Kommentare

Gerichtsstand..?

>> Flöther hat die arabische Fluggesellschaft wegen Vertragsbruchs verklagt, weil sie zugesagt habe, Air Berlin weiter zu finanzieren. Bis zu einem Urteil könnten aber noch Jahre vergehen - derzeit ist noch nicht einmal geklärt, vor welchem Gericht die Klage überhaupt verhandelt wird. <<
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Es werden Millionenverträge zwischen einer Fluggesellschaft und einem Investor geschlossen. Die beteiligten Manager erhalten für ihre Arbeitsleistung reichlich viel gutes Geld. FRAGE: Welcher Art kaufmännischer Verträge sind das, in denen für Streitigkeiten aller Art kein eindeutig verbindlicher Gerichtsstand festgelegt wird..?

Ich erinnere mich noch gut

an die Kommentare, die damals ganz sicher waren, dass der Kredit nie zurückgezahlt wird.

Dreist, wie die KfW mit Zinsen wuchert!

Absolut dreist, wie die KfW hier, angesichts einer absoluten Minuszinspolitik der EZB, 9% Zinsen abpresst, während die Minigläubiger astrein in die Röhre schauen....
Hätte die KfW die 150 Millionen Euro bei der EZB geparkt, wäre es teuer für sie geworden!
Widerliches Gebaren, angesichts der Pleite von Air Berlin.

"Um den Verkauf der

"Um den Verkauf der insolventen Fluglinie Air Berlin zu erleichtern, hatte der Bund ihr 150 Millionen Euro Kredit gewährt - den hat die Airline nun getilgt. Flugticket-Besitzer werden davon wohl nicht profitieren."
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Schlüsselwort: nicht

@ von Zwicke 14:02 Uhr

"Welcher Art kaufmännischer Verträge sind das, in denen für Streitigkeiten aller Art kein eindeutig verbindlicher Gerichtsstand festgelegt wird..?"
Das sind Verträge in denen der Eigennutz an erster Stelle wasserdicht formuliert ist.
Den Rest wird halt "Anderen" überlassen.

Pfui Teufel!

Es ist doch immer so! Der kleine Mann bleibt auf seinem Schaden sitzen, während die Großkopferten noch Gewinn einstecken. Der Bund und seine KfW sollten sich schämen, noch 27 Millionen Zinsgewinn einzufordern, während die geschädigten Flugpassagiere leer ausgehen. So ist es halt in dem Land, in dem wir gut und gerne leben - Ende des Sarkasmus!

Es gilt das Wirtschaftlichkeitsprinzip, wer anschafft

muss auch für die geforderten Leistungen zahlen. Tja, die Vorstände haben anders gedacht, wie auch der Insolvenzverwalter.
Wenn bei einem solchen Zinssatz, die Verträge so ausgehandelt worden sind, spricht für die Kreditgeber ,nicht für den Insolvenzverwalter. Der Insolvenzverwalter hat also Glück gehabt, dass dieser Käufer gefunden hat, welche den Forderungen nachkommen konnten. Dass dann die KfW der Nutznießer wurde, hätte auch anders laufen können. Man kann die 9% auch als Risikoprämie bezeichnen.

@Tallahassee

Für mich sind das keine Zinsen,sondern höchstens ein Risikozuschlag. Hätte Air Berlin nicht zurück bezahlt, wäre das für die KFW noch viel teurer geworden,als das Parken bei der EZB. Für die Wirtschaft als auch für Privatleute gilt nun mal : Wer eine miese Bonität hat,bekommt meist keinen oder aber nur einen teuren Kredit.Und Air Berlin war zum Zeitpunkt ja schon am Ende!

@Zwicke

Bei einer deutschen Aktiengesellschaft nach britischen Recht und einem Arabischen Staatunternehmen,welchem auch noch 30 % an eben dieser AG gehören,von einem Vertrag im kaufmännischen Sinne auszugehen,halte ich aber für sehr naiv. Das es da um die Frage geht ob nun England,Deutschland oder Abu Dhabi der Gerichtsstand sind halte ich zumindest für plausibel.

@Südstaatlerin

Soll der Staat etwa mit Steuergeldern die Reiseambitionen mancher seiner Bürger unterstützen? Wer bei Air Berlin unbedingt buchen musste,obwohl schon lange bekannt war wie schlecht es dort steht,hätte sich das besser überlegen oder absichern müssen!

14:48 karwandler

"Ich erinnere mich noch gut an die Kommentare ........"

Ich auch und war jetzt doch angenehm überrascht über die Rückzahlung.

re goldenmichel

""Um den Verkauf der

"Um den Verkauf der insolventen Fluglinie Air Berlin zu erleichtern, hatte der Bund ihr 150 Millionen Euro Kredit gewährt - den hat die Airline nun getilgt. Flugticket-Besitzer werden davon wohl nicht profitieren."
-
Schlüsselwort: nicht"

Klar, jetzt wird auf "die armen Geschädigten, die nix kriegen" gemacht.

Und vorher: Der Staat wirft einem Pleiteuntenehmen noch Steuergeld hinterher, wovon er nichts mehr sehen wird.

Hauptsache: motzen.

Hätte ich wirklich nicht gedacht

Also steht der Rechtsnachfolger für die Schulden - ordentlich organisiert von der KfW. Offenbar haben die aus ihrem achlechten Verhalten während der Finanzkrise gelernt.
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Nur schließe ich mich den Kommentaren anderer Foristen an: 27 Mio, 9% Zinsen, die vorrangig eingetrieben werden, während einfach Bürger auf drm Schaden hocken bleiben. Da sage ich ebenfalls Pfui!

@sedance

Es geht nicht darum, dass der Staat die Reiseambitionen mancher seiner Bürger unterstützen soll. Es geht darum, dass die 27 Millionen Euro Zinsen vorrangig vor anderen Gläubigern befriedigt werden, die dann vermutlich leer ausgehen.

Von einer Tasche in die andere

Nun bleiben wir gespannt, ob die Schulden bei der KfW auch gänzlich getilgt werden. Sonst muss an dieser Stelle der Steuerzahler blechen. Und wer übernimmt die Verantwortung für die Pleite?

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