Ihre Meinung zu: Regierung setzt auf Wasserstoff als "Schlüsselrohstoff"

5. November 2019 - 19:44 Uhr

Beim Batterieantrieb hat sich Deutschland überholen lassen, bei der Wasserstofftechnologie will die Regierung schneller handeln: Vier Ministerien arbeiten an einem Strategiepapier mit ehrgeizigen Zielen.

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Kommentare

Nun ja

Bald können sie ihre Elektrokarren verschenken. Will keiner mehr. Wasserstoff ist die Zukunft. Dumm gelaufen.

"Verkehrswende heißt nicht,

das wir 47 Millionen fossile Verbrenner durch 47 Millionen Elektromobile ersetzen"
.
dann habe ich wohl in der ganzen Diskussion die Sache bisher mißverstanden

Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren.
Bis 2030 sollen es schon sechs Millionen sein

so war doch der Plan !

Ich habe immer schon

auf die Wasserstoff Technik im Automobilbau gesetzt.In den heutigen großen Autos ( z.b. SUV ) lassen sich die Druckbehälter auf besser unterbringen. Verbrenner und E-Antrieb in einem Fahrzeug könnte die Zukunft sein.

Sehr gut.

Eine sehr gute Entscheidung. Aber auch schon wieder überfällig. China ist da schon viel weiter.

Hoffentlich

Hoffentlich gibt Deutschland nicht wieder eine Technologie aus der Hand, die Zukunftsweisend ist.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Magnetschwebebahn.
Eine Technologie, die, hätte man Zukunftsorientiert gehandelt, den innerdeutschen Flugverkehr ersetzen hätte können.

Auf in den nächsten Hype!

"Beim Batterieantrieb hat sich Deutschland überholen lassen, bei der Wasserstofftechnologie will die Regierung schneller handeln [...]"

Wie wäre es denn, die bisher gesammelten Erkenntnisse sinnvoll zu nutzen, statt sie wegzuwerfen und etwas völlig Neues erfinden zu wollen?

Wasserstoff zwar geeignet, um darauf einen Hype zu gründen, aber technisch bringt er zahlreiche Probleme mit sich. Neben der Verteilung ist insbesondere die Speicherung ein Problem, das jeden Akku in den Schatten stellt.

Meiner Meinung nach sollte man mal intensiver über Biodiesel, synthetische Kraftstoffe und ein ganz altes Ding namens Brennstoffzelle nachdenken...

re knorlo

"Hoffentlich gibt Deutschland nicht wieder eine Technologie aus der Hand, die Zukunftsweisend ist.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Magnetschwebebahn."

Die war so zukunftsweisend, dass sie bis heute keiner haben wollte.

Trotz der Millionen Tränen, die vergossen wurden: weil wir sie an die Chinesen verschleudert haben und die Milliarden und Abermilliarden damit im Exportgeschäft machen.

Ist nur leider nicht passiert.

man staunt nur noch

an wasserstoffautos bastelt man auch schon über 30 jahre. Ballard Power war damals der hoffnungsträger an der börse. ist es wohl immer noch. aber, wir schaffen auch das

Endlich

Der ganze Elektroauto-Hype war meines Erachtens nie zielführend, viel zu lange dauert es damit, das Auto aufzutanken, viel zu kurz ist die Reichweite. Man hätte von Anfang an auf Wasserstoff-Technik setzen sollen ...

Aber vorsicht: Zur Herstellung von Wasserstoff braucht es viel Strom. Und nur wenn der aus regenerativen Quellen stammt, ist ein wasserstoffgetriebenes Fahrzeug umweltfreundlich.

@ um 19:51 von Sternenkind

"Nun ja
Bald können sie ihre Elektrokarren verschenken. Will keiner mehr. Wasserstoff ist die Zukunft. Dumm gelaufen."
.
Bis die Wasserstofftechnologie einigermaßen einsatzfähig wird, werden noch einige Jahre ins Land gehen. Bis dahin haben unsere Elektroautos 150.000 km auf dem Buckel. Nach dieser Fahrleistung ist die Kapazität der Batterie so stark gesunken, dass die Batterie für das Kraftfahrzeug unbrauchbar geworden ist. Eine neue Batterie könnte unrentabel sein.

Tausch ma halt das Problem

Tausch ma halt das Problem Batterie gegen Problem Tank.
Gratulation, nix gewonnen.

Verschwendung

Wir haben noch nicht ansatzweise angefangen mit dem nötigen Ausbau der regenerativen Energien für unseren Bedarf, und schon geht der Wettbewerb los, wie man den Strom möglichst sinnlos verschleudern kann. Ein Wasserstoffauto braucht - durch die Zwischenspeicherung in Wasserstoff - mehr als die fünffache elektrische Energie eines Batterieautos.
Dass man tatsächlich auch über eine Mobilitätswende hin zu ÖPNV und Fahrrad nachdenken könnte, kommt unserer Industrielobbyregierung natürlich erst recht nicht in den Sinn.

Re: Sisyphos 3 um 19:53

"dann habe ich wohl in der ganzen Diskussion die Sache bisher mißverstanden"

Den Eindruck könnte man gewinnen.

"Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren.
Bis 2030 sollen es schon sechs Millionen sein

so war doch der Plan !"

Sogar die im Artikel genannten 7-10 Mio Autos sind ja signifikant weniger, als 47 Mio.
In der Tat ist die Debatte um eine mögliche Verkehrswende einfach nicht identisch mit einer Debatte ausschließlich zur E-Mobilität, das war auch nicht so. Aber tatsächlich wird die Unterscheidung leicht mal verschliffen.

Bei 55 kWh pro Kilogramm H2

lässt sich schnell ausrechnen, daß über 200 Terawattstunden gebraucht werden um das von unseren Luftfahrtunternehmen pro Jahr vertankte Kerosin (10 Mio. Tonnen p. A. ) aus CO2 und Wasserstoff herzustellen. Also eine Energiemenge die in etwa der derzeit erzeugten regenerativen Energie entspricht.

Ist klar....

...Wasserstoff lässt sich schließlich nicht ganz so einfach wie Strom zu Hause herstellen. Ein Schelm wer böses dabei denkt!

@Nachfragerin

"Wasserstoff zwar geeignet, um darauf einen Hype zu gründen, aber technisch bringt er zahlreiche Probleme mit sich. "

selbiges sagte man auch zur e-mobilität, die man dann massivst gefördert hat, dafür wasserstoff quasi hinten runterfallen lassen. OBWOHL schon damals bewusst war, dass a) batterien extremst unweltschädlich sind, b) die fahrzeuge auf absehbare zeit ihre tücken haben (fragen sie mal bei ihrer lokalen feuerwehr nach, was die bei einem brand im/am e-auto macht). hätte man stattdessen schon damals den grossteil der zuschüsse in wasserstoff gesteckt, D könnte in ein/zwei jahren weltweiter vorreiter sein. klarer fall von auf's falsche pferd gesetzt (oder sollte ich sagen: setzen lassen von der automobilindustrie und den erfüllungsgehilfen im verkehrsministerium?).

Das macht allemal mehr Sinn

als einseitig mit Abermilliarden an Subventionen und Druck auf die Industrie auf die untauglichen Batteriespielzeuge zu setzen. BMW ist da in der Entwicklung schon gut dabei und die Japaner hängen uns ab, wenn nicht die Ingenieure sondern fachfremde politische Ideologen die Richtung vorgeben

Wasserstoffautos brauchen nebenbei

gesagt auch eine Batterie. Sonst macht's die Brennstoffzelle nicht lange..Lastwechsel ist nicht ihr Ding.

@Nachfragerin

Meiner Meinung nach sollte man mal intensiver über Biodiesel, synthetische Kraftstoffe und ein ganz altes Ding namens Brennstoffzelle nachdenken...

Biodiesel: Nein danke, dann fördern wir industrielle Landwirtschaft mit all den Problemen, die daraus entstehen.

Synthetische Kraftstoffe: Man kann keine Energie aus dem Nichts erzeugen, synthetische Kraftstoffe müssen auch unter entsprechendem Energieaufwand erzeugt werden. Da ist Wasserstoff meines Wissens vom Wirkungsgrad her deutlich besser.

Brennstoffzelle: Die läuft doch mit Wasserstoff ...

Achtung

Achtung : man brauch auch eine Batterie beim Wasserstoffantrieb .
( Zwischenspeicher) also Brennstoffzellen (Strom) da direkt Wasserstoff verbrennen total ineffektiv ist!

Dieses Batteriebashing ist schöner klassischer Fossilelobby PR.

CO2 bei der Herstellung von Batterien?

Ja und Herstellen und Transport von Erdöl ist umweltschonend und CO2 sparsam ???

Man man

Endlich, nach all den Umwegen

Endlich, nach all den Umwegen über die gefährliche Atomtechnik und den Braunkohlendreck, und Windmühlenverbau, sollten nun selbst die höchsten Stellen kapiert haben, was uns wirklich weiterbringen wird?
Wenn die nun noch viel Geld, aber bestimmt nicht annähernd so viel, wie das, was unsere damaligen Polit-Wirtschaftsklüngel der 70er und 80er Jahre in die Atomtechnik steckten, in die Kathalysatorforschung zur energiepositiven Gewinnung des Wasserstoffs investieren würden, könnten die Ergebnisse bald all unsere Energieprobleme auf lange Zeit lösen. Aber da werden die jetzigen Energieobermotze von den Öl- und Gaslieferanten, sich bestimmt aller Möglichkeiten bedienen, um diese relativ einfache Lösung zur absoluten Energieunabhängigkeit mittels Wasserstoff für uns alle zu verhindern. Das wird denen wieder leicht fallen, wenn man die sich auf diesem Sektor auch wieder einkaufen läßt. Übrigens, heute geht doch die saudische Ölhirachie mit ihrer Energiesparte an die Börse, oder?

20:12 von eberlems

Tausch ma halt das Problem Batterie gegen Problem Tank
.
sagt ihnen der Begriff "Metallhydrid"was

Wasserstoff ist eine Sackgasse

Wie gerade von @BotschafterSarek erwähnt "braucht es viel Strom um Wasserstoff herzustellen". Es handelt sich um eine 2 malige Energieumwandlung mit entsprechendem geringen Wirkungsgrad!
Strom in H2 und dann wieder H2 in Strom; der Gesamtwirkungsgrad ist dabei die Multiplikation der Einzelwirkungsgrade was aktuell ca. 30-40% ergibt. Mehr als 60% der ursprünglich eingesetzten elektrischen Energie geht dabei verloren! Selbst wenn der Strom ökologisch produziert wurde ist H2 zumindest in Autos blanker Unsinn.
Vor allem angesichts der ständig zunehmender Reichweiten von E-Autos.

nur noch schnell Japan einholen

finde ich gut. Baut mal die Infrastruktur aus, dann kann ich weiter Toyota fahren :)

@ 20:07 von Nachfragerin

"Meiner Meinung nach sollte man mal intensiver über Biodiesel, synthetische Kraftstoffe und ein ganz altes Ding namens Brennstoffzelle nachdenken..."

Biodiesel braucht soviel Ackerfläche, dass Sie mehr als hundertmal soviel (Batterie-)Fahrzeuge betreiben können, wenn Sie Solarzellen auf die Fläche setzen.
Synthetische Kraftstoffe werden üblicherweise auf dem Umweg über Wasserstoff hergestellt. Sofern Sie überhaupt mit regenerativen Energien erzeugt werden, fällt die Energiebilanz daher noch deutlich schlechter aus als bei Wasserstoff, ich würde von mindestens dem 20fachen Energieverbrauch ausgehen wie bei Batterieautos.
Die Brennstoffzelle ist genau das, was hier als Wasserstoffantrieb bezeichnet wird.

20:02 von Knorlo

"" Hoffentlich gibt Deutschland nicht wieder eine Technologie aus der Hand, die Zukunftsweisend ist.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Magnetschwebebahn.
Eine Technologie, die, hätte man Zukunftsorientiert gehandelt, den innerdeutschen Flugverkehr ersetzen hätte können.""
#
Da gebe ich Ihnen Recht.Die bauen jetzt erfolgreich die Chinesen .

re @Nachfragerin

[..]ein ganz altes Ding namens Brennstoffzelle[...]
Wasserstoffantrieb ist Brennstoffzelle, das ist nur ein anderer Begriff...

@kreuzworträtsler 20:12

Das mit dem "Fünffachen" ist sicher zu hoch gegriffen - aber das Doppelte wird es schon sein

Wesentlich sinnvoller als E-Mobilität. Warum...

...ganz einfach weil die E-Mobilität im Bereich des Pkw eine nicht geeignete
Art der Energiegewinnung ist.

---

Alleine die Produktion der Akkus auf eine so hohe Anzahl von Autos
ist physikalisch garnicht möglich.
Geschweige denn die Entsorgung od. Wiederaufbereitung dieser.

Power to gas u.to liquid das sind die richtigen Ansätze.
Daraus lassen sich doch schon jetzt Benzin, Diesel, und Kerosin herstellen.

Wenn dann noch die erneuerbaren Energien, vor allem Wind endlich mal gespeichert und nicht Jahr für Jahr weggeschmissen wird + zusätzl. dezentrale Energieversorgung mit BHKWs (z.B. Biogasablagen ohne Maisanbau etc., sondern durch Biomasse die eh anfällt) für Dörfer, Kleinstädte und auch Großstädte installiert würden, kann man Klimaziele erreichen.

Die 1 Mrd. € die VW in Zwickau investiert hat, wären besser für Wasserstoffgewinnung geeignet gewesen.

P.S.:
Mit einem Wasserstoff Auto kommt man übrigens weiter
als die ca. 100 km mit der Duracell unterm Hintern .

20:10 von Ritchi

150.000 km auf dem Buckel. .... die Kapazität der Batterie so stark gesunken,
.
da geben sie den Batterien aber viel Qualität mit
wie lange hält ihr Handy Akku oder der vom Laptop
also bei ner noch einigermaßen gescheiten Kapazität
3 Jahre ... 4 Jahre .... 2 Jahre ?

@20:07 von Nachfragerin

Ich dachte dieses Ding, die Brennstoffzelle, wäre das mit dem man aus Wasserstoff Strom erzeugt um wiederum den E-Motor anzutreiben. Man berichtige mich, falls ich falsch liege. Der Vorteil beim Wasserstoff könnte in der höheren Reichweite liegen, weil kleineres, leichteres Treibstoffreservoir.
Als Nachtrag zu meinem vorigen Kommentar(sofern freigegeben): Ich möchte nicht, dass mir die nächste Technologie aufgezwungen wird, nur um mir als Endverbraucher das Geld für Konzerne und ihre überbezahlten Kräfte aus der Tasche zu schneiden.

Generell habe ich nichts gegen neue, saubere gern auch grüne Technologien.

Elektro, Wasserstoff

macht nur Sinn mit grünem bzw. erneuerbarer Energien. Alles andere ist eine Lüge und Betrug. Wir wollen nicht
noch mehr Autos auf unseren Straßen, sondern weniger. Die erneuerbaren Energien werden mit Absicht weiter verhindert, damit RWE & Co. weiter schmutzige Energien rausblasen kann.

@20:10 von BotschafterSarek - Ihr O.Ton...

...Aber vorsicht: Zur Herstellung von Wasserstoff braucht es viel Strom. Und nur wenn der aus regenerativen Quellen stammt, ist ein wasserstoffgetriebenes Fahrzeug umweltfreundlich.

---

Keine Sorge, genügend Grüner Strom ist vorhanden oder könnte problemlos aufgestockt werden.

Alleine heute schon werfen wir Jahr für Jahr den Strom durch Windkraft einfach weg, da er entweder nicht akut verbraucht oder akut nicht weggefördert werden kann.

Windkrafträder werden dann einfach runtergefahren oder ganz abgeschaltet.

Wenn aber diese Energie in Akkus gespeichert wird, kann dieser bei Bedarf Wasserstoff erzeugen.

Man muß es eben nur wollen und nicht nur träumen!
So geht Freiday for Future nämlich richtig.

Die beste Energie ist die,

die man nicht verschwendet. So verhält es sich auch mit der Mobilität. Täglich pendelnde 30 kg Fleischeinwage in 3 Tonnen Blech sind die Zukunft?

Man sollte abwarten. Tee trinken. Oldtimer fahren. Umbauen 2040

2040 hat sich die beste Technik durchgesetzt. Dann wird der Benzinmotor im Oldtimer ersetzt durch diese Technik.
Hat auch den enormen Vorteil, dass der ganze nach dem ERST-Zulassungsdatum des Oldtimers in Neuwagen gekommene Elektronik-Ferz und "Gängelungs-Techniken" nicht nachrüstpflichtig sind für den Umbau.
Nötige "Sensordaten" dürfen explizit "simuliert" werden.
Habe das bei einem 1989 190-er Benz gesehen, dem als Projekt 2017 ein aktueller Euro6B-Motor "implantiert" wurde.

@20:02 von Knorlo: "Sie ...äh...steigen quasi in den Bahnhof ein

Ich muss heute noch lachen, wenn ich an das Interview von bayerns "flüssigsprachigsten Ministerpräsidenten aller Zeiten" denke.
".... zehn Minuten!!!....äh....10 Minuten.....Sie....äh...steigen quasi in den Bahnhof ein....äh....."
GÖTTLICH.

Dass das Projekt dann fürn Appel & n Ei an die Chinesen verhökert wurde, die damit schlagartig um einen Technologiesprung reicher wurden, ist allerdings nicht göttlich sondern eine absolute SCHANDE.

@kreuzwortraetsler

das wasserstoff 5x mehr energie als batteriestrom brauch ist doch firlefanz.der ungenutzte nachtstrom,die ausgeschalteten windkraftanlagen am wochenende.klar wenn ich h2 im ottomotor verbrenne ist aufgrund des wirkungsgrades der immer im nachteil.wenn ich aber die energiekosten für die akkus einschließlich der militärausgaben die wir tätigen müssen um uns die recourcen in den entwicklungländer zu sichern mit reinrechne,bleibt der verbrenner vorn und die brennstoffzelle sowieso.wenn wir über öpvn und leihräder sprechen,dann reden wir über überfüllte verkehrsräume und die sind twar auch ein riesen problem haben mit dem klimawandel nix zu tun.nicht äpfel mit birnen vergleichen

Guten Morgen

Toll - Und Andy Scheuer tritt heute vor die Presse und tut so, als ob er jetzt das Ei des Kolumbus erfunden/ gefunden hat. Dabei ist das Thema Wasserstoff als Energiequelle schon sehr, sehr alt. Darüber haben wir bereits vor über 60 Jahren schon im Chemieunterricht gesprochen. - Seid mir gegrüßt: "Guten Morgen".

20:12 von kreuzwortraetsler

"Dass man tatsächlich auch über eine Mobilitätswende hin zu ÖPNV und Fahrrad nachdenken könnte, kommt unserer Industrielobbyregierung natürlich erst recht nicht in den Sinn."

Wahre Worte. Es gibt viele Situationen, in denen auch ich nicht auf das Auto verzichten würde (wenn ich denn eins hätte.)
Beispiel: Wenn ich z.B. in einem Konzert im Hamburger Michel war, friere ich mir an der Bushaltestelle im Winter die Haxen ab. Wenn dann der Bus endlich kommt, stehen so viele Menschen da, dass man fürchten muss, dass nicht alle mitfahren können. Dass man dann zwischen lauter erkälteten Menschen eingequetscht mehr hängt als steht, macht die Sache nicht angenehmer. Obwohl die Konzerttermine lange bekannt sind, ist der HVV nicht in der Lage, wenigstens zu diesen Zeiten, ein oder zwei Busse mehr einzusetzen.
Da beneide ich die Autofahrer.

20:07, Nachfragerin

>>"Beim Batterieantrieb hat sich Deutschland überholen lassen, bei der Wasserstofftechnologie will die Regierung schneller handeln [...]"

Wie wäre es denn, die bisher gesammelten Erkenntnisse sinnvoll zu nutzen, statt sie wegzuwerfen und etwas völlig Neues erfinden zu wollen?

Wasserstoff zwar geeignet, um darauf einen Hype zu gründen, aber technisch bringt er zahlreiche Probleme mit sich. Neben der Verteilung ist insbesondere die Speicherung ein Problem, das jeden Akku in den Schatten stellt.

Meiner Meinung nach sollte man mal intensiver über Biodiesel, synthetische Kraftstoffe und ein ganz altes Ding namens Brennstoffzelle nachdenken...<<

Die Speicherung ist das geringste Problem. Deutschland ist mit Gasspeichern übersät.

Biodiesel ist definitiv eine Sackgasse. Die Anbaufläche wird für Nahrungsmittel gebraucht. Außerdem wird für Palmöl der Regenwald plattgelegt. Synthetische Kraftstoffe erzeugt man mittels Wasserstoff und CO2. Brennstoffzelle funktioniert mit Wasserstoff.

Bitte die Euphorie bremsen

Wasserstoff hat in der ganzen Kette bis zum Antrieb einen sehr schlechten Wirkungsgrad, ähnlich zum Diesel (der ja schon gut ist).

Ferner sollte man bedenken das man zum Erzeugen sehr viel Strom braucht. Warum soll man den Strom aus regenerativen Energien verschwenden wenn er im Elektroauto einen Wirkungsgrad von mindestens 70% erzielt, im Vergleich zu den 30% eines Wasserstoff betriebenen Fahrzeugs. Den Strom muss man nicht erst in eine andere Energie umwandeln und hohe Verluste hinnehmen. Akkus braucht man so oder so als Zwischenspeicher im Fahrzeug, von daher fast Null Ersparnis an Rohstoffen. Im Gegenteil, Brennstoffzellen benötigen viel Edelmetall das knapp ist.

Eventuell für den Schwerlastverkehr eine sinnvolle Alternative, Ansonsten immer noch zu kompliziert und der Aufbau der Logistik nicht zu unterschätzen da man bei Null anfängt und es nicht so leicht zu bewerkstelligen ist wie Ladesäulen an jeder Ecke an der ein Stromkabel verläuft.

20:19 von BotschafterSarek

Brennstoffzelle: Die läuft doch mit Wasserstoff ...
.
oder Methanol

20:23 von Silan

Wasserstoff ist eine Sackgasse

Wie gerade von @BotschafterSarek erwähnt "braucht es viel Strom um Wasserstoff herzustellen". Es handelt sich um eine 2 malige Energieumwandlung mit entsprechendem geringen Wirkungsgrad!
Strom in H2 und dann wieder H2 in Strom; der Gesamtwirkungsgrad ist dabei die Multiplikation der Einzelwirkungsgrade was aktuell ca. 30-40% ergibt. Mehr als 60% der ursprünglich eingesetzten elektrischen Energie geht dabei verloren! Selbst wenn der Strom ökologisch produziert wurde ist H2 zumindest in Autos blanker Unsinn.
Vor allem angesichts der ständig
///
*
*
So ist doch aber die überteuerte, zeitweise unnötig überhöhte Stromproduktion, eventuell doch zu etwas nutze.
*
Spart man die hervorragende Ressourcen zum dafür erforderlichen Schönreden.
*
(s. Leitungsprobleme bei Ladung)

Entwicklung eingestellt

@ schiebaer45:
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Magnetschwebebahn.

In allen Ländern, die sich einst mit der Technologie Magnetschwebebahn beschäftigt haben, ist die Entwicklung mittlerweise eingestellt.

Wasserstoff

Wenn man bedenkt, dass unsere Bundesministerin Svenja Schulze vor einigen Wochen noch nicht einmal wusste, dass es außer e Antriebe auch noch Wasserstoffantrieb möglich ist, ist das doch schon ein Fortschritt.
Ich habe schon vor über 35 Jahren Gasumbauten durchgeführt und gehofft, dass mal irgendwann fachliche Entscheidungen gefällt werden. Aber dazu müsste fachliche Ahnung vorhanden sein. Sehe ich nicht

Wenigstens ein Lichtblick

in Deutschland, gerade wurden wieder Steuergelder für Reiche Autokäufer geplant, denn die meisten können sich kein E-Auto leisten.
Und dann hab ich mir immer vorgestellt wie Deutschland aussieht mit 40 Millionen Ladesäulen in der Zukunft.
Zum fahren in der Zukunft müssen noch paar andere Ideen her, Akku wird nicht die Lösung für die Welt und Deutschland.
Also bei Gas würde es die wenigsten Probleme geben, lässt sich auf den meisten Tankstellen die das noch nicht haben, schnell aufbauen.
Das wäre dann Variante 3 zum fahren, die Akku Variante wird für die Welt nicht funktionieren.

Was mich stört ist die erneute Verteilung des Geldes von unten nach oben.

20:10, BotschafterSarek

>>Der ganze Elektroauto-Hype war meines Erachtens nie zielführend, viel zu lange dauert es damit, das Auto aufzutanken, viel zu kurz ist die Reichweite. Man hätte von Anfang an auf Wasserstoff-Technik setzen sollen ...<<

Da bin ich ganz Ihrer Meinung. In zwanzig Jahren wird die flächendeckende Elektromobilität als eine der vielen Irrwege der technologischen Entwicklung abgehakt sein.

Beim öffentlichen Fern- und Nahverkehr ist das natürlich anders. Die Stadt Solingen ist mittlerweile wohl heilfroh, die O-Busse, die mich als Kind ungeheuer faszinierten, nicht durch Dieselfahrzeuge ersetzt zu haben, wie es mal im Gespräch war.

@suomalainen - falsche Pferde

20:16 von suomalainen:
"klarer fall von auf's falsche pferd gesetzt"
> Das mag sein. Nur kann Wasserstoff meiner Meinung nach auch nicht das richtige Pferd sein, da die Lösung für so ziemlich alle Probleme das Energiesparen wäre. Aber irgendwie scheint der Trend zum pseudoökologischen Dreitonner-PKW zu gehen.

(oder sollte ich sagen: setzen lassen von der automobilindustrie und den erfüllungsgehilfen im verkehrsministerium?)
> Als "Berater" zählen die Industrievertreter zum festes Inventar in der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik. Und die erfüllungshörigen Minister werden später belohnt...

Wer sich nicht entscheiden kann, hat verloren

@ schiebaer45:
Verbrenner und E-Antrieb in einem Fahrzeug könnte die Zukunft sein.

Nein, man muss sich schon entscheiden. Verbrennungsmotor oder E-Antrieb. Die Zwitter, die beides ein bisschen wollen, sind viel zu ineffektiv.

Wasserstoff - die wohl

Wasserstoff - die wohl richtige Technologie der Zukunft. Eine gute Strategie!

Mantra-artig

@ friedrich peter...
China ist da schon viel weiter.

Nein China ist da überhaupt nicht weiter.

20:32 von Biocreature

@20:10 von BotschafterSarek - Ihr O.Ton...

...Aber vorsicht: Zur Herstellung von Wasserstoff braucht es viel Strom. Und nur wenn der aus regenerativen Quellen stammt, ist ein wasserstoffgetriebenes Fahrzeug umweltfreundlich.

---

Keine Sorge, genügend Grüner Strom ist vorhanden oder könnte problemlos aufgestockt werden.

Alleine heute schon werfen wir Jahr für Jahr den Strom durch Windkraft einfach weg, da er entweder nicht akut verbraucht oder akut nicht weggefördert werden kann.

Windkrafträder werden dann einfach runtergefahren oder ganz abgeschaltet.

Wenn aber diese Energie in Akkus gespeichert wird, kann dieser bei Bedarf Wasserstoff erzeugen.

Man muß es eben nur wollen und nicht nur träumen!
So geht Freiday for Future nämlich richtig.
///
*
*
Wann war der Atomausstieg?
*
Warum gibt es Leitungen und Speicher noch immer nicht.
*
Jetzt kommt manalso selbst aus dem Busch, es gibt teueren Ökoostrom im Überfluss, wenn er nicht gebraucht wird.
*
Pleiten, Pech und Pannen wie gewohnt.

Wasserstoff hat den Vorteil, dass er an jeder Tankstelle

aus überfüssigem Wind- und Solarstrom erzeugt werden könnte.
Deutschland müsste dann nicht mehr für überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energiequellen, falls der anfällt, an andere Länder bezahen.
Der Wirkungsgrad ist zwar beschissen - aber wenigstens wäre dann der Überschuss, wenn er anfällt, kostenlos entsorgt.
Heute gibt es keinen überschüssigen Strom aus diesen Quellen
https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generat...

kreuzwortraetsler 20.12

Dass man tatsächlich auch über eine Mobilitätswende hin zu ÖPNV und Fahrrad nachdenken könnte, kommt unserer Industrielobbyregierung natürlich erst recht nicht in den Sinn."
Erstens können das nicht alle und zweitens beschäftigen die deutschen Autohersteller mehr als 800.000 Menschen bei guten Gehältern. Vielleicht auch mal an deren Zukunft und der ihrer Familien denken!

Wen wollen wir damit beeindrucken?

Die Welt hört doch nicht hinter der deutschen Grenze auf. Auch wenn diese real nicht mehr vorhanden ist, dahinter sieht man diesen Klimahype offensichtlich ganz anders. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten steigt man z.B. gerade ganz groß aus dem Klimaabkommen aus, während hierzulande ein Herr Özdemir mich vom Carsharing zu überzeugen versucht.. Was passiert eigentlich mit diesem grünen Gedankengut, wenn es dieser Trump entgegen allen Expertenmeinungen, doch schaffen sollte die nächste Präsidentschaft
anzutreten? Bitte sag mir jemand, dass das nicht passieren wird, sonst mache ich mir ernsthaft Sorgen um unsere Zukunft, und ich meine damit nicht die des Klimas.

So schnell nix Wasserstoff Autos

Die nächste Sau wird durch Dorf getrieben obwohl die letzte das E-Auto noch nicht durch ist.
Das E-Auto läuft an da wendet sich die Presse bereits dem Wasserstoff Auto zu welche auch erst in der Entwicklungsphase ist, siehe VW in Neckarsulm,jedoch fehlt bei beiden die Logistik bzw. Tankstellen Netze.
Selber habe ich schon seit 2001 die BALLARD POWER SYSTEMS Aktien in Depot weil diese Technik schon solange als Zukunftstechnologie angepriesen wurde, jedoch fast zum totalausfall wurde bevor sie nun endlich gekauft wird

Methan ist besser

Klar ist es besser, aus überschüssigem Windstrom Wasserstoff herzustellen als die Windräder abzuschalten. Doch derzeit wird der meiste Wasserstoff durch die Abspaltung von Kohlenwasserstoffen gewonnen. Und tatsächlich sind die Wirkungsgrade mit Wasserstoff eher enttäuschend. Aber auch die batterieelektrische Mobilität wird zu Unrecht gehyped. Man tut gerade so, als stünde Lithium unbegrenzt und ohne Umweltbelastung zur Verfügung. In der Öko-Gesamtbilanz schneidet ein Verbrenner mit Erdgas mit Abstand am besten ab. Weitere Vorteile: Erdgas kann 1:1 durch Biogas ersetzt werden, Anschaffungskosten vergleichbar wie Diesel, Betriebskosten ca. die Hälfte wie mit Benzin und kein Verlust von Arbeitsplätzen im Ländle. Und sofort verfügbar.

20:14, spax-plywood

>>Bei 55 kWh pro Kilogramm H2
lässt sich schnell ausrechnen, daß über 200 Terawattstunden gebraucht werden um das von unseren Luftfahrtunternehmen pro Jahr vertankte Kerosin (10 Mio. Tonnen p. A. ) aus CO2 und Wasserstoff herzustellen. Also eine Energiemenge die in etwa der derzeit erzeugten regenerativen Energie entspricht.<<

Und da kommen dann unter anderem die bisherigen Ölstaaten des nahen und mittleren Ostens ins Spiel, mit ihren riesigen Wüstenflächen, wo die Sonne den ganzen Tag scheint...

Man kann es drehen und wenden, diese Region wird wohl wichtig bleiben.

Aber wer sagt denn auch, daß nationaler Autarkie die Zukunft gehört. Das hat noch nie hingehauen.

Nr1???

Zur errinerung china mit e lade Station ist weit voran. Auch 2takt Mofa gibt da seit 8j nicht mehr alles ist e. Dann hydrogen car? Wie war das noch mit gaz Auto? Wegen explosionsgefahr waren sie von untererdusch Park Haus gebannt und von viel Orten.... Have fun deutschland

Am 05. November 2019 um 20:02 von Knorlo

"Hoffentlich gibt Deutschland nicht wieder eine Technologie aus der Hand, die Zukunftsweisend ist. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Magnetschwebebahn.
Eine Technologie, die, hätte man Zukunftsorientiert gehandelt, den
innerdeutschen Flugverkehr ersetzen hätte können."

Sie haben natürlich Recht,

aber seit mehr als 100 Jahren

schwebt im Tal der Wupper immer noch
die Schwebebahn.

Schwebebahnfahren ist wie fliegen,
jedenfalls beim 1. Mal.

Und diese Technologie wird auf keinen Fall aus der Hand gegeben.

20:41 von fathaland slim

Endlich mal eine klare Meinung von ihnen. Und jetzt kommts, dies ist auch meine Meinung, zumindest teilweise.

@Polyfoam - Kohlevergasung

20:21 von Polyfoam:
"Endlich, nach all den Umwegen über die gefährliche Atomtechnik und den Braunkohlendreck, und Windmühlenverbau, sollten nun selbst die höchsten Stellen kapiert haben, was uns wirklich weiterbringen wird?"

Wurde denn gesagt, wo der Wasserstoff herkommen soll? Gibt's eine Algenzucht oder wird am Ende doch auf die Kohlevergasung zurückgegriffen?

Regierung setzt auf Wasserstoff als "Schlüsselrohstoff"

Lieber schiebaer45, Sie schreiben u.a., "Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Magnetschwebebahn.
Eine Technologie, die, hätte man Zukunftsorientiert gehandelt, den innerdeutschen Flugverkehr ersetzen hätte können. Da gebe ich Ihnen Recht.Die bauen jetzt erfolgreich die Chinesen ."

Frage : Welche (neue) Technologie wurde jemals von einer unserer Bundesregierungen - zukunftsorientiert - gefördert ?
Unsere Regierenden haben keine Zukunfts-Visionen, =>weil sie nur die heutigen Stimmen der Lobbyisten vernehmen......

Man sollte....

....sich Erfahrungen in deren Ländern ansehen.
was wasserstoffantriebe angeht, insbesondere Japan.

Gleich den Politikern der Meiji Periode in Japan sollte D in Bezug auf verschiedene Bereiche, wo man zurück geblieben ist(das sind viele), die eigenen Leute zum lernen in ferne Länder schicken.
Und auch wieder zurück holen.

Aber bitte keine Juristen wie Herrn Altmaier
, sondern Leute mit technischem Sachverstand.

Aus dem, was man dann gelernt hat, möge man die zukünftige Agenda definieren.

So.... aber nicht so wie es grad abläuft.
Mit einem Rudel CDU‘ler, die, wenn es hoch kommt, das 2te juristische Staatsexamen haben.

Es geht hier um Entscheidungen, die zum Erfolg führen sollen.
Man sollte kurze Wege dorthin anstreben.
Und welche, die zum richtigen Ziel führen.

@Sisyphos3 - Wasserstoffversprödung

20:22 von Sisyphos3:
"sagt ihnen der Begriff 'Metallhydrid'was"

Die Frage ist, wie viel Wasserstoff sich auf diese Weise in welchem Volumen speichern lässt und - noch wichtiger - ob er auch wieder herauskommt, wenn man ihn braucht.

Metallhydrid gibt es auch unter dem Stichwort Wasserstoffversprödung. Das dürfte ein wesentliches Problem für die Verteilung und die Motoren sein.

Wasser tanken und fahren

wie steht es denn mit der bereits erfolgreich entwickelten Möglichkeit Wasser zu tanken und im Fahrzeug den erforderlichen Wasserstoff ( Browns Gas ) für die Verwendung im Motor zu erzeugen? Browns Gas mit gepulsten Strom aus einer "normalen" Autobatterie bei minimalem Aufwand wäre doch machbar!

20:20:40 von Anna-Elisabeth

"" Es gibt viele Situationen, in denen auch ich nicht auf das Auto verzichten würde (wenn ich denn eins hätte.)
Beispiel: Wenn ich z.B. in einem Konzert im Hamburger Michel war, friere ich mir an der Bushaltestelle im Winter die Haxen ab.""
#
Ich bin ja auch Hamburger,gebe Ihnen Recht mit dem warten im Winter an den Haltestellen. Aber ich bin bis jetzt immer gut mit dem ÖPNV bedient worden,sodass ich das Auto nur dann brauche ,wenn ich viele Dinge einkaufen muss.

@ Boris.1945

Wann war der Atomausstieg?

Wieso war? Er wird umgesetzt bis 2022.


Warum gibt es Leitungen und Speicher noch immer nicht.

Einige gibt es doch schon.

Endlich

Ich weiß nicht, ob unsere Kommentare Gehör finden, aber finde es super das man nun endlich hier die Vorschläge berücksichtigt: Wasserstoffantrieb hat Zukunft.

@20:49 von Boris.1945 - Das liegt aber nun in...

...der Verantwortung innerhalb der Politik.

---

Man könnte jetzt schon Speicher für Windkraft und Solarenergie bauen und nutzen.
Aber die Politiker befürchten, daß dadurch der Bau der großen Stromtrassen
Nord-Süd eben nicht so schnell oder vieleicht auch garnicht innerhalb des derzeit geplanten Zeitraumes erstellt werden.

Dieser ARD Artikel, ist ganz interessant dazu:
https://www.tagesschau.de/inland/e-fuels-101.html

21:00 von Zuschauer2010

Man tut gerade so, als stünde Lithium unbegrenzt und ohne Umweltbelastung zur Verfügung.
.
wie wahr wie wahr
das haben sich die Bolivianer auch gedacht
als sie den Vertrag anullierten

Fantasiezahlen

Um den mal wieder grassierenden Phantasiezahlen entgegenzuwirken:
- Mein Tesla hat nach 2.5 Jahren jetzt 170.000 km auf dem Buckel. Quasi nur Langstrecke + Schnelladen an Autobahnen. Reichweite ist noch deutlich über 90% (bei ca. 5% Verlust zu Anfang, der normal ist). Ist also nach 150.000 km definitiv noch kein Schrott.

- Wassergekühlte LiIon-Akkus halten min. geschätzte 500.000 km - es gibt noch nicht viele Zahlen, da quasi alle je produzierten Teslas noch draußen rumfahren. Die Kühlung ist dabei wichtig für eine lange Lebensdauer (BMW i3 z.B. hat die auch)

- Glatt 115 Tankstellen bis 2021, das wird nix! Derzeit kostet eine Säule (Tankstelle mit einem Zapfpunkt ca. 2 Mio EUR - ein Supercharger einige 10.000. Wovon kann man mehr bauen?

- Der Artikel erwähnt einen Fokus auf Schwerlastverkehr und Bahn - nicht unbedingt Privatautos

- Derzeit wird Weltweit viel mehr Forschung in Batterie- als in H2-Technik investiert, die es daher schwer haben wird, mit Batterien Schritt zu halten

20:48, Nachfragerin

>> Als "Berater" zählen die Industrievertreter zum festes Inventar in der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik. Und die erfüllungshörigen Minister werden später belohnt...<<

Vor allem werden diejenigen belohnt, die in den Betrieben dieser Industrievertreter arbeiten. Nämlich mit sicheren Arbeitsplätzen und brauchbaren Löhnen.

Es ist schon eine Crux mit dem Kapitalismus. Will man ihm schaden, indem man denjenigen schadet, die das System stützen und von ihm profitieren, trifft es jeden einzelnen Arbeitnehmer.

Fragen Sie dazu mal einen Gewerkschaftler.

Na endlich

Die Wasserstofftechnologie ist überlegener, da die Energie viel besser gespeichert werden kann.

Ich werde weiter meinen Diesel fahren. Die jetzigen und wohl auch künftigen Batteriefahrzeuge sind in kleinster Weise überzeugend.

20:46, wenigfahrer

>>Was mich stört ist die erneute Verteilung des Geldes von unten nach oben.<<

Die ist systemimmanent.

Deswegen ist "erneute Verteilung" falsch formuliert. Richtiger wäre "andauernde Verteilung".

@Bioreature 20:27

"Mit einem Wasserstoff Auto kommt man übrigens weiter
als die ca. 100 km mit der Duracell unterm Hintern ."

Wieder einmal ein sinnfreier Kommentar von jemanden der sich offensichtlich nicht mit den aktuellen Entwicklungen der E-Mobilität auseinadersetzt und nur dummes Zeug schreibt. Offensichtlich ist ihnen völlig entgangen, dass die Reichweiten der aktuellen meistverkauften E-Autos (Tesla, Renault Zoe, Hyundai Kona, Audi E-Tron, Mercedes EQC und demnächst auch VW ID 3) bei 300-500 km liegen...

Am 05. November 2019 um 19:51 von Sternenkind

"Bald können sie ihre Elektrokarren verschenken. Will keiner mehr. Wasserstoff ist die Zukunft. Dumm gelaufen."

Ich würde eher sagen, dass es der nächste teure Irrweg ist. Der bessere Weg wäre, mit dem überschüssigen Strom CO2 in Kraftstoff umzuwandeln, damit die Verbrennungsmotoren "klimaneutral" betrieben werden können. Aber dann könnten ja die bisherigen Fahrzeuge weiter benutzt werden und die Industrie würde weniger Geld aus den Taschen der Verbraucher ziehen. Dies will unsere Regierung bestimmt nicht, denn hochdotierte Posten nach Beendigung der politischen Laufbahn winken.

20:48 von born in stasi-land

Wer sich nicht entscheiden kann, hat verloren

@ schiebaer45:
Verbrenner und E-Antrieb in einem Fahrzeug könnte die Zukunft sein.

Nein, man muss sich schon entscheiden. Verbrennungsmotor oder E-Antrieb. Die Zwitter, die beides ein bisschen wollen, sind viel zu ineffektiv.
///
*
*
Bisher steht nur fest, das Ökostrom, E-Antrieb und auch Brennstoffzelle ineffektiv sind, Punkt.

@ Boris.1945

Jetzt kommt manalso selbst aus dem Busch, es gibt teueren Ökoostrom im Überfluss, wenn er nicht gebraucht wird.

Das ist doch gar nicht richtig. Kernkraftwerke können nur sehr schwer an schwankende Stromnachfrage angepasst werden. Beim Herunterfahren muss man sie noch tagelang kühlen und die Wärme nutzlos an die Umwelt abgeben. Windkraftanlagen sind hingegen wesentlich flexibeler, man kann sie sehr viel effizienter und völlig ungefährlich regeln.

@ Kant 2.0, um 20:20

“...da direkt Wasserstoff verbrennen total ineffektiv ist.“

Das wäre auch keineswegs empfehlenswert, weil dabei in sehr kurzer Zeit sehr viel Energie frei wird, d. h. es explodiert (Knallgasreaktion).

21:01, Nachfragerin

>>Wurde denn gesagt, wo der Wasserstoff herkommen soll? Gibt's eine Algenzucht oder wird am Ende doch auf die Kohlevergasung zurückgegriffen?<<

Wenn man an ein Gefäß mit Wasser eine Gleichstromspannung anlegt, so perlt an der Kathode, also dem Minuspol, Wasserstoff empor und an der Anode, dem Pluspol, Sauerstoff.

Nennt sich Elektrolyse.

Momentan stehen viele Windräder zu den verschiedensten Tageszeiten still, wie Sie unschwer an jedem Windpark sehen können. Das liegt daran, daß es für den Strom, die sie produzieren könnten, zu dieser Zeit keine Verwendung gibt. Wenn man das tut, was ich oben beschrieb, dann können die den ganzen Tag laufen. Wasser zur Elektrolyse ist massenhaft vorhanden. Braucht nicht mal Süßwasser zu sein, was ohnehin nicht so leitfähig wie Salzwasser ist.

Algen produzieren im Übrigen Sauerstoff, keinen Wasserstoff.

Grenzenlose Dummheit

....schreit: Ich will die Nummer Eins!
Seit wann denn wird Forschung und Intelligenz in Deutschland gefördert? Ansich wärs ja eine tolle Idee. Aber seit Jahrzehnten entscheiden hier die Dummdreisten über Forschung und Lehre. Die Abschaffung von Lehrberufen, Studiengebühren, Bürokratisierung, Schrumpfung der Etats, - die schwarze Null hängt doch über Forschung und Studiengängen. Seit wann wird in der BRD denn Intelligenz geförtert? Kann ich nun irgendwie nicht begreifen, dass die Politik nun Wasserstoff produzieren möchte. Bisher reichten doch Vitamin B in Kombination mit gefälschter Doktorarbeit. Fachkräfte kann man doch im Ausland einkaufen, oder? Warum denn nicht Wasserstoff? Geht der Deutschen Politik/Bürokratie der Sprit aus?

21:00 von Zuschauer2010

Biogas .... Betriebskosten ca. die Hälfte wie mit Benzin
.
warum ?
weil Biogas so effizient ist
oder weniger besteuert :-)

@ tarikzh, um 21:00

Das freut mich, wenn man in China mit der E-Mobilität so weit fortgeschritten ist.
Ist man das mit der Stromerzeugung dort auch?
Have fun, too, China :-)

Harald Lesch erklärt …

Erklärt er sehr verständlich (gegeneinander abwägend) in einem 13:11 Minuten langem Video die Vor- & Nachteile des Elektro-Antriebs vs. des Antriebs durch H2O. Unter Berücksichtigung der physikalisch-technischen Voraussetzungen + Gegebenheiten.

Erklärt er so, dass es auch ein jeder / eine jede ohne gar zu viel physikalisch-technisches Grundwissen bestens nachvollziehen kann.

Erklärt er hier:

"https://www.youtube.com/watch?v=TswNLBnAPjU&feature=youtu.be"

Die Anführungszeichen bei der Eingabe in Suchmaschine entfernen.

Erklärt er noch an anderen Stellen.
Habe aber nur diesen Link parat …

Endlich verabschiedet man

Endlich verabschiedet man sich vom grün verordneten, einspurigen Elektroheilsbringer, der schon in den Startlöchern vorhersehbare Grenzen hat. Wasserstoff dagegen stellt sich in allen Bereichen der Energie als stark überlegen dar, mit der richtigen Technik die sich derzeit rasant weiterentwickelt.

@ udo.s, um 20:45

Aber sie ist fix beim Dazulernen - obwohl ich nach einem heute gesehenen Interview glaube, dass sie die Technik des H-Antrieb noch nicht so recht verinnerlicht hat.
Aber sie wird ja Berater haben.

Autobatterie?

@ Lodderbas:
Browns Gas mit gepulsten Strom aus einer "normalen" Autobatterie bei minimalem Aufwand wäre doch machbar!

Mag sein. Und ein paar hundert Meter weit kommen Sie damit bestimmt. Vorausgesetzt, es geht nicht bergauf.

Gas

Fördern könnte man vorerst auch Gasantriebe und Biogasanlagen, bis es sich wirklich lohnend mit Wasserstoffantrieb entwickeln lassen hat?

Die beste Technologie ist

Die beste Technologie ist jene, die nicht Null-Emissionen produzieren soll, sondern ein realistisch erreichbares Minimum an CO2- und Schadstoffemissionen produziert, ohne dabei die bislang erreichte Funktionalität des MIV aufzugeben. Denn der ÖPNV wird ihn in den nächsten 50 Jahren sicher nicht annähernd ersetzen können. Dafür müsste man nämlich die Struktur des Raumes grundlegend ändern und Funktionalitäten so verteilen, dass notwendige Wege kürzer werden, denn die Wegezeiten sind das eigentliche Problem. Alltagswege sind keine Ziele. Und der Tag hat auch in Zukunft nur 24 Stunden.

Bislang scheinen lediglich die Brennstoffzelle und eingeschränkt der Batteriebetrieb (nur für den Kurzstreckenbereich) relistisch zu sein.

Über den Verkehrsinfarkt wird man dann mit Chem auch noch reden müssen, aber das ist eine völlig andere Bausstelle und hat mit der Erderwärmung absolut nichts zu tun.

@ Sisyphos3, um 20:30

re 20:10 von Ritchi

In meinem Akkustaubsauger werkelt der Li-Ion jetzt im 6. Jahr, schwächelt aber merklich.
Aber auch ich bin vom “Durchbruch“ des E-Antriebs überhaupt nicht überzeugt.

@Sternenkind

"Bald können sie ihre Elektrokarren verschenken. Will keiner mehr. Wasserstoff ist die Zukunft. Dumm gelaufen"

Hmm, ich war heute in Berlin dabei. DAS hat dort keiner gesagt. Im Gegenteil. Die Zeit drängt um die Ziele zu erreichen. Man braucht sowohl als auch. Die Bundesregierung schafft Rahmenbedingungen technologieoffen. Hat Herr Scheuer zumindest heute morgen berichtet...

21:21, ex_Bayerndödel

>>19:51 von Sternenkind
"Bald können sie ihre Elektrokarren verschenken. Will keiner mehr. Wasserstoff ist die Zukunft. Dumm gelaufen."

Ich würde eher sagen, dass es der nächste teure Irrweg ist. Der bessere Weg wäre, mit dem überschüssigen Strom CO2 in Kraftstoff umzuwandeln, damit die Verbrennungsmotoren "klimaneutral" betrieben werden können. Aber dann könnten ja die bisherigen Fahrzeuge weiter benutzt werden und die Industrie würde weniger Geld aus den Taschen der Verbraucher ziehen. Dies will unsere Regierung bestimmt nicht, denn hochdotierte Posten nach Beendigung der politischen Laufbahn winken.<<

Die Power to Gas-Technologie ist genau das, was Sie beschreiben. Im ersten Schritt wird durch Elektrolyse Wasserstoff hergestellt, im zweiten Schritt aus diesem Wasserstoff mittels des Luft-CO2s Methan.

Wer diese Technologie fördert, dem winken dann auch gewiss hochdotierte Posten in der dazugehörigen Industrie. Aber nicht jeder Politiker heißt Gerhard Schröder.

Einer ist immer der Looser

@ bertolucci:
Wassergekühlte LiIon-Akkus halten min. geschätzte 500.000 km - es gibt noch nicht viele Zahlen, da quasi alle je produzierten Teslas noch draußen rumfahren.

Minus einer. Denn einen habe ich in Leipzig mal abbrennen sehen. Akkubrand. Die Feuerwehr stand daneben und hat abgewartet. Zu löschen gibts da nix, schon gar nicht mit Wasser.

@Nachfragerin

"Wasserstoff zwar geeignet, um darauf einen Hype zu gründen, aber technisch bringt er zahlreiche Probleme mit sich. Neben der Verteilung ist insbesondere die Speicherung ein Problem, das jeden Akku in den Schatten stellt.

Meiner Meinung nach sollte man mal intensiver über Biodiesel, synthetische Kraftstoffe und ein ganz altes Ding namens Brennstoffzelle nachdenken...
"

Tja, genau DAS ist das was heute in Berlin diskutiert wurde, insbesondere auch in den Workshops. Übrigens: Brennstoffzelle = Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe basieren ebenfalls auf der Wasserstoffveredelung...

@fathaland 21:30

Wenn Sie Salzwasser elektrolysieren haben Sie eine Chlor-Alkalielektrolyse. Besser nicht, das dürfte dem Apparat den Rest geben.

Aufklärung

@ Boris.1945:
Bisher steht nur fest, das Ökostrom, E-Antrieb und auch Brennstoffzelle ineffektiv sind, Punkt.

Brennstoffzellen sind nicht per se ineffektiv. Im Gegenteil.
Und an Ökostrom führt selbstredend langfristig kein Weg vorbei. Egal wer sich jetzt noch einige Ewiggestrige wehren.

BMW wird in 2022 bereits

den X5 als Wasserstoffauto auf den Markt bringen, in Kleinserie zunächst und zu vermutlich astronomischem Preis. Aber in 5 Minuten betankt. Die Technik ist vorhanden und läuft bereits beim 5erGT rund

Endlich!

Seit über 10 Jahren rede ich davon, bei uns im Bereich des Wasserstoffs die Technik weiter voranzutreiben. Beim E-Motor haben uns die Asiaten bereits uneinholbar abgehängt. Das war schon 2005 abzusehen, als China die Losung ausgebracht hatte, die E-Mobilität massiv zu subventionieren. Da ich China sehr gut kenne, war mir bewusst, dass wir dagegen keine Schnitte hätten, was sich ja nun auch bewahrheitet hat. Die Japaner wiederum waren uns bei der Hybridtechnologie bereits um Lichtjahre voraus und damit ebenfalls auf Jahrzehnte hinweg uneinholbar. Und auch da hat die deutsche Industrie aus mir völlig unerfindlichen Gründen geschlafen. Daher bin ich bereits seit 2005 für den Ausbau der Brennzellentechnologie eingetreten, wo auch Japan noch nicht so weit vorangekommen ist. Da habe ich und sehe ich aktuell immer noch die Möglichkeit international eine Spitzenposition in der Forschung und Produktion zu beziehen. Diese Chance sollte die Industrie nicht auch noch total verpennen!

Ich denke

Der herkömmliche Benzin und Dieselmotor wird noch lange auf Deutschland Strassen unterwegs sein.Selbst wenn er ab 2030 nicht mehr gebaut oder zugelassen im Neufahrzeug wird, so ist er als Oldtimer noch lange unterwegs.

@Ritchi

"Nach dieser Fahrleistung ist die Kapazität der Batterie so stark gesunken, dass die Batterie für das Kraftfahrzeug unbrauchbar geworden ist. Eine neue Batterie könnte unrentabel sein.
"
Das ist schlicht FALSCH, Tesla hat im großen Stil die Kapazitäten der alten (10 Jahre) Fahrzeuge nach ca. 10000-150000 km getestet, immer noch über 85%! Zudem sind heutige Batterien noch besser. Eine Batterie dürfte 800-1000 Ladezyklen problemlos schaffen- das wären über 300.000km...

Bei Umgebungstemperatur ein Gas

@ Hackonya2:
Gas. Fördern könnte man vorerst auch Gasantriebe und Biogasanlagen, bis es sich wirklich lohnend mit Wasserstoffantrieb entwickeln lassen hat?

Ist Wasserstoffantrieb kein Gasantrieb?

In der Novemberausgabe der Motorwelt,...

...werden Verbrenner und E-Antrieb sehr aufschlussreich gegenübergestellt.
Nicht unbedingt geht letzterer als Sieger aus dem Vergleich hervor.

20:59 von MichlPaul

nicht nur die herstellung soll maximal teuer sein. auch werden dann die tankstellen zum gefahrenort nr 1, da diese tanks sehr leicht entzündlich sind. aber unsere politischen experten schulze, scheuer und altmeier kriegen das schon hin, so wie bisher

@Kant2.0

"Dieses Batteriebashing ist schöner klassischer Fossilelobby PR."

Wieso Batteriebashing? Deutschland ist führend in der Batterieforschung, weltweit!

@ schiebaer45

"Da gebe ich Ihnen Recht.Die bauen jetzt erfolgreich die Chinesen ."

So "erfolgreich", dass der Metrorapid bisher nur zwischen Shanghai Pudong und Flughafen fährt und man die Idee mit einem ganz China verbindenem Netz komplett zugunsten der Schnellzugtechnik verworfen hat, die mittlerweile im Regelbetrieb ebenfalls auf 350 km/h kommt und daher nur unwesentlich langsamer als der Metrorapid im Regelbetrieb.

Anders gesagt: Die Magnettechnologie als Transportationsmodus hat sich mittlerweile überlebt. Ich hoffe zwar einerseits, dass dem nicht so ist, da ich immer noch davon träume, mit dem eigenen Auto durch die Städte zu schweben, aber ich akzeptiere auch die Tatsachen, dass diese Technik out of fashion ist.

@Silan

"Es handelt sich um eine 2 malige Energieumwandlung mit entsprechendem geringen Wirkungsgrad!"

Auch ein Diesel hat Größenordnung nur 30-40% Wirkungsgrad.

Zudem ist der Wirkungsgrad in energiereichen Gegenden untergeordnet wichtig. In anderen Gegenden kann es signifikanter sein, da zählt dann ein höherer Innovationsgrad...

Lithium ist in der Erdkruste nur begrenzt vorhanden

@ Sisyphos3:
wie wahr wie wahr das haben sich die Bolivianer auch gedacht als sie den Vertrag anullierten

Der Vertrag ist nicht annulliert. Keine Sorge, der Abbau geht weiter. Die wollen nur mehr Geld.

21:07 von born in stasi-land

@ Boris.1945

Wann war der Atomausstieg?

Wieso war? Er wird umgesetzt bis 2022.

Warum gibt es Leitungen und Speicher noch immer nicht.

Einige gibt es doch schon.
///
*
*
Aber noch keinen einzige Tsunami!
*
Gottes Mühlen mahlen also langsam?

@Marko S - Wasserstoffantrieb ist nicht Brennstoffzelle

20:24 von Marko S:
"Wasserstoffantrieb ist Brennstoffzelle, das ist nur ein anderer Begriff..."

Nein, das sind zwei verschiedene Begriffe. Ein Wasserstoffantrieb kann auch einen Verbrennungsmotor nutzen. Und nicht alle Brennstoffzellen sind auf elementaren Wasserstoff angewiesen.

@ Silan

"...dass die Reichweiten der aktuellen meistverkauften E-Autos (Tesla, Renault Zoe, Hyundai Kona, Audi E-Tron, Mercedes EQC und demnächst auch VW ID 3) bei 300-500 km liegen..."

...und hätte man die Brennzellentechnologie genauso mit Milliarden gesponsort, wie die E-Batterie, dann käme man damit mittlerweile auf an die 3000 km. Was sind da Ihre 300 - 500 km? Sie tun ja so, als wenn sich nur die Forschung bei E-Batterien entwickeln würde, aber so läuft das nicht.

Einzig bei der Effizienz wären Brennstoffzellen einem E-Akku unterlegen. Aber der immense Reichweitenvorteil wiegt diesen Nachteil vollstens auf. Und das schlimmste was sich da aus der Brennstoffzelle verflüchtigt, wäre Wasserstoff bzw. Knallgas und zwar in dermaßen geringen Mengen, dass es völlig harmlos wäre.

Bescheiden

@ Lodderbas:
Browns Gas mit gepulsten Strom aus einer "normalen" Autobatterie bei minimalem Aufwand wäre doch machbar!

Kleine Rechnung: eine Autobatterie mit 66 Ah und 12 V kann etwa 2,85 MJ Energie speichern. Das entspricht etwa 75 g Diesel.

Am 05. November 2019 um 21:24 von born in stasi-land

"Windkraftanlagen sind hingegen wesentlich flexibeler, man kann sie sehr viel effizienter und völlig ungefährlich regeln."

Nur erzeugen sie ohne Wind keinen Strom, flexibel haut nicht so hin.

@Silan

"Selbst wenn der Strom ökologisch produziert wurde ist H2 zumindest in Autos blanker Unsinn.
Vor allem angesichts der ständig zunehmender Reichweiten von E-Autos."

Ich habe heute viele Fachleute gesprochen- es gibt viele Szenarios, aber Brennstoffzelle ist ziemlich sicher dabei. Insbesondere als PluginHybrid hochinteressant. "Blanker Unsinn" disqualifiziert Sie.

Brennstoffzelle hat einen Riesenvorteil: Es gibt Abwärme die zum Heizen verwendet werden kann. Letzte Tage wurde eine (imho angebliche) Errungenschaft der E-Autos im ZDF Moma angepriesen: Die Möglichkeit das Auto per App 15min vorzuheizen auf Batterie, dann ist die Scheibe eisfrei. Kostet nur 10 km Reichweite. Toll!!! Gibt es bei Verbrennern aber auch- nennt sich Standheizung, nur die reduziert die Reichweite kaum.

Die Wahrheit beim E-Auto wurde im Moma nicht weitererzählt: Wenn ich fahre brauche ich die Heizung weiter. Somit verliere ich pro 15min Fahrt 10km Reichweite im Winter- wenn ich nicht frieren will...

@fathaland slim

Naja ich weiß nicht, ob die immer still stehen, weil es kein Gebrauch für den Strom gibt, wo es an sich in ein riesen Netzwerk eingespeist wird. Vielleicht gibts auch mal Tage, wo es weniger Wind gibt?

@kreuzwortraetsler

Dass man tatsächlich auch über eine Mobilitätswende hin zu ÖPNV und Fahrrad nachdenken könnte, kommt unserer Industrielobbyregierung natürlich erst recht nicht in den Sinn.

Auch Busse brauchen einen vernünftigen Antrieb. Und der Gütertransport auch. Also ist das Thema Antriebstechnik auf der Tagesordnung, egal ob mit Individualverkehr oder ohne.

@fathaland slim - Gasspeicher

20:41 von fathaland slim:
"Die Speicherung ist das geringste Problem. Deutschland ist mit Gasspeichern übersät."
> Diese Gasspeicher sind für Erdgas, also Methan (CH4) ausgelegt. Wasserstoffmoleküle (H2) sind so klein, dass sie in das Metallgitter der Tanks diffundieren und das Material verspröden lassen.

"Biodiesel ist definitiv eine Sackgasse. Die Anbaufläche wird für Nahrungsmittel gebraucht."
> Ich glaube es waren in der EU 60% der produzierten Nahrungsmittel, die im Müll landen (der Großteil davon bevor er in den Handel kommt). Aus der Biomasse ließe sich sich Methan herstellen.

"Außerdem wird für Palmöl der Regenwald plattgelegt."
> Richtig. Daher ist das auch keine Lösung.

"Synthetische Kraftstoffe erzeugt man mittels Wasserstoff und CO2."
> Oder aus Biogas.

"Brennstoffzelle funktioniert mit Wasserstoff."
> Oder mit Biogas, Alkohol, Ameisensäure, ...

@Silan

Vor allem angesichts der ständig zunehmender Reichweiten von E-Autos.

Nun sind Batterien aber auch nicht gerade umweltschonend zu produzieren - ganz abgesehen davon, dass wir uns da möglicherweise in eine technische Abhängigkeit von China begeben. Und die vom chinesischen Staat geförderte wirtschaftliche Expansion chinesischer Betriebe sehe ich sehr kritisch. Ich möchte nicht, dass wir wirtschaftlich von einer menschenverachtenden Diktatur abhängig sind.

@Biocreature

"Die 1 Mrd. € die VW in Zwickau investiert hat, wären besser für Wasserstoffgewinnung geeignet gewesen.

P.S.:
Mit einem Wasserstoff Auto kommt man übrigens weiter
als die ca. 100 km mit der Duracell unterm Hintern .
"

VW investiert sowohl als auch...

In Berlin gab es heute eine weitere Botschaft, die in den Medien nicht transportiert wurde: Es macht keinen Sinn Technologien gegeneinander auszuspielen. Es werden ALLE gleichzeitig gebraucht. Pro Brennstoffzelle heisst nicht contra E-Auto.

Und wenn man schon unbedingt Nachteile einer Technologie in den Vordergrund stellen will, dann sollte man es schon faktisch richtig tun, denn Reichweiten weit oberhalb der genannten 100km sind heute völlig alltäglich...

@20:56 von deutlich

//kreuzwortraetsler 20.12
Dass man tatsächlich auch über eine Mobilitätswende hin zu ÖPNV und Fahrrad nachdenken könnte, kommt unserer Industrielobbyregierung natürlich erst recht nicht in den Sinn."
Erstens können das nicht alle und zweitens beschäftigen die deutschen Autohersteller mehr als 800.000 Menschen bei guten Gehältern. Vielleicht auch mal an deren Zukunft und der ihrer Familien denken!//

Es geht nicht darum, die Autos abzuschaffen, es geht um sinnvolle Möglichkeiten es weniger nutzen zu müssen(!).
Was die Arbeitsplätze betrifft: Wenn der ÖPNV ausgebaut wird (würde), enstehen dort viele neue Arbeitsplätze. In der Autoindustrie werden mit zunehmender Automatisierung und vor allem auch durch Umstellung auf neue Antriebstechniken ebenfalls viele Menschen ihre Arbeit verlieren. Bei den Größenordnungen, um die es da geht, kann man sich schon Sorgen machen. Da haben Sie Recht.
Mit einem wirklich guten ÖPNV würden vielleicht auch manche Senioren eher ihren Führerschein abgeben.

@schiebaer45

auf die Wasserstoff Technik im Automobilbau gesetzt.In den heutigen großen Autos ( z.b. SUV ) lassen sich die Druckbehälter auf besser unterbringen.

Die SUVs gehören allein schon aus Sicherheitsgründen runter von den Straßen, egal ob mit Diesel oder mit Wasserstoff betrieben ...

21:13 von bertolucci

«Derzeit wird Weltweit viel mehr Forschung in Batterie- als in H2-Technik investiert, die es daher schwer haben wird, mit Batterien Schritt zu halten.»

Das ist so.

Aber potentieller Antrieb von KfZ durch H2 hat den Vorteil, dass man weniger Infrastruktur dazu neu aufbauen muss, wenn H2-Antriebe erst serienmäßig in KfZ vorhanden sind.

Die Verteilungs-Infrastruktur gibt es zwar noch in keinem Land in flächenmäßig größerem Maß. Aber man kann dazu die ca. 14.000 in DEU vorhandenen Benzin / Diesel / LPG - Tankstellen mit zusätzlichen Zapfsäulen verwenden. Müssen "nur" die Zuleitungen hin.

Der H2-Tankvorgang dauert ähnlich lange wie einer mit den bisherigen Verbrennungs-Kraftstoffen. Die bisherige Anzahl der Tankstellen in DEU wäre ausreichend, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten.

"Unter dem Radar" werkelt JAP an "serienmäßig H2".
Beste Voraussetzungen mit dem Großraum Tokyo "als Testlabor".
Neue Taxis + Busse für Olympia 2020 müssen (!) mit H2 angetrieben sein …

@SchorschHh

"Toll - Und Andy Scheuer tritt heute vor die Presse und tut so, als ob er jetzt das Ei des Kolumbus erfunden/ gefunden hat. Dabei ist das Thema Wasserstoff als Energiequelle schon sehr, sehr alt. Darüber haben wir bereits vor über 60 Jahren schon im Chemieunterricht gesprochen. - Seid mir gegrüßt: "Guten Morgen"."

Komisch, ich war da: Er hat gar nicht so getan, sondern explizit die Historie genannt. Zudem setzt die Politik nur Rahmenbedingungen- umsetzen kann es nur die Industrie... Und jetzt erst gibt es in einigen Weltregionen Stromgestehungskosten (erneuerbar!) im Bereich 2 ct. pro KWh. Damit ist Wasserstofftechnologie wirtschaftlich geworden!

Der Schein trügt

Im Artikel wird beschrieben, es würde durch die Herstellung von Wasserstoff kein CO2 ausgestoßen werden. Das ist mehr oder weniger richtig. Man muss sich bei der Sache die industrielle Herstellung von Wasserstoff anschauen. Derzeit wird der Großteil durch "Steamreforming" hergestellt, also aus dem Rohstoff Erdgas. Mithilfe von Wasserdampf entsteht aus dem Erdgas (z.B. Methan) CO2 + H2 also Kohlenstoffdioxid + Wasserstoff. Somit ist auch diese Produktion nicht frei von C02. Bei der Elektrolyse hingegen könnte man mithilfe von Wasser ohne CO2 Emissionen Wasserstoff herstellen, jedoch ist diese Methode für die Industrie zu teuer und hat eine zu geringe Ausbeute! Somit ist die Wasserstoffbrennzelle ebenfalls (noch) keine gute und saubere Lösung um sie flechendeckend einzusetzen!

@Lodderbas - Energieerhaltung

21:06 von Lodderbas:
"wie steht es denn mit der bereits erfolgreich entwickelten Möglichkeit Wasser zu tanken und im Fahrzeug den erforderlichen Wasserstoff ( Browns Gas ) für die Verwendung im Motor zu erzeugen?"

Diese "erfolgreich entwickelte Möglichkeit" ist völlig sinnfrei, da sich der Strom aus der Autobatterie mit einem Elektromotor direkt und damit effizienter nutzen ließe. Stichwort Energieerhaltung.

@born in stasi-land

"Nein, man muss sich schon entscheiden. Verbrennungsmotor oder E-Antrieb. Die Zwitter, die beides ein bisschen wollen, sind viel zu ineffektiv."

Ich würde auch die Brennstoffzelle als Verbrenner bezeichnen, und dort ist der Antrieb ein E-Antrieb. Das ist definitiv eine der möglichen Zukünfte...

@Brynhildur Erik... - Nur Phrasen?

21:14 von Brynhildur Erik...:
"Die Wasserstofftechnologie ist überlegener, da die Energie viel besser gespeichert werden kann."
> Besser als was? Und wie wird Wasserstoff denn gespeichert?

"Die jetzigen und wohl auch künftigen Batteriefahrzeuge sind in kleinster Weise überzeugend."
> Weil, ...

Wenn ich hier all die

Wenn ich hier all die Kommentare lese, dann bekomme ich tatsächlich Mitleid mit den Politikern. Ich selbst kann, was die verschiedenen Antriebstechnologien betrifft, allenfalls mit Halbwissen aufwarten. Mein Problem: Ich bin jetzt nicht schlauer und habe den Eindruck, dass irgendein Geniestreich vonnöten ist - also was ganz Neues.

@kreuzwortraetsler20.12

"Dass man tatsächlich auch über eine Mobilitätswende hin zu ÖPNV und Fahrrad nachdenken könnte, kommt unserer Industrielobbyregierung natürlich erst recht nicht in den Sinn."

Was heißt Industrielobby? Bei 47mio Autos in D will die Bevölkerung das sicher auch nicht in der Mehrheit.

Ich will es definitiv nicht. Ich nutze alles. Flugzeug, Bahn, Bus, Taxi, eigenes Auto, Fahrrad- und sogar meine Füße. Auf meine Autos werde ich nie verzichten wollen. CO2 neutral dürfen die aber gerne werden...

@21:37 von schabernack

"Harald Lesch erklärt …
Erklärt er sehr verständlich (gegeneinander abwägend) in einem 13:11 Minuten langem Video die Vor- & Nachteile des Elektro-Antriebs vs. des Antriebs durch H2O. Unter Berücksichtigung der physikalisch-technischen Voraussetzungen + Gegebenheiten."

Danke für den Hinweis. (Ich werstehe gar nicht, wie mir der Beitrag entgehen konnte.)

21:39 von Ramuthra

«Wasserstoff dagegen stellt sich in allen Bereichen der Energie als stark überlegen dar, mit der richtigen Technik die sich derzeit rasant weiterentwickelt.»

"Rasant" entwickelt sich beim H2-Antrieb gegenwärtig gar nix.
Jedenfalls nicht weltweit, max. punktuell in einzelnen Ländern.

In größerem Umfang über längere Zeiträume in der Praxis erprobt ist der H2-Antrieb noch (viel) weniger als der E-Antrieb.

Wirkungsgrade der verschiedenen Antriebe lassen sich durch physikalische Gegebenheiten nicht beliebig steigern. Für jede Entwicklung ist eine Grenze der Physik, die man nie beliebig erweitern kann.

Wird so gut wie immer bei allen Betrachtungen / Vergleichen außer Acht gelassen. Auch beim Vergleich hinsichtlich "Umwelt-Verträglichkeit".

Benzin, das man gegenwärtig an Tankstellen tankt, ist dort auch nicht ohne jede weitere "Umwelt-Wirkung" hin geraten. Immer ist die gesamte Produktions- & Verteilungs-Infrastruktur zu berücksichtigen.

Vom Himmel "ganz ohne" fällt dabei gar nix …

@harry_up 21.47

...in Ihrem Akku Staubsauger sind auch keine qualitativ hochwertigen Zellen verbaut und es gibt lediglich ein rudimentäres Batterie Management. Deshalb die geringe Lebensdauer der Batterie. Das können Sie nicht vergleichen mit dem was in E-Autos verbaut wird und daraus Rückschlüsse ziehen. Siehe auch Garantie bei den Fahrzeugen. Ich fahre seit mehr als 6 Jahren rein elektrisch, habe auch den entsprechenden technischen Background und weiß, wovon ich rede.

@fathaland slim - Algen

21:30 von fathaland slim:
"[...] Nennt sich Elektrolyse."
> Ich weiß. :)

"Algen produzieren im Übrigen Sauerstoff, keinen Wasserstoff."
> Wer über Wasserstoff fabuliert, sollte zumindest schon mal von einem Wasserstoffbioreaktor gehört haben.

@Boris.1945

"Bisher steht nur fest, das Ökostrom, E-Antrieb und auch Brennstoffzelle ineffektiv sind, Punkt.
"
Ein Attribut "ineffektiv" bei Strom ist sinnfrei. Ökostrom ist exakt genauso effizient einsetzbar wie jeder andere Strom auch.

Ein E-Antrieb ineffektiv? Selten so gelacht. Der Wirkungsgrad ist deutlich höher als beim Diesel oder Benziner...

Und Brenstoffzelle ist nicht schlechter als konventionelle Antriebe in Bezug auf Effizienz und besitzt die vorteilhafte Kraftübertragung der E-Motoren.

Auch Punkt, aber richtig.

Statt Windräder abzuschalten, wenn der Bedarf sinkt,

kann man mit diesem Strom Wasserstoff erzeugen. Ich bin optimistisch, was diese Technologie angeht.

20:02 von Knorlo

Danke, dass sie diese Plamage ins kollektive Gedächtnis zurück gebracht haben. Deutschland gibt Errungenschaften, des Profit wegen, viel zu schnell aus der Hand. Transrapit jahrelang im Emsland erprobt und dann, für einen Klicker und ein Ei, an China verschenkt. Traurig. Die Wirtschaftsberater die daran beteiligt waren, gibt es, in anderer Form immer noch im Bundestag.

21:46 von Hackonya2

«Gas - Fördern könnte man vorerst auch Gasantriebe und Biogasanlagen, bis es sich wirklich lohnend mit Wasserstoffantrieb entwickeln lassen hat?»

Staatlich gefördert werden Gas-Antriebe seit ca. dem Jahr 2000.
Über einen deutlich niedrigeren Steuersatz auf die Kraftstoffe LPG (Flüssiggas) und Erdgas.

LPG ist prinzipiell zu jedem Benzin-Verbrennungs-Motor nachrüstbar. Ganz wenige Hersteller bieten einige wenige Modelle so ausgerüstet als Neuwagen an. Der Benzintank bleibt, LPG kommt hinzu. Reichweite + Reichweite. Bei meinem KfZ (nachgerüstet) > 1.100 km. Liter LPG kostet aktuell ca. 60 Cent.

Die Nachrüstkosten "rechnen sich" nach ca. 25.000 km.
Hängt ab von Hubraum und Verbrauch des KfZ.

LPG + Erdgas emittieren keinerlei Fein-Partikel.
Weniger CO2 als Benzin / Diesel. Prinzipiell die "umweltfreundlichste" Art, mit gegenwärtigen Treibstoffen Verbrennungsmotoren anzutreiben.

Meine Erfahrungen seit 2002 sind "bestens".
Das eingesparte Geld auch.
Wunder, dass nur so wenige …

Tesla abgebrannt

in Leipzig. War dies in Connewitz?

22:27 von BotschafterSarek

"" Die SUVs gehören allein schon aus Sicherheitsgründen runter von den Straßen, egal ob mit Diesel oder mit Wasserstoff betrieben ...""
#
Das sehe ich nicht so,dann gehören LKW auch da zu,denn die verursachen auf Grund ihre Größe wie auch die SUV ebenso Sicherheitsprobleme,besonderst beim Abbiegen könnten Fussgänger und Radfahrer leicht übersehen werden.

@Lodderbas

Sie wollen mit Batteriestrom Wassermoleküle in Wasserstoff und Sauerstoff aufbrechen und anschließend den gewonnenen Wasserstoff wieder verbrennen? Was genau erhoffen Sie sich davon? Bitter erinnern Sie sich an den Energieerhaltungssatz aus dem Physikunterricht.

Hybrid-plugin

Fahre derzeit einen Plugin-Hybrid.
Täglich unter 30 km zur Arbeit und zurück und sonstige Wege immer mit Akku. Lange Strecken mit Benzin.
Habe in diesem Jahr 3 mal ca. 30 l Benzin getankt.

Als Übergangslösung für mich mehr als ok.
Alternative für mich wären sonst 2 Autos.

ÖPNV voller Ausfall bei uns auf dem Land.
Fahrrad zu gefährlich, schmale Landstraße
ohne Fahradstreifen.

21:55, spax-plywood

>>@fathaland 21:30
Wenn Sie Salzwasser elektrolysieren haben Sie eine Chlor-Alkalielektrolyse. Besser nicht, das dürfte dem Apparat den Rest geben.<<

Dann könnte Sie vielleicht das hier interessieren:

https://www.scinexx.de/news/energie/wasserstoff-aus-meerwasser/

22:01, Karl Napf

>>20:59 von MichlPaul
nicht nur die herstellung soll maximal teuer sein. auch werden dann die tankstellen zum gefahrenort nr 1, da diese tanks sehr leicht entzündlich sind.<<

Sie meinen, dann dürfte man beim Tanken nicht mehr rauchen?

Schabernack 23.09

ja, ein gasbetriebenes Auto war bei mir auch mal die Überlegung, das hat wirklich viele Vorteile und es gibt auch genügend Tankmöglichkeiten, die man mit der Reichweite erreicht;-) das wäre jederzeit zum batteriebetriebenen Spielzeug die bessere Alternative.

22:48, Nachfragerin @fathaland slim - Algen

>>Wer über Wasserstoff fabuliert, sollte zumindest schon mal von einem Wasserstoffbioreaktor gehört haben.<<

Daß bestimmte Algen bei Schwefelmangel die Sauerstoffproduktion einstellen und Wasserstoff produzieren, war mir als studiertem Biologen bisher entgangen. Asche auf mein Haupt. Ob dies großtechnisch umsetzbar ist? Ich hab da erst mal so meine Zweifel.

Lächerliche Tankinfrastruktur

So, Scheuer will den Anteil der Wasserstofffahrzeuge in 3 Jahren um 10000% steigern, aber die Zahl der Tankstellen dafür nur um hochgerechnet 45%? Einfach lächerlich! Daran erkennt man, was für eine Luftnummer diese Ankündigung ist. Dabei ist die Tankinfrastruktur das Haupthindernis an der Verbreitung dieser Fahrzeuge. Ein Blick auf diese Europakarte ist vielsagend:
http://h2tankstellen.cleanenergypartnership.de/

21:39 von Ramuthra

""Endlich verabschiedet man sich vom grün verordneten, einspurigen Elektroheilsbringer, der schon in den Startlöchern vorhersehbare Grenzen hat. Wasserstoff dagegen stellt sich in allen Bereichen der Energie als stark überlegen dar, mit der richtigen Technik die sich derzeit rasant weiterentwickelt.""
#
Aber es wird viel Energie von Nöten sein um diese Technologie voran zu bringen. Das kann aber mit Solar und Windkraft m.M.n gelingen.

23:05, Defender411

>>20:02 von Knorlo
Danke, dass sie diese Plamage ins kollektive Gedächtnis zurück gebracht haben. Deutschland gibt Errungenschaften, des Profit wegen, viel zu schnell aus der Hand. Transrapit jahrelang im Emsland erprobt und dann, für einen Klicker und ein Ei, an China verschenkt. Traurig. Die Wirtschaftsberater die daran beteiligt waren, gibt es, in anderer Form immer noch im Bundestag.<<

Nix wurde an China verschenkt. Die maßgeblichen Patente sind nach wie vor hier. Dummerweise interessiert sich aber niemand für die Technologie. Auch China verfolgt das Projekt nicht weiter.

Regierung setzt auf Wasserstoff

Und was sagen die grünen und die FFFs dazu.
Jetzt werden Sie Ihrer einzigen Grundlage beraubt.

23:58 von deutlich

«ja, ein gasbetriebenes Auto war bei mir auch mal die Überlegung, das hat wirklich viele Vorteile und es gibt auch genügend Tankmöglichkeiten, die man mit der Reichweite erreicht.»

Ist inzwischen bei reinem Betrieb mit LPG kein tatsächlicher Unterschied mehr zu Tankmöglichkeiten an Benzin / Diesel. Auch in ländlichen Regionen nicht.

Ein einziges Mal in 17 Jahren musste ich von LPG zu Benzin wechseln, weil der LPG-Tank leer, und keine LPG-Säule war. War in 2005 in Meck-Pomm-Niemandsland, wo ich mich auch nicht auskannte.

Nur bei niedrigen Temperaturen (um den Gefrierpunkt von +3 bis -3 Grad) neigt meine Anlage "zum Einfrieren" der LPG-Düsen im Leerlauf = spontanes Abwürgen des Motors. Ist aber bei moderneren Anlagen nicht mehr so …

Deutlich besser

Ich weiß nicht, warum unsere Regierung so viel Geld für Elektroautos verschwenden: kurze Reicheweiten, lange Ladezeiten, umweltschädliche Herstellung der Akkus, umständliche Laden... diese Technologie hat nur Nachteile und wird sich wohl schwer gegen den Verbrenner durchsetzen.
Anders sieht es aus bei der Brennstoffzelle: Wasserstoff wird man wie derzeit Benzin an der Tankstelle kaufen können, hergestellt wird er aus Überproduktion. Außerdem lässt sich das Auto innerhalb von 10 Minuten voll betanken und weiterfahren. Die Akkus müssen dann auch deutlich kleiner sein, evtl. mit einer Reserve, um die nächste Tankstelle zu erreichen. Vor allem aber bricht nicht das Stromnetz zusammen, weil alle gleichzeitig ihr Auto laden müssen.

Wasserstoff hat großes

Wasserstoff hat großes Potenzial, muss aber richtig verwendet werden.
Luftschiffe damit zu befüllen, ist nicht die einzige dämliche Verwendungsmöglichkeit

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