Ihre Meinung zu: Spanien-Wahl: Sánchez wohl weiter ohne klare Mehrheit

10. November 2019 - 21:14 Uhr

Erneut hat Spanien gewählt, erneut droht politischer Stillstand: Laut Teilergebnissen gewinnen die Sozialisten zwar auch die zweite Neuwahl des Jahres deutlich - eine regierungsfähige Mehrheit ist aber weiter nicht in Sicht.

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Kommentare

Rechtsruck in Spanien

Die extremrechte Vox-Partei wird die drittstärkste Kraft in Spanien. Auch hier Verluste der Mitte. Der gleiche Trend wie in einigen anderen Ländern Europas. Und auch hier scheint die politische Mitte nicht die Kraft zu haben zu innere Reformen. Betrüblich ist es das nur die Extremen bereit sind zur Erneuerung.

Hoffentlich finden sich diesmal...

...Mehrheiten für eine regierungsfähige Koalition , ansonsten geht diese pesadilla weiter...

Die drei bürgerlichen

Die drei bürgerlichen Parteien haben gewonnen. Trotz aller negativer Berichterstattung haben Konservative Liberale und VOX bereits eine Regionalregierung gebildet. Mal sehen ob es jetzt landesweit reicht.

Tragisch

wenn zwischen den bisher staatstragenden Parteien in Spanien die Gräben so groß sind, dass keine Gespräche möglich scheinen. Das stärkt nur die extremen Ränder, wie man sieht! Traurige Entwicklung in Spanien und anderswo

Eine sinkende Wahlbeteiligung

Eine sinkende Wahlbeteiligung sollte niemanden wundern, wenn es schon die zweite Neuwahl in diesem Jahr gibt.

21:45 von friedrich peter...

>>Betrüblich ist es das nur die Extremen bereit sind zur Erneuerung.<<
Wie kommen Sie denn zu dieser Ansicht? Die Extremen sind immer rückwärts gerichtet.

Kaum Bewegung zwischen, aber viel IN den politischen Blöcken ...

Nimmt man die Ergebnisse der jeweils drei wichtigtsten Parteien des Mitte-Links-Lagers, also

- PSOE
- Mas Pais
- Podemos/UP

und des Mitte-Rechts-Lagers, also

- PP
- Cs
- VOX

zusammen, und lässt zunächst die (wichtigen) Regionalparteien weg,

so zeigt sich zum jetzigen Auszählungsstand, dass es kaum Bewegung zwischen ihnen gegeben hat.

Auf der linken Seite gibt es leichte Verschiebungen von Podemos zur neuen Mas Pais.

Gravierend sind die Verschiebungen innerhalb des rechten Lagers. Während die neue Rechte VOX von 10,3 % auf 15,1 % und die konservative PP von 16,7 auf 20,7 % zulegt, stürzen die Rechtsliberalen Ciudadanos von 15,9 auf 6,6 % ab.

Dieses desaströse Ergebnis der Cs ist primär der Tatsache geschuldet, dass sie sich kompromisslos dem rechstkonservativen Lager verschrieben haben, anstatt sich - wie ursprünglich gedacht - als Kraft der Mitte im spanischen Parteienspektrum zu positionieren und durch Koalitionsfähigkeit mit der PSOE Lager-Blockaden zu brechen.

...durch die Wand

Konservative und Sozialisten wechseln sich seit Jahren in der Führung Spaniens ab..die Fähigkeit zu Koalitionen geht ihnen ab...mit dem typischen spanischen Alles oder Nichts sind die Spanier schon lange nicht mehr zufrieden...mit diesem irrationalen Stolz muss Schluss sein, sonst müssen die Spanier wieder bald wählen gehen.

@ 21:45 von friedrich peter...

„ Betrüblich ist es das nur die Extremen bereit sind zur Erneuerung.“

Seit wann sind Rechtsextreme bereit zur Erneuerung? Bei denen geht es doch um „zurück in die Vergangenheit“.

Allerdings haben die Rechtsextremen in Spanien nur wegen Katalonien hinzugewonnen. Da stärkt die Rechtsextreme in Katalonien sozusagen die Rechtsextreme in Spanien - obwohl beide völlig ganz gegensätzlich Ziele haben.

Die gewählten Vertreter der

Die gewählten Vertreter der spanischen Parteien sollten endlich lernen, Kompromisse zu schließen und Koalitionen einzugehen. Oder wollen sie so lange wählen lassen, bis eine Partei eine absolute Mehrheit erringt ? Das funktioniert nicht.

///Am 10. November 2019 um

///Am 10. November 2019 um 21:45 von friedrich peter...
Rechtsruck in Spanien

Die extremrechte Vox-Partei wird die drittstärkste Kraft in Spanien. Auch hier Verluste der Mitte. Der gleiche Trend wie in einigen anderen Ländern Europas. Und auch hier scheint die politische Mitte nicht die Kraft zu haben zu innere Reformen. Betrüblich ist es das nur die Extremen bereit sind zur Erneuerung.///
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Nur die Extremen sind bereit zur Erneuerung ?
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Auf diese " Erneuerung " kann Spanien verzichten. Schon die Franco Diktatur vergessen ?

Rechte ist überhaupt nicht bereit für Veränderungen

@ friedrich peter...
... Und auch hier scheint die politische Mitte nicht die Kraft zu haben zu innere Reformen. Betrüblich ist es das nur die Extremen bereit sind zur Erneuerung.

Sind sie in Wirklichkeit ja gar nicht. Sie sind nur populistisch.

Sanchez tut mir leid - bitte nicht wieder diese PP

Oh ne.. nicht schon wieder... Sanchez tut mir leid dass es wieder so gelaufen ist:

https://www.tagesschau.de/ausland/wahl-spanien-119.html

Erneut hat Spanien gewählt, erneut droht politischer Stillstand: Nach Prognosen gewinnen die Sozialisten zwar auch die zweite Neuwahl des Jahres deutlich - eine regierungsfähige Mehrheit ist aber weiter nicht in Sicht.

Frage: könnt mit der linken Podemos was gehen?? Bitte nicht die PP die wegen Korruption vorbestraft ist. Die ist keine Zukunft mehr fuer Spanien.

Siehe hier:

https://tinyurl.com/vjhayzm
Handelsblatt: Spaniens Regierungspartei PP wegen Korruption verurteilt – Rajoy droht Ungemach (24.05.2018 - 16:53 Uhr)

Die Richter der Audiencia Nacional verurteilten am Donnerstag die Volkspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy für ihre Verwicklung in ein Bestechungssystem in den Jahren 1999 bis 2005 zu einer Geldstrafe von 245.000 Euro.

@friedrich peter: "Rechtsruck" trifft es nicht ...

... weil sich die Parteien, die sich dem rechten Lager zurechnen, selbst kannibalisiert haben.

PP, Vox und Cs haben im Vergleich mit der Wahl im April als Block sogar marginal verloren, von 42,81 % auf 42,5 %.

Die Stimmengewinne der PP und von Vox gehen zulasten der Cs, die für ihr Abrücken aus der Mitte einen teueren Preis bezahlen.

Die Parteien des linken Spektrums haben marginal dazu gewonnen, von 42,99 auf 43,2 %.

(Beim Auszählungsstand von 93,3 %)

Die Wahlentscheidung der Spanier war primär getrieben vom Regionalkonflikt mit Katalonien, der alle anderen sozialen und wirtschaftlichen dominiert hat.

Es droht eine neue Blockade der spanischen Politik, weil die Regonalparteien, die sich fast alle politisch links der Mitte einordnen, nicht gewillt sind, einer nationalen Koalition beizutreten.

Neuwahlen sind doch Quatsch

Was erhoffen sich die Politiker von Neuwahlen?
Was ich wähle, habe ich mir gründlich überlegt und wähle bei einer vorgezogenen Neuwahl natürlich wieder das gleiche. Hoffen die Politiker, dass die Wähler der jeweiligen Gegenseite zufälligerweise nicht zur Wahl gehen? So ein Blödsinn.

Jetzt ist nicht nochmal die x-te Neuwahl gefragt, sondern Vernunft und Aufeinanderzugehen der demokratischen Parteien. Spanien braucht eine große Koalition.

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