Ihre Meinung zu: Renten steigen Mitte 2020 um mehr als drei Prozent

11. November 2019 - 16:39 Uhr

Die Rentner in Deutschland bekommen ab kommendem Jahr mehr Geld - in Ost und West gibt es ein Plus von mehr als drei Prozent. Noch handelt es sich jedoch um Schätzungen.

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Kommentare

Da freue ich aber schon

"" Zum 1. Juli steigen die Renten im Westen um 3,15 Prozent, im Osten um 3,92 Prozent. Das melden mehrere Medien unter Berufung auf den aktuellen Entwurf für den Rentenversicherungsbericht.""
#
Da kann ich mir dann wieder etwas mehr leisten.Bleibt nur zu hoffen das,das nicht wieder durch die Teuerung Rate aufgefressen wird.

Eigenverantwortung

Also alles wie gehabt; eigenverantwortliche Zusatzvorsorge.
Wiederum keine Antwort auf die Frage wie das von Kleinsteinkunftsbeziehern gewuppt werden kann.
Noch schlimmer; eine Reform die den Namen auch verdienen würde (Rente, Pension, vertragliche Absicherung) ist erneut nicht einmal angedacht worden.
Die "etablierten" Parteien leisten unveränderte Unterstützung an Parteien welche durch Fakten ausgegrenzt werden sollten und hoffen zu ihren Gunsten, bei Wahlen, weiter auf Bürger mit ihrem Kurzzeitgedächtnis.

Man kann nur froh sein

dass die Berechung der Rentenanpassungen nach gesetzlichen Vorgaben erfolgt.

Sonst kämen hier sofort hundert Meckerkommentare: Die Erhöhung ist zu hoch, die Erhöhung ist zu niedrig, und überhaupt alles nur die unfähige Politik.

Kräftiges Plus, von dem wenig bleibt

Die Inflationsrate lag in den letzten 12 Monaten durchschnittlich bei 1,6 Prozent. Die deutschen Mieten steigen jährlich im Schnitt um 2,6 Prozent, in den sieben größten Städten sogar um 3,8 Prozent.

Wieviel da noch vom „kräftigen Rentenplus“ übrig bleibt, möge ausrechnen, wer in der Schule die hohe Kunst des Subtrahierens gelernt hat.

Der Mainstream entscheidet

@ MaWo:
... und hoffen zu ihren Gunsten, bei Wahlen, weiter auf Bürger mit ihrem Kurzzeitgedächtnis.

Die großen Parteien richten sich immer nach dem Mainstream, denn jede Wahl wird vom Mainstream entschieden. Jede.
Und die Rentner sind eine ungeheuer wichtige Gruppe, die immer gegen große Veränderungen sind.

Renten steigen Mitte 2020 um mehr als drei Prozent

"Gestern verkündete die Große Koalition die Einigung bei der Grundrente - heute gibt es auch gute Nachrichten für die, die höhere Bezüge haben: Im kommenden Jahr steigen die Renten in Ost und West um mehr als drei Prozent."
Diese Meldung kommt ja wie gerufen - oder war es Absicht, dass auch die sog. Besserverdienenden in den Genuß einer höheren Rente kommen sollen. Die Regierung bzw, die Medien haben wieder ganze Arbeit geleistet. Trotzdem fehlt aber immer noch eine umfassende Rentenreform, die allen Seiten mehr Gerechtigkeit bringen sollte.

Gute Nachricht für Rentner

Doch die Nachricht allein sagt nicht viel. Welche Inflationsrate wird prognostiziert? Wie werden sich die Löhne und Gehälter entwickeln? Wie entwickelt sich im nächsten Jahr das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentenempfängern?
Rentenerhöhungen lösen bei den einen Beifall, bei anderen Kritik aus. Deshalb wäre es zur Abwendung von Gerechtigkeits- und Neiddebatten gut, die Prognosen der anderen Daten mitzuliefern.

was sind 3 Euro!

Dieser Artikel suggeriert, dass der Rentenanstieg um 3 Euro pro Hundert ein "Wahnsinns- Ding" sei. Dabei bewegt sich die deutsche Inflationsrate in der Vergangenheit durchschnittlich zwischen 2-3 Prozent.
Schaut man dann noch den Wertverlust des Euros an, dann wird es noch deutlicher:"Seit Einführung des Euros am 01.01.2002 hat die Währung gegenüber Gold von 0,32 auf nur noch 0,08 Unzen nachgegeben (das ist der Gegenwert in Gold, den Sie für einen Euro bekommen). Der Euro hat sich in 15 Jahren also im Außenwert geviertelt! Oder anders ausgedrückt: In der 15-jährigen Ära der EZB kann seit Einführung des Euro im Jahr 2002 ein Wertverlust von 75% konstatiert werden."

Vernünftige Steigerung des Wohlstandes

@ glamorama:
Wieviel da noch vom „kräftigen Rentenplus“ übrig bleibt, ...

In jeden Wein kann man relativ leicht Wasser gießen. Egal, das ist Ihr gutes Recht. Leider sind die Deutschen Weltmeister im Schlechtreden.
Neutral betrachtet bleibt festzustellen, dass dieses Land solide und vernünftig regiert wird und dass die Renten moderat steigen. Klar, den "Goldesel" hat die GroKo nicht erfunden. Wie denn auch?

Danke an die Arbeitgeber,

Danke an die Arbeitgeber, Arbeiter und Angestellten, die mit ihrer Leistung Gehaltserhöhungen ermöglicht haben und dadurch diese Rentenerhöhung möglich wurde. Das wird einen zusätzlichen Konsum in Milliardenhöhe auslösen.

Niemand muss es annehmen

@ Kedros:
was sind 3 Euro! Dieser Artikel suggeriert, dass der Rentenanstieg um 3 Euro pro Hundert ein "Wahnsinns- Ding" sei.

Der Artikel suggeriert gar nichts, er berichtet nur neutral. Sie können das Plus ja spenden, wenn Sie wollen.

Renten steigen Mitte 2020 um mehr als drei Prozent

um wie viel mehr als drei Prozent ?

es erwarten mich paradiesische Zeiten :-)

Renten steigen Mitte 2020 um mehr als drei Prozent....

Die Rentenzahlungen machten im Jahre 2000 einen Anteil von 12,2 % am Volkseinkommen-BIP aus.Im Jahre 2018 einen Anteil von 10,4%.
Um wie viel Prozent müßten denn die Renten erhöht werden,um wieder auf das prozentuale Niveau vom Volkseinkommen von 2000 zu kommen ?
Näheres in dem Buch "Mit Tempo in die Privatisierung",Autobahnen,Schule,Rente-und was noch ? Eicker-Wolf/Schreiner

Normale Inflation

@ Wolfgang E S:
Doch die Nachricht allein sagt nicht viel. Welche Inflationsrate wird prognostiziert?

Mir fällt auf Anhieb kein Land ein mit einer niedrigeren Inflationsrate. Ich habe die Tage gelesen, dass sie in Russland schon wieder über 10% sein soll. Der Staat tut sich dort aber schwer, es zuzugeben.

@glamorama

"Die Inflationsrate lag in den letzten 12 Monaten durchschnittlich bei 1,6 Prozent. Die deutschen Mieten steigen jährlich im Schnitt um 2,6 Prozent, in den sieben größten Städten sogar um 3,8 Prozent.

Wieviel da noch vom „kräftigen Rentenplus“ übrig bleibt, möge ausrechnen, wer in der Schule die hohe Kunst des Subtrahierens gelernt hat.
"
Nanana, die Mietsteigerungen sind überwiegend bei Neuvermietungen. Altverträge werden meist selten angepasst.

Da die Mietsteigerungen aber in der Inflationsrate drinstecken: 1,5% Realrentensteigerung oberhalb Inflationsrate ist sehr ordentlich!

Wenn Sie mehr wollen müssen Sie einfach mehr verdienen oder mehr Rentenbeitrag zahlen oder einfach selbst was ansparen. Dann rechnen Sie doch einfach mal aus was Sie heutzutage selbst anlegen müssten um die Rente zu erwirtschaften die Sie meinen dass sie Ihnen zusteht. Bei den heutigen Zinsen kann jeder für das Umlageverfahren dankbar sein.

17:04 von Kedros

man kann auch alles schlecht reden

was hat meine Rente mit dem Wert von Gold zu tun
seit 10 Jahren bewegt sich die Inflationsrate zwischen 0,5 % bis knapp 2 %
das ist für mich wichtig wieviel Brot kann ich kaufen
und wurde mein Urlaub teurer

/// Am 11. November 2019 um

///
Am 11. November 2019 um 17:04 von Kedros
was sind 3 Euro!

Dieser Artikel suggeriert, dass der Rentenanstieg um 3 Euro pro Hundert ein "Wahnsinns- Ding" sei. Dabei bewegt sich die deutsche Inflationsrate in der Vergangenheit durchschnittlich zwischen 2-3 Prozent.
Schaut man dann noch den Wertverlust des Euros an, dann wird es noch deutlicher:"Seit Einführung des Euros am 01.01.2002 hat die Währung gegenüber Gold von 0,32 auf nur noch 0,08 Unzen nachgegeben (das ist der Gegenwert in Gold, den Sie für einen Euro bekommen). Der Euro hat sich in 15 Jahren also im Außenwert geviertelt! Oder anders ausgedrückt: In der 15-jährigen Ära der EZB kann seit Einführung des Euro im Jahr 2002 ein Wertverlust von 75% konstatiert werden."///
.
Bezahlen Sie Ihre Einkäufe in Gold ? Die Mehrzahl der Rentner wird das nicht tun.

um 17:04 von Kedros

In vielen Ländern wäre man froh darüber, wenn man 40 oder 50 € jeden Monat mehr auf dem Konto hätte. Wer hat schon viel Gold als Währungsreserve, bestimmt auch nicht viele Länder. Also ist doch der Wertverlust von Gold sehr spekulativ. Wichtiger ist vielmehr, was man für den EURO kaufen kann und da ist man als Deutscher mit dem EURO immer auf der sicheren Seite.

@schiebaer45

"Da kann ich mir dann wieder etwas mehr leisten.Bleibt nur zu hoffen das,das nicht wieder durch die Teuerung Rate aufgefressen wird."

Ich gönne es Ihnen! Auch die Tatsache dass Sie zumindest in den letzten Jahren diesbezüglich wirklich Jahr für Jahr real mehr erhalten haben dürften.

Die deutschen Renten

sind selbst vor Abzug von Steuern und Krankenversicherung in Europa auf dem dritt letzten Platz. Da ist noch viel Bedarf nach oben und selbst 30% mehr sind nicht der Rede wert

Grundsicherung

Leider wird mir die Rentenerhöhung gleich wieder von der Grundsicherung abgezogen.
Am Schluss bleibt alles beim Alten. Egal um wie viel die Renten steigen, der Endbetrag bleibt bei mir immer gleich. Bei mir zählt nur eine Erhöhung des Regelsatzes der Grundsicherung und der erstatteten Wohnkosten. Aber, auch ich freue mich über die höhere Rente.

@stasi-land

"Die großen Parteien richten sich immer nach dem Mainstream, denn jede Wahl wird vom Mainstream entschieden. Jede."

Hmm, Mainstream? Man kann es auch Demokratie nennen? Wenn es nicht die eigene Meinung ist, ist es halt blöd. Nur dann wenn man selbst eine vermeintliche Mehrheitsmeinung teilt dann wird diese akzeptiert?

re glamorama

"Die Inflationsrate lag in den letzten 12 Monaten durchschnittlich bei 1,6 Prozent. Die deutschen Mieten steigen jährlich im Schnitt um 2,6 Prozent, in den sieben größten Städten sogar um 3,8 Prozent.

Mieten sind in der Inflationsrate enthalten. Sie können nicht Inflationsrate und Mietsteigerungen addieren.

Generationengerechtigkeit

Die Steigerung entspricht höchstens der Steigerung der Einkommen. In einer Gesellschaft, in der seit Jahrzehnten nach dem Krieg immer mehr materielle Werte geschaffen wurden, muss es möglich sein, den Alten ein Auskommen zu gewähren, wenn nötig auch mit Steuergeldern. Das Umlageverfahren gab es übrigens nicht schon immer.

Wenn nun Jüngere gegen Ältere aufgebracht werden, nützt das beiden nicht. Jede Kürzung der Real- Renten (nach Abzug der Inflation und der steigenden Belastung durch Steuern und Abgaben) trifft letztlich auch die Jungen, wenn Sie mal in Rente kommen.

Die ältere Generation hat massiv in die Nachfolgegeneration investiert. Aufzucht und Ausbildung der jüngeren Generation ist das Werk der älteren Generation. Und es gab noch nie so viele Erben eines größeren Vermögens, wie heute bei den Jüngeren – die allermeisten Alten haben nach dem Krieg nichts geerbt.

@pkeszler

"Diese Meldung kommt ja wie gerufen - oder war es Absicht, dass auch die sog. Besserverdienenden in den Genuß einer höheren Rente kommen sollen. "

Tja, da das Ganze ein Automatismus auf Basis der tatsächlichen Beitragsleistungen (Gehälter) ist erübrigen sich Verschwörungstheorien.

re wolfgang e s

"Doch die Nachricht allein sagt nicht viel. Welche Inflationsrate wird prognostiziert? Wie werden sich die Löhne und Gehälter entwickeln?"

Das wären Prognosen mit großer Fehlerbandbreite und was haben sie konkret mit der Rentenanpassung zu tun?

Klingt nicht schlecht

wenn wir sie nur erst hätten, fließt ja noch eine Menge Wasser den Rhein hinunter.
Entscheidend ist aber wie sich die Preise für Miete und Strom plus Lebensmittel und so weiter entwickeln, also erstmal etwas vorsichtig mit dem Jubel.
Sonst klingt es aber positiv.

Die Rente

Die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses bekommen ab nächstem Jahr deutlich mehr Geld. Ihre Diäten steigen um fast 60 Prozent von 3.944 auf 6.250 Euro im Monat. Im Gegenzug soll das bisherige Teilzeitparlament mehr und länger arbeiten. Eine feine Sache für die Abgeordneten.
Wann endlich zahlen die Abgeordneten in die Rentenkasse ein. Wo ist hier der Solidaritätsgedanke? Diese Leute diskutieren über unsere Renten und sitzen wohlversorgt mit ihren Pensionen im Alter in der warmen Stube. Soll das gerecht sein?

rer Truman Welt

@ Am 11. November 2019 um 17:08 von Werner40
"Danke an die Arbeitgeber, Arbeiter und Angestellten, .. "
Kann man so sehen. Dann danke ich auch
für den zusätzlichen CO2 Ausstoß, der mit jedem Konsum steigt - danke!

@Am 11. November 2019 um 17:04 von Kedros
"was sind 3 Euro!
Dieser Artikel suggeriert, dass der Rentenanstieg um 3 Euro pro Hundert ein "Wahnsinns- Ding" sei. Dabei bewegt sich die deutsche Inflationsrate in der Vergangenheit durchschnittlich zwischen 2-3 Prozent. ……"

Da bringen Sie was auf den Punkt! Natürlich ist GOLD alleine kein Fixpunkt zu Berechnung einer Inflation - oder kaufen Sie nur Gold? lol
Aber dennoch haben Sie grundsätzlich Recht: die offizielle Inflationsrate ist lediglich ein Teil der Geldentwertung, die mehr als deutlich zu beobachten ist. Diese Sicht teile ich.
Eine Banalrechnung: wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung 30 - 50% des Einkommens für Miete aufbringen müssen, die Mieten explodiert sind, wie berechnet man seit Jahren 0, bis 1,6% Inflation

Kräftige 3%

Diese Überschrift, liebe Tagesschau, ist doch ein Witz oder Verhöhnung!?

re kedros

"Schaut man dann noch den Wertverlust des Euros an, dann wird es noch deutlicher:"Seit Einführung des Euros am 01.01.2002 hat die Währung gegenüber Gold von 0,32 auf nur noch 0,08 Unzen nachgegeben (das ist der Gegenwert in Gold, den Sie für einen Euro bekommen)."

Was sind Sie denn für ein Rechenkünstler! Die Kaufkraft des Euro wird doch nicht mit dem Goldpreis ermittelt.

Übrigens gab es das Umlagesystem früher nicht !

Das System der Kapitaldeckung wurde erst in der Rentenreform 1957 unter Konrad Adenauer zu einem Umlageverfahren mit dynamischer Rente umgebaut.

Das ursprüngliche System der gesetzlichen Rentenversicherung baute auf dem Kapitaldeckungsverfahren auf, nach dem eine Ansparung der Rentenbeiträge erfolgte, die paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf Rentenkonten zu entrichten waren.

Das Geld der Rentenkasse kam in den Bundeshaushalt , schon deshalb ist eine Unterstützung der Rentenkasse mit Steuergeldern gerecht.

Die Renten für die Menschen aus den neuen Bundesländern (die ihnen natürlich zusteht) machen es notwendig, dass die Rentenkasse aus Steuermitteln bezuschusst wird.

Außerdem wurden aus der Rentenkasse versicherungsfremde Leistungen wie z.B. die Mütterrente entnommen.

re karin mustermann

"Die deutschen Renten

sind selbst vor Abzug von Steuern und Krankenversicherung in Europa auf dem dritt letzten Platz."

Dann stellen Sie mal den Link ein, nach welchem Verfahren das errechnet wird.

Fehlt da nicht noch etwas?

Zu dem nur noch peinlichen Politdrama über die Grundrente kommt nun noch von "ganz oben" der Jubelruf über erneute kräftige Rentenerhöhungen um unvorstellbare "mehr als drei Prozent".
Wie viel davon nach dem ersten Einkauf im Supermarkt und nach der Steuererklärung übrig bleibt, weiß Jeder der so reichlich "Beschenkten"!
Schämen sich diese Leute im aufgeblähten zweitgrößten Parlament der Welt überhaupt nicht mehr, wenn sie so etwas mit Stolz verkünden - sich aber selbst etwa 60 Prozent Diäten-Erhöhung genehmigen?
Warum wird das im gleichen Zusammenhang nicht mit erwähnt?
Man kann über diese Politik in unserem Sozialstaat nur noch den Kopf schütteln!

re robert l.

"muss es möglich sein, den Alten ein Auskommen zu gewähren, wenn nötig auch mit Steuergeldern."

Dass ein dicker Batzen in der Rentenkasse Steuergelder sind scheint für Sie neu zu sein.

Von wegen: wenn nötig ...

@Kedros

" Schaut man dann noch den Wertverlust des Euros an, dann wird es noch deutlicher:"Seit Einführung des Euros am 01.01.2002 hat die Währung gegenüber Gold von 0,32 auf nur noch 0,08 Unzen nachgegeben (das ist der Gegenwert in Gold, den Sie für einen Euro bekommen). Der Euro hat sich in 15 Jahren also im Außenwert geviertelt!"

Deswegen haben Sie am 1.1.2002 in weiser Voraussicht Ihr Haus verkauft und alle Ersparnisse in Gold angelegt? Und natürlich 2012 alles wieder in EUR, denn seitdem hat sich der EUR in Ihrem "Aussenwert" deutlich besser entwickelt. Zudem verursacht Gold Depotkosten ohne Zinsen. Und ich bekomme immer noch 2-4% Zinsen auf meine sicheren Anlagen.

Ansonsten alles kein Problem. Gold kann sich jeder kaufen. Wäre dann ja ein todsicheres Geschäftsmodell um reich zu werden. Haben Sie nicht gemacht? Dann sind Sie also auch einer derjenigen die nur im Nachhinein schlauer sind?

rer Truman Welt

Am 11. November 2019 um 17:04 von Kedros
"was sind 3 Euro! ...."
Die Sparer zahlen seit nun 10 Jahren die Zeche der Bankenrettung. Das ist ein Fakt! Die EZB war so großzügig!
Gedankenexperiment:
Wäre die Inflationsrate so angegeben wie sie tatsächlich ist - m. E. so zwischen 4 - 5 %, was müsste passieren?
Kein billiges Geld mehr, drastischer Anzug der Zinsen!
Was wäre die Konsequenz?
Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und vermutlich auch noch weitere Staaten wären real pleite und es gäbe keinen Ausweg mehr! Vor diesem Hintergrund darf eine offizielle Inflationsrate überhaupt nicht höher gezeigt werden und schon gar nicht, wie sie real ist.
Aber wenn der Euro kippt, unser Währungssystem den Bach runter ist, was ist dann bspw. mit den Renten? Na ja, die sind dann gar nichts mehr wert. Hm, ja, was macht man da? Sie sehen, so einfach ist das alles gar nicht. Dennoch: warum immer die Kleinsten so zur Kasse gebeten werden? Sie haben keine Lobby!

@Bernd Kevesligeti

"Die Rentenzahlungen machten im Jahre 2000 einen Anteil von 12,2 % am Volkseinkommen-BIP aus. Im Jahre 2018 einen Anteil von 10,4%."

Dazu kommt noch, dass im Jahr 2000 die Renten noch nicht besteuert worden sind.

Wenn man die Renten im Verhältnis zum Volkseinkommen betrachtet, wird klar, dass Kürzungen bei den Renten nicht nötig sind - es ist lediglich eine Frage der Verteilung.

Wenn Jung und Alt sich streiten, haben die meisten im Alter weniger und eine Minderheit hat ein immer größer werdendes Stück vom Kuchen Volkseinkommen.

16:57 von glamorama

wer in der Schule die hohe Kunst des Subtrahierens gelernt hat.
.
oder die höheren Rechenformen :-)

mich juckt zum Beispiel nicht ob die Miete um 2 % oder 20 % steigt
wie sie anführten - ich zahle keine Miete
ebenso wenig wie so ein Rechenkünstler es am Goldpreis festmachte
da ist der Brot, Butter, Milch und Eierpreis schon wesentlicher

um 17:19 von Karin Mustermann

"Die deutschen Renten sind selbst vor Abzug von Steuern und Krankenversicherung in Europa auf dem dritt letzten Platz"
Ich reise sehr viel nach Italien, Kroatien und Slowenien und da ist der EURO ohne Umtausch immer sehr begehrt. Da kann man sich für den EURO sehr viel leisten. Man muss nämlich nicht immer eine Schiffsreise mit einem Kreuzfahrtschiff machen und auch noch Schaden für die Umwelt anrichten.

100 Euro Begrüßungsgeld, und nun das!

2021 ist die Bundestagswahl. Und wenn man Glück hat, platzt jetzt die GROKO, und dann har die CDU mit dem Rentenplus echt nen Wahlrenner! Schließlich hat sie ja mit dem "Begrüßungsgeld" schon mal nen echten Hit gelandet!

@Bernd Kevesligeti

"Die Rentenzahlungen machten im Jahre 2000 einen Anteil von 12,2 % am Volkseinkommen-BIP aus.Im Jahre 2018 einen Anteil von 10,4%.
Um wie viel Prozent müßten denn die Renten erhöht werden,um wieder auf das prozentuale Niveau vom Volkseinkommen von 2000 zu kommen ?"

Wieviele Rentner kamen 2000 auf einen Beitragszahler? Wer zahlt die Renten?

Um wieviel % müsste die arbeitende Bevölkerung durch höhere Beiträge mehr belastet werden um wieder auf das prozentuale Niveau vom Volkseinkommen von 2000 zu kommen?

17:27 von karwandler

re kedros

"Schaut man dann noch den Wertverlust des Euros an, dann wird es noch deutlicher:"Seit Einführung des Euros am 01.01.2002 hat die Währung gegenüber Gold von 0,32 auf nur noch 0,08 Unzen nachgegeben (das ist der Gegenwert in Gold, den Sie für einen Euro bekommen)."

Was sind Sie denn für ein Rechenkünstler! Die Kaufkraft des Euro wird doch nicht mit dem Goldpreis ermittelt.
///
*
*
Richtig Rechnen stört, auch an der Parkuuhr wird Ihnen die Imflation nicht gefallen.
*
Und Umrechnen darf sicher auch der nicht, der sein Alter aus angesparterm, Früher sicher angelegter DM selbst finanziert?

17:35 von karwandler

Dass ein dicker Batzen in der Rentenkasse Steuergelder sind scheint für Sie neu zu sein.
.
ehrlichkeitshalber sollte man erwähnen
das es sich dabei um Versichewrungsfremde Leistungen handelt
also ne Mütterrente ist ja sicherlich was "gutes" aber ne Wohltat die mit den Rentenbeiträgen erst mal nicht zu tun hat sondern ne gesamtgesellschaftliche Sache
so wenig wie die Renten von Spätaussiedlern

17:26 von NeNeNe

Ihre Diäten steigen um fast 60 Prozent
.
wie der Name schon sagt : Diäten
Diät ist immer teurer als Normales

@MaWo, 16:51 Uhr

Und was leisten die "nicht etablierten Parteien" eigentlich, außer ständig nur zu nörgeln. Konstruktive und verbindiche Vorschläge zur Rentenpolitk sucht man vergebens.

@17:35 von karwandler

"Dass ein dicker Batzen in der Rentenkasse Steuergelder sind scheint für Sie neu zu sein."

Meinem Beitrag um 17:29 Uhr hätten Sie entnehmen können, dass es nicht so ist.

Ich habe heute auch einige Gründe dafür genannt, dass es richtig und notwenig ist, wenn Steurgelder für die Renten verwendet werden.

Umbau vom System der Kapitaldeckung, Renten für die Menschen aus den neuen Bundesländern (die ihnen natürlich zusteht) und versicherungsfremde Leistungen wie z.B. die Mütterrente.

@Die deutschen Renten 17:32 karwandler

zu @@karin mustermann

Darf ich nachhelfen. Lesen bildet.
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/sozialer-sprengstoff-100....
kurz: https://is.gd/jElnXj

Bereits 3 Jahre alt, die Tendenz ist weiterhin gleich.
Übrigens halte ich M.Fratscher vom DIW für einen der wenigen 'Systemwirtschaftler',
den man noch Ernst nehmen kann, weil er weniger Scheuklappen hat.

Grundrente

Gebt den Einzahlern das Geld der Fremdfinanzierungen zurück, dann ist Geld für der Arbeitsleistung der Rentner da.

Lach...

die DRV bekommt über 80 Milliarden an Steuergelden zweckentfremdet, damit die nicht kollabiert.
Aber sich hinstellen, als hätten wir eine Gelddruckmaschine.
Nach meinen Berechnungen als Fachwirt für Finanzberatung müssten die Rentner auf ca. 30% Rente verzichten.
Und da die Rentner aus Selbstverwirklichung weniger Kinder gemacht haben, wird sich die Situation nochmals verschärfen.
In Zeiten eines strukturellen Abschwungs ist das doppelt zynisch. Auch wenn Herr Scheele von einem konjunkturellen Abschwung spricht. Er kennt vielleicht den den Unterschied zwischen konjunkturellen und strukturellen Unterschied nicht.

re sisyphos3

"mich juckt zum Beispiel nicht ob die Miete um 2 % oder 20 % steigt
wie sie anführten - ich zahle keine Miete
ebenso wenig wie so ein Rechenkünstler es am Goldpreis festmachte
da ist der Brot, Butter, Milch und Eierpreis schon wesentlicher"

Das ist er ganz sicher nicht. Für Brot, Butter, Milch und Eier geben Sie nur einen mikroskopischen Teil Ihrer Konsumausgaben aus.

Aber es ist bekannt, dass viele völlig falsch ihre "gefühlte" Inflation betrachten.

Grundrente

Einstieg der Renten auf 67% anheben, dann brauchen wir die Grundrente nicht. Eigentlich müsste das mit Blick auf Gleichbehandlung mit Beamten möglich sein.

re von Skywalker 17:44

Wieso fällt Ihnen nur ein die arbeitende Bevölkerung zu belasten ? Wenn das Volkseinkommen,der gesamtgesellschaftliche Reichtum,die Arbeitsproduktivität,die Kapitalerträge offensichtlich schneller gestiegen ist als die Renten.
Ist das dann nicht eine gesellschaftliche Verteilungsfrage ?

@altmatzu, 17:27 Uhr

Ein Witz...???? 3% Rentenerhöhung ist doch ganz ordentlich. Die Inflation lag im Oktober bei 1,1%, da bleibt also etwas übrig. Und vielleicht macht es Sinn, privat zusätzlich in die Rentenkasse einzuzahlen. Eine bessere Verzinsung (ca. 2,2% in den kommenden Jahren) findet man auf dem Kapitalmarkt kaum. Man kann Sachverhalte auch notorisch schlecht reden, finden Sie nicht auch?

@Karin Mustermann

"
Die deutschen Renten sind selbst vor Abzug von Steuern und Krankenversicherung in Europa auf dem dritt letzten Platz. Da ist noch viel Bedarf nach oben und selbst 30% mehr sind nicht der Rede wert
"
Na dann mal her mit der Quelle. Google belegt was ganz anderes. Konkrete Zahlen zur Rentenhöhe im Ausland sind kaum zu finden. Oft nur in Relation zum Arbeitseinkommen. Was hilft mir wenn ich 90% des Arbeitseinkommens als Rente bekomme, wenn das Lohnniveau bei 20% des Niveaus in D liegt und die Kostenstruktur im Land vergleichbar ist?

@17:44 von Skywalker Re

Bernd Kevesligeti hatte geschrieben:

"Die Rentenzahlungen machten im Jahre 2000 einen Anteil von 12,2 % am Volkseinkommen-BIP aus.Im Jahre 2018 einen Anteil von 10,4%.
Um wie viel Prozent müßten denn die Renten erhöht werden,um wieder auf das prozentuale Niveau vom Volkseinkommen von 2000 zu kommen ?"

Darauf hin fragte Skywalker:

>>Wieviele Rentner kamen 2000 auf einen Beitragszahler? Wer zahlt die Renten? <<

Die Renten werden letztlich aus dem Volkeinkommen bezahlt.

Wenn man das gegenwärtige Sytem der Finanzierung als unumstößliches Naturgesetz betrachtet, kann man natürlich nicht anders, als solche Fragen zu stellen.

Gegenfrage: Wenn das Volkseinkommen (und Vermögen) stärker als die Bevölkerung gestiegen ist, wieso müssen dann Renten real gekürzt werden?

@Karwandler

"Dass ein dicker Batzen in der Rentenkasse Steuergelder sind scheint für Sie neu zu sein.

Von wegen: wenn nötig ...
"

Sehr richtig Ihre Antwort an den User: Ein ziemlich dicker Batzen mit bereits jetzt 100 Mia EUR jährlich...

re artist22

"@Die deutschen Renten 17:32 karwandler

zu @@karin mustermann

Darf ich nachhelfen. Lesen bildet.
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/sozialer-sprengstoff-100....
kurz: https://is.gd/jElnXj"

Da steht überhaupt nix von drittniedrigste Renten in Europa.

Thema verfehlt.

16:46 von schiebaer45

Da freue ich aber schon

"" Zum 1. Juli steigen die Renten im Westen um 3,15 Prozent, im Osten um 3,92 Prozent. Das melden mehrere Medien unter Berufung auf den aktuellen Entwurf für den Rentenversicherungsbericht.""
#
Da kann ich mir dann wieder etwas mehr leisten.Bleibt nur zu hoffen das,das nicht wieder durch die Teuerung Rate aufgefressen wird.
///
*
*
Bereits in der letzten Woche erhöhte sich die frei Grundversicherung um 26,99€.
*
Mt Co2, Grundsteuer, Oberflächenwasser und Einwohnerparken wird es im nächsten Jahr schon gelingen den 2%-Inflationswunsch der EU zu verfünffachen.
*
Aber es gibt sicher eine Berechnungsform, das wir das schaffen müssen?

um 17:43 von DeHahn

"Schließlich hat sie ja mit dem Begrüßungsgeld" schon mal nen echten Hit gelandet!"
Aber die Leute hätten sich auch ohne das Begrüßungsgeld über die Wiedervereinigung sehr gefreut - nur scheinbar einige Leute im Westen wegen den Renten nicht. Und viele Leute haben sogar dabei ihr eigenes Leben riskiert. Die jetzige Rentenerhöhung kommt aber allen Deutschen nach dem Einkommen zu Gute und das ist gut so.

Echt jetzt ?

"Bis zu 40 Euro mehr im Monat
...
Zusätzliche Vorsorge nötig"
-
Echt jetzt ? Da muss ich gleich mal meine Vermögensverwalter anrufen was ich mit diesen 40 Euro mehr machen soll. Vielleicht sollte ich davon ein paar Deutsche Bank Aktien davon kaufen, denn man weiss ja nie wann genau ein neues Bankenrettungspaket aufgelegt wird.

@17:57 von KalliBayern

Nach meinen Berechnungen als Fachwirt für Finanzberatung müssten die Rentner auf ca. 30% Rente verzichten."

Dann erklären Sie bitte mal, warum in einem Land, in dem dank steigender Produktivität seit Jahrzehnten mehr Reichtum geschaffen worden ist, ein Teil der Bevölkerung mit 30% weniger auskommen soll.

@16:46 von schiebaer45

"Da kann ich mir dann wieder etwas mehr leisten.Bleibt nur zu hoffen das,das nicht wieder durch die Teuerung Rate aufgefressen wird."

Meine letzte Mieterhöhung war doppelt so hoch wie das Rentenplus im selben Jahr. Freude kommt da nicht auf.
Aber das nur am Rande.

Ich habe ein prinzipielles Problem mit Renten- und Gehaltserhöhungen in Prozenten. Je höher die Rente bzw. das Gehalt, desto höher der Zugewinn. Mann sollte das zwischendurch mal staffeln. Bei Tariflöhnen gibt es zwar zwischenzeitlich gewisse Anpassungen, allerdings auch dort nicht in nenneswertem Umfang.

@17:58 von karwandler re sisyphos3

"mich juckt zum Beispiel nicht ob die Miete um 2 % oder 20 % steigt
wie sie anführten - ich zahle keine Miete"

Die Mehrheit der Rentner aber schon.

17:04 von Kedros

«Der Euro hat sich in 15 Jahren also im Außenwert geviertelt! Oder anders ausgedrückt: In der 15-jährigen Ära der EZB kann seit Einführung des Euro im Jahr 2002 ein Wertverlust von 75% konstatiert werden.»

Gar nix hat sich der Euro "im Außenwert geviertelt".

Im Nov. 1997 kostete der Linienflug FRA / Tokyo hin & zurück ca. 4.500 DM.
Im Nov. 2008 waren es ca. 1.500 Euro.
Aktuell kann man für ca. 1.250 Euro fliegen ("clever gebucht").

1997 waren 100 ¥ ≈ 1,40 DM.
2008 waren 100 ¥ ≈ 0,75 €.
2019 sind 100 ¥ ≈ 0,80 €.

Und im Vergleich zu "weniger starken" Währungen wie dem Yen (bspw. in Südamerika / Süd-Ost-Asien) ist der Euro im Wert fast überall kontinuierlich gestiegen, seit er 2002 eingeführt wurde.

«Seit Einführung des Euros am 01.01.2002 hat die Währung gegenüber Gold von 0,32 auf nur noch 0,08 Unzen nachgegeben.»

Die Entwicklung des Goldpreises ist nicht an Währungen gekoppelt.
Nur indirekt an Inflationsraten.
Sind viele andere Mechanismen, die Einflüsse auf ihn haben …

17:52 von Adeo60

@MaWo, 16:51 Uhr

Und was leisten die "nicht etablierten Parteien" eigentlich, außer ständig nur zu nörgeln. Konstruktive und verbindiche Vorschläge zur Rentenpolitk sucht man vergebens.
///
*
*
Weil die grübelnden Pensionäre erkannt haben, das Ihr Alterwohlstand auch für Rentner, schon den ersten Jahreshaushalt sprengen würde.
*
Allein mit Pensionen soll das erst 2050 passieren, das für nichts Anderes mehr Geld übrig ist!
*
Bis dahin muss man sich neben Co2 also noch Neues einfallen lassen.
*
Aber wir schaffen ja alles?

Karin Mustermann, 17:19 Uhr - Merkwürdige Berechnung

Wie kommen Sie denn auf diese Idee? Leider fehlt jegliche Begründung! Im sog. Mercer-Ranking landet Deutschland auf Platz 13 (von 34 Ländern). Untersucht wurden die Bereiche, Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität. In puncto Angemessenheit lag das deutsche Rentensystem sogar ganz vorne (wieviel verdient ein Durchschnittsverdiener im Ruhestand). Deutliche Schwachstellen hat unser Rentensystem in den beiden anderen Feldern (Nachhaltigkeit und Integrität). Hier schägt der sich demographische Faktor besonders deutlich nieder (wie auch in anderen alternden Gesellschaften wie Frankreich und Spanien). Ihre Berechnung - ohne jegliche substantiierte Aussage - ist daher absolut nicht nachvollziehbar.

wow

dann komme ich auch diesen steuern noch näher

2019 um 17:18 von Skywalker

"" Ich gönne es Ihnen! Auch die Tatsache dass Sie zumindest in den letzten Jahren diesbezüglich wirklich Jahr für Jahr real mehr erhalten haben dürften.""
#
Danke ! Ich habe aber auch 45 Jahre redlich meine Rentenkassen Beiträge eingezahlt.

@ 15:34 von Bagheria (Vorgängermeldung)

Tatsächlich? Ein viertel der Bürger*innen lehnt das "System Merkel" ab? Sie können sicher belegen, woher Sie diese Zahl haben - und vor allem, was denn das "System Merkel" ist... Ich kenne nur die Koalition aus CDU, SPD und CSU und die vom Parlament gewählte Kanzlerin, die seitdem eine Regierung führt - das System nennt sich "parlamentarische parteienbasierte Demokratie", nicht "Merkel". Und sicher können Sie erklären, wo Sie in meinem Kommentar die Hetze sehen, oderz?

@17:35 von karwandler re robert l.

//Dass ein dicker Batzen in der Rentenkasse Steuergelder sind scheint für Sie neu zu sein.

Von wegen: wenn nötig ...//

Folgendes könnte eigentlich bekannt sein (und erfordert keine lange Google-Suche):

"Versicherungsfremde Leistungen und "Bundeszuschuss"
Seit 1957 wurden über 700 Milliarden Euro (2015) für "versicherungsfremde Leistungen" aus der Rentenkasse zweckentfremdet.
Die "Bundeszuschüsse" für die Rentenversicherung waren immer niedriger als die Entnahmen für versicherungsfremde Leistungen."

Boris.1945

"Und Umrechnen darf sicher auch der nicht, der sein Alter aus angesparterm, Früher sicher angelegter DM selbst finanziert?"

Autsch, das als Entgegnung auf die aktuelle Inflation?
Die war zu DM Zeiten massiv höher als seit der Euro-Einführung.

Durchschnitt der letzten ca. 30 Jahre DM (Seit 1970):
3,3% (max. 7,1%).
Durchschnitt der letzten 18 Jahre seit EUR: 1,4% (max. 2,6%)

@kedros 17:04 - Gold ist kein stabiler Wert!

Renten und deren Stabilität (z.B. Inflationsrate) mit dem Börsenwert von Gold zu vergleichen ist nicht nur weltfremd sondern auch vollkommen unsinnig.
Es gab auch Zeiten in denen der Goldpreis "abgeschmiert" ist. Kein Börsenwert ist eine "Einbahnstrasse" - auch Gold nicht.
Was die Rentenerhöhung angeht soll sie ja auch nur die Inflation ausgleichen.
Bleibt die Frage ob die jetzt beschlossene Grundrente auch gleich entsprechend angehoben wird?
Unsere Groko-politiker sollten sich alle mal das Beantragungsverfahren für eine Angestelltenrente (Versicherungsrente) genau anschauen! Wozu man dann noch eine Bedürftigkeitsprüfung braucht ist mir schleierhaft. Und jetzt für alle Renten auch die "Dicken" mal eben 3% raushauen das geht - nur eine Grundsicherung die diesen Namen auch verdient das geht mit der Groko nicht. Herzlichen Glückwunsch!!!

17:39 von Sisyphos3

«mich juckt zum Beispiel nicht ob die Miete um 2 % oder 20 % steigt
wie sie anführten - ich zahle keine Miete»

Gut für Sie. Ich zahle auch keine Miete.

Sind wir beide + andere Nicht-Miete-Zahler aber nicht die einzigen Mwnschen, die in DEU leben. Zahlen viele ≈ 50% des Netto-Haushalts-Einkommens für Miete (oder gar noch mehr). "Man sagt", ca. 30% seien eine akzeptable Größe in dieser Hinsicht.

Sie können gar nicht derart "auf Ihrer Scholle verbunkert sein". Dass Ihnen nie auffiel, wie gefährlich gerade die Entwicklung der Mietpreise für Gesellschaft + Zusammenhalt in ihr ist …

«… da ist der Brot, Butter, Milch und Eierpreis schon wesentlicher.»

Kaufen Sie jeden 2. Tag ein Brot für 5 Euro.
Geben Sie im Monat 75 Euro für Brot aus.
Wird Brot 20% teurer. Zahlen sie 90 € / Monat.
Und da müssen Sie als Einzelperson schon viel Brot essen …

Trinken Sie jeden Tag 1 Liter Milch.
Kostet das weniger als Ihr Brot …

Und in Vergleich zu Ihrem Auto dürfen Sie das schon gar nicht setzen.

@17:50 von Sisyphos3

"17:26 von NeNeNe
Ihre Diäten steigen um fast 60 Prozent
.
wie der Name schon sagt : Diäten
Diät ist immer teurer als Normales"

Nicht unbedingt. Sie kennen die FdH-Diät? (Friss die Hälfte.)

@glamorama Interessant dass

@glamorama
Interessant dass Sie meinen man muss des subtrahierens mächtig sein um zu errechnen dass Rentner trotz Erhöhung ein Min us machen!

Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Sie hier Äpfel mit Birnen vergleichen! Denn die Grundbeträge (Miete, Lebensunterhalt etc) sind andere als die der Rente!
Selbst wenn die Miete um 5 % steigt und die Lebenshaltung um 1,6%

Bleiben bei einer Rente von 1000 nach der Rentenerhöhung noch >20€ übrig

Tatsüächlich ist aber für 2019 davon auszugehen, dass >30€ übrig bleiben!

Da prozentual erhöht wird, wird dieser Betrag von Jahr zu Jahr steigen, wenn die Preissteigerungen bleiben wie o.g.

Es kann also tatsächlich hilfreich sein, wie Sie sagen, wenn man subtrahieren kann. - Die richtigen Zahlen vorausgesetzt.

Die Generation die zu wenig Kinder zeugte...

....erhält dafür und die nicht vorhandene Zweitvorsorge ein Plus aus dem Geld der arbeitenden Generationen. Generationengerechtigkeit sieht anders aus.
Ich wünsche mir endlich, dass alle einzahlen, auch Selbständige und Beamte. Dann wäre das Ganze auch eine Solidargemeinschaft in der ich wieder was für Geschenke über habe.

16:57 von glamorama

«Kräftiges Plus, von dem wenig bleibt
Die Inflationsrate lag in den letzten 12 Monaten durchschnittlich bei 1,6 Prozent. Die deutschen Mieten steigen jährlich im Schnitt um 2,6 Prozent, in den sieben größten Städten sogar um 3,8 Prozent.

Wieviel da noch vom „kräftigen Rentenplus“ übrig bleibt, möge ausrechnen, wer in der Schule die hohe Kunst des Subtrahierens gelernt hat.»

Nicht eben wenige Arbeitnehmer in DEU "würden sich sehr glücklich schätzen", hätten sie in den letzten 5 Jahren regelmäßig alle 12 Monate eine Gehaltserhöhung mit dem Prozentsatz erhalten, der wie bei der Rente ist / war.

Selbst die in Tarifverträgen recht gut gestellten Arbeitnehmer. Der Tarifvertrag der Rente kennt keine andere Laufzeit, als jedes Jahr immer 12 Monate.
Nie 15 oder 18. Oder aber noch längere Zeiträume …

"Die hohe Kunst des Subtrahierens" ist nicht nur bei den Rentnern.
Gerade bei Renten, die nicht am Minimum sind.
Wird der Abstand zu geringen Löhnen durch die Erhöhung von 3% geringer …

17:58 von karwandler

denke schon dass jeder beurteilen kann, weiß wo seine Ausgaben sind

der größte und unauffälligste Posten dürfte das Auto sein
Steuer Versicherung, Sprit neue Reifen und der Kundendienst
wenn man dann noch die Anschaffungskosten durch die Anzahl Jahre teilt .... zusammenzählt
in etwa so hoch wie für meine Reisen allein/Familie
Strom Heizung Wasser Müllabfuhr
man geht mal weg, braucht gelegentlich Kleider, Reparaturen am Haus
da sind bei mir die Lebensmittel wirklich bei 20 % bestenfalls

@Bernd

@Bernd Kevesligeti
"Volkseinkommen"? mit Rentenzahlungen vergleichen? In welcher Schule lernt man so einen Unsinn? Und dann noch von Rentenkürzung zu schreiben. - Das eibne hat mit dem anderen nichts zu tung. Das Gesamteinkommen in Deutschland kommt auch davon, weil es mehr Arbeitnehmer gibt! Und zwar Überwiegend durch Zuwanderung! Was deutlich beweist dass Asyl Suchende massiv zur Wirtschaftskraft in Deutschland beitragen!
Sei könnten die beiden Zahlen nur dann ann#ähernd, wenn die Zahl der Rentner genauso gestiegen wäre wie die Zahl der Arbeitnehmer. Sie ist aber gleich geblioeben. Ergo muss das Rentenniveau prozentual niedriger sein. Tatsächlich aber sind die Real-Renten deutlich gestiegen!

17:57 von KalliBayern

Lach...

die DRV bekommt über 80 Milliarden an Steuergelden zweckentfremdet, damit die nicht kollabiert.
Aber sich hinstellen, als hätten wir eine Gelddruckmaschine.
Nach meinen Berechnungen als Fachwirt für Finanzberatung müssten die Rentner auf ca. 30% Rente verzichten.
Und da die Rentner aus Selbstverwirklichung weniger Kinder gemacht haben, wird sich die Situation nochmals verschärfen.
In Zeiten eines strukturellen Abschwungs ist das doppelt zynisch. Auch wenn Herr Scheele von einem konjunkturellen Abschwung spricht. Er kennt vielleicht den den Unterschied zwischen konjunkturellen und strukturellen Unterschied nicht.
///

*
Aber D finanziert durch seine EU Zahlungen ganz andere Renten.
*
Mehr Rente als Lohn: In diesen EU-Ländern geht es Senioren besser als Arbeitern
*
Quelle: Mehr Rente als Lohn

https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/griechenland-ita...

re anna-elisabeth

" Je höher die Rente bzw. das Gehalt, desto höher der Zugewinn."

Je höher der Zugewinn desto höher die Steuerprogression.

Sollten Sie auch berücksichtigen.

Es geht nicht um die Preise

Es geht nicht um die Preise für irgendwelche Artikel, Inflation ist Geldmengenänderung - Wirtschaftswachstum und da dümpeln wir dank Niedrigzinsen bei um die 5% rum, das Geld wandert nur noch nicht in die reale Wirtschaft sondern treibt die Kurse in der Finanzwirtschaft in immer größere Höhen, als Nebeneffekt steigen dadurch die Immobilienpreise und Mieten mit an.
Wenn das Geld dann auch in der realen Wirtschaft angekommen ist, wird der Preisindex ein paar Sprünge nach oben machen und alle die jetzt sagen das 3% ja sehr weit über der Inflationsrate liegt und die Rentner mehr in der Tasche haben werden eines besseren belehrt.
Das alle vom Preisindex reden ist politisch so gewollt, den kann man schön manipulieren ohne das da einer Druchblickt.
Bei obiger Rechnung allerdings kann jeder die Zahlen einsehen und fast jeder ausrechnen.

ja, das ist der absolute Wahnsinn...

für viele Rentner bedeutet diese exorbitante Steigerung monatlich einen Kinobesuch + Popcorn ...

re anna-elisabeth

"Seit 1957 wurden über 700 Milliarden Euro (2015) für "versicherungsfremde Leistungen" aus der Rentenkasse zweckentfremdet.
Die "Bundeszuschüsse" für die Rentenversicherung waren immer niedriger als die Entnahmen für versicherungsfremde Leistungen."

Wenn der Bundeszuschuss jährlich bei 100 Milliarden liegt kann das wohl kaum weniger sein als 700 Milliarden verteilt auf 61 Jahre.

Muss man gar nicht genau ausrechnnen.

17:43 von DeHahn ...100 €...

Keine Witze, den "€" dürfte es 89 noch nicht gegeben haben - vielleicht war es also weniger.
Wesentlich übler war wohl das Ding mit dem 1 zu 1 Tausch der Spargroschen - lauter Willkür in einem Land der Wunder nur das damit das ewige Gejammer ja nicht vom Tisch ist.

Die in Eigenverantwortung

Die in Eigenverantwortung angelegten Renten können ihren Wert komplett verlieren. Ist also keine Antwort für Leute die angewiesen sind das sie etwas aus dem zurückgelegten machen.

Schön ein Plus von ca. 65 € für meine...

...Mutter.

---

Sie hat es sich, wie viele andere auch verdient.

Zum einen durch ihre Arbeit, die eigentlich sogar >45 Jahre lang war.
Zum anderen für die Erziehung von 4 Kindern
zzgl. des Führen des Haushaltes

Und nicht zu vergessen, obwohl das eigentlich kein Rentenanspruch an sich ist, eine gewisse Entschädigung für eine versaute Kindheit.
Warum versaut...?

Meine Mutter ist 1938 in Braunschweig geboren und dort aufgewachsen.
Alle weiteren Erklärungen erübrigen sich da doch.

Oder etwa nicht?

@Karwandler

"Das ist er ganz sicher nicht. Für Brot, Butter, Milch und Eier geben Sie nur einen mikroskopischen Teil Ihrer Konsumausgaben aus.

Aber es ist bekannt, dass viele völlig falsch ihre "gefühlte" Inflation betrachten.
"
Nunja, der User Sisiphos3 hat das nur als Synonym für seinen täglichen Bedarf genannt...

Ich weiß nur eines: Mein Vater hatte in vergleichbarer Position zu mir heute (Job) 1994 einen tollen 80cm Farbfernseher für 3000 DM (= 65% seines damaligen Nettolohnes) gekauft. Genausoviel kostete 1994 zu Beginn meines Studiums mein Pentium75 zzgl. 1200 DM für meinen Laserdrucker (HP 5L oder so). Die Zahlen blieben im Kopf...
Heute könnte ich von meinem Monatsnetto 10 (Premiumhersteller) 55Zoll Led TVs kaufen und auch ca. 10 PCs (incl. Drucker)…

Das gleiche gilt für sonstige Unterhaltungselektronik (und mein Hobby Musik machen).

Mein heutiges Leben hätte ich mir zu Zeiten meiner Eltern nicht ansatzweise leisten können. Und mein Haus in der Form auch nur dank der Zinssituation.

Nicht die Inflationsrate

Nicht die Inflationsrate sondern der Preisindex wird mit 1,6% angegeben.

Rente...

Am 11. November 2019 um 17:26 von NeNeNe...
Wann endlich zahlen die Abgeordneten in die Rentenkasse ein. Wo ist hier der Solidaritätsgedanke? Soll das gerecht sein?
###
Das liegt nun mal an der Natur des Menschen. Die Solidarität hört nähmlich dort auf wo es an den eigenen Geldbeutel geht ! Aber in Ernst. Gerecht ist das wirklich nicht. Vielleicht könnten die Genossen von der SPD versuchen, der CDU auch diesen Punkt abzuringen. Man droht mit den Bruch der Groko und dann geht es durch. Was einmal geklappt hat, könnte dann womöglich noch einmal klappen... :-)

Wenn ich das schon höre ..

... weitere Vorsoge, dann möchte ich mich am Liebsten übergeben. Ich habe das gemacht mit 'ner privaten und 'ner betrieblichen Altersvorsorge! Leider hatte mir damals niemand gesagt, dass
- der Staat diese Renten voll mit Steuerklasse 6 besteuert
- ich den kompletten Krankenkassenbeitrag (derzeit 15,6% gegen 7,8% bei der gesetzlichen Rente) alleine tragen muss.
Da geht dann gut ein Drittel dieser Rente wieder ins Nirwana. Klar dass alle Politiker immer von "privater Vorsorge" faseln ...
Rechnet man dann noch dazu, dass bei den privaten Rentenversicherungung ca. 32-33% der eingezahlten Beiträge für "Verwaltungsaufwand" draufgeht (bei der gesetzlichen Rente sind es nur ca 3,2%) dann rundet sich das Bild. Alles was der Gesetzgeber ausheckt geschieht mit Sicherheit nur zum Nachteil der Bürger und nur um den Politikern ihre Pöstchen in den provitierenden Konzernen für nachher zu sichern!

@Bernd Kevesligeti

"Wieso fällt Ihnen nur ein die arbeitende Bevölkerung zu belasten ? Wenn das Volkseinkommen,der gesamtgesellschaftliche Reichtum,die Arbeitsproduktivität,die Kapitalerträge offensichtlich schneller gestiegen ist als die Renten.
Ist das dann nicht eine gesellschaftliche Verteilungsfrage ?"

Ich hätte kein Problem damit auf Kapitalerträge auch Rentenbeiträge zu erheben. Passiert aber im Prinzip ja bereits, da der Steuerzahler die Rente mit 100 Mia pro Jahr bezuschusst...

18:16 von Anna-Elisabeth

"" Meine letzte Mieterhöhung war doppelt so hoch wie das Rentenplus im selben Jahr. Freude kommt da nicht auf.
Aber das nur am Rande.""
#
Das kann ich nachvollziehen. Ich habe noch einen alten Mietvertrag da ist die Mietanpassung noch gering. Später eingezogene Mieter haben Staffel Mietverträge und sind jetzt schon 1/3 über meiner Miete. Gruß

In 2020

„in 2020“ ist vielleicht denglisch aber nicht deutsch!

@Robert L.

"Gegenfrage: Wenn das Volkseinkommen (und Vermögen) stärker als die Bevölkerung gestiegen ist, wieso müssen dann Renten real gekürzt werden?"

Seit wann ist ein "Volksvermögen" rentenrelevant? Relevant sind die Beiträge in die Rentenversicherung. Und für die Rentenhöhe natürlich die Anzahl der Rentner die aus dem Topf bezahlt werden müssen.

Unsere Tante ...

... ist 92 Jahre alt und wohnt in einem Seniorenheim. In die Kosten teilen sich meine Tante mit ihrer kompletten Rente, die Pflegeversicherung und das Sozialamt. Die Rente meiner Tante ist trotz 45 Arbeitsjahren sehr klein. Ca. 110 €uro verbleiben ihr als Taschengeld. Davon muss sie Friseur, Fußpflege, Körperpflegemittel, pauschale Zuzahlungen der Arzneimittel, Söckchen, Unterwäsche, Blümchen, Pipapo und Trallala bezahlen. Sie raucht nicht und trinkt keinen Alkohol.

Von jeder Rentenerhöhung verbleiben ihr kein Cent, alles wird verrechnet.

In ihrem Nachbarzimmer lebt eine ehemalige Lehrerin. Sie hat zwar eine deutlich höhere Rente, im Endergebnis bleiben aber auch ihr nur die 110 €uro Taschengeld übrig.

Keine Sorge, liebe GroKo, wir kümmern uns um unsere Tante.

18:12 von Boris.1945 16:46 von schiebaer45

"" Mt Co2, Grundsteuer, Oberflächenwasser und Einwohnerparken wird es im nächsten Jahr schon gelingen den 2%-Inflationswunsch der EU zu verfünffachen.""
#
Sie machen mir Rentner aber keinen Mut. Freute ich mich doch über meine höherer Rente im nächsten Jahr und nun schreiben Sie sowas.

2019 um 18:10 von karwandlerre@artist22

//"@Die deutschen Renten 17:32 karwandler

zu @@karin mustermann

Darf ich nachhelfen. Lesen bildet.
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/sozialer-sprengstoff-100....
kurz: https://is.gd/jElnXj"

Da steht überhaupt nix von drittniedrigste Renten in Europa.

Thema verfehlt.//

Jetz habe ich selbst mal nachgesehen. Für den schnellen Überblick scheint mir diese Seite vielsagend:
https://www.oecd.org/germany/PAG2017-DEU-DE.pdf

Insgesamt scheint ein Ländervergleich ziemlich aufwändig, wenn man alle relevanten Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern berücksichtigt. Dies scheint aber bei vielen Statistiken nicht der Fall gewesen zu sein. Man neigt eben dazu, sich die Zahlen herauszusuchen, die ins eigene politische Konzept passen. Dass Deutschland aber insgesamt im Vergleich nicht gerade gut abschneidet, konnte man in verschiedenen Zeitungsberichten lesen.

19:10 von karwandler

re anna-elisabeth

"Seit 1957 wurden über 700 Milliarden Euro (2015) für "versicherungsfremde Leistungen" aus der Rentenkasse zweckentfremdet.
Die "Bundeszuschüsse" für die Rentenversicherung waren immer niedriger als die Entnahmen für versicherungsfremde Leistungen."

Wenn der Bundeszuschuss jährlich bei 100 Milliarden liegt kann das wohl kaum weniger sein als 700 Milliarden verteilt auf 61 Jahre.

Muss man gar nicht genau ausrechnnen.
///
*
*
Kann man auch nicht.
*
Denn vor 61 Jahren wurden keine 100 Milliarden Euro jährlich gezahlt.
*
Korrigieren Sie ruhig auch mal auf mindesten 2002, allen wegen DM zum Euros.

18:54 von twinny

«Denn die Grundbeträge (Miete, Lebensunterhalt etc) sind andere als die der Rente! Selbst wenn die Miete um 5 % steigt und die Lebenshaltung um 1,6%

Bleiben bei einer Rente von 1000 nach der Rentenerhöhung noch >20€ übrig.
Tatsächlich ist aber für 2019 davon auszugehen, dass >30€ übrig bleiben!»

Müssten Sie dann aber beziffern, von welcher Miete Sie bei einer Erhöhung derselben von 5% ausgehen.

Sind es 500 Euro / Monat.
Ist ja keine "Mieten-Unsumme".
Ist die Erhöhung 25 Euro / Monat.

Sind bei 1.000 Euro Rente bei 3% aber "nur" 30 Euro / Monat mehr.
Bleiben 5 Euro, wenn nicht ein einziger anderer Preis für gar nix steigt.

Wird bei prozentualen Erhöhungen immer so sein, dass diejenigen um so mehr profitieren, die auch vor der Erhöhung schon relativ viel Geld zur Verfügung hatten. Geht aber bei Renten nicht anders, wenn man nicht "Anpassungen in unteren Bereichen" betrachtet.

Auch greift niemand Rentenerhöhungen "aus der Luft".
Sind % an die Entwicklung der Löhne gekoppelt …

re von twinny 19:05

Anteil der Rentenzahlungen am Nationaleinkommen oder BIP.Eine ökonomische Kennziffer.
Gestiegen sind natürlich die Bruttorenten,klar.Aber im Verhältnis zum gesamtgesellschaftlichen Reichtum gesunken.Da wirft Verteilungsfragen auf.Da gibt es Spielräume.

@19:07 von karwandler

//re anna-elisabeth
" Je höher die Rente bzw. das Gehalt, desto höher der Zugewinn."

Je höher der Zugewinn desto höher die Steuerprogression.

Sollten Sie auch berücksichtigen.//

Das ist zwar richtig, macht aber die größer werdenden Unterschiede nicht in allen Fällen wett. Ansonsten könnten die Gewerkschaften ja auf entsprechende Anpassungen bei den unteren Gehaltsgruppen verzichten.

renten-steigen-mitte-2020-um-mehr-als-drei-prozent

Aus meiner Sicht ist jede =>prozentuale<= Rentensteigerung eine gewaltige =>Ungerechtigkeit !

Aus meiner Sicht "müsste" / "dürfte" jede Rentensteigerung ein =>Festbetrag<= sein, der dann jedem Rentenbezieher - zusteht !
Es soll ja ein Ausgleich sein, für die Verluste durch Inflation...=>bei den täglichen =>Lebenshaltungskosten !

Wenn jetzt ein Kleinrentenbezieher (z.B. 500 Euro) =>10% mehr bekäme, so hätte er um 50 Euro =>mehr im Monat!

Wenn jedoch ein Großrentner (z.B. 5000Euro) 10% mehr bekommt, dann sind das 500 Euro mehr pro Monat. Aber seine täglichen Lebenshaltungskosten sind kaum mehr gestiegen als die des Kleinrentners !

Warum ? Weil auch der Großrentner nur mit =>einem Löffel<= essen kann !!! Der Brotlaib den er kauft, der kostet genau soooviel, wie der Brotlaib den der Kleinrentenbezieher kaufen muss.

Ich bitte Herrrn Karwandler und Frau Anna Elisabeth um deren Ansicht : Rentenerhöhung =>prozentual,...oder Festbetrag???
Vielen Dank im Voraus
MfG
ONYEALI

um 19:09 von Zundelheiner

"für viele Rentner bedeutet diese exorbitante Steigerung monatlich einen Kinobesuch + Popcorn ..."
Das kommt darauf an. Wer eine gute Ausbildung und einen guten Verdienst hatte, für den machen die 3 % schon viel aus. Wer sich lieber auf seinen Lorbeeren ausgeruht hat kann es auch nur wenig über der Grundrente sein? Bildung und viel Fleiß haben sich immer ausgezahlt.

@Anna-Elisabeth

"Seit 1957 wurden über 700 Milliarden Euro (2015) für "versicherungsfremde Leistungen" aus der Rentenkasse zweckentfremdet.
Die "Bundeszuschüsse" für die Rentenversicherung waren immer niedriger als die Entnahmen für versicherungsfremde Leistungen.""

Das bezweifele ich in Summe, da alleine die Zuschüsse von aktuell 7 Jahren die gesamte Entnahme von 1957 bis 2015 aufwiegen würden... Aber ich lasse mich gerne mit Links bekehren.

@Anna-Elisabeth

""Versicherungsfremde Leistungen und "Bundeszuschuss"
Seit 1957 wurden über 700 Milliarden Euro (2015) für "versicherungsfremde Leistungen" aus der Rentenkasse zweckentfremdet."

Nachtrag zu meinem Kommentar eben: Ihre "Versicherungsfremden Leistungen" sind begrifflich falsch, denn in diesen Statistiken sind überwiegend Leistungen gemeint die nicht "fremd" sind, sondern nur nicht durch Beiträge gedeckt! So wie jetzt z.B. die Grundrente oder die bestehenden Anrechnungszeiten und Frühverrentungsregeln, etc...

Das ist also nicht zweckentfremdet!

re anna-elisabeth

" Ansonsten könnten die Gewerkschaften ja auf entsprechende Anpassungen bei den unteren Gehaltsgruppen verzichten."

Die Gewerkschaften haben die Freiheit, Tarifverträge so auszuhandeln, dass sie von den Mitgliedern akzeptiert werden. Z.B. mit stärkerem Zuwachs für die unteren Lohngruppen.

Rentenanspruch entsteht aus angesammelten Punkten aus Beitragszahlungen. Da kann keiner Differenzierungen aushandeln.

19:22 von schiebaer45

18:12 von Boris.1945 16:46 von schiebaer45

"" Mt Co2, Grundsteuer, Oberflächenwasser und Einwohnerparken wird es im nächsten Jahr schon gelingen den 2%-Inflationswunsch der EU zu verfünffachen.""
#
Sie machen mir Rentner aber keinen Mut. Freute ich mich doch über meine höherer Rente im nächsten Jahr und nun schreiben Sie sowas.
////
*
*
Nur damit Sie sich nicht schon auf Kredit ein E-Auto kaufen, wegen der Erhöhung.
*
Nur weil man ja nicht mehr rechnen soll?
*
Aber keine Sorge.
*
Wir müssen das eben immer schaffen.

ein großer Wurf wäre es, wenn

Beamte und Parlamentarier mit in die Rentenversicherung einbezogen würden,
Selbsständige, Freiberufler, Notare, Rechtsanwälte, Ärzte, Apotheker in die GRV einbezogen würden (so wie in Österreich)
die Beitragsbemessungsgrenze fallen würde,
dafür die Rentenhöhe gedeckelt würde, (wie in der Schweiz)
In kommunistischen Staaten wie Österreich und der Schweiz funktioniert das, aber in Deutschland haben die politisch Verantwortlichen Angst davor, etwas von oben nach unten umzuverteilen. Stattdessen wird die besitzende Klasse geschont und muss sich nicht beteiligen.
So kann sie mit dem ersparten Geld weiter Immobilien erwerben, und kräftig daran verdienen.
Gleichzeitig macht die Nullzinspolitik die Ersparnisse der "kleinen" Leute immer wertloser.

...Mitte 2020 um mehr ...

immerhin, sie steigen, das ist mehr als man von vielen anderem sagen kann - die Frage ist weit und breit (und das sieht man an den vielen verwirrten Blicken hier) was heißt das - die tatsächliche Altersversorgung setzt sich ja zunehmend aus verschiedenen Beträgen zusammen (private Vorsorge, Betriebliche Altersversorgung, Gesetzliche Rente, Sozialgeld, Rentenfonds, Pflegekasse etc., etc.....) Man weiß also nicht, wie es einen trifft und braucht einen spitzen Bleistift das zu errechnen.
Letztlich kommt es ja (so der Tenor) nur auf die Steigerung des verfügbaren Einkommens an und genau darum geht es, nur darauf kommt es an, Egal ob Sozialhilfe, Rente oder alles zusammen.

@ Adeo60 17:52 Uhr

"Und was leisten die "nicht etablierten Parteien" eigentlich, außer ständig nur zu nörgeln. Konstruktive und verbindliche Vorschläge zur Rentenpolitik sucht man vergebens."
Richtig.
Eine Reform der Sozialgesetzgebung wird kaum durch eine oder zwei Parteien "zum Wohle des Volkes" realisierbar sein.
Da erwarte und fordere ich einfach ein parteiübergreifendes Handeln von allen(!) Politikern.
Utopie? Möglich aber einen anderen Weg sehe ich nicht.
Ich sehe sehr wohl die Gefahr, dass es irgendwann dem Bürger egal ist ob legal oder durch profane Eigenvorteilsnahme seine Existensgrundlage vernichtet wird.
Dann allerdings Gnade uns Gott.

@Anna-Elisabeth

"Insgesamt scheint ein Ländervergleich ziemlich aufwändig, wenn man alle relevanten Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern berücksichtigt. "

Das habe ich auch gemerkt. Ich habe es nicht geschafft in ca. 30 min Internetrecherche valide zahlen für Rentenhöhen in D und Europa zu finden!

Auch Ihr Link hilft da nicht wirklich- und Sie recherchieren ja auch immer recht seriös wenn ich mich recht erinnere...

1,6% Teuerung???

das bezweifle ich ganz stark.
Man muss einrechnen, dass im Supermarkt die Marmeladenglässchen immer kleiner werden (von 2500gr auf teilweise 170gr),
die Käsepackungen immer weniger wiegen (von 200gr. auf 160gr),
Joghurt von 175gr auf teilweise 115gr.

Rentenerhöhung schon wieder auf kosten der Rentner aus dem Weste

Rentenerhöhung schon wieder auf kosten der Renteneinzahler aus dem Westen. Ich verstehe nicht das die Westrentner schon wieder weniger als fast 1 Prozent Erhöhung bekommen als die Rentner aus dem Osten.
Das ist wieder eine Rentenkürzung der Einzahler.
Unglaublich

@19:21 von Havelmüller

Danke für Ihren Bericht aus dem tatsächlichen Alltag vieler Senioren und Seniorinnen.

"Keine Sorge, liebe GroKo, wir kümmern uns um unsere Tante."

Auch dafür Danke. Irgenwie beruhigend, dass selbst Nichten und Neffen sich um Onkel und/oder Tante kümmern.
Schlimm, wenn man keine Angehörigen mehr hat, die sich kümmern. Beschämend für das ach so reiche Deutschland.

18:19 von schabernack / Kedros

ja das Fliegen
mein 1. Flug nach Südamerika vor 35 Jahren FRA nach Buenos Aires
1998 DM bei Schwaben Reisen International mit Airolinas Argentinas
im nächsten Jahr fliege ich mit LH für 850 Euro
gerade gesehen für 878 Euro FRA nach Neuseeland, mit ner seriösen Gesellschaft

und es war in den 50ern, das habe ich mir gemerkt
da war der Flugpreis FRA => New York um den gleichen Betrag zu haben
wie der kleinste Daimler damals

und noch was .... Hin & Zurück (flugladen)
FRA Tokio Abflug 29.1.2020 für 521 Euro Allitalia
und 560 Euro ,mit was gescheitem Emirates

Renten steigen um mehr als 3%....

Liebe Anna Elisabeth, bitte lesen Sie meinen Post von (etwa) 19:33 Uhr.
Viele Grüße & beste Wünsche !
ONYEALI

re onyeali

"Wenn jedoch ein Großrentner (z.B. 5000Euro) ..."

Wenn einer nicht mal Ahnung hat von der (theoretischen) Maximalrente ...

@ONYEALI

"Wenn jetzt ein Kleinrentenbezieher (z.B. 500 Euro) =>10% mehr bekäme, so hätte er um 50 Euro =>mehr im Monat!

Wenn jedoch ein Großrentner (z.B. 5000Euro) 10% mehr bekommt, dann sind das 500 Euro mehr pro Monat. Aber seine täglichen Lebenshaltungskosten sind kaum mehr gestiegen als die des Kleinrentners !
"

Es gibt keine Großrentner a 5000 EUR. Meine Rentenprognose liegt zurzeit bei 2300 EUR und ich zahle seit Ende Studium den Höchstbetrag ein! Zudem muss ich meine Rente versteuern, der "Kleinrentner" liegt unter dem Freibetrag...

14,2% der Kinder leben in Armut

...und man macht nichts. Vornehmlich weil angeblich kein Geld da ist. Aber die alte Generation nimmt einen vollen aus Pulle und genehmigt sich über 30€ mehr! Das ist soviel wie die Kindergelderhöhungen der letzten zehn Jahre zusammen! Und das ganze ohne Not! Was könnte ein armes Kind mit 30€ mehr machen?

Wo bitte ist denn die Generation hin, die wollte, dass es ihren Enkeln bessern geht, als ihr selbst? Sie muss verschwunden sein....

Familien brauchen ein zusätzliches Stimmrecht für ihre Kinder, so dass die Rentner nicht mehr den bedeutendsten Teil der Wählerschaft ausmachen...

Politiker die nach ihrem Gewissen urteilen (das meldet sich doch wenigstens noch? Ein bischen vielleicht?) und nicht mit Hinblick auf die nächsten Wahlen wären natürlich auch ne Lösung....ist aber offenbar zuviel verlangt. Auch so treibt man der AfD die Wähler in die Arme...

um 19:34 von ONYEALI

"Aus meiner Sicht "müsste" / "dürfte" jede Rentensteigerung ein =>Festbetrag<= sein, der dann jedem Rentenbezieher - zusteht !"
Da würden Sie aber viele Gegenstimmen erhalten, denn wer sich mehr gebildet und wer mehr und länger gearbeitet hat muss auch mehr Rente bekommen. Das ist sicher überall so.

@ ONYEALI 19:34 Uhr

"Wenn jedoch ein Großrentner (z.B. 5000Euro) 10% mehr bekommt, dann sind das 500 Euro mehr pro Monat. Aber seine täglichen Lebenshaltungskosten sind kaum mehr gestiegen als die des Kleinrentners !"
So hatte damals der Gewerkschaftler "Herr Klunker" argumentiert und "Prozentpunkte - aber mindestens 50,00 DM/Monat" durchgesetzt.
Er war dann nicht mehr lange Chef in der Gewerkschaft.
Logik ist halt damals und heute nicht gewünscht!

19:50 von stöberkarl

1,6% Teuerung???

das bezweifle ich ganz stark.
Man muss einrechnen, dass im Supermarkt die Marmeladenglässchen immer kleiner werden (von 2500gr auf teilweise 170gr),
die Käsepackungen immer weniger wiegen (von 200gr. auf 160gr),
Joghurt von 175gr auf teilweise 115gr.
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Aber dafür können Sie dann doch die Preissteigerungfür Alle begrenzen?
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Sind Sie sicher, das es nicht eine grüne Maßnahme ist, um das generelle Übergewicht herabzusetzen?
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19:34 von ONYEALI

die Rente errechnet sich aus dem Betrag der eingezahlt wurde
ne eigentlich klare und saubere Sache

wäre es anders hätte einer der 10 Jahre einzahlte irgendwann so viel wie einer der 50 Jahren einzahlte

@stöberkarl

"Beamte und Parlamentarier mit in die Rentenversicherung einbezogen würden,
Selbsständige, Freiberufler, Notare, Rechtsanwälte, Ärzte, Apotheker in die GRV einbezogen würden (so wie in Österreich)
die Beitragsbemessungsgrenze fallen würde,
dafür die Rentenhöhe gedeckelt würde, (wie in der Schweiz)
In kommunistischen Staaten wie Österreich und der Schweiz funktioniert das, aber in Deutschland haben die politisch Verantwortlichen Angst davor, etwas von oben nach unten umzuverteilen."

Teils unsinnig: Wenn Beamte einzahlen würden, hätten sie auch Anspruch auf Rentenzahlungen. Das klappt ein paar Jahre- dann bricht es zusammen.

Experten haben das in Österreich bereits festgestellt, dass das System nicht zukunftssicher ist und massiv nachgebessert werden muss.

Es gab mal ein Verfassungsgerichtsurteil in Deutschland, dass eine Deckelung einer Rentenauszahlung nur mit einer Deckelung der Beiträge erlaubt ist, da es eine Versicherungsleistung ist und keine Sozialleistung aus Steuern

@17:19 von Karin Mustermann

>>Die deutschen Renten sind selbst vor Abzug von Steuern und Krankenversicherung in Europa auf dem dritt letzten Platz.<<

Angenommen die Renten in Bulgarien, Rumänien und Slovenien wären niedriger, dann würden also die Renten in Polem, Finnland, Spanien, Portugal, Italien, Frankreich usw. höher liegen?
Da würde ich doch gerne mal einen Beleg sehen.

19:35 von Skywalker

"Aber ich lasse mich gerne mit Links bekehren."

Was ich da kopiert hatte, ist missverständlich formuliert.

Wenn Sie bei Google : "Versicherungsfremde Leistungen Rente" eingeben, werden Sie fündig.
Die entsprechende Korrektur samt Link wurde gesperrt, deshalb lasse ich den Link weg und beschränke mich auf einen Textausschnitt.

"In allen Jahren, in denen eine Berechnung/Hochrechnung/Abschätzung durch den VDR bzw. die DRV gemacht wurde, machte der Anteil der versicherungsfremden Leistungen an den Rentenausgaben insgesamt mindestens 34 Prozent aus. Der Anteil der dafür zur Verfügung gestellten Bundesmittel bewegt sich" dagegen seit Jahren zwischen 28 und 27 Prozent, so dass sich ein mit den Rentenausgaben wachsender Fehlbetrag von inzwischen 812 Milliarden Euro zu Lasten der Versicherten und Rentner ergibt."

@19:43 von stöberkarl

"...aber in Deutschland haben die politisch Verantwortlichen Angst davor, etwas von oben nach unten umzuverteilen. .."

nicht wegen der Umverteilung als solches. Die erste Partei in Deutschland, die das fordert, hätte auf einen Schlag die Stimmen der Betroffenen verloren.

Aber ich bin wirklich dafür, das so wie in Österreich zu machen und meinetwegen auch eine Deckelung wie in der Schweiz. Man muss einfach auch sehen, dass in Österreich das Rentenniveau sehr viel höher ist als bei uns. Eine Schande, dass keine der Bundestagsparteien die Courage hat, dieses heiße Eisen anzufassen.

19:34 von ONYEALI

«Rentenerhöhung =>prozentual,...oder Festbetrag???»

Man könnte prinzipiell statistisch exakt "Durchschnittsrentner"
Rudi R. errechnen.

Man erhöhe eben diese seine Rente um bspw. 5%.
Wie bisher an der Lohnentwicklung orientiert.
Ergibt den tatsächlichen Betrag (x) Euro für Rudi R.
Für alle anderen wäre es der Festbetrag, den sie erhalten.

Machte man das bspw. für 10 Jahre so in dem Prinzip.
"Schließt man die Renten-Schere".
Nicht ganz geschlossen, "aber weiter zu".

Wird der Abstand der geringen Renten zu der von Rudi R. geringer.
Sein Abstand zu hohen Renten auch nicht größer.
Ein Prinzip, dass sich bei der grundlegenden bisherigen Konzeption des Rentensystems in DEU nicht eignet.

Der geeignete Weg ist, die Beitragsbemessungsgrenze aufzuheben. Jeder zahlt den gleichen Prozentsatz auf seine Einkünfte (oberhalb der Freigrenze).

"Mehr Geld im System".
Geringerer Prozentsatz als bisher bei der Einzahlung für alle.

So ist ist die 1. Säule der RV in der CH.
Sind weitere 2 dazu …

@von dieWeltretten

Rentenerhöhung schon wieder auf kosten der Renteneinzahler aus dem Westen
------------------------------------
in diesem Kommentar sieht man, wie ein Herrschaftssystem funktioniert.
da werden die armen Schlucker gegeneinander ausgespielt, anstatt den Großkopferten und Gschwollschädeln ans Portemonnaie zu gehen.

Teile und herrsche:
Ost gegen West,
Nord gegen Süd,
Autochthone gegen Allochthone,
Weiße gegen Nichtweiße,
Alt gegen Jung,
Schalke degen Dortmund
Schalke und Dortmund gegen Bayern,,,
Teile das Volk, nicht das Vermögen, und herrsche.
Übrigens ist heute St. Martin.
Der teilte mit dem Bettler,
nicht das Pferd,
aber immerhin den Mantel.

re stöberkarl

"1,6% Teuerung???

das bezweifle ich ganz stark.
Man muss einrechnen, dass im Supermarkt die Marmeladenglässchen immer kleiner werden (von 2500gr auf teilweise 170gr),
die Käsepackungen immer weniger wiegen (von 200gr. auf 160gr),
Joghurt von 175gr auf teilweise 115gr."

Gut, dass Sie darauf aufmerksam machen. Die Leute vom statistischen Bundesamt wären sonst sicher drauf reingefallen ...

@stöberkarl, 19:50 Uhr

Im Oktober betrug die Teuerungsrate sogar nur 1,1%. Deutschland kommt also vergleichsweise günstig weg. Wenn ich z.B. in Italien einkaufen gehe, bekomme ich ein Gespür dafür, wie schwer sich die Menschen dort tun, ihren Lebensunterhalt mit ihrer oft kärglichen Rente zu bestreiten.

@19:35 von Skywalker @Anna-Elisabeth

Noch einmal in Kürze - auch @karwandler:
Bei diesen 700 Milliarden (inzwischen ist der Betrag wohl höher) handelt es sich um den Betrag, der noch nicht (in die Rentenkasse) zurückgezahlt wurde.

17:39 von Sisyphos3

"....mich juckt zum Beispiel nicht ob die Miete um 2 % oder 20 % steigt
wie sie anführten - ich zahle keine Miete...."

Dass Sie die Sorgen und Probleme Ihrer Mitmenschen "nicht jucken", dürfte in diesem Forum mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Sie müssen es nicht in nahezu jedem Thread vor sich hertragen.

@19:42 von karwandler re anna-elisabeth

"Rentenanspruch entsteht aus angesammelten Punkten aus Beitragszahlungen. Da kann keiner Differenzierungen aushandeln."

Das habe ich auch nicht behauptet. Aber das wissen Sie ja selbst.

@19:50 von stöberkarl

das statistische Bundesamt, das den Preisindex ermittelt, lässt sich nicht hereinlegen durch die von Ihnen genannten Tricks. Außerdem ist der Handel ebenso verpflichtet, die Kilopreise/Literpreiseam am Preisschild anzubringen, damit es zu keiner verdeckten Preiserhöhung kommt.

Schon zur Wiedervereinigung 1990

wurden Kohl " blühende Landschaften " mit den Griff in die Rentenkasse erkauft. Man war zu " feige " das mit Anhebung der Steuern zu machen. Lafontaine hatte davor gewarnt,aber es war Wahlzeit und Kohl hat gewonnen.

um 20:01 von Boris.1945

"Man muss einrechnen, dass im Supermarkt die Marmeladenglässchen immer kleiner werden (von 2500gr auf teilweise 170gr),
die Käsepackungen immer weniger wiegen (von 200gr. auf 160gr), Joghurt von 175gr auf teilweise 115gr."
Wer kauft die dann noch? Vielleicht nur Alleinerziehende? Auch der Handel muss sich nach den Kunden richten.

@19:00 von schabernack

"Wird der Abstand zu geringen Löhnen durch die Erhöhung von 3% geringer …"

Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass zwischenzeitlich das Rentenniveau deutlich gesenkt wurde und bereits ab 16.000 Euro/Jahr besteuert wird.

Rentenerhöhung in 2020

Das ist natürlich immer schön, insbesondere, wenn man nicht viel bekommt. Bleibt aber die Frage, wie es dann mit der Steuer aussieht? Wenn man gerade so ein paar Euro mehr bekommt, dafür aber dann steuerpflichtig ist, könnte das ein böses Erwachen geben. Ich hoffe, dass darauf geachtet wird, sowas also abgewendet wird.

17:52 von Adeo60

"Und was leisten die "nicht etablierten Parteien" eigentlich, außer ständig nur zu nörgeln. Konstruktive und verbindiche Vorschläge zur Rentenpolitk sucht man vergebens."

Siehe z.B.
https://www.die-linke.de/themen/rente/

@dieWeltretten

"Ich verstehe nicht das die Westrentner schon wieder weniger als fast 1 Prozent Erhöhung bekommen als die Rentner aus dem Osten.
Das ist wieder eine Rentenkürzung der Einzahler."
Nein, das ist der nächste Schritt zur Anpassung der Ostrenten an das Westniveau völlig normal! Die Ostrentner haben jetzt schon über 30 Jahre darauf gewartet.

@19:54 von ONYEALI

"Liebe Anna Elisabeth, bitte lesen Sie meinen Post von (etwa) 19:33 Uhr.
Viele Grüße & beste Wünsche !"

Ich glaube, meine Antwort kennen Sie schon: Festbetrag.

Ansonsten bin ich bzgl. der Rente für einen Mindestbertrag und eine Obergrenze - nach dem Vorbild der Schweiz.

Ebenfalls beste Grüße und Wünsche!

Teuerungsrate...

ja, oder durch die Steuer, die dann evtl. fällig wird. Immerhin bekommen die, die schon lange betrogen wurden,einen hoffentlich wirklich guten Zuschuss und können nun endlich leben.
Was noch nicht geschehen ist, was aber in anderen EU-Ländern Usus ist -in den NL und Belgien z.B.- wird in Deutschland kein Urlaubsgeld oder keine Weihnachtsgratifikation gezahlt. Ich glaube, kaum Jemand weiss, dass das so ist.

Bürger mit Kurzzeitgedächtnis

:) wie wahr

20:08 von karwandler

re stöberkarl

"1,6% Teuerung???

das bezweifle ich ganz stark.
Man muss einrechnen, dass im Supermarkt die Marmeladenglässchen immer kleiner werden (von 2500gr auf teilweise 170gr),
die Käsepackungen immer weniger wiegen (von 200gr. auf 160gr),
Joghurt von 175gr auf teilweise 115gr."

Gut, dass Sie darauf aufmerksam machen. Die Leute vom statistischen Bundesamt wären sonst sicher drauf reingefallen ...
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Die rechnen schon mit den Zahlen, das Sie zu Ihrem gewünschten Ergebnis kommen.
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Denn allein nach Parkgebühren*, Treibstoff und Stromkosten hätten sich die Renten längst wieder die DM-Niveau anpassen müssen.
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(-,50 DM > € 1,20)

18:16 von Anna-Elisabeth

"Ich habe ein prinzipielles Problem mit Renten- und Gehaltserhöhungen in Prozenten. Je höher die Rente bzw. das Gehalt, desto höher der Zugewinn."

Sehe ich genauso. Warum nicht eine Erhohung um einen Betrag x für alle? Immerhin erbringen ja zumindest im Rentenalter alle Bezieher die gleiche "Leistung".

@19:49 von Skywalker @Anna-Elisabeth

"Auch Ihr Link hilft da nicht wirklich- und Sie recherchieren ja auch immer recht seriös wenn ich mich recht erinnere..."

Nun ja, ich hoffe jedenfalls, dass eine Seite der OECD seriös ist. Die Tabelle am Ende der Seite zeigt m.E. deutlich. wo Deutschland im Ländervergleich steht bzw. 2017 stand.

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