Kommentare

Einerseits ist es gut, wenn

Einerseits ist es gut, wenn sich auch bei den Wahlen zur Fraktionsspitze mehrere Kandidat*innen zur Verfügung stellen, das ist der Normalfall der Demokratie. Andererseits hatte es doch ein Gschmäckle, weil Özdemir seine Kandidatur etwas überraschend aus dem Hut zog, zudem mit einer Co-Kandidatin, die nicht unbedingt aus der ersten und zweiten Reihe kam. Für die Grünen ist das insgesamt eine durchaus knifflige Situation, denn Cem Özdemir nicht in die Parteispitze einzubeziehen, wäre politisch auch unklug, zumal das Amt eines weiteren grünen Ministerpräsidenten noch nicht in Sicht ist.

Grüne bleiben weiter unwählbar

Die Wahl zeigt, wer die Grünen sind.

Mit Özdemir wäre etwas mehr Solidität und Vertrauen zurück gekehrt.

Aber so..,?!

Ich hab schon damals nicht verstanden, dass die CDU AKK statt Merz gewählt hat. Das ist denen ja ziemlich schnell wieder auf die Füße gefallen.

Ich nehme an das wird bei den Grünen ähnlich sein.

Aber gut. Ist deren Problem.

Also weiter Dünnbrettboher

Mangelndes Bildungsnievau gepaart mit einem Schuss Naivität und Dreistigkeit war schon immer ein Kennzeichen von KGE. Da hätte die neue Kontrahentin sicherlich mehr Substanz mitgebracht was den Grünen sicherlich gut getan hätte? Aber so bleiben die Grünen halt was Sie sind? Meiner Meinung nach haben nur Habeck und Baerbock die Grünen zu solchen Wählergöhenflüge geführt? Hofreiter und KGE sind Relikte aus vergangenen Tagen die aus der Zeit gefallen sind und nur als Bremsklotz für die Grünen wirken. Aber gut für die anderen Parteien.

Naja, schade eigentlich ...

Cem Özdemir hat inzwischen viel dazugelernt und besonders in Sachen Kommunikation ist er seinem Parteikollegen Anton Hofreiter haushoch überlegen.

Die Idee des Personalwechsels an der Fraktionsspitze hätte Charme gehabt. Aber der Ausgang der Abstimmung ist kein Beinbruch, ganz im Gegenteil: die Grünen im Bundestag werden jetzt wahrscheinlich insgesamt einen Gang hochschalten und die GroKo inhaltlich vor sich hertreiben bis zur nächsten Bundestagswahl -- und das ist auch gut so!

# Theo Tiger

Schade

Ich mag nun die Grünen garnicht, aber Özdi ist für mich einer der halbwegs erträglichen Figuren weil dieser Mensch noch einen einigermaßen ausgeprägten Realitätssinn hat? Hofreiter macht auf mich immer den Eindruck als wäre er direkt aus einem Asterixheft entsprungen und ich weiß ehrlich gesagt nicht wofür er steht und was er jemals geleistet hat? Seine störenden, nicht verständlichen Artikulationen bei den Debatten im Bundestag empfinde ich als sehr unangenehm?

Ein starkes Ergebnis

sieht anders aus.
#
Göring-Eckardt bekam im ersten rund 61,2 Prozent der Stimmen aus der 67-köpfigen Fraktion, Hofreiter kam auf 58,21 Prozent.

Grüne Politik

Ja, wollen jetzt die Grünen grüne Politik machen oder möchte jeder nur seinen Posten?

Ich glaube mehr daran, dass die Posten im Vordergrund sind und nicht Sachthemen. Es sollte doch wurscht sein, wer Führungspositionen übernimmt, wichtig ist die Durchsetzung von Parteiinteressen gegenüber dem Wahlvolk.

Die Grünen sind nicht besser als die anderen Parteien auch, nur dass sie halt einen anderen Parteinamen haben. Politgerangel!

19:20 von eine_anmerkung

Meiner Meinung nach haben nur Habeck und Baerbock die Grünen zu solchen Wählergöhenflüge geführt?

Glaub ich wiederum nicht. Die Höhenflüge haben sie hauptsächlich den Abtrünnigen der SPD zu verdanken. Das sieht man ja an den Wählerwanderungen.

Habeck und Baerbock sind lediglich Galionsfiguren.

Wo Milch und Honig fließen...

Mit diesem Wahlergebnis zeigen die grünen Delegierten, daß sie noch nicht bereit sind, vom grünen Garten Eden Abschied zu nehmen. Noch wollen die Grün-Wähler in ihrer Euphorisierung die Realitäten nicht wahrnehmen, noch glauben sie an ein Land, wo Milch und Honig fließen werden...doch die Zeichen des Abschieds vom Schlaraffenland sind deutlich zu sehen...dann werden die grün-linken Träume zerplatzen wie Seifenblasen. Dann kommen die Zeiten für Realos wie Cem Özdemir und Kirsten Kapper-Gonther...schneller als wir denken.

Farblos setzt sich (knapp) durch

Es ist wie in allen bundesrepublikanischen Parteien, die Partei-Basis wählt die Farblosen, ohne zu erkennen, dass aber die breite Wählerschaft sehr wohl eine Persönlichkeit an der Spitze der Partei sehen will, die sozusagen zugespitzt der Partei ein Profil gibt.

Es geht nicht um Personen, sondern um Lösungen

Nicht, dass ich was gegen Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter (oder Özdemir und Kappert-Gonther) hätte, aber ich finde, in einer zeitgemäßen (das heißt zuvorderst: funktionsfähigen) Demokratie sollte sich niemand mehr gegen eine andere Person „durchsetzen“ müssen.

Sondern sich das beste der vorab von unabhängigen Gremien ausgearbeiteten Lösungskonzepte zu einer bestimmten Problemstellung durchsetzen können.

Und vor allem auch auf demselben Wege fortlaufend den sich ständig ändernden Gegebenheiten anpassbar sein.

Und Geld bei dessen Umsetzung keine Rolle mehr spielen.

re vriegel

"Grüne bleiben weiter unwählbar

Die Wahl zeigt, wer die Grünen sind."

Ich habe ja den Verdacht, dass Ihre Meinung von dieser Wahl, egal wie ausgegangen, in keinster Weise beeiflusst werden konnte.

PS. Statements dass XYZ unwählbar wären, sind sowas von überflüssig.

Ich denke es ist eine gute Entscheidung

Ich schätze Özdemir als einen fähigen Politiker der auch sehr durchsetzungsstark ist. Özdemir hat allerdings schon als ehemaliger Grünen Chef gezeigt, dass hohe Ämter nicht das wahre für ihn sind. Anton Hofreiter machen zudem ihre Arbeit als Fraktionsvorsitzende sehr gut, da ist es schwer sich gegen diese beiden durchzusetzen. Positiv finde ich, dass es eine demokratische Wahl und Entscheidung gab und ich glaube, dass diese Entscheidung auch in keinster Weise die Grünen als Partei spalten wird.

unglaubwürdig

Rund 60 % für die amt. Fraktionschefs sind wahrlich keine Glanzleistung. Die Klimahysterie allein ist eben keine Antwort auf die drängenden Probleme Dtl.

20:05 von karwandler

PS. Statements dass XYZ unwählbar wären, sind sowas von überflüssig.
.
sehe ich auch so
aber ein wenig Frust ablassen .... was soll´s
andererseits wäre es um ne Stelle bei der AfD gegangen
und einer hätte sich über deren grundsätzliche Unwählbarkeit ausgelassen ?

@vriegel 19:06

Tut mir Leid aber dies halte ich für nicht wirklich plausibel was Sie da erklären. Für die Position des Fraktionsvorsitzenden ist Cem Özdemir schlicht zu weich in meinen Augen. Da braucht man durchsetzungsfähige Leute. Anton Hofreiter ist so jemand der sowas so gut kann wie kaum ein anderer. Auch Kathrin Göring Eckhart ist was Durchsetzungsvermögen angeht besser als Özdemir. Die Grünen haben also absolut richtige Wahl getroffen. Özdemir mag für Solidität und Vertrauen stehen, Solidität bietet aber auch Göring Eckhart und wenn man die stätig 22-25% in den Umfragen bundesweit ansieht, dann sind die Grünen nicht in der Not Vertrauen zurückzugewinnen. Die haben das Vertrauen gewonnen von sehr vielen Menschen, weil sie die einzigen sind die die Sorgen der Klimabewegung (Dies ist eine Bewegung die sich viel stärker auf der Straße mobilisiert als es eine AfD zum Beispiel je tun wird) ernst nimmt.

Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter

sollten eigentlich auch die Vorsitzenden der Grünen werden.
Sie repräsentieren die Grünen hervorragend.

@eine_anmerkung 19:20

Baerbock und Habeck sind allerdings schon Parteichef. Kann man jetzt beides auf einmal machen? Vielleicht ist es auch gut, dass man eben es auf verschiedenen Schultern verteilt. Ich sehe jetzt nicht wo es ein Fehler ist KGE und Hofreiter als Fraktionschefs zu benennen, die machen es seit langer Zeit. Hofreiter ist auch jemand der sich als Fraktionschef verdammt gut gegen andere im Bundestag behaupten kann. Wer sich mal Reden im Bundestag anhört und wie er sich durchsetzt weis wovon ich spreche.

Zumindest gab es eine Alternative

Man muss jetzt kein Freund von Özdemir sein, aber gegen die ständig auf Hochtouren laufende bayerische Empörungsmaschine Hofreiter Toni wäre er ja schon ein Ausbund an Seriosität. Vielleicht zu viel Seriosität für die Delegierten?

re claudius19

"unglaubwürdig

Rund 60 % für die amt. Fraktionschefs sind wahrlich keine Glanzleistung. Die Klimahysterie allein ist eben keine Antwort auf die drängenden Probleme Dtl."

Wo ist denn da der Zusammenhang mit der Wahl der Fraktionsvorsitzenden?

Gut so! Özdemir ist ein Spalter

Özdemir ist ein Polarisierer, der die Gesellschaft spaltet. So sehen es offenbar auch die GRÜNEN. Deshalb ist seine Wahlschlappe auch völlig gerechtfertigt.

@Sisyphos3 20:27

Hier stimme ich Ihnen sogar einmal zu. Ich finde es generell überflüssig sowas zu sagen., ob es nun die Linke, die AfD, die Grünen oder die CDU/CSU ist. Bezüglich Frust ablassen, naja wie will man bitte eine Sachlichkeit schaffen, wenn man pauschal einfach sagt XYZ ist unwählbar? So spaltet man noch mehr als es sowieso schon der Fall ist.

@deutlich 20:34

Ich bin auch kein riesiger Hofreiter Fan. Man muss ihm aber lassen dass er sich von nichts und niemandem unterkriegen lässt und Reden halten kann Hofreiter sehr gut, meiner Meinung nach besser als Özdemir. Özdemir ist für mein Empfinden zu lieb für den Fraktionschefposten

Für jeden etwas . KGE für die

Für jeden etwas
.
KGE für die " Realos ", Hofreiter für die " Dogmatiker ". So kann man Ruhe in die Fraktion bringen und das lautstarke Austragen von Konflikten minimieren. Hat in der Vergangenheit gut funktioniert; warum also jetzt etwas ändern, solange die Umfragewerte gut sind und keine Regierungsverantwortung getragen werden muss. Özdemir hat wohl von vornherein gewusst, dass er keine Chance hat; aber so bleibt man im Gespräch.

um 20:34 von Magfrad

>>".. Hofreiter ist auch jemand der sich als Fraktionschef verdammt gut gegen andere im Bundestag behaupten kann. Wer sich mal Reden im Bundestag anhört und wie er sich durchsetzt weis wovon ich spreche."<<

Ich denke Sie verwechseln da was? Wenn der bayrische Bua sich bei seinen Reden in unverständlichem Deutsch (nix gegen unsere Bayern, ich mag sie sehr bis auf Seehofer) artikuliert und in seiner gespielten Rage auf den Tisch haut, hat das nichts mit Durchsetzungsvermögen zu tun. Denn er ist ein Politiker und kein Fimenchef. Einen durchsetzungsstarken Politiker erkennt man an seinem Charisma, seiner geschliffenen, für alle verständliche Wortwahl, Überzeugungskraft und Begeisterungsfähigkeit. Was trifft davon auf den Anton zu?

re eli

"Farblos setzt sich (knapp) durch

Es ist wie in allen bundesrepublikanischen Parteien, die Partei-Basis wählt die Farblosen"

Hier hat nicht die Parteibasis gewählt, sondern die BT-Fraktion.

Kleiner Unterschied.

@20:01 von Nettie

//Es geht nicht um Personen, sondern um Lösungen//

Es geht immer auch um Personen und deren Glaubwürdigkeit, denn es sind schließlich auch Personen, die evtl. gefundene Lösungen umsetzen müssen.

//Und vor allem auch auf demselben Wege fortlaufend den sich ständig ändernden Gegebenheiten anpassbar sein.
Und Geld bei dessen Umsetzung keine Rolle mehr spielen.//

Das ist Zukunftsmusik. Geld spielt leider bei allen Themen die größte Rolle. Diese Erkenntnis ist längst auch bei Baerbock und Habeck angekommen. Deswegen trifft man sich jetzt auch fleißig mit den Wirtschaftsbossen.

20:34, deutlich

>>Man muss jetzt kein Freund von Özdemir sein, aber gegen die ständig auf Hochtouren laufende bayerische Empörungsmaschine Hofreiter Toni wäre er ja schon ein Ausbund an Seriosität. Vielleicht zu viel Seriosität für die Delegierten?<<

Herr Hofreiter eine Empörungsmaschine? Eigentlich ist er ein sehr bodenständiger Mensch, um nicht zu sagen ein bairischer Schrat. Eigentlich ein sehr liebenswerter Menschenschlag. Außerdem ist er auch Biologe, genau wie sein Bruder Michael. Letzterer sogar ein ziemlich bekannter. Auch Antons Ruf ist in Fachkreisen durchaus nicht der schlechteste. Ich empfehle, sich mit den Hofreiterbrüdern unter dem Aspekt des Biologentums ein wenig näher zu beschäftigen.

20:33 von collie4711

sie haben sogar beide über 50% der stimmen bekommen

@20:34 von deutlich

"Man muss jetzt kein Freund von Özdemir sein, aber gegen die ständig auf Hochtouren laufende bayerische Empörungsmaschine Hofreiter Toni wäre er ja schon ein Ausbund an Seriosität. Vielleicht zu viel Seriosität für die Delegierten?"

Vermultich.

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