Kommentare

Grüne Welle?

Es geht hier um Verschiebungen von 3 bis 5 Prozent. Ich kann da weder eine Welle noch einen Rutsch ausmachen. Mit der SVP ist immer noch eine rechtspopulistische Partei als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen. Und die Regierungsbildung wird nicht schwierig werden, weil gar keine Regierungsbildung ansteht. Da wird vorerst kein Bundesrat neu gewählt und die Zauberformel wird noch lange nicht wegen einer einzigen Wahl geändert.

Gratulation an die Schweizer

Gratulation an die Schweizer Grünen: 13% - herzlichen Glückwunsch, ökologische Politik kommt also auch bei den Eidgenossen so langsam an. Und wenn man die knapp 8% für die Grünliberalen dazurechnet, hat jede*r Fünfte in der Schweiz grün gewählt. Wunderbar.

Typisches Schweizer Demokratie-Defizit

Wie üblich wird in der Schweiz das jeweilige Wahlergebnis bei der folgenden Regierungsaufstellung nicht beachtet - der Wählerwille ist dabei prinzipiell völlig unerheblich. Das liegt daran, dass die vier größten Parteien vor Jahrzehnten ein Machtkartell gebildet haben und die Ministerposten (Bundesräte) unter sich aufteilen - das Volk hat nichts zu melden. Die Grünen und Grünliberalen werden noch Jahrzehnte warten müssen, damit sie - vielleicht - einen Fuß in die Tür dieses mächtigen Clubs der „Bundesratsparteien“ bekommen können.

Gratulation

Gratulation an unseren schweizer Freunde. Die Rechten dominieren wieder und damit wie in Österreich und weiteren 20 EU-Mitgliedstaaten ein klares NEIN zur illegalen Massenmigration. Ich würde mich freuen wenn so langsam auch Deutschland zur Besinnung kommen würde?

@um 21:55 von andererseits

Gratulation an die Schweizer Grünen: 13% - herzlichen Glückwunsch, ökologische Politik kommt also auch bei den Eidgenossen so langsam an. Und wenn man die knapp 8% für die Grünliberalen dazurechnet, hat jede*r Fünfte in der Schweiz grün gewählt. Wunderbar.

So langsam? Wir machen schon lange mehr ökologische Politik - dafür brauchts die Grünen nicht. Der Atomausstieg wurde vom Volk abgesegnet, die Alpeninitiative schon vor 25 Jahren angenommen. Kohlekraftwerke haben wir nicht, die NEAT mit dem Ausbau der Schiene (u.a. Gotthard-Basistunnel) ist weitgehend gebaut. Da hapert es vielmehr an den Zubringerstrecken in Deutschland und Italien. Eine CO2-Lenkungsabgabe gibt es hier auch schon.

Können Sie konkret sagen was denn jetzt noch kommen soll? Das können die Grünen übrigens nicht. Was von dort kommt ist sehr diffus, wenig konkret.

Übrigens: Grüne und Grünliberale unterscheiden sich massiv: Erstere sind für staatl. Interventionen, Zweitere für marktwirtschaftliche Regelungen

@um 21:50 von Maeki

Und die Regierungsbildung wird nicht schwierig werden, weil gar keine Regierungsbildung ansteht.

Naja, es gibt ja schon die Gesamterneuerungswahlen des Bundesrates am 11. Dezember.

Ich stimme aber zu, die Regierungsbildung wird nicht schwierig. Deshalb weil es das System nicht schwierig macht: Der 7-köpfige Bundesrat wird genau an diesem 11. Dezember gewählt. Nicht früher und nicht später.

21:50 von Maeki

zur Erinnerung
SPD und CDU/CSU verloren bei der letzten Bundestagswahl 14 %
gab es da Konsequenzen ?
zumal - sie schrieben es ja - keine Regierungsbildung ansteht

um 21:50 von Maeki

"" Und die Regierungsbildung wird nicht schwierig werden, weil gar keine Regierungsbildung ansteht. Da wird vorerst kein Bundesrat neu gewählt und die Zauberformel wird noch lange nicht wegen einer einzigen Wahl geändert.""
#
Aber der Wahlerfolg der Beiden Grünen ist doch sehr beachtlich.Auch wenn sich zur Zeit nichts an der Regierung Zusammensetzung ändert so ist doch ein neues Gefühl durch die Grünen in der Zusammenarbeit in den Kantonen entstanden.

Auf die Schweiz bezogen von

Auf die Schweiz bezogen von 'Regierungsbildung' zu sprechen, ist völlig verfehlt. Bundesräte, also Minister, werden einzeln von der Bundesversammlung, den beiden Parlamentskammern, gewählt. Die sieben Gewählten müssen sich dann zusammenraufen.

Es kann sein, dass bei den nächsten Bundesratswahlen - finden jährlich statt, fast immer ein Bestätigungs'fest' - ein Grüner es mit einer Kampfkanditatur versucht, vermutlich dann, wenn es um die Bestätigung eines FDP-Bundesrates geht. Es kann aber auch sein, dass das auf die nächste Vakanz, also einen Bundesratsrücktritt, verschoben wird. Abwahlen von Bundesräten sind extrem selten, normalerweise setzt ein Bundesrat selber fest, wann genug ist.

Grüne Welle?

13 % sind also eine Grüne Welle?
Haben wir in Deutschland dann eine rechtspopulistische Welle?
Die grün-liberalen kann man nach unseren Maßstäben ja nun wirklich nicht als "grün" bezeichnen.

RE: Maeki um 21:50

***Es geht hier um Verschiebungen von 3 bis 5 Prozent. ***

Fakes von Ihnen !

Allein die Grünen haben ihren Anteil der Bundeshausmandate von 5,5 % auf 14 % gesteigert, und die GLP von 3,5 % auf 8 %.
Macht also zusammen eine Steigerung von 13 % für die "grüne Sache".

Ich freue mich für meine schweizer Freunde.

Gruß Hador

Starke Grüne

Dass die Grünen in ganz Westeuropa stärker werden, ist denke ich einfach eine naheliegende Entwicklung. Umweltthemen und vor allem Klimaschutz sind die wichtigsten Themen der Zukunft überhaupt. Ohne das kann man alles andere so ziemlich vergessen.

RE: andererseits um 21:55

Stimmt schon, nur sind leider wieder die rechten Populisten von der SVP die stärkste Kraft imLand.

Beste Grüße Hador

um 21:55 von andererseits

>>"Gratulation an die Schweizer Grünen: 13% - herzlichen Glückwunsch, ökologische Politik kommt also auch bei den Eidgenossen so langsam an. Und wenn man die knapp 8% für die Grünliberalen dazurechnet, hat jede*r Fünfte in der Schweiz grün gewählt. Wunderbar."<<

Ich denke wichtiger und erfreulicher ist das die Rechten als stärkste Partei bestätigt wurden?

Am 20. Oktober 2019 um 17:13 von Biocreature

"Und nun 81 Jahre später wiederholt sich Geschichte.
Ein Land, die Türkei, fängt einen Krieg gegen ein anderen souveränen Staat (Syrien) an
und besetzt einen ganzen Landstrich mit einer Armee.
Und alle Länder, die dieses Verhalten hätten verhindern können schweigen dazu
und bewilligen quasi nichtstuend diesen Akt der Baberei.
Wo soll das alles noch hinführen?
Was tut die UN?
Was tun die Wirtschaftspartnerländer dagegen?
Sie tun nichts!"

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So ist eben der "Werte" Westen. Gesetze und das Völkerrecht sind ihm mehr als nur "schnuppe".

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