Ihre Meinung zu: Gouverneurswahl in Kentucky: Schlappe für Trumps Republikaner

6. November 2019 - 9:42 Uhr

Die Gouverneurswahl in Kentucky sei auch eine Abstimmung über ihn, so US-Präsident Trump. Die Nachrichten von dort dürften ihn daher kaum freuen. Denn Sieger in dem zutiefst republikanischen US-Staat ist offenbar ein Demokrat.

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Kommentare

Wahlen in den USA?

Das ist eine klare Niederlage der US Republikaner. Noch ist die kommende Bundeswahl nicht verloren!

Umkehrschluss

Mischt sich die TS in den Wahlkamf in den USA ein mit ihren einseitigen berichte ? Oder wirft man das Russland jetzt vor wie heute bei England ?

Congratulation, Mr. Andy

Congratulation, Mr. Andy Beshear! Möglicherweise wird man das im Rückblick als eine entscheidende Niederlage Trumps kurz vor seinem politischen Aus werten. Dann kann das Land endlich wieder aufatmen und mit der Aufarbeitung der Phase eines Immobiliensohnes, TV-Show-Moderators und charakterlichem Narzissten ud Spalters im White House beginnen. Es gibt viel zu tun in der Posttrumpära.

Nur eine Etappe

Mag sein, dass die Demokraten hier einen Achtungs-Erfolg erhalten haben. Die Demokraten geben sich richtig Mühe, das Impeachment zu unterfüttern - das ist gut und richtig, um diesen infantilen, unberechenbaren und zerstörenden Präsidenten zu Fall zu bringen. Es wird aber nichts nutzen, wenn die Demokraten KEINE ALTERNATIVE als Präsidentschafts-Kandidaten haben. Da sieht es mau aus: Mit einem weiteren uralt-Milliardär werden sie die Wahl nicht gewinnen. Und leider ist das Präsidenten-Geschäft halt auf viel Geld von "Privaten" angewiesen. Das sind meist Lobby-Verbände, die nach der Wahl die eine oder andere "Gefälligkeit" zurückerwarten. Zum Glück sind Wahlspenden aus dem Ausland in D. verboten - in England und wahrscheinlich Amerika nicht. Aber das System der Parteispenden ist in allen Ländern undemokratisch und faul, weil im Grunde legale und verdeckte Korruption.

Trump hat die Wahl zu einem Referendum ausgerufen ...

... und deshalb fällt das Wahlergebnis in Kentucky natürlich stärker auf ihn zurück, als wenn er sich in dem Bundesstaat zurückgehalten hätte.

2016 hatte er die Präsidentschaftswahl in Kentucky noch mit einem Abstand von 62% vs. 32 % gewonnen. Umso schwerer wiegt dieses "Referendum" nun für ihn.

Genervt hat die Bürger des Staates, dass es bei allen Auftritten und Kentucky-Tweets Trump's nur um ein Thema ging: um Donald Trump und darum dass die Bürger die "vornehme Aufgabe" hätten, IHN zu unterstützen.

Die Demokraten haben die für diesen Bundesstaat richtige Strategie gewählt: sie haben auf lokale "Brot-und-Butter" Themen wie Healthcare, Bildung und Infrastruktur gesetzt. Fast 50 % für Andy Beshear sind für einen Demokraten in Kentucky ein sensationell gutes Ergebnis.

Strategisch wichtiger ist das Wahlergebnis in Virginia, weil ...

... damit zum ersten Mal seit langem eine "Trifecta" regiert, das heißt ein Gouverneur mit Mehrheiten in beiden Kammern des Parlaments. Mit dieser Mehrheit können die Demokraten nun einen Agenda für

(1) die Ausweitung von Medicaid,
(2) bessere Waffenkontrollen
(3) und ein faires Wahlgesetz

ohne Blockade durch die Republikaner umsetzen.

Mit letzterem erhalten die Wahlbürger Virginia's wieder die Freiheit für repräsentative Wahlen zurück.

Um den Punkt zu verdeutlichen: bei den Wahlen 2017 zum Statehouse von Virginia wählten die Bürger

- die Demokraten mit.... 53,17 %
- die Republikaner mit.. 43.76%

Letztere bekamen jedoch 51 der 100 Sitze.

Diese Verfälschung des Wählerwillens kam zustande, weil die GOP-Mehrheit sich nach dem Census 2010 die Wahlkreise durch "Gerrymandering" extrem parteiisch zurechtgeschnitten hatte.

Nach dem Census 2020 kann die Wahlkreiseinteilung durch die neue Mehrheit dem Wählerwillen entsprechend gesetzlich geregelt werden.

Erfreulich,

aber noch lange kein Grund zu früh zu jubeln. Das Ergebnis ist so knapp wie das berüchtigte Referendenergebnis in UK. Es zeigt, wie sehr Trump und seine "Administation" es verstanden haben, das Land weiter zu polarisieren und intensiv zu spalten. Er nutzt skrupellos alle demagogischen Muster zur Beeinflussung "seiner " Wähler und hat damit den entsprechenden Erfolg. Er tut dies quasi unwidersprochen und an den etablierten Medien mit Twitter vorbei mit diesem, seinem schlagkräftigsten Instrument. Da Twitter seine beleidigenden und den Regeln widersprechenden Tweets -wohl aus Geschäftlichen Überlegungen- nicht kontrolliert und gegebenenfalls löscht, schaltet und waltet er dort, wie es ihm nützlich erscheint.
Und er hat mit seiner Ernennung von Kavanaugh an den obersten Gerichtshof das wichtigste Rechtsgremium zugunsten der republikanischen Hardliner für lange Zeit entscheidend verändert.
Ob die momentanen Erfolge der Demokraten tragfähig sein werden, muss sich erst beweisen.

Das wäre ein schöner...

Schlag ins Gesicht eines, meiner Meinung nach, größenwahnsinnigen Möchtegerndespoten.
Ich drück dem demokratischen Kandidaten beide Daumen, dass sich das Wahlergebnis bewahrheitet.

Spannend

Die Verfassung ist den Amerikaner schon immer sehr wichtig und da dieser Präsident sie so auslegt wie er gerade Lust hat verprellt er scheinbar auch die republikanischen Wähler. Wird spannend wie das weiter geht.

Vote blue, no matter who

In Virginia haben die Demokraten House und Senat gewonnen.
Mit ein Hauptgrund war die ungewoehnlich hohe Wahlbeteiligung und hier liegt der Schluessel fuer die Wahl des naechsten Presidenten der USA. Schaffen es die Demokraten mehr Waehler zu mobilisieren, stellen sie den naechsten Presidenten.
Eine weitere Rolle bei der Wahl gestern spielte neben der Abneigung Trump's und dessen korrupte Machschaften die jetzt oeffentlich werden, gun-control, climate change, LGBTQ rights, und Abtreibung. Alles Themen bei denen die Republikaner noch nicht im 21 Jahrhundert angekommen sind.

Er gilt als unbeliebtester Gouverneur der USA

ob man die Niederlage dann "nur" dem Trump anlasten kann ?

ein ganz anderes Thema
ist eine Gouverneurswahl wirklich so wichtig, darüber in der Art und Weise zu berichten
oder sucht man nur wieder nach etwas dem Trump am Leder zu flicken
so wie der sich aufführt, gäbt's doch da ganz andere Möglichkeiten

Nicht zu vergessen: die Gouverneurswahl in Mississippi ...

… einem der ärmsten Bundesstaaten der USA. Dort gewann in einem Rennen, das spannender war als gedacht, der Kandidat der GOP, Tate Reeves gegen den Demokraten Jim Hood mit 53% zu 46%.

Das besondere an diesem Ergebnis:

Der aufgrund einer Amtszeitbegrenzung ausscheidende bisherige Amtsinhaber, der Republikaner Phil Bryant hatte in 2015 mit 66,38 % zu 32,5 % gegen seinen demokratischen Herausforderer noch haushoch gewonnen.

Die Erosion der GOP-Wählerbasis in Virginia, Kentucky und Mississippi ist ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen zumindest keine Ermutigung für die Republikaner. Nur mit den radikalisierten Stammwählern und ohne ausreichemde Unterstützung in der Mitte bei den „Independents“ sind Wahlen schwer zu gewinnen.

Ein Jahr ist lang und deswegen sind die Präsidentschaftswahlen 2020 nach wie vor offen.

Die Wahlnacht vom 5. November 2019 gibt den Demokraten Rückenwind.

06. November 2019 um 09:53 von tias

"Mischt sich die TS in den Wahlkamf in den USA ein mit ihren einseitigen berichte?"

Sie deuten eine Berichterstattung über Wahlergebnisse in politische Einmischung um. Warum?
Die TS berichtet darüber, weil es hier um unerwartete Ergebnisse geht. Da gibt es vergleichbare Berichte über die Demokraten wenn das bei denen Eintritt.
Überraschend ist zum Beispiel auch die für Trump Verhältnisse moderate Reaktion auf das Ergebnis. Dass er seiner Meinung nach trotzdem der Größte ist, obwohl er die Wahl zu einer Kampfabstimmung um ihn selbst gemacht hat und somit verloren hat, ist allerdings keine Neuigkeit, sondern erwartbar.

Gratulation an die Demokraten

Auch von mir Gratulation an die Demokraten, dass sie die Republikaner-Hochburg geholt haben. OK, das Ergebnis ist zwar knapp aber die Republikaner haben eindeutig verloren. Das sollten die Republikaner auch einsehen. Der Wind dreht auch in den USA, genauso wie bei uns.

Die Zeiten der Republikaner sind - genauso wie die Zeiten der Union bei uns - ein fuer alle Male vorbei. Und die SPD, die Linken, die Gruenen, die FDP, die Tierschutzpartei, die Ökologisch-demokratische Partei und die Piratenpartei sind einfach die Zukunft.

@Gassi 9:58 - Ausländische Wahlkampfspenden sind in den USA ...

... gesetzlich verboten.

"Zum Glück sind Wahlspenden aus dem Ausland in D. verboten - in England und wahrscheinlich Amerika nicht " .

Darüber wacht die - von Trump allerdings in die Unterbesetzung gedrängte - Federal Election Commission (FEC).

Was die Präsidentschaftskandidaten der Demokraten angeht:

- diese Vorwahl ist noch lange nicht entschieden, auch wenn Joe Biden im Moment an der Spitze des Feldes liegt

- Milliardär ist er auch nicht. Seine Steuererklärungen liegen der Öffentlichkeit vor.

Jeder der demokratischen Kandidaten ist Trump in punkto

- Integrität
- Sachverstand und kognitive Kapazität

um Längen voraus.

Die Vorwähler und später alle Wähler haben letzlich das Wort dazu.

@andererseits: Das politische "Aus" für Trump kann nur über ...

... seine (noch offene) Abwahl im November 2020, nicht aber durch ein Impeachment herbeigeführt werden.

Auch wenn es keine Zweifel geben kann, dass Trump weder die persönliche noch die fachliche Qualifikation für das anspruchsvolle Amt des US-Präsidenten mitbringt: die REALE Situation, insbesondere die Machtverhältnisse im Senat, schließen ein Impeachment aus.

Selbst wenn - und auch das ist zweifelhaft - einige wenige GOP-Senatoren dem Impeachment zustimmen, wird es in diesem Kongress nicht für eine 2/3 Mehrheit reichen.

Wahlergebnisse wie in Virginia und Kentucky lassen zwar bei der GOP die Lichter flackern, aber von einer "Untergangsstimmung", die einer Umbesinnung in dieser Frage vorausgehen müsste, ist sie meilenweit entfernt.

09:53, tias

>>Umkehrschluss
Mischt sich die TS in den Wahlkamf in den USA ein mit ihren einseitigen berichte ? Oder wirft man das Russland jetzt vor wie heute bei England ?<<

Sie betrachten einen Bericht über eine Wahl in den USA als Einmischung?

Sie wissen, daß es bei den von Ihnen erwähnten Vorfällen in den USA und GB um den Verdacht geheimer Aktionen ging?

Sie betrachten Berichte von beispielsweise RT über deutsche Innenpolitik als Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten?

Ich nicht.

@Sisyphos3: die Freiheit, Berichte zu lesen ...

... und sie dann als berichtenswert oder nicht zu werten, kann ein Leser nur wahrnehmen, wenn er sie angeboten bekommt. Insofern ist die Frage

"ist eine Gouverneurswahl wirklich so wichtig, darüber in der Art und Weise zu berichten "

müßig.

"oder sucht man nur wieder nach etwas dem Trump am Leder zu flicken"

Der durchsichtige "Trump-Bashing Mythos".

Fakt ist, dass die Berichterstattung in den US-Medien das Thema verständlicherweise an prominenter Stelle erörtert. Insofern darf ein Leser oder Forist eine Berücksichtigung auch in der deutschen Berichterstattung erwarten.

Die "Anlastung" von Niederlagen ist immer dann naheliegend, wenn Trump selbst eine Wahl zu einem Referendum über ihn erklärt hat.

In Wahrheit unterscheiden sich die Demokraten..

..und die Republikaner in den USA nur recht marginal voneinander!

Da es eine Sozialdemokratie in der USA faktisch überhaupt nicht gibt, und die Grünen in den USA eher eine politische Nischenrolle einnehmen, bekämpfen sich im Vergleich zu Deutschland, in der USA der eher liberalere Flügel der CSU (Demokraten) gegen den eher konservativen Flügel der CSU (Republikaner)!

Und aus dem einfachen Grund, WEIL sich diese beiden Parteien eigentlich kaum voneinander unterscheiden, ist der ehemalige(!!) Angehörige der Demokraten Trump heutzutage der republikanische Präsident Trump, weil das Parteienhopping von führenden Parteiendemokraten in den USA absolut NIX ehrenrühriges darstellt!

Mein Gesamtfazit daher:
Ist halt die USA, dort ist halt fast ALLES vollkommen anders, als hier in Deutschland!

re tias

"Mischt sich die TS in den Wahlkamf in den USA ein mit ihren einseitigen berichte"

Die Tagesschau berichtet über das Wahlergebnis, der Wahlkampf ist längst vorbei.

Und wo ist denn die Einseitigkeit?

12:43 von karwandler

Und wo ist denn die Einseitigkeit?

Na das kann ja wohl nicht ihr Ernst sein.

Wenn dieses Ergebnis mal nicht ...

..zu Fake News erklärt wird. Sicher wird Trump Worte finden, die diese Niederlage in einen grandiosen Sieg verwandeln. Statt der Russen müssen jetzt sicher die Isländer als Fälscher im Internet herhalten, schließlich haben die sich ihm "verweigert" ... Shocking! Eskimos kämen auch in Frage, wird deren Lebensraum doch durch die Trumpsche Weisheit und den für ihn nicht vorhandenen Klimawandel und Fracking erheblich gefährdet (ich glaub nicht, dass ich das gerade schreibe :D).
Aber, und das wäre wohl uns allen lieber: die Amerikaner merken was für einem Kobold sie aufgesessen sind, dass wäre mein Favorit.
Sehen wir da einen Regenbogen am Horizont?

Sollte ich jemanden zu nahe getreten sein, bitte ich hier und jetzt bereits um Entschuldigung: es ist so mit mir durchgegangen.

09:53 von tias

Seit wann ist die Berichterstattung eine Einmischung?

Die Seite der Tageschau ist zwar weltweit aufrufbar, aber ich bezweifele, dass sei in den USA eine nennenswerten Einfluss hat.

Selbst wenn dieser Bericht einseitig wäre, würde das höchstens unter freie Meinungsäußerung fallen.

10:19 von Cosmopolitan_Citizen

«Strategisch wichtiger ist das Wahlergebnis in Virginia, weil ... bei den Wahlen 2017 zum Statehouse von Virginia wählten die Bürger … Diese Verfälschung des Wählerwillens kam zustande, weil die GOP-Mehrheit sich nach dem Census 2010 die Wahlkreise durch "Gerrymandering" extrem parteiisch zurechtgeschnitten hatte. Nach dem Census 2020 kann die Wahlkreiseinteilung durch die neue Mehrheit dem Wählerwillen entsprechend gesetzlich geregelt werden.»

Ist der Zuschnitt der Wahlkreise in den einzelnen Bundesstaaten auch die Basis (oder gleich ?) der Wahlkreise bei den Präsidentschaftswahlen?

Kann diesen Zuschnitt jede Regierungsehrheit der Bundesstaaten ("je nach Bedarf") nach jeden Wahlen verändern?

Gibt es nicht (wie in DEU, anderen Ländern) die Vorgabe, dass pro Wahlkreis eine annähernd gleich große Anzahl von Wählern sein muss?

Wie stellt man das in den USA ohne Einwohner-Melderegister überhaupt fest?

Ist ja schon eine äußerst wichtige Gegebenheit beim reinen Mehrheitswahlrecht.

re 12:25 Cosmopolitan_Citizen: Abwahl

>>Das politische "Aus" für Trump kann nur über seine (noch offene) Abwahl im November 2020, nicht aber durch ein Impeachment herbeigeführt werden.<<

Man sollte vielleicht nicht das Eine gegen das Andere aufrechnen.
Zum Einen bin ich mir absolut nicht sicher, dass das impeachment nicht am Ende erfolgreich sein wird. Hängt ab von den weiteren Enthüllungen, die sehr wohl eine Eigenbeschleunigung entwickeln können.

Zum Anderen kann dieses impeachment auch im Fall einer Scheitern an der Senatsmehrheit erfolgreich sein, denn dann kommt es auf die Bewertung dieser Angelegenheit durch die WählerInnen an. Und wenn diese ein impeachment befürworten würden, würden sie gleichzeitig dessen Ablehnung durch den GOP-Senat ablehnen. Nicht gut für die Wahlchancen der Republikaner.

Letztlich geht es um die Glaubwürdigkeit der Republikaner und die ist deutlich am Sinken.
Die aktuellen Wahlen in Kentucky und Virginia können da durchaus als ernstzunehmender Gradmesser dienen.

12:51, Barbarossa 2

>>12:43 von karwandler
Und wo ist denn die Einseitigkeit?

Na das kann ja wohl nicht ihr Ernst sein<<

Dann erklären Sie doch bitte, wo Sie im Bericht, der hier kommentiert wird, Einseitigkeit erkennen.

@Cosmopolitan_Citizen

Das sehe ich genauso. Das Impeachment ist in der Welt der praktischen Politik eher Wahlkampf der Demokratischen Partei in einer völlig polarisierten und miteinander verfeindeten Gesellschaft. Und das Problem der GOP ist ja, dass sie derzeit keine Alternative zu Trump bieten kann, die bei ihren "Hardcore"-Anhängern, die die Vorwahlen entscheiden, mit halbwegs Aussicht auf Erfolg punkten könnte.
Die nächsten Präsidentschafts- und Kongresswahlen sind noch ein ganzes Jahr hin und bis dahin wird noch viel Wasser den Potomac hinabfließen.

Allerdings zeigen diese Wahlergebnisse immerhin, dass Trump bei Wahlen nicht unbesiegbar ist und dass auch dem Rest der Welt vielleicht - vielleicht! - eine zweite Amtszeit erspart bleiben könnte.

@Frank Bröckel: Bei differenzierter Betrachtung ...

... gibt es eine zutreffende Aussage, nämlich

" ...dort ist halt fast ALLES vollkommen anders, als hier in Deutschland "

Dann ist aber die Analogie zur CSU in Deutschland schon ein Widerspruch in sich.

Mal davon abgesehen, dass sich Ihr Kommentar allenfalls marginal mit dem Artikel-Inhalt beschäftigt, doch soviel dazu:

In einer durch das Wahlsystem "erzwungenen" Zwei-Parteien-Demokratie müssen sich Sozialdemokraten und Grüne ihre Plätze unter dem Dach der Demokraten suchen, Libertäre und sozial Konservative in der GOP. Sie sind dort jeweils pluralistischer Teil von innerparteilichen Koalitionen.

Der Unterschied zwischen den liberalen Demokraten und konservativen Republikanern ist deutlich in punkto

- Sozialpolitik
- Finanzpolitik
- Waffenkontrolle
- gleichgeschlechtliche Partnerschaften
- kulturelle Milieus
- Migration

Auch wenn sich die GOP in vielen Fragen unter Trump völlig verleugnen muss.

12:52, H. Hummel

>>Aber, und das wäre wohl uns allen lieber: die Amerikaner merken was für einem Kobold sie aufgesessen sind, dass wäre mein Favorit.<<

Kobold. Guter Vergleich.

Die Weltpolitik wird ja gern mit einem großen, schwerfälligen, schwer zu steuernden Tanker verglichen.

Trump ist ihr Klabautermann. Also ein Schiffskobold, der Unglück ankündigt.

12:58, schabernack

Das Schlüsselwort zur Beantwortung Ihrer Fragen heißt Gerrymandering.

Schlagen Sie das mal nach.

ein erster kleiner schritt...

auf einem wohl langen Weg weg von trump und dessen denkweise. die ja so einige übernommen haben.

das gibt ein wenig hoffung für die zukunft.
wenn es dann so sein sollte das ein 'trump und seinesgleichen' aus den führungspositionen wieder verschwunden sind, kommt der lange harte weg, das wieder gut zu machen und in ordnung zu bringen, was der elefant im porzelanladen mit seinen mittrampeln so alles kaputt gemacht hat..........

...

diese Meldung ist eigentlich egal, seit elizabeth Warren ihr Gesundheits Programm vorgestellt hat, das noch mehr kostet als das von Bernie, hat sie sich selbst ins aus geschossen...

13:02 von fathaland slim

"Dann erklären Sie doch bitte, wo Sie im Bericht, der hier kommentiert wird, Einseitigkeit erkennen."

Na ganz einfach: Trump wird nicht als der Gewinner dargestellt, der er selbstverständlich ist...

tias, 09:53

Mischt sich die TS in den Wahlkamf in den USA ein mit ihren einseitigen berichte ?

Nein, die TS berichtet über bereits erfolgte Wahlen. Auch ist die TS kein Staat oder das Regime eines Staates.

@ 12:41 von Frank von Bröckel

" In Wahrheit unterscheiden sich die Demokraten und die Republikaner in den USA nur recht marginal voneinander! "

Ist das Sarkasmus ??
Beim Waffengesetz, Abtreibung, Klima, Lesben-/Schwule Rechte koennten die Positionen unterschiedlicher nicht sein.

Ich pick jetzt mal das Offensichlichste raus: In Virginia Beach starben im Mai 2019 bei einer Massenschiesserei 12 Menschen. Und was machen die Reps ? Thoughts and praers, aber bloss nichts aendern.

Ds war mit ausschlaggebend, so viel zu Ihrem Kommentar

Gouverneurswahl in Kentucky - Schlappe für Trump

Kentucky ist zwar eigentlich einer der klassischen Staaten mit Mehrheit der Republikaner, doch im Gegensatz zum Swing-State Virginia ist eine Nachwahl nicht 1:1 dasselbe wie die US-Wahl 2020 im November. Der Sieg der Demokraten in Kentucky zieht nur die Frage nach, wieso dieser Sieger bei den Demokraten in Washington unter dem Teppich gekehrt wird gegen Trump und stattdessen immer dieselben Namen als Kandidaten auftauchen.
Aber die Antwort ist einfach: die Demokraten verbrennen im Augenblick die meiste Energie für ein Verfahren statt für das Feuer in California.

2020 gewinnt Trump sowieso

Ein gemäßigter Kandidat der Demokraten wie der Wahlsieger in Kentucky hätte bei der Präsidentschaftwahl sehr gute Chancen.

Die Demokraten werden jedoch einen linken und damit in den USA unwählbaren Kandidaten aufstellen.
Trump bleibt also bis Januar 2025 im Weißen Haus.

@Cosmopolitan_Citizen

Danke für diesen ruhigen, den Blick für die wichtigen Details und den Umfang des Ganzen öffnenden Stil, mit dem Sie hier so manch festgebackene Scholle mit Sauerstoff versorgen. Das hilft tatsächlich spontan, das Drohende, das sich in der Zombifizierung vieler Gesellschaften abspielt im Sinne einer verrohenden und beisswütigen, auf ein "Geburtsrecht" auf stetig wachsenden Wohlstand insistierende zunehmende Anzahl von ""Unzufriedenen" in jeglicher Hinsicht, nicht mehr ganz so bedrohlich zu sehen. Speziell in den USA, wo Trump eher eine Entwicklung anzeigt und sie katalysatorisch bewegt und nutzt, sind nüchterne Einblicke wie die Ihren so wertvoll. Danke nochmals

@Schabernack: Virginia und die Wahldistrikte (1)

"Ist der Zuschnitt der Wahlkreise in den einzelnen Bundesstaaten auch die Basis (oder gleich ?) der Wahlkreise bei den Präsidentschaftswahlen?

Nein, aber indirekt für die Wahlen zum US-Kongress. Wenn Gerrymandering der lokalen Statehouse/Senate Wahlkreise dazu führt, dass die lokale trifecta einer Partei gefördert wird, hat sie Einfluss auf den Zuschnitt auch der Wahlkreise für das US-HoR.

"Kann diesen Zuschnitt jede Regierungsehrheit der Bundesstaaten ("je nach Bedarf") nach jeden Wahlen verändern?

Nur jeweils nach einem alle 10 Jahre stattfindenen Census und einer Neubewertung der Einwohnerzahl/Kongesssitze eines Bundesstaates. Durchregieren kann eine Partei nur mit einer trifecta. Ansonsten wird der Prozess oft durch ein Veto blockiert.

Für die Präsidentschaftswahl ist die Anzahl der Elektoren wichtig, die sich aus der Zahl der US-Repräsentanten des Staates plus der zwei Senatoren errechnet.

@Schabernack: Virginia und die Wahldistrikte (2)

"Gibt es nicht (wie in DEU, anderen Ländern) die Vorgabe, dass pro Wahlkreis eine annähernd gleich große Anzahl von Wählern sein muss?

Dazu gibt es Vorgaben in den jeweiligen Verfassungen der Bundesstaaten, die der Idee nach eine Gleicheit von Wahlberechtigten und den Ausgleich von Verteilung der "rassischen" Merkmale vorsieht. Aber die "Interpretationsfreiheiten" dazu sind groß und die GOP hat das Gerrymandering geradezu professionalisiert.

Hinzu kommt das fatale Urteil das kürzlich vom SC erging, nachdem sich die Union nicht in die Beurteilung von Gerrymandering der Bundesstaaten einmischt, weil das Sache der lokalen SCs sei.

"Wie stellt man das in den USA ohne Einwohner-Melderegister überhaupt fest?

Indem Wähler sich für Wahlen jeweils in ihrem county registrieren und in das Wahlregister des Staates aufgenommen werden.

Viel hat Herr Trump bislang

Viel hat Herr Trump bislang nicht für sein Volk erreicht. Der Arbeitsmarkt sprang schon nach der Wirtschaftskrise bei Obama an, die Pflichtkrankenversicherung wird mittlerweile für die die US Amerikaner erschwinglicher. Die Mauer an Mexikos Grenzen steht noch nicht, das einzige was ihm gelungen ist, das Nafta Abkommen ist reformiert. Wo ist da USA First Herr Trump, wenn man um sich herum nur Baustellen schafft, die allmählich mehr zu Belastung werden und nur Unfrieden in der Welt schüren, siehe China, Iran, Syrien oder Russland. Dazu die erpresserischen Handlungen gegenüber Europa, wie lange werden die es sich gefallen lassen.

13:08, Cosmopolitan_Citizen

Vielen Dank für Ihre anschauliche Erklärung des Parteiensystems der USA.

Für einen Deutschen kann das schwer verständlich sein, denn das, was in den USA unter einer Partei verstanden wird, hat wenig mit unseren Programmparteien zu tun.

US-Amerikaner stehen ebenso verständnislos vor unseren Parteien.

Weltgeschichte

Man muß sich schon mal Gedanken gemacht haben, wie dieser "Zwischenfall" einst im Geschichtsbuch der Welt zur Ruhe kommt in hilflosen Versuchen, in Worte zu fassen, was man lieber verschwiegen hätte. Oder besser noch: Trump in Beton über Abe Lincoln auf den Mount Rushmore geklatscht. Eine Schande für die Menschheit, wenn sie das überlebt hat. Aber die unaufgeregte Arbeit in wichtigen Teilen derer, die Trump und seine dunkle Corona unter Druck setzen und immer das Gesetz im Blick behalten, das gibt mir Hoffnung.

@Gelenkte-Dem: Ist eine Glaskugel und das ...

... eigene Wunschenken die Grundlage für diese weit in die Zukunft gehende "Prognose", oder gibt es dafür auch eine sachliche Begründung ?

Fakt ist, dass z.B. Bernie Sanders in wichtigen Battleground-Staaten in Umfragen vor Trump liegt. Antikapitalistische Reflexe sind gerade im Rustbelt mehrheitsfähig. Aber dort liegen nicht die einzigen Swing-States.

Das Thema Wiederwahl/Abwahl lässt sich nicht mit ausgelutschen Worthülsen wie "zu links" für die USA begründen, sondern mit einem ganzen Portfolio von Faktoren.

Sanders wird nicht der Kandidat, Warren vielleicht. Weitere Kandidaten kommen nach vorne, wenn sie die Wähler Ausgescheidener aufnehmen. Das WER ist noch völlig offen.

Die Wahl 2020 wird eng und sie wird vermutlich wieder auf die letzten Meter entschieden.

13:11 von fathaland slim

«Das Schlüsselwort zur Beantwortung Ihrer Fragen heißt Gerrymandering.
Schlagen Sie das mal nach.»

Was für ein antiquierter Unsinn, dieses Gerrymandering.
Demokratietheoretischer Tiefschlag weit unter die Gürtellinie.

"Oppositions-Kandidaten-Aufeinanderhetzung" in einem Wahlkreis, und "Knast-Gerrymandering" … sind ja eher Monty Phyton. Als dass sie dort politische Realität sein sollten, wo Demokratie auf der Flagge steht.

(Völlig) Undurchsichtiges Parteien-Geschacher, das ja wohl auch regelmäßig alle 10 Jahre die Obersten Gerichte der Bundesstaaten + den Supreme Court beschäftigt.

"Gar nichts gegen Traditionen". Aber auch den Abgeordneten in den USA müsste (muss) doch daran gelegen sein, derartigen "wilden" Auswüchsen beim Gerrymandering mal einen Riegel vorzuschieben.

Letztendlich sorgt es für Dauerstreit. Und stetige Unzufriedenheit bei der Partei + deren Wählern, die eine beliebige Wahl verloren.

Maybe after Trump the time has come …

06. November 2019 um 12:58 von schabernack

"Kann diesen Zuschnitt jede Regierungsehrheit der Bundesstaaten ("je nach Bedarf") nach jeden Wahlen verändern?"

Es gibt eine Kommision, ein Prozess und Regeln. Es heißt aber, dass die Republikaner seit langem die Auslegung der Gebiete festlegt. (Was man durch das Wahlergebnis der letzten Präsidentschaftswahlen zumindest auch vermuten könnte.)

"Gibt es nicht (wie in DEU, anderen Ländern) die Vorgabe, dass pro Wahlkreis eine annähernd gleich große Anzahl von Wählern sein muss?"

Natürlich, nur die Grenzen dieser Wahlkreise kann man verschieben bis es passt. Es gibt Regeln, aber die werden auch gerne großzügig ausgel

"Wie stellt man das in den USA ohne Einwohner-Melderegister überhaupt fest?"

In den USA muss man sich registrieren um Wählen gehen zu dürfen. Nicht jeder wird zugelassen.

Das Regelwerk dazu wird sicherlich irgendwo im Netz zu finden sein. Bei und gibt es übrigens auch Gerrimandering und es wird auch politisch benutzt. Die Regeln dazu kenne ich auch nicht genau.

.tinchen

Was wollen Sie, die wirklich extrem mächtige Waffenlobby NRA hat in den USA beide(!!) großen Parteien in ihrer Hand, nicht nur die Republikaner!

Und da die beiden großen Parteien in den USA heutzutage tatsächlich NOCH echte Volksparteien sind, gibt in den anderen von Ihnen hier aufgeführten Streitpunkten einzelne(!!) Abgeordnete in den jeweiligen Parteien, die sich GENAU in diesen Angelegenheiten auch besonders engagieren, aber was jedoch ausdrücklich NICHT als Einheitsmeinung aller Parteimitglieder dieser Parteien verstanden werden darf!

Daher mein Fazit:
In der USA ist halt faktisch alles vollkommen anders als hier in Deutschland, UND Einheitsmeinungsparteien sind WEDER die Demokraten, NOCH die Republikaner!

Oder vereinfacht ausgedrückt:
10 Republikaner + 10 Demokraten= 30 vollkommen unterschiedliche Meinungen!

Sind halt die USA!

@Robert Wypchlo

"...die Demokraten verbrennen im Augenblick die meiste Energie für ein Verfahren statt für das Feuer in California"

Schön daß Sie das so keck ansprechen. Helfen Sie mir nach, wenn ich zu diesem Thema was verpasst habe. Vom POTUS, dem Fürsten über alle US-Amerikaner, hat man außer Häme und Schimpftiraden noch nicht viel gehört von väterlicher Sorge um California. Hat wohl dort keinen Golfplatz oder größeres Hotel. Sie sollten mal ein bißchen reflektieren über wichtige Dinge wie Verantwortung und Macht.

@ Cosmopolitan_Citizen

Vielen Dank für die detaillierten Erläuterungen zu meinen Fragen.

Bisher dachte ich immer, das Wahlrecht in Japan sei das komplizierteste der großen Demokratien weltweit.

Nun weiß ich es besser, dass es nicht das in Japan ist …

@Robert Wypchlo 13:14 - Einfache Fragen und einfache ...

... Antworten.

(1) Es gab in Kentucky eine reguläre Gouverneurswahl (und für viele andere Wahlämter), aber keine Nachwahl.

(2) Andy Beshear wird nicht "unter den Teppich gekehrt" sondern er hat sich einfach nicht als Kandidat für das Präsidentenamt gemeldet. Schließlich wollte er Gouverneur von Kenutcky werden.

(3) DIE Demokraten als Partei sind nicht für die Löschung der (auf Bundesland wütenden) Wildfeuer in California zuständig. Das ist die Regierung des Bundesstaates sowie die Bundesbehörden. Die werden nach Trump's Vorschlag zur Vorbeugung "den Wald ausfegen".

(4) Die Frage, ob ahndungswürdige Verstöße des Präsidenten gegen die Verfassung vorliegen, ist nicht davon abhängig, ob irgendwo Feuer brennen. Entweder es gab sie, dann müssen sie nach Erfordernissen des Rechtsstaates geandet werden. Oder es gab sie nicht. Das kann nur mit einem Untersuchungsverfahren festgestellt werden. Alles andere wäre Opportunismus.

@Feo - Wahlen in den USA?

Viel US Republikanische Abgeordnete und Senatoren , haben schon angekündigt,
dass sie bei den nächsten Wahlen (Trump Effekt) nicht mehr zur verfügung stehen.
Ob die neuen Trump willfähigen Nobodys bei den Wähler auch ankommen ?

Tias 9.53 Uhr

Wo bitte hat sich die TS mit diesen Artikel in den Wahlkampf in den USA eingemischt und wo ist der Artikel bitte einseitig?

Es werden über Wahlergebnisse und die Reaktion, z. B. Dass der rep. Gouverneur von Kentucky diese nicht anerkannt.

Neutraler geht es doch nun kaum. Die Rechnung 1+1=2 ist ja weder Wahleinmischung noch einseitig.

Ihnen mag das Ergebnis der Wahl missfallen, ändert aber nix am bisherigen Stand der Stimmauszählung.

06. November 2019 um 13:15 von Gelenkte-Dem-DE

"Die Demokraten werden jedoch einen linken und damit in den USA unwählbaren Kandidaten aufstellen."

Wen denn wenn man fragen darf? Wird jetzt Biden als Ultralinker umdefiniert, der er nicht ist? Oder schauen sie auf Sanders, dessen Kandidatur ich für unwahrscheinlicher halte als bei der letzten US Wahl (insbesondere, da er noch älter als Trump ist und mit gesundheitlichen Problemen in letzter Zeit zu kämpfen hatte)?
Bin neugierig.

@teachers voice: Freundlicher und sachlicher, aber ...

... entschiedener Dissens in dieser Frage der Impeachment-Wahrscheinlichkeit zwischen uns.

(1) keiner der in 2020 zur Vorwahl und dann zur Wahl antretenden GOP-Senatoren
wird sich einem Impeachment anschließen. Es wäre politischer Selbstmord bei einer Trump hörigen Basis.

(2) Selbst wenn sich eine merkliche Anzahl der über die Basis hinausgehenden Zahl von gemäßigten Wählern der GOP von Trump abwenden würde (aufgrund der Impeachment-Erkennisse) gibt es an der Brandmauer von (1) für die Senatoren kein vorbei.

@OlliH

Naja das bedeutet noch nichts, auch wenn Mr.Trump das für so wichtig deklarierte, trotzdem kann er wieder Präsident werden und das wird denke ich so kommen. Es kommt ja auch drauf an, wer gegen ihn antreten wird und ob unbedingt besser. Ein Heilsbringer war Obama auch nicht, der hat nur ein soziales Gesundheitssystem erarbeitet, ansonsten nur gute Figur beim Tanz mit Frau gemacht, weder Guantánamo geschlossen, noch die Drohnenkriege vernachlässigt eher hochgeschraubt. Mr. Trump will ja hingegen Soldaten aus den Krisengebieten zurück ziehen, hat er ja in Syrien, vielleicht folgt auch Afghanistan und das finde ich richtig.

@fathaland slim

Ich denke die US Amerikaner müssen unsere Parteien auch nicht verstehen. Die haben ehe kein Wahlrecht hier und Angst erpresst zu werden brauchen die auch nicht.

14:01, Cosmopolitan_Citizen

>> DIE Demokraten als Partei sind nicht für die Löschung der (auf Bundesland wütenden) Wildfeuer in California zuständig. Das ist die Regierung des Bundesstaates sowie die Bundesbehörden. Die werden nach Trump's Vorschlag zur Vorbeugung "den Wald ausfegen".<<

Das werden sie natürlich nicht. Denn in den zuständigen Behörden sitzen, im Gegensatz zum Oval Office, Menschen, die mit der Problemlage vertraut sind und einen Wald nicht mit einem Golfplatz verwechseln.

Wer (nicht nur) die kalifornischen Wälder kennt, der weiß, daß ein Besen dort fehl am Platze ist.

@ 13:49 von Frank von Bröckel

"...In der USA ist halt faktisch alles vollkommen anders..."
Ja, volle Zustimmung.
Drum fuehle ich mich hier manchmal like an Englishman in New-York. :-)

Kentucky - ein Reinfall für Trump

Die Ergebnisse werden solange angefechtet, bis es passt.

Am 06. November 2019 um 09:53 von tias

"Mischt sich die TS in den Wahlkamf in den USA ein mit ihren einseitigen berichte ?"

Inwiefern ist eine Berichterstattung eine Wahleinmischung?

"Oder wirft man das Russland jetzt vor wie heute bei England ?"

Ich wusste gar nicht, dass die TS an US amerikanische Politiker verteilt. Ihr Vergleich hinkt nicht nur sondern er ist bereits umgefallen.

14:21 von Hackonya2

«Ein Heilsbringer war Obama auch nicht, der hat nur ein soziales Gesundheitssystem erarbeitet, ansonsten nur gute Figur beim Tanz mit Frau gemacht, weder Guantánamo geschlossen …»

Der Schließung von Guantánamo stellte sich die Mehrheit der Republikaner im Parlament entgegen. "Ganz alleine" konnte Obama Guantánamo nicht schließen.

Also Fazit zu 8 Jahren Präsidentschaft Obama:
Neben Gesundheitssystem und Gut-Tanzen-Können …
Außer Spesen nix gewesen …

Wie schön rosarot-einfach die Welt doch sein kann …

14:24, Hackonya2

>>@fathaland slim
Ich denke die US Amerikaner müssen unsere Parteien auch nicht verstehen. Die haben ehe kein Wahlrecht hier und Angst erpresst zu werden brauchen die auch nicht.<<

Natürlich muss niemand irgend etwas verstehen.

Aber wenn man ein Thema diskutieren und sich eine Meinung dazu leisten will, dann ist es durchaus hilfreich, auch etwas davon zu verstehen.

Didib 13.32 Uhr

Ich halte von Trump zwar nix, aber man sollte fair bleiben: zwar hatte das Wirtschaftswachstum unter Obama schon begonnen, aber durch die massiven Steuersenkungen, der Abschaffung von Umweltauflagen und Lockerung der Ausbeutung von Naturschutzgebieten hat Trump die Wirtschaftslage deutlich verbessert. Hinzu kaufen z. B. die EU, aber auch andere Länder nun deutlich mehr us Produkte, um so vor Strafzöllen verschont zu bleiben.

Die Frage ist natürlich, ob und wie sehr sich das noch rächen wird. Bislang werden die Steuerausfälle durch die massive Steuersenkung noch nicht durch die mit dem Wirtschaftswachstum verbundenen Mehreinnahmen ausgeglichen. Es bleibt also ein Minus beim Staat.

Ferner wird Trumps Klimapolitik die Erderwärmung noch schneller ansteigen lassen als befürchtet, wodurch insbesondere die USA zu leiden haben werden. Bereits jetzt ist z. B. der Wasserspeicher unter den great Plains überwiegend durch abpumpen aufgebraucht. Ein ganzer Landstrich droht auszutrocknen.

@ 13:46 von Cosmopolitan_Citizen

Ist eine Glaskugel und das ...
... eigene Wunschenken die Grundlage für diese weit in die Zukunft gehende "Prognose", oder gibt es dafür auch eine sachliche Begründung ?

Kein Wunschdenken. Es gibt viele Republikaner, die für das Amt des Präsidenten geeigneter wären als Trump.

Biden: zu alt. (noch älter als der schon ziemlich alte Trump)
Sanders: zu alt und zu sozialistisch für die Mehrheit der Amerikaner.
Warren: zu sozialistisch für die Mehrheit der Amerikaner.

Entweder sind die Kandidaten zu alt oder zu sozialistisch. Die relativ gemäßigte Kamala Harris hat sich neulich ins Abseits geschossen mit ihrer schwachen Kampagne. Es bleibt nur die merkelsche Elizabeth Warren. In den USA nicht wählbar.

Zudem is das Electoral College diesmal auch wie 2016 günstiger für Trump. 2004, 2008 und 2012 war es aber günstiger für die Demokraten.

@fathaland slim 14:27 - Das Prinzip "Smile if you joke" ...

... bedarf es bei dem tatsächlich geäußerten Vorschlag des "raking the forest" von Trump nicht, um es als Realsatire zu kennzeichnen. Hoffe ich.

Zurück zu Kentucky: auch die Midterms Ende 2018 hatte Trump wie jetzt die Wahl in Kentucky als "Referendum" über sich deklariert. Als dann die Ergebnisse nicht passten, war es alles vergessen oder eben fake news.

Man kann diesen Mann nicht beim Wort nehmen. Nicht nur aufgrund seiner mittlerweile über 13.000 dokumentierten Unwahrheiten, sondern weil er einfach ein taktisches Verhältnis zum gesprochenen/ge-twitterten Wort und zur Realität hat, das sich tagesszeitabhängig um 180 Grad drehen kann.

09:53 von tias

>>>Mischt sich die TS in den Wahlkamf in den USA ein mit ihren einseitigen berichte ? Oder wirft man das Russland jetzt vor wie heute bei England ?<<<

Was bitte soll einseitig sein? Aber selbst wenn, die Tagesschau ist ein unabhängiges nicht staatliches Medium, das öffentlich schreibt was es eben schreibt, während Russland als Staat heimlich, illegal und intransparent Wahlen manipuliert, den massiven eindeutigen Indizien und Beweisen nach.

Kurz: Äpfel, Birnen, Obstsalat.

It's the economy, stupid!

In der USA, in der seit altersher faktisch kaum ein vergleichbares Sozialsystem wie hier in Europa gibt, zählen in Wahrheit NUR Jobs, Jobs und nochmals Jobs!

Sie können sich als Politiker in den USA sogar fast ALLES erlauben, solange Sie NUR genügend Jobs für die amerikanischen Durchschnittsbürger schaffen!

Und GENAU aus diesen einfachen Grund wird Trump TROTZDEM die nächste Präsidentschaftswahlen letztendlich gewinnen, denn alle andere politischen Themen in den USA sind zwar ganz nett, aber nicht wirklich unbedingt wahlentscheidend!

14:57 von Gelenkte-Dem-DE

«Biden: zu alt. (noch älter als der schon ziemlich alte Trump)
Sanders: zu alt und zu sozialistisch für die Mehrheit der Amerikaner.
Warren: zu sozialistisch für die Mehrheit der Amerikaner.

Entweder sind die Kandidaten zu alt oder zu sozialistisch. Die relativ gemäßigte Kamala Harris hat sich neulich ins Abseits geschossen mit ihrer schwachen Kampagne. Es bleibt nur die merkelsche Elizabeth Warren. In den USA nicht wählbar.»

Konrad Adenauer "damals in DEU".
Zu alt. Viel zu alt. Sehr viel zu alt …

Können die Demokraten in den USA ja den Wahlkampf für 2020 einstellen. Besser mal ein Krönchen schmieden, dass sie Mr. Trump dann am Wahlabend 2020 aufsetzen. Macht dann der Stammesälteste - so wie es sich gehört …

@Palas: Die US-"Wirtschaftslage" hat sich unter Trump ...

... nicht dramatisch verbessert. Sie hat nur einen nunmehr seit 10 jahren andauernden Kurs der wirtschaftlichen Expansion, die unter Obama nach der großen Rezession 2009 einsetzte, auf einer Trendgeraden fortgesetzt.

(1) Unter Obama sank die Arbeitslosenquote
um 5,3 % - von 10 % auf 4,7 %. Unter Trump musste sie nur noch um 1,1 % sinken, um einen Niedrigstwert zu erreichen.

(2) Das Wirtschaftswachstum liegt im Schnitt kaum höher als in den Obama-Jahren

(3) Während Obma - temporär - eine anti-zyklische Wirtschaftsolitik betrieb, heizt Trump die Budgetdefizite durch eine pro-zyklische Politk exorbitant an

(4) Von den Steuersenkungen profitieren die oberen 10 % der Einkommenspyramide überdimensional.

Das Aufheben von Umweltschutzgesetzen und Arbeitsschutzgesetzen ist ein Fortschritt ?

Welche Länder kaufen denn deutlich mehr ?
Das Handelsbilanzdefizit liegt auf alten Höhen und die Exportzahlen sind rückläufig.

Einfach die Realität checken.

@Palas

"Ich halte von Trump zwar nix, aber man sollte fair bleiben: zwar hatte das Wirtschaftswachstum unter Obama schon begonnen, aber durch die massiven Steuersenkungen, der Abschaffung von Umweltauflagen und Lockerung der Ausbeutung von Naturschutzgebieten hat Trump die Wirtschaftslage deutlich verbessert..."

Das klingt bei Ihnen so als wären diese furchtbaren Dinge etwas Gutes. Hauptsache, der alte lecke Hochofen der Konjunktur glüht, gefüttert mit den letzten konsensfähigen Prinzipien und Werten einer niedergehenden Nation und zur Not auch mit deren Menschen. Daß darüber ein Haushaltsdefizit von fast einer Billion lastet, das die nächste Regierung dann angehen muß, sollte da schon mal erwähnt sein.

14:57, Gelenkte-Dem-DE

>>Warren: zu sozialistisch für die Mehrheit der Amerikaner.

Entweder sind die Kandidaten zu alt oder zu sozialistisch. Die relativ gemäßigte Kamala Harris hat sich neulich ins Abseits geschossen mit ihrer schwachen Kampagne. Es bleibt nur die merkelsche Elizabeth Warren. In den USA nicht wählbar.<<

Einerseits nennen Sie Elizabeth Warren sozialistisch, andererseits nennen Sie sie "merkelsch".
Was denn nun?

>>Zudem is das Electoral College diesmal auch wie 2016 günstiger für Trump. 2004, 2008 und 2012 war es aber günstiger für die Demokraten.<<

Das Electoral College, also die Wahlmänner, richtet sich in seiner Größe nach der Zahl der Kongressabgeordneten, die ein Bundesstaat der USA nach Washington entsendet. Für wen die Wahlmänner dann bei der Präsidentenwahl stimmen ergibt sich aus der Stimmenmehrheit der Wähler im Bundesstaat. Mehrheitswahlrecht, "the winner takes all".

Deswegen verstehe ich nicht, weswegen es von vornherein günstiger für die Republikaner sein soll als z.B. 2012.

re 14:16 Cosmopolitan_Citizen: Dissens

>>@teachers voice: Freundlicher und sachlicher, aber entschiedener Dissens in dieser Frage der Impeachment-Wahrscheinlichkeit zwischen uns.
(1) keiner der in 2020 zur Vorwahl und dann zur Wahl antretenden GOP-Senatoren
wird sich einem Impeachment anschließen. Es wäre politischer Selbstmord bei einer Trump hörigen Basis.
....<<

Danke für die Replik. Ich nehme den Dissens sehr gerne an, ohne mich in Spekulationen ergehen zu wollen.
Nach meiner Wahrnehmung weitet sich die „Ukraine Affäre“ z.Z. gewaltig aus. Sie erwähnen „Brandmauern“, diese hatte Trump durch die Herabwürdigung der bisherigen Zeugen als „Never-Trumper“ eingezogen und die meisten Republikaner wie auch deren Wähler hatten dies zunächst geschluckt.
Ebenso das formale Argument mit dem fehlenden „house-vote“, das zuerst zu wirken schien, nun aber zurückschlägt.

Die Dems könnten über die mit dem Verfahren verbundenen Enthüllungen die Glaubwürdigkeit Trumps auch bei seiner „Basis“ erschüttern.
Und damit gäbe es neue Karten.

15:03, Cosmopolitan_Citizen

Ich hatte den Witz schon verstanden. Auch wenn er von Herrn Trump nicht als Witz gemeint war.

@fathaland slim

Wir diskutieren ja nicht
über deutsche Parteien und Politik mit US Amerikaner.

@schabernack

Ich wollte damit kurzum erklären, das man viel mehr Hoffnung in ein Obama gesetzt hatte und ziemlich enttäuscht wurde. Dann hätte er halt nicht was versprechen sollen, was ziemlich absehbar er nicht umsetzen konnte.

14:44 von Palas

«… zwar hatte das Wirtschaftswachstum unter Obama schon begonnen, aber durch die massiven Steuersenkungen, der Abschaffung von Umweltauflagen und Lockerung der Ausbeutung von Naturschutzgebieten hat Trump die Wirtschaftslage deutlich verbessert.»

Was hat das denn "verbessert" …?

Mehr Kohle, Gas und Öl aus der Erde buddeln. Sehr zukunftsweisend …
Genau so revolutionär, wie Wälder gegen Waldbrände "ausfegen" wollen …

Staatliche Investitionen / Förderung aus Washington in bspw. Windkraft, Solartechnik, Brennstoffzellen, H2-KfZ-Antriebe … Fehlanzeige.

Dabei hat es außerhalb von Naturschutzgebieten dazu "Platz ohne Ende" im Land. Im Süden kann man Wüsten mit Sonnen-Kollektoren "zupflastern".
Könnte man, wenn denn wer wollte. Lebt dort niemand, der Abstand der wenigen Bewohner zu den nächsten Windrädern betrüge "um die 100 km".

Müsste Trump aber in die Zukunft blicken.
Nicht rückwärts nach: "1950-ies - America great it was !"
"Der Zauberstab Zölle" könnte dann auch in Rente gehen …

@ 15:26 von fathaland slim

Einerseits nennen Sie Elizabeth Warren sozialistisch, andererseits nennen Sie sie "merkelsch".
Was denn nun?

Beides. Wie gesagt, zu sozialistisch für die Amerikaner.

Deswegen verstehe ich nicht, weswegen es von vornherein günstiger für die Republikaner sein soll als z.B. 2012.

Ist von Wahl zu Wahl anders. Hängt davon ab welche Staaten swing states sind. Kann man auch ausrechnen:

Electoral College Vorteil: Prozent Vorsprung im "Tipping-point State" minus Prozent Vorsprung im National Popular Vote.

Was die allermeisten Deutschen überhaupt NICHT..

WISSEN:

Der US Präsident ist seit altersher in politischer Hinsicht zwar im Bereich Aussenpolitik und Militär ein wahrer Gigant, aber in innenpolitischer Hinsicht ein regelrechter politischer Zwerg, mit kaum mehr realer Machtbefugnis als vergleichbar Queen Elizabeth in Großbritannien!

Dem US- Präsidenten ist es als Teil der Exekutive sogar gesetzlich(!!) verboten(!!!), eigene Gesetzesentwürfe in den US- Kongress einzubringen, der in Wahrheit der EINZIG WAHRE Herrscher innerhalb der USA ist!

Der US- Präsident ist eher als eine Art "Ersatzkönig" anzusehen, denn innerhalb der USA sind der US- Kongress und die (fast) selbstständigen US- Bundesstaaten die EINZIG WAHREN Machthaber, die die USA in Wahrheit tatsächlich regieren!

Ist halt die USA, und in der USA ist halt fast ALLES vollkommen anders!

@Frank von Bröckel

Genau deswegen war ich auch gegen ein Präsidialsystem in der Türkei, man stelle sich vor da kommt mal ein Präsident an die Regierung der nicht gut ist, dann sollte der eben nicht alles machen können, was er will. Vorteil ist aber das wenn es ein guter Präsident ist, das Sachen schnell in Gang gesetzt werden und nicht ewig diskutiert werden, bis der Zug abgefahren ist. Alles hat so seine Vor- und Nachteile. Ich wäre zwar noch nie in USA, aber Bekannte erzählen, das man wenn man einen Tag krank ist, sich direkt einen neuen Job suchen muss, weil der Platz direkt besetzt werde und man aber auch direkt wieder ein Job schnell finden würde. Manche hätten sogar paar Jobs gleichzeitig. Ob das so ist, möge uns fatha mal offenbaren.

@ Gelenkte-Dem-DE

"Es gibt viele Republikaner, die für das Amt des Präsidenten geeigneter wären als Trump."

Nicht nur viele Republikaner. Geeigneter ist jeder Bundesbürger, der über ein Mindestmaß an Bildung, Ehrlichkeit, Integrität und einen Wortschatz verfügt, der mehr als 2 oder 3 Gegensatzpaare wie good/bad oder high/low kennt und nicht in garantiert jedem seiner überflüssigen Tweets 3x das Wort 'great' oder 'tremendous' eintippt, um zu schmeicheln oder sich zu loben. Das sieht immer so aus als würde ein 11 jähriger 5 jährigen die Welt erklären. Das verstehe ich am allerwenigsten an den Trumpisten. Wo bleibt da der Stolz?

Was man weglässt

Die Kundgebung von Präsident Trump verhalf fünf von sechs Republikanern in Kentucky zu eindeutigen Siegen im ganzen Bundesstaat, darunter der gewählte Generalstaatsanwalt Daniel Cameron, der als erste schwarze AG in der Geschichte von Kentucky seit 1948 das Amt des ersten Republikaners innehat", sagte Brad Parscale, Kampagnenleiter von Trump, wie der Presse zu entnehmen ist.

Weil das aber zum Antiamerikanismus Europas derzeit nicht zu passen scheint, lässt man solche Informationen einfach weg.
Das ist billig in meinen Augen.
Wahlen werden mancherorts gewonnen und mancherorts verloren.
So ist das in Demokratien.

@um 15:39 von Gelenkte-Dem-DE

Einerseits nennen Sie Elizabeth Warren sozialistisch, andererseits nennen Sie sie "merkelsch".
Was denn nun?

....
Das ist in meinen Augen auch das Gleiche. Einen Widerspruch erkenne ich da jedenfalls nicht.

Ich bleibe auch weiterhin bei meiner Einschätzung,

..denn mit vergleichbaren politischen Einstellungen wie zum Beispiel der deutschen CDU,(Ehe für ALLE, GEGEN Atomkraftwerke, shocking(!!) soziale(!!) Marktwirtschaft) gelten Sie in den USA schon fast als Kommunist!

Mit der einfachen Übertragung der deutschen Verhältnisse:
Republikaner = irgendwie rechts

Demokraten= irgendwie links

..kommen Sie in der USA nicht sehr weit!

15:55 von yolo

«Was man weglässt
Die Kundgebung von Präsident Trump verhalf fünf von sechs Republikanern in Kentucky zu eindeutigen Siegen im ganzen Bundesstaat …»

Ist der Artikel einer über die Wahl des Gouverneurs in Kentucky. Nicht einer über alle anderen einzelnen Posten, die in anderen einzelnen Abstimmungen zu diesen Aspekten bestimmt wurden.

Kann man andere einzelne Artikel zu schreiben.
"Oder ein kleines Buch" …

@yolo - Antiamerikanismus Europas derzeit

Sagen Sie mal , wie kommen Sie auf diese Fake News Behauptung ?

Dieses müssen Sie hier uns mal näher begründen !

@Yolo: Das ist nichts weggelassen, sondern der Fokus ...

... auf den wichtigsten Posten, nämlich den des Gouverneurs gelegt worden. Gestern wurden in den USA auf Ebene der Bundesstaaten und der Kommunen hunderte von Mandaten und Wahlämtern neu vergeben.

"Die Kundgebung von Präsident Trump verhalf fünf von sechs Republikanern in Kentucky zu eindeutigen Siegen im ganzen Bundesstaat"

Das ist eine Trump'sche Märchenerzählung. Im konservativen Kentucky bedarf es nicht erst einer Kundgebung von Trump, um Kandidaten über die Ziellinie zu ihren Wahlämtern zu bringen.

Die sachlich begründete Kritik an Trump mit "Antiamerikanismus" gleichsetzen zu wollen, ist nun wirklich eine durchsichtige Masche des Diskreditierens von kritischer Berichterstattung. Es gab noch keinen Präsidenten, der dem Ansehen der USA und ihrer Institutionen innen wie außen so geschadet hat wie Trump.

15:45 von Hackonya2

«Ich wäre zwar noch nie in USA, aber Bekannte erzählen, das man wenn man einen Tag krank ist, sich direkt einen neuen Job suchen muss, weil der Platz direkt besetzt werde und man aber auch direkt wieder ein Job schnell finden würde. Manche hätten sogar paar Jobs gleichzeitig.»

"Das mit den Krankheiten" weiß ich nicht.

Aber "manche" mit mehreren Jobs gleichzeitig.
Sind in den USA manche Millionen.

Auch in DEU gibt es zu viele, bei denen eine Arbeitsstelle nicht ausreicht, den Lebensunterhalt zu sichern. Schon gar nicht den mit Familie mit Kindern …

@ 12:25 Cosmopolitan_Citizen

Einig sind wir uns, dass Trump weder die persönliche noch die fachliche Qualifikation für das Amt des US-Präsidenten hat.
Was das Impechment-Verfahren angeht, mag es unwahrscheinlich sein, dass sich genügend Republikanische Abgeordnete bzw. Senator*innen zur Unterstützung finden.
Klar ist aber auch, dass mehr und mehr Republikaner*innen froh sind über diese Initiative der Demokraten, denn sie machen in gewisser Weise den Job, den die Republikaner innerparteilich zum großen Teil noch scheuen, die Übernahme der "Grand Old Party" durch Trump rückgängig zu machen. Und durch die jetzt klaren Bedingungen - v.a. die Beteiligung der Öffentlichkeit - des Verfahrens werden viele einen neuen tieferen Eindruck über die Machenschaften und Rechtsbrüche ihres derzeitigen Präsidenten bekommen. Ganz ausschließen würde ich nicht, dass das Impeachment Erfolg hat bzw. die Republikaner mit einem anderen Kandidaten antreten.

@Hackonya2

Gleichzeitig mehrere unterschiedliche Jobs haben zu müssen, um persönlich über die Runden zu kommen, ist in den USA vollkommen normal!

Denn in den USA gibt es seit altersher KEIN vergleichbares Sozialsystem wie hier in Europa, nur SEHR WENIGE Menschen bekommen in den USA überhaupt irgendwelche Sozialleistungen vom Staat, der Rest MUSS sich halt einen meist schlechtbezahlten Zweit-, Dritt- oder SOGAR Viertjob suchen, um noch irgendwie persönlich über die Runden zu kommen!

Und aus dem einfachen Grunde, WEIL es faktisch kaum ein funktionierendes Sozialsystem in den USA gibt, sind dem amerikanischen Durchschnittsbürger die Schaffung vieler neuer Jobs auch so extrem wichtig!

Und GENAU aus diesem Grund wird Trump die nächste Präsidentschaftswahlen auch gewinnen, denn alle anderen Themen sind in der USA eher als zweitrangig anzusehen!

15:42 von Frank von Bröckel

"...Der US- Präsident ist eher als eine Art "Ersatzkönig" anzusehen, denn innerhalb der USA sind der US- Kongress und die (fast) selbstständigen US- Bundesstaaten die EINZIG WAHREN Machthaber, die die USA in Wahrheit tatsächlich regieren!..."

Trotzdem versuchte Trump bei einer Rally in Kentucky sein politisches Gewicht mit in die Waagschale zu werfen.

Trump: “If you lose, they will say Trump suffered the greatest defeat in the history of the world, You can’t let that happen to me, and you can’t let that happen to your incredible state.”

Natuerlich sagen heute morgen (oeffentlich) fast alle Reps die Wahl waere nur um Bevin gegangen, aber ich denke dass sich viele spaetestens jetzt Gedanken machen, und morgen kommt John Bolton und macht seine Aussage vor dem Ausschuss. Ihn koennen die Reps unmoeglich diskreditieren, es ist ein Neo-Con, ein 100%er Patriot, seine Aussage hat Gewicht und wird fuer D. Trump zum Stolperstein werden. Wanna bet ?

@yolo

Weglassen? Es ging hier um eine Gouverneurswahl in Kentucky. Warum sollte erwähnt werden, wer den neuen Gouverneur beerbt, weil der den Posten räumen darf?
Den Kampfbegriff "Antiamerikanismus" in diesem Zusammenhang vor die Wagenburg zu rollen ist nicht nur antiquiert. Ich kenne jedenfalls niemanden, der pauschal gegen (US) Amerikaner ist. Und gegen die meisten Mittel - und SüdamerikanerInnen habe ich schon garnichts.

@Gelenkte-DEM: Das sind wenigstens Argumente, die ...

... über das Wunschdenken hinausgehen.

In 2008 war der unbekannte Kandidat Barrack Obama wahlweise zu

- unerfahren,
- zu jung,
- zu schwarz

um für den"Mainstream der Wähler" wählbar zu sein. Die Realität hat diese Einschätzung überrollt. Amerikanische Wahlkämpfe sind hochdynamisch, für eine auf ein Jahr ausgelegte Prognose viel zu beweglich.

Das EC benachteiligt die Demokraten seit den 70ern. Insofern kann sich natürlich das Drama von 2016 wiederholen:

Die Wählermehrhiet wählt einen Demokraten, das EC geht an Trump.
ein Mandat für eine Politik ist das nicht.

Aber wie schon gesagt: diese Rechnung wird erst im 3. und 4 Quartal von 2020 aufgemacht. Nicht schon jetzt. Das wäre nämlich die Glaskugel.

Endlich eine sehr gute Nachricht,

dass in Zukunft wieder faire Wahlregeln durchgesetzt werden können, um die Chancengleichheit und echte Mehrheiten repräsentieren zu lassen.
Und bei der Durchsetzung der Agenda sollten die Demokraten das Können durch müssen, bzw.neu regeln ersetzen.

16:05 von Frank von Bröckel

«Mit der einfachen Übertragung der deutschen Verhältnisse:

Republikaner = irgendwie rechts
Demokraten= irgendwie links
… kommen Sie in der USA nicht sehr weit!»

Mit einer simplen 1:1 Übertragung des politischen Parteiensystems in DEU ("rechts / links") auf andere Länder kommt man so gut wie nirgendwo "sehr weit".

Es mag einige Länder geben, wo "das deutsche Schema" nicht weit von den tatsächlichen Gegebenheiten entfernt ist.

In den allermeisten Ländern "passt" es aber nicht …

Wie lange gibt es nun schon das 2-Parteien-System dort?

Solange nicht mindestens 6 bis 10 ganz unterschiedliche Parteien, von extrem links bis bis extrem rechts, um die Vormachtstellung streiten, finde ich die Demokratie verabscheuungswürdig. Der geistige Einheitsbrei in den USA ist ja noch schlimmer als hier in Mitteleuropa, aber wir nähern uns diesem trotzdem immer weiter an.
Ganz ehrlich: Demokraten oder Republikaner an der US-Macht - was hat das jemals an den von ihnen weltweit verursachten Kriegen, Ungerechtigkeiten und Elendigkeiten geändert?

@Frank Bröckel - 16:26 - Das Sozialsystem der USA ...

... ist weit besser, als diese oberflächliche Betrachtung

"Denn in den USA gibt es seit altersher KEIN vergleichbares Sozialsystem wie hier in Europa, nur SEHR WENIGE Menschen bekommen in den USA überhaupt irgendwelche Sozialleistungen vom Staat

es nahelegt.

Das Sozialsystem - übrigens ausschließlich von demokratischen Präsidenten gegen den Wiederstand der Republikaner - eingeführt, umfasst

- Social Security (das staatliche Rentensystem)

- die 401k Pläne, vom Staat steuerlich geförderte Rentensparpläne von Unternehmen für Arbeitnehmer

- Medicaid - Gesundheisfürsorge für Bedürftige

- Medicare - Gesundheitsfürsorge für über 65 Jährige

- Obama-Care - Gesundheitsversicherung für bislang Unversicherte

- Arbeitslosenversicherung für 26 Wochen

Die Sub-Programme gar nicht mitgerechnet.

In absoluten Beträgen und als Budgetposten mit die größten Sozialausgaben der Welt.

Deswegen ist die Gleichung, US-Amerikaner interessierten sich nur für "Jobs" zu kurz gesprungen

16:26 von andererseits

«Ganz ausschließen würde ich nicht, dass das Impeachment Erfolg hat bzw. die Republikaner mit einem anderen Kandidaten antreten.»

Mir fällt dazu die Aussage eines US-Politik-Wissenschaftlers ein, die ich vor ca. 2 Wochen im Originalton hörte. Frei sinngemäß übertragen sagte er:

«Meine schlimmste Befürchtung ist, dass Mr. Trump in einem Impeachment unterliegt, oder die Wahl in 2020 sehr knapp verliert. Sich dann aber weigert, "mit denen Argumenten: Witchhunt & Fakes" seinen Posten im Oval Office zu räumen.

Er seine Anhänger dazu auffordert, "ihn gegen die Ungerechtigkeit zu verteidigen". Dann stehen 1.000-e von Bewaffneten vor dem White House.
Was machen wir dann …?»

Man male keine Teufel an Wände. War aber auch nicht das Anliegen des von mir Zitierten. Wohl auch kein aus der Luft gegriffenes Szenario. Im Land "der Waffennarren" + der von Trump (noch stärker) entfachten politischen quasi-religiösen Irrationalität.

Für Europäer nur (sehr) schwer vorstellbare Szenarien …

15:45 von Hackonya2

"Ich wäre zwar noch nie in USA, aber Bekannte erzählen, das man wenn man einen Tag krank ist, sich direkt einen neuen Job suchen muss, weil der Platz direkt besetzt werde und man aber auch direkt wieder ein Job schnell finden würde. Manche hätten sogar paar Jobs gleichzeitig."

In den USA gilt in den meisten Gebieten "Hire and Fire". Es gibt keinen Arbeitsplatzschutz wie im deutschen Sinne, dass Kündigungsfristen und berechtigte Gründe zur Entlassung auf Arbeitnehmerseite notwendig sind und auch der Arbeitnehmer muss sich nicht an Kündigungsfristen halten. Bezahlter Urlaub gibt oft nur in höheren Stellen als Werbemittel für qualifiziertes Personal. Oftmals gibt es nur einen Handschlag, aber keinen Arbeitsvertrag im unteren Lohnbereich. Es hängt da sehr stark vom Chef ab ob du mal fehlen kannst oder nicht und vom Bundesstaat.
Mehrere Jobs haben viele, weil insbesondere das Gesundheitssystem richtig teuer ist. Eine Geburt im Krankenhaus muss dort aus eigener Tasche bezahlt werden.

@schabernack

In Europa und den meisten Commonwealth Staaten kommen Sie ihren althergebrachten klassischen Politikverständnis (sozialistische, sozialdemokratische, liberale und konservative Politik) recht weit, NICHT jedoch in den USA, in der der US Präsident eher eine Art "Ersatzkönig" darstellt, aber den Staat USA in innenpolitischer Hinsicht eben NICHT selbst regiert, denn diese Aufgabe ist in Wahrheit dem US Kongress und den (fast) selbstständigen Bundesstaaten vorbehalten!

Diese extrem ungewöhnliche Staatsform ähnelt eher dem deutschen Wahlkönigtum des frühen Mittelalter, mit einem Präsidenten als Ersatzkönig als Oberkommandierender der Gesamtstreitkräfte, aber auch damals liessen sich die ebenfalls fast selbstständigen und fast allmächtigen deutschen Fürsten, vom damaligen deutschen König in der Beherrschung ihrer eigenen Fürstentümer EBENFALLS politisch NIX vorschreiben!

Fazit:
In der USA ist halt fast ALLES vollkommen anders!

@um 16:19 von Cosmopolitan_Citizen

Die sachlich begründete Kritik an Trump mit "Antiamerikanismus" gleichsetzen zu wollen, ist nun wirklich eine durchsichtige Masche des Diskreditierens von kritischer Berichterstattung.
....
Wie nennt man denn den kritischen Journalismus, der stetig und fast ausschließlich sich nur um schlechte Berichterstattung eines Landes bemüht und positive Nachrichten nicht zum Ausgleich bringt?
Das ist eine Einseitigkeit, die nicht nur mir auffällt. Sorry.
Ich nenne das Antiamerikanismus, denn die Art der Berichterstattung dient hier wohl kaum einen anderem Zweck, als nur Erbsen streuen zu wollen.

@schabernack

Die beschriebenen Szenarien sind, fürchte ich, alles andere als unwahrscheinlich. Deshalb wäre jede andere Lösung zu begrüßen frei nach Trumps Devise: 'Da kommt ihr nie drauf, ich auch nicht.' Er hat diese unreifen, gewaltbereiten Menschen komplett im Griff, da sollte man sich keine Illusionen machen. In einem Emmerich- Film würde ein Vulkanausbruch diese zur Besinnung bringen nach einem azurblauen Tsunamiinferno, das mit Waffenmacht gestoppt wird. Aber das kann ja auch niemand wünschen.

@WM-Kasparov-Fan: Das Parteiensystem in den USA ...

... gibt es fast seit Beginn an. Nur dass die Whigs 1856 von den Republikanern des Abraham Lincoln abgelöst wurden (der sich mit Grausen von seiner Partei abwenden würde, wenn er sehen könnte, was der Demagoge Trump aus dieser ehedem empanzipatorisch-progressiven Kraft gemacht hat). Es gibt auch deutlich mehr als nur zwei Parteien, aber für den Kongress eben nur zwei relevante.

Wie kann man Demokratie verabscheuungswürdig finden und wer braucht extreme Ränder?

Die Parteien in den USA sind kein "Einheitsbrei", sondern große Wählerkoalitionen mit großen Spannbreiten.

Das Zwei-Parteiensystem ist ein Folge

- des first-past-the-post Wahlsystems
- und der starken Polarisierung.

New York stimmte gestern in einer Volksabstimmung über ein neus Wahlsystem, das "ranked choice voting" ab. Damit kann der Wähler zwischen mehreren Kandidaten wählen und Präferenzen vergeben, ohne Stimmen zu "verschwenden". Ein solches System fördert potenziell Mehrparteien-Wahlen.

@Cosmopolitian Citizen

Selbstverständlich gibt diese staatlichen Sozialprogramme auch in den USA, aber äußerst beschränkt, faktisch NUR für die wirklich allerärmsten der allerärmsten und für wirklich extrem kranke Menschen!

Von vergleichbar hohen Sozialleistungen wie hier in Deutschland träumen die US Amerikaner noch nicht einmal nachts, erklärt man den Amerikaner das deutsche Sozialsystem, dann glauben die allermeisten Amerikaner tatsächlich(!!), wir Deutschen wären ALLESAMT irgendwelche völlig durchgeknallten streng kommunistische Spinner!!

Denn die Amerikaner kennen eine eigene Sozialdemokratie selbst schlichtweg einfach überhaupt nicht, für die ist soetwas schlichtweg bereits der Kommunismus selbst, und somit auch automatisch schlecht für die USA!

16:58 von Cosmopolitan_Citizen

«Das Sozialsystem [in den USA] - übrigens ausschließlich von demokratischen Präsidenten gegen den Wiederstand der Republikaner - eingeführt, umfasst

- Social Security (das staatliche Rentensystem)
- die 401k Pläne, vom Staat steuerlich geförderte Rentensparpläne von Unternehmen für Arbeitnehmer …»

Viele Menschen in den USA, die ganz bewusst wegen der staatlichen Renten eine Anstellung beim Staat wählten (Lehrer, Polizisten, State-Medical-Aid, …), bangen um die Auszuahlungen in ihrem Rentenfall.

War ein Beweggrund, mit relativ geringen Gehältern während der aktiven Zeit auszukommen. Entnahmen wohl viele Kommunen (Bundesstaaten) Gelder aus den Pensionsfonds, um damit vor allem Infrastruktur-Maßnahmen zu finanzieren. Wofür sie eigentlich Kredite hätten aufnehmen müssen, sofern sie die Vorhaben nicht aus eigenen Mitteln bezahlen konnten.

Scheint "eine Prozess-Lawine" in vielen Regionen der USA zu drohen.
Auffällig wurde es "nur" durch einen aufmerksamen "Provinz-Journalisten" …

re yolo: gleich und ungleich

>>Einerseits nennen Sie Elizabeth Warren sozialistisch, andererseits nennen Sie sie "merkelsch".
Was denn nun?
....
Das ist in meinen Augen auch das Gleiche. Einen Widerspruch erkenne ich da jedenfalls nicht.<<

Und Sie scheinen nicht der Einzige zu sein und das erklärt, warum so Viele die Bandbreite demokratischer Positionen und Parteien einfach nicht erkennen können. Weil Sie alles und alle immer nur aus Ihrer eigenen Ecke heraus beurteilen. Kein Wunder, dass alles außer Ihrer eigenen Partei Ihnen links, sozialistisch, mainstream, Establishment und was weiß ich noch vorkommt.

Tipp: Wenn man sich aus einer Ecke mal rausbewegt, erhält man einen sehr viel besseren Rundumblick!

17:27 von yolo

« Ich nenne das Antiamerikanismus, denn die Art der Berichterstattung dient hier wohl kaum einen anderem Zweck, als nur Erbsen streuen zu wollen.»

"Was hat es denn" an Anti-Amerikanismus, wenn berichtet wird, welcher der beiden Kandidaten die Gouverneurswahlen in Kentucky gewann …?

@um 16:13 von Karl Klammer

Begründen muss ich gar nichts.
Man muss nur aufmerksam die Ausrichtung der allgem. Presse verfolgen und Maas neuesten Fehltritt berücksichtigen, bei dem er jeglichen Ländern dankte für die Ermöglichung des Mauerfalls.
Nur vergaß er , sich bei der USA zu bedanken. Wie so etwas passieren kann, ist unglaublich. Ein Affront, wie ich meine.

Ansonsten lesen Sie doch mal sämtliche Veröffentlichungen, die sich mit dem europäischen Antiamerikanismus beschäftigen.
Dazu gibt es sogar Studien, etc.
Der Antiamerikanismus ist nicht neu, aber er scheint seit Trumps Präsidentschaft auf einem Höhepunkt angelangt zu sein, der aber nicht im Geringsten daraus resultieren dürfte.
Vielmehr ist es wohl, dass die USA Europa auffordern, mehr selbst zu tun, die Natoziele zu erfüllen, den Handel fair zu gestalten, die Verteidigung nicht auf Kosten der USA auszusitzen, etc.
Sie lassen sich nicht durch Klimaretter den Ton diktieren und wollen frei entscheiden.
Freiheit: Oh, Weh! Die EU läuft anders herum.

06. November 2019 um 17:27 von yolo

"Das ist eine Einseitigkeit, die nicht nur mir auffällt. Sorry."

Diese Einseitigkeit hat andere Ursachen.
Z.B.: positive Nachrichten verkaufen sich kaum. Es gab mal eine Zeitung die vor vielen Jahrzehnten nur positive Meldungen herausgab. Hat keiner gekauft.
Welche positiven Meldungen über die USA hätten sie denn gerne hier gelesen? Ein paar Nobelpreisträger gab es mal wieder in den USA. Positiv genug? Sonst ist es schwer an Abschottung, Streitpolitik und Diskussionen über Amtsmissbrauch was Positives zu finden. Selbst der große Erfolg mit Kim Jong-un ist bisher nicht mehr als eine Luftnummer.

@yolo

Tagaus Tagein kommen unkommentierte "gute" Wirtschaftsnachrichten aus den USA zu uns auf allen Kanälen. Welche Art von positiven Nachrichten schweben Ihnen denn vor bei einem Lenker, der sich in der eigenen Inszenierung (auf Deutsch: Frei von Fakeverdacht) immer wieder neue Bestmarken erreicht an Peinlichkeiten, Erregung von Wut und Hass und eine für nicht möglich gehaltenen Degeneration politischer Streitkultur. Wie schwach muß ein Mensch sein, daß er Herz und Verstand an einen solchen "starken" Mann hängt, wobei "Mann" schon zuviel gesagt ist angesichts der Eskapaden dieses aufgeblasen Pausenhofangebers.

@ um 17:27 von yolo

Die Presse ist ja durchaus geneigt, auch mal positive Meldungen über Trump zu bringen. Es sind doch einige:
- Austritt aus dem Klimaabkommen
- Ölbohrungen in Naturschutzgebieten
- Waffen für alle
- Abschaffung der Krankenversicherungspflicht
- Steuergeschenke für Superreiche
- Riesige Waffendeals auch mit zwielichtigen Regierungen

und und und...

@ um 17:41 von schabernack

Tun Sie bitte nicht so unwissend.
Ich trauen Ihnen mehr zu.
Die Gesamtausrichtung zum Thema USA lässt hier tief blicken. Da muss man nur mal einen Durchschnitt ziehen:
Selbst Gniffke musste einst zugeben, dass die Mehrheit der Berichte über die USA negativer Form sind.
Er allerdings scheint daran kein Interesse zu haben, diese Art zu verändern.
Wann haben Sie zuletzt einen Artikel zu den USA hier gelesen, der positiver Natur war?
Man könnte diese Berichte leicht schreiben, wenn man den Fokus nicht nur auf die Negativpresse legen würde.

Siehe: Nirgends kommt Trump schlechter weg als im deutschen Fernsehen
Quelle:https://www.welt.de/politik/ausland/article164798817/Nirgends-kommt-Trump-schlechter-weg-als-im-deutschen-Fernsehen.htm

Das passt auch auf die Presse im Allgemeinen.

@yolo, 17:27 Uhr

Die Kritik an Donald Trump und seiner Politik hat nichts mit Antiamerikanismus zu tun. Wir Deutsche haben als Exportnation ein vitales Inesse am freien Warenverkehr, an dem Pariser Klimaschutzabkommen, an der Deeskalation der Lage im Nahen Osten, an einer engen und vertrauensvollen Partnerschaft mit den USA und an der Einhaltung von Verträgen. All dies ist unter Präsident Trump nicht mehr bzw.kaum noch existent. Nicht nur die beeindruckende Rede von Kanzlerin Merkel vor Studenten und Professoren der Harvard Universität hat gezeigt, wie stark der Wunsch vieler Amerikaner nach Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist. Die jüngsten Wahlergebnisse bestätigen den wachsenden Druck auf Trump.

@ tias

Mischt sich die TS in den Wahlkamf in den USA ein mit ihren einseitigen berichte ?

Nein, sie berichtet neutral. Sorry, wenn Ihnen die Fakten nicht ins Weltbild passen. Kann man aber nix machen.

@Frank Bröckel: Das Bild ist deutlich vielfältiger

"Selbstverständlich gibt diese staatlichen Sozialprogramme auch in den USA, aber äußerst beschränkt, faktisch NUR für die wirklich allerärmsten der allerärmsten und für wirklich extrem kranke Menschen!

Das trifft nicht die Realität. Wer in den Genuss dieser Programme kommt, hat

- keine üppige, aber ein ausreichende staatliche Rente
- mit 401k sogar eine oft richtig gute
- in der Krankenversicherung werden durch Hinzunahme von Obamacare auch Kranke mit Vorerkrankungen versorgt sowie im Haushalt lebende Kinder einbezogen. Das ist deutlich mehr als "die Ärmsten der Armen".

Viele Amerikaner beneiden die Europäer um ihr KV-Versicherungssystem. Für Hardcore-Republikaner ist die KV-Versicherungspflicht in der Tat "Kommunismus", aber sie sind nur ein Teil der amerikanischen Gesellschaft.

Ohne familiäre und geschäftliche Verbindungen hier offenzulegen: wenn man während Teilen des Jahres in den USA lebt, wird das Bild auch in solchen Themen deutlich differenzierter.

@ yolo

Das ist eine Einseitigkeit, die nicht nur mir auffällt. Sorry.

Nein, mir fällt sie auch auf. Aber nicht bei der TS, sondern bei Ihnen und anderen Trump-Apologeten.

06. November 2019 um 17:43 von yolo

"Der Antiamerikanismus ist nicht neu, aber er scheint seit Trumps Präsidentschaft auf einem Höhepunkt angelangt zu sein, der aber nicht im Geringsten daraus resultieren dürfte."

So lange es keinen Antirussismus, Antichinismus, Antitürkismus, Antibritismus und andere Antilandismen gibt ist es nicht mehr als ein Kampfbegriff um Kritiker zu diskreditieren.
Hab ich gelernt auf einer Anti-TTIP Demonstration, die dann pauschal in den Medien als antiamerikanische Demonstration hingestellt wurde. (falls man sich über Frustration vieler Bürger wundert, das gehört dazu)

@um 17:49 von IckeDette

98 Prozent der wertenden Berichte in der Hauptnachrichtensendung im Ersten waren laut der Studie der amerikanischen Universität Harvard negativ, nur zwei Prozent positiv, wenn es um die Berichterstattung über die USA ging.
Das ist ein NoGo! Das werte ich als beabsichtigend.
Ich finde das beschämend, zumal es nicht die Realität abbildet, sondern nur einseitig negative Ressentiments schürt und zum USA-Bashing beiträgt.
Das halte ich für unbrauchbar und sogar für diplomatische Aussrichtungen schädigend.
Die goldene Regel der Mitte, wäre schön.
Dann würde das Bild eher stimmen.

Niederlage

Wow, das ist echt eine schmerzhafte Niederlage für den Mann aus dem New Yorker Establishment.

@um 17:52 von melancholeriker

Wie schwach muß ein Mensch sein, daß er Herz und Verstand an einen solchen "starken" Mann hängt, wobei "Mann" schon zuviel gesagt ist angesichts der Eskapaden dieses aufgeblasen Pausenhofangebers.
.....
Ich weiß nicht, wer sich an solchen Mann hängt. Ich tue es nicht. Ich verabscheue aber nicht die USA, weil sie sich frei und ungehindert ihrem Wohl zuwenden.
Ich urteile nicht über diese Menschen, die Europa wohl die stärkste Unterstützung nach dem 2. Weltkrieg ermöglichten, als die SU nur die nächsten Diktaturen und Demagogen festigte und die Menschen in Unfreiheit hielten.
Wer mit der Freiheit nichts anzufangen weiß, oder sich überfordert fühlt, begibt sich wohl lieber in die Hände von Demagogen und Verbotsparteien, die reglementieren und mit milden Gaben betäuben.

Ich sehe in den USA zuerst die Freiheitsstatue, ehe ich alles andere sehe.
Freiheit ist ein kostbares Gut, zu dem sich der Sozialismus und Kommunismus nie durchringen konnte.

@Yolo, 17:43 Uhr

Zu den wichtigsten Maßnahmen von Maas gehört es, dass er als Justizminister gegen Hass und Hetze im Internet vorgegangen ist. Das tragen ihm viele Rechtspopulisten noch immer nach. Der Mauerfall war ein Verdienst von Gorbatschow und Kanzler Kohl, vor allem aber der mutigen Menschen in der DDR. Wenn Sie die USA nennen, so müssten Sie auch andere Länder aufführen. Zudem wirkt es reichlich grotesk einem Mann für den Mauerfall zu danken, der gerade neue Mauern hochziehen lässt, finden Sie nicht auch...? Die USA sind ein wichtiger Verbündeter, doch leider hat Trump in dem nordkoreanischen Präsidenten, dem polnischen, brasilianischen Machthaber u.a. neue Freunde gefunden, die unserem Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht entsprechen.

@um 17:53 von Kamminer

Das meine ich genau:
Sie benennen nur Negativpresse und kennen gar keine positive.
Das ist das Resultat und es formt Sie anscheinend.
Traurig.

17:56 von yolo / @schabernack

«Tun Sie bitte nicht so unwissend.
Ich trauen Ihnen mehr zu.»

Ich tue nicht unwissend. Ich frage (Sie), was an dem Artikel zur Wahl des Gouverneurs in Kentucky "Anti-Amerikanismus" ist.

Müsste "Anti-Deutsch" gewesen sein, als die ts in Artikeln über den Wahlausgang in Thüringen, Sachsen, … berichtete.

«Selbst Gniffke musste einst zugeben, dass die Mehrheit der Berichte über die USA negativer Form sind.
Er allerdings scheint daran kein Interesse zu haben, diese Art zu verändern.
Wann haben Sie zuletzt einen Artikel zu den USA hier gelesen, der positiver Natur war?»

Welches sind die 2 (oder 3) wichtigsten Punkte, zu denen man aus den Trump-USA in den letzen 6 (oder 9) Monaten hätte in positiver Art berichten müssen?

Es aber niemals tat, weil Anti-Amerikanismus im Journalismus in DEU regiert, und alle Federn der Schreibenden führt …

@yolo - Trump ist nicht Amerika und dessen Bürger !

Sie müssten mal die Stimmung der
Farmer in Texas hören.
Wohin mit der Ernte ?

Trump hat das Amerikanische Volk betrogen
und sich und seiner Familie vorteile verschafft (z.B Markenrechte China etc.)

Von allen Treffen mit ausländischen Staatsgästen existieren sogar keine Protokolle
entgegen dem Nationalen Record Act

Als Europäer, der absolut westlich orientiert ist, behaupte ich

für mehrere Generationen sind die USA als verlässlicher und echter Partner verloren. Sie verstricken sich vollends in Hass und Lügen. Von der Politik bis hin zum letzten Winkel Amerikas. Trump gibt dem Hass und den Lügen in weiten Teilen der Bevölkerung nur sein Gesicht und ist ein Teil davon. Er fiel aber nicht vom Himmel, sondern wurde gewählt. Ganz so, wie hier in Deutschlands Osten ein Faschist und rechtsradikaler Verfassungsfeind Namens Höcke viele Wählerstimmen auf sich ziehen konnte. Wissentlich um seiner Person, seinem Gedankengut und seinen Lügen. Das Phänomen Trump lässt sich dank Facebook-Lügen- und Propaganda-Filterblasen in den Bevölkerungen heute leider überall ziemlich leicht aufpusten. Und interessierte Kräfte aus dem ferneren Osten haben ein sehr leichtes Spiel, basteln zeitgleich an einem eigenen "Internet", sogar mit eigenen gesteuertem "Wikipedia"

@9 um 17:57 von Adeo60

Die Kritik an Donald Trump und seiner Politik hat nichts mit Antiamerikanismus zu tun.
...
Ich geben Ihnen Recht, wenn die Berichterstattung ausgewogen wäre. Aber genau daran hapert es ja.
Deshalb kann der Verdacht des Antiamerikanismus nicht beiseite gewischt werden. 98% Negativberichte, 2% Positivberichte > zu dem Schluss kommen Studien, die die ARD hauptsächlich im Fokus haben.
Das ist krass und nicht ausgewogen.
Liegt es nicht einfach daran, dass die USA schon seit Obama von der EU und Deutschland fordert, endlich auf eigenen Beinen zu stehen, das Nato-Ziel zu erreichen, die Kosten nicht auf den USA sitzen zu lassen und selbst zu investieren?
Das tut in der EU weh, ja!
Das fordert also nicht erst Trump!
Das ist ein Problem der verwöhnten in Watte gebetteten EU und damit wird Schluss sein. Und wer ist böse? Klar: Trump!

@yolo: die Gleichsetzung Trump mit USA ...

... ist unstatthaft.

Trump ist ein im Sinne des Wortes "extremer" Politiker mit einem Schadenspotenzial, das es in sich hat.

Innenpolitisch wie auch außenpolitisch.

Über einen Mann

- der mit 13.000 dokumentierten Unwahrheiten und Lügen um sich wirft

- ein generell gestörtes Verhältnis zur Wahrheit hat

- sich beständig in nachgerade peinlichen narzisstischen Tiraden ergeht

- Menschen nur als Untertanen oder "Feinde" einteilt, die er verleumdet und verunglimpft

- die Verfassung beugt

- Weltweit mit seinen Handelskriegen einen dokumentierbaren Schaden von 700 Milliarden US Dollar verantwortet

- to be continued

lassen sich außer "Home-Stories" kaum positive Aspekte berichten. Man muss schon einäugig sein, das auszublenden und daraus einen "Opfer-Mythos" zu stricken.

Wer sie lesen will, findet über die USA - die nicht gleichzusetzen sind mit Trump - ausreichend Material und sachliche Berichterstattung in den Medien.

@um 18:06 von born in stasi-land

Kommen Sie! Weil ich eine Überzeugung habe, mache ich mich schuldig?
Lächerlich.
Sie deckt sich nicht mit allen Überlegungen Trumps. Ich habe aber seine Bücher gelesen, so wie ich auch andere lese.
Schließlich bequeme ich mich sogar, die Tagesschau zu lesen, obwohl ich mich hier nicht heimisch fühle.
Ich finde nur eine Gesinnungsblase nicht richtig, und schaue allseits.
Einiges überzeugt, anderes eben nicht.
Ein Apologet kann wohl keine Rede sein, nur weil ich die Ausrichtung der TS nicht allumfassend empfinde.
Also mäßigen Sie sich doch etwas.
Sie haben keinen Grund, gegen mich zu zürnen. In einer Demokratie muss man Unterschiede aushalten und nicht nur einfach diffamieren.
Ich versuche nur die Gesinnung der Sozialisten zu verstehen, scheitere aber immer wieder daran. Der Glaube ans Gute, die Taten des B....

@yolo, 18:12 Uhr

Viel die meisten anderen in diesem Forum schätze ich die USA - die Natur, die Menschen, den Lebensstil. Aber gerade wegen dieser Nähe zu den tradierten Werten, die von den USA nach Deutschland getragen wurden, sehe ich mit großer Sorge, wie sich dieses Land unter dem "Sonnenkönig" Trump entwickelt hat. Ein Haushaltsdefizit von über einer Billion Dollar, eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, Hass und Gewalt, die Austauschbarkeit von Wahrheit und Lüge...
Man kann nur hoffen und wünschen, dass dieses Land zu alten Tugenden zurückfindet.

@um 18:07 von IckeDette

Antirussismus nennt man übrigens Russophobie.
Und glauben Sie mir, diese Gattung gibt es auch.

18:12 von yolo

Wer mit der Freiheit nichts anzufangen weiß, oder sich überfordert fühlt, begibt sich wohl lieber in die Hände von Demagogen und Verbotsparteien, die reglementieren und mit milden Gaben betäuben.

Ihnen ist vermutlich wirklich nicht klar, welche Art Partei und welche Art Wähler Sie hier gerade beschreiben?

Zum Rest dieser völlig OT-Diskussion: Ist die Berichterstattung der (nicht `alternativen´) Medien über die AfD dann vielleicht Antideutsch ?

Trump hat also Bevin `unterstützt´. Indem er seine eigene Person mit reingebracht hat. Das zeugt von ziemlicher Realitätsresistenz. Zeigt aber vielleicht auch, was er von den Fähigkeiten seiner Bürger hält. Oder (Vorsicht: Antiamerikanismus) von seiner guten Kenntnis selbiger.
Und wenn das nun schief gegangen ist...
Dann ist das ja sogar ein sehr pro-amerikanischer Artikel ! Würde er doch aussagen, dass die Wähler gerade wegen Trump nicht den republikanischen Kandidaten gewählt haben. Das spräche sehr eindeutig für den am. Wähler

@ um 17:56 von yolo

Sie werfen der Presse Antiamerikanismus vor. Die Berichte über den Regierungsstil eines Landes haben aber absolut nichts mit "Bashing" zu tun. Die Presse soll also "freundlicher" über die USA, Russland oder China berichten. Doch leider regnen diese guten Geschichten nicht vom Himmel herab, obwohl wir uns wohl alle danach sehnen würden. Ein Bericht über eine Greultat ist KEIN Bashing von Saudi-Arabien, der Türkei, China, den USA oder Russland, sondern traurige Realität! Wer mit Bashing argumentiert, zeigt nur, dass er keine Argumente hat. Und wenn Sie mal einen Blick auf den Presseindex werfen, dann finden Sie Deutschland recht weit oben.

18:12 von yolo - Volle Zustimmung !

Ich weiß nicht, wer sich an solchen Mann hängt. Ich tue es nicht. Ich verabscheue aber nicht die USA, weil sie sich frei und ungehindert ihrem Wohl zuwenden.
Ich urteile nicht über diese Menschen, die Europa wohl die stärkste Unterstützung nach dem 2. Weltkrieg ermöglichten, als die SU nur die nächsten Diktaturen und Demagogen festigte und die Menschen in Unfreiheit hielten.
Wer mit der Freiheit nichts anzufangen weiß, oder sich überfordert fühlt, begibt sich wohl lieber in die Hände von Demagogen und Verbotsparteien, die reglementieren und mit milden Gaben betäuben.

Ich sehe in den USA zuerst die Freiheitsstatue, ehe ich alles andere sehe.
Freiheit ist ein kostbares Gut, zu dem sich der Sozialismus und Kommunismus nie durchringen konnte.
.
Sie haben es auf den Punkt gebracht, und um so mehr dürfen und müssen wir an der Seite der USA daran arbeiten, das Partnerschaft und Verlässlichkeit wieder das Maß aller Dinge zwischen uns und den USA wird. Trump macht es einem da schwer.

@@ um 17:38 von teachers voice

Weil Sie alles und alle immer nur aus Ihrer eigenen Ecke heraus beurteilen.
.....
Da haben wir es wieder! Danke.
Sie stellen mich ohne Not also in eine ECKE!

Dabei glaube ich eher, dass Frau Merkel die CDU in eine Ecke manövriert hat.
Wie der Spiegel einmal süffisant schrieb, prägt die Kindheit eines Jeden seine spätere Ausrichtung.
Wie so oft heftet sie sich an linke Positionen und gibt konservative auf.
Wenn man diejenigen als Eckensteher beschimpft, die alte CDU-Werte beibehalten möchten, macht man sich nackt in seinem Gedankengut, wie ich finde.
Wer sich nicht nach links verschieben lässt, wird ausgeschlossen, diskreditiert und diffamiert, wie man immer mehr beobachten kann.

Dann stehe ich lieber in einer Ecke, wie Sie sagen, und bleibe den Werten treu, die die alte BRD einst groß und erfolgreich machte.
Dazu gehört auch das Bündnis mit den USA.
Denn ich bin den USA dankbar für die Freiheit und die finanzielle und militärische Unterstützung von einst.

06. November 2019 um 18:07 von yolo

Damit nennen Sie immernoch nicht, was denn Positives zu berichten wäre. Das sich die deutsche Berichterstattung am deutschen politischen Leitbild orientiert ist normal. Läuft in anderen Ländern genauso. Dass für die Quote in den bestverkaufenden Tenor eingestimmt wird ist auch normal. Hat diese Studie nur Berichterstattung über die USA untersucht oder auch über andere Länder? Die USA sind schon seit langem überproportional in unseren Medien vertreten, was meiner Meinung nach eine Folge des kalten Krieges ist.

Trendwende?

Wenn die Wahlen in Kentucky und Virginia
tatsächlich auch eine Abstimmung über Trump sein sollten, dann kann man ja hoffen!
So mancher Republikaner im Senat wird sich jetzt gut überlegen müssen, wie er sich bei dem anstehenden Impeachment verhalten soll. Das gute Abschneiden der Demokraten haben sie mit Sicherheit Herrn Trump zu verdanken.
Dass Virginia sich gegen einen Republikaner
aussprechen würde, war zu erwarten (vor allem die Hauptstadt), aber Kentucky? Dieser Staat ist so erzkonservativ, dass der Sieg eines Demokraten schon einem Erdbeben gleich kommt.
Die Vorwahlen dürften interessant werden.

18:12 von yolo

«Ich verabscheue aber nicht die USA, weil sie sich frei und ungehindert ihrem Wohl zuwenden.»

Gar niemand hier im Forum gab auch nur ansatzweise zu erkennen, er / sie "verabscheue" die USA. Das tun auch keine Artikel bei der ts. Nicht ein einziger lässt das erkennen …

Zwischen "Abscheu" gegen die USA und "Lob-Jodelei" für einen bestimmten Präsidenten Trump liegt ein ebenso weiter Ozean, wie der zwischen Lissabon und New York ist.

Wenn kritisiert. Dann wird die aktuelle Politik der Administration Trump kritisiert. Wenn kritisiert, dann einzelne Aspekte der Gegebenheiten in den USA. Sei es Umweltpoltik, sei es Außenpolitik, sei es Wirtschaftspolitik. Sei es "was anderes", das kritikwürdig erscheint. Nicht werden die USA "verabscheut".

Muss nicht Vorschlaghammer sein.
Wenn man die USA betrachtet.
Und auch kein Gejodel …

«Frei und ungehindert ihrem Wohl zuwenden.»

Das ist keine Wandaufschrift, die für alle allgemeingültig zu lesen ist.
Und schon gar nicht zu befolgen sei …

@yolo

Ich verfolge dieses Forum seit ein paar Wochen und mir wäre sicher aufgefallen, wenn hier auch nur 1 Mitglied sich der Verabscheuung der USA schuldig gemacht hätte. Sämtliche Kritik richtet sich an Verantwortliche der US-Politik und selbstverständlich auch an Menschen z. B. A die sich wie kleine Kinder aufwiegeln lassen und bar jeder Einsicht in ein Ding, Realität genannt, zu hör- und sichtbarer Zustimmung zu Gewalt gegen Andersdenkende hinreißen lässt.
Abgesehen davon war vor der Freiheitsstatue die Sklaverei, die das Land "frei" gemacht hat und der Genozid an der Urbevölkerung, nur um schon mal eine Ahnung vorzugeben auf was sie sich einlassen, wenn Sie sich auf den dunklen Grund des Amerikanischseins hinunterbegeben. Auch das wäre immer noch kein Antiamerikanismus, von Ihren Schattenspielen vor der Sowjetkulisse ganz abgesehen.

@ yolo

98 Prozent der wertenden Berichte in der Hauptnachrichtensendung im Ersten waren laut der Studie der amerikanischen Universität Harvard negativ, nur zwei Prozent positiv, wenn es um die Berichterstattung über die USA ging.

Wenn die das sagen, wird es vermutlich stimmen, ist ja immerhin ne Uni.
Aber vermutlich waren umgekehrt in den USA 99% negativ über die BRD.

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