre m.E. eine Doppelbesteuerung. Aber ich denke das sind Details. Es ging mir nur um einen ungefähren Überschlag damit man abschätzen kann man am Ende eher bei 2% oder 20% landen würde.

16:17 berelsbub

"Ja die einen sind......"

Genau und die "nur" Angestellten werden um wieviel jetzt besser bezahlt als die verbeamteten Kollegen? (Weil sie schreiben ja Beamte werden schlechter bezahlt oder müssen verzichten). Und wie fallen die (Unterschiede) "Pensionen" aus zwischen den verbeamteten Lehrern und den "nur Angestellten?

dass jemand, der 35 Jahre lang gearbeitet habe,

genauso dastehe wie jemand, der keine Stunde gearbeitet habe,
.
da gäbe es dann auch die Möglichkeiten zu hinterfragen,
weshalb der überhaupt was kriegt
zugegeben in unserer Gesellschaft wo es unpopulär geworden ist
Leistung zu erbringen, nur fordert

es ja gegen seine Menschenwürde verstößt zu arbeiten
aber es total in Ordnung anderen ihr erarbeitetes nicht nur zu neiden
sondern wegnehmen
eine unmögliche Frage

die Grundrente stand im Koalitionsvertrag

nur mit dieser Bedürftigkeitprüfung. Sie Spd schliesst was ab, und dann zählt es nicht

16:36 von Hartmut der Lästige

wo liegt ihr Problem ?
das ist doch der Sozialstaat der gewünscht wird
wenn ich das Wahlverhalten meiner Mitbürger betrachte
jeder findet Gründe nicht zu arbeiten
und findet Unterstützung dabei

16:49 von Sisyphos3

Merken Sie eigentlich noch was? Wenn Sie morgen einen Unfall haben und arbeitsunfähig werden wird die Gesellschaft auch für Sie aufkommen (müssen). Aber Sie wollen keinerlei soziale Verantwortung für Ihre Mitbürger übernehmen.

die Grundrente stand im Koalitionsvertrag

wer blockiert hat, ist Spd

@ Jukep

„Und wie fallen die (Unterschiede) "Pensionen" aus zwischen den verbeamteten Lehrern und den "nur Angestellten?“

Die Unterschiede in der Pension gibt es nicht, denn nur verbeamtete Lehrer (mit allen Pflichten gegenüber dem Staat) erhalten eine Pension. Angestellte Lehrer (fallen nicht unter das Beamtengesetz) erhalten eine Rente.

17:04 von Hartmut der Lästige

haben sie meine Beiträge, die ich seit Jahren darüber schreibe, jemals gelesen ?
scheinbar nicht !
jeder hat sich, weinen Möglichkeiten entsprechend, in die Gesellschaft einzubringen
geschieht das ?

die Grundrente stand im Koalitionsvertrag

@lenamarie

was blockiert? Den Gang zum Sozialamt um die Rente zu beantragen, nachdem man vorher sämtliche Ersparnisse und Vermögenswerte veräussern musste?

12. November 2019 um 17:04 von lenamarie

"die Grundrente stand im Koalitionsvertrag
nur mit dieser Bedürftigkeitprüfung. Sie Spd schliesst was ab, und dann zählt es nicht"

Bleibt trotzdem die Frage, wenn jemand 35 Jahre Sozialbeiträge gezahlt hat und am Ende eine zu niedrige Rente erhält, warum man da noch was prüfen muss? Selbst bei den reicheren Zeitgenossen bin ich da ambivalent, weil sie schließlich in das Sozialsystem eingezahlt haben und ich es recht unwahrscheinlich halte, dass sie 35 Jahre auf die Schnelle zusammengerechnet bekommen wenn sie auf einen schnellen Euro aus sind.

@Martinus, 14.04 Uhr - Merkel macht guten Job - auch bei Grundre

Es Ihre wäre schön, wenn Sie zumindest den Versuch wagen würden, etwas substantiierter zu argumentieren. Ich und die meisten anderen Deutschen finden, dass die Kanzlerin einen guten Job macht. Deutschland
und seinen Bürgern geht es mehrheitlich gut und auch der nun gefundene Kompromiss ist sozial ausgewogen. Und als Kanzlerin verdient man deutlich mehr als in der freien Wirtschaft, warum also dieser Neid...!

Claudia Bauer meint ....

dieses von Frau Merkel als Grundrente bezeichnete Ergebnis ist nicht mehr als ein Almosen. Das als Rente zu bezeichnen ist schamlos und realitätsfremd.

@Jukep

„Und wie fallen die (Unterschiede) "Pensionen" aus zwischen den verbeamteten Lehrern und den "nur Angestellten?“
Kommen Sie mal nach Bayern, dann merken Sie die Unterschiede recht deutlich.

@tias, 14:18 Uhr

Nach 45 Beitragsjahren kommen Sie doch in den Genuss der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte. Ist das etwa nichts...?

um 17:13 von Sisyphos3

Habe Ihre Beiträge schon öfters gelesen wobei mir Ihre unsoziale Grundeinstellung bereits mehrfach negativ aufgefallen ist. Und entgegen Ihrer Aussage kann sich eben nicht jeder in die Gesellschaft "produktiv" einbringen. Dafür gibt es mannigfaltige Gründe, wie zum Beispiel eine Querschnittslähmung oder aber, wenn ein Konzern pleite geht oder im großen Stil Mitarbeiter entlässt, dann haben Leute oberhalb von 50 Jahren in einem dann meist strukturschwachem Raum kaum eine reale Chance mehr einen brauchbaren Job zu finden. Und so viele Pfandflaschen gibt es dann in der Umgebung auch nicht.

@14:16 von Meddl-Kaschper 67

"Auch ein Witz, dass ausgerechnet die CDU sich das auf die Fahne schreiben will."

Man könnte diese Art von Politik, also alle Leistungen der anderen Parteien als die eigene Leistung deklarieren, auch als "Merkelsches Prinzip" bezeichnen. Und Frau Merkel war schon immer schamlos genug, sich mit fremden Lorbeeren zu schmücken.
Das scheint aber nur wenige zu stören und viele scheinen es gar nicht zu bemerken.

@Hartmut der Lästige, 14:40 Uhr

Ich bleibe dabei: Für 2020 ist eine Anhebung auf 50 Mrd. EUR vorgesehen. Die "langfristige" Planung kenne ich nicht und ist aktuell auch kein Thema. Sorry, die von Ihnen genannten 80 Mrd. entsprechen jedenfalls nicht der Faktenlage.

12. November 2019 um 17:04 von Sisyphos3

"wenn ich das Wahlverhalten meiner Mitbürger betrachte
jeder findet Gründe nicht zu arbeiten
und findet Unterstützung dabei"

Wenn ich mir das Wirtschaftsgebaren so angucke, dann ist für jeden eine Arbeit da und sei sie noch so Gesellschaftszerstörend. So lange Geld reinkommt (am Liebsten auch über den Steuerzahler) wird dieser Job als gesellschaftlicher Gewinn angepriesen.

Am 12. November 2019 um 15:02

Am 12. November 2019 um 15:02 von pkeszler
"Auch der Chef der Jungen Union (JU), Tilman Kuban, ist weiter nicht überzeugt von der Grundrente. Und er will wahrscheinlich mal als Politiker in die Politik gehen, wie schon viele vor ihm.
###
Na hoffendlich nicht ! Das würde den Niedergang der CDU nur beschleunigen...

@14:23 von deutlich

"Das Grundproblem sind gebrochene Lebensläufe und zu niedrige Löhne. Daran ändert die Symptombekämpfung nichts."

Richtig!
Auch mit dem Aufstocken betreibt man eine höchst unanständige Umverteilung. Der Arbeitgeber kassiert die Gewinne und der Staat bzw. der Steuerzahler wird an den Löhnen beteiligt. Hauptsache die Arbeitslosenstatisik ist gut frisiert.

um 17:34 von Adeo60

Na, dann lesen Sie bspw. einmal hier:
https://www.tagesschau.de/inland/verteidigungsausgaben-103.html
2018 betrug unser BIP 3,34 Billionen €, steigt aber jährlich allein durch die Inflation um knapp 2%/Jahr, so dass als langfristiges Ziel die 80 Milliarden schon öfters genannt wurden.
2% vom BIP klingt zwar wenig, sind aber über 20 % des Bundeshaushaltes.
Außerdem ging es im Ursprungsbeitrag nicht um das Jahr 2020, sondern was zukünftige Generationen alles werden zahlen müssen.

@14:34 von Bernd Kevesligeti

"Jetzt könnten sich doch mal Gewerkschaften diesen Satz zu Herzen nehmen und eine offensivere Tarifpolitik betreiben."

Sie schreiben richtig "könnten". Zumindest ver.di ist noch damit beschäftigt, sich den Mitgliederschwund zu erklären.

@Martinus, 14:05 Uhr - Korrektur

Sorry, Schreibfehler. Als Kanzlerin verdient man natürlich deutlich weniger als in den Spitzenjobs der freien Wirtschaft. Ich denke, die wenigsten wollten den Kanzler-Job machen.

@15:37 von Deeskalator @Bernd Kevesligeti

Sie sprechen mir aus der Seele. Die damalige ÖTV hatte noch Biss. Bei ver.di hatte ich dann irgendwann vergessen, wieso ich noch Mitglied bin und den nicht gerade kleinen Beitrag zahle. Meinem Austrittsschreiben hatte ich eine ausführliche Begründung beigefügt. Ein paar Wochen später wurde ich telefonisch um eine Begründung gebeten. Man hatte mein Schreiben nicht gelesen und nur die Kündigung zur Kenntnis genommen.

16:06 von Hartmut der Lästige

Ist doch bei der Krankenversicherung ähnlich,
.
das nennt man Solidargemeinschaft
und ein Single zahlt genau so viel wie ne Familie mit 20 Kindern
Familie / Kinder werden eben von der Gesellschaft geschützt
klar könnte man argumentieren sich gesundheitsbewußt zu verhalten
aber wo will man da anfangen .... wo aufhören

unangenehm für mich ist es lediglich
wenn einer sich an dieser Solidareinrichtung nicht beteiligt
aber Leistungen fordert

18:02 von Adeo60

Geld ist nicht alles !

Rentensystem überarbeiten

Grundrente hin oder her. Die Schere zwischen Arm und Reich wird in D immer größer. Viele Menschen können von einen Job nicht mehr leben und oft schon gar keine Familie ernähren.
Hier gehört angesetzt.
Unsere Nachbarn scheinen es besser zu können, hier bekommen die Rentner eine menschenwürdige Rente.

um 18:16 von Sisyphos3

Bei dem "sich an Solidareinrichtungen nicht beteiligen" muss man aber zwischen nicht wollen und nicht können unterscheiden. Beim "Nichtwollen" hat ja das Bundesverfassungsgericht erst kürzlich die Grenzen der staatlichen Repressalien festgelegt. Bei den "Nichtkönner" ist aber vom Sozialstaat ein auskömmliches Leben zu ermöglichen. Wie halten Sie es aber mit denen , die sich der Solidargemeinschaft durch Steuerhinterziehung entziehen,
oder aber jenen, die keine leistungsgerechten Löhne und/oder Sozialabgaben zahlen.
Wenn ein Sozialstaat nicht mehr hinreichend gerecht funktioniert, lehrt die Geschichte, dass es früher oder später immer zu Unruhen oder politischen Verwerfungen kommt. Eine Demokratie hat dann keine Überlebenschance mehr.
Der aktuelle Trend zu den "radikalen Parteien" zeigt doch auf, dass ein zunehmender Teil dr Bevölkerung zu der Auffassung kommt, dasses in unserem Sozialstaat nicht mehr gerecht zu geht.

berechnung Grundrente

An die Koalition:

40 Beitragsjahre = 100%
20 Beitragsjahre = 50%
10 Beitragsjahre = 25%

Im Sinne der Gerechtigkeit sollte die Grundrente auch für EU-Rentner gelten.
Viele sind in der EU-Rente weil sie sich krank gearbeitet haben.

Für die Nachfolgenden Generationen

Hoffe ich nur das es keine falschen Anreize setzt.
35 Jahre werden an Arbeitsjahren nicht reichen das genug Geld im System bleibt.
Nicht falsch verstehen das heißt nicht das ich niemandem gönne das er diese Grundrente bekommt.
Bei allem sollte man aber auch an die zukünftigen Beitragszahler denken.
Und um denen auch gerecht zu werden reichen 35 Beitragsjahre nicht aus.

Wenn der Missstand

ist, dass die Löhne nicht mit der Wirtschaft gewachsen sind und somit auch die Renten nicht auseeichend, so ist doch die Grundrente nur wieder Gefrickel.

Das Rentensystem ist grundsätzlich zu überarbeiten.

Merkels Botschaft übersetzt lautet: In Deutschland brummt die Wirtschaft seit Jahren, aber weder bei Arbeitnehmern noch bei Rentnern kommt was davon angemessen an.
Tja, wo bleibts dann....?

Das ist die Message dieser Regierung nach vielen Jahren GroKo liebe Wähler. Genau lesen!

19:03 von Francis Ricardo

Für die Nachfolgenden Generationen

Hoffe ich nur das es keine falschen Anreize setzt.
35 Jahre werden an Arbeitsjahren nicht reichen das genug Geld im System bleibt.
Nicht falsch verstehen das heißt nicht das ich niemandem gönne das er diese Grundrente bekommt.
Bei allem sollte man aber auch an die zukünftigen Beitragszahler denken.
Und um denen auch gerecht zu werden reichen 35 Beitragsjahre nicht aus.
///
*
*
Wie werden die Erwerbsunfähigen unter 35 Jahren bei der Berechnung behandelt.
*
Schließlich haben Sie Ihre Krankheit überwiegend nicht durch Drogensucht verursascht.

"Irgendwann auch lächerlich"

Ok...nach 2 Regierungsperioden über dieses sozial-menschenwürdige Thema einen Kompromiss gefunden zu haben, verdient auch kein"Wow"! Was ist denn mit den anderen Rentnern, die nach 2021 noch stets in Armut leben müssen? Das Gießkannenprinzip, gilt nicht für Sozial-Schwache,wie bei E-Klima-Killer-Autos...und Hybrid-Co2-Schleudern, da regent es Bedingungslos Milliarden an Auch-Steuergeldern. Schuld an der Misere sind die Agenda2010-Befürworter, weiterso mit Niedriglohn&Zeitarbeit und im Zuge der Digitalen Arbeitswelt haben wir Millionen von Arbeitslosen und noch mehr Armutsrentner!!!

Fauler Kompromiss

War doch klar, daß Teile der CDU den ausgehandelten Kompromiss ablehnen. Es ist ja auch unmöglich, Armen mehr Geld zu geben. Diese Partei ist nicht mehr Partei der Bürger, sondern Partei der Bonzen, der immer reicher werdenden Reichen und der Beamten.

@19:03 von Francis Ricardo

"Hoffe ich nur das es keine falschen Anreize setzt.
35 Jahre werden an Arbeitsjahren nicht reichen das genug Geld im System bleibt.
Nicht falsch verstehen das heißt nicht das ich niemandem gönne das er diese Grundrente bekommt."

Sie haben doch ohne Zweifel Recht.

"Bei allem sollte man aber auch an die zukünftigen Beitragszahler denken.
Und um denen auch gerecht zu werden reichen 35 Beitragsjahre nicht aus."

Um den nachfolgenden Generationen gerecht zu werden, brauchen wir ein komplett neues Rentensystem und ein gerechteres Steuersytem. Das jetzige System ist nicht zukunftstauglich.

@ Boris.1945

„ Wie werden die Erwerbsunfähigen unter 35 Jahren bei der Berechnung behandelt.“

Die Frage ist was können wir alles machen, angesichts der 100 Milliarden die jedes Jahr aus Steuergeldern in das System gepumpt werden, sind unsere Handelspielräume schon jetzt weit überschritten.
Die nächste, spätestens die übernächste Beitragsgeneration wird das zu spüren bekommen.

um 20:06 von Aufmerksamleser

"Diese Partei (CDU und CSU) ist nicht mehr Partei der Bürger, sondern Partei der Bonzen, der immer reicher werdenden Reichen und der Beamten."
Merken Sie das jetzt erst? Das war doch schon immer so und trotzdem wurde sie wiedergewählt.

20:25 von Francis Ricardo

@ Boris.1945

„ Wie werden die Erwerbsunfähigen unter 35 Jahren bei der Berechnung behandelt.“

Die Frage ist was können wir alles machen, angesichts der 100 Milliarden die jedes Jahr aus Steuergeldern in das System gepumpt werden, sind unsere Handelspielräume schon jetzt weit überschritten.
Die nächste, spätestens die übernächste Beitragsgeneration wird das zu spüren bekommen.
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*
Richtig, aber soll die Versorgung durch Krankheit Arbeitsunfähiger, bei der Finanzierung den letzten Rang behalten.
*
Wo wir uns gesunde 62er Renten ohne Abzug erlauben konnten?

@Aufmerksamleser - kein fauler Kompromiss!

Man kann zu dem ausgehandelten Kompromiss ja durchaus geteilter Meinung sein, deswegen aber Parteimitglieder als gut oder schlecht einzustufen, ist doch viel zu kurz gegriffen. Wer "arm" ist, lässt sich nun mal erst feststellen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, deshalb auch die an sich sinnvolle Bedürftigkeitsprüfung. Aber schlussendlich muss man sagen, dass die nun gefundene Lösung sehr vernünftig formuliert ist. Alles andere als ein "fauler Kompromiss"!!!

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