Ihre Meinung zu: Maas nach Macron-Kritik: "Wir werden die NATO weiter brauchen"

10. November 2019 - 9:22 Uhr

Nicht erst die "Hirntot"-Kritik von Macron hat gezeigt: Die NATO steckt in einer Krise. Außenminister Maas hat nun in einem Gastbeitrag das Bündnis verteidigt. Europa könne sich ohne Partner nicht wirkungsvoll schützen.

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Kommentare

Hiermit gebe ich Maas

Recht.
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."Eine Außen- und Sicherheitspolitik ohne Washington wäre unverantwortlich, eine Entkopplung europäischer und amerikanischer Sicherheit gefährlich."
#
Ohne USA ist die Nato in der EU viel zu schwach.

Bitte mal hinhören?

Mit dem was Herr Maas da sagt bestätigt er nichts anderes alsdass Deutschland künftig die zugesagten 2% des BIP als NATO-Beitrag bringen wird! Diese Diskussion über die Sinnhaftigkeit dieser 2% dürfte damit künftig mit der SPD endgültig zuende sein!

Kann sich nicht schützen oder will nicht?

Wir könnten natürlich schon mehr tun. Aber wir wollen nicht. Weil das ja Geld kostet und zudem sind wir ja so friedlich und lieben den Krieg doch gar nicht.

Ach wie war es doch vordem
beim Trittbrett fahren so bequem.

Und dann kommt Präsident Trump wo nicht mehr einfach alles selbst bezahlen will. So ein Schlimmer aber auch. Ei ei ei!

Nato?

Was wollen wir in der NATO?? Ein Verteidigungsbündnis können wir auch mit Russland schließen.

Bei allem Respekt vor

Bei allem Respekt vor Außenminister Maas: Selbst wenn wir die Nato vielleicht derzeit als Bündnis "für internationale Kooperation, für Multilateralismus" noch brauchen, so ist die Diagnose von Macron nicht von der Hand zu weisen - aktuelles Beispiel ist die völlige Lähmung der Nato in Bezug auf den türkischen Angriff in Nordsyrien. Und medizinisch ist hirntot = tot. Es wird Zeit, die Abschaltung der Geräte vorzubereiten, auch wenn es keine "Patientinnenverfügung" gibt.

Mit dieser Aussage ...

... hat Maas jegliche Legitimation verloren, weiterhin die Bundesrepublik Deutschland und ihre Bevölkerung sowie deutsche und europäische Interessen zu vertreten! Wer von einer erdrückenden Mehrheit objektiv als unannehmbar erachtete Zustände durch Wort und Tat weiter zementiert, hat in der Politik definitiv nichts mehr zu suchen – denn er trägt nur dazu bei, dass sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger ganz vom Gemeinwesen abwenden oder ihre Zuflucht im Rechtsextremismus von Parteien wie der sogenannten vermeintlichen AfD suchen... Keines davon können wir aber dulden.......

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich....

>>"Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich..."<<

Ich persönlich habe immer innerlich ein ungutes Gefühl wenn sich unser unerfahrener Außenminister zu Wort meldet? Der Mann, der den Dilettantismus gesellschaftsfähig machte und der sich oftmals buchstäblich wie der Elefant im Porzellanladen verhält. Hier hat er aber recht (meiner Meinung nach).

Macron hat Recht!

Maas, Dr. Merkel und Pompeo sowie ihre Anhänger inner- wie außerhalb ihrer Regierungen haben es nicht... Da an hiesigen Schalthebeln der Macht aber keinerlei Einsicht besteht, können wir nur hoffen, dass Trump das von ihm zu Recht als obsolet bezeichnete Bündnis NATO zeitnah doch noch platzen lässt.......

180 Grad

Was denn nun? Bislang hieß es immer, wir brauchen eine eigene europäische Allianz und müssen uns dringend von den USA emanzipieren. Langsam scheint die Erkenntnis zu reifen, dass die USA doch wichtiger sind, als angenommen und die Problemfälle in Moskau, Ankara und Peking sitzen. Es wird Zeit auch Herrn Trump allein deswegen wieder respektvoll zu begegnen. Maas und Merkel haben hier viel Porzellan zerschlagen.

Stoltenberg hätte dasselbe erzählt.

Herr Maas zeigt einmal mehr, dass er sich als Diener der US-amerikanischen Weltordnung versteht. Da wundert es nicht, dass er die von Macron angedachte europäische Eigenständigkeit nicht als Chance, sondern als Gefahr ansieht. Herr Stoltenberg hätte dasselbe erzählt.

Was wäre eigentlich, wenn Europa endlich erwachsen und die von den USA gesäte Zwietacht überwinden würde? Dann wäre ein Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok möglich und die USA würden mit ihrer britischen Kolonie allein dastehen.
Das darf natürlich nicht passieren. Frieden in Europa wäre Gift für die Machtansprüche der USA. Damit es aber nicht so weit kommen kann, brauchen "wir" auch weiterhin die NATO.

Macron hat doch recht, und

Macron hat doch recht, und mal ehrlich gefragt: Wie zuverlässig ist die USA für Europa denn noch?
Im hinblick auf Kurden im Syrien/Türkei-Konflikt völlig unzuverlässig.
Und zu Maas : Wer bedroht uns denn hier in Europa? also mit Waffengewalt meine ich .
Nein zur NATO. Ein eigenes Bündnis aus Spezialisten ja, erstlinig aus IT-Experten.

Guter Bulle- böser Bulle oder was soll das? Natürlich muss

sich Europa von einem Bundnispartner distanzieren, der es selbst - in für Europa wichtigen Fragen wie der Aufkündigung des INF Vertrages - nicht für nötig hält mit diesen Absprachen zu treffen. Ohne die Amerikaner in Europa bräuchte Russland überhaupt keine landgestützten Atomwaffen mittlerer Reichweite. Lieber Herr Maas, liebe Bundeskanzlerin wenn Sie wirklich Europa voranbringen wollen, warum zeigen Sie nicht mal Solidarität mit unseren französischen Partnern, statt jede Gelegenheit zu nutzen um dem französischen Präsidenten den Wind aus dem Segel zu nehmen...?

Maas nach Macron-Kritik:"Wir werden die NATO weiter brauchen....

Und das ist ein Bekenntnis des SPD-Ministers zu NATO und Aufrüstung.

Aber noch bemerkenswerter ist in dem Interview von Macron mit dem Economist,die Äußerung über die Rolle Deutschlands in der Eurozone.Und das von einem stramm wirtschaftsliberalen Politiker wie Macron.Da lernt einer.

Möglicherweise.....

haben Merkel und Maas Präsident Macron durchschaut? Man darf nie vergessen, daß Macron auch Außenpolitik besonders für die französische Bevölkerung macht! Und ein großer Teil der Wahlberechtigten glaubt eben immer noch das Märchen der "Grande Nation"! Natürlich sieht Macron Frankreich in der Führungsrolle, wie die meisten seiner Vorgänger und auf der anderen Seite des Rheins die Melkkuh, die fast alles finanziert und die nach Bedarf zurechtgewiesen werden kann. Gerade die TS-Artikel zur Wiedervereinigung zeigten, daß die deutsch-französische Freundschaft nur eine dünne Farbschicht ist und die Vorurteile gegenüber "den" Deutschen und die eigene nicht gerechtfertigte Selbstüberhöhung in der Bevölkerung sehr virulent sind. Schade, daß Maas nicht tacheles geredet hat!

Wir werden die Nato weiter brauchen

Das ist so ! Aber Deutschland hätte ja im Fall des Falles einen Verteidigungsauftrag ! Wie aber soll das gehen wenn die BW , je nach Waffengattung , bis zu 100 % technischen Ausfall meldet ? Und das ist schon J a h r e so und immer noch unverändert ! Und das liegt nicht an Frau v.d.L. oder an Frau AKK . Das ist typisch für die Politik : Jeder macht was er will und keiner was er soll und immer ganz gemäß dem Schwur : Das Beste für Land und Leute.
Na dann weiter so !

Maas: "Wir werden die NATO weiter brauchen"

Außenminister Maas: Europa könne sich ohne Partner nicht wirkungsvoll schützen.
Er meint die NATO und hat wahrscheinlich noch nie etwas von einer europäischen Armee gehört? Diese kann sich auch ohne die USA genügend schützen.

Verteidigung selbst organisieren

Was macht Herrn Maas so sicher, dass die USA "DER" verlässliche Partner auch in Zukunft sein werden. US-amerikanisches Engagement ist immer auch abhängig davon, ob da auch wirtschaftliche Interessen sind. Richtiger wäre es, einen glaubhaften eigenen Beitrag zur Landesverteidigung zu leisten! Am schnellsten geht das freilich mit einer eigenen nuklearen Abschreckung.

Die Nato Staaten in Europa

können sich nicht ohne die USA verteidigen, und diese Abhängigkeit ist von den USA auch gewünscht. Seit Trump können wir aber nicht mehr damit rechnen, dass die USA ihren Partnern im Verteidigungsfall auch helfen würden.

Maas ist schlecht informiert.

Wer hat den INF-Vertrags über das Verbot landgestützter atomarer Mittelstreckenwaffen gekündigt? Doch nicht Russland!

Wo hat bisher die Nato unsere Sicherheit verteidigt oder die eines Partners?
Ja, in Afghanistan. Mit großem Erfolg?

Oder bei der völkerrechtswidrigen Bombardierung einer europäischen Großstadt, dem Beschuss von Donaubrücken mit zivilen Opfern, dem Bombardement von Chemiefabriken, der Verwendung von angereichertem Uran??

09:33 von eine_anmerkung ....Diskussion über die...

2% sind ein Klacks und ob sie wirklich Sinnhaft sind oder nicht, wir sehen ja wohin die Sparsamkeit führt - ins Abseits nämlich, sie führte dorthin um so mehr, wenn man sich auf seine (stärkeren) Partner nicht mehr verlassen könnte, weil allein auf sich aufpassen erheblich teurer käme. Allein aus der Mittellage auf einen weitgehenden Wegfall einer Bedrohungslage zu schließen wäre auch leichtfertig, denn im Raketenzeitalter gibt es dergleichen nicht, und den Partnern gegenüber wäre die unfair.

@Bigbirl - Keine "Verteidigung" ohne Feindbild.

09:34 von Bigbirl:
"Was wollen wir in der NATO?? Ein Verteidigungsbündnis können wir auch mit Russland schließen."

Und welches Feindbild sollte dann für unsere "Verteidigungs"-Ambitionen herhalten?

Falsch, Herr Maas

Die NATO ist obsolet, hat Trump gesagt und damit steht er nicht allein in den USA. Und die Aussage von Herrn Maas zeigt sehr deutlich, wie sehr sich unsere führenden Politiker von den USA abhängig sehen. Sie haben auch nicht den Mut, auf die europäische Karte zu setzen. Eine Bankrott-Erklärung! Auch deshalb, weil der Graben zwischen Frankreich und Deutschland nun noch größer wird. Wer will jetzt noch auf Europas Zukunft setzen??
Herr Lindner von der FDP hat endlich mal was vernünftiges gesagt: man soll die Kanzlerschaft einer Person auf zwei Legislaturperioden begrenzen- denn in dieser Frage ist der Kanzler/ die Kanzlerin verantwortlich. Frau Merkel ist nicht mehr gestaltungsfähig.

um 09:34 von andererseits

>>"Bei allem Respekt vor Außenminister Maas: Selbst wenn wir die Nato vielleicht derzeit als.."<<

Das Sie sich als SPD-Gefolgsmann trauen Herrn Maas hier öffentlich zu kritisieren verwundert mich schon und ich würde mich wegen dieser Doppelzüngigkeit schämen. Das gilt umso mehr vor dem Hintergrund das die SPD momentan in der Wählergunst so schlecht dasteht.

Nein Herr Maas

das trifft nicht was große Teile der Bürger im Land denken und auch möchten.
Ein abnabeln von den USA wäre dringend nötig, ab und zu hat Frankreich auch mal vernünftige Ideen.

" . Europa könne sich ohne Partner nicht wirkungsvoll schützen."

Herr Maas meint sicher die EU, den gegen wen sich geschützt werden soll, wird ja erwähnt, und das ist ja fast ein Viertel von Europa.
Und Deutschland wird von dem Teil Europa nicht angegriffen, mit Deutschland möchte man lieber gute Beziehungen und Wirtschaftliche Hilfe.
Den Kurs den AKK und eben auch Herr Maas wollen, ist nicht der Kurs den ein großer Teil der Bürger will.
So lange wir aber ständig auf Knien vor einem angeblichen Freund sind, wird sich das natürlich nicht ändern.

@fdpverbotsverfahren - Problemfälle?

09:41 von fdpverbotsverfahren:
"[...] und die Problemfälle in Moskau, Ankara und Peking sitzen."

Welche uns betreffenden Probleme gehen denn von diesen Städten aus? Ich hätte die Quellen unserer Probleme in Berlin oder Brüssel gesucht.

Wichtiger Hinweis: Mit "uns betreffende Probleme" meine ich Probleme, die uns in Deutschland betreffen.

Desto größer die Nato wird,

Desto größer die Nato wird, verursacht durch den Beitritt der osteuropäischen Staaten, desto schlimmer werden die Drohkulissen. Das muss ein Ende finden. Es kann und darf nicht sein, daß die Nato Mitgliedsstaaten zum Spielball der USA werden. Wie sollten als Deutsche per Volksentscheid darüber selbst entscheiden, ob wir diesem Pakt weiterhin angehören wollen.

Nein

und damit auch gleich den Wechsel hin zum To­ta­li­ta­ris­mus? Das kann nicht ernst gemeint sein.

09:36 von jautaealis ....Mit dieser Aussage ......

Wenn jeder, der einen lapidaren Gemeinplatz von sich gibt, gleich "schuld wäre" wo kämen wir dahin - erdrückende Mehrheiten von welchen verantwortungslosen Kleingärtnerklüngel dabei auch immer die Rede sein mag, haben oft Meinungen, nur haben die in der Regel Geschmäkle und sind wenig "objektiv", was soll also der Versuch des "wir sind das Volk" (wer immer das sein soll) zu schreien, mit etwas verdreht verklausulierten Worten.

09:49 von karlheinzfaltermeier

besser kann man die deutsch-ranzösische freundschaft nicht beschreiben. und zu maas, er hat nicht das rüstzeug, tacheles zu reden

@bigbirl, 09:43 Uhr

Bei aller berechtigten Kritik an Trump muss man doch feststellen, dass uns mit den USA eine Wertegemeinschaft verbindet. Wir sollten versuchen, freundschaftliche Beziehungen mit Russland zu pflegen, aber ein Verteidigungsbündnis mit einem Land, in dem die Bürgerrechte, insbesondere das Recht auf freie Meinungsäußerung, noch immer unterdrückt werden, zudem Demokratie und rechtsstaatliche Grundsätze nicht im westlichen Sinne existent sind, ist doch reichlich abwegig, finden Sie nicht auch?

Nein

und damit auch gleich den Wechsel hin zum To­ta­li­ta­ris­mus? Das kann nicht ernst gemeint sein.

um 10:02 von Duzfreund

>>"2% sind ein Klacks und ob sie wirklich Sinnhaft sind oder nicht, wir sehen ja wohin die Sparsamkeit führt - ins Abseits nämlich, sie führte dorthin um so mehr, wenn man sich auf seine (stärkeren) Partner nicht mehr verlassen könnte, weil allein auf sich aufpassen erheblich teurer käme. Allein aus der Mittellage auf einen weitgehenden Wegfall einer Bedrohungslage zu schließen wäre auch leichtfertig, denn im Raketenzeitalter gibt es dergleichen nicht, und den Partnern gegenüber wäre die unfair."<<

Ich gebe Ihnen da vollumfänglich Recht und das gilt besonders vor dem Hintergrund das wir uns zu diesen 2% verpflichtet haben und die SPD damals diese Verpflichtung mitgetragen hat.

09:54 von Gerhard Apfelbach ..Was macht Herrn...

Das tut er sicher nicht und sicher ist er sicher auch nicht (obwohl, er ist ja Sozi und da kann man nie wissen). Darum geht es aber auch gar nicht - es wäre aber ratsam, es wäre so, denn ohne USA hätte einer "Verteidigungsgemeinschaft" wenig Gewicht. Europa ist viel zu offen und verletzlich, es Verteidigungspolitisch ernsthaft auf eigene Beine zu stellen wäre ein teures Ding, das sollte man sich lieber nicht wünschen. Was nicht heißen soll, das man das nicht ein Stück weit tun muss, aber gerade das ist ja des Pudels Kern, jedes bisschen mehr an Unabhängigkeit kostet eben und das nicht nur in Punkto Geld, sondern auch Menschen udn Mithin Produktivität, ein Zoll den sich das alternde Europa am wenigsten (von allen) leisten kann.

@karlheinzfaltermeier - Welche Gefahren sehen Sie?

09:49 von karlheinzfaltermeier:
"Möglicherweise haben Merkel und Maas Präsident Macron durchschaut? Man darf nie vergessen, daß Macron auch Außenpolitik besonders für die französische Bevölkerung macht!"

Ihre Wortwahl klingt so, als wären Sie überrascht, dass der französische Präsident Politik für Frankreich macht und nicht für die Interessen unserer transatlantischen Freunde, so wie es Herr Maas gerade tut.

Sie scheinen auch zu glauben, dass die pro-europäische bzw. pro-französische Politik Macrons eine Gefahr für Deutschland darstellen würde. Welche Gefahren könnten das denn sein?

Wir werden die NATO weiter brauchen"

....dass auch in Zukunft NATO-Mitglieder völkerrechtswidrig in fremdes Territorium einmarschieren und Kriege führen können, wie es seit langem USA oder derzeit die Türkei praktizieren, ohne dass eines der Mitglieder eingreift.....

Herr Macron hat recht

Aus meiner Sicht hat Herr Macron vollkommen recht. Es gibt keine strategische Koordinierung zwischen den einzelnen Nato - " Partnern " mehr. Vor allem die beiden Partner, Türkei und USA, die uns ständig drohen, der eine mit Zöllen, der andere mit der Öffnung seiner Grenzen.
Und Herr Maas weiß es eben auch, dass Europa allein gegen die gefährlichen militärischen Einheiten anderer Staaten ziemlich schutzlos ausgeliefert ist.
Europa braucht schon lange einheitliche Streitkräfte, seit Trump an der Macht sitzt. Ansonsten werden wir erpressbar für allen Seiten bleiben

Welche Feinde...

...hätten wir denn noch zu befürchten wenn wir die USA endlich aus unserem Pelz schütteln?!

@jautaealis - Festes Bekenntnis zur NATO

Sie wollen allen Ernstes, dass Trump mit seinem Ansinnen Erfolg hat, das westliche Verteidigungsbündnis platzen zu lassen...? Was ist die Alternative? Merkel und Maas sind keine Abenteuerer und Deutschland ist mit der Regierung Merkel gerade in Sachen Sicherheitspolitik immer gut gefahren. Vor allem hat die Kanzlerin klar Position zur Amerika First Politik von Trump bezogen, während Macron allzu oft geschwiegen hat.

@Peter Kock - Beründung fehlt.

09:53 von Peter Kock:
"Wir werden die Nato weiter brauchen. Das ist so !"
> Das ist so, weil ... (bitte ergänzen!)

"Aber Deutschland hätte ja im Fall des Falles einen Verteidigungsauftrag !"
> Wo sollte dieser "Fall des Falles" herkommen? Wir sind vollständig von Verbündeten umgeben.

"Wie aber soll das gehen wenn die BW , je nach Waffengattung , bis zu 100 % technischen Ausfall meldet ?"
> Indem man die funktionierende Ausrüstung in Deutschland lässt, statt sie ins Ausland zu verschiffen.

Wenn ein Verteidigungsbündnis, ...

.. dann mit vertrauenswürdigen Partnern. Dazu zähle ich zzt. weder die USA noch die Türkei. Wie die Verantwortlichen dort agieren ist wohl allen vor Augen.
Die EU muss auch als EU verteidigungsfähig sein, und sich nicht als handlungsunfähiges Patchwork um die eigene Achse drehen. Wenn es drauf ankommt, machen vorgenannten Staaten, wie wir sehen, was in IHREN ureigenen Interessen liegt.
Es bedarf einer gesamteuropäischen Arme, mit einem Standard, mit "einer Sprache". Die EU wäre auch in der Lage, alle benötigten Recourcen selbst herzustellen, die Mittel blieben im Wirtschaftsraum. Dazu wäre eine Streitmacht für alle billiger.
Unter den jetzigen Umständen fühle ICH mich weder durch die NATO, und erst recht nicht durch die Bundeswehr geschützt, so laut kann der Herr Maas im Wald garnicht pfeifen.
Wir dürfen nicht auf ein verteidigungspolitisches Fukhushima warten. Wenn EU, dann richtig, Sonst werden wir zu einer beliebigen Manövriermasse.

Obsolet, hirntot, überflüssig?

Als Trump verkündete, die Nato sei obsolet, bezog er sich auf die Mitglieder, die wie Deutschland ihre Verträge nicht erfüllen würden.
Das Geschrei war groß, das Entsetzen über Trump vollständig.
Wenn Macron allerdings vom Hirntod spricht, wird über die Nato neu nachgedacht.
Dieser Umstand ist lächerlich.
Die Nato hätte schon viel früher wieder mit Leben erfüllt werden müssen, wozu es auch gehört, dass Deutschland anständig in die Verteidigungsfähigkeit investiert, statt sich mögliche Flüchtlingskosten auf die Natoziele anrechnen lassen zu wollen.

Wehrlose Staaten sind verlorene Staaten.
Die Kosmopolitiker wollten genau das; eine Aufgabe von Staaten zugunsten von Zentralismus und Weltregierung.
Das das Träumereien sind, Utopien, die die Realitäten missachten, zeigen die vielen Missstände, Kriege und Unruhen in der Welt.
Wo Staaten aufgegeben werden, entstehen anarchistische Strukturen.
Das ist nicht Ordnung und Sicherheit; das ist das Gegenteil davon:
Das Gegenteil von Nato-Zielen!

09:34 von Bigbirl

Sehr gute Idee, aber dann müßte natürlich ein neues Feindbild geschaffen werden. Und das wird sehr kompliziert.

Bevor Deutschland mehr Geld in die Rüstung der Nato investiert,

sollte es erst einmal seinen Einfluss geltend machen, dass sich die Nato wieder zu einem reinen Verteidigungsbündnis zurückentwickelt. Derzeit ist die Nato nämlich nur noch ein Militärbündnis, das auch aggressive Angriffskriege seiner Mitglieder duldet. Ein Bündnis also, das im gewissen sogar im Widerspruch zu unserem Grundgesetz steht.

@pkeszler - ohne NATO auch kein NATO-Feindbild

09:54 von pkeszler:
"Er [Maas] meint die NATO und hat wahrscheinlich noch nie etwas von einer europäischen Armee gehört? Diese kann sich auch ohne die USA genügend schützen."

Mit der NATO-Mitgliedschaft würde man auch das Feindbild der NATO ablegen. Dann hätte man nichts mehr, wovor man sich schützen könnte.
Aber das ist nicht im Interesse jener, die unsere "Sicherheit" (= Machtansprüche) irgendwo auf dem Globus "schützen" (= militärisch durchsetzen).

"Wir werden die NATO weiter brauchen"

um weiter Kriege anzuzetteln und andere Länder, meist frühere Kolonien- die irgendwelchen Interessen im Wege stehen zu "schützen", zu "demokratisieren" und zu "befreien" (Afghanistan, Libyen, Irak, Syrien, Mali, Somalia, Jemen und geplant: Iran) und mit anderen Nato-Partnern, z.B. Saudi Arabien, kaputt zu machen. Fakt ist: Die Nato hat in den letzen 20 Jahren nur Unheil, Zerstörung mit unsäglichem Leid über diese Welt gebracht mit hunderttausenden Toten, millionen Vertriebenen, das ist ihr Wesen und wird sie somit auch weiterhin tun. Wer sagt, dass man diese Nato weiter braucht ist damit einverstanden, dass genau diese zerstörerische Politik fortgesetzt wird, der will keine friedliche Welt sondern nur Macht, Kontrolle und Unterdrückung anderer. Die Nato ist eine Verbrecherorganisation und Ihre Anführer und Befehlshaber sind damit?

09:34 von Bigbirl

>>Was wollen wir in der NATO?? Ein Verteidigungsbündnis können wir auch mit Russland schließen.<<

Genau, damit Russland uns beschützt. So wie die Krim oder die Ostukraine. Ironie aus.

@Gerhard Apfelbach - Eins nach dem anderen.

09:54 von Gerhard Apfelbach:
"Richtiger wäre es, einen glaubhaften eigenen Beitrag zur Landesverteidigung zu leisten! Am schnellsten geht das freilich mit einer eigenen nuklearen Abschreckung."

Die nukleare Abschreckung bräuchte Deutschland erst, wenn es zur "Achse des Bösen" ernannt würde. Solange das nicht absehbar ist, könnte man auch einfach mit anderen Staaten kooperieren und den Frieden durch Handelsbeziehungen sichern.

Nationalistische "patriotische" Parteien

wollen EU spalten deshalb wird die Klammer NATO weiter gebraucht weniger wegen "russischer Aggression" die zeigt sich nur in der Unterstützung dieser Spalter-Nationalisten

Ein rein europäisches...

Verteidigungsbündnis wäre mir viel genehmer.
Es soll ja tatsächlich Alliierte (bzw. einen Alliierten) geben, die ihre Verbündeten einfach fallen lassen.

Europa ist zu schwach und wird sofort von Russland überfallen?

Die Europäischen NATO Länder haben zusammen genommen ein Budget von mehr als 500 Mrd. $. Russland hat 180 Mrd $ Budget. (die USA 713 Mrd. in 2019)
Wo ist die Gefahr ?
Österreich und wurde noch immer nicht von Russland oder China überfallen obwohl es nicht in der NATO ist. Komisch, oder?
Ich bin der Meinung dass Marcon noch höflich war. Er hätte treffender gesagt, dass die EU als ganzes die US-gesteuerte NATO verlassen muss um sich nicht zunehmend mehr an den NATO Verbrechen an der Menschlichkeit und den lügenbasierten Angriffskriegen zu beteiligen (siehe Giftgas-Lüge von Collin Powel).

Gesprochen wie ein treuer Transatlantiker

Wieso handelt eigentlich jeder in unserer Regierung wie ein treuer Untergebener der USA? Die USA sind für all die aktuellen Probleme direkt verantwortlich. Die USA sorgen nicht für unsere Sicherheit. Ganz im Gegenteil.

@Napf, 10:09

Lieber Herr Napf,
ich bin ja auch kein Fan von Heiko Maas, aber als Außenpolitiker macht er seine Sache bisher recht ordentlich. Ihre Kritik sollte sich eher gegen den US-Präsidenten richten, der nichts unversucht lässt, Deutschland, Europa und die Nato zu spalten. Aber die Ära Trump wird hoffentlich bald enden und das transatlantische Verhältnis damit gestärkt werden.

um 10:21 von Teilzeitleser

"Welche Feinde...hätten wir denn noch zu befürchten wenn wir die USA endlich aus unserem Pelz schütteln?!"
Sie können doch nicht bestreiten, dass Russland auch immer bestrebt war, sein Territorium zu vergrößern und seinen Einflußbereich auszudehnen. Deshalb ist es sehr wichtig, immer seine Verteidigung richtig zu organisieren.

10:09 von Karl Napf ..und zu maas,...

Nun zumindest das mag so scheinen, der Rest ist fragwürdig, mit Anwendung von etwas Vernunft, könnte man zu dem Schluss kommen, das es nicht besonders nötig ist "Herrn Macron zu durchschauen". Sowohl Macrons Auslassungen, als auch Maas Bezug darauf gehen nämlich durchaus nicht zwangsläufig in konträrer Richtungen, auch wenn das hier gern so ausgelegt wird. Beide Hinweise gelten schließlich dem Besuch des US Repräsentanten und seinem Anhang und deuten auf die Notwendigkeit einer Diskussion innerhalb der NATO, die unter Trump bisher wohl hauptsächlich via Twitter geführt wird.

@nelumbo - Angriffsziel

09:56 von nelumbo:
"Die Nato Staaten in Europa können sich nicht ohne die USA verteidigen, und diese Abhängigkeit ist von den USA auch gewünscht."

Es ist genau andersherum: In Europa sind einzig und allein die US-Truppen ein mögliches Angriffsziel. Die USA verlangen von den europäischen NATO-Staaten, diese Präsenz zu schützen.

Wenn die USA ihre Truppen abzögen, wäre das Ziel und somit die Gefahr eines Angriffs weg.

Ich glaube nicht das die EU als

Anhängsel der Amerikaner gedacht werden sollte und diese Meinung halte ich für grundfalsch und im übrigen ist es schlecht das die CDU so denkt und so die europäischen Werte auf Selbständigkeit untermeniert.
Wir brauchen eine europäische Verteidigung und müssen die EU nicht als Anhängsel Amerikas begreifen.-

Nato in der Krise...

Maas :"Wir werden die NATO weiter brauchen".
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Mit anderen Worten. Ohne den USA geht es nicht. Und man weiss ja was die USA von den Mitgliedern und besonders von Deutschland erwartet ! Eine Erhöhung des Wehretat. Egal ob Nato oder ein Europäisches Bündnis. Die Mitglieder und insbesonders Deutschland werden in Zukunft viel Geld in die Rüstung pumpen müssen für Verteidigung. Geld das man sicherlich woanders besser verwenden kann ! Bleibt nur noch die Frage gegen wenn man sich verteidigen muß ? Verteidigen muß man sich in der Regel auf sein eigenen Staatsgebiet in Falle eines Angriffes. Zur Zeit agiert die Nato aber immer öfters in Krisengebieten ausserhalb des Natobündnis. Das kann nicht die Aufgabe der Nato sein sich Weltweit in Krisen einzumischen, und daraus den Schluß zu ziehen das wir deshalb das Bündnis brauchen und Unsummen in der Rüstung verpulvern...Leider wird genau das passieren !

Das verstehe ich nicht

Die Grenzen Europas sind offen und ungeschützt und jeder politische oder religiöse Gegner oder Feind hat freien Zugang und kann sein Werk beginnen oder verrichten. Es gibt nur Gegenwehr von wenigen europäischen Staaten, die den Blick für die Realität noch nicht verloren haben.

AKK fordert mehr Auslandseinsätze der BW. Womit sollen diese denn ausgeführt werden? Deutsches Kriegsgerät ist marode oder nicht einsetzbar und die erste Herausforderung würde ja schon darin bestehen sicherzustellen, das Soldaten und Gerät überhaupt das Bestimmungsland erreichen.

Man kann nur noch den Kopf schütteln über eine derartige Realitätsferne. Armes Europa, Deutschland oder beides.

10:07 von Nachfragerin

>>[...] und die Problemfälle in Moskau, Ankara und Peking sitzen."
Welche uns betreffenden Probleme gehen denn von diesen Städten aus? Ich hätte die Quellen unserer Probleme in Berlin oder Brüssel gesucht.
Wichtiger Hinweis: Mit "uns betreffende Probleme" meine ich Probleme, die uns in Deutschland betreffen.<<

Bitte nochmals lesen.
Von den Städten geht natürlich kein Problem aus. Sondern von den dortigen Regierungen. Denn dort sitzen Politiker die den politisch völlig unbedarften Mr. Trump locker über den Tisch ziehen.
Vielleicht haben Sie schon mal gehört dass es eine Globalisierung gibt. Deshalb betrifft es auch auch Deutschland, ob man es wahrhaben will oder nicht.

10:21 von Nachfragerin ..der NAme scheint Programm...

gleichwohl ließen sich viele "Nachfragen", so sie denn nicht nur provokant sind, durch den Einsatz von etwas Hirnschmalz vermeiden.
"Das ist so weil, alle anderen überregionalen Machtfaktoren von antidemokratischen Eliten geleitet werden, die jede Bresche nutzen ihren Einfluss auszubauen."

"das ergibt sich aus den Diskussionen, die hier seit Anbeginn geführt werden in hinreichender Weise - man ist auch als Deutscher Teil eines größeren Ganzen, auch wenn man das ablehnt."

2%: Höherer Wehretat als Russland?

@10:02 von Duzfreund
@10:14 von eine_anmerkung
2% sind kein "Klacks".
Sie gehen auf Kosten der Gemeinschaft.
Siehe Griechenland, Türkei oder baltische Staaten.

10:21 von Teilzeitleser allein die Frage...

glänzt von Provokanz, aber eben noch mehr vor Kurzsichtigkeit. Ein Monokel wäre zu empfehlen, damit man wenigstens die Fakten wahrnimmt, die direkt vor Augen stehen - wie sind von Feinden nicht, aber von "Mitbewerbern" umgeben und die Zeit in der der Leitsatz der Wirtschaftswissenschaft (alle Mittel sind knapp) nicht mehr gilt und Schlaraffia uns alle hat ist ferner denn je.

10:02 von Duzfreund

2 % vom BIP sind leider kein Klacks, sondern über 20 % vom Bundeshaushalt.
Also lasst uns zukünftige Rentner in Flaschen sammeln ausbilden, dann können wir die Grundrente sparen und mit dem gesparten Geld die Bundeswehr entsprechend ausbauen. Dann kann sie auch den ihr von AKK zugedachten imperialen Aufgaben zukünftig gerecht werden.
Oder meinten Sie das doch anders ?

reine Interpretation

Was soll denn diese Interpretation, über Zahlen steht in dem Beitrag nichts und auch gar nichts. Also kann es genauso gut der jetzige Wert sein, alles andere was sie schreiben ist reine Spekulation und eher Maas- und SPD-Bashing.

Einigkeit bei AfD und Linke...

Die „böse“ NATO... hat Europa seit dem 2. WK Frieden, Freiheit, Wohlstand, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit gebracht, die hier auch alle nutzen! Wer denn potentielle Gegner wären?
Fragen Sie die Ukraine - warum hängen die östlichen EU/NATO Staaten so an der NATO?
Oder was passiert mit Zypern und anderen Gebieten bei einem türkischen Diktator, der sein Volk belügt und einseitig informiert (eben ohne Pressefreiheit!).
Wie war das in Jugoslawien? Erst mit der NATO Frieden... Noch Fragen?

@ peszler (09:54): stimmt - EU muss sich selber schuetzen

hi pkeszler

Sehe ich genauso wie Sie.

Er meint die NATO und hat wahrscheinlich noch nie etwas von einer europäischen Armee gehört? Diese kann sich auch ohne die USA genügend schützen.

stimmt, eine EU-Armee kann die EU genauso schuetzen. Wovor haben die Franzosen und die USA nur so panische Angst?? Und wovor hat Maas solche Angst??

Darueber hinaus wird es Zeit, dass England und Frankreich vollständig denuklearisiert werden (Abruestung aller Atomwaffen samt Trägersysteme) und weiterhin wird es Zeit, alle us-Atomwaffen aus Deutschland und der EU abzuziehen und zwar vollständig. Wir brauchen sie nicht mehr. Deutschland und die EU muessen endlich lernen, die Finger von den Atomwaffen zu lassen.

Zusätzlich muessen auch die USA, Russland und China genauso vollständig denuklearisiert werden (Abruestung aller Atomwaffen bis auf NULL samt aller dazugehörigen Trägersysteme).

"Maas: Wir werden die NATO weiter brauchen"

Am 10. November 2019 um 09:54 von Gerhard Apfelbach
Was macht Herrn Maas so sicher, dass die USA "DER" verlässliche Partner auch in Zukunft sein werden.
###
Sehe ich auch so. In den 70er und 80er Jahren gab es diesen Zweifel doch auch schon. Würden die USA im Ernstfall wirklich dazu bereit sein Washington, NewYork oder Detroit für Frankfurt oder Hamburg zu opfern. Das ist eine Frage die auch heute noch so aktuell ist wie eh und je. Und wir wissen doch alle wer heute im Weißen Haus sitzt und wie verlässlich seine Politik ist.

realistischer

Die Einschätzung von Macron ist realistischer, da die Nato so unter amerikanischem Einfluss steht, dass die Europäer nichts zu sagen haben, und nur zuschauen was die Amerikaner machen. Der europäische Generalsekretär ist eine US-Marionette der ständig ureigene amerikanische Interessen als die der Nato verkündet. Die Europäer müssen sich auf sich selbst verlassen, mit einer eigenen Armee und dem gleichzeitigen Abbau der nationalen Armeen, und dem Austritt aus der Nato.

@ andererseits (09:34): wie wahr - hirntot = irreversibel tot

hi andererseits

Ihre Definition ist absolut zutreffend:

Und medizinisch ist hirntot = tot. Es wird Zeit, die Abschaltung der Geräte vorzubereiten, auch wenn es keine "Patientinnenverfügung" gibt.

stimmt. Hirntot = tot (irreversibel). Und spätestens dann sollten die Geräte in der Tat abgestellt werden und man sollte solche Patienten in Frieden gehen lassen. Es sei denn, es geht um eine schwangere Mutter mit einem ungeborenen Baby im Bauch. Da sollte schon alles unternommen werden, um dieses Baby zu retten.

Und nein, wir brauchen die NATO nicht mehr. Wir können es auch alleine. Die EU sollte ein eigenes EU-Buendnis aufmachen, das ein wirkliches Verteidigungsbuendnis ist und nur in Aktion tritt wenn ein miliärischer Angriff von Außen erfolgt und sonst nicht.

Die NATO dagegen ist ein terroristisches Offensivbuendnis geworden was so nicht mehr tolerierbar ist.

Auf der Intensivstation

Diplomatensprache, der stärkste Filter, um etwas wie Wahrhaftigkeit oder Prägnanz einer Absicht zu verhüllen. Wie wohltuend hebt sich da der "Hirntod" ab, mit dem Macron nicht ganz unzutreffend den USA als dem vermeintlichen Hirn der Nato die finale Diagnose gibt. Und im Bild bleibt, denn alles andere darf ja weiter an den Schläuchen bleiben. Auf was aber können sich diese Organe noch verlassen, wenn im Gehirn schon eine K. I. am arbeiten ist, weil eine herkömmlichen Intellenz seit Obama nicht mehr zu finden ist. Daß Russland es geschafft hat, ein Atom-U-Boot bis ins Brackwasser des Capitols zu navigieren, das weiß auch ein Macron.

Die NATO ist tot

Wir brauchen die nicht und Macron hat Recht.
Wir leben in Frieden und das ganze Militär gehört abgeschafft.
Die Militärausgaben sollten besser in die Sozialsysteme fließen.
Frau AKK sollte sich endlich einen anderen Job suchen, anstatt immer mehr Geld zu fordern.
Keiner bedroht uns, also weg mit dem Militär.

Von Freunden umzingelt, hausgemachte "Feinde"

Die NATO war noch nie ein "Verteidigungsbündnis", weil auch die UdSSR andere Probleme hatte, als Westeuropa anzugreifen (mal abgesehen davon, dass historisch eher Russland sich immer verteidigen musste gegen Angreifer aus dem Westen). Allerspätestens seit dem Ende der UdSSR, also seit fast 30 Jahren, ist die NATO obsolet.

Weil das aber für den militärisch-industriellen Komplex samt davon Abhängigen, unter anderem die "Leitmedien", schlecht fürs Geschäft ist, wurden neue Feinde kreiert - Al Kaida & Co bis hin zu ISIS, vor allem aber seit Putins Präsidentschaft und dem Ende des Jelzinschen Ausverkaufs seines Landes auch wieder Russland. Momentan scheint man sich auch China auszugucken. Damit wird deutlich, worum es eigentlich immer ging: Die Vormachtstellung des zunächst britischen und heute US-Imperiums. Deutschland ist hier lediglich ein Vasall, eingebunden in ein Bündnis, das dem Imperium zuarbeitet. Schon die Logik sagt, dass dieses nicht der Verteidigung dient.

"brauchen" "schützen" "verteidigen" "wichtig" ...

"gemeinsame Werte" ... und all den ganzen unbegründeten Unsinn muss man sich nun schon Jahrzehnte anhören, nur um den Fortbestand des völlig überflüssigen Bündnisses zu rechtfertigen.
Allein beim Nachdenken darüber, wer und weshalb derjenige z.B. Deutschland jemals militärisch angreifen würde, kommt man zu keiner Lösungsfindung! Die NATO sollte aufgelöst werden, mindestens aber sollte Deutschland raus.

Da spricht der Populist und

Da spricht der Populist und Lügner!
Wir brauchen Sie nicht und die Nato schon garnicht.

typisch deutsche politik

kann wieder einmal nicht eine eigene meinung haben. macron mag ich nocht hat aber karakter und recht zu sagen das die nato nach dem zusammenfall des ostens keinen sinn mehr hat und unnötig ist. nato für was? gegen wem? feindbild giebt es nicht mehr und das vorlaute europa sollte endlich einmal sich selber anfangen zu schützen. eigene euroarmee, aussenschutzsicherung, euro-geheimpolizei und noch mehr. macht nichts hauptsache man schweist die milliarden zu den amerikanern um denen zu gefallen, klehnt sich zurück und lässt machen. das nenne ich feigheit sich seinen eigenen problemen zu stellen und sie zu lösen. europa wird nie ein europa werden, mit diesen politikern! schwach, opportonistisch und mutlos!

Regelung gefragt...

Daß die Nato derzeit nicht in der besten Verfassung ist, unstrittig, daß sie derzeit noch gebraucht wird, in den Apfel wird man derzeit beißen müssen. Aber richtig ist auch, diese unsägliche 2% Zusage muss endlich mal geklärt werden, in der einen oder anderen Richtung, damit diese Diskussion vom Tisch ist. Ein größeres europäisches Engagement ist unabdingbar, weil sich nun mal die Verlässlichkeit internationaler Beziehungen im Moment als sehr wackelig darstellen kann. Also ist eine verstärkte europäische Zusammenarbeit nicht nur im Verteidigungsbereich nötig. Macron hat sich in der Wortwahl vergriffen, vielleicht auch um Aufmerksamkeit zu erregen. Eine Diskussion innerhalb der NATO wie mit den USA und der Türkei umzugehen ist, ersetzt die Beschimpfung Macrons aber nicht.

Ich glaube nicht, das

Die Deutschen rüstungsausgaben signifikant hochgehen werden.

D sitzt die Sache aus.... um unter einem anderen POTUS als trittbrettfahrer der USA rüstungsausgaben zu sparen.

So läuft das schon lange....
....und so läuft es nach Trump auch wieder.

Unter einem zukünftigen Präsidenten Pence oder Bloomberg können dann auch die transatlantiker wieder so sein, wie sie eigentlich sind.

"Wir werden die NATO weiter brauchen"

„Wir“ müssen für eine globale Politik sorgen, die sie überflüssig macht. Konkret heißt das: Bürgern auf der Welt, die unter diktatorischen Regimes leben, die immer wieder den Weltfrieden gefährden (und unter denen sie - die Bürger - zu leiden haben) muss geholfen werden, die loszuwerden.

Für Macron ist mit seiner Erkenntnis, dass es so nicht weitergeht und der Notwendigkeit, demokratische Politik auf demokratische Weise von Grund auf neu zu denken und zu gestalten - OHNE Waffen, aber MIT den Bürgern aller Länder - gegenüber unserer stur auf dem Festhalten an hoffnungslos verkrusteten Hierarchiestrukturen beharrenden Bundesregierung offenbar kein „Durchkommen“.

„Sie steht für Lastenteilung, für internationale Kooperation, für Multilateralismus.
Es wäre ein Fehler, "wenn wir die NATO unterminieren würden":

Solche abgedroschenen hohlen Phrasen zeugen nur von Weltfremdheit. Und Bequemlichkeit bzw. fehlendem Willen, offen zu denken und dazuzulernen.

re Bigbirl: Bündnisse

>>Was wollen wir in der NATO?? Ein Verteidigungsbündnis können wir auch mit Russland schließen<<

Ja, das können wir und es ist in Ordnung, wenn Sie dafür so offen Partei ergreifen. Dann kann man sich darüber auch offen auseinandersetzen.

Allerdings geht Russland selber mit dem Thema bei weitem nicht so offen um. Stattdessen wird erst ein Trump versteckt an die Macht gepusht. Dann fährt Trump mit seiner desaströsen Politik u.a. auch die NATO frontal vor die Wand und dann - plopp - ist plötzlich Mütterchen Russland da und bietet sich als Schutzmacht an.

Problem: Auch wenn der Überraschungscoup mit Trump sogar zum eigenen Erstaunen geklappt hat - an einer desaströsen US-Politik verliert auch Russland schnell den Spaß.

Und Europa lernt, dass es die USA eben auch nach dieser unerträglich erscheinenen Trumpepisode noch geben wird. Und zwar als Demokratie und nicht - wie von Russland erhofft - als Oligarchie.

Und dies bedeutet für die NATO: Sie wird auch Trump überleben. Nur Geduld!

um 09:34 von Bigbirl

"Was wollen wir in der NATO?? Ein Verteidigungsbündnis können wir auch mit Russland schließen."
Um vom Regen in die Traufe zu kommen? Europa bzw. die EU sind wirtschaftlich so stark, dass es sicher möglich wäre, sich auch selbst entsprechend zu schützen.

Hirntod ist richtig!

Die NATO ist Hirntod, weil der Jahrzehnte lange Zusammenhalt des Bündnisses, einseitig geistig gekündigt wurde.
Es stellt sich jetzt die Frage, ob Europa im Stande ist, sich aus der Umklammerung der USA zu lösen, und das Bündnis moralisch neu zu organisieren.
Der große Partner hatte eigentlich das Bündnis für seine aggressive Kanonenbootpolitik unter dem Deckmantel der Friedensicherung missbraucht.
Aber so lange wir wie Zombies weiterhin die Nibelungentreue gebetsmühlenartig schwören, wird das wohl nichts!

Eigentliche Frage ist doch

Sollen Franzosen und Deutsche im Natoauftrag tatsächlich in Osteuropa das Baltikum oder Polen verteidigen? Verpflichtet sind sie ja. Warum das immer wieder in Frage gestellt wird, ist wohl mit kurzfristigen Pluspunkten in der Wahlheimat verbunden.

Ich sehe keinen Widerspruch

Macron beklagt, dass die NATO nicht mehr vernünftig funktioniert - und er meint damit das fragile Verhältnis von Trump zur NATO und generell zum Multilateralismus.

Maas sagt, dass die Sicherheit Europas auf absehbare Zeit ohne Amerika nicht zu gewährleisten ist.

Beide Aussagen sind richtig und stehen nicht im Widerspruch zueinander. Gleichwohl bleibt es aber nötig, die europäische Fähigkeit zur Selbstverteidigung zu stärken. Doch das braucht Zeit und Geduld.

Im Übrigen geht heute die meiste Macht vom Geld aus, nicht von den Militärs. Und daher tun sich Politiker schwer, das richtige Maß für Verteidigungsaufwendungen zu bestimmen. Wenn man Konflikte mit dem Portemonnaie lösen kann, gibt es kein Blutvergießen und die volkswirtschaftlichen Kosten sind niedriger als würde man sich bis an die Zähne bewaffnen.

Wir brauchen die Nato nicht

Macron hat Recht, Europa sollte eigenständiger werden. Sogar der aktuelle Atomare Bestand Frankreichs reicht aus, um die imaginäre Bedrohung Russlands abzuwehren.
Wir brauchen nicht diesen Kriegstreiberverein Nato.

10:21 Teilzeitleser

Die USA "mal eben aus dem Pelz schütteln," ...
Und schon wäre wieder Friede, Freude, Eierkuchen für Europa? Sie meinen nicht wirklich, dass wir absolut so gar niemanden zu befürchten hätten?
Warum sind wir da nicht eher drauf gekommen, das Leben könnte so einfach sein..? !
Ich weiß nicht, auf welcher Welt Sie leben.... da wäre ich auch gerne.

Was ich Frankreich einfach zu verstehen geben will

In der Sache möchte ich Frankreich einfach auch zu verstehen geben, dass ich einfach Angst habe dass solche Regierungen wie Frankreich oder England im Rahmen der NATO irgendwann - weil sie der NATO blindlings hinterherrennen ohne zu gucken - einen Atomkrieg anfangen der die EU auslöschen wuerde, fuer immer.

Deswegen möchte ich Frankreich zu verstehen geben, dass ich ueberhaupt keine Angst vor euch als Franzosen habe, sondern vor euren AKW-Schrottmeilern (weil sich sowas wie Fessenheim nie wieder wiederholen darf) und vor den französischen, englischen und us-Atomwaffen.

Die NATO ist einfach nicht willig, die Finger von den Atomwaffen zu lassen und das ist eine Bedrohung fuer uns, genauso wie diese völkerrechtswidrigen Kriege wegen Öl und Gas die die NATO treibt. Damit heizt die NATO die Fluechtlingswellen selbst an und zerstört die Heimatländer dieser Menschen.

Daher ist die NATO fuer uns keine Zukunft mehr.

Brauchen wir Nato

Mir stellt sich die Frage:
Brauchen wir wirklich die NATO?

Extrem hohe Ausgaben, wirkt provokativ und restliche Weltgemeinschaft befindet sich ja auch nicht in einem Militärbündnis...

um 10:14 von eine_anmerkung

>>
Ich gebe Ihnen da vollumfänglich Recht und das gilt besonders vor dem Hintergrund das wir uns zu diesen 2% verpflichtet haben und die SPD damals diese Verpflichtung mitgetragen hat.
<<

Man sollte niemanden davon abhalten, klüger zu werden. Die inhaltsleere Festlegung einer 2%-Marke ist ja für jedermann erkennbar nicht sachgerecht. Das zeigt sich schon, wenn man sich ansieht, auf welche Weise das Ziel erreicht werden kann: Man könnte einfach die Soldaten so hoch entlohnen, dass die 2 % erreicht werden. Oder kann das Material (noch) schlechter bezahlen, indem man bei gleicher Leistung noch mehr bezahlt. Kein Wirtschaftsunternehmen würde so handeln, sondern Ziele definieren, zweckgerechte Maßnahmen identifizieren und optimiert beschaffen. Tatsächlich fehlt es an Allem. Eigentliches Ziel des 2%-Beschlusses war wohl doch eher, Nachfrage bei der US-Rüstungsindustrie zu generieren.

Jaja, die Nato

Weg mit diesem Relikt aus dem kalten Krieg! Dient doch eh nur noch als Instrument westlichen Neokolonialismus und militärisch-industrieller Quersubvention privater Unternehmen.
Gegen autokratische Großmächte wie China (und auch Russland) wird es keine militärischen Lösungen mit Happy End geben können. Und die USA als Führungsmacht der NATO, wie auch einige aktive Mitglieder (Polen, Türkei) entwickeln sich politisch in eine äußerst bedenkliche Richtung die mindestens genau so schlimm ist wie das was die NATO zu bekämpfen vorgibt. Die in der Nato verschwendeten Ressourcen sollten lieber in internationale Organisationen gesteckt werden, die eine gleichberechtigte Beteiligung von dritte Weltländern einschließlich sogenannter "Schurkenstaaten" und "Terrorunterstützer" mit einschließt. Eigentlich sind so manche Schurken und Terroristen ohnehin entstanden oder gefördert durch die großartigen strategischen Pläne der NATO-Mächte.

@ 09:54 von Gerhard Apfelbach

Das Konzept "nukleare Abschreckung" ist schon lange hirntot und für alle an echten Friedensprozessen Interessierten längst begraben.

Veränderungsprozesse sind immer schmerzhaft...

wie wir dieser Tage schmerzhaft in Erinnerung gerufen bekommen.
Aber da Herr Trump in Rekordzeit die amerikanische Flagge niederholt und die Welt dem chinesischen Drachen überlässt, wird es auch unter einer neuen Regierung nie wieder die bisherige US- amerikanische Dominanz geben.
Jetzt ist es nur zu sinnvoll, die EU auch verteidigungspolitisch zu stärken. Das muss gar keine global einsetzbare Schwermetallmacht sein, zumal der einzige strategische Gegner, der einem einfallen kann, die Wirtschaftskraft von Spanien hat und mit der Besetzung des Baltikums und Polens schon einmal keine guten Erfahrungen gemacht hat. Abgesehen davon hat dieser phantasierbare Gegner einen Nachbarn, der sich sehr für Rohstoffe im fernöstlichen Landesteil interessiert.
Das Problem sind die Zaunkönige wie in Polen und Ungarn und neuerdings auch in London, die mit der Devise: Make Europe small again zwar kurzfristig ihre Korruptionsgewinne sichern, langfristig allerdings dasselbe Ergebnis erzielen wie Trump.

Die NATO macht auch nicht bei einer Energiewende mit

Darueber hinaus ist die NATO auch deswegen keine Zukunft mehr fuer uns, weil sie nicht willig ist, bei einer globalen Energiewende mitzumachen sondern krampfhaft an AKWs festhält und damit immer mehr Plutonium und immer mehr Atommuell hinterlässt.

Wo soll denn dieser ganze Atommuell hin, werte NATO?? Ihr habt nicht mal ein Endlanger.

Die EU aber ist auf dem Weg weg von dieser hochgefährlichen Atomenergie und weg von diesen fossilen Brennstoffen hin zu 100% erneuerbaren Energien auch wenn die Bundesregierung versucht, diese Energiewende zu sabotieren wo es nur geht. Aber wir werden diese Energiewende vollenden.

Das Problem dabei ist nur noch, wie man das ganze Plutonium in endlagerfähige Endprodukte zerlegen kann, die auch lagerfähig sind und keine Gefahr mehr fuer die heutigen und die zukuenftigen Generationen darstellen.

Es geht also nicht gegen Frankreich, nicht gegen die Franzosen, nicht gegen die Engländer sondern gegen eure AKWs und gegen eure Atomwaffen.

Schlechte Bilanz

Die NATO ist im Sinne eig. eine sinnvolle Idee, aber seit 25 Jahren trägt sie nicht zum Weltfrieden bei, eher zum Krieg, Tod und Zerstörung.

Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen.

@09:31 von schiebaer45

"Ohne USA ist die Nato in der EU viel zu schwach."

>>Die NATO besteht nur aus USA, der Rest ist eine Art Hilfstruppe, Spediteur und Finanzier.

10:58 von Tiberus19

>>Da spricht der Populist und Lügner!
Wir brauchen Sie nicht und die Nato schon garnicht.<<
Von wem sprechen Sie?
Von Mr. Trump, Mr. Johnson?
Das ist doch Alles am Thema vorbei!

10:18 von Nachfragerin

vielleicht, weil der französische präsident meint, wir deutschen bürger sollten seine grossmannssucht finanzieren?

Das mag ja jetzt ..

.. vielleicht naiv klingen, aber wenn ich solche Sätze lese, stelle ich mir immer sofort die Frage, „Wer bedroht denn Deutschland oder die Länder der NATO denn aktuell?“
Jetzt möge bitte niemand behaupten, der böse, böse Russe steht vor der Tür. Beiden ganzen Egomanen, die an den verschiedenen Machthebeln sitzen, hat man immer noch das Gefühl, das gerade Putin die aktuelle weltpolitische Lage am realistischsten einschätzt.
Gefahr für die Sicherheitslage geht im Moment leider in erster Linie von den USA unter Trump und Pompeo aus, die ja immer wieder versuchen, uns in selbstgemachte Konflikte mit hineinzuziehen? In einem dermaßen unzuverlässigen und wankelmütigen Partner liegt die große Gefahr.

Die größte Gefahr aber geht nicht von anderen Ländern, sondern von dem völlig falsch verstandenen islamistischem Terror aus. Hier hilft aber keine NATO sondern nur deutlich weitreichendere Befugnisse der Geheimdienste und eine deutlich besser ausgestattete Anti-Terror Einheit.

10:30 von Nachfragerin

>>Die nukleare Abschreckung bräuchte Deutschland erst, wenn es zur "Achse des Bösen" ernannt würde. Solange das nicht absehbar ist, könnte man auch einfach mit anderen Staaten kooperieren und den Frieden durch Handelsbeziehungen sichern.<<

Ich bin zwar nicht oft Ihrer Meinung, aber da haben Sie recht.

@mactire, 09.44h

In Europa bedroht uns derzeit noch niemand mit Waffengewalt.
Das wäre für den Interessenten immer noch tödlich.
Sollten sich das militärische Machtgefüge durch Ausscheiden der USA verschieben, steht der dann einzigen militärischen Großmacht auf dem Kontinent nichts mehr entgegen.

@ jautaelis 09:36 Uhr

"Wer von einer erdrückenden Mehrheit objektiv als unannehmbar erachtete Zustände durch Wort und Tat weiter zementiert, hat in der Politik definitiv nichts mehr zu suchen..."
Dann muss er (Personen und Parteien) von einer "erdrückenden Mehrheit" von Wählern nicht mehr gewählt werden.
Dem weiteren Satzteil (vom Gemeinwesen abwenden) muss ich zustimmen.
Es ist halt unverändert der "Mündige Bürger" gefordert - nur wo bleibt er?

@10:07 eine_anmerkung

Wissen Sie, ich war hier in den Kommentaren für manche schon vieles: Merkel-Fan, linksgrünversifft, linksradikal, Unterstützer der autonomen Szene, jetzt dann auch SPD-Gefolgsmann, gepaart mit Doppelzüngigkeit. Wenn Sie diese ganzen Zuschreibungen und Vorurteile mal beiseite lassen... bleibt Ihr Antwortkommentar leer. Schade.

Nato nullnummer

Im Libyenkrieg 2011 ging Frankreich und England nach zwei Wochen die Munition aus und die USA mussten schnell einspringen... Und Libyen besaß nicht einmal eine funktionierende Streitmacht. Oder die Türkei, hat den Kampf gegen die IS am Boden verloren.

Die NATO ist USA!

Europa braucht Amerika nicht.

Europa braucht Amerika nicht. Macron hat vollkommen recht. Mit einen Präsidenten wie Trump hat sich die USA als Bündnispartner disqualifiziert. Ob mit Iran, in der Ukraine oder mit Russland oder China oder im eigenen Land. Überall schafft er unfrieden. Und mit ihm die Amerikaner die ihn gewählt haben. So kann man keine Verträge aufrechthalten. Europa sollte es auch erstmal schaffen im eigenen Kontinent Einigkeit zu bekommen.
Und der Stoltenberg ist genauso ein Unfriedenstifter wie Trump. Also ja die NATO wird nicht mehr gebraucht.

@Fuchs123 - Wofür wird die NATO gebraucht?

10:59 von Fuchs123:
"Daß die Nato derzeit nicht in der besten Verfassung ist, unstrittig, daß sie derzeit noch gebraucht wird, in den Apfel wird man derzeit beißen müssen."

Wofür wird die NATO denn gebraucht?

Ich fühle mich mit der NATO jedenfalls unsicherer, da sie den Konflikt mit Russland befeuert, um sich ihre Existenz selbst rechtfertigen zu können.

10:28 von Illusiontrust

>>um weiter Kriege anzuzetteln und andere Länder, meist frühere Kolonien- die irgendwelchen Interessen im Wege stehen zu "schützen", zu "demokratisieren" und zu "befreien" (Afghanistan, Libyen, Irak, Syrien, Mali, Somalia, Jemen und geplant: Iran) und mit anderen Nato-Partnern, z.B. Saudi Arabien, kaputt zu machen. Fakt ist: Die Nato hat in den letzen 20 Jahren nur Unheil, Zerstörung mit unsäglichem Leid über diese Welt gebracht mit hunderttausenden Toten, millionen Vertriebenen...<<

Das ist falsch.
Was Sie eventuell meinen sind einige Länder die zwar in der NATO sind. Aber m.W. war da nie "die NATO" im Spiel.

@checkerbun, 09.46h

Natürlich bräuchte Russland ohne die USA in Europa keine landgestützten Mittelstreckenraketen mit Atomsprengköpfen.
Da würde dann die riesige konventionelle Streitmacht genügen, um die paar unbotmäßigen Westler zu überrollen.

@ eine_anmerkung 09:33 Uhr

"...dass Deutschland künftig die zugesagten 2% des BIP als NATO-Beitrag bringen wird!"
Ohne Berücksichtigung von z.B. Kosten der Stationierung?
Das wäre eine Rechnung bei der ein Kaufmann einfach keine Energiekosten in seiner Kostenkalkulation berücksichtigen würde.

10:34 von Adeo60

ok, nicht jeder ist ein fan von trump (ich auch nicht!). aber er hat doch recht, wenn erfragt; warum sollen die USA für die sicherheit deutschlands bezahlen und ihren kopf hinhalten. ausserdem haben unser führungsduo dem am. präses oft genug gegens schienbein getreten. jetzt sitzt selbst merkel ganz alleine und still vor sich hin und schaut zu, wie der allseits beliebte AM uns in ankara vor aller welt lächerlich macht

Vielleicht ...

... war die NATO mal ein Verteidigungsbündnis.
Aber wenn, dann ist das sehr lange her.
Jetzt wird die militärische Stärke - vor allem der USA - dazu benutzt, überall auf der Welt den 'westlichen' Willen durchzusetzen.
So ein Bündnis braucht die Welt ganz gewiss nicht.
Und wenn Maas sagt: "Ohne die Vereinigten Staaten seien weder Deutschland noch Europa im Stand, sich wirkungsvoll zu schützen."
Dann frag ich: Vor wem denn ? Wird da wieder diese alte Russlandmär rausgekramt ?
Wenn sich heutzutage irgendwer vor irgendwem schützen muss, dann der Rest der Welt vor NATO & Co.

@ mac tire 09:44 Uhr

"Nein zur NATO. Ein eigenes Bündnis aus Spezialisten ja, erstlinig aus IT-Experten."
Das ist doch im Grunde eine "Abteilung" innerhalb der NATO. Voraussetzung wäre aber eine gemeinsame Strategie - und die ist derzeit gegeneinander ausgelegt.

NATO

Es ist wohl ein Dogma das Europa sich nicht verteidigen könnte. Es fehlt natürlich jegliche Begründung dafür.
Zum einen hat Europa alles um Angreifer abzuschrecken.
Man kann auf durch gute und respektvolle Partnerschaft den Frieden bewahren.
Sollten alle europäischen Staaten tatsächlich in das Militär stecken, was ich für reine Geldverschwendung halte ist Europa ohne die USA wehrhaft.
Ich bezweifle als diese Dogma das wahrscheinlich nur gilt da die Amerikaner nicht freiwillig abziehen würde, Teile Europa und speziell D. besetzt ist.
Die These des Herrn Marcon unterstützte ich ausdrücklich, weil er recht hat.Aber man die Wahrheit nicht sagen darf.

@10:09 Karl Napf

Lieber Genosse Karl, da redest du aber im Gefolge von karlheinzf. die deutsch-französische Freundschaft und ihre historische wie aktuelle Bedeutung für den Frieden und die Annäherung in Europa ganz schön klein.
Dass du unseren Außenminister Maas zu deinem Lieblingsfeind erkoren hast, steht dir im Sinne freier Meinungsäußerung unbedingt zu; nur solltest du dir nicht so oft widersprechen: einerseits redet er dir oft zu deutlich und klar und andererseits sprichst du ihm die Fähigkeit, Tacheles zu reden, ab - passt schlecht zusammen.

re Tiberius19: Polemik

>>Da spricht der Populist und Lügner!
Wir brauchen Sie nicht und die Nato schon garnicht.<<

Solche Polemik vergiftet doch nur die Atmosphäre und die eigene Glaubwürdigkeit. So kommt man keinen Schritt in der Entwicklung weiter.

Zunächst: Wenn Sie schon jemanden derart beschimpfen, dann bitte in der „Ich“ und nicht in der Wir-Form.

Auch, ob „Sie“ die NATO „brauchen“ oder nicht, ist für andere eher uninteressant.

Interessant wäre Ihre Begründung dazu mit überprüfbaren und damit diskutablen Argumenten. Vielleicht könnten Sie die noch nachreichen und dann werde z.B. ich mich jedenfalls damit ernsthaft beschäftigen und Ihnen eine ehrliche Rückmeldung geben.

Falls Sie darauf überhaupt Wert legen. Ich würde mich freuen! Versprochen!

Massanzug

und festgezurrter Krawatte gibt sich der SPD Mann staatsmännisch.
Er gibt ständig seine Kommentare zu Themen ab, für die er gar nicht zuständig ist.
Und das nur, um mal wieder in der Presse zu stehen.
Ich hoffe nur, es gibt bald Neuwahlen, denn ich kann das Gedöns der SPD Genossen langsam nicht mehr hören.

Ich schäme mich!

Die völlige Zerstörung Deutschlands (und Japans) in WWII hatte vollen Erfolg: wir hängen jämmerlich am Rockzipfel der USA. Und dieser "Außenminister" Maaß (man vergleiche dazu mit Außenminister Pompeo) hat kein Rückrat, ob´s nun um die Türkei, die USA oder die Kurden geht. Und unsere "Kanzlerin" nutzt ihre Richtlinienkompetenz so wie so nicht.
.
Als Russland der Wiedervereinigung Deutschlands zustimmte, träumte es von Teilhabe an Europa. Dass Russland die Krim nicht einer US-Flotte als Hafen überlassen hat, wurde zum Völkerrechtsbruch hochgejubelt. Was macht da schon ein völlig korruptes System in der Ukraine?

>>Darueber hinaus wird es

>>Darueber hinaus wird es Zeit, dass England und Frankreich vollständig denuklearisiert werden ...und weiterhin wird es Zeit, alle us-Atomwaffen aus Deutschland und der EU abzuziehen und zwar vollständig. Wir brauchen sie nicht mehr.
Zusätzlich muessen auch die USA, Russland und China genauso vollständig denuklearisiert werden...<<

Das wäre wünschenswert, ich glaube aber nicht dass Sie (oder sonst jemand) die dortigen Politiker dazu überreden kann.

>>Deutschland und die EU muessen endlich lernen, die Finger von den Atomwaffen zu lassen.<<

Deutschland hat keinen Finger an Atomwaffen, auch wenn die Bundeswehr Flugzeuge besitzt die atomwaffen transportieren können.

@Nachfragerin, 10.21h

Fragen Sie mal die Balten, die Polen, die Ukrainer, wo die den "Fall des Falles" verorten.
Erfahrung ist immer noch der beste Ratgeber.

Die Geschichte Europas - und

Die Geschichte Europas - und auch speziell Deutschlands - war immer eine Geschichte wechselnder Allianzen.
Darüber könnte man ja mal nachdenken.

@teachers voice

"Allerdings geht Russland selber mit dem Thema bei weitem nicht so offen um. Stattdessen wird erst ein Trump versteckt an die Macht gepusht. Dann fährt Trump mit seiner desaströsen Politik u.a. auch die NATO frontal vor die Wand und dann - plopp - ist plötzlich Mütterchen Russland da und bietet sich als Schutzmacht an."

So simpel das klingt, aber genau so fügt es sich zu einem Gesamtbild. Auch daß Putin sich darüber im Klaren sein wird, daß seine "Kreatur" nur sehr bedingt lenkbar ist, gehört zum Kalkül. Ein beeindruckend raffiniertes Maneuver und er hat nun richtig Vorsprung. Der macht mir richtig Angst. Aber er hat die Chinesen vor der Tür.

10:59 von Petersons und etliche Andere

>>feindbild giebt es nicht mehr und das vorlaute europa sollte endlich einmal sich selber anfangen zu schützen.<<

Viele schreiben ja die NATO ist überflüssig und Europa sollte sich selber schützen.
Die selben Foristen meinen oft dass die Verteidigungsausgaben zu hoch sind. ( 2% Ziel). Schon mal überlegt dass sich das widerspricht.

@Glücklicher Leser - Sie machen den Stoltenberg

10:51 von Glücklicher Leser:
"Die ,böse' NATO... hat Europa seit dem 2. WK Frieden, Freiheit, Wohlstand, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit gebracht, die hier auch alle nutzen!"
> Das mit dem Frieden mag ja noch stimmen, aber der Rest ist blanker Unsinn. Oder glauben Sie ernsthaft, dass sich ein Militärbündnis für Presse- oder Meinungsfreiheit interessiert?

"Wer denn potentielle Gegner wären?
Fragen Sie die Ukraine - warum hängen die östlichen EU/NATO Staaten so an der NATO?"

> Das tun sie, weil diese Staaten von käuflichen Politikern regiert werden und/oder das Volk mit dem lukrativen EU-Beitritt geködert wurde. Die Umfragen sind schlechter,als Sie glauben.

"Oder was passiert mit Zypern und anderen Gebieten bei einem türkischen Diktator, der sein Volk belügt und einseitig informiert (eben ohne Pressefreiheit!)."
> Denen hat ein NATO-Staat die Freiheit gebracht.

"Wie war das in Jugoslawien? Erst mit der NATO Frieden"
> Warum heißt es Kosovokrieg?

vor wem schützen ? vor Russland wieder mal ?

Wenn westliche Politiker ernsthafte Interessen an einer guten Beziehung zu Russland hätten, könnte eine massive beiderseitige Absrüstung betrieben werden.

Das Bedrohungsszenario muss jedoch aufrecht erhalten werden, damit die Rüstungsindustrie weiterhin sinnlose, gefährliche und überflüssige Waffen von unseren Steuergelden produzieren kann.

@Petersons, 10:59 Uhr

"Euro-Geheimpolizei"...? In welcher Welt leben Sie? Nein, solche Dinge brauchen wir nun wirklich nicht. Was Sie schreiben klingt doch sehr stark nach östlichem Denken. Natürlich macht die NATO nach wie vor Sinn, dies wird auch von Macron nicht bestritten. Richtig ist immerhin, dass das westliche Verteidigungsbündnis reformbedürftig ist und US-Präsident Trump leider immer wieder als Spalter inErscheinung tritt. Deshalb braucht Europa eine starke Stimme und Führungspersönlichkeiten wie Merkel und Macron. Aber auch Bürger, die zu der europäischen Idee stehen, selbst anpacken und nicht immer alles schlecht reden. Man sollte nie vergessen, dass wir fast ein 3/4 Jahrhundert in Frieden leben - und dies ist sicherlich auch ein Verdienst unserer Politiker.

Entweder Nato oder Grundgesetz.

Was uns als "Krieg gegen den Terrorismus" verkauft wird, sind auf staatlicher Ebene schlicht eine Reihe völkerrechtswidriger Angriffskriege. So etwas Diffuses wie Terror lässt sich nunmal nicht "besiegen", womit ein immerwährender Nato-Einsatz gesichert ist (gelegentlich wechseln die Einsätze mal ihren Namen). So ist Deutschland z.B. immer noch in Afghanistan, nachdem die USA 2001 wegen 9/11 den Bündnisfall ausrief. Und wo nicht noch - wir sollen uns wohl dran gewöhnen.

Nato-Mitgliedschaft und 2%-Ziel bedeuten den immerwährenden Krieg gegen [*irgendwas*] zu Gunsten von Eisenhowers berühmt-berüchtigtem Militärisch-Industriellem Komplex. Rüstungs-Aktionäre werden jubeln: Das Angriffsverbot in unserem GG ist bereits eine durchlöcherte Farce, der entsprechende § 80 StGB wurde bereits gestrichen.

Die Verfassungsfeinde muss man nicht an irgendwelchen Rändern suchen. Sie sind 1.) mitten unter uns und 2.) in Verantwortung.

um 11:16 von Klärungsbedarf

>>"Die inhaltsleere Festlegung einer 2%-Marke ist ja für jedermann erkennbar nicht sachgerecht. Das zeigt sich schon, wenn man sich ansieht, auf welche Weise das Ziel erreicht werden kann: Man könnte einfach die..."<<

Was ist das denn für eine inhaltsleere Argumentation? Es ist doch völlig klar das bei einem Wert wie die 2% die benötigten Leistungen enthalten sind und bei einer Gewährung diese in den einzelnen Sparten (z.B. Material, Personalmassnahmen...) runtergebrachten werden? Es wird doch auch nicht bei den 50 Milliarden jährlichen Migrationskosten seit 2015 über Einzelmaßnahmen gesprochen? Fakt ist das Herr Maas die Notwendigkeit der 2% indirekt bestätigt hat!

Europa kann sich schützen, denn

Russland gehört zu Europa, was unser Außenminister ständig vergisst oder vergessen muss.

11:12 von Kritik muss sein

>>Wir brauchen nicht diesen Kriegstreiberverein Nato.<<

Wo treibt denn "die NATO" Kriege?
Kritik muss sein. Aber keine faktenfreie.

um 11:27 von Nachfragerin

>>"Ich fühle mich mit der NATO jedenfalls unsicherer, da sie den Konflikt mit Russland befeuert, um sich ihre Existenz selbst rechtfertigen zu können."<<

Obwohl ich das angespannte Verhältnis zu Russland auch nicht mag und nicht gutheiße, finde ich diese Ihre Aussage (Rechtfertigung) eine Unterstellung.

11:16 von Demokratieschue...

>>Die NATO ist einfach nicht willig, die Finger von den Atomwaffen zu lassen und das ist eine Bedrohung fuer uns, genauso wie diese völkerrechtswidrigen Kriege wegen Öl und Gas die die NATO treibt.<<
Wo hat denn die NATO jemals Atomwaffen eingesetzt?
Wo treibt "die NATO" völkerrechtswidrige Kriege?

Übrigens

Es sei ja mal die Frage gestattet, wie Länder wie Österreich, Schweden oder die Schweiz die letzten Jahrzehnte überlebt haben ?
Nach NATO-Theorie (und auch Maas-Theorie) hätten die doch schon lange von asiatischen Horden überfallen werden müssen.
Deutschland würde gewiss nicht unsicherer leben, wenn es nicht mehr in der NATO wäre.
Ich behaupte sogar, dass der Austritt aus der NATO und der Abzug von US-Militär aus Deutschland, unser Land um Einiges sicherer machen würde.

Natürlich brauchen wir die NATO!??

Wozu eigentlich?

Ist die NATO nicht die Organisation, die tatenlos zusieht wie der NATO Staat Türkei ein anderes Land überfällt?

Und ist die NATO nicht die Organisation, in der ernsthaft diskutiert wird ob der Bündnisfall eintritt, wenn der Überfallene die Frechheit haben sollte sich zu verteidigen?

Mit Respekt so ein „Verteidigungsbündnis“ brauche ich nicht.

Herr Macron hat Recht!
Hört auf die USA die Drecksarbeit machen zu lassen, baut eine Europäische Arme auf, die den Namen auch verdient und stellt sicher, dass diese Armee nicht von Staaten, die nur in der EU sind um EU Gelder zu kassieren, missbraucht werden kann.

11:26 von RobinHood

>>Europa braucht Amerika nicht. Macron hat vollkommen recht. Mit einen Präsidenten wie Trump hat sich die USA als Bündnispartner disqualifiziert.<<

Glauben Sie mir: Es gibt ein Leben nach Trump

um 11:20 von Googol

>>"Die NATO ist im Sinne eig. eine sinnvolle Idee, aber seit 25 Jahren trägt sie nicht zum Weltfrieden bei, eher zum Krieg, Tod und Zerstörung.
Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen."<<

Ich würde das total Gegenteilig sehen und das ist meiner Meinung nach alles eine Frage des Standpunktes? Wie wären Ihrer Meinung denn die Verhältnisse in den von Ihnen genannten Ländern wenn die NATO dort nicht unterstützt hätte? Friede, Freude, Eierkuchen? Ich würde mich todlachen wenn die Situation nicht so makaber wäre?

Am 10. November 2019 um 11:39 von HSchmidt

"Die Geschichte Europas - und auch speziell Deutschlands - war immer eine Geschichte wechselnder Allianzen.
Darüber könnte man ja mal nachdenken."

Ja, und die kritiklose Vasallentreue hat viel Leid über die Welt gebracht.

11:27 von Nachfragerin

>>Ich fühle mich mit der NATO jedenfalls unsicherer...<<
Diese Meinung steht Ihnen zu. Andere Menschen sind vielleicht anderer Meinung.

11:38 von DerVaihinger

Lassen wir mal die Ukraine, weil das ein spezieller Fall ist. Aber nennen sie doch mal Beispiele, wo die Balten und Polen unter Rußland nach Beendigung des kalten Krieges leiden mussten? Gerade den Balten wurden doch alle Wünsche erfüllt.

11:46 von marvin

von Eisenhowers berühmt-berüchtigtem Militärisch-Industriellem Komplex. Rüstungs
.
das war keine Erfindung von Eisenhower im Gegenteil er warnte davor

11:28 von Karl Napf

>>... wie der allseits beliebte AM uns in ankara vor aller welt lächerlich macht<<

Herr Maas macht "uns" ganz sicher nicht lächerlich.
Allerdings ist er für Viele hier ein beliebtes Bashingopfer, seit er als Justizminister versucht hat Beleidigungen und Hass im Internet einzudämmen.

Frankreich will EU-Armee....

...und natürlich unter französischer Führung. Man sollte nicht so naiv an Macrons Lippen hängen. Wenn der Mann von "Europa" redet, geht es ihm in erster Linie um Frankreich und sonst gar nichts.

Die NATO muss natürlich reformiert werden. Die Rolle der USA muss runtergeschraubt werden. Abrüstung statt 2%-Marke, stopp mit Regime-Change durch Bombenteppiche (Libyen, Irak, Afghanistan) und Nicht-Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten.

Würde eine

klare Stellungnahme der Grünen dazu begrüßen. Habe früher tatsächlich gedacht, die NATO wäre defensiv orientiert und wir "die Guten". Mittlerweile ist es jedoch sehr offensichtlich, dass die NATO/USA weltweit die meisten Kriege anzetteln und humanitäre Gründe oder Förderung der Demokratie nur vorgeschoben sind. Wenn sich "die Grünen" auf Ihre pazifistischen Wurzeln besinnen und bereit sind aus der NATO auszutreten wähle ich sie gerne!

Am 10. November 2019 um 10:33 von Töffelchen

Wie kommen sie auf diese Summe bei der RF ?.
" Die Europäischen NATO Länder haben zusammen genommen ein Budget von mehr als 500 Mrd. $. Russland hat 180 Mrd $ Budget. (die USA 713 Mrd. in 2019)
Wo ist die Gefahr ?
Österreich und wurde noch immer nicht von Russland oder China überfallen obwohl es nicht in der NATO ist. Komisch, oder? "

Hier mal der Link von 2018 :
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/umfrage/laender-mi...

Wo nehmen sie die Zahlen her ?.

@Duzfreund - Es geht um Macht und nicht um Demokratie!

10:41 von Duzfreund:
"Das ist so weil, alle anderen überregionalen Machtfaktoren von antidemokratischen Eliten geleitet werden, die jede Bresche nutzen ihren Einfluss auszubauen."
> Ich fasse zuammen: Wir sind gut und alle anderen sind böse.
Dass alle "Machtfaktoren" dieselben wirtschaftlichen Interessen verfolgen, die mit Demokratie überhaupt nichts zu tun haben, scheint Ihnen aber nicht in den Sinn gekommen zu sein.

"[...] man ist auch als Deutscher Teil eines größeren Ganzen, auch wenn man das ablehnt."
> Ich vermute, dass Sie mit diesem "größeren Ganzen" die NATO meinen, deren Mitgliedschaft in Ihren Augen indiskutabel zu sein scheint. Man könnte also auch sagen, dass eine "antidemoraktische Elite" entscheidet, was gut für das Volk ist.

"gleichwohl ließen sich viele 'Nachfragen', so sie denn nicht nur provokant sind, durch den Einsatz von etwas Hirnschmalz vermeiden."
> Ich stelle diese Fragen, um bei anderen den Einsatz von Hirnschmalz zu provozieren.

Was Maas sagt ist leider

Was Maas sagt ist leider Tatsache.

Und dass Macron Trump übergeneralisiert auf USA per se ist schrecklich.

So einen groben Denkfehler hätte ich einem mitteleuropäischen Präsidenten nicht zugetraut.

@Nachfragerin, 10.36h

Das hat sich besonders deutlich in der Ukraine gezeigt.
Keine US-Truppen, kein Angriffsziel.
Ganz klar.

11:32 von sosprach

>>.Aber man die Wahrheit nicht sagen darf.<<

Ein bei Anhängern einer bestimmten Partei beliebtes Totschlagargument.
Sie schreiben doch gerade was Sie für die Wahrheit halten. Wir leben in einem Rechtsstaat. Das ist selbst in Europa nicht allen Menschen vergönnt.

Maas ist fehl am Platz

Die NATO und das Besatzungsrecht der Amerikaner in Deutschland ist nicht mehr haltbar. Europa kann und muss sich selbst schützen können Macron hat recht. Wir müssen uns von der USA bei aller Freundschaft abnabeln, ansonsten werden wir in Kriege verwickelt und machen uns an diesen Kriegsverbrechen mit schuldig, was zum Teil schon passiert ist. Die Stationierung amerikanischer Soldaten in Europa hat weniger Sicherheit gebracht und verschärft nur den Konflikt zwischen der USA und Russland, wir werden nur Handlanger der Amerikaner und gefährden unsere eigene Sicherheit in Europa. Amerikanische Atomwaffen sollten schon lange in die USA zurückgeführt werden. Wann wird Herr Maas endlich mal helle im Kopf, er ist wirklich fehl am Platz wie die eigne Partei, die ihn eigentlich in die Schranken weisen sollte.

@10:18 von morgentau19

"Wir werden die NATO weiter brauchen"
....dass auch in Zukunft NATO-Mitglieder völkerrechtswidrig in fremdes Territorium einmarschieren und Kriege führen können, wie es seit langem USA oder derzeit die Türkei praktizieren, ohne dass eines der Mitglieder eingreift....."

Jedes Land, dass sein Militär in Syrien einsetzt handelt völkerrechtswidrig, nicht nur die USA oder die Türkei. Das gilt auch für Deutschland und all die anderen Eurpäer. Die einzig legalen Truppen in Syrien sind die iranischen oder die russischen. Die wurden vom Diktator Assad "eingeladen". Ob Assad aber der legitime Präsident ist oder (was wahrscheinlicher ist) ein brutaler Diktator und Menschenschlächter ist eine andere Frage.

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