Ihre Meinung zu: Zahl der Arbeitslosen im Oktober leicht gesunken

30. Oktober 2019 - 10:57 Uhr

In Deutschland hat es im Oktober wieder weniger Arbeitslose gegeben. Laut Bundesagentur für Arbeit waren es rund 2,2 Millionen. Experten erwarten jedoch bald einen Anstieg der Zahl.

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Kommentare

Es gibt nicht weniger

Es gibt nicht weniger Arbeitslose. Die werden nur anders genannt und an andere Kassen verteilt. Das ist der Trick von Agenda 2010.
Warum werde ich trotzdem immer von den medien so belogen?
Deren auftrag wäre es, diese Rechentricks blos zu stellen.

Zahl der Arbeitslosen im Oktober leicht gesunken....

Und der Monat Oktober ist aber noch nicht zu Ende.
2,2 Millionen Arbeitslose gibt es,aber wie viele Hartz-Empfänger gibt es ? Das dürften noch ein paar Millionen mehr sein:
Im August 2018 gab es 3,23 Millionen "Unterbeschäftigte",darunter sind Hartz-IV-Bezieher zu verstehen,die arbeiten und aufstocken müssen,weil sie so toll verdienen.

Wunderland Deutschland

Alles sinkt Arbeitslosenzahlen, Prozente der Parteien bloß wie paßt das mit den genannten Massenentlassungen zusammen die auf uns zurollen?

4,8 % Arbeitslose

sind ja immer noch recht viele
vorallem vor dem Hintergrund
dass Menschen in Maßnahmen befindlich über 58 (?) jährige
Kranke im Jahresurlaub rausgerechnet werden
was tut man für die Gruppe, dass die wieder in Lohn und Brot kommen ?

Das ist im ersten Augenblick eine gute Nachricht.

Leider spiegelt sie nicht die tatsächliche Situation wieder. Auch gemeldete Geringverdiener (450,- €) oder Menschen aus anderen, nicht den Lebensunterhalt deckenden Arbeitsverhältnissen (Mindestlohn) fallen nicht in diese Statistik. Sie haben jedoch mit Arbeitslosen gemein, dass sie vielfach noch auf anderen Ämtern um Aufstockung nachsuchen müssen.
Meine Anmerkungen sind nur 2 Beispiele, die Liste erheblich länger.

Alles ist gut... und wir haben ja Fachkräftemangel...

Ich, BA & MA (Auslandsstudium, Note 1), 20 Jahre internationale Berufserfahrung, Bi-Lingual

Ich, 70 Bewerbungen - 70 Absagen

Ich, über 50

Sagt wohl alles... Fachkräftemangel? My ar**...

Arbeitslose

Soeben habe ich auf der offiziellen Hompage von Nürnberg nachgelesen und dort steht also ganz klar geschrieben , dass an 4,4 Millionen Menschen Arbeitslosengeld gezahlt wurde ! Was gleichzeitig bedeutet, dass die AL- Quote nahezu 10 % ist ! Nur sicher ist , dass die 2,2 Millionen absolut gelo... sind ! Gut gemacht von der Politik ? Sicher nicht !

re happyhunter

"Alles sinkt Arbeitslosenzahlen, Prozente der Parteien bloß wie paßt das mit den genannten Massenentlassungen zusammen die auf uns zurollen?"

Wenn Sie mal scharf nachdenken kommen Sie bestimmt darauf, dass künftige Massenentlassungen nicht in der aktuellen Statistik vorkommen können.

@ 11:08 von Superschlau

>>Deren auftrag wäre es, diese Rechentricks blos zu stellen.<<

Genau das hat die Tagesschau-Seite in den vergangenen Monaten bei den Arbeitslosenzahl-Meldungen gemacht. Dort war eine Seite verlinkt, in der drinnen steht, wer nicht mitgerechnet wird.

Dieses Mal fehlt dieser Link und schon wird es kritisiert.
Abgesehen davon werden wir von den Medien nicht belogen, sondern erhalten die Zahlen der Arbeitsagentur. Und ja, seit 2005 sind die Zahlen der Arbeitslosen spürbar zurückgegangen. In vielen Bereichen und Regionen werden arbeitswillige Menschen verzweifelt gesucht.

um 11:54 von Peter Kock

>>
Soeben habe ich auf der offiziellen Hompage von Nürnberg nachgelesen und dort steht also ganz klar geschrieben , dass an 4,4 Millionen Menschen Arbeitslosengeld gezahlt wurde ! Was gleichzeitig bedeutet, dass die AL- Quote nahezu 10 % ist ! Nur sicher ist , dass die 2,2 Millionen absolut gelo... sind ! Gut gemacht von der Politik ? Sicher nicht !
<<

Wo soll das bitte stehen ? Ich finde es nicht. Vielleicht einfach die genaue Quellenangabe nennen.

ES geht los.

In den letzten 10 Jahren wurde der Boom zu keiner grundlegenden Reform der Sozial und Rentensysteme in D genutzt - im Gegenteil.

Die Krankenkassen und Pharmamafia horten Mrd an Beitragsgeldern die für die Versorgung nicht ausgegeben bzw. dem Beitragszahler nicht zurückgegeben wurden.
Das Gesundheitssystem steht jetzt schon vor dem Totalzusammenbruch.

ES werden seit Jahren Rentengeschenke verteilt ohne jegliche Deckung in Zukunft in der nun offensichtlich falschen Hoffnung der Wähler würde sich bedanken - im Gegenteil.

All diese Misswirtschaft durch Nichtstun wurde verdeckt durch die Rekordbeschäftigung und die dadurch sprudelnden Beitragseinnahmen.
Deshalb gilt unser Land gilt scheinbar als Traumdestinantion junger Menschen aus aller Welt - da die soziale Absicherung inklusive scheint....

Nun wird sich das in den naechsten Jahren bitter rächen.

Vielen Dank an die Nichtstuer. Ihr werdet die Suppe nicht auslöffeln müssen.

Und die Alternative ist keineswegs besser...Gute Nacht D

An sinnvoller Beschäftigung wird niemals Mangel herrschen

"Experten erwarten jedoch bald einen Anstieg der Zahl [der Arbeitslosen]"

Das liegt aber definitiv nicht daran, dass unserer Gesellschaft dann plötzlich die Arbeit (bzw. das, was für ihr reibungsloses Funktionieren nötig ist - darunter fällt natürlich zuallererst die Sicherstellung der Existenzgrundlage ihrer Mitglieder und deren "Aufbereitung") ausginge.

Das gilt übrigens nicht nur für unseren "lokalen" Arbeitsmarkt, sondern universell.

@ 11:54 von Peter Kock

>>dass an 4,4 Millionen Menschen Arbeitslosengeld gezahlt wurde<<

ALG2 wird auch an Kinder gezahlt, deren Eltern ALG2 beziehen. Sind die bei den 4,4 Millionen dabei? Wollen Sie schulpflichtige Kinder als arbeitslos zählen?

Wie sieht es mit den Aufstockern aus?
Wenn jemand aus familiären Gründen nur eine Teilzeitstelle annimmt, ist dann eine solche Person arbeitslos?

Sicherlich ist es ein Kniff, nur solche Personen als arbeitslos zu bezeichnen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
Andererseits, wollen Sie auch Pflegefälle unter 67 Jahren als arbeitslos zählen?

um 11:42 von H. Hummel

>>
Leider spiegelt sie nicht die tatsächliche Situation wieder. Auch gemeldete Geringverdiener (450,- €) oder Menschen aus anderen, nicht den Lebensunterhalt deckenden Arbeitsverhältnissen (Mindestlohn) fallen nicht in diese Statistik. Sie haben jedoch mit Arbeitslosen gemein, dass sie vielfach noch auf anderen Ämtern um Aufstockung nachsuchen müssen.
<<

Auch die sogenannte Unterbeschäftigung ist rückläufig. Und Sie können das alles nachlesen. Die Statistiken sind definiert und die Kriterien haben sich weder im Vergleich zum Vormonat, noch zum Vorjahresmonat verändert, sind also direkt vergleichbar. Nur nebenbei: man kann seinen Lebensunterhalt immer so gestalten, dass kein Einkommen mehr dafür reicht. Was soll das für ein Argument sein?

Wahrheitsverfälschung pur

Und diese WahrheitsVerfälschung ist im Endeffekt gesetzlich so geregelt dass die Bundesagentur für Arbeit sich mit den unterschiedlichsten Projekten die Zahlen schön reden kann. Für den deutschen Bürger ist es nicht mehr interessant wer als "arbeitslos" gilt. Es sollte viel mehr die Zahl der Personen genannt werden die steuerliche Leistungen erhalten im Sinne von Hartz IV. Die Leute die Leistungen nach dem SGB II erhalten sind nämlich diejenigen die den deutschen Steuerzahler belasten. Hierbei muss man sehr genau differenzieren aber grundsätzlich ist jeder der arbeitsfähig ist nur berechtigt Leistungen nach dem SGB II zu erhalten. Da muss man sich doch fragen wieso diese Leute bei so viel Mangel an Personal in so vielen Bereichen noch Leistungen bekommen. Die falsche Darstellung der Zahlen soll im Endeffekt nur die politische Unruhe der arbeitenden Bevölkerung vermeiden.

Wirklich?

Wer berichtet eigentlich darüber, dass die über 58-jährigen gar nicht mehr in die Arbeitslosenstatistik genommen werden, so wie viele Nichtarbeitende auch.

Da fällt mir ein Witz ein:
Wie viele Arbeiter benötigt ein sozialistisches Land , um eine Glühlampe zu wechseln?
Fünf.
Einer kauft sie. Einer holt die Leiter. Einer entsorgt die Altlampe. Einer schraubt die neue ein. Und einer schaltet das Licht ein.

Mit dieser Methode bekommt man sicherlich bald alle Menschen in die Arbeit, könnte ich mir vorstellen.
Die DDR war da doch ein Vorbild: 0%
Arbeitslose.
Und weil das Geld für so wenig Arbeit nicht verdient werden kann, gibt es bald sicherlich die Grundversorgung für alle Arbeitnehmer in Dauerschleife, oder?

Rund 350 Bewerbungen

Leider die selben Erfahrungen gemacht ich 45 plus. Fachkräftemangel gibt es vieleicht in einigen hochspezialiesierten Bereichen aber nicht bei den durchschnittlichen Arbeitsplätzen!

@Sisyphos3 - 11:31

"4,8% sind ja immer noch recht viele
vorallem vor dem Hintergrund
dass Menschen in Maßnahmen befindlich über 58 (?) jährige Kranke im Jahresurlaub rausgerechnet werden
was tut man für die Gruppe, dass die wieder in Lohn und Brot kommen?"

Da gibt es schon Antworten.
Tagesschau vom 21. diesen Monats:

Daher soll bis 2070 das Renteneintrittsalter mit der steigenden Lebenserwartung schrittweise erhöht werden. "Die zunehmende Lebenszeit wäre dann mit einer längeren Erwerbsphase verbunden, aber auch die Zeit des Rentenbezugs würde wachsen."
(Zitat: Bundesbank)

Wer sich schon so toll in Angelegenheiten der Sozialversicherungen einmischt, wird dann auch die Arbeitsvermittlung für die 60+ Generation übernehmen.
Die BAA hat diesen Personenkreis ganz bewusst ausgeblendet, weil die Bundesbank bezüglich der Erfolgsquoten dann mit einer eigenen Statistik aufwarten wird.

Problem gelöst!

Es gibt keinen

Es gibt keinen fachkräftemangel. Sonst würde man fachkräfte bucht mit niedrigstlöhnen abspeisen. Das ist nur eine masche, um nicht benötigte ausländer zu holen, mit denen man wiederum die löhne drücken kann.
Die tagesschau darf nicht einfach die offiziellen zahlen nachplappern. Das macht der staatsfunk. Hier muss nachgehakt werden. Und man muss die richtigen zahlen recherchieren. Da kommen wir auf gute 7mio menschen also 5mio, die nürnberg immer verstecken will.

Fragt lieber, wieviele noch in diesem Land arbeiten!

Wie viele Menschen arbeiten in Deutschland?
Im Sep 2019 sind es 45,12 Mio Menschen.
Wir sind derzeit 83 Mio Einwohner in Deutschland.
Damit sind 37,88 Mio Menschen nicht beschäftigt.
Von den 45 Mio Arbeitenden sind 1,3 Mio Aufstocker mit steigender Tendenz.

Dass ist nun eine Zahl, die Stolz in uns wecken soll?
Immer mehr Jugendliche benötigen Sozialgelder, um über die Runden zu kommen.
Unter 15 Jahre alten Kindern waren 5,47 Mio von Sozialgeld abhängig.

Mich beschämen diese Zahlen.
Wir wirtschaften uns zugrunde und verplempern das Geld für Dinge, die wir uns nicht leisten sollten.
Wer Zukunft bauen möchte, muss investieren; aber in die richtige Anlage und nicht in Rettungslinien, die uns noch mehr Sozialhilfeempfänger bescheren.

Für mich ist das eine irre geleitete Politik.
Menschen können nicht mehr eigenbestimmt und frei leben, weil sie in Abhängigkeiten geraten.
Das ist fatal und muss endlich beendet werden, wenn man mich fragt.

/// Am 30. Oktober 2019 um

///
Am 30. Oktober 2019 um 12:44 von happyhunter
Rund 350 Bewerbungen

Leider die selben Erfahrungen gemacht ich 45 plus. Fachkräftemangel gibt es vieleicht in einigen hochspezialiesierten Bereichen aber nicht bei den durchschnittlichen Arbeitsplätzen!///
.
Das ist so nicht richtig, wenn man umzugsflexibel ist und bereit ist sich fachfremd einzuarbeiten.. Schwierig wird es gerade nicht bei " durchschnittlicher Arbeitsqualifikation ", sondern eher bei " sehr spezieller Arbeitsqualifikation ". Kommen Sie nach Bayern.

Fakten

Einen schönen Überblick liefert eine Seite der Arbeitsagentur, wenn man die Stichworte Unterbeschäftigung Deutschland in die Suchmaschine eingibt:
2,2 Millionen Arbeitslose
3,1 Millionen Unterbeschäftigte (ohne Kurzarbeit)
Des Weiteren darf man nicht vergessen, dass die deutschen Arbeitslosenzahlen stark ansteigen würden, wenn Deutschland seinen unsolidarischen Leistungsbilanzüberschuss endlich durch starke Lohnerhöhungen (vor allem im Niedriglohnsektor) auf ein vernünftiges Maß (z. B. 2 % des Bruttoinlandsprodukts) zurückfahren würde.
Diese starken Lohnerhöhungen in Deutschland werden vom IWF und der EZB seit Jahren gefordert und können durch politische Massnahmen (Erhöhung des Mindestlohnes, gleicher Lohn für Leiharbeiter, Einschränkung von Werksverträgen, Allgemeingültigkeit von Tarifverträgen, ...) erreicht werden, denn Schröder & Co. konnten zu Beginn des Jahrhunderts durch entsprechende politische Entscheidungen ja auch diesen riesigen Niedriglohnsektor in Deutschland schaffen!

Wie war nochmal der Fachbergriff? Schönfärberei?!

Den Fachkräftemangel kann es nicht geben, da fast alle großen Konzerne immer wieder tausende entlassen.
Ich kann mir vorstellen das es einen Mangel an Dumpinghilfskräften gibt.
Oder an 3€/Stunde Kräften für Fleischereien usw.

bitte mal alle Zahlen nennen

Wieviel sind in Maßnahmen, Umschulungen, Sprachkursen, über 58 und werden nicht mehr gezählt und Hartz 4 aber finden keinen halbwegs gut bezahlten Job? So macht die einzelne Zahl keinen Sinn. Übrignes finde ich es eine Zumutung, wenn Ältere vor der Rente aus der Statistik rausfallen. Sie sollen unterschreiben den Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung zu stehen und mussten sich dann auch nicht mehr beim Amt melden. Sie sind gewissermaßen "Bürokratieleichen" zur Schönung der Statistik . Ich konnte das erst garnicht glauben. Liebe TS bitte umfassend informieren sonst kann man sich kein Bild machen. Übrigens wievielen Facharbeitern bleibt durch die Rente mit 63 Arbeitslosigkeit im Alter erspart? Wichtig wäre wieviel zusätzliche Vollzeitstellen die Mindest 1Rentenpunkt /a erwirtschaften (auskömmliches Gehalt) sind geschaffen wurden

@13:28 von Emil66

"Den Fachkräftemangel kann es nicht geben, da fast alle großen Konzerne immer wieder tausende entlassen."

Bekanntlich werden allerdings auch immer wieder Menschen eingestellt.
Zudem ist Fachkraft nicht Fachkraft. Wenn es einen Mangel an Pflegekräften gibt wird dieser nicht dadurch besser, dass der Markt durch eine Entlassungswelle mit Schlossern 'geflutet' wird.

"Ich kann mir vorstellen das es einen Mangel an Dumpinghilfskräften gibt. Oder an 3€/Stunde Kräften für Fleischereien usw."

Eine Dumpinghilfskraft ist allerdings keine Fachkraft - und 3€/Stunde verstößt gegen den Mindestlohn. (wobei es natürlich Möglichkeiten gibt diesen auszuhebeln; das ist in anderen Bereichen allerdings sicher leichter)

@12:18 von Carlos12

"Sicherlich ist es ein Kniff, nur solche Personen als arbeitslos zu bezeichnen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
Andererseits, wollen Sie auch Pflegefälle unter 67 Jahren als arbeitslos zählen?"

Das ist natürlich wirklich schon Kritik im Detail. Auf der einen Seite werden die Zahlen natürlich benötigt um konkretes Handeln durch die Politik ableiten zu können. Ist jemand nicht arbeitsfähig kann sich der Arbeitsminister auf den Kopf stellen - er kann daran nichts ändern.

Auf der anderen Seite fallen m.W. ja auch Menschen aus der Statistik, die irgendeinen Weiterbildungskurs besuchen der dazu dienen soll die Vermittelbarkeit zu verbessern. Diese Leute könnten konkrete Jobangebote natürlich direkt annehmen.

Es ist ein schmaler Grat. Wichtig ist einfach nur zu wissen wie die Zahlen zu bewerten sind.
Eine Kontinuität der Darstellung ist allerdings ebenfalls ein Kriterium. Verwendet jede Regierung andere Definitionen gibt es keine jahresübergreifende Vergleichbarkeit.

@12:53 von yolo

>>Wie viele Menschen arbeiten in Deutschland?
Im Sep 2019 sind es 45,12 Mio Menschen.
Wir sind derzeit 83 Mio Einwohner in Deutschland.
Damit sind 37,88 Mio Menschen nicht beschäftigt...<<

Ihre Rechnung ist zwar richtig, aber völlig doch völlig falsch.
In den 83 Mio Einwohnern sind auch Kinder, Rentner, Kranke, nicht Erwerbsfähige enthalten.
Zählen Sie diese als "arbeitslos"?
Hier wird der BA und der Bundesregierung vorgeworfen, nicht die richtigen Zahlen zu veröffentlichen, aber falscher als Ihre können die wahrlich nicht sein!

@12:58 von smirker

Der Ruf nach Erhöhung des Mindestlohnes ist sehr ehern. Man sollte dabei aber nicht außer Acht lassen, welche Bereiche das betrifft. Dann stellt man schnell fest, dass diejenigen, welche sich z.B. die Haare schneiden lassen, nicht wirklich gewillt sind, für einen Haarschnitt mehr zu bezahlen. Aber woher soll dann der höhere Mindestlohn für die Friseurin/den Friseur kommen?

@12:52 von Superschlau

"Es gibt keinen fachkräftemangel. Sonst würde man fachkräfte bucht mit niedrigstlöhnen abspeisen."

Sie meinen also, dass die Unternehmen Stellen nur aus perfidem Kalkül unbesetzt lassen und ihnen die dadurch entgangenen Gewinne egal sind?

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