Kommentare

Was passiert denn mit den 900

Was passiert denn mit den 900 monatlich in Zeebrügge abgefangenen Menschen?
Sind das jeden Monat die gleichen?
Oder kommen immer mehr Flüchtlinge(?) nach Belgien?
Wie reagiert der Staat Belgien darauf?
Werden sie abgeschoben?
Werden sie eingesperrt?
Haben die sich mit dem Versuch nach Großbritannien zu gelangen strafbar gemacht?
Wie geht Belgien als Staat mit allen Flüchtlingen um?
Über den Umgang mit Flüchtlingen in anderen europäischer Länden, die Flüchtlinge aufnehmen, erfährt man eigentlich nur, wenn, wie in Skandinavien, härtere Gesetze erlassen werden.
@ Tagesschau: Macht doch dazu bitte mal einen Faktenfinder.

Gibt es dazu eine Erklärung?

Ist es möglich, dass es sich nicht um Flüchtlinge handelt, sondern um Sklaven?

Und das wird auch nach dem

Und das wird auch nach dem Brexit nicht besser

"Bis zu 900 Flüchtlinge werden monatlich in Zeebrügge abgefangen"

"Abgefangen" ist der richtige Ausdruck. Es wird ja auf diese Menschen regelrecht Jagd gemacht. Denn schließlich lässt sich internationalen Statistiken zufolge hiermit das meiste Geld "machen": Menschenhandel, Drogen und Waffen.

@Kessel

Menschen möchten vor der Armut flüchten, werden mit falschen Versprechungen gelockt und enden dann als Arbeitssklaven.

junge Männer zwischen 20 und 30 Jahren

"Bis zu 900 Flüchtlinge werden monatlich in Zeebrügge abgefangen. Die meisten von ihnen sind junge Männer zwischen 20 und 30 Jahren."

In diesem Zusammenhang ist das Wort Flüchtlinge wirklich unangebracht, es würde die Anklage an die Migranten enthalten, Frauen, Kinder und Alte in einer Situation zurückgelassen zu haben, die einen Fluchtgrund darstellt.

"900"/ "Opfer des Systems"

@nie_wieder_spd

Ich gehe davon aus, dass diese Flüchtlinge in Einzelfallentscheidungen nach den belgischen Gesetzen behandelt werden. Etwas Anderes wäre mit dem Rechtsstaatsprinzip nicht vereinbar - und da es Einzelfallentscheidungen sind, wird es schon aus Datenschutzgründen nur eine allgemeine Statistik geben (also: in welchem Zeitraum wieviele Antragsteller, die Prozentsätze von Anerkennungen und Ablehungen, Anzahl der Abschiebungen etc.). Also analog zur Zahl "900" für die monatlich in Zeebrügge "Abgefangenen".

Was mich aber offen gesagt doch etwas irritiert: Dass Sie sich bei dieser Nachricht zuallererst um die Zahl der "Abgefangenen" bemühen und kein Wort der Empathie für die Verstorbenen erübrigen. Man muss ja nicht SPD wählen um ein klein wenig Mitleid mit diesen Menschen zu äußern.

@Nettie

Sorry für die Nachfrage, aber was genau meinen Sie mit "Opfer des Systems"? Opfer des (chinesischen ?) Kapitalismus? Opfer der (- chinesischen - ???) ("Volks"-?)Demokratie?

wie Schlachtfleisch in einem Kühlanhänger gekarrt

wie menschenverachtend kann man sein? Immer wieder, wenn ich versuche, mir die Gesichter solcher Täter vorzustellen, versagt meine Phantasie. Wahrscheinlich nehmen die sogar achselzuckend zur Kenntnis, was sie da angerichtet haben und gehen zur Tagesordnung über. So lange die Kasse stimmt ...

Dass der Fahrer keine Ahnung hatte, was er da transportierte, kann ich mir durchaus vorstellen. Genauso aber halte ich es für möglich, dass es hier Mittäter bei den Zollbehörden gibt. Warum erfährt man nur von der Durchsuchung von Wohnungen? Gibt es keine Speditionsfirma, an die man heran kommt? Gehört der Lastwagen niemandem? Kam der von nirgendwo her und tauchte wie Phönix aus der Asche in Belgien auf? Ist den Frachtpapieren kein Zielort zu entnehmen? Von wem wurde der Fahrer bezahlt?

llusorisch

Das kommt von ungesicherten EU-Außengrenzen.

Entgegen den meisten Politiker, empfinde ich Grenzschutz als sinnvoll und nicht illusorisch. Um den Schleuserkriminalität zu unterbinden.

Ich bin ein wenig verwundert....

....das es Chinesen sind.

Sie kommen also nicht aus der hoffnungslosen muslimischen Welt oder gar aus Afrika.

Was also wollten sie in GB, wo es in der Heimat durchaus Jobs gibt ?

Und warum war ihnen zb D oder andere gut auf dem Landwege erreichbaren Länder nicht gut genug ?

Diese Leute müssten zwangsläufig über Russland gekommen sein....
Eine weiter südlich liegende route ist von muslimischen Ländern gesäumt, wo Nichtmuslime kaum unbeschadet durchkommen würden.

Ich bin gespannt, was wir zu lesen bekommen, wenn Russland ins Spiel kommt.

Solange Europa...

.. nur an den Symptomen herumwurschtelt aber die Ursache nicht angehen will, wird sich nichts ändern. Für die professionell organisierten Schleuser ist es ein erfolgreiches Geschäftsmodell.
Erst wenn die Flüchtlinge keinen Grund mehr haben ihre Heimat zu verlassen, brauchen sie einen Tod wie diesen nicht mehr zu fürchten.

Illegale Migration

Illegale Migration ist nicht nur für Europa sondern auch für die Migranten gefährlich. Skrupellose Schlepper sind Verbrecher - keine Menschenfreunde.

Daher ist es falsch und gefährlich von der EU, die Schlepper nicht konsequent zu bekämpfen und illegale Migration nicht völlig zu unterbinden.

Und allen Gesinnungsethikern sei gesagt: eine Tragödie wie diese findet in Europa statt, nicht in Australien.

@ 14:54 von Shuusui

39 Menschen sind qualvoll in einem Container gestorben - und Sie halten es für angemessen, die Begriffsunterscheidung "Flüchtling - Migrant" mal wieder aufs Tablett zu bringen? Wir leben in einer Zeit, in der mehr als 70 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind: vor Krieg, Bürgerkrieg, ethnischer religiöser politischer Verfolgung, auch vor Dürre und wirtschaftlicher Not. All diese Menschen sind Flüchtlinge mit verschiedensten Fluchtursachen, und all diese Menschen sind Migrant*innen, weil sie in ein anderes Land auswandern (müssen).

in

Zeebrügge gibt es also "Sichtkontrollen" der Container/Auflieger etc.. Wie sinnvoll und effektiv diese sind, kann man an der vorliegenden Tragödie ablesen.
Was wird denn bei solchen Kontrollen geprüft ? Ob die Farbe des Containers dem Auge des Prüfers angenehm erscheint ?
Wenn wirklich der (politische ) Wille bestünde, den Menschenschmuggel wirksam zu unterbinden, müsste eine Vorschrift erlassen werden, jeden
Container/LKW-Anhänger zu öffnen und zu überprüfen, ob die Ladung der jeweiligen Deklaration entspricht. Aber das scheitert vermutlich an den Schengen- und Zollunion-Bestimmungen der EU (die somit mitverantwortlich wären an solchen Tragödien).

15:12 von frosthorn

"Dass der Fahrer keine Ahnung hatte, was er da transportierte, kann ich mir durchaus vorstellen."

Das kann durchaus sein, denn irgendwer muss das Kühlaggregat ja eingeschaltet haben und das würde wohl kaum jemand tun, der weiß, was er da transportiert. Wer weiß, was in den Frachtpapieren stand.

Falls es sich um Menschenhandel handelt, dann will der Auftraggeber ja, dass seine "Fracht" unversehrt ankommt.

"wie menschenverachtend kann man sein?"

Das macht mich auch immer wieder traurig. Wie viele Menschen es gibt, die um der Kohle willen über Leichen gehen. Menschen, die reich werden, mit dem Leid anderer. Ich gehe mal davon aus, dass das auf der Welt sehr oft vorkommt und wir jetzt nur davon hören, weil es in unserer Nähe passiert. Schließlich gibt es viele Länder, viele Konflikte und viele Arme. Wie viele sterben wohl in der Sahara oder in Mittelamerika.

Und da sind die, die von betuchten Herrschern und Warlords in Kämpfe gejagt werden noch gar nicht dabei.

"Schlepper" haben auch in

"Schlepper" haben auch in Mitteleuropa über viele Jahre oftmals gutes Geld mit ihrer Tätigkeit verdient. Darf ich daran erinnern, daß spektakuläre Schleusungen dann von den "Guten" im Westen gefeiert wurden und in den Medien hochgelobt. Auch damals gab es oftmals Tote, von denen aber nur selten gesprochen wurde. Vor 30 Jahren war dann gottlob Schluß damit ! Es verwirrt etwas, wenn ein Schlepper sowohl Verbrecher - als auch ein Wohltäter in einer Person ist - je nach Position des Betrachters.

@15:19 von Googol

"Das kommt von ungesicherten EU-Außengrenzen."

Geben Sie sich keinen Illusionen hin. Es würden niemals alle Container geöffnet und durchsucht. Das würde den Handel zum Erliegen bringen.

Sollten die bedauerlichen Opfer tatsächlich aus China kommen, dann haben sie auf ihrem Weg schon mehr als eine Nicht-EU-Grenze überquert. Sind die alle zu lasch in ihren Kontrollen?

Wenn absolute Kontrolle möglich wäre, dann gäbe es keinen Drogen-, Waffen-, Menschen- oder sonstigen Schmuggel.

Lassen Sie sich nicht von Politikern, die starke Sprüche absondern einreden, das wäre möglich.

@andererseits, 15:32 re @Shuusui

39 Menschen sind qualvoll in einem Container gestorben - und Sie halten es für angemessen, die Begriffsunterscheidung "Flüchtling - Migrant" mal wieder aufs Tablett zu bringen?

Mich hat der Beitrag von @Shuusui auch - gelinde ausgedrückt - irritiert. Ich denke mal, es geht darum, zu zeigen, dass diese Toten unsere Anteilnahme nicht verdienen, da sie 1. "illegal" sind und 2. die angeblichen Gründe für ihre Flucht zweifelhaft erscheinen. Als besonders verwerflich gilt wahlweise, dass sie ihre Angehörigen zurücklassen oder dass sie ihre Familie, wenn diese sie doch begleitet hat, einer solchen Gefahr aussetzen.
So etwas lese ich seit Jahren hier bei jedwedem Bericht über Flüchtlingsschicksale.

@Sparer

Das Vereinigte Königreich gehört allerdings nicht zum Schengenraum.

15:19, Googol

>>Das kommt von ungesicherten EU-Außengrenzen.

Entgegen den meisten Politiker, empfinde ich Grenzschutz als sinnvoll und nicht illusorisch. Um den Schleuserkriminalität zu unterbinden.<<

Wenn die EU-Außengrenzen, wie Sie behaupten, ungesichert wären, dann bräuchte es keine Schleuser. Man könnte ja einfach rüberspazieren.

Schleuser braucht es, wenn Grenzen gesichert und überwacht sind. So wie im vorliegenden Fall die Schengenraumaußengrenze zwischen Belgien und Großbritannien.

In der Sache kann man den Lkw-Fahrer nicht beschuldigen

Also ich weiss zwar, dass Zeebruegge - angeblich - ein Umschlagplatz fuer Menschenhandel sein soll.

Aber bei diesen chinesischen Migranten

https://www.tagesschau.de/ausland/grossbritannien-lkw-101.html

Die Umstände deuten weiter stark darauf hin, dass es sich bei den Opfern um ins Land geschleuste Migranten handelt.

könnte es sich auch um Fluechtlinge handeln die vor dem chinesischen Regime - aus welchen Gruenden auch immer - geflohen sind. Aber gerade wenn doch unklar ist, wo und zu welchem Zeitpunkt diese Menschen in den Container gelangten:

https://www.tagesschau.de/ausland/grossbritannien-lkw-101.html

Es sei noch unklar, zu welchem Zeitpunkt die Menschen in den Anhänger gekommen seien und ob dies in Belgien geschehen sei. Weitere Informationen sollten im Sinne der Ermittlungen nicht veröffentlicht werden, hieß es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

kann man doch nicht den Lkw-Fahrer dafuer verantwortlich machen.

15:35, Sparer

>>Wenn wirklich der (politische ) Wille bestünde, den Menschenschmuggel wirksam zu unterbinden, müsste eine Vorschrift erlassen werden, jeden
Container/LKW-Anhänger zu öffnen und zu überprüfen, ob die Ladung der jeweiligen Deklaration entspricht. Aber das scheitert vermutlich an den Schengen- und Zollunion-Bestimmungen der EU (die somit mitverantwortlich wären an solchen Tragödien).<<

Haben Sie eine Ahnung, wie viele Container in solchen Häfen täglich abgefertigt werden? Mehr als Stichproben sind da nicht möglich, wenn der grenzüberschreitende Handel nicht komplett zusammenbrechen soll. Außerdem gehe ich davon aus, daß, wie beim Drogenhandel auch, Zollabfertiger bestochen werden. Das ist Teil dieses überaus lukrativen Geschäftes.

15:47, frosthorn

>>Mich hat der Beitrag von @Shuusui auch - gelinde ausgedrückt - irritiert. Ich denke mal, es geht darum, zu zeigen, dass diese Toten unsere Anteilnahme nicht verdienen, da sie 1. "illegal" sind und 2. die angeblichen Gründe für ihre Flucht zweifelhaft erscheinen. Als besonders verwerflich gilt wahlweise, dass sie ihre Angehörigen zurücklassen oder dass sie ihre Familie, wenn diese sie doch begleitet hat, einer solchen Gefahr aussetzen.
So etwas lese ich seit Jahren hier bei jedwedem Bericht über Flüchtlingsschicksale.<<

Sie haben sehr schön das Mantra der einschlägigen Kommentatoren herausgearbeitet.

Danke dafür.

15:28, Einfach Unglaublich

>>Und allen Gesinnungsethikern sei gesagt: eine Tragödie wie diese findet in Europa statt, nicht in Australien.<<

Solche Tragödien finden auch in Australien statt. Allerdings herrscht da für solcherart Fälle eine Nachrichtensperre. Investigative Journalisten, die trotzdem berichten, machen sich strafbar.

Pressefreiheit nach Ihrem Geschmack?

@ 15:47 frosthorn

Sie haben recht, befürchte ich. Und was mich dabei wirklich jedesmal neu empört ist, dass sich etliche Kommentierende mit den wirklichen Dramen in den Familien flüchtender Menschen gar nicht befassen und aus der bequemen Sofaposition (sorry dass ich da mal wirklich einen Begriff aus dem Affekt heraus benutze) behaupten, sie ließen ihre Angehörigen zurück: Wie viele Familien erst während der Flucht härteste Entscheidungen treffen müssen oder wieviele (Groß)familien emotional schwierigste Entscheidungen treffen müssen, wer sich auf die Flucht begibt und wer nicht, wird geflissenlich verschwiegen, nicht zur Kenntnis genommen oder eben aus Unkenntnis (um keine anderen Motive zu unterstellen) moralisch vollkommen irrsinnig verurteilt.

@,Autochon

Schon mal etwas von Schiffen gehört!? Die fahren über Meere,die weder christlich noch muslimisch sind.

Schleuserkriminalität..?

Die Auffindesituation (soweit berichtet = 39 Menschen in einem Kühltransporter, abgestellt in einem Industriegebiet) legt nicht gerade die Schlußfolgerung nahe, daß es sich um Illegale auf dem Weg zu irgendwelchen Arbeitsmöglichkeiten, gar Chinesen direkt aus China, handelte. Auch die vergleichsweise schnelle Identifizierung der Toten deutet darauf hin, daß entsprechende Unterlagen aufgefunden wurden. Insgesamt sollte man wissen, daß es für illegale Ostasiaten u. Chinesen in Europa ein von Insidern organisiertes Karussell für Wanderarbeiter bzw. Dienstleister/innen gibt. Deshalb halte ich es für möglich, daß dieser Fall gar nichts mit der üblichen Schleuserkriminalität zu tun hat...

16:06 von fathaland slim / 15:47, frosthorn

mich hat @Shuusui auch - gelinde ausgedrückt - irritiert.
dass diese Toten unsere Anteilnahme nicht verdienen, da sie 1. "illegal" sind und 2. die angeblichen Gründe für ihre Flucht zweifelhaft erscheinen.
-

für was fühlen sie sich eigentlich nicht verantwortlich auf dieser Welt
es ist immer bedauerlich wenn ein Mensch stirbt ob legal, illegal oder sonstwas
und man sollte bemüht sein dass dies nicht vorkommt, man es im Rahmen seiner Möglichkeiten verhindert

aber sie können mich anschauen wie sie wollen
jeder hat seine Sorgen auf der Welt und wer behauptet er könnte deshalb nachts nicht schlafen, da frag ich mich schon wie der vor lauter Kummer und Leid leben kann ohne über zu schnappen

@ um 15:00 von haruwa

Meine Gefühle gehen erstmal niemanden etwas an. Sie gehören hier nicht hin. Es ändert sich leider nichts, wenn man hier auch noch Gefühlsduselei betreibt.
Dass sich niemand über solche Vorgänge freut, setze ich voraus.
Auch unter grauenhaften Umständen auf der Flucht gestorbene Kleinkinder haben aber die Fluchtursachen bisher nicht beseitigt, obwohl alle Medien dann immer wieder tränenfeucht berichten.
Ist wohl nicht mehr als Heuchelei.
Unsere Politiker interessiert das nicht.
Die wollen, dass unsere Wirtschaft Geschäfte machen kann und nehmen gemeinsam mit den Wirtschaftsbossen dafür noch viel mehr Tote in den Herkunftsländern in Kauf.
Seltsam an diesem Fall aber ist, dass die Menschen völlig unkontrolliert in die EU einreisen, doch bei der Ausreise nach GB wird offensichtlich streng kontrolliert
Wenn an jeder Grenze so kontrolliert würde, gäbe es solche Todesopfer gar nicht!
Doch den Geschäftemachern kann Kontrolle & Warten nicht zugemutet werden? Dann geht das Sterben eben weiter.

16:22 von Zwicke

Schleuserkriminalität

Der Sinn Ihres Kommentars erschließt sich mir nicht ganz.
Denn mit welchen "Versprechen" die Schleuser die Personen "überredet" haben den Kühlcontainer zu betreten, spielt ja wohl keine Rolle.
Schleuserkriminalität ist per se ein unsagbares Verbrechen. Egal aus welchen Beweggründen die Personen (ich nenne die Menschen, um die es geht bewusst neutral) gehandelt haben.

@sedance

Es war, wenn ich mich recht erinnere, vom Bulgarischen Hafen Varna die Rede.

Klar bedeutet das Schiff....

Aber auch schwarzes Meer.

Russland ist dort Anrainer und nebenher können Chinesen ohne Probleme nach Russland einreisen.

@Sisyphos3, 16:35

für was fühlen sie sich eigentlich nicht verantwortlich auf dieser Welt

Da gibt es eine Menge, aber für vieles trage ich auch Verantwortung, und ich stelle mich der eben. Viele verstehen das nicht. Sie fragen mich immer, welchen Gewinn ich denn davon hätte. Ist eben das einzige Motiv, das sie sich vorstellen können.

aber sie können mich anschauen wie sie wollen
jeder hat seine Sorgen auf der Welt und wer behauptet er könnte deshalb nachts nicht schlafen, da frag ich mich schon wie der vor lauter Kummer und Leid leben kann ohne über zu schnappen.

Berechtigte Frage. Jedenfalls kann ich nicht den "Schlaf des Gerechten" schlafen. Andere, siehe oben, können das.
Ich erwarte übrigens gar nicht, dass Sie meine Empathie verstehen. Ich wäre schon froh, wenn man mich hier nicht dauernd dafür beschimpfen würde.

Es ist doch klar ...

... solche Tragödien vermeidet man, indem man Schlepper und Ilegale festnimmt BEVOR sie nach Europa kommen!

Wir sollten uns an den klassischen Einwanderungsländern Australien und USA orientieren, die illegale Migration konsequent bekämpfen.

15:39 von dr.bashir

>>Wie viele Menschen es gibt, die um der Kohle willen über Leichen gehen. Menschen, die reich werden, mit dem Leid anderer. <<

Bestimmt gibt es einige, die "über Leichen gehen", um reich zu werden.
Es gibt auch Länder, die mit Waffenexporte "ihren Wohlstand" sichern.
Das hat seit Jahrzehnten nicht sonderlich interessiert.

>>Und da sind die, die von betuchten Herrschern und Warlords in Kämpfe gejagt werden noch gar nicht dabei.<<

Betuchte Herrscher ist u.a. auch die Bundesregierung, die Soldaten in Kämpfe schicken...., nein, es heißt Friedensstifungsmaßnahmen, die demokratisch beschlossen werden.

PS. Dass es Fahrer gibt, die gar nicht wissen, welche Fracht sie transportieren, kann ich mir auch gut vorstellen...

15:47 von frosthorn

werter Forist frosthorn,
dies ist jetzt der dritte Versuch, mich bei Ihnen für den Beitrag zu bedanken. Ich versuche es mal jetzt mit der (hoffentlich) Netiquettenkonformen Formulierung:

Danke für diesen Beitrag. Ich kann das nur nicht in so schöne Worte kleiden.

@Sparer, 15:35

"... jeden
Container/LKW-Anhänger zu öffnen und zu überprüfen, ob die Ladung der jeweiligen Deklaration entspricht. " -
Wie stellen sie sich das vor? Alleine in Rotterdam kommen pro Tag rund 41.200 Container an. Pro Tag, nur ankommend, nur Rotterdam, nur Container, ohne Auflieger/Trailer! Wie sollen die alle, ohne Ausnahme, kontrolliert werden?

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