Kommentare

Warum wurde Thomas Cook nicht gerettet?

Die britische Regierung gibt keine Unterstützung für Thomas Cook. Aber bereits am nächsten Morgen starten die ersten Maschinen im Auftrag der Regierung um britische Urlauber zurück zu holen? das sieht nicht unvorbereitet aus. Ist die Insolvenz nicht eine willkommene Ablenkung in den Schlagzeilen vom Brexit? Und die Regierung von Boris kann sich nach der vielen negativen Presse auch noch als Retter der gestrandeten Urlauber präsentieren.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Das wird wohl demnächst noch mehr

"Billiganbieter" treffen. Nach dem Brexit
werden andere britische Fluggesellschaften auch ins Schleudern kommen.

@ hochtief

Warum wurde Thomas Cook nicht gerettet?

Weil sich kein Investor gefunden hat, der sich einen langfristig rentabelen Betrieb vorstellen konnte.

Oder dachten Sie an das Vergeigen von Steuergeldern? Ein Finanzministerium ist als Unternehmer bekanntermaßen völlig ungeeignet. Es gibt keine rentabele Fluglinie in Staatsbesitz.

@ 11:49 von hochtief

"Warum wurde Thomas Cook nicht gerettet?"
.
Weil man tote Pferde nicht reiten kann?

Da ich klimaneutral in

Da ich klimaneutral in Balkonien urlaube, bin ich von solchen Auswüchsen nicht betroffen. Und da man nicht kostendeckend 10€ tickets anbieten kann, wird es die ganzen lowcostcarrier treffen. Da wird einer nach dem anderen dicht machen müssen. Oder glaubt irgendwer, lufthansa &co nehmen zum Spass diese horrenden Preise?

@ NeutraleWelt

..zu was für ner Gattung Tier zählt dann eigentlich eine Bank? Dort scheint es egal zu sein ob das Tier noch zu reiten ist oder nicht.

@Jan Kaspar Hoden

Es gibt vielleicht keine rentable Fluglinie in Staatsbesitz, aber welche Fluglinie in Privatbesitz ist ohne staatliche Subventionen rentabel?

Thomas Cook : Pleite

Urlauber stranden - und gebuchte Reisen können ev. nicht garantiert werden :
Es ist nicht Schadenfreude, die den Ausruf "Hoffentlich" provoziert. Sondern die Mahnung, endlich ein Erzübel unserer Zeit nicht mehr zu verdrängen - nämlich den Massentourismus. Ja, er gibt Menschen Arbeit, aber meist schlecht bezahlte Arbeit und die wirklichen Profiteure sind nur wenige Andere.
Aber er zerstört Kulturen, Landschaften und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Diese Pleite könnte ein Menetekel sein, denn wenn mit dem Klimaschutz wirklich Ernst gemacht werden sollte, dann sind noch viele Pleiten unausweichlich.

@11:49 von hochtief

Weil es ein unkalkulierbares Risiko darstellt.
Jedoch ist TC wohl auch an der hohen Zinslast in die Knie gegangen, das wäre vllt eine Stellschraube gewesen.
Aber i-wann ist das Geld nun mal all.

Friday against Future

Flugreisen sollten doch eh die Ausnahme sein.
Heute ist segeln chic... oder macht eine Fahrradtour nach Spanien.
die Reisebranche, Autoindustrie, die energieintensive Industrie...wir werden in den nächsten Jahren im Zuge der zügellosen Umwelt Hysterie noch sehr viele Pleiten erleben.
Eigentlich sollte es heißen"Friday against Future"

Ja, das könnte als Menetekel

Ja, das könnte als Menetekel genutzt werden, aber Cook ist ja nicht wegen ausbleibender Touristen pleite gegangen, daher werden lettere schnell über den Schock hinweg sein.

Und es ist klar, dass es für die vielen Massen-Urlaubsziele inklusive der eh schon schlecht bezahlten Arbeitskräfte eine Katastrophe ist, wenn sie Knall auf Fall auf den Kosten für insgesamt 600.000 Urlaubern sitzenbleiben.

@um 12:36 von Nebellicht

Haltlose Behauptung, die Sie da tätigen - Cook ist nicht wegen FfF in Insolvenz, die Gründe für die Insolvenz finden Sie in vielen seriösen Nachrichtenquellen, auch auf meta.ts.
Aber Hauptsache mal wieder pauschal rumgehetzt, auch wenn es weder mit der Nachricht noch mit der Realität zu tun hat.

Klaro

Jetzt sind die Handvoll Umweltschützer schuld an der Pleite?
Sicher, sicher.
Bestimmt ist es nicht die billig, billiger, am billigsten, die All Inklusive zum Discountpreis oder die Geiz ist Geil Mentalität, wenn eine Firma ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen kann. Insbesondere bei den Briten ist es inzwischen ein Sport wegen vermeintlicher/vorgetäuschter Mängel den Reisepreis zurückzufordern.
Ich kann mich nur wundern über solche Ansichten.

re shuusui

" welche Fluglinie in Privatbesitz ist ohne staatliche Subventionen rentabel?"

Keine private Fluglinie bekommt staatliche Subventionen.

@ Esche999

>>> ... Massentourismus. Ja, er gibt Menschen Arbeit, aber meist schlecht bezahlte Arbeit und die wirklichen Profiteure sind nur wenige Andere. <<<
.
Wer sind die denn, diese ominösen Anderen?
Es gibt ganze Regionen, vor allem in Nichtindustrieländern, die leben nur vom Tourismus.
Auch viele kleine Bar-/Restaurantbesitzer in Urlaubsregionen leben davon. Taxifahrer, Hotelangestellte, einheimische Reiseleiter, usw.
Es sind nicht nur Großkonzerne und Hotelketten die den Tourismus brauchen.
Es ist wirkich lächerlich den Menschen jetzt auch noch den Jahresurlaub verbieten zu wollen.

Unsinniges Gesetz

Dass Condor-Flugzeuge in dieser Situation halb leer fliegen ist unnötige Umweltverschmutzung und verschärft die verzweifelte Situation der Reisenden. Im Artikel heißt es: "Aus rechtlichen Gründen dürfe Condor aber Urlauber, die mit Thomas-Cook-Veranstaltern gebucht haben, nicht mehr an ihr Reiseziel bringen." Hier wäre eine Hintergrundinformation sinnvoll, um welches Gesetz es sich handelt. Noch sinnvoller wäre es, wenn der Bundestag dieses unsinnige Gesetz ändern würde.

@ 12:22 von MaGo

"...zu was für ner Gattung Tier zählt dann eigentlich eine Bank? Dort scheint es egal zu sein ob das Tier noch zu reiten ist oder nicht."
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Da haben Sie sicherlich recht.
Da wird das Tier dann ausgestopft und hingestellt. Und es wird getan, als wenn es noch am leben wäre.

zum Glück gibt es den Brexit....

daraus kann man so manche wirtschaftlich-monetären Vorgänge ableiten....wer glaubt, ohne Brexit-Bemühungen wäre Thomas Cook immer noch ein prosperierendes Unternehmen?

@Old Lästervogel 11.55

Was genau hat die Insolvenz von TC mit Brexit oder nicht zu tun? Und was die Kalkulation von Billigfluglinien? Einfach mal so hingeschrieben oder können Sie Ihre Gedanken auch begründen? Ich bin gespannt...

@Esche999

Im Grunde gebe ich Ihnen recht. Wenn durch Preisdruck auf Fluglinien und Hoteliers vor Ort Reisen zu Preisen angeboten werden, wo man sich fragt, wie hier noch verdient werden soll, kann das nicht gut sein. Wenn 2 Wochen Ägypten AI zu 700,- e pro Person angeboten werden, stimmt was nicht. Leidtragende vor Ort sind die Hotelbeschäftigten, die mehr oder minder vom Trinkgeld leben müssen.
Von daher kann von einem fairen Preis nicht mehr die Rede sein. Thomas Cook ist mir dabei aber so extrem noch nicht aufgefallen. Ich würde es aber durchaus begrüßen, wenn die Billigfluglinien vom Himmel verschwinden würden. Andererseits ist auch zu bedenken, dass an den Reisezielen zigtausende Menschen vom Tourismus abhängig sind. Keine Touristen, keine Arbeit, kein Einkommen. Und was mein Umweltbewusstsein betrifft: Solange 4 Minister mit drei Fliegern an den gleichen Ort fliegen, gönne ich mir weiterhin einmal im Jahr meine Flugreise. Könnte aber auch ne Kreuzfahrt machen.

Friday against future

Die Pleitewelle verursacht durch die zügellose Umwelt Hysterie ist schon am Horizont sichtbar. Viele tausende Arbeitsplätze sind gefährdet. Es wird wieder einmal den Normalbürger mit voller Wucht treffen.

@ Nebellicht (12:36)

"Eigentlich sollte es heißen "Friday against Future"

Ihr Future ist schon on Monday fertig; Typisches Montagsprodukt eben. Wer weiterdenkt, kommt besser durch Dunst und Nebel - in eine bessere Zukunft halt.
Wieviel Gift und Müll soll die Menschheit noch weiterhin von Montag bis Freitag produzieren? Um so eher wir damit Schluß machen, desto besser für uns alle. Working with love from Monday to Friday. Da ist auch schon der Urlaub mit dabei - bleiben und lieben statt fliegen.

Mit Geiz ist geil vor die Wand geflogen

Ich hoffe das Problem des subventionierten Massentourismus erledigt sich weiter auf diese weise. Hinz und Kunz meinen man müsste für 1,50 um die Welt reisen. Sagt doch der gesunde Menschenverstand das das nicht geht.

@ Gero Gerber (16:32)

"Sagt doch der gesunde Menschenverstand das das nicht geht (für 1,50 um die Welt reisen)."

Wieso nicht? Wir müssen bald sogar dafür bezahlen, wenn wir anderen für das Fliegen auf Kredit oder so Geld leihen. Wenn wir Geld ausgeben, vermehrt es sich. So läuft das heute. Da blickt doch keiner mehr durch die Wolken, so viel Dunst wird gemacht. Also, falls wer 1,50 übrig hat, ich nehme die für 1,30 an. Vielleicht kriege ich in 80 Tagen eine Weltreise dafür. Oder ich kaufe dafür Aktien. Die werden bald alle subventioniert, vor allem bei Kauf auf Kredit. Das gibt eine satte Rente später mal. Ich würde u. a. Boeing kaufen (nach und nach auf Minuszinsen-Kredit - bis der ganze Laden mir gehört!). Die Leute wollen ja einfach nicht aufhören mit dem Fliegen.

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