Ihre Meinung zu: Fall Lübcke: Weitere Ermittlungen gegen Stephan E.

19. September 2019 - 10:51 Uhr

Der Generalbundesanwalt ermittelt nun auch wegen eines Mordversuchs an einem Asylbewerber gegen Stephan E. Der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke soll den Iraker 2016 attackiert haben. Von Holger Schmidt.

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Kommentare

Es handelt sich wieder nur um

reine Mutmassungen. Nur weil Stephan E. zufällig in der Nähe des Tatorts wohnt, muss er noch lange nicht der Täter sein.

Fremdenfeindlichkeit und

Fremdenfeindlichkeit und Rassismus beginnt in den Köpfen und den Ideologien von Gruppierungen und Parteien. Und da gibt es welche, die sich feine Handschuhe anziehen und möglicherweise solche Taten billigend in Kauf nehmen, wenn sie Ängste schüren und Stimmung machen.

Hintergründe zu dem Angriff

Hintergründe zu dem Angriff auf den Iraker und der Verdacht gegen Herrn H. standen schon vor Monaten in der taz und einer weiteren Zeitung. Schön dass hier mal nachgehakt wird.

@ 11:07 von andererseits

"Und da gibt es welche, die sich feine Handschuhe anziehen und möglicherweise solche Taten billigend in Kauf nehmen ... "
Was Sie da von sich geben ist ein völlig unhaltbarer Vorwurf.

Es macht ja auch keiner Grünen- oder Linkenpolitiker dafür verantwortlich, wenn AfD-Politiker Opfer von Gewalttaten werden.

Wenn einzelne wirre Menschen Aussagen von Politikern als Gewaltaufruf fehlinterpretieren, kann dies keinesfalls einer Partei angelastet werden. Das wäre schon eine sehr verquere Logik.

@ladycat

Trotz ihrer symphatie für den Verdächtigen würde ich sagen dass die Ermittlungen zeigen werden ob sich der naheliegende Verdacht erhärten wird...

Könnte, könnte, Fahradpömpe

Die TS will mit dieser Meldung wohl nur Stimmungsmache erzeugen um alte Kamellen neu servieren zu können. Natürlich nur Einseitige, die in ihre Richtung passen.

@paule2

Sie können sich ja ladycat anschließen statt die Ermittlungen abzuwarten... aber fest steht dass die beiden zu extremen neigen und daher sehr wohl alles darauf hindeutet dass etwas an den Verdächtigungen wahr sein kann... lang genug haben die beiden den Reifen bereits aufgeblasen und vollgepumpt der bereits laut und hörbar geplatzt ist (was ihre „fahrradpömpe“ angeht)...

@paule2 - Stimmungsmache erzeugen

Wenn die Staatsanwaltschaft ermittelt
und ihre Ermittlungen als Nachweis ihrer Tätigkeit an die Presse weitergibt ,
so ist dieses keine Stimmungsmache.

Stimmungsmache ist jedoch gegen die Presse
als auch die ermittelnde Polizei, Staatsanwaltschaft dieses vorzuwerfen,
was einen in seinem eigenen kleinen Weltbild nicht paßt.

@ladycat

Dass Sie einen Mörder verteidigen sagt mir dass Sie entweder:
1. Der Anwalt von Stephan E. sind oder
2. Kein Problem mit Mord und Terrorismus haben.
Und für alle anderen die hier meinen Terroristen (rechts wie links) verteidigen zu müssen habe ich nur Verachtung übrig.

Was macht eigentlich der hessische Verfassungsschutz

Der Verfassungsschutz und MarkusH. sind sich ja nicht unbekannt.
Markus H. bekam die Erlaubnis zum Waffenbesitz im Jahr 2015 durch eine Klage vor dem Verwaltungsgericht, was ihm die Kasseler Waffenbehörde zuvor nicht genehmigt hatte.
Das Verwaltungsgericht Kassel hatte zuvor eine Anfrage an den hessische Verfassungsschutz gestellt, und mit dessen Hilfe bekam Markus H. die Erlaubnis dann doch.
Unter anderem hieß es in der Begründung des Gerichts, das Landesamt für Verfassungsschutz habe „mit Schreiben vom 9.Februar 2015 mitgeteilt, dass seit der letzten Unterrichtung keine weiteren Erkenntnisse zur Person des Klägers vorlägen“, die gegen die Zuverlässigkeit im Sinne des Waffengesetzes sprächen.
Dieser Fleck auf dem rechten Auge des Verfassungsschutzes in Deutschland ist ja nicht unbekannt.

re ladycat

"Es handelt sich wieder nur um

reine Mutmassungen. Nur weil Stephan E. zufällig in der Nähe des Tatorts wohnt, muss er noch lange nicht der Täter sein."

Es wird wohl kaum nur deshalb ermittelt, weil er in der Nähe des Tatorts wohnt.

Aber lassen Sie sich mal nicht abhalten, weiter auf der Seite rechtsextremistischer Mörder zu stehen.

paule2

Die TS will mit dieser Meldung wohl nur Stimmungsmache erzeugen

Ist natürlich dreist, dass die Tagesschau sich grundsätzlich nie mit faschistischen Mördern solidarisiert ...

Ich sehe überhaupt keine

Ich sehe überhaupt keine Stimmungsmache der TS. Diese berichten nur darüber, dass gegen den mutmaßlichen Mörder von Herrn Lübcke nun auch noch in einem anderen Fall ermittelt wird. Und das Ergebnis der Ermittlungen bleibt abzuwarten, schließlich gilt die Unschuldsvermutung. Nach dem abscheulichen Mord gegen Lübcke wird nun hoffentlich ein weiterer schäbiger Mord aufgeklärt werden können. Das allein zählt.

@ladycat

Was Sie da sagen, ist eine Binsenweisheit. Glauben Sie allen Ernstes, dass der von Ihnen genannte Aspekt allein zur Begründung eines Tatverdachts ausreicht? Jeder Mord ist ein abscheuliches Verbrechen. Dabei spielt es im übrigen auch keine Rolle, ob das Opfer Deutscher oder Ausländer ist.

Wieso werden bezüglich der

Wieso werden bezüglich der Täterschaft im Fall Lübcke Mutaßungen in Richtung von Stephan E. angestellt, aber nicht in Richtung Andreas T.?

Der tauchte wie Stephan E. im Rahmen des NSU-Verfahrens auf, aber hat anders als dieser einen sehr engen Bezug zu Lübcke gehabt, Andreas T. hat für Lübcke gearbeitet.

@Am 19. September 2019 um 11:07 von andererseits

"Fremdenfeindlichkeit und Rassismus beginnt in den Köpfen und den Ideologien von Gruppierungen und Parteien."
Da stimme ich ihnen absolut zu!
In Parteien die "Bis zur letzten Patrone" kämpfen.
In Parteien die darüber diskutieren ob so ein Flüchtling überhaupt den Mindestlohn wert sei.
In Parteien die Jahrelanges Flehen um Hilfe der Italiener wegen Lampedusa ignorieren.
In Parteien die offen für Lager diskutieren in denen das Grundgesetz nicht gelten solle.
In Parteien die Griechenland ausbluten lassen, aber Banken und die Autoindustrie [abwrackprämie] retten.
Sie haben absolut Recht, es waren die Parteien die in Deutschland die Grundlage für Menschenfeindlichkeit gelegt haben. Die Frage ist nur, was muss ich wählen um die Union endlich von der Macht weg zu bekommen?

@ladycat

Der Beschuldigte hatte schon zuvor einen anderen vermeintlichen Ausländer mit einem Messer angegriffen und verletzt, das steht fest ... und am Tag des tates gegen den iraker hatte er schon eine Auseinandersetzung mit einem der Bewohner des naheliegenden asylheims den er verbal rassistisch angegriffen hatte... der Herr ist und bleibt schwerkriminell und hatte schon in der Vergangenheit keine Hemmungen andere Menschen zu attackieren... seinen Waffenschein hat er auch nur bekommen weil der Verfassungsschutz dieses nachträglich genehmigt hatte nachdem vorherige Behörden das verboten hatten... leider gibt es zu viele symphatisanten wie sie, auch beim Verfassungsschutz und das ist beängstigend... ich hoffe dieser braune Sumpf wird bald schon trockengelegt... ich Hoffe es wird auch geklärt wer genau beim Verfassungsschutz diesen Waffenschein für einen rechtsradikalen Gewalttäter ermöglicht hat, der jenige zittert schon mit der Vorahnung wegen Beihilfe angeklagt zu werden nehme ich an...

@ladycat, 11:07

"Nur weil Stephan E. zufällig in der Nähe des Tatorts wohnt (…)."

Stephan E. "wohnt" nirgends mehr. Außer in seiner Zelle, da, wo er hingehört.

karwandler

Ich stehe grundsätzlich nicht an der Seite eines Mörders, egal von wo.
Jeder wahre Täter muss seiner gerechten Strafe zugeführt werden.
Ich habe mich über den Lübcke-Mord sehr gut informiert. Die Indizien sprechen gegen Stefan E. Es sieht mehr danach aus, dass der Täter aus dem privaten Umfeld stammt.

Erny

Mir geht es ausschliesslich um die Wahrheit.
Ein Unschuldiger darf nicht verurteilt werden.

@11:59 Giselbert

Meinen Kommentar würde ich genau so wieder schreiben, und ich unterstreiche ihn: Es gibt geistige Brandstifter - und nach solchen Taten empören sie sich gerne, dass ihre geistige Brandstiftung zu schrecklichen Taten geführt hat. Das kennen wir seit den Brandanschlägen von Solingen, Mölln, Lichtenhagen und anderen Orten, und das gilt auch für den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke.

Scheinheiliges von Giselbert 11:59

Jetzt stellen Sie sich mal nicht einfältiger als Sie sind. Es gibt mittlerweile genügend Aussagen von Afd-Politikern, die besagen, dass unliebsame Berufsgrupoen zur Verantwortung zu ziehen, einzusperren sind oder eine Dame mit einem Tier im Namen wollte an der Grenze, wenn es nötig ist, Frauen erschiessen lassen. Selbstverständlich schafft das den Nährboden für einfachere, emotionale Gemüter auch mal selbst tatkräftig zu werden. Diese Arbeitsteilung hats doch vor 75 Jahren auch gegeben.

Diese Menschen gibt es

Diese Menschen gibt es überall, Menschen mit Mordsgedanken und niedriger Hemmschwelle. Auch skrupellose waffenhändler. Sicherlich sollten die ebenso strafverfolgt werden. Auch jene die Waffenhandel begünstigen. Aber dazu müsste man auch entscheidene Politiker, der es begünstigt, einsperren, schon aus dem Grund eventuellen Massenmordes.

re ladycat

"Ich habe mich über den Lübcke-Mord sehr gut informiert. Die Indizien sprechen gegen Stefan E. Es sieht mehr danach aus, dass der Täter aus dem privaten Umfeld stammt."

Klar, ein gewaltbereiter Rechtsextremist macht sowas nicht.

Auf welcher VT-Seite wird denn die Variante " Täter aus dem privaten Umfeld" verbreitet?

re giselbert

"Es macht ja auch keiner Grünen- oder Linkenpolitiker dafür verantwortlich, wenn AfD-Politiker Opfer von Gewalttaten werden."

Welche AfD Politiker sind denn Opfer von Gewalttaten geworden?

Kommen Sie bloß nicht mit Herrn Magnitz, der von unbekannten Jugendlichen umgerempelt wurde.

Ladycat 12:59 und 13:00

Sie haben Recht, die Unschuldsvermutung gilt erst ein mal, auch in diesem Fall. Mit Ihren sogenannten "sehr guten Informationen" wäre ich etwas zurückhaltender. Ermittler bei der Kripo arbeiten sehr diskret. Die detaillierten Informationen, welche Indizien und Beweise vorliegen werden sie fast nie der ihnen zugänglichen Presse entnehmen können.

zu andererseits' Kommentar

Meine volle Zustimmung. Wer solche Taten relativiert, dem Hass den Boden bereitet oder Hass verbreitet ist mitschuldig.

@ladycat

Es gibt bisher keine Verurteilung, aber der Tatverdächtige im Fall Lübcke hatte bereits gestanden und den versteck der Waffe angegeben... danach wurde die Aussage zurückgezogen... sie kennen die Wahrheit genauso wenig wie bisher die Gerichte die aber mehr wissen als sie.... aber wenn sehr viele Indizien gegen den Verdächtigen sprechen ist er weder unschuldig (wie sie behaupten) noch schuldig bis der Fall geklärt ist, aber naheliegend dass er es war und deswegen wird gegen ihn auch im Fall des irakers ermittelt... ihr wahrheitsandpruch entspringt lediglich ihrer Phantasie und ihrer offensichtlichen symphatie für die Haltung und politische Motivation dieses Mannes ...

@ ladycat

Ein Unschuldiger darf natürlich nicht verurteilt werden. Woher Ihre Überzeugung zur Unschuld kommt will ich aber lieber gar nicht erst wissen...

@ 13:01 von andererseits

"Meinen Kommentar würde ich genau so wieder schreiben, ..."
Können Sie gern tun, aber dadurch wird er nicht richtiger und glaubwürdiger.

Erny, 12:55

seinen Waffenschein hat er auch nur bekommen weil der Verfassungsschutz dieses nachträglich genehmigt hatte

Keiner der im Artikel genannten Beschuldigten hatte einen "Waffenschein", also die behördliche Erlaubnis eine Schusswaffe in der Öffentlichkeit zu führen.

Was Sie meinen nennt sich Waffenbesitzkarte (WBK), das ist die Erlaubnis zum Erwerb konkret bei der Behörde beantragter Waffe(n) zum Zwecke der Ausübung des Schießsports oder der Jägerei.

Schlimm genug dass solchen Subjekten eine WBK bewilligt wird, ein Waffenschein wird aber dennoch nicht d'raus.

Die Vorsicht eines Experten?

"Trotzdem sind die Feststellungen des 3. Strafsenats am BGH zum derzeitigen Ermittlungsstand sehr interessant. Nicht nur, weil drei Richter des höchsten deutschen Gerichts ihre Meinung zum Stand der Dinge sagen. Es sind zugleich drei der fünf Richter, die nach einem möglichen Urteil in Frankfurt abschließend über eine Revision entscheiden würden."
Als ausgewiesener Rechtsexperte formuliert hier Herr Bräutigan SEHR diplomatisch. Mit 15 Jahren Gerichtserfahrung als Schöffe in Strafsachen darf ich das für juristische Laien mal übersetzen. Hier liegt bereits ein Rechtsbruch vor, "weil drei Richter des höchsten deutschen Gerichts ihre Meinung zum Stand der Dinge sagen" ein juristisches NoGo! Und eine Revision, sollte sie unter diesen Voraussetzungen erfolgen, "drei der fünf Richter, die nach einem möglichen Urteil in Frankfurt abschließend über eine Revision entscheiden würden", ein weiterer Rechtsbruch, sollten die Richter NICHT wegen Befangenheit vorher ausgetauscht werden.

@ladycat

Schon irgendwie bezeichnend das Sie sich über „reine Mutmaßungen“ echauffieren, aber der Meinung sind das der Täter eher aus dem „privaten Umfeld stammt“.
Nun die Theorie des „privaten Umfeld“ war ja die zuerst favorisierte, die sich aber juristisch nicht halten ließ.
Sie schrieben ja selbst das die Indizien gegen Stephan Ernst sprechen und da bei diesem Knaben erhöhte Fluchtgefahr besteht hat die StA nicht zu unrecht Untersuchungshaft angeordnet.
Ob er tatsächlich Unschuldig ist entscheiden nicht Sie oder ich, sondern ein ordentliches Gericht. Um das aber zu können muss man den Täter habhaft sein damit man ihm einen rechtsstaatlichen Prozess machen kann.

@Ladycat: Informiert?

Dann sollten Sie ja wissen das die sichergestellte Pistole von Stehpan E. zu dem im Opfer gefunden Geschoss passt. "Privat" war höchstens das Motiv von Stephan E. aber nicht die Tat. Bitte vertrauen Sie mal nicht einschlägigen Medien die ein politisches Interesse haben den Mord klein zuspielen und eher nicht in der Mitte zu finden sind. Um Gerechtigkeit geht es Ihnen scheinbar nicht.

11:07 von ladycat

"Nur weil Stephan E. zufällig in der Nähe des Tatorts wohnt, muss er noch lange nicht der Täter sein."

Stimmt.
Darum werden im Artikel ja auch andere Gründe angeführt.

@ladycat, um 12:59 Uhr

"Ich habe mich über den Lübcke-Mord sehr gut informiert. Die Indizien sprechen gegen Stefan E. Es sieht mehr danach aus, dass der Täter aus dem privaten Umfeld stammt."

Wie ja eigentlich immer, sobald ein rechtsextremes Motiv die Alternative wäre...

Interessant wäre da vielleicht noch, welche geistigen Verrenkungen man machen muss für eine plausible Erklärung dafür, dass die Mordwaffe in einem von Stefan E. benannten Versteck gefunden wurde.

@13:35 Giselbert

Mein Kommentar muss auch nicht richtig und glaubwürdig werden - er ist es schon.

geistige brandstifter sind afd,npd,pegida

und symphatisanten,die hier versuchen die diskusion vom mord weg,hin zu irgendwelchen"kantholzangriffen"zu schieben.mord bleibt mord und wer mord verharmlost ist geistiger brandstifter.da wird mit einen inbrünstigen hass gebrüllt,das wir in deutschland christliche werte haben,die über dem islam stehen und recht und gesetz gelten.wegen dieser einforderung von christlichen werten,wurde herr lübke erschossen und pegida jubelte,wie auch die afd,wenn auch geschult von maasen nur hiter vorgehaltener hand.wir haben ein grundgesetz.dies ist das oberste gesetz was wir haben und da steht was von würde des menschen,freiheit und gleichheit.wer denkt das er sich nicht an deutsche gesetze halten muss soll gehen.ansonsten sollte man sich doch mal fragen was man hier macht wenn man versucht diesen hinterhältigen mord eine"deutschnationale" legitimation zu geben und auch noch beifall zu klatschen.solche menschen würden zuschauen wie nazis ihre eignen kinder im namen deutschlands(nicht der brd) ermorden

13:35 von Giselbert

<< @ 13:01 von andererseits
"Meinen Kommentar würde ich genau so wieder schreiben, ..."

Können Sie gern tun, aber dadurch wird er nicht richtiger und glaubwürdiger. <<

Wenn dieser Kommentar IHNEN nicht richtig und glaubwürdig erscheint, dann ist das - für NICHT-AfDler -fast eine Garantie dafür, dass er richtig und glaubwürdig ist.

@komentaror_02

Wie auch immer, ob Waffenbesitzkarte oder Waffenschein, solche Menschen dürfen auf keinen Fall das Recht bekommen Waffen zu besitzen, der Missbrauch ist naheliegend wenn radikalisierte gewaltbereite Menschen Waffen besitzen oder schnell drankommen...

@Giselbert 11.07 Uhr

"Es macht ja auch keiner Grünen- oder Linkenpolitiker dafür verantwortlich, wenn AfD-Politiker Opfer von Gewalttaten werden."

Stimmt, aber von diesen Parteien kamen auch keine Sprüche, die als eine solche Aufforderung verstanden werden könnte.

Führende AfD Politiker fordern zum Beschuss von Flüchtlingen an der Grenze auf oder Bezeichnen die Nazizeit als Vogelschiss - und impliziert damit, dass die Verfolgung und Ermordung von Linken, Kommunisten, Geistlichen, Juden, Behinderten, Roma, Sinti, Homosexuelle u. v. a. Minderheiten ebenfalls zu vernachlässigen sind. Oder fordern auf, sich das Land zurück zu holen.

Die AfD gibt zumindest zu verstehen, dass solche Taten, sollange sie völkischen Zielen dienen, eigentlich harmlos sind.

Ich finde das sehr gefährlich.

@Erny 14:18

Gebe Ihnen Recht, aller dings steht es niemand auf der Stirn, ob radikal oder nicht und das macht es wohl schwierig.

Erny, 14:18

@komentaror_02

Mein Forumsname ist kommentator_02.

Wie auch immer, ob Waffenbesitzkarte oder Waffenschein

Eben nicht "wie auch immer", der Unterschied zwischen WBK und WS ist riesig.

solche Menschen dürfen auf keinen Fall das Recht bekommen Waffen zu besitzen

Ja, das schrieb ich bereits.

wenn ... Menschen ... schnell drankommen

Schnell geht anders!

Um eine WBK zu bekommen, bedarf es eines einjährigen Trainings in einem Schießsportverein mit praktischer und theoretischer Ausbildung.

Dann erfolgt eine theoretische wie auch eine praktische Prüfung und es muss der Behörde ein Bedürfnis zur Ausstellung einer WBK nachgewiesen werden.

Die fachgerechte und sichere Aufbewahrung von Waffe(n) und Munition muss nachgewiesen werden, dazu erfolgt Besuch durch einen Polizeibeamten in der Wohnung des Antragstellers.

Schließlich wird noch die Zuverlässigkeit des Antragstellers überprüft - hier erfolgte wohl der üble Fehler.

Seit die extremen Rechten in unserer Gesellschaft

erstarken, seit dem nimmt die rechte Gewalt zu. Das gilt un Deutschland, in den USA, Brasilien und und. Als hätten die ewig gestrigen im Dämmerschlaf auf ihren Auftritt gewartet. Auf jeden Fall ist Walter Lübcke eines der Opfer der Rechtsextremen. Mal sehen wie die Saat aufgeht.

@Hackonya2

Der Beschuldigte war schon in der Vergangenheit mehrfach auffällig und aggressiv ... stand ihm zwar nicht auf der Stirn geschrieben aber mit Sicherheit im Vorstrafenregister und somit zumindest der Polizei bekannt und wegen seiner unabstreitbaren Nähe zu radikalen politisch motivierten Gruppierungen und Personen auch dem Verfassungsschutz....

@Bernd39

Ihre langjährigen Erfahrungen als Schöffe in Strafsachen in Ehren aber man kann davon ausgehen, dass sich die Richter des Bundesgerichtshofes mit der Strafprozessordnung auskennen und daher auch Zuständigkeiten von Bundesrichtern bei Haftprüfungsverfahren und Revisionsverfahren so zugeordnet werden, dass sie rechtskonform sind. Die Formulierung von Herrn Bräutigam halte ich tatsächlich für eher etwas unglücklich. Bei bösem Willen kann man sie so deuten als hätten die Richter schon im Vorwege ihre präsumtive Entscheidung im Falle eines Revisionsverfahrens kundgetan. Das ist aber ipso facto nicht der Fall. Es wurde über einen Antrag eines Beschuldigten in einem Haftprüfungsverfahren entschieden und diese Entscheidung wurde von den Richtern begründet. Daraus lässt sich kein Präjudiz auf die Entscheidung in einem Revisionsprozess nach einer mündlichen Hauptverhandlung ableiten. Allerdings wird der derzeitige Stand der Beweislage deutlich, die für den Beschuldigten nicht gut aussieht.

@11:59 von Giselbert

"Es macht ja auch keiner Grünen- oder Linkenpolitiker dafür verantwortlich, wenn AfD-Politiker Opfer von Gewalttaten werden."

WIE BITTE? Genau das ist geschehen, siehe Magnitz.

Zu solchen Taten gehören immer mehrere dazu, zum einen die geistigen Brandstifter, die Mitläufer und Ja-sager, die nachher als Alibi ("Volkes Wille") hingestellt werden und die Täter.

Ein Blick in ein Geschichtsbuch sollte ausreichen, z.B. die "Organisation Consul".

Wir haben wieder die rechten Hetzer, ob Politiker, Parteien" wie die rechtsextreme, völkisch-nationale AfD, die rechtspopulistische bis -extreme "Presse" wie "Junge Freiheit", "Deutschland Kurier" bis "Tichys Einblick" wo ohne Unterlaß gehetzt wird.

Wir sind wieder soweit, wir sollten den Fehler der Weimarer Republik nicht wiederholen, auch wenn einige schon wieder kräftig dabei sind, siehe Bündnisse der AfD mit demokratischen Parteien. Papen lässt grüßen.

11:07 Ladycat

Nur weil sie Sympathien für Tat und Täter haben werden die Ermittlungen gegen Stephan E. nicht eingestellt

@Giselbert: Ich stimme Ihnen voll und ganz zu...

...alle Demokraten sollten sich aktiv daran beteiligen, das wahre Bild der AfD immer wieder deutlich hervorzuheben. Weniger für die AfD Wähler, die eh nicht für Argumentationen empfänglich sind, sondern um diejenigen wachzurütteln, die bisher nicht aktiv Stellung bezogen haben. Es gibt in Deutschland immer noch eine überwältigende Mehrheit von Menschen die Rechtsradikale verabscheuen. Wenn diese Menschen aktiv Stellung beziehen und sich gegen Rechtsradikalismus stellen, kann vermieden werden, dass sich die Fehler von früher wiederholen.

@IchMeinJaNur

Der Fall magnitz wurde nicht aufgeklärt und die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt, letzte Woche noch... vielleicht waren es politische Gegner oder vielleicht war es ein Inside Job mit nicht beabsichtigten Verletzungen nach seinem absichtlich verursachten Sturz durch zwei Täter oder ein misslungener Überfall oder oder oder ... jede Spekulation ist wie eine Lüge... wissen sie mehr als die Staatsanwaltschaft, dann sollten sie sich bei der nächsten Polizeiwache melden und aussagen...

13:18, karwandler

>>re ladycat
"Ich habe mich über den Lübcke-Mord sehr gut informiert. Die Indizien sprechen gegen Stefan E. Es sieht mehr danach aus, dass der Täter aus dem privaten Umfeld stammt."

Klar, ein gewaltbereiter Rechtsextremist macht sowas nicht.

Auf welcher VT-Seite wird denn die Variante " Täter aus dem privaten Umfeld" verbreitet?<<

Es gibt da ein YouTube-Video von Manfred Petritschs "Alles Schall und Rauch" - Organisation.

@ladycat, 13.00 Uhr

"Mir geht es ausschliesslich um die Wahrheit.
Ein Unschuldiger darf nicht verurteilt werden".
Ich fürchte, Ihnen geht es nicht um die Einhaltung dieser banalen Floskel, sondern um eine versteckte Sympathie für Rechtsradikale in unserer Gesellschaft. Solange die AFD und ihre Protagonisten sich nicht eindeutig von Rechtsradikalismus und Nazismus lossagen, werden sie außerhalb des demokratischen Spektrums unserer Gesellschaft stehen und keinen Koalitionspartner finden. Rechts- wie auch Linksextremismus haben in Deutschland keine Zukunft, schon gar nicht, wenn es um die Verharmlosung von Gewaltverbrechen geht.

@Bernd39

Es hat einen Grund, warum Sie nur Schöffe (=juristischer Laie) sind und nicht Richter (=juristischer Profi, der sich mit der Materie gut auskennt).

Dass Sie dem BGH einen bereits begangenen Rechtsbruch vorwerfen sowie einen, den er sehr wahrscheinlich noch begehen wird, ist nach dem, was man während der Lektüre des Artikels erfährt, ein sehr deutliches Indiz für Ihre juristische Laienhaftigkeit.

@karwandler

"re ladycat
>>Ich habe mich über den Lübcke-Mord sehr gut informiert. Die Indizien sprechen gegen Stefan E. Es sieht mehr danach aus, dass der Täter aus dem privaten Umfeld stammt.<<

Klar, ein gewaltbereiter Rechtsextremist macht sowas nicht.

Auf welcher VT-Seite wird denn die Variante " Täter aus dem privaten Umfeld" verbreitet?"

Soweit ich weiß, war das mal gaaaanz am Anfang der Ermittlungsstand, als es in den Foren noch darum ging, welche Theorie die wahrscheinlichste ist.
Dieser Ermittlungsstand wurde allerdings ziemlich schnell und sehr gut kommuniziert abgelöst durch den aktuellen.

13:20 von karwandler

Welche AfD Politiker sind denn Opfer von Gewalttaten geworden?
.
Kommen Sie bloß nicht mit Herrn Magnitz, der von unbekannten Jugendlichen umgerempelt wurde.

Sie meinen also tatsächlich, dass ein absichtliches Umrempeln keine Gewalttat ist. Ich sage mal einfach so hinaus, dass auch eine Kopfnuss eine Gewalttat ist.

Es kommt naürlich immer darauf an, wer unter einer Gewalttat leidet. Wenn ein Politiker-Opfer nicht Ihre persönliche Gesinnung vertritt, ist eine Gewalttat an ihm natürlich auch keine Gewalttat, vielleicht sogar Notwehr.

Da Sie mit mit Sprüchen so bewandert sind, kennen Sie den Spruch: "Mit dem kleinen fängt man an."

Gruß
Kein AfD-Freund, sondern ein Realist.

@Erny

Fragt sich dann, ob er die Waffenbesitzkarte (Dank an Kommentator_02 für die Info), nachher bekommen hatte oder die Behörden verpennt haben es zu entziehen. Jemand der straffällig geworden ist, sollte man diesen nicht aushändigen oder halt entziehen.

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