Ihre Meinung zu: Ukraine-Telefonat: Was weiß der Whistleblower?

26. September 2019 - 7:32 Uhr

In der Affäre um Trumps Ukraine-Telefonat könnte nun auch der Auslöser öffentlich werden: die Beschwerde eines US-Geheimdienstmitarbeiters. Demokraten und Republikaner ringen derweil um die Deutungshoheit.

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Kommentare

Geheimdienst

Der Geheimdienst meinte ja auch mal, das ein Saddam gefährliche Waffen habe, aber aufgetaucht ist bis heute nichts.

Und täglich grüßt das Amtsenthebungsverfahren...

"Hier spricht nicht der Wahlkämpfer Trump, sondern der Präsident, der Macht und Einfluss des Amtes nutzt, um [...]" (Chris Van Hollen)

Und bei van Hollen und seinen "Demokraten" spricht die wohl die pure Verzweiflung, wenn im x-ten Anlauf versucht wird, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump einzuleiten.

Ich kann der Mitschrift nichts belastendes Entnehmen. Aber wer Trump hasst, (er)findet natürlich immer irgendetwas.

Wahlkampf

Die Demokraten versuchen eben alles um Trump zu schlagen. In den Wahlen werden sie es wahrscheinlich sehr schwer gegen ihn haben.

Und belastendes Materialen gab es auch gegen B. Clinton und G. Bush. Trotzdem gab es damals solche Forderungen nicht.

Interessant ist ja, dass es

Interessant ist ja, dass es offensichtlich „gute“ und „schlechte“ Whistleblower gibt!
Je nachdem, wem sie Nützlich sind.
Interessant ist aber auch, dass Telefonate zwischen Regierungschefs anscheinend
grundsätzlich Geheim sind.
Das ist in Deutschland sicher nicht anders.
Aber wozu haben Regierungschefs etwas vor ihren Bürgern zu verheimlichen?
Ein soziales Bewertungssystem, wie es in China geben soll, aber erstmal nur für Politiker, scheint mir der beste Ausweg aus diesem Dilemma zu sein.
Und wenn das bei Politikern hilft, dann kann man überlegen, es für alle einzuführen.

Was denn nun!

"Wie Sie gestern gesehen haben, ist dieser ganze Unsinn mit einer schlechten Leistung eines Mannes namens Robert Mueller, einer inkompetenten Leistung, aber es wird gesagt, dass vieles davon mit der Ukraine angefangen hat."
Warum wird nicht dieser Feststellung einmal nachgegangen? Dürfte doch bekannt sein, das es neben der "mutmaßlichen" russischen Wahleinmischung eine weitere, sogar mit Namen hinterlegte, durch die Ukraine gab. Mit Trumps Wahlsieg ist diese Tatsache von den Demokraten und der Ukraine (die aus Angst vor Trumps Reache) ganz schnell aus dem Rampenlicht genommen worden. Und erst recht die Forderung der Demokraten nach KOMPLETTER Offenlegung der Dokumente. Da verstehe ich diesen Satz schon gar nicht:
"Chuck Schumer. "Es gibt so viele Fakten, die untersucht werden müssen. Es ist sehr beunruhigend." Sein Parteikollege Eric Swalwell erklärte, Details dürften nicht publik gemacht werden, aber es gebe dringenden Anlass zur Sorge." Worüber also sich Sorgen machen?

Ds eigentliche Problem ist

Ds eigentliche Problem ist nicht Trump. Es ist doch der völkerrechts- und verfassungswidrige Sturz einer demokratisch gewählten Regierung mit ausländischer Unterstützung. Und das es diese Unterstützung gab, beweisen die ausländischen, vor allem US-Politiker., die den Maidan anheizten und mit finanzierten. Darunter u.v.a sogar der damalige Vize-Präsident der USA: nämlich Biden. Und dieser versorgte umgehend seinen Sohn in einem zweifelhaften ukrainischen Konzern mit einem satten Gehalt. Als dann ein Staatsanwalt diesen, nach seiner Ansicht korrupten, Vorfall untersuchen wollte, drängte Biden Poroschenko den "bösen" Staatsanwalt zu entlassen. Sonst gäbe es kein Geld! Das ist der eigentliche Skandal. Die Demokraten sind bereits moralisch so fragwürdig geworden, dass sie Fakten umdrehen und die gesamte deutsche Medienwelt berichtet eifrig. Liebe ARD: klärt uns über die Vorgeschichte auf. Denn dann können wir die Demokratie de USA besser verstehen.

Pflichtbewußter Mitarbeiter - kein Whistleblower!

Bei dem Mitarbeiter handelt es sich nicht um einen Whistleblower, sondern um einen Mitarbeiter, der nur seine Pflicht erfüllt hat - im Gegensatz zu vielen anderen Mitwissern, die ihrer Pflicht nicht nachkommen.

Auch ein Mitarbeiter des Präsidenten darf bei einem Verdacht auf Verfassungsbruch und Gefahr für die nationale Sicherheit nicht schweigen.

Es ist nicht nur eine Untersuchung gegen Herrn Trump angezeigt, sondern auch gegen die vielen Mitwisser, die - sicherlich aus Angst und/oder Opportunismus - geschwiegen haben.

angeblich 30min Gespräch

Also, selbst wenn ich extrem langsam das gesamte Gespräch laut lese, schaffe ich die 15 Minuten kaum zu überbieten.
Entweder fehlt da was oder die Zeit des Gesprächs wurde etwas aufgerundet, um Donalds Arbeitszeitkonto etwas aufzuhübschen. ;)

Freuen wir uns gemeinsam

08:49 von Nachfragerin
2016 habe ich mich bis in die Wahlnacht diebisch gefreut, wie lange unsere Spitzenkorrespondenten in den USA mit der Wahlprognose daneben lagen(auch neben meiner!). Peinlich nur, danach das Herumdeuteln an den Ursachen für diese Fehleinschätzung. Bei der Einsetzung von Mueller lag doch auch wieder die Mehrheit der Leser sehr früh und sehr viel näher am Ergebnis des Berichts, als unsere Medien. Kann mich jemand überzeugen, warum DIESMAL die Medien richtig, und wir (wie Nachfragerin) erstmals falsch liegen sollen?
Außer einer tief verwurzelten und gefestigten ideologischen Grundhaltung (sage bewußt nicht, welche) bei Journalisten sehe ich da keine Begründung.

Da eine große Mehrheit der

Da eine große Mehrheit der US-Amerikaner ein Amtsenthebeungsverfahren gegen den Präsidenten ablehnt, kann diese erneute Kampagne der Demokraten und ihrer Medien nur das Gegenteil bewirken. Ich bin sicher, Trump gewinnt die kommende Wahl und die Demokraten müssen sich neu justieren. Irgendwann reichts den Leuten.

Machtmissbrauch fuer

Machtmissbrauch fuer persönliche Interessen also da muss man was unternehmen auch wenn es fuer ein Impeachment nicht reichen wird solange die Republikaner im Senat hinter ihm stehen.

Nicht die kriminelle Handlung, sondern die Aufdeckung soll

verfolgt werden.
Joe Biden hat - seinen eigenen Angaben zufolge - klar gegen das Gesetz verstoßen, indem er die Ablösung eines Staatsanwalts mit Drohungen auf Geldentzug erreichte.
Dieser Staatsanwalt ermittelte gegen Korruption bei der ukrainischen Ölfirma Burisma, und befragte auch seinen dort nach der Wende ("Putsch") angestellten Sohn.

Im Zentrum steht jetzt aber derjenige, der dazu auffordert, die Korruption zu bekämpfen und zu ermitteln!

Das komplette Telefonat unter:
"https://www.paulcraigroberts.org/2019/09/25/trump-zelensky-telephone-conversation/"

Keine Mitschrift

Es handelt sich also nicht um eine Mitschrift, sondern um Notizen. Man könnte also auch sagen, um ein "Gedächtnisprotokoll".
Und nach dem, was Trump mit Abweichlern in den eigenen Reihen macht, mag das Gedächtnis des ein oder anderen auch nur noch lückenhaft funktionieren.

Der Mann gehört schon lange seines Amtes enthoben!

Das kann für die Demokraten

Das kann für die Demokraten nach hinten losgehen.
Vorher nur für einen, ab jetzt für alle.
Denn sollte rauskommen das da falsch gehandelt wurde vom Sohnemann und die Demokraten dies nun beklagen das Trump da nachforschen ließ, sieht das so aus als würden diese das bei einem der ihren nicht so eng sehen wollen…..

08:49 von Nachfragerin

@ Nachfragerin

Zitat:"Ich kann der Mitschrift nichts belastendes Entnehmen. Aber wer Trump hasst, (er)findet natürlich immer irgendetwas."

Bisher hat man Herrn Trump wohl nichts nachweisen können. D.h. allerdings nicht, dass er nichts unrechtes getan hat. Für Unrecht, was nicht bewiesen werden kann, kann auch keiner für Schuldig gesprochen werden.

Nun ist die "veröffentlichte" Mitschrift nicht umfassend. Ich hoffe es gibt ein umfassendes Gesprächsdokument. Ich wundere mich nur, dass die Veröffentlichung nicht umfassend ist.

Insofern finde ich die Wortlaut (Zitat): "...wer Trump hasst, (er)findet natürlich immer irgendetwas" nicht korrekt.

Irgendwie wird er sich da

Irgendwie wird er sich da wieder herauswursteln. Wie immer. Im Hintergrund wird schon daran gearbeitet den wistleblower mundtot zu machen. Oder es steckt einfach nicht mehr dahinter als im Protokoll vermerkt.
Der wahre Skandal ist sowieso die Sichtweise des ukrainischen Präsidenten zum Thema EU und wie er bei allem was Trump sagt ihm in den Hintern kriecht.

"dürften nicht publik...

gemacht werde..."??? ja sag mal, geht's noch???? das gehört unbedingt publik gemacht. wir reden hier von einem präsidenten, der nicht durch irgendwen auf seinen posten gehievt wurde, sondern vom wähler. und der hat rechte!

Wer

Wer entscheidet eigentlich, was veröffentlicht wird?

Zitat: Aus (Was bekannt ist - und was nicht
Stand: 25.09.2019 20:21 Uhr) "Was wir nicht wissen: Die vom Weißen Haus veröffentlichte Mitschrift war ein Gesprächsprotokoll, aber keine wortwörtliche Wiedergabe des Gesprächs, wie es in dem Dokument hieß. Die Abschrift ist keine Dokumentation des gesamten 30-minütigen Telefonats, bei dem Trumps Team im Situation Room mithörte und mitschrieb. Es könnten also noch eine Reihe anderer Dinge besprochen worden sein, die das Weiße Haus nicht öffentlich machte."

Hat Herr Trump hier ein Mitspracherecht? Kann er Textstreichungen veranlassen.

Mich würde interessieren, was der Whistleblower weiß, und was er davon beweisen kann?

Ukraine-Telefonat:Was weiß der Whistleblower ??

Aber das Telefonat ist doch jetzt veröffentlicht worden.Und das läßt Selenskij nicht gut aussehen.Er verhielt sich sehr devot und bezeichnete dabei Trump als "großen Lehrer". Auch ergriff er die Initiative für neue Waffenkäufe.

Und eine weitere Untersuchung oder Whistleblowing,daß müssen doch Joe und Hunter Biden fürchten.

nichts Verwerfliches

An dem Telefonat (wie im Parallelartikel abgebildet) finde ich absolut nichts Verwerfliches oder gar Drohendes. Die Demokraten interpretieren da mehr hinein als dasteht.

Untersuchen sollte man lieber, was es mit Bidens Sohn auf sich hat, ob Biden hier tatsächlich ein Strafverfahren gestoppt hat, was korrupt und sträflich wäre. Sicherlich wollte hier Mr. Trump nur zur Aufklärung beitragen.

widerlichste Art

um 08:49 von Nachfragerin…spricht die wohl die pure Verzweiflung, wenn im x-ten Anlauf versucht wird, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump einzuleiten.

Von welchen Versuchen ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten sprechen Sie? Bisher gab es nur Untersuchungen z.B. zu den Russlandkontakten Trumps.

Ich kann der Mitschrift nichts belastendes Entnehmen. Aber wer Trump hasst, (er)findet natürlich immer irgendetwas.

Trump Haltungen zutiefst abzulehnen sollte für jeden ausreichend sozialisiertem Mitmenschen normal sein. Trump hat auf die widerlichste Art und Weise Menschen beleidigt und verbal durch den Schmutz gezogen.

Was für eine Tratschtante

Ein Präsident welcher Gespräche mit anderen Regierungschefs
ohne dessen Wissen einfach so veröffentlicht :-)
`Eines` von mehreren Telefonaten welcher
gemäß `gedankenlichen Mithörens` auf papier gebracht wurde.

Der einfach gestrickte Hilly Billy hinter den Waltons Mountain
wird dieses schon glauben:-)

Bei solch einem Wischi Waschi hätten die Richter garantiert nicht die Vorlage der Gesprächstunterlagen beim Geheimdienstuntersuchungsausschußes des Senats gefordert.

Da der Korrespondent Stefan Niemann...

...in New York betont, dass man nicht sicher sei, ob die veröffentlichte Abschrift des Telefonats vollständig sei, müsste Trump - sollten “wesentliche Teile“ tatsächlich fehlen - doch sehr besorgt sein, dass diese aus irgendeiner Richtung nachgeschoben werden.
Kommt da aber nichts stärker Belastendes gegen den Präsidenten, wird das ein Eigentor der Demokraten.

Was die Deutungshoheit um den Inhalt der Mitschrift anlangt, wird diese im Falle des Falles Sache des Gerichts sein.

Demokraten und Republikaner

Demokraten und Republikaner ringen derweil um die Deutungshoheit.

---

Das ist interessant.
Denn darum braucht es nicht gerungen zu werden.

Die Norm hat die Deutungshoheit.

Normen sind Deutungshoheit.

In einer Drmokratie werden sie von Demokraten vertreten, vom Rechtsstaat per Gesetzt durchgesetzt.

Der neue ukrainische Staatsanwalt war kein Jurist

@08:58 von DKAQI
Das offenkundige Fehlverhalten Joe Bidens führte dazu, dass Poroschenko den im Burisma-Korruptionsfall ermittelnden Staatsanwalt tatsächlich entließ, und dafür dann einen Verwandten, Jurij Luzenko, zum neuen ukrainischen Generalstaatsanwalt ernannte. Der stellte dann das Verfahren ein.

Da erscheint mir das Telefonat Trumps die lässlichere Sünde.

Richtiger Begriff???

Ist den Whistleblower hier übergaupt der richtige Begriff für den Geheimdienstmitarbeiter??? Soweit ich das aus der bisherigen Berichterstattung begriffen habe, gehörte es zu seinem Job seinen Vorgesetzten entsprechend zu berichten bzw. Beschwerde einzulegen wenn ihm etwas merkwürdig vorkommt. Zumindest ist der Begriff Whistleblower doch meistens für Menschen verwendet worden, die Geheimnisse entgegen der Rechtslage und aufgrund einer Gewissensentscheidung verraten haben, die würde in diesem Fall ja so nicht zutreffen.

Anmerkung

die Demokraten führen als Hauptargument für den Vorwurf des Amtsmissbrauch bezogen auf das Telefonat mit Selinsky an:
„..:dort spricht nicht der Wahlkämpfer Trump, sondern der US Präsident...“

Das ist aber ein Argument gegen die Demokraten und nicht ein Argument für einen Amtsmissbrauch.
Gerade das liegt eben nicht vor, was aber die Dems zu beweisen hätten, dass Trump zum Zweck eines Wahlkampfes das Ausland um Hilfe bittet.
Die Anfrage nach einem Ermittlungsverfahren hat doch informellen Charakter. Hier geht der US Präsident Gerüchten nach, die in einem Ermittlungsverfahren sich. als wahr oder als falsch erweisen. Es darf nicht übersehen werden dass ein Ermittlungsverfahren auch nach Entlastung des Belasteten zu suchen hat.
Auch hier entlastet die Formulierung Trumps im Protokoll, dass Trump lediglich angefragt hat, ob ein Ermittlungsverfahren möglich sei und nicht, dass er darauf bestanden hat. Die bloße Anfrage zur Aufklärung eines Sachverhaltes ist keine Straftat eines Präsidenten!

Verzweifelte Demokraten angesichts boomender US-Wirtschaft

Die amerikanische Wirtschaft boomt, die amerikanischen Banken sind - im Unterschied zu den europäischen Banken - in Höchstform. Da müssen sich die Demokraten schon was Besonderes einfallen lassen, um aus ihrem chaotischen Rennen um die Präsidentschaftskandidatur entfliehen zu können: ein an den Haaren herbeigezogenes Impeachment.

wenn man Ton und Inhalt des Telefonats betrachtet

dann fragst man sich vor allem, wie tief der Sumpf in der Ukraine ist. Im Übrigen machen beide, Trump wie Selenskij den Eindruck von völlig korrupten Politikern, denen es um Macht-Einfluß, Günstlingswirtschaft und politische Korruption geht. Man muß sich auch fragen, warum Deutschland Milliarden deutscher und in Deutschland dringed benötigter Steuergelder in die Ukraine umgeleitet hat. Es scheint tatsächlich, wie von Russland unterstellt, ein großer Machtpoker zu sein.

Antikorruptionskampf

Endlich versucht ein US-Präsident, den Korruptionssumpf in der Ukraine zu beleuchten und trocken zu legen. Schade, dass er daran von den undemokratischen US-Demokraten gehindert wird. Denn sicherlich würde deutlich werden, wie sehr die Ukraine aus den USA in der Vergangenheit fremdgesteuert wurde und es auch weiterhin noch wird.

Um so mehr ist verwunderlich, warum sich bei der Präsidentschaftswahl in der Ukraine 2019 unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgerechnet für die Wiederwahl von Poroschenko eingesetzt hat.

Nein, denn so überraschend war es eigentlich doch nicht.

09:06 von Bernd39

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden.

In anderen Artikel

klingt das nicht so optimistisch, und viele sind sich einig, das es den Demokraten nicht helfen wird. Denn die Schlagzeilen haben sich bis jetzt nicht bestätigt, nur wer den Mitschnitt vom Telefongespräch hat, könnte feststellen was wirklich gesprochen wurde.
Und ich vermute das solche Staatsgespräche aufgezeichnet werden, wer das macht weis ich natürlich nicht, NSA würde ich vermuten.
Interessant ist eigentlich für uns nur, wie die Ukraine über die umfangreichen Hilfen vom Frau Merkel denkt.
Dabei wäre dann interessant ob Deutschland mal etwas dabei lernt, aber das ist wohl eher fraglich.

Was für eine Schmierenkomödie!

Der Herr Selenskyj wollte doch einen neuen Wind durch die Ukraine wehen lassen. Nun bekommt man den Eindruck, er sei von US-Gnaden ins Amt gebracht worden, so unterwürfig, wie sich dieser Pseudo-Frechdachs gegenüber Trump gibt.
.
Was Trump angeht, ist man nicht mehr erstaunt, zu welchen schäbigen Mitteln er greift. Was mich erstaunt ist dagegen, wie viele Menschen offensichtlich sein Gebaren AUF JEDEN FALL UND IMMERDAR absegnen.
.
Man nehme Präsidenten wie Rossevelt oder Eisenhower, die sich mit viel Elan für ihren Staat und das Volk eingesetzt haben. Dagegen ist Trump´s "Deal-Politik" einfach nur schäbig. Heute scheint Klamauk wichtiger zu sein, als eine emanzipatorische Strategie.

@Nachfragerin (08:49):

>>Und bei van Hollen und seinen "Demokraten" spricht die wohl die pure Verzweiflung, wenn im x-ten Anlauf versucht wird, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump einzuleiten.

Ich kann der Mitschrift nichts belastendes Entnehmen. Aber wer Trump hasst, (er)findet natürlich immer irgendetwas.<<

Ob nun Trump, Putin oder Orban - dass Sie an der Seite von Autokraten stehen, ist in diesem Forum ja nun wirklich nichts Neues. Ihre Verteidigung entsprechend auch nicht.

Die Führung der Demokraten um Nancy Pelosi würde sicherlich auch lieber von dem Amtsenthebungsverfahren absehen, weil die Chancen gegen den republikanisch dominierten Senat zu gering sind. - Auch wenn das Verfahren inhaltlich sicher gerechtfertigt ist. Der Druck der Parteibasis wurde hier halt offenbar zu stark.

@Googol (08:53):

>>Wahlkampf
Die Demokraten versuchen eben alles um Trump zu schlagen. In den Wahlen werden sie es wahrscheinlich sehr schwer gegen ihn haben.

Und belastendes Materialen gab es auch gegen B. Clinton und G. Bush. Trotzdem gab es damals solche Forderungen nicht.<<

Ähm... dass es seinerzeit ein Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton gab, ist Ihnen schon bewusst, oder?

wäre besser, wenn Demokraten einen guten Kandidaten

hätten, der gute Ideen hat und vielleicht die Wahl dadurch gewinnt.DAS HIER BRINGT NICHTS

Der eigentliche Skandal ist Selenskij,

der mit seiner schleimigen Anbiederung die Maske fallen lassen hat.

ich erinnere mich

an früher, als organisierte rockerbanden in unserer diskothek schutzgeld erpressten. erst veranlassten sie unsere security durch druck, ihren job zu quittieren. dann kam es zu leichten zwischenfällen. zwei wochen später stand der oberboss im raum und sagte sinngemäß "eure security ist ja weg. na sowas. und dann diese schlägereien. also nee. ich hätte da ein gutes angebot, wenn ihr dafür...". nichts anderes hat Trump auch gemacht. und das finden einige hier nicht verwerflich? ich muß mich schon wundern!

Ist schon merkwürdig

wie Dinge sich manches mal darstellen.
Großes Geschrei von den Trump-Gegner er hätte wollen Wahlkampfhilfe gegen Biden Senior wenn er Junior vor Gericht ziehen läßt.Haben da die Demokraten Angst das da was nach obnen gespült wurde. Und der Einsatz des Hr. Biden Senior für den Eisatz für Demokratie in der Ukraine nicht ganz so selbstlos war wie er dargestellt wurde. Man hat je mit Poroschenko jemanden gehabt der sich sehr gut auskennt in Korruption und weiß wie Dinge gehen.
Trump wirft Biden vor, die Ukraine in dessen Amtszeit als US-Vizepräsident unter Druck gesetzt zu haben, um Korruptionsermittlungen gegen seinen Sohn zu verhindern. Joe Biden weist die Vorwürfe zurück. Offiziell hieß es in Kiew damals, die Entlassung des Generalstaatsanwalts habe nichts mit dem Burisma-Fall zu tun gehabt - Belege für das Gegenteil gab es nie. Allerdings hatten auch andere westliche Regierungen die Ablösung des Generalstaatsanwalts gefordert. Der Vorwurf lautete, er sei selbst korrupt.

Der Umgang mit Whistleblowern in den US und Medien

Sehr merkwürdig. Als der damalige Bradley und die heutige Chelsea Manning sich über Verbrechen innerhalb der US-Streitkräfte Strukturen wegen US-Verbrechen beschwerte und zum Whistleblower wurde in dem sie Material an einen Journalsiten weitergab, wurde Manning verhaftet und der Journalist Assange jahrelang gejagt bis er auch verhaftet wurde.

Jetzt passt einem US-Geheimdienstmitarbeiter ein Telefonat nicht, dass sein US-Präsident mit einem anderen Staatsmann geführt hat, betätigt sich als Whistleblower und der Person scheint nichts zu passieren.

Whistleblower ist eben nicht gleich Whistleblower. Und Geheimdienstmitarbeiter ist eben nicht gleich Geheimdienstmitarbeiter (Snowden Analogie).

Sicherlich wollte Trump nur zur

Aufklärung beitragen. Wenn Trump das lesen würde, dann würde das Lachen Trumps das Weisse Haus erschüttern. Der Wahlkampf läuft in den USA, mal sehen wie die Gehirnwäsche dort läuft. Meiner Meinung nach gewinnt derjenige, der die plattesten, sexistischen, rassistischen Reden hält. Nämlich .....

Natürlich

Die politische Kultur ,Wenn's mit Argumente nicht reicht ,kommt Hetze und Rufschädigung. Traurig so ein Verhalten, machen wir mal ,etwas bleibt hängen.Leute geht auf Sachkentnis und wählereille zurück .Der wo die meisten Stimmen hat hat gewonnen.

Der Anruf

Wurde bestimmt aufgezeichnet. Alles wird in den USA aufgezeichnet.
Es sollte leicht sein dieses zu veröffentlichen.

@Demokrat 2014 - Suchen, wo nichts ist. Finden, wo nichts war.

09:18 von Demokrat 2014:
"Nun ist die 'veröffentlichte' Mitschrift nicht umfassend. Ich hoffe es gibt ein umfassendes Gesprächsdokument. Ich wundere mich nur, dass die Veröffentlichung nicht umfassend ist.

Insofern finde ich die Wortlaut (Zitat): '...wer Trump hasst, (er)findet natürlich immer irgendetwas' nicht korrekt."

Ich finde es nicht korrekt, dass jede noch so absurde Unterstellung gegen Trump pauschal als Wahrheit dargestellt wird und im Falle einer Widerlegung behauptet wird, dass die Untersuchungen, Gesprächsprotokolle, ... unvollständig seien.

Wenn zwanghaft Versucht wird, eine eigene "Wahrheit" zu erschaffen und gegen jeden Widerspruch zu erhalten, dann ist das religiöser Fanatismus.

Die Gegner Trumps agieren damit auf demselben Niveau wie Trump mit seiner Realitätsverweigerung ("fake news").

Whistleblower?

Da sind wir aber sehr gespannt, was der Beschwerdeführer Erhebliches, als Beweis für den behaupteten Amtsmissbrauch vorbringt.
Zur Erinnerung, Präsident Selinsky hatte Trump entlastet.
Bringt der Zeuge hier nichts Erhebliches vor, könnte den Demokraten böswillige Denunziation gegenüber Präsident Trump vorgeworfen werden. Schließlich hatte Mrs. Pilosi schwere Anschuldigungen, wie z.B.Erpressung gegenüber den US Präsidenten behauptet ohne das bereit gestellte Protokoll zuvor einzusehen.

Wirkten Trump´s Aussagen glaubhaft?

Nein, definitiv nicht! Er ist ein notorischer Lügner, dass hat er in der Vergangenheit bewiesen, da er in einigen Fällen der Unwahrheit überführt wurde. Warum sollte es jetzt in diesem Fall anders sein? Die Demokraten sprechen mit recht von Amtsmissbrauch und Verrat. Mal sehen wie er sich diesmal aus der Affäre zieht. Jedenfalls ist der Wahlkampf hiermit eröffnet und das Thema wird uns verfolgen, bis die Wahlen entschieden haben, ob er im Amt bleibt oder nicht. Für den Rest der Welt wäre es besser, wenn er nicht mehr als Präsident gewählt würde. Aber ein klares Signal für die Demokratie wäre, wenn er des Amtes enthoben werden würde und das noch vor den Präsidentschaftswahlen!

Tulsi Gabbard ein kleines Hoffnungsschimmerchen am US-Horizont

>>Das ist momentan die Mehrheitsmeinung unter den Demokraten. Es gibt aber Abweichler wie die Präsidentschaftskandidatin Tulsi Gabbard. Sie ist sich nicht sicher, ob der Schuss für ihre Partei am Ende nicht doch nach hinten losgeht: "Wenn Sie die Hauptstadtblase hier in Washington verlassen, und mal rausgehen ins Land, dann werden Sie sehen, dass die meisten Leute aus der Verschriftlichung nicht die dringliche Notwendigkeit herauslesen, den Präsidenten zu feuern!<<

Frau Gabbard, trifft m.E. den Nagel auf den Kopf. Die Demokraten hatten eine schallende Ohrfeige erhalten, weil der Mueller Report nichts hergab. Jetzt kommt die nächste Empörung und die Forderung nach Blut, in dem dem US-Präsidenten vorgeworfen wird, dass er andere Regierungen unter Druck setzt. Das ist ja wohl ein schlechter Scherz.
Das erlaubten sich nicht nur die US Vorgängerpräsidenten sondern auch etliche US-Bürokraten.

Nach der jahrelange Russia-Gate Enten-Kampagne wird nun eine neue Kampagne aufgesetzt.

@Zeitungs-Ente

Genau, deshalb hat Trump auch versucht die Beziehungen seines Wahlkampfmanagers Manafort in die Ukraine aufzuklären. Weil er versucht "den Korruptionssumpf trocken zu legen", ganz bestimmt.

Korruption interessiert ihn kein bisschen, es geht ihm nur um seine persönlichen Vorteile, er missbraucht das Amt des Präsidenten, das ist Korruption. Stellen Sie sich mal vor, die Frau Merkel würde Druck auf ausländische Politiker machen, um der AfD zu schaden. Dann würden Sie hier doch im Dreieck springen.

@Bernd39

Die Medien berichten, somit können sie nicht falsch oder richtig liegen. Sie geben lediglich Nachrichten und Stimmungen - in diesem Fall aus den USA - wieder. Es ist nur Ihre eigene festgefahrene Sichtweise, die Sie an eine linke Verschwörung der Medien glauben lässt, wahr ist sie deshalb aber nicht. Entscheiden Sie doch mal zwischen journalistischen Nachrichten (Tagesschau) und populistischer Meinungsmache (Fox News), dann wissen Sie aus welcher Richtung der Wind weht.

@Bernd39 09:06

Ist ja schön wenn Sie sich diebisch für einen Typ wie Trump freuen der einfach nur peinlich ist. Sagt viel über Sie aus.
Ich kann Ihnen sagen warum die Medien richtig und Sie hier falsch liegen. Dieses Forum ist nicht die USA. Das Zauberwort heißt Deutungshoheit und die haben die Republikaner diesmal klar nicht.
Mitt Romney war von den Kameras und nannte die Beweise erdrückend und es nicht hinnehmbar, dass Trump auch nur Zelenskyi wegen sowas wagt zu beauftragen. Senatsführer Mitch McConnel hat das gleiche gesagt. Beide sind Republikaner und extrem einflussreich. Die Republikanischen Senatoren außer Graham wenden sich gegen Trump. Die Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Amerikaner im Gegensatz zur Russland Geschichte diesmal ein Amtenthebungsverfahren unterstützt. In den Social Media Kanälen kann man klar erkennen, dass die jenigen die Trump nicht unterstützen Oberwasser haben. Selbst bei Foxnews gibt es mehr und mehr Kritiker von Trump unter den Kommentaren.

Trump behauptete gestern es

Trump behauptete gestern es gab kein “quid pro quo” bei dem Gespräch.
Wirklich nicht ?
Darüber kann man unmöglkich geteilter Meinung sein.
House Majority Leader Steny H. Hoyer sagte das Telefonat sei schlichtweg Verrat.

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