Ihre Meinung zu: Kompromiss bei Grundrente: Einigung sorgt nicht nur für Zuversicht

11. November 2019 - 9:33 Uhr

Die Einigung bei der Grundrente werten führende Koalitionspolitiker als gutes Zeichen für die Fortsetzung der Großen Koalition. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen - in den eigenen Reihen wie auch bei der Opposition.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1
Durchschnitt: 1 (1 vote)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Kompromiss bei Grundrente:Einigung sorgt für Zuv...

Aber was für eine Einigung ? Wer bekommt Grundrente und in welcher Höhe ?
Die Regelung bedeutet,daß Minirenten aufgestockt werden auf etwa 10 Prozent über der Grundsicherung.Aber nur bei denen die mindestens 35 Jahre gearbeitet hat.Die Grundsicherung liegt im Moment bei 6.531 Euro im Jahr.
Wirklich,wahrhaft "großzügig".
Und das Problem der niedrigen Renten resultiert aus Niedriglöhnen,prekärer Beschäftigung und meist devoten Tarifabschlüssen.
Aber daran wollen die Protagonisten eben nichts ändern.

35 Jahre

35 Jahre können ganz schön viel sein. Hier ein paar Jahre länger ausgesetzt wegen der Kinder, da eine Weile arbeitslos gewesen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht gearbeitet - und schon steht man mit 67 da und hat weniger Beitragsjahre. Diese Fixierung auf "hat die ganze Zeit (sozialversicherungspflichtig!) arbeiten können" ist falsch - viele konnten das eben nicht, auch wenn sie es gewollt hätten.

Nur komisch, dass ausgerechnet Christian Lindner diesen Punkt angemerkt haben soll.

Bernd Kevesligeti

Aber nur bei denen die mindestens 35 Jahre gearbeitet hat
.
was erwarten Sie
3.000 Euro Rente nach 3 Beitragsjahren ?
wer soll das zahlen ?
doch Leute die dann weniger kriegen also betrogen / ausgebeutet werden

Ist doch schön

zu sehen, wenn sich die Politiker selber loben.
Von Außen sieht das tauschen von Worten, für den normal Bürger im Ergebnis aber nicht anders aus.
" Kahrs lobte die Ausgestaltung der umstrittenen Bedürftigkeitsprüfung. "Die Einkommensprüfung kommt automatisch, kein Mensch muss zum Finanzamt gehen, kein Mensch muss sich nackt ausziehen."

Vor dem Finanzamt ist doch so gut wie nackt, und die Rente des Partners wird doch auch als Einkommen des Gering Rentners angerechnet.
1950 Euro sind ja Brutto für 2 Rentner, das gehen rund 200 Euro für die Sozialbeiträge ab, als bleiben für jeden 875 Euro übrig.
Im Vergleich zu einigen unserer Nachbarländer, ist das nahezu ein Schlag ins Gesicht für das angeblich so reiche Deutschland.
Das Ergebnis ist wie immer enttäuschend, ob sich die Wähler davon täuschen lassen, werden wir ja erleben.

die

SPD wollte mit der Grundrente ja unbedingt 4-5 Mrd Steuergelder pro Jahr verbraten. Das hat zwar glücklicherweise nicht geklappt, aber an die prognostizieren 1,5 Mrd kann ich auch nicht so recht glauben. Wie an anderer Stelle auch, wird es zu Mitnahme-Effekten durch eigentlich gar nicht Bedürftige kommen, und wesentlich mehr Geld für die Grundrente ausgegeben werden müssen als jetzt prognostiziert.
Besser wäre es gewesen, die SPD hätte ihr Drohpotential dazu genutzt, endlich die Bürgerversicheung (bei der auch Beamte und Selbständige endlich mit einzahlen müssten) durchzuboxen, anstelle mit der Grundrente zusätzliche Hypotheken für zukünftige Generationen zu schaffen.

Lindner: "Wer weniger als 35

Lindner: "Wer weniger als 35 Jahre gearbeitet hat, fällt durch den Rost."
Das stimmt so nicht.
Vielmehr "fällt durch den Rost", wer weniger als 35 Jahre Rentenbeitrags-pflichtig gearbeitet hat.
Wer mehre Jahre selbstständig arbeiten musste, weil er keine Arbeit als Angestellter fand, und aus finanziellen Gründen dafür keine Rentenbeiträge entrichten konnte, geht ebenso leer aus.
Und was ist mit den bereits jetzt von Erwerbsunfähigkeitsrente lebenden, die bis zum Eintritt der Erwerbsunfähigkeit keine 35 Jahre Rentenbeitrags-pflichtig gearbeitet haben?

09:52 von wenigfahrer

Das Ergebnis ist wie immer enttäuschend,
.
enttäuschend ?
das hängt von der Erwartung ab
wenn ich kaum Rentenbeiträge geleistet habe
mit welcher Begründung darf ich dann ne Riesenrente erwarten

wenigfahrer

Sehe ich auch so.
Der große Wurf ist das nicht, wenn man bedenkt, wie sich unsere Politiker ständig und in welcher Höhe ihre Diäten erhöhen.
Das ganze Rentensystem gehört überarbeitet, unsere Nachbarländer haben menschenwürdige Renten nach einem arbeitsreichen Leben. Wie soll sich jemand heute noch zusätzlich privat absichern, wenn immer mehr Menschen nicht mal mehr von einer Arbeitsstelle leben können?
Eine Schande für ein reiches Land wie D!

Kompromiss

Leider ist es heute so, daß Kompromisse immer weniger anerkannt werden. Soviel nehme ich den Verhandlungspartnern schon ab, daß sie für ihre jeweiligen Positionen versucht haben das beste herauszuholen. Kompromiss heißt aber auch, daß man eben nicht immer 100% von dem bekommt was man will, somit wird eben immer ein schaler Nachgeschmack bleiben, den man aber zu akzeptieren hat. Und auch wenn Herr Brinkhaus die SPD indirekt warnt, es wird weitere Auseinandersetzungen geben, weil eben Frau Merkel die CDU zwar sozialdemokratisiert hat, aber es eben auch eine SPD gibt die noch etwas weitergehende Vorstellungen hat.

Bitte nicht gleich wieder zerreden

Jetzt ist wenigstens mal ein Anfang gemacht und schon geht die leider bei uns (D) übliche Geschichte los. Jeder hätte gerne etwas mehr, etwas anders, garnicht...
So kommen wir doch nicht weiter. Ob es der große Wurf ist, sei mal dahingestellt. Aber Einigen wird es sicher helfen. Ich bin seit einiger Zeit bei der "Tafel" enagiert. Da wären bestimmt einige Leute froh, sie hätten ein bisschen mehr Geld, um sich nicht anstellen zu müssen.
Das Kernproblem ist natürlich ein anderes. wir haben so viele prekäre Jobs in diesem reichen Deutschland, dass sehr viele, egal wie sehr sie sich auch anstrengen, niemals auf einen grünen Zweig kommen (können). Habe gestern in einem Lokal ein Gespräch mitgehört. Der Bruder des Inhabers hat einem anderen Gast erzählt, er hätte sich als Koch auf einen Stelle in einem Pflegeheim beworben. sie haben ihm 1400€ brutto geboten. Der junge Mann ist ca. 25 Jahre alt. Wie soll der auf eine vernünftige Rente kommen? Nicht jeder kann Spitzenleistung abrufen.

Wahlgeschenk einer 10 % Partei

Meine armen Kinder, die müssen das bezahlen. Bei der SPD gibt es was umsonst auf Kosten der Gemeinschaft. Ohne Prüfung der Bedürftigkeit nach dem Gießkannenprinzip, wieder ein Schritt in Richtung Politikverdrossenheit.

Das was die Worte nicht halten können.

Was für eine Grundrente wo die meisten die sowas nicht nur der Höhe nach es nötig hätten draußen vor bleiben müssen und zwar nicht nur nach Prüfung? Was ist mit denen die nicht so lang arbeiten konnten oder selbständige die kein Erfolgsmodell waren oder sind aus welchem Grund auch immer. Was mit denen denen man schon unter Kohl Anrechenbare Ausbildungszeiten von max.8 auf 5 Jahre gekürzt haben u. trotz vielleicht akademischer Ausbildung zu nichts gekommen sind? Unter Grundrente stelle ich mir was anderes vor. Nicht wie üblich z.B. bei der Grundsicherung im Alter es auch so viel zu wenig ist ob als Hartz 4 oder dann als armer rentner der teuer durchleutet oder weiterhin überwacht wird das er nicht zuviel bekommt. Was ist mit al den Sbventionen an bestverdienende Konzerne als z.B.Forschungsförderung getarnt u. vieles mehr.Wie wurde das järl.stets bisher gewachsene Bruttosozialprodukt denn verteilt selbst bei Entlassungszeiten u. ähnl. Tatsachen?Ich könnt noch vieles nennen was nicht ....

Unverständnis

Wieso bejubeln sich jetzt alle? Ich verstehe es nicht. Vor allem die SPD hat dafür keinen Grund.
SPD: Ca. 3 Millionen Menschen werden profitieren - Ergebnis: Man liest von 1,2 bis 1,5 Millionen;
SPD: Auf keinen Fall eine Bedürftigkeitsprüfung! - Ergebnis: Einkommensprüfung;
Da sprang wieder einmal diese Partei als Tiger, was auch gesamtgesellschaftlich bitter nötig wäre, und landete als Bettvorleger. Ein Jonglieren mit Begriffen ändert nichts daran, dass sozialpolitisch bedauerlicherweise mit dieser Partei nicht mehr gerechnet werden kann. Man beginnt sich vor den "Erfolgen" zu fürchten, wenn es um Hartz IV und die offenbar bundespolitisch völlig in Vergessenheit geratene Stabilisierung des Rentensystems gehen wird.

09:58 von waldbeutler

aus finanziellen Gründen dafür keine Rentenbeiträge entrichten konnte,
keine 35 Jahre Rentenbeitrags-pflichtig gearbeitet haben
.
dann ist das eben so
wenn die in Tibet in nem Kloster auf die Erleuchtung warteten
oder als Schafscherer in Neuseeland tätig
was erwarten sie ?
bzw. ist das ihr Bild eines mündigen Bürgers der statt sein Leben selbst zu gestalten auf die Arbeitskraft seiner Mitmenschen spekuliert

Am 11. November 2019 um 09:54 von Sparer

" SPD wollte mit der Grundrente ja unbedingt 4-5 Mrd Steuergelder pro Jahr verbraten. Das hat zwar glücklicherweise nicht geklappt, aber an die prognostizieren 1,5 Mrd kann ich auch nicht so recht glauben. Wie an anderer Stelle auch, wird es zu Mitnahme-Effekten durch eigentlich gar nicht Bedürftige kommen, und wesentlich mehr Geld für die Grundrente ausgegeben werden müssen als jetzt prognostiziert. "

Beschreiben sie mal bitte wo die Mitnahme-Effekte sein sollen, oder wie das klappen soll.
Ich hab nur ein schönes Loch gefunden für rüstige Rentner, was das Finanzamt lässt, als kleines Zubrot.
Sonst dürfte es etwas schwierig werden, für alle Steuerpflichtigen, und Menschen die Rente bekommen, egal von welcher Stelle die Rente kommt.
Die Bruttosummen stehen dort fest und werden Jährlich zugeschickt.
Die neue Rente für bedürftige, kommt erst 21, macht man nächstes Jahr eine gute Rentenerhöhung, die eigentlich ansteht für den Ausgleich der letzten Jahre, dann fallen eine Menge raus.

@Bernd Kevesligeti

"Und das Problem der niedrigen Renten resultiert aus Niedriglöhnen,prekärer Beschäftigung und meist devoten Tarifabschlüssen."

Blödsinn, wer unter dem Dach einer Tarifvereinigung arbeitet ist meist besser gestellt.

Das Problem der niedrigen Renten resultiert zunehmend aus der Tatsache des sich verschiebenden Verhältnisses Einzahldauer zu Bezugsdauer. (Gleichbedeutend Verhältnis Einzahler/ Bezieher).

Es ist ein rein mathematisches Problem welches dann natürlich per Faktor mit dem Beitragssatz verknüpft ist.

Wenn ich jetzt also an die Rentner mehr ausschütten will muss ich es gleichzeitig von den Beitragszahlern einziehen.
Früher wurde immer geschimpft über die schlechte "Rendite" der Rentenbeiträge (unsinnig bei Umlageverfahren). Bei den heutigen Zinserträgen ist es an der Front leise geworden...

"Die Grundsicherung liegt im Moment bei 6.531 Euro im Jahr.
Wirklich,wahrhaft "großzügig"."

Ja, tatsächlich großzügig, denn das ist ein Geschenk des Staates ohne Gegenleistung.

@Bernd Kevesligeti, 09.46h

Sicherlich sind das alles Teile, die zu einer geringen Rente beitragen.
Einige meiner Schulkameraden beklagen sich auch bei jedem Klassentreffen über ihre niedrige Rente.
Sie vergessen allerdings, dass sie es waren, die uns, die wir für sehr geringes Geld, eine Lehre/Ausbildung gemacht haben, auslachten und weder im Unterricht noch in der Zeit danach sich auch nur die geringste Mühe gaben, etwas zu ihrem Fortkommen zu tun.
Ich ahne Ihre Antwort und schreibe deshalb gleich, dass es keineswegs seltene Ausnahmen sind, die so dachten und handelten.

Bei aller Kritik bitte nicht vergessen:

Eine Zuzahlung zur Rente ist doch nur deshalb notwendig geworden, weil viele Arbeitgeber über Jahre mit billigen "Mini-Jobbern" sich die Taschen voll gemacht haben. Nun zahlt eben der Steuerzahler die Zeche!!!

@Lenyat

"35 Jahre können ganz schön viel sein. Hier ein paar Jahre länger ausgesetzt wegen der Kinder, da eine Weile arbeitslos gewesen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht gearbeitet - und schon steht man mit 67 da und hat weniger Beitragsjahre. Diese Fixierung auf "hat die ganze Zeit (sozialversicherungspflichtig!) arbeiten können" ist falsch - viele konnten das eben nicht, auch wenn sie es gewollt hätten"

In der Sache richtig, aber: Dafür sind dann bitte andere Töpfe heranzuziehen. Eine Rentenversicherung hat meiner Meinung nach auf Erwerbstätigkeitszeiten und Beiträgen zu beruhen.

@Lenyat, 09.48h

Wie wollen Sie das denn regeln, ohne irgendwo eine Grenze zu setzten?
34 Jahre auch noch reinnehmen?
Dann kommt der Nächste mit nur 33 Jahren.
Ich habe Anfang der 70er Jahre kein LAKRA-Darlehen bekommen, weil ich sage und schreibe 8,00 DM zuviel verdient habe.
Das hat mir auch nicht gefallen, aber anders geht es eben nicht.

von Sparer

Die Bürgerversicherung wird niemals kommen können. Die Pensionskassen für Beamte sind leer und können mit der gesetzlichen Rentenkasse nicht verschmelzt werden. Das wird übrigens der steuerzahlenden Bevölkerung noch teuer zu stehen kommen.

Beste Grüße

Da gibt es noch Klärung bedarf

sagte Gestern CDU Mann Strobel. Wie die Finanzierung der jährlichen Renten in Million Höhe erbracht werden soll.

@wenigfahrer

"Vor dem Finanzamt ist doch so gut wie nackt, und die Rente des Partners wird doch auch als Einkommen des Gering Rentners angerechnet.
1950 Euro sind ja Brutto für 2 Rentner, das gehen rund 200 Euro für die Sozialbeiträge ab, als bleiben für jeden 875 Euro übrig.
Im Vergleich zu einigen unserer Nachbarländer, ist das nahezu ein Schlag ins Gesicht für das angeblich so reiche Deutschland."

Dann nennen Sie doch mal diese Nachbarländer!

Wir reden hier von Geschenken, die nicht auf einer Beitragszahlung fußen. Tolle Anspruchshaltung Ihrerseits.
Wer finanzielle Hilfen bekommen möchte soll sich bitte auch finanziell nackt machen (wohlgemerkt: nur dem Amt gegenüber- nicht öffentlich).

875 EUR für jeden? Wer 1750 netto im Monat für 2 gemeinsam wohnende Partner übrig hat, der ist nicht so bedürftig dass er dadurch Hilfen aus Mitteln der arbeitenden Bevölkerung fordern kann. DAS wären die Empfänger des Gesichtsschlages!

Ein erster Schritt ist gemacht

Es wird doch Niemand ernsthaft geglaubt haben, dass wir hier den großen Wurf erleben u. sich alle glückseelig in den Armen liegen. Natürlich wird wieder rumgenörgelt u. natürlich tut sich da unser Dauerquerulant Lindner hervor, der ohnehin alles besser weiß u. darum Parteichef einer in die Bedeutungslosigkeit abgerutschten FDP ist. Wichtig ist doch, dass man sich endlich mal nach vorne bewegt hat u. dieses Gesetz muss ja auch nicht auf Ewig so bleiben. Da kann immer noch nachgebessert werden. Man muss aber auch mal realistisch bleiben. Es kann nicht Jeder eine Traumrente bekommen u. es wird immer erhebliche Unterschiede in den Bezügen während des Arbeitslebens u. somit auch bei der Rente geben. Wir leben schließlich nicht in Phantasia, sondern in der Realität. Allerdings ist Armut nach langem Berufsleben in diesem reichen Staat absolut inakzeptabel. Niemand soll gezwungen sein, leere Flaschen sammeln zu müssen, um sich mal eine Tafel Schokolade zu gönnen. Geld ist genug vorhanden.

Lächerlichkeitsrente

Wenn sich die Groko und die Medien mit gleicher Vehemenz und Ausdauer nun um die 125 Milliarden Euro an jährlichen Steuerhinterziehungen und Steuervermeidungen in ähnlicher Höhe kümmerten, wäre tatsächlich genug Geld für eine vernünftige und auskömmliche Version einer Grundrente für alle möglich.
Viel andere Bereiche könnten ebenso profitieren.

@Edda_Watson (10:05):

>>Wahlgeschenk einer 10 % Partei
Meine armen Kinder, die müssen das bezahlen. Bei der SPD gibt es was umsonst auf Kosten der Gemeinschaft. Ohne Prüfung der Bedürftigkeit nach dem Gießkannenprinzip, wieder ein Schritt in Richtung Politikverdrossenheit.<<

Da die CDU nun einmal konsequent bei der Besteuerung von Reichen mauert, bleibt halt nichts Anderes übrig, als die Kosten auf die übrige Allgemeinheit umzulegen.

Außerdem scheinen Sie den Artikel nicht richtig gelesen zu haben: Es findet schließlich sehr wohl eine Prüfung statt. Die Stimmungsmache geht da also etwas fehl.

Die einfachste Lösung wäre aber natürlich ein bedingungsloses Grundeinkommen. Dann müssten wir uns über diese ganzen Sachen überhaupt keine Sorgen mehr machen.

Und was sagt die AfD?

Ich vermisse in dem Bericht die Aussagen der AfD? Warum fehlen die?

@Summer69

"Der Bruder des Inhabers hat einem anderen Gast erzählt, er hätte sich als Koch auf einen Stelle in einem Pflegeheim beworben. sie haben ihm 1400€ brutto geboten. Der junge Mann ist ca. 25 Jahre alt. Wie soll der auf eine vernünftige Rente kommen? Nicht jeder kann Spitzenleistung abrufen."

Auch hier ist die Ursache der Anspruch: Wir wollen Pflege mit entsprechendem Personalschlüssel. Am besten 24h verfügbar und maximal 5 Gepflegte pro Pfleger. Dafür bräuchte man schon mindestens 4 Vollzeitpfleger. Die Infrastruktur ist ja auch noch ziemlich teuer. Man kann sich ausrechnen was dann eine Pflegeversicherung kosten müsste.

Man sieht ja, was man für heute 2-3000 EUR pro Monat bekommen kann- bei zugegeben schlechter Bezahlung des Pflegepersonals. Nur könnten sich die potentiellen Kunden dummerweise eine viel bessere Bezahlung in vielen Fällen nicht leisten.

Normalerweise müsste nun

Normalerweise müsste nun mindestens eine Bedürftigkeitsprüfung für Arbeitgeber eingeführt werden, die vorsätzlich schlechte Löhne zahlen und Aufstocker verursachen.
Denn das Aufstocken schlechter Löhne ist ja eher eine Leistung an die geizigen Arbeitgeber, die ihre Belegschaft auf Kosten der Allgemeinheit ausbeuten.

@ Am 11. November 2019 um 10:02 von Summer69

Sie führen doch selbst an was nicht stimmt. Warum dann nicht zerreden? Ob zerreden oder bei dem belassen ändert gar nichts. Politik ist ein Korrektiv das solche Zustände bestenfalls erst gar nicht zulassen sollte oder womögich erschafft .Warum haben wir denn einen Niedriglohnsektor oder ungleiche Verhältnisse in Recht u. Zuteilung dessen was auszugleichen wäre?Da hat man mannigfaltigste Steuerprivilegien;Vorteile nicht zahlen oder Wettbewerb der Steuervermeidung in der EU u. auf der Welt oder Steuergeschenke;Abwrackprämien die der Bürger selbst zaht oder Mütterrente die nie jemand einzahlte aber dem Sozialsystem aufgebürdet werden.Und anschl.komme man daher wieviel an Mrd.€ vom Steuerzahler zugeschustert werden müssen. Auf der anderen Seite wurden Banken;Wirtschaft mit Mrd.wenn nicht angelaufen Bill.€ gerettet;gefördert ;nicht an den Kosten der Allgemeinheit belastet das wenn man genau hinsieht u.die Augen aufmacht es einem den Atem verschlägt.Na,wenn es keiner erwähnt wozu führt das??

@kiam

"SPD: Auf keinen Fall eine Bedürftigkeitsprüfung!"

Diese Forderung der SPD ist doch völliger Nonsens. Wer es nicht benötigt soll es auch nicht kriegen. Punkt.

Im übrigen zickt die SPD in anderen Fällen, die genau das gleiche bedeuten in exakt der gegenteiligen Position rum.
Nämlich beim Solidaritätszuschlag. DA sollen die Gutverdiener unbedingt weiterzahlen, obwohl vermutlich sogar verfassungswidrig (in dieser Form). Bei der Grundrente soll aber nicht geprüft werden ob evtl. der Ehepartner ein Millioneneinkommen hat?

@Marcelino, 10.17h

Hier möchte ich Ihnen zustimmen.
Die Pensionskassen wurden nie gefüllt, da die Politiker aller Parteien seit Mitte der 50er Jahre die vorgesehenen Pensionsrücklagen, zu denen die Beamten beitragen mussten, gleich gar nicht angelegt, sondern lustig im Haushalt verbraten haben.
Das fällt jetzt den Haushältern auf die Füße.
Das hat die Bevölkerung nie gekümmert und wenn, dann hat sie uninformiert über die Beamten geschimpft.
So ist auch in der Rentenversicherung einiges schief gelaufen.

Lustig, Es gab Erdbereis vor der Einigung......

Lustig ist das sich dort Politiker darüber geeinigt haben wie mit dem niederen Volk verfahren wird......
Selber nicht betroffen und urteilen über Menschen die am Existenzminimum leben.

Wo war das in der Vergangenheit genauso?!

Ein richtiges Modell für alle bekommen diese nicht hin.

Sollen mal in den NL abschreiben, in der Schule ist das nicht statthaft, aber im Leben ist es erwünscht wenn es der überwiegenden Mehrheit hilft.

re von Skywalker 10:09

Zunächst mal nichts gegen Tarifbindung,aber niedrige Renten liegen auch an den relativ niedrigen Abschlüssen.Hier wäre eine offensivere Haltung geboten. Und natürlich liegt es auch am Niedriglohnsektor.
Und wenn das so "großzügig" ist,dann fragen Sie doch mal Rentner in Österreich,den Niederlanden,Dänemark etc.Was sie von den deutschen Regelungen halten.

Symptom, nicht Ursache

Und wieder etwas am Symptom gewurschtelt, statt an der Ursache. Einfach das System von Österreich übernehmen - fertig. Man bräuchte das nicht mal zuzugeben, man könnte sagen, wir installieren UNSER altes System zurück. Besonders bitter ist halt, dass es do etwas überhaupt braucht, dass Menschen in 35 Jahren Arbeitsleben NICHTS weglegen können. Und der Schröder'sche Neoliberalismus verstärkt die Schere weiter und weiter. Das Gros der Altersarmen kommt erst noch in die Altersarmut, wenn sie nicht mehr arbeiten (können - alle anderen müssen). BITTER. Aber Hauptsache, der Shareholder Value war jahrzehntelang hoch. Danke SPD und CDU.

@ 09:58 von waldbeutler

"Wer mehre Jahre selbstständig arbeiten musste, weil er keine Arbeit als Angestellter fand, und aus finanziellen Gründen dafür keine Rentenbeiträge entrichten konnte, geht ebenso leer aus."
.
Sie wissen aber schon, wie hoch die Beiträge bei einer freiwilligen Pflichtversicherung in der Rentenkasse sind?
Wir reden hier von Peanuts, knapp 80€! In Zeiten der Arbeitslosigkeit zahlt die übrigens die Arbeitslosenverwaltungsagentur.
Wer die nicht hat ist nicht selbstständig, sondern übt eine Scheinselbstständigkeit aus.
Oder Selbstverwirklichung, weniger ein Interesse an Arbeit.
Sie wollen mir nicht erzählen, dass man ein Nagelstudio oder einen Hundesalon mit monatlichen Einnahmen von 800€ betreiben kann?
Daher vollkommen richtig, das unsolidarisches Verhalten nicht zu Lasten der Solidargemeinschaftgeht.

Brinkhaus betont eine

Brinkhaus betont eine politische Selbstverständlichkeit: Politikgestaltung besteht in einer funktionierenden Demokratie zum großen Teil aus Kompromissbildung. Die Tatsache, dass er das betonen muss, sagt eher etwas darüber aus, wie stark diese Selbstverständlichkeit verloren zu gehen droht.
Dass Merz seinen skeptischen Senf dazugibt, hat einerseits mit seiner Blackrock-Lobbyistenperspektive zu tun ("Was interessieren mich Rentner*innen und ihre Lebensleistung? Ich war schon für die Abschaffung von Steuergerechtigkeit mit meinem Bierdeckelmodell...") und ist andererseits gesteuert durch seine alte Merkel-Fehde und seine neuen Parteiambitionen: Kann man also inhaltlich vernachlässigen.

ompromiss-bei-grundrente-einigung-sorgt-nicht-nur-fuer-zuversich

Lieber Sisyphos3, Sie schreiben :"was erwarten Sie
3.000 Euro Rente nach 3 Beitragsjahren ?
wer soll das zahlen ?"

Aus meiner Sicht : es ist ja noch nicht mal die Gegenfinanzierung der - soeben - ausgehandelten Grundrente besprochen worden......(sozusagen : "keiner weiß nix !")

Dabei wäre es doch sooo einfach : Artikel 3GG besagt doch, dass =>vor dem Gesetz alle Bürger gleich sind !
Es darf also keine Bürger geben, (die GG-widrig) =>"gleicher"<= sind.

Wann endlich halten sich unsere Politiker an die Bestimmungen des GG ???

In unserem Thema also, dass =>alle Bürger in nur eine Rentenkasse einzahlen!!!
Voran der Bundespräsident....=>bis zum Parkwächter. Sobald alle einzahlen (müssen), ist auch die Finanzierung gesichert !

Oder anders ausgedrückt : wer =>nicht<= gegen das GG verstößt, .....der hat damit auch die Finanzierung => gesichert <= !

@Michel56

"Was ist mit al den Sbventionen an bestverdienende Konzerne als z.B.Forschungsförderung getarnt u. vieles mehr."

1. was hat das mit einer Grundrente zu tun?
2. warum Tarnung?

Ich habe selbst persönlich für meinen Arbeitgeber in den letzten 5 Jahren etwa 2mio EUR solcher "Subventionen" eingeworben. Damit wurden Projekte bearbeitet (überwiegend im Bereich Nachhaltigkeit), die ohne schlicht unmöglich gewesen wären (z.B. auch, weil dafür auch institutionelle Forschungsinstitute notwendig waren). Zum einen hat mein Arbeitgeber selbst zu den 2mio noch 3mio selbst aufbringen müssen (Eigenanteil). Und zum anderen waren dadurch zwischen 10 und 15 Personen Vollzeit damit beschäftigt, die ansonsten nicht weiterbeschäftigt worden wären (oder andere Aufgaben zu erledigen hätten, für die dann andere Kollegen eingestellt wurden- was sonst nicht passiert wäre.)

Der Staat hat Jobs gesichert und (öffentliche) Forschungsergebnisse geschaffen...

Sozialdemokrat hat nachgegeben.

Es stimmt, beide Parteien haben sich bewegt.

Aber, wir halten fest: Die Bedürftigkeitsprüfung ist geblieben.

Der Sozialdemokrat hat also in der Substanz nachgegeben!

Übrigens !

Die anrechenbaren Ausbildungszeiten zur Rente wurden nicht nur unter Kohl schon um 3 Jahre eingekürzt. Oder hartz 4 -Empfänger im Gegensatz zur vorherigen Albeitslosen-Hilfe Regelungen werden auch keine Mindestbeiträge zur Rente bezahlt.Also für mich sieht das bestenfalls wie Homöopathie aus bzw. ein Plazebo. Gut gemeint aber wie üblich schlecht gemacht. Oder erst über Jahre was wegnehmen u. es dann wieder in homöopathischen Dosen zurückgeben lassen?!!! Und wie war das Arbeitsvolumen oder Bruttosozialprodukt seit z.B. den 60'ern?
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsvolumen#Die_Situation_in_der_Bundes...
Also bei mir setzt sich da ein ganz anderes Bild zusammen u. ich hab da nicht studiert speziell Sozial;Politikwissenschaften oder eine Gehirnwäsche irgendeiner Gruppe ;Blase;Partei.Ich versuche aber nicht nur das zu denken u. zu sehen ;nachzusehen was mir der Mainstream vorgibt u. wenn ich nur etwas googeln u. wissen möchte u. etwas beschwerlicher ist selbst zu denken.

@Tinus

"Eine Zuzahlung zur Rente ist doch nur deshalb notwendig geworden, weil viele Arbeitgeber über Jahre mit billigen "Mini-Jobbern" sich die Taschen voll gemacht haben. "

In den meisten Fällen wo billige Arbeitskräfte "ausgebeutet"(?) wurden ist dies nicht passiert weil das Geschäft so bombastisch gelaufen ist dass man sich auch deutlich höher bezahlte Angestellte hätte leisten können.

Drei kleine Fragen

Wozu eigentlich unterschreibt man noch Verträge, wenn dann von einem, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken drohenden Vertragspartner, Änderungen abgepresst werden und 'man' dann auch noch stolz darauf zu sein scheint?

Wie soll die Grundrente finanziert werden?

Ist das der Beschulss gerecht demjenigen gegenüber der 40 oder mehr Jahre immer schön eingezahlt hat, am Ende aber nicht mehr als die Grundrente bekommt?

Getroffen , ..Lektionen ..

Die Solidarität bei Mitmenschen zur Zahlung in Sozialsysteme hielt sich immer begrenzt !
Was machen diese Zeitgenossen jetzt ?
Träumte man doch vom " Begrenzungslosen Grundeinkommen " .
Nun , ja nun ..
müssen etliche Leute ohne Willigkeit zum Arbeiten 35 Jahre ran ,
..nur um etwas zu bekommen , etwas mehr !
Ironie ? Könnte sein , ..nicht wahr !?

@ErebMacar

"Da die CDU nun einmal konsequent bei der Besteuerung von Reichen mauert, bleibt halt nichts Anderes übrig, als die Kosten auf die übrige Allgemeinheit umzulegen."

Wer zahlt denn in Deutschland den Löwenanteil der Steuern? Wer ist also in diesem Sinne die Allgemeinheit? Mal nachdenken!

Die Steuern sind in Deutschland im internationalen Vergleich bereits so mit am höchsten! Und die Sozialleistungen und Abgaben ebenfalls...

@10:25 von eine_anmerkung

Ich vermisse in dem Bericht die Aussagen der AfD?

Die AfD hat kein Rentenkonzept. Deshalb sagt sie nichts.

Schon mal ein guter Anfang,

Schon mal ein guter Anfang, und endlich wurde mal etwas gemacht!
Nachbessern kann man noch immer.
Was ist an dem Konzept grundsätzlich auszusetzen?
Man muss 1. gearbeitet und 2. auch eingezahlt haben.
Herr Lindner scheint das mit der Einkommensprüfung nicht verstanden zu haben. Und wer weniger als 35 Jahre gearbeitet hat fällt durch den Rost? Was schwebt Herrn Lindner denn so vor? Reichen 5 Jahre? Oder wie wäre es mit 3? Da wird dann kein Steuergeld verschwendet?
Was Herr Bartsch dazu sagt muss man erst gar nicht kommentieren, weil sinnfrei........

Grundrente

keiner eAber es gibt sehr viele Menschen die aus Gesundheitlichen oder Kindergründen keine 35 Jahre arbeiten konnten. Genau diese Menschen benötigen eine Grundrente, weil die Menschen teilweise nur 200- 300 EUR Rente erhalten. Mal drüber nachdenken

10:05 Edda Watson

"Meine armen Kinder müssen das bezahlen...."
Ihre armen Kinder müssen auch die Prämie für E-Autos bezahlen, die Pensionen für die Beamten und Abgeordneten, die Auslandseinsätze der Bundeswehr und auch die Altersversorgung der Bundeswehr usw., und ausgerechnet bei denen die ja 35 Jahre auch in die Rentenkasse eingezahlt haben und auch mit ihren Steuern die vorgenannten Posten mitfinanziert haben, nur eben nicht so viel, dass es für eine anständige Rente reicht, werden Krokodilstränen vergossen über die schöne vielen Milliarden (die man doch so schön nach oben hätte verteilen können).
Anmerkung vielleicht sind ihre Kinder mal dankbar, dass es wenn sie selber alt sind ebenfalls Kinder gibt die für sie bezahlen.

@nie wieder spd

"Normalerweise müsste nun mindestens eine Bedürftigkeitsprüfung für Arbeitgeber eingeführt werden, die vorsätzlich schlechte Löhne zahlen und Aufstocker verursachen."

Glauben Sie mir: In Deutschland werden die Firmen ziemlich intensiv geprüft. Bei uns sind mehrere Bilanzprüfer jedes Jahr mehrere Monate im Haus- die kennen unsere Situation fast besser als die eigenen Controller...

@10:55 von perchta

"Ist das der Beschulss gerecht demjenigen gegenüber der 40 oder mehr Jahre immer schön eingezahlt hat, am Ende aber nicht mehr als die Grundrente bekommt?"

Bei sozialpolitischen Entscheidungen wird es immer jemanden geben der die Vorteile weniger wird ausschöpfen können als Andere. Jede Eventualität abzufangen macht solche Regelungen enorm komplex. Wer absehen kann, dass er mit 40 nur die Grundrente bekommt könnte nun theoretisch mit 35 aufhören zu arbeiten und würde wohl ebenfalls die Grundrente erhalten.
Es ist ja unwahrscheinlich, dass eine Person direkt auf der Grundrente landet - entweder landet sie darunter (dann profitiert sie von der Grundrente) oder sie landet darüber - dann ist sie bessergestellt.

@ Tinus (10:10)

"Bei aller Kritik bitte nicht vergessen:
Eine Zuzahlung zur Rente ist doch nur deshalb notwendig geworden, weil viele Arbeitgeber über Jahre mit billigen "Mini-Jobbern" sich die Taschen voll gemacht haben. Nun zahlt eben der Steuerzahler die Zeche!!!"
------
Das ist das Wesentliche (ich würde nur das "Mini-" streichen). Der restliche Firlefanz (dieses Rentenbeschlusses) dient nur der "Beschäftigung" und "Ablenkung". Die hierbei aufzuwendende Zeit ist anderweitig sinnvoller angelegt.

re von DerVaihinger 10:10

Nun,Sie führen die Probleme einzig und allein auf persönliches Verhalten zurück.
Das blendet natürlich alles andere aus:Die de facto Rentenkürzungen durch die 67-Reform.Und alles andere auch.Fragen Sie sich doch mal,wie sich Ihre ehemaligen Schulkameraden in manch anderen europäischen Ländern stehen würden(Mindest-Basisrente).

um 11:01 von Schöberl

>>"Ich vermisse in dem Bericht die Aussagen der AfD?
Die AfD hat kein Rentenkonzept. Deshalb sagt sie nichts."<<

Hat sie doch und deswegen haben Sie Ihren Spruch halt einfach so rausgehauen weil Sie das scheinbar nicht wissen? Auch wenn die AfD kein Konzept hätte, wäre in einer neutralen Berichterstattung doch sicherlich die Aussage einer der größten Oppositionsparteien informativ?

@ Am 11. November 2019 um 10:48 von Skywalker

Ist ja nett das sie für ihren Arbeitgeber Subventionen einfordern,fördern. Aber wenn ohne Bedürftigkeit hier sogar Arbeitsplätze beschafft werden die dann der Steuerzahler;Bürger zu zahlen hat über den Endpreis. Dann muß das nicht gerecht oder sinnvoll sein.Sowenig wie die Werbungskosten zu einem nicht unerheblichen Teil von Unternehmen refinanziert werden aus dem großen Steuertopf. Und da sind auch tausende Menschen beschäftigt. Aber Arbeitsplätze;Konkurrenzfähigkeit und so. Und was wenn der Steuersäckel nicht von Unsinn oder Ungerechtfertigtem geschröpft wird u. ich davon mir was anderes kaufen kann weil ich keine dümmliche Werbung mitbezahlen müsste. Schon mal gedacht? Oder will ich nicht denken oder wissen wie die Dinge zusammenhängen das nur das bestehende bloß nicht hinterfrage? Und bei ihnen wäre das sogar eine Existenzfrage ! Aber ist es richtig ;gerecht oder sinnvoll automatisch deshalb??Vor allem im Vergleich mit der Gegengruppe die all diese Privilegierung nicht genießt?

@ 10:55 von perchta

"Wie soll die Grundrente finanziert werden?"
.
Soll die Frage ein Witz sein?
Wie finanzieren wir "Wir schaffen das"?
Da sind die Kosten für die Grundrente noch nicht mal 5% des Betrages.

Leistungsprinzip

Die Zahl der Arbeitslosen überragt die der offenen Stellen nie unter 4:1 und mit einem Schandlohnsektor wie dem hiesigen zusammengerechnet bedeutet das unterm Strich, das damit unmöglich auch nur annähernd brauchbare Voraussetzungen für eine Rente oberhalb der sich weiter nach unten schiebenden Armutsgrenze erreicht werden können für eine Vielzahl von Arbeitsfähigen. Soviel muß auch denen klar sein, die hier als vermeintliche "Leistungsträger" den armen Betroffenen (die vergessen haben wo ihr Haus steht mit den ganzen Millionen drin) das Leistungsprinzip erklären wollen. Die Vehemenz, mit der das teilweise gemacht wird, ärgert mich mehr und mehr je länger ich darüber schreibe...

Nicht Berücksichtigt...

Vielen Faktoren wurden gar nicht berücksichtigt und das ist M.E schwach was dabei heraus gekommen ist.

Nicht berücksichtigt wurden Zeiträume:
Wer Kinder in der Zeit großgezogen hat
Wer seine Eltern oder Verwandte gepflegt hat
Wer sich Selbstständig gemacht hat und in den ersten Jahren gar keine Rente einzahlen konnte.

Unsere Volksvertreter sollten sich die Niederlande oder Österreich mal als Beispiel nehmen.. da ist noch viel Potential nach oben.

Eine Rente für alle von allen.

Die Regierungen von NL, A, DK usw. sind alle samt fähiger als unsere.
Denn die können das.
Also Eine Rente für alle von allen.
Und wer mehr haben will im Alter der kann ja in eine weitere Kasse einzahlen.

Das wäre gerecht und keiner der halbwegs Fair denkt hätte was auszusetzen.

Was soll man sagen?

Einige werden davon profitieren, aber das jetzt als große sozialpolitische Errungenschaft zu verkaufen, finde ich merkwürdig.

Wenn ich das Prinzip richtig verstehe, dann ist eine Rentnerin in einer Mietwohnung, die zu ihrer eigenen Rente von 700€ noch eine Hinterbliebenenrente von 600€ nicht bedürftig, da sie mehr als 1250€ Einnahmen hat.

Eine Witwe mit gleicher Rente im eigenen Häuschen mit gut gefülltem Sparbuch aber schon.

Es ist schon klar, irgendwo muss man eine Grenze ziehen und irgendwer ist immer gekniffen. Nehmen wir es als den Kompromiss, der es ist.

Die 3 Vorsitzenden sahen gestern bei der PK auch nicht wirklich euphorisch aus.

@09:48 von Lenyat

„35 Jahre können ganz schön viel sein. Hier ein paar Jahre länger ausgesetzt wegen der Kinder, da eine Weile arbeitslos gewesen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht gearbeitet - und schon steht man mit 67 da und hat weniger Beitragsjahre.“

Rente ab 67-35 Beitragsjahre=32 als Alter, ab dem man durchgehend arbeiten müsste.

Ich bin jetzt 32, habe aber schon etliche Beitragsjahre hinter mir.

Ab wann fängt man so durchschnittlich an, sozialversicherungspflichtig zu arbeiten?
Die Differenz zu dem Alter von 32 sind dann die Jahre, die für Krankheit/Kinder/Arbeitslosigkeit/Studium usw draufgehen können.
Das sind schon ein paar Jahre.

@Bernd Kevesligeti um 09:46Uhr

Sie wollen es scheinbar immer noch nicht verstehen, daß auch eine kommunistische oder sozialistische Ideologie nicht ohne wirtschaftliche Logik auskommt, oder? Reicht die DDR als Musterbeispiel noch nicht?

Die Einkommensprüfungen werden viel Geld kosten

Es müssen neue Angestellte bzw. Beamte eingestellt werden, die diese jährlichen Einkommensprüfungen durchführen.
Die Daten zur Prüfung liegen weder den Finanzämter noch den Rentenkassen vor. Wenn jemand aufgrund eines Kapitalvermögens Erträge hat, so werden diese durch die sog. Abgeltungssteuer mit 25 % versteuert. Die Banken führen diese Beträge von all ihren Kunden an die Finanzämter ab.
Die Betroffenen werden beim Finanzamt also nicht geführt. D. h. diese Einkommen müssen erst Jahr für Jahr ermittelt werden bei dieser Einkommensprüfung.
Auch bei niedrigen Mieteinkünften ist es denkbar, dass der Vermieter beim Finanzamt nicht geführt wird, wenn er unter gewissen Freibeträgen zuvor geblieben ist.
Auch solche Einkünfte müssen bei diesen Einkommensprüfungen aber Jahr für Jahr erfasst werden.
D. h. die Einkommensprüfungen werden einen immensen Personalaufwand nach sich ziehen. Personal kostet Geld, so dass diese Einkommensprüfungen nicht zu Einsparungen sondern zu Mehrausgaben führen

@Schöberl

"Die AfD hat kein Rentenkonzept. Deshalb sagt sie nichts."

Sie wird gar nicht gefragt. Selbstverständlich hat die AFD auch eine Stellung dazu gezogen.
Sie wird aber hier nicht präsentiert, obwohl die AFD die größte Oppositionspartei ist.
Stattdessen die Grünen und die FDP.

„Als AfD fordern wir eine teilweise Anrechnungsfreistellung der Rente bei der Grundsicherung der Rentner. Das heißt, dass im Ergebnis die Rentner mit einer kleinen Rente mehr ausgezahlt bekommen als Diejenigen, die nie gearbeitet haben und im Alter Hartz-IV erhalten. Diese Regelung wäre gerecht für alle Rentner, egal, ob sie nun 35 Jahre gearbeitet haben oder weniger. Der Grundfreibetrag bei der Rente beträgt für 2019 rund 764 Euro pro Monat. Also wäre die Friseurin, aus dem Beispiel von Herrn Heil, nach ihrer Aufwertung steuerpflichtig und müsste jährlich eine Steuererklärung einreichen“

Das ist die Meinung der AFD. Die wird aber Geheim gehalten.

um 10:48 von rossundreiter

>>"Sozialdemokrat hat nachgegeben.
Es stimmt, beide Parteien haben sich bewegt.
Aber, wir halten fest: Die Bedürftigkeitsprüfung ist geblieben.
Der Sozialdemokrat hat also in der Substanz nachgegeben!"<<

Haben die das wirklich (Sozialdemokraten nachgegeben)? Soweit ich mich erinnere haben sich die Sozialdemokraten im Koalitionsvertrag verpflichtet den Weg mit einer Bedürfnisprüfung mitzugehen? Man könnte also eher sagen das die Sozialdemokraten sich mal wieder nicht an die eigenen Verträge halten? .... wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten...

zu "Nicht berücksichtigt..." von Ökonomister

Nicht berücksichtigt ist auch, wer infolge Schwerbehinderung bzw. Erwerbsunfähigkeit nicht lange genug hat einzahlen können.
Denn diese Menschen sind daran nicht selbst schuld und sollten dadurch keine Nachteile erleiden.

Die Einkommensprüfungen werden viel Geld kosten

Es müssen neue Angestellte bzw. Beamte eingestellt werden, die diese jährlichen Einkommensprüfungen durchführen.
Die Daten zur Prüfung liegen weder den Finanzämter noch den Rentenkassen vor. Wenn jemand aufgrund eines Kapitalvermögens Erträge hat, so werden diese durch die sog. Abgeltungssteuer mit 25 % versteuert. Die Banken führen diese Beträge von all ihren Kunden an die Finanzämter ab.
Die Betroffenen werden beim Finanzamt also nicht geführt. D. h. diese Einkommen müssen erst Jahr für Jahr ermittelt werden bei dieser Einkommensprüfung.
Auch bei niedrigen Mieteinkünften ist es denkbar, dass der Vermieter beim Finanzamt nicht geführt wird, wenn er unter gewissen Freibeträgen zuvor geblieben ist.
Auch solche Einkünfte müssen bei diesen Einkommensprüfungen aber Jahr für Jahr erfasst werden.
D. h. die Einkommensprüfungen werden einen immensen Personalaufwand nach sich ziehen. Personal kostet Geld, so dass diese Einkommensprüfungen nicht zu Einsparungen sondern zu Mehrausgaben führen

@ 11:02 von alterschwede01

".......... Kindergründen keine 35 Jahre arbeiten konnten."
.
Ganz ehrlich?
Kinder sind Ihr Privatvergnügen! Dafür bekommen Sie sogar noch Zuschüsse vom Staat. Kindergeld, Steuerentlastung, Baugeld....
Wie haben das bloß Mütter in der ehemaligen DDR geschafft?
Es gibt entweder - oder. Oder Sie managen das vernünftig und hängen nicht 8 Jahre im Mutterschaftsurlaub zu Hause rum!
Mir bezahlt auch niemand mein Hobby.
Ganz im Gegenteil, z.B Singles zahlen in der Krankenversicherung noch drauf, damit Sie mit Ihren drei Kindern öfter zum Arzt gehen können.

10:48 rossundreiter

"Die Sozialdemokraten haben also in der Substanz nachgegeben......"

Nein sie hat nur dem zugestimmt was sowieso üblich ist nähmlich, dass beim Finanzamt eh das komplette Einkommen geprüft wird und dementsprechend versteuert wird.

kompromiss-bei-grundrente-einigung-sorgt-nicht-nur-fuer-zuversic

Lieber Ökonomister, Sie schreiben : "Unsere Volksvertreter sollten sich die Niederlande oder Österreich mal als Beispiel nehmen.. da ist noch viel Potential nach oben."

Aus meiner Sicht : Jaaaa, Sie haben völlig recht "!

Aber wollen Sie denn wirklich unseren völlig überlasteten Volksvertretern zumuten,...=> arbeitend Vergleiche anzustellen?

@Lenyat um 09:48 Uhr

Sie mögen Recht haben, daß viele nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, weil sie nicht konnten, obwohl sie wollten. Das ist zwar eine Unterstellung, aber man kann sie auch umkehren: Viele haben nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet, obwohl sie konnten, aber eben nicht wollten! Ich denke da besonders an die begeisterten 68-er, die ihre gedanklichen Schwerpunkte bei der nächsten Demo, bei Ho TschiMinh, bei Che Guevara etc. hatten, und nicht daran, wie ihr Lebensabend bestritten wird.

re von karlheinzfaltermeier 11:16

Die Logik ist aber hier eine andere:Faktische Rentenkürzungen(67),die in der Folge der Versicherungswirtschaft zu gute kommen sollen.Bezüglich von dann angebotenen Zusatzprodukten.
Und gucken Sie sich alternativ mal um in Europa.

@ wenigfahrer Mitnahmeeffekt

kann man ausrechnen.
GmbH-GF + Ehepartner bei 35 Jahren knapp über 30% mit den Gehältern bringen und schwupps ist es erledigt. Das ganze sollte im Alter optimalerweise von 30 Jahren gestartet werden, damit kein Übergang zur Rente ist. (So könnte man die vorherige nichtselbständige Tätigkeit anrechnen, sodass das Gehalt < 30 % sein kann, man am Ende jedoch auf knapp über 30% kommt)

Zum Glück hat sich die CDU durchgesetzt mit der Einkommensprüfung und den 30% sonst hätte ein freiwilliger Beitrag bei 1-450€-Jobbern gereicht um die Jahre voll zu bekommen. Durch die Einkommensprüfung müsste der Unternehmer optimalerweise seinen Betrieb mit 65 Jahren veräußern. Außer es sind keine Eheleute.

Die Kosten (1.000 €/Monat jeweils + 20% SV) sind steuerlich (500,00 €/Monat Steuer) berücksichtigungsfähig. Bleiben Kosten von effektiv 700,00 €/Monat. 800,00 €/Monat werden ca. ausgezahlt. Somit macht der Unternehmer mit diesem Modell 100,00 € pro Monat plus und der Ehepartner hat Grundrentenanspruch.

@ 11:16 von Margitt

Unsinn!
Sie haben einen Freibetrag auf Kapitalerträge und auf Einkünfte.
Außerdem sind Sie zur EInkommensteuererklärung verpflichtet, auch als Rentner.
Da wird jetzt keine milliardenteure "SOKO Rentner" gegründet, sondern diese Daten sind bei jedem Finanzamt sofort abrufbar.

Mal was anderes ?Oder wie kommt "es"?

Auch so was schlecht gemachtes was hier reinwirkt ? Schon der Begriff oder die Umsetzung in Qualität bzw. Quantität? Der Mindestlohn der keiner ist? Weil ich nach 45 Jahren nicht mal eine Rente auf Hartz4 Niveau erzielen kann!!!!Wenn ich die 45 Jahre überhaupt schaffen kann?? Oder die Leiharbeit die sändig zu wessen gefallen angepasst wurde?
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmer%C3%BCberlassung#Soziale_Probleme
Unter Kritik würde ich mal nachsehen.
Und das sind nur 2 Sachen in Bezug auf die Ursachen das man eine Grundrente überhaupt benötigt.Ich war ob als geselle oder als Meister fast jedes Jahr im Winter als Junggeselle aus gesetzl. sozialen Günden Jahrzehntelang öfters mal ein paar Monate arbeitslos weil es bei uns kein Schlechtwettergeld gab u. auf den Baustellen es zu kalt war oder das Projekt später am Ende war usw.
Wie das trifft nicht jeden so. Das hift denen die dann es nötig hätten trotzdem?!Und das ist nicht immer schuld der "einen" Seite.

11:21 Margit

"Einkommensprüfungen werden einen immensen Parsonalaufwand nach sich ziehen...."

Mit verlaubt nach meiner Lebenserfahrung und meinem Verständnis ist es doch eine der Hauptaufgaben der Finanzämter die Einkommen zu prüfen und dementsprechend die Steuerschuld festzulegen. Oder wie glauben sie werden die Steuern berechnet? Es wird sogar, zurecht mit erheblichen Aufwand versucht die versteckten Einkommen und Vermögen aufzuspüren um sie der gerechten Besteuerung zuzuführen.

@ 09:52 von wenigfahrer

>>Im Vergleich zu einigen unserer Nachbarländer, ist das nahezu ein Schlag ins Gesicht für das angeblich so reiche Deutschland.<<

Wie steht es denn um die Rente in Frankreich, Dänemark, Polen und Tschechien?
In letzter Zeit wird immer wieder voller Gier nach Österreich geschaut und die Höhe von "guten" Rente verglichen.
Es stimmt, die Österreicher machen einiges besser meiner Meinung nach. Was die Wenigsten wissen und überhaupt interessiert, ist, dass die Höhe der Österreichischen Renten auf einem temporären Umstellungseffekt beruht und die Renten dort sinken werden. Und wie es um generell um das Rentensystem in Österreich steht, wird nicht berichtet.

@Bernd Kevesligeti

"Und wenn das so "großzügig" ist,dann fragen Sie doch mal Rentner in Österreich,den Niederlanden,Dänemark etc.Was sie von den deutschen Regelungen halten."

Genau, von hunderten Ländern die drei raussuchen, die (momentan) hier besser aussehen (könnten). Möglicherweise sind die Systeme besser- ich weiß es nicht- zumindest sind sie teuer und nehmen Ressourcen woanders weg...

Österreich: Das System wird teils zusammenbrechen oder sich massiv ändern müssen. Für die heutigen Rentner ist es toll, so wie es in D für die bisherigen Rentnergenerationen ein Paradies war. In Österreich zahlt der Staat alleine jährlich 25% seines Haushaltes für die Altersvorsorge. Und die Beiträge für alle sind deutlich höher.

Niederlande & Dänemark haben auch ein ganz anderes System mit späterem Renteneintritt (der automatisch mit der Bezugsdauer weiter nach hinten wandern wird). Zudem sind diese Systeme stark vom Kapitalmarkt abhängig. Außerdem haben beide eine Bedürftigkeitsprüfung bei deren Grundrente!

11:02 von alterschwede01

die aus Gesundheitlichen oder Kindergründen keine 35 Jahre arbeiten konnten
.
Wer arbeiten will findet Wege.
Wer nicht arbeiten will findet Gründe.

Kompromiss bei Grundrechte....

..... und drei zuversichtlich strahlende Gesichter ! Auch das macht Mut.

Grundrente gerecht?

Ein Azubi mit 1000 Euro brutto im Monat muss in 2020 zwar keine Steuern zahlen aber rund 200 Euro Sozialabgaben, davon 93 Euro Rentenversicherungsbeitrag. Netto bleiben ihm 800 Euro. Und da wird nichts aufgestockt. Ein Geringverdiener mit Mindestlohn hat ca. 1570 Euro im Monat (9,35 Euro/Std x 8 Std x 21 Tage), davon muss er 71 Euro Steuern und 313 Euro Sozialabgaben bezahlen, davon 146 Euro Rentenversicherungsbeitrag. Ihm bleiben netto 1186 Euro. Er hat also weniger als 1250 Euro, die die Grenze für die Grundrente bilden. Vor diesem Hintergrund wird klar, dass die Grundrente ungerecht ist. Hier werden Wohltaten auch an Personen, die nicht bedürftig sind, verteilt. Zahlen müssen es wie immer auch die kleinen Leute. Das ist Gerechtigkeit a la SPD. Die Arbeitnehmer sind dieser Partei längst egal. Und rechnen kann in dieser Partei auch keiner, genau so wenig wie Frau Merkel.

@jukep um 11:38 Uhr

Zitat: "Mit verlaubt nach meiner Lebenserfahrung und meinem Verständnis ist es doch eine der Hauptaufgaben der Finanzämter die Einkommen zu prüfen und dementsprechend die Steuerschuld festzulegen. Oder wie glauben sie werden die Steuern berechnet?"
Bei Kapitalvermögen wird eine Steuer zur Abgeltung (=Abgeltungssteuer) von den Banken in Höhe von 25 % der Erträge an die Finanzämter abgeführt. Sinn und Zweck davon ist, dass die Betroffenen eben keine Steuererklärungen mehr abgeben müssen und das Finanzamt diese Menschen also nicht jährlich veranlagt.
Nur wenn diese Menschen freiwillig eine Steuererklärung abgeben, hat das Finanzamt deren konkrete Einkünfte.
Ansonsten gibt es sicher viele Menschen mit Kapitalerträgen, die steuerlich nicht erfasst sind, weil eben die Abgeltungssteuer eine steuerliche Erfassung vermeiden soll. Denn damit werden die Finanzämter auch entlastet, wenn sie solche Fälle nicht veranlagen müssen.

11:36 von NeutraleWelt @ 11:16 von Margitt

so isses. dieser staat lässt uns die irrsinnssumme von 800€ steuerfrei. dann wird zugelangt und soll beim soli auch so bleiben.

@Gassi

"Und wieder etwas am Symptom gewurschtelt, statt an der Ursache. Einfach das System von Österreich übernehmen - fertig. "

Ja ganz einfach...

Rentenbeiträge um 20% erhöhen (auf Niveau Österreich)- ich höre schon den Aufschrei.

Österreich schießt 15 Mia pro Jahr zu, D nur 100 MIA...
(gemessen an der Bevölkerung und auch der Wirtschaftsleistung müsste D entsprechend knapp 150 Milliarden Jährlich zuschießen.

Es gibt andere Bereiche in denen die 50 Milliarden dann fehlen würden- Ausgaben die Österreich nicht hat weil es anders priorisiert... diese Kürzungen wollen viele die das eine fordern dann aber auch nicht.

Also alles ganz einfach?

Man fragt sich ...

... was Politiker vom Schlage Kramp-Karrenbauer aus diesem Land machen.

Leute, die jahrzehntelang Steuern gezahlt haben, um ein Auskommen zu erhalten, wenn sie nicht mehr arbeiten können, müssen also vorm Fiskus die "Hosen runterlassen", bevor sie Grundrente bekommen.

An die Vermögenden und Steuerflüchtlinge wird sich jedoch nicht heran getraut. Da werden jedes Jahr Milliarden verp(r)asst.

Für wen arbeiten solche Politiker eigentlich?

Mehr Rente, weniger Zukunft

Irgendwann, ein paar Wirtschaftskrisen später, wird die gesetzliche Rente nur noch ein fester Pauschalbetrag für alle sein. Jeder, der mehr möchte, muss privat vorsorgen oder eben arbeiten, bis er umfällt.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „Grundrente der Großen Koalition“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren: https://meta.tagesschau.de/id/144043/einigung-bei-grundrente-warum-die-k...

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: