Ihre Meinung zu: Ende der Roadshow: Wie es bei der SPD nun weitergeht

14. Oktober 2019 - 8:44 Uhr

23 Regionalkonferenzen absolvierten die Bewerber. Ab heute stimmt die Basis darüber ab, wer künftig die Sozialdemokraten anführen soll. Klare Favoriten gibt es nicht. Von Barbara Kostolnik.

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Kommentare

ich wäre für stegner/schwan

da bekommt der bürger wenigstens was zu lachen.

die Basis involvieren

ist schön und gut, aber im Falle der SPD ist das zu wenig und zu spät.
Sie wird weiterhin auf die Einstelligkeit zulaufen (in Sachsen hats ja schon geklappt), wenn sie nicht radikaler umdenkt.

Die Politik die die SPD in den letzten 25 Jahren gemacht hat ist in vielen Zügen eine CDU-Politik die die CDU selbst in dieser Radikalität niemals durch bekommen hätte.

Der Vorsitzende des Gewerkschaftsbundes hat gesagt: "Der größte Fehler den die Gewerkschaften jemals gemacht haben, war es die Agenda 2010 aus traditioneller Treue zur SPD mitzutragen"

Erst wenn die SPD alle damals Beteiligten aus der Führung verbannt hat und sie sich glaubwürdig Distanzieren, dann könnte die SPD noch eine Chance haben.

Aber daran mit welcher Gewalt die Architekten des Untergangs sich an ihre Posten klammer sieht man, dass die Partei ihnen egal ist, ihnen geht es nur darum sich die eigenen Pfründe zu sichern.
Das klappt nun mal am besten, wenn man es den Lobbiesten recht macht.

Setze auf Scholz und Gleywitz

Alle anderen Kandidaten fahren die SPD nur noch mehr an die Wand als Schulz und Nahles. Ich hoffe die SPD-Mitglieder sehen, wer bisher was konnte und wer bei den Wählern mehr rausholen kann.

Egal wer gewinnen wird

solange die SPD nicht ihr Parteiprogramm ändert und zurück zu ihren Wurzeln als "soziale Volkspartei" wird es nichts werden und sie wird zur 5% Partei

Mit diesen Köpfen geht es nicht

"" Auch Gesine Schwan und Ralf Stegner stehen der Großen Koalition kritisch gegenüber. Beide werben für eine geistige Erneuerung der Partei,""
#
Eine geistige Erneuerung geht nur wenn der Kontakt zur Basis und den kleinen Leuten wie es einmal früher war,auch wieder Umfangreich hergestellt wird.Nur dann kann die SPD wieder Wähler zurück gewinnen.

Die SPD ist eine aussterbende

Die SPD ist eine aussterbende Partei, die ihre ziele aufgegeben und von anderen abgenommen bekommen hat.
Spd wird heute von linken, grünen und cdu gemacht. Das original verkraftet der schröderschock nicht.

Langatmige Entscheidung!

Ich denke, die SPD hat sich mit dieser sehr langatmigen Entscheidungsfindung keinen Gefallen getan!

Ende der Roadshow

Der Satz beschreibt den Zustand der SPD trefflich.

Wer sein Stammklientel straeflich ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn das Geschaeft ruecklaeufig wird. Man kuemmert sich
um die Wohlfahrt der Welt, waehrend gerade beim deutschen Arbeiter die Wohlfahrt gefaehrdet ist.

Wie es weitergeht ?

Steil bergab. Und das hochverdient.
Was hat die SPD denn zu bieten ?
Solange die SPD nur Verteilungspartei spielt und sich wehrt gegen die Mächtigen zu stemmen, hat sie es auch nicht verdient, gewählt zu werden.

10:10 von Deeskalator

Zitat:"Aber daran mit welcher Gewalt die Architekten des Untergangs sich an ihre Posten klammer sieht man, dass die Partei ihnen egal ist, ihnen geht es nur darum sich die eigenen Pfründe zu sichern.
Das klappt nun mal am besten, wenn man es den Lobbiesten recht macht."
Da haben Sie mal wieder alle Klischees vom bösen Politiker untergebracht. Dummerweise lässt sich das sogar ganz schnell nachweisen: Von den sog. "Architekten des Untergangs" ist nur einer, Olaf Scholz, im Rennen. Alle anderen sind entweder relativ neu oder dezidierte Gegner der SPD-Politik der vergangenen Jahre. Aber Hauptsache, gegen die Sozis stänkern...

Wie es bei der SPD nun weitergeht?

Wie soll es weitergehen-wer Politik nur für Minderheiten macht, wird auch nur noch von Minderheiten gewählt.
Also wird es weiter bergab gehen, denn am Hauptproblem, zwischen Globalisierung, offenen Grenzen, radikalem Klimaschutz, und der einheimischen arbeitenden Bevölkerung einen Konsens zu finden, arbeitet keines der Kandidatenduos-alle wollen quasi so weitermachen, wie bisher.
So wie die SPD momentan aufgestellt ist, braucht man sie in der deutschen Politik nicht mehr.

Dampfplauderer.

"(…) geistige Erneuerung der Partei (…)."

Ihr könnt Euch noch zehnmal "geistig erneuern".

Die einzige Frage, die noch interessiert, ist:

Wie steht Ihr zu Agenda und Hartz Vier?

Alles andere interessiert uns nicht.

Mit diesen Köpfen geht es nicht

Mit welchen dann? Mein Schwiegervater äußerte einmal den Satz: "Kritisieren kann jeder Dummkopf". Aber "besser machen" ist in einem Gemeinwesen, welches für die Umsetzung von politischen Ideen Mehrheiten benötigt, ist sehr schwierig geworden.
Die Parteien leiden insgesamt an der medialen Kritik. Sie suggeriert, dass es einfache Lösungen für komplexe Sachverhalte gibt.

Wie es bei der SPD nun weitergeht

Höchstwahrscheinlich ist es so sein, dass sich absolut nichts ändern wird ! Die "alten" Gesichter ändern nichts und bleiben alt. Der Kreis schließt sich dann wenn erkannt wird, dass es weiterhin nur Sprüche gibt die wirklich keiner mehr hören will und kann ! Die SPD hat sich durch ihr Personal abwirtschaften lassen und nähert sich der absoluten Versenkung !
Die Schuld dafür trägt nur die Partei und deren Personal nicht der wechselnde Wähler.

@ 10:00 von Karl Napf

ich wäre für stegner/schwan

da bekommt der bürger wenigstens was zu lachen."

Respekt. Sie gehen mit gutem Beispiel voran: Jeder Kommentar ist was zum lachen, wenn auch für andere Leute.

@ 10:14 von Sosiehtsaus News

"Setze auf Scholz und Gleywitz"

Wer auf Scholz setzt, macht die SPD überflüssig. Er kann auch gleich die CDU, also das konservative Original, wählen.

unglaubwürdig

Eine Partei, deren zukünftige Führungsspitze harte Kante gegen die GroKo machen will, sollte sich konsequenterweise zunächst einmal aus eben jener GroKo zurückziehen.
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Leider spiegelt auch dieser Absurde Ansatz den aktuellen Zustand der SPD wieder: unglaubwürdig bis aufs Mark.
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Wenn sich die Genossen neu erfinden wollen, so hätten sie jetzt noch eine letzte Chance dazu, indem sie in die Opposition gehen und dort neue Strategien mit neuen, unverbrauchten Personen entwickeln, denn in der Opposition darf man gerne auch mal unbequem und radikal denken; in der Regierung hingegen, vor allem als Steigbügelhalter der Frau Bundeskanzlerin Merkel, darf man in erster Linie nur abnicken.
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Sollte sich die SPD in ihrem derzeitigen desolaten Zustand weiterhin an eine Regierungsverantwortung um jeden Preis klammern, dann dürften im Willy-Brandt-Haus bald die Lichter ausgehen.

10:48 von Superschlau

“Spd wird heute von linken, grünen und cdu gemacht. Das original verkraftet der schröderschock nicht.“

Schröder ist nicht für den SPD-Zustand verantwortlich. Im Gegenteil schaut man auf seine gesamten Wahlergebnisse, dann hat die SPD nie wieder solche Ergebnisse erzielt. Außerdem hat er die Arbeitslosenquote beträchtlich gesenkt, was vorher immer ein großes Volkspoblem war. Also bitte immer schön auf die Tatsachen schauen.

Leider sind es alles

Leider sind es alles Kandidaten, die dem Niedergang der letzten Jahre zugeschaut oder ihn gar mitverschuldet haben.
Allen voran Gesine Schwan, die auch noch Gründungsmitglied des Seehofer Kreises und damit eigentlich ursächlich für die Misere der SPD ist.
Besteht denn überhaupt eine Chance für Herrn Böhmermann Vorsitzender der SPD zu werden?
Denn er wäre tatsächlich eine Alternative zu jedem der anderen Kandidaten.

11:06 von Peter Meffert

naja, ein bischen ehrlichkeit wäre schon angebracht. pistorius hat gar mit frau köpf-schröder eine miterfinderin im eigenen haus. und schwan und stegner sowie lauterbach sind doch etwas aus der zeit gefallen

12:27 von Sosiehtsaus News

das können die altsocialisten nicht. die begreifen halt nicht, daß schröder das richtige gewollt hat. nur die ausführung ist halt an den funktionären gescheitert

11:33 von Jürgen Ernst H.

<< Mein Schwiegervater äußerte einmal den Satz: "Kritisieren kann jeder Dummkopf". <<

Genau richtig.
Hinzu kommt, dass die Kritisierenden sich aber für unglaublich klug halten.

Diese erkennen die Komplexität des Sachverhaltes nicht, wie Sie ja auch schreiben ->
"Die Parteien leiden insgesamt an der medialen Kritik. Sie suggeriert, dass es einfache Lösungen für komplexe Sachverhalte gibt."

Die SPD wird nicht untergehen, davon bin ich überzeugt.
Einfach darum nicht, weil sie von ihrem Wesen her - ihren Grundsätzen her - das Potential für die Fragen der Zukunft thematisieren kann und auch muss:
das Wesen der Arbeit, das sich gravierend verändert hat und noch mehr verändern wird.

Darauf muss sie sich besinnen.

Wichtig für die SPD

wäre eine Führung, die in der Partei zusammenführen kann und innerhalb wie außerhalb respektiert ist. Spalter und Scharfmacher braucht es nicht. Damit fällt der humorige Vorschlag von Karl Napf unter den Tisch;-)es sei denn, die Partei plant tatsächlich den Untergang!

@happyhunter um 10:21 Uhr

"solange die SPD nicht ihr Parteiprogramm ändert und zurück zu ihren Wurzeln als "soziale Volkspartei" wird es nichts werden"

Sie wird nicht mehr zu ihren sozialen Wurzeln zurückfinden, denn so gewinnt man heute keine Wähler mehr für sich.
Denn sie musste einsehen, ebenso wie alle anderen Parteien, dass die Mehrheit der Deutschen nicht mehr sozial denkt und keine Vermögens- und Erbschaftssteuern zahlen möchte.

@ Peter Meffert

Ich rede hier nicht vom Parteivorsitz, sondern von den Entscheidungsträgern.

Denn in der SPD gibt nicht der Parteivorsitzende den Ton an, sondern der Seeheimer Kreis und der hat die Miesere in weiten Teilen zu verantworten.

Und zum Thema Klischee vom Bösen Politiker, warum hat denn Herr Gabriel, entgegen der Grundhaltung seiner Partei, mehr Waffenexporte in fragwürdige Länder genehmigt als seine 3 Vorgänger zusammen?

Warum hat Frau Nahles so viele Ausnahmen zum Mindestlohn hinzugefügt, dass er eigentlich fast obsolet ist?

Um an der Macht (und somit gut dotierten Ämtern) zu bleiben werden alle Prinzipien zu Flohmarktpreisen verscherbelt.

Dieses Verhalten aber nur der SPD zuzuschreiben wäre unfair, Integrität ist bei allen Parteien Mangelware.

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