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Datenschutz wird ausgehebelt

" Allein der Verdacht auf eine Straftat soll genügen: Staatliche Kontrolle ist nicht vorgesehen. Es soll auch keine Rolle spielen, ob die Tat, wegen der ermittelt wird, in dem Land, in dem der Provider sitzt, strafbar ist oder nicht. "

Dann noch Löcher im Telefon, wird ja selbst bei 5G gefordert, Artikel in den letzten Tagen.
Für was braucht es dann noch einen Datenschutz ?.
Auf die Art und Weise kann von jedem Bürger
auf die Daten zugegriffen werden, Tatbestand muss spielt dann keine Rolle mehr.

Schöne neue Welt.

Datenmissbrauch ist doch schon standard procedere ...

Datenmissbrauch ist doch schon "standard procedere":

da werden ruckzuck ein paar Millionen Datensätze "gestohlen", von einem Hacker wird behauptet. Dann kommt eine Entschuldigung und die Versicherung "wir haben das Leck gefunden und repariert"

und zwei Jahre später wieder das Gleiche.

Da das vom Gesetzgeber nicht hart bestraft wird (Laden dicht sowie berufs- handlungsverbot in Europa für die verantwortlichen Führungskräfte

ist das mittlerweile der übliche Weg des Handels mit Daten.

Alles was missbraucht werden kann

Alles, was missbraucht werden kann, wird auch missbraucht. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Jede Datensammlung erhöht den Appetit der Behörden, der Hacker und sonstigen Interessierten.
Hinzu kommt, dass das Internet "Neuland" ist, wie das Beispiel des Abgeordneten Voss zeigt. Obwohl Upload-Filter nicht funktionieren können, sollen diese unterbinden, dass unerlaubte Inhalte ins Netz geladen werden. Welcher Sachverstand ist in der EU-Kommission vertreten, wenn der Zugriff auf Cloud-Daten in allen EU-Mitgliedsstaaten möglich werden soll?

Einfach Google Drive App deaktivieren

und das Thema hat sich weitgehend erledigt.
Da diese SystemApp sich leider nicht deinstallieren lässt,
wird sie jedoch quasi schlafen gelegt.

Wer unbedingt Backups braucht, sollte lieber ein paar € (weniger als 10)
in die Titanium App o.ä. investieren.
Da kann er nämlich das Ziel des Backups frei wählen
und braucht keine 'Datenklaut' dazu.

orwell

niemand hat die Absicht Daten aus der Gesundheitskarte .....
1961 Walter Ul
äh sorry
2019 Jens Spahn

Mit den besten Empfehlungen Ihre forschenden Pharmamafiosi und Ihr Verwaltungsimperium der Krankenkassen...
Bis bald.

Versuch des illegitimen und illegalen Machtmissbrauchs

"Fest steht: Datenmissbrauch wäre nach jetzigem Stand des Entwurfes nicht ausgeschlossen. Der Schutz von Grundrechten sei nicht garantiert, und das könne dramatische Folgen haben, etwa für unliebsame Politiker, Aktivisten oder Medien. Die Abfrage von Firmendaten könne außerdem auch Wirtschaftsspionage Tür und Tor öffnen"

Fest steht also auch: Die E-Evidence-Verordnung ist weder mit geltendem EU-Recht noch mit ethischen Prinzipen vereinbar.

"So etwas sei mit dem EU-Parlament nicht zu machen, betont die Europaabgeordnete Birgit Sippel, schon gar nicht ohne (...)"

Bleibt nur zu hoffen, dass es sich auch durchsetzt.

"Deshalb verlangt Sippel, "dass es natürlich auch Sanktionen geben muss, wenn an irgendeiner Stelle auffällt, dass ein Staat die Daten eben doch für andere Dinge nutzt." Bislang seien solche Punkte in dem Vorschlag der Kommission nicht klar geregelt, auch die Frage der Weitergabe an Dritte"

Ach was. Wann und wo haben solche "Sanktionen" jemals tatsächlich Wirkung gezeigt??

rer Truman Welt

E N T W A R N U N G !
Diese Angst ist vollkommen unberechtigt!
Weshalb?
Das passiert quasi schon seit immer!
Wer glaubt denn dass Daten sicher sind irgendwo im Netz? Hallo . . . . Weihnachtsmann und so!
Richtig ist: nicht alle oder jeder kommt an diese Daten ran. Das ist richtig! Das ist sicher! Aber wer Power hat und an Daten kommen will, der kann sich mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90% genau die gewünschten Daten kaufen. Das ist ebenso sicher! Alles andere ist wie in Grimms Märchen - reine Phantasie!
By the way, Frage: worauf werden die geheimsten Staatsunterlagen im Kreml gespeichert? Wer weiß es ? Wer?
Richtig, auf Papier und nur auf Papier!
Papier ist der sicherste Speicherort, wenn diese Papiere hochsicher gelagert werden können. Alles andere ist "Volks-Beruhigung"!
That´s the way it is!

Der Staat will also Zugriff

den Zugriff auf Clouddaten .... damit ist dem Datenmissbrauch Tuer und Tor geoeffnet. 1984 war ein harmloses Szenario gegen das was die Staatsschnueffler wollen.

"Daten in allen Mitgliedsstaaten..."

Das heißt also, wenn man was vor der allgegenwärtigen Schnüffelei sicher wissen will, muss man wissen welche Cloud nicht in der EU angesiedelt ist oder wie oder was … d. h. "Datensicherheit" gibt's wieder nur für die besser informierten und die schlauen, die anderen werden durchgeblättert - dann fragt sich, ob das chinesische System, das sicher konsequenter und penetranter ist, nicht fairer daher kommt.

merkel hat doch gar ein gesetz umgeschrieben,

damit ihre chinesischen freunde um huawai uns mit ihrer technik beglücken können.

In der Cloud

werden alle Daten gecloud (Geklaut).
Müsste eigentlich Grundschulwissen sein.
Bei Äteren ist es möglicherweise Neuland.

@oooohhhh (11.11.19 17:51): Bingo...

... oder auch: you made my day

Grund:
"
niemand hat die Absicht Daten aus der Gesundheitskarte .....
1961 Walter Ul
äh sorry
2019 Jens Spahn
"

Aber warum immer so skeptisch: Da steckt Digitalisierung drin und per Definition muß das gut sein..

Das ist Blödsinn

echte Krimminelle wird man in der (dann quasi öffentlichen) Cloud nicht finden.

Das geplante Gesetz dient nur dazu, dass jedermann, der Wert auf Datenschutz legt, sich andere Speichermedien sucht.

Somit benötigt die Polizei wieder Anfangsverdacht für Hausdurchsuchungen.

Also Gesetz gleich lassen!

Skandal!

Das Teilen und den unbeschränkten Zugang zu Daten, hatte schon Jeremy Rifkin in seinem Buch "Die Null-Grenzkostengesellschaft" gefordert und ausserdem wies er darauf hin dass zusätzlich jeder Bürger sich dann auch noch dies etwas kleines kosten lassen sollte, vielleicht ein paar Cent an die Datenfirmen, die ganz Grossen.
Damals konnte ich schon nur mehr als nur ein bisschen staunen als ich dies lies und Rifkins Pläne der vernetzen Gesellschaft, des "Sharings", doch allen vorweg dem Teilen von Daten und somit von Privatsphäre und dies zum grossen und fast ausschliesslichen Nutzen von Grosskonzernen und auch von Geheimdiensten und dies dann Wohl zum Vorteil, zum Luxus und zur Sicherheit aller die sich diesem wundersamen weltweiten Netz anschliessen, die bereit sind sich zu vernetzen und alles mögliche zu teilen.
Dass Politik dies und unbachtet der Folgen die es jetzt schon mit sich bringt und den weiteren Problemen die heftiger hier heraus resultieren werden, ist der eigentliche Skandal.

wer Angst vor Datenklau hat

stellt einfach keine Daten ins Net....ich verticke meine Drogen und Sprengstoff schon lange nur noch unter der Rubrik "Kleinanzeigen" im örtlichen Käseblättchen...

Schlimmer geht nimmer - oder doch

Wie kann solch ein Humbug nur seinen Weg in der EU-Kommission nehmen? In welchen Jahrhundert bezüglich Daten und deren Sicherheit leben denn die EU-Kommissionsmitglieder? Wer versteht denn übehaupt in diesem Molloch EU etwas von Datensicherheit? Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, wird schon mal fleisig mit den USA über solche Maßnahmen ernsthaft diskutiert bzw. vorratifiziert. Ja glaubt denn mittlerweile überhaupt noch jemand, dass aus dem Bereich EU sinnvolle und für uns nützliche Vorschläge kommen?

-> Deshalb verlangt Sippel,

->
Deshalb verlangt Sippel, "dass es natürlich auch Sanktionen geben muss, wenn an irgendeiner Stelle auffällt, dass ein Staat die Daten eben doch für andere Dinge nutzt." Bislang seien solche Punkte in dem Vorschlag der Kommission nicht klar geregelt, auch die Frage der Weitergabe an Dritte.
<-

aha...
Keine klare Regelung heißt im Klartext:
Diejenigen,die in den letzen Monaten sich hinstellten & sagten: "Das Internet ist kein rechtsfreier Raum!" basteln gerade an einem Gesetz,was das Internet für sie selbst defacto zum rechtsfreien Raum deklariert.

& um diesen Misstand zu beheben,schlägt Sippel vor:
"Ja also wenn schon ein Staat Mißbrauch mit den Daten seiner Bürger ( & Daten von Bürgern anderer Staaten) betreibt,ja dann sollen die so schon Geschädigten auch noch Schadensersatz zahlen ! Damit die auch schön doppelt betraft sind!
Was sollen denn die Sanktionen sein ?
Selbstverständlich Bußgelder!
& womit werden die Bußgelder bezahlt ?
Mit Steuergeldern!

" Mit Hilfe von E-Evidence

"
Mit Hilfe von E-Evidence könnten polnische Behörden nun in anderen Staaten, etwa in Deutschland, Daten von Abtreibungskliniken beschlagnahmen.
"

also DAS meinte also Jens Spahn,als der sagte:
"die Datensicherheit ist gegeben & die Daten sollen bloß zu Forschungszwecken verwendet werden"

Datensicherheit:
wir schmeißen eure Gesundheitsdaten jedem hinterher,den wir sympathisch finden & anfragt.
Völlig egal ob die dann innerhalb der EU oder sonstwo landen.

Forschung:
eure Gesundheitsdaten landen bei den "Forschungsabteilungen" staatlicher Behörden -bei "Sicherheit"sdiensten & der Justiz.

Dieses E-Evidence sollte erstmal richtig ausgereift sein

Dieses E-Evidence sollte erstmal richtig ausgereift sein, Datenschutz verankert werden und dann erst Gesetz werden und nicht vorher. Deswegen hoffe ich, dass das EU-Parlament diesen Irrsinn blockiert!

Und auch Tuta Nota sollte sich gerichtlich wehren gegen diese Korrumpierung weil Tuta Nota damit Nutzer verliert und wirtschaftlichen Schaden erleidet weil damit das Vertrauen in Tuta Nota untergraben wird, genauso wie in andere Messenger-Dienste.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/provider-verschluesselung...

Das Amtsgericht Itzehoe sah das nach Informationen von WDR, NDR und "Süddeutsche Zeitung" anders. Fünf Monate, nachdem der erste Brief in Hannover eingegangen war, forderten die Richter von Tutanota die gesamten Inhalte der E-Mails herauszugeben, die nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. Tutanota sei gesetzlich dazu verpflichtet, den Strafverfolgern Zugang zu den E-Mails ermöglichen. Sie verhängten sogar ein Bußgeld von 1000 Euro gegen die Firma.

Außerdem ist Schleierfahndung gerichtlich verboten!!

Denn irgendwie habe ich den untrueglichen Verdacht, dass es mal wieder um Generalverdächtigung gegen alle Nutzer und der damit verbundenen verbotenen Ermittlung ins Blaue hinein geht. Und genau diese Racial Profiling und die Schleierfahdung sind gerichtlich verboten!! Siehe hier:

https://tinyurl.com/yd6g5bzs
HNA: Entscheidung in zweiter Instanz: Schleierfahndung der Polizei ist rechtswidrig (25.02.18 14:42)

Göttingen. Das Oberverwaltungsgericht von Baden-Württemberg in Mannheim hat die Praxis bei „verdachtsunanhängigen Kontrollen“ der Bundespolizei in zweiter Instanz für rechtswidrig erklärt.

Was hat das Gericht jetzt entschieden?

Mit den veröffentlichten Urteilsgründen hat der Verwaltungsgerichtshof aus Sicht von Adam nun die langjährige Kontrollpraxis der Schleierfahndung durch die Bundespolizei der Jahre 2008 bis 2016 insgesamt für unvereinbar mit dem Europarecht erklärt und damit Millionen Kontrollen die Rechtsgrundlage entzogen.

Dazu kommt ein piekfeines Urteil aus Karlsruhe

Dann kommt dazu ein piekfeines Urteil vom Bundesverfassungsgericht aus 2019:

https://tinyurl.com/y6jdh6tv
bundesverfassungsgericht.de: Automatisierte Kraftfahrzeugkennzeichenkontrollen nach dem Bayerischen Polizeiaufgabengesetz in Teilen verfassungswidrig (Pressemitteilung Nr. 8/2019 vom 5. Februar 2019)

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts die automatisierte Kraftfahrzeugkennzeichenkontrolle nach dem Bayerischen Polizeiaufgabengesetz als Verstoß gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung in Teilen für verfassungswidrig erklärt. In solchen Kontrollen liegen Grundrechtseingriffe gegenüber allen Personen, deren Kraftfahrzeugkennzeichen erfasst und abgeglichen werden, unabhängig davon, ob die Kontrolle zu einem Treffer führt (Änderung der Rechtsprechung). Diese Eingriffe sind nur teilweise gerechtfertigt.

Und dazu kommt noch ein weiteres piekfeines Urteil aus Karlsruhe.

Hier noch ein zweites Verbotsurteil zur Schleierfahndung

Darueber hinaus gibt es dazu noch zur Schleierfahndung ein weiteres Verbotsurteil vom VGH Mannheim:

https://tinyurl.com/reebhcn
rsw.beck.de: VGH Mannheim: Schleierfahndung durch Bundespolizei im 30-Kilometer-Grenzgebiet verstößt gegen EU-Recht (zu VGH Mannheim , Urteil vom 13.02.2018 - 1 S 1468/17; 1 S 1469/17)

Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat in zwei Berufungsverfahren von der Bundespolizei im 30-Kilometer-Grenzgebiet vorgenommene Personenkontrollen (Schleierfahndung) für rechtswidrig erachtet. Die entsprechende Befugnisnorm des § 23 Abs. 1 Nr. 3 BPolG verstoße gegen den Schengener Grenzkodex und hätte daher nicht angewendet werden dürfen (Urteile vom 13.02.2018, Az.: 1 S 1468/17 und 1 S 1469/17).

VGH: Kontrollen waren rechtswidrig

Der VGH hat in beiden Berufungsverfahren die Rechtswidrigkeit der Ausweiskontrolle und des Datenabgleichs festgestellt.

E-Evidence:Die Angst vor Datenmißbrauch...

Einmal kann man dann sehen,wie im EU-Parlament abgestimmt wird,die einzelnen Fraktionen,die einzelnen Abgeordneten.

Aber wahrscheinlich sind die von der EU-Kommission angestrebten Richtlinien längst gängige Praxis in den einzelnen Ländern(tiefer Staat).Oder auch schon gesetzlich so festgelegt.

Auf Kommentar antworten

Am 11. November 2019 um 19:41 von derkleineBürger
" Mit Hilfe von E-Evidence...
...Forschung:
eure Gesundheitsdaten landen bei den "Forschungsabteilungen" staatlicher Behörden -bei "Sicherheit"sdiensten & der Justiz.
---
...Und beim zukünftigen Arbeitgeber und bei den Versicherungen.
Wenn, wie geplant praktisch Jeder, der sich dem Medi-Netzwerk anschliesst - auch Pflegedienste und nicht der ärztlichen Schweigepflicht unterliegende "Zapfstellen", dann braucht es nur wenig Fantasie um sich auszumalen wohin das führt.
(Es wird dann - endlich - einen Aufschrei z.B. bei den betroffenen Abgeordneten geben)

Dann hier vier Urteile zum Verbot von Racial Profiling

Dazu kommen noch diverse Urteile zum Verbot von Racial Profiling:

a) aus 2018:

https://tinyurl.com/yxkcwf28
haufe.de: OVG erklärt "Racial Profiling", Personenkontrolle nach Hautfarbe, für unzulässig ( 08.08.2018)

b) 2016:

https://tinyurl.com/yyasezkq
anwalt.de: OVG Rheinland-Pfalz: Polizeikontrolle einer dunkelhäutigen Familie im Zug rechtswidrig (am 25.04.2016)

c) aus 2014:

https://tinyurl.com/y2wsmbmx
Tagesspiegel: Gericht hält Zug-Kontrollen ohne Anlass für rechtswidrig (10.11.2014, 14:15 Uhr)

d) aus 2012:

https://tinyurl.com/qmgk7rx
LTO: Entschuldigung, Erledigung, Erleichterung in Koblenz ( 30.10.2012)

Ja ich weiss, werte Bundesregierung und werte EU-Kommission dass euch das jetzt nicht gefällt. Aber: die Justiz hat gesprochen und ihr duerft uns gar nichts!! Eure Spielzeuge sind tot. Und auch die Vorratsdatenspeicherung wird demnächst tot gehen wie es mit der Fluggastdatenspeicherung bereits geschehen ist (durch EUGH).

Ergänzend dazu das Verbot der Fluggastdatenspeicherung

Ergänzend dazu hier dann das Verbot der Fluggastdatenspeicherung:

https://tinyurl.com/y37ezekp
zeit.de: Richter stoppen Austausch von Fluggastdaten mit Kanada (am 26. Juli 2017, 9:58 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, AFP, fo)

Der Europäische Gerichtshof hat den Austausch von Fluggastdaten zwischen der EU und Kanada gekippt. Das geplante Abkommen verstoße gegen EU-Grundrechte.

Der Europäische Gerichtshof hat das von der EU und Kanada geplante Abkommen zum Austausch von Fluggastdaten blockiert. Die Luxemburger Richter entschieden, dass mehrere der vorgesehenen Bestimmungen nicht mit den von der EU anerkannten Grundrechten vereinbar sind. Das geplante Abkommen greife in das Grundrecht auf Achtung des Privatlebens ein und stelle ferner einen Eingriff in das Grundrecht auf Schutz personenbezogener Daten dar.

Zum Abschluss Verfassunsbeschwerde Nummer vier

Dann hier Verfassungsbeschwerde Nummer vier (betreffend den Hessen-Trojaner):

https://tinyurl.com/wkr5bpu
Hessenschau: Verfassungsgericht soll über "Hessentrojaner" entscheiden (am 02.07.19 um 18:17 Uhr)

Der "Hessentrojaner" und die Software Hessendata werden von Bürgerrechtlern scharf kritisiert. Ein Bündnis bringt die umstrittenen Überwachungswerkzeuge nun vors Verfassungsgericht. Einer der Initiatoren erklärt im Interview, worum es geht.

Zwei Mal bekam Hessen für die Neuregelung des hessischen Polizei- und Verfassungsschutzgesetz den Negativ-Preis "Big Brother". Nun wird es ernst: Ein Bündnis aus Bürgerrechtlern und Datenschützern mit einer Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht die Gesetzesverschärfung kippen. Kritiker sind der Ansicht, dass selbst Menschen, die nie eine Straftat begangen haben und nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden, durch diese Gesetze betroffen sein könnten, indem ihre Grundrechte verletzt werden.

Dann werden wir demnächst ja

Dann werden wir demnächst ja im Handumdrehen über die Steuerverbrechen in Höhe von 125 Milliarden Euro pro Jahr aufgeklärt. Denn da wird der höchste volkswirtschaftliche Schaden verursacht. Und wir werden zukünftig schnell darüber informiert, welche Lobbyisten in welchen Ministerien arbeiten und wie unsere Politiker von ihnen beeinflusst werden und welche Gesetze sich die Lobbyisten zurechtschreiben.
Denn ohne die lückenlose Überwachung unserer steuerhinterziehenden Leistungsträger und unserer Politiker macht die Volksüberwachung gar keinen Sinn.

@17:46 von artist22

Einfach Google Drive App deaktivieren
und das Thema hat sich weitgehend erledigt.

Verglichen mit dem, was europäischen Clouds und Providern bevorsteht, scheint mir Google Drive allmählich die sicherere Alternative zu sein.

Sicher ist IMO nur, Daten auf eigenen, gut verschlüsselten Speichermedien zu halten. Jede Cloud klaut (oder läßt klauen).

Na endlich...

...kommt Big Brother wirklich. Wenn dann noch die USA jederzeit Zugriff auf die Daten hat...
Warum geht eigentlich kein Aufschrei durch die Bevölkerung gegen den Ausverkauf der Privatsphäre?

Außerdem haben wir die Firma FinFisher am Wickel

Nochdazu sollte Karlsruhe wissen, dass wir User zusammen mit der Staatsanwaltschaft Muenchen I die werte Firma FinFisher am Wickel haben wegen verbotener Exporte von Staatstrojanern:

https://tinyurl.com/t3yryru
BR: Ermittlungen gegen Münchner Hersteller von Späh-Software (04.09.2019, 17:44 Uhr)

Die Staatsanwaltschaft München I hat ein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche des deutschen Herstellers von Spionage-Software FinFisher eingeleitet. Auf Anfrage von NDR, BR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen. Weiter teilte sie mit, es bestehe der Verdacht, dass FinFisher gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen haben könnte. Konkret richteten sich die Ermittlungen gegen "die verantwortlichen Geschäftsführer und Mitarbeiter der FinFisher GmbH und zweier weiterer GmbHs".

Wenn es für die USA, die Hüter von

Demokratie und Freiheit, absolut üblich ist, kann es doch auch für unsere demokratischen Staaten nicht schlecht sein. Anders wäre es natürlich in autokratisch regierten Staaten.

Nein, nein, nein!

Einer solchen freiheitsfeindlichen Verordnung gilt es, sich entschieden und mit aller Macht entgegenzustellen. Und genau solche Vorhaben sind es, die Menschen dazu treiben, sich angewidert von der EU abzuwenden.

Die Schutzmaßnahme für mich persönlich ist schlicht: Keinerlei persönlichen Daten bei Cloud-Anbietern lagern, schon gar nicht bei amerikanischen. Und falls es doch mal nicht anders geht, dann nur entsprechend verschlüsselt. Mobil kommuniziert wird bei mir auch nur noch Ende-zu-Ende-verschlüsselt. (Threema, Signal, Telegramm)

Das wirklich problematische ist aber, daß von dritter Seite (Firmen, Behörden, Gesundheitsinstitutionen) heutzutage ganz selbstverständlich einen selbst betreffende, potentiell brisante Daten in Clouds abgelegt werden. Und das lässt sich leider gar nicht verhindern. Daß der Großteil der gängigen Enterprise-Cloud-Lösungen von amerikanischen Anbietern (Google, Microsoft, Amazon, Apple) kommt, fördert auch nicht gerade das Vertrauen.

@ KUG (21:52): stimmt exakt - keine Cloud-Anbieter nutzen!!

hi KUG

Nein, nein, nein!

Einer solchen freiheitsfeindlichen Verordnung gilt es, sich entschieden und mit aller Macht entgegenzustellen. Und genau solche Vorhaben sind es, die Menschen dazu treiben, sich angewidert von der EU abzuwenden.

exakto. Und deswegen gibt es von mir eiskalten Einkaufsboykott gegen sämtliche us-Tech.

Auch dass hier befolge ich schon lange:

Die Schutzmaßnahme für mich persönlich ist schlicht: Keinerlei persönlichen Daten bei Cloud-Anbietern lagern, schon gar nicht bei amerikanischen. Und falls es doch mal nicht anders geht, dann nur entsprechend verschlüsselt.

Ich nutze nur externe Festplatte.

Aber dass hier ist nicht mehr sicher durch diese Schwächung von 5G und diesen Backdoors in den Endgeräten:

Mobil kommuniziert wird bei mir auch nur noch Ende-zu-Ende-verschlüsselt. (Threema, Signal, Telegramm)

Denn welche Verschluesselung ist dann noch vertrauenswuerdig?
Richtige Antwort: KEINE!!

@ KUG (21:52): Hier die Verbindung der Gruppe zur NSA

@ KUG

Hier die Verbindung von dieser Equation-Group zur NSA bei heise.

https://tinyurl.com/kc5k39q
heise: Equation-Group: "Höchstentwickelte Hacker der Welt" infizieren u.a. Festplatten-Firmware (17.02.2015 10:06 Uhr)

Verbindung zu US-Geheimdiensten

Kaspersky bringt die Equation Group zwar nicht direkt mit US-Behörden wie der NSA in Verbindung, erklärt aber, dass es "solide Hinweise" dafür gebe, dass mit den Erschaffern von Stuxnet und Flame zusammengearbeitet wurde. So hätten die Entwickler Zero-Day-Lücken ausgetauscht, die in einigen Fällen von der Equation Group genutzt worden seien, bevor sie bei Stuxnet oder Flame eingesetzt wurden. Als Verantwortliche hinter diesen beiden äußerst hochentwickelten Malware-Programmen waren bereits US-Geheimdienste wie die NSA und die CIA ausgemacht worden.

Wenn jetzt also:

a) Mainboard
b) das BIOS (siehe Rootkit LightEater)
c) die Firmwares
d) die usb-Ports
e) die ganzen Softwares
f) 5G

verseucht ist, ist das Netz kaputt und tot!!

@ Demokratieschue...

Kaspersky bringt die Equation Group zwar nicht direkt mit US-Behörden wie der NSA in Verbindung ...

Schade, denn das wäre doch das mindeste, was ich von einer russischen Firma erwarten würde.

@ KUG (21:52): hier zu dem Anzapfen von Telekom und Co

@ KUG

Hier zu den angezapften ISPs:

https://tinyurl.com/ybnejlzn
Tagesspiegel: NSA soll Zugriff auf Telekom-Netz haben ( 13.09.2014, 22:09 Uhr)

Können der US-Geheimdienst NSA und der britische Nachrichtendienst GCHQ Datenleitungen von Telekom und Netcologne anzapfen? Dies zeigen offenbar Dokumente aus dem Archiv des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden.

Die Geheimdienste der USA und Großbritanniens verfügten womögich über verdeckte Zugänge in die Netze der Deutschen Telekom und des Kölner Anbieters Netcologne. Dies gehe aus geheimen Unterlagen der NSA und des britische GCHQ hervor, berichtet das Magazin "Spiegel" am Samstag unter Berufung auf Dokumente des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden.

In den von einem NSA-Programm namens Treasure Map erstellten Grafiken seien die Telekom und Netcologne namentlich aufgeführt und mit einem roten Punkt markiert.

@ KUG (21:52): oder hier bei der Berliner Zeitung

@ KUG

oder hier bei der Berliner Zeitung:

https://tinyurl.com/rmxuqgt
Berliner Zeitung: Überwachung deutscher Telekom-Kunden Die NSA und die Operation Schatzkarte (14.09.14, 19:56 Uhr)

Amerikanische und britische Geheimdienste sollen sich einem Spiegel-Bericht zufolge Zugang zu den Netzen der Deutschen Telekom und des Kölner Anbieters Netcologne verschafft haben. Damit wären sie in der Lage, die Netze der deutschen Provider mit Millionen Kunden direkt zu überwachen und damit theoretisch auch die Endgeräte der betroffenen Kunden. Bislang war nur vermutet worden, dass der britische Nachrichtendienst GCHQ, der mit dem US-Dienst NSA kooperiert, die zwischen den Kontinenten verlaufenden Unterseekabel anzapft, um den Internetverkehr auszuspionieren.

Lesen Sie diesen Artikel mal bis zum Ende.
Ergo: das freie Netz ist tot und die USA haben ihre globale Totalueberwachungs-Diktatur bekommen.

Diese Unsicherheitsdienste sind nicht mehr vertauenswuerdig!

@kba - 21:22

"Warum geht eigentlich kein Aufschrei durch die Bevölkerung gegen den Ausverkauf der Privatsphäre?"

Nun weil die Anhänger der I-Phone-Selfie-Twitter-Facebook-Kultur ja angeblich nichts zu verbergen haben. Man will ja am liebsten der ganzen Welt zeigen, was man gekauft hat, was man im Restaurant vorgesetzt bekommt, was mein Lieblingstier ist und wie viel Spaß man auf der letzten Ballermann-Party gehabt hat. Und in der Hoffnung, irgendwann mal gecastet zu werden, haben die schon alles über mich - da kann sofort die Promo losgetreten werden.

Ein defektes I-Phone oder der Entzug eines solchen, löst doch spätestens am 3. Tag Orientierungslosigkeit und psychiatrische Reaktionen aus, weil wer "offline" ist, in der Welt dieser Community bereits beerdigt ist.

Von denen die meinen, ihre Privatsphäre gehört der ganzen Welt, wird kaum ein Aufschrei zu erwarten sein. Wie hoch der Anteil der Menschen mit solchem Verhalten ist weiß ich nicht. Aber je mehr es sind, so leichter haben es Datenkraken.

Außerdem nutzt uns diese Kommission rein gar nichts

Denn werte Bundesregierung: genau dass hier nuetzt uns gar nichts:

https://tinyurl.com/y6asd6cu
Spiegel: BND darf am Internetknoten weiter Daten abzapfen (Donnerstag, 31.05.2018 06:50 Uhr)

Dagegen erläuterte Rechtsanwalt Wolfgang Roth für die Bundesregierung, dass diese als Schutz für von Überwachungen Betroffene die G-10-Kommission des Bundestages installiert habe. Diese Kommission müsse die Eingriffe in das Fernmeldegeheimnis erlauben. Eine detailliertere Anordnung könne es aufgrund der Geheimhaltung nicht geben, sagte Roth.

Denn wir haben keinerlei Möglichkeit, diese "G10-Kommission" zu kontrollieren weil alles geheim ist. Wir haben keinerlei Einblicke, nichts. Darueber hinaus wissen wir User, dass die NSA ihre Daten mit dem Mossad teilt:

https://tinyurl.com/y69gtmz5
Spiegel: NSA gibt Rohdaten an Israel weiter (Mittwoch, 11.09.2013 20:04 Uhr)

Und an wen der Mossad die Daten wiederum weiterspult wissen wir User auch nicht. Kontrollmöglichkeit: NULL!

Am 11. November 2019 um 22:23 von born in stasi-land

"Schade, denn das wäre doch das mindeste, was ich von einer russischen Firma erwarten würde."

Da sieht man wieder, wie sehr man sich täuschen kann, wenn man eine vorgefertigte oder vorgegebene Meinung hat.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Was habt ihr wohl vergessen?

Haben die Damen und Herren der EU nichts besseres zu tun, als ihre Bürger immer stärker und effizienter auszuspionieren (und weil die USA gern alles an Daten über uns hätte)?
Welche Angst sitzt ihnen wirklich im Nacken? Wissen die eigentlich noch, wozu sie unseren Auftrag haben? Wieviel Löcher wollen sie noch in die europä. Demokratien treiben? Können sie mit den Begriffen Menschenrechte und Menschenwürde noch etwas anfangen? Wie lange können sie sich die Mißachtung und Kriminalisierung des Souverän noch erlauben?

Wolkig benebelt?

Aha, bislang wurde also nicht auf Cloud Dateien zugegriffen? Sonstige Witze noch?

Darstellung: