Ihre Meinung zu: 800 Millionen Euro für die Rettung des Waldes

25. September 2019 - 15:05 Uhr

Trockenheit und Borkenkäfer-Befall sorgen für massive Schäden in deutschen Wäldern. Bundesagrarministerin Klöckner hat deshalb beim Krisengipfel in Berlin ein Maßnahmenpaket vorgestellt.

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Kommentare

Ich denke....

Ich denke endlich mal ein wichtiges Thema wofür es lohnt unsere Steuergelder einzusetzen? Nachdem Deutschland jetzt die ganze Welt retten möchte (Seehofer) hatte ich schon Zweifel das wir (EU-Deutsche) auch mal an uns denken würden? Hoffentlich nimmt uns das niemand übel?

Welch weise Einsicht

"Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sprach sich nicht nur für die Wiederbewaldung aus, sondern auch für einen Waldumbau von naturfernen Nadelforsten hin zu klimastabilen Laubmischwäldern. Dafür plädierte auch Klöckner."

Schon vor ca. 30 Jahren hab ich in der Schule gelernt, daß Mischwälder robuster sind als Monokulturen, war offensichtlich nicht so relevant, da die Gewinnspannen nicht bei 5 + x % liegen.
Schön daß jetzt (mal wieder) mit staatlicher Hilfe persönliche Verluste der Allgemeinheit aufgebrummt werden sollen. Noch viel schöner, offensichtlich sind nicht nur unsere Politiker lobbyhörig, sondern auch die so gelobten NGOs.
Unser Wirtschaftssystem frißt sich gerade selbst auf und Mensch, Umwelt und Planet am besten gleich mit.

Deutscher Wald

Dieser Wald ist kein Wald: Es sind Monokulturen aus Profitgier, die seit 400 Jahren falsch bewirtschaftet werden.

Und die 800 Millionen muss man auch mal in Relation sehen: Davon bekommt man 42 Kilometer Autobahn und trotzdem sind die Subventionen für Diesel zehn Mal höher. Diesel müsste 20 Cent pro Liter teurer sein. Und von dem Geld gäbe es zehn Mal so viel Wald.

Was passiert hier gerade? Ein 800 Mio.-€ Geschenk

an die Forstwirtschaft?
Warum widerspricht indirekt ts-online den sehr gut nachvollziehbaren Aussagen (Interview) des Forstexperten Peter Wohlleben; von heute?
Nun sind es Borkenkäfer und die Trockenheit - nicht etwa die über Gebühr starke Waldnutzung.
Dass Frau Klöckner bisher in allen Belangen ihres Zuständigkeitsbereiches sich an der Interessenlage von Verbänden ausrichtet macht die Sache noch schlimmer bzw. unglaubwürdiger.

Jetzt auch unsere Buchen...

Sehr beunruhigend ist vor allem die schwere Schädigung der Buche, da die Art in weiten Teilen Mitteleuropas die Klimaxbaumart darstellt. Wenn sie langfristig ausfällt, haben wir in unseren Wäldern und Forsten ein massives Problem.

/// Am 25. September 2019 um

///
Am 25. September 2019 um 16:23 von eine_anmerkung
Ich denke....

Ich denke endlich mal ein wichtiges Thema wofür es lohnt unsere Steuergelder einzusetzen? Nachdem Deutschland jetzt die ganze Welt retten möchte (Seehofer) hatte ich schon Zweifel das wir (EU-Deutsche) auch mal an uns denken würden? Hoffentlich nimmt uns das niemand übel?///
.
Wenn Sie sich anschauen, wofür wieviel Steuergeld ausgegeben wird, werden Sie feststellen, dass Ihre Sorgen unbegründet sind. Siehe z.B.: ( www.bundeshaushalt.de ).

Ich befürchte, dass es die Katastrophe nur verzögert

Gestern wurde in einer Talkshow das eigentliche Problem bezüglich des von Menschen verursachten Anteils am Klimawandel benannt, nämlich das weltweite rasante Bevölkerungswachstum von knapp über 3 Mrd. auf aktuell ca. 7.4 Mrd. auf geschätzte fast 10 Mrd. bis 2050 usw., usw. Solange das so weitergeht, gibt es kein Entrinnen vor der endültigen Zerstörung dieses Planeten. Dies ist keine Schwarzmalerei, sondern eine Tatsache. Ich für meinen Teil genieße mein Leben, solange die Umwelt, zumindest auf den ersten Blick, noch einigermaßen intakt ist und solange noch ein paar Vögel mit ihrem Gesang den Frühling einläuten. In weiten Teilen Nürnberg's und Fürth's sieht man kaum mehr Amseln, keine Grünfinken, deutlich weniger Meisen wie noch vor wenigen Jahren und noch seltener Schmetterlinge. Wenn man wie ich aus den 1950er Jahren stammt möchte man heulen. Unabhängig davon, wie viel Schuld der Mensch daran trägt.

Kann das sein? Der

Kann das sein?
Der Klimawandel verursacht Schäden in Million bzw Milliardenhöhe, die dann vom Steuerzahler getragen werden müssen.
Auf der anderen Seite ist die Politik unfähig, eine wirksame Klimapolitik zu machen, dass diejenigen, die umweltbewusst leben dafür belohnt werden und die, denen es wurscht ist bestraft werden.
Es zahlen also am Ende die Klimaschoner für die Klimasünder.
Wo bleibt da die Fairness???

Ökologischer Waldumbau seit 30 Jahren Realität

Die deutsche Forstwirtschaft setzt nun schon seit fast 30 Jahren auf ökologischen Waldumbau und Multifunktionalität statt Monokulturen - und kommuniziert dies auch deutlich. Schlüsselereignis waren damals die ersten großen Windwürfe Vivian und Wiebke (1990).

Für Forstleute ist es frustrierend, dass die Mainstream-Medien dennoch der Mär von der fortwährenden, bösen Plantagenwirtschaft mit ihren Monokulturen aufsitzen, die von Märchenonkeln wie Peter Wohlleben verbreitet und offenbar kaum hinterfragt wird.

Dass wir noch so viele Monokulturen haben, liegt daran, dass deren Umbau Jahrzehnte dauert, wenn er nachhaltig ablaufen soll. Der Klimawandel holt uns nun ein - und schadet mittlerweile auch den heimischen Laubbaumarten.

Aktiver Waldumbau ist unverzichtbar, um die vielfältigen Funktionen, die der Wald in Deutschland hat, zu sichern. Dabei geht es eben nicht nur um Holz, sondern auch um den Erhalt von Arten, die nicht schnell genug umsiedeln können sowie um effektive C-Speicherung.

Schadholz?

Wer Holz als Schadholz bezeichnet zeigt vor allem eins, nämlich daß er nicht mal ansatzweise ökologisch zu Denken in der Lage ist, o. es einfach nur nicht will. Unter dem Einfluß der im Text benannten Lobbyistenvereine wird aus diesem Waldgipfel, wie nicht anders zu erwarten, eine Lachnummer. Statt einen naturnahen Wald, der ja beileibe nicht einem Urwald entspricht, zu entwickeln, wird nur eine neue Form einer Plantagenwirtschaft angestrebt. Nur so wird ja auch möglichst schnell wieder Geld gemacht. Daß nun aber auch noch der Steuerzahler herangezogen werden soll ist eine Unverschämtheit. Warum lässt man diese s.g. Waldbesitzer nicht einfach in Konkurs gehen, wenn es denn so schlimm sein sollte. Die Konkursmasse kann ja dann der Staat aufkaufen u. wieder in öffentliche Hand überführen. Denn alles was der öffentlichen Daseinsvorsorge dient, auch der Wald, hat nichts in der Hand privater Profiteure zu suchen. Und jetzt dürfen alle Privatisierungsfanatiker gerne über mich herfallen.

NABU, BUND, Waldsterben

Der NABU und der BUND sollten jetzt nicht so weichgespült tun und sich scheinbar einsichtig zeigen: Beide Organisationen haben es im Einklang mit den Grünen zu verantworten, das verantwortungsvollen Förstern und Waldbesitzern bei der Schädlingsbekämpfung die Hände gebunden sind. Der Eichenprozessionspinner, dessen Raupen und Gespinste die Bäume kahlfressen, lebensgefährliche Allergien auslösen und deshalb Wälder unbetretbar machen, durfte nicht bekämpft werden.
Waldbesitzer wurden dazu verdonnert, Totholz im Wald zu belassen, was zu einer massiven Verbreitung des Borkenkäfers geführt hat.
Natürlich ist Mischwald besser als Monokulturen, aber danach wird schon seit mehr als 30 Jahren gewirtschaftet, das ist nichts Neues. Spätestens seit dem "Waldsterben" und dem " sauren Regen" Mitte der 80er Jahre gehört das zum Grundwissen jedes Forstwirtschaftlers.

Da ist nicht allein der Klimawandel...

...dran Schuld. Vor allem im Harz ist man sehenden Auges in die Katastrophe gerannt. Man wollte schlicht weg ncihts gegen den Borkenkäferbefall tun, da man den Naturpark sich selbst überlassen wollte. Ein neuer Wald sollte entstehen. Aus eigener Kraft. Nun, da der Borkenkäfer sein Werk vollendet hat, schreit man nach Geld für eine Aufforstung?? Jetzt sollte man die Natur auch machen lassen. Die regelt das schon. Auch ohne unser Geld. Aber das Problem ist ja ein anderes. Die Touristen kommen nicht mehr und sind abgeschreckt. Wer will schon durch vertrocknete Wälder wandern? Oder kahle Berghänge betrachten? Daher weht der Wind!!

re-Garfield215

ich kann ihren Worten nur zustimmen.

Wie werden die Waldbesitzer

Wie werden die Waldbesitzer diese 800 Millionen Euro denn zurückbezahlen und in welchem Zeitraum?

China machts vor...

Die viel geschmähten Chinesen machens vor, wie´s geht - sie haben nämlich seit gut 10 Jahren erkannt, dass Zukunft nicht ohne Umweltschutz geht: im letzten Jahr wurden dort über 7 Millionen Ha wiederaufgeforstet, davon 3 Mio. Ha Naturwald, der nicht betreten werden darf (das sind 5% der gesamten waldfläche Deutschlands!). Seit den 80ern wurden über 47 Mio. ha neu aufgeforstet! Was sind also 180.000ha dagegen? Vielleicht das selbe Problem, dass die gerade den größten Flughafen der Welt eröffnet haben - nach 4 Jahren Bauzeit, statt Berlin nach 13 Jahren... Einfach Machen statt Reden!!! Das ist das Hauptptoblem im deutschen Umweltschutz... wir wissen alles und opfern vieles dem Mammon Geld.

@ 16:23 eine_anmerkung

Dem ersten Teil Ihres Kommentares stimme ich zu: sich um den Wald zu kümmern ist eine aktive umweltpolitische Notwendigkeit, die allerdings eingebettet gehört in eine nachhaltige ökologische Politik, die diesen Namen verdient - und da gehen sie vielleicht schon nicht mehr mit.
Das andere nervt: Bei jedem Thema bringen Sie - passend oder unpassend - die Flüchtlingspolitik aufs Tablett, und dann noch mit hanebüchenen Wirklichkeitsverdrehungen: Herr Seehofer "möchte nicht die ganze Welt retten" sondern hat sich anscheinend des "c"s im Parteinamen besonnen und an einer Lösung für die Seenotrettung vor dem Ertrinken geretteter Menschen engagiert - spät, aber immerhin. Den Gegensatz, den Sie zwischen Engagement für den Wald und Engagement für geflüchtete Menschen aufbauen wollen, gehen die meisten sicher nicht mit.

@Draufguckerin 17.13

Ja, stimmt mit der Borkenkäferplage. Dass die nicht konsequent bekämpft wird wie nach "Lothar" hier in Süddeutschland halte ich für einen groben Fehler, weil der Borkenkäfer ein Waldschädling ersten Ranges ist und geschwächte Bäume ( nach einem trockenen Sommer) vollends umbringt. Von wegen natürlich- das hört erst auf, wenn kein Futter, also kein Baum mehr da ist. So viel zum sich-selbst- Überlassen...

@ 12:39 Sisyphos3 (Vorgängermeldung)

Sie haben recht: "Manchmal wird es albern." Dinosaurier haben sicher keine Bäume gepflanzt; muss man Ihnen sowas wirklich beibringen? Ich gehe eher davon aus, dass Sie das wissen, und frage mich, was Sie mit dieser albernen Frage bezwecken.
Hier geht es darum, endlich zur Kenntnis zu nehmen, dass die Schäden des Klimawandels uns auf verschiedenen Wegen längst erreichen, und es geht um Weichenstellungen für die Zukunft einerseits und um Geld, dass man jetzt in die Hand nehmen muss, um Schäden einzudämmen, so gut es noch geht. Gut, dass da heut ein erster Schritt in die richtige Richtung erfolgte. 800 Millionen sind allerdings ein "Tropfen auf den heißen Baum und Waldboden", wenn nicht nachhaltige Politik andere Rahmenbedingungen für die Zukunft setzt.

Think multitasking...

Ich meine, wir denken in der aktuellen Klimadiskussion zu eingleisig, und fördern damit auch ideologische Verhärtungen. Kein seriöser Wissenschaftler kann ausschließen, daß die inzwischen meß-, sicht- u. spürbare Erderwärmung natürlichen Ursprungs und insofern unbeeinflußbar ist; ebenso kann kein seriöser Wissenschaftler nachweisen, daß die aktuelle Erderwärmung maßgeblich menschlich-industriell verursacht wird. Deshalb bekommen die ideologischen Diskussionen inzwischen einen quasi-religiösen Touch. Stattdessen wäre Pragmatismus angesagt. Denn ... weil so oder so sind gewisse Auswirkungen der Klimaänderung nicht abwendbar sind, sollten die Menschen sich dagegen wappnen und verfügbares Geld für intelligente Schutzmaßnahmen aufwenden. Dazu könnte u.a. schon kurzfristig gehören, den "Deutschen Wald" nicht länger zu verklären, sondern als wirtschaftlichen Nutzwald zu akzeptieren. Und zB. den Borkenkäfer mit durchaus verfügbaren Pestiziden auszurotten. Schon wäre ein Problem gelöst...

Geschenke an private Waldbesitzer?

Das darf doch nicht wahr sein. Wenn ich sehe wen die gehören. Fast jeder hat durch Abholzung eine Menge Geld verdient. Teilweise durch viele Generationen hinweg.

Besser der Staat fördert seine eigenen Wälder und Flächen. Damit hat der Staat genug zu tun.

Der Mensch kann alle Insekten

Der Mensch kann alle Insekten ausrotten und hat kein Gegenmittel für Borkenkäfer und Prozessionsspinner?
Glaub ich nicht.
Ökologisch ist da sowieso nichts. Warum nimmt man nicht die Mittelchen?
Allemal besser, als auf einen beuen Wald zu warten. Der aber hundertprozentig entstehen würde, wenn man überhaupt nichts macht.

um 16:56 von Garfield215

Empfehle die Lektüre von: Stephen Emmott, Zehn Milliarden. Der Klimawandel ist nur eines von vielen menschheitsbedrohenden Problemen. Die Natur ist dabei, sich uns zu entledigen.

@17:41 von andererseits

>> ... und es geht um Weichenstellungen für die Zukunft einerseits und um Geld, dass man jetzt in die Hand nehmen muss, um Schäden einzudämmen, so gut es noch geht... > ... 800 Millionen sind allerdings ein "Tropfen auf den heißen Baum und Waldboden"... >>
_
Also - 800 Mio Euro sind, zumindest für mich, mal sehr viel Geld, auch wenn sich das in Einzelmaßnahmen dann relativiert. Mit Verlaub - sind Sie nachweisliche Forstexpertin, um dies hier mit "ein Tropfen auf den heißen Baum u. Waldboden" abzuqualifizieren, oder möchten Sie sich verbal nur populistisch profilieren..?

17:37, deutlich

>>@Draufguckerin 17.13
Ja, stimmt mit der Borkenkäferplage. Dass die nicht konsequent bekämpft wird wie nach "Lothar" hier in Süddeutschland halte ich für einen groben Fehler, weil der Borkenkäfer ein Waldschädling ersten Ranges ist und geschwächte Bäume ( nach einem trockenen Sommer) vollends umbringt. Von wegen natürlich- das hört erst auf, wenn kein Futter, also kein Baum mehr da ist. So viel zum sich-selbst- Überlassen...<<

Gesunden Bäumen kann der Borkenkäfer nichts anhaben.

Wenn die Bäume großflächig diesem Tier zum Opfer fallen, liegt das daran, daß die Bäume ohnehin krank sind. Fichten brauchen feuchtkühles Klima, um zu gedeihen. Fichtenäcker im Flachland waren schon immer widersinnig, mittlerweile trifft das auch für das mittlere Bergland zu.

Borkenkäferbekämpfung ist reines Herumdoktern an Symptomen. Ähnlich wie der Antibiotikaeinsatz in der Massentierhaltung.

Der Wald war stets ein Wirtschaftsobjekt,

das geht bis ins Frühmittelalter zurück. Und "unsere besungenen Ahnen" haben ihm genauso übel mitgespielt wie die sich abzeichnenden Folgen des menschgemachten Klimawandels jetzt. (Es sei denn an wenigen Orten, an denen jeden unmittelbar klar war, daß einem ohne den Wald die Berge auf die Birne fallen-weiter reichte das vernetzte Denken aber auch nicht, also wie heute... ). Und jetzt stellt sich unter verschärften Aspekten die Frage, ob man ihn als Kultur führt um CO2 in industrieller Form als (z.B.) Bauholz zu binden-was der Artenvielfalt widerspricht und andere Auswirkungen auf die Umwelt hat- oder ob man ihn sich selbst überlasst bis er mit der Zeit einen Boden aufbaut, der CO2 speichert. Dann macht mal schön...

17:44, Zwicke

>>Und zB. den Borkenkäfer mit durchaus verfügbaren Pestiziden auszurotten. Schon wäre ein Problem gelöst...<<

In den Fünfzigerjahren dachte man genau wie Sie.

Die Ernte fahren wir jetzt ein.

Was meinen Sie, warum wir ein massives Insektensterben haben?

Aber Sie meinen, Pestizide wären die Lösung.

Na dann...

Auf Ihre Ausführungen zum Klimawandel möchte ich gar nicht eingehen. Es lohnt nicht.

@Zwicke

"Kein seriöser Wissenschaftler kann ausschließen, daß die inzwischen meß-, sicht- u. spürbare Erderwärmung natürlichen Ursprungs und insofern unbeeinflußbar ist"

Es ist inzwischen schon deprimierend, dass man es immer noch sagen muss: Doch, gerade die seriösen Wissenschaftler schließen aus, dass der aktuelle Klimawandel zu 100% natürlichen Ursprungs ist.

"ebenso kann kein seriöser Wissenschaftler nachweisen, daß die aktuelle Erderwärmung maßgeblich menschlich-industriell verursacht wird."

Doch, gerade die seriösen Wissenschaftler sehen diesen Nachweis als geführt an.

"Deshalb bekommen die ideologischen Diskussionen inzwischen einen quasi-religiösen Touch."

Nein, deshalb hat der Widerspruch gegen den anthropogenen Klimawandel religiösen Charakter.

Dann sprechen Sie noch "intelligente Schutzmaßnahmen" an.
Ob in Zeiten eines gefährlichen Insektenschwunds nun ausgerechnet der flächendeckende Einsatz von Pestiziden dazugehört, darf zumindest angezweifelt werden ...

Genau...

...da haben unsere Waldbesitzer (meistens Alt-Adelige - wer besitzt schon einen Wald), unter dem ökologischen Deckmantel, Monokulturen aufgebaut, um das Maximum an Gewinn rauszuziehen und jetzt hört der Geldregen auf und man müsste den Wald ökologisch sinnvoll umbauen, was aber keinen Profit abwirft, sondern Kosten verursacht. Und was macht man dann - genau, den Steuerzahler um Hilfe bitten. Wald retten ist wichtig, aber dann gehört er uns Steuerzahlern und nicht mehr irgendwelchen privaten Waldbesitzern, denen es nur um die Kohle geht.

@draufguckerin

"Natürlich ist Mischwald besser als Monokulturen, aber danach wird schon seit mehr als 30 Jahren gewirtschaftet"

Es ist zwar schon so lange bekannt, aber es wird zu selten danach gewirtschaftet.
Ich kann Ihnen nur die Artikel auf tagesschau.de an's Herz legen. In denen werden immer wieder die deutschlandweit verbreiteten Fichten- und Kiefernmonokulturen beklagt, die zur Ausbreitung des Borkenkäfers massiv beigetragen haben.

"Spätestens seit dem "Waldsterben" und dem " sauren Regen" Mitte der 80er Jahre gehört das zum Grundwissen jedes Forstwirtschaftlers."

Das mag sein. Aber die Forstwissenschaftler bewirtschaften keine Wälder.

@draufguckerin

Bitte entschuldigen Sie, ich habe nicht richtig gelesen. Sie schrieben ja nicht "Forstwissenschaftler", wie ich fälschlicherweise gelesen habe. Sorry ...

Dann muss ich meine Replik dahingehend korrigieren, dass das möglicherweise zum Grundwissen der Forstwirtschaftler gehört, sie aber viel zu selten danach handeln.
Es ist eine Tatsache, dass naturnahe Mischwälder bei uns eher zu den Ausnahmen gehören. Die Wälder, die gerade krank oder gefährdet sind, sind zum überwiegenden Teil Monokulturen.

@ Komplex einfach 16:27 Uhr

"Unser Wirtschaftssystem frißt sich gerade selbst auf und Mensch, Umwelt und Planet am besten gleich mit."
TV Sendung Phönix vom 25.09.2019 08:15 Uhr "Operation Wald" von Frank Zintner.
Zapfenernte im Sauerland; Douglasien als resistentere Baumart von Hans v.d. Goltz.
Feuerschutz durch kontrolliertes Feuer seit den 1960 Jahren bereits praktiziert, aktuell in Mafra Portugal von Aleander Held.
Ein sehenswerter Bericht und alles ohne Steuergelder in dieser Höhe.
Aber Umdenken ist wohl nicht angesagt!

Überdüngung schädigt Symbiosepilze und damit Wasserversorgung

Man sollte nicht vergessen, dass auch die Überdüngung schädlich auf den Wald wirkt (und nicht nur verheerend auf Wiesen, Sümpfe und Grundwasser). Denn die Symbiose-Pilze werden geschädigt und zurück gedrängt, und dadurch wird die Wasser-Versorgung der Bäume geschwächt. Was viele nicht wissen (und ganz sicher auch nicht Frau Klöckner) ist die Tatsache, dass Bäume ohne Symbiose-Pilze (Mykorrhiza) an viel weniger Wasser heran kommen können.

RE: Yurgster um 17:02

***Die deutsche Forstwirtschaft setzt nun schon seit fast 30 Jahren auf ökologischen Waldumbau und Multifunktionalität statt Monokulturen - und kommuniziert dies auch deutlich. Schlüsselereignis waren damals die ersten großen Windwürfe Vivian und Wiebke (1990). ...***

Zu Ihrem Kommentar möchte ich noch hinzufügen, dass die Schlagreife mit frühestens 60 Jahren eintritt, sofern keine trifftigen Gründe für einen verfrühten Holzeinschlag notwendig werden. Die Bäume die jetzt geerntet werden, sind vor 1960 gepflanzt worden.
Da war Klimawandel noch gar kein Thema, auch im Bereich der Forstwirtschaft nicht.

Gruß Hador

fathaland slim 17.57

Gesunden Bäumen kann der Borkenkäfer nichts anhaben.
Wenn die Bäume großflächig diesem Tier zum Opfer fallen, liegt das daran, daß die Bäume ohnehin krank sind. Fichten brauchen feuchtkühles Klima, um zu gedeihen"
Meine Rede!Stimmt. Ich kenne den Revierförster hier. Der hat mir erklärt, warum nach Lothar" und anderen Stürmen hier das Totholz aus dem Wald gebracht wurde(hauptsächlich Fichten) um genau die massenhafte Vermehrung der Borkenkäfer durch das viele Futter zu vermeiden. Und ich denke, der weiß wovon er spricht. Das spricht
gegen die These vom sich-selbst überlassenen Wald.

800 Millionen Euro für die Rettung des Walds ...

einerseits vielleicht besser als nichts - es gibt wohl keine Alternative zum Neu pflanzen - immer schön mit den CO2 Emissionen um die Wette, hoffend das die Sprösslinge dann auch anwachsen. Hier ist vor zwei Jahren einiges neu angepflanzt worden - 75% davon darf man getrost als Fehlinvestition abhaken/ abhacken, ohne Wasser nix los, könnte man es zusammenfassen.
Ein Betrag mit zwei Nullen mehr vorm Komma dürfte es eher treffen, wenn es denn wirklich Hoffnung gibt, vielleicht ist da dann eine Bewässerung für die ersten Jahre mit drin, damit die Kleinen wurzeln können. Im Ernst reicht es ja nicht Ersatz bereit zu stellen, wir müssen die Natur sowohl auf trocknere Zeiten trimmen, als auch die gemeine Produktivität steigern, um mehr Käfer, Bienen und Würmer zu erhalten, von denen dann Spinnen, Fledertiere und Vögel leben können, ohne die es auch für uns ungemütlich wird.

18:09, uwtra

>>...da haben unsere Waldbesitzer (meistens Alt-Adelige - wer besitzt schon einen Wald), unter dem ökologischen Deckmantel, Monokulturen aufgebaut, um das Maximum an Gewinn rauszuziehen und jetzt hört der Geldregen auf und man müsste den Wald ökologisch sinnvoll umbauen, was aber keinen Profit abwirft, sondern Kosten verursacht. Und was macht man dann - genau, den Steuerzahler um Hilfe bitten. Wald retten ist wichtig, aber dann gehört er uns Steuerzahlern und nicht mehr irgendwelchen privaten Waldbesitzern, denen es nur um die Kohle geht.<<

Waldbesitzer nennt man auch Waldbauern.

Waldbauern müssen, wie Landwirte generell, von dem Land, das sie bewirtschaften, leben.

Unter Forstwirten finden Sie nicht mehr Adlige als unter anderen Bauern auch.

Der Unterschied zu anderen Bauern ist, daß Forstwirte etwas pflanzen, was dann die Enkel ernten.

Bauern sind in manchen Kreisen nicht sehr beliebt. Deswegen wohl Ihr Kommentar.

17:44 von Zwicke

«Think multitasking…
… sollten die Menschen sich dagegen wappnen [Klimawandel] und verfügbares Geld für intelligente Schutzmaßnahmen aufwenden. Dazu könnte u.a. schon kurzfristig gehören, den "Deutschen Wald" nicht länger zu verklären, sondern als wirtschaftlichen Nutzwald zu akzeptieren …»

Da denke ich doch mal "multitasking", verkläre den deutschen Wald nicht länger mehr. Sag ich ganz einfach: "Den deutschen Wald mag ich nicht". Welche "intelligente Schutzmaßnahme" habe ich damit ergriffen?
Hilft es noch mehr, wenn ich den Wald zusätzlich verfluche …?

In DEU hat es insg. noch so viel Waldfläche, dass niemand prinzipiell auf Holzeinschlag + wirtschaftlichen Nutzwald verzichten muss. Wenn aber durch Trockenheit + "andere Stressfaktoren" große Waldflchen langfristig geschädigt sind. Dann kann man in gar nicht so ferner Zukunft weniger + weniger + weniger Wald als Nutzwald nutzen.

DEU liegt nun einmal "in solcher einer Zone".
In der es trockener + trockener zu werden scheint …

@deutlich

"Das spricht
gegen die These vom sich-selbst überlassenen Wald."

Nein. Irgendwann wird sich ein Wald etablieren, der aufgrund seiner Struktur relativ borkenkäferfest ist.
Dauert nur eine ganze Weile, man hat keinen Einfluss darauf, was für Bäume darin wachsen (ist wirtschaftlich gesehen ungünstig)und sieht in der Übergangszeit wahrscheinlich nicht besonders schön aus.

Die massenhafte Vermehrung der Borkenkäfer nach "Lothar" musste ja nur deshalb gefürchtet werden, weil überall diese Fichtenmonokulturen standen, wo der Borkenkäfer Spitzenbedingungen hatte.

Nach mir der Leichenschmaus...

In einem anderen Thread zum Thema hat ein User hier Möbel und Papier als teure Holzerzeugnisse thematisiert. Das ist freilich Unsinn, weil der Großteil der Wegwerfmöbel und auch Industriepappe und -Papier aus meist gehäckselten und anders nicht verwertbaren Holzresten besteht, oft sogar angereichert mit chemischen Industrieleimen. Gut erkennbar am Preis für wirklich handwerklich gute Qualitätsmöbel und Kartone u. Papiere für höhere Ansprüche. Darüberhinau aber gibt es im Möbelbereich längst bereits alternative und hochwertige Angebote auf Basis anderer, nachwachsender Grundstoffe... bis hin zu modistischen Billig-Wegwerfmöbeln aus verstärkten Mais-bzw. Soja-Kartonagen. Und lbnl,... Fastfoodkonzerne forschen bereits daran, zB. Pizzakartons eßbar zu machen... oder die Potatoe-Coch usw..
_
Mein Fazit: Warum soll ich Nachkommen alte Holzkommoden hinterlassen, wenn die beim Leichenschmaus auch zugleich mein Altmobiliar verspeisen könnten...

@17:56 Zwicke

Ob ich Forstexpertin bin, interessiert Sie wahrscheinlich nicht wirklich... Aber ich komme tatsächlich aus einem "waldnahen Milieu" und habe mich einfach mal informiert, welche Schäden und Folgeschäden aus Dürre, Borkenkäferbefall etc. entstanden und entstehen und was kurz- und mittelfristige Maßnahmen an Mitteln erfordern - gerade auch, wenn man an der Stelle das verbohrte nationale Denken endlich aufgeben würde. Die Informationen sind nicht schwer zu eruieren.
Populistisch ist da gar nichts - fast würde ich mir es wünschen, es wäre "nur populistisch aufgebauscht"...

18:23, deutlich

>>Und ich denke, der weiß wovon er spricht. Das spricht gegen die These vom sich-selbst überlassenen Wald.<<

In einem sich selbst überlassenen Wald würden in den meisten Teilen Deutschlands keine Fichten wachsen. Sie gehören hier ökologisch nicht hin.

@fathaland slim

"Waldbauern müssen, wie Landwirte generell, von dem Land, das sie bewirtschaften, leben."

Ich denke, dass ein sehr großer Teil der Landbesitzer oder -pächter als Landwirt von seinem Land leben muss.

Ist das bei den Waldbesitzern wirklich auch so?

18:21, heutemalich

>>Was viele nicht wissen (und ganz sicher auch nicht Frau Klöckner) ist die Tatsache, dass Bäume ohne Symbiose-Pilze (Mykorrhiza) an viel weniger Wasser heran kommen können.<<

Wenn sie das wirklich nicht weiß, dann ist sie noch inkompetenter, als ich dachte. Denn das gehört wirklich zum forstbiologischen Grundwissen.

Herausgeschmisenes Geld

Man wird genauso weitermachen wie bisher und Millonen oder Milliarden werden daran nichts ändern - das Geld wechslt nur die Besitzer und darum geht es mmn wohl auch vordringlich,

@uwtra 18.09

so viel Waldbesitz dürften "Alt-Adelige" nicht haben, hier in BW weiß ich vom Fürsten in Sigmaringen (Hohenzollern) und vielleicht gibt's in Hechingen oder Albstadt noch was. Und die Wälder sehen auch nicht anders aus als die, die dem Land gehören und werfen auch nicht mehr Gewinne ab, sind aber auch zeitintensiv zu erhalten und das kostet aktuell mehr Geld als es bringt. Da sind klassenkämpferische Sprüche fehl am Platz

Rettung des Waldes ...

Hübsche Formel - Waldretten, das tun die Kids im Hambacher Wald schon lange - zum Ärger einiger verkrampfter Formalisten.
Das reicht aber eben nicht - wir brauchen viel, viel mehr. Für uns sollte jeder Wald ein Nutzwald sein, wir können es uns wohl kaum leisten so zu tun, als wären Erosion und weiterer Verlust an Grundwasser, der weitere Verlust von Arten und die zunehmende Verschlechterung der Luft zum Atmen nicht Dinge, denen man entgegentreten müsste. Das tut man bestens mit Bäumen, vielen Bäumen, mit Tief- wie Flachwurzlern und ordentlich Unterholz dazu.

"Irgendwie scheint mir" …

das ganze Land DEU, die meisten Verantwortlichen aus Pokitik und (hier: Forst) Wirtschaft lebten für lange Zeit im gedanklichen Schlaraffenland der von den Elementen begünstigten Natur. Und das werde für ewig so weiter gehen …

Ausreichend (aber nicht zu viel) Niederschläge zu verschiedenen Jahreszeiten, relativ gemäßigte Naturgewalten, ohne zu starke Stürme, selten große Fluten, gar keine Erdbeben-Gefahr nirgendwo im Land (mit den Maaren in der Eifel eher Theorie) …

Führt zu Sorglosigkeit, Fehleinschätzungen, geringer Vorsorge für den Fall, dass Schlaraffenland mal vorbei sein könnte. Ein Gedanke, der bisher lediglich durch Nicht-Existenz glänzt …

Weder kann man das Land JAP, noch den Wald dort mit DEU tatsächlich vergleichen. "Land der Volksbegeisterung zum Wald". Land, wo "Waldbaden" nicht nur ein gedengeltes Substantiv ist. Wo es sooo viel Wald hat. Man mag es kaum glauben …

Vorsorge + Infrastruktur sind dort so exzellent.
Weil existentiell notwendig "im Nicht-Schlaraffenland" …

Zivilisationsentwicklung oder Schädlingsschutz...

Auch mit meiner politischen Grundrichtung ist die attraktive Frau Julia Klöckner nicht die erste Wahl im zuständigen Mnisterium ... aber man sollte fair bleiben. Im Wettstreit um Steuer)-Gelder für deutsche Nutzwaldbesitzer sind 800 Mio Euro Hilfsgelder schon mal eine ganze Menge "Holz"... Allerdings sollte man sich als Normalo auch mal davon lösen, den "Deutschen Wald" weiterhin allzu romantisch zu verklären. Erst kürzlich in anderem Zusammenhang forderten Hausbauexperten, künftig wieder mehr mit Holz zu bauen. Sehr vernünftig - aber ... woher soll das kommen? Wohl kaum aus verrottendem Altholz! Also benötigt DE auch weiterhin eine leistungsfähige Forst- u. Holzwirtschaft, und zwar ohne grünliche Käferschutzextreme. Wir müssen uns entscheiden ... Zivilisationsentwicklung oder Schädlingsschutz...

@Garfield

entscheidend ist der „ökologische Fußabdruck“
Und der ist bei den „Westlern“ der tiefste.

Bevölkerungswachstum bremsen, richtig! Aber vor allen in den westlichen Industrieländern!

18:36 von DrBeyer

«Ich denke, dass ein sehr großer Teil der Landbesitzer oder -pächter als Landwirt von seinem Land leben muss.
Ist das bei den Waldbesitzern wirklich auch so?»

Ob das bei allen … oder vielen … so der Fall ist, weiß ich nicht.

Für das Fürstenhaus von Thurn und Taxis ist aber deren Waldbesitz + Waldbewirtschaftung die größte Einnahmequelle.

"Kann man nun sagen" - ach was, die Adeligen wieder. Haben mehr als genug, und kriegen den Hals doch nie voll. Waldbesitzer scheinen mir generell in der Mehrheit "welche zu sein", denen es neben Einnahmen aus Waldnutzung auch (sehr) um Natur-Erhaltung geht.

"Einen Wald zu besitzen", das ist ja nicht "for free". Entstehen gewiss eine Menge an Ausgaben, für die es erst mal Mittel zur Verfügung braucht. "Waldbesitz als Hobby", weil man nix besseres mit Zeit + Geld anzufangen weiß. Das dürfte eine sehr exotische Ausnahme sein …

"Fehlpflanzungen" in Wäldern + Monokuturen der berüchtigten Fichten unterliegen ja auch irgendeiner "Markt-Dynamik" …

Das fatale an unsren

Das fatale an unsren Wirtschaftssystem ist, Gewinne sind privatisiert und Verluste werden sozialisiert. Nicht erst seit gestern verändert sich der Nutzwald. Sicherlich über einen Zeitraum von 30 Jahren hat sich deren Zustand verändert und war zu beobachten. Monokulturen gehören nicht in den Wald, wenn der Steuerzahler 800 Millionen für geeignete Bäume zahlen soll, sollten die Waldbesitzer enteignet werden, denn sie sind es die sich schadlos an
die Umwelt halten.

Die Fichte

Warum die Fichte in unseren Wäldern? Sie zeichnen sich aus Insbesondere durch ihre geringen Ansprüche an den Nährstoffgehalt der Böden. Nach der zweiten Welle von massiven Plünderungen der mitteleuropäischen Wälder, setzte im 17. Jahrhundert langsam eine Holznot ein. Erste Fürsten und Wissenschaftler fassten Pläne die geschundenen Wälder aufzuforsten und den Holzeinschlag der Wälder auf die nachwachsende Holzmenge einzuschränken.
Die Förster der damaligen Zeit suchten eine Baumart die schnell wuchs, hervorragendes Holz lieferte und anspruchslos war. In der genügsamen, geradwüchsigen Fichte fanden sie eine passende Antwort auf die besdtehenden Probleme. Die guten Erfahrungen mit ihr ließen sie schnell zur optimalen Baumart gegen Holznot erwachsen.
800 Millionen sind doch für Deutschland eine lächerliche Summe. Die Politiker spenden 10 Prozent ihrer Diäten 4 Jahre lang für unseren Wald und gehen beispielhaft voran.

18:28 von fathaland slim

Waldbesitzer nennt man auch Waldbauern.

Absoluter Quatsch. Ein Waldbesitzer ist eine Person, der einen Wald besitzt und evtl Holz für seinen Eigenverbrauch verwendet. Ein Waldbauer ist eine Person, der einen Wald besitzt, Holz für sich nicht nur verwendet, sondern auch verkauft.

Unter Forstwirten finden Sie nicht mehr Adlige als unter anderen Bauern auch.

Absoluter Quatsch. Forstwirte sind nicht Waldbesitzer oder Waldbauern, es sind Waldfacharbeiter oder Förster.

«Also benötigt DE auch

«Also benötigt DE auch weiterhin eine leistungsfähige Forst- u. Holzwirtschaft, und zwar ohne grünliche Käferschutzextreme. Wir müssen uns entscheiden ... Zivilisationsentwicklung oder Schädlingsschutz...»

Als seien Käfer Schädlinge, die von den Grünen im Namen von Herrn Hofreiter hofiert würden.

Und was für eine absurde Entscheidungs-Auswahl:
"Zivilisationsentwicklung vs. Schädlingsschutz".

Welcher Waldschrat fordert denn angeblich "Schädlingsschutz"?
Oder freies Wüten für Borkenkäfer und Konsorten …?

«Allerdings sollte man sich als Normalo auch mal davon lösen, den "Deutschen Wald" weiterhin allzu romantisch zu verklären.»

Wer verklärt denn den Wald?
Was muss man tun, um den zu verklären? Reicht ein Wadspaziergang pro Woche dazu aus, ein Verklärer zu sein / einer zu werden?

Suchen viele in DEU nach Inhalten für den Begriff "Heimat".
Gehört bei vielen Wald als Charakteristikum dazu.
Kamen ja aus den Wäldern, die Germanen.
Ist das aber auch wieder nix zu gar nix gut …

18:36, DrBeyer

>>@fathaland slim
"Waldbauern müssen, wie Landwirte generell, von dem Land, das sie bewirtschaften, leben."

Ich denke, dass ein sehr großer Teil der Landbesitzer oder -pächter als Landwirt von seinem Land leben muss.

Ist das bei den Waldbesitzern wirklich auch so?<<

Waldbesitzer, die ich kenne, betreiben auch noch "andere" Landwirtschaft.

Mischkalkulation.

Um von der Waldwirtschaft leben zu können, muss man wohl sehr viel Wald besitzen.

@18:04 von DrBeyer

>> Ob in Zeiten eines gefährlichen Insektenschwunds nun ausgerechnet der flächendeckende Einsatz von Pestiziden dazugehört, darf zumindest angezweifelt werden ... <<
_
Da haben Sie Recht. Aber meine Interntion ist eben nicht der flächendeckende, sondern der gezielte Einsatz von Schädlingsvernichtungsmitteln, der heute längst möglich ist. Die böse Alternative wäre die Entwicklung genveränderter Pflanzen, was ich allerdings grundsätzlich ablehne, weil es die natürliche Evolutionsfähigket des Lebens untergräbt, zu einem Stillsand führt, und in Quintessenz nur noch künstlich optimierte Nahrung produziert. Mit weitreichenden, nicht absehbaren Folgen.
_
Deshalb möchte ich auch weiterhin Bienen von meinem Kuchen verscheuchen, aber sicher sein, daß für den Menschen völlig unnütze Schädlinge wie Borken- oder auch Juchtenkäfer völlig ausgerottet werden. Ohne übergrünliche Sentimentalitäten.

19:40, einmalig klug

>>Waldbesitzer nennt man auch Waldbauern.

Absoluter Quatsch. Ein Waldbesitzer ist eine Person, der einen Wald besitzt und evtl Holz für seinen Eigenverbrauch verwendet. Ein Waldbauer ist eine Person, der einen Wald besitzt, Holz für sich nicht nur verwendet, sondern auch verkauft.<<

Es gibt natürlich auch Leute, die das als Hobby betreiben.

>>"Unter Forstwirten finden Sie nicht mehr Adlige als unter anderen Bauern auch."

Absoluter Quatsch. Forstwirte sind nicht Waldbesitzer oder Waldbauern, es sind Waldfacharbeiter oder Förster.<<

Ich benutzte den Begriff analog zum Landwirt.

Ich habe auf Ihre freundliche Anregung hin nachgeschlagen.

Aus Wikipedia:

"Privatwaldbesitzer erzielen auch ohne besondere Ausbildung und ohne persönliche Ausübung forstwirtschaftlicher Tätigkeiten regelmäßig Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft und werden deshalb gelegentlich aus steuerrechtlicher Sicht als Forstwirte bezeichnet."

19:40 von einmalig klug

«Ein Waldbesitzer ist eine Person, der einen Wald besitzt und evtl Holz für seinen Eigenverbrauch verwendet. Ein Waldbauer ist eine Person, der einen Wald besitzt, Holz für sich nicht nur verwendet, sondern auch verkauft.»

Wer besitzt denn einen Wald, und hackt dann evtl. nur Holz zum Heizen, fürs Lagerfeuer, Holzschuhe zu drechseln, oder um sich im Sommer ein Floß zu bauen …?

«Forstwirte sind nicht Waldbesitzer oder Waldbauern, es sind Waldfacharbeiter oder Förster.»

"Forstwirt" bzw. "Forstwirtschaft" ist ein Studiengang.
Den auch Waldbesitzer absolvieren können. Ist dann aber dennoch kein Zwang für sie, eigenhändig hackend oder sägend durch Wälder zu streifen …

20:10, Zwicke

>>Deshalb möchte ich auch weiterhin Bienen von meinem Kuchen verscheuchen, aber sicher sein, daß für den Menschen völlig unnütze Schädlinge wie Borken- oder auch Juchtenkäfer völlig ausgerottet werden. Ohne übergrünliche Sentimentalitäten.<<

Die Tiere auf Ihrem Kuchen sind Wespen, und Juchtenkäfer sind keine Schädlinge.

Staatswald nicht mehr bewirtschaften.

Derzeit wird aus dem Wald noch herausgeholt, was zu retten ist. Bald gibt es da außer billigem Brennholz nichts mehr zu verdienen. Die Preise sind schon wieder im Keller und anders als zu Sturmzeiten, werden sich die Preise angesichts der Trockenheit nicht mehr erholen. Der Staat würde gut dran tun, die Bewirtschaftung einzustellen. Das sicherten den privaten Waldbauern noch ein bißchen Einkommen während der Staat endlich seiner Pflicht zum Schutz von mehr Waldfläche nachkommen kann.

20:10 von Zwicke: "Deshalb

20:10 von Zwicke:
"Deshalb möchte ich auch weiterhin Bienen von meinem Kuchen verscheuchen, aber sicher sein, daß für den Menschen völlig unnütze Schädlinge wie Borken- oder auch Juchtenkäfer völlig ausgerottet werden."
-------
Es gibt keine "völlig unnütze Schädlinge". Jedes Wesen hat seine Aufgabe in der Natur.
Das wird auch Ökosystem genannt.

Weiß Frau Klöckner was Sie tut?

Ich glaube nein! Immerhin hat Sie wohl erkannt dass es so etwas wie den Klimawandel gibt, aber dessen Ursachen z.B. auch aus der Landwirtschaft hat Sie vermutlich noch nicht erkannt oder gar bewußt verdrängt. Sie schützt eben immer noch die Agrarindustrie vor den Verbrauchern statt eben dieser Industrie mal gehörig auf die Finger zu klopfen. Die Agrarindustrie (nicht die Bio-Bauern) zerstören und vergiften unsere Umwelt mit dem Segen von Frau Klöckner.
Wer wie Frau Klöckner weiter auf Selbstverpflichtungen und Label wie das "Tierwohllabel" setzt, der hat die Zeichen der Zeit auch nicht nur annähernd verstanden.
Prinzipiell ist Geld für den Wald natürlich willkommen aber um den Wald dauerhaft zu retten, bedarf es wesentlich mehr.

6. Klasse Erdkunde vor 30 Jahren

Monokulturen sind für alles mögliche anfällig, Mischkulturen sind sicherer und ökologisch wertvoller. Und das war damals schon keine neue Erkenntnis.
Wer aus Geldgier einen Fichtenwald gepflanzt hat, ist selber schuld. Das ist die Parallele zur Bankenrettung. Bei Geschäftsmodellen ausbeuterischer Art muss man auch mit den Risiken leben.
Nur blöd, dass die Gesellschaft ausbeuterische Geschäftsmodelle überhaupt zulässt! Egal ob es um Menschen oder die Umwelt geht.

Rumpelstielz

Hübsche Formel-Waldretten das tun die Kids im Hambacher Wald schon lange - zum Ärger einiger verkrampfter Formalisten."
Aha, Sie meinen deutschlandweit auf Baumhäuser ziehen wäre die Lösung für die Wälder ?Ja dann..

Der Wald wird sich sicher nicht am Kabinettstisch retten lassen

„Von Bundesseite seien nach jetzigem Verhandlungsstand in der Regierung zusätzliche 547 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren zu erwarten, sagte die CDU-Politikerin zum Auftakt des "Nationalen Waldgipfel" ihres Ministeriums (...) Hinzu sollen Gelder aus den Ländern fließen, sodass insgesamt bis zu 800 Millionen Euro zusammenkommen können“

Und wenn die Kohle nicht reichen (oder nicht wie gedacht „fließen“) sollte und der Wald weiter vor sich hinsterben sollte, kann man hinterher wenigstens behaupten, man habe ja „sein Bestes“ gegeben, die Tragödie zu verhindern sei aber trotzdem „leider nicht möglich“ gewesen, nicht wahr?

„Das Waldsterben sei dramatisch“

Warum hört man dann in dieser Angelegenheit nicht mal ausschließlich auf die, die aufgrund ihrer meist langjährigen Praxiserfahrung wirklich etwas von der Materie verstehen (z.B. Forst- und andere Naturwissenschaftler sowie alle anderen, die von den Erfahrungen bei ihrer täglichen Arbeit in der Natur berichten können)?!

20:10 von Zwicke

«Deshalb möchte ich auch weiterhin Bienen von meinem Kuchen verscheuchen …»

Nur in den allerseltensten Fällen werden es Bienen sein, die Sie von Ihrem Kuchen verscheuchen. Nennen sich Wespen, die lästigen Viecher.

… aber sicher sein, daß für den Menschen völlig unnütze Schädlinge wie Borken- oder auch Juchtenkäfer völlig ausgerottet werden. Ohne übergrünliche Sentimentalitäten.»

Völlig irreale Vorstellung, den Borkenkäfer völlig auszurotten. Fängt man aber am besten + am stärksten viel versprechend damit an, Bämue auszurotten …

Juchtenkäfer sind keine Schädlinge.
Die wenigsten Insekten sind Unholde.

Und "übergrünlich" geht in den Wäldern wegen der vermehrten Trockenheit ja bereits zurück. Muss man jetzt nur noch ein wenig Geduld bewahren, bis sich das ganze Gegrüne von selbst erledigt hat …

Immer der Borkenkäfer....

Wie ich höre und lese, sind besonders im Harz sehr viele Bäume abgestorben. Auf dem Brocken stehen lt. Wikipedia umfangreiche Sendeanlagen, unter ihnen: UKW analog/digital, (DAB) Hörfunk, DVB-T2 HD, Sendeanlagen für Mobil- und Richtfunk, eine MSSR Radar-Station der dt. Flugsicherung sowie zwei Amateurfunkrelaise, um nur einige zu nennen. Ehrlich, so viele Borkenkäfer-Fresserchen gibt es gar nicht, um so große Baumbestände zu zerstören. Die Borkenkäfer sind doch nicht mutiert zu Eierlegemonstermaschinen.

fragen Sie sie doch!

Ich denke, Frau Klöckner weiß vor allem, was ihre Klientel, die Bauern und Weinbauern, wollen. Nämlich vor allem weiter viel viel viel Gülle ausbringen. Dies ist unser Hauptproblem, unser ökologisches Desaster. Wie ich schon sagte: nicht nur für das Grundwasser (da verklagt uns schon die EU - das wird sie aber noch bereuen, denn in wenigen Jahren kann sie ganz Europa verklagen) ist belastet, sondern alle Ökosysteme, und unsere ganze Artenvielfalt in allen Ökosystemen ist dadurch schon jetzt nur noch ein Schatten früherer Tage.

Vorschlag für die Verwendung von Totholz

Mit den vielen abgestorbenen Bäumen, die man jetzt (wenigstens zum Teil) aus den Wäldern herhausholt, könnte man etwas besseres anstellen als sie zu Brennmaterial zu verarbeiten. Wie wäre es denn, sie auf einen einheitlichen quadratischen Querschnitt zu sägen und dann sauber gestapelt in einem Salzbergwerk einzulagern? Damit hätte man schon mal ein paar tausend Tonnen CO2 aus dem Verbrennungskreislauf entfernt. Ohne aufwändige Filteranlagen im Industriemaßstab. Positive Klimawirkung quasi ab sofort, ohne noch weitere Technologien entwickeln zu müssen.
Nur so als Vorschlag ...

Auch das noch...

Der "deutsche Schwarzwald" heißt so, weil sein früher mal dichter Tannenbestand auch tagsüber kaum Licht zum Boden durchließ. Und man singt noch immer "Oh Tannenbaum"... nicht, weil man Tannen mit Fichten verwechselt... Auch die Zuggewichte = Tannenzapfen an Kuckucksuhren sprechen Bände... Besonders im Zuge der Neuaufforstungen nach dem 1. u. 2, WK wandelte sich der deutsche Wald vom Tannen- u. Laubmischwald zum überwiegenden Nutzwald mit schnell wachsenden Fichten, die viel geringere Anforderungen an Böden und Umwelt stellen als starke Tannen und Laubbäume. Zwangsläufig litten später besonders die Fichten-Monokulturen unter zunehmender Umweltverschmutzung und Sturmschlag. Dann kamen auch noch die Günen mit Käferschutzprogrammen...

18:54, deutlich

>>so viel Waldbesitz dürften "Alt-Adelige" nicht haben, hier in BW weiß ich vom Fürsten in Sigmaringen (Hohenzollern) und vielleicht gibt's in Hechingen oder Albstadt noch was. Und die Wälder sehen auch nicht anders aus als die, die dem Land gehören und werfen auch nicht mehr Gewinne ab, sind aber auch zeitintensiv zu erhalten und das kostet aktuell mehr Geld als es bringt. Da sind klassenkämpferische Sprüche fehl am Platz.<<

Erbprinz Karl von Hohenzollern, den ich persönlich kenne (hab mit ihm in grauer Vorzeit mal Musik gemacht), kann von seinem Waldbesitz gewiss nicht leben. Ohne seine diversen anderen Einnahmequellen könnte er wohl vor allem das Schloss Sigmaringen, dieses unfassbare Gebäude, nicht unterhalten.

Mischkalkulation eben.

Ich bin im Frühjahr

mit der Brockenbahn zum Gipfel gefahren, was ich da an schwer geschädigten Bäumen gesehen habe ist schlimm. Da muss massiv aufgeräumt werden und neu bepflanzt. Ich denke da ist viel mehr Geld nötigt als das von Frau Klöckner in Betrag gezogene Rettung Programm.

Zwei Industrieminister...

..die - angebliche - Landwirtschaftsministerin und der -angebliche -Verkehrsminister ohne jede Glaubwürdigkeit simulieren Aktionismus nach dem Motto „Wir tun was“. Und warten auf die Vorgaben aus der Industrie.

21:02, Zwicke

>>Der "deutsche Schwarzwald" heißt so, weil sein früher mal dichter Tannenbestand auch tagsüber kaum Licht zum Boden durchließ. Und man singt noch immer "Oh Tannenbaum"... nicht, weil man Tannen mit Fichten verwechselt... Auch die Zuggewichte = Tannenzapfen an Kuckucksuhren sprechen Bände...<<

Die Tannenzapfen an Kuckucksuhren sind Fichtenzapfen. Tannen haben aufrechtstehende Zapfen, die ganz anders aussehen und nicht als Ganzes abfallen, sondern Schuppe für Schuppe zu Boden rieseln.

Sowohl die Weißtanne (Abies alba) als auch die Rotfichte (Picea abies) sind im Schwarzwald heimisch. Kommen dort also wild vor.

um 20:54 von denke

"" Auf dem Brocken stehen lt. Wikipedia umfangreiche Sendeanlagen, unter ihnen: UKW analog/digital, (DAB) Hörfunk, DVB-T2 HD, Sendeanlagen für Mobil- und Richtfunk, eine MSSR Radar-Station der dt. Flugsicherung sowie zwei Amateurfunkrelaise, um nur einige zu nennen. Ehrlich, so viele Borkenkäfer-Fresserchen gibt es gar nicht, um so große Baumbestände zu zerstören. Die Borkenkäfer sind doch nicht mutiert zu Eierlegemonstermaschinen.""
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Wenn Sie so viele Jahre wie ich den Brocken bewandert haben, dann würden Sie den großen Unterschied von früher auf heute genau bewerten können. Und nun zu dem Borkenkäfer.Das Weibchen kann bis zu 10 000 Eier legen und
durch die Klimaerwärmung legt das Weibchen schon im April und dann noch einmal im August die Eier. Und somit sind dann die vieln Borkenkäfer unterweg und machen die Bäume kaputt. Die Sende Einrichtungen auf dem Gipfel haben keinen Einfluss auf die Bäume.

20:54, denke

>>Immer der Borkenkäfer....
Wie ich höre und lese, sind besonders im Harz sehr viele Bäume abgestorben. Auf dem Brocken stehen lt. Wikipedia umfangreiche Sendeanlagen, unter ihnen: UKW analog/digital, (DAB) Hörfunk, DVB-T2 HD, Sendeanlagen für Mobil- und Richtfunk, eine MSSR Radar-Station der dt. Flugsicherung sowie zwei Amateurfunkrelaise, um nur einige zu nennen. Ehrlich, so viele Borkenkäfer-Fresserchen gibt es gar nicht, um so große Baumbestände zu zerstören. Die Borkenkäfer sind doch nicht mutiert zu Eierlegemonstermaschinen.<<

Ein einziges Borkenkäferweibchen kann in einem warmen, trockenen Jahr im Verlauf dreier Generationen mehr als 100.000 Nachkommen erzeugen.

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