Ihre Meinung zu: Brasilien: Rätselhafte Ölpest breitet sich aus

7. Oktober 2019 - 8:28 Uhr

Etwa 2000 Kilometer Küste in Brasilien sind von einer Ölpest betroffen. Zähe Klumpen verdrecken die Strände, töten Tiere. Ein Bundesstaat rief den Notstand aus. Die Herkunft des Öls ist unklar. Von Ivo Marusczyk.

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Kommentare

Öl ist nicht gleich Öl

Man muss zuerst feststellen, was das für ein Öl ist. Rohöl, Altöl, o. ä.

Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass hier eine illegale und umweltbelastende Ölentsorgung stattgefunden hat, zumal wenn man nicht weiß, woher das Öl kommt. Rohöl, also reines Erdöl, wird doch nicht in Fässern transportiert.

Und der ganze Dreck...,

...verteilt über zweitausend Kilometer, soll von der Säuberung der Tanks eines Schiffes stammen? Dass Hobbyfischer Marcus da richtig liegt, ist doch sehr zu bezweifeln.
Ozeanologen kennen doch recht genau die Meeresströmungen, man weiß, welche infrage kommenden Schiffe sich wann wo aufgehalten haben, die Analyse der Ölklumpen ermöglicht, die Herkunft des Öls festzustellen, es müssten auch Satellitenaufnahmen existieren, um die Herkunft oder den Verursacher zu ermitteln - daher denke ich, dass, wenn es einen Übeltäter gibt, dieser gefunden wird.

Vergleich Ölförderung zum Lithiumabbau

Wann immer das Thema Elektromobilität aufkommt, wird das Forum mit der Aussage geflutet, wie umweltschädlich die Lithiumförderung (in der Wüste) ist.

Die Umweltschäden durch die Förderung und Verwendung von Erdöl wird dagegen als unvermeidbar hingenommen und nicht mehr erwähnt.

Rohöl ist zudem herrlich

Rohöl ist zudem herrlich ungefährlich. Das hat man bei der exxon valdez, im irak, und bei etlichen bohrinseln schon gesehen.
Für direkt betroffene tiere ist es subootimal, aber in 10 jahren ist nichts mehr zu sehen. Selbst greenpeace war überrascht.

Wieder ein Beispiel ...

... was Gier anrichtet.

Egal ob Unfall oder bewusst herbeigeführt.
Wenn sich niemand dazu bekennt, wird auch keiner haftbar gemacht - schäbig.

Schumpeter sprach mal von der schöpferischen Zerstörung. Er meint was anderes - aber hier trifft es zu.

Das Fass läuft über . . . .

Zitat aus dem Artikel :
"Das Wasser bringt noch mehr Öl. Das sieht aus als hätte ein Schiff seine Tanks gesäubert. Denn wenn Rohöl frisch ist, ist es viel dünnflüssiger.
Aber das hier hat fast die Konsistenz von Plastik."

Gut, dass das mal angesprochen wurde, ob es nun die Ursache ist oder nicht.
Denn sehr viele der riesigen Öltanker reinigen ihre Tanks auf hoher See,
teils mit giftigen Chemikalien und lassen die Brühe dann einfach ab ins Meer.
Das geht schon seit vielen Jahren so UND könnte verhindert werden, da man mit Satelliten alles sehen kann.
WARUM wurde hier noch nichts unternommen ?
Eine Schande für die Verantwortlichen Politiker und Kapitäne etc. . . .

Katastrophe

Dieser neue Präsident wird sicher alles aufklären und schnell die Strände säubern und die Verantwortlichen einsperren......Satire aus!
Es ist eine unglaubliche Katastrophe.

10:01 von Rolf 777

WARUM wurde hier noch nichts unternommen ?
Eine Schande für die Verantwortlichen Politiker und Kapitäne etc. . . .

Klare Antwort: "Geld regiert die Welt"

Das ist doch klar wie Hühnerbrühe, dass die Reinigung eines Öltankers auf See billiger oder gar umsonst ist, als auf einem Anlagehafen, wobei das Altöl umweltschonend und daher kostenaufwendig entsorgt werden muss.

Jeder Öltank einer Zentralheizung im Haus ab 1.000 l muss bei der Behörde gemeldet werden, wobei dann Auflagen erteilt werden, die mit erheblichen Kosten verbunden sind. Aber Schiffe können ihre Tanks auf See waschen, und bekommen noch rechtliche Unterstützung.

Ablenkungsmanöver

Man nehme ein unter xbeliebiger Flagge fahrendes Tankerchen und verliere ein "bischen" Rohöl, das die Badestrände versaut - und schon ist das Thema Regenwald aus den Schlagzeilen...

Auch Öl wird geschmuggelt

Das könnte eventuell auch die unbekannte Herkunft erklären.

@10:01 von HSchmidt

"Schumpeter sprach mal von der schöpferischen Zerstörung. Er meint was anderes - aber hier trifft es zu."

Den schöpferischen Anteil kann ich aktuell noch nicht erkennen.

@10:30 von Dubitator

Wieso ist die erste Idee einiger eigentlich direkt eine politische Verschwörung? Die Sache mit den Regenwäldern war doch ohnehin schon eine Weile nicht mehr in den News.

10:01 von Rolf 777

«Denn sehr viele der riesigen Öltanker reinigen ihre Tanks auf hoher See,
teils mit giftigen Chemikalien und lassen die Brühe dann einfach ab ins Meer.
Das geht schon seit vielen Jahren so UND könnte verhindert werden, da man mit Satelliten alles sehen kann.
WARUM wurde hier noch nichts unternommen ?»

"Die Offene See" außerhalb der Küsten-Hoheitsgewässer der Anliegerstaaten (12-Meilen-Zonen, u.U. 22-Meilen-Zonen) sind nach Internationalem Recht gesehen "Niemandsland".

Ohne geregelte Zuständigkeiten, wer für Überwachung + Verfolgung wie Öl ablassen, Tanks ausspülen, Müll ins Meer kippen & Co. verantwortlich ist.

Überwachungs-Satelliten betreiben zwar inzw. viele Staaten. Aber nur (sehr) wenige hätten tatsächlich Marine-Kapazitäten, um real die Verfolgung solcher Taten vorzunehmen.

Groß und weit sind sie, die Meere. Nur entlang von Schifffahrtsstraßen in Küstengewässern (Ostsee, Mittelmeer, …) ist tatsächlich Kontrolle + Ahndung vorhanden. Wenn es dort in Gewässern geschieht …

Es wäre doch möglich dass jeder Tankereigner

regelmäßig nachweisen muss wie und wo er sein Schiff gereinigt hat.

Wieso politische Verschwörung?

Das ist ja nur eine Variante, die man auch betrachten kann. Es können natürlich auch Fracking-Versuche in den der Küste vorgelagerten Gebieten oder seismische Vorkommnisse sein (sofern es Rohöl ist). Die Entfernung zur Stoßstelle zwischen Südamerikanischer und Afrikanischer Platte ist ja relativ nah.

@ 10:01 Superschau

Die Belastung des sensiblen küstennahen Ökosystems und das grausame Verenden hunderttausender Tiere bezeichnen Sie als "suboptimal"? Welch eine zynische verharmlosende Wortwahl.

Vermutlich...

Ich denke, dass wird auch in vielen Ländern so gemacht, aber scheitert vermutlich wie so oft an mangelnder Kontrolle oder man kann sowas relativ leicht manipulieren, ähnlich wie Fahrtenschreiber in LKW.

Fuer mich sieht das nach einem gesunkenen Schiff aus

Also fuer mich sieht das fast nach einem gesunkenen Schiff aus das Ölfässer an Bord hatte, wenn da Ölfässer angespuelt werden:

https://www.tagesschau.de/ausland/brasilien-oel-umwelt-101~magnifier_pos...

Und dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/brasilien-oel-umwelt-101.html

Marcus, ein Hobby-Fischer, hält einen Ölklumpen in der Hand. Zäh und fast teerartig ist das, was die Meeresströmungen hierher tragen. "Das Wasser bringt noch mehr Öl. Das sieht aus als hätte ein Schiff seine Tanks gesäubert. Denn wenn Rohöl frisch ist, ist es viel dünnflüssiger. Aber das hier hat fast die Konsistenz von Plastik."

sieht nach Schweröl aus. Das heißt:
es muss sich um ein älteres Schiff handeln das noch mit Verbrennungsmotor unterwegs ist der mit Schweröl angetrieben wird.

Frage: werden in Brasilien aktuell irgenwelche Schiffe vermisst die Öl transportiert haben?

10:46 von Felina2

«Es wäre doch möglich dass jeder Tankereigner regelmäßig nachweisen muss wie und wo er sein Schiff gereinigt hat.»

Selbst wenn jeder Tankereigner das muss oder müsste.
Evtl. muss er das bereits. Ich weiß es nicht …

"Zwischen-Reinigung" von Tanks auf Hoher See wird dadurch weder ausgeschlossen, noch unmöglich gemacht. Sind Tanks dann weniger reinigungsbedürftig, wenn es um deren Reinigung in Häfen geht …

Sind sooo viele Tanker, Frachter, Fischfang-Schiffe & Co. auf den Weltmeeren unterwegs. Wer soll, wer will, wer kann sie alle kontrollieren?

Auch wenn mehr Regularien + Strafverfolgung wäre. Letzlich wird es weiterhin vom Verantwortungs-Bewusstsein von einzelnen Kapitänen + Reedern abhängig sein, wie umweltschonend sie sich neben der Verbrennung der Treibstoffe für den Schiffsantrieb verhalten …

11:06 von Demokratieschuetzerin

«… sieht nach Schweröl aus. Das heißt:
es muss sich um ein älteres Schiff handeln das noch mit Verbrennungsmotor unterwegs ist der mit Schweröl angetrieben wird.»

Die weit überwiegende Zahl aller Schiffe, die auf den Weltmeeren fahren, werden mit Schweröl befeuert und angetrieben. Bei weitem nicht nur "Seelenverkäufer" aus älteren Zeiten. Schiffsmotoren halten Jahrzehnte, nicht nur ± 10 Jahre wie bei KfZ mit hoher Fahrleistung …

11:06 von Demokratieschue...

Das müsste ja vor kurzen erst gesunken sein.Das kann man doch feststellen welches Schiff vermist wird.

Billige Entsorgung

Es ist doch gang und gäbe, die Tanks großer Frachter auf hoher See zu spülen.

11:06 von Demokratieschue...

Frage: werden in Brasilien aktuell irgenwelche Schiffe vermisst die Öl transportiert haben?

Wenn ein brasilianisches Schiff womöglich noch mit Wissen von Bolsonaro Ursache dieser Ölpest war, dann weiß ich nicht mehr, ob B noch richtig tickt.

Ich denke Mal die Kritiker

Ich denke Mal die Kritiker von der Produktion von Elektroautos können jetzt einmal eher verstehen wie viel weniger Umweltschäden bei der Produktion von Akkus für Elektroautos entstehen im Vergleich zu den entstehenden Schäden bei der Förderung von Erdöl.
Dieses Beispiel zeigt wieder deutlich ob mit Absicht oder Unfall was alles passiert. Und 2000km das ist der Hammer! Da kann man aber viele Akkus produzieren bevor die Umwelt gleichermaßen geschädigt wird.

Das Bild, welches ein Fass zeigt,

scheint mir nicht so recht zu dem beschriebenen Geschehen zu passen. Derweil das Fass wohl eher erst an Land ausgelaufen ist und der Inhalt frisch und unverklumpt wirkt.

Felina 2

Genau richtig! Wieso muss ein Reeder die Reinigung der Schiffe nicht nachweisen?

@ Demokratieschue...

sieht nach Schweröl aus. Das heißt: es muss sich um ein älteres Schiff handeln das noch mit Verbrennungsmotor unterwegs ist der mit Schweröl angetrieben wird.

Also kommen alle existierenden Frachtschiffe in Frage.


Frage: werden in Brasilien aktuell irgenwelche Schiffe vermisst die Öl transportiert haben?

Ist die Frage an uns gerichtet?

Harnisch

Alter Harnisch. Wir reden von Brasilien. Wo der Präsident sein Volk ermuntert den Regenwald anzuzünden um Flächen für Rinder und Soja zu schaffen. Glaubst doch nicht das den Naturschutz interessiert??? Und genau das meine ich. Wie Naiv seid ihr zu glauben das dort Mensch was ändert???

@ Gandalf21

Wieso muss ein Reeder die Reinigung der Schiffe nicht nachweisen?

Vielleicht sind deshalb praktisch alle Schiffe in China oder der dritten Welt registriert?

11:53 von Gandalf21

«Wieso muss ein Reeder die Reinigung der Schiffe nicht nachweisen?»

Müssen Reeder das nicht …?
Nirgendwo, in keinem Land, wo auch immer …?
Auch nicht die von Tankern …?

Ich hoffe, der schuldige

Ich hoffe, der schuldige Schiffskapitän wird gefunden und er und seine Reederei werden zur Verantwortung gezogen.
Ich hoffe weiterhin daß es Geldstrafen für in solche Aktion verwickelte Ölgesellschaften in Milliarden Höhe geben wird. Am besten zweistellig oder mehr.
Also solche vorsätzliche Schäden sind der Hammer!

@th 711

Die Kritiker der Elektroautos können auch Karl Mays "Der Ölprinz" lesen und die Befürworter mit dem Holzkocher fahren angesichts unserer landeseigenen Lithiumvorräte. In beiden Fällen hat das mit dem Thema nichts zu tun.

Andererseits

Lesen sie mal berichte zur exxon valdez . Was als unfassbare, nicht mehr gut zu machende katastrophe bezeichnet wurde, war 10 jahre später fast nicht mehr nachweisbar.
Wenn sie ein naturprodukt verteufeln wollen, bitte sehr. Was daran zynisch sein soll, bleibt ihr problem. Das ist eine völlig andere liga, als zb litiumabbau oder fracking.
.

....woher....

Vielleicht kommt das Öl ja aus dem Golf von Mexico, den hat man ja bekanntlich "vollgetankt".
So etwas kann ka nicht über Nacht verschwinden.

Oh ja.....

Wir Menschen und unser Müll..... Ein riesen Problem. Reinigung der Schiffe auf dem Meer, auch Flugzeuge lassen die Toiletten über dem Meer ab, Plastik überall. So wird das nichts mit der Rettung der Ökosysteme.
Eine Schande, da das alles bekannt ist.

@knorlo

Mal unter "Brasilstrom" nachsehen. Es ist dann ziemlich unwahrscheinlich dass das Zeug ohne Eigenantrieb aus dem Golf von Mexiko dahingelangt ist. Eher von irgendwo westlich von Südafrika, wofür auch die Verteilungsbreite spricht.

12:02 schabernack

Mein Sohn ist Kapitän und der sagt, "Öffnungen" von Tanks müssen schriftlich nachgewiesen werden. Allerdings kann man in vielen Häfen der Erde eine "Schein-Reinigungsbestätigungen" für einen Bruchteil der Kosten erhalten. Hier müsste angesetzt werden.

@ spax-plywood 12:31 @th

@ spax-plywood 12:31
@th 711
“Die Kritiker der Elektroautos können auch Karl Mays "Der Ölprinz" lesen und die Befürworter mit dem Holzkocher fahren angesichts unserer landeseigenen Lithiumvorräte. In beiden Fällen hat das mit dem Thema nichts zu tun.“
Da liegen SIE vollkommen falsch. Angesicht unserer eigenen Erdölvorkommen sind die beiden Situationen selbstverständlich miteinander vergleichbar.
Jedenfalls braucht mir nie mehr ein Batteriegegner mir mit irgendwelchen Umweltschäden bei der Herstellung der Akkus zu kommen. Die sind nämlich Peanuts gegenüber denen bei der Kette innerhalb der Benzinherstellung. Ob Sie das jetzt gerne lesen oder nicht: wenn man Umweltschäden mit Geld vergleicht, gebe ich viel lieber ein Paar Cents (Umweltschäden bei der Akkuherstellung) aus als hunderte von Euro (Umweltschäden bei der Benzin/Dieselherstellung).
Vielleicht sitzen Sie ja einfach nur Minderinformationen auf, denn wer redet schon über Umweltschäden innerhalb der Erdölkette bis zum Benzin.

Der Verursacher lässt sich ermitteln

Ich bin sicher, der Verursacher ließe sich ermitteln. Bei all der Aufklärung und Beobachtung durch zahlreiche Satelliten ist doch jede Bewegung nachzuvollziehen.
Es sei denn, aus irgendwelchen Gründen will man das nicht.
Und - es sind ja offenbar nicht nur ein paar Tonnen Öl, sondern es muß gewaltig mehr sein, wenn die Strände mehrere tausend Kilometer verschmutzt sind.
Wenn wirklich kein Verursacher gefunden wird, wären für mich die wahren Hintergründe schon interessant.

Solch riesige Mengen...

müssen doch irgendwo fehlen!? Wenn solch große Gebiete betroffen sind müsste man doch anhand von Modellen die Herkunft errechnen können. Sehr seltsam das Ganze.

Traurig was aus der Welt geworden ist.

Nur noch Verbrechen(gegen die Umwelt)auf höchstem Niveau. Hier ist die übelste Hirnkrankheit und verbreitet sich endemisch.

Korrektur:

Nicht Hier, sondern GIER!

Diesmal ist es also die brasilianische Küste, wo sich die Auswirkungen einer allein an „Kostenersparnis“ und Gewinn orientierten Wirtschaft bemerkbar machen.

Und wenn es den zahllosen um Aufklärung bemühten Fachleuten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik irgendwann gelungen ist, alle „sicherheitspolitischen“ Hürden, Transparenzverhinderungsgesetze und die über deren Einhaltung wachenden „Sicherheitskräfte“ zu überwinden und die Verursacher ausfindig gemacht werden konnten, haben die in den seltensten Fällen mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen.

Nur mit den Folgen der von Ihnen verursachten Schäden „dürfen“ dann alle irgendwie klarkommen.

09:45 von rareri

dass hier eine illegale und umweltbelastende Ölentsorgung stattgefunden hat,
zumal wenn man nicht weiß, woher das Öl kommt.
.
alles klar
man weiß nicht wo es herkommt aber es ist illegal
erinnert mich an den Wilden Westen ..
bevor wir ihn hängen soll er eine fairen Prozess erhalten

@um 11:47 von th711

Widerspruch!
Und die Menschen die unter schlimmsten Bedingungen nach Kobalt, Lithium und weiteren Stoffen für den Elektohype schürfen und dabei verrecken müssen sind klar egal. Hauptsache klimaneutral .....
Menschenverachtend ist das!

Das heisst nicht dass ich es in Ordnung finde wenn irgendwer kostengünstig seinen Dreck im Meer entsorgt. Dieser sollte bestraft und für die Reinigung verantwortlich gemacht werden.

es gibt viele Gründe

dass tatsächlich ein Schiff seine Tanks reinigte
dass ein altes oder uraltes gesunkenes Schiff
durch jetzt verrostete Tanks seinen Treibstoff
oder im Extremfall seine Ladung verliert
... das es natürlichen Ursprungs ist
auch das kommt gelegentlich vor

@ Demokritisch

Ich bin sicher, der Verursacher ließe sich ermitteln. Bei all der Aufklärung und Beobachtung durch zahlreiche Satelliten ist doch jede Bewegung nachzuvollziehen.
Es sei denn, aus irgendwelchen Gründen will man das nicht.

Wissen Sie aus dem Stehgreif, welcher Satellit Ölteppiche beobachten kann?

Wir sind sowohl beim

Wir sind sowohl beim Benzin/Diesel als auch bei Akkus von Elektroautos abhängig vom Import.
Lieber nehme ich ein Produkt was weniger Umweltschäden bei seiner Herstellung erzeugt.
Für mich ganz klar: bei der Herstellung von LiFePo4 Akkus gibt es weniger Umweltschäden als bei der Herstellung von Benzin oder Diesel.
Solche Vorkommnisse wie dieses jetzt in Brasilien oder jenes Exxon Valdes zeigen doch wie gefährlich es werden kann. 2000km Küsten verschmutzt, da handelt es sich doch nicht um ein paar Liter. Die in den Verkehr gebrachten Mengen sind doch das gefährliche. Entweder war es ein Unfall, man hat aber davon nichts gehört. Oder eine illegale Reinigung auf hoher See, das würde die Hemmungslosigkeit einiger beteiligter Personen zeigen.
Jedenfalls ist das ganze extrem traurig und ich finde es schlimm dass so etwas überhaupt passieren kann.

Ölplattform?

Es gibt vor der brasilianischen Küste doch auch Ölbohrungen im Meer. Vielleicht ist da ja was schief gelaufen. Außerdem gelangt immer Öl in die Umwelt, auch ohne Unfälle. Im Norden Sibiriens gibt es oft Bäche, in denen Öl statt Wasser fließt. Dort sieht es nur niemand.

@ Agent apple

Solch riesige Mengen müssen doch irgendwo fehlen!?

Klar. Aber ob der, dem's fehlt, es auch sagt, ist eine ganz andere Frage.

@andererseits 11: 02 „@ 10:01

@andererseits 11: 02
„@ 10:01 Superschau
Die Belastung des sensiblen küstennahen Ökosystems und das grausame Verenden hunderttausender Tiere bezeichnen Sie als "suboptimal"? Welch eine zynische verharmlosende Wortwahl 10:01 Superschau
Die Belastung des sensiblen küstennahen Ökosystems und das grausame Verenden hunderttausender Tiere bezeichnen Sie als "suboptimal"? Welch eine zynische verharmlosende Wortwahl“

100% Zustimmung zu Ihrem Post. 100%.

13:26 von th711

wie wird denn Lithium gewonnen,
in den Anden ?
wie entstehen denn Umweltschäden beim Erdöl ?
Wenn Leute in Nigeria die Leitungen anbohren
oder in der sibirischen Tundra das Erdreich nachgibt und die Pipelines bersten
oder wie im Golf von Mexiko gespart wird und Ventile nicht eingebaut ?
Wie entsorgt man den Akkus ?
so wie beim Strom der aus der Steckdose kommt einfach in die Mülltonne werfen ?

Traurig...

Dieses gegenseitige Aufrechnen der Umweltschäden von Erdöl für Verbrennungsmotoren und Lithium für Elektromobilität hier im Forum ist lachhaft...
Man sollte möglichst schnell vom Erdöl wegkommen, das brauchen wir für Wichtigeres als zum Fahren und Verfeuern... Lithium kann man selbstverständlich auch umweltgerecht abbauen, recyceln, ist nur deutlich teurer... Anstatt das Alle versuchen unsere Welt lebenswert zu erhalten, so ein lächerlicher Streit...
Auch der Kaffeeanbau kann umweltfeindlich und ausbeutend (Kinderarbeit) erfolgen - ich hoffe Alle, die das hier beim Lithium beklagen, trinken nur TransFair Biokaffee? Nur so als Beispiel... und mir fehlt leider das Vertrauen, das Herr Bolsonaro als Industriefreund hier wirklich ermitteln lässt...
Jedes Volk bekommt die Regierung, die es wählt...
ist einfach ziemlich dumm nur aus einem Grund (hier Kriminalitätsbekämpfung) einen Populisten zu wählen...

@Wohlstandsbäuchlein

"Wissen Sie aus dem Stehgreif, welcher Satellit Ölteppiche beobachten kann?"
Gegenfrage: Kennen Sie alle mehrere 100 Satelliten mit Namen ?
Man konnte schon vor über 10 Jahren in der Nordsee Ölteppiche entdecken und den Verursacher ausfindig machen.
Also kann man das auch vor Brasiliens Küste.

Aber so gesehen kann man heute nichts mehr mit absoluter Sicherheit sagen, alles muß ja nicht der Wahrheit entsprechen. Noch nicht mal wenn man etwas selbst gesehen hat. Es könnte eine Illusion sein.

@Wohlstandsbäuchlein

"Es ist doch gang und gäbe, die Tanks großer Frachter auf hoher See zu spülen."

Wissen Sie das, gibt es da Belege oder ist das nur so eine Vermutung von ihnen ?

Ich könnte da keine Beweise anführen. Möglich ja, aber gang und gäbe ??

Was Größeres

Allein der Datenpunkt, daß rund 2000km Küste betroffen sind legt den Verdacht nahe, daß da nicht nur ein Schiff kostengünstig seine Tanks gereinigt hat. Ölfässer (wie abgebildet) werden beim Tankreinigen auch nicht frei. Zu vermuten ist daher, daß da industriell illegal (Öl-)Abfall entsorgt wurde. Daher sollte man hier auch mit einem gewissen Aufwand ermitteln sonst macht das noch Schule. Die Frage ist, ob die derzeitige brasilianische Regierung dazu bereit ist.

@micmul

Das Öl ist der Beschreibung nach schon ziemlich lang im Wasser in einem langgestreckten Teppich. Wenn es westlich von Südafrika ins Meer gelangte würde es nördlich bis zum Äquator getrieben, dort nach Westen abgelenkt und mit dem Brasilstrom wieder südlich verdriftet. Und über diese tausende Kilometer auch weit ausandergezogen. Das passt zur Beschreibung.

Ök und Umwelt

Ich muss jetzt doch was loswerden. Monatelang lese ich wie umweltschädlich Es ist die Rohstoffe für Akkus zu fördern, dann kommt solch eine Nachricht.

Es passiert ja noch mehr jeden Tag mit Verschmutzungen durch Rohöl, scheint aber keinen mehr zu interessieren.

um 12:35 von Super"schlau "

Als unmittelbare Folge des Untergangs der Exxon Valdez starben hundertausende von Vögeln, Fischen und weiteren Tieren. Was hat das mit dem Nachweis nach 10 Jahren zu tun? Macht das die Katastrophe kleiner?

Nach Ihrer zynischen Logik wäre damit jede Katastrophe, ja sogar jedes Verbrechen, dessen Folgen nach 10 Jahren nicht mehr nachweisbar wären, abgegolten! Ich habe aber eher den Eindruck, Sie wollen mit den Beiträgen hier eher provozieren als beizutragen!

Im Übrigen sind bis heute Spuren der Katastrophe NACHWEISBAR! Die Fischbestände z. B. haben sich bis heute nicht erholt! Wo Sie Ihre Infos auch immer herholen?

@demokritisch

Satelliten können bis jetzt nur frische zusammenhängende Ölteppiche per RADAR orten. Weil Öl die Wogen glättet und das reflektierte Signal weniger intensiv ist als das der rauhen ungeglätteten See im Kontrast dazu. Bei Klumpenteppichen wie hier gegeben gibt's den Effekt nicht und die Methode ist für die Katz und der Helikopter muss her.

14:23 von Sisyphos3

alles klar
man weiß nicht wo es herkommt aber es ist illegal
erinnert mich an den Wilden Westen ..
bevor wir ihn hängen soll er eine fairen Prozess erhalten

Moment mal, lesen Sie erst genau, was ich gepostet habe:

"Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass hier eine illegale und umweltbelastende Ölentsorgung stattgefunden hat, zumal wenn man nicht weiß, woher das Öl kommt."

Die Betonung liegt auf: Ich kann mir lebhaft vorstellen, ...

Ich habe damit keine Behauptung aufgestellt, sondern eine Hypothese und die wird in einem Meinungsforum noch erlaubt sein.

Sie verbreiten hier Unwahrheiten und dies erinnert mich an was.

15:38 von Demokritisch

re @Wohlstandsbäuchlein
.
"Es ist doch gang und gäbe, die Tanks großer Frachter auf hoher See zu spülen."
.
Wissen Sie das, gibt es da Belege oder ist das nur so eine Vermutung von ihnen ?
Ich könnte da keine Beweise anführen. Möglich ja, aber gang und gäbe ??

Das ist keine Vermutung, sondern Tatsache. Es ist bekannt, dass Tanker und andere Schiffe ihre Tanks auf offener See reinigen. Am besten googeln.

falsche stelle

ich glaube es nutzt niks diese Frage hier zu stellen: ob in Brasilien Schiffe vermisst werden die Öl transportiert haben. Ich glaube nicht, dass hier einer die Frage beantworten kann..

Politik ist noch zaeher...

Die Zaehigkeit eines dieser Oelklmpen ist nichts gegen die Zaehigkeit der Wirtschaft, Industrie und Politik, wenn es darum geht, den Umweltschutz zu behindern und wirksame Massnahmen zu ergreifen. Mal sehen wie lange die Proteste noch so zahm bleiben, wie sie jetzt sind. Nicht mehr lange, hoffe ich. Denn es geht nicht mehr anders. Weltweit wird bewiesen, wie zaeh das System den noetigen Kampf gegen Umweltverschmutzung und Klimakatastrophe behindert. Jeder weiss, was fuer eine Art System das ist, welches zusammebrechen muss, bevor sich was aendert. Es ist ja auch unser System, wie wir wirtschaften, produzieren, konsumieren, wie wir denken und vorallem, welche Leute wir an die Macht gelassen haben, die das weiter vorrantrieben.

13:33 von Demokritisch

"Der Verursacher lässt sich ermitteln
Ich bin sicher, der Verursacher ließe sich ermitteln."

Jo, hab' ihn schon. Homo Sapiens.

Es ist vergeblich' Liebesmueh, hier (schon wieder) auf illegales Handeln oder/und einen Einzelfall zu verweisen oder hin zu vermuten.

Es ist Ausdruck der allgemeinen Geringschaetzung der Mutter Erde durch die Menschheit.

Homo Sapiens - wird Zeit sich allgemein im Spiegel anzusehen. Extinction Rebellion ist ein guter Schritt. Die Suche nach einem speziellen Schuldigen hilft nicht mehr... geht naemlich der eine (in den Knast) dann kommt der Naechste schon bald um die Ecke.

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