Ihre Meinung zu: UN: Elf Millionen Menschen in Nordkorea unterernährt

23. Oktober 2019 - 9:50 Uhr

In Nordkorea leiden elf Millionen Menschen an Unterernährung. Der UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in Nordkorea, Quintana warnte: Viele Kinder hätten nicht genug zu essen.

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Kommentare

Nordkorea

Wenn der Häuptling dort Waffen als wichtiger erkennt , gehört er abgesetzt ! Das wäre für das Land und die Welt gut ! Aber es würden mir noch einge einfallen als nur Kim.

@Peter Kock, 10:02

Wenn der Häuptling dort Waffen als wichtiger erkennt , gehört er abgesetzt !

Super Idee. Und wie stellen Sie sich das vor? Wollen Sie den Koreanern vorschlagen, ihn nicht mehr zu wählen?

Sanktionen

Wie wäre es denn dann mit der teilweisen Aufhebung von Sanktionen. Man könnte ja bestimmte Warengruppen (Grundnahrungsmittel) von den Sanktionen ausnehmen. Da man weiß, dass Kim sich nicht vom Befinden seines Volkes beeinflussen läßt, laufen die Sanktionen eh ins Leere! Und Kim wird trotz Sanktionen immer genug zu essen haben; treffen tut man also nur den normalen Einwohner Nordkoreas. Die Schuld für die Ernährungskrise liegt als nicht nur bei Kim, sondern auch bei der UNO als Sanktionierungsbehörde!

Die Elite...

Die Elite, einschließlich dem gelobten Führer, sieht nicht gerade unterernährt aus. Das Volk muss hungern aus Großmannssucht nach Macht und Waffen.

Dauerzustand...

Unterernährung
Weiter Teile der NK Bevölkerung ist Standard dort.

Das Problem ist schon lange dermassen ausgeprägt, das NK - Bürger deutlich kleiner als jener in SK sind und die Volksarmee die Rekrutierungskriterien deutlich aufweichen musste.

Leider kann man wenig dagegen tuen.

Was die UN sagt, interessiert die Führung kaum.

Und Sanktionen werden zu guter letzt immer die kleinen Leute treffen.

Eine Befreiung durch Krieg ?

Hätte vermutlich bittere Folgen für die Nachbarländer.

Kaum Ungerechtigkeit in Nordkorea

Aber, zur Freude der linken Freunde hier im Forum, sollte man anmerken, dass sowohl das Einkommen, als auch das Vermögen in Nordkorea sehr gleich verteilt ist.
Also quasi sozialistische Verhältnisse.

Elf Millionen Menschen in Nordkorea unterernährt

Da setzt sich doch lieber der wohlgenährte "oberste Führer" auf ein weißes Pferd und reitet den Problemen im eigenen Lande davon.
Die Menschen in Nordkorea können einem nur leidtun. Die Aussichten für sie - miserabel !

Gruß Hador

300 Gramm Kohlenhydrate tgl

Vielleicht sollte die Führung die Wirksamkeit dieser Portion im Eigenversuch testen.

Hoffentlich lässt Nordkorea zumindest Lebensmittelhilfe für das hungernde Volk zu.

Die ideologische Dickköpfigkeit der Politikelite in Nordkorea konzentriert sich auf Imponiergehabe mit Raketentests und nimmt das Elend des eigenen Volkes in Kauf.

Grausame Diktatur

Na und.

Hauptsache Kim "steht gut im Futter" und für das Volk soll die UN sorgen.

Sind denn Lebensmittel auch sanktioniert?

Das wäre mir vollkommen neu.
Das Prob ist wohl eher dass Kim diese nicht bezahlen kann weil die Rüstung so teuer ist...

@ 10:38 von Projekt Gold

Nahrungsmittel sind nicht von Sanktionen betroffen. Die Sanktionen richten sich gegen militärisch nutzbare Güter.
Wenn nun aber lieber Panzer und Kanonen gebaut und betrieben werden, als Traktoren und lieber Sprengstoff hergestellt wird, statt Dünger, leidet natürlich die Ernährung der Bevölkerung.

Fehlanalyse

"komme ihrer Pflicht wegen einer fehlerhaften Agrar- und Wirtschaftspolitik aber nicht nach"

Die bebauen dort jeden Quadratzentimeter Ackerland grösstenteils ohne Landmaschinen wegen Sanktionen/Ölmangel. Wenn die Ernte schlecht ausfällt reicht es halt nicht. Die Lösung wäre teuer Lebensmittel zu importieren aber das bisschen an Devisen wird natürlich lieber in die Rüstung gesteckt. Ich frage mich warum man die Sanktionen nicht zumindest dahingehend lockert, dass gute chemische Düngemittel importiert werden können um die Erträge zu erhöhen.

Zynischerweise sind hungernde Nordkoreaner aber auch wieder gute PR gegen das unmenschliche Regime. Hungernde Menschen in afrikanischen Ländern sind keinen Artikel wert, dort hat mein ja keinen geopolitischen Brennpunkt.

Leider hat Trump den " Outlaw

Leider hat Trump den " Outlaw " Kim und seine Claqueure ja wieder hoffähig gemacht. Nordkorea ist völlig von der Unterstützung Chinas abhängig. Es sollte Druck auf China ausgeübt werden, diese Unterstützung einzustellen, um einen regime change in Nordkorea herbeizuführen.

Sanktionen

Die Tagesschau führt gar nicht an, dass Nordkorea mit massivsten Sanktionen (insb. Finanzsanktionen) belegt ist. Diese führen dazu, dass Nordkorea überhaupt kein Geld erwirtschaften kann, um sich Nahrungsmittel zu kaufen.

@von zöpfchen

"Aber, zur Freude der linken Freunde hier im Forum, sollte man anmerken, dass sowohl das Einkommen, als auch das Vermögen in Nordkorea sehr gleich verteilt ist.
Also quasi sozialistische Verhältnisse."

Wenn Sie schon Spass am Sozialismus-Bashing haben, dann doch bitte ein wenig gescheiter. NK boomt auch mit Kims neuen kapitalistischen Ansätzen nicht weil es bei dieser Volkswirtschaft halt viel mehr um Sanktionen geht. Die können dort noch nichtmal Sprit/Öl für die paar Fahrzeuge und Industrierelikte importieren.
Das einzige Land auf der Welt, welches ressourcenmässig und technologiermässig isolationitisch überleben kann sind die USA.

Bei uns wäre auch Totalausfall wenn allein Microsoft, IBM und Apple nix mehr liefern würden... back to Steinzeit.

um 10:42 von zöpfchen - falsch

"Aber, zur Freude der linken Freunde hier im Forum, sollte man anmerken, dass sowohl das Einkommen, als auch das Vermögen in Nordkorea sehr gleich verteilt ist.
Also quasi sozialistische Verhältnisse."

Bei uns besitzen die reichsten 10% etwa 56% des gesamten Vermögens und die ärmere Hälfte weniger als 1,5%.

In Nordkorea dürfte das ungefähr so aussehen: die reichsten 0,01% besitzen 99,99% des Vermögens. Solche Verhältnisse schafft kein Kapitalismus der Welt.

@10:41 von Autochon

"Eine Befreiung durch Krieg ?

Hätte vermutlich bittere Folgen für die Nachbarländer."

Zudem hat Nordkorea die Bombe. Damit haben sie militärisch eher wenig zu befürchten. Zudem hält China seine schützende Hand über Pjöngjang

Erstmal...

Nordkorea war noch nie fruchtbar. Das Ackerland was vorhanden ist, ist karg. Ohne Industrielle Landwirtschaft wächst dort nicht viel. Ohne Öl kein Diesel für die Trecker und kein Dünger für die Felder.
Exkremente zum Düngen und Ochsengespanne fur den Pflug reichen eben nicht.

Natürlich haben die Sanktionen ihre Gründe, treffen aber wie immer die falschen.

- fehlerhafte Agrar- und

- fehlerhafte Agrar- und Wirtschaftspolitik
-Klimaverhältnisse,
-unfruchtbares Land,
-Naturkatastrophen
- negativen Auswirkungen der internationalen Sanktionen gegen Nordkorea

Ursachen werden doch genannt.

Auch ein Herr Kim ist in Nordkorea nicht so mächtig,dass der unfruchtbares Land ( 80 % Nordkoreas besteht aus Bergen und Hügeln) umwandeln,Klimaverhältnisse ändern & Naturkatastrophen beenden kann.

Man kann in NK einfach nicht genügend Lebensmittel erzeugen.
Und Sanktionen sind da einfach nicht hilfreich - ob die nun direkt gegen Lebensmittel gerichtet sind oder auf Güter,mit denen man in NK zwar mehr aber immer noch nicht genügend produzieren könnte,oder auf Devisen,womit NK Lebensmittel bezahlen muss.

Wofür Herr Kim definitiv was kann,ist die fehlerhafte Agrar- und Wirtschaftspolitik.
An der wurde aber schon in den letzten Jahren ein wenig dran "rumgeschraubt"

Rueckfrage: welche Fehler werden gemacht??

Rueckfrage: warum ist das Land dort unfruchtbar?? Und welche Fehler werden in der Agrar- und Wirtschaftspolitik gemacht??

https://www.tagesschau.de/ausland/unterernaehrung-nordkorea-101.html

Eigentlich müsste sie das Recht auf Nahrung gewährleisten, komme ihrer Pflicht wegen einer fehlerhaften Agrar- und Wirtschaftspolitik aber nicht nach. Verschärft werde der Lebensmittelmangel durch "Klimaverhältnisse, unfruchtbares Land, Naturkatastrophen und die negativen Auswirkungen der internationalen Sanktionen gegen Nordkorea."

Denn die Sanktionen wegen verbotener Waffentests muessen aufrecht und in Vollzu bleiben, gar keine Frage. Aber die Fehler in der Agrar- und Wirtschaftspolitik muessen abgestellt werden, fuer ausreichende Ernährung der Bevölkerun gesorgt werden. Dann wäre die Frage: wie kann man das Land dort fruchtbarer machen ohne Einsatz von Ackergiften (Glyphosat und sowas)??

@von Werner40

"Es sollte Druck auf China ausgeübt werden, diese Unterstützung einzustellen, um einen regime change in Nordkorea herbeizuführen."

Ihnen hungern dort noch nicht genug Menschen? Es sollen noch mehr Nordkoreaner hungern und sterben damit sie endlich Kim stürzen?
Ich frage mich echt ob das Kim Regime am Ende nicht humaner ist als diese imperialistische Haltung die ruhig auch mal Menschenopfer in Kauf nimmt damit es auf der Welt überall so zugeht wie wir das gerne hätten.

@ Axtos, um 11:29

...und mit Exkrementen zum Düngen wird es bei der Unterernährung auch nicht weit her sein...

11:02 von Olivia59

Ich frage mich
.
warum
damit die wirtschaftlich stark werden und noch mehr Panzer bauen können ?
liefern sie Flugzeuge und Hightech Waffen in ein Land dass sie aktuell nur mit Messern bedroht

@ Axtos (11:29): Warum unbedingt Diesel-Trecker??

hi Axtos

Ohne Öl kein Diesel für die Trecker und kein Dünger für die Felder.

Fuer Trecker braucht man nicht unbedingt Diesel. Das geht anders. Und durch regelmäßigen Fruchtwechsel braucht man auch nicht so viel Duenger.

Dann wäre die Frage, wie man dieses karge Ackerland fruchtbarer kriegt:

Nordkorea war noch nie fruchtbar. Das Ackerland was vorhanden ist, ist karg.

Wie schaut es mit Bewässerung aus?? Wie schaut es mit zu viel Monokultur aus??

Und dass hier:

Exkremente zum Düngen und Ochsengespanne fur den Pflug reichen eben nicht.

Egge, Sense und sowas sollten auf jeden Fall vorhanden sein. Außerdem könnte auch Baumwolle und sowas angebaut werden. Damit könnte Kim mehr Geld verdienen und damit könnte er die Landwirtschaft verbessern.

Aber in Sachen industrielle Landwirtschaft:
wir lernen doch bei uns, dass industrielle Landwirtschaft der falsche Weg ist sondern ökologische Landwirtschaft besser ist.

@von Carlos12

"Wenn nun aber lieber Panzer und Kanonen gebaut und betrieben werden, als Traktoren und lieber Sprengstoff hergestellt wird, statt Dünger, leidet natürlich die Ernährung der Bevölkerung."

Dünger, Traktoren und Öl für Sprit sind sanktioniert.

soll der kim was von

seinen vorräten abgeben, oder von seinen konten was abheben und reis kaufen. wo ist das problem liebe ts

@Axtos, @Olivia59

"Ohne Öl kein Diesel für die Trecker und kein Dünger für die Felder."

"Die können dort noch nichtmal Sprit/Öl für die paar Fahrzeuge und Industrierelikte importieren."

Für Benzin und Diesel braucht man kein Import-Erdöl, sondern kann entweder sein eigenes benutzen (Nordkorea hat welches) oder aus Kohle Treibstoffe herstellen, wie es bspw. in der DDR üblich war.

Nordkorea besitzt sowohl Kohle als auch Erdöl. Warum dort ein so gravierender Treibstoffmangel herrscht, kann ich mir eigentlich nur durch die andere Prioritätensetzung (Atomwaffen statt Diesel) erklären.

11:39 von derkleineBürge

Ursachen werden doch genannt.
Man kann in NK einfach nicht genügend Lebensmittel erzeugen.
-
aber in einem Land mit 25 Mill Einwohnern kann man sich eine 1.3 Mill Armee halten
5 Mrd Rüstungsausgaben stemmen
so ist es eben
dann werden sie eben bei Krankenhäusern sparen müssen und beim Essen

@ derkleineBürger (11:39): ein bischen was kann Kim machen

hi derkleineBürger

Auch ein Herr Kim ist in Nordkorea nicht so mächtig,dass der unfruchtbares Land ( 80 % Nordkoreas besteht aus Bergen und Hügeln) umwandeln,Klimaverhältnisse ändern & Naturkatastrophen beenden kann.

richtig ist, dass Kim Naturkatastrophen nicht ändern kann. Das ist wahr. Damit muss man leben.

Aber: das Ackerland kann schon fruchtbarer gemacht werden. Zum Beispiel regelmäßiger Fruchtwechsel. Das denke ich schon. Denn an Berghängen kann man zum Beispiel Weinbau (Winzer) betreiben, Sennhuetten zur Käseherstellung. Dazu werden zusätzlich Molkereien gebraucht und Tourismus mit Skifahren und sowas.

Aber die Klimaverhältnisse kann man schon beeinflussen indem man keine fossilen Brennstoffe verwendet (Erdöl, Erdgas, Steinkohle, Braunkohle, usw.). Und wenn es eines Tages mal Autos in Nordkorea geben wird, dann Elektroautos und Wasserstoff-Autos

@derkleineBürger

"Auch ein Herr Kim ist in Nordkorea nicht so mächtig,dass der unfruchtbares Land ( 80 % Nordkoreas besteht aus Bergen und Hügeln) umwandeln,Klimaverhältnisse ändern & Naturkatastrophen beenden kann.

Man kann in NK einfach nicht genügend Lebensmittel erzeugen."

Ist das wirklich so?
In der Geschichte der Menschheit haben sich die Menschen eigentlich nur dort niedergelassen, wo sie auch überleben konnten. Und wenn dort 24 Mio. Menschen leben, liegt der Verdacht erst einmal nahe, dass sie dort eigentlich auch überleben können müssten.
Oder hat der Klimawandel dort schon so stark zugeschlagen, dass sich die Menschen deshalb nicht mehr ernähren können?
Haben die Naturkatastrophen wirklich so stark zugenommen?
Oder ist die Medizin so viel besser geworden als die Landwirtschaft, dass es jetzt so viel mehr Menschen sind, die das Land nicht mehr ernähren kann?

Wozu müssen Sanktionen wegen

Wozu müssen Sanktionen wegen Waffentests in Vollzug bleiben? Will man die Bevölkerung quälen?
Wenn das nicht gewollt ist müssen diese Sanktionen sofort aufgegeben werden.
Das Volk kann nichts dafür und ein skrupelloser Diktator wird sich nicht um Sanktionen kümmern.

@ von Olivia59 um 11:13

Es ist typisch für sozialistische Länder, dass sie Probleme mit der Versorgung des Volkes haben. Die Ursache dafür liegt in der die Kollektivierung der Landwirtschaft, wodurch die Leistungsanreize für den einzelnen Bauern verloren gehen. Dies war in der Vergangenheit so (ich errinnere nur an den Holodomor 1932/1933 vorwiegend in der Ukraine und an die schlechte Versorgunglage in den Ostblockstaaten, eingeschlossen der UdSSR, die ich selbst miterlebt habe) und ist jetzt auch in Nordkorea so. Hinzu kommt, dass für die Kommunisten ein Menschenleben nur etwas Wert ist, wenn es der großen Sache und dem Wohlbefinden der Parteikader nützt. Dass Millionen Menschen hungern oder vielleicht verhungern, interessiert die Kommunisten dabei nicht.

um 10:38 von Projekt Gold

Man könnte ja bestimmte Warengruppen (Grundnahrungsmittel) von den Sanktionen ausnehmen.

Grundnahrungsmittel sind nicht von den Sanktionen betroffen (zumindest, solange man teuren schottischen Whiskey, den der "geliebte Führer" gerne trinkt und ähnliches nicht als solches sieht).

Für Sanktionen...leider

Die Geschichte sollte uns nun wirklich mehr als einmal gelehrt haben das Nordkorea eine auch nur geringe Lockerung von Sanktionen nutzt um das eigene Atomprogramm zu fördern. Auch Nahrungsmittelliferungen wurden als "Entschädigung" dargestellt, und das Atomprogramm daraufhin sogar ausgebaut. Nordkorea wird jeden Cent den es spart in ein mehr an Atomwaffen aufwenden, wer etwas anderes glaubt ist in meinen Augen naiv. Ja, die Bevölkerung tut mir leid, aber daran schuld sind nicht Internationale Sanktionen sondern einzig und alleine die Nordkoreanische Führung mit der nun einmal nicht zu verhandeln ist.

Oh, und das sage ich als Linker. Wer glaubt das viele Sozialisten Nordkorea toll finden muss sich schon sehr stark seine eigene Fantasiewelt zusammenbauen.

Olivia59

Alles was zum Raketen und A-Bomben bauen benötigt wird,ist auch sanktioniert. Trotzdem hat man das Geld und den Willen dieses zu besorgen. Müsste doch bei Lebensmittel noch viel einfacher sein.Man will bloß einfach nicht!

Für diese Misere gibt es auch andere, sehr...

...wesentliche Ursachen!!
So führen die USA gezielt ihre
Manöver vor der Küste Nordkoreas
zu dem Zeitpunkt im Frühjahr durch,
in dem eigentlich die Weizen-Saat
ausgebracht werden muß! Durch
die alljährliche Mobilisierung der
Soldaten, fehlen diese Männer
dann regelmäßig ganz erheblich
mit fatalen Folgen in der
Landwirtschaft!
Die nächsten Manöver der USA
finden dann alljährlich statt, wenn
die Ernte eingebracht werden muß,
so dass dann schon wieder tausende
Erntehelfer fehlen!! Durch diese
perfide Methode wurde über
Jahrzehnte die ohnehin schwierige
Situation für die BEVÖLKERUNG
(nicht für Kim & Co.) drastisch
verschärft und verschlimmert!
Gebracht hat diese elende Methode
NICHTS, außer eben Elend und
Hungersnöte, die die Bevölkerung
erst recht hinter Kim & Co. gebracht haben!
Ich empfehle hier nochmals das
seinerzeitige Interview mit
Wolfgang Novak im ZDF, aus dem
September 2017:
https://www.zdf.de/nachrichten/
heute-journal/die-fuehrung-handelt-
sehr-rational-100.html

Vorwürfe helfen der notleidenden Bevölkerung Nordkoreas nicht

"Kritiker werfen der Führung in Pjöngjang vor, sie habe jahrzehntelang auf Kosten der Bevölkerung die Armee ausgebaut und das Atomwaffenprogramm vorangetrieben"

Das ist kein "Vorwurf" mehr, sondern längst Allgemeinwissen.

"Verschärft werde der Lebensmittelmangel durch "Klimaverhältnisse, unfruchtbares Land, Naturkatastrophen und die negativen Auswirkungen der internationalen Sanktionen gegen Nordkorea"

Da der einzige "Erfolg" der internationalen Sanktion ganz offensichtlich nur in der weiteren Verschärfung der Ursachen o.g. Umweltbedingungen, insbesondere aber die zusätzliche Verschlimmerung der Lebensbedingungen der hungernden Bevölkerung liegt (während sie Kim offensichtlich absolut nichts anhaben können) wäre es an der Zeit für die "internationale Politik", sie aufzuheben.
Und sich statt mit Kim endlich mit der Situation der von ihm unterdrückten Bevölkerung zu befassen. Und - dies gilt für alle freien Bürger - nach geeigneten Mitteln zu suchen, um endlich etwas daran zu ändern.

Merkwürdig ist doch, dass der

Merkwürdig ist doch, dass der geschmähte Kapitalismus vielfach Agrarüberschüsse produziert hat, der reale Sozialismus dagegen eher einen Mangel an ganz normalen Grundnahrungsmitteln. Könnte das an dem Wirtschaftssystem liegen?

Sinnvoll

wäre es vielleicht eher dort massiv zu intervenieren, statt mal wieder alle Aufmerksamkeit dem Thema Syrien zu widmen.
Seit Jahrzehnten lässt sich die UNO wie ein Ochse am Nasenring von Nordkorea vorführen und schaut tatenlos zu, wie die Menschen dort elendig vor die Hunde gehen.

@von Sisyphos3

"damit die wirtschaftlich stark werden und noch mehr Panzer bauen können ?
liefern sie Flugzeuge und Hightech Waffen in ein Land dass sie aktuell nur mit Messern bedroht"

Ich habe mich lediglich auf Dünger für Landwirtschaft bezogen und nicht auf "Flugzeuge und Hightech Waffen".
Aber klar, diese Ihre Meinung kann man ja haben: Nichtmal Dünger zulassen, die sollen ruhig hungern damit sie sich um dieses Problem kümmern statt noch mehr Geld für Militär auszugeben. Dann sollte man aber auch konsequent sein und Lebensmittelhilfen unterbinden.

Ich find's halt krass.

@Demokratieschue

""Aber die Klimaverhältnisse kann man schon beeinflussen indem man keine fossilen Brennstoffe verwendet ""
So ein Unsinn, NK hat ja nichteinmal das was es nicht verwenden soll.
Und Strom für EAutos hat es erstrecht nicht.
Was soll denn NK Ihrer Meinung nach als Ersatz verwenden?

um 12:00 von DrBeyer: " In

um 12:00 von DrBeyer:
"
In der Geschichte der Menschheit haben sich die Menschen eigentlich nur dort niedergelassen, wo sie auch überleben konnten. Und wenn dort 24 Mio. Menschen leben, liegt der Verdacht erst einmal nahe, dass sie dort eigentlich auch überleben können müssten.
"

Vor WK2:
Korea :
ein Land,dass überwiegend auf der Koreanischen Halbinsel lag.

Im Süden (heutiges Südkore):
stark von Landwirtschaft geprägt

Im Norden (heutiges Nordkorea):
stark industriell geprägt

Süden versorgte auch Norden mit Lebensmittel,darum konnten auch mehr Menschen im Norden leben,als die dortige Lage (nur ca.20% der Fläche landwirtschaftlich nutzbar) hergibt.

In der Geschichte sind auch Menschen umgezogen oder schlicht verhungert,wenn die Lage nicht mehr die Versorgung von allen dort lebenden Menschen hergibt.

Umzug ist nicht möglich.
Bleibt nur verhungern,wenn man nicht von außen hilft.

@12:00 von DrBeyer

"Man kann in NK einfach nicht genügend Lebensmittel erzeugen."

Ist das wirklich so?
In der Geschichte der Menschheit haben sich die Menschen eigentlich nur dort niedergelassen, wo sie auch überleben konnten."

Man hat sich in Korea "niedergelassen" bevor das Land zwischen dem unfruchtbaren Norden und dem vergleichsweise fruchtbareren, flacheren Süden geteilt worden ist. Hungersnöte durch schlechte Ernten gab es in der Geschichte trotzdem auch anderswo. Die meisten Länder sind heutzutage dagegen weniger anfällig, weil sie global handeln können und auch über genug Devisen verfügen, sonst wäre ja Deutschland nicht so ein grosser Nahrungsmittelexporteur. Führt wieder direkt zum Thema Sanktionen.

Sanktionen?

Sollte die Mangelernährung in Nordkorea wirklich auf Sanktionen zurückzuführen sein, warum springt dann nicht die Schutzmacht China ein?

Devisen

Nordkorea erwirtschaftet durchaus Devisen, nur wird das Geld jn die Rüstung gesteckt und nicht in die Lebensmittelerzeugung. In Nordkorea haben sie Erfahrung wie man trotz Sanktionen an Devisen und Güter kommt. Das kommt aber nur der korrupten Clique um Kim zugute. Das Volk kann hungern, soll sich doch die die Weltgemeinschaft darum kümmern.

@12:48 von Nettie

"Da der einzige "Erfolg" der internationalen Sanktion ganz offensichtlich nur in der weiteren Verschärfung der Ursachen o.g. Umweltbedingungen, insbesondere aber die zusätzliche Verschlimmerung der Lebensbedingungen der hungernden Bevölkerung liegt (...) wäre es an der Zeit für die "internationale Politik", sie aufzuheben."

Also Nordkorea ganz normal behandeln als wäre nichts? Massivste Menschenrechtsverstöße einfach ignorieren?

"Und sich statt mit Kim endlich mit der Situation der von ihm unterdrückten Bevölkerung zu befassen. Und - dies gilt für alle freien Bürger - nach geeigneten Mitteln zu suchen, um endlich etwas daran zu ändern."

Der einzige freie Bürger Nordkoreas ist wohl Kim selbst. Wie wollen Sie denn etwas in Nordkorea ändern? Mit Kim an der Macht ist das sicherlich unmöglich. Wenn Sie die Situation der Bevölkerung verbessern zementieren Sie allerdings seine Macht. Das ist der Zielkonflikt der bisher nicht gelöst werden konnte.

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