Ihre Meinung zu: 3D-Drucker: Muss das Waffenrecht geändert werden?

17. Oktober 2019 - 10:48 Uhr

Der Anschlag in Halle zeigt: Mit Hilfe eines 3D-Druckers können Waffen hergestellt werden. Muss deshalb das Waffenrecht geändert werden? Nahezu alle Parteien geben auf diese Frage die gleiche Antwort. Von Janina Lückoff.

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Kommentare

Jede Herstellung und jeder

Jede Herstellung und jeder Besitz solcher Waffen sollte grundsätzlich verboten werden. Die "offizielle " Rüstungsindustrie bekommt dann eine Ausnahmegenehmigung, und Polizei und Militär natürlich auch, Berufs-Jäger ebenfalls. Ansonsten sollte man sehr restriktiv bei der Genehmigung sein. Die Sportschützen könnten sich auch mit kleineren Schießeisen zufrieden geben, vielleicht sogar nur mit Gummigeschossen. Es ist grotesk, dass wir in Deutschland 30 Millionen legale Waffen in Sportschützenvereinen haben, mit denen man jemanden umbringen kann.

Was soll das rumdoktern an

Was soll das rumdoktern an symptomen? Auch mit legalen waffen darf man niemandem umbringen.
Wer also wirklich mordgedanken hat, wird sich nicht vom Waffenrecht abhalten lassen. Da wird nur mal wieder mit den armen gerudert, um aktion vorzutäuschen.
Zur not reicht für mord die blose hand. Und dann?

Wer hat Schuld?

Trägt jetzt hier die AfD, siehe ARD - Bericht über Olaf Scholz gestern, auch mit die Verantwortung dafür?

Hochladen legitim?

""Die FDP sieht auch Maßnahmen gegen das Hoch- oder Herunterladen von Bauplänen für 3D-Waffen skeptisch: "Das Hochladen von Bauplänen für Waffen unter Strafe zu stellen, ist nicht der richtige Weg", sagt der innenpolitische Sprecher der FDP, Konstantin Kuhle.""
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Keine Strafverfolgung für das Hochladen von Waffenplänen!
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Weil die politische Richtung dieser bisherigen Berater feststeht?

Typisch Grüne

>>"Das Selbstbasteln der Waffen sei für den Täter, der kein Geld gehabt habe, einfach die kostengünstigste Lösung gewesen, sagt der Grünen-Innenpolitiker Konstantin von Notz.."<<

Das stimmt so nicht denn die Technologie (3-D Drucker) kostet immens und übersteigt den Kaufpreis einer "echten" Waffe auf dem Schwarzmarkt bei weitem. Oder ein potentieller "Bastler" muss Zugang zu einer solchen Technologie haben? Des weiteren sind Lauf mit Patronenlager das wichtigste Bauteil welches immer aus gehärtetem Metall bestehen muss. Ich weiss nicht ob sich dieses Bauteil (ein Lauf hat innen Züge und Felder) so einfach mit einem 3 D-Drucker fertigen lassen? Jedenfalls ist die Aussage von Herrn Notz nicht sonderlich kompetent, typisch Grüne halt.

@Zyklop

Auch das Herstellen und der Besitz einer Waffe im Eigenbau aus dem 3D-Drucker ist jetzt schon verboten, illegal und unter Strafe gestellt. Da muss nichts verboten werden, was schon längstens verboten ist.

@zyklop 12:04

Ohne die Gesetzgebung D detailiert zu kennen gehe ich davon aus dass die Herstellung und der Besitz von "solchen" Waffen bereits verboten ist. Und das schon sehr lange.

So mancher Tötungsdelikt wird jedoch mit Waffen durchgeführt die eigentlich keine sind. Ein Stahlrohr, ein Küchenmesser, Auto oder gar LKW, ein Teppichmesser aus dem Baumarkt... alles schon passiert.

anderen Ansatz finden

Ich weiss nicht ob es sein muss, das man Anleitungen zum Bomben basteln, Waffen bauen oder Sprengstoff zusammenrühren wirklich im Netz nachlesen kann.

Mit Hilfe eines scharfen Küchenmessers kann ich auch jemanden töten, verbieten wir die jetzt auch ?

Falscher Aktionismus wie so oft in letzter Zeit.

um 12:16 von Graf von Henneberg

>>"Trägt jetzt hier die AfD, siehe ARD - Bericht über Olaf Scholz gestern, auch mit die Verantwortung dafür?"<<

Die AfD trägt weder Schuld an diesen Bastlerwaffen, noch an dem schrecklichen Anschlag in Halle. Sonst müsste im gleichen Atemzug Herrn Scholz eine Mitschuld an dem Breitscheidplatzattentat gegeben werden weil "seine" Partei die durchzuführende Abschiebung des Täters vor dessen Anschlag nicht umgesetzt hatte. Ich denke aber solche Instrumentalisierungen helfen uns nicht weiter und werden nur von recht einfach strukturierten Politikern als Todschlagargument missbraucht?

Weshalb verschärfen?

Das aktuelle Waffengesetz ist absolut ausreichend, da die Herstellung von Schußwaffen durch nicht berechtigte Personen ja bereits verboten ist.

Der Täter von Halle nutzte bei seiner Tat selbsthergestellte, illegale Waffen. Diese unterliegen ja gar nicht dem Wafffengesetz, da dieses Gesetz den Umgang (Besitz, Erwerb usw.) mit LEGALEN Waffen regelt.

Ich seh das so wie ein Messertrageverbot. Es ist ja schon verboten einen Menschen mit einem Messer zu verletzten oder zu töten. Wer es trotzdem macht verstößt ja schon gegen eine Rechtsnorm. Und wer jetzt glaubt, jemand der vorhat eine andere Person zu töten oder zu verletzen, wird sich nicht von einem Messertrageverbot davon abhalten lassen.

Der Täter von Halle hat sich exakt so verhalten. Er hat verbotswidrig selbst Schußwaffen hergestellt und damit getötet. Beides ist gesetzlich verboten. Von daher bedarf es keiner Verschärfung das Waffengesetzes.

Legale Sportwaffen sind nicht das Problem

Legale Sportwaffen waren und sind noch nie ein Problem gewesen, das waren schon immer die illegalen Waffen, die entweder aus dem Ausland kamen (und auch immer noch kommen) und eben solche "selbstgebauten" Waffen.

Die Straftaten mit legal besessenen Waffen bewegen sich im Promillebereich, so dass hier eine weitere Verschärfung kontraproduktiv ist.

"Schießen mit Gummigeschossen" ist reel gesehen Blödsinn, da solche Geschosse nie die Präzision haben werden wie Geschosse aus Metall. Und wenn ich Long-Range schieße, dann geht das mit Gummigeschossen schon mal überhaupt nicht.

Und nicht zuletzt verwehre ich mich ganz entschieden gegen die Unterstellung, dass Sportschützen und Jäger potentielle "Mörder" sind, die jederzeit mit ihren Waffen "Amok laufen würden". So einen Unfug müssen wir uns ständig anhören, vor allem, weil es jeglicher Grundlage entbehrt.

Sie sollten sich lieber einmal schlau machen (BKA-Statistiken), bevor Sie hier so einen Unsinn posten!

um 12:04 von zyklop

>>"Es ist grotesk, dass wir in Deutschland 30 Millionen legale Waffen in Sportschützenvereinen haben, mit denen man jemanden umbringen kann."<<

Was ist daran grotesk? Sie können einen Menschen auch mit Gegenständen wie zum Beispiel ein Messer umbringen und die Sportschützen müssen hohe Auflagen erfüllen um legal Waffen besitzen zu dürfen.

oh je

In jeder größeren Stadt mit einer Bibliothek dem nötigen Interesse & Sachverstand kann man Anleitungen für noch ganz andere Dinge finden.
Schusswaffen sind da eher ein kleines Übel.

Der übliche Reflex:

Wird eine Untat unter Zuhilfenahme von (Schuss)waffen verübt, muss mal wieder das Waffengesetz geändert werden. Nur blöd, dass mit legalen Waffen nur extrem selten Straftaten verübt werden und dass Straftätern, die sich - auf welche Weise auch immer - Waffen illegal beschaffen das Waffengesetz völlig egal ist.

Verbote über Verbote

Wir können nicht anders. Wir müssen alles verbieten oder unter Strafe stellen. Dabei trifft es alle, nur die nicht die gemeint sind. Eine Drohne im Garten, auf einer leeren Wiese, womöglich mit einem gewissen Gewicht? Ja nix ist: Da muss ein Drohnenführerschein her, das Ding graviert werden usw.. Das man das Ding nicht in unmittelbarer Nähe zum Flughafen betreibt ist eig. klar und wird denke ich beachtet. Nur: scheren sich ggf. Kriminelle darum? Wohl eher nicht. Die werden auch von einem Verbot von 3D- Druckern (oder bestimmter Software) fürchterlich beeindruckt sein.
Wir kriegen es ja nicht mal hin, einen Elektroroller gesetzeskonform zu benutzen, bekommen aber den Bauplan für allerlei Bomben frei im WWW; was für ein Witz. Gibt es noch einen Deutschen der alle Verbote und Einschränkungen kennt? Wie oft sind wir unwissentlich täglich mit einem Bein im Gefängnis oder durch horendes Bußgeld gefährdet?
Deutschland fehlt wie immer jedes Maß, jede Verhältnismäßigkeit.

Wer bomben bauen will, muss

Wer bomben bauen will, muss nur bis zur 10 klasse chemie am gymnasium besuchen.
Wird das nun auch verboten? Mathe und physik. Zum waffen basteln unabdingbar. Auch verboten?
Kampfpamphlete werden geschrieben. Grundschulstoff lesen und schreiben. Auch verboten.
Soll das so werden?

Schlosserei

Bevor es den 3D-Drucker gab wurden selbstgebaute Waffen mit Schlossereimitteln gebaut.
Soweit mir bekannt ist, sind selbstgebaute Schusswaffen illegal. Insofern gibt es nur Handlungsbedarf bei den Bauanleitungen in Internet. Das ist halt ein dickes Brett.

Interessanter ist hier, woher die Patronen kamen.

12:31 von my comment

"Mit Hilfe eines scharfen Küchenmessers kann ich auch jemanden töten, verbieten wir die jetzt auch ?"

Nein.

Und deswegen sollen Schusswaffen im privaten Besitz jedem erlaubt sein - oder wie ist Ihre Argumentationskette?

Verbot

Natürlich muss das Hochladen von Plänen, anhand derer dann anschließend Waffen gedruckt werden können, verboten werden. Ich kenne mich zwar nicht aus, gehe aber davon aus, dass ich auch keine Anleitung zum Bauen von Bomben verbreiten darf. Ob ein ausgesprochenes Verbot wirksam sein würde, wage ich wegen des Darknets allerdings zu bezweifeln. Es sich ganz einfach zu machen und deshalb auf ein Verbot zu verzichten, halte ich jedoch für falsch.

@ 12:04 von zyklop

Ich wusste nicht, wie man die Genehmigung bekommt einen 3D Drucker zu kaufen und die DXF Datei für die Knarre dann downloaden darf. Wow
Sag mal, leben Sie in Schlumpfhausen, Entenhausen??
DENKEN, was man angeblich denkt, deutscher.
...Merkel-Welt...

missverstanden

@ Sausevind

Meinen Sie wirklich es schert denjenigen welchen, wenn man es verbietet ?

Im Netz Hasstiraden, Bombenbastel-Anleitungen usw unkenntlich machen oder vielleicht sogar gar nicht erst freischalten, DASS wäre ein Ansatz.

Lesen Sie nochmal meinen Post, Sie haben mich missverstanden.

Im Übrigen bin ich gegen Privatbesitz von Schusswaffen. Wozu soll das gut sein ?

@ eine_anmerkung

€300,- und Du kannst Dutzende Drucken.
Wissen, DANN denken.

12:47 von Projekt Gold

"Ob ein ausgesprochenes Verbot wirksam sein würde, wage ich wegen des Darknets allerdings zu bezweifeln. Es sich ganz einfach zu machen und deshalb auf ein Verbot zu verzichten, halte ich jedoch für falsch."

Ich auch.

Verbote haben auch den Hauptsinn darin - habe ich mit der Zeit begriffen -, das Bewusstsein zu schärfen.
Gäbe es kein Verbot, bei Rot zu halten, würden alle darüberdonnern - der Mensch ist halt auf weiten Strecken nicht sonderlich moralisch.

Moral muss darum durch Verbote erzeugt werden.
Auch wenn einige noch immer über Rot brettern - die Mehrheit tut es nicht.

Darum ist die Dauerargumentation, man solle jede scharfe Waffe erlauben, weil man ja auch mit einem Brotmesser jemanden erledigen kann, in meinen Augen substanzlos.

Schusswaffen aus dem 3D drucker?

Bisher war es allerdings nicht möglich echte Schusswaffen mit patronen, nicht nur als spielzeug, sondern voll funkionsfähig aus einem Kunstoffdrucker herzustellen.
Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Kunstoffpistole gefahrenlos und präzise Stahlpatronen abfeuern kann. Wer kennt sich damit aus?

DE hat bereits das schärfste Waffenrecht auf dem Planeten

Bei uns darf man nicht mal ein größeres Küchenmesser oder einen Knüppel im Auto mitführen, solange kein "allgemein anerkannter Zweck" damit verbunden ist - und die Selbstverteidigung ist explizit kein solcher.

Insofern bin ich froh, dass die Politik bzgl. Waffenrecht diesmal offenbar vernünftig bleibt, nicht wie nach Winnenden, als aktionistisch pauschal alle Waffenbesitzer unter Verdacht gestellt worden sind (und bis heute hat sich daran nichts geändert).

Es geht doch.

Eine weitere Verschärfung des dt. Waffenrechts brauchen wird definitiv nicht. Alles was auch nur irgendwie gefährlich werden kann - sowohl Mittel als auch Tätigkeit -, ist darin schon erfasst.

@ Projekt Gold um 12:47

"Ich kenne mich zwar nicht aus, gehe aber davon aus, dass ich auch keine Anleitung zum Bauen von Bomben verbreiten darf."

Doch, das ist durch die Grundrechte gedeckt.
Und man muss dazu auch nicht zwangsweise ins Darknet.

Aber ich muss schon sagen: Wenn Sie sich nicht auskennen, weshalb reden Sie dann mit? Werfen Sie doch erstmal eine Suchmaschine an und recherchieren Sie zuallerst einmal. Da klärt sich dann evtl. schon manches auf, auch bzgl. unserer Grundrechte.

13:10 von Ultimo25

"Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Kunstoffpistole gefahrenlos und präzise Stahlpatronen abfeuern kann. Wer kennt sich damit aus?"

Wozu brauchen Sie diese Information?

Zitat von Sausevind, 13:06

"...Gäbe es kein Verbot, bei Rot zu halten, würden alle darüberdonnern..."

Nein, auch bei einem Verbot würde fast alle "darüberdonnern".

Sie tun es nur deshalb nicht, weil das "darüberdonnern" ( meistens ) KONSEQUENZEN => STRAFE nach sich zieht.

Aber leider scheint das Wort KONSEQUENZ so langsam aus unserem Wortschatz zu verschwinden.

"Früher" hieß es : "DAS darfst Du nicht. Und wenn Du es doch machst, DANN..."

Und genau dieses "DANN" trat dann auch ein !

Oft schmerzhat für denjenigen, egal ob körperlich, finanziell, im Sinne von Stubenarrest etc... Aber es hat meistens "geholfen" ;)

Wir verbieten was verboten ist...

Bei selbstgebastelteten Waffen eines bis jetzt nicht bekannten Einzeltäters kann man nicht viel machen. 100% Sicherheit wird es nie geben, besonders dann wenn sich der Täter bis zur Tat unauffällig verhält. Da helfen die Gesetze wenig und die Behörden können noch weniger machen....

13:10 von Ultimo25 ... und

13:10 von Ultimo25 ... und andere Kommentatoren:

„voll funkionsfähig aus einem Kunstoffdrucker ...“

Stand der Technik sind nicht mehr die Hobbydrucker von vor 5 oder noch 3 Jahren. Inzwischen läuft (industriell) längst die Serienproduktion in der „additiven Fertigung“, wie der 3D-Druck in der Industriesprache heißt. Es werden alle möglichen Metalle verarbeitet. Und das „3D-Gedruckte“ wird durchaus auch in kritischen Maschinen und in der Raumfahrt eingesetzt.

Sicher hat wohl kaum einer so eine professionelle Maschine für die Fertigung von Metallteilen zu Hause stehen, aber es gibt mittlerweile auch (harte) Kunststoffe, die ein paar Zündexplosionen überstehen.

Denken wir an die Zukunft: Entsprechende Gruppierungen mit finanziellem Polster werden aus Metallpulver verarbeitenden „3D-Druckern“ Waffen hervorbringen, die weit übler sind.

Brave new world.

@12:37 von Maure

"Der Täter von Halle hat sich exakt so verhalten. Er hat verbotswidrig selbst Schußwaffen hergestellt und damit getötet. Beides ist gesetzlich verboten. Von daher bedarf es keiner Verschärfung das Waffengesetzes."

Das sehe ich auch so. Kein Gesetz der Welt kann kriminell veranlagte Menschen daran hindern, Böses zu tun. Man kann allenfalls versuchen, die Durchführung (wie z.B. Diebstahl) zu erschweren. Bei Mordabsichten ist das allerdings schwierig bis unmöglich.

@ 13:10 von Ultimo25

Je nach Granulat und der Qualität des Drucker kann man ein echtes Projektil 3, 5 mal abfeuern. Deshalb diese komische Form der Plastikwaffen.
Es gibt aber immer billigere Metalldrucker, die an Gußmetall locker rankommen. An Geschmiedetes (härter durch Molekularverdichtung) noch nicht.
OHNE Überwachung ist dieser Markt, weil es Drucker sind die bald Millionefach existieren und bei eBay zu haben sind, logo. Und noch andere Technologien.
und die 3D Datei mache ich mit etwas Übung selbst in Maxxon Cinema 4D.

@ 13:06 von Sausevind

Aber NUR, wenn der Konsequenzendruck (Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden), das juristische Damoskles Schwert, existiert.
Der Rest ist Gesülze und auf´m Papier=wertlos!

Statt das Waffenrecht zu verschärfen ...

... wäre es da nicht sinnvoller, weil effektiver, einfach 3-D-Drucker zu verbieten?
.
Wo steht geschrieben, dass ein Werkzeug, das offensichtlich geeignet ist, an allen Gesetzen vorbei, hochgefährliches Zeugs zu produzieren, einfach so für jeden frei verkäuflich und zugänglich sein muss?

12:30 von eine_anmerkung: u.a.: … 3-D Drucker kostet immens …

Für 300-500 Euro gibt es brauchbare 3-D Heimdrucker.
Für 1.000-1.500 Euro "semi-professionelle" Modelle.
Ein fabrikneues KfZ kostet ein hohes Vielfaches.

Vorderlader-Waffen des Mittelalters hatten auch keine Züge + Felder im Lauf. Projektile waren kugelförmig. Trotzdem konnte man Menschen damit erschießen.

Für ± 2.500 Euro kaufte die Firma, in der ich angestellt bin, vor ca. 1 J. einen "Profi 3-D Drucker". Klein-Maschinen aus Metall, max. Kantenlänge ≈ 1 m.

"Drucken wir" seither Modelle der Maschinen, die ich fotografiere.
Auf mein Betreiben immer in "fotografisch-mittelgrau" (18-25% unter der Augen-Wahrnehmung: "rein weiß") aus licht-streuendem mattem Granulat.
An denen die Konstrukteure weiter entwickeln.
Geht im Maßstab verkleinert, 1:1, oder vergrößert.
Geht in "hart, flexibel, weich", je nach Granulat.
Geht in Schnitten, Einzelteilen. Geht in 1.001 Versionen.

Noch hat die Firma keinen 3-D Metall-Drucker. Dauert nicht mehr lange.
Und erste 3D-Home-Metall-Drucker gibt es schon …

Dass hier von der FDP ist falsch - sowas gehört bestraft

Von daher ist dass hier von der FDP:

https://www.tagesschau.de/inland/waffen-3d-drucker-waffenrecht-101.html

Baupläne im Internet - nicht strafbar

Die FDP sieht auch Maßnahmen gegen das Hoch- oder Herunterladen von Bauplänen für 3D-Waffen skeptisch: "Das Hochladen von Bauplänen für Waffen unter Strafe zu stellen, ist nicht der richtige Weg", sagt der innenpolitische Sprecher der FDP, Konstantin Kuhle.

absolut falsch. Sowas gehört unter Strafe gestellt. Niemand hat das Recht, solche Anleitungen ins Internet zu stellen, werte FDP. Ihr macht damit nur alles schlimmer als es ist. Zusätzlich gehören solchen Reichsbuergern und Nazis alle Waffenscheine und Waffen abgenommen wegen Unzuverlässigkeit!

@zyklop

"Die Sportschützen könnten sich auch mit kleineren Schießeisen zufrieden geben, vielleicht sogar nur mit Gummigeschossen. Es ist grotesk, dass wir in Deutschland 30 Millionen legale Waffen in Sportschützenvereinen haben, mit denen man jemanden umbringen kann."

D.h. die in Deutschland lebenden Personen müssen vollkommen entwaffnet werden, dann gibt es kein Verbrechen mehr ?

Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein.
Schaun sie doch selbst mal in ihre Küchenschublade, ob da nicht doch ein illegales Messer über 8cm Länge ist.

13:23 von Gerd Hansen + 13:37 von M. Nordheim

"...Gäbe es kein Verbot, bei Rot zu halten, würden alle darüberdonnern..." <<

Nein, auch bei einem Verbot würde fast alle "darüberdonnern".

Sie tun es nur deshalb nicht, weil das "darüberdonnern" ( meistens ) KONSEQUENZEN => STRAFE nach sich zieht. <<
.-.-.-.-.-.-.--.-.-.-.-.-.-.-.-

Ja und nein.

Das Gewissen wird geschärft durch ein Verbot.
Man hat ein "schlechtes" Gewissen, wenn man das Verbot übertritt.

Die Moral entsteht also, so wie ich zur Zeit glaube, - u.a. - durch das Verbot.

Wenn der Besitz von Waffen für jeden erlaubt ist, dann ist natürlich auch erlaubt, dass sie nach Einschätzung des Besitzers benutzt werden.
Ein Unrechtsgefühl entsteht nicht.

Das entsteht erst durch das Verbot.
Ob man es trotzdem unterlässt oder nicht, hängt dann AUCH vom Maß der Strafe ab, natürlich.
Aber das hat mit Moral nichts zu tun.

13:02 von my comment

"Lesen Sie nochmal meinen Post, Sie haben mich missverstanden."

Ich habe Ihr post jetzt noch mal gelesen, und ich kann nicht sehen, was ich missverstanden haben könnte.

Manche User schreiben aber Ihre eigentliche Intention nicht komplett auf, sodass man sie nicht nachlesen kann.

Aber ist okay, wenn Sie es anders gemeint haben.

@um 12:30 von eine_anmerkung

Ich weiss nicht ob sich dieses Bauteil (ein Lauf hat innen Züge und Felder) so einfach mit einem 3 D-Drucker fertigen lassen?

Erst einmal, ja das geht, es gibt industrielle 3D-Drucker, die Metalllegierungen drucken. Mit den üblichen Hobbydruckern ist das dagegen schwierig. Allerdings handelt es sich bei dem im Artikel abgebildeten Pistolenmodell um eine praktisch vollständig in Kunststoff druckbare Waffe. Meines Wissens ist das einzige für die Waffe erforderliche Metallteil ein Nagel, der bei der späteren Waffe den Schlagbolzen darstellt (dort sind die auftretenten Kräfte einfach zu hoch für Kunststoff). Auch der (kurze) Lauf ist aus Kunststoff gefertigt. Durch den Aufbau aus Kunsstoff hält Konstruktion jedoch nur wenige Schuss.

um 16:24 von Demokratieschue...

>>"...absolut falsch. Sowas gehört unter Strafe gestellt. Niemand hat das Recht, solche Anleitungen ins Internet zu stellen, werte FDP. Ihr macht damit nur alles schlimmer als es ist..."<<

Solche "Anleitungen", im einfachsten Fall auch als Explosionszeichungen bezeichnet finden Sie überall als Hardcopys und nicht nur im Internet. Das bekommen Sie niemals eingefangen (..Niemand hat das Recht, solche Anleitungen ins Internet zu stellen). Also nur ein theoretischer Ansatz.

>>"..Zusätzlich gehören solchen Reichsbuergern und Nazis alle Waffenscheine und Waffen abgenommen.. wegen Unzuverlässigkeit!"<<

Eine solche Möglichkeit gibt es bereits von Gesetzgeber. Wenn eine Person nicht mehr zuverlässig ist, droht dieser der Entzug der WBK oder des Waffenscheins.

16:25 von Demokritisch

«Schaun sie doch selbst mal in ihre Küchenschublade, ob da nicht doch ein illegales Messer über 8cm Länge ist.»

Es gibt keine "illegalen Küchenmesser". Auch nicht solche mit sehr spitzen + scharfen Klingen, mit denen man größere Fleischstücke teilt, oder Sehen entfernt. Auch "Hackebeile" in Küchen sind nicht illegal.

Es sei denn, Sie esssen Ihr Würstchen, Ihren Braten, oder Ihr Steak, mit einem Springmesser, oder mit einem "Stiletto".

Eine Machete wiederum dürfen Sie auch zum Gemüseschälen und -schneiden, und auch zum Essen verwenden. Sie ist "ein Gartengerät" …

12:37 von Maure

"Der Täter von Halle nutzte bei seiner Tat selbsthergestellte, illegale Waffen. Diese unterliegen ja gar nicht dem Wafffengesetz, da dieses Gesetz den Umgang (Besitz, Erwerb usw.) mit LEGALEN Waffen regelt.

Ich seh das so wie ein Messertrageverbot. Es ist ja schon verboten einen Menschen mit einem Messer zu verletzten oder zu töten."

Ich kann in Ihrem ganzen post keine Logik entdecken.

Klar gibt es Menschen, die von keinerlei Gewissen getrübt sind.
Aber es gibt auch andere, die man abhalten kann durch klare Verbote.
Weil der Mensch eben die Neigung hat, zu gehorchen bzw. dressiert zu werden.

Nur weil einer kein Gewissen zeigte, weiß man nicht, wie viele Morde eben durch Verbote verhindert wurden.

Die Gewalt wächst zur Zeit, wie wir alle wissen. Mich irritiert, wie viele hier das auch noch verteidigen, indem sie sagen: is halt so, kann man machen nix, wer morden will, der mordet eh.

Nein, tut er nicht.

Wesentliche Teile

Eine zentrale Aussage des Artikels bedarf der Richtigstellung. Die technisch & rechtlich "wesentlichen Teile" – also Läufe und Verschlüsse – wurden hier alle aus Metall bzw. Stahlrohr gebastelt, und das aus gutem Grund. Einen halbwegs druckfesten Lauf aus Plastik herzustellen ist selbst mit Profi-Equipment und speziellen Materialien eine mehr als heikle Angelegenheit. Der Kunststoffdruck kam auch in diesem Fall nur für Griffe etc. und, soweit ich weiß, bei einer einzigen der Waffen fürs Magazin zu Einsatz. Kann man alles genauso gut aus Blech und Holz bauen, hat er bei den restlichen Waffen so gemacht, ist stabiler und zuverlässiger. Statt der mal wieder völlig unsinnigen Debatte über 3D-Drucker sollte man also zuerst Schnitz- und Schlosserwerkzeug verbieten – denn auch für die gilt: "kein Mensch braucht privat so was!" ... ;))

um 13:27 von GDN

>>"..Sicher hat wohl kaum einer so eine professionelle Maschine für die Fertigung von Metallteilen zu Hause stehen, aber es gibt mittlerweile auch (harte) Kunststoffe, die ein paar Zündexplosionen überstehen."<<

Mir ist nicht bekannt das es zur Zeit irgendeinen Kunststoff gibt der dem Druck den eine abgefeuerte Patrone standhält? Beim ersten Schuss fliegt dem Schützen seine "Waffe" buchstäblich um die Ohren. Wenn es jedoch einen solchen Kunststoff gäbe, sähen wir uns künftig einer ganz anderen Gefahr ausgesetzt? Metalldetektoren würden diesen nicht mehr aufspüren und solche Waffen könnten dann beispielsweise in Flugzeuge geschmuggelt werden oder sehe ich das falsch?

um 13:10 von Ultimo25

Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Kunstoffpistole gefahrenlos und präzise Stahlpatronen abfeuern kann. Wer kennt sich damit aus?

Es handelt es sich bei dem im Artikel abgebildeten Modell um eine nahezu komplett aus Kunststoff gefertigte Schusswaffe. Nur der Schlagbolzen ist aus Metall, dafür wird meines Wissens ein Nagel verwendet. Die Waffe hält jedoch nur wenige Schuss aus und es besteht jederzeit die Gefahr, dass sie in der Hand des Schützen explodiert.

Mehr dazu:
https://en.wikipedia.org/wiki/Liberator_(gun)

@Sausevind

Unglücklich gewählter Vergleich, das mit der roten Ampel. Da halte ich nicht deshalb an, weil es sonst Strafe kostet, sondern, um am Leben zu bleiben. Auch der einfachst gestrickte Autofahrer kann sich ausmalen, was passiert, wenn der Querverkehr grün hat.
Aber Sie haben natürlich recht, wenn Sie sich der immer wieder kehrenden dümmlichen Argumentation "Verbote würden gar nix bringen" entgegenstellen. Ich konnte die "Küchenmesser sind auch Waffen"-Fraktion noch nie verstehen.

@GAU-8

Sie haben völlig recht. Mit einer CNC-Fräse ist es sicher möglich, deutlich effizientere Waffen herzustellen als mit einem 3D-Drucker und selbige sind ebenfalls für Bastler bezahlbar zu erwerben.

16:53 von eine_anmerkung

«Mir ist nicht bekannt das es zur Zeit irgendeinen Kunststoff gibt der dem Druck den eine abgefeuerte Patrone standhält? … Wenn es jedoch einen solchen Kunststoff gäbe, sähen wir uns künftig einer ganz anderen Gefahr ausgesetzt? Metalldetektoren würden diesen nicht mehr aufspüren und solche Waffen könnten dann beispielsweise in Flugzeuge geschmuggelt werden oder sehe ich das falsch?»

Das sehen Sie ganz prinzipiell ganz richtig.

Der Härtegrad des Kunststoffs hängt in entscheidendem Maß davon ab, welche Art von "Härter" ihm beim 3D-Drucken bei welcher Temperatur zugesetzt wird. Und das korrekte Mischungs-Verhältnis ist wichtig. "Prinzip 2-Komponenten-Spachtel" zum Ausbessern kleiner Beulen im Auto …

Schon vor 3 (4 oder 5 ?) Jahren fertigte in den USA "ein Waffen-Freak" eine halb-automatische Gewehrwaffe an einem Profi-3D-Drucker aus Granulat.
Nur beim "Schloss" (Verschluss, "Abzugs-Hammer") geht das nicht.
"Das muss aus Metall".

Der Lauf hielt ≈ 10 Schuss aus, bevor er zerbarst …

Wir reden hier über Waffen, aber.....

Wir reden hier über Waffen (Kommentare). Was ist aber mit den Patronen? Diese sind auch nicht frei, ohne Berechtigung, erwerbbar und können sicherlich nicht mit einem 3 D- Drucker hergestellt werden (vom Projektil einmal abgesehen)? Was nutzt also eine "Bastelwaffe" ohne Patronen?

Gamer & 3D-Druck. Beide

Gamer & 3D-Druck.

Beide Themen wurden in solch einem Zusammenhang behandelt.
Und in beiden Fällen ist es absurd.

Gamerszene:
allein in DE spielen rd. 35 Mio.
- wenn das der Grund wäre,hätten wir in DE jeden Tag Attentate.
Und Hitler zockte vorher auch nicht mit der Playstation/XBox.

3D-Druck:
Ja,man kann damit eine Waffe bauen,die ein paar Schuss hält,aber dann explodiert das Ding einem in der Hand.
Wäre Kunststoff ideal zum Waffenbau (Lauf/Schlagbolzen/Munition),wären längst Waffen am Markt,die im Spritzgussverfahren hergestellt werden ;zeitlich lange bevor das Thema 3D-Druck auch nur angesprochen wurde - & 3D-Druckteile sind noch deutlich empfindlicher (und meist unpräziser
-> FDM-Verfahren)

& siehe Halle:
Der Typ hat sich Waffen selbst gebaut - den 3D-Drucker nur für Griffe/Magazin verwendet & die Dinger funktionierten nicht richtig (Ladehemmungen / wenig Durchschlagskraft)

17:06 von frosthorn

<< @Sausevind

Unglücklich gewählter Vergleich, das mit der roten Ampel. Da halte ich nicht deshalb an, weil es sonst Strafe kostet, sondern, um am Leben zu bleiben. <<

Da hab ich nicht dran gedacht, wahrscheinlich, weil ich keinen Führerschein gemacht habe...

Allerdings fahren manche Autos mit hohem Tempo bei Rot um die Ecke über den Fußgängerstreifen, sodass nur der Fußgänger tot wäre, wenn er nicht rechtzeitig weghüpft.

"Aber Sie haben natürlich recht, wenn Sie sich der immer wieder kehrenden dümmlichen Argumentation "Verbote würden gar nix bringen" entgegenstellen. Ich konnte die "Küchenmesser sind auch Waffen"-Fraktion noch nie verstehen."

Ich habe den Verdacht, dass sich hinter solchen "Argumenten" andere Argumente verbergen.

um 17:21 von

um 17:21 von schabernack:
"
Der Härtegrad des Kunststoffs hängt in entscheidendem Maß davon ab, welche Art von "Härter" ihm beim 3D-Drucken bei welcher Temperatur zugesetzt wird. Und das korrekte Mischungs-Verhältnis ist wichtig. "Prinzip 2-Komponenten-Spachtel" zum Ausbessern kleiner Beulen im Auto …
"

Nö.
FDM-Verfahren (dieses Verfahren ist das Standard-Verfahren im Hobbybereich) & auch die Pulverdrucker nutzen Thermoplaste.

SLA-Printer (gibt es mittlerweile auch recht preiswert, allerdings nur sehr kleiner Bauraum) härten bei bestimmten Lichtwellen den Kunststoff aus (meist 405nm )

Und dann gibt es zwar noch Duroplast-3D-Drucker (PolyJet) ,aber die fangen im 5stelligen Bereich an.

Fräse ( nicht mal CNC) & 'ne alte Drehbank sind da deutlich zweckmäßiger als 3D-Drucker & selbst auch für Privatleute finanziell erschwinglich.

Wobei man diese Maschinen viel sinnvoller einsetzen kann & damit viel tollere Dinge herstellen kann als Waffen.

3D Drucker

Wenn man mit einem 3D Drucker Waffen herstellen kann, dann sollte der Zugang zu diesen Druckern genauso schwierig gestaltet werden, wie der Zugang zu Waffen. Dann ist das etwas blöd, das man publik macht, das man mit diesem Drucker Waffen herstellen kann, weil könnte ja grade deswegen den ein oder anderen auf dumme Gedanken bringen, der das vorher nicht wusste.

noch mal @sausevind

Der Grund dafür, dass ich keine Verbrechen begehe, ist nicht etwa, dass das verboten ist. Und ich nehme an, bei Ihnen und den allermeisten ist das nicht anders. Da zählen andere Gründe, Werte, Gewissen und ein Grundbedürfnis, dass wir und die anderen anständig miteinander umgehen.
Meiner Meinung nach gibt es auch Strafen nicht, um Sie oder mich von Verbrechen abzuhalten, sondern damit man für diejenigen etwas in petto hat, die sich nicht an die Regeln halten.
Noch mal, ich plädiere nicht gegen Waffenverbote, ich halte sie nur für das am wenigsten effektive Mittel.
Die Erziehung durch die Gesellschaft, so global wie das klingt, ist das Vorrangige.

Besser Idioten nutzen 3-Drucker als das Darknet

Im Darknet gibt es zu viele funktionsfähige Kriegswaffen.
Und die Kriegswaffen, die aus den ehemaligen Kriegsgebieten der Balkanstaaten geschmuggelt werden dürfen nicht vernachlässigt werden.

18:50 von frosthorn

noch mal @sausevind

Der Grund dafür, dass ich keine Verbrechen begehe, ist nicht etwa, dass das verboten ist. Und ich nehme an, bei Ihnen und den allermeisten ist das nicht anders. Da zählen andere Gründe, Werte, Gewissen und ein Grundbedürfnis, dass wir und die anderen anständig miteinander umgehen.
Meiner Meinung nach gibt es auch Strafen nicht, um Sie oder mich von Verbrechen abzuhalten, sondern damit man für diejenigen etwas in petto hat, die sich nicht an die Regeln halten.
Noch mal, ich plädiere nicht gegen Waffenverbote, ich halte sie nur für das am wenigsten effektive Mittel.
Die Erziehung durch die Gesellschaft, so global wie das klingt, ist das Vorrangige.
///
*
*
Erziehung durch die Gesellschaft, gab es das nicht schon in der deutschen Geschichte?

12:16 von Graf von Henneberg

>>Wer hat Schuld?

Trägt jetzt hier die AfD, siehe ARD - Bericht über Olaf Scholz gestern, auch mit die Verantwortung dafür?<<

Natürlich die AfD!

Der Täter bestimmt nicht- der hat am wenigsten Schuld!

Heutzutage auf jeden Fall.

Es sind immer andere oder bestimmte Umstände Schuld, wenn jemand zum Täter wird.

Diesen Eindruck habe ich jedenfalls, wenn ich die Diskussion darüber verfolge.....

19:12 von Boris.1945

Erziehung durch die Gesellschaft, gab es das nicht schon in der deutschen Geschichte?
.
ein schwieriges Thema
wo fängt "Erziehung" an
wo Bevormundung
nur als Beispiel
Jahrhundertelang durfte man Freitags lt Kirche kein Fleisch essen
jetzt versucht man es von politischer Seite - am Donnerstag
und es gibt schlimmere Beispiele .....

@16:24 von Demokratieschue...

"Zusätzlich gehören solchen Reichsbuergern und Nazis alle Waffenscheine und Waffen abgenommen wegen Unzuverlässigkeit!"
Und Linksextremen und Islamisten nicht ?

17:51 von derkleineBürger / @schabernack

Ich: «Der Härtegrad des Kunststoffs hängt in entscheidendem Maß davon ab, welche Art von "Härter" ihm beim 3D-Drucken bei welcher Temperatur zugesetzt wird. Und das korrekte Mischungs-Verhältnis ist wichtig.»

Sie: «Nö.
FDM-Verfahren (dieses Verfahren ist das Standard-Verfahren im Hobbybereich) & auch die Pulverdrucker nutzen Thermoplaste.»

Tja. Da macht der 3D-Granulat-Drucker in "meiner" Firma (Beitrag: 16:05) wohl was falsch. Oder auch nicht. Der wird nämlich mit div. Granulaten + Härter betrieben. Regelbare Temperatur - je nachdem.

"Bevor der mir unter kam", hatte ich wenig Ahnung von den Dingern.
"Kenner der Materie darüber hinaus" bin ich nicht …

17:51 von derkleineBürger

endlich mal keine hochwissenschaftliche Ausführung
mit ner kleinen Drehbank vom Baumarkt würde ich mir sogar zutrauen ne Waffe herzustellen
und mal ganz naiv nachgefragt, warum ist ne Kalaschnikow so populär
doch weil sie in jeder Hinterhofwerkstatt in Afghanistan herzustellen geht

19:12 von Boris.1945

"Erziehung durch die Gesellschaft, gab es das nicht schon in der deutschen Geschichte?"

Wie immer:
Wer nicht zu differenzieren vermag, bekommt keinen Boden unter die Füße.

Im Moment erzieht die Gesellschaft zu Hass, jedenfalls um ein Vielfaches mehr als noch früher zu unseren Lebzeiten.

Wenn dagegen an-demonstriert wird, versucht die Gesellschaft ein Gegengewicht zu schaffen.

Letztendlich ist es das Individuum, das diese vielen gegensätzlichen Einflüsse für sich selber sortiert.

Nichtsdestotrotz gibt es Zeiten, wo die Gesellschaft mehr gewaltorientiert ist und andere Zeiten, wo sie mehr gewaltfrei orientiert ist.

Was Sie vielleicht verwechseln: Staat und Gesellschaft.

Verschärfung der Waffengesetze?

Illegale Waffen sind ebenso verboten wie Waffenkäufe im Darknet und sicher auch selbst gebastelte. Drogengeschäfte sind auch verboten. Bestimmte Messer mitführen ist verboten. Schwarzfahren ist sogar verboten. Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Sozialversicherungsbetrug-alles verboten. Nützt aber nur, wenn es aufgedeckt und geahndet wird-

19:27 von morgentau19

"Es sind immer andere oder bestimmte Umstände Schuld, wenn jemand zum Täter wird.

Diesen Eindruck habe ich jedenfalls, wenn ich die Diskussion darüber verfolge....."

Wenn Sie die Diskussion darüber verfolgen, dann kennen Sie ja die vielen, Ansichten darüber, die teilweise genau dem entgegengesetzt sind, die Sie oben erwähnen.

Und die, die Sie oben erwähnen, gibt es in Fachkreisen gar nicht.
Das vertreten nur ein paar User, die die Sache nicht genau durchschaut haben.

17:25 von eine_anmerkung

«Wir reden hier über Waffen (Kommentare). Was ist aber mit den Patronen? Diese sind auch nicht frei, ohne Berechtigung, erwerbbar und können sicherlich nicht mit einem 3 D- Drucker hergestellt werden (vom Projektil einmal abgesehen)?»

Was ist der Unterschied zw. "Patrone" und "Projektil" …?
Außer die Wort-Benennung …?

"Die Dinger" bekommt man wohl noch einfacher + günstiger auf dem "physischen" Schwarzmarkt, oder im Darknet, als dort eine illegale, nicht registrierte Waffe zu erwerben ist …

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