Ihre Meinung zu: Trotz Gewalt: Hongkonger stehen hinter den Protesten

5. Oktober 2019 - 12:17 Uhr

Nachdem Demonstranten einige U-Bahnstationen in der Nacht demoliert hatten, stehen die Züge in Hongkong still. Regierungschefin Lam verurteilte die Gewalt. Doch die Bevölkerung steht weiter hinter den Protesten. Von Steffen Wurzel.

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Kommentare

Quelle: Umfrage mit einem Teilnehmer

"Doch die Bevölkerung steht weiter hinter den Protesten."

Wird diese Behauptung durch mehr gestützt als das Zitat einer nicht genannten Person, die keinen Zusammenhang zwischen in Brand gesteckten U-Bahnstationen und Zugausfällen erkennen kann?

Unvernünftig

Wenn es tatsächlich Hongkonger waren, die U-Bahnstationen demoliert haben, dann schießt sich die Hongkonger Bevölkerung selbst ins Bein. Denn was haben die Hongkonger davon, wenn sie ihr eigenes Land zerstören: Nichts, absolut nichts.

Ich schließe es aber nicht aus, dass China selbst gewaltbereite Menschen in die Demonstrationszüge mischt, um Gewalt zu inszeninieren.

"Trotz Gewalt: Hongkonger

"Trotz Gewalt: Hongkonger stehen hinter den Protesten"

"Die Wut Vieler richtet sich heute trotzdem weniger gegen die Randalierer, sondern vielmehr gegen die Regierung."

---

Gibt es zu den Behauptungen repräsentative Umfrageergebnisse?

Was schreiben Sie?

Die Bevölkerung steht nicht hinter den Gewaltauswüchsen der Randalierer sondern distanzieren sich ausdrücklich! Ich bin selbst in Hong Kong und befrage täglich sehr viele Menschen. Sie berichten nicht objektiv. Das muss gesagt werden!

Verschiedene Sichtweisen eben ...

TS:
>>"Auch wenn das Leben vieler Menschen in Hongkong heute durch die Gewalt der Nacht beeinträchtig ist: Die Wut Vieler richtet sich heute trotzdem weniger gegen die Randalierer, sondern vielmehr gegen die Regierung. "Ich fühle mich nicht unsicher hier, sondern sehr sicher. Die Protestierer, die beschützen uns. Was mich sauer macht ist, dass sie heute einige Busse und die Metro nicht fahren lassen, um ein Gefühl der Unsicherheit zu erzeugen."

Man kann es so sehen, wie geschildert, dass es eben Busse und Bahnen nicht fahren, als sozusagen psychologisches Mittel, als Plan der Regierung, um Unsicherheit zu erzeugen.

Man kann aber auch einbeziehen, dass nun schon regelmäßig seit geraumer Zeit in Bahnstationen Zerstörungen großen Ausmaßes stattfinden einschließlich des Legens von Feuer. Meiner Ansicht steht dies beides in ursächlichem Zusammenhang!

Unfassbar!

Kinder werden aufgehetzt um Polizisten anzugreifen?
Was für Demokraten demonstrieren denn dort eigentlich?
Da wird einem ja Angst und Bange davor, dass sich die Demonstranten durchsetzen.

Wer sucht, der (er)findet...

"Die Randalierer haben auch Schaufenster von Banken und Geschäften zerstört, die ihren Firmensitz in Festlandchina haben. Auch Unternehmen, die als festlandchina-freundlich gelten, wurden Opfer von Zerstörungswut. Zum Beispiel wurden von mehreren Starbucks-Filialen die Schaufenster eingeschlagen."

Man kann der willkürlichen Gewalt natürlich auch einen politischen Anstrich verpassen.
Das will nur nicht zu den zahlreichen Fotos passen, auf denen vermummte Randalierer US-Flaggen schwenken...

Welche Schaufensterscheiben zwischen Starbucksfilialen wurde von den Randalierern eigentlich nicht mit China assoziiert? Und welche politische Aussage ließe sich der Zerstörung der Hongkonger Infrastruktur andichten?

Wie es in Ländern aussieht,

Wie es in Ländern aussieht, die vom Westen befreit wurden, können sich die Menschen in Hongkong gerade auch im Irak angucken.
Freien Zugang zu den Medien hat man doch in Hongkong, oder?
Vielleicht sollte mal jemand Herrn Wong darauf aufmerksam machen.

Gewalt in Hongkong

Die Demos waren zunächst friedlich, im Laufe der Nacht entlud sich dann aber auch wieder Gewalt: Radikale Demonstranten zündeten U-Bahnstationen an. 
###
Soviel zu friedlichen Demostranten.
Ich fürchte lange schaut Peking den treiben in der Sonderverwaltungszone nicht mehr zu und greift dort ein. Leider haben dann die gewalttätigen Demonstranten genau das Gegenteil von den erreicht ,was sie erreichen wollten. Und die Welt wird nur zuschauen können...

@ um 13:25 von Nachfragerin

Im Bericht heißt es „tausende“.
Das sind bei der Einwohnerzahl Hongkongs also nur Promillezahlen.
„Die Einwohner“ wollen sicher nur ihre Ruhe haben.
Wie bei jeder Demonstration.

Gewalt...von wem?

Natürlich steht die Mehrheit hinter den Demonstranten...China will mit allen Raffinessen seine Politik durchsetzen...chinesisches Militär und die Geheimdienste haben Saboteure gedungen...wie vor einigen Wochen als Schlägertruppen in einer U-Bahnstation normale Bürger schwer verletzten...ich glaube der Regierungschefin kein Wort...sie erhält ihre Anweisungen direkt aus der Pekinger Zentrale.

Ein verzweifeltes Aufbegehren

Die Hongkonger sehen am Horizont den drohenden Systemwechsel hin zu einer Diktatur, und sie wehren sich dagegen. Zu recht!
Der Grundsatz sollte immer sein, dass das Volk der Souverän ist, nicht die aus wenigen Personen bestehende herrschende Clique.
Dass man seinen Protest moderat beginnt, ist selbstverständlich. Und dass man lauter wird, wenn die herrschende Clique nicht reagiert, ist für mich ebenso notwendig.
Und wer hier die Demonstranten kritisiert, weil er meint, Ruhe und Disziplin sei die erste Bürgerpflicht, der sollte mal versuchen, die Perspektive zu wechseln und sich vorstellen wie es ihm ginge, wenn in Deutschland die Diktatur zurück zu kommen drohte...

Einseitig pauschalisierend wie gewohnt

Hat man in diesem Medium hier je gelesen dass Proteste, die dem westlichen Werteverständnis zugewandt sind, von der dortigen Bevölkerung nicht gewünscht sind?
Ich habe hier noch nie gelesen dass irgendwelche Bevölkerungsteile mit Protesten gegen ein „nicht-demokratisches“ Regime nicht einverstanden sind!
Man blendet hier regelmäßig aus, dass es Menschen-Gruppen gibt, die mit ihren Antiwestlichen Regimes einverstanden sind. Wundert auch nicht. Denn wenn man Medien jenseits der westlichen Einflussfaktoren konsumiert, wird man auch Sichtweisen finden, die sich kritisch mit dem Westen auseinandersetzen. Und diese Sichtweisen sind hier schlicht nicht erwünscht.
Ich erinnere an den letzten möglichen Putschversuch in der Türkei. Wie schnell haben alle Medien Kontra Erdogan und Pro Wandel berichtet.... unsere Medien blendeten von Anfang an die starke Unterstützung für Erdogan in der Bevölkerung aus, weil man dies einfach nicht zeigen wollte!
So hier das selbe!

@ um 13:46 von Nachfragerin

Es gibt keine schlechte Werbung!
Starbucks wird’s freuen.
Politische Aussage?
Hinterher muss wieder aufgebaut werden.
Wiederaufbau war immer schon gut fürs Geschäft.
Oder: Wenn es dort schlimmer wird und Trump nicht eingreift, blamiert er sich vielleicht zu Hause.
Wenn er eingreift, verscherzt er es sich vollends mit China.
Höchstwahrscheinlich stecken irgendwelche Chaoten aus US - Geheimdiensten dahinter.

Na, wenn das so ist,

dass die Bevölkerung in HK Vandalismus gegen Geschäfte und Banken, Brandschatzen von U-Bahnstationen, Zerstörung am Flughafen und Gewaltexzesse gegen die Polizei gut heißt, dann handelt es sich um ein eigenartiges Völkchen. Ich kann das nicht glauben. In HH nach den G20 Randalen waren die Betroffenen jedenfalls nicht so begeistert.

"Wenn keine U-Bahn fährt, nehme ich eben die Fähre", sagt ein Hongkonger. "Aber das ist für mich kein Problem"

Der Verlust von Freiheit und Bürgerrechten wäre eins. Offensichtlich nicht nur für ihn: „Doch die Bevölkerung steht weiter hinter den Protesten“.

Es ist mehr als traurig, dass der für die Gesellschaft absolut notwendige, unermüdliche Einsatz von Bürgern, die für ein Leben in Frieden und Freiheit kämpfen - für sich selbst genauso wie für alle anderen - immer wieder von völlig sinnloser Gewalt von Seiten derer unterminiert wird, die dieses Ziel offensichtlich nicht verfolgen - oder mit allen Mitteln versuchen, die Bürger an dessen Erreichung bzw. der Durchsetzung ihrer Rechte zu hindern („Die Demos waren zunächst friedlich, im Laufe der Nacht entlud sich dann aber auch wieder Gewalt: Radikale Demonstranten zündeten U-Bahnstationen an“). Weil diese gewalttätigen Sabotierungsversuche nicht nur viel Leid und Zerstörung bringen, sondern vor allem in höchstem Maße überflüssig sind.

re umdenkend: Umdenken!

>>Man blendet hier regelmäßig aus, dass es Menschen-Gruppen gibt, die mit ihren Antiwestlichen Regimes einverstanden sind. Wundert auch nicht. Denn wenn man Medien jenseits der westlichen Einflussfaktoren konsumiert, wird man auch Sichtweisen finden, die sich kritisch mit dem Westen auseinandersetzen. Und diese Sichtweisen sind hier schlicht nicht erwünscht<<

Was Sie ausblenden bei Ihrem Umdenken, dass es hier nicht um Westen und „Antiwesten“ geht. Es geht hier schlicht um Demokratie, d.h. die Beteiligung der GESAMTEN Bevölkerung an den Entscheidungen, die die GESAMTE Bevölkerung betreffen. „Westlich“ sind solche Bestrebungen übrigens nur aus Richtung „Osten“. Dort verorten Sie wohl auch den „Antiwesten“.

Vorschlag zur Güte: Lassen wir doch einfach die gesamte Bevölkerung entscheiden, welche Medien sie lesen will und welche Politiker sie wählen will. Einfach so! Und nennen wir das dann nicht „Westen“, sondern einfach „Demokratie“.

Wie in Hongkong!

Also

da demonstrieren Menschen unter britischer(!) Fahne - der Fahne der ehemaligen Diktatur - , protestieren aber gegen das Vermummungsverbot, das die Briten selbst eingeführt haben und das Frau Lam jetzt anwendet.
Was soll ich davon halten?!
Widersprüchlicher geht es kaum. Da stelle ich fest, daß die Hongkonger Polizisten auf dem Rücken nummeriert sind, also auch bei Rechtsvergehen juristisch belangt werden können: das würde ich mir für Deutschland auch wünschen. Da stelle ich fest, daß in Deutschland das Vermummungsverbot auch außerhalb der Ausrufung der Notstandsgesetze bei Demonstrationen gilt.
Wo sind dann die Gesetze liberaler, bei uns oder in Hongkong?!
Da demonstrieren die für die „westlichen Werte“ , führt aber China kapitalistische Methoden ein und ist damit gegenüber Hongkong erfolgreich, passt das auch nicht. Wer Kapitalismus will, muß damit rechnen, daß er in der Konkurrenz verliert - wie Hongkong jetzt gegenüber Shen Zhen.

@3:44 von nie wieder spd

"Da wird einem ja Angst und Bange davor, dass sich die Demonstranten durchsetzen."

Mir wird "Angst und Bange" davor, dass sich Staaten durchsetzen, die Kritik unterdrücken.

Wenn eine Minderheit der Demonstranten in Hongkong Gewalt ausübt, liefert das Rechtferigungsgründe für hartes Duchgreifen. Wer hat ein Interesse daran? Werden vielleicht gewollt Provokateure eingeschleust? - Leider gibt es aber auch Menschen, die nicht darüber nachdenken, was ihre Gewalt politisch bewirkt.

Gewalt wird aber in viel größerem Ausmaß durch Staaten verübt, welche Kritik unterdrücken.
Mir wird "Angst und Bange davor", dass sich diese Staaten durchsetzen.

@14:11 von deutlich

"dass die Bevölkerung in HK Vandalismus gegen Geschäfte und Banken, Brandschatzen von U-Bahnstationen, Zerstörung am Flughafen und Gewaltexzesse gegen die Polizei gut heißt ... ich kann das nicht glauben."

Wo haben Sie das gelesen?

13:41 von R. B.

Man kann es so sehen, wie geschildert, dass es eben Busse und Bahnen nicht fahren, als sozusagen psychologisches Mittel, als Plan der Regierung, um Unsicherheit zu erzeugen.

Genau so läuft das. Selbst wenn Demonstranten Schäden in U-Bahn-Station verursacht haben, die dann nicht fahren zu lassen halte ich auch für eine Maßnahme der Regierung, um eben die Bevölkerung gegen die Proteste aufzubringen.
Scheinbar fallen da aber weniger auf diesen eher billigen Trick herein als hier bei uns.

Natürlich versucht ein Regime, nicht nur direkt, sondern auch indirekt und subtil gegen die Demonstranten vorzugehen. Die Bevölkerung dagegen aufbringen gehört dabei zum 1x1.
Ein Grund dafür, dass es immer dann `Gewalt´ bei Demos gibt, die dem Staat nicht passen.
Naiv, wer darauf hereinfällt.

Dann keine Alternative

"Der freundliche..." schrieb:

"Ich fürchte lange schaut Peking den treiben in der Sonderverwaltungszone nicht mehr zu und greift dort ein. Leider haben dann die gewalttätigen Demonstranten genau das Gegenteil von den erreicht ,was sie erreichen wollten. Und die Welt wird nur zuschauen können..."

Aus meiner Sicht hat, wenn die Zustände bleiben bzw. sich verschlimmern und von der Honkonger Polizei nicht zu bewältigen sind, Peking sogar die Pflicht einzugreifen. Denn es gibt keine andere Ordnungsmacht, die sonst dazu legitimiert wäre (Basic Law § 18).

@14:23 von teachers voice

"wenn man Medien jenseits der westlichen Einflussfaktoren konsumiert, wird man auch Sichtweisen finden, die sich kritisch mit dem Westen auseinandersetzen. Und diese Sichtweisen sind hier schlicht nicht erwünscht"

Aber man kann hier diese Sichtweisen äußern und öffentlich vertreten.

Trotz aller Schwächen, welche die parlamentarische Demokratie hat, ziehe ich das einem politischen System vor, in dem ich meine Sichtweise nicht mehr äußern darf.

Lehren aus der Geschichte ziehen

Die völlige Empathielosigkeit mancher Kritiker hier finde ich schon erschreckend. Die Hongkonger kämpfen um Freiheit und Demokratie.
Hätten sich unsere Vorfahren ebenso energisch und couragiert gegen die Diktatur der Nazis gewehrt, wäre der Welt eine große Katastrophe erspart geblieben.
Ruhe und Ordnung sind eben nicht immer geboten.

re VFG: Medien

>>Am 05. Oktober 2019 um 14:35 von VfG
@14:23 von teachers voice
"wenn man Medien jenseits der westlichen Einflussfaktoren konsumiert, wird man auch Sichtweisen finden, die sich kritisch mit dem Westen auseinandersetzen. Und diese Sichtweisen sind hier schlicht nicht erwünscht"

Aber man kann hier diese Sichtweisen äußern und öffentlich vertreten.

Trotz aller Schwächen, welche die parlamentarische Demokratie hat, ziehe ich das einem politischen System vor, in dem ich meine Sichtweise nicht mehr äußern darf.<<

Ganz Ihrer Meinung, sie zitieren ich mich hier aber falsch. Ich hatte wie Sie auf das zitierte Zitat geantwortet.

Naiv und gewalttätig

keine gute Mischung.

Meiner Einschätzung nach sind die Protestanten letztlich Separatisten, denn die Fortschreibung des Sonderstatus wird Peking nicht zulassen können.
Die Konsequenz muss dann sein, sich von China loszulösen, was ebenfalls unrealistisch ist.

Die Proteste bauen auf naiven Träumereien auf, die zunehmende Gewalt und Ungeduld zeigt, wie realitätsfern die Hoffnungen waren, die Enttäuschung wird weiter wachsen.
Solange es nichts kostet, beteiligen sich viele, aber das wird nachlassen, umso konkreter die Forderungen werden und umso deutlicher die Konsequenzen für die Einzelnen zutage treten.

Unpassender Titel

Ich kann mich den meisten Kommentaren nur anschließen.

Titel: "Hongkonger stehen hinter den Protesten"

Da würde ich stärkere Belege erwarten als nur die Befragung eines Demonstrationsteilnehmers.

Es wundert mich schon seit Monaten, dass die Tagesschau die Sicht auf Demonstrationen in Hongkong verzerrt darstellt. Die Gesellschaft ist viel gespaltener über die Aktionen der Demonstranten. Warum passiert das immer wieder?

hinter den Protesten

Wenn ein Hongkonger von der U-Bahn auf die Fähre wechselt hat das offensichtlich für die Berichterstattung eine ausschlaggebende Bedeutung. Plötzlich stehen alle Hongkonger, nachdem vielfältig zerstört und angezündet wurde, noch hinter den Protesten, sagenhafte 7,5 Millionen Menschen! Von einer Berichterstattung erwarte in Informationen über die Lage und keine Phantasien, da ich nicht glauben kann, dass Menschen Gewalt in ihrer Stadt begrüßen in der sie Leben.

Freiheit und Demokratie

Wer das chinesische Regime hier favorisiert, favorisiert auch Staatskontrolle, Staatsmedien und Staatsjustiz...wer hier ehrlich ist, sollte sich auch dazu bekennen, statt verbrämte Miesmacherei der friedlichen Demonstranten. Die Hongkonger Regierung und die ihr verpflichteten Polizei- und paramilitärischen Kräfte leisten vollen Einsatz im Sinne der Pekinger Zentrale. Diese Kräfte lassen immer mehr ihre Maskierung fallen...sollte Peking noch mehr Gewalt anwenden, könnte das für die KP China ein Bumerang werden. Der Westen wird nicht tatenlos zusehen, wie der Zwei-Systeme-Vertrag ausgehöhlt wird.

Was für eine dreiste Behauptung!

Herr Wurzel hat nicht den hauch eines Belegs für seine Unterstellung. Im Text ist auch nur von "vielen" die Rede - was soll das sein, "viele"? Sind "viele" die Mehrheit? Oder nur mehr als ganz wenige? Oder nicht einmal das?

Wir wissen aus den Erfahrungen von 2014, dass die große Mehrheit noch auf den Plan treten wird (damals schlugen hauptsächlich die Anwohner die Proteste nieder, weil sie nach gewisser Zeit die Nase voll hatten - vielleicht auch deshalb diesmal diese entsetzliche Gewalt der Radikalen unter den Protestlern, die einschüchtern soll). Lange wird es nicht mehr dauern. Da mögen Tagesschau und Wurzel noch so oft etwas anderes suggerieren. Schon jetzt ist die Glaubwürdigkeit auf einem historischen Tiefpunkt.

@ nie wieder spd, um 14:44

Lesen Sie bitte richtig:
Das war ein Zivilpolizist.
Damit will ich nichts rechtfertigen, nur klarstellen.

@14:43 von teachers voice - betr. 14:05 von umdenkend

"sie zitieren ich mich hier aber falsch. Ich hatte wie Sie auf das zitierte Zitat geantwortet."

Sie haben recht. Meinen Kommentar hätte ich an "14:05 von umdenkend" richten sollen.

Peking sollte hier ganz

Peking sollte hier ganz schnell und effektiv eingreifen bevor diese "Demonstranten" ,für mich sind das Randalierer und Verbrecher, noch mehr Schaden anrichten und HK vollendend beschädigen. Denn die arbeitenden Leute werden es sonst ausbaden müssen. Bahnhöfe anzünden und Geschäfte plündern ist kein demonstrieren.

Immerhin - Steffen Wurzel räumt Gewalt ein

Vorbei ist es mit den "friedlichen Demonstranten" - hier haben das viele bis vor Kurzem tatsächlich noch geglaubt, die Tagesschau hat es ja berichtet. Dabei waren die Proteste von Anfang an mindestens auch gewaltsam, inzwischen praktisch nur noch. Und viele der sog. "Aktivisten" haben das schon vor Wochen zugegeben - "Gewalt gehört zu unseren Methoden".

Jetzt ist es offensichtlich, zu offensichtlich. Und was macht Herr Wurzel jetzt? Er behauptet einfach: Die Hongkonger finden es trotzdem gut.

Donnerwetter! Darauf muss man erstmal kommen. Ich schätze, sowas wird in Washington direkt geschult!?

Hongkong steht hinter der Demokratiebewegung

Es ist sehr informativ, dass man in deutschen Medien so klar nachlesen kann, wie stark die Bevölkerung in Hongkong hinter der Demokratiebewegung steht.

An diejenigen, welche die Überschrift kritisieren

Im Artikel steht:
"Die Wut Vieler richtet sich heute trotzdem weniger gegen die Randalierer, sondern vielmehr gegen die Regierung."

Sehr unterschiedliche Sichtweisen.

Je nach Parteizugehörigkeit sieht man - das ist naturgemäß so - die Probleme sehr verschieden.
Da werden Geschäfte zerschlagen, wird auf Polizisten eingedroschen, der Verkehr teilweise lahmgelegt - und dann ist man sauer, dass Busse und U-Bahn nicht mehr fahren, “...um ein Gefühl der Unsicherheit zu erzeugen“.

Und das Vermummungsverbot wird als Zeichen dafür gewertet, dass “die Regierung nun vor nichts mehr zurückschreckt.“

Noch schreckt besagte Regierung vor Dingen zurück, die ich mir lieber nicht vorstellen will.

Die Demonstrationen befürworte ich ohne Wenn und Aber.
Sinnlose Zerstörungswut, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen - NEIN.

Demokratie nicht miesmachen

Ich finde es beschämend, wie einige pro-China Kommentatoren die Demokratiebewegung gezielt diskreditieren und die Bedeutung der Demokratie für China absichtlich kleinreden. Dabei sind die meisten selbst in einer Demokratie aufgewachsen und genießen die Meinungsfreiheit.

@ um 14:26 von VfG

Weiter oben hatte ich schonmal darauf hingewiesen.
Schauen Sie Sichuan, was in den Ländern los ist, die mit Hilfe des Westens „befreit“ wurden.
Heute zB den Irak.
Frei und 93 Tote bei Demonstrationen.
Frankreich. Frei und ca 20 Tote bei Demonstration der Gelbwesten. Und 2 Jahre Notstandsverordnung.
Dank zurückhaltender Polizei in Hongkong keine Todesopfer zu beklagen.
Und wenn dort Gesetze angewendet werden, die der Westen auch hat, dann geht ein Aufschrei durch die westliche Welt.
Überall in Europa hätte die Polizei, gesetzlich legitimiert, Massaker angerichtet unter Demonstranten, die, wie in Hongkong, Regierungsgebäude stürmen.
In Hongkong nicht!
Da weiß man gar nicht, was man noch glauben soll!
Wir sind nicht „die“ Guten!
Und China oder Russland sind nicht „die“ Bösen!
Oder?

@13:36 von Schwarzseher

"Gibt es zu den Behauptungen repräsentative Umfrageergebnisse?" Ja, natürlich. Man 1 Hongkonger befragt, das ist doch repräsentativ genug, oder ?

Sicher

wenn ein zufällig Befragter sagt, er steige eben auf die Fähre um, wenn die U-Bahn zerstört ist, spiegelt das die Stimmung in der Bevölkerung wider. Er könnte ja auch zu Fuß gehen. Und falls die Fähren angezündet werden kann man schwimmen. Was tut man nicht Alles... Ich zweifle trotzdem, dass die Mehrheit das so entspannt sieht!

@ Silverfuxx, um 14:32

Ihre Argumentationskette muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...
Aber Sie kennen sich in der Szene scheinbar bestens aus und beherrschen die Psychologie der Demonstration aus dem FF.
Die Stationen werden verwüstet, die Bahnen fahren aufgrund dessen nicht mehr, und das ist dann Grund genug, um sich zu kloppen.
Kommen Ihnen diese Gedanken nicht selbst irgendwie gestört vor?

Trotz Gewalt

Zu den Ö.R. Medien habe kein gutes Verhältnis. Umso mehr überraschte mich in den Mittagsnachrichten der Bericht über die Brutalität der Protestler. Das war ein neutraler Bericht wie ich ihn mir wünsche. Die Hongkonger, die immer wieder nach weltweiter Unterstützung rufen, verlieren zunehmend an Zustimmung. So gewinnt man keine Sympathie.

Peking muss eingreifen

@ mac tire:

Peking sollte hier ganz schnell und effektiv eingreifen ...

Und zwar mit einer Demokratisierung und klaren Signalen in Richtung Garantie der Meinungsfreiheit und politischer Partizipation der Bevölkerung. Nur Freiheit und Demokratie sind eine friedliche Lösung für die Lage in China.

Ist der Wunsch Vater des Gedankens?

Ich glaube nicht, das die Masse der Hongkonger die Zerstörungen gut findet. Es sind in meinen Augen auch keine Aktivisten, sondern wie auch beim G20 Gipfel in Hamburg überwiegend Chaoten. Aber es kommt ja halt wie immer auf den Blickwinkel an.

@landart - Zielgruppe verfehlt

14:58 von landart:
"Wer das chinesische Regime hier favorisiert, favorisiert auch Staatskontrolle, Staatsmedien und Staatsjustiz...wer hier ehrlich ist, sollte sich auch dazu bekennen, statt verbrämte Miesmacherei der friedlichen Demonstranten."

Sie sprechen eine Zielgruppe an, die in diesem Forum nicht existiert. Oder können Sie auch nur einen Beitrag zitieren, in dem die friedlichen Demonstranten kritisiert wurden?

Am 05. Oktober 2019 um 14:23 von teachers voice

"Es geht hier schlicht um Demokratie, d.h. die Beteiligung der GESAMTEN Bevölkerung an den Entscheidungen, die die GESAMTE Bevölkerung betreffen. "
#
#
Sie sollten sich schon entscheiden welche Demokratie Sie wollen. Parlamentarische oder das Volk befragen? Da Sie ja so für die parlamentarische Demokratie eintreten, müssten Sie doch gegen die Demonstrationen sein, die das gewählte Parlament stürzen wollen.

rareri

Wer hat wohl am meisten Interesse, "gewaltbereite Demonstranten in die Demonstrationszüge " zu mischen?

/// Am 05. Oktober 2019 um

///
Am 05. Oktober 2019 um 15:05 von mac tire
Peking sollte hier ganz

Peking sollte hier ganz schnell und effektiv eingreifen bevor diese "Demonstranten" ,für mich sind das Randalierer und Verbrecher, noch mehr Schaden anrichten und HK vollendend beschädigen. Denn die arbeitenden Leute werden es sonst ausbaden müssen. Bahnhöfe anzünden und Geschäfte plündern ist kein demonstrieren.///
.
Nicht Demonstranten " beschädigen Hongkong ", sondern die " Stasi-Diktatur " in Peking, die eine schleichende Wegnahme garantierter demokratischer Rechte in HK durchführt. Demonstrationen für Demokratie sind immer zu begrüßen. Eine Ausweitung auf das chinesische Festland wäre wünschenswert.

Wie kann man gegen Demokratie sein?

@ harry_up:

Je nach Parteizugehörigkeit sieht man - das ist naturgemäß so - die Probleme sehr verschieden.

Das verstehe ich nicht. In welcher Partei müsste man sein, um die Demokratiebewegung in Hongkong so verächtlich zu machen, wie das einige Kommentatoren in für mich völlig unverständlicher Weise tun?

/// Am 05. Oktober 2019 um

///
Am 05. Oktober 2019 um 15:14 von Ligeti
Demokratie nicht miesmachen

Ich finde es beschämend, wie einige pro-China Kommentatoren die Demokratiebewegung gezielt diskreditieren und die Bedeutung der Demokratie für China absichtlich kleinreden. Dabei sind die meisten selbst in einer Demokratie aufgewachsen und genießen die Meinungsfreiheit.///
.
Ja, das sehe ich auch so. Es scheint, als seien diese Personen der chinesischen Propaganda " auf den Leim gegangen " und damit Teil von ihr geworden zu sein.

@ landart, um 14:48

Erst einmal sollen ja die Demonstranten ihre Maskierung fallen lassen...
Wer bitte macht hier verbrämt die friedlichen Demonstranten mies??
Es geht um diejenigen, die die verbrieften Rechte der friedlichen Demonstranten missbrauchen, um ihre persönlichen Gewaltlüste auf deren Rücken auszutoben.
Also verrücken Sie bitte nicht das eigentliche Problem, und glauben Sie auch nicht, dass der “Westen“ (wen immer Sie sich darunter vorstellen) sich zu mehr als “...Wir betrachten die Entwicklung mit Sorge...“ hinreißen lässt.

Auch ich stehe in der Sache hinter den Protesten

Auch ich stehe in der Sache hinter den Protesten, aber GEGEN die Gewalt. Diese Zerstörungswut muss definitiv aufhören.

Aber dieses Vermummungsverbot:

https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-967.html

Den ganzen Abend - bis in die Nacht hinein - demonstrierten in der chinesischen Sonderverwaltungsregion wieder Tausende Menschen gegen die von Chinas Staatsführung eingesetzte Regierung. Konkret: gegen das gestern verhängte Vermummungsverbot. An vielen verschiedenen Orten in Hongkong zogen die Menschen durch die Straßen.

lehen ich ebenfalls ab, weil es dabei um die Erfassungs von biometrischen Gesichtsdaten, um die Erstellung von Personenprofilen und weiteres geht.

Es ist erschreckend... .

.....hier feststellen zu müssen, daß die Mehrzahl der Foristen meinen, sich an der Diskussion beteiligen zu müssen, obwohl sie die politische Dimension der Prosteste überhaupt nicht überblicken.
Den Protestieren in HK geht es um den Erhalt ihrer demokratischen Rechte, die von der China-höhrigen Regierung ausgehöhlt werden sollen, und nicht um Randale und Zerstörung. Die Proteste waren lange Zeit friedlich (Regenschirme) bis die Staatsmacht einschritt und sie niederknüppelte. Das muss man wissen, wenn man in einem Forum sachlich mitdiskutieren will.

Außerdem war dass hier nicht alles

Außerdem ist dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-967.html

Die Demos waren zunächst friedlich, im Laufe der Nacht entlud sich dann aber auch wieder Gewalt: Radikale Demonstranten zündeten U-Bahnstationen an.

Was heute an vielen Orten auffällt: Die Randalierer haben auch Schaufenster von Banken und Geschäften zerstört, die ihren Firmensitz in Festlandchina haben.

leider nicht alles. Auch Geschäfte wurden verwuestet. Von daher ist jetzt die Frage: wer war das wirklich: waren dass

a) sogenannte Autonome wie man sie bei uns kennt (schwarzer Block)
oder
b) sogenannte Agents Provocateurs die die Demonstranten verunglimpfen wollen und die von diesem chinesischen Regime losgeschickt wurden um diese Taten zu verueben??

Aber ganz egal wer es war: es sind und bleiben Straftaten und sinnlose Gewalt die ich genauso ablehne.

Subtil aber wirkungsvoll

wie China das macht. „Gewaltbereite Randalierer“ ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und lenken vom Kern ab. Das funktioniert aber nur, weil sich Medien zuverlässig auf jeden Mist stürzen um „Nachrichten“ zu produzieren. Für Hintergrundrecherchen ist bei diesem Geschäftsmodell keine Zeit. Das trägt dann halt auch zur Meinungsbildung auf Basis von Scheißhaus-Parolen bei. Sorry: Meinung, nicht Bildung!

Was ist das eigentliche Ziel

Was ist das eigentliche Ziel der Demos?

Unzutreffender Eindruck vermittelt

@ Sohozonk (14:55) ,
Ihrem Beitrag möchte ich mich in der Intention anschließen.

Es handelte sich vielleicht (?) um einen äußert unglücklich gewählten Titel:
"Trotz Gewalt: Hongkonger stehen hinter den Protesten".

Weil damit normalerweise nicht "einige" oder "manche Hongkonger" verbunden wird, sondern "sehr viele, die große Mehrheit", in der Art.

Und das scheint mir, wenn ich die Berichte von Freunden aus Hongkong nehme, so gewiss in der Behauptungsform beleibe nicht.
In der South China Morning Post sind Berichte zu finden, wie Brüche mitten durch die Familien gehen. Auch hier in D. hörte ich im Rundfunk eine ausführliche Reportage genau zu diesem Thema.

14:05 von nie wieder spd

Gleich im Minutentakt heute, Ihr Stakkato aus vier 'Kommentaren'.

Wie immer ein Gemisch aus neurechten Querfront-Scheinargumenten, plattem Antiamerikanismus und wie der letzte Beitrag beweist angereichert mit krudem Verschwörungsgeschwafel ("US-Geheimdienstchaoten".

Ich empfehle mal die Forenrichtlinien zum Thema Verschwörungstheorien).

Zum Thema: Die Situation in HK, die ich durch vielfache z. T. längere Aufenthalten seit den 90ern kenne, ist nur vor dem Hintergrund der kontinuierlichen, nicht nur schleichenden Unterwanderung der Autonomie durch die VR China zu verstehen. Durchgesetzt von einer schwerreichen Elite aus altem Hongkonger Geldadel ('Tycoons'), die sich opportunistisch an den neuen Geldadel Chinas angewanzt hat. Lam ist Teil davon.

Seit 2012 untermalt vom ultranationalistischen, m.a.W. rechtsnationalen Großmachtgehabe Xis. Hinzu kommen staatsgelenkte chin. Medienkonzerne, die in Hongkong &Taiwan die Köpfe infiltrieren.

Also erstmal schlau machen, dann schreiben!

@umdenkend 14:05

Wissen Sie was hier einseitig ist? Wie immer wieder Foristen versuchen uns zu erklären wie toll Trump, Putin, die AfD, Salvini und Co seien und wie böse wir alle seien. Wie böse der "Westen" sei und wie gut andere seien. Das hier Sichtweisen nicht erwünscht sind ist schlicht gelogen. Sonst könnten Sie hier kaum sowas behaupten und Ihre Meinung sagen.

woher weis herr wurzel das?

sind es vermutungen oder hat er die einfachen bürger etwa aufgesucht und befragt?

15:10 von Ligeti

aber nachfragen, woher man das weis, ist nicht erwünscht

...kein gutes Verhältnis

@von Barbarossa 2
Was wollen sie damit sagen...“kein gutes Verhältnis“ zu den ö.r. Medien? Meinen sie damit nur die Medien in Deutschland oder auch die in anderen Ländern z.B. die in China? Wie gewinnen sie denn meinungsbildende Informationen über die Vorgänge in Hongkong? Der Bericht, den sie da anführen, klärt aber nicht, wer definitiv hinter den „Zerstörungen“ steht..das wissen wir erst, wenn man die Identität der „Zerstörer“ festgestellt hat...maskierte Provokateure vom Festland könnten es auch gewesen sein.

14:55 von Sohozonk

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an! leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

14:23 von teachers voice re umdenkend: Umdenken! Wie in Ägypt?

>... Es geht hier schlicht um Demokratie, d.h. die Beteiligung der GESAMTEN Bevölkerung an den Entscheidungen, die die GESAMTE Bevölkerung betreffen....Vorschlag zur Güte: Lassen wir doch einfach die gesamte Bevölkerung entscheiden, welche Medien sie lesen will und welche Politiker sie wählen will. Einfach so! Und nennen wir das dann nicht „Westen“, sondern einfach „Demokratie“.

Wie in Hongkong!<

Wie in den Wahlen in Ägypten, Ukraine?
Nein, ich nenne Ihren Vorschlag Steigbügelhaltung für Destabilisation durch trainierte "Aktivisten", die sich danach an den Trümmern & Lebensleistungen des getäuschten Wählers bereichern um nachfolge Aufträge für Waffen gegen den Aufstand der getäuschten Wähler, die dann als Terroristen wie gesehen bekämpft, vertrieben zum Tode verurteilt & eingesperrt werden wie in o.a. demokratisierten SISI & Oligarchen Demokratien vorgezeigt wurde!?

Verhältnismäßigkeit der einzelnen Kritik ist das Maß für globalen Frieden wie es auch in unsrer Verfassung steht!

15:23 von harry_up

Es wird nicht so wirklich klar, was an meinen Ausführungen Sie nicht verstanden haben.
Aber Sie haben recht, mit Demonstrationen und den subtilen und weniger subtilen Maßnahmen, die zu diskreditieren, kenne ich mich ganz gut aus.

In diesem Beispiel hier geht es, wie auch bei anderen Demonstrationen, darum, den Demonstranten den Rückhalt in der Bevölkerung zu nehmen. Daher immer die Rede von `Gewalt´. Entsprechende Bilder, entsprechende Berichte. Wo diese Gewalt herkommt, dürfte klar sein.
Nun steht im Artikel:
Radikale Demonstranten zündeten U-Bahnstationen an. Das ist der Grund, warum die Betreibergesellschaft MTR den gesamten Betrieb erst einmal gestoppt hat. Auch die Flughafen-Bahn fährt nicht: Viele Reisende ab Hongkong verpassten heute ihren Flieger.
Es sind also vielleicht ein paar Stationen beschädigt. Und darum lässt man die komplette U-Bahn ausfallen. Plus Flughafen-Bahn.
So sorgt man für Unmut in der Bevölkerung. Und schiebt den Demos den Grund dafür zu.

@ Ligeti

"Demokratie nicht miesmachen Ich finde es beschämend, wie einige pro-China Kommentatoren die Demokratiebewegung gezielt diskreditieren und die Bedeutung der Demokratie für China absichtlich kleinreden." Am 05. Oktober 2019 um 15:14 von Ligeti

Demokratie kann man nicht essen und es sind nicht die Chinesen, die jährlich zu hunderttausenden Schutz in der EU suchen.

Desweiteren ist Vandalismus keine Errungenschaft der Demokratie und kein Ausdruck von Meinungsfreiheit. In Hongkong ebenso wenig, wie hier oder woanders auf der Welt.

@ Nachfragerin

"Das will nur nicht zu den zahlreichen Fotos passen, auf denen vermummte Randalierer US-Flaggen schwenken..." Am 05. Oktober 2019 um 13:46 von Nachfragerin

US-Fahnen???
Wozu denn das?
Hongkong hat doch eine eigene Flagge.

Demokratie

Demokratie ist ein im Westen entstandenes Herrschaftssystem, das in anderen Regionen der Welt keine Entsprechung hat. Von anderen Ländern zu verlangen, daß sie dieses System einzuführen haben, ist schlichtweg irreal
Wie würden denn der Westen reagieren, würde etwa China vom Westen verlangen, eine Regierung unter der einseitigen Führung einer kommunistischen Partei einzuführen?!
Aber umgedreht wird das verlangt. Nur: die Chinesen werden uns zu Recht was husten.
Man kann es doch auch so sehen: Über die Qualität eines politischen Systems entscheidet die Qualität der politischen Führung, die das jeweilige System hervorbringt. Und bringt die parlamentarische Demokratie die beste Führung hervor? Haben wir, GB, die USA, Frankreich usw. die beste politische Führung??
Glaubt jemand im Ernst, China hätte diesen gewaltigen Erfolg erzielt, hätte es ein „Brexitunterhaus“? Oder politische Verhältnisse wie in den USA?

re KarlderKühne: Blickwinkel

>>Ich glaube nicht, das die Masse der Hongkonger die Zerstörungen gut findet.<<

Das glaube ich auch nicht und das hat auch niemand behauptet. Auch im Bericht steht nichts davon. Dort steht, dass die Bevölkerung „weiter hinter den Protesten steht“. Und nein, das ist nicht das Gleiche, dass sie hinter den Zerstörungen steht.

Stellen Sie sich bitte einen Moment mal vor, China würde versuchen, aus D einen Polizeistaat ohne allgemeines Wahlrecht zu machen. Wenn sich dann einige hier mit Gewalt dagegen wehren würden, wären Sie dann deshalb auf Seiten Chinas?

>>Es sind in meinen Augen auch keine Aktivisten, sondern wie auch beim G20 Gipfel in Hamburg überwiegend Chaoten. Aber es kommt ja halt wie immer auf den Blickwinkel an.<<
Nennen Sie sie, wie Sie wollen. Es geht hier ausschließlich um die Berechtigung des Protests und die verfällt nicht, weil einige „Aktiviten“ (gefällt mir persönlich besser) die falschen Mittel wählen.
Ach ja: Was würden Sie denn machen, wenn Sie in HK leben würden?

Gewalt in Hong Kong....

Lieber "landart", Sie schreiben :"...sollte Peking noch mehr Gewalt anwenden, könnte das für die KP China ein Bumerang werden. Der Westen wird nicht tatenlos zusehen, wie der Zwei-Systeme-Vertrag ausgehöhlt wird." Zitat-Ende

Ich bin sehr froh, dass unsere westlichen Politiker =>nicht Ihre kriegslüsterne Ansicht haben.
Ich binzwar kein Prophet, aber....Der "Westen" wird =>keinesfalls die Volksrepublik China militärisch "angreifen", um den Chaoten zu helfen. Das mag zwar Ihr Wunschdenken sein, ....damit stehen Sie jedoch gewiss alleine da !
Ich bin sicher, Außenminister Maas und AKK, werden =>keinen Flugzeugträger nach Honkong beordern.

Den Ast auf dem Mann sitzt

Aber natürlich muß Mann den Wirtschaftlichen Konkurenten Schaden.
Krieg ist das Geschäft überhaupt.
Sozusagen die Wurzel der Rendite des Systems. Warum sollte Peking eingreifen, um dann noch blöder dazustehen wie Putin nach dem Maidan. 2039 schicken sie ein paar Besen nach Hongkong zum aufräumen.
Ganz Demokratisch nach westlicher Prägung.

Und damit gewinnt die Demokratiebewegung in Hongkong

Und damit hat die Demokratiebewegung in Hongkong schon gewonnen.

Damit stirbt diese "Regierung" Lam in Hongong durch Ruecktritt und diese Regime in Peking wird auch bald erledigt sein.

Tja.. soviel dazu an diese rechten Hartliner aus Union, FDP und AfD sowie an dieses Regime in Peking. Eure Träume sind damit zu Ende.

15:24 von KarlderKühne

Es sind in meinen Augen auch keine Aktivisten, sondern wie auch beim G20 Gipfel in Hamburg überwiegend Chaoten. Aber es kommt ja halt wie immer auf den Blickwinkel an.

Kann sein. Aber ich glaube eher, jemand, der zehntausende Demonstranten hier wie dort als `überwiegend Chaoten´ ansieht (passt übrigens auch zum Thema `hier erlaubte Beleidigungen´), hat einen so eingeschränkten Blickwinkel, dass er es sehr schwer haben wird, irgendwie zu differenzieren.
Da muss es dann schon sehr extrem zu den Rändern gehen, um noch Unterschiede machen zu können.

Die komentare.....

Wenn ihr eure meinung hier kundtun informiert ihr euch auch mal ist nicht so wie beim g20 Gipfel
Die demonstranten haben keine andere wahl china demontiert schritt für schritt die rechte von Hongkong
Wenn sie nix machen verlieren sie der Westen macht wenig um ihnen zu helfen sie wollen nicht china auf den fuss treten

An Deutlichkeit nicht zu überbieten

“I know well that the public does not trust the government much." Diesen Satz sagte die Hongkonger Regierungschefin vor kurzem. (Quelle: www.asiatimes.com/2019/09/article/umbrellas-to-firebombs-hk-protests-bur...). Sie ist sich der Tatsache sehr wohl bewusst, dass ihre Regierung bei den Hongkongern wenig Vertrauen genießt. Ihre Aussage ist an Deutlichkeit nicht zu überbieten. Allerdings verhindert Peking, dass es in Hongkong zu einem echten Dialog kommt. Dies belegen auch die Äußerungen, die der chinesische Botschafter in Deutschland vor kurzem gemacht hat (Quelle: de.china-embassy.org/det/sgyw/t1697525.htm). In Hongkong waren über eine Million Menschen friedlich auf die Straße gegangen. Das erwähnte er mit keiner Silbe. Dafür unterstellte er den Demonstranten, vom Ausland gesteuert zu sein. Dabei blendet er aus, dass sich eine Million Menschen nicht steuern lassen. Peking blockiert jeglichen ernsten Dialog, der in Hongkong benötigt wird.

Gewalt in HongKong....

Lieber "nie wieder spd", ich pflichte Ihnen voll und ganz - bei ,...wenn Sie ...vermutend...schreiben :" Höchstwahrscheinlich stecken irgendwelche Chaoten aus US - Geheimdiensten dahinter."
Wir alle wissen : Das Wort =>"Regime-Change" ist eine rein amerikanische ..."Wort(er)findung!"

Regierungschefin wird es wissen

Die Hongkonger Regierungschefin Lam hat offen zugegeben, dass ihre Regierung in Hongkong kaum Vertrauen genießt.
("I know well that the public does not trust the government much", Quelle: www.asiatimes.com/2019/09/article/umbrellas-to-firebombs-hk-protests-bur...).
Warum misstrauen ihr die Menschen? Für uns mag die chinesische Diktatur weit weg liegen, für die Hongkonger ist sie nah. Die Menschen in Hongkong glauben Peking nicht, dass die Umerziehungslager für Uiguren nur Berufstrainingszentren sind. Dafür nehmen sie zur Kenntnis, dass chinesiche Behörden die Eltern eines Studenten "besucht" haben, nachdem er in Australien seine Sympathien für die Demokratiebewegung gezeigt hatte. Auch dass der pekingtreue Abgeordnete Junius Ho die Triaden-Mitglieder, die friedliche Demonstranten verprügelt hatten, als Helden bezeichnet hat, gibt ihnen zu denken.

Gewalt in HongKong....

Lieber Wolfgang E S, Sie schreiben hier :"Der Grundsatz sollte immer sein, dass das Volk der Souverän ist, nicht die aus wenigen Personen bestehende herrschende Clique." Zitat-Ende
Jaaaaa, ich stimme Ihnen begeistert zu !
Aber eine Frage habe ich dazu : In welchem Land dieser Erde ist das Volk =>tatsächlich nun der Suverän?
Ich sehe kein einziges Land, wo dieser =>wahrhaft demokratische Gedanke inzwischen verwirklich worden ist....
Im antiken Athen konnte man unfähige, oder sonst missliebige Politiker wieder "loswerden", per =>"Scherbengericht".
Bitte, in welchem westlichen Regime existiert heute sowas Ähnliches wie =>Scherbengericht"?
...und ->ohne "Scherbengericht" bleibt einfach die von Ihnen genannte "herrschende Clique" auf ihren Stühlen sitzen. (Man "sitzt aus"...!) Das war Kohl's unsterbliche Erfindung für Politiker aller Couleur...nach ihm.

@ 14:58 Corax

"Wir wissen aus den Erfahrungen von 2014, dass die große Mehrheit noch auf den Plan treten wird (damals schlugen hauptsächlich die Anwohner die Proteste nieder, weil sie nach gewisser Zeit die Nase voll hatten."

Woher haben Sie denn diese hanebüchene Exklusiv-Realität?

Fakten bitte. Und aus seriöser Quelle!

Lams Aussage

@ 13:39 von Korell

Was sagen Sie zur Aussage der Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam, ihre Regierung genieße beim Volk kaum Vertrauen? ("I know well that the Public doesn't trust the government much", Quelle: www.asiatimes.com/2019/09/article/umbrellas-to-firebombs-hk-protests-bur...). Und was sagen die Menschen zu den Übergriffen der mafiaähnlichen Triaden auf Demonstranten? Was sagen sie dazu, dass der Abgeordnete Ho Leute, die friedliche Demonstranten verprügelt hatten, Helden genannt hat?
Was sagen die Menschen dazu, dass über eine Million Menschen auf die Straße gegangen sind, um mehr Demokratie einzufordern?

Die im Artikel mehrfach

Die im Artikel mehrfach aufgestellte Behauptung, 'die' Bevölkerung stehe trotz massiver Gewalt hinter den Protesten, ist genau das - eine unbewiesene Behauptung.
Warum in Hongkong akzeptabel sein soll, was z. B. in Frankreich, wo die Polizeireaktion nachweislich und mit massiven Folgen wesentlich härter war, als absolut intolerabel bezeichnet wurde, ist sachlich nicht begründbar.

Ich persönlich halte Zerstörung öffentlicher und privater Infrastruktur nie für berechtigt.

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