Ihre Meinung zu: Bolsonaro rastet nach kritischem TV-Bericht aus

31. Oktober 2019 - 19:51 Uhr

Brasiliens Präsident Bolsonaro hat mit einer Schimpftirade auf einen Fernsehbericht über eine mögliche Verbindung zwischen ihm und einem politischen Mord reagiert - und dem Sender gedroht. Von Ivo Marusczyk.

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Kommentare

Betroffen

Betroffene Hunde bellen!

ein Irrer...

warum stoppt ihn die Staatengemeinschaft nicht?...dort heiligt der Zweck wirklich alle Mittel...

Pack an der Regierung

Das hätte man im letzten Jahrhundert nicht gedacht, was für Pack heute in manchen Ländern in der Regierung sitzt. Die USA werden von Brasilien noch getoppt - Bolsonaro ist wirklich das Aller-Aller-Letzte.

19:59 von enigma256

Betroffen

Betroffene Hunde bellen!
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Gestatten Sie die Frage:
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,, Weshalb sollen dann bei uns Hasskommentare strafbar werden?"

Bolsonaro, Trump, Erdogan,

Bolsonaro, Trump, Erdogan, Orban... die Phalanx der "obszönen Narzissten"(I. Charim) auf der politischen Bühne der Regierungschefs wird erschreckenderweise nicht geringer.

das sollten sich alle

AfD-protestwähler immer vor augen führen: so wird es sein, wenn leute wie Höcke einmal in machtpositionen sind. die freie presse/ freie medien werden abgeschafft, kritik wird nicht mehr hingenommen.

Verbindungen zur organisierten Kriminellen längst bekannt.

Am 04.02.19 berichtete die Süddeutsche Zeitung ausführlich über derlei Verbindungen: "Der Sohn des rechtsextremen brasilianischen Präsidenten hat wohl Kontakte zur organisierten Kriminalität. Seinem Vater dürfte es schwer fallen, sich zu distanzieren."
Der Sohn von Bolsonaro, Flávio Bolsonaro, beschäftigte "bis November 2018 die Mutter und die Ehefrau von Adriano da Nóbrega als Beraterinnen. Nóbrega gilt als einer der führenden Auftragskiller von Rio de Janeiro. Er steht im Verdacht, zu den Köpfen der Todesschwadron "Escritório do Crime" (Büro des Verbrechens) zu gehören."

Streisand-Effekt lässt grüßen

Ohne dieses theatralische Manöver hätten wohl viel weniger Menschen von den Vorwürfen mitbekommen.

Dass dieser Rechtsextremist und Antidemokrat mit politischen Morden in Zusammenhang steht, würde mich überhaupt nicht wundern.

20:03 von Superdemokrat

"dort heiligt der Zweck wirklich alle Mittel..."

Der Traum eines jeden Autokraten...

Unglaublich was der Sender GLOBO da macht,

das ist ja eine richtige "Hexenjagd"!

20:07 von heutemalich

Pack an der Regierung

Das hätte man im letzten Jahrhundert nicht gedacht, was für Pack heute in manchen Ländern in der Regierung sitzt. Die USA werden von Brasilien noch getoppt - Bolsonaro ist wirklich das Aller-Aller-Letzte.
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Aller-letzter Termin Hasskommentare aus und in alle Richtungen, schnell zu bestrafen.

@heutemalich

Ich würde sagen, das der Mann bei all seinen schwächen der Ausdruck des Volkes war, mit den bisherigen Eliten Schluss zu machen.

Ebenso wie in den USA.
Wo die früheren Eliten sich aktuell zurück an die Macht kämpfen.
Und an die Fleischtöpfe.

Es gab Zeiten ...

... da hat die politische Elite und gesellschaftlich anerkannte Normen dafür gesorgt, dass Narzissten, Egozentriker und andere Psychosen aufweisende Leute nicht über den Kreisverband ihrer Parteiorganisation hinauskamen. Und somit auch nicht ins Rampenlicht einer breiten Öffentlichkeit gerieten. Diese Selbstkontrolle funktioniert im Zeitalter des Internets und der damit begonnenen Ära der Anti-Aufklärung nicht mehr so gut. Leider. Sonst hätten Leute wie Bolsanero, Trump, Salvini, Erdogan (dem ja per Gerichtsbeschluss jedwede politische Tätigkeit untersagt worden war), Weidel, Höcke und manch andere lediglich Mitleid und verständnisvolles Grinsen zu erwarten, aber keine Macht.
So aber hat eine Mehrheit der brasilianischen Wähler dafür gesorgt, dass Brasilien von einem Vertreter der oben genannten Klientel regiert wird. Viel Vergnügen, kann man nur wünschen. Ihr habt, was ihr wolltet.

Und da ein Idiot selten allein kommt, stehen die Claqeure sicher schon bereit. O tempora, o mores.

19:59 von enigma256

Betroffene Hunde bellen!
.
haben sie das bei der Frau Künast auch gesagt
als sie wutentbrannt aufs Gericht ging ?

ich denke einen Mord zu unterstellen ist ebenso wie jemanden extrem zu beleidigen, bloßzustellen oder sexuell zu demütigen schon ne recht ernste Sache
wenn da einer ausrastet könnte man ein gewisses Verständnis aufbringen

20:29 von suomalainen

kritik wird nicht mehr hingenommen.
.
wie war das mit Hasskommentare verbieten
wie bei uns aktuell angedacht
gilt das dann auch für beleidigende Dinge Unterstellungen
wie Mord oder was weiß ich alles#
Wo beginnt Kritik wo endet die persönliche Ehre

@ 20:29 von suomalainen

das sollten sich alle
AfD-protestwähler immer vor augen führen: so wird es sein, wenn leute wie Höcke einmal in machtpositionen sind. die freie presse/ freie medien werden abgeschafft, kritik wird nicht mehr hingenommen.

Im Gegenteil.
Der abgebildete und weit rechts stehende Gouverneur von Rio de Janeiro, Witzel, ist für die Pressefreiheit. Zudem richtet sich die mediale Kritik in Brasilien, wie in allen Demokratien mit funktionierender Gewaltenteilung, überwiegend gegen die Regierung, und nicht überwiegend gegen Oppositionelle. Da ist Brasilien heute schon viel demokratischer.

Darf sich sowas noch

Darf sich sowas noch "Präsident" nennen?

Ich denke, nein.

Mord

Wenn es Beweise gibt, dann müsste er verhaftet werden, wenn nicht, dann sollte man Verständnis für sein ausrasten haben, schließlich wird Mord vorgeworfen.

@Autochton

"...mit den bisherigen Eliten Schluss zu machen"... ja klar, mit einem Mann, der seit 1990 Kongressabgeordneter ist. Oder einem Milliardär.

@andererseits

Schlimmer als Saudi Arabien und Ägypten Diktatur können von Ihnen genannte nicht wirklich sein und das sind tolle Partner Deutschlands.

Mehr Diktatur wagen!

Zu Staatschefs wie Trump, Erdogan, Orban & Co. gehört immer auch ein beklopptes Volk, das den Unterschied zwischen Realität und Stammtisch nicht kennt.

Also: Mehr Diktatur wagen!

Wird schon schiefgehen... :-/

Mit Sicherheit, Recht und Ordnung...

@Autochon

Meinen Sie etwa, Bolsonaro und Trump wären nicht schon immer Teil der Eliten gewesen? Die beiden rechten Populisten waren schon immer einflussreicher Teil des Geldadels. Deren politisches Engagement ist vor allem dadurch begründet, den Hals nicht voll zu kriegen und noch mehr Kohle scheffeln zu wollen. Von Trumps Steuererleichterungen profitiert er schließlich privat am meisten. Und die Unternehmen, die jetzt den Regenwald abholzen dürfen, werden sich bei Bolsonaro auch dafür erkenntlich zeigen.

und dem Sender gedroht.

Sachen gibt´s
wenn die Nerven blank liegen

was für den einen ein Fernsehsender ist
sind für den anderen markige Worte bei Kai Diekmann,
dem Chefredakteur der Bildzeitung

@QuantaCosta

Ich verweise Sie ebenfalls auf mein Kommentar von 21:15. Wenns so ein Gerichtsbeschluss gäbe, dann wäre Herr Erdogan nicht heute Präsident der Türkei und erst gar nicht zu Wahlen zugelassen worden?

Sehr betrüblich

Sehr betrüblich, dass narzisstische Scheusale glaubhaft machen, dass Sie angeblich für das Wohl des Volkes eintreten. Das tun Sie sehr kontraproduktiv. Wann tritt die Menschheit diese falschen Autokraten endlich in die Mülltonne und realisiert endlich so einfache Werte wie Menschenwürde für alle und respektvollen Umgang mit unserem Planeten als grundlegendes Prinzip.

@B-Wärter

Die genannten von Ihnen sind legitim gewählte Staatspräsidenten, auch wenn Ihnen das nicht passt. Ja klar Sie sind der einzigst intelligente, alle andere als bekloppt zu beschimpfen, dazu haben Sie kein Recht!

@Hackonya2, 21:26

Wenns so ein Gerichtsbeschluss gäbe, dann wäre Herr Erdogan nicht heute Präsident der Türkei und erst gar nicht zu Wahlen zugelassen worden?

Das ist schon richtig. Und zwar in einer Demokratie. Ist damit Ihre Frage beantwortet?

@ heutemalich

Das hätte man im letzten Jahrhundert nicht gedacht, was für Pack heute in manchen Ländern in der Regierung sitzt.

Ich erinnere an Deutschland erste Hälfte des 20. Jhd.

@B-Wärter

Wissen Sie was wirklich eine Diktatur wäre?:
Gewaltsam eine Revolution durchführen und ein kommunistisches System, welche die meisten unter der Bevölkerung aber nicht wollen. Ansonsten sollte man jeden frei gewählten Präsidenten akzeptieren, auch wenns einem nicht passt.

@Sisyphos3

Sie legen sich ja mächtig ins Zeug für Bolsonaro. Ich rechne Ihnen ja Ihre Empathie für seine Person hoch an. Verdient hätte die aber doch eher das brasilianische Volk.

@21:15 Hackonya2

Sie wollen "Saudi Arabien und Ägypten" ins Feld führen, um Bolsonaro, Trump u.a. zu entschuldigen? Glaub ich nicht, oder?

@ krittkritt

"Der Sohn des rechtsextremen brasilianischen Präsidenten hat wohl Kontakte zur organisierten Kriminalität. Seinem Vater dürfte es schwer fallen, sich zu distanzieren."

Wieso? Der Sohn ist doch volljährig. Was soll er denn da machen?

Unglaublich ...

... wie schnell hier auch die winzigsten Ansprüche von Anstand, Integrität und Würde an den Präsidenten eines Landes über Bord geworfen werden.

Um ein krudes Weltbild für jeden Preis zu verteidigen.

Läßt einem nicht wirklich hoffungsfroh in die Zukunft blicken.

@Autochon

"Ich würde sagen, das der Mann bei all seinen schwächen der Ausdruck des Volkes war, mit den bisherigen Eliten Schluss zu machen."

Ich kann das Bedürfnis, lange etablierte Machteliten loswerden zu wollen, durchaus verstehen.

Was ich nie verstehen werde ist, warum in manchen Ländern Leute an die Macht gewählt werden, um dieses Ziel "zu erreichen", die selbst ganz offensichtlich selbst Teil dieser Eliten sind und außer persönlicher Abneigungen gegen einen Teil davon überhaupt keinen Grund haben KÖNNEN, "aufzuräumen".

Trump z.B. ist Multimillionär und ging schon vor seiner Präsidentschaft bei seinen ganzen Kollegen von der Wall Street und bei zahlreichen Politikern ein und aus.
In Anlehnung an eine bakennte Redensart: Wer den Sumpf austrocknen will, darf doch keinen Frosch zum Präsidenten machen. Egal, ob in den USA, Brasilien oder GB. Da wirken die Ukrainer glaubhafter, die einen politisch unbelekten und noch nicht superreichen Scherzkeks gewählt haben.

Ausraster?

Leider verstehe ich kein portugiesisch, deswegen kann ich auch nicht fest stellen, ob er ausrastet oder nur aufgeregt was erklärt.

So ein Vorwurf Ist schon ein starker Tobak.

"Brasiliens Präsident Bolsonaro hat mit einer Schimpftirade auf einen Fernsehbericht über eine mögliche Verbindung zwischen ihm und einem politischen Mord reagiert –"

So ein Vorwurf ist schon ein starker Tobak.

Ich möchte jetzt die Schimpftirade der Bundesregierung (Angela Merkel) hören, der ja hier im Forum von Klimaschützern bereits

Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Völkermord oder Kriegsverbrechen….
vorgeworfen werden.

Bedroht die Existenz der gesamten Menschheit.

Das würde viele Leute aufrütteln.

@andererseits

Nein, das wollte ich nicht, ich wollte nur drauf aufmerksam machen welch tolle Partner ihr eigener Staat so hat und damit nicht unbedingt besser ist.

Korrupte Elite

@ Autochon:
Ich würde sagen, das der Mann bei all seinen schwächen der Ausdruck des Volkes war, mit den bisherigen Eliten Schluss zu machen.

Was ist denn der Millionär Bolsonaro, wenn nicht Elite? Nein, Sie irren sich. Bolsonaro hat engagierte linke Politiker ersetzt durch eine korrupte und mafiöse Elite.

@frosthorn

Sorry aber wurde der Herr nicht vom brasilianischem Volk gewählt?

21:38 von frosthorn

das brasilianische volk hatte aber ganz offensichtlich die schnauze voll von ihren korrupten kommunistischen gewerkschaftsführern lula und der dilma. der präsident davor war seriös wurde aber damals von den gewerkschaften diskreditiert und weggemopt.

@StöRschall

>>Darf sich sowas noch "Präsident" nennen?
Ich denke, nein.<<

Darf sich jemand gegen den Vorwurf des Mordes erwehren und dabei emotional sei?

Ich denke ja.

Elitärer geht nicht mehr

@ Autochon:
Ebenso wie in den USA. Wo die früheren Eliten sich aktuell zurück an die Macht kämpfen.

Geht es noch elitärer als Trump? Ein Typ, der nie gearbeitet hat und schon als Millionär zur Welt kam.
Barack Obama hat sich sein Jurastudium selbst finanziert und sein Geld als Anwalt der Arbeiter und kleinen Leute in Chicago verdient. Alles was Obama erreicht hat, hat er sich erarbeitet. Nur Millionär ist er nicht geworden.

Können uns Rechtspopulisten noch überraschen?

An Lügen, Macho- Gehabe, Wahl-Manipulation, Selbstverliebtheit haben wir uns seit dem Brexit, der Trump-Wahl und dem erneuten Aufkommen des dumpfen Nationalismus in Europa gewöhnen müssen. Da ist der Ausfall von Bolsonaro kein neuer Höhepunkt.
Leider scheint all das den Anhängern dieser Rechtspopulisten eher zu imponieren, statt dass es sie abschreckt.
Und so machen mir nicht Trump, Bolsonaro, Johnson oder Salvini Angst, sondern die Menschen, die ihnen hinterherlaufen.
Hatten wir nicht die Erwartung, dass wir mit Schulpflicht, umfassender Aufklärung und liberaler Erziehung die Menschen in die Lage versetzen könnten, ihren Verstand und ihre Vernunft zu gebrauchen? Warum hat das nicht funktioniert?

Bester Mann Bolsonaro

Guter Mann, der auf politische Korrektheit pfeift... weiter so Herr Präsident!!

@ Werner Krauss

So ein Vorwurf ist schon ein starker Tobak.
Ich möchte jetzt die Schimpftirade der Bundesregierung (Angela Merkel) hören, der ja hier im Forum von Klimaschützern ...

Das werden Sie aber nicht hören. Frau Merkel ist eine normale und vernünftige Frau.

Bolsonaros Wahl

wurde doch von den westlichen Regierungen noch recht wohlwollend aufgenommen. Die US-Regierung hat ihn ganz offen unterstützt und auch in Deutschland fand man an den Machenschaften die Kriminalisierung seines Konkurrenten Lula nichts Verwerfliches. Versprachen sie sich doch von dem Rechtsaußen, dass er Brasilien aus dem BRICS-Staatenbündnis wieder herauslösen würde.
Nun, da er sich als unberechenbarer, rücksichtsloser Despot und Antidemokrat entpuppt, gibt man sich überrascht und empört. Wann hat eigentlich der Westen zum letzten Mal auf Jemanden gesetzt, der sich nicht als Fehlbesetzung entpuppte?

Bolsonaro !

In diesem Präsidenten sieht man ganz deutlich, was passiert, wenn die elitären Regierungen in großen Teilen versagen und dann rechte Populisten genau diese Schwächen restlos aus nutzen und sich durch Lügen und leeren Versprechen in ein so hohes Amt befördern.
Da gibt es noch einige andere Länder, wo genau das Gleiche passiert ist, USA, Türkei, Ungarn und natürlich sind da noch die Staaten, die so genannte Einheitsregierungen haben wie China, Nordkorea.
Die erheben für sich den Anspruch, allwissend zu sein und für alles die richtige Lösung zu haben.
Dabei geht es ihnen doch nur um die Macht und viel Geld, und nie um die Menschen.
Leider sind viele andere Länder nicht bereit, sich wirklich dagegen auf zu lehnen.

Sendelizenz

Wenn die Sendelizenzen der kritischen Medien auslaufen, werden sie von der national-konservativen Regierung Bolsonaro sicher nicht verlängert werden. So ist es auch in Russland gelaufen und der Kreml kontrolliert heute fast die gesamte Presse, auf jeden Fall alle Massenmedien.

Es ist ja beschämend zu lesen

Es ist ja beschämend zu lesen wie verkommen inzwischen schon diese Welt geworden ist. Trump steht also mit Erdogan nicht alleine auf weiter Flur. Bolsonaro fügt sich da gut im die Reihe ein.
Total beschämend was sich heutezutage Politik so alles erlaubt. Peinlich ist das. Und es wird nicht weniger eher mehr davon geben.
Kein Wunder daß die Wahlmüdigkeit zunimmt.

@ um 21:39 von andererseits

"@21:15 Hackonya2
Sie wollen "Saudi Arabien und Ägypten" ins Feld führen, um Bolsonaro, Trump u.a. zu entschuldigen? Glaub ich nicht, oder?"
.
Ich kann dem Post von Hackonya2 an keiner Stelle entnehmen, dass er Bolsonaro oder Trump in irgendeiner Weise entschuldigen möchte. Warum unterstellen Sie das?

Macht !

Worum geht es den elitären Politikern denn, doch nur um Macht und Geld, egal wo und wer gerade da ist, und gerade das Sagen hat.
Das trifft in vielen Ländern zu, ob USA, Brasilien, Russland, China, Türkei, aber genauso auch auf Deutschland.
Welch eine Schande für all diese Menschen, die nur an sich, die Macht und viel Geld denken und danach handeln.

21:56 von make

21:56 von make sense
@StöRschall
>>Darf sich sowas noch "Präsident" nennen?
Ich denke, nein.<<

Darf sich jemand gegen den Vorwurf des Mordes erwehren und dabei emotional sei?

Ich denke ja.

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Als Präsident sollte man sich im Griff haben.

Immer.

@21:37 von Hackonya2

"Ansonsten sollte man jeden frei gewählten Präsidenten akzeptieren, auch wenns einem nicht passt."

Wieso sollte man das? Der offene Diskurs ist Teil einer Demokratie.

Klar muss man die Tatsache anerkennen, dass diese Menschen in freien Wahlen gewählt worden sind. Ggf. ist auch ein gewisser Respekt vor dem Amt angebracht.

Wenn diese Leute sich dann allerdings nicht ihrem Amt entsprechend benehmen, ihre Macht missbrauchen, demokratische Strukturen schwächen wollen oder pauschal die Medien angreifen, dann haben sie entsprechenden Gegenwind zu erwarten - und das zu Recht.

Staatschef stehen nicht über der Kritik der Bevölkerung - ganz im Gegenteil. Jeder Handgriff und jede Entscheidung wird auf die Goldwaage gelegt.
Warum sollte das bei solchen Autokraten anders sein?
Und man sollte als Staatschef über ausreichend Selbstbeherrschung verfügen, sich solche Ausraster nicht zu leisten. Ansonsten stellt das die Eignung für solch einen Posten doch ziemlich in Frage.

Bolsonaro hatte keine Chance gegen Lula.

@20:46 von Autochon
Also haben die reichen Eliten mit Hilfe von korrupten Richtern - korrupt wurde durch bekanntgewordene Mitschnitte nachgewiesen - erst die unbescholtene Präsidentin durch einen Kriminellen ersetzt (auch nachgewiesen durch entsprechende Mitschnitte).
Dann gegen Lula gezinkte Verfahren eingeleitet, und verhindert, dass der noch einmal antreten konnte.

Die reiche Elite hatte dann mit Hilfe der ihr ergebenen Presse Bolsonaro zum Sieg geschrieben.
Von wegen kritischer Presse.

21:56 von make

21:56 von make sense
@StöRschall
>>Darf sich sowas noch "Präsident" nennen?
Ich denke, nein.<<

Darf sich jemand gegen den Vorwurf des Mordes erwehren und dabei emotional sei?

---

zwischen "emotional werden" und die "Kontrolle über sich verlieren"

Liegen mehrere Stufen.

Einem emotional werdenden Menschen traut man einen Mord auch grundsätzlich weniger zutrauen, als einem, der die Kontrolle über sich verliert.

@21:56 von make sense

"Darf sich jemand gegen den Vorwurf des Mordes erwehren und dabei emotional sei?

Ich denke ja."

Halten Sie diese Reaktion denn für besonders präsidial?

Es mag sich zwar zynisch anhören, aber es hat durchaus sein Gutes, dass rechtsextreme Demokratiefeinde vom Schlage Bolsonaros und Trumps, die ihre politische „Legitimation“ der Unterstützung durch ein Netzwerk gleichermaßen einflussreicher (sprich: finanzkräftiger) wie „undurchsichtiger“ Interessenvertreter „verdanken“ und dessen Mitgliedern wirklich JEDES Mittel „recht“ ist, um ihre Interessen zu „verteidigen“ und unliebsame „Einmischungen“ (wie hier zum Beispiel der Medien) zu unterbinden: (Waffen-)Gewalt, Mord, Einschüchterung - kurz: Terror gegen alle, die ihren Egoismen im Wege stehen - jetzt alle Hemmungen fallen lassen und die Maske gleich mit.

Weil es dadurch allen „öffentlichen Personen“ aus Politik und Wirtschaft, denen Anstand, Verantwortungsgefühl und Achtung der Rechte anderer etwas bedeuten unmöglich gemacht wird, noch länger „gute Miene zum bösen Spiel“ zu machen. Jedenfalls dann, wenn sie nicht den Respekt aller Bürger, auf die oben Genanntes zutrifft verlieren wollen.

Hoffnung

Ich hoffe, irgendwann wird es den Menschen gelingen einen Weg zu finden, solcher Art Regierende, auf eine schnelle und demokratische Art und Weise los zu werden.
Millionen Menschen leiden unter den Entscheidungen solcher Verbrecher!
Leider ist das Problem bei einer demokratischen Wahl, daß die Wähler nur die Möglichkeit haben sich für das zu entscheiden, was ihnen versprochen wird.
Nach der Wahl gibt es leider nur noch sehr wenige und langwierige Möglichkeiten (oder gar keine), die Gewälten (wenn sie ihre Versprechen brechen oder schlimmeres tun)
wieder loszuwerden.
Mit mitfühlenden Grüßen an die Welt.........

Etwas nicht mehr zu beherrschen,

bedeutet die Beherrschung zu verlieren oder auch umgekehrt.

um 21:04 von Sisyphos3

ich denke einen Mord zu unterstellen ist ebenso wie jemanden extrem zu beleidigen

Mag sein, dummerweise wurde jedoch kein Mord unterstellt, sondern nur darauf verwiesen, dass nach einem wichtigen Zeugen wohl eine Verbindung existiert.

Charakteristisch ist sowieso, dass Bolsonaro nicht an Aufklärung des ganzen interessiert ist, sondern klassich den Boten umbringen bzw. mundtot machen will. Das zeigt einen gewaltigen Mangel an Charakter und legt in der Tat den Verdacht nahe, dass an dem Ganzen mehr dran ist, als man eigentlich dachte.

Von Menschen, die die

Von Menschen, die die Kontrolle über sich verlieren geht grundsätzlich eine Gefahr für andere aus.

um 21:56 von make sense

Darf sich jemand gegen den Vorwurf des Mordes erwehren und dabei emotional sei?

Haben Sie den Artikel gelesen? Bolsonaro wurde kein Mord vorgeworfen, sondern nur eine Verbindung zwischen ihm und dem Mord aufgedeckt. Ginge es ihm tatsächlich darum, die Korruption zu bekämpfen, hätte er an dieser Stelle alles tun müssen, um die Sache aufzuklären. Stattdessen will er denen den Mund verbieten, die das aufgedeckt haben.

@born in stasi-land

"
Am 31. Oktober 2019 um 22:10 von born in stasi-land
Sendelizenz

Wenn die Sendelizenzen der kritischen Medien auslaufen, werden sie von der national-konservativen Regierung Bolsonaro sicher nicht verlängert werden. So ist es auch in Russland gelaufen und der Kreml kontrolliert heute fast die gesamte Presse, auf jeden Fall alle Massenmedien."

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Bitte erklären Sie mir den Zusammenhang Ihres Beitrages? Wo ist hier der Unterschied zu unseren öffentlich rechlichen Medien? Können Sie mir das sagen?

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