Ihre Meinung zu: Pleite droht: Für Thomas Cook geht es um alles

22. September 2019 - 10:40 Uhr

Der Reisekonzern Thomas Cook unternimmt derzeit einen letzten Rettungsversuch, um seine Insolvenz abzuwenden. Das britische Verkehrsministerium bereitet bereits eine Rückholaktion für 150.000 Urlauber vor. Von Imke Köhler.

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Kommentare

Der Brexit

Direkt wie indirekt wird er nicht nur bei Thomas Cook eine Rolle bei vielen Pleiten spielen, die bereits vollzogen sind, sich an ahnen oder noch kommen werden.

Sei es nun das Pfund, in Großbritannien die Benzin / Kerosin Preise... Die schwindende Kaufkraft und damit verbunden auch die Kauflust oder überhaupt die fehlende Möglichkeit...

Nicht nur Briten werden sich umschauen...
Im Falle von Thomas Cook eben auch viele andere Menschen weltweit...

Der Markt ist international und vernetzt. Thomas Cook wird eine Lücke reißen.

Aber der Konzern wird nicht nur Symbol für eine falsche Ausrichtung in der Reisepolitik... Sondern eben auch für die ersten Auswirkungen des Brexit...

Egal ob er nun kommt oder nicht.

Wer wird gestrandet sein?

Die Nachricht ist erschreckend für all die, die zzt. auf Reisen sind.
Noch sind wir zu Hause und scheinbar nicht betroffen. Aber wir haben für November über Thomas Cook ein Hotel (ohne Flug) für mehrere Wochen gebucht … und die letzte Zahlung ist in wenigen Tagen fällig.
Sind Hotelreservierungen auch von der drohenden Insolvenz betroffen oder betrifft es nur den Flugbetrieb?

Ganz ehrlich: Thomas Cook sollte ein deutscher Liner werden

Ganz ehrlich:

ich bin fuer Thomas Cook. Dieser Airliner sollte deutsch werden und den Briten abgekauft werden. Danach muss Condor bei Thomas Cook rausgelöst werden und endlich wieder auf finanziell stabile Beine gestellt werden. Denn Condor hat die letzte Zeit offenbar massive Geldprobleme. Zumindest lese ich da so einiges im Netz.

Siehe dieser Fall hier:

https://tinyurl.com/yxm9qq3f
echo24.de: Auch Heilbronner sassen im Horror-Flieger von Condor und berichten: "Im Flugzeug brach Panik aus" (19.09.19 11:59)

Zusatzbericht dazu auch bei den Stuttgarter Nachrichten:

https://tinyurl.com/yyus6nxd
stuttgarter-nachrichten.de: Video von „Horrorflug“ aufgetaucht (17.09.2019 - 18:26 Uhr)

Und das ist beileibe nicht das erste Mal. Nee, der Flieger war 2012 schon einmal wegen sowas auffällig. Was ist nur aus diesem damals so guten Ferienflieger geworden....Richtig traurig mit anzusehen.

Und das sind erst die Vorboten

Die Unternehmen erreichen immer neue Rekorde in der Größe und Struktur. Einige Unternehmen haben bereits jetzt Größen erreicht, dass deren Ruin empfindlich die Wirtschaft eines Staates treffen und bei manch anderen sogar mehrere Staaten in Mitleidenschaft ziehen.

Sollte dieser Entwicklung keine Grenzen gesetzt werden, kommt sicher der Tag, an dem ein einziges Unternehmen eine Weltwirtschaftskriese auslösen wird, wie der "Schwarze Freitag" oder schlimmer.

Das nennt man Konsolidierung,

so manche Fluggesellschaft arbeitet ebenfalls daran.

Zenit überschritten....

es geht bergab, nicht nur in Britannia auch in allen anderen Staaten! Es ist gut so, denn wie wir bisher gelebt haben, besonders in den letzten 30 Jahren, ist kurz um eine Katastrophe für die Menschheit! Schwer wird es werden, sich zu beschränken, nicht mehr nach Neuseeland oder nach Rio de Janeiro zu fliegen und dort Karneval zu feiern! Die Zeit ist gekommen, wo das Große wieder kleiner und noch kleiner wird. Für die heutige Generation eine Umstellung, die einem Black Out gleichkommt! Aber da müssen wir durch. Den Gürtel enger schnallen und Zufriedenheit wieder lernen!

@Batzi999

Ich würde an Ihrer Stelle schnell eine Reise Rücktrittsversicherung abschließen. Falls in einem Büro gebucht, dort mal anrufen und es sich schriftlich bestätigen lassen, das Ihre Reise abgesichert ist.

@ Batzi999 (11:24)

"Sind Hotelreservierungen von der drohenden Insolvenz betroffen oder betrifft es nur den Flugbetrieb."

Sie haben wahrscheinlich in Ihrer Buchungsbestättigung und sonstigen Reiseunterlagen hierzu nähere Hinweise?

Schlechte Nachricht für die Betroffenen

Gute Nachricht für Klimaschützer.
Mögen bei Th.Cook auch div. Gründe zusammenkommen; im Tourismusbereich sind die Grenzen des Wachstums fast überschritten, weil die Einnahmen vor Ort nicht mehr die negativen Folgen ausgleichen. (>>>Dlf von gestern)

Es ist nicht der Brexit

Der drohende Konkurs hat nichts aber gar nichts mit dem Brexit zu tun.
Es ist der Misswirtschaft der letzten Jahre geschuldet. Als Beweis steht hier doch die Milliarden Abschreibung vor einigen Monaten, die praktisch eines Kaufes von My Travel vor über 10 Jahren geschuldet ist. Da schlummerten also jahrelang Werte in den Büchern, die gar nicht existierten.
Und wenn der deutsche Ableger Neckermann, Öger und Bucher Reisen mitgerissen werden, reichen die hinterlegten 110 Millionen (Sicherungsschein) überhaupt nicht aus. Da werden Hunderttausende Geld verlieren und die Bundesregierung guckte monatelang zu. Die Grünen haben seit Monaten eine Erhöhung dieser Haftungsgrenze gefordert.

@ heimatplanetmars (11:30)

"..., kommt sicher der Tag, an dem ein einziges Unternehmen (wegen Größe und Struktur) eine Weltwirtschaftskrise auslösen wird,.."

Wird nicht passieren. Bei solchen Unternehmen werden die Staaten (Zentralbanken) die Zahlunsfähigkeit garantieren. Schon vor wenigen Jahren (wegen der Lehman-Pleite, etc.) einige Beispiele gehabt. Seit dem geht es der Wirtschaft so gut wie noch nie.

@Batzi999

Wenn Thomas Cook Pleite geht, dann sind alle Bereiche mit im Boot. Ob ihre Hotelbuchung über eine buchhalterisch eigenständige Firma unter dem Dach von Th. Cook läuft, die ihr Geschäft weiter erstmal unbeeinflusst weiter führen kann, oder ob Th. Cook hier nur als reiner Vermittler auftritt, das lässt sich in der Kürze der Zeit nicht so leicht rausfinden. Am besten fragen Sie beim Hotel selbst nach.

treibt seltsame Blüten

Da kämpft der Konzern mit milliardenschweren Abschreibungen, aber der Brexit war auf jeden Fall mitverantwortlich.

Schon seltsam für was der Brexit alles herhalten muss.
Glaube nicht, dass sich die Briten durch ein etwas schwächeren Pfund den Urlaub verderben lassen. Aus Klimasicht doch wünschenswert, D verteuert ja mit Ticketaufschlägen die Flüge, für den Verbraucher ist das Ergebnis gleich, Flüge werden teurer.

@Hackonya2

Eine RRV bringt doch nichts. Welch ein Unsinn schreiben Sie da.
Ich hatte jahrelang in einem Reisebüro gearbeitet.
Ihre Brynhildur Eriksdottir

Greta und ihre Jünger werden

Greta und ihre Jünger werden jubeln...

Ich würde sagen, Thomas Cook

Ich würde sagen, Thomas Cook hat sich zu weit aus dem Fenster gelehnt.
Der ruinöse Wettbewerb hat dieses Unternehmen in den Abgrund gezogen.
Billig urlauben, das will der Verbraucher, am besten 2 oder 3 mal im Jahr. Schaub Wir mal, wie Klimaziele und Urlaubswünsche auf Dauer vereinbar sind. Übrigens, es gibt auch in der Nähe unseres Landes Orte zur Erholung.

Plattkopp

Da haben sie wohl Greta nicht ganz richtig verstanden. Ihr geht es nicht um Schadenfreude oder Mitmenschen was zu verbieten.
Denken Sie einfach auch mal an die Bewohner in Urlaubsregionen, die durch diesen Massentourismus z.T. in ihrem Alltag/Leben eingeschränkt und gestört werden.

@Hackonya2

Ich betreibe seit 1996 mehrere Reisebüros. Kein Reiseversicherer wird hier noch einen RRV Abschluss genehmigen & auch jedes Reisebüro wird dies ablehnen. Das hätte spätestens kurz nach der Buchung geschehen müssen. Ihr Vorschlag ist Blödsinn.

Wenn einer Pleite geht

dann freut sich bekanntlich der andere über mehr Zulauf, und der Preis muss auch nicht so stark gedrückt werden, ein Mitbewerber weniger.
Und wer heute die Artikel in den Deutschen Medien gelesen hat, weis auch das es nicht nur mit dem Brexit zu tun hat.
Zulieferer gehen Pleite, andere sperren Arbeiter aus, Strom und Gas wird teurer.
Das alles ohne das neue Klimapaket, manche Firmen haben sich einfach zu weit raus gelehnt im Wettbewerb.
Der Markt ist in Bewegung.

@Didip57

Nicht nur in der Nähe unseres Landes gibt es Erholungsmöglichkeiten, sondern sogar im Land selbst. Viele dieser Orte sind in einen Dornröschenschlaf gefallen, seit Flugreisen spottbillig geworden sind. Ironischerweise hat der Klimawandel selbst das Hauptargument gegen Urlaub in Deutschland beseitigt: Nasskalte, verregnete Sommer.

Greta sollte diese Frage beantworten

Wenn hier Thomas Cook abschmiert und auch alle Menschen gemäß Greta nicht mehr in den Urlaub der Umwelt zuliebe fliegen, sollten die Umweltschützer die folgende Frage beantworten:

Gerade in den nicht hoch entwickelten Ländern leben sehr sehr viele Millionen Menschen nur vom Tourismus. Wovon werden dann diese Menschen ihre Familie ernähren? Hotels, Ausflugsboote, Busunternehmer, Restaurants werden dann alle pleite sein. Kann mir jemand der vielen Umweltschützer hier diese Frage präzise beantworten?

11:24 von Batzi999

Wenn Sie den Flug nicht beim Reiseveranstalter gebucht haben, sondern einzeln (z.B. bei Lufthansa) findet der Flug statt. Schließlich ist die Fluggesellschaft ja nicht pleite. Ich glaube aber das Ihr Hotel im November nicht mehr vom Reiseveranstalter bezahlt wurde und auch nicht mehr wird.
Hier würde ich mich direkt an das Hotel wenden und nachfragen.
Es ist insgesamt besser eine Reise komplett bei einem Reiseveranstalter zu buchen, denn dann gilt das hier …
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/reise-mobilitaet/urlaub-buchen...

Insolvenz

es muss nicht immer der Supergau eintreten, ich hatte bei den vergangenen Veranstalterpleiten auch etliche Kunden, bei denen die Reise trotz Insolvenz noch durchgeführt wurde,- ferner kann es bei einzelnen Bausteinen auch sein, dass der Veranstalter z.B. das Hotel bereits gezahlt hat, so dass ich erstmal praktisch an die Sache rangehen würde und die Restzahlung so lange wie nötig rauszögern würde und ggfls. direkt mit dem Hotel in Verbindung treten. Ich hatte leider auch Kunden die in Panik einfach die Reise beim anderen Veranstalter noch einmal gebucht hatten, da diese davon ausgegangen sind, dass diese nicht stattfindet und das Geld von der Insolvenzversicherung zurückgezahlt werden würde,- dann ist aber die Reise doch durchgeführt worden...

Am 22. September 2019 um 12:44 von nelumbo

" Nicht nur in der Nähe unseres Landes gibt es Erholungsmöglichkeiten, sondern sogar im Land selbst. Viele dieser Orte sind in einen Dornröschenschlaf gefallen, seit Flugreisen spottbillig geworden sind. Ironischerweise hat der Klimawandel selbst das Hauptargument gegen Urlaub in Deutschland beseitigt: Nasskalte, verregnete Sommer. "

Wäre jetzt mal interessant welche bekannten Touristen Orte in Deutschland im Dornröschen schlaf liegen ?.
Ich mache nur in Deutschland Urlaub, was ich sehe, hohes Preisniveau, und kurzfristig ist kaum was zu finden, alles immer voll im Sommer.
Sommerpreise doppelt so hoch wie in den anderen Zeiten, von Dornröschen und Schlafen kann ich nichts erkennen.

@Brynhildur Erik... Es ist nicht der Brexit

Der Brexit hat selbstverständlich auch damit was zu tun

z.B hat eine PLC in England mindestens über ein Stammkapital von 50.000 GBP zu verfügen.

Nur welche Deckung bietet das Pfund gegen über dem Euro oder Dollar noch ?
Noch schlimmer wird es Kunden gegenüber
den GB 1€ Deckung LTD ergehen, wenn diese nicht mehr in der EU sind.

Auch British Airways in der Krise

Neben Thomas Cook hat mit British Airways ein weiterer Carrier mit einem erheblichen Umsatzrückgang und deutlich ansteigenden Betriebskosten zu kämpfen. Der von der Piloten-Gewerkschaft auf den 27.09. terminierte Streik wurde zwar abgesagt, aber die Probleme bleiben und der Image-Schaden ist beträchtlich. So überlegt eben doch manch einer, ob er in der aktuellen Situation um den BREXIT mit BA fliegen soll. Auf das U.K. kommen schwierige Jahre zu. Die Vorboten sind bereits deutlich erkennbar.

@berndxyz - Greta sollte diese Frage beantworten

Diese Frage können Sie sich doch selbst beantworten :-)

Fliegen Sie da noch hin , wenn sie keine Gletscher mehr sehen, die Strände mit Plastik
voll & ölverschmiert sind etc......

@ rimitino

"Schwer wird es werden, sich zu beschränken, nicht mehr nach Neuseeland oder nach Rio de Janeiro zu fliegen und dort Karneval zu feiern!"

Und das macht mir Angst. Gerade die Jungen die heute noch ohne drüber Nachzudenken am liebsten alle Industrie in Deutschland verbieten würden, haben noch nie auf was verzichten müssen.
Entweder wurde ihnen von den Eltern oder dem Staat alles vor die Füße gelegt. Ohne viel dafür machen zu müssen. Aber es ist in vielen Ländern der EU heute schon so das dort die Jungen auch bescheidener sind. Da finden viele nach dem Studium keine Stelle und müssen sich in anderen Ländern orientieren. Oder einfach andere Arbeiten im Dienstleistungsgewerbe machen.
Nur die Frage ob die jungen Leute Leute in Deutschland so damit klar kommen.

@12:44 von nelumbo @Didip57

"Nicht nur in der Nähe unseres Landes gibt es Erholungsmöglichkeiten, sondern sogar im Land selbst."

Da haben Sie Recht. Allerdings ist z.B. für einen Norddeutschen ein Urlaub in Süddeutschland oder auch nur auf einer unserer Inseln verdammt teuer. (Hotel- und Bahnkosten)
Wenn es allerdings 'nur' um die Erholung geht und nicht um die Erkundung unseres schönen Lands, kann man tatsächlich oft in unmittelbarer Nähe des eigenen Wohnorts ein schönes Plätzchen finden.

@12:44 von nelumbo

Nicht nur in der Nähe unseres Landes gibt es Erholungsmöglichkeiten, sondern sogar im Land selbst. Viele dieser Orte sind in einen Dornröschenschlaf gefallen, seit Flugreisen spottbillig geworden sind.

Während ich eine Flugreise auf die Kanaren noch ein paar Tage vor dem Abflug ergattern kann, muß ich eine Ferienwohnung am Bodensee ein halbes Jahr im Voraus buchen. Die Kosten für einen Zweiwochenurlaub sind ungefähr gleich hoch, bei vergleichbarem Standard (Ferienwohnung für eine Familie ohne Luxus). Während ich mich gemütlich auf die Kanaren bis vor die Haustür transportieren lassen kann, muß ich zum Bodensee selber fahren - eine mit Reisegepäck nutzbare schnelle Bahnverbindung gibt es nämlich nicht.

Urlaub in D wir demnächst, bei steigenden Treibstoffkosten, noch teurer werden, denn in die Urlaubsgebiete kommt man kaum mit der Bahn.

@12:27 von lh

Da haben sie wohl Greta nicht ganz richtig verstanden. Ihr geht es nicht um Schadenfreude oder Mitmenschen was zu verbieten.

Es kommt aber genau so rüber. Nach dem Motto "Niemand soll hungern" (weil man nicht mehr zum Arbeitsplatz kommen kann, oder es den Arbeitsplatz nicht mehr gibt, wie zB bei immer mehr Autozulieferern) "ohne zu frieren" (weil man sich das Heizen nicht mehr leisten kann).

Denken Sie einfach auch mal an die Bewohner in Urlaubsregionen, die durch diesen Massentourismus z.T. in ihrem Alltag/Leben eingeschränkt und gestört werden.

Wovon werden diese Bewohner leben, wenn keiner mehr kommt?

Am 22. September 2019 um 12:47 von berndxyz

Gegenfrage, wie haben denn die Menschen vor dem ganzen kommerzialisierten Tourismus gelebt?
Diese Menschen sind selbst Schuld, wenn sie sich so stark abhängig machen.
Es gibt dutzende Beispiele, wo ganze Regionen auf das falsche Pferd gesetzt haben.
Da sollten Sie sich auch mal "Parchim International" ansehen, dient nur als Beispiel.
Bei mir in der Gegend ist ein Zulieferer für Autoteile, der hatte die ganze Produktion auf einen einzigen Kunden ausgerichtet, der Sprang bald ab und die Firma konnte gerade so gerettet werden.

Und es ist wirklich erstaunlich, dass es Menschen gibt, denen der Job und ihr Status wichtiger als die Erde ist.
Wo wollen Sie denn in Zukunft Urlaub machen, wenn alles zerstört, verdreckt und überlaufen ist? Wollen Sie in Zukunft nur noch im Elend und in einer zerstörten Natur Urlaub machen? Ach halt, wenn man nicht mehr hin fliegen kann, dann ist es kein Urlaub. Muss ja was Exklusives sein, was bei Instagram und FB Eindruck macht.

Das müssten sich die Grünen doch freuen.

Wieder eine Fluggesellschaft weniger.
Durch einen Freund wurde ich auf Pegasus Airlines aufmerksam.
Er wollte seine Mutter von Theheran nach Berlin fliegen lassen.
Diese Fluggesellschat ist unschlagbar günstig - sogar nach Beirut - mit Zwischenlandung in Istanbul.
Leider darf der syrische Freund meiner Tochter da nicht mitfliegen.

@ 12:27 von lh

"Da haben sie wohl Greta nicht ganz richtig verstanden. Ihr geht es nicht um Schadenfreude oder Mitmenschen was zu verbieten.
Denken Sie einfach auch mal an die Bewohner in Urlaubsregionen, die durch diesen Massentourismus z.T. in ihrem Alltag/Leben eingeschränkt und gestört werden."
.
Ja genau. Die werden ihre neue, unbezahlte Freizeit genießen!
Erinnern Sie sich noch, ist noch gar ncht so lange her, wie die ganzen Hoteliers, Restaurants, Souvenirläden,....... in der Türkei gejubelt haben?
Es geht nicht um Verbote? Ja worum denn dann? Dann brauchen wir ja auch keine CO2-Steuer, Kerosinsteuer,..... weil alle verzichten ja freiwillig!

Gegenfrage

Den Tourismusboom gibt es erst seit den 1950er Jahren. Aus reiner Bequemlichkeit viel ohne große Mühen zu verdienen hat man sich in den heutigen Tourismuszentren darauf gestürzt. Nun meine Gegenfrage, wie haben diese Menschen vor dem Boom ihre Familien ernährt, wie gelebt? Eine Vielzahl dieser Menschen ist sicherlich froh wenn ihre Heimat nicht mehr von ignoranten und überheblichen Touristen überschwemmt wird. Nach meiner Meinung ist es ganz gut, daß hier das Angebot etwas ausgedünnt wird.

Hat alles mit Greta nix zu tun

TC geht Pleite. Das ist fürs Klima egal. Die Leute fliegen ja trotzdem in den Urlaub. Wenn die Nachfrage da ist findet sich auch ein Anbieter.

Nach der Pleite von AB sind die Passagierzahlen in MUC weiter gestiegen, obwohl der zweitgrößte Carrier in MUC weggefallen ist.

Ob Thomas Cook oder nicht macht für das Klima keinen Unterschied.

Nur Leute, die schon gebucht und bezahlt haben könnten ein Problem haben.

Baldiges AUS für die rücksichtslose Spaßgesellschaft

Die Krise rückt immer näher, unaufhaltsam. Nun kommen also die Reisekonzerne ins Kippen. Soll man sie bemitleiden? Oder die armen Touristen, die irgendwo auf der Welt festsitzen oder - o wie schrecklich! - ihre Vergnügungsreise nun gar nicht antreten können? Bald ist Schluss mit der grenzenlosen Spaßgesellschaft, und es ist höchste Zeit! 30 Jahre des ungehemmten und von der Politik gewollten und verordneten Konsums haben eine ganze Generation versaut (wenn nicht zwei) und unsere "Wohlstandsgesellschaft" auch moralisch an die Wand gefahren. Es gibt in dieser Gesellschaft inzwischen so viele Idioten, die nicht einmal ihren eigenen Namen ordentlich buchstabieren können und bei denen ein Mindestmaß an Bildung totale Fehlanzeige ist. Aber um eine Reise zum Ballermann oder zum Karneval in Rio zu buchen, dafür reicht es gerade.
Wir werden künftig den Gürtel enger schnallen müssen. Aber das ist gut so, denn So wie bisher kann es mit dem Merkel-Land nicht mehr weitergehen.

erschreckend...

wieviele hier nur dem Geld huldigen...und garnicht mehr zu leben scheinen...

Viele Kommentaroren beklagen

Viele Kommentaroren beklagen zurecht eine Mentalität des Exklusivität und des Luxus, die alllerdings von der Werbeindustrie und einer Elterngeneration befeuert wird, die größtenteils ein unbeschwertes Leben führen konnte. Hinzu kommt ein ruinöser Preiskampf im Tourismusgewerbe und ein "Schnäppchenangebot" nach dem altbekannten Motto "Alles muss raus" oder "Geiz ist geil". Politik kann umweltschützendes Verhalten schwerlich anordnen. Die Bürger müssen es aus eigener Überzeugung "leben". Für viele scheint es aber ziemlich gleichgültig zu sein, wie die Welt von morgen aussieht, da sie nur im "Jetzt und Heute" leben möchten. Wenn dann noch politische Gruppierungen völlig verantwortungslos plakattieren, dass es den Klimawandel gar nicht gebe (und dafür auch noch mit Wählerstimmen belohnt werden), darf man sich über soviel Ignoranz nicht wundern.

Jobs

Das sind die Vorboten... aber der britische Staat kann ja ab Anfang November die Mio. nehmen welche nicht mehr an Brüssel gehen und hier unterstützend tätig werden. Vielleicht wacht auf der Insel vielleicht mal bald einer auf! Wünschen wäre es den Nachbarn!!
Aber so lange in Deutschland die Kasper gegen die Automesse demonstrieren geht es uns noch gut!

Schade, ein Wettbewerber weniger

TC ist leider durch Missmanagement in den Sinkflug geraten. TUI wird es freuen, wenn ein Wettbewerber weniger im Markt ist.
Der Verbraucher wird nun neben unwirksamen Klimasteuern auch noch höhere Preise auf Grund geringeren Wettbewerbs zahlen müssen.
Mal sehen, ob sich Fosun oder ein anderes chinesisches Unternehemen Teile von TC billig unter den Nagel reißen wird.
Vielleicht werden dann viele Urlaubsgebiete von chinesischen Touristen überschwemmt werden.
Wer aber vor 6 Monaten eine TC Reise gebucht hatte, der ist selber Schuld, da solange bereits bekannt war, dass TC sich in Turbulenzen befindet.

Thomas Cook hat sich schlicht

Thomas Cook hat sich schlicht und ergreifen durch eine falsche Firmenpolitik ruiniert.
Das hat auch nichts mit dem Brexit zu tun. Hatte es bei Air Berlin auch nicht.
By the way, könnte da Herr Mehdorn helfen?

@ 13:59 von Oxalis

"Wo wollen Sie denn in Zukunft Urlaub machen, wenn alles zerstört, verdreckt und überlaufen ist? Wollen Sie in Zukunft nur noch im Elend und in einer zerstörten Natur Urlaub machen?"
.
Wo machen Sie denn Urlaub?
Gerade der Tourismus trägt in fast allen Regionen und Länder, die davon leben, dazu bei, das es dort eben genau nicht so aussieht! Vernünftige Infrastruktur, gepflegte Strände, Parkanlagen, Naturschutz, etc.
Sonst würde ja keiner kommen! Und das Geld wird eben damit verdient.

Verunsichert

Ich habe das alles erst heute mitbekommen. Wir sind gestern Nacht erst im hotel in Griechenland angekommen. Gebucht über Thomas Cook. Geht da jetzt alles schief und wir müssen morgen das hotel verlassen? Bin total verunsichert...

Briten werden noch erheblich mehr

Probleme bekommen. Der Finanzspielplatz der Europäer ist nicht Frankfurt sondern London. Da können sich die Finanz Jongleure noch nahezu ungehemmt austoben. Reiche werden noch reicher, Arme verlieren ihren letzten Groschen. So und genau so läuft unsere heutige Wirtschaft. Viele haben ihr Geld in Deutschland in Betongold angelegt da wir als gute Mieter gelten. Die Frage ist doch jetzt wie viel Geld des Volkes geht diesmal drauf?

@KarlKlammer

Der Konkurs hat doch nun gar nichts mit der Firmierung der Gesellschaft zu tun. Ein letzter Versuch von Ihnen um einen Brexitzusammenhang zu belegen ist völlig daneben.
Ihre Brynhildur Eriksdottir

Unlogisches von steamtrain 14:10

Vor dem Tourismusboom haben die Familien in Urlaubsorten von Fischerei, Landwirtschaft und von Jobs gelebt, die es gar nicht mehr gibt oder von denen man gar nicht mehr leben kann. Kurz ubd knapp, viele dieser Familien sind auf den Tourismus angewiesen und froh über jeden der kommt.

Gut so

Hört das Klimaschädliche Reisen endlich auf. Selbst Schuld diese Klimaschädlinge.

100 Punkte für Dr Bashir 14:18

Genau so ist es. Ist ja auch nicht die erste Pleite in der Branche und nachher sortierten sich alle weiter.

@ Neutrale Welt (14:47): Mit dem hier haben Sie recht

hi Neutrale Welt

Mit dem hier:

Thomas Cook hat sich schlicht und ergreifen durch eine falsche Firmenpolitik ruiniert.

haben Sie recht. Dieser Konzern hätte keine neuen Reiseverträge mehr eingehen duerfen, weil wohl schon vor dieser Reise klar war dass dieser Konzern insolvent ist.

Aber es hat auch zusätzlich dazu mit dem Brexit zu tun:

Das hat auch nichts mit dem Brexit zu tun.

Denn der Brexit hat die Lage von diesem Hotelbetreiber in Tunesien - der jetzt sogar die Reisegäste als Geiseln genommen hat (Focus, welt.de und andere berichten) -die Lage von dem noch schlimmer gemacht.

Aber: dieser Hotelbetreiber soll sich an Thomas Cook bzw. an den Insolvenzverwalter wenden. Dann zum Punkt Air Berlin:

Hatte es bei Air Berlin auch nicht.

Air Berlin und Germania waren weit vor dem Brexit. Die beiden Fälle haben in der Tat nichts mit dem Brexit zu tun. Bei Air Berlin war Dobrindt die Haupttriebfeder hinter der Pleite wegen dem Luftverkehrsabkomme

@TomBarfuß, 14.18 Uhr

Ich stimme Ihnen zu, dass ein Umdenken in der Gesellschaft erforderlich ist. Fakt ist aber auch, dass es den Bürgerinnen und Bürgern im "Merkel-Land" vergleichsweise gut geht. Es ist sicherlich kein deutsches Problem, dass die Menschheit sehr verschwenderisch mit den natürlichen Ressourcen umgeht und natürlich ist dieser Umgang auch einer Erziehung geschuldet, die ein Leben ohne Maß und Ziel implementierte (die eigenen Kinder müssen studieren u.a.). Politik kann umweltfreundliches Verhalten nicht verordnen, sondern muss dafür werben. Vor allem muss sie auch die sozialen Folgen berücksichtigen (oder wollen Sie für die Schließung von Kohlekraftwerken kurzfristig Tausende Arbeitnehmer auf die Strasse schicken?). Freuen wir uns, dass die Bundesregierung ein deutliches Signal in Sachen Klimawandel gesetzt hat und - ganz entscheidend - andere Länder nachziehen.

Was wären die allermeisten armen Staaten..

..dieser Welt denn OHNE Tourismus?

Richtig, NOCH ärmere Länder!

Vergessen die allermeisten Menschen heutzutage aber ausdrücklich zu erwähnen!

Folgen des neoliberalen Kapitalismus

"Der Markt reguliert sich selber und kann alles besser"
Welche Folgen für die Gesellschaft dieses Denken nach sich ziehen kann, erleben wir nun auch in der Reisebranche, am Beispiel Thomas Cook.

Eigentümer und Manager haben offenbar mit Bilanzmanipulation Gewinne vorgetäuscht, Dividenden und Provisionen kassiert, und nun sollen Staat, Reisende und die Mitarbeiter den Scherbenhaufen wegräumen, während die unberechtigten Profite in den Taschen der Eigentümer und Manager verbleiben.

So lief es auch in der Industriegeschichte. Die Kohle- und Stahlbarone sitzen in ihrer Villa auf prall gefüllten Geldbeuteln, während die Gesellschaft für Milliarden die Altlasten wegräumt.

Bei der Braunkohle wird es genauso laufen. Einige haben sich die Taschen gefüllt, während sich die Gesellschaft mit den Folgen für b
Klima und Gesundheit herumschlagen.

Jaja, der Markt braucht keine Regulierung...

Alarmismus von TomBarfuss 14:18

Pleiten von Reiseanbietern hat es immer wieder gegeben und davon ist die Welt nie untergegangen. Die Ursachen sind ja vielfältig, aber auch durch den Konzern hausgemacht bzw durch Brexit auch hier landesspezifisch. Mit einem Ende einer angeblichen Spassgesellschaft hat es daher auch nichts zu tun. Ihr Bezug auf Merkel ist erst recht hanebüchen. Haben Sie sich eigentlich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigt

@ Sternenkind (15:18): zu dem Verkauf der Flugsparte hier

@ Sternenkind

Hier dazu:

https://tinyurl.com/y2j38bj7
Sueddeutsche: Thomas Cook will Airlines verkaufen - Lufthansa hat Interesse (7. Februar 2019, 13:35 Uhr)

Der Reisekonzern Thomas Cook stellt seine Fluggesellschaften zum Verkauf. Das Unternehmen bestätigte am Donnerstag "eine strategische Überprüfung der Group Airline", zu der auch die deutsche Condor gehört. Der Prozess stehe noch ganz am Anfang und werde voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen. Nach SZ-Informationen ist die Lufthansa am Condor-Langstreckengeschäft in Frankfurt interessiert. Dem Vernehmen nach hat es erste informelle Gespräche gegeben. Weder Lufthansa noch Thomas Cook wollten dies kommentieren.

Der mögliche Verkauf der Airline-Sparte ist das Ergebnis eines Strategieschwenks, den Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser einleiten will: Der Reisekonzern will künftig viel Geld in neue eigene Hotels investieren und sich dafür von seiner derzeit profitabelsten Sparte trennen.

@Frank v Bröckel

Und das CO2? Reisen ist Gift! Ich schäme mich für diese Vernichter unserer Zukunft. Fahrt mit dem Fahrrad an den Baggersee!

Es geht ja nicht nur um Massentourismus -

es mag zwar stimmen, dass in vielen Gebieten der Massentourismus mehr Schaden anrichtet als er nützt, vor allem ökologisch gesehen.
Doch wenn er wegfällt, werden ganze Regionen arbeitslos. Schauen Sie sich nur die Lage in Tunesien an. Die Hotels stehen leer nach den Terroranschlagen 2015 und 2018 und die Einwohner hungern, weil das ihr Haupterwerbszweig war, angefangen mit dem Tourismus selbst, über Transportwesen, Wäschereien, Lebensmittelproduzenten usw.
Es gibt auch immer eine zweite Seiter einer Medaille.

Viele Orte sind bei uns in den Dornröschenschlaf gefallen

doch viele überziehen die Preise dermaßen, dass nur noch die gehobene Mittelklasse aufwärts in Deutschland sich einen Urlaub im eigenen Land leisten kann.
Ich würde gern Urlaub an der Nordsee machen, kann mir aber kein ZImmer für 100€ pro Nacht leisten. Von den überzogenen Restaurantpreisen ganz zu schweigen.

Soll Urlaub wieder das Privileg der Bestverdienenden werden, wie es früher einmal war? Der arbeitende Mensch als reines Ausbeutungsobjekt, damit die Aktionäre mit ihren Privatjets zu ihren Privatferienhäusern an Privatstränden mit Privatyachten fliegen können?

Vielleicht hätte Thomas Cook überlebt ...

... wenn der Brexit schon verwirklicht wäre und GB profitable Handelsverträge mit Entwicklungsländern abschließen könnte.

@ 14:10 von steamtrain

"Nun meine Gegenfrage, wie haben diese Menschen vor dem Boom ihre Familien ernährt, wie gelebt?"
.
Landwirtschaft betrieben, Fische gefangen, Ziegen und Kühe gehütet und Käse gemacht!
Nehmen Sie ein x-beliebiges Land.
Stellen Sie sich z.B. vor, von heute auf morgen fliegt niemand mehr nach Ibiza.
Ja wovon leben die dann? Von EU-Subventionen, Fischfang, Ziegen und Kühen und Käse machen!
Wovon leben die ganzen Pensionen in Österreich, wenn keiner mehr zum Ski-fahren kommt?
Richtig, Antwort kennen Sie.

@ Tom Barfuss

Wir werden künftig den Gürtel enger schnallen müssen. Aber das ist gut so, denn So wie bisher kann es mit dem Merkel-Land nicht mehr weitergehen.

Da müssen aber fast alle anderen Länder in der Welt den Gürtel noch viel früher und noch viel enger schnallen. Deutschland ist super aufgestellt und gut organisiert. Kaum ein Regierungschef ist in der Welt so respektiert, wie Angela Merkel.

@ Advvokat76 (15:22): Hier was zu diesen Triebwerksproblemen

@ Advokat76

Hier was zu diesen ganzen Triebwerksproblemen bei der Condor:

https://tinyurl.com/yyus6nxd
Stuttgarter Nachrichten: Video von „Horrorflug“ aufgetaucht (17.09.2019 - 18:26 Uhr)

Die Diskussionen um den „Horrorflug“ von Hurghada nach Stuttgart dauern an – jetzt ist ein womöglich brisanter Film aufgetaucht. Unterdessen melden sich immer mehr Passagiere und schildern teils dramatische Szenen an Bord.

oder hier beim Focus aus 2015:

https://tinyurl.com/y5grbuvd
Focus: Horrorwoche für Condor! Jets müssen gleich dreimal wegen Problemen umkehren (27.04.2015, 10:27)

Die Passagiere an Bord der 767 freuten sich auf entspannte Tage auf Mauritius - die Retro-Bemalung der Condor-Maschine sollte zudem nostalgische Gefühle wecken. Doch dann muss das Flugzeug plötzlich umkehren. Unfassbar: Das geschah bereits zum dritten Mal in nur einer Woche.

Aber es gibt auch aus 2018 und den Jahren davor weitere Fälle und die Hersteller kriegen das einfach nicht gebacken.

@ Snakebite1

Das sind die Vorboten... aber der britische Staat kann ja ab Anfang November die Mio. nehmen welche nicht mehr an Brüssel gehen und hier unterstützend tätig werden.

Brexit, um nicht rentabele Privatunternehmen mit öffentlichen Geldern aufzupimpern? Tolle Idee. So macht Brexit Sinn.

@riewekooche, wenigfahrer, Anna-Elidabeth

Ja, am Bodensee oder ähnlichen Zielen ist es teuer und lang im Voraus ausgebucht. Pensionen im Fichtelgebirge haben da noch Vakanzen. Strukturschwache Regionen in deutschen Mittelgebirgen sind der Geheimtip. Fichten statt Palmen aber Gretakompatibel.

Es hat nicht direkt was mit der Insolvenz zu tun, aber

Einige der Foristen hatten bisher wohl kein Interesse daran sich die Welt anzuschauen, aus den Kommentaren spricht ja der pure Neid. Tja, jetzt habt Ihr viel verpasst, jetzt könnt Ihr Euren Kindern noch nicht mal erzählen, welche Naturwunder es auf der Welt mal gab. Aber man kann sich das ja alles im Fernsehen anschauen

Wir brauchen kein Dumping

@ Kritikunerwünscht:
Ich würde gern Urlaub an der Nordsee machen, kann mir aber kein ZImmer für 100€ pro Nacht leisten. Von den überzogenen Restaurantpreisen ganz zu schweigen.

Das ist es aber wert. Ich finde es gut, dass die sich nicht zu billig für Massentourismus verkaufen.

@ Jan Kaspar oden (15:48): nein das hätten die nicht

@ Jan Kaspar Hoden

Vielleicht hätte Thomas Cook überlebt ...
... wenn der Brexit schon verwirklicht wäre und GB profitable Handelsverträge mit Entwicklungsländern abschließen könnte.

Nein das hätte Thomas Cook nicht ueberlebt! Die waren wohl schon länger in finanziellen Problemen und der Brexit hat jetzt die Lage fuer die verschlimmert. Thomas Cook wäre gut beraten gewesen, England schon VOR dem Brexit zu verlassen und sich eine neue Heimat wie die EU oder ein anderes Land zu suchen.

England ist fuer Thomas Cook keine Zukunft mehr. Und auch fuer Sie nochmal: der Brexit ist und bleibt Nonsens weil England damit Selbstmord begeht!! Boris Johnson zerstört damit die englische Wirtschaft, tausende von Arbeitsplätzen, er missachtet die Mehrheit in England die in der EU bleiben will und auch die Interessen der Schotten, der Iren und der Nordiren sowie die Interessen der zukuenftigen Generationen.

Boris Johnsons Sektierer sind gut beraten zurueckzutreten!!

Thomas Cook pleite?

Einige Foristen wünschen den Urlaubsländern weniger Touristen, damit sie sich mal wieder ungestört im eigenen Land bewegen können. In Ägypten geht touristisch seit Jahren nichts mehr. Ob die Ägypter damit glücklich sind?

@Sternenkind

Wieso soll ich mit den Fahrrad zum Baggersee im Dezember fahren? Zum Angeln?
Wenigstens hat Island schöne warme Quellen, die Sie im Winter gerne besuchen können. Und an einem Meeresstrand in Reykjavik wird sogar das Wasser mit natürlicher Energie bis auf 20 Grad erwärmt. Herzlich willkommen auf Island.
Ihre Brynhildur Eriksdottir

@ Sternenkind (15:18): auf die kommen jede Menge Kosten zu

@ Sternenkind

Warum es fuer Thomas Cook jetzt nicht gut ist, seine Hotelsparte zu erweitern: weil jede Menge Kosten auf die zukommen:

1. das ganze Hotelpersonal
2. Stromkosten fuer die Hotels
3. Rueckholkosten fuer die gestrandeten Passagiere
4. Treibstoffkosten fuer die Rueckholung
5. Landegebuehren an den Flughäfen
6. Flughafenbenutzungsgebuehren
7. der Insolvenzverwalter will bezahlt sein
8. das sonstige Personal des Reisekonzerns (Reisebueros) will bezahlt sein
9. Entschädigungskosten fuer Reiseverträge die die gar nicht hätten eingehen duerfen die jetzt ausfallen werden
10. evtl. Gerichtskosten bei möglichen Klagen von Passagieren..

Von daher: diesen Ausbau der Hotels kann sich Thomas Cook aktuell gar nicht leisten.

@ Jan Kaspar Hoden (16:02): so macht Brexit keinen Sinn

@ Jan Kaspar Hoden

nein, so macht Brexit keinen Sinn.

Brexit, um nicht rentabele Privatunternehmen mit öffentlichen Geldern aufzupimpern? Tolle Idee. So macht Brexit Sinn.

Denn Thomas Cook hätte schon bei der ganzen Berichterstattung hellhörig werden und gewarnt sein muessen und sein Heil in der Flucht aus England suchen muessen. Die hätten zuerstmal ihren Firmensitz entweder in die EU oder ins Ausland verlegen muessen, weiterhin hätten die schon deutlich frueher ihre Flugsparte verkaufen muessen um Sicherheiten zu haben und sie hätten ihre Einnahmen in den bestehenden Hotels erhöhen muessen.

Außerdem hat Johnson die wohl fuer seinen Brexit ausgepresst und fuer andere Dinge.

Hoffentlich kann es eine Zukunft fuer die geben. Dafuer wuensche ich denen alles Glueck dieser Erde auch wenn die viele Fehler gemacht haben.

Und nein so macht der Brexit keinen Sinn weil England auf die EU angewiesen ist, gerade auch fuer Touristen.

13:59 von Oxalis

Gegenfrage, wie haben denn die Menschen vor dem ganzen kommerzialisierten Tourismus gelebt?
Diese Menschen sind selbst Schuld, wenn sie sich so stark abhängig machen.

.
Da machen Sie es sich aber herrlich einfach. In vielen Regionen waren die Menschen arm, lebten von Landwirtschaft und Fischfang, und haben erst durch den Tourismus und ausländische Investitionen, z.B. in Wohneigentum, ihren jetzigen volkswirtschaftlichen Entwicklungsstand erreicht.
.
Natürlich gibt es in letzter Zeit durch viele Privatvermietungen über Internetportale erhebliche Probleme in den meisten touristischen Regionen, die einer Regulierung bedürfen, allerdings diese Menschen jetzt kaltlächelnd zurück in die vortouristische Armut zu schicken, mit der Randbemerkung, sie seinen ja selbst Schuld, vor vierzig Jahren aufs falsche Pferd gesetzt zu haben, das ist schon reichlich zynisch.

@NeutraleWelt

Klar, ist ja auch so einfach - heute Hotelfachmann, morgen in die Käseproduktion einsteigen. Wie naiv ist das denn? Könnten Sie von heute auf morgen anders Ihr Geld verdienen und davon eine Familie ernähren? Es ist schlichtweg arrogant, solche Probleme zu ignorieren, nur weil man selbst nicht davon betroffen ist!

Am 22. September 2019 um 16:13 von Jan Kaspar Hoden

@ Kritikunerwünscht:
Ich würde gern Urlaub an der Nordsee machen, kann mir aber kein ZImmer für 100€ pro Nacht leisten. Von den überzogenen Restaurantpreisen ganz zu schweigen.
-
"Wir brauchen kein Dumping
Das ist es aber wert. Ich finde es gut, dass die sich nicht zu billig für Massentourismus verkaufen."
#
#
Wer ist den "Wir"?
Die Armen Mitbürger sollen schön zuhause bleiben. Die stören dort nur. Keine Markenkleidung und richtig mit dem Besteck umgehen können die auch nicht.
Wir wollen unter uns bleiben.
So recht für Sie?

@neutrale Welt

Fischfang ist nicht mehr drin weil die großen Trawler alles wegfangen, Landwirtschaft wird wegen den anhaltenden Dürren schwierig und mit ein bisschen Ziegenkäse kommt man nicht weit. Die Menschen werden dann dorthin gehen wo es Industrie gibt (oder wenigstens ein gutes Sozialsystem).

Da wird’s aber ...

.... voll am Baggersee ....

@Kritikunerwünscht

"Soll Urlaub wieder das Privileg der Bestverdienenden werden, wie es früher einmal war?"

Wo steht geschrieben, dass es einen gesetzlichen Anspruch für alle auf einen Hotel- oder Fernurlaub gibt?

Meine Eltern hatten auch kein Geld, um mit uns an den Balaton oder das Schwarze Meer zu fahren. Stattdessen ging es jedes Jahr auf ein Stück Sandufer an der Havel mit Plumpsklo, das sich "Zeltplatz" nannte. Vermisst habe ich nicht das geringste.

Und jetzt bin ich dankbar dafür, dass es mir so gut geht, dass ich mir jedes Jahr einen zweiwöchigen Zeltplatzurlaub auf meinem skandinavischen Lieblingszeltplatz leisten kann.

Bestimmte Urlaubsarten werden selbstverständlich immer das Privileg der Besserverdienenden sein.

@ Jan Kaspar Hoden (16:13): zu teuer genaus schlecht wie zu bill

@ Jan Kaspar Hoden

Ich würde gern Urlaub an der Nordsee machen, kann mir aber kein ZImmer für 100€ pro Nacht leisten. Von den überzogenen Restaurantpreisen ganz zu schweigen.

Das ist es aber wert. Ich finde es gut, dass die sich nicht zu billig für Massentourismus verkaufen.

Klar darf es kein Dumping geben. Aber: zu teuer ist genauso Mist wie zu billig, sondern es braucht von der Preislage her die goldene Mitte. Und dann kann man in Zukunft in kleineren Schritten bei den Preisen hochsteigern.

Je besser die Löhne der Buerger sind, desto mehr können die sich dann auch bei den Hotels leisten. Und da spielt nochwas mit rein was nichts mit dem Brexit zu tun hat sondern mit falscher Geldpolitik der EZB: diese falsche Null-Zins-Politik die den Buergern das Geld aus der Tasche raubt.

Deswegen ist Sparbuch derzeit keine gute Idee, sondern die einzige Version derzeit ist:

a) eiskaltes Zocken gegen Draghi an der Börse
b) ETFs

So geht man mit solchen wie Draghi um.

@ sprachloser

Da können sich die Finanz Jongleure noch nahezu ungehemmt austoben. Reiche werden noch reicher, Arme verlieren ihren letzten Groschen.

Das stimmt ja gar nicht. Grundsätzlich können beim Spekulieren auch Reiche arm oder Arme reich werden.

Uns geht es doch vergleichsweise gut! Hahaha!

Sicherlich sind der verschwenderische Umgang mit den Ressourcen und die politische gewollte Volksverdummung kein ausschließlich deutsches Problem sondern grassieren überall in der Wohlstands- und Spaßgesellschaft. Nur geht uns das, was in Deutschland passiert, als Deutsche in besonderem Maße etwas an und die Zustände hier sind nun mal eine Schande. Gerade WEIL es uns "verhältnismäßig gut geht". Politik MUSS gewisse Verhaltensweisen verordnen, denn wer soll es sonst tun? Gerade weil die Politik es NICHT tut, macht sie sich schuldig. An anderer Stelle wird alles bis aufs Letzte reglementiert wie in einer Diktatur. Und warum tut die Politik nichts? Antwort: weil sie nicht WILL. Erstens stehen die Politiker sich selbst am nächsten und wollen sich nicht unbeliebt machen sondern wiedergewählt werden. Zweitens ist die Politik schon zu tief im Sumpf der Abhängigkeit von Wirtschaft und Finanzindustrie gefangen. Erst der große Crash wird etwas bewegen. Und der kommt unaufhaltsam.

@ lila Q (16:08): auf wen oder was bin ich bitte neidisch??

hi lila Q

Einige der Foristen hatten bisher wohl kein Interesse daran sich die Welt anzuschauen, aus den Kommentaren spricht ja der pure Neid.

Sorry aber ich spuere ueberhaupt keine Neid. Auf wen oder was sollte ich bitte neidisch sein?? Außerdem: ich habe schon vieles von der Natur dieser Welt gesehen die eventuell in Zukunft nicht mehr da sein wird:

a) so etliche Gletscher in Skandinavien
b) diese ganzen Giant Trees in den USA (einige dieser National Parks wie Josemite National Park, Arches National Park und andere)
c) auf Kreta und Rhodos
d) in der Schweiz (auch so einige Gletscher)
e) im heutigen Slowenien (frueher Jugoslavien): Postoina-Höhle:

https://www.postojnska-jama.eu/de/hoehle-von-postojna/

Und noch so einiges mehr. Von daher habe ich ueberhaupt keinen Grund zum Neid.

Leider zieht sich dies durch alle

Lebensbereiche. Wenn mit Dumpingpreisen hausiert wird, wird es auch Gründe geben. Die Gründe könnten in der sozialen, wirtschaftlichen und persönlichen, wie auch im privaten Bereich liegen. Jeder möchte seinen Urlaub ausserhalb der Landesgrenzen verbringen und das noch nach dem Prinzip des Minimaleffektes, weil die strategische Haushaltskasse nicht mehr hergibt. Darauf hat sich Thomas Cook auch "spezialisiert" was nun zum Bumerang wird. Das gilt auch für die Urlauber, die bei Thomas Cook gebucht haben. Doch ist das Thema viel zu komplex um hier richtig "auszuholen". Wenn die Löhne nicht weiter steigen und die Gewinne der Gesellschaften nicht partizipiert vorgetragen, sondern vorgehalten werden, kommt es zu solchen Situationen. Das "Sparen" am falschen Ende, führe zwangsläufig in die Krise. Nicht nur bei Thoma Cook, was für alle Unternehmen gelte. Es fehle an neuen Impulsen, im Absatz, an Investitionen und der Ausbildung der Menschen, welche eigentlich den Umsatz generieren könn(t)en.

@ nelumbo (16:04): auch andere Länder sind Greta-kompatibel

hi nelumbo

Nicht nur Deutschland ist Greta-kompatibel. Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien und die Canaren, Dänemark, Norwegen, Schweden ganz genauso. Da kommt man schnell per Schiff (Fähre) hin und auch bei Wohnmobilen wird schon auf Elektro umgestellt. Da habe ich dieses Jahr erst bei der Caravaning- Messe CMT in Stuttgart so einige Teile gesehen. Aber die sind leider echt teuer wie Spinne. Da geht nichts unterhalb von 40.000 Euro. Mit dem Preis geht es gerade mal los (also unterste Preiskategorie).

Allerdings habe ich schon den Traum, dass ich irgendwann in meinem Leben nochmal nach Australien und Neuseeland möchte. Da war ich noch nie. Aber bis dahin wird es hoffentlich sauberere Elektro-Fliegerei geben wie es ja schon anläuft.

@tombarfuß

oh mann, immer sind die anderen die idioten. also ich habe die erfahrung gemacht, dass diejenigen, die andere als idioten bezeichnen häufig selbst gar nicht so weit davon entfernt sind, nett formuliert...

Jan Kaspar Hoden

Super aufgestellt? Gut organisiert? Ich glaube, Sie gucken zuviel fern und glauben alles was diese Fake-News Ihnen präsentieren. Es sollte uns nicht interessieren, wie respektiert unser Regierungschef "in der Welt" ist, sondern was das Ergebnis ihrer Politik in unserem Land ist. Und da sieht es ziemlich düster aus.

Am 22. September 2019 um 14:18 von Superdemokrat

" erschreckend...

wieviele hier nur dem Geld huldigen...und garnicht mehr zu leben scheinen... "

Erschreckend finde ich eher, das einige der Meinung sind man könnte in Deutschland ohne Geld leben.
25 Prozent und mehr Menschen, haben weniger Geld als der Monat lang ist.
Aber das scheint bei Ihnen nicht so zu sein, sonst gäbe es so einen Spruch nicht, Artikel gibt es ja reichlich in der Deutschen Presse um sich zu informieren.

@ 16:13 von Jan Kaspar Hoden

"Wir brauchen kein Dumping
@ Kritikunerwünscht:
Ich würde gern Urlaub an der Nordsee machen, kann mir aber kein ZImmer für 100€ pro Nacht leisten. Von den überzogenen Restaurantpreisen ganz zu schweigen.

Das ist es aber wert. Ich finde es gut, dass die sich nicht zu billig für Massentourismus verkaufen."
.
Ich auch. Dann ist auch nicht so viel Pöbel am Strand.
Urlaub ist ja schließlich nur etwas für die, die es sich auch leisten können.
Wo kommen wir denn da hin, wenn ich da mit irgend so einem Arbeiter im Restaurant sitzen muss!

@ nelumbo (16:04): das hier ist gar nicht Greta-kompatibel

@ nelumbo

Wissen Sie was ich ueberhaupt nicht Greta-kompatibel finde? Das hier:

https://tinyurl.com/y6fj92tl
Focus: Flug-Irrsinn der Regierung: Fünf Top-Politiker reisen in vier Fliegern in die USA (Sonntag, 22.09.2019, 15:54)

Sie nimmt anschließend an der UN-Generalversammlung teil. Ebenfalls am Sonntagnachmittag sollte eine kleinere Maschine mit Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihrer Delegation Richtung Washington abheben. Die CDU-Chefin trifft erstmals ihren US-Ministerkollegen Mark Esper.

Zwei Tage später bringt die Flugbereitschaft dann auch noch Außenminister Heiko Maas (SPD) nach New York, was schon länger geplant ist. Er nimmt von Dienstag bis Freitag an der UN-Generalversammlung teil und löst dort sozusagen die Kanzlerin ab.

Warum können die nicht gemeinsam fliegen ?? Warum muessen die in VIER getrennten Fliegern sein?? Geht's noch??

Das ist mindestens dreimal unnötig Kerosin, dreimal Klima versaut u. Steuergeld verbraten!

wenigfahrer, Anna-Elidabeth

Am Besten zu Hause bleiben Licht aus Klapp zu so stellen sich die Gretakompatibel politischen Idealisten bei uns die Zukunft der Deutschen Bevölkerung vor. Am Besten eine Mauer ziehen, Wachtürme errichten und ein Spitzelsystem aufbauen damit sich jeder an die vorgegebenen Umweltverbote hält.

15:45 von Kritikunerwünscht

"Ich würde gern Urlaub an der Nordsee machen, kann mir aber kein ZImmer für 100€ pro Nacht leisten. Von den überzogenen Restaurantpreisen ganz zu schweigen."

Privatzimmer sind günstiger, und man muss auch nicht in einem Restaurant essen.

Die Luft an der Nordsee bietet Erholung genug.

11:25 von Demokratieschue...

Resi, LTU ist auch schon lange pleite. und die waren wesentlich besser und kundenfreundlicher als diese ehemalige LH tochter. in deutschland zählt halt nur; geiz ist geil, obwohl alle für das gute auf der welt sind, wie auch hier.

Fazit

1. Lesen sich eigentlich Urlauber durch was Sie in Reisebüro oder Online unterschreiben/zustimmen? Stichwort : Reisesicherungsschein? Das ist doch gerade der Vorteil einer Pauschalreise, deshalb ist das hier auch Panikmache, natürlich sind Pauschalreisen versichert, bei Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz ,das ist gesetzlich Pflicht, auch in Uk!
2. Wer sich mit der Touristikbranche beschäftigt weiß, dass hier die Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle a la Booking.com und Airbnb voll zuschlägt, auch in Deutschland werden wir ein Veranstaltersterben sehen. Schaut Euch die Marktkapitalisierung von Booking.com im Vergleich zur TUI an
3. TUI verdient 70-80% des Ebita als Leistungsträger (Kreuzfahrtschiffe, Eigene Hotels), der Veranstalter erzielt kaum Ergebnis.

re jan kaspar hoden

"Vielleicht hätte Thomas Cook überlebt ...

... wenn der Brexit schon verwirklicht wäre und GB profitable Handelsverträge mit Entwicklungsländern abschließen könnte."

Ein ziemlicher Unsinn. Tourismus hat gar nichts mit Handelsverträgen zu tun.

Man sucht wohl krampfhaft nach positiven Seiten des Brexit.

16:26 von Digitaler Fußabdruck 13:59 von Oxalis

Vor dem Tourismus haben z.B. die Bauern in den Alpen ihre Kinder nach Schwaben verkauft oder als Kaminkehrerjungen nach Mailand, Turin oder Marseille gesckickt. Die mussten in die Kamine klettern.
Von 15 Kindern sind 10 in Kindesalter gestorben.Wenige Kinder konnten in die Scule gehen.
Alleinstehende Mütter, deren Männer bei der Holzarbeit verunglückt sind, sind in Südtirol im 19. und anfangs des 20.Jahrhundert. verhungert. Kann man nachlesen, z.B. in "Die Erben der Einsamkeit. Es war z.T. ein Hundeleben.

Tourismus ist nicht nur Unglück.

@Demokratieschützerin

@Demokratieschützerin:

Draghi? Sie haben sicher mitbekommen, dass seit kurzem Frau Lagarde die EZB leitet. Die Nullzins-Politik wird fortgeführt und war im Übrigen nie allein "Draghis Idee".

PS: Geld aus der Tasche ziehen? Quatsch. Es ist einfach Schluss mit leistungslosem Einkommen! Zumindest auf diesem Gebiet.

Es wird Zeit, dass die Menschheit lernt, dass Geld nicht "arbeitet". Arbeiten und Wert schöpfen tun nur Menschen (und vielleicht Roboter, die aber auch von Menschen gebaut werden.

Leistungsloses Einkommen ("Zinsen") gab es lange genug.

In der Bibel steht übrigens, dass Zinsen Sünde sind. Interessiert heute aber scheinbar niemanden mehr.

Prämie für's zu Hause bleiben

Wenn bald 7 bis 10 Mrd. Menschen ein oder mehrmals im Jahr Auslandstouristen spielen, werden sich Reisebüros, Hotels und Fluggesellschaften, ganz zu schweigen von den vielen, niedrigqualifizierten Arbeitnehmern (die danach auch noch fliegen), für das Riesengeschäft bedanken. Der Planet Erde ebenso.
Das gibt eine Menge Flüge bei ca. 150-300 Passagiere pro Maschine. Ich finde, wer im Lande ununterbrochen zehn Jahre bleibt, sollte vom Staat eine dicke Umweltschutzprämie kriegen. Wer dies sein gesamtes Leben lang hinkriegt, sollte kostenlos leben dürfen.

Urlaub

Nun hat „Urlaub“ mit „Wegfahren“ überhaupt nichts zu tun. Ich verstehe nicht, wieso das teilweise gleichgesetzt wird.
Mit meinen Eltern habe ich als Kind nie eine sog. „Urlaubsreise“ gemacht.
Allenfalls war ich als Jugendlicher mit den Pfadfindern auf einem Pfadfinderlager im Harz.
Wenn meine Eltern Urlaub hatten, - und ich Sommerferien - arbeiteten wir im Garten.
Klar, als ich im Beruf stand, bin ich auch weggefahren. Aber nicht zwangsweise und jedes Jahr. Insofern verstehe ich so manches Anspruchsdenken nicht.

16:43 von Demokratieschuetzerin

«Allerdings habe ich schon den Traum, dass ich irgendwann in meinem Leben nochmal nach Australien und Neuseeland möchte. Da war ich noch nie. Aber bis dahin wird es hoffentlich sauberere Elektro-Fliegerei geben wie es ja schon anläuft.»

Kein Mensch (der sich das leisten kann) muss aus Umweltschutzgründen darauf verzichten, 1x im Leben nach AUS / NZL zu fliegen. Bis Sie "mit dem Elektro-Flieger" dorthin kommen können, da wird es wohl … bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag dauern …

Die eigene Öko-Bilanz besteht nicht nur aus Flugreisen …

16:36 von TomBarfuß

"Erst der große Crash wird etwas bewegen. Und der kommt unaufhaltsam."

Den letzten Satz erzählt mir ein Bekannter - ein AfD-Mitglied - auch jedes Mal, wenn ich ihn sehe.
Er hat schon alles Geld von der Bank abgehoben und irgendwo verbuddelt.

Das ist sozusagen das Gegenstück des Begriffes 'Klima-Hysterie'.

Zombi Firma Thomas Cook?

Die Nullzinspolitik lässt Leichen sinnlos am Leben. Aber wenn das System selbst bröckelt und dann die Banken wieder umfallen, sind die auch nicht mehr zu halten.

geht es um alles

Also dann doch besser mit einer türlischen Fluglinie nach Side.

Wir in Europa bekommen dank unserer Politiker nichts mehr gemacht.

16:57 von Treualp1

"Am Besten zu Hause bleiben Licht aus Klapp zu so stellen sich die Gretakompatibel politischen Idealisten bei uns die Zukunft der Deutschen Bevölkerung vor. Am Besten eine Mauer ziehen, Wachtürme errichten und ein Spitzelsystem aufbauen damit sich jeder an die vorgegebenen Umweltverbote hält."

Nein, nein!
Die Greta-Kompatiblen stellen sich das gerade NICHT so vor.
Das sieht man doch hier im Forum.
Solche Forderungen stellen die anderen - die, die Greta und Klimaschutz verhöhnen.

Die sind auch für Trump etc und dass er alles richtig macht. Es sind diese, die die Mauer wollen und zum Beispiel durch das Verbot 'Kein Alkohol am Steuer' ihre Freiheit beschnitten sehen.

@ TomBarfuß (16:36)

"Erst der große Crash wird etwas bewegen. Und der kommt unaufhaltsam."

Kann sein, einiges spricht dafür, aber ich habe nie einen Crash mit Ohren gesehen, schon gar nicht mit dem was bei Säugetieren für gewöhnlich dazwischen schwapt. Wenn eine Veränderung nötig ist, dann geht es nur mit der eigenen, grauen Substanz. Und die Politik hält sich mit "Verhaltensweisen verordnen" auch deshalb besser zurück. Ich bin nicht bereit, den Touristen oder andere blinde Konsumenten aus ihrer Verantwortung zu entlasten, wenn sie genauso ausgestattet sind wie Sie oder ich.

@lilaQ

Auf was soll ich neidisch sein. Im Übrigen sorgen Sie mit Ihrer Haltung dafür, daß viele Naturwunder demnächst nicht mehr existieren.
Außerdem habe ich - vernünftigerweise, da Deutschland übervölkert ist - keine Kinder
Ein Fernsehgerät habe ich zwar, brauche es aber nicht.

Ich kann nur den Kopf schütteln ...

Beim Klimaschutz in Deutschland sind es die Arbeitsplätze in der Automobil- oder Braunkohlindustrie, jetzt müssen die Bewohner in den Urlaubsregionen als"Argument" herhalten.
Leute, im Kapitalismus gibt es keine sicheren Arbeitsplätze! Schon Richard Sennett schrieb 1998, junge US-Amerikaner müssten in ihrem Leben bis zu elfmal den Job wechseln.
Statt hier rum zu jammern, oder verunsichert sein, wie man aus dem Hotel in Griechenland nach Hause kommt, denkt mal an die Probleme anderer Leute und vergesst den eigenen Bauchnabel: In Ozeanien werden Inseln geräumt, weil die Häuser im Wasser stehen, andere kommen aus Syrien zu Fuß bis hierher.

Lernt lieber, für politische Alternativen zu kämpfen, Arbeitsplätze in Solarindustrie, Gesundheitswesen und Altenpflege. Als ob es dort nichts tun gebe.

Oktober17

Oktober17 hat völlig recht.
Es gibt Wichtigeres als dieses Reisekonzern-geht-pleite-Gefasel. Soll er doch pleitegehen. Sollen die Urlauber, die es sich auf Kosten von Klima und den Reiseländern für wenig Geld lustig machen, doch schauen, wie sie wieder heimkommen. Es hat ihnen ja niemand angeschafft, wegzufliegen. Sollen wir jetzt heulen wegen denen?

@20:33 von TomBarfuß

"Sollen die Urlauber, die es sich auf Kosten von Klima und den Reiseländern für wenig Geld lustig machen, doch schauen, wie sie wieder heimkommen. Es hat ihnen ja niemand angeschafft, wegzufliegen. Sollen wir jetzt heulen wegen denen?"

Irgendwie hört sich das jetzt aber ein wenig neidisch an. Warum so gehässig?
Hand aufs Herz - angenommen Sie gewinnen eine Luxusreise in die Karibik. Bargeldauszahlung ausgeschlossen. Würden Sie aus Gründen des Umweltschutzes verzichten?
Ich nicht, denn der Flieger fliegt (oder das Traumschiff fährt) auch ohne mich. Der Umstand, dass man sich selbst vieles nicht leisten kann, macht einen nicht zu einem besseren Menschen. Bemühen kann man sich natürlich trotzdem.

20:33 von TomBarfuß

Oktober17 hat völlig recht.
Es gibt Wichtigeres als dieses Reisekonzern-geht-pleite-Gefasel. Soll er doch pleitegehen. Sollen die Urlauber, die es sich auf Kosten von Klima und den Reiseländern für wenig Geld lustig machen, doch schauen, wie sie wieder heimkommen. Es hat ihnen ja niemand angeschafft, wegzufliegen. Sollen wir jetzt heulen wegen denen?
///
*
*
Richtig Regierung und Grüne Länderregierungbeteiligte fliegen ja mit der Flugbereitschaft, bloss kein Mitleid für Selbstzahler

20:33 von TomBarfuß

Oktober17 hat völlig recht.
Es gibt Wichtigeres als dieses Reisekonzern-geht-pleite-Gefasel. Soll er doch pleitegehen. Sollen die Urlauber, die es sich auf Kosten von Klima und den Reiseländern für wenig Geld lustig machen, doch schauen, wie sie wieder heimkommen. Es hat ihnen ja niemand angeschafft, wegzufliegen. Sollen wir jetzt heulen wegen denen?
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Richtig Regierung und Grüne Länderregierungbeteiligte fliegen ja mit der Flugbereitschaft, bloss kein Mitleid für Selbstzahler

@ madri02 (18:03): Amtsuebergabe war noch nicht

hi madri

Draghi? Sie haben sicher mitbekommen, dass seit kurzem Frau Lagarde die EZB leitet. Die Nullzins-Politik wird fortgeführt und war im Übrigen nie allein "Draghis Idee".

Na ja... OK, Lagarde wurde zwar gewählt, aber Draghi hat sein Amt noch nicht uebergeben. Da ist gerade noch die Uebergangsphase von Draghi auf Lagarde.

Und dass mit der Null-Zins-Phase war mehr oder weniger die Idee der EZB und von sonst niemandem.

Aber das hier stimmt nicht:

Es wird Zeit, dass die Menschheit lernt, dass Geld nicht "arbeitet". Arbeiten und Wert schöpfen tun nur Menschen (und vielleicht Roboter, die aber auch von Menschen gebaut werden.

Geld arbeitet schon. Zumindest fuer mich.

Zusätzlich zu dem hier:

In der Bibel steht übrigens, dass Zinsen Sünde sind. Interessiert heute aber scheinbar niemanden mehr.

nur Fundamentalisten nehmen die Bibel wörtlich. Ich bin keine Fundamentalistin und ich sage: nein, Zinsen sind keine Suende.

Ich finde diese Diskussion bezeichnend

und die Häme vieler Foristen beschämend und entlarvend. Da geht es für die Beschäftigten um ihre Jobs und Existenz und viele hier beklatschen das wegen"Klimaschutz" Ja, so lange es die Andern trifft- Empathie ist offenbar selten geworden. Und mit dem Brexit hats auch nicht zu tun, Thomas Cook hat schon länger Probleme. Aber man kann so wunderbar gegen den Brexit instrumentalisieren... so billig!

Aber ich wuensche Thomas Cook alles Glueck dieser Erde

Aber ich wuensche Thomas Cook trotzdem alles Glueck dieser Erde fuer ein Weiterleben weil das tausende von Arbeitsplätzen dran hängen. Und daran hängen auch Existenzen und Familien. Deswegen hoffe ich, dass Thomas Cook einen Weg raus aus dieser Pleite schafft, genauso wie Condor und der Airliner Thomas Cook.

Denn ich hatte schon Anfang der 2000der Jahre sehr gute Erfahrung mit Condor gemacht bevor es mit denen bergab ging. Die waren sowas von super, gutes Personal (sowas von anständig und nett), anständige Flugzeuge, richtig gute Piloten...

Wenn ich mich da noch an so gewisse Anekdoten mit denen erinnere.. ach waren dass noch schöne Zeiten... Bei meinem ersten Flug nach Griechenland damals bin ic versehentlich kurz nach dem Start im Flieger (kurz nach 4 Uhr morgens) eingepennt. Ging damals von Nuernberg. Die Flugbegleiterin hat es gemerkt, mir ein Kopfkissen hinter den Kopf und mich so sueß zugedeckt.. ich hab's nicht mal gemerkt...

@ schabernack (18:17): Fuer die Ökobilanz tue ich einiges

hi schabernack

Fuer meine Ökobilanz tue ich bereits einiges. Ich fahre ueberwiegend ÖPNV wenn es passt, ich nutze nur LED-Lampen, ich nutze ein sparsames Linux und kein stromfressendes Windows... Außerdem sind unsere TV-Geräte alle auf LED umgestellt. Dann ist bei uns die nächste Sanierungsphase in Planung (es geht um unser zweites Wohnzimmer im Untergeschoss). Da sollen die Wände neu gemacht werden und neue Möblierung soll rein (die Möblierung ist durch einen Wasserschaden vorgeschädigt nach einem Extremunwetter 2018 bei dem unser Untergeschoss geflutet wurde).

Darueber hinaus sind wir bei einem Ökostrom-Anbieter. Wir pfeifen auf diese Fossildinos. Ansonsten haben wir auch eine moderne Gas-Therme fuer Heizung. Aber wir wollen da auch was ändern, sobald Solarmodule billiger werden.

Außerdem werde ich spätestens nächstes Jahr oder uebernächstes Jahr mein bisheriges Fahrrad durch ein Pedelec ersetzen weil es schadhaft ist...

@18:19 von Sausevind

"Er hat schon alles Geld von der Bank abgehoben und irgendwo verbuddelt."

Wenn man mit Minuszinsen rechnen muss, finde ich das gar nicht so verkehrt.

Aber im Ernst, Turbulenzen auf den Finanzmärkten könnten tatsächlich dazu führen, dass die Klimaproblematik wieder zu weit in den Hintergrund rückt.

Thomas Cook hätte seine Gäste warnen muessen

Außerdem hätte Thomas Cook seine Gäste warnen muessen, dass es finanzielle Schwierigkeiten gibt und eventuell nicht mehr alle Reiseverträge abgewickelt werden können. Von daher muss bei dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cook-verkauf-103.html

Kunden fürchten um ihre Pläne

Es sind Geschichten aus allen Lebenslagen, die die Konzern-Krise nun an die Öffentlichkeit bringt. Auch Andrew und Sharon befürchten, ihr Urlaubsziel nicht zu erreichen: "Wir wollen nach Las Vegas reisen, um zu heiraten", erzählten sie. "Es werden 19 unserer engsten Freunde und Familienmitglieder dort sein - hoffentlich. Wir haben das ein Jahr lang geplant. Wir sind aufgeregt und freuen uns darauf."

Sharon, die gar nicht glauben will, dass ihre Hochzeit ins Wasser fallen könnte, zählt auf, was alles geplant ist: "Wir haben einen Partybus, wir haben einen wundervollen Empfang, wir haben all diese tollen Hotelzimmer.

der Reisekonzern haften.

21:24 von Boris.1945

« Richtig Regierung und Grüne Länderregierungbeteiligte fliegen ja mit der Flugbereitschaft, bloss kein Mitleid für Selbstzahler.»

Dabei wäre es doch so viel besser, Politiker würden wegen überbuchter Normal-Flieger gar nicht erst mitgenommen, kämen wegen Verspätungen stets zu spät zu Terminen, wegen Flugausfällen erst gar nicht hin.

Oder säßen gar in fernen Ländern fest, ohne zu wissen, wann sie überhaupt wieder nach Berlin können. Toll … und wenn es dann noch die Grünen wären. Doppeltoll …

21:25 von Demokratieschue...

«Geld arbeitet schon. Zumindest fuer mich.»

Was arbeitet es denn, Ihr Geld?

Mini-Job, erlernter Beruf, Selbständigkeit, abgeschlossenes Studium, Promotion, Doktorgrad?

Hat es Urlaubsansprüche, Ihr schwer schuftendes Geld …?

21:40 von Demokratieschuetzerin / @schabernack

Um so besser, wenn Sie mit wachen Augen einen Blick darauf haben, in welcher Weise Sie wo und womit Ihren ökologischen Fußabdruck sparend beeinflussen können.

War und ist nicht mein Anliegen, Sie da zu kritisieren und / oder verbal zu maßregeln. Ging ja ursprünglich um Ihren 1-maligen Flugwunsch nach AUS / NZL.

Den können Sie sich ohne schlechtes Gewissen ermöglichen, auch wenn der Flieger Kerosin verbrennt. Der Flugverkehr macht insg. ca. 5% der weltweiten CO2-Emissionen aus.

Ich flog 3x nach JAP hin & zurück. Mit Linienfliegern der Lufthansa oder von Japan Airlines. Diese Flieger fliegen auch dann regelmäßig, wenn ich nicht drin sitze …

@ Tom Barfuß

Wo sehen Sie bei Urlaub an der Nordsee das Problem bei 100 Euro pro Übernachtung, wenn das Hotel gut ist? Das kann man sich doch leisten. Es muss doch nicht immer Billigurlaub sein. Ich bin übrigens selbst auch Arbeiter.

Am Besten nicht ärgern,

Am Besten nicht ärgern, sondern das Geld abschreiben und auf eine andere Gesellschaft umbuchen.

@ Biggirl

Wir haben früher in meiner Kindheit jedes Jahr Urlaub gemacht, obwohl mein Vater und meine Mutter keine Großverdiener waren. Und ich hatte noch drei kleinere Geschwister.

Anspruchsdenken 18:13 von Bigbirl

auf den Punkt gebracht.
Urlaubsreisen machen hat rein gar nichts mit "Arbeiterwohlfahrt" zu tun, wie hier manche den Schluss ziehen. Der Anspruch, einen Urlaub mit Hotel Bedienung und Restaurant zum Abwinken für jeden jedes Jahr, ist Luxus, der seinen Preis hat.

Vielmehr sollte für einen Traumurlaub gespart und dieser ein Lebensereignis sein, und das kann jeder aufbringen, wenn ihm das Ziel es wert ist.

Im Übrigen werden gerade diejenigen im Urlaubsgeschäft am schlechtesten bezahlt und abgesichert, auf deren Kosten geht nämlich der Massentourismus, der auch noch die Freude daran durch die schiere Masse mindestens mindert.

Ein Ballermann in Mallorca ist so ungefähr das Absurdeste, was Urlaub mit Flugzeug hervorgebracht hat.

Oder Familienurlaube mit kleinen Kindern, die meistens nur schreien, sich übergeben und für die neuen Kultureindrücke keinerlei Sinn haben, dafür mit eigenen Landsleuten am Pool bespaßt werden. Wozu der Stress? Im heimischen Freibad gibt es dasselbe.

@ Demokratieschue

Außerdem hätte Thomas Cook seine Gäste warnen muessen, dass es finanzielle Schwierigkeiten gibt und eventuell nicht mehr alle Reiseverträge abgewickelt werden können.

Wieso denn das? Niemand kann gezwungen werden, seinem eigenen Geschäft zu schaden.

21:29 von deutlich

"Empathie ist offenbar selten geworden."

Kann man solche unbewiesenen und unbeweisbaren Pauschalsätze nicht irgendwann mal verlernen?

Jeder weiß, dass der, der das behauptet, flunkert.
Also glaubt man ihm nie wieder.
Was ist daran so prickelnd?

Wann also soll die Empathie häufiger gewesen sein?

Und wann genau weniger geworden sein?

Wer dergleichen behauptet beobachtet zu haben, muss ja Daten nennen können.

Und auch nachweisen können, dass seine persönliche Beobachtung allgemeingültig ist.

@ Boris 1945

Richtig Regierung und Grüne Länderregierungbeteiligte fliegen ja mit der Flugbereitschaft, bloss kein Mitleid für Selbstzahler.»

Landespolitiker haben nichts mit der Flugbereitschaft der BW zu tun.

Thomas Cook hätte den Kunden dass hier anbieten können

Zusätzlich hätte Thomas Cook in seiner Warnung - die schriftlich an die Gäste hätte rausgegeben werden muessen - den Gästen anbieten können:

a) vom Reisevertrag zurueckzutreten und das Geld zurueckerstattet zu bekommen
oder
b) zu versuchen, die Reise ueber einen anderen alternativen Reiseveranstalter abzuwickeln. Dazu hätte Thomas Cook mit anderen Reiseveranstaltern Kontakt aufnehmen können, um abzuklären ob die die Reise uebernehmen können. In dem Fall wären die Gäste von Thomas Cook und auch von dem neuen Reiseveranstalter entsprechend zu informieren gewesen.

Thomas Cook hätte mitteilen muessen, welcher alternative Reiseveranstalter die Reise uebernimmt samt den Kontaktdaten. Der neue Reiseveranstalter hätte dann die neuen Reisedaten (also neue Flugdaten, neue Hotelbuchung, die neuen An- und Abreisedaten, sonstige zusätzlich dazugebuchten Reisepakete, eventuelle Änderungen im Reisepreis) mitteilen muessen. Ganz besonders gilt dass fuer diese Hochzeitsgäste.

Touristen in Geiselhaft

So konnte eine britische Reisegruppe zunächst ihr Hotel im tunesischen Ort Hammamet nicht verlassen. Das Hotelpersonal wollte die Gäste nicht abreisen lassen - aus Angst, vom Reiseveranstalter Thomas Cook kein Geld mehr zu erhalten.

Ein Hotel, dass seine Gäste in Geiselhaft nimmt, sollte publik gemacht und geächtet werden.

Wie naiv...

...muss man sein indem man die Verbraucher auswechselt, aber nicht bedenkt wieviel Co2 für die Produktion der Neuerungen ja auch viel emmetiert wird. In wirklichkeit wäre es sinnvoller erst zu switchen wenn es sowieso notwendig ist. Sonst denkt man sich zum schein man wäre Umweltfreundlich, dabei war mal äusserst sündhaft. Aber dennoch weise Maßnahme in Angebracht, das die Preise der kw/h mehr und mehr steigen.

22:00 von schabernack

21:24 von Boris.1945

« Richtig Regierung und Grüne Länderregierungbeteiligte fliegen ja mit der Flugbereitschaft, bloss kein Mitleid für Selbstzahler.»

Dabei wäre es doch so viel besser, Politiker würden wegen überbuchter Normal-Flieger gar nicht erst mitgenommen, kämen wegen Verspätungen stets zu spät zu Terminen, wegen Flugausfällen erst gar nicht hin.

Oder säßen gar in fernen Ländern fest, ohne zu wissen, wann sie überhaupt wieder nach Berlin können. Toll … und wenn es dann noch die Grünen wären. Doppeltoll …
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Ursprünglich ging es um:
20:33 von TomBarfuß

Oktober17 hat völlig recht.
Es gibt Wichtigeres als dieses Reisekonzern-geht-pleite-Gefasel. Soll er doch pleitegehen. Sollen die Urlauber, die es sich auf Kosten von Klima und den Reiseländern für wenig Geld lustig machen, doch schauen, wie sie wieder heimkommen. Es hat ihnen ja niemand angeschafft, wegzufliegen. Sollen wir jetzt heulen wegen denen?
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Aber Selbstzahler sind ja überwiegend Rentner und nicht Grünberufler?

22:28 von eli

Anspruchsdenken 18:13 von Bigbirl

auf den Punkt gebracht.
Urlaubsreisen machen hat rein gar nichts mit "Arbeiterwohlfahrt" zu tun, wie hier manche den Schluss ziehen. Der Anspruch, einen Urlaub mit Hotel Bedienung und Restaurant zum Abwinken für jeden jedes Jahr, ist Luxus, der seinen Preis hat.

Vielmehr sollte für einen Traumurlaub gespart und dieser ein Lebensereignis sein, und das kann jeder aufbringen, wenn ihm das Ziel es wert ist.
.....
Ein Ballermann in Mallorca ist so ungefähr das Absurdeste, was Urlaub mit Flugzeug hervorgebracht hat.

Oder Familienurlaube mit kleinen Kindern, die meistens nur schreien, sich übergeben und für die neuen Kultureindrücke keinerlei Sinn haben, dafür mit eigenen Landsleuten am Pool bespaßt werden. Wozu der Stress? Im heimischen Freibad gibt es dasselbe.
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Wenn es denn erlaubt ist zu bemerken, falls das Freibad hier noch störungsfrei besucht werden könnte.
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Ich war als Baujahr 1945 defintiv noch nicht auf Malle.

@21:50 von Demokratieschue...

"Thomas Cook hätte seine Gäste warnen muessen
Außerdem hätte Thomas Cook seine Gäste warnen muessen, dass es finanzielle Schwierigkeiten gibt und eventuell nicht mehr alle Reiseverträge abgewickelt werden können. Von daher muss bei dem hier:..."

Sie machen wirklich bezaubernde Vorschläge. Leihen Sie jemandem Geld, der sie gleichzeitig warnt, dass er das vermutlich nie zurückzahlen kann?

@ eli

Pauschalisierungen finde ich immer recht nervig. Meine Kinder haben im Urlaub nie rumgeschrien, haben sich nicht übergeben und mussten auch nicht an einem Pool bespaßt werden.

@22:08 von schabernack 21:25 von Demokratieschue...

//«Geld arbeitet schon. Zumindest fuer mich.»

Was arbeitet es denn, Ihr Geld?

Mini-Job, erlernter Beruf, Selbständigkeit, abgeschlossenes Studium, Promotion, Doktorgrad?

Hat es Urlaubsansprüche, Ihr schwer schuftendes Geld …?//

Vielleicht ist mein Geld genau deshalb immer so schnell weg, weil es zur Arbeit muss? (z.B. in irgendeiner Kasse klingeln - oder so...)

21:40 von Demokratieschue...

@ schabernack (18:17): Fuer die Ökobilanz tue ich einiges

hi schabernack

Fuer meine Ökobilanz tue ich bereits einiges. Ich fahre ueberwiegend ÖPNV wenn es passt, ich nutze nur LED-Lampen, ich nutze ein sparsames Linux und kein stromfressendes Windows... Da sollen die Wände neu gemacht werden und neue Möblierung soll rein (die Möblierung ist durch einen Wasserschaden vorgeschädigt nach einem Extremunwetter 2018 bei dem unser Untergeschoss geflutet wurde).

Darueber hinaus sind wir bei einem Ökostrom-Anbieter. Wir pfeifen auf diese Fossildinos. Ansonsten haben wir auch eine moderne Gas-Therme fuer Heizung. Aber wir wollen da auch was ändern, sobald Solarmodule billiger werden.

Außerdem werde ich spätestens nächstes Jahr oder uebernächstes Jahr mein bisheriges Fahrrad durch ein Pedelec ersetzen weil es schadhaft ist.. .
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nde auf Versicherungskosten und ein Normalfahrrad durch ein Peddelec ersetzen, da hat Ökopolitisch was.
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Prima

@ schabernack (22:08): Mein Geld arbeitet am Kapitalmarkt

@ schabernack

Was arbeitet es denn, Ihr Geld?

Kapitalmarkt (Börse).

Mini-Job, erlernter Beruf, Selbständigkeit, abgeschlossenes Studium, Promotion, Doktorgrad?

Ansonsten Beruf.

22:28 von eli

«Ein Ballermann in Mallorca ist so ungefähr das Absurdeste, was Urlaub mit Flugzeug hervorgebracht hat.»

Gezwungen wurde nie wer, zum Ballerman zu fliegen, um dort zu ballern.
Auch nicht zum Wochenend-Trip per Flieger nach Barcelona, um auf Las Ramblas zu rummeln …

«Oder Familienurlaube mit kleinen Kindern, die meistens nur schreien, sich übergeben und für die neuen Kultureindrücke keinerlei Sinn haben, dafür mit eigenen Landsleuten am Pool bespaßt werden. Wozu der Stress? Im heimischen Freibad gibt es dasselbe.»

Da schleife man kleine Kinder mal besser nicht gegen deren Willen durch Museen, und zu Sehenswürdigkeiten in großen Städten.

Wenn man sich einige wenige Gedanken macht, was kleinen und größeren Kindern im Urlaub gefallen könnte. Dann gehen die mit wandern, paddeln mit Ihnen im Boot, machen dies & das gerne mit. Au ja - gleich morgen noch einmal …!

Auch "nur am Pool" ist was anderes als heimisches Freibad.
Vor allem für die Eltern, die u.a. nicht kochen müssen …

@ Demokratieschue

Außerdem werde ich spätestens nächstes Jahr oder uebernächstes Jahr mein bisheriges Fahrrad durch ein Pedelec ersetzen weil es schadhaft ist...

Ökologisch gesehen wäre es aber wesentlich besser, das Rad zu reparieren und weiter zu benutzen. Pedelecs haben einen Lithium Akku und sind somit ökologisch abzulehnen.

Urlaub

Bei Pensionen und Renten unter Harz 4 trifft es wohl nur die Besserverdienenden oder Reichen , die Urlab machen können , für den Meisten Malochern in Deutschland ist es wohl froh, Miete und Strom zahlen zu können und am Monatsende noch was zu fressen im Kühlschrank zu haben . Aber aufkommen soll wohl auch Dieses Mal wieder der Deutsche Steuerzahler , wie zu vernehmen ist.

Urlaub

Bei Pensionen und Renten unter Harz 4 trifft es wohl nur die Besserverdienenden oder Reichen , die Urlab machen können , für den Meisten Malochern in Deutschland ist es wohl froh, Miete und Strom zahlen zu können und am Monatsende noch was zu fressen im Kühlschrank zu haben . Aber aufkommen soll wohl auch Dieses Mal wieder der Deutsche Steuerzahler , wie zu vernehmen ist.

@22:26 von Werner40

"Am Besten nicht ärgern,
Am Besten nicht ärgern, sondern das Geld abschreiben und auf eine andere Gesellschaft umbuchen."

Da dürfte es einige geben, die mit dem Geld auch ihre Urlaubsreise abschreiben müssen, weil es für eine Umbuchung nicht reicht. Aber diese Menschen existieren in Ihrer Vorstellungskraft nicht - wie man Ihren Kommentaren hier immer wieder entnehmen kann.
Schade nur, dass man Ärger nicht einfach umbuchen kann.

Anna-Elisabeth

Woher wollen Sie wissen, was ich mir leisten kann oder nicht??
Ich habe schon sehr viele Reisen gemacht, allerdings nicht eine einzige zum Zweck des billigen Urlaubmachens, Fressens und Saufens oder gar anderem aus dem Angebot dieser Konzerne. Es ist gut, wenn der Spaßgesellschaft endlich der Hahn abgedreht wird, indem diese Reise- und Veranstaltungskonzerne den Bach runter gehen.

22:28 von eli

«Vielmehr sollte für einen Traumurlaub gespart und dieser ein Lebensereignis sein, und das kann jeder aufbringen, wenn ihm das Ziel es wert ist.»

Schon paradox, wie sich die Mentalität von: "Mein Auto, mein Haus, mein Boot" auch auf: "Mein Urlaub" erweitert hat.

Prinzipiell ein sehr unterstützenswerter Ansatz, den Sie da nennen. Ohne Kinder recht einfach zu realisieren, mit Kindern ab dem Schulalter dann aber nicht mehr.

"Der Trend" geht in DEU aber inzwischen dahin, auch "den Jahresurlaub" im Land DEU zu verbringen. Stellt man das auch mit Kindern "geschickt" an.

Dann haben die Kinder nach den Ferien sooo viel mehr zu erzählen, als Kinder von Eltern, die fern flogen, und dann in der Ferne 2 oder 3 Wochen "in der Ferien-Anlage" verbrachten.

"Ferien-Anlage" klingt irgendwie ebenso unattraktiv wie "Autobahn-Stau".
Oder wie: "Ohne Nachtisch ins Bett" …

Kunden fürchten um ihre Pläne

Gleich fange ich an zu heulen: die haben in Las Vegas einen Party-Bus organisiert, all die schönen Hotelzimmer und weiß der Kuckuck was sonst noch für Schnickschnack und jetzt kommen sie vielleicht zu spät? Na, da muß die Regierung unbedingt den Reisekonzern retten, damit die Herrschaften rechtzeitig nach Vegas zu ihrem Party-Bus kommen. Das ist ja das Wichtigste auf der Welt.

Im heimischen Freibad gibt es dasselbe?

von eli @
Ja in Düsseldorf kommt besonders viel da von. Dort wir jetzt auch der Ausweiß kontroliert und Sicherheitsleute eingesetzt damit es sich wie Flughafen anfühlt.

Am 22. September 2019 um 21:40 von Demokratieschue...

"Außerdem werde ich spätestens nächstes Jahr oder uebernächstes Jahr mein bisheriges Fahrrad durch ein Pedelec ersetzen weil es schadhaft ist..."

Sie möchten Ihr normales Fahrrad durch ein E-Bike ersetzen, weil das normale Fahrrad schädlich für die Umwelt ist?

Sowas hab ich ja noch nie gelesen...

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