Kommentare

"Hochverrat", ein

"Hochverrat", ein interessantes Wort Herr Trump. Lassen Sie uns darüber mal reden.

Stellen wir uns vor jemand missbraucht staatlichen Geldfluss zum eigenen Vorteil. wie nennt man das denn? Korruption?, Naja pauschal nicht wirklich, aber gut, lassen wir das mal gelten.

Stellen wir uns vor, jemand missbraucht staatlichen Geldfluss um mittels ausländischer Kräfte demokratische Wahlen im eigenen Land zu manipulieren und somit die Verfassung zu untergraben, wie nennt man das dann?

Rein juristisch nicht haltbar...

Dennoch.

Ich halte es für Ausgeschlossen, das frühere Präsidenten derartige Gespräche nicht geführt haben.

Und auch bei ihnen wurde mitgeschnitten.

Hat jemals ein Hahn danach gerkräht ?
Nein.
Denn die Rolle der USA in der Welt war spätestens seit WKII der eines Befehlsgebers.

Nicht der eines Bittstellers.

Was ist anders bei Trump ?

Er verstößt gegen viele Konventionen.

Insbesondere aber geht er gegen den Modernen Freihandel und der Öffnung der Grenzen für Migration billiger Arbeitskräfte an.
DEM zentralen Projekt insbesondere der Demokraten.

Das - und nicht etwa moralische Empörung halte ich für den wahren Grund dafür, Trump noch vor den Wahlen loswerden zu wollen.

Trump-Logik (?)

wer ihm als whistleblower munition verschafft, um unliebsame konkurrenten loszuwerden, der wird ins Weisse Haus eingeladen und publikumswirksam als held der USA mit einem orden behängt.

wer aber seiner arbeit nachgeht und auf dem boden der demokratie steht, so wie der geheimdienstmitabeiter, der Trump nun in bedrängnis bringt, der ist ein "feind der USA" und ein ganz böser spion.

Trumps Versuche, Biden

Trumps Versuche, Biden während dessen Vizepräsidentschaft Unlauterkeit anzuhängen, laufen ins Leere: Ein korrupter ukrainischer Generalstaatsanwalt wurde von europäischen Partnern und Antikorruptionsgruppen mit seinen Machenschaften konfrontiert, das hatte Biden unterstützt: mit der Tätigkeit seines Sohnes hatte das nichts zu tun. Aber das ist Trumps einzige Chance: Seine Anhängerschaft soll nicht so genau hinschauen, was damals tatsächlich geschah, und wenn man Biden jetzt beschuldigt, wird schon irgendetwas hängen bleiben - Trumps Vasallen hängen eh lieber an seinen Lippen als an differenzierten Informationen und Hintergrundberichten.
Da aber selbst bei Fox mittlerweile schonungslos über Trumps Amtsmissbrauch in seinem Telefonat mit Selenskyi am 25. Juli berichtet wird, dürfte es eng werden für den Noch-POTUS.

"...als Amerika noch schlau war..."

... hat es solche Personen auch nicht zu Präsidenten gewählt.

Demokratische Kontrolle versagt (1)

Das Trump, wie viele andere Populisten, nichts von Gewaltenteilung und damit einhergehender Kontrolle auch ihrer Arbeit halten, ist ja nichts Neues mehr.

Erschreckend ist jedoch zu sehen, dass die parlamentarische Kontrolle in der US Demokratie zu versagen scheint. Und das ist hier ganz klar den Republikanern zuzuschreiben. Man schaue sich nur die beiden komplett unterschiedlichen Reden/Interviews eines Lindsey Graham zum „Impeachment“ an. Bei einem demokratischen Präsidenten fordert er, dass man den Präsidenten an höchsten moralischen Grundsätzen messen muss und bei seinem jetzigen republikanischen? Das Wort Moral existiert doch wahrscheinlich gar nicht in Trumps Wortschatz. Das Graham sich nicht lächerlich vorkommt und auch das amerikanische Volk Leute wie Graham unterstützt ist ja bezeichnend.
Und überhaupt, das veröffentlichte Transkript ist eh eine Farce. Hier wurde ja schon nicht der vollständige Wortlaut wiedergegeben.... (2)

Wie man jemanden bezeichnet,

liegt immer ausschließlich im Auge des Betrachters. Daher auch die Weisheit: 'Auf hoher See und vor Gericht begibt man sich in die Hände Gottes'.

Whistleblower und/oder Informant

Bei den meisten (allen?) fragwürdigen Aktionen Donald Trump' s war der Informant nicht persönlich anwesend. Seine Angaben beruhen zum größten Teil auf Hörensagen. Vor keinem ordentlichen Gericht der Welt hätten sie Bestand, bzw. würden gar nicht erst zugelassen. Dies sollte man, bei allen Vorbehalten gegen Donald Trump, nicht vergessen.

MfG,

Karlpeter Ahrens

@08:08 Autochton

Populisten machen das gern, was Sie als Mechanismus beschreiben: Die versuchen da, wo sie inhaltlich blank und dünn sind, den politischen Gegner auf der persönlichen Ebene zu treffen - und die Anhänger*innen der Populisten setzen das dann mit Hasskampagnen im Netz fort, wie man allenthalben beobachten kann.
Trump wird hier für einen immer deutlicher werdenden Amtsmissbrauch politisch und hoffentlich dann auch juristisch zur Rechenschaft gezogen.
Für seine nationalistische Abschottungspolitik gegenüber Migrant*innen und geflüchteten Menschen wird er inhaltlich gestellt: Es ist ein Skandal, dass das Land der Einwanderer so durch den Präsidenten seine eigenen Wurzeln und Werte verrät.

Dreck am Stecken

So wie sich Trump aufführt kann es gar nicht anders sein. Er hat jede Menge Dreck am Stecken. Wäre es anders könnte er das Ganze in Ruhe ohne seine verbalen Entgleisungen über sich ergehen lassen. Echte Argumente oder gar Beweise gegen die vorgebrachten Anschuldigungen fehlen ihm zur Gänze und so flüchtet er sich wieder einmal in Beschimpfungen, Beleidigungen, billigen Phrasen, Lügen und absurden Anschuldigungen. Leider stehen die meisten Reps noch immer felsenfest hinter Trump, halten sich an seiner und somit auch ihrer Macht fest. Hierdurch mag ich bezweifeln, daß Trump aus seinem Amt gefegt werden könnte. So zeigt es sich wieder einmal in erschreckender Weise, besonders in den USA, Geld und nicht der Verstand regiert die Welt.

Trump vergleicht Informanten mit Spion

Ein Informant, der Zugriff auf jedes Wort von Trump hat und Beschuldigungen ausspricht, ohne seine Namen und Adresse anzugeben. Ohne Garantie auf Wahrheit. So etwas nennt man auch einen Spion.

Wenn selbst Fox-News eine

Wenn selbst Fox-News eine klare Sprache findet ("Trump is abusing his power for personal and political gain" - Trump missbraucht seine Macht für persönlichen und politischen Vorteil /Gewinn), ist der POTUS wohl mehr als angezählt. Das heißt auch: Es gibt noch Hoffnung für die politische Kultur in den USA einerseits und für funktionierende Gewaltenteilung und Machtkontrolle andererseits.

FAZ: Informant wirft Weißen Haus Vertuschung vor

Telefonat Trumps mit Selenskyi soll vom Computersystem gelöscht worden sein. Siehe auch Seite 2 und 8

Was hätte Edward Snowden in dem Fall unternommen ...

... wenn er festgestellt hätte, das die einer Regierungsinstanz - in dem Fall dem Präsidenten - gegebene staatliche Macht für dessen persönliche Interessen eingesetzt und missbraucht wird ? Es gibt keinen Zweifel, dass er sich an die Öffentlichkeit gewandt hätte.

Der Whistleblower, der das in dem vorliegenden Fall getan hat, heißt nicht Snowden, aber er hat vergleichbare Motive. Und er wird sich Angriffen und Verleumdungen ausgesetzt sehen. In jedem Fall bedarf dieser Vorgang tiefgreifender Untersuchungen.

Ein Impeachment kann den Präsidenten aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Senat nicht vom Amt entfernen. Das wissen alle Beteiligten. Aber wenn das Verfahren eingeleitet wird, dann wird der Zugang zu Dokumenten und die Befragung von Zeugen nicht mehr so einfach durch die Entourage von Trump zu verhindern sein wie das heute der Fall ist. Das ist der Punkt dabei.

@08:41 Robert Wypchlo

Sie irren: So jemanden nennt man einen Whistleblower (der einerseits aufrichtig und eben nicht moralisch taub handelt, der andererseits aber aus der jüngeren Geschichte weiß, dass er/sie gut daran tut, sich selbst zu schützen). Spion nennt man jemanden, der für einen Auftraggeber oder Interessenten, besonders eine fremde Macht, militärische, politische oder wirtschaftliche Geheimnisse auskundschaftet. Das ist hier eindeutig nicht der Fall; Trump - und etliche, die ihm unkritisch folgen - bringen diesen Begriff in die Debatte, um von den inhaltlich schwerwiegenden Vorwürfen abzulenken; und sie bestätigen damit, wie gut der Whistleblower daran tut, seine Identität zu schützen.

Unmoralische Feeundschaften

DT hat mit dieser Aktion wiederholt gezeigt, daß Beziehungen zu anderen Ländern einzig und alleine für seine persönlichen Nutzen hegt und pflegt. Amerika first?!

Nachweislich verlogenster Präsident der Welt

Halten wir fest: Trump ist ein nachweislich tausendfach der Lüge überführtes Staatsoberhaupt und somit der verlogenste Präsident des Planeten:
https://www.nytimes.com/2019/04/30/arts/television/stephen-colbert-trump...
Halten wir auch fest: In Vermont ist die Anwendung der Todesstrafe bei Hochverrat möglich. https://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe_in_den_Vereinigten_Staaten
Wenn andere Bundesstaaten nachziehen, sollte dann nicht auch die Anwendung auf einen (des Amtes enthobenen) Präsidenten möglich sein?

@Robert Wypchlo 8:41

Es handelt sich bei diesem ehrenwerten Menschen um einen Whistleblower nichts anderes. Der Begriff "Spion" ist klassisches Framing seitens D. Trumps welches bei Ihnen ja bereits wunderbar zu funktionieren scheint.

So so Mr. Trump es wurde also Hochverrat begannen...

...Extrem interessant, daß Sie ihr eigenes Tun im Weißen Haus als Hochverrat betiteln!

---

Aber, wo Sie nunmal recht haben, haben Sie recht.
Sie haben Verrat am armerikanischen Volk begannen
und darüber hinaus sind Sie eine Schande
für das Amt des Präsidenten der Verinigten Staaten von Amerika.

Und wer weiß schon, wieviele Laichen sich noch derzeit im Keller des Weißen Hauses befinden.

Einfach nur noch gruselig, die Vorstellung, daß Sie der Mächtigste (politische) Mann der Welt sind.
Einfach nur gruselig!

Wie Trump diesen Mann

Wie Trump diesen Mann bezeichnet, ob Spion, Agent, Whistleblower ist letzendlich egal.
Was zählt sind die Fakten.
Und die überzeugen nicht wirklich.

@08:08 von Autochon - Um auf Ihre Frage zurückzukommen...

...Trump wurde auf frischer Tat erwischt und das wobei er erwischt worden ist, ist meiner Meinung nach verfassungswidrig.

---

Und nein, auch ein Trump steht nicht über dem Gesetz.
Obwohl er es immer wieder gerne so darstellt, in seinem Machtgehabe.

Alleine diese ständigen, pupärteren Twitter Nachrichten.
Unwürdig für dieses Amt, auf diese Weise Politik und auch Diplomatie zu machen.

Sorry, wehrte User Autochon, aber ich halte Trump nicht nur für den Mächtigsten Mann dieser Welt
sondern auch für den Gefährlichsten Mann dieser Welt.
Und wir alle können uns froh darüber schätzen, daß er bald nicht mehr dieses Amt inne hat.
Auf die Eine oder Andere Weise.

Trump vergleicht Informanten mit Spion

Die Demokraten feiern nun den eigenen Untergang!
Wie lange soll eigentlich bei einem wirklichen Sturz Trumps sein Vize Pence vor einer möglichen Abwahl im November 2020 das Amt führen? Jedenfalls kein komplettes Jahr!!
Einer von vielen Gründen, warum es ein Impeachment Trumps nicht geben wird!
Die mangelnde Zeit ist das allergrößte Problem.
Wer zieht in die Wahl bei einem Impeachment? Trump und Biden jedenfalls nicht.
Oder andersrum gesagt: Ford hatte nach Nixons Rücktritt noch zwei Jahre Zeit vom August 1974 bis zur Abwahl im November 1976.
Diese Zeit hat Mike Pence nicht!

@09:05 NeutraleWelt

Natürlich wissen auch Sie, dass es nicht egal ist, wie Trump diesen Menschen bezeichnet, der den Stein ins Rollen gebracht hat, denn es ist Teil der Trumpschen Verleumdungskampagne, die deshalb gestartet wird, weil Trumps Amtsmissbrauch inhaltlich so offensichtlich ist und auf der inhaltlichen Ebene kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist.

Whistleblower?

Wann wurde die "Quelle" eigentlich zum "Whistleblower"? War dieser Mensch nicht schlicht ein Geheimdienstmitarbeiter, dem während seiner Arbeit etwas aufgefallen ist, was er auf dem Dienstweg pflichtgemäß gemeldet hat?

@Autochon, 08.08 Uhr

Sie werten das mögliche Fehlverhalten des US-Präsidenten als ein "Kavaliersdelikt". Mit Verlaub - wenn der Präsident einen anderen Staat auffordert, ihm Informationen über einen Mitkonkurrenten im US-Wahlkampf zu liefern, dann ist dies verfassungswidrig und schlichtweg schäbig, zumal dann, wenn Zahlungen oder andere Gefälligkeiten als Gegenleistung damit verbunden sein sollten.
Es geht vorliegend nicht um "Konventionen", sondern um den Missbrauch staatlicher Autorität. Der freie Welthandel war bislang Teil der globalen Ordnung. Wenn diese Ordnung durch Handelskriege gestört wird und Verträge als nicht mehr bindend angesehen werden, gefährdet dies die Weltwirtschaft. Wollen Sie dies denn wirklich gut heißen? Zu guter Letzt: Trump selbst hatte in seinen Golfressorts Billiglohnkräfte aus Lateinamerika beschäftigt. Er ist ein Egomane, der zunächst den eigenen politischen und persönlichen Vorteil sucht, so wie z.B. auch bei seiner Steuerreform, kein Diener des Staates.

Wahlkampf

Natürlich geht es bei diesen Skandalen (auch) um den Wahlkampf. Aber welches Lager hat nun die besseren Argumente? Der Versuch, Korruption beim politischen Gegner aufzudecken, oder die Art und Weise diese Aufdeckung zu "fördern".

Die Veröffentlichung von heimlich gefilmten Schmuddel-Videos zur Verhinderung einer Wahl Trumps in seine erste Amtszeit gehörten bei den Demokraten gleichfalls nicht zu den Glanzstücken.

Übrigens wurde unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgerechnet am Vorabend der Landtagswahlen in Sachsen der Ehrendoktortitel der Handelshochschule Leipzig verliehen. Kein Schelm, wer mögliche Gründe dabei entdeckt.

@ Autochron

Insbesondere aber geht er gegen den Modernen Freihandel und der Öffnung der Grenzen für Migration billiger Arbeitskräfte an.

Ja, das sind die üblichen Ablenkversuche der Rechtspopulisten. Die Zukunft liegt natürlich im freien Welthandel.

“58 Prozent gaben an, es habe...

...keinerlei Einfluss auf ihre Wahlentscheidung, ob es zu dem Verfahren kommt oder nicht.“

Das muss jetzt nicht bedeuten, dass diese 58 % ausschließlich Trump-Anhänger sind - legt es aber nahe.
Kann man dann noch daran zweifeln, dass dieser Mann wiedergewählt wird?

Endlich in Rente

@ harry_up:
Kann man dann noch daran zweifeln, dass dieser Mann wiedergewählt wird?

Ja, kann man.
Eine junge und fortschrittliche Kandidatin bei den Demokraten und Trump ist weg.

@ 09:29 leider geil @ Autochthon

Es gibt zwei durchschaubare Verteidigungsstrategien bei Trump und seiner Anhängerschaft:
a) Da die Beweislast immer erdrückender wird, greift man den Informanten an und nennt ihn "Spion"; es ist egal, wie absurd das ist; es soll ablenken von der Beweislage.
b) Man lenkt ab auf andere Themengebiete, selbst wenn Trumps Erfolge auch da äußerst dürftig bis nicht vorhanden sind: immer noch besser als dass man inhaltlich zu Trumps immer offensichtlicher werdendem Amtsmissbrauch Stellung beziehen muss.

Das ist durchschaubar und wird nicht funktionieren. Ob Trump die Größe hat zu gehen oder ob es seiner narzisstischen Prägung eher entspricht zu bleiben, weil ihm jede Art von Aufmerksamkeit - auch ein Amtsenthebungsverfahren - Bühnenpräsenz verschafft und deshalb recht ist, wird sich zeigen.

CIA will Trump loswerden

"Die "New York Times" enthüllte, der Whistleblower sei ein CIA-Mitarbeiter, der nur vorübergehend ins Weiße Haus versetzt worden war, inzwischen aber wieder für den Geheimdienst tätig sei." -- Trump und die CIA sind sich nicht grün, und es ist bekannt, dass die nicht hinter dem Präsidenten stehen. Das CFR (Center of Foreign Relations) und alle seine Vertreter (sog. "Deep State") arbeiten ebenso daran, Trump als Präsident zu entfernen. Trump dagegen daran, möglichst viele CFR-Vertreter aus wichtigen Postionen zu entfernen - er will die sog. "Schattenregierung" austrocknen. Der CIA ist quasi eins mit dem CFR - daher also weht der Wind.
Ich mag Trump nicht, aber was da im Hintergrund abläuft - da war "Game of Thrones" nichts dagegen!!!

@ andererseits 08:48

Wie immer bei Ihnen ein guter Beitrag, dem ich generell zustimmen würde....

Allerdings denke ich, dass die Gewaltenteilung durch die Republikaner im Senat nicht wirklich funktioniert. Es ist offensichtlich, dass Leute wie Lindsey Graham nur an ihren Jobs hängen und eben Zeichen wie diese jetzt ignorieren und argumentieren wie er gestern. Eine Machkontrolle ist insofern auch nicht wirklich gegeben. Der Senat schreitet zu wenig ein (Saudi Arabien: Kashoggi; Abzweigen des Militärbudgets für Mauerbau etc.)

Whistleblower - Spion

Das ist doch nichts neues. Das selbe macht man solch schon seit Jahren mit Menschen wie Edward Snowden oder Assange. Aber da gibt es halt bei uns im Westen keine große politische Unterstützung für Whistleblower. Nicht mal für die großen unter ihnen.

RE @ 09:16 von andererseits

"Natürlich wissen auch Sie, dass es nicht egal ist, wie Trump diesen Menschen bezeichnet, der den Stein ins Rollen gebracht hat,....."
.
Doch, es ist egal, und zwar vollkommen egal!
Er hat das nicht vor irgendwelchen Kameras gesagt, sondern bei einer privaten Veranstaltung. Das wurde "zufüllig" (?) mitgeschnitten.
Stellen Sie sich vor, sie stehen mit Kollegen zusammen und sagen: Der Chef ist ein A......loch!
Und einer rennt zu Ihrem Chef und da wird jetzt so eine Welle draus konstruiert!
Das ist schlicht und ergreifend ein weiterer Versuch Trump in ein schlechtes Licht zu rücken, weil man nichts in der Hand hat!

Schlauer Fuchs

Vermutlich wird diese Aufregung am Ende zu nichts führen. Dafür ist Trump viel zu schlau und letztlich haben die Republikaner im Senat die Mehrheit und sie werden ihn nicht fallen lassen. Seine Vita zeigt, dass er ein Dealmaker mit beachtlicher Erfahrung ist. In dem Gespräch ist n. m. M. kein Zusammenhang mit dem zurückgehaltenen Geld bzw. Erpressung erkennbar.

Whistleblower gemäß

NewYork Times Washington Post ist ein CIA Beamter
und
Telefonate werden immer audio recorded..Warum dann sozusagen Gedächtnis als Transcript verkaufen?

Trump sieht in Biden seinen chancenreichsten Widersacher ...

... das und nichts anderes ist der Grund für diese Kabale.

In vielen der für den Wahlerfolg kritischen Battleground-Staaten, insbesondere im Rustbelt, lag und liegt Jo Biden in Umfragen vor Trump. Das ist das einzige Motiv, warum Trump und sein "Mann fürs Schmutzige", Rudy Giuliani, sich auf diese Tour in die Ukraine begeben haben. Trump fürchtet Biden als einzigen, der seiner Wiederwahl gefährlich werden kann.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: die Wahlen 2020 sind - in beide Richtungen - noch gänzlich offen.

Aufgrund der vermutlichen Stärke von Biden bei den Vorwahlen hat man sich aber seitens der Trump-Kampagne früh auf ihn eingeschossen. Schmutz über einen Opponenten zu sammeln gehört nach den eigenen Aussagen von Trump zum "Geschäft".

Es verstößt jedoch gegen die Gesetze, dafür staatliche Ressourcen einzusetzen.

@Kapt. Ahrens AFNI

"Bei den meisten (allen?) fragwürdigen Aktionen Donald Trump' s war der Informant nicht persönlich anwesend. Seine Angaben beruhen zum größten Teil auf Hörensagen. Vor keinem ordentlichen Gericht der Welt hätten sie Bestand, bzw. würden gar nicht erst zugelassen. Dies sollte man, bei allen Vorbehalten gegen Donald Trump, nicht vergessen."

Es sind gerichtfertigt aufgezeichnete Gespräche - da gibt es kein Hörensagen. Vor jedem Gericht würde das zugelassen.

Und dieser "Spion" hat einen

Und dieser "Spion" hat einen Verbrecher entlarvt.

Biden und Sohn im Visier

Das wär wohl die logische Herangehensweise oder?
Man muss ja erst mal herausfinden ob Trump vielleicht wirklich einen Korruptionsskandal der Vorgängerregierung aufgedeckt hat. Erst wenn das ausgeschlossen ist, kann man sagen, Trump darf den Presidenten eines in diesen möglichen Skandal verwickelten Landes um Aufklärung bitten.
Ich wusste nicht mal dass das illegal ist. Sind die ganzen Sanktionen welche die USA und ihre Partner in aller Welt verhängen nicht ein viel größerer Amtsmissbrauch? Alles an der UN vorbei?

Trump vergleicht Informanten mit Spion

Ein anständig durchgeführtes Amtsenthebungsverfahren mit Impeachment braucht etwa im Hinblick auf die Watergate-Affäre von 1972 bis 1974 satte zwei Jahre.
Die US-Wahl 2020 ist aber schon in 14 Monaten und der endlose Strudel der 50 Vorwahlen beginnt schon in 4 Monaten. Und im Dezember naht die besinnliche ruhige Zeit, in der für Unruhe kein Platz ist.
Wer jetzt noch von Impeachment spricht, ist völlig realitätsfremd und verkennt einfach die extrem zeitliche Enge der streng durchgetackerten Zeit.
Clintons Verfahren lag eben 1999 nicht in einem Wahljahr. Es ist natürlich vorstellbar Trumps Verfahren bis zum 31. 12. 2019 abzuschließen und am 1. 1. 2020 mit dem Wahlkampf zu beginnen.

Der Machtmissbrauch durch Trump ist längst offensichtlich ...

... dazu hätte es dieser neuen Geschichte nicht bedurft.

(1) Das beginnt mit dem Verbot für Regierungsangestellte, Vorladungen von Kongress-Ausschüssen zu folgen

(2) und geht weiter mit der Umgehung des Budget-Rechts des Kongresses wie auch der Umwidmung von Haushaltstiteln für seine "Mauer".

Korruption ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Politikern oft zu plakativ und inflationär gebraucht wird. Für Trump indes trifft er in seiner Kernbedeutung zu.

(3) Wenn er Staatsgäste einlädt, residieren oft in einem der Trump-Hotels.

(4) Wahlkampf-Utensilien wie die roten MAGA-Caps werden von Trump Merchandising gewinnbringend vertrieben.

Da Trump seine Geschäfte nicht wie gefordert an eine Treuhand übergeben hat, klingeln die Dollars direkt in seiner Kasse.

Es klingt nach Satire, wenn ausgerechnet aus diesem Sumpf heraus versucht wird, andere mit Korruption in Verbindung zu bringen.

Was ist denn nun mit der Korruptionsaffaire Bidens?

Was ist denn nun mit der Korruptionsaffaire Bidens?

Die ist ja schließlich der Ausgangspunkt dieser Geschichte.

Trump vergleicht Informanten mit Spion

Die hohe Hürde bei einer Amtsenthebung und vor allem die schnell entweichende Zeit bis zur Wahl 2020 sprechen eher für Trump als für die Demokraten.
Und Pence möchte ja nicht ein Präsident für wenige Monate werden.

@09:48 Realist70

Was Sie beschrieben haben, sehe ich genauso. Die Republikaner sind auch immer noch mit dem Schock der Trumpisierung ihrer Partei beschäftigt: Die einen sind ihm so hörig, dass sie die originären Aufgaben von Senat und Repräsentantenhaus nicht wirklich im Blick haben, und die anderen trauen sich als innerparteiliche Kritiker*innen (noch) nicht recht bzw. äußerst selten aus der Deckung, weil sie Trumps Maschinerie der persönlichen Angriffe und Diffamierung kennen.
Lindsay Grahams Statement gestern war nur peinlich; ich formuliere es mal so: anders hätte ein bestelltes Statement auch nicht ausgesehen - und dieser Mann gilt (galt?) manchen sogar als innerparteilicher Trump-Kritiker. Das lässt tief blicken.

Rigorose Aufklärung dringend geboten!

Zitat: "Trump und die Republikaner haben jetzt ganz offen Biden und seinen Sohn ins Visier genommen. Sie verlangen Aufklärung über die Geschäftsbeziehungen, die beide in die Ukraine unterhalten haben und unterstellen Korruption"

Eine rigorose Aufklärung dringend geboten!

Hier muss schonungslos offengelegt werden, in welche Korruptionskandale Hr. Biden in der Ukraine verwickelt war.

Es ist gut, dass Mr. Trump hier ein Schlaglicht darauf geworfen hat.

@harry_up 09:37

Verstehe ihre Logik nicht.

“58 Prozent gaben an, es habe keinerlei Einfluss auf ihre Wahlentscheidung, ob es zu dem Verfahren kommt oder nicht.“

legt doch nicht nahe, dass 58% Trump Anhänger sind. Es kann genauso gut heißen, dass es 58% Demokraten sind, die sowieso nicht Trump gewählt hätten und deswegen ihre Entscheidung auch nicht ändern. Wahrscheinlich ist es aber eine Mischung aus Demokraten und Republikanern. Von dieser Zahl auf den Wahlausgang zu schließen ist schwierig. Oder verstehe ich etwas falsch? Zudem kann bis zur Wahl noch viel passieren.

@10:07 VernunftIstRar

Vernunft ist rar: Was hat Ihre Erörterung mit dem Thema zu tun, dass Trump seine Amtsmacht missbraucht hat und den Regierungschef eines anderen Landes für unlautere Wahlkampfhilfe instrumentalisiert hat?
Ich verfolge die amerikanische Politik ebenfalls jahraus jahrein und sage nüchtern: Hillary Clinton war nicht die beste demokratische Kandidatin, aber ich gehöre zu denen, denen in der Summe lieber gewesen wäre, Clinton hätte Trump verhindert. An den Spätfolgen dieses narzisstisch-populistischen Spalters werden die USA noch lange zu leiden haben.

Die zwei Seiten eines Impeachments

... stehen sich frontal gegenüber.

(1) die Anhänger des Rechtssaates argumtenieren, dass es die politische Hygiene erfordert, einen Präsidenten, der sich des offensichtlichen Machtmissbrauchs für persönliche Zwecke schuldig gemacht hat, unabhängig vom "politischen Gewinn" zur Verantwortung zu ziehen.

(2) die Anhänger taktischer Überlegungen wägen ab, ob ein Impeachment nicht etwa Trump politisch hilft und damit dem höhergewichteten Ziel, ihn bei der Wahl 2020 zu schlagen, eher schadet. Dazu zählte bislang Nancy Pilosi.

Beide Seite haben starke Argumente.

09:46, kba

>>CIA will Trump loswerden
"Die "New York Times" enthüllte, der Whistleblower sei ein CIA-Mitarbeiter, der nur vorübergehend ins Weiße Haus versetzt worden war, inzwischen aber wieder für den Geheimdienst tätig sei." --Trump und die CIA sind sich nicht grün, und es ist bekannt, dass die nicht hinter dem Präsidenten stehen. Das CFR (Center of Foreign Relations) und alle seine Vertreter (sog. "Deep State") arbeiten ebenso daran, Trump als Präsident zu entfernen. Trump dagegen daran, möglichst viele CFR-Vertreter aus wichtigen Postionen zu entfernen - er will die sog. "Schattenregierung" austrocknen. Der CIA ist quasi eins mit dem CFR - daher also weht der Wind.<<

Aha.

Ist das so ähnlich wie mit dem Verfassungsschutz und der Bundeskanzlerin?

Oder sind da die Rollen vertauscht?

Merkel der Deep State, und Maaßen der weiße Ritter, der furchtlose Streiter für das Gute, Wahre und Schöne?

Hat die CIA eigentlich die Verpflichtung, hinter dem Präsi zu stehen? Wird der Eid auf ihn geschworen?

Trump vergleicht Informanten mit Spion

Es muss jetzt sauber und anständig in der Ukraine-Affäre aufgeklärt werden. Und das heisst auch, dass der Informant umgehend Name und Adresse nennen sollte.

Die Herkunft Donald Trumps sagt alles - Demokratie? Fehlanzeige.

Im Britischen Parlament müssen sich die Redner nach den dortigen Regeln auf andere u.a. mit der Formel my honourable friend beziehen.

Wie ist das eigentlich mit Donald Trump? Ist der ... honourable?

Mit dem Zusatz "Der Apfel fällt nicht weit vom Baum", ein Sprichwort, was es exakt genauso auch in der Englischen Sprache gibt, titelte die Zeitung "American Herald Tribune" am 11-DEZ-2015:

Trump's grandfather was a pimp and tax evader; his father a member of the KKK. Zu Deutsch: Trumps Großvater war ein Zuhälter und Steuerhinterzieher; sein Vater war Mitglied im KKK, im Ku-Klux-Klan.

Trumps aktuelle Aussage "Die Spione und Verrat, wir pflegten damit ein bisschen anders umzugehen als wir das jetzt tun." erscheint auf diesem familiären Hintergrund als bloß eine weitere Unglaublichkeit aus Kreisen, für die Politik schlicht das Recht des vermeintlich Stärkeren ist, das ohne jedes Mitleid mit dem Revolver oder dem Messer zu exekutieren ist.

10:02, gio1977

>>Man muss ja erst mal herausfinden ob Trump vielleicht wirklich einen Korruptionsskandal der Vorgängerregierung aufgedeckt hat.<<

Aufgedeckt?

Aufgewärmt.

Der Fall wurde vor Jahren lang und breit diskutiert.

Das Gedächtnis einiger Leute ist sehr kurz. Zumindest zählt die Trumppropaganda darauf.

Das Ermittlungsverfahren gegen die Bidens wurde abgeschlossen, BEVOR die Entlassung des Staatsanwalts gefordert wurde.

Es wäre klug, sich noch einmal mit der Chronologie der damaligen Ereignisse zu beschäftigen und auch damit, wer damals alles die Entlassung dieses Staatsanwalts gefordert hat, und warum.

Re: Aufklärung

@10:17 von Bote:
Eine rigorose Aufklärung dringend geboten!

Wie wäre es denn, wenn Mr. Trump himself hier mit guten Beispiel vorangehen würde und all die Verflechtungen der Trumpschen Aktionen und Geschäfte offenlegen würde.

Ganz nebenbei: Die seinerzeit versprochene Offenlegung / Veröffentlichung seiner Steuererklärung läßt weiter auf sich warten.

10:30, Robert Wypchlo

>>Trump vergleicht Informanten mit Spion
Es muss jetzt sauber und anständig in der Ukraine-Affäre aufgeklärt werden. Und das heisst auch, dass der Informant umgehend Name und Adresse nennen sollte.<<

Wem denn?

Seinen Vorgesetzten sind Name und persönliche Daten bekannt.

Trump for 2020!

Donald Trump seines Amtes zu entheben, ist der feuchte Traum aller „liberals“ in den USA, und auch der des deutschen Polit- und Medien-Establishments.

Dem Realisten unvergeßlich bleibt hingegen die Wahlprognose, die zwei Tage vor der Präsidentenwahl im November 2016 in den Tagesthemen der ARD, graphisch hübsch aufbereitet, die absolute Chancenlosigkeit Trumps in den Augen der Deutschen verdeutlichte: Clinton 82 : Trump 9. Eine schöne Erinnerung ist auch die an den „inneren Reichsparteitag“, welchen zwei Tage danach alle diejenigen zelebrierten, die Deutschland schon länger für eine offene Freilandklapse halten.

Aus dem "feuchten Traum" wird mal wieder nichts.

Ich freue mich schon auf den Wahlaussagen der 2020er-Wahlen, wenn Trump wieder US-Präsident wird.

Eine Räuberpistole die die USA von wesentlichen Problemen abhält

Das kann doch nicht wirklich ernsthaft die Wahlkampf-Strategie der Demokraten sein einen ihrer Kandidaten als Präsidenten zu implementieren? Deren Kandiaten sollen einfach ein klares Programm raus bringen, in dem die Wähler erkennen können, dass der Kandidat alles tun wird damit es der breiten Masse besser geht. Stattdessen verteidigen die Demokraten einen offensichtlich kriminellen (die Drohungen und Erpressungen gegen den Staatsanwalt in der Ukraine hat Biden ja ausgesprochen) Präsidentschaftskandidaten und meinen keine anderen Kandidaten zu haben. Zum anderen werden Hoffnungsträger wie Tulsi Gabbard aus der großen Debatte geboxt, weil die Demokraten keine Nestbeschmutzer wollen.

Dieses geforderte Amtsenthebungsverfahren kurz vor den Wahlen ist ein Witz. Nicht weil Herr Trump so schützenswert wäre, sondern weil es aufzeigt, dass in den Strukturen der US Politik kein Kandidat durchkommt, der das Land aus der Krise holen könnte. Sonder weil es die Demokraten schwach erscheinen lässt.

@harry_up 09:37

“58 Prozent gaben an, es habe keinerlei Einfluss auf ihre Wahlentscheidung, ob es zu dem Verfahren kommt oder nicht.“

ist, wenn es stimmt und sich nicht mehr ändert (was ich bezweifle), ganz im Gegenteil ein großes Problem für die Republikaner. Es heißt im Umkehrschluss, dass 42% ihre Wahlentscheidung ändern. Das werden jedoch fast ausschließlich Republikaner sein. Warum sollten auch Demokraten wegen dieser Affäre nun Trump wählen. Wenn die Republikaner also 42% verlieren, kann man in der Tat daran zweifeln, dass dieser Mann wiedergewählt wird.

@ fathaland slim um 10:39

>>10:30, Robert Wypchlo

>>Trump vergleicht Informanten mit Spion
Es muss jetzt sauber und anständig in der Ukraine-Affäre aufgeklärt werden. Und das heisst auch, dass der Informant umgehend Name und Adresse nennen sollte.<<

Wem denn?

Seinen Vorgesetzten sind Name und persönliche Daten bekannt.<<

Wem ist denn dieser Vorgesetzte unterstellt und wem muss er Rechenschaft ablegen? Etwa Ihren angeführten "checks and balances"?

Loyal und klug

Wie sagte Trump noch im Wahlkampf?

"„Meine Unterstützer sind so klug. Das sagen auch die Umfragen. Sie zeigen, dass ich die loyalsten Anhänger habe. Wussten Sie das schon? Ich könnte quasi mitten auf der 5th Avenue stehen und jemanden erschießen, und würde trotzdem keine Wähler verlieren. Okay?! Das ist unglaublich!“

Ich fürchte, Trump hat Recht.
In der Aussage steckt sogar (ungewollt?) eine feine Ironie: Je loyaler, desto klüger.

@ 10:17 bot...

Sie haben es doch so gerne mit der Wahrheit: Es gibt nichts aufzuklären an Bidens Engagement und auch nicht an dem beruflichen Engagement seines Sohnes. Da ist alles transparent: Biden hat europäische Partner und Antikorruptionsgruppen (!) unterstützt, einen als korrupt bekannten Generalstaatsanwalt in seinen Machenschaften zu begrenzen; er ist in keine Korruptionsskandale verwickelt. Alles offen und bekannt.
Auch Sie beteiligen sich an der durchsichtigen simplen Strategie, die da lautet: Es wird inhaltlich verdammt eng für Trump, also werfen wir mal mit Dreck auf seine politischen Gegner - wird schon was hängen bleiben.
Es ist gut, dass auf das Gebahren von Mr. Trump ein deutliches Schlaglicht geworfen wird; das werden auch Sie mit den Nebelbomben nicht wirklich verhindern.

@ Robert Wypchlo, um 10:30

“..Und das heisst auch, dass der Informant Name und Adresse nennen sollte.“

Das wird der sicher nicht tun, wenn ihm an seiner Freiheit auch nur das Geringste gelegen ist.
Haben Sie nicht Trumps Meinung gelesen, wie man früher mit diesen “Spionen“ verfahren ist? Daran hat sich in seinen Kreisen offenbar wenig geändert - zumindest in den Köpfen.

@Robert Wypchlo

"
Am 27. September 2019 um 10:30 von Robert Wypchlo
Trump vergleicht Informanten mit Spion

Es muss jetzt sauber und anständig in der Ukraine-Affäre aufgeklärt werden. Und das heisst auch, dass der Informant umgehend Name und Adresse nennen sollte."

Es muß jetzt sauber und anständig in der Trump-Affäre aufgeklärt werden. Für die Aufklärung im Fall Biden hatte man 5 Jahre Zeit.

@ 10:13 Bot...

Was ist denn nun mit der exakten Mitschrift oder dem Mitschnitt des Telefonates Trump-Selenskyi am 25. Juli 2019? Das ist ja schließlich der Ausgangspunkt dieser Geschichte.

@ fathaland slim um 10:37

"Der Fall wurde vor Jahren lang und breit diskutiert.

Das Gedächtnis einiger Leute ist sehr kurz. Zumindest zählt die Trumppropaganda darauf.

Das Ermittlungsverfahren gegen die Bidens wurde abgeschlossen, BEVOR die Entlassung des Staatsanwalts gefordert wurde."

Erklären Sie doch mal, wie das Ermittlungsverfahren abgelaufen ist und vor allem posten Sie ruhig Ihre Quellen. Da Sie ja offensichtlich ein tolles Gedächtnis haben. Seit dem ich weiß wie Mueller und sein Team bei der Special Counsel investigation (Russia Gate) gearbeitet hat, würde mich nicht wundern wenn dort noch Ermittlungsbedarf bestehen würde?

Denn wenn das Ermittlungsverfahren wasserfest ist, hat der Biden-Clan ja nichts zu befürchten, sollte irgendjemand da rumstochern wollen. Richtig?

@10:17 von Bote_der_Wahrheit

es gibt nicht den geringsten Anhaltspunkt für ein Fehlverhalten von Hunter Bider und Joe Bider. Hunter Biden hatte sich als Aufsichtsrat bei dem Burisma Konzern verdingt, der dem Oligarchen Slotschewsky gehörte. Gegen Slotschewsky gab es Korruptionsermittlungen, verantwortlich dafür war Staatsanwalt Schokin. Die Ermittlungen ergaben keinen Verdacht und wurden vom Staatsanwalt eingestellt. Erst danach wurde Joe Biden aktiv, um zu verlangen, dass der Staatsanwalt wegen eigenen Korruptionsproblemen entlassen wurde, was auch geschah. Er verlangte die Entlassung also, weil der Staatsanwalt zu wenig tätig war und das hatte mit seinem Sohn nichts zu tun. Was Trump jetzt versucht, ist einfach. Er will, dass noch eimal ganz genau geprüft wird, ob Hunter Biden nicht doch irgendwie verwickelt sein könnte, obwohl es keinerlei Hinweise dafür gibt. Er fischt im Trüben.

Spion, Whistleblower oder Rufmörder?

Wenn der Whistleblower über Hörensagen nur Fakenews verbreitet, ist er ja lediglich ein Rufmörder, schlimmstenfalls ein Saboteur.
Spione sind dann doch eher an Fakten interessiert... Herr Trump, graben wir uns selbst eine noch tiefere Grube?
Aber eben - wie schon oben mehrfach beschrieben: Nicht das korrupte Verhalten der Staatslenker wird kriminalisiert, sondern die Kräfte, die ein solches Verhalten aufdecken, mit dem Mantel der Destabilisierung des politischen Systems... Schon ekelhaft, abseits der Themen, um die es geht.

@Autochron: Zu unterstellen, dass Trumps Vorgänger ähnlich unterwegs waren und auf dieser Vermutung ein Konstrukt aufzustellen, dass Sie als Wahrheit darstellen, ist doch mindestens genauso gegen den sozialen Zusammenhalt von Gesellschaften gerichtet, wie das System, dass Sie aufgrund Ihrer Vermutungen in der Wirkung herbeireden... ;-)

@ 10:43 Pilepale

Sie bringen einen interessanten Begriff in die Diskussion: "Räuberpistole" - ich finde den Begriff zwar überspitzt, aber man könnte ihn durchaus für Trumps Verhalten im Telefonat mit dem ukrainischen Staatsoberhaupt anwenden; Trump hat Selenskyi die Räuberpistole auf die Brust gesetzt: "Entweder du beschaffst mir irgendwie kompromittierendes Material zu meinem Gegenkandidaten Biden, oder ich überlege das nochmal mit der Militärhilfe. Und außerdem hast du zum Teil die falschen Leute an Bord; da braucht es ein paar Neubesetzungen, die mir besser passen."

Ich finde es schon sehr

Ich finde es schon sehr bedenklich, wenn man Satire nicht als solche kennzeichnet. Oder ... meint Trump das alles wirklich ernst? Das Telefonat, die Aufarbeitung? Alles?

In seiner Geschichte sind ja sehr viele Pleiten, die er gekonnt anderen aufgebürdet hat. Ich glaube so ist er auch vom Typ: Alles in den Untergang führen und selbst heil davon kommen. Der wird nicht per Amtsenthebungsverfahren gehen.

10:37 @fathaland slim

>> Aufgedeckt?
>> Aufgewärmt.

Das Wort ist doch egal.

Und ihre "Chronologie" und die "abgeschlossenen Ermittlungen" höre ich jetzt zum ersten mal.

Hauptsache am Ende der Ermittlungen werden die verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen, damit der Rechtsstaat seine Glaubwürdigkeit zurückgewinnt.

@ fathaland slim um 10:26

"Aha.

Ist das so ähnlich wie mit dem Verfassungsschutz und der Bundeskanzlerin?

Oder sind da die Rollen vertauscht?

Merkel der Deep State, und Maaßen der weiße Ritter, der furchtlose Streiter für das Gute, Wahre und Schöne?

Hat die CIA eigentlich die Verpflichtung, hinter dem Präsi zu stehen? Wird der Eid auf ihn geschworen?"

In ihrer gewählten Analogie scheint Herr Maas als Bundesverfassungsschützer nicht gut weggekommen zu sein, im Konflikt mit seiner Kanzlerin. Aber die Rechtslage ist wahrscheinlich auch eine andere.

Aber mich würde interessieren, was Sie meinen wem denn der CIA überhaupt rechenschaftspflichtig ist? Zumal der CIA der Auslandsgeheimdienst ist. Das heißt nach meinem Verständnis der Teil des Telefonats mit Selensky könnte man noch als befugt ansehen. Nach meinem Verständnis hätte der Beamte seine Erkenntnisse was Trump angeht, allerdings dem Inlandsgeheimdienst FBI übergeben müssen.

Wem ist der CIA überhaupt rechenschaft schuldig? Was meine Sie?

Die "schwarzen Kassen" des Trump-Wahlkampfleiters ...

... Paul Manafort, der in der Ukraine mit diesen Geldern seinen korrupten Geschäften nach gegangen ist und aufgrund von Verschleierung und Steuerhinterziehung in den USA verurteilt wurde, sind eine Blaupause für das Geschäftsgebaren in Trump's Umgebung.

Trump hat langjährige Erfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Protagonisten der Mafia in New York gesammelt, sei es "Fat Tony" Salerno oder Felix Sater. Beides ebenfalls verurteilte Kriminelle in gut dokumentierten Fällen, zu denen auch Trump vernommen wurde.

Die Nutzung von "Codes" in Sprache und Verhalten, die in diesem Milieu gängig sind,
dürften Trump vertraut sein. Insofern bedarf es der Einsicht durch die Ausschüsse des Kongresses in alle Unterlagen, die es zur Whistleblower-Affäre gibt. Auch zu jenen, die von den Anwälten Trumps dem Zugriff durch das Parlament und der Öffentlichkeit entzogen werden.

@ andererseits um 10:25

>>@10:07 VernunftIstRar

Vernunft ist rar: Was hat Ihre Erörterung mit dem Thema zu tun, dass Trump seine Amtsmacht missbraucht hat und den Regierungschef eines anderen Landes für unlautere Wahlkampfhilfe instrumentalisiert hat?
Ich verfolge die amerikanische Politik ebenfalls jahraus jahrein und sage nüchtern: Hillary Clinton war nicht die beste demokratische Kandidatin, aber ich gehöre zu denen, denen in der Summe lieber gewesen wäre, Clinton hätte Trump verhindert. An den Spätfolgen dieses narzisstisch-populistischen Spalters werden die USA noch lange zu leiden haben.<<

Diese Windungen von den Leuten die nicht offen zugeben wollen, das sie Clinton-Fans sind.
Kommen Sie und erklären Sie uns doch bitte was denn die Clinton anders gemacht hätte?
Außer die Frauenquote zu erfüllen, wäre da substanziell an der Politik nichts neues gekommen. Außer das wir wahrscheinlich sehr viel mehr Kriege gehabt hätten als bisher.

Sehr ernüchternd das ein*e Grüne*r so einen Kandidaten vorzieht.

ihoecken

Falsch. Es wurden keine Gesprächsaufzeichnungen vorgelegt sondern schriftliche Angaben des Informanten, die nachweislich auf (angebliche?) Aussagen Dritter beruhen. Solange die Originalzuhörer/ -zeugen diese nicht bestätigen sind die Angaben des Informanten juristisch Schall und Rauch.

MfG,

Karlpeter Ahrens

Trump vergleicht Informanten mit Spion

Der Spion bzw. auch Whistleblower genannt verhält sich bislang nicht anders als Mark Felt bzw. Mr. Deep Throat. Es wäre einfach verheerend, wenn er sich auch über 30 Jahre nicht zu erkennen gibt.
Kann man ihm überhaupt trauen?

@ marco_f, 10:19 und qsdfg, 10:44

Natürlich kann man das auch so interpretieren, wie Sie das tun.
Ich frage mich nur, warum ein Demokrat bestätigen sollte, dass er aufgrund eines (möglichen) Gerichtsverfahrens gegen Trump seine Wahlentscheidung nicht ändern wird, wo er Trump so oder so nie wählen würde.
(Es wäre ohnehin Unfug, einem Demokraten diese Frage zu stellen.)

Was soll es? Er hat sein Ziehl doch schon erreicht.

Dank dem Streit jetzt bleibt das Geschmäckle an seinem Konkurrenten und den Demokraten die dessen Sohn schützen wollen um jeden Preis kleben.
Oder nicht?

@Am 27. September 2019 um 10:37 von faktenfrei.de

Zitat: "Wie wäre es denn, wenn Mr. Trump himself hier mit guten Beispiel vorangehen würde und all die Verflechtungen der Trumpschen Aktionen und Geschäfte offenlegen würde."

Wieso sollte er?

Hr. Trump steht ja nicht wie Hr. Biden unter Korruptionsverdacht.

Zitat: "Die seinerzeit versprochene Offenlegung / Veröffentlichung seiner Steuererklärung läßt weiter auf sich warten."

Der einzige Adressat von Trumps Steuererklärung ist das amerikanische Finanzamt.

Reden Sie doch nicht solch einen Unfug!

Ihr Username faktenfrei passt ... immerhin.

8:56 von Nene

DT denkt keineswegs "America first", da er seinem Land schon so viel geschadet hat wie kaum ein Präsident zuvor. Er denkt nur "Trump first" und bezieht allenfalls seine Familie ein, der er lukrative Posten zuschachert, während er großzügig auf sein Präsidentengehalt verzichtet, das in seinen Augen Peanuts ist im Vergleich zu den finanziellen Gewinnen, die ihm seine Amtsführung schon eingebracht hat.

@ Bote der Wahrheit 10:13

Hatten wir das nicht schon oder lesen Sie die verschiedene Artikel und Nachrichten darüber auch nicht wirklich?

Abgesehen davon, wenn einer Unrecht tut, gibt es dem anderen noch lange nicht das Recht das gleiche zu tun.

Schauen Sie sich mal das Weiße Haus heute an. Man könnte es in den „Familienbetrieb Trump“ umbenennen. The Trumps first, America second.... ich freue mich schon auf die Zeit nach Trump. Da werden sicher sehr viele interessante Geschäfte und Verwicklungen aufgedeckt werden.

10:30 von Robert Wypchlo

>> Und das heisst auch, dass der Informant umgehend Name und Adresse nennen sollte.<<

Warum? Der Vorgesetzte der die Beschwerde empfangen hat kennt sicher Namen und Adresse. Warum diese öffentlich machen? Damit enttäuschte Trump Anhänger über ihn herfallen können? Ich denke hier wurde nicht "ausspioniert" sondern eine nicht Rechtmäßige Handlung zur Anzeige gebracht.

@Am 27. September 2019 um 10:48 von andererseits

Zitat: "e haben es doch so gerne mit der Wahrheit: "

Richtig!

Eines muss ja die Wahrheit hochhalten.

Zitat: "Es gibt nichts aufzuklären an Bidens Engagement und auch nicht an dem beruflichen Engagement seines Sohnes. "

Nichts für ungut.

Diese Einschätzung würde ich schon NACH einer staatsanwatlichen Untersuchung auf berufenem Munde hören.

Sie wissen doch: im Internet findet sich so viel Hassrede und Fake News. Irgendein User wie Sie auf TS kann ja alles erzählen.

@Pilepale 11:01

Ich glaube @andererseits hat klar gestellt, dass er kein Fan von Clinton ist. Bin ich im übrigen auch nicht.
Aber das amerikanische System gibt nun mal nur zwei Kandidaten her. Und meiner Meinung nach wäre Clinton auch das geringere Übel gewesen. Vor allem, wenn man sich globalpolitisch umschaut. Wir haben genügend Probleme und ein Trump ist alles andere als eine Hilfe. Er kreiert nur mehr Baustellen und macht die Welt weitaus unsicherer. Ich bezweifle ganz stark, dass wir mit Clinton “nur mehr Kriege” hätten.

10:37 @fathaland slim

>> Das Gedächtnis einiger Leute ist sehr kurz. Zumindest zählt die Trumppropaganda darauf.

Trump hat das erfunden oder warum "Trumppropaganda"?

Schon mal anderen Politikern zugehört oder ihre über die Jahre widersprüchlichen Aussagen in einer politischen Satire gesehen?

Das ist ein plitisches Mittel, dass sicherlich älter ist als Trump alt.

@11:05 von Bote_der_Wahrheit

Sie verschweigen jedoch, dass die Rechtslage - was die Veröffentlichung der Steuererklärung betrifft - in USA zumindest umstritten ist. Ein US-Gericht hat sich im Streit um die Offenlegung der Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump gegen die von seinen Anwälten vorgebrachten Einwände gestellt. Trump kann demnach eine Forderung nach Freigabe seiner Unterlagen durch einen Ausschuss des Repräsentantenhauses nicht blockieren, wie Bundesrichter Amit Mehta urteilte. Es gibt jetzt einen Rechtsstreit und solange der dauert, muss Trump nicht veröffentlichen. Ich wundere mich auch, dass Ihre Anspielung auf Usernamen hier so einfach durchgeht.

10:02 von gio1977

Der sogenannte "Biden Korruptionsskandal"
ist eine reine Erfindung von Trump.
FAZ und die Süddeutsche haben diesen "Skandal" minutiös analysiert und damit klar
nachgewiesen, dass es keine Korruption gab.
Dass Trump nichts zu dreckig ist um seine
Wiederwahl zu sichern, ist ja hinlänglich bekannt - er selbst hat ja vor einiger Zeit gesagt, dass er belastendes Material aus dem Ausland (gegen seinen Konkurrenten bei den Wahlen) nutzen würde.
Trump kämpft verbissen bis verzweifelt um seine Wiederwahl, weil er genau weiss, dass
er bei einer Niederlage so manchen Prozess am Hals hätte.

@ andererseits um 10:57

Herr Biden hat selber in der "Foreign Affairs Issue Launch" klar und deutlich ausgesprochen wie er die unabhängige Arbeit der Justiz in der Ukraine behinderte. Durch Drohungen und Erpressungen bezüglich der Übergabe von 1 Milliarde Dollar an die Ukraine. Das Video gibt es im Netz aber leider nicht von der TS ausgestrahlt.

Und Sie wollen mit mir echt nur über die Räuberpistole von Herrn Trump sprechen, die bisher ja noch gar nicht belegt ist. Öffentlich zumindest!

Korruptionsverdacht?

@11:05 von Bote:
Hr. Trump steht ja nicht wie Hr. Biden unter Korruptionsverdacht.

Seit wann steht denn ein Herr Biden (welcher denn überhaupt) unter Korruptionsverdacht?

Reden Sie doch nicht solch einen Unfug!

Ganz genau... :-)

@ 11:25 von Bote_der_Wahrheit

"Diese Einschätzung würde ich schon NACH einer staatsanwatlichen Untersuchung auf berufenem Munde hören."

Es gibt keine staatsanwaltlichen Untersuchungen! Und zwar deshalb, weil es keinen Verdacht gegen die Bidens gibt. Ein Staatsanwalt kann jedoch nur ermittlen, wenn es einen Verdacht gibt. Im Gegensatz zu Trump (der allerdings auch nur spekuliert) muss er sich an den Rechtsweg halten. Ohne Verdacht keine Ermittlungen, so wie bei uns!

@Trump hat das erfunden ... 11:27 von gio1977

"oder warum "Trumppropaganda"?"

Einfach weil der Mann nachweislich in zwei von 3 Fällen lügt.
https://www.politifact.com/personalities/donald-trump/
Das ist einzigartig in der Politik.
Niemand hat das bisher solange 'überlebt'.

Insofern ist er der Erfinder der politischen 'Täter-Opfer-Umkehr' oder auch Propaganda.

Er selbst ist eben nach eigenen Worten ein 'Auserwählter' ...Propagandist Punkt

11:31 @B. Pfluger

>> Dass Trump nichts zu dreckig ist um seine
Wiederwahl zu sichern, ist ja hinlänglich bekannt

aber waren es nicht die Demokraten, die sogar gegen ihre eigenen Bewerber vorgegangen sind?

>> FAZ und die Süddeutsche haben diesen "Skandal" minutiös analysiert und damit klar
nachgewiesen, dass es keine Korruption gab.

Trump und Selenski haben auf der Pressekonferenz auf mich den Eindruck gemacht, als wären die Ermittlungen gerade am Anfang. Ich wüsste nicht, wie FAZ oder Süddeutsche das Ergebnis schon vorliegen haben könnten.

>> Trump kämpft verbissen bis verzweifelt um seine Wiederwahl, weil er genau weiss, dass er bei einer Niederlage so manchen Prozess am Hals hätte.

So wie er selbst als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika behandelt wird, wundert mich das nicht. Ist aber auch keine Entlastung für kommende Ermittlungen gegen die Bidens, oder? Skeptisch sollte man ja eh immer sein.

Trump vergleicht Informanten mit Spion

Viel Spass noch mit dem Amtsenthebungsverfahren im Schnelldurchlauf bis zum Silvester 2019.
Niemand wird jemals zeitlich parallel zu 50 Vorwahlen ein aufwendiges Impeachment-Verfahren bewerkstelligen können.
Von der sonstigen Weltpolitik mal ganz zu schweigen.
Das klappt nie und nimmer! Und das weiss auch jeder!

Schon die dubiose Rolle von Rudy Giuliani in dieser ...

... Affäre ist eine eigene Untersuchung wert.

Giuliani ist der persönliche Anwalt von Trump.
Er hat weder ein Staatsamt, noch durch die US-Regierung autorisierte Befugnisse irgenwelcher Art.

Er lässt sich aber durch Zugriffe auf Ressourcen des Außenministeriums eine Reise in die Ukraine organisieren - welche dann aufgrund öffentlicher Kritik an diesem beabsichtigten Missbrauch abgesagt werden musste.

Nichtsdestotrotz trifft er sich - ohne formale Autorisierung - mit Mitgliedern des Stabes von Selinskyj in Madrid um dort Staatsangelegenheiten zu erörtern.

Hinzu kommt, dass Trump Giuliani und Justizminister Barr in einem Atemzug als Team empfiehlt und für die Besprechung angeblich "staatlicher Angelegenheiten" empfiehlt. Der eine Privatanwalt von Trump, der andere US-Regierungsmitglied in der Regierung von Trump.

Das ist eine unzulässige Vermengung von privaten und öffentlichen Interessen, die gegen ethische wie auch juristische Regeln verstößt.

11:34 @faktenfrei.de

>> Seit wann steht denn ein Herr Biden (welcher denn überhaupt) unter Korruptionsverdacht?

Darum dreht sich doch der ganze Vorwurf, dass Trump die Regierung eines strategischen Partners um Hilfe gebeten hat, bei der Aufklärung eines möglichen Korruptionsskandals. Und seit dem Diskutiert man darüber, ob er überhaupt um Hilfe bitten durfte, bzw. es überhaupt getan hat.

Darum dreht sich eigentlich alles.

@ Realist70 um 11:27

Danke für Ihren Kommentar.

"Ich glaube @andererseits hat klar gestellt, dass er kein Fan von Clinton ist. Bin ich im übrigen auch nicht.
Aber das amerikanische System gibt nun mal nur zwei Kandidaten her. Und meiner Meinung nach wäre Clinton auch das geringere Übel gewesen."

Wie ist denn bitte die Demokratische Kandidatin Clinton 2016 erst zu einer der beiden Kandidaten geworden?

"Vor allem, wenn man sich globalpolitisch umschaut."

Was hätte die Frau Clinton denn bitte besser gemacht? Welche Erfahrungen und positiven Ergebnisse in der Außenpolitik kann sie denn Ihrer Meinung nach vorweisen um zu Ihrem Schluss zu kommen?

Die Republikaner

schlucken alles was Trump bis heute an Ungeheuerlichkeiten fabriziert hat um
Regierungspartei zu bleiben.
Sie bauen auf ihre Mehrheit im Senat um
ein drohendes Impeachment zu verhindern,
obwohl sie sicher wissen, dass Trump eigentlich unhaltbar ist.
Was sie offenbar nicht mit einkalkulieren ist die Tatsache, dass ihre Partei nach einer
eventuellen 2. Amtszeit von Trump ausgedient hat.
Kein Präsidentschaftskandidat dieser Partei
wird nach Trump auch nur die geringste Chance haben. Wenn sie ihre Partei langfristig retten wollen, dann müssen sie einem Impeachement zustimmen.

10:58, gio1977

>>10:37 @fathaland slim
>> Aufgedeckt?
>> Aufgewärmt.

Das Wort ist doch egal.<<

Wirklich? Aufwärmen, aufdecken, alles egal?

>>Und ihre "Chronologie" und die "abgeschlossenen Ermittlungen" höre ich jetzt zum ersten mal.<<

Sie haben da wirklich noch nie von gehört? Dann lesen Sie mal hier:

"https://www.tagesspiegel.de/politik/bunter-bidens-interesse-fuer-gas-was-hinter-trumps-vorwuerfen-gegen-biden-steckt/25060812.html"

Da finden Sie viele Namen und Stichworte, die Sie nachschlagen können, um sich in die Materie einzuarbeiten.

@Bote_der_Wahrheit 11:25

Da gibt es nicht wofür man staatsanwaltlich untersuchen muss. Joe Biden hat legal gehandelt, er hat kein Verbrechen begangen. Schon gestern haben reihenweise Foristen es nicht begriffen und man versucht es hier weiter. Staatsanwaltschaft Schokin ist abgesetzt worden weil er innenpolitisch untragbar war, Biden und andere Staatschefs haben Schokin zwar kritisiert, aber weder hat Biden ihn entlassen noch irgendwelche Befehle erlassen.
Diese ganze Hunter und Joe Biden Geschichte dient um von Donald Trump abzulenken. Man muss beide Dinge strickt voneinander trennen. Die Republikaner und Trump versuchen immer wieder zu vermischen und abzulenken. Donald Trump ist hier Derjenige dem etwas vorgeworfen wird und da sollte man auch bei Trump bleiben.

@ 10:50 Pilepale

Richtig: Biden hat nichts zu befürchten; einen "Biden-Clan", von dem Sie sprechen, gibt es übrigens nicht.
Weil da nichts mehr aufzuklären ist, kann man sich also wieder auf Trumps Telefonat mit dem Ukrainischen Staatsoberhaupt Selenskyi vom 25. Juli 2019 konzentrieren und braucht keine Ablenkungsmanöver mehr.

@ 10:41 Bot..

Interessant, dass Sie mit "feuchten Träumen" beschäftigt sind, wo es Mr. Trump aus ganz anderen Gründen heiß wird. Sie mögen sich darüber hinaus gerne mit ihrem "inneren Reichsparteitag" und "Deutschland ... offene Freilandklapse" (nebenbei: interessante Wortwahl in dem Zusammenhang) im Jahr 2016 befassen. Das alles ist gerade Schall und Rauch und kann trotz Ihres redlichen (?) Bemühens nicht ablenken davon, dass Trump gerade in einem fetten Skandal um Machtmissbrauch im Amt steckt.
Ich freue mich wie Sie auch auf den Wahlausgang 2020, wenn Trump endlich nicht mehr US-Präsident ist - wenn er es denn überhaupt bis zur Wahl schafft.

11:42 @artist22

Und politifact ist propagandafrei?

>> Insofern ist er der Erfinder der politischen 'Täter-Opfer-Umkehr' oder auch Propaganda.

Nein, da gibt es sogar jede Menge Literatur zu. Ebenfalls älter als Trump selbst.

Außerdem weiß ich nicht worauf Sie da blicken. Wo hat Trump diese Taktik angewandt?
Bis jetzt hab ich den Eindruck, dass eher seine politischen Gegner solche Methoden anwenden.

@11:44 von gio1977

"Trump und Selenski haben auf der Pressekonferenz auf mich den Eindruck gemacht, als wären die Ermittlungen gerade am Anfang."

Woraus schließen Sie denn das? Das Protokoll liegt ja vollständig vor. Zitieren Sie bitte!

Die naheliegendste Erklärung ist doch die, dass Trump erreichen will, dass das längst Vergangene noch einmal aufgerollt wird. Es wird sich doch irgend etwas finden lassen. Ein eingestelltes Verfahren in einem anderen Land. Was kann da wohl noch herauskommen. Reine Spekulation, um auf diesem Wege eventuell dem politischen Gegner, der in den meisten Umfragen vor ihm liegt, doch noch schaden zu können.

@gio1977 11:48

Trump darf keine Hilfe bitten damit er einem Gegenkandidaten schaden kann. In den USA ist dies einem US Präsidenten verboten. Was glauben Sie warum Richard Nixon gegangen ist nach der Watergate Affäre? Trump macht das gleiche was Nixon getan hat nur dass er nicht einbricht sondern mit einem ausländischen Staatschef telefoniert! Dazu hängen auch noch sein korrupter Anwalt Rudy Giuliani und Justizminister Barr tief mitten in diesem Skandal drin.
Alleine beim Namen Giuliani muss bei einem jede Alarmglocke leuten. Rudy Giuliani ist ein zwielichtiger Mensch der immer wieder mit illegalen Taten in Verbindung steht. Siehe 9/11/2001. Ohne diesen Tag wäre er wohl ein Niemand
Zu Biden: Gestern wurde genug oft von mir und anderen deutlich dargelegt, dass dieser keine illegale Tat begangen hat. Da kann man sich einen Wolf diskutieren, die Vorwürfe sind nichts was auch nur im entferntesten illegal ist.

re pilepale

"Was hätte die Frau Clinton denn bitte besser gemacht? Welche Erfahrungen und positiven Ergebnisse in der Außenpolitik kann sie denn Ihrer Meinung nach vorweisen um zu Ihrem Schluss zu kommen?"

Was hätte sie denn bitte schlechter gemacht?

Wollen Sie mal wieder einen Wettkampf der Spekulationen lostreten?

@um 11:46 von Robert Wypchlo

"Viel Spass noch mit dem Amtsenthebungsverfahren im Schnelldurchlauf bis zum Silvester 2019."

Ein bisschen Spaß muss sein, … auch für die US-Amerikaner.

Die Deutschen haben 16 Jahre Kohl überlebt und werden auch 16 Jahre Merkel überleben, anscheinend sind bei den US-Amerikanern einige hyperaktive Verhaltensmuster zu erkennen.

@Pilepale 11:33

Wissen Sie warum Biden klar und deutlich es ausgesprochen hat? Weil er keine Straftat begangen hat. Dies sollten auch Sie und alle andere die immer wieder "aber der Biden" rufen begreifen.
Es ist richtig, dass User andererseits auf Trump beharrt. Hier geht es um Trump und nicht um Biden. Sie und andere haben nichts anderes zu tun als von Trump abzulenken.
Es sagt auch viel darüber aus, dass viele hier nicht begreifen, dass alleine die Tatsache, dass Trump Hilfe von Selenskyi gegen seinen Konkurrenten Biden anfordert eine Straftat ist für einen US Präsidenten.
Zwischen diesem Vorgang und Watergate besteht kein Unterschied.

12:04 @Dabbljuh

>> Woraus schließen Sie denn das? Das Protokoll liegt ja vollständig vor. Zitieren Sie bitte!

Nein, man muss Schuld beweisen, nicht unschuld. Rechtsstaat. Selbst wenn ich nicht sein Anwalt bin. Aber bitte, zitieren Sie.

Alles andere ist, wie Sie sagen "reine Spekulation".

@ 11:52 B.Pfluger

Die Republikaner - ursprünglich gegründet, um die Sklaverei abzuschaffen (!) - haben mit Trump einen echten Phyrrus-Sieg errungen und sind bis heute damit beschäftigt, sich noch als Partei zu verstehen und nicht nur als Trump-Vasallen wahrgenommen zu werden. Gab es früher die Flügelkämpfe (Stichwort: Tea-Party) transparent in der Öffentlichkeit, scheinen die Republikaner mittlerweile als Partei völlig paralysiert und unfähig, auf Trumps hire-and-fire-Stil und vor allem auch manche unsäglich naiven und gefährlichen und oft mit einer beunruhigend kurzen Halbwertszeit versehenen Äußerungen einigermaßen angemessen zu reagieren. Die "Grand Old Party" wird auch in der bald anbrechenden Post-Trump-Zeit lange brauchen, sich neu zu finden und zu profilieren.

@ andererseits um 11:53

"Richtig: Biden hat nichts zu befürchten; einen "Biden-Clan", von dem Sie sprechen, gibt es übrigens nicht."

Wenn Herr Biden nichts zu befürchten hat, verstehe ich das Theater nicht! Wenn der Privatmann Biden der Meinung ist, dass ihn der Privatmann Trump verleumdet soll er Anzeige erstatten.

Das Sie aber allein schon keinen Interessenskonflikt darin sehen, wenn Papa Biden in der Ukraine einen Umsturz unterstützt und Sohnemann Biden in der gleichen Ukraine nach dem "Politikwechsel" in der Rada Geschäfte zugeschustert bekommt... auch das lässt sehr viel blicken über Ihre Sicht von Rechtsstaatlichkeit und Korruption in der Politik. Sollte ich falsch liegen, berichtigen Sie mich gerne.

"Weil da nichts mehr aufzuklären ist, kann man sich also wieder auf Trumps Telefonat mit dem Ukrainischen Staatsoberhaupt Selenskyi vom 25. Juli 2019 konzentrieren und braucht keine Ablenkungsmanöver mehr."

Das Telefonat ist Ablenkung von dem Skandal um den Biden-Clan.

12:04 @Magfrad

>> Trump darf keine Hilfe bitten damit er einem Gegenkandidaten schaden kann.

Hat er doch nicht. Er hat Selenski ermutigt Ermittlungen gegen Korruption anzugehen. Wenn Ermittlungen einem Gegenkandidaten schaden, dann hat doch der Gegenkandidat was falsch gemacht, nicht Trump.

>> Trump macht das gleiche was Nixon getan hat

Mich erinnert die Russland Affaire an Nixon. Aber die ging auch nicht von Trump aus.

>> Zu Biden: Gestern wurde genug oft von mir und anderen deutlich dargelegt, dass dieser keine illegale Tat begangen hat. Da kann man sich einen Wolf diskutieren, die Vorwürfe sind nichts was auch nur im entferntesten illegal ist.

Dann versteh ich den Wirbel nicht. Dann können die Ermittlungen in der Ukraine Biden doch nur helfen.

@Ein eingestelltes Verfahren 12:04 von Dabbljuh

"in einem anderen Land. Was kann da wohl noch herauskommen"

Eben nichts.
Aber der 'Auserwählte' will das am Köcheln halten.
Er ist halt doch in mancher Beziehung berechenbar.

Selenski wiederum hält sich ab sofort strikt neutral, wie bereits zu lesen war.
Er wurde ja schon mehr als gewollt 'hineingezogen'.

Weder weiss er, wer der nächste US-Präsident ist,
noch wird er es sich mit der EU verscherzen wollen.

@B. Pfluger 11:52

Ich prognostiziere jetzt schon, dass die Republikaner nach Trumps Amtszeit als Partei nicht mehr existieren werden. Trump hat diese Partei zerstört und jeder der nach Trump kommt wird daran zerbrechen den liberalen und radikalkonservativen Flügel dieser Partei zu einen. Die Zeit läuft da für die Demokraten. Ob sie nun 2020 es schaffen wieder ins Weiße Haus zu kommen oder 2024 ist dabei eher eine Nebensache. Klar ist der Nachfolger von Trump im Weißen Haus muss einen riesen Scherbenhaufen zusammenkehren, dies wird sehr sehr lange brauchen bis man im Ausland wieder vertrauen zu den USA hat.

@11:44 von gio1977

"Ist aber auch keine Entlastung für kommende Ermittlungen gegen die Bidens".

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob in der Ukraine der Fall gegen Slotschewski noch einmal aufgerollt wird. Schließlich kann das ja kaum darin begründet werden, dass der Präsident eines anderen Landes die Forderung gestellt hat. Da müssen schon echte Anhaltspunkte da sein. Selenskyj kann sich da ganz schön in die Nesseln setzen.

@ karwandler um 12:06

"Was hätte sie denn bitte schlechter gemacht?

Wollen Sie mal wieder einen Wettkampf der Spekulationen lostreten?"

Die Hecke wird wieder aktiv kurz vor Thread-Schluss.
Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, das ganze Thema ist augenblicklich Spekulation-Sache.

Und eine Frau die als Außenministerin die Bombardierung von Libyen "unterstütze" in dem heute der menschenhandel blüht, sehe ich nicht als besonders kompetent an. Sie vielleicht schon!?

Im übrigen sagte Lawrence Wilkerson in einem Interview auf "The real news Network" über Clinton. "She scares me!". Wenn dass ein ehemaliger US-Colonel sagt der an der Irak-Lüge beteiligt war und nach eigenen Aussagen dies sehr bedauert, können Sie natürlich anderer Meinung sein. Die Freiheit steht Ihnen zu.

Was hat Frau Clinton Ihrer Meinung nach denn gutes in Ihrer Amtszeit als Außenministerin getan?

@Robert Wypchlo 09:14

Wie oft wird schon der Untergang der Demokraten angekündigt von Republikanerseite? Dies ist langsam langweilig. Der Untergang droht eher den Republikanern nach Trump.
Ihr Zeit Argument ist albern, dies spielt dabei keine Rolle und ist nicht abhängig von der Wahl. Aber immer wieder lustig was für Ausreden und Ablenkungen man findet um Trump zu schützen.

Korruptionsverdacht oder nicht

@11:48 von gio1977:
>> Seit wann steht denn ein Herr Biden (welcher denn überhaupt) unter Korruptionsverdacht?
Darum dreht sich doch der ganze Vorwurf, dass Trump die Regierung eines strategischen Partners um Hilfe gebeten hat, bei der Aufklärung eines möglichen Korruptionsskandals. Und seit dem Diskutiert man darüber, ob er überhaupt um Hilfe bitten durfte, bzw. es überhaupt getan hat.
Darum dreht sich eigentlich alles.

Nicht genau. Trump steht im Verdacht, fremde Regierungen zu Manipulationen bei der kommenden Wahl mißbrauchen zu wollen. Den Sohn eines Mitbewerbers um den US-Präsdentenposten ins Spiel zu bringen, ist eher Trumps Versuch, etwas zu konstruieren...

Von daher steht und stand keiner der beiden erwähnten Bidens nach meinem Kenntnisstand im Verdacht der Korruption. Weder in der Ukraine noch in den USA. Mein Kenntnisstand könnte natürlich nicht vollständig sein...

Verbrechen der Mächtigen

Man darf Verbrechen von Mächtigen und Verantwortlichen nicht mehr nur abtun. Jeder Bürger wird strafverfolgt aber bei Politikern, Militärs, Polizei und anderen Leuten der Macht schaut der Staat oft wohlwollend weg. Je höher die Ebene umso stärker die Korruption.

Aber es gibt auch Zwänge jenseits der eigentlichen Strafverfolgung, die einem einen unfairen Vorteil verschaffen. Gerade im Bezug zur wirtschaftlichen Abhängigkeit und sozialem Leben.

Die Gesellschaft tut nicht genug und mit ihr die Politik, um der Bevölkerung des Planeten eine Zukunft zu schaffen, in der man gerne lebt. Große Sachen wie die Menschenheitsverbrechen der Militärs oder der Umweltverbrechen der Wirtschaft und auch die Verlogenheit eines jeden Bürgers gehen unter bei dem Klein-Klein von einigen einzelnen Menschen; wie Trump hier in diesem Beitrag. Die Position der obersten Macht ist unwichtig gegenüber der Macht eines jeden einzelnen. Letzteres hat eine viel größeren Umfang!

Whistleblower?

Liebe TS-Redaktion, wenn ich es richtig verstanden habe, wurde der Hinweis auf das Telefonat nicht anonym nach außen getragen, sondern innerhalb der dafür zuständigen Gremien artikuliert, vermutlich auf eine taktisch schlaue und formal korrekte Weise. Es handelt sich also nicht um Whistleblowing. Das Problem ist aber, dass der Begriff Whisteblowing recht nah an Begriffen wie Verrat, Spionage u.ä. konnotiert ist. Das liegt daran, dass Whistleblowing zwangsläufig bedeutet, mit den Regeln und Konventionen der Institution, aus der heraus man agiert, zu brechen, wenn auch meist in guter Absicht. Also spielt der Begriff Whistleblowing Mr. Trump in die Karten, weil er nahelegt, dass das Verhalten illegitim war.

@12:10 von gio1977

Also, ich bitte Sie! Sie selbst schrieben Folgendes:

"Trump und Selenski haben auf der Pressekonferenz auf mich den Eindruck gemacht, als wären die Ermittlungen gerade am Anfang."

Ich habe von Ihnen erwartet, dass Sie uns Anhaltspunkte für diesen "Eindruck" liefern. Kommen jedoch keine! Also ist wohl Ihr "Eindruck " völlig aus der Luft gegriffen.

@ Magfrad um 12:10

"Wissen Sie warum Biden klar und deutlich es ausgesprochen hat? Weil er keine Straftat begangen hat. Dies sollten auch Sie und alle andere die immer wieder "aber der Biden" rufen begreifen."

Das für so einen wie Sie dieser Politikstil kein Problem darstellt, ist mir klar. Wenn es Ihrer Meinung nach bei Biden keine Straftat ist, keine Amtsanmaßung, kein politischer Interessenskonflikt darstellt, ist es bei Herrn Trump weswegen anders???

"Es ist richtig, dass User andererseits auf Trump beharrt. Hier geht es um Trump und nicht um Biden. Sie und andere haben nichts anderes zu tun als von Trump abzulenken."

Aber in der Sache geht es eben auch um Herrn Biden. Und schön das Sie und ein Grüner und ein "Linker" liebend gerne nur von Herrn Trump berichte haben wollen. Ich möchte auch über die Machenschaften von Herrn Biden erfahren. Denn das ist in dem Themenpaket enthalten. Und ich werde mich nicht dafür entschuldigen, das ich eine allumfassende und qualitative Berichterstattung verlange.

@ 12:13 Pilepale

Auch wenn Sie es - entgegen der bekannten Fakten - weiter versuchen: Es gibt vollkommene Klarheit über das politische Engagement Bidens wie über das geschäftliche Engagement seines Sohnes. Sie liegen falsch, ich berichtige Sie gerne; Ihre Vermutungen über meine Sicht von Rechtsstaatlichkeit und Korruption sind daher nichts weiter als ein Versuch, die Dinge zu verdrehen. Geschenkt.
Der Versuch, Herrn Biden etwas anzuhängen ist Ablenkung von einem Telefonat, das nach allem, was bisher bekannt ist, ein klarer Fall von Machtmissbrauch im Amt zur Erlangung persönlicher Vorteile (hier im Wahlkampf gegen den Demokraten Biden) ist. Sie müssen ja mir nicht zustimmen - aber wenn selbst der Trump sehr wohlgesonnene Sender Fox es so formuliert, könnten auch Sie ein wenig nachdenklicher werden. Oder?

12:18 @Magfrad

>> Ich prognostiziere jetzt schon, dass die Republikaner nach Trumps Amtszeit als Partei nicht mehr existieren werden.

Wenn ich in die USA blicke, dann seh ich genau das Gegenteil. Ein Land, dass quasi in der Mitte gespalten ist und langsam aufeinander los geht. Ich glaube beide Seiten werden stark bleiben.
Ich blicke im übrigen mit Traurigkeit auf diese Spaltung der Gesellschaft.

@ Magfrad um 12:10

"Es sagt auch viel darüber aus, dass viele hier nicht begreifen, dass alleine die Tatsache, dass Trump Hilfe von Selenskyi gegen seinen Konkurrenten Biden anfordert eine Straftat ist für einen US Präsidenten.
Zwischen diesem Vorgang und Watergate besteht kein Unterschied."

Wenn das so ist, dann schafft die US Justiz doch sicherlich die Machenschaften der Trumps und der Clintons aufzuklären und sie zu verurteilen!

I have no dog in this fight!

@ 12:21 Pilepale

Es nervt einerseits und langweilt andererseits: hier geht es nicht um das, was Frau Clinton als Außenministerin gutes getan hat, sondern was Herr Trump als POTUS derzeit missbräuchliches an der Backe hat.

9:21 faktenfrei.de

"Wann wurde diese Quelle zum Whistleblower"? War dieser Mensch nicht schlicht ein Geheimdienstmitarbeiter, dem während seiner Arbeit etwas aufgefallen ist?"

Ja genau so wie Herrn Snowden und dem droht die Todestrafe.
Der Unterschied und die Handhabung der zwei Sachverhalte ist schon gravierend.

@ fathaland slim um 11:52

>>>>Und ihre "Chronologie" und die "abgeschlossenen Ermittlungen" höre ich jetzt zum ersten mal.<<

Sie haben da wirklich noch nie von gehört? Dann lesen Sie mal hier:

"https://www.tagesspiegel.de/politik/bunter-bidens-interesse-fuer-gas-was-hinter-trumps-vorwuerfen-gegen-biden-steckt/25060812.html"

Da finden Sie viele Namen und Stichworte, die Sie nachschlagen können, um sich in die Materie einzuarbeiten.<<

Sie schrieben in Ihrem Kommentar um 10:37 Uhr das Zitat: "Der Fall wurde vor Jahren lang und breit diskutiert." und dann posten Sie einen Zeitungsbericht von gestern und verlangen auch noch, dass sich andere gefälligst selbst informieren sollen, um festzustellen ob Ihre Behauptungen stimmen. That's it!?

The Show must go on

Die Jahre 2017 und 2018 hatten nichts weiter auf Lager als Impeachment-Gerede und das war 2019 eben vermutlich zu kurz gekommen.
Die Demokraten haben für ihr angestrebtes Verfahren eigentlich nur zwei Monate, um noch was zu bewirken. Denn niemand würde sich diesem Thema zur Weihnachtszeit, wie der November 1998 bzw. Februar 1999 im Clinton-Fall beweist.
Allerdings gab es 1999 keine Wahl!

@12:18 von Magfrad

Ich glaube, Sie gehen da zu weit. Die ultrakonservativen, die Anhänger der Tea Party, die Wirtschafts-Nationalisten brauchen doch weiterhin ihre Heimat. Wenn wir Glück haben, werden sie sich nicht auflösen, sondern zu vollständiger Rechtsstaatlichkeit zurückfinden.

re pilepale

"Und eine Frau die als Außenministerin die Bombardierung von Libyen "unterstütze" in dem heute der menschenhandel blüht, sehe ich nicht als besonders kompetent an."

Wenn Sie von ihr die Kompetenz verlangen, die Zukunft Libyens nach dem Sturz Gaddafis vorauszusehen ...

"Im übrigen sagte Lawrence Wilkerson in einem Interview auf "The real news Network" über Clinton. "She scares me!". Wenn dass ein ehemaliger US-Colonel sagt der an der Irak-Lüge beteiligt war und nach eigenen Aussagen dies sehr bedauert, können Sie natürlich anderer Meinung sein. Die Freiheit steht Ihnen zu."

Oh Gott, ein ehemaliger US-Colonel hat das gesagt? Dann muss ich mich natürlich geschlagen geben. Wenn Sie so einen Kronzeugen auffahren ...

@gio 1977 12:15

Alleine der Versuch Zelenskyi zu sowas zu ermutigen ist strafbar. Alles rund um Trumps Tat Zelenskyi zu ermutigen (dies ist illegal für einen Präsidenten) wird untersucht und dies zurecht.
Ich sehe auch kaum Unterschied zu Nixons Tat und Trumps Tat.
Der Wirbel kommt doch von Trump, der schlägt doch um sich und sonst niemand. Biden hat bisher sehr cool und ruhig agiert, dies sagt auch sehr viel darüber aus wer hier eine Straftat begangen hat. Es ist Trump der sich immer wieder verdächtigt macht durch sein Verhalten.
Biden wird es egal sein ob man da ermittelt, wenn man sonst nichts besseres zu tun hat. Wie gesagt er hat keine Straftat begangen, dies wurde oft genug gesagt. Trump hingegen begeht eine Straftat und dann tanzt er auch noch auf Biden rum und bemerkt nicht wie unglaubwürdig er ist. Wegen dem Ex Job von Bidens Sohn ein Theater veranstalten, aber gleichzeitig seine eigene Tochter und seinen Schwiegersohn als Berater einstellen und seine Söhne. Sp viel zum Thema Gefälligkeiten

12:21 @faktenfrei.de

>> Nicht genau. Trump steht im Verdacht, fremde Regierungen zu Manipulationen bei der kommenden Wahl mißbrauchen zu wollen.

Das sagt die eine Seite, die andere Seite nennt es Ermittlungen gegen Korruption aufnehmen. Ist wohl entscheidet wann man chronologisch mit der Geschichte einsetzt.

>> Von daher steht und stand keiner der beiden erwähnten Bidens nach meinem Kenntnisstand im Verdacht der Korruption.

Ich glaube von dem Augenblick, in dem Biden damit geprahlt hat, dass er den Minister eines fremden Landes feuern lassen hat, gab es niemanden, der ihn nicht verdächtigt hat.

Trump anderseits 11.59

Werter anderseits , darf ich daran erinnern
das Sie auch schon vor der Bayernwahl das Ende unseres Innenministers 5 Minuten nach dieser prognostiziert haben .

Antwort auf den Kommentar

Das Argument mit der Zeit ist keineswegs albern.
Man kann nur Wahlkampf gegen Trump machen oder ihn des Amtes entheben. Aber der Wahlkampf bleibt trotzdem bestehen.
Man kann sich auch nicht gleichzeitig in zwei Städten aufhalten etc.
Ein Diener kann auch nicht zwei Herren gleichzeitig dienen.

Trump vergleicht Informanten mit "Spion"....

Aber ist das nicht ein Sittenbild der politischen Klasse ? Der Präsident ruft einen anderen an um Ermittlungen in Gang zu setzen.
Der andere Präsident verhält sich devot und spricht "vom großartigen Lehrer",der Trump für ihn sei(und wir wollen noch Javeline-Raketen kaufen).
Andere sprechen von Skandal,halten aber nichts von Ermittlungen gegen die Biden´s,die
diese durchaus fürchten müßten.

12:21 von faktenfrei.de

Ihr Kenntnisstand ist vollständig.
Wenn sie den heutigen SZ Artikel
(27.9.2019/9:49) "Halten sie den Mund, sie
Volltrottel! sie Idiot!" lesen, dann ist ihr Kenntnisstand voll up to date.

12:24 @Dabbljuh

>> Ich habe von Ihnen erwartet, dass Sie uns Anhaltspunkte für diesen "Eindruck" liefern. Kommen jedoch keine! Also ist wohl Ihr "Eindruck " völlig aus der Luft gegriffen.

Von Ihnen kommt auch nichts außer eine leere Anschuldigung. Das Protokoll liegt doch vor. Finden Sie nichts, das Trump überführt?

12:21 von Pilepale

"@ karwandler um 12:06

Was hat Frau Clinton Ihrer Meinung nach denn gutes in Ihrer Amtszeit als Außenministerin getan?"

Spannend, wie Sie immer wieder versuchen, ihre Kontrahenten in die OT-Diskussion zu treiben.

@ 12:35 Koblenz

Natürlich dürfen Sie darauf hinweisen. Ich bin erstaunt über Ihr Gedächtnis! Zu meiner "Ehrenrettung" möchte ich anfügen, dass bei den Sinneswandlungen von Herrn Seehofer, den andere auch Drehhofer nannten, tatsächlich nicht jede Prognose aufging. Das haben übrigens Prognosen so an sich.
Meine Prognose zu Trump hier behalte ich bei: Es ist einerseits nicht sicher, dass Trump es bis zur nächsten Wahl schafft, im Amt zu bleiben, und es ist andererseits höchst wahrscheinlich, dass er nicht für eine zweite Amtszeit gewählt wird.

@ 12:15 von gio1977

Mal ganz langsam! Es gibt keine Ermittlungen, weder in der Ukraine noch in den USA. Und jetzt, bei der aktuellen Lage, wird es auch ganz schwierig werden, zu begründen, warum ein eingestelltes Verfahren wieder aufgenommen wird gegen einen doch recht einflussreichen Oligarchen. Um ein eingestelltes Verfahren wieder aufzurollen, braucht es doch erst einmal eine rechtliche Begründung für die Wiederaufnahme. Und in dem Verfahren ging es ja gar nicht gegen Hunter Biden, sondern gegen Slotschewski.

@ andererseits um 12:26

User fathaland slim hat einen Zeitungsbeitrag veröffentlicht. Darin steht:
"Hunter Bidens Tätigkeit in der Ukraine beginnt im April 2014, als er in den Aufsichtsrat von Buisma einsteigt. Das ist der größte ukrainische Konzern zur Erkundung und Förderung von Erdgas. In dem Gremium sitzt zu der Zeit auch der frühere polnische Präsident Aleksander Kwasniewski. Der Lobbyist Hunter Biden ist damals 43 Jahre alt und hat keinerlei Erfahrung im Gasgeschäft. Aber sein Vater ist Vizepräsident der Vereinigten Staaten und Ukraine-Beauftragter von US-Präsident Barack Obama."

Also ich persönlich sehe da einen massiven Interessenskonflikt.

Bezüglich der Verschleppung des Verfahrens der Firma in der Hunter Biden eingesetzt wurde und des geschassten Staatsanwaltes hat sich auch danach in dem Verfahren nichts getan. Warum hat Biden Sr. den Staatsanwalt mit der Verschleppung des Verfahrens auswechseln lassen, wenn bis heute nichts getan wurde?

Bei mir wirft das Fragen auf!

Whistleblower!?!

@12:29 von jukep:
"Wann wurde diese Quelle zum Whistleblower"? War dieser Mensch nicht schlicht ein Geheimdienstmitarbeiter, dem während seiner Arbeit etwas aufgefallen ist?"
Ja genau so wie Herrn Snowden und dem droht die Todestrafe.
Der Unterschied und die Handhabung der zwei Sachverhalte ist schon gravierend

Moment. Snowden ist an die Öffentlichkeit gegangen. Bin mir gerade nicht sicher, inwieweit er vorab versucht hat, intern etwas zu klären (so daß möglich gewesen wäre). Daher also die Veröffentlichung von Interna.

Der jetzige "Melder" hat nach meinem Kenntnisstand ganz regulär den Dienstweg benutzt. Und nichts weiter in die Öffentlichkeit gebracht. Die Öffentlichkeit erfuhr erst durch die formelle Meldung durch höhere Etagen...

Also ein erkennbarer Unterschied.

@faktenfrei.de 12:21

Ihr erster Absatz ist die Wiederspiegelung der aktuellen Situation und trifft genau so zu. Hier handelt es sich allerdings nicht um einen Verdacht, sondern eine Tatsache. Beim Telefonat geht ganz klar hervor, dass er Selenskyi dazu missbraucht um irgendwas über Biden zu finden (dumm auch von Trump, denn er müsste wissen, dass es da nichts gibt was belastend ist). Alleine aber die Tatsache, dass er Selenskyi dazu gedrängt hat nachzuforschen reicht für eine Amtsenthebung.
Bezüglich des zweiten Absatzes stimmt es, dass weder Joe Biden noch Hunter Biden irgendwie strafrechtlich falsch oder wirklich korrupt gehandelt zu haben. Dies ist weder in der Ukraine noch in den USA der Fall gewesen. Die Anstellung von Hunter Biden in der Ukraine mag ein Geschmäckle haben, aber es ist nichts verbotenes und Trump hat auch seine Söhne und seine Tochter und seinen Schwiegersohn als Berater in seinem Team untergebracht und die arbeiten für die Regierung.

Das größte Problem der Demokraten ist und bleibt die knappe Zeit

Die Demokraten wissen genau, dass sie nun gegen Trump losschlagen müssen, weil das Thema Impeachment im Dezember erst mal in den Winterschlaf geht und danach der Wahlkampf beginnt.
Oder andersrum gesagt: es ist die zeitlich letzte Chance für einen Befreiungsschlag vor den Primiries.

12:31 @Magfrad

>> Alleine der Versuch Zelenskyi zu sowas zu ermutigen ist strafbar.

Und auch das was Biden vorgeworfen wird. Aber Vorwürfe sind nur Worte ohne Beweis, per Definition.

>> Ich sehe auch kaum Unterschied zu Nixons Tat und Trumps Tat.

Ok. Kann ich nicht nachvollziehen.

Und zu Biden nochmal: Wenn die Bidens davon überzeugt sind, dass Sie alles richtig gemacht haben, dann sollten sie selbst die Ermittlungen anschieben. Das wäre die beste Wahlwerbung überhaupt.

Welche Ziele hat Pence?

Es ist erstaunlich, dass
Trumps Verhaltenswei sen immer wieder von seinem Vizepräsidenten abgenickt werden. Pence hat mehrfach geäußert, dass er 2020 gerne kandidiert
hätte, falls Trump nicht
antreten würde. Sieht er Chancen, sofern ein Impeachment gegen Trump erfolgreich wäre? Dubiose Hintergründe.

@ 11:33 Pilepale

Auch hier nochmal - zusätzlich zum schon hinreichend klärenden Kommentar von um 11:31 von B.Pfluger - der Hinweis, dass es keine Erpressung Bidens gab. Biden wusste um die Korruptionsvorwürfe gegen den Staatswanwalt Schokin, der vor allem von europäischen Antikorruptionsorganisationen schon länger klar ins Visier genommen worden war. Es gab in diesem Zusammenhang keine eigenen Interessen Bidens. Es ging um Ermittlungen, dass der Gründer der Energieunternehmens Burisma, Herr Slotschewski, Verbindungen zum Staat unrechtmässig ausgenutzt hatte, und um die Rolle Schokins in dieser Angelegenheit; mit der Tätigkeit von Bidens Sohn hatte das nicht zu tun. Es ist und bleibt ein übler Versuch Trumps und seiner Vasallen, mit diesen Unterstellungen von eigenem Amtsmissbrauch abzulenken.

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