Ihre Meinung zu: BMW will bei Tausenden Spitzenkräften sparen

4. Oktober 2019 - 15:37 Uhr

BMW will sparen. Bei mehr als 5000 hoch qualifizierten Mitarbeitern sollen Arbeitszeit und damit Gehalt gekürzt werden. Der Betriebsrat will das verhindern und warnt vor Arbeitsverdichtung.

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Kommentare

Ich werde dafür Sorge tragen,

dass hoch qualifizierte Mitarbeiter weiter 40 Stunden arbeiten dürfen",
.
da bin ich ja richtig erstaunt
wer hat denn die 35 Stunden Woche eingeführt
also ich war noch nie dafür
war aber einer der betroffenen

Würde man alle...

...diese 17.000 Verträge einheitlich auf 38h umstellen, wäre das betriebswirtschaftliche Ergebnis das gleiche und der Aufschrei vermutlich nicht ganz so laut.

Aber wenn selbst BMW als Musterschüler der Automobilindustrie jetzt sparen muss, dann scheint es in der Branche tatsächlich flächendeckend zu rumoren. Wundert mich nur, wie VW so glänzende Gewinne schreiben kann, nachdem sie die ganze Branche in den Dreck gezogen.

Wann ist genug genug?

BMW will also beim Personal sparen, erwirtschaftete aber alleine 15-18 Jahresüberschüsse von insgesamt 30 Millarden Euro....ergibt absolut Sinn...

Fachkräftemangel?

Wird dem Gerücht jetzt der Boden entzogen?

Nicht nur bei BMW

das ist auch bei Daimler so, hat man und bei der Betriebsversammlung mitgeteilt.

wer hätte das gedacht

jetzt ist auch schon der maschinenbau und nicht nur die autoindustrie in der krise. wie sagte man? Wir schaffen das. auftrag erfüllt. unsere nachbarn sind erfreut

@17:08 von 60er01

BMW will also beim Personal sparen, erwirtschaftete aber alleine 15-18 Jahresüberschüsse von insgesamt 30 Millarden Euro....ergibt absolut Sinn...

Ja es ergibt Sinn, weil ein Unternehmen immer in die Zukunft schauen muss. Und die sieht für die deutsche Automobilbranche, dank verfehlter Politik, leider sehr düster aus.

17:06 von Schnellchecker

>>Wundert mich nur, wie VW so glänzende Gewinne schreiben kann, nachdem sie die ganze Branche in den Dreck gezogen.<<

Weil das Gedächtnis des Deutschen Konsumenten sehr kurz ist?
Aber... wenn eine Verlängerung der Regelarbeitszeit (36Std) auf 40 Stunden seitens Vereinbarung oder Vertrag auf zwei Jahre festgelegt war, hat der Arbeitnehmer und auch der Betriebsrat schlechte Karten. Bei "hochqualifizierten" Mitarbeitern kann man sicher auch nicht von finanziellen Notstand sprechen oder sich darauf berufen.

Bin noch im Prozess des Verstehens...

Da wird 2-Jahres-vertraglich vereinbart, dass die 35-Stunden-Woche auf 40 Stunden aufgestockt werden kann, dann läuft man Sturm, wenn dieser (ja wohl befristete) Vertrag nicht verlängert werden soll und ganz normal 35 Stunden gearbeitet werden soll.
Wozu macht man dann derartige Verträge, die sich nach einiger Zeit in einklagbares Recht umzuwandeln scheinen?
Nun, wenn aus dieser Reduzierung um 5 Wochenstunden eine jährliche Einbuße von bis zu 14.000 EUR resultiert, ist man bei BMW als qualifizierter Mitarbeiter jedenfalls nicht schlecht aufgehoben. Derjenige, der auf dem Foto mit behandschuhten Händen das Emblem aufpappt...

Auch bei den Spitzenkräften sparen

"BMW will sparen. Bei Tausenden hoch qualifizierten Mitarbeitern sollen Arbeitszeit und damit Gehalt gekürzt werden. Der Betriebsrat will das verhindern und warnt vor Arbeitsverdichtung."
Der Betriebsrat von BMW steht wohl hinter der CSU-Landesregierung, weil er jetzt die angekündigten Sparmaßnahmen von BMW verhindern will? Sparen in der Firma heißt eben nicht nur, dass man an den Geringverdienern sparen soll, sondern auch bei den hochverdienenten Mitarbeitern. Der Betriebsrat von BMW hat sich scheinbar schon an die hohen Einkommen einiger Mitarbeiter gewöhnt.

Immer diese irrationale Angst und Panik, ...

... vor einer Gesellschaft, in der nur noch Hightech und künstl. Intelligenz die Arbeit für den Menschen machen.
Ist doch wunderbar, wenn der Mensch entlastet wird. So viel Erwerbsarbeit hält ihn doch nur von all den anderen schönen Dingen im Leben ab, Ehrenämter, Sport, Garten, Erholung, Muße, freischaffende künstlerische uneigennützige Tätigkeiten... Zum Leben/Überleben braucht es kein (großes) Einkommen.

17:21 von Karl Napf

wer hätte das gedacht

jetzt ist auch schon der maschinenbau und nicht nur die autoindustrie in der krise. wie sagte man? Wir schaffen das. auftrag erfüllt. unsere nachbarn sind erfreut
///
*
*
Bei der Richtung unseres Mainstreams doch eigentlich logisch, aber schaffen wir auch das .2 noch?
*
Sicher für Gleichere, wie immer überall, noch besser.
*

Ich habe freiwillig

in meiner Firma wieder einen 40 Stunden Vertrag unterschrieben. Das war ein zusätzliches Einkommen und die 5 Stunden Mehrarbeit waren gut zu verschmerzen. Zurück zu BMW,ich kann bei diesen Unternehmen was hohe Gewinne macht es nicht verstehen warum man wieder an der Belegschaft sparen muss. Ein starker Beriebsrat wird das zu verhindern wissen.

Jammern auf hohem Niveau

Ein hochqualifizierter und hochbezahlter Mitarbeiter darf/ muss nur noch 35 Wochenstunden arbeiten und muss dann mit "nur" 70.000 anstelle 80.000 € pro Jahr auskommen (auch wenn die Zahlen nur brutto sind)??? Das ist bitter!
Ja, die Arbeit muss auch geschafft werden. Aber vielleicht sind im konkreten Fall 40 h etwas viel.
Und dann stellt sich in dieser Gehaltsgruppe sowieso eher die Frage: Geht es um Arbeit(szeit) oder um Leistung(szeit).
Außerdem soll man dabei bei dieser Diskussion nicht vergessen: 5 Stunden weniger arbeiten (oder nur 2 oder 3 in der Woche) sind auch bis zu 5 Stunden mehr Lebensqualität. Und das ist -wenn gut genutzt- durch kein Geld der Welt zu bezahlen!
Ich überlege mir deshalb auch, nach meinem 60. von 40 auf 35 h "abzuspecken".

Überflüssige Diskussion

FÜr BMW gilt der mit der Gewerkschaft ausgehandelte Tarifvertrag.

Jeder Betrieb kann daneben aber ergänzende Betriebsvereinbarungen abschließen.

Wenn diese 2 Jahre läuft, kann sie sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Betriebsrat aufgekündigt werden. Ein Rechtsanspruch auf Beibehaltung wird kaum durchsetzbar sein.

Und ich denke, dass ist immer noch besser als Kurzarbeit oder Kündigung.

@04. Oktober 2019 um 17:06 von Schnellchecker

Zu Ihrer Frage:
Die glänzenden VW-Gewinne kommen vor allem aus China und Südamerika.
Der "Dieselskandal" ist dort keine Randnotiz wert, höchstens ein amüsiertes Lächeln.
Zigmillionenfach gehen dort weiterhin Autos mit 90er-Jahre Motoren- und Abgastechnik über die Ladentheken.

BMW will bei Tausenden Spitzenkräften sparen

Die Alternative zu der Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich wäre - rund 700 Mitarbeiter zu entlassen.

Was sagt der Betriebsratvorsitzende Schoch denn dazu ?

BMW wird von seinen Sparzielen sicherlich nicht abrücken wollen !

Gruß Hador

RE: harry_up um 17:24

***Nun, wenn aus dieser Reduzierung um 5 Wochenstunden eine jährliche Einbuße von bis zu 14.000 EUR resultiert, ist man bei BMW als qualifizierter Mitarbeiter jedenfalls nicht schlecht aufgehoben. ***

Sie sagen es !
Wenn fünf Wochenstunden Arbeitszeit im Jahr € 14000 einbringen, dann sind es bei einer 35 Stunden knapp € 100.000.
Oh nein, ... die Ärmsten !

Gruß Hador

RE: schiebaer45 um 17:37

***Zurück zu BMW,ich kann bei diesen Unternehmen was hohe Gewinne macht es nicht verstehen warum man wieder an der Belegschaft sparen muss.***

BMW hat schön geschlafen bei alternativen Antrieben und dem autonomen Fahren. Da ist die Konkurrenz schon weiter. Die Zukunft ist für die deutschen Automobilhersteller ungewisser denn je, und wie weit die Investitionen zu dem gewünschten Erfolg führen um die Spitzenposition zu behalten, ist nicht zu sagen.
Und bei den Beschäftigten wird schnell der Rotstift angesetzt, wie in anderen Branchen dieser Tage auch.

Gruß Hador

Besser 40 Stunden arbeiten

Besser 40 Stunden arbeiten und vorübergehend auf 10% Gehalt verzichten als Entlassungen. Im übrigen ist es das gute Recht von BMW Verträge nicht zu verlängern. Arbeitnehmer, denen das nicht passt können ja kündigen wenn sie woanders bessere Bedingungen vorfinden.

Verkehrte Welt

Früher kämpften die Gewerkschaften erbittert für die 35 Stunden Woche. Nun kämpft die Gewerkschaft bei BMW um den Erhalt der 40 Stunden Woche.

Kommt demnächst die 6 Tage Woche?

@17:30 von WM-Kasparov-Fan

"Zum Leben/Überleben braucht es kein (großes) Einkommen."

Wenn Sie nicht im Dixi-Klo wohnen wollen, schon. Jedenfalls wenn man sich die ungezügelte Mietpreisentwickling ansieht.

"Ist doch wunderbar, wenn der Mensch entlastet wird. So viel Erwerbsarbeit hält ihn doch nur von all den anderen schönen Dingen im Leben ab,"

Ja, aber Sie übersehen, dass man viele Tätigkeiten eben nicht nur sporadisch ausüben kann, wenn man nicht die notwendigen Fähigkeiten verlieren will. Das gilt für Berufsmusiker genauso wie für Chirurgen u.v.a..

Spitze des Eisbergs

Durch die kommende Rezession wird diese Massnahme nicht nur auf hochqualifizierte Arbeitskräfte limitiert werden. Das wird in die Fläche ausgeweitet. Und weder Brexit noch Strafzölle sind hier alleine ursächlich. Bedeutender ist die ideologische Diskussion um die Mobilität verbunden mit einseitiger Medienberichterstattung und eine zu rationalen Entscheidungen unfähigen Bundesregierung.

Eine der bestverdienenden Branchen

17:24 von harry_up
Ganz genau, sehe ich auch so, 5 Std. weniger arbeiten sind ca. 1000€ im Monat Einbußen (die man vor der 40Std. Regelung auch nicht hatte). Bei 40 Std. Arbeit haben die qualifizierten Mitarbeiter also 8000€ brutto.
Nicht schlecht denke ich, verdient man dort. Aber in der Energie- und Chemiewirtschaft hat man ähnlich hohe Gehälter.

Die Gründe

für die Sparmaßnahmen werden natürlich nicht genannt. VW Chef Diess hatte aber bereits unmittelbar nach der letzten unrealistischen CO2 Vereinbarung der EU darauf hingewiesen, dass das alleine bei VW 100.000 Jobs kosten wird. Klarerweise sind davon alle Autobauer incl. BMW betroffen. Aber wie man ja an den Kommentaren hier sieht, freuen sich die meisten Neidbürger darüber, anstatt zu schnallen, dass der Lebensstandard aller im Lande unaufhaltsam fällt. Schon jetzt haben die Deutschen das niedrigste Privatvermögen aller Eurostaaten. Aber Hauptsache nicht Propagandaworthülsen wie "ein Land in dem man gut und gerne lebt" in Frage stellen.

Sollen Sie doch....

Mein Arbeitgeber hat das in verschiedenen Bereichen auch versucht... Man glaubte wohl die Leute werden die gleiche Leistung in kürzerer Zeit oder unentgeltlich länger arbeiten um ihre gesetzten Ziele zu erreichen. Na ja, der Schuss ging nach hinten los. Die Leute arbeiteten nur noch 35 Stunden... Mittlerweile ist man am zurückrudern... Nebeneffekt: Die Kollegen aus diesen Hochlohn - Gruppen sind jetzt der Gewerkschaft und dem Betriebsrat gegenüber deutlich aufgeschlossener..

@Hador Goldscheitel

hmmm ... Sie scheinen da etwas neidisch zu sein. Was hält sie davon ab ebenfalls einen gutbezahlten Job in einem erfolgreichen Unternehmen anzutreten?

Die Reichsten werden ärmer

Laut neueren Meldungen belegen bei den 10 reichsten Familien Deutschlands die BMW-Großaktionäre Susanne Klatten und Stefan Quandt mit 26,5 Milliarden Euro nur (noch) Platz 3. Das geht ja gar nicht.

Wie lässt sich also der Shareholder Value immer noch am besten steigern? Richtig: Durch Einsparungen. Die einen entlassen gleich Tausende, die anderen ... nun ja ...

Trifft die Richtigen

Verhungern werden die nicht. Lebensqualität und Zeit sollte vor Geld stehen, wenn man es sich denn leisten kann. In dieser Gehaltsklasse ist keine Existenz bedroht.

@Karl Napf

Wenn man sich die Zahlen (Auftragseingänge, Produktion), die statistisch erhoben werden, anschaut und sich nicht vom berechneten!!! Bruttosozialprodukt blenden gelassen hat, dann weiß man schon seit geraumer Zeit, dass es in allen Bereichen des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland schon seit über einem Jahr bergab geht!
Doch die Regierung hat lieber alles schöngeredet und wird wohl erst aus ihrem Winterschlaf aufwachen, wenn die Kurzarbeiterzahlen und die Arbeitslosenzahlen stark ansteigen!

18:20 von guggi

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden!

RE: guggi um 18:25; @Hador Goldscheitel

***hmmm ... Sie scheinen da etwas neidisch zu sein. Was hält sie davon ab ebenfalls einen gutbezahlten Job in einem erfolgreichen Unternehmen anzutreten?***

Danke bestens, aber ich genieße mein Leben als Privatier und engagiere mich in zahllosen sozialen Projekten. Zur Zeit sind es nur sechs, die ich betreue, aber ich erwarte in Kürze noch zusätzliche Projekte.

Gruß Hador

@Am 04. Oktober 2019 um 17:30 von WM-Kasparov-Fan

Wohl war, zum Leben nicht. Doof nur, dass die großen Einkommen dann ziemlich viel Einfluss auf das eigene Leben nehmen (können). Lobbyismus in der Politik oder allein auch schon Geld in der Wirtschaft.

Und nicht zuletzt das Jobcenter und die ganze Gemeinschaft der Leute, die selbst den Armen die Armut verübeln wollen.

Unser Staat wie unsere Gesellschaft sind immer noch auf Ideale von vor 70 Jahren aufgebaut: Kredite und feste Abnehmer (Marschall-Plan) ermöglichen jeden Menschen ein eigenständiges Leben. Quasi die Veralberung der Deutschen Bevölkerung (Ost wie West), die vorgemacht hat, die Deutschen würden aus eigener Kraft für sich einstehen. Warum niemand den Marschall-Plan hinterfragt hat? Keine Ahnung. Damit wäre der Ökonomische Sachverstand, was eine Volkswirtschaft ist, in den Köpfen der Mehrheit der Menschen präsenter gewesen. Chance vertan.

Und ich glaube nicht, dass sich die Selbstblender von damals auf einmal besinnen werden. Da lungern doch die bösen Commies im Keller..xD

@Hador Goldscheitel

Wär hätte gedacht, dass wir soviel gemeinsam haben!

18:29 von GDN

Die Reichsten werden ärmer

Laut neueren Meldungen belegen bei den 10 reichsten Familien Deutschlands die BMW-Großaktionäre Susanne Klatten und Stefan Quandt mit 26,5 Milliarden Euro nur (noch) Platz 3. Das geht ja gar nicht.

Wie lässt sich also der Shareholder Value immer noch am besten steigern? Richtig: Durch Einsparungen. Die einen entlassen gleich Tausende, die anderen ... nun ja
////
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Nun ja, dadurch werden auch die restlichen Arbeitsplätze gesichert, denn es müssen ja Welche zu dieser gehobenen Ausbeutung überbleiben.
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Wäre Ihnen die 1989 Solidarität* in der Pleite lieber, es gibt nur ausserhalb dieses Staates keine kapitalistische BRD mehr, die nochmal alles bezalen würd.
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(*diesmal kein Ehrensold, sondern elitäre IG-Betriebsrenten)

Mir kommen fast

die Tränen, ich würde mir eher Sorgen machen um die, welche im Jahr für 40 Stunden die Woche nur 14000 bekommen.
Und das bei unserer Politik die Autoindustrie sich umstellen muss, leider, das wird in den nächsten Jahren noch spürbarer werden.
Und nicht nur in dem Bereich, inklusive Zulieferer.
Um die armen BMW Mitarbeiter die jetzt mehr Freizeit haben, mach ich mir da keine Sorgen.
Um die viele anderen Arbeitnehmer aber schon.

nicht verlängern ungleich kürzen!

Wenn es eine zeitlich befristete Vereinbarung ist, wo ist das große Problem? Dann ist die Verlängerung doch keine Selbstverständlichkeit.
Warum schreibt die TS zuerst von "kürzen" - das klingt zumindest irreführend.
Wenn ein befristeter Arbeitsvertrag o. a. ausläuft, ist das doch auch keine Kündigung.

Positiv ist doch anzumerken, dass es "nur" nur höhere Gehaltsklassen trifft. Andere Firmen sollten sich zumindest in der Hinsicht ein Beispiel nehmen.

Die haben Sorgen ...

Wenn in der Pflegeindustrie so leistungsgerechte Löhne gezahlt würden wie bei BMW, würde ich meine Arbeitszeit auf 35 Std pro Monat eindampfen.

Die Spenden von Frau Klatten an die CSU etc. sind schuld.

@18:20 von guggi
Frau Merkel setzte sich auf Wunsch u.a. der BMW-Inhaberin dafür ein, dass die EU die geplante Abgasregelung zurückzog.
Hintergrund: eine Parteispende vor allem an CSU, CDU, FDP.

Die Folge: Die deutsche Autoindustrie dachte, dass sie machen können, was sie wollen. Die Politik wird schon mitspielen.
Nicht vorhergesehen war, dass die USA nicht mitspielen würden.
Also: Technische Entwicklungen verschlafen?

datenschutz

Klasse, dann wissen wir jetzt alle was Spitzenkräfte bei BMW mindestens verdienen, wenn 14.000 Euro = 12,5% (5 Stunden von 40) , dann sind 100% 112000 Euro
hätte gedacht Die verdienen mehr :-(

Danke Automatisierung.

Danke Automatisierung. Bekommen Menschen davon auch was ab? Nope. Bin mal gespannt, wen die ganzen Zurückgelassenen wählen. ;)

Ich erinnere mich noch sehr genau

an die Schrittweise Einführung der 35 Std. Woche.Bei jeden Schritt hat der Arbeitgeber die zu leistenden Arbeiten der Mitarbeit erhöht durch Rationalisierung. Was Besseres konnte dem Arbeitgeber gar nicht passieren.Am Ende mussten wir in 35 Std. das Gleiche schaffen was wir vorher in 40 Std. geleistet haben. Natürlich war es für uns ein Zuwachs an Freizeit,aber den hat man dann auch an Erholung gebraucht,somit war es für mich kein Gewinn.

@ 19:53 von Geraldt

„Danke Automatisierung. Bekommen Menschen davon auch was ab? Nope. Bin mal gespannt, wen die ganzen Zurückgelassenen wählen. ;)“ und ich bin gespannt wem es nutzt, wenn BMW nicht den technischen Fortschritt nutzt und dann dank der weltweiten immer härteren Konkurrenz (die Abnehmer der Autos sitzen in China, USA...) dann pleite ist?

@18:25 von guggi @Hador Goldscheitel

"hmmm ... Sie scheinen da etwas neidisch zu sein. Was hält sie davon ab ebenfalls einen gutbezahlten Job in einem erfolgreichen Unternehmen anzutreten?"

Tja, so unterschiedlich kann man Kommentare interpretieren. Ich habe da bei den Kommentaren des angesprochenen Users eher einen kleinen Schuss (bösen) Humor gesehen.

Bei anderen hingegen könnte man den Eindruck gewinnen, dass sie sich den Neid der anderen wünschen. Von denen kann man dann natürlich keinen Humor erwarten.

@Geraldt

Die gut verdienenden Spitzenkräfte verdanken ihre Arbeitszeitverkürzung sicher nicht der Automatisierung.

20:39 von nelumbo

Spitzenkräfte unterliegen keiner bestimmten Arbeitszeit, so war das in meiner Firma.Als Spitzenkraft ist man eigentlich immer mit einem Bein am Arbeitsplatz, dafür gibt es auch ein Gehalt das mit keiner Tariflichen Vereinbarung abgesichert ist.Dort handelt sich Jede Spitzenkraft seine / ihre Gehalt Vorstellung selber aus.Da heißt es immer je höher des so besser.Nur wer sich gut verkauft hat bei der Einstellung auch gute Chansen.

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