Ihre Meinung zu: Wirtschaft in Hongkong spürt die Folgen der Proteste

2. Oktober 2019 - 7:34 Uhr

Die Proteste in Hongkong bekommt auch die Wirtschaft dort zu spüren. Während manche Beobachter das Ende der Metropole voraussagen, verweisen andere auf Hongkongs konkurrenzlose Stellung. Von Alfred Schmit.

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Kommentare

Ist das nicht das Ziel der Proteste?

Die Schwächung Chinas - der Gedanke kam mir schon zu Beginn der Demonstrationen.
Ein Bekannter, der sein halbes Leben in China verbrachte, hat darauf hingewiesen, dass der normale arbeitende Bürger Hongkongs sehr oft mit äußerst knapp kalkulierten Margen arbeiten muss, und es sich deshalb gar nicht leisten kann, zu demonstrieren.
Als dann noch zu sehen war, wie Führer der Demonstranten in einem Luxushotel mit der US-Botschaft fotografiert wurden, und andere Führer sich in den USA mit Regierungsvertretern trafen, wurde dieser Verdacht verstärkt.
Das Vorgehen der Demonstranten hat mit Demokratisierung wohl nichts zu tun.

Hong Kong gehört zu China ...

... und auch wenn es Sonderrechte besitzt: Es ist absehbar, wann China dort eingreifen muss. Es geht nicht mehr um das zurückgezogene Gesetz oder die politische Führerin, es geht gegen alle und alles. Die friedlichen Regenschirme schmeißen Steine und Brandsätze auf die verhasste Polizei. Es kommt zu einem gefährlichen Machtvakuum, den Grundstein eines Flächenbrandes. Die Demonstranten fühlen sich sicher im Auge des Westens. Doch das ist trügerisch: wird der Bogen weiterhin derart überspannt, ist mit dem Einmarsch chinesischer Ordnungskräfte zu rechnen. Das ist China sich auch innenpolitisch schuldig. Außer ein paar Protestnoten haben sie nichts zu befürchten.
Die Bürger jedoch laufen Gefahr, ihr wohlhabendes und weitgehend freies Leben aufs Spiel zu setzen denn die von ihnen geforderten Schritte gehen weit über das hinaus, was China ohne Gesichtsverlust zu geben im Stande ist.

Hongkong vs. China

Zwei Haupt-Faktoren sorgen dafür, dass Hongkong attraktiver bleibt, als irgendeine Stadt in China: Es gibt hier eine konvertierbare Währung. Und ein System der Rechtssicherheit. Das hat China in dieser Form sonst nicht zu bieten. Beides ist für Firmen sogar wichtiger - als Demokratie und freie Wahlen.

Die Frage ist doch, wie lange bleibt das (noch) so?

Auch ich bin der Meinung das

Auch ich bin der Meinung das diese Proteste Hong Kong langfristig in wirtschaftlicher und anderer Hinsicht enorm schaden wird.

Börsenspekulanten werden sich

Börsenspekulanten werden sich die Hände reiben, denn nach einer Talfahrt wie jetzt geht es auch wieder aufwärts. Man wird abwarten und sehen, was da passiert. Die Hochfinanz hat schon sehr oft solche Unruhen geschürt und dabei bestens verdient, da die Abläufe vorher kalkulierbar sind. Die sehr rabiate Außenpolitik der USA allein könnte auch für das Theater in Hongkong verantwortlich sein. Mancher Forist hier wird auch die Rüstung in die Debatte einbringen, welche an Kriegen bestens verdient. So weit ist das Problem noch nicht gediehen, doch sind wir davon nicht weit entfernt - und außer teuren Waffensystemen hat der US-Export nicht viel zu bieten. Dank Trump und seiner sehr kommerziellen Denkweise , die er überhaupt nicht verhehlt, sehen auch USA-Fans wohl inzwischen ein, wohin die Reise gehen soll.

Unsicherheit wird der Wirtschaft immer schaden.

"Es gibt hier eine konvertierbare Währung. Und ein System der Rechtssicherheit. Das hat China in dieser Form sonst nicht zu bieten. Beides ist für Firmen sogar wichtiger - als Demokratie und freie Wahlen."

Ein auf Ausbeutung basierendes Wirtschaftssystem ist mit Demokratie nur schwer in Einklang zu bringen. Das funktioniert nur, wenn sich der Wähler seiner Lage unbewusst ist und auch in Unwissenheit gelassen wird.

Und dass bürgerkriegsähnliche Proteste einen Unsicherheitsfaktor darstellen, sollte nun wirklich niemanden überraschen. Unsicherheit kommt in der Wirtschaft nie gut an.

Unübersichtliche Intressenslage

An der Ausweitung der Krawalle haben Mehrere ein Interesse.
Zum einen die USA, die die mit einer wirtschaftlichen Schwächung Honkongs indirekt auch China schwächen würden. Chinas Kommunisten brauchen Hongkong für Börsengänge oder um Anleihen auszugeben. Auch ein Eingreifen Chinas bei Bürgerkriegsähnlichen Zuständen könnte für die Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen China hilfreich sein.
Zum anderen aber auch China, das darauf hofft, dass die Stimmung für eine Unterstützung in der Stadt kippt. Weiterhin fürchtet die KP Chinas die Demokratie wie der Teufel das Weihwasser und dann wäre ein Ende mit Schrecken eher bevorzugen.
Proteste, so wie sie Gandhi angeführt hat, könnten sicher mehr bewirken. Dies Benötigt aber einen langen Atem und liefert nicht so spektakuläre Bilder.

ein Privileg mit begrenzter Haltbarkeit

HK gehört zu China. Punkt.
Das Gesicht der Proteste, Herr Wong, lebt ein äußerst privilegiertes Leben und kann es sich leisten eine Revolution anzetteln zu wollen, die Mehrheit der HK Bewohner wird das leider in naher Zukunft ausbaden müssen während er sich zB in den USA ansiedelt.

Nicht falsch verstehen, bedingt kann ich die Proteste nachvollziehen, jedoch glaube ich das die Eigendynamik unterschätzt wurde und das Ausmaß nun sehr gefährlich werden kann.
Und dann wurde niemandem geholfen.

@ um 09:10 von faktenfrei.de

Wie lange es so bleibt, dass der Wirtschaft Demokratie und freie Wahlen nicht wichtig sind?
Ewig!
Tatsächlich aber sind der Wirtschaft auch nicht frei konvertierbare Währungen und Rechtssicherheit nicht so wichtig, wenn der Profit stimmt!
Denn warum sonst treiben sich westliche Firmen in China herum?
Der Profit stimmt offensichtlich und es ist dort anscheinend auch weitaus profitabler als im Westen.
Und die möglicherweise eingeschränkte Rechtssicherheit bezieht sich in diesem Zusammenhang eher nur auf die Arbeitnehmerrechte. Also nichts, worum sich die Wirtschaft kümmern würde.
Im Gegenteil wird die Wirtschaft China dafür eher noch dankbarer sein.

Hintergrund

Vergleichbare Protestbewegungen auf dieser Welt hatten und haben ein und denselben Hintergrund, dass unter dem Mäntelchen der Demokratie die Demonstrierenden nie allein waren, die Regimewechsler standen und stehen stets hinter ihnen, sie selbst waren und sind nur deren nützliche Idioten, die auch noch durch ihr Zusammentreffen und Weltreisen zu deren Vertreter das dokumentieren. Das Ergebnis dieser Art von Demokratisierung ist im Nahen Osten durch Tod, unsagbares Elend, Zerstörung der Infrastruktur sowie Flucht und Vertreibung zu besichtigen.

@H. Hummel - Andere für geopolitische Interessen opfern

09:09 von H. Hummel:
"Die Bürger jedoch laufen Gefahr, ihr wohlhabendes und weitgehend freies Leben aufs Spiel zu setzen denn die von ihnen geforderten Schritte gehen weit über das hinaus, was China ohne Gesichtsverlust zu geben im Stande ist."

Meiner Meinung nach ist es das Ziel dieser Proteste, China in der öffentlichen Wahrnehmung schlecht dastehen zu lassen. Das ist insbesondere im Interesse der USA, die in China zu Recht einen aufstrebenden Konkurrenten sehen.

Das Opfer dieses geopolitischen Konzepts ist wieder einmal die lokale Bevölkerung.

Abstiegskandidat oder Stehaufmännchen?

Meine Prognose, sicherer Absteiger wenn die Hongkonger so weitermachen, weiterhin Champions League wenn sie zur Vernunft kommen (oder gekommen werden).
Die unverschämte Forderungskultur ist leider auch schon in Asien angekommen. Gib den kleinen Finger und ich reiß Dir den ganzen Arm ab.
China täte gut daran endlich einzuschreiten, im eigenen und im Interesse Hongkongs.

Daten falsch

Der Hang Seng Index hatte am 03.06.2019 (erster Handelstag in Juni) einen Schlusskurs von 26.893 Punkten.
Am 30.09.2019 schloss es mit 26.092 Punkten.
Der Verlust beträgt 2,98% und nicht 8,5%

Die meisten im Hang Seng Index gehandelten Werte sind chinesische Unternehmen und Banken.
Allen voran TENCENT, die allein mehr als 10% des Index abbildet, oder China Mobile mit gut 8% oder etwa die Chinesische Construction Bank mit 6,5%)

Der HSI gilt gemeinhin als volatil, die Abhängigkeit zu China ist groß, weshalb der Handelsstreit der Hauptfaktor derzeit ist.

Bitte keine chinesische Propaganda

1. In Hong Kong ein Grundgesetz gilt, welches freie Wahlen, freie Presse, Versammlungsfreiheit, unabhängige Gerichte, Demonstrationsrechte, freies Internet, usw. garantiert.

2. Eine Besetzung von öffentlichen Funktionen in Hong Kong mit Chinesen ist ausgeschlossen und diese Regelung hat in China Verfassungsrang

3. Im Vergleich zu Hong Kong, ist in China die Entlohnung deutlich schlechter, die Standards in Krankenhäusern deutlich schlechter, die Ausbildung in Schulen und Universitäten drastisch schlechter und extrem teuer (100-200.000 Euro pro Kind), die Renten- und Pensionssysteme deutlich schlechter

4. Deng Xiaoping 1984 selbst darauf gedrängt hat, dass für "2 Generationen" alles bleibt wie es ist. Er hoffte, dass in China dann ähnliche Verhältnisse herrschen.

China bricht und untergräbt den völkerrechtlichen Vertrag stetig und seit Jahren!

Was für eine Schwächung?

@9:05 von krittkritt
Die Gründe, warum von den 7,4 Mio. Einwohner Hongkongs nicht alle demonstrieren, sind sicher vielfältig...aber wenn eine Million Hongkong Chinesen auf die Strasse gehen, wie bei einer der letzten ganz großen Demonstrationen, ist das auch für hartgesottene Freunde Chinas wohl ein Argument. Das mit dem Luxushotel ist für mich pure Stimmungsmache und Ideologie. Die Demonstrationen sind keine kalkulierte Schwächung Chinas - ganz im Gegenteil...sie zeigen China, wie freie Chinesen leben wollen, und damit ermutigen sie die Festlandchinesen ihre sozialisierte Angststarre aufzugeben und gegen die staatliche Entmündigung anzukämpfen. Dafür müßten sie doch auch sein oder?

Es gibt da viele Seiten zu betrachten

Die Proteste in Hongkong sind verständlich: die versprochene Demokratisierung ist steckengeblieben und die Polizei geht mit äußerster Brutalität vor und setzt auch Agent Provokateurs ein (was wir in Europa ja auch aus vielen Ländern so kennen).
Die Reaktion Chinas ist ebenfalls verständlich: würde Hongkong wie versprochen absolut demokratisch und unabhängig von China sein, würde ein zweites Taiwan drohen. Also wurde die Demokratisierung nur in einem gewissen Rahmen zugelassen.

In Hongkong sind längst Polizisten aus der VR im Einsatz. Die sind nicht zimperlich, zumal es in der VR keine Bürgerrechte gibt: wer gegen den Staat ist, ist ein Volksfeind und darf keine Milde erwarten. Aber auch hier muss ich etwas relativieren: das ist generell in vielen asiatischen Staaten so, selbst in denen, die sich als demokratisch bezeichnen.
In Indonesien, Indien oder anderen Ländern spielt sich Ähnliches ab. .. fortsetzung folgt

Da müssen alle (die globale Wirtschaft) durch

"Die Zahlen zum dritten Quartal zeigen es deutlich: Die Werte sind eingebrochen am Hongkonger Aktienmarkt, einem der wichtigsten Handelsplätze weltweit. Der Abwärtstrend hat sich verstärkt und zeigt keine Anzeichen auf Besserung"

Macht nichts. Solange der einzige Preis für Recht und Demokratie Geld ist, ist es ihn allemal wert.

Es gibt da viele Seiten zu betrachten - Teil 2

Fortsetzung:

Die Frage für China ist, wie nun reagieren. Teile der KP wollen nach den Republikfeierlichkeiten dort einmarschieren.
Derzeit ist die offizielle Linie der Partei aber, dieses Geschenk nicht an die USA zu machen (die dort auch mit ihrer "Farbrevolutions"-Strategie mitmischt). Statt dessen will man Hongkong langsam wirtschaftlich gegen die Wand fahren lassen und Shenzhen als neue Supersonder-Wirtschaftszone zu etablieren.

Man sieht mal wieder viel

Man sieht mal wieder viel Verschwörungstherorien bei den Kommentaren hier, mit angeblich reichen Revoltionären, die vom Ausland gesteuert werden und anderem Unsinn. Ist es Ihnen schon mal aufgefallen, dass sich die Leute in HK um ihre Freiheit Sorgen machen? Da hat der Handelskrieg mit den USA nun wirklich nichts mit zu tun.

@Krittkritt, man sollte sich

@Krittkritt,

man sollte sich mal die Gesetze in Hongkong anschauen die die Arbeitnehmer betreffen...

...da steht u.a. was von 7-Tage Arbeits-Woche!

In der Summe sind diese deutlich schlimmer als im "restlichen" China - ob es jetzt Taiwan oder die "Volksrepublik" ist.

Die stammen noch aus der britischen Kolonialzeit und an denen wollen die Demonstranten NICHTS ändern - die sollen so asozial bleiben!
Würde Hongkong vollwertiger Bestandteil der VR China werden - dann sind diese Gesetze -> Geschichte.

Damit würde dann ein Standort-Vorteil wegfallen.
*sarkasmus*

meine Meinung:

Es gab keinen Wendepunkt. Von Anfang an gab es Gewalt von vermummten Demonstranten. Die Erstürmung des Parlaments am 01.07. verursachte große Schäden. Welcher Demokratie soll das nutzen?
Der Bundesverfassungsschutz erklärte zu den Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg: "Die Vermummung und schwarze Kleidung ist dabei die gängige Methode der Extremisten, damit sie von der Polizei nicht identifiziert werden können, wenn sie Straftaten begehen."
Das ist in Hongkong nicht anders.

Wirtschaft in Hongkong spürt die Folgen der Pro....

Aber offensichtlich haben alle "Bemühungen" der Gegner Chinas bis jetzt nicht viel genützt:
Die Ratingagentur Standard & Poor´s hat die Bewertung Chinas bei A+ belassen.

Gewalt...von wem?

@von andreas0068
Sie wissen doch von wem zuerst die Gewalt ausging...von der von Peking gesteuerten Regierungschefin und ihren Helfern wie die Polizei und Sondertruppen Chinas....wenn sich Demonstranten gegen Tränengas der Polizei schützen, ist das absolut in Ordnung. Ihr Versuch, diese Demonstranten zu kriminalisieren, zeigt, wie sie die politische und polizeiliche Gewalt leugnen...warum gehen sie darauf nicht ein? Ja, sie versuchen sogar, die Hamburger Chaoten mit den Hongkong-Demonstranten gleichzusetzen...das ist nun völlig abwegig...

nein-sager endlich mal einer

nein-sager
endlich mal einer , der uns über Hongkong aufklären kann. Die Revolte in Hongkong sind also Verschwörungstheorien Einzelner hier nach Ihren Worten. Dann klären Sie uns doch mal auf , warum sich nur so wenige um die Demokratie in Hongkong Sorgen machen und nicht die Mehrheit in dieser Sonderwirtschaftszone.
Die Mehrheit geht ihrer Arbeit nach und demonstriert nicht,weil sie dazu keine Zeit hat.
Die dort unter dem Deckmantel die Demokratie erhalten zu wollen demonstrieren ,werfen Steine ,Molotowkoktails auf Sicherheitskräfte und vermummen sich wie es die ANTIFA hier macht.
Wenn ich für etwas demonstriere , dann zeige ich Gesicht und gehe nicht zu einer Demo mit der Absicht auf Polizisten Steine zu werfen und mit Eisenstangen auf sie einzuprügeln. Sie haben aber ein eigentümliches Verständnis für Krwallmacher.

landart ..... für Sie gibt

landart
..... für Sie gibt es gute und schlechte Demonstranten , obwohl beide Kategorien Straftaten begehen. In Hongkong sind es für Sie die Guten , weil sie ja auch mit Knüppeln und Steinwurfen die Demokratie verteidigen und in Hamburg waren es die Schlechten , weil sie ja der ANTIFA angehört haben. Beide sind aber Krawallmacher und Beide haben sich die Sicherheitskräfte als Feind ausgesucht. Sie versuchen hier diese Gewalttäter reinzuwaschen mit der Demokratie - und Freiheitsfackel und für Sie sind diese Gewalttäter Freiheitshelden und die in Hamburg waren Chaoten. So einfach kann man sich das machen , wenn man nur die
" richtige ideologische " Einstellung hat. Es ehrt Sie ja , wenn Sie sich so für Demokratie und Freiheit berufen , aber Demokratie und Freiheit beruht nicht auf Gewaltanwendung , sondern auf ein friedliches Miteinander. Dort sind Randalierer am Werk und keine Kämpfer für Demokratie und Freiheit.Man sollte das schon auseinander halten können.

meine Antwort auf:

# landart

Welche Sondertruppen? Es ist nicht schwer, zu erkennen, dass vermummte Demonstranten sehr zeitig Gewalt anwendeten. Die Maßnahmen der Polizei entsprachen denen, wie es weltweit üblich ist. Das wissen Sie auch. Und ja, wenn die Taten von Hamburger Vermummten und Hongkonger Vermummten dieselben sind, dann kann ich dies gut vergleichen.
Ich erfahre nicht, wie sich die Meinungen der Hongkonger im Durchschnitt darstellen. Der Ruf nach den alten Kolonialisten jedenfalls überzeugt nicht.

Hongkong

Das Problem Hongkong :
1.die Wurzel liegt in dem früheren Handeln der Kolonialmacht England. Das vor allem sollte man nicht vergessen. Man muß hinterfragen, wieso überhaupt bei der Rückgabe ein Sonderstatus etabliert wurde.
2.Die "Joint Declaration" von 1984 ist logischerweise durch die Honkonger Vereinbarung von 1997 über den zukünftigen Status aufgehoben.
3.Die "Hinterlegung" der Joint Declaration bei der UN : was soll "Hinterlegung" bedeuten ? Eine internationale Gültigkeit erfordert die Verabschiedung in der UNO-Vollversammlung,muß also die rechtsgültigen Unterschriften der UNO-Mitglieder tragen.
4.Wer das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten von souveränen Staaten nicht strikt beachtet, der untergräbt,völlig unabhängig von den Motive,das einzige Ordnungsprinzip im Chaos der Partikularinteressen und sät letztendlich Gewalt.

...was vergessen

@von Trampelchen
Haben sie meinen Beitrag oben nicht gelesen? Warum reiten sie immer noch auf der abwegigen These von der unbeteiligten Bevölkerung rum? Haben sie die Menschen in Hongkong zu den Anliegen der Demonstranten etwa befragt? Und wie bewerten sie das denn, wenn eine Million Hongkonger sich in den Strassenachsen zur Demo einfinden? Ihr Versuch die Demonstranten zu diskreditieren, ist ideologisch zu durchsichtig.

Es verdient jede

Es verdient jede Unterstützung, wenn sich Demonstranten in Hongkong für die zugesagte Beibehaltung von Freiheitsrechten einsetzen und sich gegen die schleichende Einführung einer chinesischen " Stasi-Diktatur " wehren. Erstaunlich, wie viele Diktatur-Liebhaber es hier unter den Kommentatoren zu geben scheint.

m 13:31 von Trampelchen

"...und vermummen sich wie es die ANTIFA hier macht."
.
Oder auch die FA.

@von Werner40

Das ist ja keine Frage, dass sie recht haben...es hat sich mittlerweile doch herumgesprochen, warum es soviele Diktatur-Liebhaber in den sozialen Netzen gibt...Kommunikation ist immer interessengebunden...auch die Verschleierung von Interessen gehört selbstredend dazu. Zum Trost müssen wir uns mit den geschriebenen Wörtern auseinandersetzen..

Darstellung: