Ihre Meinung zu: SPD-Stichwahl: Unterlegenes Duo wirbt für Scholz und Geywitz

9. November 2019 - 10:47 Uhr

Kurz vor der Stichwahl um den SPD-Vorsitz erfährt das Duo Scholz/Geywitz immer mehr Unterstützung aus den eigenen Reihen. Auch das unterlegene Team Pistorius/Köpping wirbt für die beiden. Das gefällt längst nicht allen in der Partei.

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Kommentare

Kein Aufbruch you neuen Ufern....

Mit Scholz würde ein Seeheimer an die Spitze kommen.

Mit Geywitz zumindest eine Befürworterin von Harz4 - jenem Massregelungssystem, mit dem die abhängig beschäftigten dazu bewegt werden, Arbeit auch zu miesesten Konditionen anzunehmen.

Die sPD umschifft weiterhin den Grund für ihren Abstieg :
Ihre Tranformation von einer sozial ausgerichteten Partei in eine Neoliberale Partei.

Da weitere Neoliberale Parteien im Angebot sind (cDU, AfD,fdp, Grüne) und mit den Linken (noch) eine linke Partei vorliegt, besteht kein rechter bedarf mehr für die sPD.

Ich sehe nicht, das es mit denen bald wieder aufwärts geht.

NoWaBo für einen Neuanfang

Kein Wunder, dass SPD-Minister sich für Scholz und Geywitz einsetzen, da deren Posten am Groko-Weiterso hängen.
Wenn Scholz und Geywitz gewählt werden, hätte man sich bei der SPD diverse Parteitage und damit die Planung eines Neuanfangs sparen können.
Ich hoffe daher inständig, die Wähler entscheiden sich für Norbert Walter-Borjans (NoWaBo) und Saskia Esken.
Ansonsten kann man nur noch hoffen, dass die Wähler die Partei bei der nächsten Bundestagswahl auf ein einstelliges Ergebnis drücken.

re autochon

"Da weitere Neoliberale Parteien im Angebot sind (cDU, AfD,fdp, Grüne) und mit den Linken (noch) eine linke Partei vorliegt, besteht kein rechter bedarf mehr für die sPD."

Im Parteienspektrum nur links und neoliberal?

Simple Lösungen für simple Gemüter.

Mit Scholz und Geywitz in den Untergang

Mit Scholz und Geywitz würde die SPD untergehen.

Scholz/Geywitz stehen für ein Weiter-So und für die Fortsetzung der großen Koalition.

Walter-Borjahns/Esken stehen für einen neuen Aufbruch und für ein Ende der großen Koalition.

Wenn die SPD und soziale Ideen wieder stark werden sollen, so müssten die SPD-Mitglieder eigentlich Walter-Borjahns/Esken wählen.

Sie haben nichts dazugelernt.

Nach einem monatelangen Wanderzirkus durch die Republik kommt wieder der alte “Klüngelgeist“ der Partei zum Vorschein.
Als SPD-Mitglied würde ich mich verarscht, zumindest aber bevormundet fühlen, wenn ich sehe, dass da schon wieder lanciert und empfohlen wird.
Ich kann Herrn Lauterbach nur Recht geben wenn er sagt, dass die Empfehlungen aus der Ministerriege dem vorangegangenen Verfahren zuwiderläuft.
Nein, die SPD hat's immer noch nicht gerafft...

ist irgendwie ein trauriger anblick

diese faslche einheit und lachende gesichter einer partei die im grunde genommen keine struktur und politik mehr hat. da strahlt man, versucht man und verbaut man und alles nach aussen soll einheit zeigen.

hioer sollten bessere politiker ran und vor allem keine heuchler die alles mitmachen nur um villeicht gut anzukommen und anderen parteien zu gefallen. das volk hat sich abgewendet.

die spd sollte sich mehr dominant und sozila zeigne und voir allem die zu linkspolitik verlassen.

naja das schlimmste aber sit das die menschen sich allgemein der politik entziehen und icht mehr glauben, egal was passiert so machen politike rnur noch politik für politiker.

allers so hoffnungslos!

Scholz Kandidatur

Tja, der Seeheimer Kreis hinterlässt weiter
in Deutschland negative Kreise! Es fing schon damals bei W. Brandt an auf den sich alle berufen! ZuUnrecht! In Niedersachsen ist schon vorher das Unrecht geboren worden!
Alles was der BRD in den letzten Jahrzehnten
an negativen hervorgebracht hat kommt aus Niedersachsen! Das Gespann Pistorius etc.
bürgt dafür! Alle CDU Politiker bürgen auch
dafür! Der Ärger der durch die seit Jahrzehnten in Niedersachen ansässige
Verpackungsindustrie ,der Ärger durch den Betrug der Unternehmen VW und Tochter Unternehmen ist besonders in den USA zur Kenntnis genommen worden! Trotz Trump!
Wer hat noch einmal VW gegründet?
Weshalb trägt die Stadt Wolfsburg noch
immer den Decknamen ihres Gründers?
Da hilft in der letzten Jahren nur eine GROKO! Da 20% noch immer im ,,Volksbesitz" bleiben erhebt sich Frage
nach Verlusten gar nicht!
Bezahlen muss der normale Rentner!
Deshalb soll auch ein Niedersachse noch mal
Kanzler werden! Nur das wird nicht klappen!

Wahl ???

Warum sind denn Pistorius/Köpping überhaupt zur Wahl angetreten? Was für eine Farce ... und leider ein weiterso, das für die SPD in etlichen Fiaskos bei den nächsten Wahlen enden wird.

SPD-Stichwahl:Unterlegenes Duo wirbt für Scholz/Geywitz....

Und da kann man sehen:Die Mitglieder der Bundesregierung werben für Scholz/Geywitz.
Von Stegner und Co. ist ähnliches zu erwarten.
Also es hat schon was mit der Orientierung auf "Posten" zu tun.

Neuanfang in der SPD ? Eher eine Fehlanzeige.
Lernfähig,durch eine Absage an die neoliberale
Politik,nein.

@Autochon

"Mit Geywitz zumindest eine Befürworterin von Harz4 - jenem Massregelungssystem, mit dem die abhängig beschäftigten dazu bewegt werden, Arbeit auch zu miesesten Konditionen anzunehmen.

Die sPD umschifft weiterhin den Grund für ihren Abstieg :
Ihre Tranformation von einer sozial ausgerichteten Partei in eine Neoliberale Partei.

Da weitere Neoliberale Parteien im Angebot sind (cDU, AfD,fdp, Grüne) und mit den Linken (noch) eine linke Partei vorliegt, besteht kein rechter bedarf mehr für die sPD
"

Wer nicht weiss was neoliberal wirklich bedeutet sollte sich mit unqualifizierten Äusserungen die die belegen besser etwas zurückhalten....

Übrigens ist Ihre erste These unsinnig: HartzIV zwingt niemand in Arbeit unter miesen Bedingungen- HartzIV sichert das Überleben durch Transferleistungen ohne Gegenleistung. Daher kann selbstverständlich verlangt werden dass der Empfänger hohe Eigeninitiative einbringt die Situation zu ändern. Jeder HartzIV Empfänger darf jede Arbeit machen die er will!

Klare Empfehlung Scholz und Gleywitz

Das SPD-Mitglieder ihre Präferenzen äußern ist doch mehr als legitim und verständlich. Das gilt auch für hochrangige Bundesminister, die ja bei der Wahl Borajans/Esken auch ihre Posten verlieren und was da alles dranhängt, weitere Posten und die ganzen Themen.

Das Frau Gleywitz aus dem Osten kommt, ist hervorragend für Alle. Allerdings werden viele Nörgler sie ähnlich wie bei Merkel für ihr eigenes Schicksal verantwortlich machen.

es soll also weitergehen mit den Leuten ...

... die jahrelang eine grundgesetzwidrige Bestrafung von Menschen stolz als sozial vertreten haben und denen jede Einsicht fehlt. Es hat doch seine guten Gründe, warum die SPD nicht mehr verdient, von ihrer früheren Klientel gewählt zu werden. Nicht, dass es bei der CDU besser stünde; dort hinkt man nur - typisch konservativ - etwas in der Erkenntnis hinterher, dass die Merkel-CDU sowenig konservativ Werte-bewahrend ist wie die SPD sozial.

Was sollte das Theater dann?

Wenn so entschieden wird, dann sei es so. Aber ich frage mich als Wähler schon was das ganze Theater dann sollte. Das Thema hat jetzt ein halbes Jahr unglaubliche Ressourcen gekostet (personell UND finanziell). Wenn jetzt dann doch der hochrangigste Kandidat das Rennen macht stellt sich die Frage nach dem Sinn und Unsinn des Ganzen mehr denn je...

Eine weitere Meldung für das Album

Konservative unterstützen Konservative (die SPD insgesamt ist konservativ). Die Mitglieder werden mit dieser Empfehlung (Begründung: die Quotenfrau aus dem Osten ist besser als die Quotenfrau aus dem Westen; wie wärs' mit eine Katholikenquote wegen Süddeutschland, oder einer Arbeiterquote wegen der Tradition der Arbeiterpartei, oder, oder ...?). so viel anzufangen wissen, wie mit dem Wetter während der Wahltage - es wird nicht wärmer, es wird kälter, die SPD ist schon seit diesem Sommer (trotz Hitzerekord!) erstarrt. Die Mitglieder halten es kaum noch aus, denen klappern die Zähne hinterm Ofen. Werden sich alle nach und nach ein wärmeres zu Hause suchen. Ich glaube, die meisten werden nicht wählen und noch weniger die Katholiken aus dem Osten. Vorwärts ... und nicht vergessen, die ...(da hängt die Platte... immer an dieser Stelle).

Dürrenmatt - Der Tunnel

Erinnert mich an "Der Tunnel" von Dürrenmatt. Ein Zug mit Passagieren fährt in einen Tunnel hinein und wird immer schneller, so dass es Passagieren unheimlich wird. Sie klettern nach vorn auf die Lokomotive und sehen, dass der Lok-Führer bereits vor Minuten abgesprungen ist. Die Passagiere fügen sich offenen Auges in die Unabwendbarkeit des Unglücks, bzw. des Todes.

Passt igrndwie auch zur SPD.

wen wundert es?

Die "Spitzenkader" dieser Partei spielen nicht nur auf der selben Bühne, sie hängen auch an den selben Fäden. Sollte die "Basis" trotzdem ein etwas sozialdemokratischeres Vorstandsduo wählen, alle Gremien dieser Patei sind durchsetzt mit Funktionären aus der Schublade Kahrs'. Wenn die Mitglieder der SPD tatsächlich einen Wandel wollen und des Irrsinns des "weiter so" abschwören wollten, es stünde ihnen noch sehr, sehr viel Aufräumen bevor.
Ich denke, dieses Pferd ist zu Tode geritten und es wird Zeit für etwas neues, sozialdemokratisches!

Stichwahl, Kandidatenselektion

"Unter Blinden ist der Einäugige König" - damit muß die SPD leben - denn den einzig richtigen Kandidaten hat sie überhaupt nicht im Blick : nämlich mich.

Was für ein fulminanter Neuanfang!

Mit dem altbekannten Scholz wird das bestimmt ein ganz toller "Neuanfang", und viele, viele werden plötzlich wieder SPD wählen.

Wirklichkeitsfremd

Das Problem bei der SPD sehe ich hauptsächlich darin, das so gut wie keine Arbeiter mehr in den Gremien vertreten sind. Seit Schröder und Co. machen sich immer mehr gutsituierte studierte "Genossen" in den Führungsgremien breit, die völlig den Bezug zur arbeitenden Bevölkerung verloren haben. Die wissen doch gar nicht was sie tatsächlich gerade mit Leiharbeit und Hartz4 bei den Leuten angerichtet haben. Deswegen darf sich auch keiner wundern oder darüber beschweren, wenn die Wähler auf rechts oder links aussen ausweichen, wen will man als Arbeiter denn noch wählen ?!?

Mit Scholz/Geywitz geht die

Mit Scholz/Geywitz geht die SPD vollendends baden. Schade dabei haben sie auch gute Leute.

@Kein Aufbruch you neuen Ufern.... 11:13 von Autochon

Das ist das Schicksal der SPD. Immer kommen sie zu spät oder gar nicht.
Bleibt die Frage:
Wer wird der neue Otto Wels sein,
der dem 'Reichskanzler BH.' aus Thüringen die letzte Stirn bietet.

Charly M. wird wieder unruhig.
'Hegel bemerkt irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Thatsachen
und Personen sich so zu sagen zweimal ereignen.
Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als große Tragödie,
das andre Mal als lumpige Farce'

Ja bitte die beiden...

Dann ist bei der SPD bald endlich die 5% Hürde erreicht und dieses leidige Thema vorbei.

Verdient habe es die Sozen - Verräter!

Das wird ein

weiterer Niedergang der SPD, wie kann ein Gegenduo für die andere Seite werben ?, Scholz wurde doch bewusst ins Rennen geschickt. Weil die Zustimmung anderer in gehobener Position auf seiner Seite hat, das die Basis das nicht merkt, ist schon erstaunlich.
Hätte man sich alles sparen können, retten wird es die SPD nicht, Scholz steht für mich, nicht für eine alte Arbeiterpartei.
Den Trick mit der Quotenfrau aus dem Osten, merken die Bürger der neuen Bundesländer aber sicher, die mögen etwas anders denken, aber dumm sind sie ganz sicher nicht.

Seit 37 Jahren bin ich in der

Seit 37 Jahren bin ich in der SPD, rund 20 Jahre lang habe ich Kommunal- und Parteipolitik gemacht und immer geglaubt, die Partei sei für die Menschen da und so gehandelt. Damit hatte ich meistens Erfolg! Wenn ich jetzt sehe, wie meine SPD bis heute "heruntergewirtschaftet" wurde, empfinde ich Wut, Trauer und Enttäuschung!
Nun hoffte ich auf den absolut notwendigen und realen Neuanfang.
Wenn ich aber sehe, dass ein Olaf Scholz für diesen Neustart gerade von der Parteiprominenz favorisiert und gepusht wird, bin ich nur noch stinksauer! Heute geht es um nicht weniger als die politische Existenz der SPD. Und nichts ist angesichts der erstarkenden rechten Kräfte so wichtig wie eine starke und klar positionierte SPD! Das jedoch mit Kraft nach außen zu tragen, dazu ist eine Person wie Olaf Scholz trotz anderer Verdienste absolut ungeeignet! Ich hoffe, die Mitglieder lassen sich nicht auf die nun lauten Wahlempfehlungen von Amtsträgern ein. Sie sind nur allzu durchschaubar.

Scholz wäre besser in der CDU aufgehoben

Schwarze Null ist der neue Fetisch.
Steuerbetrüger großen Stils lässt man besser in Ruhe.
Steuerbetrugssysteme wie CumEx oder Mehrwertsteuer-Karussells lässt man weiter laufen.
Hartz 4 bleibt gut und richtig.
Privat vor Staat bleibt das beherrschende Dogma für die Rolle des Staats in der deutschen Volkswirtschaft.

Für diese Leitgedanken steht für mich Herr Scholz, und er gehört damit in die CDU und nicht in eine Partei, die sich sozialdemokratisch nennt.

Zukunftsideen für die Welt nach 2025, z. B. auf den Problemfeldern Klima, Digitalisierung und Roboterisierung der Arbeitswelt, Bekämpfung der Monopole der internationalen Konzerne, Vorbeugung gegen Massenintegration aus der Dritten Welt,
habe ich von ihm keine gehört, von anderen Politikern der GroKo allerdings auch nicht.

Sollte Scholz zum neue Parteivorsitzenden der SPD gewählt werden, braucht niemand mehr die SPD, sondern wählt besser das Original, die CDU.

11:58 von Abraxas 2018

""Das Problem bei der SPD sehe ich hauptsächlich darin, das so gut wie keine Arbeiter mehr in den Gremien vertreten sind. Seit Schröder und Co. machen sich immer mehr gutsituierte studierte "Genossen" in den Führungsgremien breit, die völlig den Bezug zur arbeitenden Bevölkerung verloren haben""
#
Stimme Ihnen völlig zu. Das sage ich als ehemaliges SPD Mitglied.

Unterlegenes Duo wirbt für Scholz und Geywitz

Seit Jahren führt ihre Politik die SPD näher an den Untergang. Wer nichts dazu lernen will, muss sich damit abfinden.

Gerade in diesen Tagen, wo

Gerade in diesen Tagen, wo große Figuren der SPD das Geschehen um den Fall der Mauer mit prägten und genau die richtige Haltung zeigten und mit ihren Worten den Menschen aus dem Herzen sprachen (Brandt, Rau, Vogel u.a.), schmerzt es, was bei der eigentlich als Prozess gut angelegten Suche nach der neuen SPD-Parteispitze herauszukommen droht: ein schlappes "irgendwie weiter so" mit uninspirierten Vorsitzenden Scholz und Geywitz. Die Unterstützung durch unterlegene Kandidat*innen wirkt einerseits peinlich und andererseits ängstlich, so als traue man der Basis doch keine gute eigenständige Wahl zu.
Die nächste Regierungsbildung wird spannend und bringt manche in ein Dilemma: Man wird für eine ökologisch profilierte Mitte-links-Regierung wohl auch eine 10-15%-SPD brauchen, obwohl der eine Neuorientierung und Neuaufstellung personell wie konzeptionell-inhaltlich in der Opposition gut täte: "Opposition ist Mist" (Müntefering), den man jetzt dringend als Dünger für neues SPD-Wachstum braucht.

Nun ja

Jetzt haben sie sich selbst verraten - die Sozialdemokraten

Diese Medienlandschaft - erbarmen, die Sozis kommen

Von einer sozialistischen Arbeiterpartei über die Tragödie zur Komödie und weiter geht es mit der Farce in die Postmoderne: die SPD ist nun eine Telenovela.

@ Sosiehtsaus News, um 11:45

Um das, was “normale“ SPD- MITGLIEDER als ihre Präferenzen äußern - darum geht es hier doch nicht.
Diese Form der Wahlbeeinflussung durch Minister, die selbst zur Wahl standen, die “5 %-Hürde“ aber nicht geschafft haben, mag legitim sein, ist aber mindestens als dämlich zu bezeichnen.
Jetzt kann man nur noch die Hoffnung auf's Wahl-Fußvolk setzen, dass es Pistorius gehörig abwatschen wird.

Was für ein Theater......

Jetzt werben schon die Gegenpaare für die beiden. Unfassbar!
Ein Ost - West Duo, auch so ein Witz, pünktlich zum 30 ten Jahrestag.
Sorry aber das kann keiner mehr ernst nehmen.

Also ich hoffe das....

Also ich hoffe das die SPD möglichst schnell die kleiner/gleich 5% erreicht und da ist es mir egal welcher der präsentierten farblosen Gestalten am Ruder ist denn die SPD ist mittlerweile so überflüssig wie ein Kropf.

@ karwandler

De Agenda 2010 war die konsequente Umsetzung angebotsorientierter Wirtschaftspolitik.

Das hat schon etwas mit Neoliberalismus zu tuen.

Beteiligt waren grüne und spd.
Man mag sagen :
Aber die spd hat den Mindestlohn eingeführt.
Hat sie.
Aber erst, als es merklich abwärts mit ihr ging.

Die fdp ca. Ab 1980 wird von Anhängern von Milton Friedman/Friedrich von Hayek dominiert.
Der bis dahin existente linksliberale Flügel ist futsch.

Die CDU hat das Modell der spd/grünen übernommen.
Teile der cdu hätten jedoch gerne den Mindestlohn wieder weg.
Er verträgt sich nicht mit den favoritisierten Wirtschaftslehren.

Die massive Wirtschaftliche Liberalisierung der Arbeitsmärkte (arbeitnehmerfreizügigkeit, einwanderungsgesetz und tolerierte irreguläre Zuwanderung - unterstützt/geduldet von fast all diesen Parteien - sehe ich auch als Neoliberal an).

Wir haben vom Namen her durchaus verschiedene Parteien.
Jedoch ist die Agenda in Richtung Wirtschafts/und Sozialpolitik sehr ähnlich.

um 12:47 von Miezekatze

>>“Ein Ost - West Duo, auch so ein Witz, pünktlich zum 30 ten Jahrestag.
Sorry aber das kann keiner mehr ernst nehmen“<<

Da muss ich Ihnen vollumfänglich recht geben. Nach dreißig Jahren scheint die SPD mal aufzuwachen? Lächerlich.

Das soll die Erneuerung der SPD sein?

Lachhaft. Mit Scholz an der Spitze der SPD rauscht diese Partei noch schneller unter 5%.

11:58, Abraxas 2018

>>Das Problem bei der SPD sehe ich hauptsächlich darin, das so gut wie keine Arbeiter mehr in den Gremien vertreten sind. Seit Schröder und Co. machen sich immer mehr gutsituierte studierte "Genossen" in den Führungsgremien breit, die völlig den Bezug zur arbeitenden Bevölkerung verloren haben.<<

Sie kennen Gerhard Schröders Biografie offensichtlich nicht.

Nicht jeder, der von ganz unten kommt, ist ein moralisch völlig integrer Kämpfer für die Zukurzgekommenen.

Scholz ist die beste Wahl,

um danach an der 5% - Hürde herumzukratzen. Diese Partei hat wirklich nichts gelernt und ist es gut, wenn sie endlich weg ist.
Ein Herr Scholz, Mitinitiator der massenunderdrückenden Hartz-4-Gesetze, der Rente mit 67, der radikalen Umverteilung von Unten nach Oben, wird nun als Heilsbringer gefeiert, als Erneuerer. Für wie dumm halten die SPD-Oberen denn die Menschen in Deutschland?
Aber die Wahl sagt auch einiges über das Wählerklientel der SPD aus - alt und verknöchert, Menschen, die von alten sozialdemokratischen Idealen träumen, aber vergessen - oder nicht begriffen haben - dass wir in einer globalisierten Welt leben. Da braucht es frische Ideen, unverbrauchte Politiker und keine ewig-gestrigen, denen es doch nur um ihren persönlichen Machterhalt geht.
Und wenn die SPD dann weg ist - ja, wer wird denn aber die Lücke füllen? die neoliberalen Grünen mit ihrer Partei für die Reichen, die AfD, die FDP als Klientelpartei, die träumenden Linken...

Ich

denke das viele die ein linkeres Duo Wählen würden schon längst aus der SPD ausgetreten sind.

11:22 karwandler

"Im Parteienspektrum nur links und neoliberal? Simple Lösung für simple Gemüter."

Danke sehe ich genau so.
Ich wüsste nicht für wen ich mich entscheiden würde aber alle Kandidaten die zur Wahl standen würden eine AKK (intelligenzmäßig) in die Tasche stecken von Merz ganz zu schweigen. Das größte Manko hat die SPD bei ihrer Vermarktung.

zwei Optionen

Es gibt im Grunde zwei Optionen für eine Partei:
entweder, die Partei schaut, was die Mehrheit der Wähler will, und passt sich dem an. Das nennt man Volkspartei.
Oder die Partei sagt: "Wir bieten eine bestimmte Politik, und wer unseren Ideen zustimmt, kann uns wählen, und für alle anderen gibt es die anderen Parteien."
Ich persönlich weiß. welche der beiden Optionen ich bevorzuge, aber ich respektiere beide Optionen.
Aber was die SPD macht, ist zwischen den beiden Optionen hin- und hergurken. Und dann gibt es niemanden mehr, der sie wählen sollte: diejenigen, die Option 2 befürworten - unveränderliche Grundhaltung - werden sich jedesmal ärgern, wenn das Fähnlein nach dem Wind gehangen wird. Doch beim Versuch, der breiten Masse zu gefallen, macht man es letzten Endes niemandem wirklich Recht.

Fakt ist, wir haben eine Lücke im Parteienspektrum. Da, wo man die SPD dem Namen nach verorten würde, da ist sie nicht mehr, und da ist auch die LINKE nicht.
Ärgerlich für Wähler wie mich.
_

Na endlich!

Wenn es überhaupt einen Grund gab der SPD den Rücken zu kehren, dann war es diese Farce einer inszenieren Neuaufstellung- Ausrichtung der Partei. Scholz direkt zu wählen war wohl zu peinlich ... dabei war eigendlich dem Einfältigsten klar, was am Ende dabei herauskommt. Vielleicht hält man auch den Deutschen vom Grunde her für zu dämlich solche Spielchen zu durchschauen. Das hätte Frau Nahles nicht schlechter hinbekommen.
Aber wenn Parteien es darauf anlegen mit der FDP den "Club der Fünfprozenter" zu gründen: bitte! Für links gibt es ja eine, mittlerweile gesellschaftsfähige, Alternative ..
Wie heißt es so schön gesungen?: "Völker hört die Signale" ... Erzähl das mal einem Tauben ...

Da kann ich Lauterbach nur zustimmen

Wenn es nur ein paar wenige "oben" zu entscheiden hätten, wer die Leitung der SPD übernimmt, hätte man sich das Auswahlverfahren sparen können.

Ich hoffe, daß die Basis den eigenen Kopf behält und dort die Entscheidung trifft.

So sehr ich Scholz für manche Entscheidungen, seine souveräne Haltung in schwierigen Situationen respektiere, die SPD, die mE zukunftsfähig wäre, hat eine andere Spitze und eine andere Einstellung zu den sozialen Themen der Zukunft.

@skywalker

Ich habe mich durchaus mit dem Begriff neoliberal beschäftigt.

Und ich weiß, das er auch vor Hayek/Friedman bereits existierte.

Und einen Bedeutungswandel erfuhr.
Der Begriff ist also polymorph...
Relevant für diese Zeit sind vom Hayeck und Friedman.

Was Harz4 angeht, so habe ich meine zweifel, das man mit jenem Betrag über die Runden kommt.
Zumindest nicht überall.
bei dem hohen Preisniveau in verschiedenen Bereichen...

Und... irgend einen Grund muss es ja wohl haben, das viele Menschen die Mülleimer nach Leergut oder essbarem durchsuchen.

Der Harz 4 Empfänger darf jede Arbeit annehmen, die er will, sagen sie ?

Ich denke, sie wissen ganz genau, das das unrichtig ist.
Er hat jede zumutbare Arbeit anzunehmen.
Tut er das nicht, wird er sanktioniert.

Unternehmensvorstand empfiehlt Mitarbeitern,

Vorstände in den Betriebsrat zu wählen. Kein Witz. Und: ehemalige Betriebsratskandidaten schließen sich der Empfehlung des Vorstands an. Leider auch kein Witz.

Und wenn die Beschäftigten dieser Empfehlung folgen, dann ist das überhaupt nicht mehr zum Lachen.

Ich habe mit dieser Partei die ganze Palette an Gefühlen durchlebt: Staunen, Ungläubigkeit, Wut, Verzweiflung. Jetzt ist wirklich nur noch Kopfschütteln geblieben.

Das ist Demokratie

Eigentlich ist es mir persönlich egal, wer von denen letzendlich als Vorsitz-Duo bei der SPD gewählt wird. Ich war und werde wohl auch niemals in meinem Leben diese Partei wählen. Aber wenn ein "Sieger-Duo" gekürt wurde, ist alles einen sehr übersichtlichen demokratischen Weg gegangen. Scholz hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er lieber in der Groko verweilen würde. Über Geywitz kann ich so gar nichts sagen, die wirkt nach wie vor für mich im Hintergrund ziemlich "farblos". Ebenso dieser 'Nowabo' und dessen Partnerin Esken.
Wenn sich nun aber die Mehrheit dennoch für Scholz u. Geywitz entscheiden, ist das nun mal der Wille der Mehrheit der SPD-Leute, wenn auch nicht der Wille aller Personen. Das ist in einer Demokratie nun mal so.

um 12:28 von schiebaer45

>“..machen sich immer mehr gutsituierte studierte "Genossen" in den Führungsgremien breit, die völlig den Bezug zur arbeitenden Bevölkerung verloren haben""<<

Wenn ich mir den Martin und den Kevin anschaue (Vita) kann ich das nicht bestätigen wohl aber der sicherlich fehlende Bezug zur Bevölkerung.

re bernd kevesligeti

"SPD-Stichwahl:Unterlegenes Duo wirbt für Scholz/Geywitz....

Und da kann man sehen:Die Mitglieder der Bundesregierung werben für Scholz/Geywitz."

Wo ist denn das unterlegene Duo Mitglied der Bundesregierung?

Gute Wahl!

Scholz ist einer der fähigsten und beliebtesten Köpfe des SPD.
Gut, Geywitz ist den Quotenwahn geschuldet.
Ich halte Scholz für einen Realisten, deshalb kann er zu einer Erneuerung der SPD beitragen.
Erneuerung bedeutet übrigens nicht, irgendeinen Kopf da hin zu setzen, der dummes Zeug faselt, sondern aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben.
Eine Eigenschaft, zu der die CDU nicht fähig ist.

@Abraxas 11.58

das stimmt leider. Auch an der Basis überwiegend Beamte, alternde Studienräte, Rentner. Aber das mag daran liegen, dass die klassischen Arbeiter weniger werden und sich weniger organisieren. Die Gewerkschaften kennen das Problem ja auch. Und es hindert ja Niemand die Arbeiter, sich in der SPD zu engagieren. Wobei die allwissenden omnipotenten Studienräte schon gewöhnungsbedürftig sind... schon Karl Marx wußte es: das Sein bestimmt das Bewußtsein.

Ich versteh das nicht?

Alle nörgeln über die SPD und diese Partei steht bundesweit immer noch bei exorbitanten 13%? Ich verstehe das nicht?

So ist es wohl - leider! Sich

So ist es wohl - leider! Sich entwickeln heißt auch immer, etwas dazulernen zu können und zu wollen! Es bedeutet eben nicht, sich anzupassen, sich gleich zu machen mit dem alten Vorhandenen! Was daraus wird, ist jetzt deutlich zu erkennen. "Friede, Freude Eierkuchen" ist zwar bequem und über alle Politikfelder die harmonische Einheitssoße zu schütten, schützt vor unliebsamen Auseinandersetzungen, aber das eigene Profil geht völlig verloren. Denn wenn dieses nur bei "Fensterreden" zur Schau gestellt wird und niemand sich persönlich den Gesprächen und Kritiken der Menschen stellt, geht Vertrauen und Bezug verloren! Wenn eine Partei und vor allem ihre agierenden Personen die Polarisierung scheuen, gehen Identität und damit auch vorzeigbare Ideale, für die man einsteht, verloren. An so einer (langweiligen) Partei hat niemand mehr Interesse. Und ich hatte wirklich geglaubt, die SPD hätte nach den Wahldebakeln und dem rasenden Vorsitzendenkarussell endlich begriffen und dazugelernt....

re kritikunerwünscht

"Und wenn die SPD dann weg ist - ja, wer wird denn aber die Lücke füllen? die neoliberalen Grünen mit ihrer Partei für die Reichen, die AfD, die FDP als Klientelpartei, die träumenden Linken..."

Merken Sie nicht wenn's schizophren wird?

Sie diagnostizieren die SPD ins Nirvana und sehen gleichzeitig eine Lücke im Parteienspektrum.

12:23 Silberrücken

"Seit 37 Jahren bin ich in der SPD.......

Ich möchte ihnen nicht zu nahe treten aber offensichtlich wünscht sich jeder Sozialdmokrat/in ihren eigenen Kandidat/in und wenn der/die's nicht wird dann lieber näh, näh, näh dann doch lieber dem Merz oder der AKK in den Sattel helfen jedenfalls entnehme ich das aus dem Tenor der Oskar-Linken. Ich bin kein Mitglied der SPD sehe und goutiere aber, dass alle drei SPD Kanzler auch Herr Schröder zu ihrer Zeit das richtige getan haben um unserem Land wieder einen neuen Swing zu geben. Gemessen an der Arbeit der CDU/CSU Riege ist die Arbeit der SPD auch in den jeweiligen GroKo's um Klassen besser.

Unterlegenes Duo wirbt für Scholz und Geywitz...

Am 09. November 2019 um 12:23 von Silberrücken...
Wenn ich jetzt sehe, wie meine SPD bis heute "heruntergewirtschaftet" wurde, empfinde ich Wut, Trauer und Enttäuschung !
###
Ja richtig, die SPD hat nichts aus der Vergangenheit gelernt und scheinbar wollen sie es auch gar nicht ! Und ja, ich hoffe auch das sich die Mitglieder nicht von dieser "Wahlempfehlung" beeinflussen lassen und nun ein klares Zeichen setzen ! Denn diese Basis sind es ja die sich täglich mit den Bürgern auseinandersetzen müssen und die Politik der SPD vermittel müssen. Auch wenn Sie noch so absurd ist. Schon jetzt, wo es noch zu keiner Entscheidung über den Vorsitz gekommen ist, kann man schon Ahnen das sich mit Scholz und Geywitz in der SPD nichts ändern wird. Ich befürchte eher das sich die SPD so noch weiter aus der Politischen Landschaft verabschiedet...

Es gibt eigentlich nur eine Hoffnungsträgerin: Frau Esken

„30 Jahre nach dem Mauerfall braucht die SPD eine Ost-West-Doppelspitze“???

NEIN! Nach 10 Jahren Stillstand in den Bereichen Infrastruktur (Breitband, Mobilfunk, Verkehr), Bildung und gerechter Verteilung von Reichtum, brauchen wir keine plakative Besetzung von Spitzenpositionen. Es muss also keine Ost/West oder männliche/weibliche Kombination gefunden werden.
Was gebraucht wird, ist eine Führungspersönlichkeit, die LOGISCH denken und Sachverhalte klar darstellen kann!

Mit Frau Esken, die sich als Informatikerin in ihren bisherigen Interviews genau so positioniert hat, verfügt die SPD über GENAU EINE Hoffnungsträgerin. Wenn man die letzten Jahre Revue passieren lässt, kann man jedoch sicher sein, dass die SPD auch diese Chance verpassen wird.
Na dann: Auf zu neuen Tiefpunkten ... die 5%-Hürde kann man bei den nächsten Wahlen ja auch unterschreiten.

re abraxas 2018

"Das Problem bei der SPD sehe ich hauptsächlich darin, das so gut wie keine Arbeiter mehr in den Gremien vertreten sind. Seit Schröder und Co. machen sich immer mehr gutsituierte studierte "Genossen" in den Führungsgremien breit, die völlig den Bezug zur arbeitenden Bevölkerung verloren haben. Die wissen doch gar nicht was sie tatsächlich gerade mit Leiharbeit und Hartz4 bei den Leuten angerichtet haben. Deswegen darf sich auch keiner wundern oder darüber beschweren, wenn die Wähler auf rechts oder links aussen ausweichen, wen will man als Arbeiter denn noch wählen ?!?"

Wenn Sie als Arbeiter eine Partei brauchen, die von Arbeitern geführt wird, können Sie gleich zu Hause bleiben.

Wobei mir noch rätselhaft bleibt, wieso ein Hauptschulabschluss besonders für die Politik qualifiziert.

re von karwandler 13:08

Das unterlegene Duo ist-natürlich nicht in der Bundesregierung.
Aber in dem Artikel steht ja auch,daß die SPD-Kabinettsmitglieder für Scholz/Geywitz fechten.

Zu « Silberruecken »

Guten Tag,
der Kommentar von Silberruecken hat mich sehr beeindruckt!
Die SPD ist nach wie vor eine « Kaderpartei »,und es ist schon relativ unverschämt,Ihre engagierten Leute an der Basis so zu behandeln.
Am schwierigsten ist es ,wenn man den einfachen Mitgliedern als Ortsvereinvorsitzender zb.die teilweise unverständliche Linie des Vorstandes vermitteln muss.
Dem Rest der Analyse von Silberruecken ist nichts hinzuzufügen !
Auch hier war der Vorsitz von Oskar Lafontaine vorbildlich-Er hat die Basis in die Programmarbeit integriert-anstatt die Basis zum Abnickverein der Vorstandslinie zu machen.Wenn die Entscheidungen durchgebracht waren ,hat er dann mit seiner manchmal auch harten Art auf deren Einloesung gedraengt!
Starke Vorsitzende muessen so sein,so einfach ist das!
Und hier hat Lauterbach recht : »Eine eigene Meinung muss man sich schon selber bilden koennen »
Ich hoffe,dass die Basis nicht auf diese Kader von heute hoert!

12:55 Autochon

"die Agenda war die konzequente Umsetzung...."
Die Agenda war zu der Zeit wichtig und richtig und der CDU/CSU/FDP ging das alles nicht weit genug, also nicht auszudenken wenn diese damals regiert hätten (Stichwort Kopfpauschale, oder bei allen medizinischen Leistungen 30% Eigenanteil usw.)
Den Mindestlohn wollte schon Rot-Grün Einführen scheiterte aber an den Gewerkschaften die das damals als Eingriff in die Tarifhoheit ablehnten (bekämpften).

13:05 von frosthorn

Unternehmensvorstand empfiehlt Mitarbeitern,

Vorstände in den Betriebsrat zu wählen. Kein Witz. Und: ehemalige Betriebsratskandidaten schließen sich der Empfehlung des Vorstands an. Leider auch kein Witz.

Und wenn die Beschäftigten dieser Empfehlung folgen, dann ist das überhaupt nicht mehr zum Lachen.

Ich habe mit dieser Partei die ganze Palette an Gefühlen durchlebt: Staunen, Ungläubigkeit, Wut, Verzweiflung. Jetzt ist wirklich nur noch Kopfschütteln geblieben.
///
*
*
Richtig, dann könnten ja die Mitbestimmer in Zukunft überhaupt nicht mehr leugnen von Betrügersoftware zu wissen?
*
Wo wurden unbezahlte Feierschichten gefordert, gab es keinen Oster- oder Pfingstmontag für die Produktion?

11:48 Skywalker

"Was das ganze Theater soll....."

Dieses "Theater" war genau richtig so habe ich erst mit bekommen, dass die SPD viele gute geignete Kandidaten/innen hat die auf jeden Fall das Zeug zur SPD Führung haben und gemessen an AKK und Merz locker auch Kanzler/in könnten.

re bernd kevesligeti

"Aber in dem Artikel steht ja auch,daß die SPD-Kabinettsmitglieder für Scholz/Geywitz fechten."

Es wäre denen auch als sehr seltsam vorzuwerfen, gleichzeitig in der Bundesregierung zu sitzen und aus ihr austreten zu wollen.

Also worauf wollten Sie denn hinaus?

11:22 autochon

>>Da weitere Neoliberale Parteien im Angebot sind (cDU,fdp, Grüne) und mit der Linken (noch) eine linke Partei vorliegt, besteht kein rechter bedarf mehr für die sPD.<<

Ich kann der Aufteilung und Ihrer Übersicht über das Parteienspektrum nicht ganz folgen. Grüne, CDU u. FDP stecken Sie zusammen in eine Schublade?
Dabei können diese Parteien unterschiedlicher nicht sein. Grüne sind alles andere, aber nicht neoliberal.

Ups

Dachte die SPD hat in den letzten Jahren genug Stimmen verloren .Auf ein weiterso wie Merkel könnten sie verzichten .Neue glaubwürdige Gesichter wären nötig

Wendehals

als Kandidat war Pistorius noch der Meinung, dass sich Minister und SPD-Vorsitzender ausschließen. Da er selbst Minister in einer Landes-GroKo ist, war das damals schon scheinheilig. Gut dass er ausgeschieden ist.

Hypokrisie?

Nennt man das so, was dort geschieht in der SPD?
Es ist, wenn es denn so ist und es ist ganz deutlich so, eher ein schlechtes Zeichen und der wiederholte schlechte Weg in eine Richtung die doch anders sein sollte und müsste sein.
Doch ganz oben in der SPD, ist der Funke zum Umdenken und Andershandeln und dies nach Prinzipien auf die eine sozialdemokratische Partei neu aufbauen sollte, dann doch nicht angekommen und versucht man an dem Alten festzuhalten, etwas Alten, was gerade der SPD viele Verluste beschert hat und vor allem politische Schwäche, ausser dass dies bei den Politikern noch nicht angekommen scheint und dazu gehört auch z.b. Herr Scholz, der krampfhaft an alten Strategien, an veralterter Politik festhält und weiterhin versuchen wird die Politik Nahles/Scholz durchzusetzen.
Was ich nicht verstehen kann, ist dass dann gerade auch noch Martin Schulz, Scholz seine Unterstützung zusichert.
Doch wie soll man überhaupt noch verstehen was in sozialdemokratischen Partei geschieht?

13:25 karwandler

"wobei mir noch ein Rätsel bleibt , wieso ein Hauptschulabschluss besonders für die Politik qualifiziert......

das ist Arrogant und Überheblich.
Mir ist ein Hauptschulabschluß-Absolvent genau so viel wert wie ein höher Gebildeter.
Vergessen sie nicht es sind und waren die höher Gebildeten die die Finanzwelt an die Wand gefahren haben und den höher Gebildeten in der Politik ist nichts anderes übrig geblieben als mit Steuergeldern auch von den "Hauptschulabschluss-Handwerkern" diesen Banditen den Ar...... zu retten.

re von karwandler 13:38

Nun,es sollte beschrieben werden,daß diejenigen die "Posten" haben oder sie anstreben,ganz überwiegend für das Duo Scholz-Geywitz eintreten.

Die Kunst des Hinbiegens

Statt 97 Kandidaten durch die Lande zu schippern, wobei "zufälligerweise" schon wieder so ein "Weiter-So-Guru" "gewählt" wird, hätte man eine Mitgliederbefragung zu den wichtigsten Themen machen sollen, und wer auch immer gewählt wird, garantiert, diese Vorgaben einzuhalten.
.
Aber nee! So ein Zirkus, um dann doch wieder den "rechten" Weg einzuschlagen!

Unterlegenes Duo wirbt für Scholz und Geywitz...

Am 09. November 2019 um 13:11 von NeutraleWelt...
Gute Wahl ! Scholz ist einer der fähigsten und beliebtesten Köpfe des SPD.
###
Sehe ich nicht so ! Weder Scholz noch Geywitz stehen für Erneuerung. Und aus den Fehlern der Vergangenheit haben die beiden schon gar nichts gelernt. In Gegenteil ! Olaf Scholz steht immer noch zu den Hartz4 Reformen und stand in zahlreichen Interviews noch dazu. Wenn er nun was anderes sagt oder ändern will, mit Verlaub dann kann man diesen Mann nicht glauben.

@jack08

Der fortschrittliche Anstrich, den sich die Grünen durch klima/flüchtlingsdebatte verpasst haben, sollte nicht vergessen machen, das die an der Agenda 2010 beteiligt waren.

Klima plus Flüchtlinge plus genderdiskussion sind nicht ganz ausreichend für „links“.

Insbesondere dann nicht, wenn man an Akten radikaler wirtschaftlicher Liberalisierung beteiligt war.

Ich sehe „neoliberal“ als Attribut, das etliche Parteien haben.

Selbstverständlich haben Parteien auch andere Attribute.
Aber eben auch dieses.

Ich sehe sie weiterhin als Partei, der sich insbesondere Leute verpflichtet sehen, die aus bürgerlichen Familien kommen.
Ich habe diese Leute selber knapp 20 Jahre gewählt und kenne deren Klientel.

13:05, frosthorn

>>Ich habe mit dieser Partei die ganze Palette an Gefühlen durchlebt: Staunen, Ungläubigkeit, Wut, Verzweiflung. Jetzt ist wirklich nur noch Kopfschütteln geblieben.<<

Das geht mir ähnlich.

Wobei mein Kopfschütteln durchaus auch ein wenig verzweifelt ist.

Denn wir brauchen eine starke Sozialdemokratie. Eine Partei, die sich ihrer Tradtion bewusst und stolz auf sie ist.

Es gibt sie schon lange nicht mehr, was beileibe nicht auf Deutschland beschränkt ist.

Das Milieu ist weggebrochen, es gibt die Arbeiterklasse, so wie ich sie noch kenne, nicht mehr. Eine Kultur, die von Wärme und Mitmenschlichkeit geprägt war. Ich schreibe das, ohne irgend etwas idealisieren zu wollen. Arbeiterromantik liegt mir fern. Aber ich kenne diese Welt, wie ich schon schrieb, noch aus eigenem Erleben. Mein Vater stammte aus ihr und hat sich "hochgearbeitet". Diese Welt ist für mich auch mit Gerüchen verbunden. Der Kohleofen meiner Großmutter, ihr Kaffee, die ölverschmierte Arbeitskleidung meiner Onkel...

SPD !

Mit Scholz würde der unfähigste Minister mit den Parteivorsitz bekommen. Er ist doch nicht mal in der Lage, dringende infrastrukturelle und Ökologische Wirtschaft auf die Beine zu stellen. In den falschen Zeiten auf eine schwarze Null zu setzen, das ist seine Ethik. Ach ja, dann ist da noch die Grundsteuer -Reform, die nichts anderes als eine Abzocksteuer ist, die am Besten alle treffen soll, damit möglichst viel an Steuern ein genommen werden, um sie den Reichen teilweise zu schenken und in unsinnige Projekte zu verschleudern. Auch seine ganze Vita und Aura in der Politik ist eine einzige Katastrophe. Er schadet am meisten der SPD und ist mit verantwortlich für den Untergang der SPD.
Auch Frau Geywitz hat weder die nötige Präsenz, noch den politischen Willen, wirklich etwas zu ändern Richtung einer wirklichen Sozialpartei.
Also kein Neuanfang für die SPD, sondern weiterer Abstieg in die Bedeutungslosigkeit.
Schade !!!

@Esche999

Mein Gott, Esche999, warum haben Sie sich nicht vor einem halben Jahr ge-outet?
Das hätte allen vieles erspart!

Jetzt haben wir den Salat, und kriegen auf dieser Site das Echo der deutschen Comedy-Helden ab: die SPD wird nicht mehr gebraucht, Scholz ist doof, Schwan zu alt, zu gebildet, zu strubbelig, Lauterbach ist Rheinländer usw.

Im Ernst: Das Duo Schwan/Stegner war, so viel ich weiß, das einzige, dass für mehr Mut warb - und das ist genau dass, was die SPD - und wir alle - brauchen. Deren seit Jahren öffentlich ausgetragenen Personalquerelen/-intrigen sind ein einziger Bremsklotz in der Entwicklung.

Na dann weiter

so mit dem Niedergang der SPD ,na besser hätte es gar nicht kommen können.
denkt die SPD denn das sie mit dem Duo ihren Niedergang verhindern kann,bestimmt da wird es nur eins geben immer tiefer in den Abgrund dann so wie FDP das sie um die 5% wackeln.
Wie ich immer sagte typisch Politiker an die Wähler vorbei.

13:17 Silberrücken

"So ist es wohl - leider!"

An und für sich könnte ich ihrem Kommentar zustimmen wenn da nicht die Realität wäre.

So wie es aussieht liebt die Mehrheit der Wähler offensichtlich Friede, Freude , Eierkuchen, Fensterreden und Langeweile anders läßt sich nicht erklären wie eine nichtssagende Raute sich so lange halten konnte und immer noch so beliebt ist. Selten werden die belohnt die Aufbruchstimmung oder gar Revolutionen versprechen sie werden gefeiert aber nicht gewählt. (Siehe ehemalige DDR Bürgerrechtler).

Agenda 2010

Her Scholz ist ein großer Befürworter der ungerechten Agenda 2010 und das heißt für viele Menschen ist Armut vorprogrammiert.

Agenda 2010

Ich möchte aus gegebenem Anlass daran erinnern, daß diese Agenda von einer ganz, ganz großen Koalition konzipiert und beschlossen wurde. Die SPD stellte zwar den Bundeskanzler, die Bundesrepublik ist aber, wie der Name schon sagt, föderal organisiert. Wenn Länderinteressen berührt werden, dann hat der Bundesrat ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

Bei den so genannten Hartz4-Reformen war das so.

Gerhard Schröder musste über weite Strecken seiner Regierungszeit mit einem CDU/FDP-dominierten Bundesrat regieren. Als dann Nordrhein-Westfalen auch noch an CDU/FDP ging, warf er das Handtuch. Dies war der Grund, warum die rotgrüne Koalition vorzeitig endete.

Ich bitte die Mitforisten, dies bei ihrer Verdammnis der SPD zu berücksichtigen. Es mag ja Spaß machen, auf am Boden Liegende einzutreten, aber etwas Nachdenklichkeit ist auch manchmal nicht schlecht.

re jukep

"13:25 karwandler

"wobei mir noch ein Rätsel bleibt , wieso ein Hauptschulabschluss besonders für die Politik qualifiziert......

das ist Arrogant und Überheblich.
Mir ist ein Hauptschulabschluß-Absolvent genau so viel wert wie ein höher Gebildeter."

Verfolgen Sie den Thread zurück, dann verstehen Sie den Kommentar.

@jukep

Die Agenda war vielleicht richtig, um unbeschäftigte irgendwie zu beschäftigen.
Deutschland bekam einen starken Anstieg der Teilzeitarbeit und den größten Niedriglohnsektor Euroipas.

Ich zweifle aber daran, das diese Reformen ein echter erfolg war.

auch nach der Agenda 2010 nahm die Arbeitszeit pro Arbeitskraft weiter ab :
„https://de.wikipedia.org/wiki/Vollzeitäquivalent#/media/Datei:Entwicklung_Erwerbstätige_Arbeitsvolumen_Vollzeitäquivalente_D.svg“

Der Grund dürfte wohl in mehr Teilzeitjobs, vermehrter Arbeit von Frauen, Älteren sowie starker Zuwanderung liegen.

Dieser Trend ist erst vor relativ kurzer Zeit gestoppt worden :
„https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article189315539/Teilzeit-Boom-endet-Das-sind-die-Gruende.html“

Wohl kaum wegen der Agenda 2010...

Scholz-Geywitz

Was die SPD jetzt noch braucht ist Herr Scholz und seine Partnerin.
Ich werde jetzt eine andere Partei wählen,denn die SPD hat leider jeden Bezug zu den kleinen Leuten verloren.
Ein inhaltlicher Aufbruch wäre auch möglich, wenn man die Groko nicht verläßt, denn spätestens nach der nächsten Wahl ist mit der Groko ohnehin Schluß.

@um 13:05 von frosthorn

Wenn der Vorstand in den Betriebsrat gewählt wird, dann wäre das wirklich ein Witz: Die würden sicherlich die Rechte der Arbeiter vertreten? Sowas sollte erst garnicht erlaubt sein. Gut aber auch so habe ich manchmal das Gefühl das bei Wahlen bezüglich Betriebsrat gefuscht wird und diejenigen die ehe auf der Seite des Vorstandes stehen immer wieder im Betriebsrat sitzen, angeblich immer gewählt.

SPD !

Die Führungsriege der SPD hat schon lange zum normalen Volk verloren.
Die studierten und gut situierten Genossen haben auch kein Interesse daran, dies zu ändern. Die möchte nur Politik betreiben auf Kosten der normalen Bevölkerung, zugunsten der Reichen und den großen Firmen.
Sie lassen es zu, dass die Mieten immer mehr steigen, dass es immer größere Konzerne gibt mit immer mehr Wohnungen, um noch mehr ab zu sahnen, dass private Investoren aus dem Ausland hier ganze Wohnblöcke und Firmen auf kaufen und dann die Löhne und Mieten diktieren.
Das nennt die SPD sozial, das ist ein Verbrechen an den Bürgern.
ich wähle die SPD sicher nicht mehr, dann lieber die Grünen oder die Linke.
Außerdem ist nur noch ein Klüngel um die "besten" Posten, die viel Pensionen ein bringen.

re autochon

"Der fortschrittliche Anstrich, den sich die Grünen durch klima/flüchtlingsdebatte verpasst haben, sollte nicht vergessen machen, das die an der Agenda 2010 beteiligt waren."

An der Agenda 2010 waren außerdem SPD, CDU/CSU und FDP beteiligt.

"Ich sehe sie weiterhin als Partei, der sich insbesondere Leute verpflichtet sehen, die aus bürgerlichen Familien kommen.
Ich habe diese Leute selber knapp 20 Jahre gewählt und kenne deren Klientel."

Igitt, aus bürgerlichen Familien.
Das disqualifiziert die Grünen natürlich ungemein.

Die SPD wird daran zerreißen

Wenn ich hier so die meisten Kommentare lese, könnte man meinen die offizielle Wahl des SPD-Vorsitzes hat für die meisten bedeutet : Ende der Groko.
Nur ein Wähler-Duo war von vorneherein für den Verbleib in der Groko, hat daraus nie einen Hehl gemacht. Scholz/Geywitz sind nun im "Halbfinale", und (fast) alle sind empört und sehen sie schon als Sieger. Wenn sie aber nun gewählt werden, zig andere Möglichkeiten standen ja zur Auswahl, dann sollte man das respektieren. Es handelt sich um keinen Betrug, so wie es manche gern darstellen und es wieder in ihr Sichtfeld rücken.
Allerdings vermute ich auch, das Brodeln wird mit einem Scholz an der Spitze nicht aufhören. Es wird weiterhin rumoren, von innen wie außen... es wird die SPD zerreißen!

Jan Böhmermann wäre besser gewesen.

Dann hätte die SPD als Spaßpartei vielleicht wieder eine Chance gehabt.

Wahlempfehlung für Scholz und Geywitz...

Am 09. November 2019 um 14:19 von Heinz Mack...
spätestens nach der nächsten Wahl ist mit der Groko ohnehin Schluß...
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Darauf wird es herauslaufen ! Und das wird auch schon lange an der Basis angekommen sein. Die Mitglieder haben nun die Möglichkeit den Weg freizumachen für einen echten Neuanfang auch wenn die Groko spätestens in zwei Jahren Geschichte sein wird. Oder sie lassen sich von der Parteiprominenz nochmals an der Nase herumführen um ein weiter so zu zellibrieren. Gewiss ist. Mit der Groko geht es zu Ende. Es liegt nun an den Mitgliedern ob es mit der SPD bald auch zu Ende geht. Also Genossen, ein Ende mit Schrecken ist immer noch besser als ein Schrecken ohne Ende !

@fathaland slim 14.14

so ist es, danke für die Klarstellung! CDU und FDP konnten die Sanktionen nicht weit genug gehen. Im Übrigen waren auch die Grünen in der Regierung KGE war die Einpeitscherin für die Agenda. Die tun heut so, als wären sie völlig unbeteiligt gewesen

@ 13:15 eine_anmerkung

In dem Bericht hier geht es um die SPD, die sich über viele Jahrzehnte um unser Land, unsere Gesellschaft und Europa verdient gemacht hat, und nicht um die 13%Partei der Höckes und Kalbitz's - da verstehe ich die "exorbitanten 13%" auch nicht. Da gebe ich Ihnen recht.

Unterlegenes Duo wirbt für Scholz und Geywitz

"Der fortschrittliche Anstrich, den sich die Grünen durch klima/flüchtlingsdebatte verpasst haben, sollte nicht vergessen machen, das die an der Agenda 2010 beteiligt waren."
Wer jetzt immer noch mit der Agenda 2010 argumentiert, die schon über 10 Jahre her ist und die die gleichen Parteien, die heute noch regieren und befürwortet haben, ist wahrscheinlich mit der Zeit nicht mitgekommen.

damit es die SPD Funktionäre verstehen:

-zuerst muss sich die SPD wieder dem (Teil-)Wort "sozial" nähern. Das sehe ich nicht, falls Herr Scholz und "Freinde" das Ruder in die Hand bekommen (bzw. es behalten).
-und sollte die SPD sich wieder dem sozialen und solidarischem Gedanken verschreiben, so wird es erst mal eine Zeit brauchen, bis dies glaubwürdig vermittelt wird ... und vor allem ehrlicherweise AUCH SO IST.
-dann wird sich die Partei den weiterhin vorhandenem neoliberalen Einflüssen noch erwehren müssen, da die "Ehemaligen" sich nicht so einfach mit ihrer neuen Position begnügen werden.
-und sollte die SPD nochmal die Mehrheit in einer Regierung stellen, so wird sie auch hier die schon überall eingeschlichenen Finanz- und Industrieeinflüsse in ihrer Gestaltung außen vor halten (besser vor die Tür setzen) müssen

Nun, ich werde erst mal die Stichwahl abwarten und selbst dann diese unterwanderte Partei kritisch beäugen, bis ich der wieder meine Stimme geben sollte.

Wahlempfehlung für Scholz und Geywitz...

Am 09. November 2019 um 14:28 von Traumfahrer...
Die Führungsriege der SPD hat schon lange zum normalen Volk verloren...
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Und nicht nur zum Wahl-Bürger... Tragisch ist vorallen das sich diese SPD-Führungsriege auch noch von der Basis und von den Mitgliedern immer mehr entfernt haben.

@um 14:48 von collie4711

Dann würde sich ja jeder im Bundestag beschimpfen dürfen und dann eingach behaupten es wäre Spaß, Satire oder nur ein schlechter Witz gewesen, ob man das haben muss?

um 14:10 von jukep

"Selten werden die belohnt die Aufbruchstimmung oder gar Revolutionen versprechen sie werden gefeiert aber nicht gewählt. (Siehe ehemalige DDR Bürgerrechtler)."
Die Bürgerrechtler wurden nicht gewählt, weil sie in keine der etablierten Parteien (bis auf wenige Ausnahmen) eingetreten bzw. gewechselt sind.

14:19 Heinz Mack

"ich werd jetzt eine andere Partei wählen......"

Nur neugierhalber welche Partei würde denn ihren Wünschen gerecht oder sind sie sicher ihre Wünsche erfüllt zu bekommen?

@fathaland slim, 13:59, re @frosthorn

Das Milieu ist weggebrochen, es gibt die Arbeiterklasse, so wie ich sie noch kenne, nicht mehr.

Diese Aussage verwundert mich. Den Bergbau-Kumpel und den Malocher in der Gießerei, die unter ständiger Lebensgefahr und einhergehend mit großen gesundheitlichen Schäden schufteten, so wie sie vielleicht Max von der Grün noch beschrieben hat, die mag es nicht mehr geben. Aber Menschen, die mangels anderem Kapital ihre Arbeitskraft verkaufen müssen (ein Leben lang), die gibt es noch, und schon ihre schiere Zahl und ihr gemeinsames Schicksal rechtfertigen es, sie immer noch als Klasse zu bezeichnen.
Der Wandel in der Arbeitswelt hätte von genau niemand anderem als der SPD begleitet werden müssen, um die gemeinsamen Interessen weiterhin zu schützen. Und eben da hat die Partei versagt.

Ich freue mich

"Viel Unterstützung für Scholz und Geywitz"
-
Ich freue mich das es die alten Gesichter wieder geschafft haben, so sieht -Erneuerung- in dieser Partei dann aus. Allerdings wäre ich auch mit dem Sympatieträger und seiner Halbintellektuellen zufrieden gewesen. Nundann, lasse ich mich überraschen wann diese Parteiführung es endlich unter die 5% schafft, lange kann es ja nicht mehr dauern.

@ 13:08 eine_anmerkung

Sprechen Sie von Herrn Schulz und Herrn Kühnert? Was bringt Sie dazu, hier die Vornamen zu verwenden? Das wirkt eher wie eine Strategie der Verächtlichmachung bzw. mangelnden Respektes: Macht man eigentlich nur, wenn man argumentativ blank ist...

@karwandler

Disqualifizieren nicht unbedingt.

Aber die Klientel ist limitiert auf eher besser verdienende.

Angehörige des dienstleistungsprekariats haben von den Grünen ebenso wenig zu warten wie von der cdu.

Zwar haben sich Führungsperson der Grünen gegen Harz4 geäußert.

Aber ich traue diesen Leuten nicht.

An Personen wie Joschka Fischer sieht man, das grüne durchaus ähnliche Wege gehen wie spd‘ler

Nicht einmal...

...die überwiegende Mehrheit der SPD-Mitglieder
interessiert sich dafür wer da gewählt wird und
verweigern die Abstimmung.
Wie hoch war die Zahl der gültigen Stimmen?
Knapp über 50 %...eine Kapitulation.
Scholz hatte am Ende knapp über 10 % der Stimmberechtigten hinter sich.

Herr Scholz, Hauptverantwortlicher für die Zustände
beim G20 Gipfel.
Na wenn das der Heilsbringer werden soll...von mir aus.
Da weiß jeder im Voraus was er bekommt.

Die SPD ist doch so oder so dem Untergang geweiht.
Die einzigen die sie noch in großer Zahl unterstützen
sind alte "Gewohnheitswähler" die eben SPD wählen,
weil man das schon immer so gemacht hat.
Und natürlich der mediale Apparat der SPD in all seinen
Winkelzügen.

Ich weiß nicht in welche Welt dort die Wahrnehmung
abgewandert ist, aber in der realen Welt brauchen sie
weder im Büro noch auf der Baustelle jemanden mit
"SPD" zu kommen.
Die Antwort ist stets gleich:
Steinmeier...Maas...Scholz...Kühnert? Bleib mir bloß weg.

Ich kann es nachvollziehen.

14:56 andererseits

"wie sie schreiben die SPD hat sich um unser Land verdient gemacht....."
Das sehe ich genau so.
Aber offensichtlich sind es nur (oder auch nur Pseudo-Mitglieder) die SPD Mitglieder die ständig dieses Mantra von "Agenda 2010" vor sich her tragen die anderen Parteien haben trotz mitwirkens kein Problem mit dieser Agenda. Außerdem vergessen viele Nörgler und Meckerer, dass eine Partei um eine Wahl zu gewinnen auch andere Wähler gewinnen muss, nur Mitglieder allein bringen noch keine Regierungsmacht.

Hate speech

Da muss ich mir fast schon Sorgen machen um die Gesundheit einiger Foristen, die sich mal wieder an ihrem Hass gegen die SPD berauschen. Man kann sich an seinem Geifer verschlucken und das wäre dann gar nicht gut.

Neuanfang der SPD

Einen Neuanfang mit Herrn Scholz kann ich mir nicht vorstellen.

Ich werde mich als Mitglied der Partei nicht von Empfehlungen der unterlegenen Mitbewerber beeinflussen lassen.

Die SPD ist mit ihren 14 % keine Partei, welche nun für alle Politikfelder verantwortlich gemacht werden kann, wie in diesem Forum oft zu lesen ist.
Mit 14 % kann ich als Partei keine 100 % fordern.

Aber für mich ist absolut klar, dass es in Sachen Grundrente keine Bedürftigkeitsprüfung geben darf.

Es liegt an der CDU/CSU und der FDP, die über viele Jahre hinweg den Mindestlohn wie „Teufelszeug“ bekämpft haben.

Durch das konkrete Verhalten dieser vorgenannten Parteien in der Vergangenheit, haben wir das Thema Grundrente im Jahr 2019 überhaupt auf der Tagesordnung.

Wäre dem betroffenen Personenkreis in ihren 35 Beitragsjahren ein auskömmlicher Lohn gezahlt worden, dann wäre dieser unsägliche Missstand nicht eingetreten.

Hier geht es immer noch um den Mindestlohn, ein Projekt der SPD.

15:11, frosthorn

>>Diese Aussage verwundert mich. Den Bergbau-Kumpel und den Malocher in der Gießerei, die unter ständiger Lebensgefahr und einhergehend mit großen gesundheitlichen Schäden schufteten, so wie sie vielleicht Max von der Grün noch beschrieben hat, die mag es nicht mehr geben. Aber Menschen, die mangels anderem Kapital ihre Arbeitskraft verkaufen müssen (ein Leben lang), die gibt es noch, und schon ihre schiere Zahl und ihr gemeinsames Schicksal rechtfertigen es, sie immer noch als Klasse zu bezeichnen.<<

Natürlich gibt es die Klasse der abhängig Beschäftigten immer noch. Ich sprach aber von dem kulturellen Milieu, auch dem Klassenbewusstsein.

Das sehe ich nicht mehr.

Ich sehe Monaden. Die sich, wenn überhaupt, dann in elitären Spartengewerkschaften, die von CDU-Mitgliedern geführt werden, organisieren.

15:14 von andererseits

aber wir genossen/ene duzen uns halt. aber erfrischend, daß du hier sozusagen als oberste moralische instanz funktionierst. danke dafür!

@11:13 von Autochon

"Mit Scholz würde ein Seeheimer an die Spitze kommen.

Mit Geywitz zumindest eine Befürworterin von Harz4 - jenem Massregelungssystem, mit dem die abhängig beschäftigten dazu bewegt werden, Arbeit auch zu miesesten Konditionen anzunehmen.

Die sPD umschifft weiterhin den Grund für ihren Abstieg :
Ihre Tranformation von einer sozial ausgerichteten Partei in eine Neoliberale Partei."

Ja, man kann den Seeheimern gratulieren, sie haben die sPD endgültig in den Abgrund geführt.
Ich wette die nächsten Wahlergebnisse liegen bei 5%.

Gleich 2 Vertreter der Agenda 2010 Verbrecher zu wählen zeugt davon dass man sich mit der Agonie abgefunden hat, statt eines Neuanfangs ein entschlossenes Weiter so! gegen die Wand.

Man sollte die kuschende Basis abstimme lassen ob man die sPD nicht besser in MPD umbenennen sollte.

Masochistische Partei Deutschlands

Die SPD war immer da stark

wo sie nahe bei den Menschen und ihren Sorgen und Nöten war. Bei den Malochern an Rhein und Ruhr, in den Städten und Kommunen. Die SPD Oberbürgermeister gatten und haben das Format, die Partei voranzubringen, ich denke nur an Willy Brandt, aber auch an Christian Ude in München oder Ivo Gönner in Ulm. Deshalb würde ich Simone Lange und Ahrens eine wichtige Rolle wünschen. Die zeigen in ihren Städten, dass sie die Menschen ernst- und mitnehmen

15:11 frosthorn

"aber Menschen die mangels Kapital ihre Arbeitskraft verkaufen müssen......."

Genau dafür gibt es Gewerkschaften. Man muss sich nur engagieren und einbringen. Die sind dafür da den "Wandel" zu definieren und Vorschläge zu machen wie mit dem Wandel umzugehen ist. Diese Vorschläge können die Gewerkschaften dann den Regierenden unterbreiten. Ihnen scheint vollkommen entgangen zu sein wie sehr die SPD dieses Thema auf der Agenda hat, leider regiert sie nicht allein und wenn ich mir das Forum anschaue wünschen sich doch viele das die SPD an der 5% Hürde knappert, also wird das mit den vielen Wünschen die an die SPD herangetragen werden eh nix. Da kann man nur noch auf die CDU/FDP hoffen die werden dann all die Wünsche erfüllen. (Ironie off)

Das Ende ist nahe

Diese SPD hat keine Zukunft mehr. Austreten - man kann auch Sozialdemokrat sein und bleiben, ohne Mitglied dieser Partei zu sein, genauso, wie man Christ sein kann, ohne einem dieser beiden Vereine anzugehören. Seitdem mit Schröder, Müntefering, Clement und Co. vergessen wurde, welche Interessen die SPD zu vertreten hat, ging's bergab. Scholz war 2005 - 2007 parlamentarischer Geschäftsführer der SPD im Bundestag - Schröder & Co. also sehr nah verbunden. Was soll da jetzt mit ihm neu werden in der SPD? Zwischen 10 und 15 %, d.h. zum Regieren zu wenig, zum Sterben zuviel. - Sorge allerdings macht mir, dass es Leute gibt, die meinen, die AfD sei eine Alternative.

@ fathaland slim, um 14:14

“...Als Nordrhein-Westfalen auch noch an CDU/FDP ging, warf er das Handtuch...“

Das mit dem“Handtuch-Werfen“ Schröders habe ich anders in Erinnerung.

@ collie4711, um 14:48

Mit diesem Böhmermann eine Spaßpartei - Nein, mit dem könnte ich keinen Spaß vertragen.

@ 16:06 Karl Napf

Dass Sie sich zu den Genossen zählen, ist ja eine interessante Wendung... Ansonsten vermute ich, dass Sie auf meine Frage an einen anderen User antworten, weil Sie sich bei "argumentativ blank" wiederfinden, oder?

um 12:44 von harry_up

Die Bundes-Jusus und ihre Anhänger versuchen mit aller Macht von Anfang an Scholz und Gleywitz zu verhindern. Das ist die eigentliche Tragödie der SPD. Deren Führungsriege sollte sich beim Nachwuchs für weitere Posten aus anderen Kreisen bedienen.

Wo kommen wir denn dahin, dass SPD-Mitglieder sich den Mund verbieten lassen, welche Präferenzen sie haben. Das gilt auch für Herrn Pistorius. Mein Gott, was haben Jusos schon alles öffentlich rausgehauen und 5 Minuten später den berühmten Wendehals gemacht.

15:36 JanRos

"Die Antwort ist stets gleich:
Steinmeier......Maas......Scholz......Kühnert? Bleib mir bloß weg......"

Sehen sie und andere setzen dagegen mit Scheuer, Dobrinth, Karlicek, Klöckner, Altmeier ach und nicht vergessen den neuen Jungunioner usw., usw.
da kommt freude auf.

neoliberale Parteien, 15:19 von Autochon

Sie sollten der Vollständigkeit halber die extremste neoliberale Partei nicht unerwähnt lassen. Die AfD.

Zwar gibt es die national-"soziale" Ausgabe
Beispiel: Das von Höckes Zuträger MdB Pohl verfasste "Deutschen-Zusatzrente"-Konzept. Wobei das schlicht rassistisch und EU-feindlich ist. Sowas würde sofort vom EUGh kassiert werden. Aber das stört das dunkelbraune "Volk" nicht

Die West-AfD wird dominiert von neoliberalen/marktradikalen Eiferern, die wie die Storch und die Weidel gar in der "F. von Hayek-Gesellschaft" Mitglied sind und einem marktradikalen Kapitalismus fröhnen, der in der 1970ern schon die faschistische Pinochet-Diktatur beraten hat (Friedman,& von Hayek).

Wer also hier von verloren gegangener Nähe zum "Arbeitermilieu" der SPD schwadroniert, sollte sich erst mal sozialökonomische Zusammenhänge klarmachen. Die klassischen Malochermilieus sind prozentual heute stark geschrumpft.

Die SPD muss sich um Milieus kümmern, die weit darüber hinausreichen.

@ fathaland slim, um 14:14

Noch gestern habe ich in einem Kommentar darum geworben, die “Fehler“ der alten SPD gegen die sicher ebenso gegebenen Errungenschaften dieser Partei nicht überzubewerten...

Wenn dann aber heute diese zur Debatte stehende Meldung eintrudelt, grenzt das schon als Selbstzerstörung - daher ist das “Eintreten auf am Boden Liegende“ (Ihr Ausdruck) eher verständlich, wenngleich ich das anders bezeichnen würde.

16:20 SchorschHh

"Seitdem Schröder........"

Mit Schröder hat die SPD noch Wahlen gewonnen 2005 war Gleichstand bei den Abgeordneten im Parlament. Hätte sich die FDP nich verweigert hätte es eine SPD/Grüne/FDP Regierung geben können. Für CDU/FDP hat es nicht gereicht.
Bergab ging es als die SPD sich an "Muttis" Rockzipfel hängte und von da ab nur als Anhängsel von der Kanzlerin rüber kam.

@ Sosiehtsaus News, um 16:28

re um 12:44 von harry_up

Ging es bei dem Schaulaufen nicht darum, der sogenannten “Basis“ die Wahl zu überlassen?
Wenn dann einer den Mund halten sollte, dann der, der zur Führungsmannschaft zählt und bei der Auswahl ausgeschieden ist. Das hat nichts zu tun mit “SPD-Mitgliedern den Mund verbieten“.

re autochon

"@karwandler

Disqualifizieren nicht unbedingt.

Aber die Klientel [der Grünen] ist limitiert auf eher besser verdienende.

Ich dachte immer, das wäre die Klientel der FDP.

Wenn man dann noch die besser Verdienenden bei den CDU Wählern nimmt besteht mehr als die Hälfte der Wähler aus besser Verdienenden.

Das müssen Sie sich noch mal anders zurechtlegen.

PS. Was ist Ihnen eigentlich politisch suspekt an besser Verdienenden? Vermissen Sie die Proletarierromantik?

Unterlegenes Duo wirbt für Scholz und Geywitz

Ich hoffe doch, dass sich die Genossen der SPD endlich mal für den richtigen Parteianteil entscheiden und nicht wieder die alten Klamotten für den Winter (sprich Erneuerung) entscheiden.

Im Tal der toten Pferde

Wahlniederlagen können schmerzhaft sein, aber die SPD scheint in der Beziehung besonders viel aushalten zu können.

Ja, die Partei hat auch heute durchaus ihre Berechtigung.
Weil Union und FDP kämen von sich aus nie auf die Idee so Themen wie Mindestlohn, Grundrente, Mietenregelung oder Flächentarifverträge anzupacken.

Aber warum diese verheerende Außendarstellung mit einem Front-Theater, das sich trotz deutlicher Warnsignale noch gegenseitig durch den Fleischwolf dreht?
Seit über 12 Jahren will man das Tal der toten Pferde verlassen, indem man den Wählern Erneuerung und ein schärferes sozialdemokratisches Profil verspricht. Und wen will man damit betrauen, die SPD aus diesem Tal herauszuführen...?
Olaf Scholz, der Garant einer Sowohl-als-auch-Politik soll mit Partnerin Geywitz zum überfälligen Neuanfang blasen.

Liebe SPD, das war der ganze Kandidatenzirkus genauso wenig Wert wie diese unehrliche Halbzeitbilanz, die diese GroKo zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hätte.

Was für ein Theater, als wenn sich..

Etwas ändern würde.
Nicht durch sozialdemokratische Politik sondern durch Showeinlagen wird versucht mein Volk anzukommen.

Hartz4 ist von der sPD und den grünen eingeführt worden.
Und 14 Jahre später stellt man fest das ein Teil von Hartz4 verfassungswidrig gewesen ist, warum so spät?
Bei dem Mietendeckel der geplant ist wird schon im Vorfeld von verfassungswidrig spekuliert.
Aber das sind ja die Mieteinnahmen der Grundbesitzer und die müssen geschützt werden.

Die sPD ist nicht wählbar,Wasser predigen und wein saufen ist die Devise.

Schämt euch ihr die ihr euch genossen nennt, der Willy und der Wehner wären längst ausgetreten aus dieser Partei.
Nicht die sPD hat Hartz4 gemildert sondern das Bundesverfassungsgericht.

auch da wird ein Schuh draus

Am 09. November 2019 um 16:36 von jukep Mit Schröder wurde Kohl abgewählt - hätte die CDU damals Schäuble aufgestellt, Schröder wäre nie Kanzler geworden. Seine Politik dann allerdings war der Anfang vom Ende SPD.

harry_up 16.22

Nein, Schröder hat nicht das Handtuch geworfen, sondern Neuwahlen provoziert, um die Zustimmung für seinen Kurs zu holen. Ich habe ihn im Wahlkampf dann persönlich erleben dürfen- da war nichts von Handtuch werfen. Leider hats knapp nicht gereicht. Aber fathaland slim hat schon Recht. Auslöser war NRW. Das war einschneidend und damals für einen verantwortungsvollen Genossen ein Fanal. Gerd Schröder hatte das Zeichen verstanden

parteiisch

Wieso wird hier an prominenter Stelle "viel Unterstützung für Scholz und Geywitz" und " unterlegenen Duo wirbt für Scholz und Geywitz" als eigener Artikel "großartig" präsentiert? Damit wird die Entscheidungsfindung ebenfalls unterlaufen/konterkariert. Zurückhaltung bis zur Entscheidung wäre angebracht. Sonst könnte man denken das die öffentlich/rechtlichen ein zu weites Abdriften vom jetzigen Kurs der Regierung und damit einen eventuellen Bruch der Groko mit allen Mitteln verhindern wollen.

2019 um 13:25 von karwandler /abraxas

"" Wobei mir noch rätselhaft bleibt, wieso ein Hauptschulabschluss besonders für die Politik qualifiziert.""
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Vergleichen Sie einmal den Hauptschulabschluss von 1960 mit dem heutigen Abschluss dann sehen Sie was daraus geworden ist. Früher konnten man damit fast alles noch werden. Auch für die Politik hat es gelangt.

Außer Spesen nichts gewesen!

Die SPD Granden begreifen es einfach nicht!
Schade um eine Partei, die vor langer Zeit einmal die Interessen des viel zitierten „Otto Normalverbraucher“ vertreten hat.

@11:44 von Skywalker

"Wer nicht weiss was neoliberal wirklich bedeutet sollte sich mit unqualifizierten Äusserungen die die belegen besser etwas zurückhalten...."

Sie sollten ihre eigenen Ratschläge befolgen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus

@Autochon hat also den Kurs der Seeheimer sehr exakt beschrieben.

So ist die SPD nicht mehr zu retten.

Wenn nun alle Postenreiter für Scholz sind , warum dann der ganze Zirkus mit Wahlen.
Das hätte man sich sparen können , und der fade Beigeschmack ,hier soll die Basis mitentscheiden , wäre garnicht aufgekommen.
Nun wir es wohl so kommen das ein Duo gewinnt , ohne Gegenspieler ,denn die Entscheidung ist mit der Aussage , der jetzt Regierenden gefallen.

@12:23 von Silberrücken

Entschuldigung aber ist da nicht die Basis schuld, die bei dieser Farce der Seeheimer mitspielt? Man lässt sich wie der Ochs am Ring herumführen.

Warum schmeißt man die Seeheimer und ihre Agenda 2010 Verbrecher nicht achtkantig raus? Wenn schon nicht aus der Partei, dann doch wenigstens aus der Parteispitze!

Man sieht doch wohin die Seeheimer diese einst stolze Partei hingeführt haben. Auf dem direkten Wege in den Abgrund.

Ich wünsche der sPD aus tiefen Herzen Wahlergebnisse um die 3,5 %!

Die Klatsche 8,2 % hat die Basis ja noch nicht aufwachen lassen.

Die Mitglieder wählen noch!

Die Wahl hat noch nicht stattgefunden.
Also ist auch noch alles offen!

Man kann zwar spekulieren, man sollte aber fair mit allen Kandidaten/innen umgehen.

Ich finde so manche Bemerkung für unangebracht.

Eine Diskussion sollte immer mit Argumenten und nicht mit Unterstellungen geführt werden.
So verstehe ich Demokratie!
Wir müssen aufpassen, dass uns die Demokratie über Unterstellungen und Behauptungen nicht „verloren“ geht.

13:54 DeHahn

>>Statt 97 Kandidaten durch die Lande zu schippern, wobei "zufälligerweise" schon wieder so ein "Weiter-So-Guru" "gewählt" wird, hätte man eine Mitgliederbefragung zu den wichtigsten Themen machen sollen, und wer auch immer gewählt wird, garantiert, diese Vorgaben einzuhalten.<<

An sich gar keine so schlechte Idee. Aber das muss zu Ende gedacht werden. Denn diejenigen, die diese Themen dann überzeugend repräsentieren sollen/wollen, müssen auch selber von jenen Themen und deren Vorrang 100%-ig überzeugt sein. Ein Fischverkäufer kann jemandem auch keinen guten Wein verkaufen.
Und somit ginge der Streit auf's Neue los: welches Thema wäre wichtiger? Also auf ein Neues...

@Ingo Hamann 17.35

dass bis zur Stichwahl noch Einige in und außerhalb der SPD ihre Meinung kundtun wird sich nicht vermeiden lassen. Sie Jusos und Kühnert sprachen sich für Borjans/Eskens aus. Das war auch bei der Wahl von Andrea Nahles gegen Simone Lange so, dass die Parteiprominenz Einfluss für Nahles nahm und Simone Lange leider sehr geschnitten wurde die ich unterstützt hatte und die m.M. nach besser gepasst hätte und weniger polarisiert hätte

09. November 2019 um 17:44 von IchMeinJaNur

>> Ich wünsche der sPD aus tiefen Herzen Wahlergebnisse um die 3,5 %! <<
.
Ich wünsche der sPD etwas mehr. Allerdings 4,9 % würden reichen.

Ein Kasperl Theater eigenartiger

Güte. Da stehen sie, lachen und klatschen, sollen sie doch Politik machen. Aber die Wirkung ist ein Witz, seit Monaten ziehen sie durch D, Gott schütze uns vor diesen Memmen. Im politischen Tagesgeschäft....Versager mit Ansage.

13:11 von NeutraleWelt ... ausgerechnet die einzige...

wirklich abweichende Meinung und ich würde so gern zustimmen, kann das aber leider nicht. Wer die Elbe ausbaggern lässt, kann kein "Realist" sein, auch wenn man ihn für einen Tatmenschen ausgeben kann.
Scholz ist beim besten Willen keine Wahl die an Innovationskraft über Frau Nahles hinaus reicht und genau das hätte die SPD gebraucht und das ohne den jungen Herren Kühnert und seine getreuen zu beschädigen - genau das wird aber so vermutlich nicht passieren.
Nichts gegen das genannte Team, aber Scholz ist nicht der Mann der Stunde, ob die Dame das auswetzen kann, vermag ich nicht einzuschätzen.

@12:39 von Ist Wahr

"Von einer sozialistischen Arbeiterpartei über die Tragödie zur Komödie und weiter geht es mit der Farce in die Postmoderne: die SPD ist nun eine Telenovela."

Herrlich, der könnte von Volker Pispers sein.

@12:53 von eine_anmerkung

Klar freut das die Unterstrich AfD Jünger hier.

Das Tragische an der sPD und dem Untergang ist jedoch dass die sPD bislang eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Rechtsremismus gespielt hat.

Ich war immer nur notgedrungen sPD Wähler, erst um Strauss zu verhindern, dann Kohl.

Aber ich möchte nicht das Schicksal M. Niemöllers teilen.

"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."

um 17:35 von Ingo hamann

So ist die SPD nicht mehr zu retten! Heute vor 30 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen und die SPD muss nun eine zweite Mauer zu Fall bringen, sonst ist es wirklich um sie geschehen.

Ist die SPD noch zu retten?

Ich glaube nein!
Da werden von der SPD-Spitze irgendwelche "Paare" vorgestellt von denen mann nicht weiß warum diese Paare zusammengefunden haben und ob Sie überhaupt zusammen passen und zusammen arbeiten wollen. Diese "Paare" wurden wochenlang durch die Republik geschippert um für sich zu werben.
Dann die erste Klatsche: gerade mal um die 50% der wahlberechtigten Mitglieder gibt Ihre Stimme ab. Das spricht nicht für ein großes Interesse der Basis an den Paaren, bzw. ist das generelle Vertrauen in diese Kandidaturen wohl sehr mäßig. Nicht nur die Wähler der SPD werden permanent verprellt sondern auch die eigene Basis.
Mann muss bestimmte Dogmen einfach mal aufgeben und Demokratie "leben"!
Dennoch "Alles Gute" für die Zukunft. Eine komplett neue Spitze an der SPD wäre vielleicht ein Impuls für einen Neustart.

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