Ihre Meinung zu: Berliner Verwaltungsgericht weist Klimaklage ab

31. Oktober 2019 - 15:42 Uhr

Die erste Klimaklage gegen die Bundesregierung ist gescheitert. Das Verwaltungsgericht Berlin begründete dies mit mangelnden Klagebefugnissen von Greenpeace und drei Öko-Landwirten. Das muss aber nicht das Ende sein.

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Kommentare

Zu dem hier: NÖ hohes Gericht - so nicht! Berufung geht raus!

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/klimaklage-gegen-bundesregierung-103.html

Die erste Klimaklage gegen die Bundesregierung ist gescheitert. Das Verwaltungsgericht Berlin begründete dies mit mangelnden Klagebefugnissen von Greenpeace und drei Öko-Landwirten. Das muss aber nicht das Ende sein.

Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Klimaklage von Greenpeace und Landwirten gegen die Bundesregierung zurückgewiesen. Diese sei mangels Klagebefugnissen unzulässig, sagte der Vorsitzende Richter Hans-Ulrich Marticke in seiner Begründung. "Wir müssen die Handlungsspielräume der Exekutive respektieren", sagte er. Eine Berufung sei aber möglich.

bin ich eiskalt und sage:
das exerzieren wir jetzt mal durch, notfalls bis rauf zu EUGH. Da habe ich keine Skrupel. Berufung geht raus!! Warum sollen die Buerger - siehe GG Artikel 20a - nicht klageberechtigt sein?? Lobbyurteil von der Stange nenne ich sowas!! Genauso wie bei dem Bankenfreispruch.

Eine Regierung für das

Eine Regierung für das Verfehlen ihrer selbsgesteckten Klimaziele zu verklagen ist so ziemlich das selbe wie eine Partei für des Brechen von Wahlversprechen zu verklagen, nämlich recht aussichtslos.
Oder in den Worten des ersten Kanzlers der Bundesrepublik: "Was geht mich mein Geschwätz von gestern an."

Nicht nur deren Existenz ist bedroht - die der Menschheit!

Außerdem zu dem hier:

Der Staat habe Schutzpflichten für das Eigentum seiner Bürger, hieß es in der Klageschrift. Die Folgen des Klimawandels bedrohten die landwirtschaftliche Existenz der Bauern, etwa durch Extremwetterereignisse wie Starkregen oder anhaltende Dürre sowie latent durch den steigenden Meeresspiegel. Die Bundesregierung sei dafür verantwortlich zu machen, weil sie es unterlassen habe, wirksame Mechanismen für den Klimaschutz umzusetzen.

nicht nur deren Existenz ist durch den Klimawandel bedroht, sondern die Existenz der gesamten Menschheit. Das sollten die Richter mal begreifen. Ganze Inselstaaten werden ja schon umgesiedelt wegen steigender Meeresspiegel. Weiterhin ist es erwiesen dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Siehe hier:

https://tinyurl.com/yytkgv5f
NDR: Klimawandel: Daten, Fakten, Quellen (27.05.2019 09:43 Uhr)

Die Menschheit hat ein Anrecht auf einen lebenswerten Planeten. Es gibt keinen Planeten B!!

Subventionen streichen

Den Bauern könnte man die Subventionen streichen. Dieses Geld für die Erreichung der Klimaziele zu verwenden, wäre meiner Meinung nach richtig.

Wo verstößt das bitte gegen die Demokratie???

Außerdem frage ich mal diese Bundesregierung:

Die Anwälte der Bundesregierung argumentierten dagegen, eine Klage sei nicht zulässig, weil sie gegen die Gewaltenteilung und das Demokratieprinzip verstoße.

Wo vertößt sowas bitte gegen das Demokratieprinzip wenn man von der Bundesregierung wegen Verwässerung des Klimagesetzes mehr Klimaschutz einfordert und die Union auf politischem Weg dauerblockiert?? Welchen anderen Weg gibt es dann bitte?? Oh man.. euch geht es nur um eure Lobbyisten der Kohle-, Gas- und Ölindustrie.

Die Verpflichtung der Exekutive durch ein Verwaltungsgericht zu einem bestimmten Handeln, wäre ein "schwerer Eingriff in die politische Willensbildung der Bundesregierung und künftiger Bundesregierungen".

Äh wie bitte?? Wo soll dass bitte der Fall sein?? Sogar die OVGs wie das OVG Muenster stehen in der Sache ja schon an unserer Seite. Warum wohl wurde RWE im Hambacher Forst gerichtlich gestoppt obwohl sie sich nicht dran hält???

Es haette mich gewundert...

...wenn diese Klage einfach so durchgekommen waere.

Denn zusaetzlich zu den besagten Verpflichtungen - deren Kosten man der restlichen Bevoelkerung haette aufbuerden muessen - waere es wohl finanzielle Absicherungen der Landwirte gegen Ernteschwankungen hinaus gelaufen.

Was zigtausende andere Bauern animiert haette, es auch mal zu versuchen.

Zum Glück war das Gericht vernünftig.

"Das muss aber nicht das Ende sein"
Hoffentlich ist es das Ende dieser Farce.

Das muss nicht nur, das darf nicht das Ende sein

"Die Anwälte der Bundesregierung argumentierten dagegen, eine Klage sei nicht zulässig, weil sie gegen die Gewaltenteilung und das Demokratieprinzip verstoße. Die Verpflichtung der Exekutive durch ein Verwaltungsgericht zu einem bestimmten Handeln, wäre ein "schwerer Eingriff in die politische Willensbildung der Bundesregierung (...)"

Diese Argumentation ist zwar schlüssig. Gleichwohl muss es hier wie in den Niederlanden für die Bürger eine wirksame(!) Handhabe geben, die Regierung "dranzukriegen" und zu zielführendem Handeln zu zwingen, wenn die ihren Pflichten ("Der Staat habe Schutzpflichten für das Eigentum seiner Bürger [...]. Die Folgen des Klimawandels bedrohten die landwirtschaftliche Existenz der Bauern, etwa durch Extremwetterereignisse wie Starkregen oder anhaltende Dürre sowie latent durch den steigenden Meeresspiegel. Die Bundesregierung sei dafür verantwortlich zu machen, weil sie es unterlassen habe, wirksame Mechanismen für den Klimaschutz umzusetzen") nicht nachkommt.

Gut so!!

Ich habe gehofft, dass das Gericht so entscheidet! Sonst wären noch Dutzende weitere Klagen ins Haus gekommen!

"Schwerer Eingriff in die politische Willensbildung"

Eine sonderbare Argumentation. Gerade die Bundesregierung ist dem Grundgesetz verpflichtet und darf sich nicht darüber hinwegsetzen.

Fehlbar, wie Gerichte auf

Fehlbar, wie Gerichte auf Erden nun mal sind.
MfG

Klage gescheitert!

In seinem Buch "Permanent Record", macht Edward Snowden, der sich durch einen Dschungel von Geheimdokumenten über Jahre hinweg gelesen hat und diese aus der Geheimdienstzenrale der USA herausgeschmuggelt hat und was ihm zum Staatsfeind Nr.1 machte, unter anderem darauf aufmerksam und wiedeholt dies in mehreren Fällen und Vergleichen, wie z.b. die Gesetze der vereinigten Staaten von Amerika aufgebaut und ausgelegt sind und dies stets im Sinn die Institutionen, das heisst vorab die Justiz selbst und die Regierung, die Politik zu schützen und dass viele Gesetze eben nicht an erster Stelle der Allgemeinheit dienen oder den Grundrechten und diese schützen, sondern eher umgekehrt.
Dass Klagen, wie auch diese in Deutschland, dann scheitern oder wenig Chancen auf Erfolg haben,scheint dann auch wohl ähnlich darauf zurückzuführen zu sein und um darüber hinaus die bisherige Arbeit und Funktionsweise von Gerichten und Regierung und Politik und auch von Geheimdiensten zu schützen und zu gewähren.

Sehr gut. Solchen

Sehr gut. Solchen Selbstdarstellern darf man keine Bühne geben. Wenn es ein entsprechendes Klimagesetz gibt, sieht die Sache anders aus.

Klagen gegen die Regierung

Wenn das Volk sich eine Regierung wählt und man gegen die Regierung klagt, klagt man auch das Volk an...also klagt man gegen sich selbst. Rechtsphilosophisch sind solche Klagen absurd, denn für das Verhalten der Umwelt gegenüber sind alle Bewohner eines Staates verantwortlich...es sei denn der Staat kontrolliert in toto alle Mitglieder seines Staates hinsichtlich der Klagen einzelner. Wenn "ein Staat" angeklagt wird, weil durch die Erwärmung in der Antarktis Eisberge abschmelzen, müßte man alle Staaten - z.B. vor der UNO - anklagen.

Gut für den Klimaschutz! Jetzt die nächste Instanz!

Dass die Klage abgewiesen wurde, ist sogar gut. Die nächsten Instanzen werden folgen. Das wäre sowieso passiert.

So wird der Klageprozess beschleunigt und höhere Instanzen werden schneller entscheiden.

Wir haben nämlich echt keine Zeit mehr, noch weiter rumzueiern. Klimaschutz ist die Schicksalsaufgabe der Menschheit. Das muss jetzt sofort passieren!

Berliner Verwaltungsricht

War nicht anders zu erwarten: alle Gerichte bis zum Verfassungsgericht unterstehen der Regierung- damit n ic h t neutral. Wer hätte anderes erwartet? Für mich eine Schande!

Eine gute Nachricht:

Eine gute Nachricht: Abgelehnt!
Ich hoffe, dass Greenpeace aber nicht locker läßt?
Weiter so!
Durch alle Instanzen, wie beim Asyl!
Die Kosten muss ja keiner bezahlen.......

Gott sei dank

Zumindest nochmal eine Stimme der Vernunft.

Eine Frage der Zeit bis die Formalien stimmen

und zu Autochon Vorgängerthread 15:31

"Und ich meine, das die beherrschende Kraft unserer Welt
- die Grossunternehmen - zwar keine Klimakatastrophe wollen,
jedoch jegliche Schmaelerung ihrer Gewinne durch strengere Regeln verhindern werden."

Das ist noch nett ausgedrückt.
Sie nehmen die Katastrophe billigend in Kauf.
Wie neuere Klagen in Amerika zeigen, wusste Exxon Mobile
schon vor Jahrzehnten, wohin die Klimareise geht.
https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/aa815f
kurz: https://is.gd/87yV5q

Und täuschten die Öffentlichkeit bewusst,
in dem sie die wenigen Klimaforscher finanzierten,
die den menschengemachten Einfluss abstritten.

Wer kennt hier noch Dick Cheney? ;)
https://exxonsecrets.org/html/personfactsheet.php?id=1130

Okay,

Ich habe ein solches Urteil erwartet.
Wichtiger als juristische Initiativen sind sowieso politischer Druck auf die Regierung und Aufklärung der Menschen über die Ursachen und die Folgen der Erderwärmung. Jeder kann neben den durch die Politik zu setzenden Rahmenbedingungen auf eigene Initiative nachhaltigere Verhaltensweisen und Lebensführung in Angriff nehmen. Bequemlichkeit überwinden, unnötiger Konsum (Luxus) sind zB 2 Punkte neben vielen anderen.
Und das geht auch ohne dass man sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlen muss, was ich aus eigener Erfahrung behaupten kann.
Viele hier würden staunen, was ich alles nicht habe oder nicht mache, aber ich bin glücklich und zufrieden.

Wetter wird nicht von Regierungen gesteuert

Es fällt mir schwer zu glauben, Emissionen in Deutschland oder den Niederlanden hätten Auswirkungen auf das Wettergeschehen.
Mitteleuropa befindet sich zwischen subarktischer und subtropischer Klimazonen. Folglich wird in Mitteleuropa das Wetter von den Temperaturunterschieden beider Klimazonen bestimmt. Gemeinhin wird dies mit Sommer und Winter umschrieben.
Grundlage der Temperaturen auf der Erde und folgend des Wetters, ist die Sonne.
Nunmehr Regierungen für astronomische Phänomene verantwortlich machen, empfinde ich als abenteuerlich.

Superschlau 16.17

Selbstdarsteller??? Wie bitte?

Klagen gegen "?"

>>Gemeinsam mit anderen Juristen führt sie eine ähnliche Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Dort haben mit der Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen zehn Familien aus Europa, Kenia und Fidschi die Europäische Union verklagt.<<

Warum wird nicht gegen die größten Umweltverschmutzer (China, Indien, USA) geklagt? Das gleiche gilt für die Klage gegen die Bundesregierung.
Aber es hat sich erwiesen das wir Europäer wenig Rückgrat haben und sehr schnell umfallen. Wir schaffen das.

16:06 von collie4711

Zum Glück war das Gericht vernünftig.

"Das muss aber nicht das Ende sein"
Hoffentlich ist es das Ende dieser Farce.
///
*
*
Was bei unserer grünlichen Verteuerungsakzeptanz aber nicht zu befürchten steht.
*
Auch in Behörden wird die Annahme von Vernunft die letzte verbotene Vorteilsnahme bleiben.

Die Folgen des Klimawandels

Die Folgen des Klimawandels sind für die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland eher positiv, wahrscheinlich sogar auch für die 3 klagenden Bauern. Ob Deutschland den Vorreiter für stärker betroffene Länder übernehmen soll, die selbst oft wenig tun, ist zumindest fraglich. Die Entscheidung des Gerichts war abzusehen.

Klimaklage gegen Regierung

Klage hin oder her, deswegen werden wir die Klimaziele auch nicht erreichen.
Wenn ich aber lese, das alleine die Landwirtschaft 70 Mio Tonnen CO2 produziert, sollten selbige auch ihre eigenen Klimaziele mal schwer überdenken.

@artist22

"Sie nehmen die Katastrophe billigend in Kauf."

So ist es wohl…

Kurzfristiger Gewinn ist wichtiger als langfristig und nachhaltig angelegtes Wirtschaften.

Um die Katastrophe zu verhindern braeuchte es wohl dies :
1. Eine Abschaffung oder massive Reform des marktwirtschaftlich orientierten Systems.
2. Eine Zivilgesellschaft, die auf Solidaritaet in Laendern und zwischen den Menschen verschiedener Laender angelegt ist.
3. Eine deutlich gebildetere und zu selbststaendigem Denken faehige Bevoelkerung - in allen Laendern.

Alle 3 Punkte stehen den Verhaeltnissen zb in D diametral entgegen oder erscheinen nicht im geringsten durchsetzbar.

=> So schnell passiert nichts.

@ Bagheria

Sie verwechseln Deutschland mit China oder Nordkorea.

Das Gericht hat richtig entschieden. In den letzten Jahren gab es keine allgemein schlechten Ernten. Und es dürfte schwer zu beweisen sein, dass beim einhalten der Klimaziele dieser Schaden zu verhindern gewesen wäre. Im Zweifel gilt der Grundsatz Unschuldsvermutung.

Die cdu blockiert

Und wird nächstes Mal wieder gewählt. Es ist zum Haare raufen.

Drankriegen

>>Gleichwohl muss es hier wie in den Niederlanden für die Bürger eine wirksame(!) Handhabe geben, die Regierung "dranzukriegen" und zu zielführendem Handeln zu zwingen, wenn die ihren Pflichten...<<

Gibt es hier auch, seit 1948, die Handhabe heißt "Wahlen".
Richter müssen sich an Gesetze halten um "Recht" zu sprechen. Sie können nicht Regierungen oder Politiker abkanzeln wenn es dafür keine rechtliche Grundlage gibt. Und das ist gut so.

@Roger

"Nunmehr Regierungen für astronomische Phänomene verantwortlich machen, empfinde ich als abenteuerlich."

Man sollte dennoch schon dabei bleiben, das das Wetter nicht nur von der Sonne beeinfluss wird….
Das sollte mittlerweile Konsens sein.
Wer daran zweifelt, das CO2 das Klima beeinflussen kann, soll eine Reise zur Venus machen.
Dort gibt es fuer alle "Unglaeubigen" Treibhauseffekt live.

Befasst man sich mit Zahlenmaterial zur Entwicklung von Temperaturen, sieht man auch, das die Jahreszeiten als solche sich veraendern.

Der Wandel ist deutlich abhaengig von der Jahreszeit.
Wie erklaeren sie sich das, wenn dur die Sonne verantwortlich ist ?

unterstehen?

>>... alle Gerichte bis zum Verfassungsgericht unterstehen der Regierung- damit n ic h t neutral.<<

Entweder habe ich nicht aufgepasst in der Schule oder Sie haben da einige Stunden versäumt.
Die Gerichte in D richten nur nach dem Gesetz, ob wir es mögen oder nicht. Viele Urteile gefallen nicht (like/dislike) aber Urteile nach politischer Einflussnahme hat nach 1945 aufgehört. Und das ist gut so.

Bagheria

Ja. Was erwarten diese Landwirte?

Unglaublich

Es ist unglaublich, was hier geschieht. Da klagen Menschen und Institutionen mit dem Anliegen der Regierung ihre Meinung aufzuzwingen.
Eigentlich sind solche Klagen gar nicht zu beurteilen, sondern abzuweisen, da Gerichte keinesfalls die Politik bestimmen dürfen.
In einer Demokratie darf es nicht sein, dass Richter die Politik bestimmen, das wäre eine Diktatur durch die Judikative.
Die Regierung wird demokratisch gewählt, die Richter werden es nicht. Somit dürfen die Richter nur dann eine Klage gegen die Regierung beurteilen, wenn der Klagegegenstand explizit gegen ein bestehendes Gesetz verstößt. Leider verstoßen Richter, insbesondere auch vom Bundesverfassungsgericht, gerne gegen diesen Grundsatz, hier nicht.

@ Roger (16:42): Klima kann man schon beeinflussen

hi Roger

Wetter wird nicht von Regierungen gesteuert

Das ist richtig. Aber das Klima - also die Erderwärmung - kann die Regierung schon beeinflussen und es geht auch anders!

Wozu braucht man bitte noch den Verbrennunsmotor?? Geht anders!!
Antwort: Elektrofahrzeuge bzw. Wasserstoff-Fahrzeuge

Wozu braucht man bitte noch Flugzeuge mit Kerosinmotoren?? Geht anders!!

https://tinyurl.com/y6ktq27f
Golem: Eviation stellt Elektroflugzeug Alice vor (21. Juni 2019, 12:59 Uhr)

Die Luftfahrt der Zukunft ist elektrisch, glaubt Omer Bar-Yohay, Chef des israelischen Unternehmens Eviation. Das hat gerade ein elektrisch angetriebenes Regionalflugzeug vorgestellt, das in wenigen Jahren auf den Markt kommen soll

Nochdazu braucht man zur Kerosinherstellun KEIN Erdöl. Das geht anders. Zum Beispiel aus Plastikmuell und sonstigem Restmuell!!

Zuständig ist das Parlament

Entscheidungen von solcher Tragweite müssen im Parlament getroffen werden, der Vertretung aller Bürger in einer Demokratie. Wenn nur 4 Kläger mit Hilfe eines Gerichtes Ihren politischen Willen durchsetzen können, wird das Parlament überflüssig bzw. wäre die Gewaltenteilung dahin. Dies in etwa hat das Gericht gesagt.
Prognose: auch die Berufung wird scheitern (und das hätte dann nichts mit Lobbyismus zu tun, sondern mit demokratischen Grundregeln)

@16:00 Uhr von Demokratieschue...

Zitat: „Ganze Inselstaaten werden ja schon umgesiedelt wegen steigender Meeresspiegel.“

Es gibt keinen einzigen Staat, der umgesiedelt wird....schon gar nicht wegen steigendem Meeresspiegel. Wahrscheinlich spielen Sie auf die Carteret-Inseln an. Dass diese untergehen kann viele Ursachen haben - es ist nicht erwiesen, dass es am Klimawandel liegt, es sind viele Ursachen in der Diskussion.

@ Roger (16:42): nicht nur die Sonne ist dafuer verantwortlich

@ Roger

Grundlage der Temperaturen auf der Erde und folgend des Wetters, ist die Sonne.

Nicht mehr nur wie ich mit dem NDR-Artikel gezeigt habe. Zusätzich dazu kommen:

a) Autoabgase
b) die Abgase von AKWs, Kohlekraftwerken, Ölkraftwerken, die Abgase der Fracking-Bohrtuerme
c) die Abgase der Bagger in den Kohletagebauen (die nochdazu die Umwelt zerstören und die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben fuer unnötige Braunkohle)

Uebrigens:
auch bei Schiffen geht es längst anders:

https://tinyurl.com/y6ntz8ja
kreuzfahrt4punkt0.de: Ecoship Kreuzfahrtschiff mit Wind und Solar Antrieb kommt 2020 (10. Oktober 2019)

Klassische Kreuzfahrten wird es mit dem Ecoship aber nicht geben. Ab April 2020 werden Bildungs- und Forschungsreisen für die etwa 2000 Passagiere der Ecoship angeboten. Genauer gesagt, zu den olympischen Spielen 2020 wird das 224 Meter lange Kreuzfahrtschiff in See stechen.

Aber es gibt noch andere saubere Schiffe ohne Diesel!!

Das mit der Demokratie

haben einige hier echt nicht verstanden.

Die Bundesregierung wird letztendlich keine Maßnahme auf den Weg bringen, deren Auswirkungen umgehend negativ auf Ihre Wähler zurückschlägt. Ein paar Demos, Tweets etc. bewirken nichts. Wie lange wurde gegen Atomkraft demonstriert, und was hat es gebracht ? Der Ausstieg kam erst nach dem Ausstieg vom Ausstieg nach der Katastrophe in Fukushima. Vorher gab es schlicht nicht genug Zustimmung in der Bevölkerung.

Die Bundesregierung würde sofort wesentlich schärfere Maßnahmen auf dem Weg bringen, wenn sie glauben würde das die Menschen das in der Mehrzahl honorieren und auch die Folgen in Kauf nehmen.

Von daher sollten die Demos wenn überhaupt auf das Überzeugen einer Mehrheit abzielen, aber das ist natürlich schwieriger als die Regierung als Sündenbock zu präsentieren.

Ich bin sehr gespannt, wie lange sich eine Regierung hält die die Auswirkungen der geforderten Klimamaßnahmen bei den Bürgern erklären muss....

Absichtserklärung

Habe nichts anderes erwartet. Die nicht erreichten Klimaziele, wogegen geklagt wurde, waren "Absichtserklärungen" und nicht in ein Gesetz gegossen. Mit anderen Worten ausgedrückt : " Wir nehmen uns das mal vor, dann schau'n wir mal..."
Hat man tatsächlich geglaubt, mit einer Klage dagegen anzukommen? Ein wenig naiv. ..

16:09 von Kamminer

Eine sonderbare Argumentation. Gerade die Bundesregierung ist dem Grundgesetz verpflichtet und darf sich nicht darüber hinwegsetzen.
.
sie erinnern sich
Entführung Arbeitgeberpräsident Schleyer
"das Recht auf Leben" wollten die Angehörigen einklagen
auf "Erpressung" sprich Freilassung von Gesinnungsgenossen eingehen ...
das BVG sah das anders ....

Berliner Verwaltungsgericht weist Klimaklage ab.....

Und jetzt-natürlich aufatmen bei der Bundesregierung.Sie muß sich in Sachen Klimaschutz kaum bewegen(später Kohleausstieg,keine Verkehrswende,weiter Autolobbyismus).Und die Importe von Flüssiggas/Frackinggas sollen perspektivisch gesteigert werden.

Aber mal sehen,die Berufung in die nächste höhere Instanz ist ja möglich.

Was soll so eine Klageserie?

So eine unsinnige Klage muß doch zu recht abgewiesen werden.
Wohin das führt sieht doch jeder vernünftige Mensch.
Die deutsche Umwelthilfe ist doch das Paradebeispiel , gegen alles und jeden Klagen.
Deutschland ist doch nicht alleine auf dieser Welt.
Also verklagen wir bald Kaminheizer, Spazierfahrer und Fleischesser.
Liebe Mitmenschen etwas mehr Realität ist doch zu erwarten.
Mit Klimahysterie wird Deutschland auch nicht ihre Ziele erreichen, sondern nur mit einen gesunden Menschenverstand.

Klimaklage!!!

Was viele Menschen überhaupt NICHT wissen:

Aufgrund des Klimas wird es kommenden Winter wesentlich kälter als im Sommer!

Und wer trägt daran angeblich(!!) die alleinige Schuld?

Selbstverständlich unsere Bundesregierung!

Da MUSS ich doch glatt ebenfalls unsere Bundesregierung vor Gericht verklagen!

Finde ich gut

Das man es abgewiesen hat. Aber ich bin kein Leugner des Klimawandels oder glaube gar an den Schwachsinn von AfD und Co. Der Klagefetisch ist der Grund. Die Umwelthilfe nervt und behindert schon weitaus mehr als zu verkraften ist. Da braucht man nicht auch noch Trampel, die da mitstochern wollen.
Subventionen für Großkonzerne streichen und diese Gelder den kleinen Bauern, die nachhaltig produzieren geben - das würde Umweltschutz sein.
Großkonzerne kaufen jeden verfügbaren qm Ackerland - es gibt nämlich pauschale Subventionen aufs Ackerland. Ein toller Selbstbedienungsladen für schon sehr finanzstarke Konzerne zu Lasten der Umwelt und Kleinbauern.

Sehen Sie, für eine großangelegte Klimapolitik..

..benötigt man eine wirklich große Anzahl von IT-Spezialisten, technische Ingenieure und sonstige technische Mitarbeiter!

Aber GENAU solche Personen benötige ich auch zukünftig für so etwas vollkommen Unwichtiges wie die weitere Aufrechterhaltung der Strom-, Wasser- und Gasversorgung, des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, der Schulen, Kliniken, Alten- und Pflegeheimen und..und..und!

Wer also beim Aufräumen seines Speichers zuhause rein zufällig einige Millionen dieser wirklich dringend benötigter Leute finden sollte, möge er diese bitte bei mir umgehend melden!

Vielen Dank!

Eine richtige Entscheidung!

Noch einmal die Fakten:
Die weltweiten CO2-Emissionen steigen jährlich um ca. 1 %.
Die deutschen CO2- Emissionen betragen ca. 2 % der weltweiten Emissionen.
Quelle: makroskop.eu
Wenn also Deutschland seinen CO2-Ausstoß um 50 % verringert, was illusorisch ist, dann würde der weltweite Anstieg der CO2-Emissionen um 1 Jahr verzögert werden!
Das sind die Fakten und daran wird sich auch nichts ändern, da China, Indien, etc. weiter wirtschaftlich wachsen werden und müssen, um den Lebensstandard der Bevölkerungen in diesen Ländern zu erhöhen!

@ Demokratieschue...

Auch das Klima wird nicht gesteuert, und das ist auch gut so.

Ich wüsste auch nicht, was eine Klima-Planwirtschaft bringen soll. Planwirtschaft ist bisher immer an der Realität gescheitert, auch wenn auf dem Papier immer alles gut aussah. Und natürlich wird eher die Technik eher zu einer Lösung beitragen als das unsinnige Anrufen von Gerichten.

Abgesehen davon zu diesem Urteil: Die Klimagase werden seit 60 Jahren ausgestoßen und führen zu einem langsamen Anstieg der Temperatur. Beweise bitte einer vor Gericht, dass das nicht eingesparte CO² seit dem setzen der klimazieles Ursache für die Mißernte von drei Ökobauern war. Ich könnte auch missgünstig unterstellen, dass die Bauern etwas falsch gemacht haben.

@ Hinterdiefichte (17:17): die Kiribati werden umgesiedelt

hi Hinterdiefichte

Es gibt keinen einzigen Staat, der umgesiedelt wird....schon gar nicht wegen steigendem Meeresspiegel.

Es geht in der Tat um einen Inselstaat aber nicht den, den Sie meinen. Es geht um die Kiribati:

https://tinyurl.com/y5y6na8x
klimaretter.info: Inselstaat wird ab 2020 evakuiert ( Donnerstag, 18. Februar 2016, 16:37 Uhr)

Den 100.000 Einwohnern des pazifischen Instelstaates Kiribati bleiben noch fünf Jahre – dann müssen sie wegen des Meeresspiegelanstiegs nach und nach ihr Zuhause verlassen. Das hat Anote Tong, der Präsident von Kiribati, bei einer Klimawandel-Konferenz in dieser Woche im neuseeländischen Wellington angekündigt. Die Regierung hat bereits Land im weiter südlich gelegenen Inselstaat Fidschi erworben. Dorthin soll die Bevölkerung umsiedeln, wenn ihre Heimat im Meer untergeht.

@ Hinterdiefichte (17:17): auch fuer die Fidschis ist es zu spät

@ Hinterdiefichte

Und auch die Fidschi werden umgesiedelt:

https://tinyurl.com/y2dagq2g
Deutschlandfunk: Wie der Klimawandel Heimat frisst ( 24.10.2017)

Steigender Meeresspiegel, Wirbelstürme, Extremwetter: Im pazifischen Inselstaat Fidschi leiden die Menschen schon stark unter den Folgen des Klimawandels. Die ersten Küstenbewohner sind bereits weiter ins Landesinnere gezogen - mit zum Teil erheblichen negativen Konsequenzen.

Sailosi Ramatu steht auf einem Zementquadrat, das von den Wellen des Pazifiks umspült wird. Es ist der Rest seines ehemaligen Badezimmers.

"Das hier ist unser altes Dorf Vunidogoloa. Es war ein sehr schönes Dorf mit großen Bäumen. Als der Klimawandel kam, wurden uns der steigende Meeresspiegel, Überflutung und Erosion zum Verhängnis. Deshalb mussten wir von hier wegziehen.

Fuer diese Menschen ist es bereits zu spät! Die haben ihre Heimat bereits verloren.

@ 17:17 von Hinterdiefichte

Ihr Kommentar kann getrost hinter der Fichte verschwinden. Aufgrund des Anstiegs der Meeresspiegel sind generell Küstengebiete betroffen, ob nun Insel oder Festland. Umsiedlungen sind in vielen Regionen weltweit bereits an der Tagesordnung.

"...Verwaltungsgericht weist Klimaklage ..."

hätte es das nicht, wie stünden all die Gerichte dar, bei denen Klage gegen Autohersteller erhoben würde, wegen nicht erreichter Abgas- oder Verbrauchswerte?

@ 17:20 von Sisyphos3

Eine ähnliche Diskussion gab es auch zum Thema Abschuss von Verkehrsflugzeugen bei Terrorverdacht. Der gravierende Unterschied ist jedoch, dass in diesem Fall die Bundesregierung auf Untätigkeit verklagt werden soll, da rechtlich bindende Abkommen (keine Wahlversprechen) nicht eingehalten (ignoriert) werden.

Frank Bröckel,

"Aufgrund des Klimas wird es kommenden Winter wesentlich kälter als im Sommer!"

Grundfalsch.
Die Jahreszeiten gibt es, weil die Erdachse schräg verläuft, nicht senkrecht, im Verhältnis zur Sonne.
Und - was man vielleicht auch wissen könnte - da die Erde die Sonne im Laufe eines Jahres einmal umkreist, bekommen wir mal mehr (Sommer) und mal weniger (Winter) Sonnenstrahlung. Warm-kalt und hell-dunkel sind die direkten Folgen davon, die für jeden eindeutig festzustellen sein müssten.

@ Andreas-Hover 16:03 Uhr

"Den Bauern könnte man die Subventionen streichen. "
Sorry - aber seit Freiherr von Heeremann in seiner Funktion die Landwirte protegierte sind diese doch "Angestellte des Staates" geworden.
Subvention = Einkommen.
Warum, glauben sie, werden z.B. Güllezukäufe nicht gesetzlich verboten obwohl das Grundwasser durch den übermäßigen Einsatz längst zum Nachteil ALLER Bürger beeintächtigt ist?!

Gericht weist Klimaklage ab

Die Leute , die den Staat verklagen wollen, haben doch auch das Recht zu klagen ! Das ist doch undemokratisch wie auch andere Dinge im Land.

@demokratiesch.. 17:17

Ihr "Ecoship" ist wohl eher die Ausgeburt einer Phantasieabteilung. Wer sich die Werbung dazu durchliest,begreift
selbst mit überschaubarem Zahlenverständnis auf der Stelle, daß 300 kW Windenergie und 1 MW Solarenergie gemessen an dem Leistungsbedarf vergleichbarer Liner was für den hohlen Zahn sind. Der liegt nämlich im Hundertmegawattbereich für den Antrieb und gleiche noch mal bei der elektrischen Versorgung. Über solch naives Technikverständnis kann man wirklich nur mit den Ohren schlackern. Ist das jetzt so eine Art modifizierter "Enkeltrick" für die "Generation Wischfinger", basierend auf deren prophylaktischer Abwahl von Fächern, die auch nur einen Hauch "NaWi" enthalten?

@msbhamburg

"Wenn nur 4 Kläger mit Hilfe eines Gerichtes Ihren politischen Willen durchsetzen können, wird das Parlament überflüssig bzw. wäre die Gewaltenteilung dahin. Dies in etwa hat das Gericht gesagt."

Das ist aber eine sehr freie Interpretation des Wortes "Gestaltungsspielraum".
Außerdem übersehen Sie, dass es den Klägern nicht um ihren politischen Willen, sondern um den Schutz ihres Eigentums geht. Und den kann man grundsätzlich durchaus vor Gericht einklagen, wenn er von der Politik nicht gewährleistet wird.

"Entscheidungen von solcher Tragweite müssen im Parlament getroffen werden, der Vertretung aller Bürger in einer Demokratie."

Wenn sich das Parlament aber weigert, Entscheidungen von solcher Tragweite zu treffen, muss es eben manchmal vor Gericht dazu gezwungen werden.

Ich bin wirklich gespannt auf eine eventuelle zweite Runde ...

Gut so!

Richtige Entscheidung.

Greenpeace, DUH und Konsorten haben schon länger das Gerichtswesen entdeckt, um Öffentlichkeit für ihre eigenen Interessen schaffen zu wollen. Dem sollte man nicht Vorschub leisten - ganz zu schweigen davon, dass nicht die Gerichte bei uns Politik machen, sondern gewählte Volksvertreter.

@um 16:00 von Demokratieschue...

Der Klimawandel bedroht Menschen. Gut.
Und was sollen die Gerichte da regeln?
Schon mal was von der Naturgewalt gehört?
Niemand kann die Schuld eines einzigen Landes oder aber gewisser Menschen dafür verantwortlich machen.
Das ist absoluter Blödsinn.
Man sollte lieber Programme finanzieren, die den Menschen helfen und Auswege schaffen.
Deiche erhöhen, Immobilien sicherer bauen, Infrastrukturen sichern, Küsten freigeben und umsiedeln, etc.
Statt dessen will man ein diffuses Recht konstruieren.
Dann müssten Sie schon beim lieben Gott anklingeln und fragen, warum er die Schöpfung so gestaltet hat, dass es Kreisläufe gibt, unter denen es immer wieder zu Umbrüchen kommt, die die Menschen in Verlegenheit und Ängste, sowie Schwierigkeiten bringt.

Das Gericht ist da wirklich kein Ansprechpartner, wenn Sie mich fragen.

@ heikorn36 (18:04): die Umwelthilfe ist sauber! Siehe BGH!

hi heikorn36

Der Klagefetisch ist der Grund.

Das ist kein Fetisch sondern durch den Klimwandel verlieren bereits viele Menschen ihr Zuhause! Es ist mehr als Zeit zu handeln!!

Und dass hier ist Unsinn:

Die Umwelthilfe nervt und behindert schon weitaus mehr als zu verkraften ist.

Das haben die sogar vom BGH bestätigt bekommen. Siehe hier:

https://tinyurl.com/y4sagjog
FAZ: Umwelthilfe darf weiter klagen (am 04.07.2019-09:23)

Der Deutschen Umwelthilfe ist kein Rechtsmissbrauch vorzuwerfen. Das hat der BGH am Donnerstag entschieden – aus Sich des Verbands „eine deutliche Ohrfeige für den Staat“.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bewegt sich mit ihren vielen Verbraucherschutz-Klagen gegen Unternehmen im gesetzlichen Rahmen. Für ein rechtsmissbräuchliches Verhalten gebe es keine Anhaltspunkte, stellte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag in einem Urteil fest. (Az. I ZR 149/18)

Sie betreiben daher ueble Nachrede.

Konsequent richtig

Eine andere Entscheidung hatte ich auch nicht vom dem Gericht erwartet und erhofft.
Schließlich sind die sogenannten Treibhausgase kaum für das Wetter verantwortlich. Missernten gibt es schon seit Jahrtausenden.

Am 31. Oktober 2019 um 17:48 von Frank von Bröckel

"Klimaklage!!!
Was viele Menschen überhaupt NICHT wissen:
Aufgrund des Klimas wird es kommenden Winter wesentlich kälter als im Sommer!"

Sie haben Recht.

Diesen Herbst haben wir einen besonders schönen Altweibersommer.

Darum können wir dieses Jahr besonders viele Spinngeweben an Hecken und auf Wiesen sehen.

Die Bauern wussten früher, ohne Wetterbericht, dass es viel Schnee geben wird.
Wenn es im Frühjahr dann taut, wird es auch wieder viel Tauwasser geben.

Der Begriff Altweiber kommt nicht von alten Frauen, sondern aus dem Altdeutschen, gemeint sind die Spinnen.

Also seit fast 400 Jahren weiß man das,
und nicht erst seit
Greenpeace und drei Öko-Landwirten

Inzwischen kann man auch den deutschen Gerichten ...

... nicht mehr vertrauen! Den Politikern und Polizisten, Staats- und Bundesanwälten, Geheimdiensten und der Bundeswehr ja ohnehin schon lang nicht mehr...

"Probleme warten auf den, der nicht auf das Leben reagiert"

hatte Gorbatschow einmal gesagt. Die Weigerung unserer Regierung, entschiedenen Klimaschutz zu leisten, und die damit verbundene Preisgabe aller kommenden Generationen, liegt auf dem Level der damaligen Realitätsverweigerung eines Honecker u. Co. und wird - so sind eben die Gesetze des Lebens - zum (hoffentlich ebenso schnellen) Abtritt dieser Koalition aus Verantwortungslosigkeit führen. Die bisherigen Zielsetzungen waren also reine "Absichtserklärungen" - wie erbärmlich, aber auch entlarvend, mit welchen systematischen Lügen alle Menschen dieses Landes an der Nase herum geführt wurden, denen die Zukunft tatsächlich wichtig ist. Die Groko hat alle Zeichen der Zeit missachtet und gehört schnellstens auf den Misthaufen der Geschichte.

@ Duzreund (18:28): diese Gerichte wären damit bestätigt worden

hi Duzfreund

"...Verwaltungsgericht weist Klimaklage ..."

hätte es das nicht, wie stünden all die Gerichte dar, bei denen Klage gegen Autohersteller erhoben würde, wegen nicht erreichter Abgas- oder Verbrauchswerte?

Die stuenden auch danach gut da, weil die damit bestätigt worden wären. Denn diese Abgase sind ein Teil dieses Klimaproblems. Von daher wäre es sehr wichtig gewesen, dass diese Klage durchgekommen wäre und dass damit die Bundesregierung endlich massiv zum Handeln angetrieben worden wäre.

Klimaklage

Diese Klage ist nur ein Symptom des eigentlichen Dilemmas.
Die aktuelle Unfähigkeit der Politiker, selbst gesteckte Ziele erreichen zu können, verunsichert jeden Bürger dieses Landes.
Es spielt dabei keine Rolle, wie akut ein Problem ist. Je länger die Selbstblockade der etablierten Politiker anhält, desto mehr werden Bürger dieses Landes nach Mitteln suchen, diese Blockaden zu lösen.
Für die Einen lautet die Lösung die Wahl einer radikalen Partei, für Andere ist der juristische Weg oder der Protest auf der Straße eine Lösung.

Kein Klimawandel

lt. Bericht: Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Klimaklage von Greenpeace und Landwirten gegen die Bundesregierung zurückgewiesen.

Für mich die gerichtliche Bestätigung, dass es den menschengemachten Klimawandel nicht gibt. Ich oute mich: Ich bin ein Klimaskeptiker, weil für mich mit der allgegenwärtigen Propaganda über den Klimawandel nur Geschäft gemacht wird. Der von menschengemachte Klimawandel ist eine Marktlücke und das ändert auch nichts daran, dass es in vergangener Zeit warme Sommer gegeben hat; ich bin im Rentenalter und in meiner Kindheit hat es auch schon warme Sommer gegeben. Und die von "Wissenschaftlern " berechneten Klimamodelle sind keinen Pfifferling wert.

@ Brunhildur Erik (18:53): ich hätte mir was anderes erwartet

hi Brynhildur Erik

Ich dagegen hätte mir eindeutig eine andere Entscheidung erwartet und ich kann Ihnen nur mal diesen aktuellen Artikel von n-tv.de ans Herz legen genauso wie der Bundesregierung:

https://tinyurl.com/yym7ggqt
n-tv: Wie Deutschland 2050 aussehen könnte (Donnerstag, 31. Oktober 2019)

Der Kampf gegen den Klimawandel erfordert den konsequenten Abschied von fossilen Energieträgern. Die gigantischen Kosten für die deutschen Klimaziele haben Forscher nun ermittelt. Aber aus ihrer Sicht dürfte es sich am Ende lohnen.

Würde Deutschland seine ambitionierten Klimaziele wirklich in die Tat umsetzen, dann könnte die Zukunft im Jahr 2050 in etwa so aussehen: Gewaltige Windparks auf dem Meer liefern Strom ans Festland, der über große Trassen im Land verteilt wird. An der Nordseeküste stehen Dutzende Großanlagen, in denen Wasserstoff erzeugt wird.

@ Erich Kästner, um 16:24

“...Klimaschutz ist die Schicksalsaufgabe der Menschheit. Das muss jetzt sofort passieren.“

Dann darf man davon ausgehen, dass Sie und alle anderen Befürworter der Klage schon längst feste Klimaschutz betreiben? Gut so.
Wenn wir von “der Politik“ reden, sind letztlich ja “wir alle“ gemeint.

Gute Entscheidung des Gerichts

und ob Greenpeace sich nicht wieder selbst ins Knie geschossen hat mit dieser maßlosen Klage? Wo konkret soll der Beitrag der Bundesregierung für Starkregen oder anderes Wetter sein? Wobei vor Gericht und auf hoher See... ein Glück, dass hier noch Richter mit Erdung und gesundem Menschenverstand zuständig waren, ist ja nicht immer der Fall.

18:08 von smirker

Noch einmal die Fakten:
Die weltweiten CO2-Emissionen steigen jährlich um ca. 1 %
.
schon mal falsch !
die stiegen 2018 zu 2017 um 2,7 %
sprich würden wir kein CO2 mehr Ausstoßen wäre es trotzdem um 0,7 % gestiegen in 2018
und um 3,5 % in 2019 im Vergleich zu 2017
wie gesagt wenn wir komplett CO2 frei wären

rareri, um 19:03

Ja, und Hungersnöte, Überschwemmungen, Pest, Heuschreckenschwärme, kalte Winter, Rattenplagen, Dürrekatastrophen, Tornados, Tsunamis und, und...
Sie können denken, was Sie wollen.
Nur: Stellen Sie Wissenschaftler, die mit absoluter Sicherheit mehr von menschengemachtem Klimawandel verstehen als Sie (und ich sicherlich auch) das jemals werden, nicht als Deppen hin, indem sie diese in Anführungszeichen setzen.

Genießen Sie Ihre Rente, für Ihre Nachkommen wird es evtl. deutlich enger...

@Brynhildur Erik...

"Schließlich sind die sogenannten Treibhausgase kaum für das Wetter verantwortlich."

Sie sollten sich erst einmal mit dem Thema ein wenig vertraut machen, bevor Sie es kommentieren.
Die Treibhausgase sind für das Klima verantwortlich (wie ihr Name schon sagt), und das Klima bestimmt das Wetter. Insofern kann man zwar nicht jedes einzelne Wetterereignis einem einzelnen Treibhausgasmolekül zuordnen, aber dass das Klima Einfluss auf das Wetter hat, steht eigentlich nicht in Frage.

"Missernten gibt es schon seit Jahrtausenden."

Ja. Und?

19:09 von Demokratieschue...

Würde Deutschland seine ambitionierten Klimaziele wirklich in die Tat umsetzendann könnte die Zukunft im Jahr 2050 in etwa so aussehen:
.
wir sparen dann 2 % CO2 ein
bei einem aktuellen Wachstum von 2,7 %/Jahr des CO2 Ausstoßes weltweit
wären das nach Abzug unserer Einsparung ca. 120 % mehr CO2 Ausstoß als heute

@Kein Klimawandel

Ob man an den Klimawandel glaubt oder nicht, ist dem Klima egal.
Ertränkt, gebraten oder hinweggefegt wird man trotzdem.
Es ist dem Klima sogar egal, wer den Müll verursacht, es erwischt einfach alle Leute.
Der einzige Grund, den Klimawandel zu leugnen ist, das man selbst keine Verantwortung übernehmen will.

@rareri

"Für mich die gerichtliche Bestätigung, dass es den menschengemachten Klimawandel nicht gibt."

Das ist das Pippi-Langstrumpf-Prinzip. Sich die Welt machen, wie sie einem gefällt, auch wenn es mit der Realität nicht viel zu tun hat.

Auf den Rest Ihres Kommentars einzugehen versage ich mir, da es sinnlos ist, jemandem mit Argumenten begegnen zu wollen, den Argumente gar nicht interessieren, wie er selbst freimütig einräumt.

Wenn Sie an Argumenten interessiert wären, würden Sie den Wissenschaftlern zuhören. Aber das wollen Sie ja nicht.

18:59 von haTochen

über was reden wir ?
über die 2 % CO2 für die wir verantwortlich sind
vielleicht sollte man auch über die 2,7 % CO2 reden die jedes Jahr dazu kommen
für die wir aber nicht verantwortlich sind
besser formuliert gar keinen Einfluß haben
darüber sollte man sich gelegentlich auch Gedanken machen

Berliner Verwaltungsgericht weist Klimaklage ab

Sehr schade.

Wer doch wirklich vernünftig wenn man die Wahl oder Regierungs Aussagen als Steurzahler auch Einklagen könnte.

Vieleich würden dann ein bessere Politik für die Bürger in d gemacht.

Die gigantischen Kosten?

Demokratieschue... @

Und wenn die Klimaänderung dann doch kommt , weil wir allein nicht machen können?
Was dann?

Dann haben wir kein Geld mehr um die zwingend notwendigen Schutzmaßnahmen der Bürger zu bezahlen.

Subventionen richtig verteilen!

@16:03 von Andreas-Cover
Die Subventionen für die Bauern werden - auch dank des Bauernverbandes - völlig absurd verteilt.
Da bekommt eine adlige Großgrundbesitzerin jährlich ca. eine halbe Million an Subventionen, wie vor ein paar Jahren öffentlich wurde.

Man könnte diese Subventionen auch ausschließlich für den ökologischen Anbau und vergleichbare Leistungen verwenden.

@Roger

Sie wundern sich vermutlich, wenn es draussen regnet, in Ihrem Wohnzimmer aber nicht. Siehe da Sie gestalten in Ihren 4 Wänden dass Wetter! In Städten ist es wärmer als auf dem Land. Der Mensch beeinflusst das Klima und so auch das Wetter.
Und wenn Sie wissen möchten wie stark der Klimawandel das Wetter beeinflusst, dann lesen Sie mal unter Attributionsforschung nach. Frau Dr. Otto und ihr Institut können so etwas ausrechnen.

Es ist etwas ermüdend immer wieder solche Realitätsnegierungen zu kommentieren. Wenn Sie sich angesichts der immensen Bedrohung besser fühlen wollen, tun sie was konstruktives zum Klimaschutz. Die Realität einfach abzustreiten ist nicht hilfreich. Weder für Sie noch für den Rest der Welt.

@ 19:03 von rareri

Es ist natürlich Ihr gutes Recht, den menschengemachten Klimawandel als große Weltverschwörung abzutun. Die Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe ist, musste die Menschheit auch erst mal sacken lassen. Es ist nur schade, dass Sie die Forschung der seriösen Wissenschaftler als gesteuerte Panikmache abtun. Alle Klimamodelle sind natürlich mit Vorsicht zu betrachten, aber neuste Erkenntnisse lassen vermuten, dass es noch viel schlimmer kommt, als bislang angenommen. Nach statistischen Auswertungen nimmt bereits jetzt die Anzahl der Hitzetoten rasant zu. Besonders betroffen: ältere Menschen. Ich vermute mal, dass auch Sie Ihre Rente noch ein Weilchen genießen möchten.

Zur Klage

Ich denke eine Klage auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit wäre angemessen.

Die Regierung weiss um die Dringlichkeit und die erschreckenden Folgen einer Verschärfung des Klimawandels.

Die schon unzureichenden Massnahmen zu verschleppen um kurzfristig bestimmten Klientelen Vorteile zu gewähren, sollte hinreichender Tatbestand sein.

Bauern sind Täter, nicht Opfer

Dass ausgerechnet Bauern klagen, die hohe Subventionen, also Steuergeld, dafür einklagen, dass Monokultur und Massentierhaltung vorgenommen wird, das klingt nicht nur nach einem Witz, das ist total absurd.
Soll doch der Bauer, der im Fernsehen gezeigt wurde seine Tierhaltung einstellen und statt mit seiner CO2 Schleuder von Traktor seinen Pflug selber ziehen.
Umweltschutz geht erst mal damit, dass man selbst ordentlich handelt. Davon kann aber bei unseren Nitrat verseuchten Böden nicht die Rede sein.

@krittkritt

"Man könnte diese Subventionen auch ausschließlich für den ökologischen Anbau und vergleichbare Leistungen verwenden."

Ich möchte Ihren meiner Meinung nach in die richtige Richtung gehenden Vorschlag nicht schlechtmachen, denke aber, dass er ein wenig über's Ziel hinausschießt, und zwar durch die Verwendung des Wortes "ausschließlich".

Ich bin ein großer Anhänger des Ökolandbaus, würde aber nicht so weit gehen, ausschließlich ihn fördern zu wollen.

@ 2L84U (20:21): alle sind Täter und keine Opfer

hi 2L84U

Ihr Punkt:

Bauern sind Täter, nicht Opfer
Dass ausgerechnet Bauern klagen, die hohe Subventionen, also Steuergeld, dafür einklagen, dass Monokultur und Massentierhaltung vorgenommen wird, das klingt nicht nur nach einem Witz, das ist total absurd.

ist so nicht ganz richtig. Die Landwirte sind nicht die größten Emittenten in Deutschland. Laut NDR sind die größten Emittenten nämlich Steinkohle, Braunkohle und Erdöl.

https://tinyurl.com/y2pvaq3k
NDR: Deutschland stößt zu viel CO2 aus (28.05.2019 11:32 Uhr)

Den mit Abstand größten Anteil an den Treibhausgas-Emissionen in Deutschland hat Kohlendioxid (88 Prozent), das beim Verbrennen fossiler Stoffe wie Kohle und Erdöl entsteht. Für die Gesamtemissionen hierzulande spielen außerdem vor allem Methan und Distickstoffmonoxid (Lachgas) eine Rolle, die in der Landwirtschaft entstehen.

@2L84U

"Umweltschutz geht erst mal damit, dass man selbst ordentlich handelt."

Nur begrenzt. Wenn die Politik lauter Anreize für umweltschädliches Verhalten setzt (Dieselsteuernachlass, Kerosinnichtbesteuerung, extrem lasche Düngemittelverordnung etc.), fällt es schwerer, sich umweltfreundlich zu verhalten, als wenn die Politik umweltfreundliche Anreize setzen würde.

"Davon kann aber bei unseren Nitrat verseuchten Böden nicht die Rede sein."

Ein gutes Beispiel dafür, wie die Politik umweltschädliches Verhalten befördert. Seit Jahren (!!) weigert sich das Landwirtschaftsministerium, eine EU-Vorschrift umzusetzen, riskiert sogar millionenteure Strafzahlungen, und signalisiert dadurch an alle Bauern: Euer Verhalten ist gut und richtig und wird von uns unterstützt!

@ ottokar (20:16): ich kann Ihnen nur zustimmen

hi ottokar

Ich kann Ihnen und vielen anderen die wie Sie denken nur absolut zustimmen weil Sie mit dem hier:

Die Regierung weiss um die Dringlichkeit und die erschreckenden Folgen einer Verschärfung des Klimawandels.

Die schon unzureichenden Massnahmen zu verschleppen um kurzfristig bestimmten Klientelen Vorteile zu gewähren, sollte hinreichender Tatbestand sein.

absolut recht haben. Aber dass hier:

Ich denke eine Klage auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit wäre angemessen.

wuerde ich sogar noch erhöhen auf Völkermord. Was es aber auf jeden Fall ist, ist Umwelfrevelei und Klimaverbrechen.

Kann man keine Wasser-mach-Maschine erfinden?

Für fast alles gibt es heute Roboter oder Maschinen.

Kann man keinen Roboter oder Maschine er finden, der sauberes Trinkwasser produziert?

Ich meine damit nicht, vorhandenes Salzwasser oder dreckiges Abwasser reinigen und wieder verwenden.

Ich meine einen Roboter oder eine Maschine, der aus der Luftfeuchtigkeit der Umgebung Trinkwasser produziert und in einem Tank sammelt. Das ist so ähnlich wie ein Kondens-Trockner.

Sauberes Trinkwasser könnte so überall auf der Welt produziert werden.

Der Roboter oder die Maschine könnte dann auf der ganzen Welt eingesetzt werden um sauberes Trinkwasser günstig zu produzieren.

20:21 von 2L84U

Bauern sind Täter, nicht Opfer

Dass ausgerechnet Bauern klagen, die hohe Subventionen, also Steuergeld, dafür einklagen, dass Monokultur und Massentierhaltung vorgenommen wird, das klingt nicht nur nach einem Witz, das ist total absurd.
Soll doch der Bauer, der im Fernsehen gezeigt wurde seine Tierhaltung einstellen und statt mit seiner CO2 Schleuder von Traktor seinen Pflug selber ziehen.
Umweltschutz geht erst mal damit, dass man selbst ordentlich handelt. Davon kann aber bei unseren Nitrat verseuchten Böden nicht die Rede sein.
///
*
*
Bauern sollen den Pflug selber ziehen?
*
Klar Deutsche Unternehmer sind zum arbeiten da.
*
Um Steuergelder für Unberechtigte zu erwirschaften.
*
Aber Unternehmerschellte fällt ja icht unter Hasskommentar?

@ 2L84U, um 20:21

“Bauern sind Täter, nicht Opfer.

Ich bin geneigt, Ihre Behauptung zu erweitern.

Wenn wir ehrlich sind:
Wir alle sind Täter - und Opfer.
Ersteres wollen sich die Wenigsten eingestehen, für zweiteres halten sich die Meisten.

Ist eigentlich recht simpel !

Wer wirklich etwas in Sachen Umweltschutz auf den politischen Weg bringen will, wählt fortan im Land und Bund...die Grünen und eben nicht mehr die Heuchler und absoluten Lobbyhandpuppen der Union. So könnte man auch gleich herausfinden, wie "grün" die Grünen wirklich sind, wenn in politischer Verantwortung. Merkel und Klöckner werden einen Teufel tun und dem "unabhängigen" (hust) Agrarausschuss des Bundestages die Leviten lesen. Das trauen sich beide Damen nicht. Erbärmlich, denn gerade dort wird jeder WIRKLICHE Umweltschutz völlig verwässert oder bis zur Unkenntlichkeit verkrüppelt. So sehr ich die klagenden Landwirte verstehe, so völlig widersprüchlich ist der dt. Umwelt- und Klimaschutz. Die Ansagen macht die Lobby (wie bei der Cum Ex Schweinerei) und eben nicht die Politik. In Berlin schämt man sich dieser bitteren Realität aber schon lange nicht mehr. Es geht ja auch immer um gut dotierte "Anschlussvetwendungen"...

die menschen,

die vom klimawandel betroffen sind, haben also mangelnde klagebefugnis?

und die bundesregierung wundert sich, warum die wähler weglaufen... deutsche gerichte haben irgendwann mal recht gesprochen, vor grauer urzeit. noch nicht mal die meisten cum-ex-klagen werden noch bearbeitet, die verjähren demnächst.

Kiribati und Fidschis

Einige hier behaupten, ganze Staaten gingen unter und nennen die Fidschis und Kiribati. Einer wissenschaftlichen Überprüfung halten diese Thesen nicht stand: https://bit.ly/36o5zzC

Wetter entsteht außerhalb Deutschlands

Im Forum besteht der Eindruck Emissionen in Deutschland sind zwingend für das Wettergeschehen in Deutschland verantwortlich. Folglich stünde die Bundesregierung in der Pflicht, hier steuernd einzugreifen.
Das Problem dabei, die Kausalkette für Deutschland greift nicht. Weder Regen noch Dürre können durch emissionsfreies Verhalten in Deutschland beeinflusst werden. Die Landfläche Deutschlands ist dafür einfach zu klein. Hierfür wäre die Landfläche eines Kontinents notwendig.
Das Wetter in Deutschland wird bekanntlich "importiert". Die Politik hat darauf keinen Einfluss.

@Demokratieschu...

bravo! ;-(

10 kommentare, deren inhalt an eigener meinung in zwei kommentare gepasst hätte, ohne copy&paste. sie nennen das meinungsäusserung, ich nenne das SPAM!

Soll diese ganze Klagewelle

Soll diese ganze Klagewelle eigentlich wirklich dem umweltschutz dienen, oder ist das nicht doch ein verdeckter Gesellschaftskampf?

@ 20:21 von 2L84U

Ihr Vorwurf wird der Sache nicht gerecht. Es gibt viele Kleinbauern, die eine Vorreiterrolle in Sachen ökologischer Anbau und artgerechter Tierhaltung spielen. Diese Bemühungen sollten von der Politik gefördert werden. Die Realität sieht leider anders aus, denn es sind die landwirtschaftlichen Großbetriebe, die von der Politik verwöhnt werden. Frau Klöckner ist hier ein besonders abschreckendes Beispiel.

15:57 von Shuusui

"" Eine Regierung für das Verfehlen ihrer selbsgesteckten Klimaziele zu verklagen ist so ziemlich das selbe wie eine Partei für des Brechen von Wahlversprechen zu verklagen, nämlich recht aussichtslos.
Oder in den Worten des ersten Kanzlers der Bundesrepublik: "Was geht mich mein Geschwätz von gestern an." ""
#
Ich sehe es auch so.

20:45 von Polyfoam

Soll diese ganze Klagewelle eigentlich wirklich dem umweltschutz dienen, oder ist das nicht doch ein verdeckter Gesellschaftskampf?
///
*
*
Wer könnte, wenn es schon keinen Unrechtsstaat DDR gegeben hat, Ihnen heute noch widersprechen.

16:08 von Nettie

"Die Folgen des Klimawandels bedrohten die landwirtschaftliche Existenz der Bauern, etwa durch Extremwetterereignisse wie Starkregen oder anhaltende Dürre sowie latent durch den steigenden Meeresspiegel. Die Bundesregierung sei dafür verantwortlich zu machen, weil sie es unterlassen habe, wirksame Mechanismen für den Klimaschutz umzusetzen") nicht nachkommt."

Die Landwirtschaft ist doch Teil des Problems: Massentierhaltung, Monokulturen etc. Man kann der Regierung nur vorwerfen, die Falschen subventioniert zu haben. Es müssen die unsterstützt werden, die auf den Erhalt der Artenvielfalt achten, die Äcker so bepflanzen, dass die Erde auch ohne Überdüngung fruchtbar bleibt. Schweine, Rinder, Hühner u.s.w. artgerecht gehalten werden. Dass wir dann für Milchprodukte, Fleisch und Eier deutlich mehr zahlen müssen, ist dann - aber NUR dann - in Ordnung.
Viel Bauern laufen Gefahr, sich mit einer solchen Klage ins eigene Bein zu schießen.

@ 2L84U

Bauern sind Täter, nicht Opfer

Bauern sind Täter und Opfer.

@ 18:27 von Kamminer

Zitat: „ @ 17:17 von Hinterdiefichte
Ihr Kommentar kann getrost hinter der Fichte verschwinden. Aufgrund des Anstiegs der Meeresspiegel sind generell Küstengebiete betroffen, ob nun Insel oder Festland. Umsiedlungen sind in vielen Regionen weltweit bereits an der Tagesordnung“

Was Sie behaupten sollten Sie auch belegen können. Wie ich bereits belegte, wachsen die Inseln Kiribatis - dort geht nichts unter! Die Probleme, die dieser Staat hat ist das Bevölkerungswachstum und damit ein Abschöpfen des Süßwassers.

@ Demokratieschue...

Ich denke eine Klage auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit wäre angemessen.

Vielleicht noch Völkermord oder Kriegsverbrechen?
Wenn wir schon mal dabei sind ...

@Roger

"Im Forum besteht der Eindruck Emissionen in Deutschland sind zwingend für das Wettergeschehen in Deutschland verantwortlich."

Das ist falsche Tatsachenbehauptung á la Trump, AfD & Co.
Niemand hier im Forum hat etwas Derartiges behauptet.

Dass die Emissionen Deutschlands ein Teil des Problems und damit auch mitschuldig am veränderten Klima sind, steht auf einem anderen Blatt. Und ist ein Fakt.

@Polyfoam

"Soll diese ganze Klagewelle eigentlich wirklich dem umweltschutz dienen, oder ist das nicht doch ein verdeckter Gesellschaftskampf?"

Von was für einer Klagewelle reden Sie?

Die heute abgewiesene Klage sollte jedenfalls dem Umweltschutz dienen.

20:42 von Roger

Wetter entsteht außerhalb Deutschlands

Im Forum besteht der Eindruck Emissionen in Deutschland sind zwingend für das Wettergeschehen in Deutschland verantwortlich. Folglich stünde die Bundesregierung in der Pflicht, hier steuernd einzugreifen.
Das Problem dabei, die Kausalkette für Deutschland greift nicht. Weder Regen noch Dürre können durch emissionsfreies Verhalten in Deutschland beeinflusst werden. Die Landfläche Deutschlands ist dafür einfach zu klein. Hierfür wäre die Landfläche eines Kontinents notwendig.
Das Wetter in Deutschland wird bekanntlich "importiert". Die Politik hat darauf keinen Einfluss.
///
*
*
Zum x-ten Mal, wenn D heute vom Globus verschwindet, ändert sich das Klima nicht zum Positiven.
*
Die einspringenden Länder verursachen alle bei Ihrer Produktion mehr Schäden.
*
Aber wir schaffen sicher auch das?

20:42 von Hinterdiefichte

auch auf den Malediven ist man ganz betrübt
bei jedem stärkeren Sturm drückt es die Wassermassen auf die Inseln

weil man die Korallen der Atolle abbaute und für den Bau der schnell wachsenden Bevölkerung (und Hotels) benutzte, die in der Vergangenheit die Inseln schützten .....

21:12 von DrBeyer

und damit auch mitschuldig am veränderten Klima sind,
.
ach !
und das ist unstrittig ?

Am 31. Oktober 2019 um 20:31 von Wasserbüffel

"Kann man keine Wasser-mach-Maschine erfinden?
Für fast alles gibt es heute Roboter oder Maschinen.
Kann man keinen Roboter oder Maschine er finden, der sauberes Trinkwasser produziert?
Ich meine damit nicht, vorhandenes Salzwasser oder dreckiges Abwasser reinigen und wieder verwenden.
Ich meine einen Roboter oder eine Maschine, der aus der Luftfeuchtigkeit der Umgebung Trinkwasser produziert und in einem Tank sammelt. Das ist so ähnlich wie ein Kondens-Trockner."

Sehr gute Idee.

Trinkwasser wird durch Wolken gewonnen. Über Bäume in höheren Lagen und aufgespannte Netze, wird das Trinkwasser gesammelt und in gebohrte Stollen abgegeben. Durch Tunnel und Leitungssysteme wird das Wasser gereinigt und als Trinkwasser aufbereitet.

Gibt es schon lange.

20:31 von Wasserbüffel

«Kann man keine Wasser-mach-Maschine erfinden? … Ich meine damit nicht, vorhandenes Salzwasser oder dreckiges Abwasser reinigen und wieder verwenden.

«Ich meine einen Roboter oder eine Maschine, der aus der Luftfeuchtigkeit der Umgebung Trinkwasser produziert und in einem Tank sammelt. Das ist so ähnlich wie ein Kondens-Trockner.»

"So'ne Maschine" wird in Peru bereits eingesetzt. An den Berghängen der Anden auf der dem Pazifik zugewandten Seite. Nicht nur, aber vor allem um die Hauptstadt Lima herum.

"Die Maschine" besteht aus simplen feinmaschigen Kunststoff-Netzen, die zwischen Pfosten gespannt sind. Häufig sind auch Ex-Fischernetze mit kleinen Maschen geeignet.

"Geht dort gut", weil die Feuchtigkeit der relativ kalten Meeresströmung vor der Küste aufsteigt, und mit der Windströmung an den aufgespannten Netzen kondensiert. Wird dann über Rinnen als Ablauf in Tanks geleitet.

Braucht aber bestimmte geographisch-physikalische Voraussetzungen.
Damit das Prinzip funktioniert.

@Hinterdiefichte

"Was Sie behaupten sollten Sie auch belegen können."

Aber gerne doch!
"https://www.deutschlandfunkkultur.de/fidschi-siedelt-doerfer-um-wie-der-klimawandel-heimat-frisst.976.de.html?dram:article_id=399008"
Der Link ist zwar schon zwei Jahre alt, aber immerhin noch sechs Jahre jünger als der Ihrige.
Und war auch nur der allererste auf der Liste ...

@Anna-Elisabeth

Die Bauern, die geklagt haben, sind Öko-Bauern.
Bitte beachten, sie sind nicht Teil der industriellen Landwirtschaft.

@Sisyphos3

"21:12 von DrBeyer
>>und damit auch mitschuldig am veränderten Klima sind,<<
.
ach !
und das ist unstrittig ?"

Ja.

Und das könnten Sie eigentlich in der letzten Zeit mitbekommen haben.

@ 21:17 von Sisyphos3

Zitat: „ 20:42 von Hinterdiefichte
auch auf den Malediven ist man ganz betrübt
bei jedem stärkeren Sturm drückt es die Wassermassen auf die Inseln

weil man die Korallen der Atolle abbaute und für den Bau der schnell wachsenden Bevölkerung (und Hotels) benutzte, die in der Vergangenheit die Inseln schützten ....“

Wenn es „der Klimawandel“ war gibts aber Geld aus diversen Hilfsfonds .... und geglaubt wird das doch sicherlich auch, oder?

@Boris.1945

"Zum x-ten Mal, wenn D heute vom Globus verschwindet, ändert sich das Klima nicht zum Positiven.
*
Die einspringenden Länder verursachen alle bei Ihrer Produktion mehr Schäden.
*
Aber wir schaffen sicher auch das?"

Ja. Wenn wir wirklich wollten, würden wir das schaffen.

Keine erkennbare Schädigung, keine Kausalität

Nach meinem vielleicht altmodischen Rechtsverständnis muss ein Kläger nachweisen oder zumindest glaubhaft machen können, dass er durch das Handeln einer anderen Partei rechtswidrig geschädigt worden ist ... und dass ein konkretes anderes Handeln jener Partei diese Schädigung hätte abwenden können.

Das trifft in diesem Fall wohl nicht zu.

Hätte die Bundesregierung einen früheren Kohleausstieg in Deutschland oder ein Dieselfahrverbot oder sonstwas verfügt ... wäre die Ernte irgendeines Klägers dann besser oder schlechter ausgefallen? Lässt sich da eine Kausalität ernsthaft behaupten? Und darüber hinaus ein Anspruch?

Nein.

Selbst wenn die Bundesregierung alle Kohlekraftwerke abschalten lassen würde ... in der Logik des herrschenden Klimadiskurses hieße es dann, dass das immer noch nicht genug ist und dass man immer noch weiter gehen müsse.

Insofern können solche Klagen m.E. immer nur abgewiesen werden. Ansonsten macht man die Büchse der Pandora auf.

21:25 von DrBeyer

Und das könnten Sie eigentlich in der letzten Zeit mitbekommen haben.
.
was ich mitbekommen habe
dass man für 1.9 Billionen Euro Deutschland CO2 emissionsfrei hinbekommt

bei der Summe könnte ich mir ganz andere Dinge vorstellen

@ 21:23 von DrBeyer

Es wird schon seit über 20 Jahren behauptet, dass die Fidschis und Kiribati Opfer der steigenden Meeresspiegel (Klimawandel) seien. Wissenschaftliche Langzeitstudien, wie die von mir erwähnte, können das aber eben nicht bestätigen. Diese Berichte geistern aber immer wieder durch die Gazetten, werden dadurch aber nicht wahrer. Nennen Sie doch bitte wissenschaftliche Quellen!

@ 21:08 von Hinterdiefichte

Einmal kurz bei Google nachsehen. Es betrifft zunächst vorzugsweise flache Inseln und Küstenstreifen. Weltweit! Sogar in den Niederlanden macht man sich Gedanken, wie Deiche zukünftig gestaltet werden müssen.

21:26 von Hinterdiefichte

und geglaubt wird das doch sicherlich auch, oder?
.
der Zeitgeist verlangt dass man sich Schuldig fühlt
egal für was
vielleicht spielt das bei dieser ganzen Klimadiskussion auch ne Rolle
außer die 1.9 Mrd die heute im Thread auftauchten,
die unser Land CO2 emissionsfrei machen
was da zu verdienen ist .....

@Kamminer

Das meinte ich! Jene Landwirte (meist Kleinstbetriebe) die sich wirklich um Nachhaltigkeit und Umweltschutz bemühen, werden von der EU eben nicht bevorzugt und von der dt. Lobby-Politik absolut stiefmütterlich behandelt. Die "Bienenliebhaberin" Julia Klöckner hatte gestern die Gelegenheit Rückgrat zu beweisen, sie ließ die Frist allerdings untätig...verstreichen. Von dieser Landwirtschaftsministerin hatte aber wohl wirklich niemand etwas anderes erwartet. Jene die redlich und verantwortungsbewusst handeln, haben bei EU UND GROKO nun mal keine Lobby. Gegen dieses politische "Lobbysystem" zu klagen, ist völlig sinnlos. Einfach abwählen ! Die Union ist bereits im Sturzflug, ...gut so.

@ 17:48 von Frank von Bröckel

"Aufgrund des Klimas wird es kommenden Winter wesentlich kälter als im Sommer!"

War die letzten Jahre auch schon so. Hat irgendwas mit den Jahreszeiten zu tun, dass es im Sommer wärmer ist.

21:31 von Kamminer

Sogar in den Niederlanden macht man sich Gedanken, wie Deiche zukünftig gestaltet werden müssen.

Kann jetzt bloß für Sachsen- Anhalt sprechen, aber hier sind die Holländer fleißig dabei sich Land zu kaufen. Das nenne ich mal Vorsorge.

21:30 von Sisyphos3

«was ich mitbekommen habe
dass man für 1.9 Billionen Euro Deutschland CO2 emissionsfrei hinbekommt»

Aus welchen Berechnungen welcher Aspekte / Faktoren geht die Summe von 1,9 Bio. Euro hervor?

Bis zu welchem Zeitpunkt "hätte man dann CO2 emissionsfrei" in DEU …?

@21:25 von harpdart @Anna-Elisabeth

"Die Bauern, die geklagt haben, sind Öko-Bauern.
Bitte beachten, sie sind nicht Teil der industriellen Landwirtschaft."

Sie haben natürlich recht. Ich hatte nur wegen der allgemein gehaltenen Formulierung "Die Folgen des Klimawandels bedrohten die landwirtschaftliche Existenz der Bauern,..." auch meine Kritik allgemein gahalten.

@ 21:33 von Sisyphos3

Zitat: „ 21:26 von Hinterdiefichte
und geglaubt wird das doch sicherlich auch, oder?
.
der Zeitgeist verlangt dass man sich Schuldig fühlt
egal für was
vielleicht spielt das bei dieser ganzen Klimadiskussion auch ne Rolle
außer die 1.9 Mrd die heute im Thread auftauchten,
die unser Land CO2 emissionsfrei machen
was da zu verdienen ist .....“

Ja, da kommt einiges zusammen: Glauben, Zeitgeist, Schuldigfühlen, gut sein wollen ..... und Geld verdienen.

@ 21:37 von Kamminer

Zitat: „ @ 17:48 von Frank von Bröckel
"Aufgrund des Klimas wird es kommenden Winter wesentlich kälter als im Sommer!"

War die letzten Jahre auch schon so. Hat irgendwas mit den Jahreszeiten zu tun, dass es im Sommer wärmer ist.“

Sie haben die humoristische Einlage verstanden! Gratulation!

@17:06 von Superschlau @Bagheria

"Ja. Was erwarten diese Landwirte?"

Ich wurde hier eben zu Recht daraufhingewiesen, dass es Öko-Bauern waren, die geklagt haben. Unabhängig davon, was ich von einer solchen Klage halte, bin ich doch der Ansicht, dass die Ökolandwirtschaft deutlich mehr gefördert werden muss. Denn gegenüber der industriellen Landwirtschaft haben die Öko-Landwirte erhebliche Ertragseinbußen.

@ 21:29 von Severin

Das sind ja gute Nachrichten für Bayer. Die Anwender sterben nicht an Glyphosat sondern an Krebs! Nun führen Sie mal den Beweis, dass die Krebserkrankung ausschließlich durch Glyphosat verursacht wurde. Dann wäre keine Klage erfolgreich. Für die Gerichte ist vielmehr entscheidend, dass ein begründeter Zusammenhang von hoher Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden kann, denn der absolute Beweis wird sich nur in den seltensten Fällen erbringen lassen.

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