Ihre Meinung zu: Polizei schießt Demonstranten in Hongkong an

1. Oktober 2019 - 13:57 Uhr

Mehrere Protestaktionen in Hongkong sind in gewaltsame Zusammenstöße umgeschlagen. Ein Mann wurde laut Polizeiangaben angeschossen. Zahlreiche Demonstranten wurden festgenommen - am 70. Jahrestag Chinas.

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Kommentare

Benno Ohnesorg

schon vergessen

verbotene Demonstration

Wenn ich zu einer verbotenen Demonstration gehe, dann muss ich auch damit rechnen, dass der Staat, die Polizei, zur Auflösung der Demo entsprechend durchgreift. Und wenn dann noch gewalttätige Randale von einigen Demonstraten ausgeht, dann sind entsprechende Reaktionen vorheersehbar. Wir kennen das doch von Stuttgart....

Europa sollte die

Europa sollte die Demonstranten unterstützen. Sie kämpfen für Freiheit und demokratische Rechte und gegen die Globalisierung chinesischer Prägung. Insofern werden unsere demokratischen Freiheiten auch in HongKong bedroht.

meiner Meinung nach....

sollten die welche die Ausschreitungen in Hongkong unterstützen und befeuern mal nachdenken!
Hongkong ist der Platz wo die Handelsbeziehungen zwischen
Europa und Hongkong überwiegend abgewickelt werden.
Die Demonstrationen sind extra dafür ausgedacht genau diese Möglichkeit des Zugangs zum chin. Markt einzuschränken, wir merken das schon .....
Ich bin der Auffassung das irgendwann auch Schluß mit lustig ist. Die Demonstranten gehören streng bestraft und ausgewiesen, am besten nach China (Festland)

15:17 von pfitch

Schließe mich ihren Ausführungen an.

Polizei schießt Demonstranten in Hongkong....

Umkämpftes Hongkong-1,37 Millionen Einwohner leben unter der Armutsgrenze.Die Entwicklungstendenz schlechter als in anderen chinesischen Städten.

Aber das Land feiert des größten Volkes Republik.Wachsen und werden und zwar so,daß in Washington und Brüssel lange Gesichter gezogen werden.

15:22 von Bernd Kevesligeti

warst du schon mal in HK?

In der Sache sind BEIDE Seiten zu ermahnen

Zu der Sache ganz klar, deutlich und unmissverständlich:

https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-demo-china-103.html

Mehrere Protestaktionen in Hongkong sind in gewaltsame Zusammenstöße umgeschlagen. Ein Mann wurde laut Medienberichten von der Polizei angeschossen. Zahlreiche Demonstranten wurden festgenommen.

1. in der Sache sind BEIDE Seiten zu ermahnen, also sowohl die Demonstranten als auch die Polizei
2. China hat seine Finer von Hongkong zu lassen!
3. diese Verletzung an diesem Demonstranten geschah weil Demonstranten die Polizei angegriffen haben sollen. So wird es auch in anderen Nachrichtenkanälen wie ZDF-Nachrichten und n-tv sowie andere berichtet.

Die größte Militärparade

in Peking hat uns doch vor Augen geführt, dass weder die HonKonger, noch die Taiwanesen gegen China etwas ausrichten können.
Aber jetzt auf Demonstranten zu schießen, geht gar nicht.
Dann werden die Leute noch mehr sauer werden und ich möchte mir nicht ausmalen, was in den nächsten Tagen noch passiert.
Die sollten sich in Hongkong alle an einen runden Tisch setzen und die Probleme lösen.
Man kann sich so ein Krawall in Berlin nicht vorstellen. Jeder Polizist muss sich rechtfertigen, wenn er seine Waffe zieht und kommt ganz schnell ins Gefängnis hier in Berlin.
Einfach unglaublich, was da passiert.

Gesicht verlieren

In China scheint "Gesicht verlieren" wichtiger als der Verstand einzuschalten. Hong Kong wurde was versprochen und die Zentralregierung macht alles mögliche um dieses Versprechen "ein Land-zwei Systeme" zu untergraben. Wenn die Hong Kong Bevölkerung reagiert, dann ist die Zentralregierung "empört" und nachgeben würde bedeuten Gesicht verlieren, eine Horrorvision. So schwach ist die Zentralregierung? Angeblich schon. Ich bin der Meinung je härter eine Regierung um die Macht kämpft, egal ob Machterhalt oder Machtgewinnung, desto ängstlich und schwach ist. Genau das macht sie gefährlich und sollte sie richtig Gewalt benutzen zeugt nur ihre Unfähigkeit mit moderne Menschen umzugehen. Bei aller Anerkennung was China mit sein System erreicht hat, bin nicht optimistisch auf lange Sicht.

kein Recht zur Gewalt

Wie oft, glauben die Demonstranten, sie hätten automatisch das Recht zur Gewalt. Wer Wind sät wird Sturm ernten.
Also qwen wundert es, wenn die Polizei zu scharfen Waffen greift.
Man sollte auch nie vergessen, auch die Polizisten sind Männer mit Familie, die Angst um Ihr Leben haben.
Armut und Neid auf die Reichen gibt auch kein Recht zur Gewalt

Demonstranten in Hongkong

Diejenigen, welche eine Einmischung Deutschlands fordern, sollten mal ein paar Schritte weiterdenken. Wie soll denn China seiner Bevölkerung erklären, daß man sich auf der Nase herumtanzen läßt. Und weiterhin, was soll das bringen? Hongkong gehört sowieso in Bälde dem Festland an. Deutschland würde sich lächerlich machen, für nichts.

Interessant, dass einige

Interessant, dass einige Kommentatoren anscheinend eine " Stasi-Diktatur " chinesischer Prägung der demokratischen Struktur in Deutschland vorziehen. Oder gönnen sie nur ihre Freiheiten nicht den Bewohnern Hongkongs ?

Gogolo

Volle Zustimmung - sh. Moskau!

re von Karl Napf 15:26

Klare Antwort,Nein.
Und selber ?

Werner 40

Wollen Sie jetzt an "Deutschland-HIndukusch" erinnern?
Bitte einmal die Geschichtsbücher lesen zum Thema: Annexion von Honkong durch die Briten (Opium-Krieg)

Diese Regierung in Peking u. Hongkong sollten zuruecktreten

Was aber richtig ist und was der User conarco (15:28) ganz richtig anspricht ist, dass sich die Regierung in Hongkong zum Schoßhuendchen von China macht und nicht die Interessen der Buerger vertritt die sich von China lösen möchten.

Diese Regierung in Hongkong sollte besser zuruecktreten. Und auch China muss einsehen, dass Hongkong eben nicht China ist und ich denke mal, dass bald noch mehr Regionen sich von China lösen werden weil die die Nase voll haben von diesem diktatorischen Regime in Peking.

Angefangen von dieser totalen Netzzensur, weiter ueber diese Totalueberwachung eines jeden, weiter ueber politisch motivierte Verhaftungen und stillschweigender Duldung dieses Regimes durch andere Regierungen (darunter auch die Bundesregierung), illegaler Handel mit Ueberwachungssoftware auch durch die werte Bundesregierung unter Anderem auch mit China, Bahrain und anderen Ländern.

Dieses Regime in Peking hat fertig auf sehr lange Zeit.

Das war zu erwarten.

Und es wird noch mehr Blut fließen, das ist nicht erst seit jetzt klar.
China wird - obwohl, oder gerade weil es derzeit im Fokus der ganzen Welt steht - niemals klein beigeben, erst recht nicht angesichts des “70. Jubiläums“, das ein beispielloses Fest der ungestörten Selbstdarstellung werden soll.
Und die Demonstranten werden ebenso wenig nachgeben, sie wissen nur zu genau, dass sie keine zweite Möglichkeit bekommen, ihre Forderungen durchzusetzen;
auch wenn ich die Chancen dazu als unrealistisch erachte.

@Resi

aber doch gerade unsere aufrechten linken fordern doch seit monaten, wir sollten uns von den USA abnabeln, und gemeinsame sache mit China und russland machen. wie passt das denn zusammen?

Warum wird hier das Wort mutmaßlich verwendet??

""Die mutmaßlichen Protestteilnehmer tragen schwarze Kleidung mit Kapuzen, teils Helme, Atemmasken und Schutzbrillen. Einige sind mit Stangen bewaffnet und versuchen, die Polizisten zu schlagen""
Tragen die Kapuzen gegen die Sonne?
Helme gegen Hagelschlag?
Atemmasken gegen Viren?
Schutzbrillen gegen Schleifstaub?
Stangen als Krückstock?
Was ist denn das für eine Berichterstattung?

China

Unabhängig von den Ereignissen in Hongkong, fragt man sich, warum nicht viele Millionen Chinesen den Mut aufbringen, sich zu vernetzen und gemeinsam gegen die Regierung (die KP-Zentrale) zu demonstrieren?
Kein restriktives und unterdrückendes Regime der Welt kann es auf Dauer vermeiden, dass ein riesiges Volk gemeinsam vereint wegen Unzufriedenheit und Interesse am Systemwechsel auf die Barrikaden geht.

Friedlicher Protest

Gewalt durch Aktivisten löst keine Probleme. Sie legitimiert jedoch den Einsatz staatlicher Gewalt und liefert vielleicht irgendwann den Vorwand zur militärischen Intervention. Das sich unter die militanten Aktivisten Agents Provocateurs der Regierung gemischt haben ist nicht auszuschließen. In jedem Fall aber sollten sich die Demonstranten von jeder Gewalt immer wieder deutlich distanzieren. Nur friedlicher Protest kann am Ende etwas bewirken.

/// Am 01. Oktober 2019 um

///
Am 01. Oktober 2019 um 15:37 von Bagheria
Werner 40

Wollen Sie jetzt an "Deutschland-HIndukusch" erinnern?
Bitte einmal die Geschichtsbücher lesen zum Thema: Annexion von Honkong durch die Briten (Opium-Krieg)///
.
Die Vergangenheit ist in diesem Zusammenhang irrelevant. Es geht um unser aller Zukunft und darum, ob sich ein chinesisches Diktaturmodell weltweit durchsetzt oder ein liberales demokratisches Modell.

@ Demokratieschue, um 15:37

Wieder einmal ist Vieles von dem, was Sie schreiben, nicht den Tatsachen entsprechend.
Hongkong i s t ein Teil Chinas.
Hongkong will und kann sich nicht von China lösen.
Informieren Sie sich doch einmal, was man in den Städten als Bürger von der Totalüberwachung hält. Sehr viele finden das völlig ok. In großen Teilen Chinas haben die Menschen allerdings noch nichts davon gehört.
Dieses Regime in Peking hat noch längst nicht fertig - im Gegenteil. Und Sie fordern den Rücktritt der Regierung(en) - das ist mehr als lächerlich.
Ich finde das auch nicht gut, weiß aber, dass es unsinnig ist, Fakten zu ignorieren und stattdessen unrealistische Wünsche zu äußern und illusorische Forderungen zu stellen.

@ Karl Napf (15:43): das geht schon zusammen

hi Karl Napf

Das passt schon zusammen. Aber das muss auch verbunden sein damit, dass unsere werte Bundesregierung eine sehr deutliche Einflussnahme auf China braucht um die Menschenrechte dort durchzusetzen.

Handel uns Menschenrechte gehören zusammen. Das eine geht NICHT ohne das Andere.

Aber: zum Beispiel Handel mit solcher Ueberwachungssoftware wie sie unsere werte Bundesregierung treibt, ist illegal. Es gibt kein Grundrecht auf Totalueberwachung!! Uebrigens: sogar die Schweizer sollten dazu korrumpiert werden:

https://tinyurl.com/y3m9dcoz
handelszeitung.ch: Chinesen wollten Schweizer Spionagesoftware kaufen (am 16.04.2017)

Die Schweiz hat eine Lieferung von Überwachungssoftware nach China verboten. Das Risiko war zu gross, dass die Technologie von den Chinesen missbraucht worden wäre.

So viel zur Wahrheit.

Die Bürgerrechte sollten auch die "Wirtschaft" interessieren

Es wäre jetzt natürlich extrem hilfreich, wenn sich möglichst viele der Führungskräfte in der globalen Politik und Wirtschaft dazu durchringen könnten, der chinesischen Führung unmissverständlich und vor allem glaubhaft klarzumachen, dass jede weitere Eskalation der Gewalt gegen ihre Bürger ihren wirtschafts- und außenpolitischen "Ambitionen" klar entgegenstehende Konsequenzen hätte.

Selbst dann, wenn dies fürs erste auch für sie selbst (die "ausländischen" Führungsverantwortlichen) mit einigen unangenehmen "Nebenwirkungen" verbunden wäre. Die würden dann aber nur Geld kosten - und nicht Leben; und selbst dies aller Voraussicht nach nur eine gewisse Zeit lang.

@ WB0815 (15:51): wegen Gefahr eines zweiten Tiananmen

hi WB0815

Die Antwort zu dem hier:

Gewalt durch Aktivisten löst keine Probleme. Sie legitimiert jedoch den Einsatz staatlicher Gewalt und liefert vielleicht irgendwann den Vorwand zur militärischen Intervention. Das sich unter die militanten Aktivisten Agents Provocateurs der Regierung gemischt haben ist nicht auszuschließen. In jedem Fall aber sollten sich die Demonstranten von jeder Gewalt immer wieder deutlich distanzieren. Nur friedlicher Protest kann am Ende etwas bewirken.

ist die Vergangenheit. China könnte dann am Ende ein zweites Tiananmen auslösen. Und das stellt China noch immer als rechtmäßig hin, obwohl es das NICHT war. China hat bei Tiananmen die Menschenrechts grob verletzt und dafuer hätte das chinesische Regime eigentlich vor den Internationalen Strafgerichtshof gehört.

/// Am 01. Oktober 2019 um

///
Am 01. Oktober 2019 um 15:50 von WM-Kasparov-Fan
China

Unabhängig von den Ereignissen in Hongkong, fragt man sich, warum nicht viele Millionen Chinesen den Mut aufbringen, sich zu vernetzen und gemeinsam gegen die Regierung (die KP-Zentrale) zu demonstrieren?
Kein restriktives und unterdrückendes Regime der Welt kann es auf Dauer vermeiden, dass ein riesiges Volk gemeinsam vereint wegen Unzufriedenheit und Interesse am Systemwechsel auf die Barrikaden geht.///
.
Das ist genau die Frage und nicht eindeutig beantwortbar, da es in der Vergangenheit noch nie solche perfektionierte Überwachungs-, Zensur- und Propagandamöglichkeiten wie heute in China gab.

Die Demonstranten sollten

sich gegen die Gewalttäter stellen, sie, die Demonstranten, sind doch in der Überzahl... angeblich... und Gewalttäter sind sofort zu erkennen an der Maskierung und Bewaffnung.
Wer derart bewaffnet in eine Demo geht zeigt jedem sofort dass er mit friedlicher Demo nichts zu tun hat.

Die in der schwarzen Kluft haben ihre eigenen Ziele

"Die mutmaßlichen Protestteilnehmer tragen schwarze Kleidung mit Kapuzen, teils Helme, Atemmasken und Schutzbrillen. Einige sind mit Stangen bewaffnet und versuchen, die Polizisten zu schlagen." ->

So steht es im Artikel über ein Video auf youtube.

Diese Schwarzgekleideten und Maskierten, die sich gerne unter Freiheitsdemonstrationen in der ganzen Welt mischen, um die Demonstration in eine andere Richtung zu lenken und Gewalt zu verursachen, sind eine echte Gefahr für freiheitliche Demonstrationen.

Die Polizei, die von ihnen angegriffen wird, MUSS sich natürlich verteidigen - und dass ein Schuss seitens der Polizei losgeht, ist im Rahmen des Möglichen.

Wohl dem Staat, der versucht, diese Gewaltsuchenden und Gewaltherstellenden von den friedlichen Demonstrationen zu unterscheiden.

DAS kann die einzige Lösung sein.
Und es ist ja auch möglich, da die Kluft der Gewalttätigen deutlich erkennbar ist.

15:06 von Gogolo

"Wenn ich zu einer verbotenen Demonstration gehe, dann muss ich auch damit rechnen, dass der Staat, die Polizei, zur Auflösung der Demo entsprechend durchgreift."

Damit rechnen die Demonstranten, die friedliebend demonstrieren, ja auch.

Sie demonstrieren trotzdem, weil Demonstrieren ein Menschenrecht ist.

Nicht jedes Verbot muss befolgt werden - wir sind keine Hunde, wir sind Menschen.

Werner40 Europa sollte die

Werner40
Europa sollte die Demonstranten unterstützen.

Muß das wirklich so sein ?

Insofern werden unsere demokratischen Freiheiten auch in Hong Kong bedroht.
Aha , nun wissen wir Bescheid ,dass unsere demokratischen Freiheiten bedroht werden und das von China aus.
Am Hindukusch wurde und wird Deutschland ja auch verteidigt. Von wo uns überall Gefahr droht.
Die Leute, welche bei einer verbotenen Demonstration trotzdem mit Gewalt gegen Polizisten losgehen ,diese Leute brauchen sich nicht wundern , wenn sie von der Polizei und der Justiz wie Terroristen behandelt werden. Ich möchte hier mal sehen was los wäre , wenn Neonazis und AfD - Anhänger so massiv gegen Sicherheitskräfte vorgehen würden. Dann würden Sie sich aber mit Ihrer Meinung in eine ganz andere Bewertung wiederfinden.
Gewalt gegen Sicherheitskräfte muss verurteilt werden. Egal ob es Gewalt von links oder rechts ist oder von sogenannten Aktivisten ,welche nichts weiter sind als Krawallmacher und Unruhestifter.

15:36 von Bernd Kevesligeti

mehrmals, auch in peking und shanghai

Vielleicht ...

... ist es von Interesse das es so etwas wie Wahlen in Hongkong erst seit 1997, also der übergabe an die VR China, gibt.

Vorher wurde der Gouverneur durch London bestimmt - ohne Wahlen!

@ 15:06 Gogolo

Sie setzen in Ihrer Argumentation am falschen Punkt an: Es gibt in Hongkong die Demonstrationsfreiheit - alles gemäß dem Grundsatz, der bei der Übernahme Hongkongs durch China vereinbart wurde: "ein Land - zwei Systeme". Hongkong hat dadurch - anders als das übrige China - Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die man nicht einfach per Behördenbeschluss einschränken kann. Die Kritik muss sich daher nicht an die hunderttausende friedlicher Demonstrant*innen richten, die für ein Grundrecht auf die Straßen ihrer Heimatstadt gehen, sondern an das Regime, das solche Demonstrationen verbietet.

/// Am 01. Oktober 2019 um

///
Am 01. Oktober 2019 um 16:07 von Trampelchen

Werner40
...
Insofern werden unsere demokratischen Freiheiten auch in Hong Kong bedroht.

Aha , nun wissen wir Bescheid ,dass unsere demokratischen Freiheiten bedroht werden und das von China aus.

Gewalt gegen Sicherheitskräfte muss verurteilt werden. ///
.
1.) Gewalttäter werden auch in Hongkong verurteilt.
2.) zur weltweiten Bedrohung liberaler demokratischer Freiheiten durch China empfehle ich z.B.: Kai Strittmatter " Die Neuerfindung der Diktatur ".

videos gucken

Es gibt mehrere,

Ein Randalierer versucht mit einer Stange einen Polizisten zu schlagen, verfehlt aber, dann zielt der Polizist und schießt.

2m weiter fliegen Brandsätze,

friedlich sieht anders aus

Werner40 ...... wie Sie immer

Werner40
...... wie Sie immer wieder um die Ecke mit solchen Vergleichen kommen ,Stasi-Diktatur,dann mal AfD-Fans,
Putin-Trolle uvA.
Sie sollten mal realistisch in Ihrer Betrachtung sein und mal nicht mit ihrer einseitigen Sichtweise kommen.
In Hong Kong ist eine Demo verboten worden zum 70 Jahrestag der VR China. Was gibt es da zu kritisieren?
Sollen wir in Deutschland jedem Land vorschreiben , was es zu lassen hat oder was es machen darf ? Sind wir Deutschen der Mittelpunkt der Welt ?
Wenn hier Krawallmacher , was anderes sind diese Demonstranten nicht , in Deutschland so massiv mit Gewalt gegen Polizisten losgehen würden , dann würden die dt. Polizisten sich auch zur Wehr setzen müssen. Es reicht schon ,wenn Polizisten sich bei uns anspucken lassen müssen , sich beleidigen lassen müssen , sich anpöpeln lassen müssen , ohne dass sie erst einmal zum Knüppel greifen. Andere Länder , andere Polizisten und andere Polizeiführungen. Was haben Sie dagegen ?

Die Lage ist ganz einfach

Der Konflikt ist ja nun schon ein paar Monate alt und somit sollten allen wissen, dass

1. In Hong Kong ein Grundgesetz gilt, welches freie Wahlen, freie Presse, Versammlungsfreiheit, unabhängige Gerichte, Demonstrationsrechte, freies Internet, usw. garantiert.

2. Eine Besetzung von Funktionen in Hong Kong durch Chinesen ist ausgeschlossen und diese Regelung hat in China Verfassungsrang

3. Im Vergleich zu Hong Kong, ist in China die Entlohnung deutlich schlechter, die Standards in Krankenhäusern deutlich schlechter, die Ausbildung in Schulen und Universitäten drastisch schlechter und extrem teuer (100-200.000 Euro pro Kind), die Renten- und Pensionssysteme deutlich schlechter

4. Deng Xiaoping 1984 selbst darauf gedrängt hat, dass für "2 Generationen" alles bleibt wie es ist

China bricht diese Gesetze seit Jahren!

P.S.: Benutzer wie pfitch oder Barbarossa vertreten hier schon seit langem die Meinung der offiziellen Propaganda aus Peking.

@ Bernd Kevesligeti

Auch Deutschland sollte ich überlegen, ob sie weiterhin großzügig Entwicklungshilfe an China leisten, die sich überall breit machen. Fast 10 Milliarden Euro Entwicklungshilfe hat Deutschland seit 1979 an China geleistet und 2017 waren es immer noch 630 Millionen. Warum? Damit China immer mächtiger wird auf Kosten der anderen.
Und die politische Entwicklung gefällt mir in Hongkong überhaupt nicht!!!

@Sisyphos, 15.04h

Der Polizeibeamte, der Benno Ohnesorg erschossen hat, war in erster Linie ein Stasi-Mann.
Das gibt der Sache ein anderes Gesicht.

Demokratisierung

Es gibt in Hangkong und natürlich in ganz China keine Alternative zur grundlegenden Demokratisierung. Das kann man ja in Ruhe und mit Bedacht machen, aber die Führung - gerade die kommunistische - muss sich echten freien Wahlen stellen.

re von Karl Napf 16:09

Das ist gut.
Aber wußten Sie,daß die chinesischen Mindestlöhne inzwischen die in den EU-Ländern Kroatien,Lettland,Litauen,Rumänien,Ungarn und der Slowakei übertreffen ?

@Gogol, 15.06h

Wo wurde in Stuttgart auf Demonstranten geschossen?
Zu dem vom Wasserwerfer Getroffen en darf ich nichts schreiben.

Rechtfertigung für Gewalt?

@ Gogolo:
Und wenn dann noch gewalttätige Randale von einigen Demonstraten ausgeht, dann sind entsprechende Reaktionen vorheersehbar. Wir kennen das doch von Stuttgart....

Wollen Sie damit sagen, dass Sie die Polizeigewalt in Ordnung finden?

@WM-Kasparov

"Unabhängig von den Ereignissen in Hongkong, fragt man sich, warum nicht viele Millionen Chinesen den Mut aufbringen, sich zu vernetzen und gemeinsam gegen die Regierung (die KP-Zentrale) zu demonstrieren?
Kein restriktives und unterdrückendes Regime der Welt kann es auf Dauer vermeiden, dass ein riesiges Volk gemeinsam vereint wegen Unzufriedenheit und Interesse am Systemwechsel auf die Barrikaden geht."

Weil Chinesen darin keinen Sinn sehen würden.
Es geht den Chinesen gut wie noch nie.
Chinesen sind politisch kaum interessiert.
Die wahren Verhältnisse in HK kennen Chinesen nicht.

Für die Verletzung der Grundrechte?

@ pfitch:
Ich bin der Auffassung das irgendwann auch Schluß mit lustig ist. Die Demonstranten gehören streng bestraft und ausgewiesen, am besten nach China (Festland)

Ist es nicht ein Grundrecht, demonstrieren zu dürfen?

@ Bernd Kevesligeti

Täusche ich mich, oder sind Sie gerade dabei, die antidemokratischen Repressionen mit dem vermuteten wirtschaftlichen Erfolg Chinas zu rechtfertigen?

@Kasparov-Fan, 15.50h

Weil keiner beim Sterben der erste sein will.

Panzer machen Demokratie nicht überflüssig

@ Bürokratenchinese:
Die größte Militärparade in Peking hat uns doch vor Augen geführt, dass weder die HonKonger, noch die Taiwanesen gegen China etwas ausrichten können.

Will denn jemand etwas ausrichten?
Ich glaube, Sie haben die gesamte Problematik überhaupt nicht verstanden. Es geht doch nur um Demokratie.

Demokratieschueler Ich wusste

Demokratieschueler
Ich wusste gar nicht , dass die Regierung in Peking und
Hong Kong fertig hat. Jetzt wollen Sie also schon bestimmen, welche Regierung fertig hat und welche nicht.
Sie scheinen ja ein richtiger Asien -Experte zu sein , wenn Sie jetzt schon voraussagen , dass sich noch mehr Regionen von China lösen werden. Was sollen denn Ihrer Meinung nach diese Regionen sein ?
Nicht Sie ,nicht ich und nicht wir in Deutschland bestimmen was für ein System für jedenStaat richtig ist , sondern nur die Bevölkerungen der Länder bestimmen , was für sie das Beste ist.
Sie wollen doch nicht etwa die US-amerikanische Lösungen für alle Staaten dieser Welt ,oder ?
Libyen , Syrien , Irak , Jemen ,Somalia ,Afghanistan sagen Ihnen doch hoffentlich was , wo die USA ihre Demokratie bringen wollten.
Die dort Demos abhalten sind zum größten Teil nur Krawallos und mit Krawallen bringt man kein System zum Fall. Das sollten Sie eigentlich auch wissen ,so schlau sind Sie doch .

Westliche Maßstäbe von Konflikten

@ conarco:
Wenn die Hong Kong Bevölkerung reagiert, dann ist die Zentralregierung "empört" und nachgeben würde bedeuten Gesicht verlieren

Nein, auch in China gilt Nachgeben im rechten Moment als klug.

16:25, Bernd Kevesligeti

>>Aber wußten Sie,daß die chinesischen Mindestlöhne inzwischen die in den EU-Ländern Kroatien,Lettland,Litauen,Rumänien,Ungarn und der Slowakei übertreffen ?<<

Das ist ja auch wirklich nicht schwer. Es handelt sich im Gegensatz zu China um sehr arme Länder.

Ein erster Märtyrer?

seit Wochen eskaliert doch die Gewalt in HK, ausgehend von einigen hundert Extremisten, die sich unter die Demonstranten mischen um Gewalttaten zu verüben. Mittlerweile haben sie ja fast bürgerkriegsähnliche Zustände erreicht und es scheint immer noch nicht genug. Traurig, dass es so weit gekommen ist, aber mit Demonstrationen hat das nicht mehr viel gemein. Bevor Fragen kommen-ja, ich war schon auf Demos und da flogen keine Brandbomben auf die Polizei, zum Glück!

16:25 von Bernd Kevesligeti

wow, das die Letten und Lappen so arm dran sind, wusste ich natürlich nicht. aber deshalb können die bewohner von HK auch die hohen mieten zahlen, teilweise

re von Minzhu 16:30

Nun,den wirtschaftlichen Erfolg werden Sie nicht mögen.
Und zur Repression ist es doch so,daß die Opposition nun nicht besonders demokratisch vorgeht.Sie appelliert mit US-Flaggen vor den ausländischen Vertretungen für Einmischung.

Unglaublich, was man hier ...

... so lesen lesen muss. Manchmal frage ich mich wie Deutschland heute aussähe, hätte es ´89 schon die sog. sozialen Medien gegeben. Vermutlich wäre ich damals (verbal) bespuckt und als westgesteuerter, hirn- und willenloser Krawallmacher verunglimpft worden, den niederzumähen die Staatsgewalt jedes Recht gehabt hätte.

"Um die Welt zu ruinieren genügt es, wenn jeder seine Pflicht tut."

(Winston Churchill)

harry_up Sie haben eine

harry_up
Sie haben eine seltsame Vorstellung von einem Staatsgeburtstag.
China war einst nach 45 das ärmste Land mit auf diesem Planeten und jetzt ist es mit das führende Land auf dieser Erde. Warum wohl ?
Natürlich hat China und seine Führung das Recht sich selbst zu feiern. Warum denn nicht? Das Sie das als Selbstdarstellung hinstellen zeigt nur , dass Sie weder von China noch von seinen Menschen nichts wissen.
Wenn es der Regierung in Peking langen würde , dann wäre der Krawall dort schon schnell zu Ende. Die chinesische Führung hat von einem Land mit 2 Systemen gesprochen und das gilt auch für Taiwan.
Bis jetzt haben erst einmal die Krawallos mit dem Blut fliesen angefangen , denn noch immer ging zuerst die Gewalt von diesen " Aktivisten " aus. Welches harmlose Wort für Krawallos und Terroristen bei uns immer verwendet wird.Denken Sie mal daran , dass auch Polizisten Familie haben und Abends gesund nach Hause kommen wollen zu ihren Familien. Geht unseren Polizisten auch so.

re von Karl Napf 16:40

Die hohen Mieten in HK.
Aber es ist doch gerade die Opposition,die nichts daran ändern will,sie stellt keine sozialen Forderungen.

um 15:15 von

um 15:15 von Werner40:
"
Insofern werden unsere demokratischen Freiheiten auch in HongKong bedroht.
"

...oder am Hindukusch...

...oder im Nahen Osten...

...aber ganz sicher nicht innerhalb der EU, wo jemand,der Veruntreuung öffentlicher Gelder nachgewiesen wurde, EZB-Chefin wird.
Gegen aktuelle EU-Kommisionskandidaten wegen Korruption/Geldwäsche ermittelt wird & jemand mit der
"Verbesserung von
Justiz- und Rechtssystemen" von EU-Beitrittskandidaten beauftragt werden soll,der zuvor im Heimatland den Rechtsstaat demontierte + eine Ausweitung der Überwachung der Bürger ( von Internet- bis Reiseaktivitäten)
oder der Beschluss von Gesetzen,die es ermöglichen Bürger lebenslänglich einzusperren,die niemals auch nur eine Ordnungswidrigkeit begangen haben.

Bevor jemand vor der "Gefahr der hiesigen Demokratie am anderen Ende der Welt" warnt,sollte der mal lieber darauf aufmerksam machen,an wie vielen Ecken die hiesige Demokratie von hiesigen Politikern
geradezu bekämpft wird.

Minzü Nachgiebigkeit ist eine

Minzü
Nachgiebigkeit ist eine Schwäche und eine Schwäche werden Sie mit Sicherheit von der Führung in Peking nicht erwarten können. Das sollten Sie doch selber wissen , wenn ich Ihren Username richtig werte.
Die chinesische Führung ist klug genug ,um die Lage in Hongkong richtig einschätzen zu können.
Wenn die chinesische Führung unklug wäre , dann würde China heut noch zu den ärmsten Ländern unter dieser Sonne sein. China ist so weit fortgeschritten in kürzester Zeit , dass es bald die Nummer 1 wirtschaftlich und militärisch gesehen
sein wird auf diesem Planeten. Mit Dummheit kann man kein Land führen. Sind Sie da anderer Meinung ?

System-Wettbewerb

Die Hongkonger sind Chinesen und fast alle sind Han-also „Ur“-Chinesen. Zu Hunderttausenden wechseln diese Chinesen jedes Wochenende die Seite, sie fahren nach Festlandchina, weil sie dort ein Zweithaus oder eine Zweitwohnung haben. Dort kann man nämlich viel billiger leben als in Hongkong.
Die wollen zu China gehören. Demokratie? Das interessiert diese Chinesen eher weniger, weil sie auch jetzt nicht in einer echten Demokratie leben. Das liegt an den Vereinbarungen, die Briten und Chinesen für die „Rückholung“ Hongkongs nach China vereinbart haben. U.a.war vereinbart, dass die Großkonzerne in Hongkong unmittelbaren Einfluss auf einen Teil der Abgeordneten in Hongkong haben. (War von den Briten eingefordert) Demokratie? Da muss man wirklich sehr genau hinschauen.

Die Schlagzeile macht's

Warum heißt die Schlagzeile: 'Polizei schießt Demonstranten an' ?
Warum steht da nicht: 'Maskierte und bewaffnete Randalierer greifen Polizei an'

Halt alles eine Frage der Botschaft, die man vermitteln will.

/// Am 01. Oktober 2019 um

///
Am 01. Oktober 2019 um 16:46 von derkleineBürger
um 15:15 von

um 15:15 von Werner40:
"
Insofern werden unsere demokratischen Freiheiten auch in HongKong bedroht.
"
......
Bevor jemand vor der "Gefahr der hiesigen Demokratie am anderen Ende der Welt" warnt,sollte der mal lieber darauf aufmerksam machen,an wie vielen Ecken die hiesige Demokratie von hiesigen Politikern
geradezu bekämpft wird.///
.
Das passiert auch. Aber in anderen Threads. Z.B. heute in " Wahl in Österreich " wird das undemokratische Verhalten von Hrn. Strache thematisiert.

Am 01. Oktober 2019 um 15:15 von Werner40

Zitat:
"... Insofern werden unsere demokratischen Freiheiten auch in HongKong bedroht..."

Wie am Hindukusch? und alles unter dem Denkmantel von Freiheit und Demokratie.

Oooch nöö, das passt grad nicht so...

Am 01. Oktober 2019 um 16:09 von hups-1960
Vielleicht ist es von Interesse das es so etwas wie Wahlen in Hongkong erst seit 1997, also der übergabe an die VR China, gibt.
Vorher wurde der Gouverneur durch London bestimmt - ohne Wahlen!

Nöö nöö, das ist jetzt aber gar nicht nett gesagt. Passt überhaupt nicht in die schönen Sonntagsreden von westlicher Demokratie, die nun auch in HK verteidigt werden könnte. Sie sind aber ein Spielverderber.

Jetzt mal ernst: Danke für diesen Fakt!

Am 01. Oktober 2019 um 15:28 von conarco

Zitat:
"...In China scheint "Gesicht verlieren" wichtiger als der Verstand einzuschalten..."

Wenn ich mir die Entwicklung Chinas anschaue, bin ich zuversichtlich, dass auch das Hongkong-Problem gelöst wird und dies wird nicht solange dauern wie der Bau des BER.

16:43, Bernd Kevesligeti

>>Und zur Repression ist es doch so,daß die Opposition nun nicht besonders demokratisch vorgeht.Sie appelliert mit US-Flaggen vor den ausländischen Vertretungen für Einmischung.<<

Ein Kennzeichen eines demokratischen Demonstrationsrechts ist, daß nicht zwischen genehmen und nicht genehmen Anliegen unterschieden wird.

Auch wenn das im Einzelfall schwer zu ertragen sein kann.

Sie erinnern sich an die "Putin hilf!" - Transparente bei den Pegidademos?

fathaland slim achso ,diese

fathaland slim
achso ,diese EU-Länder sind arme Länder .Die werden doch von uns gepampert , dann können die doch nicht arm sein. Ihr politischer Freund Karl Napf hat da aber eine ganz andere Vorstellung von diesen gen. Ländern.
Es war durchaus klar , dass Sie an einem Diskutanten Kritik üben müssen ,sonst wäre das Vaterland schlimm und das wollen Sie ja nicht.
Es ist bloß komisch , dass die VR China in kürzester Zeit zu einer führenden Wirtschaftsnation aufgestiegen ist. Woran das wohl liegen mag?

In jeder zivilisierten Gesellschaft...

... werden derart gewalttätige Straftaten der hier vermeintlichen "Demonstranten" mit Recht verurteilt.

Schießbefehl bei uns.

@16:23 von DerVaihinger
Erstmal ist das Geschichtsklitterung. Kurras, der Benno Ohnesorg erschoß, war Polizist, Waffennarr, und wurde von der Stasi rekrutiert.
Die Konservativen, voran die Springerpresse haben den Mörder zu entlasten versucht.

Was den Schuss in Hongkong betrifft, handelte der Beamte wie einer bei uns. Wir wurden bei der Bundeswehr einmal zu zweit mit scharfer Munition auf Streife geschickt, mit der - üblichen - Anweisung, erst Anrufen, dann Warnschuss, wenn das nicht hilft, kampfunfähig schießen (möglichst in die Beine). Glücklicherweise versuchte keine Demonstrant "unser" Objekt zu stürmen...

@15:31 von Werner40

"Interessant, dass einige Kommentatoren anscheinend eine "Stasi-Diktatur" chinesischer Prägung der demokratischen Struktur in Deutschland vorziehen. Oder gönnen sie nur ihre Freiheiten nicht den Bewohnern Hongkongs ?"

In Hong Kong herrscht keine "Stasi-Diktatur". Unter dem System was die Demonstranten gerne erhalten wollen wurden am Flughafen Einreisende festgesetzt und bewusstlos geschlagen und derzeit Brandsätze auf Menschen geworfen.
Dies unterstützen Sie also wenn sie anderen hier Vorwürfe machen?

re von fathaland slim 17:21

Aber,aber Ihnen geht es schon um Ihnen genehme Demonstrationen.
Sie haben genau verstanden was läuft.
Und Ihnen missfällt der Aufstieg der VR China.Und die friedliche wirtschaftliche Globalisierung(Seidenstraßen Infrastruktur-Projekte).
Und Ihnen missfällt der drohende Bedeutungsverlust der alten Mächte.

17:22, Trampelchen

>>fathaland slim
achso ,diese EU-Länder sind arme Länder .Die werden doch von uns gepampert , dann können die doch nicht arm sein. Ihr politischer Freund Karl Napf hat da aber eine ganz andere Vorstellung von diesen gen. Ländern.
Es war durchaus klar , dass Sie an einem Diskutanten Kritik üben müssen ,sonst wäre das Vaterland schlimm und das wollen Sie ja nicht.
Es ist bloß komisch , dass die VR China in kürzester Zeit zu einer führenden Wirtschaftsnation aufgestiegen ist. Woran das wohl liegen mag?<<

Die genannten Länder sind arm. Die Zahlen können Sie nachschlagen. Karl Napf ist für mich das Gegenteil eines politischen Freundes. Ihre persönliche Stichelei lasse ich mal unkommentiert. Die VR China ist über viele Jahrzehnte zu einer führenden Wirtschaftsnation aufgestiegen. Woran das wohl liegen mag? Das lernen Sie, wenn Sie sich mit chinesischer Geschichte beschäftigen. Ich empfehle die letzten paar Jahrtausende, und dann schwerpunktmäßig die Zeit nach Ende des Kaiserreiches.

17:37, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim 17:21
Aber,aber Ihnen geht es schon um Ihnen genehme Demonstrationen.
Sie haben genau verstanden was läuft.
Und Ihnen missfällt der Aufstieg der VR China.Und die friedliche wirtschaftliche Globalisierung(Seidenstraßen Infrastruktur-Projekte).
Und Ihnen missfällt der drohende Bedeutungsverlust der alten Mächte.<<

So viele komplett unwahre Unterstellungen habe ich selten in so wenigen Sätzen gelesen.

Sie haben wirklich ein profundes Verständnisproblem, was meine Positionen betrifft. Mir fällt das hier nicht zum ersten Mal auf.

@ Trampelchen, um 16:45

re harry-up

Ich begreife jetzt nicht, was Sie zu dieser Antwort auf meinen Kommentar veranlasst. Was ist an dem Begriff “Selbstdarstellung“ so verkehrt, dass Sie sich daran hochziehen? Es ist doch eine, und nirgendwo spreche ich China das Recht ab, sich pompös zu präsentieren.
Und keineswegs halte ich die Demonstranten für Ministranten, auch das sollte rübergekommen sein, das habe ich in vorherigen Kommentaren mehrfach geäußert.
Sie sehen, allzu weit liegen Sie und ich mit unseren Meinungen überhaupt nicht auseinander.

@15:50 von WM-Kasparov-Fan

"Unabhängig von den Ereignissen in Hongkong, fragt man sich, warum nicht viele Millionen Chinesen den Mut aufbringen, sich zu vernetzen und gemeinsam gegen die Regierung (die KP-Zentrale) zu demonstrieren?"

Weil es den meisten Menschen zuallererst um ihre ökonomische Verfassung geht statt um Idealismen. In China gibt es nach wie vor einen Aufwärtstrend. Kritisch wird es meistens erst wenn die Ökonomie schwächelt und die individuellen Zukunftsperspektiven düster auschauen.

@ Trampelchen, um 17:22

re fathaland slim

Ihre Verteidigungsbereitschaft für China in allen Ehren.
Die Frage, wie China es geschafft hat, binnen so kurzer Zeit zu einer (fast möchte ich sagen: der) führenden Wirtschaftsnation zu werden, lässt sich unter anderem damit beantworten, dass China jahrzehntelang das westliche Know-how hemmungslos geklaut und abgekupfert hat.
Ist nicht alles Gold, was da glänzt.

meine Meinung:

Molotow-Cocktails, Eisenstangen, Steine - dieser Teil der Demonstranten unterstützen nicht Freiheit und Selbstbestimmung, sondern benehmen sich wie Randalierer. Das provoziert Reaktionen der Polizei. Das scheint gewollt, um dann wieder mit US-Flaggen nach Hilfe zu rufen. Es ist auch keine Geheimnis, das Jimmy Lai, ein Medienmogul in Hongkong, starker Unterstützer der Demonstranten ist.
Hier wäre mal ein Faktenfinder angebracht.
Hongkong war Teil Chinas, durch die Kolonialbestrebungen Großbritanniens eben abgetrennt. Nun sind die Hongkonger wieder ein Teil Chinas, und das ist Recht.

@Bernd Keveslegeti

Jedem Demokraten muss der Aufstieg eines totalitären Chinas missfallen...und was ist an der neuen Seidenstrasse gut? Für mich verliert ein Regime, dass Menschenrechte missachtet sehr wohl an Bedeutung...aber das sehen sie doch auch so oder? Ich glaube eher an freie Wissenschaft, Meinungsvielfalt und Selbstbestimmung der Menschen...in China gibt es das alles nicht.

Sind eigentlich all jene,die

Sind eigentlich all jene,die gegen eine richtige Wiedervereinigung von der Ex-Kronkolonie des britischen Königshauses (das China in einem Krieg Tod & Elend brachte & hinterher nicht nur sich das Recht rausnahm die Chinesen gegen deren Willen mit Opium zu vergiften,sondern auch sich Hongkong anzueignen) Hongkong & Festland-China sind,auch gegen die deutsche Wiedervereinigung ?

Wollen jene,die diese chinesische Wiedervereinigung ablehnen,auch gerne,dass die "neuen" Bundesländer wieder einen eigenen Staat bilden ?

Ich mein:
gerade aus deutscher Sicht ist doch eine Wiedervereinigung zu befürworten,oder ?

Oder gönnen einige China nicht,was in Deutschland praktiziert wurde ?

@15:52 von Werner40

"Es geht um unser aller Zukunft und darum, ob sich ein chinesisches Diktaturmodell weltweit durchsetzt oder ein liberales demokratisches Modell."

Oh ja, lassen Sie uns einen neuen kalten Krieg gegen China ausfechten. Am besten fangen wir damit an uns alle von den eigenen Geheimdiensten noch besser überwachen zu lassen, damit wir vor dem Eindringen chinesischer Propaganda geschützt werden.

Für den Erhalt der Demokratie sind wir selbst im eigenen Land verantwortlich.

16:25 von Bernd Kevesligeti

«Aber wußten Sie,daß die chinesischen Mindestlöhne inzwischen die in den EU-Ländern Kroatien,Lettland,Litauen,Rumänien,Ungarn und der Slowakei übertreffen ?»

Und nun setzen Sie doch die Mindestlöhne in CHN noch in Relation zu den allgemeinen Lebenshaltungskosten dort im Land an den zu vergleichenden Orten (Mieten, Energie, Lebensmittel, Mobilität & Co.).

Das gleiche für die genannten EU-Staaten.
Und dann kann man mit solchen rudimentären Vergleichen sogar was anfangen …

re von landart 17:51

Und wo werden die meisten Patente angemeldet ? Da wo sich Wissenschaft und Kreativität entwickelt.
Die neue Seidenstrasse ist das größte Infrastrukturprojekt.Aber-natürlich,warum sollen sich arme Länder daran beteiligen ? Sollen sie doch arm bleiben und auf Selbstbestimmung verzichten ?

17:22 von Trampelchen

Warum loben sie China über den Klee...da ist leider nichts komisch...jedes totalitäre Regime hätte mit diesen Raubritter-Methoden und dem Dirigismus der Massen bei gleichzeitiger totaler Kontrolle und zentraler massenmedialer Beeinflussung wirtschaftlich
prosperiert...ich wollte nur ihre Schlußfrage beantworten, die sie so süffisant rhetorisch gestellt haben.

@17:13 von Freischeler

Was schreiben sie denn da? Kennen sie den Vertrag für Hongkong etwa nicht? Mit der Übernahme von Hongkong durch das totalitäre China müssen sie noch bis 2047 warten...selbst Präsident Xi will bis dahin Geduld üben. Solange wird es ein China mit zwei Systemen geben...und ich glaube nicht, daß China diesen Vertrag brechen wird. Vielleicht werden wir es ganz anders erleben...China wird sich umstellen und die Einparteien Herrschaft beenden.

unverantwortlich

Die Massen von Demonstranten die in unseren Fernsehbildern zu sehen sind wenn über Hongkong berichtet wird, sind nur ein geringer Teil der fast 7,5 Millionen Einwohner, also eine bruchstückhafte Minderheit. Da die Stadt so oder so ein Teil Chinas ist, ist es unverantwortlich durch die westliche Politik, z.B. der unseres Außenministers, Personen und Bestrebungen zu unterstützen, die die Illusion nähren, als könne es eine von China unabhängige Stadt irgendwann geben. Also sind die von den westlichen Medien so gerne gezeigten Aufmärsche nichts als hübsche Bildchen antichinesischer Propaganda, die die Lage der Menschen nicht verändern werden, aber so gut in das Bild passen, welches uns vermittelt werden soll - hier gut, dort schlecht. Hongkong ist neben Taiwan ein Teil Chinas, das ist die Realität.

@ Bernd Kevesligeti

Nun,den wirtschaftlichen Erfolg werden Sie nicht mögen.

Was soll das für ein Argument sein?
Ich habe selbst wirtschaftlichen Erfolg und gönne ihn anderen selbstverständlich auch.

Ich bin allerdings unangenehm berührt, wenn Menschen in der westliche Demokratie wie selbstverständlich aufwachsen, aber dennoch den Menschen in China die Demokratie kleinreden und durch die Karotte des wirtschaftlichen Erfolgs am Seil vor die Nase halten möchten.

re von schabernack 18:00

Die durchschnittlichen chinesischen Stundenlöhne haben sich von 2005 bis 2016 inflationsbedingt verdreifacht.(Spiegel 12/2017 S.57).

@ Theodor Storm

Die wollen zu China gehören. Demokratie? Das interessiert diese Chinesen eher weniger, ...

Man sollte grundsätzlich nicht vorschnell von sich auf andere schließen.

Es sind immer nur Minderheiten

@ der.andere:
Die Massen von Demonstranten die in unseren Fernsehbildern zu sehen sind wenn über Hongkong berichtet wird, sind nur ein geringer Teil der fast 7,5 Millionen Einwohner, also eine bruchstückhafte Minderheit.

Na und?
In Leipzig vor genau 30 Jahren hat auch eine Minderheit das kommunistische Regime gestürzt.

Friedliche Demonstranten sehen anders aus

Ich nehme an, nach diesen letzten Vorfällen
https://twitter.com/demosisto/status/1178966967954227203

https://www.facebook.com/hkucampustv/videos/542398913195804?sfns=mo

dazu das Foto mit den beiden blutenden Polizisten im Spiegel Online,
https://www.spiegel.de/politik/ausland/hongkong-demonstrant-mit-scharfer...

wird Peking nach den 70 Jahr Feiern in Hongkong laut Vertrag eingreifen.

Diese militärisch ausgerüsteten „Protestler“ mit den Pink farbigen Atemmasken
greifen die zwei Polizisten an von denen einer schon am Boden liegt und der andere Polizist über ihm in Selbstverteidigung zweimal auf einen Angreifer schießt.

Am 01. Oktober 2019 um 18:03

Am 01. Oktober 2019 um 18:03 von Bernd Kevesligeti

Und wo werden die meisten Patente angemeldet ?

Pro Kopf,in der Schweiz !

Am 01. Oktober 2019 um 18:15

Am 01. Oktober 2019 um 18:15 von Mínzhǔ 民主
@ Bernd Kevesligeti

Nun,den wirtschaftlichen Erfolg werden Sie nicht mögen.
Was soll das für ein Argument sein?
Ich habe selbst wirtschaftlichen Erfolg und gönne ihn anderen selbstverständlich auch.
Ich bin allerdings unangenehm berührt, wenn Menschen in der westliche Demokratie wie selbstverständlich aufwachsen, aber dennoch den Menschen in China die Demokratie kleinreden und durch die Karotte des wirtschaftlichen Erfolgs am Seil vor die Nase halten möchten.

Sehr gut gesagt,Danke.

18:19, Bernd Kevesligeti

>>re von schabernack 18:00
Die durchschnittlichen chinesischen Stundenlöhne haben sich von 2005 bis 2016 inflationsbedingt verdreifacht.(Spiegel 12/2017 S.57).<<

Inflationsbedingt?

Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie das schreiben wollten.

Mit Wohlstand geködert?

@ Bernd Kevesligeti:
Die durchschnittlichen chinesischen Stundenlöhne haben sich von 2005 bis 2016 inflationsbedingt verdreifacht.

Mag sein.
Ist das Ihr Trostpflaster für fehlende Demokratie, für fehlende Meinungsfreiheit und für Totalüberwachung?

Freie Wahlen

Das chinesische System muss sich öffnen, es muss demokratische Mitsprache geben, es muss Meinungsfreiheit geben und die kommunistische Elite muss auch abwählbar sein, wenn die Mehrheit es will.

Ansonsten gibt es einen großen Knall, wenn nach dem Marathon-Aufschwung die erste Mega-Krise kommt. Und die wird kommen, nichts wächst ohne Ende.

re von Minzhu 18:15

Ja,was soll daß für ein Argument sein ? Hier geht es doch vielen darum,die Unzufriedenheit mit dem wirtschaftlichen Aufstieg des Landes zum Ausdruck zu bringen.Und auch mit der Tatsache,daß sich deswegen aber auch wegen anderer Länder,daß internationale Kräfteverhältnis verändern könnte,zum Nachteil der bisherigen Mächte.

@landart - Sind Sie für Demokratie oder für Straßenschlachten?

17:51 von landart:
"[...] und was ist an der neuen Seidenstrasse gut?"
> Dasselbe, was an anderen Handelswegen auch gut ist - zumindest für die Nationen, die daran beteiligt sind.

"Für mich verliert ein Regime, dass Menschenrechte missachtet sehr wohl an Bedeutung...aber das sehen sie doch auch so oder?"
> Ich kenne nur ein Regime, das derzeit an Bedeutung verliert und seinen Weltmachtstatus irgendwann an China abtreten wird.

"Ich glaube eher an freie Wissenschaft, Meinungsvielfalt und Selbstbestimmung der Menschen...in China gibt es das alles nicht."
> Das ist richtig. Aber gibt es das anderswo? Die Wissenschaft ist von Projektgeldern abhängig und Selbstbestimmung endet dort, wo die Pflichten anfangen. Lediglich die Meinungsfreiheit bleibt denen, die sich noch selbst eine bilden können.

Davon abgesehen kann keiner Ihrer Gründe eine Rechtfertigung für die gewalttätigen Ausschreitungen sein.

Am 01. Oktober 2019 um 16:25 von Bernd Kevesligeti

Aber wußten Sie,daß die chinesischen Mindestlöhne inzwischen die in den EU-Ländern Kroatien,Lettland,Litauen,Rumänien,Ungarn und der Slowakei übertreffen ?

Aber wußten Sie das Deutschland Millionen an Entwiklungshilfe an China bezahlt,und auch mit vielen ausgelagerten Firmen dort zu diesem erfolg beigetraegt?!

@von der.andere

Einwohnerzahlen mit der Anzahl der Demonstranten aufzurechnen bringt nichts...
ich könnte auch behaupten, daß hinter jedem der Demonstranten 100 schweigende ängstliche Hongkongchinesen stehen, die sich vor Repressionen und Stellenkündigung ängstigen. Und was heißt so oder so Teil Chinas...sie kennen doch den Vertrag...er gilt bis 2047...und Taiwan wird wohl noch länger selbständig bleiben, es sei denn China besetzt die Insel gewaltsam. Und das will wohl niemand trotz des Säbelrasseln der kommunistischen Regierung.

@ Bernd Kevesligeti

Und wo werden die meisten Patente angemeldet ?

Ein Patent ist ein rechtlicher Schutz für geistiges Eigentum. Eine wirkliche Rechtssicherheit, also ein Recht, das selbst die staatliche Macht bindet, gibt es in China jedoch nicht. Sie können als Privatperson in einem totalitären Staat kein Patent im eigentlichen Sinne des Wortes anmelden.

@17:51 von derkleineBürger

"Wollen jene, die diese chinesische Wiedervereinigung ablehnen, auch gerne, dass die "neuen" Bundesländer wieder einen eigenen Staat bilden ?"

Sind in diesem Bild die Demonstranten dann nur die Jammer-Ossis, die an Ostalgie leiden? ;-)
Ich nehm mir diese Schmähbegriffe als Ex-Ossi mal für diesen Vergleich raus, sorry.

@ fathaland slim

Inflationsbedingt?
Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie das schreiben wollten.

Es war vermutlich "inflationsbereinigt" gemeint. Dabei gibt es in China offiziell gar keine Inflation.

re von fathaland slim 18:28

Natürlich nicht "Inflationsbedingt",sondern Inflationsbereinigt.
Nachzulesen im Spiegel.

Am 01. Oktober 2019 um 17:03 von Theodor Storm

Demokratie? Das interessiert diese Chinesen eher weniger,

Es giebt Millionen von Chinesen die in Demokratischen Laendern Leben(ZB Taiwan),also es interessiert Sie auch,Sie sollten nicht von sich auf andere schliessen!

18:19 von Bernd Kevesligeti

«Die durchschnittlichen chinesischen Stundenlöhne haben sich von 2005 bis 2016 inflationsbedingt verdreifacht.(Spiegel 12/2017 S.57).»

Und wie haben sich die Lebenshaltungskosten im gleichen Zeitraum entwickelt? "Inflationsbedingt" … was ist das in diesem Zusammenhang …?

Verdreifachung von bspw. 1€ auf 3€ ist Verdreifachung auf niedrigem Niveau.

Und alles ist keine Relation zu den Staaten der EU, die Sie vorhin nannten. Im Land CHN, das innerhalb des Landes definitiv größere Unterschiede in Lebensbedingungen + Wohlstand aufweist, als jedes beliebige Land innerhalb der EU …

re von Minzhu 18:39

Und wo werden denn nun die meisten Patente angemeldet ?
Aber,vielleicht wollen Sie das gar nicht.

Am 01. Oktober 2019 um 18:36 von Nachfragerin

Ich kenne nur ein Regime, das derzeit an Bedeutung verliert und seinen Weltmachtstatus irgendwann an China abtreten wird.

Russland?

Am Nasenring

@ Verteidiger der Diktatur

Wenn ich mir erlauben dürfte, Ihren Standpunkt mal kurz auf den Punkt zu bringen: Es gibt in China zwar keine Demokratie und keine Meinungsfreiheit. Aber dafür gibt es dollen wirtschaftlichen Erfolg und der ist in jedem Falle doll und viel wichtiger als Demokratie und Menschenrechte.

Ich finde eine solche Haltung gedankenlos und respektlos. Was mag ein Mensch, der das liest denken, wenn er in China für Menschenrechte kämpft?

@18:03 von Bernd Kevesligeti

Haben sie schon einmal die Zahl der chinesischen Nobelpreisträger in Medizin, Physik und Chemie eruiert...die Zahl dürfte um die Null liegen...und das mit den Patenten ist so eine Sache, da kommt es auf die wirtschaftliche Verwertung an und wieviel davon durch "Diebstahl" und Erpressung zustande kam...und bei der Seidenstrasse wissen wir noch lange nicht, ob die Bauaufträge etc. auch den Firmen in den "armen Ländern" zugute kommen...berichtet wird, daß sich da überwiegend chinesische Firmen gütlich tun. Ich bin selbstredend für die wirtschaftliche Prosperität aller Länder, aber nicht nur für China allein.

18:36, Bernd Kevesligeti

>> Hier geht es doch vielen darum,die Unzufriedenheit mit dem wirtschaftlichen Aufstieg des Landes zum Ausdruck zu bringen.Und auch mit der Tatsache,daß sich deswegen aber auch wegen anderer Länder,daß internationale Kräfteverhältnis verändern könnte,zum Nachteil der bisherigen Mächte.<<

Mir geht es immer, nicht nur wenn es um China geht, um Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.

An diesen Werten messe ich Alles, Jedes und Jeden. Auch mich selbst, weswegen ich ständig an mir arbeite. Am rauen Stein, sozusagen.

Komplettüberwachung, Internetzensur und geheimgehaltene Hinrichtungen beispielsweise vertragen sich mit diesen Werten nicht.

Der wirtschaftliche Aufschwung des Landes hingegen verbessert das wirtschaftliche Los der dort lebenden Menschen, weswegen ich ihn begrüße.

Auch dies beruht auf meinen zentralen Werten, die ich oben nannte.

/// Am 01. Oktober 2019 um

///
Am 01. Oktober 2019 um 17:33 von Olivia59
@15:31 von Werner40

"Interessant, dass einige Kommentatoren anscheinend eine "Stasi-Diktatur" chinesischer Prägung der demokratischen Struktur in Deutschland vorziehen. Oder gönnen sie nur ihre Freiheiten nicht den Bewohnern Hongkongs ?"

In Hong Kong herrscht keine "Stasi-Diktatur". Unter dem System was die Demonstranten gerne erhalten wollen wurden am Flughafen Einreisende festgesetzt und bewusstlos geschlagen und derzeit Brandsätze auf Menschen geworfen.
Dies unterstützen Sie also wenn sie anderen hier Vorwürfe machen?///
.
1.) " Stasi Diktatur " chinesischer Prägung bezieht sich nicht auf Hongkong sondern " Festlandschina ".
2.) Ich " unterstütze " Demokratiebewegungen und wundere mich über Kommentatoren, die Diktaturen " verherrlichen ".

re von weltoffen 18:38

Wissen Sie wie viele chinesische Unternehmen sich an deutschen und europäischen Firmen beteiligt haben.Altmaier wird es schwindelig.Gewerkschaften,Betriebsräte und Belegschaften freuen sich.

@ Bernd Kevesligeti

Zitat: "Die durchschnittlichen chinesischen Stundenlöhne haben sich von 2005 bis 2016 inflationsbedingt verdreifacht."

Ist das Ihr Trostpreis für fehlende Demokratie, den Sie den Menschen in China vor die Nase halten möchten? Ist das nicht ein bisschen kläglich?

@ Bernd Kevesligeti

Zitat: "Und wo werden denn nun die meisten Patente angemeldet ?"

Jedenfalls nicht in China.
China achtet ausländische Patente nicht.
Soll das Ausland chinesische Patente achten?

@ Bernd Kevesligeti

Zitat: "Wissen Sie wie viele chinesische Unternehmen sich an deutschen und europäischen Firmen beteiligt haben. [...] Gewerkschaften,Betriebsräte und Belegschaften freuen sich."

Worüber?

18:57, Bernd Kevesligeti

>>re von weltoffen 18:38
Wissen Sie wie viele chinesische Unternehmen sich an deutschen und europäischen Firmen beteiligt haben.Altmaier wird es schwindelig.Gewerkschaften,Betriebsräte und Belegschaften freuen sich.<<

Das ist stinknormaler Kapitalismus.

Weswegen sollte da ausgerechnet Peter Altmaier schwindelig werden?

re von Wladimir Pudding 18:58

Und was ist bei Ihnen "nicht kläglich" ?
Hongkong 1967 ? Was wollen Sie den Menschen vor die Nase halten ?

18:58 von Waldimir Pudding

Ist das Ihr Trostpreis für fehlende Demokratie?

Welche Demokratie meinen sie denn? Selbst im hochentwickelten Europa hat man da unterschiedliche Vorstellungen.

@18:14 der.andere

Sie unterliegen der Propaganda, und zwar die chinesischen. Hongkong hat per Abkommen eine zugesicherte eigene Regelung für Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Genau dafür demonstrieren die Demonstrant*innen auf Hongkongs Straßen, während sich in Peking ein Regime feiert, dass auf Millionen von toten Oppositionellen fußt und längst ein diktatorisch-kapitalistisches System aufgebaut hat.

Am 01. Oktober 2019 um 18:57

Am 01. Oktober 2019 um 18:57 von Bernd Kevesligeti

Ja Weiss ich,habe selbst 2 Jahre in China gearbeitet,ein Freund von mir der 28 elektronische patente angemeldet hat(PS Deutscher) hat seine Firma hauptsaechlich nach China verlagert,Frage an Sie,wielange waren Sie in China?

@ kleiner Bürger

Zitat: "Wollen jene,die diese chinesische Wiedervereinigung ablehnen,auch gerne,dass die "neuen" Bundesländer wieder einen eigenen Staat bilden ?"

Meinen Sie einen eigenen Staat mit realem Sozialismus und mit Stasi usw.?

@ Bernd Kevesligeti

Zitat: "Die durchschnittlichen chinesischen Stundenlöhne haben sich von 2005 bis 2016 inflationsbedingt verdreifacht."

Inflation?
Was soll das sein in einem kommunistischen Land?

@ Barbarossa 2

Zitat: "Welche Demokratie meinen sie denn? Selbst im hochentwickelten Europa hat man da unterschiedliche Vorstellungen."

Aber man hat überall in Europa freie Wahlen.
Das wäre ja mal ein Anfang einer Definition - bevor sie uns ins Labyrinth der kleinkarrierten Begriffe führen, nur um nicht zuzugeben, dass China ein totalitärer Staat ist.

von fathaland slim 19:05

Das ist stinknormaler Kapitalismus.Ja,aber bei der Übernahme durch chinesische Unternehmen wird dem übernommen Unternehmen eben nicht,wie bei Blackrock und Co. die Kosten für die Übernahmekredite aufgebürdet.

@w Bernd Kevesligeti

Zitat: "Gewerkschaften,Betriebsräte und Belegschaften freuen sich."

Worüber? Die chinesischen Kapitalisten zahlen kein Jota über Mindestlohn. Und ob Gewerkschaften zugelassen sind, sehen wir dann.

Am 01. Oktober 2019 um 19:05

Am 01. Oktober 2019 um 19:05 von Bernd Kevesligeti

Hongkong 1967 ? Was wollen Sie den Menschen vor die Nase halten ?

Sie sollten sich an der Nase halten ,da Sie anscheinent Hongkong 1967 bis heute als Richtmaß sehen?!

Am 01. Oktober 2019 um 19:06

Am 01. Oktober 2019 um 19:06 von Barbarossa 2

Welche Demokratie meinen sie denn? Selbst im hochentwickelten Europa hat man da unterschiedliche Vorstellungen.

Was waere Eine Demokratie ohne unterschiedliche Vorstellungen?

Es geht hier weder um chinesische Stundenlöhne

noch um die Frage, ob das chinesische System kapitalistisch ist (ja!) oder um den bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufstieg Chinas. Es geht um unangemessene brutale Gewalt seitens der Randalierer, die immer weitere Eskalationsstufen erreicht. Demokraten sollten sich darüber einig sein, dass das mit Demonstrationen und Demokratie nichts gemein hat.

19:07 von andererseits

Das Jahr 2047 kommt so sicher wie das Jahr 2019, und was dann ist weiß kein Mensch. Interessant ist die Argumentation der Millionen Toten, eine Argumentation die man dann immer vermisst, wenn eine andere Weltmacht unter dem Mäntelchen der Demokratie, Elend, Verwüstung und millionenfachen Tot hinterlässt, und von Demokratie und Menschrechte weit und breit nichts zu sehen ist.

@19:06 von Barbarossa 2

Sie kennen doch sicherlich einige demokratische Verfassungen in Europa, unterschiedliche Meinungen dazu sind doch ok...die chinesische Regierung betont ausdrücklich keine Demokratie im westlichen Sinne sein zu wollen...der chinesische Sonderweg führt nach Fr.Bause MdB immer mehr vom autoritären zum totalitären Staatssystem...Einschüchterung, Willkür und Zensur sind in China allgegenwärtig...dafür sind sie doch sicherlich nicht oder?

18:49 von Mínzhǔ 民主

«@ Verteidiger der Diktatur

Wenn ich mir erlauben dürfte, Ihren Standpunkt mal kurz auf den Punkt zu bringen: Es gibt in China zwar keine Demokratie und keine Meinungsfreiheit. Aber dafür gibt es dollen wirtschaftlichen Erfolg und der ist in jedem Falle doll und viel wichtiger als Demokratie und Menschenrechte.

Ich finde eine solche Haltung gedankenlos und respektlos. Was mag ein Mensch, der das liest denken, wenn er in China für Menschenrechte kämpft?»

In CHN war ich nie. "Ein Kenner" des Landes aus lesender Entfernung bin ich auch nicht. Aber ganz sicher aufmerksamer Beobachter dessen, was sich im bevölkerungsreichsten Landes der Erde entwickelt.

Was schon jetzt Auswirkungen weit über CHN hinaus hat, und in der Zukunft noch mehr haben wird. In vielen Bereichen von Wirtschaft, Militär-Strategie, weltpoiltischer Bedeutung.

Ihre obigen Worte sind zu unterstützen.
Was ja auch in Ihrem Nick anklingt:

民主・minshu・ Volkssouveränität

JAP-Variante + Aussprache der Zeichen …

19:16, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 19:05
Das ist stinknormaler Kapitalismus.Ja,aber bei der Übernahme durch chinesische Unternehmen wird dem übernommen Unternehmen eben nicht,wie bei Blackrock und Co. die Kosten für die Übernahmekredite aufgebürdet.<<

Wie war das denn bei Bayer und Monsanto? Musste Monsanto für die Übernahmekredite aufkommen?

19:23, deutlich

>>Es geht hier weder um chinesische Stundenlöhne
noch um die Frage, ob das chinesische System kapitalistisch ist (ja!) oder um den bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufstieg Chinas. Es geht um unangemessene brutale Gewalt seitens der Randalierer, die immer weitere Eskalationsstufen erreicht. Demokraten sollten sich darüber einig sein, dass das mit Demonstrationen und Demokratie nichts gemein hat.<<

Ich kann mich erinneren, daß Ihre Kommentare hier einen anderen Geist atmeten, als es um die Gelbwestenrandalierer ging.

Leider ist es so, daß Hooligans jede Demo für ihre Randalefeten instrumentalisieren und damit der großen Masse der friedlichen Demonstranten in den Rücken fallen.

Immer und überall.

Blauäugig

@ Bernd Kevesligeti

Zitat: Ja,aber bei der Übernahme durch chinesische Unternehmen wird dem übernommen Unternehmen eben nicht,wie bei Blackrock und Co. die Kosten für die Übernahmekredite aufgebürdet.

Es gibt ihn also doch noch, den richtigen und guten Kapitalismus.
Made in China.

19:23, weltoffen

>>Am 01. Oktober 2019 um 19:06 von Barbarossa 2

"Welche Demokratie meinen sie denn? Selbst im hochentwickelten Europa hat man da unterschiedliche Vorstellungen."

Was waere Eine Demokratie ohne unterschiedliche Vorstellungen?<<

Großartige Antwort.

Danke.

19:15 von Waldimir Pudding

dass China ein totalitärer Staat ist.

Saudi- Arabien und der Rest der Emirate haben auch totalitäre Führungen. So weit ich weiß, gehts der Bevölkerung gut. Ich glaub nicht, daß die unsere Demokratie einführen wollen. Und auch den Chinesen war es bis vor einigen Jahren nicht möglich, überall hinzureisen.

@ deutlich

Zitat: "Es geht um unangemessene brutale Gewalt seitens der Randalierer ..."

... und es geht um Polizeigewalt.

Grossflächiges Gemetzel vorbehalten

Wenn man sich denn Mal traut, die Dinge beim Namen zu nennen, dann wird schnell deutlich, dass Beijing mit einem auch sehr grossflächigen Blutvergießen wenn überhaupt, dann lediglich nur ein Problem in den bisherigen Kalkül-Rechungen hat.

Moral im kommunistischen Materialismus kann ggf. Produktionsmittel sein, ist aber im Übrigen bloß "bürgerlicher Humanismus des Klassenfeindes", wie das bereits Mao formulierte. Mao selbst forderte immer wieder öffentlich zu Lynch-Morden an "Volksverrätern" auf, die der "Revolution" entgegenstanden.

China hat sich bereits in vielen Bereichen zur number one formiert, man hat materiell gar nichts zu befürchten und der Kommunismus ist rein materistisch.

Noch ... Noch aber achtet man ein bisschen auf das Schmiermittel Moral und Werte, weil damit der Rubel, perdón, der Yuán/Renminbi („Volksgeld“) besonders mit dem Westen besser rollt.

Wer glaubt, dass Beijing vor irgendwas zurückschreckt, der hat die Betonkommunisten nicht verstanden.

@19:23 von deutlich

Es geht auch um unangemessene Gewalt der Polizei und bezahlte Schlägertruppen gegen friedliebende Demonstranten...genau das ist das Recht in einer Demokratie...heute geht es sogar um gezielte Schüsse von Polizisten auf Demonstranten...haben sie das vergessen?
Der Import von Polizeigewalt vom chinesischen Festland ist nicht mit dem Vertrag von 1997 gerechtfertigt. Ich hoffe, daß die Justiz in Hongkong solche polizeilichen Exzesse endlich ahndet.

19:30 von landart

.dafür sind sie doch sicherlich nicht oder?

Ich hielte es für anmaßend, anderen Staaten ein Gesellschaftsystem anordnen zu wollen. Erinnert mich an die Missionierung in Südamerika.

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