Kommentare

Mit was bezahlen? Oh man.

Mit was bezahlen?
Oh man. Sonst gibts auch keine Bedenken, wenn abkassiert wird.
Wie funktioniert die gez?
Alle zahlen, trotz privatrundfunk.
Semesterticket. Alle zahlen. Kirchenabzocke? Man zahlt sogar nach Austritt noch.
Und wozu wird co2abzocke eingeführt? Wozu zahlen wir seit 20jahren ökosteuer?
Geld ist mehr, als genug da. Dann zahlt man halt nur 0,5% in die Nato und nur noch 10% in die eu. Wir brauchen die Patte dringender.

Fehlgeplante Steuergeldverschwendung

Selbst hier will die Stadt wieder für ihre Bedienstete kostenlose Jobtickets ausgeben.

Vor Jahren gab es dieses schon einmal , mit Null anklang.
Was nützt die kostenlose Fahrkarte wenn,
selbst bein größten Städtischen Arbeitgeber Klinikum, die Bediensteten nicht zum Job kommen, weil zum Schichtwechsel nichts fährt.
Selbst eine Gastronomische Innenstadtbelebung ist nicht möglich
wenn die Busse nur von 5 bis 23 Uhr fahren
und an Sonntagen von 10 bis 23 im Stunden Takt.

Uninteressant

So wie wahnsinnig großer Teil der Bevölkerung wohne ich außerhalb der Stadt in einem Dorf, weil es ausgeschlossen ist, in der Stadt eine Miete zu bezahlen. Ich pendel genau 20km mit dem Auto, bevor ich den Rand der Stadt erreiche. Soll ich dort parken und dann in einen Bus umsteigen? Dann brauch ich am Ende 90min bis ich auf der Arbeit bin.

Nutzen einer innerstädtischen Flatrate: 0,0

Es wird Zeit, dass es endlich

Es wird Zeit, dass es endlich losgeht!

Liebe Autofahrer, freut euch und unterstütz solche Projekte, denn auch ihr werdet davon profitieren: Die Straßen werden etwas leerer und ihr findet auch mal wieder einen Parkplatz.

Nebenbei tuen wir auch was für die Umwelt :)

Und vor allem muss das

Und vor allem muss das angebot um 2000000% gesteigert werden. Wenn man weiss, dass zwischen heidelbergvund frankfurt ab 2300 nichts mehr fährt, braucht man auch kein Ticket. Und da sind wir in einer dicht besiedelten industrie und partyzone.
Ein jämmerliches Bild.
Gegenbeispiel LA. Busse rund um die uhr. Höchstpreis pro fahrt 1,5$
Oder mal nach new york schauen. Fahrplan? Wozu. Der zug kommt alle 5min.
Nur so bekommt man das auto weg.

Monatskarte

Früher nannte man eine solche Flatrate Monats- oder Jahreskarte.
Was hier gemacht wird, ist das Angebot auf mehr Verkehrsmittel auszuweiten, es flexibler zu machen. Ich finde das gut und ich verstehe dass Gemeckere nicht.

Es ist aber nur ein Anfang. Natürlich muss bundesweit das Angebot an öffentlichen Verkehrsmittel ausgebaut werden.

Irgendwie ist der Maßstab verrutscht

Anno dunnemals haben Rot-Grün das Ziel verkündet, den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Na, folglich haben die Regierungen Strecken und Bahnhöfe stillgelegt, Straßen und Autobahnen für Hunderte von Milliarden ausgebaut, damit unser anno dunnemals bei uns erfundene Otto-Motor und unsere glorreiche Automobilindustrie weiter blühen können.
.
Man sollte mal in Berlin Auto fahren. Dann kommt man in den vollen Genuss dieser Politik. Was haben auch Fußgänger und Radfahrer in der Stadt zu tun? Da muss doch das Auto rollen!
.
Und dann diese ländlichen Pendler, die die Unzumutbarkeit von P+R tröten, statt eine Verbesserung zu verlangen. Nein, sie sparen ja auf verstopften Straßen und vor roten Ampeln sooooooviel Zeit!

Öffentlicher Nahverkehr:Deutschlands erste Mobil-Flatrate....

Das ist ein guter Ansatz.Allerdings mit 79 Euro noch recht teuer.
Richtig wäre die Parkgebühren zu erhöhen und über eine Quersubventionierung die Fahrkarten des ÖPNV zu verbilligen.Außerdem sollte dieser ausgebaut werden,daß gilt vor allem für Abends und das Wochenende.
Aber im Land der Autolobbyisten....

Der Öko-Populismus

Über 20 Jahrzehnte bin ich 100 KM mit dem der Bahn nach Frankfurt am Main gefahren.Es hat keinen Menschen gestört dass man falls man nach 22 Uhr S-Bahn von F-HBF nach Mainz HBF nur alle Stunde Anschluß hat Mainz HBF ins Umland läuft dann nichts mehr, also PKW nehmen.
Genau so ist es auch Richting Taunus Bad Soden usw. wo auch viele meiner Kolleginen und Kollegen wohnten.
Das weiteren die Sicherheit am F-HBF war oder ist zum ko...en nach 21 Uhr mußten Kolleginen am Kaisersack von zum HBF begleitet werden ca. 200 Meter durch die Unterführung. Das alles wußten man schon jahrelang nichts wurde getan nur große Worte sonst nichts und nun blinder Aktionismus. Am besten ziehen wir doofen Landeier in die Stadt dann wird endlich das Land frei für die Eliten Politiker und Journalisten wie sagte eine Kollegin mal welche studierte. Ihre Wohnung ist ein Wohnklo nicht zu groß wie ein Loft aber so teuer.
Oder fahren sie mal von Mainz nach Hattersheim(FFM) ist lustig.

warum innerhalb der Stadt ...

warum innerhalb der Stadt, wo doch alles leicht in wenigen Kilometern Umkreis erreicht werden kann. Für Massenmenschhhatung ist doch genug gesorgt.

Genau so etwas wird auf dem Land benötigt, natürlich mit gleichzeitigem Ausbau der Infrastruktur, so das in 500m Distanz ein Verkehrsmittel alle 60 Minuten erreicht werden kann.

Dann wird was draus aus der Verkehrswende!!!

Je mehr Mittel zur Verfügung stehen,...

... desto mehr kann auch für den ÖPNV ausgegeben werden: Optimierung des Angebots, Ausbau der Nachhaltigkeit - das macht Bus und Bahn schließlich attraktiver und hilft unterm Strich dabei, die Klimabilanz zu verbessern. Ich bin darüber erstaunt, wie viel Angst viele Leute vor einer solchen - "rot-grün-versifften" - Verkehrspolitik haben. Lieber die geniale Maut mit Vorab-Verträgen für eine halbe Milliarde? Lieber noch mehr Bodenversiegelung durch weiteren Straßenausbau? - Was im Übrigen nicht hilft, die Staus zu verringern, sondern das Verkehrsaufkommen nachweislich sogar noch erhöht. Hier haben wir als Bürger es in der Hand, den Weg und die Richtung und die Geschwindigkeit zu bestimmen.

sorry

Sollte heißen 2 Jahrzehnte..
Nur für die Richtigkeit.

von gestern

Die Flatrate enthält Autos (Carsharing), aber keine eScooter. Die Stadtwerke Augsburg sind offensichtlich noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

Traurig.

@08:48 von Toni B.

"Ich pendel genau 20km mit dem Auto, bevor ich den Rand der Stadt erreiche. Soll ich dort parken und dann in einen Bus umsteigen? Dann brauch ich am Ende 90min bis ich auf der Arbeit bin.

Nutzen einer innerstädtischen Flatrate: 0,0"

Diese Flatrate ist auch hauptsächlich für die Stadtbewohner gemacht und nicht so sehr für die Pendler von auswärts.

Ich habe in Orten gewohnt bei denen ich ein Auto lediglich als Belastung empfunden hätte. Rote Ampeln, Parkplatzsuche... nein Danke.
Da bin ich 5 Minuten zur Straßenbahn gelaufen und war dann nach ca. 20 Minuten im tiefsten Stadtkern - obwohl ich an der letzten Haltestation wohnte.
Ein Auto brauchte ich dort höchstens mal um Möbel zu transportieren - aber dafür muss man sich ja kein Auto kaufen.
Diese Flatrate füllt die kleine Lücke in der ein Auto unumgänglich ist. Für die regelmäßige Autonutzung wäre das natürlich viel zu wenig - für viele Städter mag es aber reichen.

Guter Ansatz,

Guter Ansatz, ausbaufähig!
Günstiger muss es auch werden und rauf mit den parkgebühren !

@09:47 von Hardy65

"Die Flatrate enthält Autos (Carsharing), aber keine eScooter. Die Stadtwerke Augsburg sind offensichtlich noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen."

eScooter wurden ja gemäß Bericht durchaus mitbedacht, jedoch nicht für eine sinnvolle Ergänzung gehalten. Hier scheinen Aufwand/Kosten den Nutzen zu überwiegen. Es bringt keinem etwas, wenn Angebote hinzugefügt werden, die kaum einer nutzt, die aber das Angebot spürbar verteuern.

Solange es ausreichend Haltestellen gibt ist ein EScooter zur Überbrückung der 'letzten Meilen' nicht notwendig. Dann muss auch keiner rumfahren, die Dinger am Abend einsammeln, aufladen und am Morgen wieder hinstellen.

zu Teuer

einfach zu teuer... wir brauchen das 365€ Ticket im Jahr...

Bsp. meine Frau und ich haben nahezu den gleichen Arbeitsweg. Jeder zahlt 89,50€ (für die Monatskarte in HH) weil wir 4 Tarifzonen brauchen = 179,00€ pro Monat.
Wenn wir allerdings an schönen Tagen mit dem Motorrad zur Arbeit fahren (Leichtkraftrad = keine KFZ Steuer und Versicherung 140€ im Jahr!) und an schlechten Tagen das Auto wählen (Diesel, 4,2l verbrauch), kommen wir deutlich schneller und auch günstiger weg.
Wartung und Verschleiß mit eingerechnet.
Wozu soll ich da die Öffis wählen? Die sind schlicht zu teuer.
Mal ganz abgesehen davon das die in HH katastrophal sind was Beständigkeit und Planung anbelangt.

Europaweit

"Der Verkehrsforscher denkt noch einen Schritt weiter: Was, wenn man solche Flatrate-Angebote nicht nur auf eine Stadt beschränkt, sondern diese auch landesweit, bundesweit oder vielleicht sogar europaweit nutzen könnte?"

Warum nur europaweit? Warum nicht weltweit? Ich bin mir ganz sicher das dann noch mehr Leute das Angebot nutzen würden.

klingt interessant

Aber wichtiger als in der Stadt, wäre es, das Angebot auf dem Land auszubauen.

Also

ich finde das zu teuer,so wie in Wien wäre es ok.Aber wir sind ein Autoland,ich denke deshalb ist das nicht gewollt.

lächerlich

Wenn ich hier mal die Kommentare zusammenfassen darf:
"das Angebot ist völlig untauglich, weil es nicht genau auf meine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben zugeschnitten ist!"

Ich bin Schwabe. Wenn ich eine Eigenschaft meiner Landsleute mit der Muttermilch aufgesogen habe, dann die, dass man etwas um so leidenschaftlicher schlechtredet, je billiger es ist. Anders herum: wenn man etwas geschenkt bekommt, kann man ja wohl erwarten, dass es besonders wertvoll ist.

Mit solchen Bürgern kann man lange auf einen besseren Umgang mit der Umwelt warten.

Wo ist die "Flatrate"?

Wenn ich das richtig verstehe, ist das ein Monatsticket für den öffentlichen Nahverkehr plus gelegentlicher (eingeschränkter!) Nutzung von Fahrrädern und Leihautos).

Das ist keine Flatrate! Flatrate bedeutet Pauschalpreis für uneingeschränkte Nutzung.

Es handelt sich also um einen PR-Gag der Stadt Augsburg nach Art der Handybetreiber.

Und Tagesschau.de fällt es natürlich nicht ein, dieses Vorgaukeln falscher Tatsachen kritisch zu hinterfragen.

Und warum Autos eine "sinnvollere Ergänzung" zum Angebot sein sollen als Elektroroller, erschließt sich mir ebenfalls nicht.

2019...

Der letzte Bus durch unser stadträndliches Wohngebiet fährt abends halb Sieben. Samstags um Zwölf. Sonntags gar nicht. Zur nächsten Straßenbahn 2,5 km. Die Stadt ändert nichts daran. Warum werden rund 10 % der Bevölkerung (die eine Behinderung haben) ständig außer-acht gelassen?

Achja, bin Dialysepatient, stark gehbehindert und arbeite in Vollzeit. Kein Miesnutzer. Steuerzahler.

@traurigerdemokrat

Zitat: "Liebe Autofahrer, freut euch und unterstütz solche Projekte, denn auch ihr werdet davon profitieren: Die Straßen werden etwas leerer und ihr findet auch mal wieder einen Parkplatz"
Schön wär's. Ich wohne in Niedersachsen und was da im Nahverkehr abgeht, spottet jeder Beschreibung. Hier gibt es einen Anbieter (nicht DB), der kämpft angeblich seit Jahren mit fehlenden Lokführern. Da sind Fahrpläne nur noch als Absichtserklärungen auf zu fassen. Mal kommt ein Zug ... mal nicht. Dann stehen sie eine weitere Stunde auf dem Bahnsteig.
Aber: das hindert das Land nicht daran, nahe zu alle betreffenden Ausschreibungen an dieses Unternehmen zu vergeben, zuletzt das S-Bahn Netz Hannover.
In unserem Ort habe sich zu bestimmten Zeiten bereits wieder Fahrgemeinschaften gebildet, die Bahnsteige leeren sich analog zu den Parkplätze am Bahnhof.
Wie gesagt, das geht seit Jahren so, ein Ende ist trotz aller Bekundungen nicht in Sicht.

Interessanter Ansatz

Der Ansatz ist sehr interessant, vor allem wenn die geteilte Mobilität bundsweit ermöglicht wird, ohne das ich x-Abos/Mitgliedschaften abschließen muss. Je nach Standort ließen sich unterschiedliche Mobilitätskonzepte nutzen und Verbinden. Wie man in den Kommentaren ja sieht, sind die Bedürfnisse von Land und Stadt sehr unterschiedlich - In der Stadt fragt man sich, welches Verkehrsmittel man nutzen kann, auf dem Lande eher ob es überhaupt eine Alternative zum Auto gibt. Die Möglichkeit, die eigene Reise bedarforientierter zu planen wäre traumhaft, z.B. von A nach B mit dem Auto, von B nach C mit dem Fahrrad, von C nach D mit dem Zug und von D zurück nach A wieder mit einem anderen Auto...

hauptsächlich für die Stadtbewohner

"Diese Flatrate ist auch hauptsächlich für die Stadtbewohner gemacht und nicht so sehr für die Pendler von auswärts."

Das heißt die Landbewohner subventionieren die Flatrate der Stadtbewohner?

@10:06 von Fam.Schmidt

"Wenn wir allerdings an schönen Tagen mit dem Motorrad zur Arbeit fahren (Leichtkraftrad = keine KFZ Steuer und Versicherung 140€ im Jahr!) und an schlechten Tagen das Auto wählen (Diesel, 4,2l verbrauch), kommen wir deutlich schneller und auch günstiger weg.
Wartung und Verschleiß mit eingerechnet."

Man kann sich die Kosten auch schönrechnen. Nehmen Sie mal die monatlichen Kosten für ein Auto, die der sicher nicht Auto-feindliche ADAC veranschlagt, dann sieht das schon ganz anders aus.

@Toni B.: Ich hab zwar Verständnis für Ihre Sorgen

aber es ist auch eine egoistische Haltung, wenn die Landeier zum Arbeiten in die Stadt brausen, pro Auto mit einer Person besetzt und den Stadtbewohnern den Dreck und Lärm ihrer Vehikel hinterlassen. Wir können natürlich alle aus der Stadt rausziehen, dann wird’s wieder gerecht, aber auch völlig absurd.

Ich zahl die hohen Mieten in der Stadt, hab keinen Platz, wo ich ein Auto hinstellen könnte, und dann kommen Sie, pusten mir Ihr Stickoxid durch’s Fenster und sagen: Ich will zwar schön billig wohnen und das tolle Gehalt in der Stadt absahnen aber Nachteile bitte ja keine!

Ein Anfang

Es ist ein Anfang und so sollte man es mal sehen. Ich schätze mal, daß das Modell von Augsburg nicht auf alle Städte 1:1 übertragbar ist. Die Regionen sollten für sich entscheiden was jetzt die günstigsten (nicht nur preislich) Alternativen zum Auto sind. Ich stimme aber auch vielen Kommentaren hier zu, die kritisieren, daß zu wenig für die Regionen außerhalb der Städte gemacht wird. Für Städte ist es einfacher solche Projekte zu realisieren weil es mehr Möglichkeiten gibt Dinge zu vernetzen. Aber da wären die Bundesländer gefragt, Regionen außerhalb der Städte besser zu vernetzen. Dazu gehört auch, das Auto nicht überall gleich zu verteufeln, sondern sinnvoll in die Netze einzubinden. Nicht jeder auf dem Land will unbedingt in die Stadt ziehen, wenn er andere akzeptable Lösungen hat. Und eine Bustaktung erhöhen und mehr Haltestellen anzubieten erfordert keinen Bauaufwand und ließe sich schnell realisieren.

@ 11:02 von Robert L.

Ich kann verstehen das es unglaublich klingt, aber das Auto wird einmal im Monat getankt für 64€... Das Motorrad, einmal voll tanken ca 15€ hält für >400km, dass ding verbraucht ja nichts (2,4l auf 100km).
nur was diese Kosten angeht bin ich schon günstiger als für EINE Monatskarte. Bin selber 15 Jahre ÖPNV gefahren und erst vor 4 Monaten hab ich das mal so durchgerechnet und komme nun zum Entschluss... das es schlicht zu teuer ist wenn man zu zweit ist und den gleichen Weg hat. Alleine mag ja sein....aber zu zweit lohnen sich die Monatskarten nicht. Mag sein das wenn eine große Inspektion ansteht ich dann im endeffekt wieder auf + - 0 rauskomme, aber dann habe ich immer noch die Zeitersparnis von 40min pro Strecke und den Komfort.

Teuer

In Wien jährlich 365€ iumd Augsburg um die 948 bis 1308€, das ist schon ein gewaltiger Unterschied und zu teuer. Welche Fixkosten hat man den mit einem sparsamen Kleinauto? Da der Unterschied kaum größer ist aber das Auto komfortabler werden wohl wenige sich auf sowas einlassen und mit Auto kann man noch weitere 3 Personen mitnehmen.

Am 01. November 2019 um 11:06 von Entenbürzel

"aber es ist auch eine egoistische Haltung, wenn die Landeier zum Arbeiten in die Stadt brausen, pro Auto mit einer Person besetzt und den Stadtbewohnern den Dreck und Lärm ihrer Vehikel hinterlassen. Wir können natürlich alle aus der Stadt rausziehen, dann wird’s wieder gerecht, aber auch völlig absurd.
Ich zahl die hohen Mieten in der Stadt, hab keinen Platz, wo ich ein Auto hinstellen könnte, und dann kommen Sie, pusten mir Ihr Stickoxid durch’s Fenster und sagen: Ich will zwar schön billig wohnen und das tolle Gehalt in der Stadt absahnen aber Nachteile bitte ja keine!"

Also, die Arbeitsplätze aufs Land verlagern, das ist dann die Lösung für Ihre Probleme ... und Sie haben saubere Luft, aber keine Arbeit mehr, nichts zu essen, etc....

@ Tarek94, um 11:00

re
“Diese Flatrate ist auch hauptsächlich für die Stadtbewohner gemacht und nicht so sehr für die Pendler von auswärts.“

“Das heißt die Landbewohner subventionieren die Flatrate der Stadtbewohner?“

Verdrehen Sie doch nicht den Sinn der Aussage, die sich ganz offensichtlich
n i c h t auf den finanziellen Aspekt bezieht.

Am 01. November 2019 um 09:01 von Carlos12

Genau das war mein erster Gedanke - früher hieß das schlicht Monatskarte, nur musste man da das Fahrrad noch selbst mitbringen.

Aber die Idee ist gut, auch wenn die Werbung "erstes Angebot dieser Art" ein bisschen lächerlich scheint.

Guter Ansatz

„Die Menschen wollen flexibel sein, schnell und günstig von A nach B kommen“

Und zwar ohne sich mit zig verschiedenen Tarifmodellen auseinandersetzen zu müssen oder zu verarmen. Das gilt übrigens nicht nur für die Augsburger.

Deshalb ist dieser Ansatz nicht nur eine „Option“, sondern wohl die einzig zielführende: „Der Verkehrsforscher denkt noch einen Schritt weiter: Was, wenn man solche Flatrate-Angebote nicht nur auf eine Stadt beschränkt, sondern diese auch landesweit, bundesweit oder vielleicht sogar europaweit nutzen könnte? "Es muss möglich sein, dass auch jemand ohne Auto ohne große Einbußen flexibel leben kann. Und genau da müssen wir hin"

„Der öffentliche Nahverkehr sei immer ein Defizitgeschäft“:

An kaum einem anderen Umstand lässt sich das „Defizit“ unseres hiesigen Demokratie- und Wirtschaftsmodells wohl deutlicher erkennen als an diesem: Es orientiert sich an vermeintlichen „finanziellen Zwängen“ (wer hat die auferlegt??) statt an den realen Bedürfnissen aller Bürger.

Gute Idee, ABER...

... der Fahrplan muss stimmen.

Hier wurden viele Verbindungen eingespart. Meine Kinder haben schon kostenlose Busfahrkarten, aber morgens brauchen sie 1 Stunde wenn sie mit Bus fahren (10 Stunden pro Woche) - 10 Minuten wenn ich sie mit Auto bringe. Unsere Buslinie vor der Haustür hat sich "nicht mehr gelohnt". Begründung: In der anderen Linie ist noch Platz, da könnten die Leute mitfahren. Die können sich da verteilen. Anzahl der Personen wurde per Lichtschranke ermittelt. Wer wann wohin musste war da egal.
[Bei Schönwetter fahren wir Fahrrad (25 Minuten).]

Mein Mann pendelt mit dem Zug. Seit neuestem hält nur jeder 2. "seiner Züge" bei uns. Er kann nur 1x die Stunde zur Arbeit oder zurück.
Sowas kann man machen, wenn die Züge pünktlich fahren. Bei dauernden Verspätungen ist das ein Witz.
2x hatte er auf einer Strecke von 150km 3 Stunden Verspätung erlebt. (Verspätung! Normale Fahrzeit nicht mit berechnet!)

So wird das schon Mal nichts.
Im Kommunismus gab es bessere Verbindungen.

@MolkeHP

Ihr Vergleich Hinkt!
Frankfurt am Main ist exzellent mit ÖPNV versorgt, wäre die Überall so, könnten wir uns einen Haufen Autos Sparen.

Es geht darum, dass eben nicht mehr alle Wegen nach Frankfurt führen (verzeihen sie das billigen Rom Zitat)

Nach Recherche des MDR hat die Bahn seit 1990 über 20% ihres Schienennetzes still gelegt, Sage und Schreibe 6500 km Schiene verrotten vor sich hin.

Dies hat zur Folge, dass vor allem im Osten ganze Regionen vom ÖNPV ausgeschlossen sind.

Ihrer Aussage, dass selbst heruntergekommenen Wohnklos in den Ballungsgebieten abartig hohe Mieten kosten, kann ich nur aus vollstem Herzen zustimmen.

Dies ist ein eklatant wichtiges Thema, dem aber wie so ziemlich allen wichtigen Themen, von der Politik 0 Aufmerksamkeit gewidmet wird... Wahrscheinlich, weil es auf keiner Agenda ihrer jeweiligen Lobbyisten steht.

Familien zahlen drauf

Mit 4 Personen (2E,2 Schüler) sind wir im Raum Frankfurt aktuell bei knapp 450€ IM MONAT, da Tarifzonen-Wechsel auf der Strecke.

Finde den Fehler.

Deutschlands erste Mobil-Flatrate

"Augsburg führt eine Flatrate für den öffentlichen Nahverkehr ein: Zum Festpreis können die Menschen Bus, Bahn, Carsharing und Leihräder nutzen."
Dazu müssen die Menschen in Deutschland erst mal nach Augsburg kommen, um eine echte Mobil-Flatrate zu erleben. Kann unsere Regierung nicht ein Gesetz erlassen, wo das überall in Deutschland möglich ist? Aber dazu brauchen wir sicher erst einen anderen Bundesverkehrsminister.

Ich finde das super.

Ein eigenes Auto heute ist , wenn man es nicht beruflich braucht, ein Geldgrab. Find ich Klasse.

Landbewohner subventionieren die Flatrate der Stadtbewohner

"Verdrehen Sie doch nicht den Sinn der Aussage, die sich ganz offensichtlich n i c h t auf den finanziellen Aspekt bezieht."

Meine Aussage bezieht sich aber auf den finanziellen Aspekt der Landbewohner. Es ist an der Zeit das Großstädter kräftiger zur Kasse gebeten werden um, auch einen zufriedenstellenden Nahverkehr auf dem Land zu ermöglichen.

@ex_Bayerndödel Das ist mal wieder typisch Forum

Schön, wie Sie mir das Wort im Mund rumdrehen.

Mir gefiel nicht, dass manche zwar gerne Geld beim Wohnen sparen und frische Luft haben wollen, dann aber drüber jammern, dass sie länger in die Stadt brauchen, wenn sie den ÖPNV nutzen müssten. Die Haltung ist egoistisch.

Selbstverständlich bringt es nichts, alle AP aufs Land zu verfrachten. Das habe ich aber auch nicht gefordert, das haben Sie mir in den Mund gelegt. Das ist schlechter Stil.

Man muss den Aufbau der Arbeitsplätze in den Städten bremsen und nicht verhindern. Und man muss den ÖPNV stärker vernetzen, in vielen Städten haben wir noch eine zentralistische Sternstruktur aus dem 19ten Jahrhundert, die fördert diesen irrsinnigen Pendelverkehr. Auch eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit reduziert die Höhe der Rushhour. etc.

Sie sehen, es gibt zig Maßnahmen um hier die Lage zu verbessern. Schade, dass ich das jetzt vorkauen muss, ist nämlich alles längst bekannt.

Ein Haar in der Suppe ..

.. zu finden ist nicht schwer und für manche ist das ein schönes Erfolgserlebnis.
Ein öffentliches Verkehrsangebot, das alle Bedürfnisse befriedigt wäre gut, ist aber schwer zu realisieren und bestimmt nicht im Handumdrehen.
Aber schon jetzt sollten wir anerkennen, dass endlich die einseitige Fixierung auf das Auto aufhört und der ÖPNV die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient.

Klimaneutralem Bioerdgas

"Laut den Stadtwerken fahren die Busse mit klimaneutralem Bioerdgas."
Frage, was ist eigentlich Bioerdgas?

12:05 von Tarek94

Zitat:"Es ist an der Zeit das Großstädter kräftiger zur Kasse gebeten werden um, auch einen zufriedenstellenden Nahverkehr auf dem Land zu ermöglichen."
Falsch. Es ist an der Zeit, dass die öffentliche Hand (Bund, Länder, Gemeinden) ihre Prioritäten endlich verändert. Nicht "schwarze oder rote Nullen" (Achtung, Wortwitz!) bringen uns voran, sondern zielgerichtete Investitionen in die für alle Menschen nötige Infrastruktur. Dinge der Daseinsvorsorge "rentieren" sich nie, da muss die öffentliche Hand immer zuschießen. Warum gibt es Funklöcher? Warum werden immer mehr Poststellen geschlossen? Warum streicht die Bahn Verbindungen und schließt Bahnhöfe?usw.usf. Ich finde den Versuch in Augsburg gut, auch wenn mir der Preis etwas hoch erscheint. Aber da fehlt eben wieder die finanzielle Unterstützung z.B. des Freistaats Bayern.

@Tarek94 Großsstädter mehr zur Kasse bitten?

Also ich finde es etwas schräg, hier Land- gegen Stadtbewohner auszuspielen.

Ich zahle jetzt schon 650,- € Miete für 16 Quadratmeter, Essen/Bier kostet bis zu 100% mehr als auf dem Land und auch sonst gibt es einige Ausgaben, die mal eben auf dem Land nicht so dicke ausfallen.

Dafür haben die Landbewohner lange Wege und ein geringeres Kulturangebot. Ist ziemlich ausgeglichen, wie ich finde.

Die einzigen, die aus der Infrastruktur in Ballungsräumen Profit ziehen, sind multinationale Konzerne, die keinen Pfifferling Gewerbesteuer bezahlen, aber gerne am schnellen Internet hängen und ihren Mitarbeitern feine Straßen und Bahnen zum hinfahren bieten können. An die denkt natürlich niemand. Hauptsache, hier sind die Land- und Stadtbewohner gegeneinander in Stellung gebracht.

11:00 von Tarek94

>>"Diese Flatrate ist auch hauptsächlich für die Stadtbewohner gemacht und nicht so sehr für die Pendler von auswärts."

Das heißt die Landbewohner subventionieren die Flatrate der Stadtbewohner?<<

Das ist nicht gemeint, wie von Harry_Up schon gesagt. (Danke dafür!)
Sie müssen Städtern schlichtweg nicht so viel bieten wie Pendlern um auf das Auto verzichten zu können.
Zudem ist es organisatorisch ja viel schwieriger das gesamte Umland in solch ein Konzept mit einzubeziehen als sich nur auf die Stadt zu beschränken. Da haben sie dann zusätzliche Player - von lokalen Anbietern bis zur Deutschen Bahn die alle mitziehen müssen.

Wenn es ein Erfolg wird, wird sich die Sache sicherlich ausweiten. Aber irgendwo muss man anfangen.

Perfekte Lösung für den Städter.

Hätte ich in Stuttgart auch gerne. Meinen Firmenwagen würde mit Sicherheit ich öfters stehen lassen, gerne mal auch eine Kurzstrecke mit dem Bus machen. Stand heute ist das Parken günstiger und bequemer.
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1 wichtiger Punkt fehlt allerdings: Parkhäuser am Stadtrand mit einbeziehen: dann können auch Pendler wechseln. Und wie bei der Vignette in Österreich sollte es Kurz-Tickets geben, also ein 3-Tages-Ticket: Für Touristen und Geschäftsleute.
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Großer Nachteil: Jede Stadt hat ihr eigenes Verbündchen. Nicht mal einheitliche Automaten gibe es, geschweige denn klare Richtungs-Angaben. Und den Tarif-Dschungel verstehen nicht mal die Einheimischen: Ging mir vor kurzem so in Graz: grässlich und völlig veraltet. Apps gibt es, aber jedesmal neu registrieren??
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Und für Stuttgart gilt generell: Unpünktlichkeit. Wer zum Flughafen will, hat die Wahl zw Pest und Cholera: Der Bus steckt auf der Autobahn, die S-Bahnen haben ständig Verspätung oder fallen ganz aus. Was werde ich auswählen?

@12:16 von Frock

"Als Biomethan (synonym Bioerdgas) wird Methan bezeichnet, das nicht fossilen Ursprungs ist, sondern aus biogenen Stoffen erzeugt wurde und Bestandteil von Biogas ist."

Das hätten Sie natürlich auch selbst bei einer Suchmaschine Ihres Vertrauens finden können. ;-)

11:39 von Tada

Zitat:"Im Kommunismus gab es bessere Verbindungen."
Na ja, ob das mit dem Kommunismus zu tun hatte oder eher mit der Tatsache, dass es viel weniger Privat-PKW als heute gab und die Menschen ja irgendwie von A nach B kommen mussten, lassen wir mal dahingestellt. Aber in einem gebe ich Ihnen Recht: Der Staat müsste gerade die "sich nicht lohnenden" Verbindungen fördern, nicht nur die Menschen in Ballungsgebieten haben ein Recht auf einen einigermaßen funktionierenden ÖPNV. Solange "der Markt" alles richten soll, richtet er sich eben nach der Gewinnmaximierung und dann fallen ganz viele sinnvolle, aber unrentable Dinge durch den Rost.

Öffentlicher Nahverkehr: Deutschlands erste Mobil-Flatrate

Wer billiger auf dem Land wohnt, schön im Grünen und weniger für das Grundstück bezahlen musste, sollte jetzt nicht von den Großstädtern fordern, dass die mehr für den öffentlichen Nahverkehr zahlen müssen. Der Krach und die hohen Kosten an Grundsteuern gleichen sich wahrscheinlich mit den niedrigeren Grundstückskosten auf dem Land wieder aus.

12:05 von Tarek94

«Es ist an der Zeit das Großstädter kräftiger zur Kasse gebeten werden um, auch einen zufriedenstellenden Nahverkehr auf dem Land zu ermöglichen.»

Und Landbewohner müssen zusätzlich "kräftiger zur Kasse gebeten werden", damit Stadtbewohner ihre hohen Miten finanzieren können. Umverteilung hin zu: "Der qm muss überall gleich teuer". So wie der ÖPNV auch.

Gibt in DEU aber nicht den einen bundesweiten ÖPNV-Betreiber.
Der sich beliebig "quer-subventioniert".

In vielen Regionen in DEU ist der ÖPNV tatsächlich mies. Nicht wegen Unpünktlich, zu wenigen Bussen / Zügen, oder wegen Ausfällen. Aber wegen Nicht-Existenz. Ist schon ganz in der nahen Umgebung von Großstädten so. Wie im Bergischen Land "direkt vor meiner Haustür Köln".

Ich muss da regelmäßig beruflich hin. Manchmal habe ich Größeres & Schwereres zu transportieren. Dafür ist mein KfZ.

Manchmal fahre ich "nur" zu Besprechungen.
Da würde ich gerne ÖPNV nutzen. Auch ohne Flatrate.
Geht aber gar nicht - weil gibt es gar nicht …

12:16 von Frock

Methangas dass man aus Abfällen (oder extra angebauter Mais etc.) , Gülle herstellt
derlei Anlagen gibt es auf vielen Bauernhöfe,
das CH4, ist 80 mal Klimaschädlicher als CO2,
pfeift durch die schlecht gewartete Anlagen in die Umwelt
und dass stört keinen (GRÜNEN)
und wenn sie schon fragen,
wo kommt der Ökostrom des nachts her ? wenn Solar nur vom Mondlicht erzeugt wird
oder der Wind mal nicht so weht ... ?

Die Sache mit den Äpfeln und Birnen

Es wird ja immer gern mit dem leuchtenden Beispiel Wien verglichen. Da vergleicht man, wenn man diese Meldung hier liest, Äpfel mit Birnen.

Zunächst mal ist das in Augsburg hier per Pressemeldung verkündete Angebot ein Angebot mit Zusatznutzen. Und diese Zusatznutzen lässt man sich natürlich bezahlen... Die ganz normale Abokarte für die Stadt Augsburg kostet nämlich "nur" 52,50 €. Und wenn wir die hernehmen, vergleichen wir auch Äpfel mit Äpfeln.

Natürlich, das ist immer noch deutlich teurer als Wien. Aber man zahlt in Wien 365 € bei einmaliger Bezahlung. Im Abo sieht das schon anders aus, dann sind es 396 €.

In Wien hat man das Thema lange Jahre vorbereitet (u.a. eine U-Bahn gebaut), es wird über eine Sondersteuer finanziert und ist politisch gewollt.

Es bringt rein gar nichts, wenn hier in Deutschland Politiker nun landauf landab 365 €-Tickets fordern. Kapazitäten? Die gleichen Politiker legen ihren Unternehmen Spardiktate und Taktausdünnungen auf, wollen aber mehr Fahrgäste...

@Frock

Erdgas ist im wesentlichen Methan (CH4). Dieses liegt zum einen in unterirdischen Reservoirs vor (Erdgas) ensteht aber auch (so ist vor Jahrmillionen auch das Erdgas entstanden) durch Gär- und Zersetzungsprozesse organischer Stoffe.
Dieses wird in Biogasanlagen hergestellt.

Es gilt also: Biogas=Erdgas=Bioerdgas=Methan=CH4
Alles chemisch ein und das selbe, nur die Quelle ist eine andere.

Ich hoffe ich konnte ihre Wissenslücke beseitigen.

2000 Menschen nutzen in Augsburg das Carsharing-System,

eine qualifizierte Aussage
wie oft
2 mal am Tag / in der Woche / oder gar im Jahr ?

um 10:06 von Fam.Schmidt

"Wenn wir allerdings an schönen Tagen mit dem Motorrad zur Arbeit fahren (Leichtkraftrad = keine KFZ Steuer und Versicherung 140€ im Jahr!) und an schlechten Tagen das Auto wählen (Diesel, 4,2l verbrauch), kommen wir deutlich schneller und auch günstiger weg."

Ich weiss zwar nicht, von wo aus Sie starten und wo Sie in HH hin müssen, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass die vielleicht geringeren Kosten mit Motorrad und gar KFZ den Stress ausgleichen, den der Verkehr einschl. Parkplatzsuche in HH verursacht. Und dass Sie wirklich schneller sind als mit den Öffis, muss ich doch stark anzweifeln.

Ich habe die utopische Hoffnung, dass Innenstädte bald autofrei werden. Alleine die Ruhe, das damit entstehende Platzangebot und die besseren Luftbedingungen in der Großstadt sollten Aussichten sein, auf die jeder hinarbeiten sollte.

Bedenkt man, dass gerade das Auto im Verhältnis Nutzen/Parken absolut ineffektiv ist (die Kiste steht 90 % der Zeit nur rum), ist das Ding viel zu teuer!

08:48 von Toni B.

«Uninteressant
So wie wahnsinnig großer Teil der Bevölkerung wohne ich außerhalb der Stadt in einem Dorf, weil es ausgeschlossen ist, in der Stadt eine Miete zu bezahlen … Nutzen einer innerstädtischen Flatrate: 0,0»

Uninteressant + unattraktiv für Sie, die Flatrate in Augsburg.
Ist sie für mich als Kölner auch.

Für in der Stadt Augsburg lebende Menschen ist sie aber nicht unattraktiv. Kann zumindest attraktiv sein, und den einen oder die andere dazu bewegen, den ÖPNV stärker zu nutzen …

12:16 von Frock

«"Laut den Stadtwerken fahren die Busse mit klimaneutralem Bioerdgas."
Frage, was ist eigentlich Bioerdgas?»

Als "Bioerdgas" (Biomethan, Synthetic Natural Gas) bezeichnet man Gase, die nicht fossilen Ursprungs sind. In diesem Fall durch Gärungsprozesse in Biogas-Anlagen entstandene Gase.

Müssen dann anschließend "aufgearbeitet", und in die verschiedenen Bestandteile getrennt werden. Bevor sie mit wie fossiles Erdgas in das Gas-Leitungs-Netz eingespeist werden.

Warum ...

... können hier im Forum nur so viele Leute keine sinnvollen Vergleiche anstellen?

Jeder, der hier Augsburg (2€/d) mit Wien (1€/d) vergleicht, vergleicht auch Äpfel mit Tomaten.

Der größte Unterschied, der eigentlich auch jedem noch so großen Meckerer ins Auge fallen sollte: In Augsburg ist Carsharing in diesem Preis mit drin!!
In Wien nicht!!

Leute, Leute ...

@Sisyphos3 Methangas aus Abfällen...

Was glauben Sie, was mit den Abfällen (insbesondere Gülle) passiert, wenn man sie nicht in eine Biogasanlage steckt? Richtig, das Methan entsteht bei den Gärprozessen genauso. Nur fängt man dann gar nichts davon auf und es gelangt komplett in die Atmosphäre.

Jeder Biogasproduzent hat ein Interesse daran, möglichst alles Methan einzuspeisen oder in seiner Heizung umzusetzen.

Ich wage zu behaupten: Jede Biogasanlage vermeidet Methan, selbst wenn sie undicht ist.

@OlliH

"Um Mitternacht sind sowieso nur noch „die Superschlauen“ unterwegs. Da reichen ein paar Nachtbusse und -Bahnen."

Naja, da muss ich ausnahmsweise mal den von Ihnen angesprochenen User in Schutz nehmen: Ihm geht es ja darum, als Frankfurter in Heidelberg feiern zu gehen (oder andersrum). Und da fährt zwar nach 2300 durchaus noch etwas, aber zwischen 0.12 Uhr und ca. 2.00 Uhr (also in der Zeit, wo sicherlich viele Leute nach Hause wollen) fährt in der Tat nichts. Und von Heidelberg nach Frankfurt im Bus muss ja auch nicht unbedingt sein.

@Sisyphos3

"2000 Menschen nutzen in Augsburg das Carsharing-System,

eine qualifizierte Aussage
wie oft
2 mal am Tag / in der Woche / oder gar im Jahr ?"

Das ist an dieser Stelle völlig nebensächlich, da es nur darum ging, Größenordnungen aufzuzeigen.

Aber wenn Ihr Kommentar Ihnen dabei geholfen hat, Ihren Blutdruck zu senken, ist ja alles gut ...

Bahnpreise SENKEN

das Flatrateangebot ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung! Natürlich liegt es (die Akzeptanz) wie überall an den Preisen. In Stuttgart kostet eine S-Bahn-Fahrt (one-way wohlgemerkt) von einem "Vorort" wie Sindelfingen meist um die 5€, 7€ von Herrenberg, eine Frechheit! Wie einige ander Kommentatoren zuvor bemerkten, fehlt es auch am Willen, die Schiene richtig zu fördern (LKWs auf die Schiene!!). Man schaue sich die A6 von Heilbronn nach Nürnberg an, eine einzige LKW-Kolonne, die weiter nach Osteuropa will. Alles auf die Schiene! Nur Ausnahmen für Lebendvieh etc. UMDENKEN beim Konsum: muss man wirklich 30 Sorten Joghurt im Kühlregal haben?? Almighurt auf Rügen konsumieren??

@Tada

"So wird das schon Mal nichts.
Im Kommunismus gab es bessere Verbindungen."

Können Sie mir sagen, was dieser ziemlich sinnbefreite Zusatz soll?

In dem Kommunismus, den ich erlebt habe, hat man auf ein neues "Auto" 12 Jahre und mehr warten müssen.
In dem Kommunismus, den ich erlebt habe, hat ein Gebrauchtwagen mehr gekostet als ein Neuwagen.
In dem Kommunismus, den ich erlebt habe, konnte man, egal ob mit Auto oder Zug, nicht nach Skandinavien fahren. Und auch nicht nach Holland, um vernünftigen Kaffee zu kaufen.
In dem Kommunismus, den ich erlebt habe, durfte man nicht studieren, wenn man nicht im GST-Lager war.
In dem Kommunismus, den ich erlebt habe, musste man Angst haben, dass einen der eigene Ehepartner an die Stasi verrät.
In dem Kommunismus, den ich erlebt habe, hätten Sie mit Ihrem Kommentar riskiert, in Bautzen zu verschwinden.

Also nochmal: Was sollte dieser Zusatz???

Eigentum...

an Transportmitteln hat praktisch keine Zukunft. Wer das bestreitet muss halt zahlen ....für nix. So ne Blechkarre zu besitzen , zu warten, den Wertverlust , parken ,Str. und Versicherung. Das wird einfach ausgeblendet. Wer sich gut organisiert hat (bald)das passende Fahrzeug wenn er/sie es braucht und unterm Strich wird das sicher billiger. Ein PKW steht 95% seines Lebens nur sinnlos rum. Fakt.

@10:06 von Tarek94

Was nützt einem ein solches Flatrate-Angebot, wenn der Bus lediglich ein- bis zweimal am Tag fährt?
In der Großstadt zu gebrauchen, aber schon mit Problemen behaftet in mittel- bis Kleinstädten und absolut ungenügend in ländlichen Regionen.
Der ÖPNV muss deutlich verbessert werden, dann steigen die Menschen auch vom PKW um.

@11:00 von Tarek94

>>Das heißt die Landbewohner subventionieren die Flatrate der Stadtbewohner?<<

Dem Grunde nach ja, weil der ÖPNV immer schon ein Zuschussgeschäft seitens der Kommunen ist. Es werden Steuergelder in den ÖPNV gezahlt, damit dieser einigermaßen rentabel ist.

Toll

Danke, schöner Ansatz. Auf dem Land natürlich schwieriger, da bediente Fläche und Anzahl potentieller Nutzer in schlechter Relation stehen.
Aus Student habe ich in der Großstadt auch kein Auto gebraucht und Dank Semesterticket eine günstige und bequeme Nahverkehrs-Flatrate nutzen dürfen. Jetzt auf dem Land fahre ich viel Rad, bin damit umwelt- und klimafreundlich unterwegs und nebenbei sehr viel fitter und schlanker als die meisten Mitmenschen.
In jeder Mittel- und Großstadt sollte so etwas Schule machen. Wo da eine Quersubventionierung sein soll, durch Landbewohner, ist mir völlig schleierhaft. Aber mancher Kommentator fühlt sich ja gern benachteiligt. Das Angebot wird durch die Augsburger Stadwerke und damit durch die Augsburger finanziert.

Gut Idee - Ausdehnung ins Umland schnellstens umsetzen

Ingesamt finde ich dass eine gute Idee. Aber dass hier mit der Ausdehnung ins Umland sollte auf jeden Fall gemacht werden weil gerade die ländliche Region bedient werden muss (um von dort besser in die Stadt zu kommen und von der Stadt wieder zurueck).

https://www.tagesschau.de/inland/mobilitaet-flatrate-augsburg-101.html

Ausweitung der Flatrate ins Umland

In Augsburg wollen die Stadtwerke derweil abwarten, wie die Menschen die Mobil-Flatrate annehmen. Das Angebot beschränkt sich jetzt erstmal nur auf das Augsburger Stadtgebiet, aber natürlich haben die Stadtwerke langfristig auch eine Ausweitung der Flatrate ins Umland im Blick, wie Sprecher Jürgen Fergg sagt.

Und das sollte nicht nur langfristig so gemacht werden sondern die Ausdehnung ins Umland sollte schnellstmöglichst kommen. Denn sonst fuehlen sich die ländlichen Regionen schnell abgehängt.

13:01 von DB_EMD

"Ich habe die utopische Hoffnung, dass Innenstädte bald autofrei werden."

Aus dieser Hoffnung haette etwas werden koennen, als es noch kein E-Autos am Horizont gab. Nun aber werden bald die Innenstaedte mit E-Autos anstelle KFZ gefuellt werden, und zwar mehr als vorher, denn dank autonomen Fahrens braucht man nicht mehr fahren koennen - was bekanntlich mehr nicht koennen als viele nur ahnen. Und die Autobranche braucht den Absatz und sie wird den Bedarf schueren.

Dem OPNV steht damit schon das naechste Problem bevor. Loesung: Abschaffung der Automobilindustrie. Hallo, Utopie, und gleich wieder tschuess.

um 12:29 von Peter Meffert

"Der Staat müsste gerade die "sich nicht lohnenden" Verbindungen fördern, nicht nur die Menschen in Ballungsgebieten haben ein Recht auf einen einigermaßen funktionierenden ÖPNV."
Ja, der Staat sollte nicht nur die Schnellverbindungen fördern, sondern alle. Auch den unrentablen ÖPNV. Und da muss man eben die Verluste auf der einen Seite mit der Gewinnen auf der anderen Seite ausgleichen. ÖPNV ist immer für die Kommunen ein Zuschussgeschäft.

13:46 von Flussschwimmer

«Bahnpreise SENKEN
das Flatrateangebot ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung!
Natürlich liegt es (die Akzeptanz) wie überall an den Preisen.»

Dort, wo akzeptable bis gute ÖPNV-Verbindungen bestehen, hängen Akzeptanz + Nutzung des ÖPNV vor allem von der Relation der Preise KfZ / ÖPNV ab.

Man könnte auch sagen: Mache man die KfZ-Nutzung in Städten "ganz einfach" (sehr) viel teurer und/oder unattraktiver ("City-Maut", Nachweis eines eigenen privaten Stellplatzes, alternativ Verpflichtung zum Parken in teuer bezahlten öffentlichen "Parkgaragen"). Möglichkeiten sind prinzipiell diese + andere.

Funktioniert aber nur dann, wenn gleichzeitig ein ÖPNV-Netz vorhanden ist, das geeignet ist, den Verkehr auch zu bewältigen.

Ist in DEU so gut wie nirgendwo der Fall. Ist auch nur über lange Zeiträume zu erreichen, wenn politische Vorgaben eindeutige Konzepte verwirklichen. Dauert Jahrzehnte.

Wie es gedauert hat, dem KfZ in DEU "überall diese unsinnig Priorität einzuräumen" …

Wir leben in Augsburg und

Wir leben in Augsburg und finden die Flatrate prima.
Wir haben unser ganzes Berufsleben (46 Jahre)die Öffis benutzt und waren meist zufrieden. Mal ne steile These: Wenn alle, die in der Stadt leben und Arbeit und Geschäfte mit Bus und Tram erreichen können,wäre es in den Städten ruhiger, sauberer un die auswärtigen Pendler hätten mehr Parkplätze:). Übrigens: unsere Söhne leben und arbeiten in Stuttgart bzw. München. Beide haben kein Auto und pendeln täglich.

@entenbüzel

Was passiert denn tatsächlich(!) mit Gülle wenn sie an der Luft verrottet? Letztendlich CO2. Methan wohl kaum, das geht nur anaerob, also unter Luftabschluss....genau wie Anno Dazumal das Erdgas entstand.

"Und Landbewohner müssen

"Und Landbewohner müssen zusätzlich "kräftiger zur Kasse gebeten werden", damit Stadtbewohner ihre hohen Miten finanzieren können."

Der subventionierte Nahverkehr läßt sich nicht mit privat wirtschaftenden Vermietern vergleichen. Wer unbedingt in Berlin, Köln oder Stuttgart leben will, der soll gefälligst selbst dafür aufkommen.

Kosten

Sollten auch nur die zur Kasse gebeten werden, die den öffentl. Nahverkehr auch nutzen. Ich nutze ihn nicht und möchte auch nicht indirekt über die Steuer die Flatrate bezahlen. Bekomme in den Land nichts, rein garnichts geschenkt, also warum mit meinen Steuergeldern so was finanzieren?

14:08 von das ding

«Ich habe die utopische Hoffnung, dass Innenstädte bald autofrei werden.»

«Aus dieser Hoffnung haette etwas werden koennen, als es noch kein E-Autos am Horizont gab. Nun aber werden bald die Innenstaedte mit E-Autos anstelle KFZ gefuellt werden …»

E-Mobile benötigen nicht weniger Raum, nicht weniger Fahrspuren, nicht weniger Parkplätze als mit Verbrennungsmotoren betriebene KfZ. Wohl etwas weniger Raum, da sie wohl durchschnittlich kleiner sein werden, als bisherige KfZ.

Aber die Problematik von zu vollen Städten durch zu viel Individualverkehr lösen auch E-Mobile nicht …

«… und zwar mehr als vorher, denn dank autonomen Fahrens braucht man nicht mehr fahren koennen …»

Weit noch ist der Weg zum Autonomen Fahren. Ist ein (mind.) in Städten flächendeckend fehlerfrei funktionsfähiges G5-Netz Voraussetzung.
Wo das nicht ist, muss der Fahrer "das Autonome Vehikel" weiterhin selbst steuern können.

«… die Autobranche braucht den Absatz.»

"Wird sich umstellen müssen" …

@Tarek94

">>Diese Flatrate ist auch hauptsächlich für die Stadtbewohner gemacht und nicht so sehr für die Pendler von auswärts.<<

Das heißt die Landbewohner subventionieren die Flatrate der Stadtbewohner?"

Nein, ganz und gar nicht.
Die Landbewohner haben (noch) gar keine Flatrate. Wenn Sie den Artikel gelesen haben, wissen Sie aber bereits, dass entsprechende Gespräche bereits laufen.

Ganz im Gegenteil ist es so, dass die Augsburger Städter mit ihrem Geld bspw. die Kultur der Landbewohner subventionieren.

14:12 von schabernack "Mache

14:12 von schabernack

"Mache die KfZ-Nutzung in Städten "ganz einfach" (sehr) viel teurer (...)"

Funktionert nicht. Das sich Leute verschulden um ihre geliebte Karre zu haben, ist bekannt. Aber das eine grosse Mehrheit dieser Leute sparen will, ist auch Fakt. Die sind Zielgruppe.

Alternativen muessen (sehr) viel billiger werden. Ohne massive Subvention des OPNV laeuft nichts. Man muss sich abschminken, da auf Mobiliaet Angewiesene in irgend einer Hinsicht zu melken.

Man sollte sich vielleicht auch mal abschminken, das es im OPNV immer das schickste, modernste, schnellste und vielleicht nur deswegen Teuerste sein muss. Flaechendeckend ist wichtiger.

14:30 von Tarek94

«Der subventionierte Nahverkehr läßt sich nicht mit privat wirtschaftenden Vermietern vergleichen. Wer unbedingt in Berlin, Köln oder Stuttgart leben will, der soll gefälligst selbst dafür aufkommen.»

Das tue ich "gefälligst" in Köln seit je her. Ich wurde dort geboren, bin hier aufgewachsen, sah nie, und sehe weiterhin keine Veranlassung, in DEU woanders hin zu ziehen, "und meinen Kölner Dom im Stich zu lassen".

Ich lebte aber 1997/98 in Tokyo.
War 2008/09 für 8 Wochen in JAP in Urlaub.
Dort ist ÖPNV landesweit "top".
Ohne dass wer wen irgendwo privat subventionierte.

Das tut der Staat JAP aus allgemeinen öffentlichen Steuermitteln als Beteiligung an Ausbau + Instandhaltung des privat betriebenen ÖPNV-Verkehrs.

14:42 von schabernack

"Weit noch ist der Weg zum Autonomen Fahren. Ist ein (mind.) in Städten flächendeckend fehlerfrei funktionsfähiges G5-Netz Voraussetzung."

Wieso ein Netz? Autonom meint KI gesteuert, also autonom im Sinne des Wortes. Aber es stimmt: Der Weg ist noch weit, beonders wohl in Deutschlands Staedten. Andererseits: Viele Entwicklungswege werden einfach so gelatscht und ploetzlich ist man da, und alle die negativen Effekte stuerzen auf einen ein. So ist oft gewesen mit technischen, industriellen Entwicklungen. Insofern: Nichts aus dem Auge verlieren, die Nachteile nie vergessen.

14:54 von das ding / @schabernack

«Man sollte sich vielleicht auch mal abschminken, das es im OPNV immer das schickste, modernste, schnellste und vielleicht nur deswegen Teuerste sein muss. Flaechendeckend ist wichtiger.»

Zustimmung zu 101% …

«Alternativen muessen (sehr) viel billiger werden. Ohne massive Subvention des OPNV laeuft nichts. Man muss sich abschminken, da auf Mobiliaet Angewiesene in irgend einer Hinsicht zu melken.»

Es geht nicht um "Melken". Aber bei allen Betrachtungen ÖPNV / Individualverkehr um die Preis-Relation dieser beider zueinander.

"Ist eine Frage der Erziehung" + der Tropfen, die Steine höhlen.

Bei den Generationen der jüngeren Menschen ist doch bereits zu beobachten, dass "das Statussymbol eigenes Auto" an Bedeutung verliert. Vor allem in Städten. Aber auch in mehr ländlichen Gegenden, wo ÖPNV das Bedürfnis nach Mobilität ohne gar zu viel Mühe, Einschränkungen, Zeitverlust "befriedigen kann".

Ich sehe das so zu sagen "als Weg der Evolution der Wünsche nach Mobilität" …

@das Ding

"Wieso ein Netz? Autonom meint KI gesteuert, also autonom im Sinne des Wortes."

Weil das mit dem "autonom" nur dann sinnvoll zu machen ist (bspw. mit richtig effektiver und effizienter Stauverhinderung), wenn sich die Autos im großen Stil miteinander unterhalten, sprich untereinander Daten austauschen. Dabei fallen sehr große Datenmengen an, die in Echtzeit ausgetauscht werden müssen ---> 5G.

@das ding

Weil es die Sicherheit wesentlich verbessert wenn sich die Parameter von Lichtsignalen und umgebenden Autos über ein Netz auf einem gemeinsamen Protokoll austauschen als wenn man sich nur auf optische Sensoren verlässt. Auch ergeben sich durch diesen vernetzten Verkehr noch eine Vielzahl zusätzlicher Vorteile. Z.B. autonome Taxis die bei einer Anforderung durch einen neuen Fahrgast ggf mit dem bestehenden Fahrgast einen minimalen Umweg fahren können um so die Auslastung zu erhöhen und ähnliches.
Das ist aber tatsächlich noch Zukunftsmusik, nicht weil die technischen Möglichkeiten nicht erforscht wären sondern weil die digitale Infrastruktur dafür einfach noch zu schlecht ist und auch niemand ernsthaft daran arbeitet diese zu verbessern.

15:02 von das ding / @schabernack

«Weit noch ist der Weg zum Autonomen Fahren. Ist ein (mind.) in Städten flächendeckend fehlerfrei funktionsfähiges G5-Netz Voraussetzung.»

«Wieso ein Netz? Autonom meint KI gesteuert, also autonom im Sinne des Wortes.»

Die KI eines jeden Autonomen Fahrzeugs muss sich einerseits "selbst im Straßenraum koordinieren". Die eigene Postion + Geschwindigkeit bestimmen können.

Anderereits durch div. Sensoren erfassen, wo sich Hindernisse, Fußgänger, andere Fahrzeuge befinden. Unabhängig davon, ob die anderen Fahrzeuge selbst durch KI gesteuert werden.

Ist also eine gewisse Art von "Kommunikation KI zu KI" unabdingbar.
Das Signal des eigenen Standorts + der eigenen Geschwindigkeit sendet KI1 über das Funknetz G5 "in den Äther", so dass es von KI2 und KI3 empfangen + ausgewertet werden kann.

Insofern ist "ein hyper-schnelles Netz" zur Datenübertragung in Quasi-Echtzeit notwendig. Ist das nicht, kann KI1 "für sich" noch so kug sein.
"Das hilft ihr dann aber wenig bis gar nix" …

"kleinkleckersdorf" oder

"kleinkleckersdorf" oder Augsburg...welche Relevanz hat das?

Ick kieke, staune, wundre mir ....

Habe mal auf dem Land gelebt. Die Fahrstrecke in die nächste Stadt war 17 km, wo die Kinder zur Schule gingen und meine Frau eine Arbeit hatte. Das ging dank Schnellstraße ganz gut und hätte anders kaum zeitgünstig bewältigt werden können.
.
Nun, in Düsseldorf, da sah´s ganz anders aus. Es gibt Straßenbahn, und die ist in der Regel schneller, als das Auto (Staus). Die Fahrkarten sind aber teuer: einmal Stadt und zurück 5,80 Euro. Schüler und Studentenkarten sowie Monatskarte vom Arbeitgeber sind wiederum sehr günstig. Trotzdem haben wir das Auto behalten, bis es auseinander fiel.
.
Wenn man sich das Auto abgewöhnt hat, ist das ganz OK. Allerdings kann man nicht mal eben über Land fahren in einen netten Ort am Rhein. Auto 20 min., Bus 45 min. Aber dafür spart man (ALLE NEBENKOSTEN sowie ANSCHAFFUNGSPREIS mitgerechnet, die Autofans rechen nur den Kraftstoffverbrauch) aber ganz gut.

Ich resuemiere...

... dank der ueberzeugenden Infos; das autonome Fahren waere erst mal vom Tisch. Und abschliessend ein Toi toi toi fuer den Augsburger Versuch; auf das es Schule macht.

zu teuer in Deutschland...

Die 365€ pro Jahr gibt's nicht nur in Wien, auch hier in Vorarlberg - womöglich auch noch in anderen Bundesländern Österreichs. Und man kann hier sogar noch die Familie (Partner & unbegrenzt Kinder) eintragen lassen, die dann kostenlos mitfahren können, wenn min. ein Kind dabei ist (für Ausflüge). Und das gilt für das gesamte Bundesland für alle Busse und Bahnen.

Klar, das Carsharing muss man extra zahlen. Finde ich aber auch OK, denn das braucht nicht jeder immer. Ich nutze das auch zusätzlich, hauptsächlich für größere Einkaufstouren. Aber nur alle 1-2 Wochen einmal, reicht völlig aus und dann zahl ich halt bei Bedarf 10-15 Euro dafür.

Hier sind die Öffis aber generell günstiger. Hier zahle ich für eine Tageskarte im Ort 2,80 - das zahlt man in D häufig für eine kleine innerstädtische Strecke..

Schön, so eine Mobil-Flatrate

besonders, wenn man dann auch noch die Wahl hat zwischen Bus, Bahn, Carsharing und Leihfahrrädern. Bei uns gibt es allenfalls gelegentlich einen Bus.

Ich hätte in zwei Jahren hier die Möglichkeit, eine Seniorenflatrate (ab 60) zu bekommen. Auch mit zwei Preisklassen, einmal für das lokale ÖPNV-Netz, oder aber für ganz NRW.

Ich werde das Angebot nicht wahrnehmen, denn ich werde dann noch 7 Jahre arbeiten müssen, und zu meinem Arbeitsplatz in 25km Entfernung fahren die Busse nicht so, daß man zu Arbeitsbeginn rechtzeitig ankommen könnte, dafür braucht man 4mal so lange wie mit dem PKW, und muß weite Strecken (4km) laufen.

Genau so geht es vielen Azubis, das günstige NRW-Azubi-Ticket ist hier ein Flop, weil es kaum brauchbare Verbindungen für Berifstätige gibt.

Ich hoffe, in Augsburg und Umgebung sieht das anders aus. Sonst wird das keiner nutzen können.

Deutschlands erste Mobil-Flatrate

Wieder nur etwas für eine klein Gruppe von gesunden reichen Stadtmenschen.

Viele leistungsfähige Bürger und Steuerzahler sind zwingen auf eine PKW angewiesen und können nochmaliege Kosten garnicht zusätzlich tragen. Besonders Familen mit Kindern.

Öffentlicher Nahverkehr: Deutschlands erste Mobil-Flatrate

Bis jetzt ging es nur um die Förderung der Autobranche, nicht nur in Bayern. Erst jetzt sieht man die Notwendigkeit allmählich ein, dass der ÖPVN gefördert werden muss und außerdem der innerdeutsche Flugverkehr und der LKW-Verkehr zugunsten der Bahn eingeschränkt werden muss, wenn man die Klimaziele erreichen will. Das muss nun auch unsere Regierung zur Kenntnis nehmen. Und dazu hat nun Augsburg die ersten Maßnahmen ergriffen.

13:34 von DrBeyer

Das ist an dieser Stelle völlig nebensächlich, da es nur darum ging, Größenordnungen aufzuzeigen.
.
Größenordnungen aufzeigen
genau um das geht es doch !
was nützt einem Autohersteller wenn 2.000 Leute kommen und sich ein Auto anschauen
die wollen wissen wer eines kauft und nicht interesse bezeugte

Das ist keine Flat

Das ist eine freiwillige Monatskarte mit Optionen. Und das gibt's doch schon längst. In Nürnberg heißt das z.B. Mobicard.

Was wirklich was bringen würde, wäre eine Verkehrssteuer von 3% OHNE Bemessungsgrenze. Dafür darf dann jeder Bahn, Bus, Tram und alle anderen Öffentlichen umsonst nutzen. Quasi eine Bahncard 100 für alle.

@11:26 von ex_Bayerndödel

@ 11:06 von Entenbürzel
"Ich zahl die hohen Mieten in der Stadt, hab keinen Platz, wo ich ein Auto hinstellen könnte, und dann kommen Sie, pusten mir Ihr Stickoxid durch’s Fenster und sagen: Ich will zwar schön billig wohnen und das tolle Gehalt in der Stadt absahnen aber Nachteile bitte ja keine!"

Also, die Arbeitsplätze aufs Land verlagern, das ist dann die Lösung für Ihre Probleme ... und Sie haben saubere Luft, aber keine Arbeit mehr, nichts zu essen, etc....

Ich wohne in der Stadt und muß zum Arbeiten auf's Land fahren (Produktionsstätten brauchen Platz und machen Lärm...). ÖPNV dorthin gibt es keinen. In der Stadt erreiche ich alles fußläufig. Von mir aus können wir den bei uns absolut unbrauchbaren (dieses Jahr wurde der Fahrplan zwei mal ausgedünnt, angeblich, weil man keine Fahrer findet) ÖPNV komplett abschaffen. Aber so ist immer noch besser als auf dem Land wohnen und in die Stadt pendeln müssen.

13:52 von Agent apple

in meinem Auto wird nicht geraucht
auch nicht gegessen oder getrunken
es ist weder vermüllt noch hat Flecken
weil ich pedantisch bin ? - kaum -
sondern weil ich mit meinem Eigentum aus Prinzip pfleglich umgehe

wenn es selbstverständlich sein soll dass man unter 50 Sorten Wasser
im Laden wählen kann und 100 Sorten Whisky
dann ist es doch nicht unangemessen wenn ich mich in meinem Auto
mit designo Ledersitzen wohlfühle
und das ist mir einiges Wert .....

Gut, wenn die Kommunen darüber noch bestimmen können

Die Idee einer Flatrate ist klasse. Allerdings ist die Frage, welche Kommunen überhaupt noch über ihre Infrastruktur verfügen können bzw. dürfen. Es gibt Kommunen, die haben sich in den 90er Jahren von irgendwelchen Unternehmensberatern (Kienbaum, Roland Berger ...) dahingehend beraten lassen, dass es günstiger sei, die kommunalen Einrichtungen zu verscherbeln und dann zurück zu leasen ("sale and lease back"). Das Tafelsilber der Kommunen, teils auch ganze Verkehrsbetriebe (Straßenbahnen samt Schienen), gingen in die Hände von Investoren über, das ganze nennt man CBL, "CrossBorderLeasing". Die betreffenden Vertragswerke waren teils so kompliziert und umfassend, dass die deutschen Behörden diesem Vorgehen nicht gewachsen waren. Erstmal gab es viel Kohle, die wurde rausgehauen z.B. für öffentlichkeitswirksame Aktionen wie "Kunst am Bau", dilettantisch geführte gGmbHs ... Das gleiche passierte bei Wohnungen, Schwimmbädern ... bitte mal CBL bei Wiki googlen. Heute bereut man das.

@16:12 von DeHahn

Wenn man sich das Auto abgewöhnt hat, ist das ganz OK. Allerdings kann man nicht mal eben über Land fahren in einen netten Ort am Rhein. Auto 20 min., Bus 45 min.

Das sind in meinen Augen traumhafte Werte. Wenn Sie allerdings mal irgendwohin abseits der Bus- und Bahnstrecken wollen, haben Sie ein Problem, es sei denn, Sie mieten dafür einen Leihwagen.

Ich habe sowas letztes Jahr im Urlaub am Bodensee gemacht. Standort Immenstaad, und von dort aus mit dem Bus am deutschen Ufer kein Problem. Der Ausflug zur Silvretta wäre allerdings ohne PKW nicht drin gewesen.

15:15 von schabernack

dass "das Statussymbol eigenes Auto" an Bedeutung verliert.
.
Zeitgeist
gestern das Auto
heute das smart Phone
morgen .... ?
wobei ich das im flachen Land doch in Zweifel ziehe
da ist man mit nem Moped immer noch der King bei den Girls

09:47 von Hardy65

aber keine eScooter
.
also noch bei Verstand !

@doktorand, 17:13

Einer blickt durch.

Ein Verkaufskniff für Monatskarten, weiter nichts.

Und ganz sicher keine "Flatrate".

17:30 von Sisyphos3

«Zeitgeist
gestern das Auto
heute das smart Phone
morgen .... ?
wobei ich das im flachen Land doch in Zweifel ziehe
da ist man mit nem Moped immer noch der King bei den Girls»

"Moped" ist ja auch "für Jungs vor Auto". "King bei Girls" ab 18 ist Boy mit Moped auch auf dem Land nicht länger mehr …

Ich weiß gar nicht, ob Smartphone so sehr Statussymbol vom Preis her ist.
Ist ein "Must-Have" des täglichen Lebens jüngerer Menschen.
Wird ihnen ja auch von Erwachsenen vorgelebt.
Dass es genau so … und nicht anders … sein muss …

ÖPNV-Streik in Hessen

Und was ist, wenn wie so oft der Fahrer im ÖPNV streikt?(aktuell in Hessen). Oder wieder eine Grippewelle rollt?

Nee, Eigenverantwortung stärken, den eigenen Pkw selbst steuern und günstiger fahren!

Olli H "Um Mitternacht sind

Olli H

"Um Mitternacht sind sowieso nur noch „die Superschlauen“ unterwegs. Da reichen ein paar Nachtbusse und -Bahnen."
Was für ein unsinn.
Um die kulturellen Angebote zwischen Heidelberg und Frankfurt nutzen zu können, braucht man immer ein Auto. Für was? Wenn halt zwischen 2300 und 600 überhaupt nochts fährt, ist das so. Welcher Theater-, Kino-, Party oder Veranstaltungsabend, endet denn so früh?
Da muss man nicht superschlau sein, um das zu erkennen. Ich will meine freizeit anders gestalten.

@rossundreiter

"Ein Verkaufskniff für Monatskarten, weiter nichts.

Und ganz sicher keine "Flatrate"."

Doch, weil Monatskarten nunmal Flatrates sind. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Außerdem gibt es bei dieser Augsburger Monatskarte durchaus ein paar Besonderheiten im Vergleich zu anderen Monatskarten.
Ich hoffe, dass Sie das nicht abstreiten wollen.

@11:00 von Tarek94

"Das heißt die Landbewohner subventionieren die Flatrate der Stadtbewohner?"

Die einen fordern laut und bezahlen sollen es immer andere. Das ist das Grundprinzip sozialistischer Ideen.

Das teure am ÖPNV ist doch nicht die Energie, sondern der Fahrer, der Kontrolleur, die Reinigungskräfte, das Servicepersonal im Bhf etc., das für wenige Leute im Bus Dienst tut. Deshalb ist das Selbstfahren auch so viel günstiger. Sehr viel ökologischer als ein moderner Diesel ist der ÖPNV übrigens auch nicht.

18:05 von rossundreiter

«Einer blickt durch.
Ein Verkaufskniff für Monatskarten, weiter nichts.
Und ganz sicher keine "Flatrate".»

"Modell Augsburg" enthält auch die Nutzung von Leih-Fahrrädern + Car Sharing Angebote (in zeitlich begrenztem Rahmen).

In Köln kaufe ich mir auch manchmal (nicht häufig) eine KVB-Monats-Netzkarte. Ist dann eine "Flatrate", mit der ich von Betriebsbeginn bis zu Betriebsende der KVB "bis zur Besinnungslosigkeit" kreuz & quer und hin & her im ganzen Tarifgebiet der KVB umher fahren könnte, ohne zusätzlich zahlen zu müssen. Mit der Bahn bis nach Bonn.

Was sollte denn in diesem Fall "noch mehr Flatrate sein" …?

@AbseitsDesMains... - Leere Busse?

18:27 von AbseitsDesMains...:
"Das teure am ÖPNV ist doch nicht die Energie, sondern der Fahrer, der Kontrolleur, die Reinigungskräfte, das Servicepersonal im Bhf etc., das für wenige Leute im Bus Dienst tut."
> Ich fahre fast jeden Tag mit dem ÖPNV im Berliner Berufsverkehr. "Wenige Leute" konnte ich bisher zu keiner Zeit beobachten. Auf dem Land sieht es natürlich anders aus, aber da wohnen auch deutlich weniger Menschen. (Mein Vorschlag für die Anbindung wären öffentliche Ruftaxis.)

"Sehr viel ökologischer als ein moderner Diesel ist der ÖPNV übrigens auch nicht."
> Aber es ist ökologischer und schafft die oben genannten Arbeitsplätze. Was könnte besser sein?

@AbseitsDesMains... - Bauchgefühl oder nachgerechnet?

18:16 von AbseitsDesMains...:
"Und was ist, wenn wie so oft der Fahrer im ÖPNV streikt?"
> Dann sind die Straßen noch stärker zugestaut als sonst.

"[...] Nee, Eigenverantwortung stärken, den eigenen Pkw selbst steuern und günstiger fahren!"
> Ist das Ihr Bauchgefühl oder haben Sie das mal durchgerechnet?

In meinem Fall entsprechen allein die Spritkosten für 120 Autofahrten zur Arbeit (ca. 80 km) dem Preis einer Jahreskarte für den ÖPNV. Und die kann ich auch an den anderen Tagen nutzen...

@Sisyphos3 - Angst vor Veränderung

aber keine eScooter (von Hardy65)
17:33 von Sisyphos3:
"also noch bei Verstand !"

Nö. Wer sich an E-Scootern im Stadtbild stört, sollte mal auf die Autos achten. Genauso vermessen ist es, von Fahranfängern eine perfekte Fahrzeugbeherrschung zu erwarten.

Wenn man im Stadtverkehr konsequent auf E-Scooter setzen würde, wäre das in vielerlei Hinsicht mehr als sinnvoll. Aber der 08/15-Bürger hat ja Angst vor Veränderungen...

18:16 von AbseitsDesMains...

ÖPNV-Streik in Hessen

Und was ist, wenn wie so oft der Fahrer im ÖPNV streikt?(aktuell in Hessen). Oder wieder eine Grippewelle rollt?

Nee, Eigenverantwortung stärken, den eigenen Pkw selbst steuern und günstiger fahren!
///
*
*
Die Streiks haben auf jeden Fall mehr Kraft, wenn die Alternativen beseitigt sind.

@Nachfragerin

Ja,E-Scotter ist Klasse. Vor allem mit Einkaufstüten usw. Auch für ältere oder Menschen mit Handicap ist es eine schöne Veränderung. Auch kann man bei Regen,Sturm und Schnee prima einen Kinderwagen damit vor sich herschieben.

@18:52 von Nachfragerin

Auch ich nutze 1-2x im Monat den ICE, wenn ich alleine dienstlich reise. Dann gönne ich mir einen Chauffeur.

Die Kosten des Verkehrsmittels spielen nur eine mittlere Rolle. Wichtiger sind z. B. die Verbindungszeit, die Sauberkeit, die Flexibilität (3 Termine an einem Tag mit ÖPNV?), die Sicherheit, die Bequemlichkeit etc. Da steht der ÖPNV sowohl in der Stadt, wie auf dem Land schlecht da.

Wer sich ein Auto leisten kann, hat meist auch ein Pkw. Nur junge Erwachsene und Arbeitnehmer in prekiäre Verhältnissen haben meist kein Pkw; der Zustand ist selten so gaaanz freiwillig. Wichtig ist, dass man den Bürgern die freie Wahl des Verkehrsmittels überläst und nicht den ÖPNV hypt bzw. den Diesel verteufelt.

@sedance - kreativ-destruktiv

19:42 von sedance:
"Ja,E-Scotter ist Klasse. Vor allem mit Einkaufstüten usw. Auch für ältere oder Menschen mit Handicap ist es eine schöne Veränderung. Auch kann man bei Regen,Sturm und Schnee prima einen Kinderwagen damit vor sich herschieben."

Wenn Sie dieselbe Kreativität an den Tag legen würden, um die Vorteile von E-Scootern gegenüber Autos zu begründen, wäre ihr Beitrag ziemlich konstruktiver. Aber "dagegen" ist wohl typisch deutsch und wer Angst vor Veränderungen hat, erfindet natürlich auch alle möglichen Ausreden.

PS: Ötzi hatte übrigens einen Rucksack und keine Tüten.

Öffentlicher Nahverkehr in Augsburg?

Was ist eigentlich mit den Einzelfahrscheinen bzw. den Streifenkarten für Rentner und die nicht arbeitende Bevölkerung? Für diese Gruppe, die weniger mit dem ÖPVN fahren, kommt doch eine Mobil-Flatrate gar nicht infrage.

Flatrate

Genauso muss das laufen. Augsburg geht mit gutem Beispiel voran.
Am besten sollten zur Finanzierung die Dieseldreckschleudern herangezogen werden, von VW und Co.

20:16 von Nachfragerin

«PS: Ötzi hatte übrigens einen Rucksack und keine Tüten.»

Hätte es damals in den Alpen genügend Steckdosen entlang des Weges zum Aufladen gegeben, hätte Ötzi ganz sicher einen E-Scooter zur Alpenüberquerung genutzt.

Tolle Dinger, die E-Scooter. Und Ötzi hat ja beide Hände frei, da er einen Rucksack, aber keine Tüten trug.

Nur die in Augsburg + einige Foristen verstehen nicht, dass man den E-Scooter statt KfZ auch dazu verwenden kann, um auch Opa zum Arzt zu fahren …

Und wann man keinen Führerschein hat?

Es sollte auch ein billigeres Paket im Angebot geben ohne Mietwagen falls man keinen Führerschein hat oder ganz auf ein Auto verzichten will.

08:48 von Toni B.

Ich pendel genau 20km mit dem Auto, bevor ich den Rand der Stadt erreiche. Soll ich dort parken und dann in einen Bus umsteigen? Dann brauch ich am Ende 90min bis ich auf der Arbeit bin.Nutzen einer innerstädtischen Flatrate: 0,0
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Das Angebot beschränkt sich jetzt erstmal nur auf das Augsburger Stadtgebiet, aber natürlich haben die Stadtwerke langfristig auch eine Ausweitung der Flatrate ins Umland im Blick, wie Sprecher Jürgen Fergg sagt. Man sei bereits im Gespräch mit umliegenden Gemeinden wie Stadtbergen und Gersthofen.

10:37 von rossundreiter

79 Euro monatlich kostet das kleine Paket, 109 Euro das große.

"In beiden Paketen kann ich
- so viel Bus und Straßenbahn fahren, wie ich möchte, - ( die Flatrate! )
und bis zu 30 Minuten mehrmals am Tag ein Leihrad nutzen", erklärt Jürgen Fergg von den Augsburger Stadtwerken.

Der Preisunterschied betrifft das Carsharing: Im kleinen Paket kann der Abonnent bis 15 Stunden oder bis zu 150 Kilometer das Auto nutzen, im großen Paket bis 30 Stunden ohne Kilometerbegrenzung.

08:59 von Superschlau

Wenn man weiss, dass zwischen heidelberg und frankfurt ab 2300 nichts mehr fährt, braucht man auch kein Ticket.
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Es geht hier um des Angebot der Stadt Augsburg für den innerstädtischen Verkehr und eventuell, nach weiterer Testphase auch für die umliegenden Gemeinden.
Da macht das Ticket schon Sinn, wie an der steigenden Nutzung des Angebots zu sehen ist.
Es zwingt Sie niemand wenn Sie in Augsburg wohnen das Angebot an zu nehmen!

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