Ihre Meinung zu: Gabriel legt Bundestagsmandat nieder

27. September 2019 - 8:31 Uhr

Er fühle sich nicht mehr von seiner Partei gebraucht und habe viel anderes zu tun. Deshalb hat der frühere SPD-Chef Gabriel nun angekündigt, sein Bundestagsmandat zum 1. November abzugeben.

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Kommentare

Immerhin

Immerhin, da zieht jemand die Reißleine. Die Nebentätigkeiten sind wohl doch interessanter und lukrativer als der Sitz im Bundestag, zumal man als Ex-Minister und Parteivorstand sicherlich auch aus der Politik-Sparte weiterhin alimentiert werden wird.
.
So wie Gabriel, den ich vor gefühlt hundert Jahren einst als Aspiranten auf das Amt des Bundeskanzlers sah, jetzt auf die von seinen Parteifreunden ausgesendeten Signale hört und geht, so sollten die restlichen Genossen der ersten Reihe nun auf das Volk hören und Platz machen für neue Köpfe mit runderneuerten und sozialdemokratischen Ideen, ohne Lobby-Verfilzung und Dauerfahrkarte auf dem Personalkarrussell.

Gabriel

Er war der fähigste von denen die übrig geblieben sind.

Das spricht Bände

über seine Einschätzung der Rolle des Parlamentarismus. Wenn man keinen prominenten Posten hat, machts keinen Spaß. "Bloß" als Abgeordneter seine Wähler zu vertreten und für sie zu arbeiten, macht offenbar keinen Sinn für ihn und lohnt sich nicht. Das sollen lieber mal die anderen machen, kommt ja eh nix dabei raus.
Der Mann, der Demonstranten pauschal als "Pack" bezeichnet hat, hat selbst offenbar ein sehr zweifelhaftes Verständnis unserer Demokratie: wenn sie mir keinen dicken Posten garantiert, mach ich nicht mehr mit.
Und das dürfte er mit vielen Kollegen, egal welcher Partei, gemeinsam haben, denen es nicht um die Sache oder gar den Wähler geht, von dem man ja ein Mandat erhalten und angenommen hat, für das man sich ja sogar zur Wahl gestellt und damit angeboten hat; sondern nur um die eigene Machtposition.
Schön, dass es auch noch echte Politiker gibt, die als Abgeordnete auf allen Ebenen sich für den Souverän, den sie vertreten, einsetzen, ohne nur auf eigene Posten zu gucken.

Herr Gabriel,

früherer Spitz-Name "Siggi Pop", tut gut daran, sein Mandat niederzulegen.

Seine politische Zukunft hatte er wohl (nach meiner Meinung) seit der letzten Bundestagswahl hinter sich.

Wenigstens sieht er ein, dass seine politischen Überzeugungen in der sPD nicht mehr wegweisend zu sein scheinen.

Demokratie

Das klingt ja alles menschlich sehr verständlich, aber man sollte bedenken, dass Menschen ihn gewählt haben, damit er im Bundestag an der parlamentarischen Kontrolle der Regierung und der Exekutive mitwirkt.
Kann man da einfach sagen: "So, jetzt habe ich aber keine Lust mehr."?

Nach Wahlen wird immer viel vom "Auftrag der Wähler geredet." Wie steht's damit in diesem Fall?
Wieso stellt sich jemand zur Wahl, um eine wichtige staatliche Aufgabe für vier Jahre zu übernehmen und streicht dann nach zwei Jahren die Segel?

Welche Demokratieauffassung lässt er damit durchblicken? Sind jetzt die Politiker schon selbst politikverdrossen?

Jetzt liest man sie wieder...

...die unterschiedlichen Bewertungen seiner Person. Das beginnt sogar mit der Bewertung des Artikels. Mag man Gabriel, ist der Artikel gut. Mag man ihn nicht, war die Sache keinen Artikel wert, und deshalb ist der auch nicht gut. Nagut, meine 6 Sternchen muss man abziehen...

Sigmar Gabriel ist kein Opportunist, kein Parteisoldat, deshalb bekommt auch auch so wenig Anerkennung. Und dass "rechtskonservativ" ihm sein "Pack" nicht vergibt, ist sowieso klar. Aber auch die Bezeichnung ist wieder typisch für ihn. Kurz und deftig.

Ich wünsche ihm alles Gute

Ich finde das in Ordnung

spart dem Bürger Steuergelder, wenigstens Einer der einen klaren Schnitt macht und nicht unbedingt alles nimmt was man bekommen kann.
Für mich war Er noch einer den ich gewählt habe, heute ist nichts mehr zu finden, also muss man sich was neues suchen.
Weiter so SPD.

Da geht jemand von Bord, der

Da geht jemand von Bord, der eine zwiespältige Bilanz hinterlässt: Er hat einerseits klare Befürworter und Unterstützerinnen von Gewerkschaften bis zu Intellektuellen (z.B. Habermas) gehabt, hat andererseits als Vorsitzender die SPD aber zum Teil auch in den Schlammassel geführt, aus dem sie nur schwer herauszukommen scheint, weil er wenig für die Profilierung des "S" getan hat.
Im Umgang mit der afd nahm er kein Blatt vor den Mund und prangerte vor allem die unklare Abgrenzung zu rechtsextremen Bewegungen an.
Er war ein guter Außenminister mit einer klaren direkten Sprache (Türkei-Politik; strategische Positionierung zur USA-Beziehung; EU-Politik; Kritik am 2%-Ziel der NATO etc.). Er war im Umgang mit Martin Schulz im Ringen um das Außenministerium aber auch ein unfairer Dolchstoßer (Bsp. Zitat seiner kl. Tochter "Mann-mit-Bart"), egal was man von Martin Schulz halten mag und welche eigenen Fehler auch er gemacht hat.
Gabriel räumt den parlamentarischen Stuhl sicher nicht zu früh

Ich finde es

sehr sehr schade, dass er sein Mandat niederlegt.

Ich hatte gehofft, dass er sich vielleicht doch nochmal in die aktuelle Politik einbringt.

good bye

Wer seinen Job nicht mehr mag und kann, geht.
Warum soll das bei Politikern anders sein?

09:55 von Max Nebel

"Das klingt ja alles menschlich sehr verständlich, aber man sollte bedenken, dass Menschen ihn gewählt haben, damit er im Bundestag an der parlamentarischen Kontrolle der Regierung und der Exekutive mitwirkt.
Kann man da einfach sagen: "So, jetzt habe ich aber keine Lust mehr."?

Nach Wahlen wird immer viel vom "Auftrag der Wähler geredet." Wie steht's damit in diesem Fall?"

Ich geb Ihnen recht. Die Vertretung der Wähler seines Wahlkreises sollte er geregelt haben, wenn er geht (vielleicht fühlt er sich nicht mehr gebraucht, aber ggf brauchen ihn - bis 2021 - noch Andere).

Persönlich finde ich sein Ausscheiden schade. Als Politiker war er zweifelsohne talentierter als viele Andere. Aber er war auch zu impulsiv und hat - vermutlich gerade auch dadurch - seiner Partei als Chef wegen zu vieler Alleingänge und einsamer Haltungen gegenüber einigen der eigenen Genossen nicht gerade geholfen.

Sorgen mache ich mir nicht. Sigmar Gabriel wird auf die Füsse fallen.

Man kann sich nur für eines

Man kann sich nur für eines entscheiden, entweder sein Amt als Abgeordneter oder in der freien Wirtschaft als Vortragskünstler tätig sein. Aber da fehlt es mir es wieder an Glaubwürdigkeit des Herrn Gabriels. Warum kandidierte er einst, denn Querelen der Partei ist man oft genug in der eigenen Partei ausgesetzt.

Wenn man nicht mehr gebraucht wird

ist es richtig bei Zeiten zu gehen.Für mich war Gabriel einer der wenigen in der SPD die ich für geeignet gehalten habe den " Schrumpf Prozess " der SPD noch zu stoppen. Waren es manchmal auch raue Worte die er gesagt hat,aber da ab es in der Vergangenheit auch Politiker wie Schmidt, Wehner und Strauß die auch kein Blatt vor dem Mund hatten.

Eine neue Generation von SPD Führungskräften

steht seit Wochen in den Startlöchern um den SPD Vorsitz.
Andrea Nahles und Sigmar Gabriel sind Geschichte.
Wenn die SPD sich nur für Personal interessiert könnte die gesamte Partei folgen.

Ja, schade

da geht ein Schwergewicht, das der SPD noch fehlen wird. Auch weil er mal unbequeme Wahrheiten in der Partei ansprach und aneckte.

Seine Entscheidung.

Herr Gabriel war und ist kein “einfacher“ Politiker - trotzdem, oder gerade deswegen mochte ich immer seine Art, zu den Dingen Stellung zu nehmen.
Vielleicht erleben wir ihn, wenn er mehr Zeit haben sollte, dann des öfteren in einer der Talkrunden. Dann kann er mal richtig Stellung nehmen, ohne auf Parteibefindlichkeiten allzu große Rücksicht nehmen zu müssen :-).

@derdickewisser

Der Mann, der Demonstranten pauschal als "Pack" bezeichnet hat

Wie ist das eigentlich, wenn man eine Falschbehauptung jahrelang regelmäßig und unbeeindruckt von Richtigstellungen wiederholt? Schürt das die Hoffnung, dass das irgendwann geglaubt wird? Oder ist einem nach dreihundert Wiederholungen irgendwann gar nicht mehr bewusst, dass die Behauptung gar nicht stimmt?

Man mag an Gabriel eine Menge auszusetzen haben, da nehme ich mich selbst gar nicht aus. Aber wer diese erwiesenermaßen falsche Unterstellung nötig hat, um ihn zu diskreditieren, der hat wohl sonst nicht viel im Köcher.

Die Ratten verlassen...

das sinkende Schiff.
Alle, die für den Abgesang der SPD verantwortlich sind, haben sich davon gemacht. Sie haben nun bessere Einnahmequellen. Die SPD hat sich selbst abgeschafft. Wer Gesetze gegen seine Wähler durchsetzt , der muss sich nicht wundern. Es werden sich andere politische Kräft finden, die diese Lücke füllen. Wenn man mal so in der Geschichte zurück geht haben sie ihr Klientel eigentlich immer nur verraten. Was man von FDP und CDU/CSU nicht sagen kann, die standen immer offen auf Seiten der Besserverdienenden und die Grünen auch. Wer will sich auch für die einsetzen die nichts haben? Die können auch nichts geben! Letztendlich ist die Jacke immer näher als die Hose.

Gut, dass er geht!

Herr Gabriel mag zwar früher einmal ein guter SPD Vorsitzender gewesen sein. Als Wirtschafts- und Außenminister hat er mit seinen Streichungen bei der Solarförderung eine deutsche Zukunftstechnologie kräftig demontiert und bei der Ökosteuer viele Unternehmen davon befreit . Heute leidet die deutsche Solarbranche unter vielen Arbeitsplatzverlusten und die regenerative Energieförderung wurde durch ihn maßgeblich ausgebremst.
Als Außenminister hat er zwar verbal immer Menschenrechte im Mund geführt, aber mit seinen heimlichen Zustimmungen zu skrupellosen Waffengeschäften mit der Türkei und Saudi Arabien die Glaubwürdigkeit der SPD an die Wand gefahren.
Gut, dass er geht!

@derdickewisser (09:52):

>>Der Mann, der Demonstranten pauschal als "Pack" bezeichnet hat[...]<<

Ich denke, Sie wissen genauso gut wie ich und alle Anderen hier, dass die Bezeichnung "Pack" auf eine sehr enge Gruppe bezogen war, nämlich die rechtsextremen Gewalttäter der Ausschreitungen von Heidenau. Wenn nicht, sollten Sie sich dazu nochmal belesen. Wenn das für Sie ganz normale Demonstranten sind, dann liegen Ihre Defizite natürlich gleich ganz woanders.

Auftrag der Wähler

Ja, die Wähler haben Sigmar Gabriel gewählt. Aber haben sie Gabriel als Abgeordneten in der hinteren Bank gewählt oder als Anwärter auf den Posten des Außenministers?
Viele in seinem Wahlkreis hätten es verstanden, wenn er nach der „GroKo-Posse“ von Schulz sein Mandat niedergelegt hätte. Aber er ist geblieben. Dass er jetzt geht, zu einem Zeitpunkt, an dem ersichtlich ist, dass die mitregierende SPD sich selbst zerlegt, ist sicherlich auch ein Zeichen an die Genossen.

Man kann von Gabriel halten, was man will, aber er war ein Stabilitätsfaktor - sowohl in der Ministerriege, wie auch in der SPD. Nur Willy Brandt war nach 1945 länger im Amt des SPD-Vorsitzenden als Gabriel.
Es ist spekulativ, ob die Wahl anders ausgegangen wäre, wenn Gabriel Kanzlerkandidat gewesen wäre. Es ist aber weniger spekulativ, wie die Koalitionsbildung mit Gabriel als SPD-Vorsitzendem abgelaufen wäre.

Glucke1952

Volle Zustimmung!

Was ist das denn für ein

Was ist das denn für ein Mandatsverständnis: aufgrund anderer Tätigkeiten regelmäßig fehlen (bei vollen Bezügen) und mitten in der Legislaturperiode hinschmeißen?
Gabriel hatte sich immerhin als Abgeordneter zur Wahl gestellt; was sagt sein Wahlkreis dazu?

Ich glaube, er ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Nebentätigkeiten von Bundestagsabgeordneten strikt begrenzt werden müssen; für Gabriel scheint dieses Mandat ja eher eine Nebentätigkeit gewesen zu sein, die ihm als ehemaligem Außenminister und Spitzenfunktionär "nicht angemessen" war.

Die Folgen

H. Gabriel hat (wenn auch spät), die Kurve (Einsicht) bekommen, von (mehr oder weniger) linksdogmatisch zu Realist bzw. Pragmatiker. Damit wäre er heute an der Spitze wohl das Zugpferd für viele Wähler-Rückkehrer der SPD
Auf dem Landesparteitag der NRW-SPD am 21.09.19 haben die "Realos" schon gar nicht mehr teilgenommen, denn dort wurden ausnahmslos Positionen linker als die Links-Partei vertreten.

P. Steinbrück wurde bei der BT-Wahl 2013 von seinen linken Genossen im Regen stehen gelassen, trotzdem hat er 25,7 Prozent erreicht, was heute ein Traumergebnis wäre.

Die SPD geht ohne Gabriel weiter den Bach runter, Richtung 5 %-Hürde - oder meint man etwa mit Stegner, Künast und Gesine Schwan Wahlen gewinnen zu können?

Nur noch jämmerlich

Statement # 2

Als es zur Wiederaufbauzeit wieder freimütig denkende, "echte" Arbeiter gab, hatte die SPD ihre stärkste Zeit, die später sogar zu den Regierungen Brandt und Schmidt führte. Ob die spätere Regierung Schröder noch sozialdemokratisch war, sei dahingestellt. Jedenfalls schuf sie in DE die Basis für einen Niedergang der Sozialdemokratie ohnegleichen. Und auch Sigmar Gabriel war immer vorne mit dabei... später sogar unter der Kanzlerschaft von A.Merkel.
_
Man muss schon ein unverbesserlicher SPD-Parteigänger sein, um nun Sigmar Gabriels Demission = Bankrotterklärung zu bedauern.

re max nebel

"Das klingt ja alles menschlich sehr verständlich, aber man sollte bedenken, dass Menschen ihn gewählt haben, damit er im Bundestag an der parlamentarischen Kontrolle der Regierung und der Exekutive mitwirkt."

Gabriel hat das Direktmandat in seinem Wahlkreis erhalten, aber wohl eher wegen Prominenz und nicht weil die Wähler erwarten, er würde spezieller als jeder andere SPD-Abgeordnete sein Mandat ausüben.

@frosthorn

Am 27. September 2019 um 10:43 von frosthorn
@derdickewisser

"Der Mann, der Demonstranten pauschal als "Pack" bezeichnet hat

Wie ist das eigentlich, wenn man eine Falschbehauptung jahrelang regelmäßig und unbeeindruckt von Richtigstellungen wiederholt? Schürt das die Hoffnung, dass das irgendwann geglaubt wird? Oder ist einem nach dreihundert Wiederholungen irgendwann gar nicht mehr bewusst, dass die Behauptung gar nicht stimmt?

Man mag an Gabriel eine Menge auszusetzen haben, da nehme ich mich selbst gar nicht aus. Aber wer diese erwiesenermaßen falsche Unterstellung nötig hat, um ihn zu diskreditieren, der hat wohl sonst nicht viel im Köcher."

Es wäre durchaus möglich, daß dem Mitforisten nicht mehr bewußt ist, daß die Behauptung nicht stimmt. Dazu ist heute in "Fachjournalist" ein Artikel erschienen: Warum Fake-News so gut im Gedächtnis festsetzen.

https://tinyurl.com/y4ml7ekd

Respekt und Anerkennung

für einen der besseren Politiker, die wir in den letzten Jahren hatten, und schulterzuckendes Abwinken für Kommentatoren, die hier in der Anonymität mal wieder ihren Dampf ablassen.

es wird eines immer deutlicher:

es muss über alle parteigrenzen hinweg eine reform geben,die besagt, dass künftig bundestagsabgeordnete a) ihren bisher ausgeübten beruf ruhen lassen müssen und sie b) keinerlei anderen nebentätigkeiten ausüben dürfen! wer als spitzenverdiener der meinung ist, er müsse in die politik gehen und hätte das zeug dazu, der muss eben mit den finanziellen einbussen leben!

so sehr ich Sigmar Gabriel bisher auch als politiker geschätzt habe, der aus seinem herzen keine mördergrube gemacht hat (auch wenn ich viele seiner ansichten nicht geteilt habe) so sehr wundere ich mich aber, welche wissenschaftlichen leistungen er erbracht haben soll, die es ihm erlauben, an einer angesehenen universitär wie Harvard lehren zu dürfen. mir wären keine bekannt.

@frosthorn 10.43

Sie machen mich neugierig: wo bitte wurden die Berichte über Gabriels Aussage als "erwiesenermaßen falsche Unterstellung" entlarvt? Ich beziehe mich beispielsweise auf Berichte wie den des "Spiegel" am 16.1.16.

@ErebMacar 10.55

Schön, dass Sie sich über meine Defizite Gedanken machen. Eine Einschränkung auf Gewalttäter war bei Gabriels Äußerungen nach meiner Erinnerung nicht zu hören. Und selbst wenn er sich auf "Ausländerfeinde" bezogen haben sollte (wie auch immer er diese definiert): auch zuwanderungskritische Stimmen haben in diesem Land das Recht gehört zu werden, ohne beschimpft zu werden, meinen Sie nicht?

@Anderes1961 11.25

Ein interessantes argumentatives Verfahren, das Sie hier anwenden: Sie erklären einen Sachverhalt einfach zur Ente, ohne dies zu belegen. Dann bringen Sie einen link, der erklärt, warum sich Enten so gut halten. Damit glauben Sie bewiesen zu haben, dass die zuvor von Ihnen als Ente klassifizierte Meldung sicherlich nicht wahr sei. Ich sehe bei dem allen aber immer noch keinen Beleg dafür, dass Gabriel nicht von Pack gesprochen haben soll - und zwar pauschal gegenüber den Pegida-Teilnehmer, die ja auch in der Folge immer wieder Gegenstand pauschaler Verunglimpfung wurden.
Dabei ist der entscheidende Begriff eben "pauschal".

@derdickewisser

"
Am 27. September 2019 um 11:34 von derdickewisser
@ErebMacar 10.55

Schön, dass Sie sich über meine Defizite Gedanken machen. Eine Einschränkung auf Gewalttäter war bei Gabriels Äußerungen nach meiner Erinnerung nicht zu hören. Und selbst wenn er sich auf "Ausländerfeinde" bezogen haben sollte (wie auch immer er diese definiert): auch zuwanderungskritische Stimmen haben in diesem Land das Recht gehört zu werden, ohne beschimpft zu werden, meinen Sie nicht?"

Interessant, daß Sie vor einem Flüchtlingsheim pöbelnde und teilweise angetrunkene Rassisten als zuwanderungskritische Stimmen bezeichnen, die gehört werden müssen. Nur mal zur Erinnerung an das, was damals vorgefallen war.
https://tinyurl.com/yyl8hmhf

Komisch

Schon auffällig, daß er das erst bemerkt, nachdem seine exorbitante Abwesenheitsquote medial bekanntgemacht wurde. Das macht er alles nicht erst seit gestern, dann hätte er sich schon nicht zur Wahl aufstellen lassen dürfen.

@Am 27. September 2019 um 11:29 von suomalainen

Volle Unterstützung! Ein Amtsträger, der das Amt nicht unentgeltlich macht, bzw. mit dem Amt ein auskömmliches Einkommmen bezieht, hat in einem sonstigen bezahlten Job nichts zu suchen.

re derdickewisser

"@frosthorn 10.43

Sie machen mich neugierig: wo bitte wurden die Berichte über Gabriels Aussage als "erwiesenermaßen falsche Unterstellung" entlarvt? Ich beziehe mich beispielsweise auf Berichte wie den des "Spiegel" am 16.1.16."

Man könnte einfach mal bei Wikipedia nachschlagen ...

Und da die bewußte Aussage im Sommer 2015 war können Sie ja mal präzisieren, was der Spiegel im Januar 2016 Neues dazu schreiben konnte.

Danke

Sigmar Gabriel hat viel für die SPD und allgemein für dieses Land getan und dafür mal von mir ein ehrliches Danke.

Abgang ohne Beifall

Ein selbst erarbeiteter Abgang, Trotz langjähriger Arbeit in Partei und Regierung werden Herrn Gabriel sicher keine Kränze geflochten, hat er doch langjährig federführend in seiner Partei den Vorsitz geführt. Mit den Ergebnissen seiner( und natürlich auch anderer Parteiheroen wie vor allem Schröder, dem großen Putinversteher und Sozialrevoluzzer) Tätigkeit hat sich die Politik der SPD von einer Sozialen zu einer neoliberalsozialen Partei gewandelt. Als purer Mehrheitsbeschaffer für eine größtenteils wirksame Umverteilung von unten(Niedriglohnsektor, Teilzeitarbeit und Befristeter Arbeitsverträge) nach oben(CUM-Ex,CUM CUM,Rentenkürzungen und der Chimäre von der privaten Vorsorge) nur als Beispiele verlor die einstige Linke Arbeiterpartei mit staatstragender Wirkung und Bürgerkontakt zugunsten der rechten Parteien ihre politisch überzeugende Wirkung und den großflächigen Bürgerkontakt. Heute ist nun charismatischer Nachwuchs Mangelware.
Schade für unser Land. Trotzdem alles Gute!

Mein Respekt

Herr Gabriel hat meinen vollen Resepekt für diesen Schritt. Aus diesem Chaos-Bundestag kann man nur noch flüchten.

@ Digitaler Fußabdruck

... zumal man als Ex-Minister und Parteivorstand sicherlich auch aus der Politik-Sparte weiterhin alimentiert werden wird.

Nein, ein Ministergehalt endet mit der Amtszeit. Wie kommen Sie auf die Unterstellung?

re derdickewisser

" immer noch keinen Beleg dafür, dass Gabriel nicht von Pack gesprochen haben soll - und zwar pauschal gegenüber den Pegida-Teilnehmer"

Dass Sie nicht mal wissen, dass die Pack-Äußerung gar nicht auf Pegida-Teilnehmer bezogen war, macht es um so erstaunlicher, mit welcher Sturheit Sie Ihr Nichtwissen hier verteidigen.

Am 27. September 2019 um

Am 27. September 2019 um 11:30 von derdickewisser
@frosthorn 10.43

Sie machen mich neugierig: wo bitte wurden die Berichte über Gabriels Aussage als "erwiesenermaßen falsche Unterstellung" entlarvt? Ich beziehe mich beispielsweise auf Berichte wie den des "Spiegel" am 16.1.16.

Der von Ihnen angesprochene Artikel im Spiegel war ein Kommentar Stefan Berg, in dem dieser einleitend ganz allgemein über Gabriels Äußerungen sprach:

" Wortwahl in der Flüchtlingsdebatte Gabriels Weg der Eskalation

Er spricht von "Pack" oder von "Arschlöchern". In der Flüchtlingsdebatte wählt Vizekanzler Gabriel den falschen Ton. Wer für die Würde des Menschen eintritt, darf selbst den Anstand nicht verlieren.

https://tinyurl.com/y6oclunh

Die Wortwahl Gabriels habe ich verurteilt. Wen er damit meinte, waren aber zum einen die vor einem Flüchtlingsheim pöbelnden Rassisten, zum anderen die Täter aus der Kölner Silvesternacht, wie im Kommentar erläutert wird, und keinesfalls "zuwanderungskritische Stimmen."

Glucke1952

Volle Zustimmung.

Einer der letzten Großen der geht, auch wenn es ihm nie vergönnt war, mit einer starken SPD zu regieren.

Man kann zu ihm stehen wie man will, aber alles was als Personal nachkommt.... platt, blass, keine Meinung und wenn wird sie auch mal schnell geändert. Sorry SPD, ihr braucht Euch wirklich nicht wundern.

Allerdings sieht es bei der CDU nicht anders aus, die haben mit Merkel und AKK das gleiche Problem, wobei es hier alternativen gegeben hätte....

Zeiten wie mit Brandt, Schmidt, Wehner, Strauß, Kohl usw. werden wir wohl nicht wieder haben. Die alle waren nicht Mainstream wie die Politiker heute. Sie hatten Visionen für die sie auch eintraten und hin und wieder flogen auch mal die Fetzen im Bundestag.....

Chaostheorie

@ briboan:
Aus diesem Chaos-Bundestag kann man nur noch flüchten.

Wenn Sie Chaos im quantenmechanischen Sinne meinen, würde ich Ihnen selbstverständlich zustimmen. Aber ansonsten gibt es im deutschen Bundestag doch kein Chaos.

@To_LE

" [...] Zeiten wie mit Brandt, Schmidt, Wehner, Strauß, Kohl usw. werden wir wohl nicht wieder haben. Die alle waren nicht Mainstream wie die Politiker heute. Sie hatten Visionen für die sie auch eintraten und hin und wieder flogen auch mal die Fetzen im Bundestag....."

Naja, mit den Visionen stimmt nicht so ganz, ansonsten gebe ich Ihnen Recht:

(Schmidt im April 2013 über seine erschütterndsten Erlebnisse)

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“

Aus einem BZ-Artikel über Schmidts Tod, in dem einige Zitate von Helmut Schmidt wiedergegeben wurden.

Ähm, für wen saß Gabriel im Bundestag?

Für die Fraktionsspitze? Lustigen Humor hat er. Ich dachte Bundestagsabgeordnete sitzen als Vertreter ihres (Wahl-)Kreises im Bundestag.

Aber wenn er halt anderer Meinung ist, dann ist es sehr zuträglich, wenn er dann sein Mandat niederlegt, wenn die Fraktionsspitze ihn nicht mehr braucht...

Dann kommt hoffentlich ein jemand, der die Anliegen und Interessen des Wahlkreises auch zu vertreten weiß oder sie zumindest nicht als völlig nebensächlich behandelt (täte Gabriel dies nicht so, dann hätte er einfach nicht neu kandidiert aber das bisschen an Demokratie nicht so einfach hingeschmissen).

Viel hat Gabriel nicht bewirkt. Weder ist er als Wirtschaftsminister sorgfältig mit Waffenexporterlaubnissen umgegangen noch ist er mit dem Ministerveto (Erlaubnis) bei Kartellbelange umsichtig umgegangen.

Früher war alles besser

@ To_LE:
Einer der letzten Großen der geht, auch wenn ...

Glauben Sie nicht, dass es noch eine Zukunft geben könnte?

Man kann zu ihm stehen wie man will, aber alles was als Personal nachkommt....

... kennen weder Sie noch ich. Abwarten, die übernächste Generation von "Großen" arbeitet sich gerade durch den Kindergarten.

Soll gehen..

Sigmar Gabriel hat als Umweltminister versagt und als Wirtschaftsminister die Braunkohleverstromung geschützt. Er ist massgeblich daran beteiligt, dass D seine Ziele im Klimaschutz nicht erreicht und hat dafür die EEG-Umlage mit allem möglichen belastet um eine Entschuldigung für das Ausbremsen der erneuerbaren Energien zu haben.
Man darf also konstatieren, das Sigmar Gabriel bewusst zum Schaden unserer Kinder gearbeitet hat. Die Übernahme des Postens in der Atlantik-Brücke passt da ins Schema.

Ich würde mir wünschen die seeheimer und wirtschaftsliberalen der SPD würden sich ehrlich machen und bei CDU und FDP unterkriechen.

@ 11:29 von suomalainen

>> ...so sehr ich Sigmar Gabriel bisher auch als politiker geschätzt habe, der aus seinem herzen keine mördergrube gemacht hat (auch wenn ich viele seiner ansichten nicht geteilt habe) so sehr wundere ich mich aber, welche wissenschaftlichen leistungen er erbracht haben soll, die es ihm erlauben, an einer angesehenen universitär wie Harvard lehren zu dürfen. mir wären keine bekannt... <<
_
Leider ist der ts-Artikel mißverständlich, indem u.a. ein Lehrauftrag in Harvard genannt wird. Gabriel wurde lediglich für eine begrenzte Zeit als Gast-Dozent eingeladen. Gastdozenten sind sog. "Follower" und können (mal einfach erklärt) in gewissen Fakultäten reden und diskutieren. Das ist nicht zu verwechseln mit Lehraufträgen für Gastprofessoren oder ordinierte Professoren. Universitäten nutzen prominente Gast-Dozenturen als thematische Spektrumserweiterung, während die Gastdozenten ihre eigene Prominenz fördern (Beispiele: Jochen Vogel, Hans-Jürgen Wischnewski, Joschka Fischer).

Gabriel legt Bundestagsmandat nie...

Was für ein großzügiger Mensch,er macht Platz für andere und verzichtet auf seine Diäten.
Oder ist das doch nicht so ?
In dem Artikel könnte auch stehen wie viele Lehraufträge er hat und wie sie bezahlt werden(Offenheit).Und wie er sie bekommen hat.

@ Jayray

Dann kommt hoffentlich ein jemand, der die Anliegen und Interessen des Wahlkreises auch zu vertreten weiß ...

Der oder die Nächste auf der niedersächsischen Landesliste rückt in den Bundestag nach. Es wäre ein großer Zufall, wenn er oder sie ebenfalls aus dem gleichen Wahlkreis Salzgitter käme wie Herr Gabriel.

Was ist denn......

verwerflicher: ein Direktmandat zu erreichen mit dem Logo einer Partei, mit der man sich in manchen Punkten nicht mehr richtig identifiziert oder zu erkennen, daß man in der Partei nichts mehr Grundlegendes bewegen kann, aber seine persönlichen Ansichten den ideologischen Parteiprogrammen nicht unterordnen kann oder will und konsequenterweise sich aus der Politik zurückzieht. Ich finde es ehrlicher, wenn jemand einen Strich zieht. Die nächsten Wahlen werden dann zeigen, ob der Wähler eine persönliche Meinung oder ein Parteiprogramm bevorzugt.

@ Ottokar

Man darf also konstatieren, das Sigmar Gabriel bewusst zum Schaden unserer Kinder gearbeitet hat.

Erstens sollte man einem Politiker unterstellen, dass er aus seiner subjektiven Überzeugung heraus so gut wie möglich für die Allgemeinheit arbeitet. Und zum Zweiten würde mich interessieren, ob Herr Gabriel Ihre Kinder wirklich kennt.

Bundestag oder Wahlkreis?

Lieber Herr Gabriel, Sie sitzen doch für Ihren Wahlkreis im Bundestag. Da sollten Sie also Ihren Wahlkreis fragen, ob Sie noch für den Bundestag gebraucht werden, nicht Ihre Partei!

Gabriel legt Mandat nieder

Die SPD hat eine Menge Wähler verloren ! Natürlich nicht ganz ohne Grund ,aber auch Herr Gabriel hat dazu beigetragen . Was die SPD nicht hatte war das richtige Konzept.Was sie aber hatte, waren jede Menge haltlose Versprechen und das hat sich nicht verändert.

Schade. Es gibt immer weniger

Schade. Es gibt immer weniger gute Leute in der SPD. Die Partei zerlegt sich selbst statt ihre großen Erfolge hervorzuheben.

@ 12:07 briboan

Herr Gabriel flüchtet nicht aus diesem Chaos-Bundestag, wie Sie das verächtlich benennen. Er zieht die Konsequenz daraus, dass ihn seine Rede- u.a. Tätigkeit zu stark daran hindert, als Parlamentarier zu arbeiten. Merken Sie den Unterschied?

12:10 von karwandler

Sie schrieben:
"dass die Pack-Äußerung gar nicht auf Pegida-Teilnehmer bezogen war, macht es um so erstaunlicher, mit welcher Sturheit Sie Ihr Nichtwissen hier verteidigen."

Ich antworte:

"Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und Nachfolger des Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt, beschädigt die politische Kultur des Landes. Vor wenigen Wochen hat Gabriel Menschen als "Pack" bezeichnet, nun hat er andere als "Arschlöcher" tituliert."(1)

"Es zeigt Gabriel, Mitglied der Elite dieses Landes, die dieser Tage von der Bevölkerung mit zunehmendem Misstrauen betrachtet wird, lächelnd den Mittelfinger reckend. Gegen die, die ihn kritisieren."(2)

Und nun zeigt er den selben Finger allen erneut, hauptsächlich denen die ihn wählten, darum geht es.

(1)spiegel.de/politik/deutschland/koeln-kommentar-zu-aeusserungen-von-spd-chef-sigmar-gabriel-a-1072367.html
(2)stern.de/politik/deutschland/sigmar-gabriel--warum-der-stinkefinger-ein-fehler-war-7014806.html

Ohne die bisherigen Kommentare gelesen zu haben...

stelle ich mit Entsetzen fest, dass ein gewählter Volksvertreter scheinbar der Meinung ist, er müsse den Wählerwillen nicht mehr vertreten, wenn seine Nebenjobs zu viel Zeit fressen. Wenn nicht einmal unsere Parlamentarier Respekt vor Amt und Parlament haben, wer soll es denn dann sonst?

Wir brauchen dringend eine Regelung, die Parlamentariern Nebentätigkeiten verbietet, ansonsten trägt dieses Verhalten die Demokratie zu Grabe...

Dank Lobbyismus Politik nicht mehr nötig

Wenn aus der volksfernen lobbyverbundenen SPD wieder eine profilierte sozialdemokratische Partei als Stimme der Arbeiter werden soll, die ein gesundes Gegengewicht zur Mittel- und Oberschicht darstellen will, dann sollte Gabriels Abdankung nur der Anfang einer ganzen Riege SPDler sein.

Wer seine Wähler durch seine schlechte Politik erst irritiert und nötigt, sich einer sehr fragwürdigen Strömung zu nähern und die selben sich verirrenden Schäfchen dann als Pack bezeichnet (Gewiss war da auch Pack bei, aber sicher nicht alle) ohne seine eigene Politik infrage zu stellen, der wird nicht mehr gebraucht...
Seine dauerhafte Nähe zum Lobbyismus hat sich offensichtlich rentiert. Er benötigt die Politik nicht mehr...
Sein privates Projekt ist geglückt. Der Preis für die Demokratie war sehr hoch! Seine Parteikollegeninnen spielen das Spiel wohl bis zum Verderben weiter...

Ohoi Junior-Kapitän.

Er war sehr lange SPD Vorsitzender, noch dazu in schwieriger Zeit, er war nicht immer pc - gottseidank.

Der Umgang seiner Partei mit Ihm ist unwürdig und zeichnet ein Bild einer Partei und vieler Ihrer Funktionäre, die wie bei einem sinkenden Schiff keinerlei Blick für Andere, Anstand oder Größe zeigen, sondern nur für den naechsten für sich selbst bestimmten Rettungsring.

Das ist umso erbärmlicher weil man sich eigentlich politisch um der Sache und der Überzeugung willen engagierte - erst Recht in der SPD - und nicht für diese sogenannten angeblich lohnenswerten Pöstchen.

Gute Nacht alte Tante SPD.
Schade schade.

@zwicke

herzlichen dank für die erläuterung :-)

mir fehlte gerade auch die zeit, mich eingehend dazu einzulesen

Schröder hat es vorgemacht,

wie man aus einem politischen Amt wirtschaftlichen Nutzen ziehen kann.
Wen kann man bei der nächsten Wahl noch wählen, wenn man nicht darauf vertrauen kann, daß das Mandat nur als Sprungbrett und Empfehlung für höhere Verdienstmöglichkeiten dienen soll?
Die CDU und FDP machen das seit langem vor,
nun die SPD, wer bleibt da noch?

zu spät

gestern konnte man im Fernsehen erfahren, wie oft Gabriel bei den namentlichen Abstimmungen gefehlt hat. Er hat einen der vorderen Plätze belegt. Geld kassieren und nicht seine Pflicht gegenüber dem Mandat erfüllen. Pflicht? Blödes Wort, nie gehört. Ich kann gut auf Gabriel verzichten.

Sigmar - wer?

Und bitte nicht nachweinen! Er zeigte spätestens sein wahres Gesicht als er sein Kind im Rahmen innerparteilicher Querelen anlässlich der BT-Wahl instrumentalisierte.
Er hat ausgesorgt und wird weiterhin bestens mit gut dotierten Jobs innerhalb des Establishments versorgt. Nur, dass die Dienstreise (samt Familie) nun nicht mehr zum französischen Präsidenten führt, sondern an andere etwas weniger exklusive Orte.
Kaum erklärlich ist, dass er relativ lange Zeit SPD-Vorsitzender bleiben konnte.
Wer zuletzt bei namentlichen Abstimmungen im BT eine Abwesenheitsquote von ca. 50% erreicht hat, und zwar aufgrund anderer, wahrscheinlich Geldwerter Interessen gehört rausgeschmissen.
Bleibt zu hoffen, dass er die Menschen bzw. das Volk, mithin den Normalbürger, zukünftig mit seinen Memoiren hinsichtlich seiner Verdienste und seines Jahrzehntelangen völlig uneigennützigen Dienstes für die Menschen in diesem Land verschont.

13:19 von Xabbu

Ok, Gabriels Gestik gegenüber Rechtsaußen ist eindeutig gewesen.

Scheinbar hat er da ein paar Menschen echt weh getan.

Diplomatie kann er vielleicht ja wirklich nicht so richtig und lässt da nicht gerne zwei Meinungen gelten.

Ist es jetzt wichtig darauf hinzuweisen, dass er für einen groben Klotz einen groben Keil verwendet hat? Weil er Sie damit auch beleidigt hat?

Oder ist es jetzt einfach wichtig, dass man ihm mit ihrer Gleichsetzung (er behandelt jetzt auch die so, die ihn mit Direktmandat gewählt haben) schon gleich generell die Ehre abschneidet?

Letzteres wäre ja wohl durchsichtig und albern, finden Sie nicht?

@ 13:19 Xabbu

Sie lassen erstaunlicherweise den Kontext zu Gabriels Fingerzeig weg: Maskierte Rechtsradikale hatten bei einer Wahlkampfveranstaltung in Salzgitter mit üblem Bezug auf die Nazivergangenheit des Vaters von Sigmar Gabriel (aus der dieser nie einen Hehl gemacht hatte und mit der er in seinem Leben zurecht kommen musste; vgl. www.zeit.de/2013/03/Sigmar-Gabriel-Vater-Kindheit) gebrüllt: "Du bist ein Volksverräter...Dein Vater hat sein Land geliebt. Und was tust du? Du zerstörst es!" Man mag idealerweise von Politikern erwarten, dass sie auch in solchen Situationen Contenance bewahren; ich bin nun wirklich kein uneingeschränkter Anhänger Sigmar Gabriels, aber diesen Finger verstehe ich - und ich verteidige ihn auch.

Grundrente

Bedürftigkeitsprüfung gut und schön. Aber bitte nicht nur bei den entsprechenden Rentnern. Man könnte im Zuge einer demokratischen Gerechtigkeit z.B bei Landtags- oder Bundestagsabgeordneten prüfen, wieviel Nebeneinkünfte sie zusätzlich zum Mandat beziehen. Ab einer gewissen Summe sollten die Diäten gekürzt werden. Zusätzlich hätte man auch noch einen schönen Lerneffekt, die Abgeordneten würden dann besser verstehen, was es heißt geprüft zu werden.

Na endlich! Wenn jetzt noch

Na endlich! Wenn jetzt noch ein tatsächlich neuer gewählter Parteivorstand auch noch sein Parteibuch von Ihm zurückfordern würde wäre das mal ein guter Neustart der SPD........
Aber abwarten. Diese Partei hat schon für so manche Enttäuschung in ihrer Geschichte gesorgt.
Weitere Parteibücher einzufordern von "ehrenwerten" Parteioberen wie Schröder, Steinmeier, Steinbrück und auch von einem "Scholzomaten", die für die Misere dieser Partei massgeblich verantwortlich sind täte der SPD gut und würde ihre Politik in Zukunft ein wenig glaubwürdiger erscheinen lassen.
Vielleicht ginge es dann mal wieder ein wenig bergauf mit der SPD.

Die politische Leistung

Die politische Leistung Sigmar Gabriels beurteile ich gemischt. Vor seiner Biographie ziehe ich meinen Hut. Sigmar Gabriel musste als Kind gegen seinen Willen viele Jahre bei seinem bekennenden Nazi-Vater aushalten, bis seine Mutter einen langwierigen Sorgerechtsstreit gewann; er hat erfahren, was Armut ist und was die schier unlösbaren Probleme einer alleinerziehenden Mutter sind; er ist an einigen Stellen über die Stränge geschlagen, aber er hat seine klar antifaschistische Haltung - auch seine manchmal burschikos-derbe Art - wohl auch als Ergebnis seiner Biographie begriffen. Und er ist in seinen jungen Erwachsenenjahren jährlich nach Auschwitz und Majdanek gefahren, um dort in den Gedenkstätten zu arbeiten.
Das verdient Respekt, auch am Tag nach der Niederlegung seines Bundestagsmandates.

Der spd rennen wähler und

Der spd rennen wähler und köpfe davon.
In 20 jahren wird es keine deutsche Sozialdemokratie mehr geben. Schade.

schöner Zirkelschluss

Behauptung: "Sigmar Gabriel hat das Volk als Pack bezeichnet!"
Beweis: Pegida wirft Sigmar Gabriel vor, das Volk als Pack bezeichnet zu haben.
Endgültiger Beweis: der Spiegel berichtet darüber, dass Pegida diesen Vorwurf erhebt.

Was eine solche Argumentationskette wert ist, mag jeder selbst beurteilen. Wer sich allerdings zu der Gruppe, die Gabriel tatsächlich als Pack titulierte - nämlich besoffene, Steine und Flaschen auf ein Flüchtlingswohnheim werfende Rechtsradikale - zugehörig oder mit ihr solidarisch verbunden fühlt, nun, der muss sich nicht wundern, wenn er mit diesem Attribut versehen wird. Er muss sich lediglich fragen lassen, warum er sich ausgerechnet "zum Volk" zählt.

Was hat er denn wirklich

Was hat er denn wirklich geleistet.
Agenda 2010 ?
Als Politiker hat er zum Schwund und für die Unglaubwürdigkeit der SPD beigetragen.
Menschlich wünsche ich ihm alles Gute

Eine gute Nachricht.

Dass der Herr das Gefühl hat, "nicht mehr gebraucht zu werden", liegt möglicherweise daran, dass er dann schon erwartet, in regelmäßigen Abständen von seiner Partei auf Knien zur Bekleidung höherer Ämter gebeten zu werden.

Passiert natürlich nicht mehr.

Dann bleibt Siggy eben lieber zuhause.

Eine gute Nachricht für Land und politische Kultur.

Mir wird er in Erinnerung bleiben als

ein guter Außenminister und als ein mutiger Politiker, der ein pöbelndes Pack, für das man sich als patriotischer Deutscher schämen musste, als Pack bezeichnet hat.

Recht hat er

den Hickhack den die SPD veranstaltet muss man nicht mitmachen.

Und Personalmangel kann die SPD dadurch nicht bekommen, hier im Forum sind sehr viele Kandidaten (M/W), die genau wissen was die SPD braucht und was sie tun muss, um wieder Volkspartei zu werden. Nur Mut, geht in die Partei und stellt euch zur Wahl auf.

re xabbu

" 12:10 von karwandler

Sie schrieben:
"dass die Pack-Äußerung gar nicht auf Pegida-Teilnehmer bezogen war, macht es um so erstaunlicher, mit welcher Sturheit Sie Ihr Nichtwissen hier verteidigen."

Ich antworte:"

Und ich stelle fest:

Ihre Antwort enthält null Info, auf wen Gabriels Pack-Ausdruck bezogen war.

Und darum ging's ja wohl. Obgleich man das schon mit der ersten Korrektur der falschen Behauptung hätte beenden können ...

Und was tut er denn jetzt?

Wäre schon auch interessant. Oder hat das die Redaktion "vergessen" damit's keine Aufreger gibt? Denn schließlich wäre er nicht der erste, der mit Lobby-Tätigkeit gutes Geld macht.

Herr Gabriel

Im Gegensatz zu uns muss sich ein Politiker keine Sorgen um die Zukunft und Rente machen. Es reicht einen kurzen Zeitraum im Bundestag gesessen zu haben und schon ist man abgesichert und genau das ist ungerecht: Wenn bis 67 oder 65, dann auch jeder ohne Extrawürste.

Schade

Gabriel war einer der letzten SPD-Politiker mit Profil. Ich bin werde nicht vergessen, wie er einige Bundesbürger als "Pack" bezeichnete. Das war nicht toll. Und das war sowas wie der Anfang vom Ende. Aber verglichen mit dem, was jetzt noch an Führungspersonal in der SPD übrig bleibt, war er noch ein richtig guter Politiker.

Reisende soll man nicht aufhalten ...

Tja, Gründe kann man viele vorgeben. Mir drängen sich trotzdem noch einige Fragen auf: Sind die Nebenjobs vielleicht lukrativer? Oder hat er die SPD abgeschrieben und sieht für sie keine Zukunft mehr, verlässt also das sinkende Schiff?

"Zwei Lehraufträge an den Universitäten Bonn und Harvard, die Arbeit als Redner" Ich frage mich, was man von Gabriel lernen kann? Aus meiner Sicht hat Gabriel geholfen die SPD unglaubwürdiger zu machen.

Eine Entscheidung, die man

Eine Entscheidung, die man anerkennen muss. Schulz ist noch nicht soweit.

Eine Rolle mag auch gespielt haben, dass nicht nur er, sondern auch die SPD nicht mehr gebraucht wird.

15:15 von Gassi

er redet (für geld natürlich) und schreibt für zeitungen. da kommt schon was zusammen. schliesslich muss er kleine kinder grossziehen

@ derdickewisser

Der Mann, der Demonstranten pauschal als "Pack" bezeichnet hat

Dieser Einschätzung von Herrn Gabriel habe ich mich damals spontan angeschlossen und stehe heute noch dazu.

Die grosse Koalition 2017. In

Die grosse Koalition 2017. In diesen Basar passte Sigmar Gabriel nicht. Nun, Politiker sind auch nur Menschen. 60 Jahre ist ein Alter, in dem man noch viel bewegen und erreichen kann. Im Vergleich zu seinen früheren Posten konnte Sigmar Gabriel als "einfacher" Bundestagsabgeordneter nicht mehr viel bewegen. Die Aufgabe soll ruhig ein anderer (jüngerer?) Politiker übernehmen. Gabriel hat dafür zu viel Erfahrung, zu viel Wissen, zu viele Fähigkeiten, darum strebt er andere Tätigkeitsfelder an. Ich verstehe das und wünsche Sigmar Gabriel viel Erfolg

Sigi Gabriel war ein Guter

auch in der SPD, selbst wenn er sich da nicht nur Freunde geschaffen hat, weil er unbequeme Wahrheiten aussprach. Er sagte mal "als SPDler müsse man zu den Leuten hin, auch mal da, wo es unbequem ist und wo es stinkt". Wird Einer der letzten in der Partei gewesen sein, die das erkannten- er auch durch die eigene Biografie. Dauerstudenten und gesponserte Beamtensöhnchen werden nie ie Denke derer verstehen, die durch Leistung und Anstrengung aus kleinen Verhältnissen aufstiegen, der Gabriels und Schröders

15:49 von Dr.Hans

Eine Rolle mag auch gespielt haben, dass nicht nur er, sondern auch die SPD nicht mehr gebraucht wird.

Da bewahrheitet sich wieder das Sprichwort: "Aus den Augen, aus dem Sinn."

Gut für seine Familie

Jetzt hat er endlich die Zeit, sich intensiv um seine aufwachsende Tochterr zu kümmern, ohne jede zweite Woche in Berlin zu sein. Kinder brauchen ihre Eltern. Längere Abwesenheiten, und wenn es nur die 20-24 Sitzungswochen im Jahr sind, tun ihnen nicht gut.
Sollte mich aber wundern, wenn das das Letzte gewesen wäre, was wir von Gabriel hören. Ich denke mir, wenn die SPD dann endgültig dem Untergang geweiht ist, wird er als Retter in der Not wieder einen Hut in den Ring werfen. Doch dafür muss sich die politische Stimmung im Land erst einmal drastisch ändern. Vier Jahre schwarz-grün, in denen sich die SPD erholen und ihr klassisches Profil wieder schärfen kann. Als Anhängsel der CDU wird das nämlich nicht passieren.

Relikt

Ein verbrauchtes Relikt der SPD Machtelite, ein Mahnmal dafür, dass politische Karriere nicht flächendeckende Kompetenz bedeutet. Oft in Positionen in denen er wenig konstruktives erzielte, dafür jedoch ein umso größeres Mundwerk vor allem dort besaß, wo Diplomatie angebracht gewesen wäre. Ein politischer Abgang mit dem Flair eines schmollenden Kindes.

Ein Symbol für den Niedergang der SPD.

Es bleibt zu hoffen, das weitere SPD Eliten es ihm gleichtun. Das Bürger fremde Gestein der SPD Elite hat eine der wichtigsten Parteien Deutschland aus Eigeninteresse und Karrierewahn zu Grunde gewirtschaftet. Die SPD braucht eine frische, junge Erneuerung, die Bürgernähe und soziales Engagement nicht nur propagiert, sondern lebt!

11:23 von karwandler

Gabriel hat das Direktmandat in seinem Wahlkreis erhalten, aber wohl eher wegen Prominenz und nicht weil die Wähler erwarten, er würde spezieller als jeder andere SPD-Abgeordnete sein Mandat ausüben.

Aber sicher. Wenn eine Person, noch dazu ein Prominenter, zur Wahl steht, dann verspricht man sich von diesem, dass er für seinen Wahlkreis auch sein Vitamin-B vergibt und der dortigen Gegend auch entsprechend was bringt. Und je prominenter, um so höher sind die Erwartungen. Das ist doch logisch.

@wenigfahrer (10:03)

Ich finde das in Ordnung
spart dem Bürger Steuergelder, wenigstens Einer der einen klaren Schnitt macht und nicht unbedingt alles nimmt was man bekommen kann.
Für mich war Er noch einer den ich gewählt habe, heute ist nichts mehr zu finden, also muss man sich was neues suchen.
Weiter so SPD.

____

Und wo spart das dem Steuerzahler Geld? Sein Sitz wird in seinem Wahlkreis neu vergeben, und dem Nachrücker stehen dieselben Gelder zu wie ihm.

14:47 von andererseits

"Die politische Leistung Sigmar Gabriels beurteile ich gemischt. Vor seiner Biographie ziehe ich meinen Hut. Sigmar Gabriel musste als Kind gegen seinen Willen viele Jahre bei seinem bekennenden Nazi-Vater aushalten, bis seine Mutter einen langwierigen Sorgerechtsstreit gewann; er hat erfahren, was Armut ist und was die schier unlösbaren Probleme einer alleinerziehenden Mutter sind; er ist an einigen Stellen über die Stränge geschlagen, aber er hat seine klar antifaschistische Haltung - auch seine manchmal burschikos-derbe Art - wohl auch als Ergebnis seiner Biographie begriffen. Und er ist in seinen jungen Erwachsenenjahren jährlich nach Auschwitz und Majdanek gefahren, um dort in den Gedenkstätten zu arbeiten.
Das verdient Respekt, auch am Tag nach der Niederlegung seines Bundestagsmandates."

Tres bien!
Das wäre ein gutes Schlusswort für diesen Thread. Sigmar Gabriel könnte sicher gut damit leben.
Besser wird's heute hier nicht mehr.

Gabriel....

Lieber Anderes1961, Sie zitieren H.Schmidt zutreffend : "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen."
Ich meine :
H.Schmidt ist inzwischen verstorben und so sollte man ihm deshalb =>"nachsehen", dass er nicht zu unterscheiden vermochte ....zwischen Visionen ...und=>Halluzinationen.

Ein guter Politiker =>ohne<= Zukunfts-Visionen ist schier undenkbar ! Gabriel hatte Visionen, aber nicht auf sozialdemokratiem Gebiet....

Am 27. September 2019 um 15:16 von Hackonya2

Das Konzept die Bundestagsabgeordneten deutlich besser zu stellen und schon nach relativ kurzer Zeit auch eine ordentliche Alterssicherung ist definitiv nicht falsch. Damit sollte eigentlich der Anreiz für Korruption gering zu halten sein.
Leider sind die Verdientsmöglichkeiten in der freien Wirtschaft aber offenbar auch als Dozent, Gastredner oder ähnlichen Tätigkeiten in den letzten Jahren exorbitant gewachsen. Die Regelungen für Nebentätigkeiten und Anschlußverwendung haben mit dieser Entwicklung leider nicht im Entferntesten mitgehalten.
Das gilt nicht nur für die Herren Gabriel oder Schröder, da gäbe es noch eine lange Liste von Beispielen weltweit.

Endlich! Aber trotzdem zu spät,

da er genug Zeit und Gelegenheiten hatte Unheil anzurichten, dessen Folgen diejenigen, die gar nicht involviert waren, weiterhin tragen müssen. Und "genügend anderes zu tun" zu haben hat hoffentlich nur Auswirkungen auf ihn selber.

@Glucke1952

Der Fähigste von denen die übrig geblieben sind? --- Wow, dann will ich von den Übriggebliebenen vorsichtshalber gar nix wissen.

14.47 andererseits - Politische Leistung Gabriels

Die von Ihnen, `andererseits`, beschriebene beachtliche persönliche Leistung Gabriels, stimme ich zu. Seine politische Leistung, insbesondere für die SPD, um so weniger. Auch er hat maßgeblich zum Niedergang der SPD beigetragen.

Am 27. September 2019 um 15:20 von hajob

"Schade
Gabriel war einer der letzten SPD-Politiker mit Profil. Ich bin werde nicht vergessen, wie er einige Bundesbürger als "Pack" bezeichnete. Das war nicht toll. Und das war sowas wie der Anfang vom Ende. Aber verglichen mit dem, was jetzt noch an Führungspersonal in der SPD übrig bleibt, war er noch ein richtig guter Politiker."

Da ist was dran,

aber

das Wort „Pack“ kam ja nicht plötzlich oder von ungefähr.

„Das Wort "Pack" war in Sachsen schon vor dem Eintreffen Gabriels gefallen. Erregte Bürger aus dem Ort Freital sprachen vom "Pack", womit sie die Flüchtlinge meinten. Was wolle das Pack hier?“

Darum hat er „die ausländerfeindlichen Krakeeler in Sachsen als Pack bezeichnet. "Pack", welches "eingesperrt werden muss."

In diesem Zusammenhang ist seine Äußerung keinesfalls mehrdeutig.

Aber „Siggi "das Pack" Gabriel“, ist natürlich auch ohne den tatsächlichen Zusammenhang sehr einprägsam.

Endlich

Gute Entscheidung.

Es ist doch immer wieder das gleiche Drehbuch

Wenn sie in Verantwortung stehen wirken sie wie ferngesteuert. Wenn sie diese "Last" überwunden haben werden Politiker zu normalen Menschen und sagen selbstbewusst ihre wahre Meinung. Was sagt uns das über die politische Kultur in unserem Land? Wer oder was ist dafür verantwortlich? Wir sollten alle mal genau darüber nachdenken. Gabriel polarisierte, ja na und? Strauß oder Wehner polarisierten um vieles mehr und werden heute als ein belebendes Element der deutschen Politkultur "verehrt". Warum "sterben" solche Typen aus? - weil wir verlernt haben Diskussionen zu führen, Argumente auszutauschen und nur noch abnicken was uns DPA als tgl. Brot anbietet.

toll...

Wohl der einzige von den "alten" Wirrköpfen den man in der SPD noch ertragen konnte... alle anderen ü 40er haben den Hang zur Realität längst verloren und wissen auch gar nicht mehr wofür die SPD eigentlich mal stand und stehen sollte...

Finde das übrigens irgendwie auch ziemlich daneben das man sein Mandat einfach so abgeben kann, es mag sicher gute Gründe dafür geben, aber "anderes zu tun zu haben" ist keiner dieser Gründe... Er wurde immerhin gewählt, und zwar nicht durch Stimmen für die Partei sondern von seinem Wahlkreis als Person und repräsentant der Bewohner dieses Wahlkreises... jetzt bekommen die jemanden den sie nicht gewählt haben stattdessen... ist nicht das erste mal das sowas vorkommt, aber trägt eben auch nicht gerade zum vertrauen der Wähler bei wenn jeder nach jux und lauen so ein amt nieder legen kann... gibt es gute Gründe ist das was anderes, das sehe ich hier aber nicht.

Könnte er nicht noch ....

- ein paar überflüssige Mandatsträger mit nehmen? Ich bin nicht böse wenn er geht, aber er hat es wohl richtig erkannt, denn sein Zug ist abgefahren und es gibt noch einige mehr die überflüssigen sind, die einfach nur am Geldposten kleben. TSCHÜSS Herr Gabriel.

Egoistisch

"Er" fühlt sich nicht mehr von seiner Partei gebraucht. Das Mandat hat er nicht von der Partei, sondern von den Wählern erhalten. Aber da sieht man mal wieder, dass die Politiker nach der Wahl nicht mehr an die Bürger denken, sondern nur noch an sich selbst. Viel Vergnügen im Aufsichtsrat von welchem Unternehmen auch immer Herr Gabriel...oder wo soll die Reise hin gehen?

12:55, leider geil

>>Erstens sollte man einem Politiker unterstellen, dass er aus seiner subjektiven Überzeugung heraus so gut wie möglich für die Allgemeinheit arbeitet.<<

Tut man aber hier im Forum nicht. Hier lässt man seinem Hass auf diesen Beruf freien Lauf.

Es langweilt eigentlich nur noch.

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