Kommentare

Wie oft

wurde schob über den Tod von Bagdadi berichtet?

Baghdadi

Christoph Reuter nannte ihn den Posterboy des IS. Die Fäden zogen und ziehen ganz andere Leute.

IS- Anführer !

Sollte dieser in seinem Glauben total verblendete und grausame Mensch endlich nur noch der Geschichte an gehören, geht der Welt nichts verloren.
Ich denke, ihm ging es nicht wirklich um einen christlichen oder muslimischen Glauben, sondern nur um Tyrannei und Grausamkeiten. Da ist ihm ja leider gelungen, viele genauso entartete genossen zu finden und auf seine beschränkte Ideologie ein zu schwören, so dass sein grausames und furchtbares Denken in Taten um gesetzt werden.
Wenn man aber mal an so manch anderes Land auf dieser Erde schaut, dann sieht man leider noch ein paar ähnliche Despoten und ihre Systeme.
Nordkorea, wo ein Mann lieber Atombomben baut, als dem Volk genügend Essen zu besorgen.
China, wo die uralten Herren der KP das Volk massiv unterdrücken , keine andere Meinung zu lassen, und viele Menschen wegen angeblicher Verbrechen sehr lange ins Gefängnis stecken.
Und in Afrika gibt es noch ein paar solche Staaten.

Wenn sich das bestätigt, ist es ein gutes Zeichen

an den IS, dass ihr Kampf Irrsinn ist und nie zum Erfolg führen wird. Good Job!

Wenn es stimmt,.....

dann gehen dem IS langsam die Führerpersönlichkeiten aus und bestimmten Foristen die Hinweise darauf, daß der IS vom ehemaligen irakischen Geheimdienst gegründet wurde. Wenn sein Lebenslauf lt. Wikipedia stimmt, dann hat Abu Bakr al-Baghdadi nie dem Geheimdienst angehört. Der öfters als Beweis angeführte Haji Bakr war Offizier in der irakischen Armee unter Saddam und war dann beim IS zuständig für strategische Planungen. So gesehen ist/war Abu Bakr al-Baghdadi wohl eher als Chefideologe des IS anzusehen. Daß die unverständlichenZusammenfassung von Islamisten und ehemaligen Mitgliedern von Saddams Armee im Camp Bucca die Entstehung des IS ermöglichte/begünstigte war in Wahington unklar.

Der Tod Bagdadis - ein Deal ?

Das ist schon merkwürdig. Die Region Idlib ist eigentlich von allen Seiten entweder von der Türkei (im Norden) oder ansonsten den Russen, bzw. syrischen Kräften umstellt.
Wie kann da so ein Kommandounternehmen von US-Kräften mit Hubschraubern (wo kamen die her ? ) ohne weiteres funktionieren. Oder war das etwa ein Geschäft auf Gegenseitigkeit für den US-Abzug aus Nordsyrien ?

Die USA sind und bleiben eine

Die USA sind und bleiben eine Quelle des Krieges in Syrien und anderswo.

Besser waere gewesen

diesen Massenmoerder vor ein internationales Tribunal zu stellen.

Die "Beobachtungsstelle" in London...

Wenn die selbsternannte "Beobachtungsstelle" in London Informationen vom IS hat, belegt sie damit Spekulationen, nach denen sie enge Kontakte in dschihadistische Kreise hat.
Oder kann einer "normaler" Syrer im Ausland mit dem IS telefonieren?

Darf man sich freuen, wenn

Darf man sich freuen, wenn solch ein Monster endlich erntet, was es über lange Zeit so großzügig gesät hat, oder ist dieser Mensch gar nicht das Monster, sondern ganz andere, die ihn mit Dingen, die sie ihm angetan haben, erst zu dem gemacht haben, was er angeblich war? Mittlerweile ist man bei Bekanntmachungen dieser Art, bei denen Amis, Russen und die weiteren bekannten Interessenblöcke dahinter stehen, solchen Berichten gegenüber geneigt, erst einmal nach zu denken, bevor man sich ein Urteil erlaubt.

@09:41 von Oasis

"Das ist schon merkwürdig. Die Region Idlib ist eigentlich von allen Seiten entweder von der Türkei (im Norden) oder ansonsten den Russen, bzw. syrischen Kräften umstellt."

Das ist jedenfalls nicht merkwürdig, wenn man ausländische Medien verfolgen würde. Dort wurde schon immer berichtet, dass sich in Idlib US-Einheiten wie auch europäisches Militär befinden. Das gleiche gilt auch für Nord-Syrien. Neben den Amerikanern haben sowohl Franzosen wie auch Briten dort ihr Militär.

Der Ort ist bezeichnend

Der Ort,nämlich der Raum Idlib, sollte endlich in den westluchen Medien als das bezeichnet werden, was es ist, nämluch mitnichten "Rebellenhochburg", sondern terroristisches Rückzugsgebiet von Kaida und co. (ISIS=Kaida). Und alle die dorthin freiwillig geflüchtet sind, sind mitnichten Unschuldige, sondern solche, die die Terrormachenschaften noch verblendet mindestens passiv unterstützen. Hier sollte endlich international das anerkannt werden und die türkischen Machenschaften dort verurteilt und abgestellt werden.

Die sinnlose Diskussion um Sicherheitszonen ist geradezu kontraproduktiv, als wenn Flüchtlinge sich irgendwo willenslis ansiedeln gegen den Willen der angestammten Bevölkerung.

@09:41 von zomil

"Die USA sind und bleiben eine Quelle des Krieges in Syrien und anderswo."

Meistens haben die Amerikaner dort ihre Militärstützpunkte, wo es auch Rohstoffe gibt. Zufall? Die offizielle Erklärung für Militärschläge und Drohnenkriege lautet jedenfalls immer "Terrorbekämpfung" und niemals "Regimechange" oder Wirtschaftsinteressen.

Ein weiterer Schlag gegen den

Ein weiterer Schlag gegen den Deep State.
Congrats Mr. President.

Eher unwahrscheinlich

dass sich Bagdadi durch einen Sprengstoffgürtel selbst tötet. Um Märtyrer zu werden und ins Paradies zu kommen muss er im Kampf mit den Ungläubigen sterben, von diesen wegen seinen Glaubens getötet werden oder bei einem Selbstmordanschlag sterben. Den Gürtel zu zünden um dem Feind zuvorzukommen wäre in den Augen seiner Anhänger eine Schande und der Weg ins Paradies versperrt. Die Geschichte hätte für das US Militär zwei Vorteile: Bagdadi wäre kein Märtyrer und man müsste sich nicht wegen Kollateralschäden (Frauen, und vielleicht doch Kinder) rechtfertigen.

120minütiges Gefecht?

Meinem Dafürhalten nach ist der genannte Zeitraum, den die "Syrische Beobachtungsstelle" als Zeitdauer des Hubschrauberangriffs genannt haben will, unrealistisch. Bzw. ließe sich nur im "rollenden Einsatz" ermöglichen. Kenne natürlich die Einsatzbewaffnung der Apaches in Syrien nicht, doch gehe ich davon aus, dass sie keine Panzerabwehr- oder Luft-Boden-Raketen bei einem Einsatz gegen zivile Ziele mit sich führen. Somit steht nur die 30mm Bordkanone zur Verfügung und 1500 Schuss (mit Raketen nur 750). Klingt viel, aber diese Menge könnte die Kanone in weniger als 2 1/2 Minuten verschießen.

Für wahrscheinlicher halte ich eine Gefechtsdauer von 20 Minuten. Würde dann auch zu dem Adjektiv "heftig" eher passen, mit dem die Angriffe beschrieben wurden.

Sollte er tatsächlich den Tod al-Bagdadis zur Folge gehabt haben, wäre der IS dadurch zwar nicht ebenfalls tot, aber um seinen verschroben denkenden Kopf beraubt. Mohammeds Nachfolger hatten's auch schwer.

Hoffentlich

...ist dieser ehrlose Mann tot.Kein Verlust für die Menschheit.
Gut gemacht USA!

@fathaland slim um 09:02Uhr

Aus Ihrem Kommentar:"Die Fäden zogen und ziehen ganz andere Leute"". Statt nebulöse Andeutungen zu machen, wären Namen und belastbare Quellen mal was Neues und die diversen Geheimdienste sicher sehr daran interessiert!

re nelumbo

"Eher unwahrscheinlich

dass sich Bagdadi durch einen Sprengstoffgürtel selbst tötet. Um Märtyrer zu werden und ins Paradies zu kommen muss er im Kampf mit den Ungläubigen sterben, von diesen wegen seinen Glaubens getötet werden oder bei einem Selbstmordanschlag sterben."

Was ist das denn?

Psychologische Ferndiagnose der Gemütslage eines Terroristen?

@10:01 von eli

"Die sinnlose Diskussion um Sicherheitszonen ist geradezu kontraproduktiv, als wenn Flüchtlinge sich irgendwo willenslis ansiedeln gegen den Willen der angestammten Bevölkerung."

Die angestammte Bevölkerung (Araber) wurde von der kurdischen YPG systematisch aus ihren Gebieten vertrieben. Die Kurden, obwohl nur 7 % der Bevölkerung, kontrollieren heute 30 % von Syrien!

Ich rechne damit, dass in Nordsyrien viele Araber in ihre Dörfer und Städte zurückkehren werden. Aber auch viele der 400.000 syrischen Kurden, die heute in der Türkei leben. Auch die wollten nicht unter der Herrschaft der marxistischen YPG leben.

Kann man absolut nachvollziehen, denn Zwangsrekrutierungen von Jugendlichen und hohe "steuerliche" Abgaben an die YPG haben diese Menschen abgeschreckt. Daher blieben viele der Kurden in der Türkei. Dort konnten die Kinder eine Schule besuchen (u. beenden) und wurden nicht zu Kindersoldaten.

Amis töten selbstherrlich

Amis töten selbstherrlich Iraker in Syrien.
Keine Beweise, keine Anklage, kein Verfahren.
Das soll also die Demokratie sein, die es zu verbreiten gilt?

10:08 von nelumbo

"Eher unwahrscheinlich, dass sich Bagdadi durch einen Sprengstoffgürtel selbst tötet."

Wieso? Wer den Heldentod predigt muss noch lange kein Held sein.

Endlich?

Wenn die Informationen stimmen, dann gibt es einen üblen Verbrecher weniger im Vorderen Orient, auch einen Hetzer weniger.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich derartige Typen verstecken können und jahrelang irgendwo unbehelligt leben können. Auch jetzt mit der geplanten Ausreise in die Türkei. Da kommt doch der Verdacht auf, dass Verbindungen zu gewissen türkischen amtlichen Stellen bestehen.

10:07, Rebel-Lion

>>Ein weiterer Schlag gegen den Deep State.
Congrats Mr. President.<<

Sie verwirren mich.

Gehört der IS zum Deep State?

@10:08 von nelumbo

„ Um Märtyrer zu werden und ins Paradies zu kommen muss er im Kampf mit den Ungläubigen sterben, von diesen wegen seinen Glaubens getötet werden oder bei einem Selbstmordanschlag sterben.“

Wer legt eigentlich diesen ganzen Blödsinn fest?

09:31, karlheinzfaltermeier

>>So gesehen ist/war Abu Bakr al-Baghdadi wohl eher als Chefideologe des IS anzusehen. <<

Chefideologe?

Kennen Sie irgendwelche programmatischen Schriften oder Reden dieses Herrn?

Der Mann war eine Marionette.

Bzw. ist.

Wer weiß.

Gute Nachricht

Ein Giftstachel weniger in dieser Welt. Doch schnell werden sich die nächsten Irren um das Erbe bemühen und der Irrsinn geht weiter.

09:50 von IBELIN

Ich bin ganz ihrer Meinung. Es wäre schöner gewesen, wenn Polizisten in im Streifenwagen abgeholt hätten. Ich bezweifle allerdings, dass er sich so einfach festnehmen ließe. Es gab schwere Kämpfe, was dies einfach unmöglich machte. Am besten wäre es, wenn der IS seinen Kampf aufgeben würde, aber das scheint nur ein Wunsch zu bleiben.

Rebellen

Ich bitte darum, Bagdadi ist doch kein Terrorist. In der Region Idlib gibt es doch keine Terroristen. Es sind doch alles nur Rebellen.
Das schreiben doch immer unsere Medien. Herzlichen Glückwunsch liebe TS und weitere Medien, nun sollten sie endlich diese sog. Rebellen mit echtem Namen benennen: TERRORISTEN!

Sollte Bagdadi wirklich getötet worden sein, ist dies nur ein Phyrrus-Sieg. Er hatte mehr als Zeit gehabt Nachfolger vorzubereiten und zu erziehen. Er ist nur ein Bauer auf einem Schachbrett. Die wahren Verbrecher sitzen ganz woanders. Sie liesen es zu, dass der IS entstand, sie destabilisierten und destabilisieren noch immer Syrien. Sie sind in der Region

@Traumfahrer
Relligion wurde schon immer dazu missbraucht um Massen zu mobilisieren und Kriege zu führen. Es geht absolut nicht um Religion. Es geht um Macht, Wirtschaft und um nichts anderes. Religionen sind ein viel effektiveres Instrument Kriege und Eroberungen zu führen als zu sagen, dass es wirtschaftliche Aspekte gibt.

Spekulationen über Tod Bagdadis

Liebe(r) IBELIN, Sie schreiben sehr überzeugt, :"Besser waere gewesen, diesen Massenmoerder vor ein internationales Tribunal zu stellen."

Meine vorsichtige Frage :"Was sollte das bringen ?" Jahrelange Prozesse, die ja nur geführt werden können, wenn =>alle Beweise zur Verfügung stehen,...kosten eine Unmenge Geld , (das ich lieber für das syrische Volk =>jetzt... verwendet sehen möchte.)
Wie stellen Sie sich =>Recherchen der "Staatsanwaltschaft" vor .....in einem Wüstengebiet ? Waren Sie liebe(r) IBELIN schon mal in einer Wüste ?

Außerdem, wieviele Menschen wurden umgebracht durch die US-Kriege seit 1945?
Wieviele durch =>die berüchtigten "US-Drohnenmorde"?
Wollen Sie auch die dafür Verantwortlichen vor ein Tribunal stellen ? Wenn ja, ....=>wie"?

10:08, nelumbo

>>Eher unwahrscheinlich
dass sich Bagdadi durch einen Sprengstoffgürtel selbst tötet. Um Märtyrer zu werden und ins Paradies zu kommen muss er im Kampf mit den Ungläubigen sterben, von diesen wegen seinen Glaubens getötet werden oder bei einem Selbstmordanschlag sterben. Den Gürtel zu zünden um dem Feind zuvorzukommen wäre in den Augen seiner Anhänger eine Schande und der Weg ins Paradies versperrt. Die Geschichte hätte für das US Militär zwei Vorteile: Bagdadi wäre kein Märtyrer und man müsste sich nicht wegen Kollateralschäden (Frauen, und vielleicht doch Kinder) rechtfertigen.<<

Da der Knabe nach Aussage aller, die ihn kennen, eine theologische Nullnummer ist, würde es mich trotzdem nicht überraschen, wenn er sich wirklich selbst in die Luft gesprengt hätte.

Solange das IS-Gedankengut

Solange das IS-Gedankengut noch in vielen Köpfen präsent ist und weitergegeben wird ist es ziemlich irrelevant, ob der " Anführer " tot oder lebendig ist.

10:01 von eli

Ich denke, dass in Idlib auch Menschen sind die dort vorher schon gelebt haben, insofern sollte man vorsichtig sein, alle dort pauschal als Terroristen zu bezeichnen. Der Kampf gegen den IS ist deshalb so schwer, weil sich die Kämpfer, ganz bewußt, unters Volk mischen. Es ist Teil der IS Propaganda, Opfer unter Zivilisten zu veröffentlichen, um mehr Mitglieder zu gewinnen. Es ist schon eine verfahrene Situation und macht den Kampf gegen den IS nicht einfach. Ich denke oft an die Menschen, die keiner Seite angehören und ihr Leben verlieren.

@nelumbo

Er ist im Kampf gegen Ungläubige ums Leben gekommen. Egal ob er sich weggesprengt hat oder erschossen wurde. Er ist im Jihad, im Kampf um der "wahren Glauben" ums Leben gekommen. Daher wird er von den Irrgeleiteten als Märtyrer gesehen.

Wie auch immer er erledigt wurde oder auch nicht.
Die Fäden der Macht halten andere in der Hand.

Fakt ist: Der Westen, allen voran USA, SA, Qatar, Türkei, Israel, haben meine Heimat zerstört und unendliches Leid über die Menschen in Syrien und auch im Irak gebracht.

O'Herr, sende uns Menschen mehr Verstand und Hirn und lass und unseren gesunden Verstand nutzen. Sollte das auch nicht reichen, damit wir lernen in Frieden zu leben, dann sorge bitte dafür, dass wir aussterben, ehe wir andere Planeten erobern und durch eine klürgere und friedlichere Spezies ersetzt werden.

Wenn

russische Flugzeuge Angriffe fliegen dann heißt das,es werden nur Zivilisten und Krankenhäuser angegriffen. Wenn aber die Amerikaner alles in Schutt und Asche legen, wird nur von IS- Zielen und getöteten Terroristen berichtet. Und übrigens,es wurde hier nie über Idlib als Hochburg von Terroristen berichtet. Es wurde immer so dargestellt als ob sich dort nur Zivilisten und syrische Opposition von Assad verstecken. Wie kann es dann sein dass der IS- Anführer ausgerechnet dort ein Versteck für sich findet?

Auch wenn dieser IS-Führer tot ist..

..werden der Hydra IS (sowie Al Quaida und Co) immer weitere Köpfe nachwachsen..

Diesen Radikalen kann man nur durch Bildung und eine Reformation des Islam begegnen..

Aber solange die USA meinen,sich überall auf der Welt einmischen zu müssen und dabei auf solche zweifelhaften Verbündeten setzen, die man nie unter Kontrolle bekommt wird sich nichts ändern..

10:08 von nelumbo

Ganz einfach, wenn sie Entscheidungsträger bei der US Armee wären und sie vom Aufenthaltsort erfahren würden. Wie wäre ihre Strategie gewesen. Diese Frage stelle ich hiermit an alle hier. Ich glaube in einem asymmetrischen Krieg ist die Kriegsführung mit einem Minenfeld zu vergleichen, da es ungleich mehr unschuldige Menschen treffen kann, als in einer offenen Feldschlacht. Wir können kritisieren, aber wir müssen uns auch fragen, ob wir es besser hin bekommen würden.

Rebel-Lion 10:07

"Ein weiterer Schlag gegen den Deep State."

Muhahaha. Vielen Dank für die Aufmunterung. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Ein Pyrrhussieg

Trump wird den Tod Bagdadis als Sieg feiern. Einer weniger, dafür zig neue Kämpfer die den "Märtyrer" rächen werden. - Die Spirale kommt wieder in Schwung.

@Am 27. Oktober 2019 um 09:50 von IBELIN

"..diesen Massenmoerder vor ein internationales Tribunal zu stellen."

Und dann bekommt er lebenslänglich im Hochsicherheitstrakt in einer Einzelzelle und kostet jedes Jahr Millionen an Bewachungskosten bis an sein Lebensende in 30-40 Jahren.
Und an die Angehörigen der Familien, die vom IS grundlos und meistens grausam getötet wurden sollten Sie auch mal denken.
Da ist mir eine solche Lösung lieber.

10:08 von nelumbo

"Eher unwahrscheinlich
dass sich Bagdadi durch einen Sprengstoffgürtel selbst tötet. (...) Den Gürtel zu zünden um dem Feind zuvorzukommen wäre in den Augen seiner Anhänger eine Schande und der Weg ins Paradies versperrt."

Wieso zuvorzukommen? Mitzunehmen! Ihre Ueberlegung macht ueberhaupt keinen Sinn, dichten Sie sich da was zusammen?

Spekulationen über Tod Bagdadis

Liebe(r) Oasis, Sie schreiben fragend: "Das ist schon merkwürdig. Die Region Idlib ist eigentlich von allen Seiten entweder von der Türkei (im Norden) oder ansonsten den Russen, bzw. syrischen Kräften umstellt.
Wie kann da so ein Kommandounternehmen von US-Kräften mit Hubschraubern (wo kamen die her ? ) ohne weiteres funktionieren. Oder war das etwa ein Geschäft auf Gegenseitigkeit für den US-Abzug aus Nordsyrien ?"

Hm, das sind gute Fragen !
Ich aber möchte zusätzlich ganz gern wissen,
=>Wie denn ...und von wem der =>"Nachschub" geliefert wurde. =>angefangen bei Lebensmitteln, ...Munition, ...Treibstoff. Idlib ist doch schon sehr lange "eingeschlossen" von gegnerischen Kräften....! Oder etwa nicht ?
Wer also kommt da nur in Frage ?

10:08 von nelumbo

Ich sehe das nicht ganz so wie sie. Bagdadi ist im Gefecht gefallen und wollte mit dem Selbstmord noch einige Gegner mit ausschalten. Wir waren nicht dabei, aber es passt zur Strategie des IS, andere mit in den Tod zu reißen. Ein Grund mehr, diesen IS zu bekämpfen.

Erfolg?

"Für Trump wäre die Bestätigung auch innenpolitisch ein großer Erfolg."

Soso. Was ist denn die grosse und mutige Leistung dabei, einen Befehl an eine geoelte Mechanerie zu geben um eine unwichtige Randfigur umzunieten? Das also ist ein innenpolitischer Erfolg fuer Trump, oder einen Praesidenten im allgemeinen?

O tempora o mores!

10:08 von nelumbo

«Eher unwahrscheinlich, dass sich Bagdadi durch einen Sprengstoffgürtel selbst tötet. Um Märtyrer zu werden und ins Paradies zu kommen muss er im Kampf mit den Ungläubigen sterben, von diesen wegen seinen Glaubens getötet werden oder bei einem Selbstmordanschlag sterben … Den Gürtel zu zünden … wäre … eine Schande und der Weg ins Paradies versperrt.»

"Märtyrer und Paradies". Nun ja …

Evtl. lag auf der anderen Seite der Waagschale für Bagdadi die potentielle Gefangennahme durch das US-Militär. Das ist noch viel weniger "Märtyrertum", und wäre für Bagdadi persönlich "äußerst unerquicklich" geworden.

Sooo religiös ist der ganze IS sowieso nicht.
Religiöse Verbrämung und Verbendung im Namen von Einfluss und Machtpolitik. Böte eine andere Ideologie bessere Möglichkeiten.
"Dann wäre eben die".

Und gerade Führungspersönlichkeiten derartiger Regime sind fast immer die, die den Vorgaben am aller wenigsten folgen, die sie mit brutaler Gewalt "den einfachen Gläubigen über stülpen" …

Dem Tod dieser

Dem Tod dieser IS-Führungsfigur würde ich nicht nachtrauern, aber es wäre dennoch eindeutig besser, solche Männer lebend zu ergreifen und vor die entsprechenden internationalen Gerichte zu stellen - Aug um Aug, Zahn um Zahn stärkt letztlich die falsche Ideologie und schwächt einerseits die humane und gerechtigkeitsorientierte Seite wie auch andererseits die aufklärerische (im doppelten Wortsinn) Seite der internationalen Justiz.
Und dass sich Staatenlenker damit brüsten, Staatsfeinde getötet zu haben, halte ich alles in allem für keinen Fortschritt der Menschheitsgeschichte.

@10:08 von nelumbo

"Eher unwahrscheinlich dass sich Bagdadi durch einen Sprengstoffgürtel selbst tötet. Um Märtyrer zu werden und ins Paradies zu kommen muss er im Kampf mit den Ungläubigen sterben, ..."

Wie ich feststelle haben Sie eigentlich keine Ahnung vom Islam (wie so viele!). Christen u. Juden gelten im Islam jedenfalls nicht als "Ungläubige". Daher können Sie Ihren Beitrag ruhig wieder löschen, da falsch.

09:02 von fathaland slim

„Baghdadi
Christoph Reuter nannte ihn den Posterboy des IS. Die Fäden zogen und ziehen andere Leute.“

Die Nachricht ist immerhin so bedeutsam, dass der Posterboy der enttäuschten alten übergewichtigen weißen Männer sofort zu seinem Twittergerät gegriffen hat, weil „something Great“ passiert ist.

Das wäre ja schön wenn das wahr wäre?

Das wäre ja schön wenn das wahr wäre? Ich würde mich freuen wenn gesicherte Beweise gefunden würden die das auch bestätigen?

US-Imperislismus tötet

Herr Bagdadi ist von keinem Gericht verurteilt worden. Es gilt die Unschuldsvermutung. Fern US-Imperialismus stört das nicht, US-Schergen morden mittels Drohnen und sonstiger Mittel. Daher stoppt USA, nicht Herrn Bagdadi. Dieser verdient die Chance, sich einem rechtsstaatlichen Verfahren zu verteidigen.

um 09:02 von fathaland slim

>>"Christoph Reuter nannte ihn den Posterboy des IS. Die Fäden zogen und ziehen ganz andere Leute."<<

Nach meinem Informationsstand ist, oder war er (Baghdadi) der oberste Strippenzieher dieses Schurckenvereins (IS)? Aber auch wenn er nur ein "Posterboy" ist oder war wie Sie es nennen, wäre doch ein empfindlicher Schlag gegen den IS gelungen.

09:19 von Defender411

Wenn sich das bestätigt, ist es ein gutes Zeichen an den IS, dass ihr Kampf Irrsinn ist und nie zum Erfolg führen wird. Good Job!

Und wem wäre dies wieder einmal zu verdanken? Natürlich den "imperialistischen" Amerikaner.

Sämtliche IS-Schlüssellfiguren haben die Amerikaner zur Strecke gebracht. Von den Russen fällt mir kein einziger ein.

um 10:08 von nelumbo

>>....und man müsste sich nicht wegen Kollateralschäden (Frauen, und vielleicht doch Kinder) rechtfertigen."<<

Nicht ganz richtig denn der Koran lässt ausdrücklich Kollateralschäden zu, wenn diese im Sinne des Ziels sind und der IS nimmt die Suren des Korans wörtlich.

Die Zahl der Meldungen

über den angeblichen Tod Bagdadis ist mittlerweile Legion. Gab es nicht vor ein paar Monaten die Meldung, die Russen hätten ihn getötet? Und davor ein paar Mal die USA? Doppelt gemoppelt hält besser? Es wäre sicher kein Verlust, würde die Meldung stimmen.

10:08 von nelumbo

Um Märtyrer zu werden und ins Paradies zu kommen muss er im Kampf mit den Ungläubigen sterben, von diesen wegen seinen Glaubens getötet werden oder bei einem Selbstmordanschlag sterben.

Da sieht man mal, welche Wahnvorstellungen derartige Leute haben (für mich ist im übrigen jegliche Gottesverehrung ein Zeichen eines Wahns).

Als Verehrung einer Gottheit, der nur in den Vorstellungen eines Menschen "lebt", also ein Produkt des Gehirns ist, andere (ungläubige) Menschen zu töten, ist für mich die Perversion des Denkens.

Bagdadi...

die 3 te. Wer's glaubt. Reines Ablenkungsmanöver.

@ 10:05 von pxslo

"Die USA sind und bleiben eine Quelle des Krieges in Syrien und anderswo."

Sind Sie sich da sicher?

Was glauben Sie, warum die Russen die Insel Krim annektiert haben? Dort befinden sich größten Steinkohlelagerstätten der Erde, weiterhin u.a. Eisenerz, Öl, Erdgas, Uran, Blei.

Der Mann hat mehr Leben als

Der Mann hat mehr Leben als eine Katze, so oft wie der schon von den USA getötet worden ist. Naja vielleicht stimmt's ja diesesmal. Verlust wäre es keiner.

Bagdadi bei einem Angriff ums Leben gekommen?

...Indem er sich mittels Sprengstoffgürtel selbst in die Hölle befördert hat?
Es fällt mir schwer zu glauben, dass sich ein solcher Mann wegen anrückenden Militärs selber liquidiert.
Ich denke eher, dass in Kürze wieder ein aktuelles Video auftaucht, auf dem er mit erhobenem Zeigefinger den Ungläubigen Tod und Verdammnis prophezeit.
Im übrigen frage ich mich, wie solche “Tests“ durchgeführt werden. Leichenteile einsammeln und die DNA analysieren?

"Einsatzort sei das Dorf

"Einsatzort sei das Dorf Barischa nördlich der Provinzhauptstadt Idlib in der Nähe der türkischen Grenze gewesen"

Ein weiteres Indiz für die Nähe zwischen Erdogan und dem IS. Schließlich hält Erdogan schon lange seine "schützende" Hand über die von Islamisten beherrschte Provinz Idlib. Im Grunde spielt er dasselbe Spiel wie der pakistanische Geheimdienst ISI mit den Taliban/Al Quaida in Afghanistan.

10:01 von eli "Die sinnlose Diskussion..."

Aber gerade darum geht es doch, dem Sinnentleerten etwas Leben einzuhauchen - hier geht es für die Türkei darum eine "Todeszone" für die Kurden zu schaffen, die die Bewohner südlich der Sicherheitszone von den Verwandten in der Türkei zu trennen, eine abhängige Größe im Grenzgebiet zu implementieren, die nicht bei den üblichen kriminellen Machenschaften des Regimes stört und destabilisierend (also m Sinne Amerikas) auf den südlichen Nachbarn einzuwirken.
Noch schöner, sobald die kurdischen Einheiten sich zu sehr mit der Assad Armee verbandeln, wächst die Gefahr für Syrien, weil im Falle von Übergriffen schnell der NATO Fall ausgerufen werden kann... Was in d er Sicherheitszone mit den zivilen Bewohnern wird und was dann die Extremisten dort treiben, das werden wir erst noch sehen - aber sehen werden wir das (leider).

Der Kragen für Trump....

wird enger. Da kommt das sehr gelegen. Wie oft ham die den schon umgebracht? 2 Mal mindestens. @Rebel-Lion.
Trump selbst ist deep state, wüsste nicht was das mit dem US Gezücht Bagdadi zu tun hat. Schon seltsam was man da in die Hirne gepflanzt hat . Idlib , gestern noch der Last Resort der demokratischen Rebellen und tollen Assad Gegner, nun IS Hochburg? Die Presse sollte sich mal entscheiden. Was jetzt. Was ein grotesk-laecherliches Theater.

Innenpolitik

Tja, da braucht der große Dealmaker mal einen Erfolg - und schon wird ein Karnickel aus dem Hut gezaubert. Blöd nur, dass nichts mehr übrig geblieben ist als Matsch. Selbst wenn er es war - ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solcher Mann sein Frauen mit in seinen Tod nimmt - da gibt's doch 72 Jungfrauen. Er hätte sich auf andere Art gerichtet. Also: ich glaub's eher weniger.

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