Ihre Meinung zu: Hongkong: Polizei schießt erneut auf Demonstranten

11. November 2019 - 8:23 Uhr

In Hongkong ist bei Protesten erneut die Gewalt eskaliert. Ein Polizist schoss einem Demonstranten in die Brust und verletzte ihn dabei schwer. Von Benjamin Eyssel.

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Kommentare

Was soll das?

Wenn man die Berichterstattungen sieht, die jungen, vermummten Menschen denen der blanke Hass aus den Augen sticht, kann man sich nur fragen, was ihre wirklichen Ziele sein könnten.
Eine liebe zu Hong Kong kann es nicht sein, denn sie zerstören nach Kräften das, was sie vom restlichen China unterscheidet. Sie zerstören es nicht nur für sich, sondern auch für alle anderen. Und sie nehmen dabei in Kauf zu töten oder getötet zu werden, für selbsterdachte Forderungen welche China nicht erfüllen kann und wird.
In diesem Zusammenhang kann man sich nur wundern, wie lange China diesem treiben schon zuschaut. Es muss die asiatische Gelassenheit oder Großmut sein.
Mit jeder Gewalttat schwinden der restlichen Welt die Argumente, den Chinesen zu erwidern wenn sie sich dazu entschließen sollten, größere Kontingente von Polizei oder Armee nach Hong Kong zu entsenden.
Ich denke, die Uhr tickt bereits ... gegen Hong Kong.

Demo

Ist ja gut und richtig, das man für Freiheit etc. ist. Ich hoffe ja nur das es nicht vom Ausland gesteuert ist, nur um die Region zu destabilisieren. Hoffentlich endet das nicht im blanken Chaos, so das manche nachher dann denken: Früher war es doch besser.

Hut ab

vor allen Hong Kong'ern, die gewaltfrei versuchen ihre Demokratie vor den Fängen der der Chinesischen Diktatur zu retten.

Schade, dass so viel Hingabe nur zu finden ist, wenn die Demokratie bereits kurz davor ist zu sterben.

Wir haben hier in Deutschland eine ziemlich gut funktionierende Demokratie... noch.

Die Politik hat das Kommunizieren mit dem Volk verlernt und so wie wir Menschen nun mal sind nehmen wir bei ausbleibender Kommunikation immer sofort das schlimmst Mögliche an...

Daraufhin werden dann Parteien mit 24% gewählt deren Spitzenkandidat höchstrichterlich legitimiert als Faschist bezeichnet werden darf... dann will die Konservative Mitte "ergebnisoffen" verhandeln... im selben Bundesland in dem Die Zentrumspartei vor 90 Jahren ergebnisoffen mit der NSDAP verhandelte….
Und ihnen so den Einstieg in die Macht ermöglichte

Nehmt euch ein Beispiel und kämpft für die Demokratie statt sie mutwillig kaputt zu machen

Nutzloser Protest

2047 wird Hongkong seinen Sonderstatus sowieso verlieren und Chinas Staatschef Xi Jinping hat in einer Rede Mitte Oktober gesagt: "Jeder, der versucht, eine Region von China zu trennen, wird untergehen – mit zertrümmertem Körper und zu Staub zermahlenen Knochen".
Quelle: derstandard.at
Doch der Aufschrei der europäischen Moralpolitiker ist damals unterblieben und wird auch weiterhin unterbleiben, denn das wäre schlecht für die Geschäfte mit China!

@ Haconaya2

Zitat: "Ist ja gut und richtig, das man für Freiheit etc. ist..."

Man darf nicht vergessen, dass Hong Kong ein Teil Chinas ist, ein bis heute privilegierter Teil. Da ist der Ruf nach Freiheit und Rechten ein Zündeln am Pulverfass.
China muss, will es keinen Flächenbrand riskieren, die Lage im restlichen Land im Auge behalten. Die Geschehnisse lassen sich heute zu Tage auch nicht vor dem Rest des eine Mrd. Volkes verheimlichen.
China ist nicht Luxemburg, Unruhen und im Endeffekt ein möglicher Zerfall des Riesenreiches wären eine urbane Katastrophe; menschlich, wirtschaftlich und vor allem militärisch. Schließlich ist China Atommacht.
China hat noch einen langen Weg vor sich. Wir sollten uns alle eine friedlichen wünschen.

@ um 09:06 von smirker

Welcher Aufschrei hätte denn erfolgen sollen?
Hongkong ist seit mindestens Jahrhunderten Chinesisch.
Die brutale und rücksichtslose Besatzung durch GB war nur eine vernachlässigbare und völlig unwichtige Epoche in der mehr als 3 Jahrtausende währenden Geschichte Chinas.
Daran ändern weder die 2 gescheiterten Umsturzversuche durch die USA etwas, noch der aktuelle in Hongkong.

09:01 von Deeskalator

vor allen Hong Kong'ern, die gewaltfrei versuchen
.
also die Bilder die man heute morgen in 3SAT sehen konnte
Vermummt und mit nem Hammer Schaufensterscheiben zertrümmernd ....
gewaltfrei sieht anders aus - wobei vielleicht waren es ja gekaufte ?
die an einer Eskalation arbeiten

09:27 von nie wieder spd

Hongkong ist seit mindestens Jahrhunderten Chinesisch.
.
na und ?
nur weil mein Ur Ur Urgroßvater ne bestimmte Vorstellung vertrat
muß ich oder meine Urenkel die doch nicht auch vertreten

@ 09:27 von nie wieder spd

""Die brutale und rücksichtslose Besatzung durch GB "".

China hätte jederzeit seit 1997 freiwillig eine Volksabstimmung (mit internatonalen Beobachtern) in Hong Kong durchführen können um zu belegen wie unbeliebt die "brutale britische Besatzung" war. Rate mal warum China das nicht gemacht hat?

Wer die Macht hat hat das Recht?

Der Ruf nach Freiheit und Menschenrechten ist niemals zündeln am Pulverfass.
Die Brandstifter sind die Mächtigen Chinas, die die Bevölkerung knechten. Und bei solch einem massiven Unrecht wird Widerstand zur Pflicht.
Wer in solchen Fällen den Machthabern das Recht zur Unterdrückung zuspricht, mit welcher Begründung auch immer, spricht Menschen ihre Rechte ab und macht sich mitschuldig.

P.S.:
Allen Menschen, weltweit, die sich gegen Unterdrückung und für Menschenrechte einsetzen: Danke, denn nur so wird die Welt besser.

@ 09:27 von nie wieder spd

Na dann bin ich mal gespannt ob die brutale und rücksichtslose pseudokommunistische Regierung seit Mao auch nur eine vernachlässigbare und völlig unwichtige Epoche in der mehr als 3 Jahrtausende währenden Geschichte Chinas ist...

Was für einen fassungslosen Unsinn schreiben Sie denn hier?

Die Kronkolonie HongKong hat während der Zeit der britischen Regierung ein beachtsames Wirtschaftswachstum und weitaus größere Freiheiten als das chinesische Mutterland genossen. Deswegen wollen die HongKonger ja nicht einfach so zurück ins Heimatland.

HK's Halbautonomie

Wie immer beim Thema Hongkong wird hier von Foristen teils unbedarft, teil bewusst wahrheitswidrig mit Begriffen hantiert.

China hat 1984 in einer Übereinkunft mit der damaligen Kolonialmacht UK und im Handover-Vertrag von 1997 (einem Vertrag basierend auf internationalen Konventionen) dem Territorium Hongkong eine Halbautonomie eingeräumt. Genau diese beschränkten Rechte werden seit Jahren (besonders seit dem verschärften autoritären Kurs Xi Jinpings seit 2012) auf allen Ebenen ausgehöhlt.

Wenn China in der internationalen Staatengemeinschaft als vertrauenswürdiger Partner anerkannt werden will, muss es erstmal eigene vertragliche Zusagen einhalten.

Die große Mehrheit der arbeitenden Hongkonger leidet unter dem Turbokapitalismus ausgeübt von einer Beijing-treuen Tycoonkaste, die sich der korrupten KPCh-Clique an den Hals geschmissen hat, um ihre Geschäfte nach 2047 o. vorher zu sichern.

Seit Sommer werden übrigens keine Genehmigungen mehr erteit das friedliche Demorecht auszuüben

@ um 09:41 von Gelenkte-Dem-DE

Weil es Verträge gab und gibt, an die sich China hält und gehalten hat, statt die Besatzungsmacht gerechtfertigterweise mit Waffengewalt aus Hongkong zu vertreiben und tausende Opfer in Kauf zu nehmen.
Denn GB war nicht nach China gekommen um die Menschenrechte einzuführen und hat das bis 1997 auch geflissentlich unterlassen.
Denn die Herrschaft GB‘s war eine Diktatur. Auch und gerade in Hongkong. Bis 1997.
Und auch von den Umsturzversuchen der USA war niemals anders zu erwarten, wie fast schon traditionelle Umstürze durch sie überall in der Welt, immer wieder gezeigt haben und immer noch zeigen.

@Sisyphos3

ich sprach von denen die es tun, denn die die Situation nutzen um ihren Drang nach Gewalt zu befriedigen oder um sich mittels Plünderung selbst zu bereichern, will ich nicht einmal in einem Kommentar würdigen den wahrscheinlich höchstens eine Hand voll Menschen liest.

Ich empfinde gegen sie nichts als Abscheu, das sie die gerechte Sache der friedlich Demonstrierenden übler sabotieren als es jedwede form der noch so brutalen Polizeigewalt je könnte.

" Zu sehen war, wie ein

"
Zu sehen war, wie ein Polizist versucht, einen Demonstranten festzunehmen. Als sich ein vermummter, offensichtlich unbewaffneter Aktivist dem Polizisten näherte, gab dieser aus nächster Nähe drei Schüsse ab. Mindestens ein junger Mann wurde getroffen.
"

Das ist realitätsverzerrend.
Das ist eine Halbwahrheit.

Habe das Video gesehen.
Polizist zieht seine Waffe und will eine vermummte Person festnehmen.
Was hier euphemistisch als Annäherung bezeichnet wird,ist ein Angriff auf den Polizisten.

Der "unbewaffnete Aktivist" marschiert bedrohlich auf den Polizisten zu & versucht die Waffe aus der Hand des Polizisten zu schlagen,während der Polizist zurückweicht.
-> Schuss 1 fällt

Praktisch zeitgleich wollen von hinten,außerhalb des Sichtfeldes des Polizisten, zwei weitere Vermummte angreifen.
Einer der beiden fängt ein Handgemenge mit dem Polizisten an.
-> Schuss 2 & 3 fallen.

Angreifer Nr.3,der zu diesem Zeitpunkt in "Griffnähe" zum Polizisten war, weicht unverrichteter Dinge zurück.

" Hongkong: Polizei schießt

"
Hongkong: Polizei schießt erneut auf Demonstranten
"

Nein.
Polizist schießt auf "Demonstranten"

Die ->Polizei <- wollte Vermummte festnehmen,die grade dabei waren mal wieder Barrikaden auf einer Straße zu errichten.

Während ein ->Polizist<- eine Festnahme durchführen wollte,wurde dieser von mehreren Vermummten angegriffen & schoss als Verteidigungsmaßnahme.
->
ist schon ein deutlicher Unterschied,wenn ein Polizist in einer Situation während einer Standardprozedur als Verteidigungsmaßnahme schießt,oder der Polizei angeordnet wird,wahllos auf Demonstranten zu schießen.

btw.:
In DE wurden schon Leute von Polizisten erschossen,die eindeutig nicht so eine Bedrohung darstellten wie in diesem Fall.
Und in den USA hätte der Polizist in einer identischen Lage seine Magazine geleert & nicht nur 3 Schuss abgegeben.

10:04 von Deeskalator @Sisyphos3

Ziemlich treffende EInschätzung.

Es wundert übrigens aufmerksame Beobachter hier in keiner Weise, dass die lautesten Aufsager von AfD-Positionen bei anderen Themen hier diejenigen sind, die den autoritären, ultranationalistischen Kurs Chinas mit voller Inbrunst verteidigen.

Dabei wird besonders eine Untertanenmentalität und Demokratieferne offenbart, die stets dem autoritären Oberhaupt, sei es eine turbokapitalistische Parteiclique oder einem rechtsnationalen autokratischen Führer wie Putin, Xi, Trump oder Bolsonaro das Wort redet.

Hongkongs Bevölkerung hat im Frühsommer in eindrucksvoller Weise mit 2 Mio. Teilnehmern ihre friedliche Opposition zur schleichenden Unterwanderung der Autonomie gezeigt. Da waren fast 25% der Einwohner in den Straßen. Wer rechnen kann, sollte das mal auf die Bevölkerung der BRD hochrechen. Das wären ca. 20 Mio. friedliche Demoteilnehmer bei uns.

Die Strategie der Verwaltung Lams war von Beginn: Spalten, Eskalieren, dann Schießen, Friedhofsruhe.

Das verstehe ich nicht

TS

"Zu sehen war, wie ein Polizist versucht, einen Demonstranten festzunehmen. Als sich ein vermummter, offensichtlich unbewaffneter Aktivist dem Polizisten näherte, gab dieser aus nächster Nähe drei Schüsse ab. Mindestens ein junger Mann wurde getroffen "

Es gibt dazu ein Video auf der Seite der South China Morning Post. - Weshalb sich der tatsächlich offensichtlich Unbewaffnete dem Polizisten weiterhin näherte, m. E. ebenso offensichtlich, um in irgendeiner Form bzgl. der Verhaftung zu intervenieren, und dies, obwohl der Polizist bereits eine Waffe gezogen und auf ihn gerichtet hatte - ich verstehe es nicht. Nein, ich verstehe es nicht!
- - -
Ich fürchte sehr- wenn auch die entsprechenden Gruppen mir kleiner geworden zu sein scheinen, die Gewalt wird weiter eskalieren.

"China hätte jederzeit seit

"China hätte jederzeit seit 1997 freiwillig eine Volksabstimmung (mit internatonalen Beobachtern) in Hong Kong durchführen können um zu belegen wie unbeliebt die "brutale britische Besatzung" war."

Während der britischen Kolonialherrschaft in Hongkong gab es für Hongkong-Chinesen weder das Wahlrecht noch Volksabstimmungen? Wieso eigentlich nicht?

Wachstum

Hong Kong hat wegen dem chinesischen Mutterland ein beachtliches Wirtschaftswachstum erreicht.
Das Wachstum ist auch Maos "Verdienst".

Nach welchen kriterien

Nach welchen kriterien unterscheidet man seperatisten, rebellen, aufständig, chsoten und demonstranten?
Das hier sind eindeutig rebellen. Und nicht mal gemäßigte. Das ist kurz vorm terrorismus.

ZU: 11. November 2019 um 10:23 von derkleineBürger

"btw.:In DE wurden schon Leute von Polizisten erschossen,die eindeutig nicht so eine Bedrohung darstellten wie in diesem Fall. Und in den USA hätte der Polizist in einer identischen Lage seine Magazine geleert & nicht nur 3 Schuss abgegeben."
BTW:
1. Für Ihre erste Behauptung hätte ich gern reale Fallbeispiele genannt, die DIESE Ihre Aussage EINDEUTIG belegen. WANN in den letzten - sagen wir mal 30 Jahren- haben deutsche Polizeibeamte Menschen erschossen, die KEINE eindeutige Bedrohung darstellten ?
Ich finde, Sie zeichnen damit ein ziemlich unzutreffendes Bild.
2."seine Magazine geleert & nicht nur 3 Schuss abgegeben." Klingt ja super hart und einfach nur mega-martialisch. Und was soll das bringen ? Wenn ein Angriff bereits erfolgreich abgewehrt wurde, ist es MEHR als nur überflüssig, einen abgewehrten Angreifer auch weiterhin mit Blei vollzupumpen. Es ist -taktisch- absolut unsinnig. Und gänzlich überzogen.

meine Meinung:

Der Titel "Polizei schießt erneut..." ist bewusst irreführend. Nach den Wochen und Monaten sind 2 angeschossene Demonstranten nicht das Resultat von zügelloser Polizeigewalt. Im Irak haben wir derzeit viele tote Demonstranten. Da sind die deutschen Medien sehr zurückhaltend.
Auffallend auch, wie wenig noch hier im Forum kommentiert werden kann.

9:56 von zabbalodt

Wieso behaupten Sie, das die mächtigen Chinas die Bevölkerung knechten. Der Großteil der Bevölkerung lebt sehr zufrieden in China und profitiert vom wirtschaftlichen Erfolg der Regierung. Die Bevölkerung lebt wesentlich freier als im ehemaligen Ostblock.

@ 10:48 von Tarek94

""Während der britischen Kolonialherrschaft in Hongkong gab es für Hongkong-Chinesen weder das Wahlrecht noch Volksabstimmungen? Wieso eigentlich nicht?""

Vor allem weil das kommunistische Regime in Peking keine Demokratie in Hongkong wollte, und mit Gewalt gedroht hat. Peking wollte 1997 eine Kolonie, und auf gar keinen Fall eine gefestigte Demokratie übernehmen. Trotzdem hatten die Bürger Hongkongs unter britischer Herrschaft mehr Freiheiten als fast überall sonst in Asien. Diese Freiheiten wollen sie verständlicherweise nicht wieder verlieren.

Mehr als nur Aktivisten

Ohne die berechtigen Anliegen der Protestierenden schmälern zu wollen, so würde ich mir von der Tagesschau auch eine etwas breiter gefächerte Darstellung der Vorgänge wünschen.

Es sind mitnichten nur "Aktivisten", die ihre demokratischen Rechte ausleben und für ihre Meinungen auf die Straße gehen.
Es gibt einfach vielerorts sinnlosen Vandalismus. Dazu kommt neuerdings eine gut organisierte und gezielte Zerstörung von (Firmen-)Eigentum derer, die sich kritisch zu den Protesten äußern. Das betrifft große Ketten, wie auch kleine Einzelunternehmer.

Ich möchte damit übertriebene Polizeigewalt auf keinen Fall rechtfertigen, jedoch wäre es auch ein interessantes Puzzleteil um zu verstehen, warum die Polizei zunehmend aggressiver vorgeht. Sie müssten auch den Schutz der Bürger darstellen, und sind nicht in erster Linie für die Durchsetzung der Politik aus Peking zuständig.

@ Superschlau (11:07): Sie ueberziehen etwas

hi Superschlau

Das hier sind eindeutig rebellen. Und nicht mal gemäßigte. Das ist kurz vorm terrorismus.

Na ja... jetzt ueberziehen Sie etwas. OK, ein Angriff auf die Polizei von dem ich auch gelesen habe, war definitiv nicht in Ordnung. Da ging es um einen Messerangriff auf einen Polizeibeamten.

Aber: die Rettungskräfte vorsätzlich zu behindern und die nicht zu diesem verletzten Chow vorlzulassen ist bedingter Vorsatz:

https://orf.at/stories/3143543/

Laut den Behörden wurde der Student etwa 120 Meter von einer Stelle gefunden, an der die Beamten Tränengas eingesetzt hatten. Die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtete, dass der Student vom dritten in den zweiten Stock des Parkhauses gestürzt war. Bisher ausgewertetes Material von Überwachungskameras brachte keine Informationen. Sie kritisierten zudem, dass die Rettung erst 19 Minuten nach dem Fund an dem Unfallort eintraf.

Damit sind Peking und Lam dran.

@ hesta15 (11:22)

"Wieso behaupten Sie (@ zabbalodt), das die mächtigen Chinas die Bevölkerung knechten. Der Großteil der Bevölkerung lebt sehr zufrieden in China und profitiert vom wirtschaftlichen Erfolg der Regierung. Die Bevölkerung lebt wesentlich freier als im ehemaligen Ostblock."
------
Ich wundere mich über Ihre Messergebnisse. Welche Instrumente haben Sie benutzt?

Herrschaft der Kriminellen und ihrer Erfüllungsgehilfen

"Ein Polizist schoss einem Demonstranten in die Brust und verletzte ihn dabei schwer

Da dieser Aktivist laut Artikel offensichtlich unbewaffnet war, handelt es sich hier um nichts anderes als einen Mordversuch.

Einseitige Berichterstattung

Was in Hongkong passiert, ereignet sich an anderen Stellen der Welt, ohne dass es so eine breite Berichterstattung gibt.
Man kann hier schon von ideologischer Beeinflussung sprechen:
So sind bei den Demos und Protesten im Irak (Spätfolgen der US-amerikanischen Irak-Politik, ausgehend vom völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA 2003) mit heftigem Tränengas-Einsatz der Polizei, eine Vielzahl von Toten zu beklagen gewesen. Die Berichterstattung darüber fand nur am Rande statt.
In Hongkong gab es einen Toten, den es nicht gegeben hätte, wenn die Demonstranten nach Einlenken der Regierung ihre Demos mit chaotischen Folgen rechtzeitig eingestellt hätte. Nun soll die Polizei in Hongkong Schuld am Tod dieses einen Demonstranten Schuld sein, ohne dass irgendwelche Beweise bzw. konkrete Tatbestände vorgelegt wurden. Die einseitige Berichterstattung: man übernimmt die Schuldzuweisungen.

@ YokoOno (11:42): Tränengas in einem Parkhaus geht gar nicht

@ YokoOno

Und dann zu Ihrem weiteren Punkt:

Ich möchte damit übertriebene Polizeigewalt auf keinen Fall rechtfertigen, jedoch wäre es auch ein interessantes Puzzleteil um zu verstehen, warum die Polizei zunehmend aggressiver vorgeht. Sie müssten auch den Schutz der Bürger darstellen, und sind nicht in erster Linie für die Durchsetzung der Politik aus Peking zuständig.

Hongkong ist nunmal nicht China und damit kann ich verstehen, dass die Menschen dort mit Peking nichts zu tun haben wollen. Und Tränengas in einem Parkhaus zu verschießen, geht zu weit!!

https://tinyurl.com/y22zomyg
zeit.de: Student stirbt nach Sturz von Parkhaus (8. November 2019, 8:44 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, AP, AFP, sho)

Fernsehbilder zeigen, wie die Bereitschaftspolizei Minuten vor dem Sturz Tränengas im Parkhaus einsetzten, nachdem Demonstrierende von oben Objekte auf Beamte auf der Straße herabgeworfen hatten.

Es macht mich immer wieder

fassungslos, hier Kommentare zu lesen, die China in Schutz nehmen. Eine kommunistische Diktatur mit Todesurteilen und politischen Straflagern. Die 1989 mit Panzern in Peking gegen Studenten und deren friedlichen Protest vor ging. Die Tibet unterdrückt und bestzt hat und die Uiguren unterdrückt.

Auf dem Sofa, im Schutz der freien westlichen Werte kann man natürlich ganz süffisant die Verheisungen des chinesischen Staates lobpreisen. Ich würde vorschlagen, jedem den es in China besser gefällt, bietet einem Hongkonger einen Tausch der Lebensverhältnisse an.

Ich kenne die kommunitische Diktatur im Osten und kann verstehen, dass die Menschen um ihre Freiheit kämpfen. Und noch mal.... der Demonstrant war unbewaffnet !!!!!!!

@ Nettie (11:46): gefährliche Körperverletzung

hi Nettie

Da dieser Aktivist laut Artikel offensichtlich unbewaffnet war, handelt es sich hier um nichts anderes als einen Mordversuch.

Na ja Mordversuch glaube ich jetzt mal nicht. Denn der Polizist hatte hoffentlich nicht vor, den gezielt zu erschießen. Aber zumindest gefährliche Körperverletzung oder - wenn es zum Tod kommt - Körperverletzung mit Todesfolge.

Auch damit ist dieser Polizist zusammen mit dieser Frau Lam und Peking dran. Von daher fordere ich den Ruecktritt von Frau Lam, von diesem Polizeichef und auch von diesem Regime in Peking.

11:22 von hesta15

die Bevölkerung knechten.
.
wäre interessant ob sich die chinesische Bevölkerung geknechtet fühlt !
die DDR Bevölkerung war vor 30 Jahren unzufrieden strebte ne Änderung an
war das vor 40 Jahren oder 50 Jahren auch schon so ?
da war der "Leidensdruck" offensichtlich geringer

@ Gelenkte-Dem-DE (11:31): korrekt - nieder mit Ueberwachung!

hi Gelenkte-Dem-DE

Vor allem weil das kommunistische Regime in Peking keine Demokratie in Hongkong wollte, und mit Gewalt gedroht hat. Peking wollte 1997 eine Kolonie, und auf gar keinen Fall eine gefestigte Demokratie übernehmen. Trotzdem hatten die Bürger Hongkongs unter britischer Herrschaft mehr Freiheiten als fast überall sonst in Asien. Diese Freiheiten wollen sie verständlicherweise nicht wieder verlieren.

korrekt! Ich hoffe auch, dass es Taiwan und Hongkong gelingt, sich von China freizukämpfen. Denn dass hier:

https://tinyurl.com/tgfktub
n-tv: Wie China seine Bürger in die totale Überwachung zwingt (09.11.2019 09:04 Uhr – 07:29 min)

Mit einem digitalen Punktesystem sollen Chinesen für gute Handlungen belohnt und für unerwünschte Aktionen bestraft werden. Damit entwickelt sich eine regelrechte Zweiklassengesellschaft mit fatalen Folgen für Menschen, die auf der falschen Liste stehen

muss definitiv aufhören! Nieder mit dieser Totalueberwachung!

"Ich würde vorschlagen, jedem

"Ich würde vorschlagen, jedem den es in China besser gefällt, bietet einem Hongkonger einen Tausch der Lebensverhältnisse an."

Da sollten Sie eher die Briten fragen, warum die den Hongkongern keine britischen Pässe gegeben haben. Schließlich waren die Hongkonger ja rund 150 Jahre britische Untertanen (wenn auch ohne Wahlrecht).

@ Sisyphos3 (09:32): diese Berichte kenne ich auch

hi Sisyphos3

also die Bilder die man heute morgen in 3SAT sehen konnte Vermummt und mit nem Hammer Schaufensterscheiben zertrümmernd ....
gewaltfrei sieht anders aus - wobei vielleicht waren es ja gekaufte ?
die an einer Eskalation arbeiten

Diese Berichte kenne ich auch aus anderen Medien und die laufen schon eine gewisse Zeit. Auch Bilder von sowas habe ich auch schon gesehen. Beispiel: Deutschlandfunk:

https://tinyurl.com/td2259q
Deutschlandfunk: Proteste erneut in Gewalt umgeschlagen (10. November 2019)

An mehreren Orten waren den Behörden zufolge Geschäfte geplündert und Barrikaden angezündet worden. Ein Bahnhof sei wegen Vandalismus gesperrt. Es habe mehrere Festnahmen gegeben.

Aber auch von Trump gab es schon eine eindeutige Warnung an das Regime in Peking (19.08.2019).

11:54 von Demokratieschue...

Von daher fordere ich
.
ich habe den Eindruck, die armen Hongkong Chinesen,
befinden sich nicht in der Lage, Forderungen zu stellen

@ Tarek94 (12:03): stimmt - England hätte Hongkong behalten soll

hi Tarek94

Da sollten Sie eher die Briten fragen, warum die den Hongkongern keine britischen Pässe gegeben haben. Schließlich waren die Hongkonger ja rund 150 Jahre britische Untertanen (wenn auch ohne Wahlrecht).

stimmt, England hätte Hongkong besser mal behalten sollen und erstmal dieses Regime in Peking beseitigen sollen. Denn von Trump gab es am 19.08.2019 eine eindeutige Warnung an das Regime in Peking:

https://tinyurl.com/u5gchsa
ZDF-Nachrichten: Vor Einsatz von Gewalt - Trump warnt China wegen Hongkong (19.08.2019 05:24 Uhr)

Die Krise in Hongkong wirkt sich nicht nur auf Hongkong und China aus. Mit Blick auf einen möglichen Deal im Handelsstreit warnen auch die USA China vor einer militärischen Lösung.

Auf die Frage nach Unterstützung der USA für die Demonstranten in Hongkong betonte Trump nur, er unterstütze Freiheit und Demokratie.

"Hongkong ist nunmal nicht

"Hongkong ist nunmal nicht China und damit kann ich verstehen, dass die Menschen dort mit Peking nichts zu tun haben wollen. "

Da haben Briten und Chinesen 1984 aber etwas anderes beschlosssen. Erstaunlich ist übrigens, dass die Briten die Hongkonger zuvor nicht gefragt haben?

"England hätte Hongkong

"England hätte Hongkong besser mal behalten sollen und erstmal dieses Regime in Peking beseitigen sollen."

Der (vom Vereinigten Königreich 1898 erzwungene) Mietvertrag über die "New Territories" ist 1997 ausgelaufen. Hätte das UK versucht (wie von Ihnen vorgeschlagen) diese einfach zu behalten, dann wären höchstwahrscheinlich ein Krieg zwischen dem UK und China ausgebrochen. So viel war den Briten Hongkong dann doch nicht wert.

12:16 von Demokratieschue...

stimmt, England hätte Hongkong besser mal behalten sollen und erstmal dieses Regime in Peking beseitigen sollen. ///
Entschuldigung. Lesen Sie eigentlich was Sie schreiben? England hätte China überfallen sollen? Mit welchem Recht? Bei Ihren Kommentaren sträuben sich mir die Haare!

12:01 von Sisyphos3

"wäre interessant ob sich die chinesische Bevölkerung geknechtet fühlt !"

Sie wollen erneut behaupten, dass Bürger anderer Länder Folter und Gefängnis geradezu genießen?

"die DDR Bevölkerung war vor 30 Jahren unzufrieden strebte ne Änderung an
war das vor 40 Jahren oder 50 Jahren auch schon so ?
da war der "Leidensdruck" offensichtlich geringer"

Der Leidensdruck vor 40 oder 50 Jahren war enorm, nur gab es da noch keinen Gorbatschow.

Sie behaupten immer: Wer sich knechten lässt, hat diese Knechtschaft gewählt und gewünscht, und man habe kein Recht, diese Knechtschaft zu kritisieren.

Davon lassen Sie auch nicht ab, egal, wie oft man es Ihnen widerlegt.

Auch Chinesen tut Unfreiheit weh, egal, wie oft Sie das abstreiten.

Hongkong

Hongkong hatte noch nie so viel Freiheit, wie jetzt, wo es wieder zu China gehört.
Unter den Briten war Hongkong eine totalitäre Diktatur.
Die Briten regierten Hongkong mit grausamer Hand. Massaker an streikenden Arbeitern waren üblich, Folter normal. Rechte gab es für Chinesen nicht. Kinderarbeit, Ausbeutung und Hunger waren normale Zustände.
Dies haben leider die Jungen vergessen.
Der ungeheuer rasche Aufstieg Chinas deklassiert Hongkong. Daß das einst ärmste Land der Welt heute an der Weltspitze steht, den Westen überholt und für immer hinter sich lässt, irritiert halt einige: hatten sie doch tatsächlich geglaubt, der Kommunismus sei am Ende. Das genaue Gegenteil ist scheinbar der Fall.

Bei N-tv und beim ZDF sind Beweisvideos von dem Vorfall online

Also bei n-tv, bei den ZDF-Nachrichten und so weiter ist ein Beweisvideo von den Schuessen online. Schaut mal hier:

https://tinyurl.com/sjzksbq
n-tv: Polizist feuert vor Kamera auf Hongkong-Demonstrant (11.11.2019 07:59 Uhr – 00:56 min)

oder hier bei den ZDF-Nachrichten:

https://tinyurl.com/uw5rkdn
ZDF-Nachrichten: Demos und Gewalt in Hongkong - Polizist schießt Demonstranten in die Brust (11.11.2019 07:25 Uhr)

Es gab eine kleine Rangelei, dann kommt ein anderer Demonstrant dazu, der Polizist dreht sich um und dann fallen drei Schuesse! Der Demonstrant geht schwer verletz zu Boden.

Laut n-tv liegt der Betroffene noch immer auf der Intensivstation und ob der ueberlebt ist unklar.

Das hätte dieser Polizist niemals machen duerfen. Der hat völlig die Beherrschung verloren und ist aus dem Dienst zu entfernen!!

@ rainer4528): Siehe UN-Statuten dazu und VStGB

@ rainer4528

Entschuldigung. Lesen Sie eigentlich was Sie schreiben? England hätte China überfallen sollen? Mit welchem Recht? Bei Ihren Kommentaren sträuben sich mir die Haare!

schon mal in den UN-Statuten gelesen Artikel 33 folgende?? Schonmal im Völkerstrafgesetzbuch gelesen (§§ 6 bis 15)?? Da steht alles drin, was sie brauchen.

China ist leider derzeit ein

China ist leider derzeit ein diktatorischer Überwachungsstaat, der Meinungsfreiheit und demokratische Ansätze im eigenen Land gezielt unterdrückt.
China mischt sich aktiv in die Politik anderer Staaten ein (man erinnere sich an die Reaktion auf das Treffen von Hr. Maas mit einem Aktivisten), verbietet aber strikt jede Einmischung oder auch nur Meinung zur eigenen Politik.
Aktuell wird die zugesicherte Demokratie in Hong Kong gezielt von China ausgehöhlt, zum Glück wehren sich die Leute dagegen.
Was würden wir sagen, wenn wir in Deutschland plötzlich die Demokratie aufgeben müssten?
Internationaler Druck muss gegen China aufgebaut werden und zwar geschlossen.

Nichts leichter als das

@ firefighter1975 11:12
Zu 1.
Polizist nach Todesschuss rechtskräftig verurteilt: Quelle Berliner Morgenpost 09.03.2011
Polizist wegen Kopfschuss verurteilt Quelle: MOZ.de 05.01.2016
Drei Schüsse aus Notwehr? Quelle: Frankfurter Allgemeine 11.05.2017.
Gefunden in 2 Minuten.
Und aus der Erinnerung: Der Fall Ohnesorg (liegt außerhalb ihres gewünschten 30 Jahre Zeitraumes)
Ich halte ihre Forderung nach Fallbeispielen eigentlich für unangebracht. Impliziert es doch, das in Deutschland so etwas völlig ausgeschlossen sei.
Zu 2. Es gibt genügend Videos die genau das zeigen.
Siehe dazu: Der rätselhafte Tod des Michael Brown Quelle: Spiegel online 11.08.2014
Oder: Polizeigewalt in den USA: Polizist erschießt schwarze Frau Quelle: ZDF
Oder Quelle Youtube: Polizist erschießt unbewaffneten Schwarzen ; 8 mal von hinten auf den Flüchtigen geschossen, 5 mal getroffen.

Ich konnte alles binnen 10 minuten finden, was sie bei "derkleineBürger" anzweifeln.

@ 12:38 von Sausevind

Sie sollten sich ein eigenes Bild von China und den Chinesen machen. Der überwiegende Teil ist sehr zufrieden mit der Regierung und ihrer Situation. Natürlich nicht alle aber die Zufriedenheit mit der Regierung dort ist höher als die hier bei uns. Sieht in HK momentan natürlich anders aus.

12:38 von Sausevind

Sie wollen erneut behaupten, dass Bürger anderer Länder Folter und Gefängnis geradezu genießen?
.
wo habe ich derlei Dinge behauptet

ich habe bloss hinterfragt ob die Menschen in früheren Zeiten verzweifelt oder mit verheulten Augen ins Bett gingen das Leben damals nur trostlos war !
vermute die haben ihr leben genommen wie es kam
wie wir es heute auch nehmen wie es kommt
oder was glauben sie wie man in 50 Jahren über unsere Gesellschaft denken wird
und wie wir "unfrei" lebten

rainer4528 @Demokratiesch... 12:16

Stimmt genau! Die Kommentare sind sehr gewöhnungsbedürftig - zu viele http Hinweise z.b. - deshalb lese ich sie nicht mehr.
England wollte mehr Opiumumsatz in dieser Region und bekämpfte mit Krieg alles, was sich ihm entgegensetzte. Selbst noch den Boxer-Aufstand

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