Ihre Meinung zu: Anschlag in Halle: Massaker mit vier Kilo Sprengstoff geplant

10. Oktober 2019 - 15:25 Uhr

Der Angreifer von Halle wollte nach Erkenntnissen der Ermittler ein "Massaker" anrichten. Im Auto des Rechtsextremisten seien vier Kilo Sprengstoff gefunden worden, sagte Generalbundesanwalt Frank.

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Kommentare

Da hätte auch ein Polizist vor der Tür nicht geholfen

Gott sei Dank hat die Tür gehalten. Man müsste ähnliche Maßnahmen bei jeder Synagoge ergreifen.

Ich finde es nicht richtig der Polizei mangelnden Einsatz vorzuwerfen. Derzeit wird nur noch auf der Polizei eingehakt, obwohl die Mängel seit Jahren bekannt sind. Und die liegen nicht an der Polizei, sondern am Sparen. Ich habe schon vor Jahren gelesen, dass in manchen Orten zu wenige Fahrzeuge zur Verfügung stehen, zu wenige Polizisten da sind und zu viele Überstunden gemacht werden. 1x las ich, dass Benzin rationiert würde und die Streife nicht normal gefahren werden konnte. Und dass Polizisten nicht ernst genommen werden. Dass Hilfskräfte angegriffen werden.

Dieselben Politiker, die sich nicht darum gekümmert haben zeigen jetzt Betroffenheit vor den Kameras.

Recht und Gesetz mit Nachdruck durchsetzen

Es heißt nun, aus dem furchtbaren Verbrechen in Halle Lehren zu ziehen. Eine Erkenntnis muss sein: Gesellschaftliche Regeln und Gesetze müssen eingehalten werden. Es ist die Aufgabe des Staates und seiner Sicherheitsorgane, die gesellschaftlich akzeptierten Regeln und Gesetze durchzusetzten. Dazu gehört die Freiheit der Religionsausübung.
Es kann nicht sein, dass die Sicherheit des zivilen Lebens, die Sicherheit der Bürger, durch Mangelzustände bei Polizei und Justiz bedroht ist. In Ostdeutschland gibt es zu wenig Polizei, das ist schon lange offensichtlich. Ich nehme an, dass es keine Kapazitäten gab, um die Synagoge rund um die Uhr zu bewachen, wie es z.B in Bremen üblich und leider notwendig ist.

Es ist mehr Polizei erforderlich und es ist auch erforderlich, die Augen auf gesellschaftliche Missstände zu richten. Weggucken hilft nicht.

Sprengstoff..

Wie kann ein normaler Bürger an so viel Sprengstoff kommen?
Bin gespannt, was dabei herumkommt..

Und all die, welche solche Täter pauschal für krank halten..

für sowas gibt es Gutachter, die genau abwägen, wie eine solche Tat aus psychopathologischer Sicht zu sehen ist.

Jedenfalls ist die Forensische Psychiatrie seit Jahren im Wachstum begriffen, was niemand wundern sollte

Anschlag in Halle

Hoffentlich bekommen jetzt die Sicherheitsbehörden die dringend und schon lange überfälligen und notwendigen Recht um Rasterfahndung, Abhören, volles DNA Profil
und viel mehr Personal um diesen Verbrechern Einhalt zu gebieten.

Auch müssen Richter immer das volle Strafmaß anwenden und Alkohol und Drogen Konsum strafverschärfend anwenden.

14:19 von Sisyphos3

Aus: Generalbundesanwalt will Haftbefehl beantragen

«Wir müssen jüdisches Leben schützen.»

«warum ?
es müsste doch wohl heißen jedes Leben !
und sie haben vollkommen Recht mit ihrem Vorwurf "Diskriminierung"»

Nicht "jedes Leben" ist aber den gleichen Gefahren von niederträchtiger Diskriminierung, offener Feindschaft, körperlichen Attacken, bis hin zu Mordanschlägen ausgesetzt.

Es gibt "Arten von Leben", die sind es (weit) mehr, als diese Gefahren für den Durchschnitt der Bevölkerung "als Allgemein-Gefahren" bestehen.

Für u.a. Hundezüchter, Kleingärtner, Amateur-Fußballer, Hobby-Wanderer, und für in DEU lebende Shintoisten aus Japan existiert keine "besondere Gefährdungslage".

Und deswegen ist es nicht im Ansatz "Diskriminierung" gegen Irgendwen, wenn man in DEU die besondere Gefährdung von jüdischen Mitbürgern hervor hebt. Und schon gar nicht mal erst recht nicht vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte in den 1930er und 1940er Jahren …

Was denkt sich dieser Mensch?

Was denkt sich dieser Mensch? Glaubt er, mit seiner Bluttat ein gutes Werk gegen eine eingebildete Verschwörung zu tun? Wollte er Rache - für was auch immer - üben?
Hat er seine wirren Gedanken für sich behalten oder stand er im Austausch mit ähnlichen Wirrköpfen?
Ohne gleich andere denunzieren zu müssen: Es muss Möglichkeiten geben, sich mit Befürchtungen an staatliche Stellen zu wenden, und zwar vertraulich. Ich verstehe, das niemand an die Stasi-Spitzeltradition anknüpfen möchte, aber wer beobachtet, dass sich so eine Terrortat abzeichnet, muss die staatlichen Stellen aufmerksam machen können, ohne jemanden verleumden oder anzeigen zu müssen. Gibt es so eine Stelle/Institution? Wie könnte man so etwas angehen?

Man mag sich kaum vorstellen,

Man mag sich kaum vorstellen, wie unser Land am heutigen Tag aussähe, wenn das Massaker tatsächlich wie geplant abgelaufen wäre: Es wäre das schrecklichste rechtsradikale antisemitische fremdenfeindliche Attentat der Nachkriegszeit in unserem Land gewesen. Es zielte auf unsere jüdischen Mitbürger*innen, auf Menschen mit Migrationshintergrund (der ermordete Mann in dem Döner-Restaurant) und auf unsere gesellschaftliche Ordnung sowie unseren demokratischen Staat. Das erfordert einen Weckruf und Aufruf, jegliche fremdenfeindliche antisemitische und demokratiebekämpfende Hetze und Agitation auf unseren Straßen, im Netz und auch in den Parlamenten und manchen Parteien klar zu benennen und zurückzuweisen.

Da kann ich nur rätseln

Wie kommt man an 4 Kilo Sprengstoff heran. Da muss er wohl im Steinbruch gearbeitet oder es dort es geklaut haben ? Gut das die Polizei es verhindert hat bevor dieser verrückter Täter weitere Taten begehen konnte.

Wenn die Angaben des Vaters stimmen,.....

hat der Tärer sogar Abitur gehabt und kann daher nicht den üblichen "Dumpfbacken" und "Glatzköpfen" zugeordnet werden. Wie es sich zeigt, beweist das Abitur nicht zwangsläufig Intelligenz. Das gilt für die gewaltbereiten Linksextremen genauso, wie für den rechtsextremen Einzeltäter. Wären sie intelligent, wüßten sie, daß weder die Ermordung eines Polizisten oder eines Politikers bei einem G20-Gipfel oder die Ermordung eines jüdischen Mitbürgers zu einer dauerhaften Änderung oder "Verbesserung" der Gesamtsituation führt sondern eher die entgegengesetzten Folgen hat. Im vorliegenden tragischen Fall scheint es, daß wir wieder einmal einen vor Selbstmitleid triefenden Zeitgenossen haben, der sich wie fast immer zu Unrecht behandelt und benachteiligt fühlt, nicht die Stellung und Aufmerksamkeit hat, die er nach eigener Ansicht verdient. Irgendwie würde es mich nicht überraschen, wenn manche Wurzeln der maßlosen Selbstüberschätzung in falscher Erziehung liegen.

Glück im Unglück

Was hat den Mann veranlasst, seinen Sprengstoff im Auto zu lassen? Muss man der Tür danken, dass sie ihn aus dem Konzept gebracht hat?

14:39, Hinterdiefichte @ 13:57, fathaland slim, Vorgängerthread

>>Zitat: „ Menschen, die an paranoider Schizophrenie leiden, sind allerdings oft im juristischen Sinne schuldunfähig. Das heißt aber noch lange nicht, daß die dann frei rumlaufen dürfen. Die Psychiatrie ist voll mit Leuten, die eine Gefahr für Andere darstellen.“

Bei Ihren Posts fehlt mir immer wieder die Spucke. Haben Sie die obige Schnellerhebung as usual aus Wikipedia? Die Psychiatrien sind mit Nichten voll mit Menschen, die eine Gefahr für andere darstellen. Die meisten psychiatrischen Krankheiten stellen keinerlei Bedrohung für andere dar sondern sind eine Qual für die Betroffenen und deren Angehörigen. Auch eine paranoide Schizophrenie stellt nicht zwingend eine Bedrohung für Dritte dar und kann zudem medikamentös gut behandelt werden. Ihre Pauschalurteile über Leute, die sich gegen Ihre Aussagen nicht wehren können, sind aus meiner Sicht abscheulich!<<

Ihre künstliche Empörung spricht Bände.

Ich habe nicht behauptet, die Mehrheit psychisch Kranker sei gemeingefährlich.

Nichts Neues

Die Politiker - und die Rechtsprechung - haben auf ganzer Linie versagt.
Seit Jahren (Jahrzehnten?) wird der Rechtsextremismus verharmlost und/oder ignoriert. Rechte Straftäter werden, wenn überhaupt, milde oder gar nicht bestraft.
Abschreckung und konsequente Anwendung VORHANDENER Gesetze sieht anders aus.
ICH fürchte mich vor der (Rechten) Zukunft...

Handlungsbedarf..!

Mitbürger jüdischen Glaubens - egal ob seit Generationen ansässige Deutsche, zugezogene jüdische Israelis oder jüdische Araber oder Juden anderer ethnischer Herkunft, und auch orthodoxe Juden, sofern sie unsere hiesige freiheitlich-demokratische Grundordnung respektieren - genießen in DE selbstverständlich und grundsätzlich den selben gesellschaftlichen Schutz, wie alle staatstreuen Bürger. Die in DE zur Staatsräson erhobene, besondere historische Verpflichtung gilt für alle Bürger in DE ... egal welcher religiöser oder politischer Anschauung. Dabei ist festzuhalten, daß vor diesem Hintergrund das gesellschaftliche Zusammenleben allgemein problemlos verläuft, insbesondere gibt es keine Bevorzugungen oder Dominanzen jüdischer Mitbürger.
_
Angesichts des aktuellen Attentats muß aber hinterfragt und aufgeklärt werden, welche Einflüsse und Mechanismen sowie Bezugsquellen für Waffen etc. Einzeltäter zu Amokterror veranlassen. Da ist Handlungsbedarf..!

"Er war weder mit sich noch

"Er war weder mit sich noch mit der Welt im Reinen, gab immer allen anderen die Schuld."

Das passt so gut wie auf jeden Rechten. Wundert mich also nicht.

@15:43 Tada

Natürlich hätte "ein Polizist vor der Tür" oder in der Nähe geholfen: der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat gestern schon gesagt, es hätte zumindest den Mord an dem Mann im Döner-restaurant verhindert. Und natürlich hätte es verhindert, dass der rechtsradikale junge Deutsche nicht in aller Ruhe vor der Synagoge seine Waffen vorbereiten konnte. Nicht auszudenken, wenn die Menschen in der Synagoge nicht so geistesgegenwärtig und schnell die Türen von innen verriegelt hätten.
In meinen Augen ist aber daneben das andere Thema genauso wichtig: klare Bekämpfung aller antisemitischen rechtsradikalen rassistischen Tendenzen, Gruppen, Parteien und Netzwerke; klare Kante gegen alle Relativierer der Shoah, gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, gegen alle Angriffe auf unsere demokratische Verfasstheit, auf gesellschaftlichen Zusammenhalt und auf die Politikerinnen, die sich stark machen für Solidarität mit allen Menschen, die hier leben und dazugehören.

Scham und Schande

"Tag der Scham und Schande" ja Herr Steinmeier. Scham und Schande, weil unsere Staatsorgane diese Menschen nicht schützen konnte.
Wenn alles getan worden wäre, um die Synagoge zu schützen, würde ich nichts sagen. Aber es war nicht so.

Keine Polizei, keine Security. Das ist eine Schande für Sie und alle Deutschen, und dafür müssen wir uns schämen.

15:05 von AbseitsDesMainstreams, Vorgängerthread

>>@14:23 von udo.s
"Solange Rechte und menschenverachtende Ideen geduldet werden und heimlich oder offen Sympathien demjenigen entgegen gebracht werden, das heißt, gesellschaftlich verstärkt werden, werden solche Greultaten wieder geschehen."

Das genaue Gegenteil ist der Fall!
Menschen müssen ihr Gedanken äußern können und seien sie noch so sehr Abseits Des Mainstreams. Das Ausgrenzen und pauschale Beschimpfen Andersdenkender führt nämlich dazu, dass potentielle Täter keine andere Möglichkeit haben, ihre Ideen und Gedanken zu äußern, als mit Gewalt. Man drängt sie aus der Gesellschaft, beschneidet ihre demokratischen Rechte und beleidigt sie permanent; sie stehen also mit dem Rücken zur Wand!

Als Ausgegrenzter und Vogelfreier hat man nichts mehr zu verlieren.<<

Sie meinen, der Knabe hätte gemordet, weil er ausgegrenzt und vogelfrei war?

Wenn es in unserer Gesellschaft möglich wäre, jeglichen menschenverachtenden Quark unwidersprochen zu äußern, dann gäbe es solche Taten nicht?

re deeskalator

Josef Schuster hat kritisiert, dass am höchsten jüdischen Feiertag trotz der aktuellen Bedrohungslage keine Polizei die Synagoge geschützt hat. Das ist legitim, Ihr Vorwurf der mangelnden Konstruktivität ist daher völlig haltlos.

Zu Punkt 4:
Sie maßen sich an Angriffe und Anfeindungen gegen Juden in Deutschland als "Pöbelei" einzustufen. Inwieweit es die Lage eskaliert Antisemitismus auch als solchen zu bezeichnen erschließt sich mir nicht.

16:53, karlheinzfaltermeier

>>Wenn die Angaben des Vaters stimmen,.....
hat der Tärer sogar Abitur gehabt und kann daher nicht den üblichen "Dumpfbacken" und "Glatzköpfen" zugeordnet werden. Wie es sich zeigt, beweist das Abitur nicht zwangsläufig Intelligenz. Das gilt für die gewaltbereiten Linksextremen genauso, wie für den rechtsextremen Einzeltäter. Wären sie intelligent, wüßten sie, daß weder die Ermordung eines Polizisten oder eines Politikers bei einem G20-Gipfel oder die Ermordung eines jüdischen Mitbürgers zu einer dauerhaften Änderung oder "Verbesserung" der Gesamtsituation führt sondern eher die entgegengesetzten Folgen hat.<<

Wie viele Polizisten und Politiker wurden bisher von Linksextremen bei G20-Gipfeln ermordet?

Die Gehwegplatten auf dem Hamburger Dach gab es übrigens nicht.

Amokläufe finden oft an Gymnasien statt.

14:39, Hinterdiefichte @ 13:57, fathaland slim, Vorgängerthread

dieser aussage von fichte schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

Meuthen und Gauland haben

Meuthen und Gauland haben heute nichts besseres zu tun, als diesen eindeutig aus Nazi-Ideologie, Antisemitismus und Fremdenhass gesteuerten Anschlag zu relativieren, indem sie in einem Atemzug vor "Rechtsextremisten, Linksextremisten, Islamisten" warnen... Milde formuliert könnte man sagen: "Bleiben Sie doch heute, wenigstens heute, mal bei dem Geschehen, um das es geht. Etwas mehr Respekt bitte." Und schärfer formuliert könnte man sagen: "Hören Sie auf, dieses scheußliche schreckliche Attentat für subtile Islamhetze einzuspannen."

@karlheinzfaltermeier, 16:53

Wenn die Angaben des Vaters stimmen,.....hat der Tärer sogar Abitur gehabt und kann daher nicht den üblichen "Dumpfbacken" und "Glatzköpfen" zugeordnet werden. Wie es sich zeigt, beweist das Abitur nicht zwangsläufig Intelligenz.

Nazi zu sein, beweist aber auch nicht automatisch ein Intelligenzdefizit, und eine hohe Intelligenz schließt eine Nazi-Einstellung keineswegs aus. Der geschätzte Gerhard Bronner hat es so ausgedrückt:

"Man kann anständig sein und ein Nazi. Dann ist man nicht intelligent. Man kann intelligent sein und ein Nazi. Dann ist man nicht anständig. Oder man kann anständig sein und intelligent. Dann ist man kein Nazi."

17:26, draufguckerin

>>"Tag der Scham und Schande" ja Herr Steinmeier. Scham und Schande, weil unsere Staatsorgane diese Menschen nicht schützen konnte.
Wenn alles getan worden wäre, um die Synagoge zu schützen, würde ich nichts sagen. Aber es war nicht so.

Keine Polizei, keine Security. Das ist eine Schande für Sie und alle Deutschen, und dafür müssen wir uns schämen.<<

So viel Polizei kann man gar nicht haben, um jedes Objekt und jeden Menschen rund um die Uhr vor der Gefahr eventueller Anschläge zu schützen. Ich wundere mich allerdings, daß gerade diese Synagoge nicht bewacht war, denn eigentlich kenne ich keine deutsche Synagoge ohne Polizeischutz, und zwar mein Leben lang.

Ich finde es allerdings typisch, daß Sie jetzt die verhasste "Politelite" beschimpfen. Schuld ist der Täter, nicht "die Politiker". Und in einem rundumüberwachten Polizeistaat möchte ich, offensichtlich im Gegensatz zu Ihnen, nicht leben.

fataland slim

"Wenn es in unserer Gesellschaft möglich wäre, jeglichen menschenverachtenden Quark unwidersprochen zu äußern, dann gäbe es solche Taten nicht?"

Allerdings. Freie Meinungsäußerung bedeutet, JEDEN Blödsinn von sich geben zu dürfen. bEi uns ist nur ansatzweise freie Meinungsäußerung erlaubt. Hätten wir freie Meinungsäußerung, und kein Spinner würde mit seinem Quark hinterm berg halten, könnte man die, genügend Polizei vorausgesetzt, einfach wegfangen, sobald sie gewalttätige Tendenzen aufweisen.
So lümmeln die im untergrund rum, in dem der Staat egen Datenschutz völlig machtlos ist.

16:53 von karlheinzfaltermeier

der aussage schliesse ich mich an, wenn ich denn darf!

Ein Blick auf die

Ein Blick auf die afd-Facebook-Seite zeigt dreierlei:
a) Die Hetze geht weiter (Leider erlaubt die Netiquette nicht, konkrete Beispiele zu zitieren).
b) Jörg Meuthen hat anscheinend nichts besseres zu tun als die übliche Relativierung zu verbreiten, vor "jeglicher" Form von Gewalt und Extremismus zu warnen und natürlich ein angeblich "islamiatisches" Gegenbeispiel zu präsentieren und sich ohne Kenntnis der konkreten Situation über die unfähige Justiz zu mokieren.
c) Und als wäre das nicht genug, wird die berechtigte und überfällige Warnung des thüringischen Innenministers an Polizeibedienstete, die sich zur rassistisch-völkischen "Flügel"-Gruppe der afd bekennen, als "Hexenjagd" und "schäbig" diffamiert. Die afd, die auf der Farbskala immer mehr von blau nach braun mutiert, zeigt selbst auf, wie ideologisch verblendet und lernunfähig sie in weiten Teilen ist.

17:17 von fathaland slim

Doch! du hast es sogar geschrieben!

@fathaland slim - 17:27

"Wenn es in unserer Gesellschaft möglich wäre, jeglichen menschenverachtenden Quark unwidersprochen zu äußern, dann gäbe es solche Taten nicht?"

Das sind die üblichen Spielchen unter dem Logo der freien Meinungsäußerung.

Holocaust gab es nicht und KZ-Anlagen waren Schauermärchen der Alliierten - alles Abseits des Mainstreams.

re abseitsdesmains

"Menschen müssen ihr Gedanken äußern können und seien sie noch so sehr Abseits Des Mainstreams. Das Ausgrenzen und pauschale Beschimpfen Andersdenkender führt nämlich dazu, dass potentielle Täter keine andere Möglichkeit haben, ihre Ideen und Gedanken zu äußern, als mit Gewalt. Man drängt sie aus der Gesellschaft, beschneidet ihre demokratischen Rechte und beleidigt sie permanent; sie stehen also mit dem Rücken zur Wand!"

Das ist der gleiche Quark und auf dem gleichen Misthaufen gewachsen wie damals: Wer eine Asylantenunterkunft anzündet macht das nur, weil ihm sonst keiner zuhört. Also quasi aus Notwehr.

draufkukerin

" Keine Polizei, keine Security. Das ist eine Schande für Sie und alle Deutschen, und dafür müssen wir uns schämen."

Ich denke nicht daran mich für irgendetwas oder irgendwen zu schämen. Wie kommen Sie auf soetwas? Ich bin weder die Polizei, noich habe ich deren Einsatz zu veranworten. Noch bin ich ein freund vom Täter, der Insiderwissen preisgeben müsste, noch bin ich der Täter.
Für wen oder was, oder worüber könnte ich mich also schämen?

16:40, draufguckerin

>>Was denkt sich dieser Mensch? Glaubt er, mit seiner Bluttat ein gutes Werk gegen eine eingebildete Verschwörung zu tun? Wollte er Rache - für was auch immer - üben?
Hat er seine wirren Gedanken für sich behalten oder stand er im Austausch mit ähnlichen Wirrköpfen?<<

Solche Attentäter sind immer Gläubige. Bzw. sie halten sich dafür.

>>Ohne gleich andere denunzieren zu müssen: Es muss Möglichkeiten geben, sich mit Befürchtungen an staatliche Stellen zu wenden, und zwar vertraulich. Ich verstehe, das niemand an die Stasi-Spitzeltradition anknüpfen möchte, aber wer beobachtet, dass sich so eine Terrortat abzeichnet, muss die staatlichen Stellen aufmerksam machen können, ohne jemanden verleumden oder anzeigen zu müssen. Gibt es so eine Stelle/Institution? Wie könnte man so etwas angehen?<<

Man kann jederzeit anonym Hinweise geben, wenn man befürchtet, daß eine Straftat begangen werden könne. Wenn dieser anonyme Hinweis gut begründet daherkommt, sollte die Polizei ihm nachgehen.

@draufguckerin, 17:26

"Tag der Scham und Schande" ja Herr Steinmeier. Scham und Schande, weil unsere Staatsorgane diese Menschen nicht schützen konnte.
Wenn alles getan worden wäre, um die Synagoge zu schützen, würde ich nichts sagen. Aber es war nicht so.
Keine Polizei, keine Security. Das ist eine Schande für Sie und alle Deutschen, und dafür müssen wir uns schämen

So kann man Statements auch verdrehen.
Es ist ein Tag der Scham und Schande, weil unsere Gesellschaft sich gegenwärtig immer weiter in eine Richtung bewegt, wo solche Gewaltexzesse möglich und wirklich werden, befeuert durch "logistische" Unterfütterung durch angebliche Demokraten mitten Unter uns.
Und nicht etwa wegen der Tatsache, dass wir nicht zehn Polizisten pro Synagoge abstellen können.

Wer sind eigentlich

die Toten und Verletzten? Waren es Passanten? Haben die was gemacht oder wurden sie willkürlich getötet? Hat der Täter sie als Juden angenommen?

Was ist passiert? Davon hört oder liest man nix. Nur 2 Menschen sind getötet worden und dann wird auch schon auf das Thema Antisemitismus abgelenkt.

Muss man erst eine örtliche Zeitung konsultieren bevor man erfährt, was genau passiert ist?

Übrigens finde ich es verwerflich bei dem Anschlag von "glücklich" zu sprechen. 4 Menschen sind betroffen. Zählen die nicht?

16:39 von schabernack

das stimmt allerdings
nicht alle Menschen in unserer Gesellschaft
sind gleichermaßen einer Gefährdung ausgesetzt

Die wirkliche Geschichte um den Amok-Lauf

Die wirkliche Geschichte um den Amoklauf ist viel trauriger als hier dargestellt. Man kann sie bei der Mitteldeutschen Zeitung nachlesen.

Ich lass mich jetzt nicht auf diese primitive Berichterstattung des Öffentlich Rechtlichen Fernsehns aus. Das Passierte selber ist tausendmal sinnvoller bei der Ermahnung. Eine Passantin bekannt aus Halle starb, weil sie den Amokläufer in ihrer Zivilcourage angesprochen und zur Rede gestellt hat und ein Baumaler starb, weil er in einem Dönerladen was gegessen hat.

@andererseits(17:25) zu @Tada

Nein. Ein Polizist vor der Tür hätte als erster eine Kugel in den Kopf bekommen, es sei denn, er hätte in einem gepanzerten Häuschen gestanden.

Es ist kein Wild-West-Film , in dem im wilden Herumgeballer nur der Schurke einen Schuss abbekommt, und die Guten und Passanten niemals verletzt werden.

Es ist leider Gottes nicht der erste Anschlag in Europa und es sind schon Polizisten gestorben und verwundet worden.

@ werner1955

"Hoffentlich bekommen jetzt die Sicherheitsbehörden die dringend und schon lange überfälligen und notwendigen Recht um Rasterfahndung, Abhören, volles DNA Profil
und viel mehr Personal um diesen Verbrechern Einhalt zu gebieten."

Hätte das im vorliegenden Fall etwas gebracht? Laut bisherigem Stand der Ermittlungen ist der Täter ein Einzelgänger, der die meiste Zeit vor dem Computer saß und nie zuvor auffällig geworden war.

In einer offenen Gesellschaft gibt es keine hundertprozentige Sicherheit. Anschläge wie dieser werden sich - leider - nicht immer verhindern lassen.

Wir sollten uns davor hüten, in blindem Aktionismus die Bürgerrechte immer mehr auszuhöhlen. Denn sonst leben wir eines Tages in einem Polizeistaat - und auch dort gäbe es keine hundertprozentige Sicherheit.

Geheuchelte Betroffenheit

Wenn ich schon höre, dass Seehofer hier grosse Töne spuckt, möchte ich nur noch speien. Immerhin ist dies der gleiche Horst Seehofer, der das rechte Milieu mit der Parole der "Mutter aller Probleme" bedient hat. Und es war eben jener Horst Seehofer, der lauthals forderte, es solle die Grenze zwischen Österreich und Bayern mit Schlagbäumen bestückt werden. Eine innereuropäische Grenze mit Schlagbäumen? Dabei war Herrn Seehofer mit Sicherheit bewusst, dass seine lauthals vorgetragene Fremdenfeindlichkeit ausschliesslich bei den Rechten im Lande auf wohlwollend offene Ohren stösst.
Bernd Höcke (AfD) fragt heute auf Twitter: Was sind das nur für Menschen, die anderen Menschen so etwas antun?
Antwort: Es sind die Geister, die verantwortungslose Politiker wie Horst Seehofer, Hans Georg Maassen und Bernd Höcke riefen.
Nun aber heucheln die Brandstifter lauthals Betroffenheit. Dabei ist doch jedem Kinde klar. Das Wort steht vor der Tat.

17:25 von andererseits

In meinen Augen ist aber daneben das andere Thema genauso wichtig: klare Bekämpfung aller antisemitischen rechtsradikalen rassistischen Tendenzen, Gruppen, Parteien und Netzwerke; klare Kante gegen alle Relativierer der Shoah, gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, gegen alle Angriffe auf unsere demokratische Verfasstheit, auf gesellschaftlichen Zusammenhalt und auf die Politikerinnen, die sich stark machen für Solidarität mit allen Menschen, die hier leben und dazugehören.///
Wie stellen Sie sich das vor?In einem Staat der von Nazis mit aufgebaut wurde.Nur ein paar Namen. Gehlen. Gründer des BND.
Filbinger. Immerhin Ministerpräsident von BW.
Den besten zum Schluss. Wernher von Braun. Ein Held in den USA.

16:53 von karlheinzfaltermeier

«Irgendwie würde es mich nicht überraschen, wenn manche Wurzeln der maßlosen Selbstüberschätzung in falscher Erziehung liegen.»

Ja - "falsche Erziehung" kann für Erzogene und Erziehende eine ganze Menge an ganz großen Problemen bereiten.

Da aber niemand hier irgendwelche Details zum Elternhaus des Täters kennt. Der ja auch ein Chemie-Studium begann. Und bei der Tatbegehung 27 Jahre alt war. Nicht der einzige 27-Jährige, der noch bei den Eltern wohnt (bei einem Elternteil). Ist das im konkreten Fall das Hätte des Könnte des Wäre des Wenn eventuell …

"Für immer und ewig" tragen die Eltern nicht die Verantwortung für Entgleisungen der eigenen Kinder. Es gehören mehr als 2 Hände voll von eigener Soziopathie + Verblendung + Umnachtung dazu, eine solche Tat wie in Halle zu begehen …

@Nachfragerin

"Glück im Unglück Was hat den Mann veranlasst, seinen Sprengstoff im Auto zu lassen?" Am 10. Oktober 2019 um 16:55 von Nachfragerin

Die Frage ist wohl: Wo wollte er nach dem geplanten Massaker noch hin?

Einzeltäter-Theorie

Ein solcher menschenverachtender Terrorakt ist immer unfassbar schlimm. Richtig wütend aber macht nach den Erfahrungen des NSU mit welcher traumwandlerischen Sicherheit Polizei und Politik wenige Stunden nach der Tat wissen, dass es sich um die Tat eines "Einzeltäters" handelte. Soweit man die Bilder sieht, war hier der Täter professionell mit Kriegswaffen und Sprengstoff in wesentlicher Menge ausgestattet. Er streamte seine Tat live im Internet. Beides sind deutliche Argumente gegen eine Einzeltäter-Theorie. Es ist (spätestens seit dem NSU) erste Aufgabe der Politik und der Polizei nach solchen Taten sofort und mit großer Wucht und nicht nur gelegentlich dahinter stehende Netzwerke zu ermitteln und zu zerschlagen. So muss z.B. jeder User, der den Livestream verfolgte, ermittelt und zeitnah und intensiv überprüft werden, woher er diese Information hatte.

Sachlich bleiben

"Am 10. Oktober 2019 um 17:19 von Denkender Demokrat
Nichts Neues
Die Politiker - und die Rechtsprechung - haben auf ganzer Linie versagt.
Seit Jahren (Jahrzehnten?) wird der Rechtsextremismus verharmlost und/oder ignoriert. Rechte Straftäter werden, wenn überhaupt, milde oder gar nicht bestraft.
Abschreckung und konsequente Anwendung VORHANDENER Gesetze sieht anders aus.
ICH fürchte mich vor der (Rechten) Zukunft..."

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Haben Sie für Ihre aufgestellten Behauptungen auch Beweise? In meinen Augen bringen unsachlich Schuldzuweisungen überhaupt nichts und machen auch nichts besser.
In meinen Augen sind die Gericht in Deutschland frei und machen im Großen und Ganzen und im Vergleich weltweit einen sehr guten Job. Vor allem, wenn man bedenkt, dass auch dort absoluter Personalmangel herrscht.

Vor einer "(Rechten) Zukunft..." können Sie sich natürlich fürchten, überprüfen Sie nur, ob das auch wirklich begründet ist.

Wachsam sein sollte aber natürlich immer jeder.

16:40 von draufguckerin

"Was denkt sich dieser Mensch? Glaubt er, mit seiner Bluttat ein gutes Werk gegen eine eingebildete Verschwörung zu tun? Wollte er Rache - für was auch immer - üben?"

Ich habe mich vor längerer Zeit mal mit diesen Verschwörungstheorien beschäftigt.

Und genau diese Ideen habe ich gestern auch in der "Zeit" gelesen, wo die Worte des Täters - die er während der Autofahrt diktiert hatte -, wiedergegeben waren.

Der Sinn ist ungefähr, dass die ganze Welt von Juden unterwandert ist und diese die Welt zerstören wollen.
Je mehr diese getötet werden, desto besser für die Welt.

Tatsache ist aber auch, dass der Täter nicht nur jüdische, sondern auch islamgläubige Menschen ermorden wollte. Das hatte er ebenfalls preisgegeben.

Entschuldigung, dass ich im Moment nicht wörtlich zitieren kann, ich muss das erst raussuchen.
Bis ich das gefunden habe, ist der Thread vielleicht wieder geschlossen.

@91541matthias 16.09

ich will nicht spekulieren, aber es gab bereits Meldungen, dass der Täter die Schusswaffen selbst hergestellt hat mittels 3D-Drucker und Teilen aus dem Darknet. Sprengstoff lässt sich mit ein wenig Informationen sicher auch herstellen. Und zum psychischen Zustand des Täters- wer solch eine Tat verübt und sie noch filmt und veröffentlicht, da liegt die Vermutung nahe, dass der psychisch auffällig ist. Im Übrigen fällt mir wieder auf, dass sich Alles nur um den Täter dreht- die Opfer werden wieder vergessen und haben weder Namen noch Gesicht, wie immer nach Terroranschlägen. So sehr sich die Berichterstattung sonst unterscheidet, aber hier gleicht sie sich und das ist es, was die Täter suchen

Bravo

"Am 10. Oktober 2019 um 16:41 von andererseits
Man mag sich kaum vorstellen,
Man mag sich kaum vorstellen, wie unser Land am heutigen Tag aussähe, wenn das Massaker tatsächlich wie geplant abgelaufen wäre: Es wäre das schrecklichste rechtsradikale antisemitische fremdenfeindliche Attentat der Nachkriegszeit in unserem Land gewesen. Es zielte auf unsere jüdischen Mitbürger*innen, auf Menschen mit Migrationshintergrund (der ermordete Mann in dem Döner-Restaurant) und auf unsere gesellschaftliche Ordnung sowie unseren demokratischen Staat. Das erfordert einen Weckruf und Aufruf, jegliche fremdenfeindliche antisemitische und demokratiebekämpfende Hetze und Agitation auf unseren Straßen, im Netz und auch in den Parlamenten und manchen Parteien klar zu benennen und zurückzuweisen."

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Auf den Punkt gebracht!

@draufguckerin

"Keine Polizei, keine Security. Das ist eine Schande für Sie und alle Deutschen, und dafür müssen wir uns schämen."
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Die Schande liegt nicht darin, dass keine Polizei vor der Synagoge stand.
Die Schande ist, dass es notwendig ist,
Gotteshäuser von der Polizei schützen zu lassen.

@taxi132

"Das passt so gut wie auf jeden Rechten. Wundert mich also nicht" Am 10. Oktober 2019 um 17:25 von taxi132

Ich denke, das passt auf jeden Extremisten.

Problematisch ist, wenn sich Mehrere darin gegenseitig immer wieder bestätigen. Da kommt noch Gruppendynamik ins Spiel.

@ 15:43 von Tada

>> Ich finde es nicht richtig der Polizei mangelnden Einsatz vorzuwerfen [...] > Dieselben Politiker, die sich nicht darum gekümmert haben zeigen jetzt Betroffenheit vor den Kameras... <<
_
Zustimmung zu beiden Aspekten..! Einerseits kann die Polizei nicht alles schützen ... wir leben ja nicht in einem Polizeistaat... > andererseits verkommen die gestanzten Politikerbekundungen immer mehr zu scheinbar medialen Pflichtübungen...

17:27 von fathaland slim

«Menschen müssen ihr Gedanken äußern können und seien sie noch so sehr Abseits Des Mainstreams. Das Ausgrenzen und pauschale Beschimpfen Andersdenkender führt nämlich dazu, dass potentielle Täter keine andere Möglichkeit haben, ihre Ideen und Gedanken zu äußern, als mit Gewalt. Man drängt sie aus der Gesellschaft, beschneidet ihre demokratischen Rechte und beleidigt sie permanent; sie stehen also mit dem Rücken zur Wand!»

Obiges als Zitat eines anderen Foristen. Darauf erwidern Sie:

«Sie meinen, der Knabe hätte gemordet, weil er ausgegrenzt und vogelfrei war?
Wenn es in unserer Gesellschaft möglich wäre, jeglichen menschenverachtenden Quark unwidersprochen zu äußern, dann gäbe es solche Taten nicht?»

Ich mag ergänzen:

Schon fast unglaublich, was manche meinen, welche Äußerungen und Verhaltensweisen "Abseits des Mainstreams" möglich sein müssten, um gefühlter Ausgrenzung entgegen zu wirken.

Nicht verstehen diese Menschen den Unterschied zw. "Ausgrenzung" und "Widerspruch" …

Meiner Meinung nach..

Ist er einfach ein dummer, feiger Versager mit über die Jahre angestauten Hass auf andere Menschen der seine Tötungsfantasien ausleben wollte.

Nachdem er zum Glück an der Tür gescheitert ist hat er einfach auf jeden geschossen den er gesehen hat.

Am Sprengstoff kommt man nach einem Jahr Chemie Studium und dem Interesse daran ganz leicht.

Der Mensch hat ein psychologisches und kein politisches Problem und sollte für sein Leben weggesperrt werden.

16:32 von werner1955

"Auch müssen Richter immer das volle Strafmaß anwenden und Alkohol und Drogen Konsum strafverschärfend anwenden."

Ich finde es falsch, jetzt den Rechtsstaat abzuschaffen, damit man die Täter härter bestrafen kann.

Strafe ist sowieso kein Mittel, um irgend etwas Sinnvolles zu erzielen.

Schon gar nicht kann man damit die Mentalität von Menschen positiv beeinflussen.

14:39, Hinterdiefichte @ 13:57, fathaland slim, Vorgängerthread

dieser aussage von fichte schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

17:25 von taxi132

"Er war weder mit sich noch mit der Welt im Reinen, gab immer allen anderen die Schuld."
.
ob das jetzt ein typisch rechtes Problem ist
das passt auf jeden Rentner mit zu geringer Rente, weil er ja nicht Schuld ist dass er beispielsweise so wenig einzahlte ...
jeder Arbeitslose wenn er keinen Job findet
jedem Mieter dem gekündigt wird, ne Alleinerziehende die die Schuld in der Gesellschaft sucht statt an ihrem Partnerschaftsmodel
dass meine Beispiele maßlos überzogen sind - klar -
soll aber nur zeigen dass der Mensch eben so gestrickt die Schuld bei anderen zu suchen

Ich verstehs einfach nicht

die Vorgehensweise erinnert stark an die letzten islamistischen Attentate. Ich bin nach wie vor der festen Ueberzeugung, dass die meisten Deutschen nicht antisemitisch eingestellt sind. Vorwuerfe Seehofers an AFD: hetzt diese Partei gegen Juden? Dann entgeht mir mit meinem franzoesischen Wohnsitz doch einiges..

17:26 von draufguckerin

«"Tag der Scham und Schande" ja Herr Steinmeier. Scham und Schande, weil unsere Staatsorgane diese Menschen nicht schützen konnte.
Wenn alles getan worden wäre, um die Synagoge zu schützen, würde ich nichts sagen. Aber es war nicht so.

Keine Polizei, keine Security. Das ist eine Schande für Sie und alle Deutschen, und dafür müssen wir uns schämen.»

Ja - es hätte Polizei vor den Toren der Synagoge geben können.
Oder Security. Oder beides gleichzeitig.

Wenn Sie schon "Kollektiv-Scham" aller Deutschen sehen wollen. Dann stehe ich in der Linie auf Seiten derer, die in tiefer Scham für solche Art von Taten anstehen. Weit vor dem Feld der Fremd-Schämer, die Polizei-, Staats- oder persönliches Versagen des Herrn Steinmeier sehen mögen.

Aber zum Kotzen zum Schämen ist es prinzipiell, dass gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit von rechts-verblendeten Hetzern und Hohlköpfen in DEU immer mehr zunimmt.

Phänomene, die nicht Polizei / Security vor Türen / Toren bekämpfen kann …

Horst Seehofer

Was ich hier leider sagen muss, ist, dass ich unseren Bundesinnenminister nicht sehen wollen würde, wenn ich Angehöriger der Opfer wäre.
Herr Seehofer mag mittlerweile versöhnlichere Töne anschlagen, aber vergessen ist nicht wie auch er noch vor ein paar Jahren und auch schon davor verbal mit angeheizt hat und die Hemmschwelle des Sagbaren senkte. So wie einige andere Politiker der Union und vor allem CSU. Die in meinen Augen am weitesten rechts angesiedelten Parteien, die ich (meistens) noch auf dem Boden des Grundgesetzes sehe.

Unser Bundesinnenminister sollte sich sehr selbstkritisch damit auseinandersetzen, was er und seine Partei (ohne seine Kritik) schon so alles von sich gegeben hat.

Hierzu kann man auch mal auf den Zusammenhang von Sprache und Extremismus hinweisen.

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