Ihre Meinung zu: Kritik an Spahns Gesetz zur Weitergabe von Patientendaten

2. November 2019 - 17:00 Uhr

Alter, Geschlecht, Wohnort, Behandlungen - die Daten der 73 Millionen gesetzlich Versicherten sollen künftig ohne ihr Einverständnis für die Forschung verwendet werden können. Für seine Pläne bekommt Minister Spahn viel Kritik.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.666665
Durchschnitt: 3.7 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

so weit ist es also gekommen

dass der Datenschutz, also das durch die Verfassung garantierte Recht auf informationelle Selbstbestimmung, in den Gesetzesentwürfen der Ministerien schon gar nicht mehr auftaucht. Widerspruchsmöglichkeit? "Nicht vorgesehen". Die Patienten, somit wir alle, nur noch Verfügungsmasse. Ja wo sind wir denn? Das Sahnehäubchen ist noch die Behauptung, diese massenhafte Verletzung unserer Rechte diene den Patienten.

Die Industrie wird nicht als Nutznießerin genannt. Wie beruhigend, dann ist das ja schon mal ausgeschlossen ...

Wenn dieses Gesetz so das Parlament passieren sollte, falle ich vom Glauben ab.

Pseudonymisiert

heißt gerade nicht ‚anonymisiert‘ weil die Daten weiter z.B. über eine Nummer als Pseudonym im Zusammenhang einer Person gehalten werden.

Das bedeutet, dass, wenn nur ein Teil der pseudonymisierten Daten wieder einem Namen zugeordnet werden kann (z.B. über PLZ, Alter und Behandlung), ALLE Daten, die diese Person betreffen, wieder der Person zugeordnet werden können.
Und das ohne Widerspruchsmöglichkeit - was für eine Unverschämtheit.

Datenregister für Forschungszwecke

Grundätzlich ist ein solches Register absolut sinnvoll, ja notwendig. Wie bei allen stastistischen Vorhaben darf keine in der Sache unbegründete Vorselektion der Datenbasis stattfinden. Würde man es den Patienten freistellen, ihre Daten zu sperren, käme das einer solchen Vorselektion gleich - und damit wäre die ganze Sache sinnlos.
Ohne Zweifel ist aber die Pseudonymisierung eine Achillisferse - an der man aber nicht vorbeikommt, wenn man eine verläßliche Datenauswertung abstrebt. Was also tun?
An einer Grundsatzentscheidung wird man nicht vorbeikommen; ich sehe eine ähnliche Lage wie bei der Impf-Pflicht:
Gemeinnutz gegen Individualrechte - ein Abwägungsprozeß - aber kein politisches Kampffeld. Nach meiner Einschätzung überwiegt der Gemeinnutz.

Datenschutz

Erst macht man ein riesen Hokuspokus, ja bitte bestätigen und unterschreiben, wegen den neuen EU Datenschutz Verordnungen, aber ein Herr Spahn will die Daten ohne Einverständnis weitergeben? Ich hätte zwar kein Problem damit, das meine Daten für Forschungszwecke genutzt werden und nur für diese, aber gefragt werden will und sollte denke ich trotzdem jeder.

Niemand ist gegen Forschung

Aber ist wirklich sicher, dass die Daten nicht doch bei der Pharmaindustrie landen und dass die Rückverfolgung zum einzelnen Individuum ausgeschlossen ist?
Der Minister bastelt mal wieder an seinem Image. Ich denke nicht, dass der Datenschutz dabei hohe Priorität hat. Und falls doch - hat er Leute, die das können?

Wie soll da Vertrauen gewonnen werden?

Es gibt bereits so viele Störfaktoren in unserem Gesundheitssystem, als da sind hunderttausende ignorierte Behandlungsfehler in den Kliniken und in ambulanter Behandlung, Schieberein bei Transplantationen, die ebenfalls nicht geahndet und entschädigt werden und so manches andere mehr.
Die Ärzteschaft und auch der Stern mit ihrem "Appell" möchten, dass wir Patienten dies einseitig auf die Ökonomisierung unseres Systems zurückführen und sie sich also von jeder Schuld freisprechen.
Und dann? Was geschieht mit den Opfern? Geschätzt gibt es mindestens 19.000 Tote und knapp 200.000 durch Fehlbehandlungen Erkrankte allein in unseren Kliniken pro Jahr. Wer entschädigt sie?
Wer wird Opfer dieser unbootmäßigen Digitalisierung werden und wie wird man diesem dann helfen können?
Solange Spahn und seine ärztlichen und anderen Kollegen hierauf keine Antwort wissen, sollten sie nicht so viel auf- und anrühren. Vertrauensbildende, patientenorientierte Maßnahmen und Ideen sehen anders aus.

Mögliche Problemfelder

Wo liegen denn eigentlich die Problemfelder?
Mir fallen da zwei Dinge ein. 1. Was wenn die Daten vom ,,Staat" missbraucht werden?
2. Was wenn die Daten von Kriminellen erbeutet werden?

Zum Punkt 1: Das Risiko besteht ja mehr oder weniger auch bisher. Es würde sich ja prinzipiell nichts ändern.

Zum Punkt 2: Hier ist es ja ganz ähnlich wie bei Punkt 1. Es ändert sich prinzipiell nichts. Auch heute gibt es ständig Angriffe von Cyberkriminellen. Die Weiterleitung der Daten könnte eher zum Vorwand genommen werden, um zusätzliche Ressourcen in die Datensicherheit zu investieren.

Was bleibt wäre also ein ungeheurer Vorteil für die Medizin, da sie für konstruktive wissenschaftliche Arbeit empirische Evidenz braucht. Und eine weitere Möglichkeit in die Datensicherheit, zum Schutze von Kriminellem, zu investieren.

man staunt nur noch

was niemand bisher wusste. unsere anstalt redet schon mal klartext. was ja auch wichtig für die kanzlerfrage ist

Das ist richtig angemerkt!

Sie schreiben es: Ihre Zeilen möchte ich einfach nur zweimal unterstreichen!

Weitergabe von Patientendaten

Das ist aus meiner Sicht sehr kritisch. Die Daten werden unkontrolliert an verschiedene Behörden elektronisch weitergegeben. Wir Menschen sind dann nur noch eine Ware. Der Schritt zur totalen Gesundheitsüberwachung und damit Eingruppierung in „Risikogruppen“ ist dann nur noch ein kleiner Schritt. Dann werden die Kassen auch angehalten die Infrastruktur zur Weitergabe zu schaffen! Die natürlich von den Beitragszahlern kommt.
Weshalb nur gesetzliche? Weil die Lobbyisten der privaten Kassen, sowie der größte Teil des Bundestages privat versichert ist.
Wenn die Daten von Anfang an, also ab den Krankenkassen, sowie von „Allen“gesetzlich sowie privat versicherte weitergegeben werden, sowie das Recht des Widerspruchs gegeben ist, wäre das tragbar.

Und da gibt ...

... es noch Leute, die sich wundern, dass bei solchen Ministern in den "VOLKS-Parteien" reihenweise Wähler abwandern und andere Alternativen wählen und z.B. die AfD immer stärker wird? Die AfD kann sich doch bei solchen Politikern entspannt zurück legen und auf jeden Wahlkampf verzichten.
Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen, Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger und "Volksvertreter" ...... (Frei nach Emil Steinberger, Schweizer Komödiant)

Ich möchte schon gefragt werden

wer was mit meinen persönlichen Daten über meine Krankheiten anstellt.
#
""Eine Möglichkeit für die Versicherten, der Weitergabe dieser hochsensiblen Daten zu widersprechen, sieht der bereits im Internet veröffentlichte Entwurf nicht vor.""
#
Hier muss noch nachgebessert werden meine ich.

Genausowenig

Genausowenig wie ich der TS an vielen Tagen traue, mit der Wahrheit da sie an vielen Tagen ihre Neutralität verliert , traue ich Politiker nicht die von der Parma ,Lobby kommen .Das hat nichts mit Bürgerwillen zu tun sondern mit Geldverdienen .Dazu gab es mal so was wie Datenschutz vor dem Pack wo jetzt regiert und eine anständige 4 Gewalt ,nenne es mal mit Gabriel Worten (Jetzt Lobbyist als Politiker vorbereitet durch entscheidungen Pro) ,wer sich als Politiker mit der Wirtschaft ins Bett legt ist Pack .Man muss Lobbyist und Politiker in einer Person als anrüchig bewerten und nicht dulden .Man sehe was wieder das Ergebnis ist.

Ein schon die Bibel sagt:

Hast Du den Spahn nicht im Auge, siehst Du den Balken nicht, den er Dir überzieht.

Wie war das mit der neuen

Wie war das mit der neuen Datenschutzgrundverordnung? Gilt die nur für uns Kleine Leute? Dann sollte man sie ganz abschaffen!

Wird vom BVerfG kassiert. Ohne Einverständnis illegal.

Natürlich braucht es das Einverständnis außerhalb purer "Bestandsdaten" wie Ort der Praxis, Fachbereich, etc. - also
bei jeder Behandlung.
Das wird dann so ausgehen: BVerfG knallt dem Spahn das Gesetz um die Ohren - drei oder vier Jahre nach Einführung, nachdem schon viele Millionen Datensätze illegal erzeugt wurden. Ohne Einverständnis dürfen dann keine Details mehr erfasst werden.
Das ist dann wieder 3-4 Jahre OK, dann wird immer mehr indirekt erzwungen: "....diese Behandlung geht nicht ohne Einwilligung....."
--> Wieder Klagen.... wieder Klatsche vom Gericht... und so weiter.

Wann bekommen wir wieder Politiker die dem Volk nicht immer nur ins Gesicht treten, sondern wieder in dessen Interesse (und damit auch mal gegen die LOBBYS) handeln ?
Nach dem 3. Weltkrieg, oder was.....?

@Niemand ist gegen Forschung 17:28 von Bernardo87

Natürlich nicht, aber es geht ja auch eher um Ausforschung.
Wie ich hier schon vor einem Jahr schrieb:
Österreich hat schon ein ähnliches System,
die Technik ist fast identisch veraltet wie unsere.
Ergebnis: 1/3 der östereichischen Gesundheitsdaten schlummern schon
in den diversen privaten Servern in Bulgarien und Rumänien.

Und man braucht auch nicht besonders auf sowas hinzuweisen
www.kuketz-blog.de/doctolib-vermehrt-meldungen-ueber-moegliche-datenschu...
kurz: https://is.gd/RLCcNS

um zu wissen, dass hier sensibelste Daten privat missbraucht werden wollen ;)

Weitergabe von Gesundheitsdaten

Da haben die Lobbyisten in den Ministerien wieder ganze Arbeit geleistet.
Sie sitzen nicht mehr nur den Gesetzesschreibern auf dem Schoß, sie schreiben sie mittlerweile selbst. IBM, SAP, KPMG, Accenture und viele andere bekommen das Gold des 21. Jahrhunderts frei Haus geliefert.
Sofort Schluss damit....!
Die Daten der Bürger gehören denselben. Wenn die Beraterkletten unsere Daten haben wollen, sollen sie dafür bezahlen.

zu früh veröffentlicht

zu früh veröffentlicht, die Öffentlichkeit frühzeitig in Pläne einzubeziehen, ist wohl ein Fehler.

Die Menschen wollen wohl bloß mit fertig aufbereiteten Ergebnissen konfrontiert werden, die schon bis hin zu letztem Detail ausgearbeitet sind.

Anders ist nicht zu verstehen, was diese Planung für eine Aufregung erzeugt. Es ist doch gesagt, für höchste Datensicherheit muss gesorgt werden.

Also wird noch daran gearbeitet und man kann abwarten und beobachten oder sogar aktiv mit konstruktiven Lösungsvorschlägen mit machen (anstatt bloß aufgeregt zu meckern und Vorverurteilungen rauszubrüllen).

Grundsätzlich profitieren letztlich alle davon, wenn der (wissenschaftlichen!) Forschung die komplette benötigte Datenbasis zur Verfügung steht.

Es muss aber sicher ausgeschlossen sein, dass von der Weiterleitung dieser Daten irgendeine einzelne Person oder Institution (also auch keine politische!) „profitieren“ kann - und folglich dadurch auch niemandem persönliche Nachteile entstehen können, unabhängig davon, ob die Pseudonymisierung in der Praxis wie vorgesehen funktioniert oder nicht (nebenbei: unter diesen Voraussetzungen entfiele auch der Sinn und Zweck von „Datenschutz“, der ja zum einen in der Praxis bekanntlich meist nicht wirklich „funktioniert“ - und zum anderen wohl allzuoft eher als willkommener Vorwand, um unwillkommene Transparenz zu verhindern dient.

Unter o.g. Aspekten dürfte der Vorschlag der Stiftung Patientenschutz, die Daten vom Statistischen Bundesamt erheben zu lassen, so dass „höchste Datenschutz-Standards eingehalten“ werden, auf jeden Fall der bessere sein.

@17:44 von goldschmiedel: Die ist im Gesetz explizit außer Kraft

Ja, diese brüllende Ironie muss man schon mal beim Lesen des Gesetzesentwurfs verstehen: Jedwede Datenschutzgesetze sollen dafür komplett außer Kraft sein aufgrund irgendwelcher sehr dubiosen Ausnahmeregelungen.
Das ist natürlich extrem illegal - einfach nur verfassungswidrig!

Daher unterstelle ich den "Architekten" dieses Entwurfs auch keinen Dilettantismus mehr, sondern pure, lobbygesteuerte Bösartigkeit!

Kritik an Spahns Gesetz zur Weitergabe von Patientendaten....

Das "Digitale Versorgungsgesetz".Versorgung für Big Pharma mit Daten.Und wie viel zahlen dann die Firmen künftig für die Daten ?

Und am Donnerstag stimmt der Bundestag ab:Da kann man sehen,wer dafür stimmt.Auch die SPD mit Fliege ?

Ist jemandem aufgefallen, dass

nur die gesetzlichen Krankenkassen ihre Daten weitergeben sollen? So steht es zumindest im Artikel. Die Daten der Privatversicherten bleiben dann geheim. Zweiklassenmedizin und Zweiklassendatenschutz?

Ungeheuerlich!

Dieser Mann will doch nur, koste es was es wolle, in den Schlagzeilen auftauchen, um sich als Kanzlerkandidat in Stellung zu bringen - wofür er völlig ungeeignet ist.
Dieser Unfug wird, sollte er durchgehen, sofort vom Verfassungsgericht kassiert werden; denn es ist nicht damit zu rechen, dass er ohne entsprechenden Widerspruch und zugehörige Klagen bleibt.

rer Truman Welt

Dieses Gesetz ist mir wie andere Projekte Spahn's einfach zu vordergründig auf ein Aufmerksam machen auf seine Funktion und damit Person angesetzt. Das ist nach meinem Geschmack zu penetrant. Desto grenzgängiger seine Themen, desto lieber scheint es ihm zu sein. Ich sehe ein Karrierist, der Punkte sammeln will für höhere Weihen, wenn er es auch intelligent macht. Sein Drang nach Karriere ist mir trotz seiner Intelligenz zu groß, was für mich seine emotionale Motivationslage deutlich macht. Solche Menschen waren am Ende ihres Weges meist nie wirklich (sachlich) gute Führungspersönlichkeiten. Er sollte sich mehr den wesentlich dringlicheren aber unspektakuläreren Themen annehmen und Missstände im Gesundheitswesen wirkungsvoll reduzieren oder gar beseitigen. Erst die Pflicht und dann die Kür, nicht umgekehrt!

Immerhin hat das Thema nun die breite Öffentlichkeit erreicht

Immerhin hat das Thema nun die breite Öffentlichkeit erreicht, ich hoffe doch sehr, dass sich das in den nächsten Umfragen sehr deutlich sichtbar macht!

Wenn für Forschung

Daten wie Alter Geschlecht Art der Krankheit und Behandlungsmethode erfasst wird ist das absolut ok vielleicht auch noch der Landkreis . Aber alles was darüber erfasst wird ist nicht notwendig . Dann ist das eine gute Sache. Und dann anonym ohne rückverfolgungs Möglichkeit

Schön

Das Politiker jedem „Kaninchen Züchterverein“ mit der DGSVO dass leben schwer machen, und selber dann solche Sachen auf den Weg bringen.

Nachchdem die "Gesundheits-APPS" gescheitert sind....

.... erzwingt man die Befüllung der Lobby Big Data Clouds mit so einem verfassungswidrigen Gesetz, das hoffentlich nur ein Entwurf bleibt.
Wie moralisch heruntergekommen die Architekten dieses Entwurfs gekommen sind, kann ich gar nicht in Worte fassen.

dieser minister ist untragbar!

mal abgesehen davon, dass dies, wie schon zuvor von jemandem angemerkt, gegen das grundrecht der informationellen selbstbestimmung verstößt, sind mal wieder nur die gesetzlich versicherten betroffen. soll heißen einem herrn spahn wird so etwas erspart bleiben.. das ist also auch noch diskriminierend...

pharmaunternehmen sind laut diesem gesetz zwar nicht erwähnt aber eben auch nicht explizit ausgeschlossen - das ist brandgefährlich!

und nein ich bin hier nicht der meinung, dass hier das allgemeinwohl mehr wiegt - als ob die letzten 100 jahre keine anständige forschung möglich gewesen wäre, weil den armen pharmaindustrien, universitätskliniken und co. schlicht die daten gefehlt hätten - käsekuchen!

zumal vielleicht auch erst mal sichergestellt werden sollte, dass die pharmaindustrie tatsächlich ihren gesellschaftlichen auftrag erfüllt (allgemeinwohl!?) und nicht nur produziert und forscht wo das geld liegt..

Man kann nur hoffen, dass

Man kann nur hoffen, dass diverse Spahn-Gesetze von der Justiz einkassiert werden, denn mit Rechtsstaatlichkeit hat Spahn ansonsten nahezu nichts am Hut.

In enormer Dreistigkeit macht er sich hierbei schon gar nicht mehr die Mühe, den Anschein von Nutzen für die Bevölkerung zu wahren. Scheinbar hat er das schon nicht mehr nötig, weil das Parlament (also auch die SPD !) alles abnickt.
So sollen also die Daten von 73 Millionen gesetzlich Versicherten an `Forschungseinrichtungen´ übergeben werden.
Und wir glauben alle, dass damit Fraunhofer oder Leibniz gemeint sind. Klar.

Was sagt der Datenschutzbeauftragte der Regierung dazu ?

Patientendaten

In Russland hat der Staat schon lange vollen Zugriff auf alle Patientendaten. Dort hat sich niemand beschwert, weil man auch nicht so genau Bescheid weiß und die Presse nicht berichtet.
In Deutschland sind wir frei informiert und lehnen diese Überwachung ab und das ist gut so. Spahn ist hier auf dem Holzweg.

@ Silverfuxx

Man kann nur hoffen, dass diverse Spahn-Gesetze von der Justiz einkassiert werden, denn mit Rechtsstaatlichkeit hat Spahn ansonsten nahezu nichts am Hut.

Spahn kann nur einen Gesetzentwurf machen, aber kein Gesetz. Das ist noch ein langer Weg.

"Alter, Geschlecht, Wohnort, Behandlungen" und vieles mehr

... von jedem registrierten Erdenbürger wird doch sowieso längst (hauptsächlich durch die sozialen Medien) von den Globalplayern und Konzernen dieser Welt gesammelt, ausgewertet und zur Profitmaximierung genutzt.
Warum sollten dann nicht auch Gesellschaften das gleiche tun dürfen - zu Forschungszwecken zum Wohle der Allgemeinheit? Privatpersonen (also Firmeninhaber von z.B. Apple, Google, Amazon, Aldi, VW... ) treiben längst Mißbrauch mit hunderten Millionen privaten Daten, aber Staaten sollen zum Wohle und zur Gesundheit des Volkes keine Daten nutzen dürfen?

@17:21 von frosthorn

"Wenn dieses Gesetz so das Parlament passieren sollte, falle ich vom Glauben ab."

Dann sind sie ja zumindest diesbezüglich (noch) in einer besseren Verfassung als ich.

Mir scheint, wir sollen Schritt für Schritt in kleinen, aber schnellen Schritten, entmündigt werden. Und was meine Erfahrungen (persönlicher und beruflicher Natur) mit dem Datenschutz betrifft: Der ist jetzt schon löchrig wie ein Schweizer Käse.

Nur am Rande: Ich habe bisher immer einer wissenschaftlichen Auswertung meiner Befunde zugestimmt, aber ich will weiterhin gefragt werden.

derdickewisser

Genau!!!
Scharf auf Präsenz in den Medien - egal wie
Ich habe ihn im Wahlkampf mal besichtigt - zwanzig Minuten hat er sich über Burkas beschwert - als ob es nichts Wichtigeres gäbe.
Der hält den Finger in den Wind um zu merken, was gerade gut kommt - reiner Opportunismus.
Und manchmal langt er daneben. Den als Kanzler? Dann lieber noch zehn Jahre Merkel.
Einfach so rausgehauen - ich wünsche mir das nicht wirklich.

@Nachdem die "Gesundheits-APPS" 18:01 von WirSindlegion

"gescheitert sind"

Nun, noch sind sie nicht gescheitert,
aber es besteht Hoffnung, da die Community rechtzeitig aufgewacht ist.

Die Apps sämtlicher wesentlicher Krankenkassen werden von uns gerade untersucht.
Vorläufiges Ergebnis:
Nicht DSGVO-konform und damit ist das Scheitern vor dem BVerfG ziemlich sicher.

$$ 1 Absatz 1 GG

Herr Spahn, meine Daten gehören mir!
Dafür gehe ich auf die Strasse.

@17:27 von Hackonya2

"Erst macht man ein riesen Hokuspokus, ja bitte bestätigen und unterschreiben, wegen den neuen EU Datenschutz Verordnungen, aber ein Herr Spahn will die Daten ohne Einverständnis weitergeben? Ich hätte zwar kein Problem damit, das meine Daten für Forschungszwecke genutzt werden und nur für diese, aber gefragt werden will und sollte denke ich trotzdem jeder."

Bin ganz Ihrer Meinung.

Wer verdient da dran?

8 Merkmale reichen, um die Bevölkerung der gesamten BRD auf 20 einzugrenzen. Und warum soll ich einem irgedwie gearteten Datenschutz-Zentrum trauen?? Nicht mal, wenn das Spahn-Misterium diese Daten-Bank betriebe, hätte ich Vertrauen. NEIN. Aber irdendwie beschleicht mich das Gefühl, es geht um was ganz anderes: Geld oder Pöstchen.

Beim BundesDatenschutzBeauftragten

sollten jetzt alle(!) roten Lichter angehen!
Schon (aber-)witzig mit welch scheinheiligen Argumenten die Totaldigitalisierung (-Überwachung) voran getrieben wird.
Wenn das nicht verhindert wird, dauert es nicht lange bis es heisst "Server mit sämtlichen Patientendaten (schon vor Wochen) gehackt - Millionen Patientenakten abgesaugt - bzw. offen ins Netz gestellt." Das wollen wir nicht! Wir sollten der Politik Grenzen aufzeigen; so wie es die Bundes-Justizministerin gestern angemahnt hat.
Allein schon die Vorkommnisse der letzten Monaten belegen; Sicherheit digitaler Daten ist selbst bei den Flagschiffen der Branche (eher wohl Schlachtschiffe) nicht gewährt.

@17:26 von Esche999

"Nach meiner Einschätzung überwiegt der Gemeinnutz."

Den kann ich vor allem im Hinblick auf die allgegenwärtigen Schlampereien beim Umgang mit sensiblen Daten nicht erkennen. Außerdem dürften die meisten Daten für die Forschung zudem höcht uninteressant. Bei vielen Erkrankungen gibt es bereits Melderegister. Bei z.B.
bösartigen und Erb-Krankheiten stimmen die meisten Patienten ohnenhin einer Auswertung zu.

Saubere Statistiken bekommt man übrigens nur mit sauber geführten Akten. Auch eine große Baustelle - vor allem bei der elektronischen Krankenakte. Hier spielt auch Stress bzw. Eile eine große Rolle.

Bei meinem Arzt muss ich eine Einwilligungserklärung

unterschreiben, damit er meine Telefonnummer speichern darf. Meine Gesundheitsdaten sollen aber ohne meine Einwilligung weitergegeben werden?

Die Versicherungen träumen ja

Die Versicherungen träumen ja schon lange davon, `Risiko-Kunden´, die Geld kosten können, möglichst gar nicht erst aufzunehmen.
Nun bekommen die Versicherungen alle notwendigen Daten an die Hand, um beurteilen zu können, ob sie einen Bürger in ihre Versicherung aufnehmen wollen oder lieber nicht. Kennt man so ungefähr aus China.
Aber China ist ja ohnehin schon eine Art Vorbild geworden. Zumindest für deutsche Unternehmen und einige Politiker.

Obligatorischer Autovergleich hier :)

Da ist das ganz ähnlich. Die aktuellen Karren sind permanent ins Internet eingebucht, funken alles und jedes an "Leitstände" der Hersteller oder auch outgesourcte "Dienstleister". Jeder Knopfdruck, jedes Verhalten, stets der aktuelle GPS-Standort, Bewegungsprofile.
Die Tesla-Karren haben sogar 360 Grad Kameras im Dachhimmel eingebaut, die man nicht verdecken darf, sonst "geht die Welt unter......" Jedes Wort wird zumindest aufgenommen - ob es auch gefunkt wird, weiß ich jetzt nicht. Die totale "Auto-Stasi".....

Aber DEM kann man durch ein "Oldtimer-Projekt" wenigstens effektiv entkommen.
Dem "Funken" der Gesundheitsdaten durch diese in den Praxen installierte "Zwangs-Telemetrie" nicht.

18:09 von Anna-Elisabeth

"" Nur am Rande: Ich habe bisher immer einer wissenschaftlichen Auswertung meiner Befunde zugestimmt, aber ich will weiterhin gefragt werden.""
#
Ich habe ja nichts gegen Daten die über Krankheiten gesammelt und zu einen besseren Heilungsprozess führen können,aber ich will gefragt werden. Gruß

@17:49 von artist22

"Und man braucht auch nicht besonders auf sowas hinzuweisen
...
um zu wissen, dass hier sensibelste Daten privat missbraucht werden wollen ;)"

Und so manch ein Zeitgenosse wird sich wundern, warum ihn keine Lebensversicherung als Kunde haben will.

Die Daten und die Organe sind wohl frei

Die Daten und die Organe sind wohl frei .
Das ist parlamentarische Demokratie .
Die Forschung und Industrie wird es ihm danken mit einem fetten Posten , falls er durch den Rost fällt bei den nächsten Wahlen . Thüringen's Wahlenergebnisse schaffen blinden Aktionismus . Das Volk ist mal wieder ungefragt gekniffen .

Datenmissbrauch

Eine Datenschutzgrundverordnung erlassen und dann solch ein Vorhaben planen.
Hier geht das letzte Vertrauen in diese „Volkspartei“ verloren. Moralisierende Scheinheiligkeit, die diese Regierung ohne Verantwortungsbewusstsein zunehmend praktiziert.

@18:11 von nudi1958

"$$ 1 Absatz 1 GG
Herr Spahn, meine Daten gehören mir!
Dafür gehe ich auf die Strasse."

Ich komme mit. (Notfalls lasse ich mich tragen.)

Alter, Geschlecht, Wohnort, Behandlungen

- die Daten der 73 Millionen gesetzlich Versicherten sollen künftig
ohne ihr Einverständnis für die Forschung verwendet werden können.
.
na und ?
wenn der Name des Betreffenden nicht dahinter steht !
was hat uns denn die großen Fortschritte in Wissenschaft und Technik gebracht
dass Erfinder einsam und verlassen im Elfenbeinturm forschten
keiner vom anderen wusste ?
oder dass Informationen sofort weltweit zur Verfügung standen

18:43 von heinzb aus nrw

Die Daten und die Organe sind wohl frei .
.
jetzt erklären sie mir mal was das eine mit dem anderen zu tun hat

Kann doch nicht wahr sein

Wie kann man nur, auf der einen Seite gibt's immer mehr Gesetze für Datenschutz Stichwort DSGVO und dann sowas.

m 17:38 von schiebaer45

>>Ich möchte schon gefragt werden

wer was mit meinen persönlichen Daten über meine Krankheiten anstellt.
#
""Eine Möglichkeit für die Versicherten, der Weitergabe dieser hochsensiblen Daten zu widersprechen, sieht der bereits im Internet veröffentlichte Entwurf nicht vor.""
#
Hier muss noch nachgebessert werden meine ich.<<

Ganz genau so muss es sein.

Zudem gehört diesem 'Gesundheitsminister' in meinen Augen sein Ministerposten entzogen!

@18:49 von Sisyphos3: DE-Anonymisierung ist schreiend einfach...

Die Algorithmen, die das ermöglichen in einem stärkeren Rechenzentrum gibt es schon seit Jahren.
Und es WÜRDE gemacht werden. Vollig egal ob unzulässig.

Also lassen Sie Ihre lächerlichen Versuche, das zu verharmlosen.

Und noch eine Frage

Kann es im Interesse der behandelnden Ärzte sein, wenn Behandlungsdaten gespeichert werden? Vielleicht bekommen einige dann noch Schwierigkeiten, weil sie ihren Patienten zu viel Gutes angedeihen lassen?
Laut Statistik gilt dann vielleicht auch mal als erwiesen, dass die Behandlung auch ohne zeitaufwändige Gespräche möglich ist.

Man könnte andererseits auch Behandlungsfehlern auf die Spur kommen. Vorausgesetzt natürlich, dass man das will.

eine Frechheit ist ja schon alleine

dass man uns mittels des Euphemismus "Pseudonymisierung" (also eine Trennung von Personen und Daten, die jederzeit wieder aufgehoben werden kann) vorgaukeln will, es gälten auch nur die einfachsten Datenschutzvorschriften. Von Anonymisierung ist nämlich ganz bewusst keine Rede.
Gut, dass hier alle den Braten riechen und sich nicht austricksen lassen.

Politiker macht mal wieder was er will

Es ist eine Schande das so ein Thema wieder einmal von der Politik ohne wenn und aber durchgeboxt wird. Sensible Daten verschleudern an alle Interessierten und natürlich nur die Daten der Normal-Pflichtversicherten. Die Gut betuchten (Privat versicherten) und Politiker bleiben von den meisten Gesetzen verschont die die Politik durchbringt. Mit unserer Persönlichen Freiheit ist es nicht mehr weit her. Da kann ich dann auch gleich die AFD wählen. Weil mein Wille oder der des Wählers wird hier nicht mehr erfragt. Frei nach der Devise, "Ich bin der Herr und Ihr meine Untergebenen". Mit denen kann und darf man ja bekanntlich alles machen.

Dankeschön für Ihre Klarheit in Sachen Demokratie!!

wie sieht denn die Realität aus

wenn ein Arzt (und sei es der kleine Hausarzt) nen Patienten behandelt
dann hat er im Hinterkopf wie entsprechende Medikament /Behandlungsmethode
bei nem anderen Patienten in nem ähnlichen Fall gewirkt hat
und wenn es um mehr als 10 Patienten geht deren Fälle verglichen werden
weil man die Möglichkeit hat 1.000de oder zehntausende Fälle zu vergleichen
dann soll das verwerflich sein ?

Wenn das Gesetz kommt,

werde ich Spahn verklagen. Langsam ist es genug mit der Datenschnüffelei durch die Bundesregierung! Egal, unter welchem Vorwand. Es kann nicht sein, dass Politiker geltendes Recht brechen und in diesem Fall das Recht auf informationelle Selbstbestimmung einfach mal so für die Industrie untern Tisch kehren!

18:55 von WirSindLegion

ich habe kein Problem damit 50 Jahre Haft und 100 Millionen Strafe auszusprechen
wenn einer damit Schindluder treibt !

@17:55 von nelumbo

"Ist jemandem aufgefallen, dass
nur die gesetzlichen Krankenkassen ihre Daten weitergeben sollen? So steht es zumindest im Artikel. Die Daten der Privatversicherten bleiben dann geheim. Zweiklassenmedizin und Zweiklassendatenschutz?"

Mir nicht. Danke für den Hinweis. Wenn das dann tatsächlich so wäre, wäre allein das ein Skandal für sich.

Jetzt ist es nur noch ein kleiner Schritt

zum Datentransfer für die DNA eines Jeden an alle Genetik-Firmen und Offiziellen dieser Welt die es wollen.
Aber Niemand hat das Recht diese Daten zu sammeln und sie zu verarbeiten, denn sie betreffen die eigenen Nachkommen, die dann ihrerseits keinerlei Möglichkeiten haben werden, dagegen anzugehen, obwohl sie unschuldig betroffen sein werden, falls ein Defekt in ihrer Genetik festgestellt ist. Die Techniker und Analytiker sind schon daran am arbeiten.
Es ist nur noch ein kleiner Schritt bis die Urenkel/in für die Dummheit der Urgroßeltern büssen müssen.
Euthanasie hatten wir schon mal ... und dieses Vorhaben kann die Vorbereitung dazu sein und auch dafür genutzt werden.

Hm, ja, Datenschutz ....

es scheint zunehmend Zeit für chinesische Verhältnisse, wer was dagegen weiß, bekommt ne schlechte B Note, ääätschi bätsch … Nur warum muss man dann noch ständig irgendwelche Cookie Hinweise wegklicken und ellenlange Datenschutzrichtlinien für den Rundordner vorformen??

Herr Spahn will nach oben und wird das will muss sich rühren, das ist doch klar. Die Frage ist nur, ob Staub aufwirbeln (wie bei der Maut) der richtige Weg ist in die Mitte des Spielfeldes zu kommen.

jede Chance ist mit einem gewissen Risko verbunden

klar machen wir es wie bisher ...
in Norwegen weiß jeder von jedem was der an Steuern zahlt
in den baltischen Republiken hat man eine Gesundheitskarte,
da stehen alle patientenrelevanten Daten drauf
in Schweden gibt es ein zentrales Impfregister wo keiner nach dem Impfpass sucht
klar wir hierzulande machen uns "ins Hemd"
unsere Vergangenheit verfolgt uns wohl noch in 1.000 Jahren

Datenschutz

wenn ich hier die Meinungen durch lese, habe ich die Befürchtung, dass die meisten Menschen gar nicht mehr erkennen, was hier gespielt wird. Sie leben in einem Vertrauen zu den Aussagen der Politiker, dass man schon Angst bekommt. Darum ist es ja soweit gekommen.
Die Lobbies möchten den gläsernen Menschen, ohne Privatsspähre und ohne eigene Meinung.
Herr Spahn zeigt uns wieder ganz klar, dass wir im Faschismus leben, - ich frage mich wieviel Stellen die Summe hat, die er für dieses Gesetz auf sein Privatkonto überwiesen bekommt...
Die Herrschaften, die so freudig hinter diesem Irrsinn stehen, sollten sich mal das Buch " Der tiefe Staat" von Jürgen Roth zu Gemüte führen, auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt, vielleicht hilft das zum ERWACHEN. In diesem Buch wird die Unterwanderung der Demokratie sehr klar und für jeden verständlich beschrieben.
Das sollte Jeder gelesen haben um einen besseren Durchblick zu bekommen, was hier so läuft und wie wir für dumm verkauft werden.

Aufhören!

Kann man sich grundsätzlich darauf einigen, dass heute jeder auf der Welt über jeden alles weiß?
Schuld ist hier auch der Verbraucher selbst, der alles Neue und Mögliche im Netz begeistert nutzt aus Angst, er könnte diesbezüglich etwas verpassen.

Kritik an Spahns Gesetz zur Weitergabe von Patientendaten

Lieber born in stasiland, Sieschreiben sehr zuversichtlich :"Spahn kann nur einen Gesetzentwurf machen, aber kein Gesetz. Das ist noch ein langer Weg."

Hm,.....
Wenn der (jeweilige) Fraktionsvorsitzende die Abgeordneten auffordert ...so, oder so... abzustimmen, dann wird es Gesetz!
Denn der Fraktionszwang wird speziell dadurch "gestützt", dass die Abstimmung der Abgeordneten nicht "geheim" erfolgt, sondern offen, damit man =>"Abweichler" bereits bei der =>Stimm-Abgabe klar namentlich erkennt.
Dass dies GG-Bruch ist, ..."stört" keine politische Partei im Deutschen Bundestag !

@19:04 von Sisyphos3: Uns wenns längst "verjährt" ist ?

Die Kriminellen, die solche Datenbanken hacken, sind nicht blöde.
Vorallem nicht, wenn so prominente Nutznießer mit verdammt viel Geld die "Kunden" sind.
Das ist ein Projekt der Unmöglichkeit. Wer die Technik versteht und die Motivationen und Begehrlichkeiten der "dunklen Seite", der weiß das.
So ein Projekt würde nur auf "Planet Perfect" funktionieren, also ohne Leaks und Datenklau.

Ich kann es nicht fassen

Was alles so ungefragt über die Köpfe der Bürger entschieden werden soll, ohne dass das Thema mal zur Diskussion gestellt wird.
Ganz egal ob gesetzliche oder demnächst auch private Krankenkassen davon betroffen sein werden.
Ich möchte gefragt werden und selbst entscheiden können ob ich das möchte.
Ist man nicht schon "gläsern" genug. Ich bin da sehr misstrauisch.

Lachhaft, ...

von Datenschutz zu faseln, zumindest für Nutzer von Facebook, Twitter, u.s.w..

@18:59 von frosthorn

"eine Frechheit ist ja schon alleine
dass man uns mittels des Euphemismus "Pseudonymisierung" (also eine Trennung von Personen und Daten, die jederzeit wieder aufgehoben werden kann) vorgaukeln will, es gälten auch nur die einfachsten Datenschutzvorschriften."

Als ich wegen der Unzahl an Krebserkrankungen in meiner Familie einer Gen-Analyse zugestimmt hatte, wurde ich aber immerhin daraufhingewiesen, dass die "Pseudonymisierung" theoretisch rückgängig gemacht werden könnte.
Nur umfassende Aufklärung und Freiwilligkeit schafft Vertrauen. Leider sieht es schon jetzt danach aus als sei man auf dieses Vertrauen nicht mehr angewiesen. Wir werden langsam durchsichtig.

19:17 von joe70

Lachhaft, ...

von Datenschutz zu faseln, zumindest für Nutzer von Facebook, Twitter, u.s.w..
///
*
*
Seltsam wenn von gläsernen Bürger gefaselt wird, solange es nur um kleinen Beschiss geht, der nicht nachverfolgt werden soll.

@18:06 von born in stasi-land

"Spahn ist hier auf dem Holzweg."

Da bleibt nur zu hoffen, dass das Holz schon morsch ist.

Datenschutz

Warum tragen Politiker nicht, so wie die Sportler, die Namen ihrer Sponsoren auf der Kleidung.
Ist das gegen den Datenschutz und persönlicher Rechte?

Spahn kalkuliert die Kritik

Spahn kalkuliert die Kritik an diesem erschreckend datenschutzunsensiblen Vorstoß natürlich ein: Hauptsache er ist in den Schlagzeilen, während der Stern von AKK verglüht.

@19:17 von joe70: Ich bin aber nicht bei Twitter oder Facebook!

Ich boykottiere diese Datenschleudern. Sind im Router auch blockiert auf der "Blacklist".
Mein Mobil-"Telefon" ist ein uraltes Blödfon ohne GPS und Kamera, kann nur SMS und eben telefonieren.

Bei dem Projekt im Artikel werden heikelste Gesundheitsdaten zwangsgespeichert in dubiosen Clouds, die ganz sicher nicht ausreichend geschützt sind vor Hacker-Angriffen!

GANZ andere Qualität.

19:11 von Sisyphos3

"klar wir hierzulande machen uns "ins Hemd"
unsere Vergangenheit verfolgt uns wohl noch in 1.000 Jahren"

Die kann schon in 20 Jahren wiederbelebt sein - da wird doch gerade dran gearbeitet.

Zum Glück ist Spahn nicht gesetzlich versichert.

Bei seinem üppigen Gehalt von über 200.000 Euro im Jahr ist er privatversichert.

So lassen sich die Gesundheitsdaten der Bürger NOCH besser an die Lobby verkaufen, wenn man selbst nicht betroffen ist.

17:41 von ottokar

"Ein schon die Bibel sagt:

Hast Du den Spahn nicht im Auge, siehst Du den Balken nicht, den er Dir überzieht."

Ja, Schritt für Schritt geht er seinem Ziel entgegen.
Holzauge, sei wachsam.

Das ist die Auflösung des Datenschutzes

und macht ihn obsolet.
Wie einst in der DDR darf man so keine eigenen Daten für sich behalten, sondern muss transparent dem Staate gegenüber sein.
Was das für Türen für den Staat ermöglicht, braucht man nicht ersinnen. Das kann man in den Gauckbehörden nachlesen.

Nein, es ist unerträglich, wie man hier den Menschen in seinen Rechten degradiert und nur zum Brauchtum erklärt.
Kontrollmechanismen können so wunderbar funktionieren.

Dieser Staat ist verloren in der EU, die längst die Thesen eines Orwell verinnerlicht hat und die totale Kontrolle beansprucht.
Großimperien brauchen Konrollmechanismen, wenn man Machiavelli glauben schenkt.
Nur die Kontrolle im 16. Jh hatte nicht das Internet zur Verfügung. Die Auswirkungen sind heute fataler, als jemals zuvor.

@19:23 von Fassungslos: Sowas sollte zwangseingeführt werden

Dann würden die Damen und Herren im Bundestag und in den Landtagen vielleicht auch mal wieder Gesetze FÜR die Bürger machen - anstatt fast nur GEGEN uns.....

19:23 von Fassungslos

Tja, warum ?
Weil ein Lobbyregister insbesondere von den Unionsparteien und der FDP immer wieder verhindert wird.
Und wenn es eins gäbe, wäre es wohl so löchrig wie das der EU.

https://netzpolitik.org/2019/informationsfreiheitsbeauftragte
-deutschland-braucht-ein-verpflichtendes-lobbyregister/

@19:11 von Sisyphos3

"in Norwegen weiß jeder von jedem was der an Steuern zahlt"

Sie vergleichen Steuerdaten mit Gesundheitsdaten?
Da muss man erst mal drauf kommen.

Die Gesundheitskarte ist hier schon lange im Gespräch. Die Frage ist doch, welchen Umgang man mit den Daten pflegt bzw. wer Zugriff darauf hat.

Auch ein Impfregister würde wahrscheinlich nicht auf großen Widerstand stoßen. Ein Krebsregister haben wir ja schon.

Daten der privat Versicherten?

Was ist mit den Daten der privat versicherten Patienten?
Es wäre bestimmt ein interessantes Forschungsprojekt, die Daten der privat versicherten Pateienten mit denen der gesetztlich versicherten Patienten zu vergleichen.

@19:17 von joe70

"Lachhaft, ...
von Datenschutz zu faseln, zumindest für Nutzer von Facebook, Twitter, u.s.w.."

Das lässt man sich freiwillig drauf ein - oder eben auch nicht. Den Unterschied kennen Sie?

@18:52 von Sisyphos3 18:43 von heinzb aus nrw

"Die Daten und die Organe sind wohl frei .
.
jetzt erklären sie mir mal was das eine mit dem anderen zu tun hat"

Spahn!

Kritik an Spahns Gesetz zur Weitergabe von Patientendaten

Liebe Anna-Elisabeth, Sie schreiben : "Die Daten der Privatversicherten bleiben dann geheim. Zweiklassenmedizin und Zweiklassendatenschutz?"
Wenn das dann tatsächlich so wäre, wäre allein das ein Skandal für sich."Zitat-Ende
Ja, ....
Ich sehe es ebenso skandalös ! Ich sehe aber auch voraus, dass "man" dann beispielsweise =>vor<= einer Hüftgelenks-OP =>"die Datenbank befragt",...man stellt fest, dass meine Eltern, Großeltern nur 75 Jahre alt wurden, ....und weil ich z.B schon 73 bin, kann "man" sich die OP "sparen" im wahrsten Sinne des Wortes, ....denn meine wahrscheinliche Lebenserwartung ist ......

Da gab es doch mal in der Vergangenheit einen Politiker der sprach von =>"unwertem Leben".....
Wie hieß der Mann ?

19:02 von Sisyphos3

die qualitätsmedien sind offenbar dabei, die kandidaten für die nächste kanzlerwahl zu sortieren.

19:12 von Marta Sarasani

"Datenschutz
wenn ich hier die Meinungen durch lese, habe ich die Befürchtung, dass die meisten Menschen gar nicht mehr erkennen, was hier gespielt wird. Sie leben in einem Vertrauen zu den Aussagen der Politiker, dass man schon Angst bekommt."

Vielleicht lesen Sie diesen Thread wirklich einmal durch.
Ausnahmsweise sind sich nämlich fast alle User einig darüber, was hier gespielt wird.

Nur einige wenige wollen abwiegeln und verharmlosen.

Gendiskriminierung als Zuuuuuuuukunftt

1) "Pseudonymisierung" ist ein Feigenblatt. Es wird Ihnen jeder Ehrliche bestätigen, dass diese aufgehoben werden kann.

2) Natürlich werden die Daten bei der Industrie landen. Diese finanziert Lehrstühle, deren Inhaber kommen aus der Industrie, und deren Absolventen gehen in die Industrie, und die Daten dann mit. Leaks & Co. sind zu erwarten.

3) Der Fokus bei der geplanten Behörde liegt nicht auf Datensicherheit sondern auf Datenverarbeitung. D.h. die Daten sollen in eine nutzbare Form gebracht werden.

Ergo: Spahn möchte mit Steuergeldern die Krankenakten von 71 Millionen verarbeiten und diese unentgeltlich an Unternehmen weitergeben.

Als gesetzlich Versicherter, der über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, überlege ich mir zu ersten Mal in meinem Leben eine private Krankenversicherung abzuschließen.

Mir würde es schwere Nachteile bringen, wenn mein Arbeitgeber meine Krankenakte kennt.

Für jene, die sich das nicht leisten können: Feudalismus 2.0. & Gesundheitsdiskriminierung. :/

19:32 von Dana

Zum Glück ist Spahn nicht gesetzlich versichert.

Bei seinem üppigen Gehalt von über 200.000 Euro im Jahr ist er privatversichert.

So lassen sich die Gesundheitsdaten der Bürger NOCH besser an die Lobby verkaufen, wenn man selbst nicht betroffen ist.
///
*
*
Man sollte vor Neid nicht blind sein.
*
Da nicht Selbständig ist kann er selbstverständlich weiterhin pflichtversichert bleiben.
*
Mit Beitragsbemessungsgrenze und Zusatzversicherung auch vernünftiger.
*
Selbständige können aus der GV entfernt und kommen später bei Unbezahlbarkeit der PV auch nicht mehr ins Willkommen.

Wieder mal...

Wieder mal ein hervorragendes Beispiel für das Versagen dieses Ministers. Was man pseudonymisieren kann, kann man auch einer Person wieder zuordnen. Angesichts der Tatsache, dass man heute auf jeder Website Cookies akzeptieren muss, weil der Site-Betreiber sonst gegen das Datenschutz-Gesetz verstößt, ist diese Gesetzesvorlage ein schlechter Witz. Herr Spahn sollte sich besser mal darum kümmern, dass seine Versprechungen die Pflege betreffend endlich in der Praxis etwas bewirken. Bis jetzt kam außer Selbst­be­weih­räu­che­rung nichts aus seinen Versprechungen raus.

In dem Großbetrieb

in dem ich gearbeitet hatte konnte man mit seinem Betriebsausweis auch in der Kantine das Essen bezahlen.Auf diese Daten konnte auch die Betriebskrankenkasse zugreifen und sehen wie gesund oder ungesund der Mitarbeiter zu Speisen pflegt. Erst durch das Einschalten unserem Betriebsrat konnte das unterbunden werden.

Unverschämter Mensch

Man sollte zumindest den Respekt gegenüber seinen Bürgern mitbringen. Da ist dann zumindest eine Unterschrift des Versicherten fällig. Vielleicht muß er sich dass mal vom Bundesverfassungsgericht erläutern lassen. Alternativ, empfehle ich Herrn Spahn, einen Kurs bei der VHS, z.B. "Rechtsstaat und Demokratie", zu belegen.

Das passiert mit solchen

Das passiert mit solchen Datenbanken:
https://www.golem.de/news/datenleck
-persoenliche-daten-von-ecuadors-buergern-ungeschuetzt-im-netz-1909-143885.html

Es besteht aber nicht nur die Gefahr,dass diese Datenbank früher oder später vollständig im Netz zu finden ist,oder dass man mit diesen Informationen in den falschen Händen Individuen erpressen kann.

Esche999

Die Daten dürften wohl auch an Privatunternehmen gehen.

Wo ist da der Gemeinnutz ?

@17:21 von frosthorn - Wenn dieses Gesetz so...

...das Parlament passieren sollte, falle ich vom Glauben ab.

---

Ich ebenfalls.

Und ich befürchte, es wird genau so geschehen.
Still und heimlich.

P.S.:
Höre heute zum ersten mal davon.

Warum macht man dies ??

Das ist schon eine ärgerliche S. Der gläserne Mensch wird immer mehr Realität. Hingenommen hat man es noch im wirtschaftlichen und finanziellen Bereich aber im totalen privaten Bereich, Gesundheit - Krankheiten - problematische Krankheiten - frühere ansteckende Krankheiten - Lebenserwartung - Belastbarkeit physisch, psychisch - und so weiter.

Das geht zu weit, Herr Spahn. Ein Grund die CDU nicht mehr zu wählen. Aber das verstehen Sie wohl nicht....

In den früheren kommunistische Länder gab es bestimmte Rezepte für bestimmte Bürger nicht. Sie starben. Das ist dann das Ende des Informationsweges.

Komplette Bodenhaftung verloren

Da wird Herrn Spahn massivster Ärger seines Arbeitgebers, dem Souverän, den Bürgerinnen und den Bürgern des Staates ins Haus stehen, wenn er diesen Gesetzesentwurf nicht umgehend zurückzieht (siehe Hongkong, Chile etc.).

Geheimnistuerei

Auch ich leide an mehreren Krankheiten.
Gehe damit aber ganz offen, auch gegenüber Kollegen, um.
Wer Mitglied einer Sozialgemeinschaft ist sollte auch seine Daten der Forschung, einschließlich der Pharmaindustrie zur Verfügung stellen.
Egal ob Privat- oder gesetzlich versichert.
Alternativ kann man sich auch anonym beim Arzt, gegen Barzahlung behandeln lassen. Einige Ärzte machen das.

17:48 von WirSindLegion

Das wird dann so ausgehen: BVerfG knallt dem Spahn das Gesetz um die Ohren - drei oder vier Jahre nach Einführung, nachdem schon viele Millionen Datensätze illegal erzeugt wurden. Ohne Einverständnis dürfen dann keine Details mehr erfasst werden.

Gut möglich, dass das tatsächlich das Kalkül ist.
Spahn bringt diverse, gegen die Verfassung verstoßende Gesetze auf den Weg (Berufsverbote, Bildungsverbote, Enteignung, Datenschutz, etc.). Dabei wird er wohl zumindest ahnen, dass (hoffentlich) das Verfassungsgericht oder der EuGH die wieder einkassieren werden.
Was allerdings bis dahin dann schon passiert ist, ist passiert.
Das Gegenteil von Rechtsstaatlichkeit: Erstmal Fakten schaffen, später dann ein wenig zurückrudern und minimale Anpassungen vornehmen.

20:15 von schiebaer45

konnte man mit seinem Betriebsausweis auch in der Kantine das Essen bezahlen.
.
bei uns auch
aber mit was für nem Theater verbunden !
der Mitarbeiter wird gläsern
man könne feststellen dass er sich 2 Minuten vor seiner Pause ne Suppe holte
oder den Nachtisch/Kaffee & Kuchen nach der offiziellen Pause
und überhaupt wenn er 2 mal zum Essen war an einem Tag
wie sieht das Finanzamt den geldwerten Vorteil bei der Sache
ich sage ihnen unser Land und unsere Befindlichkeiten - ne Lachnummer

20:29 von Autochon

Esche999

Die Daten dürften wohl auch an Privatunternehmen gehen.

Wo ist da der Gemeinnutz ?
///
*
*
Wenn die Daten für alle Ärzte einsehbar sind ist ein unbestitteneer Vorteil erreicht.
*
Wenn die Daten von Privatunternehmen auch einsehbar sind, dann ist der heutige Zustand nicht gefährdet.
*
Unser Staat und unsere Verwaltungen können keine Sicherheit gewährleisten, nur verhindern das alle Ärzte Einsicht haben.
*
Aber Vernunft wird die einzige Vorteilsnahme sein, die bis zum Schluß verboten bleibt.

19:17 von joe70

.... und jedem der Pay Back Punkte sammelt
oder seinen Einkauf nicht bar sondern mit einer Karte tätigt
erstaunlich da stört es nicht
vielleicht weil freiwillig - oder keine Ahnung was man tut

20:38 von Silverfuxx

Berufsverbote, Bildungsverbote, Enteignung
.
Beispiele ??

Er kehrt zurück zu seinen Wurzeln

früher Lobbyist.
Und nun wieder - trotz politischen Amtes.
D ist auf das bitterste gestraft mit seiner politischen Kaste.

Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

Ein quasi monopolistisches System zwangsfinanziert durch den Beitragszahler erreicht nun die absolute Macht.
Unter dem Deckmantel der Forschung.

Eine Schande für Spahn?
Keineswegs.
Die Politiker stehen da wie Goethes Zauberlehrling.

Sie sind im Gesundheitssystem maximal Frühstücksdirektoren.

Es wird Zeit das der Sponsor dieses Wahnsinnsbetruges aufsteht und nein sagt.

Nein zum Raub an Beitragsgeldern durch Krankenkassen und Pharmamafia zu Lasten der Versorgung.

1 gesetzliche Kasse für 1 Land mit maximal 2%Verwaltungskosten.
inflationsbereinigte Finanzierung der Versorger auf Basis von 1985.

Verbot von Wechseln von Politikern in Krankenkassen,Pharma-Klinikkonzerne UND umgekehrt.

Die Ausbeutung der Arbeitnehmer durch staatliche geschaffene Verwaltungsungetühme der Daseinsvorsorge muss ein Ende haben.

19:32 von Dana

Bei seinem üppigen Gehalt von über 200.000 Euro im Jahr ist er privatversichert.
.
warum sollte er
ich lag auch erheblich über der Beitragsbemessungsgrenze
und war freiwillig versichert .....

Umkehrschluss DSGVO

Wenn es reicht, massenweise Patientendaten zu pseudonymisieren, dann gilt das wegen der Verhältnismäßigkeit für weniger sensible Daten erst recht. Die Industrie (z.B. Google) wird sich freuen, dass sie nun legal alle Daten für immer behalten kann, da ja nicht mehr anonymisiert werden muss und Pseudonymisierung jederzeit die Rekonstruktion der Daten erlaubt. Vielleicht lohnt da eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

@boris1945

Im Bericht wird erwähnt, das die Daten, wenn gewünscht, zurückverfolgt Werden können.

Mit dieser Möglichkeit kann viel Schindluder getrieben werden.
Und genau das wird passieren, wenn man keinen Riegel vorschiebt.

Die Daten sind aller Hinweise auf die ursprungspersonen zu berauben.

Für die Forschung haben sie danach noch denselben Wert.
Und die Rechte der Individuen sind geschützt.

Jede darüber gehende Weitergabe von Daten hat gefälligst nur mit dem Einvernehmen des Betroffenen zu erfolgen.

Auch wenn Herrn Spahns Anschlussbeschäftigung dadurch etwas weniger lukrativ wird.

21:03 von Sisyphos3

19:32 von Dana

Bei seinem üppigen Gehalt von über 200.000 Euro im Jahr ist er privatversichert.
.
warum sollte er
ich lag auch erheblich über der Beitragsbemessungsgrenze
und war freiwillig versichert .....
////
*
*
Nochmals!
*
Freiwillig versichert wird ein als selbständig eingestufter Nichtresozialisierbarer ohne Willkommen.
*
Alle Anderen bleiben, bemessungsgrenzlich geschützt, gesetzlich versichert und können mit Zusatzversicherung noch besser gestellt sein.
*
Und das soll auch überhaupt nicht geändert werden.

20:48 von Sisyphos3

"" bei uns auch
aber mit was für nem Theater verbunden !
der Mitarbeiter wird gläsern
man könne feststellen dass er sich 2 Minuten vor seiner Pause ne Suppe holte
oder den Nachtisch/Kaffee & Kuchen nach der offiziellen Pause""
#
Ja so ist es,wir sind "gläserne " Mitarbeiter und konnten dem Personalbüro auch noch Daten an die Hand geben für eine Kündigung.

21:06 von Autochon

@boris1945

Im Bericht wird erwähnt, das die Daten, wenn gewünscht, zurückverfolgt Werden können.

Mit dieser Möglichkeit kann viel Schindluder getrieben werden.
Und genau das wird passieren, wenn man keinen Riegel vorschiebt.

Die Daten sind aller Hinweise auf die ursprungspersonen zu berauben.

Für die Forschung haben sie danach noch denselben Wert.
Und die Rechte der Individuen sind geschützt.

Jede darüber gehende Weitergabe von Daten hat gefälligst nur mit dem Einvernehmen des Betroffenen zu erfolgen.

Auch wenn Herrn Spahns Anschlussbeschäftigung dadurch etwas weniger lukrativ wird.
///
*
*
Aber beim bisherigen Zustand sind doch nur Ärzte an der Kenntnis der Daten ausgeschlossen.
*
Weiter so?

Für keine Studie braucht man solche Mengen an Daten

Die braucht man nur, um Kosten zu sparen.

Für Studien sucht man Freiwillige und entschädigt sie finanziell.

Die Industrie hat Eure Daten bereits

Ich verstehe die Aufregung der meisten Postings nicht: Grundsätzlich bin ich auch für den Schutz der individuellen Daten - in diesem Falle kommt der Aufruhr aber zu spät. Google und Freunde werten Eure Gesundheitsdaten, die sie mit ihren Apps generieren schon lange aus. Eure Arztbesuche/Krankenhausaufenthalte sind in Frequenz und Urzeit (Notfall, Elektivzeit) längst erfasst. Da gibt es mittlerweile bereits umfängliche Erkenntnisse über Eure Risikofaktoren und Gesundheitsverhalten - und viele Ideen darüber, wie damit Geld zu verdienen ist: Bei der Industrie und nicht beim Staat. Es ist vielmehr zu bedenken, welche ethischen Probleme aus der individuellen Vorhersehbarkeit über Krankheitsrisiken und Lebenserwartung erwachsen. Vielleicht ist es sogar das Beste, wenn eine unabhängige (staatliche Einrichtung) Behörde an der Spitze der Gesundheitsforschung steht. Es würde nur eine Lücke geschlossen und vielleicht wahrlich Vorsorge betrieben. Also wo steht der wahre Feind?

Es geht hier um die Bereitstellung von Daten für....

Forschungszwecke. Ich würde wohl annehmen, das die Empfänger im wesentlichen Pharmakonzerne sein würden.

Für diese Leute langen anonymisierte Daten.

dann ist die Sache OK.

Sollte es so sein, das Rückverfolgbare Daten jetzt bereits an die Unterenehmen gehen, ist dieser Zustand abzustellen.

..."Salami-Entwicklung"

Längst wurde der Datenschutz für Patienten und somit das Arztgeheimnis mit dem Gesetz zu den "klinischen Krebsregistern" nahezu bundesweit ausgehebelt (SGB V, §65c: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__65c.html). Seit einigen Jahren werden bereits fast bundesweit personenbezogene Daten Krebskranker erfasst, "pseudonymisiert" und zentral gespeichert. Ein Widerspruch ist meist nicht möglich, Hamburg und Hessen, evtl. Brandenburg bilden jeweils Ausnahmen. Die Ärzteschaft lässt sich dabei Bußgelder bis 50.000 Euro gefallen, wenn sie nicht "richtig", "verspätet" oder "gar nicht" ihre Patienten meldet. Ärzte werden somit zu verlängerten Datensammelarmen, das Arzt-Patienten Verhältnis wird ausgenutzt. Widerstand? Scheint bislang zwecklos. Es müsste sich ein Patient, ein Betroffener (oder mehrere) z.B. bei der "Deutschen Stiftung Patientenschutz" melden oder ggf. sogar gegen den Datensammelwahnsinn klagen. Aber meistens sind die mit sich/ihrer Krankheit ganz gut beschäftigt. Wie perfide!

Sisyphos3 20:51

Genau so ist es,
da stört es auch.

Die Nazis hätten sich damals

Die Nazis hätten sich damals bei deren Machtergreifung sehr darüber gefreut,wenn jemand solch eine Datenbank bereits geschaffen hätte.

Eine bessere Startgrundlage um ein Euthanasieprogramm zu starten als eine riesige Datenbank,in der sämtliche Leute zwangsweise mit ihren Krankengeschichten erfasst sind,kann es kaum geben.
( auch dabei liefen viele Morde unter der Bezeichnung "Forschung")

Sicher hat Jens Spahn nicht dies im Sinne - aber angesichts von aktuellen (nicht-SPD-) Politikern ,die von „Wucherungen am deutschen Volkskörper“ oder von "brandigen Gliedern" am "Volkskörper" öffentlich sprechen,sollte man dies nicht unbeachtet lassen !

@Klabautermann 08

>>da gibt es noch Leute, die sich wundern, dass bei solchen Ministern in den "VOLKS-Parteien" reihenweise Wähler abwandern und andere Alternativen wählen und z.B. die AfD immer stärker wird? <<

Sehr gut ausgedrückt!
Ich habe in der Vergangenheit SPD (Brandt), FDP (Westerwelle) oder CDU (Merkel bis 2015) gewaehlt. Und nun? Die Etablierten (und Blasierten) sollten sich nicht wundern. Denen haben wir die Alternativen zu verdanken. Die Etablierten sind die Ursache, die Alternativen die Wirkung.

@tada

derartige Mengen Daten erlauben die Analyse von sehr vielem.

Je mehr, desto besser.

so lassen sich die Fehler durch das verwenden von gekauften Probanden vermeiden.

Und eben auch kosten.

Wir werden alle Probanden....

@21:19 von Tada: Es wird halt überall krankhaft gespart

Natürlich könnte man das ordentlich machen. Aber die Daten ALLER sind unfreiwillig auch da. Und die werden halt ohne Rücksicht auf Verluste "geschürft".
Wurde ja öfter schon von Politikern gesagt, dass Daten das neue Gold sind und schon kommen die ganzen Schürfer von überall her in das neue Klondike und hauen raus, bis der Berg wackelt.

Nur, dass der Berg WIR sind. Wir mal Zeit, dass es ein ordentliches ERDBEBEN gibt!

1984

Wenn Daten einfach weiter gegeben werden, wo ist dann noch Datenschutz?

1984 in 2019!

G. Orwell freut sich jetzt....

Herr Spahn ist untragbar!

PS. Die Volksparteien schaffen es spielend, ihre Wähler zu vergraulen!

weltweite Datenbank

Der naechste Schritt zur Globalisierung. Bald wird es eine weltweite DNA Datenbank geben (viele sind ja schon freiwillig dabei und bezahlten sogar dafür, Deckmantel 'Ahnenforschung').
Diese Datei macht es dann den Eliten einfacher, schnell die richtigen "Ersatzteile" zu finden.

@20:38 von Andreas-Hover

"Auch ich leide an mehreren Krankheiten.
Gehe damit aber ganz offen, auch gegenüber Kollegen, um."

Man muss sich ja nicht verstecken mit seinen Krankheiten, man damit aber auch gehörig nerven.

"Wer Mitglied einer Sozialgemeinschaft ist sollte auch seine Daten der Forschung, einschließlich der Pharmaindustrie zur Verfügung stellen."

Es geht hier aber vielen Usern um den möglichen Missbrauch der Daten. Diese Sorge ist mehr als berechtigt.

und wieder ein Vorschlag zur Güte :

Was hier - z.T. mit Schaum vor dem Mund - kritisiert wird, existiert doch schon seit Jahren. Per Versichertenkarte wird in den Praxen und Krankenhäusern abgerechnet, Rezepte und Überweisungen ausgestellt, Arztbriefe geschrieben und verschickt usw. - alles über Computer. In den Krankenkassen dasselbe. Und nun soll der nächste Schritt verhindert werden ? Ich finde diese Datensammelei nicht so schlecht. Es kommt darauf an, was man daraus machen kann - aber da erwarte ich größte Sorgfalt !! Gibt es weltweit bereits ein ähnliches System ? Welche Probleme sind dort beobachtet worden. Wie können Fehler und Mißbrauch verhindert werden ? Es wäre möglich, daß diese Technologie wirklich hilfreich ist, Kosten spart, Diagnosen sicherer macht, dazu bessere Behandlungsmöglichkeiten anbietet.

@17:26 von Esche999

"Grundsätzlich ist ein solches Register absolut sinnvoll" - darauf würde ich schon mal nicht wetten. Oder haben Sie irgendwo gelesen, was genau man damit erreicht ? Man bekommt irgendeinen statistischen Salat. Der behandelnde Arzt gibt dann Ihre physischen und Gesundheitsdaten ein und liest ab, was Ihnen verordnet wird ? Alles Gute dabei !
Da fällt mir mein Maschinenbaudozent ein. Der gestattete bei Klausuren alles an Lektüre auf dem Tisch zu haben, was man möchte. "Bis Sie gefunden haben, was für das Beispiel nützlich sein könnte, ist Ihre Klausurzeit abgelaufen" war sein Argument. Ich finde, darüber sollte man nachdenken.

@21:45 von Daten_Dr

"Seit einigen Jahren werden bereits fast bundesweit personenbezogene Daten Krebskranker erfasst, "pseudonymisiert" und zentral gespeichert. Ein Widerspruch ist meist nicht möglich, Hamburg und Hessen, evtl. Brandenburg bilden jeweils Ausnahmen."

Für Hamburg kann das nicht stimmen. Ich wurde 2003 zwar noch nicht, aber 2014 über den Eintrag in das Krebsregister informiert. Gefragt wurde ich nicht. Ich 'durfte' lediglich unterschreiben, dass ich darüber informiert wurde.

@Autochon

"so lassen sich die Fehler durch das verwenden von gekauften Probanden vermeiden" Am 02. November 2019 um 21:47 von Autochon

Die da wären? Wie stellen Sie sich denn wissenschaftliche Arbeit vor?

Probanden werden gezielt ausgesucht, damit Ergebnisse repräsentativ sind.

Und mit einer Datenflut kann kein Wissenschaftler etwas anfangen.

Erst kommt die Hypothese, dann sieht man nach der Methode, dann wie viele Personen man für die Untersuchung braucht.

Millionen sind das nimmer.

Wildes Datensammeln ist extrem unwissenschaftlich.

@21:19 von Tada

"Für Studien sucht man Freiwillige und entschädigt sie finanziell."

Mit solchen Daten ließen sich aber wunderbar die idealen Probanden finden. Die kann man unter irgendeinem Vorwand direkt anschreiben.
Ich hätte bzgl. der Vorwände schon reichlich Ideen.

@Quakbüdel

"Was hier - z.T. mit Schaum vor dem Mund - kritisiert wird, existiert doch schon seit Jahren. Per Versichertenkarte wird in den Praxen und Krankenhäusern abgerechnet, Rezepte und Überweisungen ausgestellt, Arztbriefe geschrieben und verschickt usw. - alles über Computer. In den Krankenkassen dasselbe. Und nun soll der nächste Schritt verhindert werden ?" Am 02. November 2019 um 22:20 von Quakbüdel

Tja. Bei so viel Sammelwut hätte man doch erwartet, dass wenigstens Wechselwirkungen von Medikamenten kontrolliert werden.

Werden sie aber nicht.

Und welchen glorreichen nächsten Schritt erwarten Sie denn jetzt?

Bei Bundeswehr wird vermutlich jegliche Posttraumatische Störung auf Vorbelastung, nicht auf den Auslandseinsatz zurückgeführt. Was erwartet nun andere Arbeitnehmer?

Schluss mit dem Datenschutzwahn!

Deutschland datenschützt sich sonst noch zu Tode... Daten haben für jedermann frei zugänglich zu sein – insbesondere so elementare wie Wohn- und Postanschrift, Telefon- und Telefaxnummern, Mailadressen....... Aber eben auch solche für die Forschung, wie von Herrn Spahn vorgeschlagen... Wer seine Daten dagegen verbirgt, der hat bloß Dreck am Stecken – ist Verbrecher, Manager, Politiker oder gleich alles davon auf einmal!

Der Name des betroffenen...

...ist völlig irrelevant. Mit der Summe der Daten kann jeder eindeutig identifiziert werden.
Ob der Person nun als Max Mustermann oder als Datensatz-ID 123456789 der Kredit oder Arbeitsvertrag verweigert wird oder die Versicherung auf einmal das doppelte verlangt, ist am Ende egal.
Schufa und co werden schon ein Geschäftsmodell zu stricken wissen, wie sie die Pseudonmisierung faktisch aufheben und die Personenzuordnung als Produkt (ganz im Sinne Spahnscher Daten-Monetarisierung) anbieten können.

@22:33 von Tada @Quakbüdel

"Bei Bundeswehr wird vermutlich jegliche Posttraumatische Störung auf Vorbelastung, nicht auf den Auslandseinsatz zurückgeführt. Was erwartet nun andere Arbeitnehmer?"

Ein wunderbares Beispiel für die neuen (Einspar-)Möglichkeiten, die sich da auftun. Berufskrankheiten werden dann auf wundersame Weise 'ausgerottet'.

Absurd... Hier wird praktisch

Absurd... Hier wird praktisch die HartzIV-Schmarotzer-Hetze nun auch auf Kranke zu erweitern versucht. Die angeführte Sozialgemeinschaft ist immer noch unter deren Mitgliedern finanziert. Nun soll die Inanspruchnahme von berechtigten Leistungen herangezogen werden, um im Gegenzug die Aufgabe seiner Privatsphäre zu fordern?! Bescheuerter geht's nimmer.
Wenn es um einen gesamtgesellschaftlichen Vorteil ginge, dann dürfte keine Einschränlung auf gesetzlich versicherte Bestehen sondern schlichtweg jegliche ärztliche Daten abgegriffen werden. Dass hier offenbar die Privatversicherten außen vor bleiben sollen, zeigt, dass es nur ein billig vorgeschobenes Argument ist.

21:46 von derkleineBürger

Die Nazis hätten sich damals bei deren Machtergreifung sehr darüber gefreut,wenn jemand solch eine Datenbank bereits geschaffen hätte.

"Eine bessere Startgrundlage um ein Euthanasieprogramm zu starten als eine riesige Datenbank,in der sämtliche Leute zwangsweise mit ihren Krankengeschichten erfasst sind,kann es kaum geben.
( auch dabei liefen viele Morde unter der Bezeichnung "Forschung")

Sicher hat Jens Spahn nicht dies im Sinne - aber angesichts von aktuellen (nicht-SPD-) Politikern ,die von „Wucherungen am deutschen Volkskörper“ oder von "brandigen Gliedern" am "Volkskörper" öffentlich sprechen,sollte man dies nicht unbeachtet lassen !"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Zumindest erfassen Sie den Ernst der Lage.

Und diejenigen, die hier kichern ob der 'Belanglosigkeit' des gläsernen Bürgers:
die werden wir am Ende noch retten müssen vor ihrer Naivität.

@17:51 von kurtimwald

"Es ist doch gesagt, für höchste Datensicherheit muss gesorgt werden."

Um das zu glauben, muss man aber schon sehr naiv sein und sehr viele Zeitungsberichte ignoriert haben.

@um 22:40 von No_Frac

Sehr gute und richtige Gedanken.
Schließe micht Ihnen an, ab dann wirds schon kritisch, aber es wird doch angegeben nur zu Forschungszwecke?

22:20 von Quakbüdel

"Was hier - z.T. mit Schaum vor dem Mund - kritisiert wird"

Sehen Sie? Niemand hier hatte Schaum vorm Mund.

Aber dennoch wird es behauptet.
Dem Behaupter werde ich niemals ein einziges Wort glauben.

Es ist wohl auch kein Zufall, dass Sie Werbung für die Verbreitung sensibler Daten machen und über die Gefährlichkeit kein Wort verlieren.

Bei der zwangs-EGK (oder war

Bei der zwangs-EGK (oder war es der E-Perso?) wurde doch schon mit richterlichem Segen argumentiert, dass Missbrauchs-Möglichkeiten nicht die Informationshoheit der Zwangsbeglückten beinträchtigten, denn solcher sei ja schließlich verboten. Und damit gefälligst nicht existent.

@22:38 von jautaealis

"Daten haben für jedermann frei zugänglich zu sein – insbesondere so elementare wie Wohn- und Postanschrift, Telefon- und Telefaxnummern, Mailadressen......."

Ja klar, dann kann ich nicht nur meine Mordrohungen korrekt addressieren, dann weiß ich auch, wo ich das Opfer finde.

"Deutschland datenschützt sich sonst noch zu Tode..."

Finden Sie Ihren Beitrag nicht selbst makaber oder haben Sie nur ein schlechtes Gedächtnis? (Lübcke)
Oder betreiben Sie eine Werbeagentur oder ein Call-Center?

Oder sollte Ihr Kommentar Satire sein?

Spahn ist nicht akzeptabel!

Dies ist so unglaublich, dass Spahn sofort sein Ministerium abgeben müsste!

Endlich erwacht die Öffentlichkeit aus dem Tiefschlaf

Allerhöchste Zeit, dass Opposition, Zivilgesellschaft und Medien auf Spahns Treiben aufmerksam werden. Dem aktuellen Plan voran gingen von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt z.B. die Einführung der Telematik-Infrastruktur und die auf den Weg gebrachte Patientenakte. Spahn geht dabei geschickt vor, indem er seinen Datenschutzabbau als Versorgungsinnovation verkauft.
Dabei hatte Spahn seine Geringschätzung des Datenschutzes in der Medizin bereits in seinem 2016 veröffentlichten Buch "App vom Arzt: Bessere Gesundheit durch digitale Medizin" deutlich gemacht: "Am Ende unseres Buches möchten wir feststellen, dass unsere - zugegeben etwas provokante These, dass Datenschutz nur was für Gesunde ist, nicht ganz stimmt. Er ist in der heutigen überdrehten Form auch nichts für Gesunde. […] Wir sind keine Fanatiker und wollen den Datenschutz nicht völlig abschaffen. Aber wir müssen ihn überprüfen und dort, wo er hinderlich ist, anders formulieren." (Spahn et. al. 2016)

@22:50 von Anna-Elisabeth: Die Formulierung ist pikant!

....für höchste Datensicherheit **muss** gesorgt werden
Das muss ist völlig klar - es wird aber so nicht sein.

An dieser Datenbank werden sich neben Forschern noch zwei Gruppen "bedienen" - die einen inoffiziell legal - die anderen durch knallharten Einbruch in die DB - also Datendiebstahl:
- Die Pharma- und Versicherungsbranchen.
Die werden dann wissen, welche Preise sie dann gerade mal so drastisch erhöhen müssen, ohne gleich boykottiert zu werden.
Ich tippe hier mal auf Therapien schwerer Krankheiten (Krebs, etc.), wo man als Betroffener mal eben nicht aufhören kann.

- UND: **Trommelwirbel**: Natürlich die Organ-Mafia. Diese (Schweine) brechen in diesen Daten(TROG) ein und wissen dann perfekt, wen sie "besuchen" müssen, um für ihre "Klienten" perfekte Organe zu rippen.

Schwarzseherei / Paranoia ? Ich glaube nicht.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: