Ihre Meinung zu: UFO droht Lufthansa mit weiteren Streiks

8. November 2019 - 16:40 Uhr

Der zweitägige Streik der Lufthansa-Flugbegleiter ist noch in vollem Gange, da droht die Gewerkschaft UFO bereits: Ohne Ergebnisse bei Gesprächen am Wochenende könnte der Arbeitskampf am Montag weitergehen.

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Kommentare

UFO droht Lufthansa mit weiteren Streiks....

So geht ein Arbeitskampf.Entschlossen für die Interessen der Lohnabhängigen.
Kein geschmeidiges Ko-Management.Da können sich andere Gewerkschaften von UFO eine Scheibe abschneiden.

Find ich gut

Wenn jetzt den Fluglinien die Kunden weglaufen werden Flüge abgebaut, das kommt der Umwelt zu gute.

Gut, dann braucht man auch weniger Flugbegleiter, aber da die Bahn ja ausgebaut wird braucht man ja bald auch wieder mehr Zugbegleiter.

Fürs Klima ist der Streik prima....

Völlig absurd

Dieser Streik ist völlig absurd. Wenn man sich die Forderungen der UFO anschaut und mit dem Schaden vergleicht ( pro Streiktag entsteht der LH ein Schaden von 10-20 Mio. €) steht das in keinem Verhältnis. Wenn man unbedingt Arbeitsplätze in Deutschland vernichten möchte dann weiter so liebe Gewerkschafter. Aber ob das im Interesse der Mitarbeiter ist ? Aber um die geht es ja auch nicht wirklich sondern wie so oft lediglich um Machtverhältnisse!

Reichtum nur für wenige?

Wenn in Deutschland 40 megareiche Personen zusammen soviel Besitz & Vermögen - was sich ständig vermehrt - haben wie 40 Millionen Menschen zusammen - die immer ärmer werden, dann müssen doch logischerweise Streiks und ähnliches immer weitergehen.
Das "Schweigen der Lämmer" sollte nicht durch noch mehr verfeinerte Manipulationsmethoden gesichert werden können.
Gute Aufklärungslektüre übrigens: 'Warum schweigen die Lämmer?' von Prof. Rainer Mausfeld.

17:31 von Bond-007

haben sie ein Problem damit
ob der Aldi 4 oder 40 Mrd hat
wenn ich mir meinen Daimler leisten kann 2 Fernreisen im Jahr
den Arztbesuch und nen vollen Kühlschrank
kann der wegen mir 400 Mrd haben

@Rheingau

Ich weiß ja nicht, ob die Gewerkschaft erst die Forderungen gestellt und dann erst gestreikt wurde oder direkt. Ersteres wäre in Ordnung, letzteres nicht.

Nicht nur die Gewerkschaften

handeln unverantwortlich, sondern auch die Mitarbeiter die sich dafür missbrauchen lassen. Sie sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen. Lufthanseaten verdienen schon gut, aber mit ihrer Unersättlichkeit werden sie noch ihren Arbeitsplatz zerstören.

Dummheit

Wenn man über Jahre die Menschen verprellt die die Arbeit machen, muss man sich nicht wundern wenn Diese sich wehren. Früher waren die Mitarbeiter bereit alles für das Unternehmen zu geben, heute werden Kunden mit einem Achselzucken abgewiesen. In der Lounge der Business Class gibt es kleingeschnittene Wiener Würstchen mit Ketchup. Ich glaube amerikanische Unternehmens Kultur passt nicht nach Deutschland wo Mitarbeiter noch selber denken können.

@ Bond 007

Wenn ich jedem Mitbürger eine Million Euro Schenke, wären nach Ihrer Definition immer noch viele Arm.

Armut in Deutschland ist nur noch relativ zu bemessen, wirklich arm sind nur wenige. Trotz Tafeln etc.

Dies als Anlass für einen Streik herzunehmen, gerade bei einem Unternehmen das Vergleichsweise gut bezahlt, ist schlicht lächerlich. Der Streik hilft keinem anderen weiter, außer der Gewerkschaft die damit Ihre Existenz rechtfertigt.

re jadawin1974

"Wenn jetzt den Fluglinien die Kunden weglaufen werden Flüge abgebaut, das kommt der Umwelt zu gute."

Woher haben Sie denn, dass den Fluglinien die Kunden weglaufen?

Ein paar verliert die Lufthansa, die fliegen dann mit Air France oder KLM.

An beide Seiten: kehrt an den Verhandlungstisch zurueck!!

In der Sache bleibe ich nach wie vor auf meiner Position, dass ich von beiden Seiten - sowohl von der Ufo als auch von der Lufthansa - konstruktive, ehrliche und ernsthafte Gespräche bei dieser Schlichtung erwarte. Und ich erwarte ernstafte belastbare Ergebnisse bei dieser Schlichtung!!

Von daher an beide Seiten:
kehr an den Verhandlungstisch zurueck!! Lösungen gibt es NUR am Verhandlungstisch!

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/lufthansa-streik-263.html

Auch für die Lufthansa-Spitze und die Gewerkschaft UFO wird das Wochenende anstrengend: Sie wollen dem Vernehmen nach am Sonntag beraten, ob sich mit einer Schlichtung der zähe Tarifkonflikt für die 21.000 Lufthansa-Flugbegleiter noch lösen lässt. Beide Seiten vereinbarten erst einmal striktes Stillschweigen. Man brauche Vertraulichkeit, um schwierige juristische Fragen auszuräumen, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Irrglaube

Als einer der bösen Streikenden kann ich allen Unionbashern nur raten, sich BITTE besser zu informieren: wir streiken, weil wir von der Geschäftsleitung erwarten, dass vier Jahre alte Schlichtungsvereinbarungen ENDLICH umgesetzt werden und die Rekordgewinne der letzten Jahre sinnvoll investiert werden, anstatt immer weiter an der Kostenschraube zu drehen um die Gewinne weiter zu maximieren! Und ja, auch für eine Anhebung unserer Spesen und Zulagen, die der Preisentwicklung Rechnung trägt, anstatt irgendwelche Controling-Firmen damit zu beauftragen, Wege zu finden, wie Sie als Kunde gleiches Geld für ein Produkt bezahlen, das qualitativ immer schlechter wird! Ja ja, die bösen Flugbegleiter...

Ohne Rücksicht auf die Flugkunden

Die Flugbegleiter wollen mehr Zuschläge und höhere Spesen...gut...aber dafür müssen sie auch Rücksicht auf die Flugreisenden nehmen...diese sind nicht ihre Geiseln, sondern auch sie haben ein Recht, ihre Reise antreten zu können. Die UFO-Flugbegleiter sind im Lufthansa-Konzern nur ein Drittel aller Flugbegleiter...der LH-Vorstand darf sich im Interesse aller Mitarbeiter von dieser Teil-Gruppe trotz ihrer Drohungen nicht erpressen lassen. Wer nun, bevor am Wochenende verhandelt worden ist, schon verkündet, weiterzumachen mit dem Streik, handelt verantwortungslos.

Star Alliance? Nein Danke!

Ich habe jedes Jahr ca. 100 Flüge. Seit dem Streik-Drama um Germanwings, Eurowings und Lufthansa, vermeide ich die Star Alliance und verzichte auf den 4jährigen Goldstatus. Ich fliege lieber via UAE und bin sicher vor den Streikenden. Dabei sind mir die 3 Stunden Extrareisezeit = Sicherheit es Wert .

und wie sagte Nicki Lauda

als Chef von Lauda Air
....Ich habe die schönsten Stewardessen beim niedrigsten Lohn.!

@Sisyphos3 (21:40): Lauda-Motion ist jetz Ryanair!

@ Sisyphos3

Und genau dass von Nicki Lauda nennt man Ausbeute!!

und wie sagte Nicki Lauda
als Chef von Lauda Air
....Ich habe die schönsten Stewardessen beim niedrigsten Lohn.!

Darauf sollte der gar nicht stolz sein sondern sich schämen. Denn Verstoß gegen das Mindestlohngesetz sollte strafbar sein. Denn ich denke mal, dass es auch in Österreich - Laura-Air gehörte Österreich, ist aber inzwischen verkauft - einen Mindestlohn gibt. Und soll ich Ihnen sagen, welche Dump-Line diese Lauda-Motion inzwischen uebernommen hat??
Richtige Antwort: Ryanair!

https://tinyurl.com/y2ro9czp
handelsblatt: Niki Lauda steigt aus – Ryanair übernimmt Laudamotion komplett (29.01.2019 - 13:01 Uhr)

Wien Der irische Billigflieger Ryanair hat alle Anteile von Laudamotion übernommen. Bisher hielt Ryanair 75 Prozent der Anteile an der österreichischen Fluggesellschaft, die Niki Lauda Holding die restlichen 25 Prozent.

Hier ein kleiner Tipp fuer Ufo wie man mit solchen Dumpern umgeh

Außerdem hier fuer Ufo mal ein kleiner Tipp wie die Gewerkschaften in Belgien die Ryanair plattgemacht haben:

https://tinyurl.com/y5qw47ud
vrt.be: Belgiens Gewerkschaften einigen sich nach 2 Jahren mit Ryanair (Mo 25 Feb 16:37)

Die Gewerkschaften in Belgien haben sich nach 2 Jahren sozialer Konflikte mit der irischen Billigflug-Gesellschaft Ryanair auf ein allumfassendes Sozialabkommen geeinigt, das alle Personalbereiche betrifft. Die Gewerkschaften sind hochzufrieden.

„Sahnehäubchen“

Vor allem an den belgischen Gewerkschaftlern biss sich O’Leary die Zähne aus. Sie bekamen, was sie rund zwei Jahre lang forderten: Einerseits muss Ryanair in Belgien belgisches Arbeitsrecht anwenden und nicht das irische, wie bisher. Andererseits darf es am Standort Belgien keine soziale Diskriminierung innerhalb des Personals mehr geben. „Das ist das Sahnehäubchen“, so die Gewerkschaften: „Die Aktionen im vergangenen Sommer waren entscheidend.“

@landart

Soweit mir bekannt ist streiken ein Recht, welcher per Gesetz an die Arbeitnehmer gegeben wurde. Nun ist das so, das LH die Sorge zu tragen hat und auch zu entschädigen, wenn Sie sich si große Sorgen um die Fluggäste machen. Was mich stutzig macht ist, das man in keinem der Artikel erfährt, wieviel den diese streikenden Mitarbeiter verdienen, damit man sich mal ein ungefähres Bild davon machen kann.

@ Demokratieschue...

Sie kopieren hier laufend Nachrichten hin aus anderen Medien, drag and drop. Glauben Sie, dass wir andere Foristen nicht in der Lage sind, dort direkt nachzulesen, wo Sie kopieren?

Ich sage verdammt nochmal

setzt euch endlich an den Tisch und verhandelt über einen gerechten Lohn.Das sage ich als IG Metaller.

@ born in stasi-land (22:40): sowas wäre eine Lösung mit LH

hi born in stasi-land

Was regen Sie sich auf?? Ich will damit darauf raus, dass Ufo sowas doch auch mit Lufthansa hinbekommen könnte. Sowas könnte doch eine Problemlösung sein. Das wuerde auch faire Löhne und so weiter beinhalten.

Denn was diese belgischen Gewerschaften hinbekommen haben, sollte Ufo doch auch hinbekommen können.

Gruß zurueck.

@ schiebaer45 (22:59): vollumfänglichste Zustimmung

hi schiebaer45

exakto. Vollumfänglichste Zustimmung. Und da wäre so ein Sozialabkommen wie es diese belgischen Gewerkschaften hinbekommen haben, doch ein Lösungsanwatz fuer Ufo mit Lufthansa.

Von daher wie Sie ganz richtig schreiben:

setzt euch endlich an den Tisch und verhandelt

Ich hoffe auch, dass es zu einer Schlichtung kommt mit belastbaren Ergebnissen.

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