Ihre Meinung zu: BAMF überprüft Asylentscheide: fast alle korrekt

19. September 2019 - 7:30 Uhr

Bei einer Überprüfung positiver Asylentscheide sind kaum Fehler oder Versäumnisse festgestellt worden. 97 Prozent stellten sich als korrekt heraus. Auch ein umstrittener Fragebogen schnitt positiv ab.

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Kommentare

Fragebogen

Naja ob der Fragebogen auch wirklich wahrheitsgemäß beantwortet wurde, das kann wohl niemand nachvollziehen. Dokumente fälschen brauchen auch die Wenigsten, es gefälscht original kaufen können wohl die meisten aus den Chaosländern vielleicht.

Würde ich letztinstanzlich

Würde ich letztinstanzlich meine Arbeit selber prüfen, gäbe es auch kaum Reklamationen.
Nicht das i h glsube unsere Ämter würden wissentlich triksen, aber die Überprüfung hätte wer anderes mschen sollen.

Also wurde unter'm Strich...

in beinahe 50% der Fälle ohne vorgelegte Dokumente entschieden, woraus man eine Quote errechnet dass insgesamt 97% der Entscheidungen korrekt waren? Wie will man das denn prüfen, so ganz ohne Dokumente? "Ich glaub', der sagt die Wahrheit" als Gedächtnisprotokoll nach einem halben Jahr Kontrolle gelesen?

Bitte nicht falsch verstehen, grundsätzlich habe ich durchaus Vertrauen in unsere Behörden und Verfahren. Nur regen mich in letzter Zeit all diese Meldungen, die scheinbar "Seht ihr, es gibt gar keine Probleme!" suggerieren sollen, ziemlich auf, weil sie die Bürger offensichtlich für dumm verkaufen sollen. Ebenso die kürzliche Meldungen "immer weniger Asylbewerber erhalten Gelder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz" als alleinstehende Meldung, die nahelegt, dass die Sozialkassen nicht mehr belastet werden. Aber wie viele sind in HartzIV gelandet und wie viele bestreiten tatsächlich ihren Lebensunterhalt zu 100% selbst? Das ist linke Tasche-rechte Tasche-Veralberung und nervt...

97% korrekt?

Wie können 97% der Anträge korrekt sein, wenn 40% der Altersangaben der Flüchtlinge es nicht sind? Oder von ihrer Herkunft... ? Soll das bedeuten: nicht korrekte Angaben sind trotzdem richtig?

Gute Nachricht

Ich find's gut, dass die Asylbescheide fast alle korrekt waren. Die deutsche Verwaltung ist folglich wesentlich besser als ihr Ruf.

Da bin ich aber...

...beruhigt! :-)

Bitte richtig lesen

In dem Artikel steht nicht, dass die Entscheider im Amt selber ihre Entscheidungen auf Richtigkeit geprüft haben. Natürlich ist es das Amt selber, welches auf höherer Ebene im Haus auch diese Entscheidungen prüft! Oder soll das jemand aus dem Bundesumweltministerium machen? Woher sollte denn wohl die fachliche Eignung des Prüfers kommen?

Man kann auch hinter allem nur Lug und Trug oder gar Verschwörung wittern! Vielleicht würde es sogar dem allgemeinen Wohlbefinden gut tun, wenn man sich einmal auf die positiven Seiten eines Berichtes bezieht? Denn die überwiegen hier doch wohl deutlich!

Und ?

Was macht es für einen Unterschied, ob nun 97 % der Bescheide rechtmäßig sind oder nur 7 % %, wenn sowieso jeder, der es irgendwie nach Deutschland geschafft hat, auf irgendeine Weise hierbleiben kann ?

Wieso ist der Rechtsstaat immer nur dann interessant, wenn die existierenden Rechtsnormen und deren Durchsetzung den eigenen Vorstellungen entspricht ?

Fast alle Asylbescheide korrekt!

Aber wie wird geprüft, da die wenigsten sog. Asylanten Ausweise vorlegen und nur ein Papier ausfüllen müssen, wo sie Angaben machen, die niemand kontrollieren kann.

Falsch positiv <-> falsch negativ

Offensichtlich gibt es bei den Anerkennungen im Asylverfahren nur sehr wenig Fehler. Das verwundert aber auch nicht, denn ein Großteil der Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, wird nicht anerkannt, sondern bekommt maximal einen geringeren Schutzstatus (Kriegsflüchtlinge kann man nicht in ihr Land abschieben, aber sie werden auch nicht als politisch verfolgt anerkannt). Die Gruppe der Anerkannten war schon immer recht klein.

Die andere Seite dieser statistischen Wahrheit ist aber auch, dass ein großer Teil der ablehnenden Bescheide im Asylverfahren falsch ist und von der Gerichten korrigiert wird. Ich denke, das sind die problematischeren "Fehler" im System.

um 09:21 von onkelbond

Fakten, die dem besorgten Bürger nicht gefallen, können einfach nicht wahr sein. Schon klar.

Am 19. September 2019 um 09:29 von DB_EMD

"Man kann auch hinter allem nur Lug und Trug oder gar Verschwörung wittern! Vielleicht würde es sogar dem allgemeinen Wohlbefinden gut tun, wenn man sich einmal auf die positiven Seiten eines Berichtes bezieht? Denn die überwiegen hier doch wohl deutlich!"
#
#
Welche positiven Einzelheiten sehen Sie den in dem Bericht?
Wie wurden denn die Personen überprüft, die nur nach einem ausgefüllten Fragebogen den Schutzstatus erhalten haben? Bei einer Quote von 98,8 % sollten bei jeden die Alarmsignale angehen.
Glauben Sie ernsthaft, das unsere Verwaltungen einen Fehler zugeben würde, die den Steuerzahler Milliarden im Jahr kosten würde?

Am 19. September 2019 um 09:21 von onkelbond

" Wie können 97% der Anträge korrekt sein, wenn 40% der Altersangaben der Flüchtlinge es nicht sind? Oder von ihrer Herkunft... ? Soll das bedeuten: nicht korrekte Angaben sind trotzdem richtig? "

Den Artikel von der Studie oder von den Tests habe ich vorgestern auch gelesen.

" Dienstag, 17.09.2019, 11:59

Rechtsmediziner aus Münster haben im Auftrag von Gerichten und Jugendämtern knapp 600 "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" untersucht, an deren Alter es Zweifel gab. Dabei stellte sich heraus, dass rund 40 Prozent der jungen Männer erwachsen waren. Die Betroffenen verloren damit ihren Sonderstatus im Asylverfahren. "

Ist nur eine kleine Zahl die geprüft wurde, wie das dann in Menge aussieht wurde Statistisch wohl nicht erwähnt.

Bei Prüfungen die wohl das eigen Ressort durchführt, ist eine Portion gesunde Skepsis sicher angebracht.
Siehe die Erfahrungen wenn Hersteller ihre eigenen Produkte prüfen ;-).
Aber man nur hoffen das unsere Staatsdiener ihre Arbeit gut machen.

@ Augustus Cäsar 09:35 Uhr

"Aber wie wird geprüft, da die wenigsten sog. Asylanten Ausweise vorlegen (müssen)"
Tja; als gläubiger Christ hat man einfach zu glauben - dann existieren auch keine Probleme!

09:16 von RenamedUser

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden

@Diabolo2704

"Was macht es für einen Unterschied, ob nun 97 % der Bescheide rechtmäßig sind oder nur 7 % %, wenn sowieso jeder, der es irgendwie nach Deutschland geschafft hat, auf irgendeine Weise hierbleiben kann ?"

Ach, ist das so? Woher wissen Sie das?

"Wieso ist der Rechtsstaat immer nur dann interessant, wenn die existierenden Rechtsnormen und deren Durchsetzung den eigenen Vorstellungen entspricht ?"

Die Gesetze wurden angewandt und umgesetzt. Das führte dann zur Anerkennung oder Ablehnung von Asylanträgen. Das ist das Wesen eines Rechtsstaates. Wenn das so nicht in Ihrem Sinne ist, liegt Ihnen unser Rechtsstaat wohl nicht so sehr am Herzen?

Danke für Nachricht

Danke dass eine positive Nachricht es in die Meldungen geschafft hat.
:-)

Sehr gut, alles gut, sehr positive und beruhigende Nachricht

was anderes kann man erwarten, wenn eine Behörde ihre eigene Arbeit überprüft. So gut wie keine Fehler. 97%!! richtig gemacht, also eine 1,0 Wenn doch nur alle ihre Arbeit so gut erledigen würden wie diese Behörde.

09:21, onkelbond

>>Wie können 97% der Anträge korrekt sein, wenn 40% der Altersangaben der Flüchtlinge es nicht sind? Oder von ihrer Herkunft... ? Soll das bedeuten: nicht korrekte Angaben sind trotzdem richtig?<<

Nicht der Anträge, sondern der Bescheide.

Zwischen Antrag und Bescheid gibt es einen Unterschied, weswegen sich Ihre letzte Frage erübrigt.

Na wiedermal....

alles in Butter beim Asyl.....

re augustus cäsar

"Aber wie wird geprüft, da die wenigsten sog. Asylanten Ausweise vorlegen"

Woher wissen Sie das denn?

@ DB_EMD

Danke für diesen Kommentar.
Endlich mal ein positiver Kommentar, der sich sehr wohltuend von den übrigen "Verschwörungstheorien" und "alles ist schlecht" und "die Bürger sind es leid" Kommentaren abhebt.
Nochmals Danke!

09:52, wenigfahrer

>>Den Artikel von der Studie oder von den Tests habe ich vorgestern auch gelesen.

" Dienstag, 17.09.2019, 11:59

Rechtsmediziner aus Münster haben im Auftrag von Gerichten und Jugendämtern knapp 600 "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" untersucht, an deren Alter es Zweifel gab. Dabei stellte sich heraus, dass rund 40 Prozent der jungen Männer erwachsen waren. Die Betroffenen verloren damit ihren Sonderstatus im Asylverfahren. "

Ist nur eine kleine Zahl die geprüft wurde, wie das dann in Menge aussieht wurde Statistisch wohl nicht erwähnt.<<

Den Artikel habe ich gefunden, er stand im "Focus". Es wäre nett, Zitate mit Quellenangaben zu versehen, auch wenn hier keine Doktorarbeiten geschrieben werden.

Die Uni Münster hat keine Asylbescheide nachträglich überprüft, sondern abgeschlossene Asylverfahren analysiert, bei denen das Alter der Antragsteller medizinisch überprüft wurde.

@MaWo

>>Tja; als gläubiger Christ hat man einfach zu glauben - dann existieren auch keine Probleme!<<

Sie unterstellen also bestehende Probleme mit anerkannten Asylbewerbern.
Welche sehen Sie denn?

@ Meisengeige

>>> Ach, ist das so? Woher wissen Sie das? <<<
.
Vielleicht weil aktuell ca. 250.000 AusreisePFLICHTIGE ca. 8.000 geplanten Abschiebungen gegenüberstehen?
.
>>> ... , liegt Ihnen unser Rechtsstaat wohl nicht so sehr am Herzen? <<<
.
Fragt sich hier bei wem das so ist.

Wozu Asylprüfung?

"@10:01 von Meisengeige
@Diabolo2704

"Was macht es für einen Unterschied, ob nun 97 % der Bescheide rechtmäßig sind oder nur 7 % %, wenn sowieso jeder, der es irgendwie nach Deutschland geschafft hat, auf irgendeine Weise hierbleiben kann ?"

Ach, ist das so? Woher wissen Sie das?

....."

Der kleinste Teil der Migranten sind asylberechtigt. Abgesehen von einem Teil der AfD-Wähler hat niemand etwas gegen den Verbleib dieser Menschen in Deutschland. Insofern ist diese Meldung für all diejeningen nützlich, die eine Diskussion über diejenigen Migranten verhindern wollen, die (nur) einen Duldungsstatus erhalten oder die einfach untertauchen.

Und, dass fast alle Migranten - egal ob berechtigt oder unberechtigt - hier bleiben ergibt sich aus den amtlichen Statistiken.

Insofern darf man durchaus provokativ fragen, warum wir uns überhaupt die Mühe machen die Rechtmässigkeit des Verbleibs von Migranten zu prüfen, wenn ohnehin praktisch alle im Land bleiben.

@ Meisengeige 10:01 Uhr

"Die Gesetze wurden angewandt und umgesetzt. "
So weit die Theoretische Korrektheit, aber; ist der Aspirant vor der Umsetzung abgetaucht KANN das Gesetz nicht (nur zufällig) angewendet werden!

Wie viele waren es denn? also

Wie viele waren es denn? also Anträge die korrekt und so waren?
Also die bewilligt wurden?

@Meisengeige

Tja, wie schön wäre es doch in den Augen mancher "besorgter Bürger", wenn die Gesetze des Rechtsstaates nur Anwendung finden würden, wenn sie deren Vorstellungen entsprächen!
Man darf sicher Gesetze gut oder schlecht finden, aber Wesen eines Gesetzes in einem Rechtsstaat ist nun mal seine Anwendung!
Ich gebe Ihnen in vollem Umfang Recht!

@um 09:16 von RenamedUser

"Nur regen mich in letzter Zeit all diese Meldungen, die scheinbar 'Seht ihr, es gibt gar keine Probleme!' suggerieren sollen, ziemlich auf, weil sie die Bürger offensichtlich für dumm verkaufen sollen."

Sehr schön erkannt.

Berichte aus Berlin klingen aber schon immer viel rosafarbener als dunkelrote Berichte aus Ländern und Kommunen - und das auch unabhängig vom aktuellen Thema Asylanten.

@ zöpfchen

>>...Insofern darf man durchaus provokativ fragen, warum wir uns überhaupt die Mühe machen die Rechtmässigkeit des Verbleibs von Migranten zu prüfen, wenn ohnehin praktisch alle im Land bleiben.<<

Weil, wer lesen kann wie immer klar im Vorteil ist.

Die Überschrift hier lautet: "Asylentscheide fast immer korrekt" und nicht "Verbleib von Migranten fast immer korrekt"

Hier werden doch von allen provokanten Kritikern Migration und Asyl bewusst(?) vermengt.
Sie gehören da leider auch dazu!

Fehler?

Wer hat denn das BAMF überprüft? Das BAMF selber? Die Resultate wundern folglich nicht. Das ist ja fast so, als wenn Schüler ihre Klassenarbeiten selbst korrigieren!

10:24, Mischpoke West

>>Vielleicht weil aktuell ca. 250.000 AusreisePFLICHTIGE ca. 8.000 geplanten Abschiebungen gegenüberstehen?<<

Und woran liegt das?

Man kann sich kundig machen.

Hier zum Beispiel:

"https://mediendienst-integration.de/artikel/niemand-weiss-wie-viele-ausreisepflichtige-es-genau-gibt.html"

Sie runden übrigens großzügig auf. Offizielle Angaben gehen von 235.000 Ausreisepflichtigen aus, von denen ein großer Teil wohl bereits ausgereist ist. Belastbare Zahlen gibt es nicht.

@MaWo

>>...ist der Aspirant vor der Umsetzung abgetaucht KANN das Gesetz nicht (nur zufällig) angewendet werden!<<

Weshalb sollte ein Aspirant, der Anspruch auf Asyl hat, denn untertauchen?
Das ergibt doch keinen Sinn!

Problem bekannt

Das Problem ist auch dem Herrn Seehofer seit 2015 bekannt. Und gebessert hat sich das nicht, wie denn auch?

Es wurde bereits im deutschen Fernsehen bestätigt, dass in Deutschland ein original syrischer Pass gekauft werden kann. Kosten ca. 400 Euro.

Außerdem werden wie im Fall Alaa S. in Chemnitz zeigt, dass Urkundenfälschung bei Flüchtlingen sehr weit verbreitet ist.

10:27, MaWo

>>@ Meisengeige 10:01 Uhr
"Die Gesetze wurden angewandt und umgesetzt. "
So weit die Theoretische Korrektheit, aber; ist der Aspirant vor der Umsetzung abgetaucht KANN das Gesetz nicht (nur zufällig) angewendet werden!<<

Natürlich.

Wer untergetaucht ist, hat sich dem staatlichen Zugriff entzogen. Der bezieht dann aber auch keine Leistungen, sondern schlägt sich aus eigener Kraft irgendwie durch.

10:27, zöpfchen

>>Und, dass fast alle Migranten - egal ob berechtigt oder unberechtigt - hier bleiben ergibt sich aus den amtlichen Statistiken.<<

Wären Sie bitte so nett, ein oder zwei dieser amtlichen Statistiken zu verlinken?

solch

eine Prüfung ist nur dann als plausibel und aussagekräftig anzusehen, wenn sie von externen Aufsichtsbehörden gemacht wird. Wie etwa bei Banken, die andauernd von externen (nationalen und internationalen) übergeordneten Behörden geprüft werden. Interne Prüfungen finden statt, werden aber nicht veröffentlicht, da auch nur intern aussagekräftig.

Keine Ahnung aber aufregen

Falsche Angaben in den Formularen. Da steckt nicht immer böse Absicht dahinter. Im Gegenteil.

Beispiel: in Italien kommen die Leute an. Man nimmt sie in Empfang. Stellt Menschen, die total erschöpft sind die Fragen zur Personalie.
So - was passiert?

1. Man ist in Eile - es wird nicht sauber geschrieben - Fehlerquelle.
2. Die Leute kommen aus Ländern, in denen man schlicht und ergreifend (gerade in ländlichen Regionen) gar keinen Wert auf Geburtsdaten legt und deshalb das Geburtsjahr oft nicht bekannt ist. Dann schreiben Helfer aus irgendeinem Grund als Standard das Jahr 1997 rein.

Dann geht es für die Flüchtlinge weiter - die wissen, dass sie nicht lügen dürfen und benutzen weiter das falsche Datum, auch wenn sich durch lange Forschung irgendwann das richtige ermitteln lässt.

Ich hatte einen Fall, da brauchte das richtige Datum 2 Monate.

nutzt nix: Anwälte raten von Änderungen ab - weil es negativ ausgelegt werden kann.

Wenn der Pass kommt ist dann der Ärger da.

Augenwischerei

Ist ja schön, daß die Behörden offensichtlich ordentlich arbeiten.
Das trägt aber leider an keiner Stelle zur Problemlösung bei. Es sind zu viele, die Bevölkerung in Afrika wächst weiter, Abschiebungen gehen trotz zahlreicher Ausreisepflichtiger noch immer schleppend, ganz zu schweigen von Lösungsansätzen, die eventuell nachhaltig wären wie Investitionen in den Heimatländern oder Kooperationsverträge, usw.
Und dann schießen noch Populisten quer, die Asyl (gerne) mit dauerhaftem Bleiberecht verwechseln und unter Entwicklungshilfe die ungezügelte Aufnahme der Überbevölkerung anderer verstehen. Nachhaltig ist keines von beidem, weder für Deutschland noch für die Herkunftsländer.
Und dann kommt eine Meldung, daß die bearbeiteten Asylanträge richtig sind, das ist wahrhaft Augenwischerei.

10:23 von Clemens Jacobs

"Sie unterstellen also bestehende Probleme mit anerkannten Asylbewerbern.
Welche sehen Sie denn?"
Meine Liste würde über das hiesige Zeitlimit gehen. Ist Ihre Frage an den user satirisch gemeint ?

10:38, Googol

>>Außerdem werden wie im Fall Alaa S. in Chemnitz zeigt, dass Urkundenfälschung bei Flüchtlingen sehr weit verbreitet ist.<<

Ein einziger Fall zeigt, daß Urkundenfälschung bei Flüchtlingen sehr weit verbreitet ist?

Ein sogenannter Präzedenzfall?

Demographie ist halt immer stärker als die Demokratie!

Und was nicht passt, wird halt irgendwie passend gemacht!

Und da es hier in Deutschland nun einmal kein eigenes Bundesamt für Migration und ErsatzenkelInnen gibt, MUSS halt das in dieser Angelegenheit eigentlich vollig unzuständige(!!) BAMF sich aus dem deutschen Asylrecht halt irgendetwas kreatives zusammenbasteln!

Die Methoden

Ich schätze dass die meisten selbstauskünfte nicht korrekt sind. Das Alter wird gerne 2-5 Jahre jünger angeben oder ein Herkunftsort in einem Krisengebiet.

Falls Flüchtlinge bereits in einem EU-Staat registriert sind, wird in Deutschland ein anderer Nachname mitgeteilt, sodass keine Rückverfolgung stattfinden kann.

Das ist für die Bevölkerung hier auch ein Risikofaktor.

Vergleich

Unter 62 Tsd. Asylantragstellern gibt es also nur 330 Betrüger/Falschangaben (0,5 Prozent).

Nehmen wir mal stichprobenartig 62 Tsd. deutsche Bürger und lassen wir sie einen Lügendetektortest machen. Jede Wette, da werden sich dem Prüfer die Haare zu Berge streuben, es werden mind. 20 Prozent lügen, dass sich die Balken biegen, vorwiegend, was ihre Gesinnung und ihren inneren Hass auf Ausländer angeht!
Im "Geiz ist geil"-Land, das meilenweit entfernt vom Nächstenliebe-Land ist, wird der eigene Wohlstand halt nicht so gerne mit anderen oder ganz und gar Fremden geteilt. Zu viel deutsche Feigheit aufgrund von Verlustängsten nährt den Nationalismus und Nationalsozialismus.

09:21 von onkelbond

"Wie können 97% der Anträge korrekt sein, wenn 40% der Altersangaben der Flüchtlinge es nicht sind?"

Wo haben Sie die 40 % her?
Und:
Möglicherweise haben Sie überlesen, dass es sich bei den 97 % um den Anteil POSITIVER Asylentscheide handelt.

Ist letzendlich egal und nur

Ist letzendlich egal und nur eine schöne Zahl, die unsere pflichtbewusten, getreu des Grundgesetzes arbeitenden Beamten beweist.
Nach eigener Überprüfung.
.
Hier wird nicht geschummelt und alles ist gut!
.
Fakt ist: Wer hier ist bleibt hier!
Die 3% bekommen wir auch noch durch!
Was hat eigentlich eine Krankheit mit Asyl zu tun? Abschiebugshindernis, na gut, aber Asylgrund?

10:46, Sparer

>>solch
eine Prüfung ist nur dann als plausibel und aussagekräftig anzusehen, wenn sie von externen Aufsichtsbehörden gemacht wird. Wie etwa bei Banken, die andauernd von externen (nationalen und internationalen) übergeordneten Behörden geprüft werden. Interne Prüfungen finden statt, werden aber nicht veröffentlicht, da auch nur intern aussagekräftig.<<

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.

Eine Bank ist ein Wirtschaftsunternehmen und keine Behörde.

@Komplex einfach

"Abschiebungen gehen trotz zahlreicher Ausreisepflichtiger noch immer schleppend, ganz zu schweigen von Lösungsansätzen"

>Abschiebungen? In Afghanistan wird kaum abgeschoben, Syrien, Marokko, Algerien, Libyen, Türkei und Iran gar nicht!

Obwohl jährlich Millionen Menschen in einigen dieser Länder Urlaub machen. Beispiel: Libyen, das Land ist eines der Hauptexporteure für Öl nach Deutschland.

Sagen wir es mal ganz vorsichtig:

Nach ganz strenger Auslegung des Artikel 31 GFK sind diese 100 Prozent zumeist nichteuropäische Ersatzenkel für den deutschen Arbeitsmarkt zu ca 1,5 Prozent Flüchtlinge nach dem Völkerrecht und zu 98,5 Prozent Migranten!

Da diese Leute aber ja irgendwie administrativ abgearbeitet werden müssen, schiebt man diese Leute mangels vorhandener ErsatzenkelInnenbehörden einfach durch das deutsche Asylrecht!

So einfach ist das!

09:30 von Diabolo2704

"Was macht es für einen Unterschied, ob nun 97 % der Bescheide rechtmäßig sind oder nur 7 % %, wenn sowieso jeder, der es irgendwie nach Deutschland geschafft hat, auf irgendeine Weise hierbleiben kann ?"

Der Unterschied besteht darin, dass die Behörden in dem einen Fall korrekt gearbeitet haben, in dem anderen hätten sie es nicht. ->

Da die Linksfraktion - wie im Bericht steht - eine Anfrage gestellt hat -, wurde das untersucht und das Ergebnis in der Süddeutschen veröffentlicht.

"Wieso ist der Rechtsstaat immer nur dann interessant, wenn die existierenden Rechtsnormen und deren Durchsetzung den eigenen Vorstellungen entspricht ?"

Siehe oben.
Also kein Grund, den Rechtsstaat zu beschimpfen.

10:52, NeutraleWelt

>>Ist letzendlich egal und nur eine schöne Zahl, die unsere pflichtbewusten, getreu des Grundgesetzes arbeitenden Beamten beweist.
Nach eigener Überprüfung.<<

Sie unterstellen ironisch, daß deutsche Beamte pflichtvergessen und grundgesetzwidrig handeln würden? Oder führt mich hier Ihre eigenwillige Grammatik in die Irre?

>>Nach eigener Überprüfung.Was hat eigentlich eine Krankheit mit Asyl zu tun? Abschiebugshindernis, na gut, aber Asylgrund?<<

Wo steht denn, daß Krankheit ein Aslygrund wäre?

Kurz zusammengefasst

eine Behörde überprüft sich selbst und attestiert sich selbst quasi perfekte Arbeit. Welche Überraschung. Dabei wissen wir doch, dass deutsche Behörden keine Fehler machen

@NeutraleWelt

>>...Was hat eigentlich eine Krankheit mit Asyl zu tun? Abschiebugshindernis, na gut, aber Asylgrund?<<

Ähm, bitte nennen Sie doch mal einen Fall, wo ein positiver Asylbescheid erfolgte aufgrund einer Krankheit?

09:54 von MaWo

<< @ Augustus Cäsar 09:35 Uhr

"Aber wie wird geprüft, da die wenigsten sog. Asylanten Ausweise vorlegen (müssen)"
Tja; als gläubiger Christ hat man einfach zu glauben - dann existieren auch keine Probleme! <<

Kein Wunder, dass man den AfD-Fans misstraut. Ihre Antworten sind selten bis nie seriös.

Nur, um meinen 1. Beitrag einmal...

in das richtige Licht zu rücken: ja, diese Augenwischerei nervt mich und ich fühle mich veralbert. Wirklich schlimm daran finde ich jedoch, dass damit so ziemlich das Gegenteil von dem passiert, was wohl beabsichtigt ist: den meisten ist es wohl eh egal nach dem Motto "ändert ja eh nix...", einige aus dem eher linken Spektrum bejubeln es frei nach "alles ist gut und es wird noch viel besser und wir wussten es ja schon immer!" und die eher Rechten leiten daraus eine herrlich zu instrumentalisierende Opferrolle gemäß "seht ihr, sie belügen uns nur!!!!!111einself" ab. Das erste ist halt so, das zweite nehme ich achselzuckend zur Kenntnis, aber das dritte finde ich brandgefährlich. Man sollte durch Schönfärberei dem äusserst rechten Rand (der in einigen Gegenden flächendeckend bereits die besorgniserregende Größe von einem Viertel erreicht hat) nicht so einen Vorschub leisten! Probleme klar benennen und zumindest versuchen, eine rechtsstaatliche Lösung zu finden wäre besser als das hier...

um 09:51 von tagesschlau2012

"Welche positiven Einzelheiten sehen Sie den in dem Bericht?
Wie wurden denn die Personen überprüft, die nur nach einem ausgefüllten Fragebogen den Schutzstatus erhalten haben?"

Sehen Sie? Genau das ist das Problem! Sie stellen hier eine Frage, deren Antwort Sie selber gar nicht kennen und kennen müssen! Stattdessen stellen Sie pauschal den grundsätzlich positiven Aspekt in Frage, obwohl aus dem Artikel in der Kürze gar nicht hervorgeht, wie denn genau geprüft worden ist! Und weil das da nicht steht, kann das ganze doch nur oberflächig und mit einem blinden Auge erfolgt sein!

So entstehen Gerüchte und nähren die Ideen von so manchen Verschwörungtheoretikern, deren Grundlagen häufig ohnehin nur auf Sand gebaut sind. In diesem Fall finden sich diese dann heute auf zwischen den Zeilen gedichtetem Halbwissen!

10:35, Hinterdiefichte

>>Fehler?
Wer hat denn das BAMF überprüft? Das BAMF selber? Die Resultate wundern folglich nicht. Das ist ja fast so, als wenn Schüler ihre Klassenarbeiten selbst korrigieren!<<

Das BAMF ist eine Behörde und keine Schulklasse.

Behörden überprüfen sich immer selbst. Es gibt interne Prüfungsinstitutionen, die von den Mitarbeitern übrigens durchaus gefürchtet sind.

Nicht zu beanstanden heißt nicht richtig

Wenn eine rechtliche Bewertung aufgrund eines feststehenden Sachverhaltes als richtig beschieden wird bedeutet dies nicht, dass die Entscheidung korrekt ist, wenn der Sachverhalt falsch war.

Die Aussagekraft der Überprüfung hängt von dem Umfang der Überprüfung des zu Grunde gelegten Sachverhaltes ab. Wenn dieser nicht oder nur auf den ersten Anschein überprüft wird (vorliegende Dokumente werden angesehen und auf offensichtliche Fäschungen überprüft), ist das Ergebnis nachvollziehbar aber ohne Aussagekraft.

So erklärt sich auch die abweichende Zahl bei der Überprüfung von Alterangaben. Ca. 40% erwiesen falsch bedeutet, bei einer Ungenauigkeit von 2-5 Jahren statistisch, dass mehr als die Hälfte falsche Angaben gemacht haben.

Ohne weitere Sachverhaltsaufklärung gibt es keine neuen Erkenntnisse und auch keine abweichende Entscheidung.

Zahl richtig, Aussagekraft stark eingeschränkt.

@09:35 August Cäsar

Sie scheinen sich mit den Verfahren nicht ansatzweise auszukennen, wenn Sie meinen, man müsste "nur ein Papier ausfüllen".
Mein Respekt und meine Anerkennung allen Frauen und Männern, die in den Verfahren der Asylentscheidung verantwortlich arbeiten!

Selbstlob

Da lobt eine Behörde sich selbst für ihre Arbeit. Seltsam ist nur, dass viele Angaben nicht überprüfbar waren, da Pässe gefehlt haben und auch Smartphones nicht eingesehen werden durften. Immer, wenn sich ein schlimmer Vorfall ereignete, wie z. Bsp. am Breitscheidtplatz, dann war die Identität unklar. Hier waren es 14 verschiedene Identitäten, ohne dass es der Behörde aufgefallen wäre. Leider ist das kein Einzelfall und da ist doch viel Glaubwürdigkeit verloren gegangen

Relationen

Wenn man die Fehlerquote bei falsch positiven Bescheiden mit dem Ergebnis der gerichtlichen Verfahren bei Klagen gegen Ablehnungen in Relation setzt, kommt man zu dem Ergebnis, dass ein Bescheid viel eher zu Lasten des Antragstellers falsch ist, als umgekehrt. Ein bedenkliches Zeichen, da es hier um die Wahrnehmung eines Grundrechtes geht.

@fathaland slim: Wer soll denn zigtausend Verfahren prüfen, wenn nicht die Aufsichtsbehörde? Es gibt keine übergeordnete Behörde außer dem Ministerium. Oder soll der Minister mal schnell die Bescheide überprüfen?

10:18, karwandler

>>re augustus cäsar
"Aber wie wird geprüft, da die wenigsten sog. Asylanten Ausweise vorlegen"

Woher wissen Sie das denn?<<

Aber ich bitte Sie!

So was weiß man doch.

Zumindest in bestimmten Kreisen.

10:48 von Komplex einfach

"Und dann kommt eine Meldung, daß die bearbeiteten Asylanträge richtig sind, das ist wahrhaft Augenwischerei."

Sie unterstellen, dass die Meldung den Zweck verfolgt, einen falschen Gesamteindruck hervorzurufen.

Das Bevölkerungswachstum in Afrika, die Zahl der Abschiebungen, die Investionen in den Heimatländern und was nicht alles sind aber gar nicht Gegenstand der Meldung. Es geht nur um die Gesetzeskonformität von Asylentscheidungen. Ich möchte so etwas wissen; andere mag es weniger interessieren.

Dass sich trotzdem jeder seine eigenen Gedanken darüber machen kann, sieht man ja an Ihrem Beitrag (auch wenn ich das, was Sie schreiben, für falsch halte).

10:48 von Komplex einfach

"Augenwischerei

Ist ja schön, daß die Behörden offensichtlich ordentlich arbeiten.
Das trägt aber leider an keiner Stelle zur Problemlösung bei. Es sind zu viele, die Bevölkerung in Afrika wächst weiter,"

Nein, es ist keine Augenwischerei.
Die Bundesregierung hat eine Anfrage der Linkspartei korrekt beantwortet.

Dass Ihnen zu viele Ausländer in Deutschland herumlaufen und wie man die wegkriegt, war nicht Gegenstand der Untersuchung.

@sausevind, der User bezieht

@sausevind, der User bezieht wahrscheinlich darauf: Rechtsmediziner der Uniklinik Münster haben in einer bislang unveröffentlichten Studie (S. 341) 594 Altersgutachten aus den Jahren 2007 bis 2018 ausgewertet. Demnach waren etwa 40 Prozent der Flüchtlinge, die sich bei ihrer Einreise als Minderjährige ausgegeben haben und die in Münster untersucht wurden, 18 Jahre oder älter, wie ein Sprecher der Uni am Montag bestätigte.

Breitgefächerter informieren ;)

@Diabolo2704 9.30

Sehr richtig. Da es nur verschwindend geringe Rückführungen ("Abschiebungen") gibt, ist die Entscheidung letztlich irrelevant. Ich selbst habe bei meiner Tätigkeit als Schöffe an einem Landgericht mehrfach Fälle erlebt, die offen zugeben, dass sie nur nach Deutschland gekommen sind weil es hier gute finanzielle Leistungen gibt, und die, trotz rechtskräftig abgelehnter Asylanträge, ganz einfach für Jahre hierbleiben. Ich habe diese Fälle i.ü. nur gesehen, weil die betreffenden Personen dann straffällig geworden sind.

@ 09:21 von onkelbond

"wenn 40% der Altersangaben der Flüchtlinge es nicht sind? Oder von ihrer Herkunft... ? "

Können sie diese Angaben irgendwie belegen. Nicht dass es sich um ein Facebookgerücht handelt.

@Mischpoke West

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Meine Einlassungen bezogen sich nicht auf ausreisepflichtige Menschen. Die haben nämlich in den seltensten Fällen einen Anerkennungsbescheid in Händen.

Die Frage, welcher Klientel unser Rechtsstaat nicht am Herzen liegt, stellt sich hier nicht, obwohl die Antwort angesichts zahlreicher Posts hier auf der Hand liegt.....

Vielleicht darf man noch

Vielleicht darf man noch einmal auf den Inhalt des Artikels hinweisen:

Die Prüfung hat ergeben, dass 97 % der positiven Bescheide korrekt sind. Das ist nicht gleichbedeutend damit, dass 97 % der Anträge positiv beschieden wurden. die 97 % stimmen auch, wenn von 1.000 Anträgen 100 positiv beschieden werden und davon 3 % , also 3, falsch beschieden sind. In dem Fall sind dann 0,3 % der Anträge falsch beschieden.

@fataland 10.37

Wenn es, wie Sie richtig bemerken, keine belastbaren Zahlen über ausreisepflichtige abgelehnte Asylbewerber gibt (was ja an sich bereits ein Skandal ist): Was lässt Sie annehmen, dass von denen "ein großer Teil wohl bereits ausgereist ist"?
Der übliche Blick in die Kristallkugel oder einfach der Optimismus: auch wenn wir uns nicht drum kümmern wird bestimmt alles gutgehen?

Surprise, surprise

Ich habe mich selbst überprüft und festgestellt: Ich habe alles richtig gemacht.
Wer's glaubt...

@10:49 von Pustefix

>>...Meine Liste würde über das hiesige Zeitlimit gehen. Ist Ihre Frage an den user satirisch gemeint ?<<

Wenn "Ihre" Liste so lang ist, dann benennen Sie doch mal zwei, drei Beispiele, wo es Probleme mit anerkannten Asylbewerbern gibt.

seien wir einmal realistisch

Seien wir alle mal ehrlich zu uns selbst. Seit 2015 hat die Bundesregierung (CDU/SPD) massive Probleme mit Asyl und wird das auch nicht besser.

Der erste Schritt um einen Problem zu lösen, ist sich einzugestehen das es ein Problem gibt. Aber wird alles schöngeredet...

wie soll da vernünftig entschieden werden

Für mich stellt sich die Frage, wie kann hier eine vernünftige Aussage gemacht werden, wenn 50% keine Papiere besitzen. Wer flüchtet um den halben Globus und nimmt seine Papiere nicht mit? Verlieren kann vorkommen, aber in diesem Ausmaß, hat dies nicht den Anschein der Tatsachenverschleierung?

Aber im Grunde ist dies ohne Belang, ob 97 oder 100%. Solange nicht konsequent abgeschoben wird, bleiben ja auch die abgelehnten Antragssteller.

Tolle Staubwolke

@10:35 von Clemens Jacobs
@ zöpfchen

>>...Insofern darf man durchaus provokativ fragen, warum wir uns überhaupt die Mühe machen die Rechtmässigkeit des Verbleibs von Migranten zu prüfen, wenn ohnehin praktisch alle im Land bleiben.<<
....

Die Überschrift hier lautet: "Asylentscheide fast immer korrekt" und nicht "Verbleib von Migranten fast immer korrekt"

Hier werden doch von allen provokanten Kritikern Migration und Asyl bewusst(?) vermengt. Sie gehören da leider auch dazu!"

Genau, Wer lesen kann ist im Vorteil.
Deshalb noch einmal für Sie in Klartext:
Der Beitrag informiert, dass der völlig unstrittige Teil der MIgration durch die Behörden korrekt abgearbeitet wird.

Es schließen sich zwei (provokative) Fragen an :
-soll davon abgelenkt werden, dass die nicht Asylberechtigten trotzdem im Land bleiben?
- warum machen wir uns die Mühe den Status der Antragssteller zu prüfen, wenn eh (fast) alle im Land bleiben?

@ 11:02 von fathaland slim

"Oder führt mich hier Ihre eigenwillige Grammatik in die Irre?"
.
Ich bin mit Neuköllner Gramatik nicht so gut vertraut...... Es wundert mich nicht ,dass Sie eine andere haben.
.
"Wo steht denn, daß Krankheit ein Aslygrund wäre?"
.
Lesen Sie den Artikel?
Zitat: "In zwei Prozent der Fälle sei der Asylentscheid widerrufen worden, weil sich beispielsweise die Situation im Herkunftsland verbessert oder ein Abschiebungshindernis wie eine Krankheit nicht mehr vorgelegen habe."
.
Ja wo hat das wohl gestanden?
Asylentscheid-Krankheit?
Lesen-Denken-Verstehen!

Probleme mit Asylzuwanderern

"@11:40 von Clemens Jacobs
@10:49 von Pustefix

>>...Meine Liste würde über das hiesige Zeitlimit gehen. Ist Ihre Frage an den user satirisch gemeint ?<<

Wenn "Ihre" Liste so lang ist, dann benennen Sie doch mal zwei, drei Beispiele, wo es Probleme mit anerkannten Asylbewerbern gibt."

Es gibt mehr als zwei / drei Beispiele. Es gibt sogar eine amtliche Statistik.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article181506934/BKA-Zahlen-Asyl...

@11:12 von berg222 Zustimmung: Große Angst haben wir alle!

Angaben, Pässe, Smartphones, Vorfälle, Breitscheidtplatz, Domplatz, Dar-es-Salaam-Platz (der natürlich besonders!) Behörden, Einzelfälle, Identitäre, äh Verzeihung: Internet, ÄH mist-jetzt-aber-endlich: Identitäten, Glaubwürdigkeiten... alles muss restlos ständig überwacht und vor allem überprüft werden können und zwar von uns allen und nicht nur den Behörden! (Die sind sicher alle unter einer Decke außer manche, die sind es nicht... oder doch?!)
Schlimme Vorfälle mit Unklar darf es nicht mehr geben, sonst verlieren wir alle Glaubwürdigkeit, seltsam!

[Das war Sarkasmus] ...weil der Aluhut heute einfach nicht passen will...

Verwechslung

Was hier fast alle verwechseln ist die Korrektheit der Prüfer in unserer Bürokratie mit der Korrektheit der Angaben der Antragsteller.

Die Selbstüberprüfung der deutschen Beamten hat zwar eine 97%-ige Korrektheit ergeben, die Angaben der Antragsteller (Asylsuchende) aber eine noch viel größere Korrektheit: 99,5%.
Warum sollte daran gezweifelt werden? Aus irrationaler Angst?

@ 11:06 von Clemens Jacobs

"Ähm, bitte nennen Sie doch mal einen Fall, wo ein positiver Asylbescheid erfolgte aufgrund einer Krankheit?"
.
Wird langsam langweilig, aber auch nochmal extra für Sie: Artikel lesen!

@ Clemens Jacobs 10:37 Uhr

"Weshalb sollte ein Aspirant, der Anspruch auf Asyl hat, denn untertauchen?"
Klarstellung; wenn der Asylsuchende VOR der Umsetzung einer Abschiebung abgetaucht ist (so steht das auch da).
Also wer KEINEN Anspruch auf Asyl hat und dann abtaucht.

um 11:47 von NeutraleWelt

>>
Lesen Sie den Artikel?
Zitat: "In zwei Prozent der Fälle sei der Asylentscheid widerrufen worden, weil sich beispielsweise die Situation im Herkunftsland verbessert oder ein Abschiebungshindernis wie eine Krankheit nicht mehr vorgelegen habe."
.
Ja wo hat das wohl gestanden?
Asylentscheid-Krankheit?
Lesen-Denken-Verstehen!
<<

Ein Thema, welches gfroße Genauigkeit erfordert: Sie verwechseln hier einfach fehlenden Asylgrund und Abschiebehindernis.

11:12 von berg222

" Selbstlob

Da lobt eine Behörde sich selbst für ihre Arbeit."

Da steht nichts von Lob.
Die Aufsichtsbehörde hat nur eine Anfrage der Linksfraktion befolgt - wozu die Aufsichtsbehörde verpflichtet ist - und das Ergebnis mitgeteilt.

Das hat dann die Süddeutsche veröffentlicht und anschließend die ARD aus der Süddeutschen zitiert.

Alles also im grünen Bereich, nirgendwo Selbstlob aufzuspüren.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@11:44 von zöpfchen

Nein, die Fragen schließen sich nicht an.
Hier wird lediglich darauf verwiesen, dass die Asylbescheide zum größten Teil korrekt sind. Nicht mehr und nicht weniger!
Nicht Asylberechtigte, die einen Asylantrag gestellt haben, sind auszuweisen sofern ein gültiger Ablehnungsbescheid vorhanden ist.
Bleiben denn alle trotzdem im Land? Woher nehmen Sie diese Erkenntnis? War das teil der Anfrage im Bundestag?
Die Mühe ist es auf jeden Fall wert, denn jemand, der untertaucht, weil sein Antrag abgelehnt wurde, hat auch keinen Anspruch auf irgendwelche Sozialleistungen.
Ich werden den Eindruck nicht los, dass Sie einige Dinge miteinander verquirlen, die nichts miteinander zu tun haben. Bewusst, oder unbewusst?

um 11:57 von NeutraleWelt

>>
"Ähm, bitte nennen Sie doch mal einen Fall, wo ein positiver Asylbescheid erfolgte aufgrund einer Krankheit?"
.
Wird langsam langweilig, aber auch nochmal extra für Sie: Artikel lesen!
<<

Noch mal für Sie: Krankheit ist kein Asylgrund. Krankheit kann aber ein Abschiebehindernis - bei abgelehntem Asylantrag - darstellen. Das ist doch so schwer nicht zu verstehen.

Also schiebt dann endlich auch ab!

Wenn die Asylbescheide und damit auch die, die eine Ablehnung beinhalten richtig sind, dann schiebt bitte endlich auch konsequent ab! Das gehört nämlich ebenfalls zu dem Asylprozess. Besonders die Bundesländer wo die SPD hier an der Führung beteiligt sind sollten sich da mal an die Nase fassen?

Mich würde mal die Quote

Mich würde mal die Quote interessieren bei abgelehnten Asylbescheiden. Ich vermute mal weit unter 90%. Eher bei 50, wie diverse Gerichtsurteile nahe legen.

Am 19. September 2019 um 11:17 von Sausevind

"Nein, es ist keine Augenwischerei.
Die Bundesregierung hat eine Anfrage der Linkspartei korrekt beantwortet."

Schön daß sie mich so bestätigen. Die Linkspartei ist eine von denen, die eine Lösung des Kernproblems aus ideologischen Gründen gar nicht anstreben. Also stellen sie Anfragen, die erwartbar positiv beantwortet werden aber am Problem vorbeigehen und es damit in den Hintergrund rücken.
Ich nenne das Augenwischerei, man könnte es auch populistisch nennen. Suchen Sie sich eins davon aus.

@ 11:47 von NeutraleWelt

>>Ja wo hat das wohl gestanden?
Asylentscheid-Krankheit?
Lesen-Denken-Verstehen!<<

Ähem... dort stehen zwei Aussagen zu den 2% der Fälle.
Aussage eins: Asylbescheide worden widerrufen, weil sich die Situation im Herkunftsland verbessert hat,
Aussage zwei: Ein Abschiebehindernis wie eine Krankheit lag nicht mehr vor.

Das bedeutet aber nicht, dass eine Krankheit ein Asylgrund wäre, nur dass aufgrund von Krankheit nicht abgeschoben werden konnte. das ist schon ein Unterschied.

Der Leiter des BAMF sagte...

Der Leiter des BAMF sagte das die Anzahl der Asylanträge definitiv zu hoch ist und was macht unser Herr Innenminister? Er möchte an der Gesetzgebung und Dublin-Verordnung vorbei weitere Antragsteller aus Italien nach Deutschland schleusen.

11:19 von johnl

@sausevind

"Breitgefächerter informieren ;)"

Alles kann niemand lesen, und ich habe einen harten Job.

Außerdem lesen wohl nur die, die überall Asylanten sehen, jede Mini-Information über Asylanten.

Mich stören Asylanten nicht, eher umgekehrt - früher oder später wird sich die ganze Menschheit vermischen -,

WOHL ABER habe ich eine große Angst vor Menschen, die mit Asylanten nicht klar kommen und die ihren Hass tagtäglich veröffentlichen.

Es ist dieser Hass, der Deutschland kaputt machen kann, nicht die Asylanten.

Alles ist relativ

Nehmen wir einfach mal an, dass die Überprüfung tatsächlich objektiv war und 97 % der Bescheide wirklich korrekt waren. Wäre dann im nächsten Schritt nicht zu prüfen, warum 3 % der Bescheide falsch waren und was die Fehlerursachen waren? Menschliches Versagen, falsche Angaben, vorsätzliche Täuschung durch Antragstellende oder vorsätzliche Manipulation durch BAMF-Mitarbeitende?

Und: Sind 3 % viel oder wenig? Würden 3 % der Flugzeuge abstürzen, der fahrenden Züge verunglücken etc. wäre das eine unerträglich hohe Zahl. Hingegen wäre in der Chip-Herstellung eine Fehlerquote von 3 % ein Traumwert (die Realität liegt bei etwa 50 %). Sind also diese 3 % jetzt gut oder schlecht?

Im alltäglichen Leben würde man eine Fehlerquote von 3 % aber wohl als sehr hoch wahrnehmen - das Wechselgeld, falsches Verhalten im Verkehr, Fehlentscheidungen vom morgendlichen Zeitungskauf bis zum Einstieg in den Bus, am Arbeitsplatz usw., nirgend würden derart viele Fehler toleriert ...

@11:49 von zöpfchen

Oh ja, die Statistik sagt aus, dass mehr Deutsche Opfer eines Tötungsdelikts durch Asylzuwanderer werden als umgekehrt.
Ein wirkliches Problem mit anerkannten Asylbewerbern kann ich daraus nicht erkennen.
Bitte erklären Sie es doch mal.

11:28 von Der_Mahner

"Surprise, surprise
Ich habe mich selbst überprüft und festgestellt: Ich habe alles richtig gemacht.
Wer's glaubt..."

Sie werden sich doch erinnern, wie vor rund 1 Jahr die Behörden schon einmal wegen einer anderen Sache in Asylfragen überprüft wurden und sehr viele Fehler gefunden - und bei der Tagesschau veröffentlicht - wurden?

@12:00 von MaWo

>>...Also wer KEINEN Anspruch auf Asyl hat und dann abtaucht.<<

Nun, der hält sich illegal in Deutschland auf und bezieht z.B. auch keine Sozialleistungen.

@ 11:11 von fathaland slim

Zitat: „10:35, Hinterdiefichte
>>Fehler?
Wer hat denn das BAMF überprüft? Das BAMF selber? Die Resultate wundern folglich nicht. Das ist ja fast so, als wenn Schüler ihre Klassenarbeiten selbst korrigieren!<<

Das BAMF ist eine Behörde und keine Schulklasse.

Behörden überprüfen sich immer selbst. Es gibt interne Prüfungsinstitutionen, die von den Mitarbeitern übrigens durchaus gefürchtet sind“

Herzlichen Dank für Ihre Aufklärung darüber, dass das BAMF keine Schulklasse ist. Ich schrieb auch „Das ist ja fast so, als wenn Schüler ihre Klassenarbeiten selbst korrigieren!“ Bitte vor der Kritik richtig lesen - auch fast so wie in der Schule!

An den Spitze der Behörden sitzen politische Beamte, in diesem Fall Herr Hans-Eckhard Sommer (CSU). Das BAMF ist eine Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesinnenministerium. Das leitet folglich Herr Seehofer (CSU). Mehr braucht dazu nicht gesagt zu werden!

@12:15 von Sausevind

Vielen dank für diesen sehr guten Kommentar.
Ich sehe das genau so!
Deshalb Ihr letzter Satz noch mal:
"Es ist dieser Hass, der Deutschland kaputt machen kann, nicht die Asylanten."

Wenn ich mich selbst

Wenn ich mich selbst überprüfe, komme ich auch zu dem Ergebnis, fast alles korrekt gemacht zu haben.

Superschlau

Völlig richtig!

Diabolo2704

Riichtig: wer illegal die dt. Grenze ohne Papiere überschreitet, hat nichts zu befürchten. Falsche Parker u.v.m. schon!

Die TS legt noch einen drauf..

...erst wurde das ganze letztes Jahr insbesondere von den ÖR heruntergespielt, und nun wird relativiert mit "97%" sind aber korrekt!...und das weil!?
Ich hatte vorher schon kein Vertrauen in Staat und Bamf bei der desolaten Asylabwicklung, und jetzt kommt noch die Presse dazu!
...wer sind noch die Guten!?

Fragebogen?

Ein Asylbescheid der sich alleine auf die Bewertung des vom Antragsteller ausgefüllten Fragebogen stützt ist mehr als zweifelhaft. Man möge hierbei nurmal an die hohe Zahl falscher Altersangaben von Asylbewerbern denken die jüngst in der Presse veröffentlicht wurden?

@ Hustensaft

Sie haben Recht. Es ist alles relativ.

Bei den Hartz-IV Bescheiden liegt die Fehlerquote erheblich höher als nur 3%. Kratzt nur keinen.

Vielleicht sollte man beim Vergleichen auch Vergleichbares nutzen.

Aber interessant, dass ein Asylbewerber, der bleiben darf, obwohl sein Ersuchen eigentlich abgelehnt werden müsste, für Sie mit einem Flugzeugabsturz vergleichbar ist.

Ganz allgemein: wenn es um behördliche Bescheide geht, dann sollte man die Fehlerquote von Behördenbescheiden vergleichen.

@ 12:12 von Clemens Jacobs

"Ähem... dort stehen zwei Aussagen zu den 2% der Fälle.
Aussage eins: Asylbescheide worden widerrufen, weil sich die Situation im Herkunftsland verbessert hat,
Aussage zwei: Ein Abschiebehindernis wie eine Krankheit lag nicht mehr vor."
.
Ich geb´s auf......
Das sind zwei durch ein "oder" verknüpfte Hauptsätze.
"...sei der Asylentscheid widerrufen worden, weil ...[]... ein Abschiebungshindernis wie eine Krankheit nicht mehr vorgelegen habe."
.
So. Krankheit ist kein Asylgrund (sonst wären es noch mehr). Darüber scheint ja Einigkeit zu herrschen.
Daher würde es da auch kein Asyl geben, welches man widerrufen müsste.
Dann hat also "das Amt" falsch entschieden, warum auch immer, und der Betroffene ist urplötzlich, aus heiterem Himmel erkrankt.
Passiert ja erstaunlich oft.
Sagen wir mal 1%. Das ergibt bei lächerlichen 62.000 untersuchten Fällen schon mal 620. So, dann rechnen Sie sich das nochmal hoch.
Wie gesagt, dieser Bericht zur Beruhigung ist vollkomen egal.
Bleiben werden eh alle.

Meisengeige

"Die Gesetze wurden angewandt..."? Über das Wesen eines Rechtsstaates sollten Sie sich mehr informieren: z.b. Schengener Abkommen ( Grenzen frei für EU-Bürger, nicht für Ankommende über EU-Außengrenzen!)
DublinIII Verordnung: grundsätzliche Zuständigkeit des EU- Ersteinreisestaates für Asylverfahren, erst recht ohne (absichtlich) Papiere und Vortäuschung falscher Angaben wie Alter etc...)
Liegt Ihnen unser Rechtsstaat wirklich sehr am Herzen??

@ Clemens Jacobs

>>> Wenn "Ihre" Liste so lang ist, dann benennen Sie doch mal zwei, drei Beispiele, wo es Probleme mit anerkannten Asylbewerbern gibt <<<
.
Ist zwar nicht meine Liste, aber bitte derer drei:
- Wohnungsmangel
- Steigende Sozialausgaben
- Steigende kultureller Konflikte*

*um es vorsichtig auszudrücken

Clemens Jacobs

Auch wenn man Anssichten zigmal wiederholt, werden sie nicht richtig.

11:14, Opho

>>@fathaland slim: Wer soll denn zigtausend Verfahren prüfen, wenn nicht die Aufsichtsbehörde? Es gibt keine übergeordnete Behörde außer dem Ministerium. Oder soll der Minister mal schnell die Bescheide überprüfen?<<

Ist doch mein Reden.

Beschimpfung

Zitat von Sausevind (11:02 Uhr) : "Also kein Grund, den Rechtsstaat zu beschimpfen."

Ich beschimpfe mitnichten den Rechtsstaat, sondern diejenigen, die ihn für sakrosankt erklären, wenn staatliche Entscheidungen darüber vorliegen, daß Immigranten in Deutschland bleiben können, ihn aber ignorieren wollen, wenn ebenso rechtsstaatliche, vollziehbare Entscheidungen darüber vorliegen, daß Menschen keine Aufenthaltsberechtigung in Deutschland haben und abzuschieben sind. Dann schwingen sich die eben noch so flammenden Verteidiger des Rechtsstaats gern mal zu Widerstandskämpfern auf, die den juristisch höchstinstanzlich bestätigen Vollzug einer Abschiebung verhindern wollen, sei es durch blockierende Demonstrationen, durch Kirchenasyl oder wer weiß durch was für undurchsichtige Manöver noch.

3% fehlequote erklären sie

3% fehlequote erklären sie mal als selbsständiger dem finanzamt.
Für jeden hunderter nehmen sie nur 97€.
Da wird das finanzamt milde nicken, und trotzdem steuern auf 100€ verlangen.
Probieren sie es aus.

@19. September 2019 um 10:37 von fathaland slim

"Sie runden übrigens großzügig auf. Offizielle Angaben gehen von 235.000 Ausreisepflichtigen aus, von denen ein großer Teil wohl bereits ausgereist ist. Belastbare Zahlen gibt es nicht."

Ihre Geduld mit denen, die hier gern mit fake facts von rechtsaußen argumentieren ist immer wieder beeindruckend. In diesem Sinne möchte ich hier meine Wertschätzung gegenüber der wichtigen Aufklärungsarbeit, die Sie hier fast täglich leisten, zum Ausdruck bringen.
Danke!

11:24, derdickewisser

>>@fataland 10.37
Wenn es, wie Sie richtig bemerken, keine belastbaren Zahlen über ausreisepflichtige abgelehnte Asylbewerber gibt (was ja an sich bereits ein Skandal ist): Was lässt Sie annehmen, dass von denen "ein großer Teil wohl bereits ausgereist ist"?
Der übliche Blick in die Kristallkugel oder einfach der Optimismus: auch wenn wir uns nicht drum kümmern wird bestimmt alles gutgehen?<<

Nö.

Einschätzung der zuständigen Behörden.

Können Sie ergoogeln.

@ Clemens Jacobs

>>> Oh ja, die Statistik sagt aus, dass mehr Deutsche Opfer eines Tötungsdelikts durch Asylzuwanderer werden als umgekehrt.
Ein wirkliches Problem mit anerkannten Asylbewerbern kann ich daraus nicht erkennen.
Bitte erklären Sie es doch mal. <<<
.
Mord ist für sie unproblematisch? Wow.
Wahrscheinlich sogar weil es eher Einheimische trifft? Nochmal Wow.
Manche sehen in ihrer Verblendung halt den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Oder erklären Sie es doch mal bitte wie so ein Satz gemeint ist.

11:43, Giselbert

>>Für mich stellt sich die Frage, wie kann hier eine vernünftige Aussage gemacht werden, wenn 50% keine Papiere besitzen.<<

Woher stammt diese Zahl?

Die Identitätsüberprüfung ist im übrigen Teil des Asylverfahrens. Die kriegt man auch ohne Papiere hin, es gibt da vielfältige Methoden.

@11:43 Giselbert

Wissen Sie es nicht besser oder wenden Sie das Wissen nicht an: zu systematischer Verfolgung und Unterdrückung in vielen Ländern gehört, dass diese Menschen keine Papiere haben.

@ Clemens Jacobs 12:23 Uhr

"Nun, der hält sich illegal in Deutschland auf und bezieht z.B. auch keine Sozialleistungen."
Das wird und wurde nie bestritten - geht aber inhaltlich am eigentlichen Thema vorbei.

11:47, NeutraleWelt @ 11:02 von fathaland slim

>>"Oder führt mich hier Ihre eigenwillige Grammatik in die Irre?"
.
Ich bin mit Neuköllner Gramatik nicht so gut vertraut...... Es wundert mich nicht ,dass Sie eine andere haben.<<

Dann lesen Sie doch bitte Ihren Satz noch einmal, auf den sich meine Bemerkung bezieht. Mein Deutschlehrer in Osnabrück, nicht in Neukölln, hätte ihn jedenfalls rot eingefärbt, so viele Fehler hätte er angestrichen.

>>"Wo steht denn, daß Krankheit ein Aslygrund wäre?"
.
Lesen Sie den Artikel?
Zitat: "In zwei Prozent der Fälle sei der Asylentscheid widerrufen worden, weil sich beispielsweise die Situation im Herkunftsland verbessert oder ein Abschiebungshindernis wie eine Krankheit nicht mehr vorgelegen habe."
.
Ja wo hat das wohl gestanden?
Asylentscheid-Krankheit?
Lesen-Denken-Verstehen!<<

Abschiebehindernis.

Nicht Asylgrund.

Allerdings haben Sie schon Recht, der Absatz ist schlampig formuliert.

um 12:48 von NeutraleWelt

>>“Bleiben werden eh alle.“<<

Obwohl Sie da leider zum jetzigen Zeitpunkt bei unserer diesbezüglich unfähigen Regierung recht haben und da etwas Resignation mitschwingt werde ich persönlich mich niemals mit dieser Situation abfinden und Rechts wählen.

@12:48 von NeutraleWelt

>>...Das sind zwei durch ein "oder" verknüpfte Hauptsätze....<<
Das stimmt, bezieht sich hier aber auf die 2% der Fälle.
Ein negativer Bescheid ist auch ein Bescheid. Das bedeutet dann Abschiebung.
Diese Abschiebung wird durch Krankheit nicht wirksam und -oh Wunder- zieht einen aufschiebenden Bescheid nach sich.
Damit bleibt der negative Bescheid dennoch negativ, wird jedoch durch den Bescheid mit Abschiebehindernis so lange ersetzt, bis dieses Abschiebehindernis - hier: Krankheit- nicht mehr besteht und es ergeht der neuerliche negative Bescheid - er wird ersetzt.
Daraus dann Krankheit als Grund für ein Recht auf Asyl zu konstruieren (oder hier hineinzuinterpretieren) ist- mit Verlaub - abenteuerlich und falsch!

19. September 2019 um 11:07 von RenamedUser

Nur um die Wirkung Ihres Beitrags auf Außenstehende wie mich mal deutlich zu machen: Mit Worten wie Augenwischerei unterstellen Sie doch, genau wie die Rechtsradikalen, bei der Überprüfung sei etwas nicht richtig gelaufen. Vielleicht können Sie ja mal bei Artikeln zur Migration statt mit Unterstellungen eine sinn- und faktenbasierende Meinung niederschreiben.
Für mich gibt es hier überhaupt keinen Anhaltspunkt, dass irgendetwas nicht korrekt geprüft wurde. Sollten Sie belastbare Anhaltspunkte dafür haben, hören hier aber sicher alle gern zu.
Nichts für ungut.

@12:48 von NeutraleWelt

>>...Daher würde es da auch kein Asyl geben, welches man widerrufen müsste.
Dann hat also "das Amt" falsch entschieden, warum auch immer, und der Betroffene ist urplötzlich, aus heiterem Himmel erkrankt....<<

Sie verkennen, dass ein Asylbescheid positiv (also anerkennend) oder negativ (also ablehnend) sein kann. Beides Bescheide. Bei Krankheit wird lediglich das Abschiebehindernis widerrufen, also ein ablehnender Bescheid erstellt.
So schwer ist das doch eigentlich nicht zu verstehen, oder?

@08:59 von Hackonya2 - Na klar ich kaufe meinen...

...gefälschten Pass auch immer beim Dealer meines Vertrauens.

---

Satire beiseite,...
...vielleicht bin ich ja zu blauäuig aber ich wüßte jetzt nicht wo ich mir gefälschte Papiere besorgen könnte.

Was die hohe Erfolgsquote angeht denke ich das man den Zahlen glauben schenken kann.
Was im Umkehrschluß doch nur eines bedeutet.

Die Menschen die in Not zu uns kamen/ kommen sind doch ehrlicher als mancher (auch hier) annimt.

Das muß doch schmerzen, oder etwa nicht?!

@12:50 von Mischpoke West

Allen drei Problemen kann man entgegnen, diese wären ohne Asylanten ebenfalls vorhanden.
Die verschwindend geringe Zahl der Asylanten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung kann nicht maßgeblich als Ursache dieser Probleme herhalten.

@09:11 von Superschlau - Immmer....

...diese Schwarseher!

---

Man kann es denen aber auch nie recht machen, egal wie oft man sagt "es ist alles korrekt".

@12:54 von Bagheria

>>Auch wenn man Anssichten zigmal wiederholt, werden sie nicht richtig.<<

Da gebe ich Ihnen recht! Zumindest dann nicht, wenn sie falsch sind.

@09:21 von onkelbond - Sagt wer?

...Bitte geben Sie doch eine Quellenangabe für Ihre Behauptung an, oder stand die etwa im Artikel?

@ Gutmenschenspee...

>>> Ihre Geduld mit denen, die hier gern mit fake facts von rechtsaußen argumentieren ist immer wieder beeindruckend <<<
.
Was schwadronieren Sie denn hier von fake facts?
Wie selbst ihr Idol feststellen konnte, gibt es keine genauen Zahlen. Und durch googeln kann man durchaus die geschätze Anzahl von ca. einer "viertelmillion" Ausreisepflichtiger finden. Versuchen sie es mal.

@13:02 von Mischpoke West

Sie vergessen den Zusammenhang der Diskussion.
Es wird unterstellt, dass Asylbewerber große Probleme bereiten und das soll mit dieser Statistik bewiesen werden.
Hier wird jedoch lediglich darauf verwiesen, dass es mehr deutsche Opfer durch Asylbewerber gibt, als Asylbewerber Opfer von Deutschen werden! Eine Gesamtaussagen zu den absoluten Zahlen wird nicht herangezogen und damit ist diese Statistik als allgemeingültige Aussage für Probleme mit Asylanten nicht aussagekräftig.
Jedes Tötungsdelikt, wie auch jede Straftat ist zu verurteilen. Dabei ist die Herkunft des Täters völlig unerheblich!

19. September 2019 um 12:50 von Mischpoke West

Bitte erlauben Sie, ich muss mich bei Ihren Beispiele widersprechend einmischen:
1. Wohnungsmangel in Großstädten als Argument gegen Migranten ist in etwa so wahr wie der NPD-Spruch "Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg". Also nonsens oder ich spreche auch gern von Mist.
2. Steigende Sozialausgaben gibt es doch nur, wenn man schon mit Gewalt versucht Migranten am arbeiten zu hindern. Siehe Beitrag heute morgen im Moma.
3. Steigende kulturelle Konflikte pflege ich täglich in meiner Ehe! Was fällt Ihnen eigentlich ein so etwas negativ zu besetzen? Lieber mal über den Tellerrand gucken -das schützt vor Engstirnigkeit!

Ihre Beispiele halte ich für vorsichtig formulierte Fremdenfeindlichkeit, vorsichtig formuliert.

12:12 von Komplex einfach

<<11:17 von Sausevind

"Nein, es ist keine Augenwischerei.
Die Bundesregierung hat eine Anfrage der Linkspartei korrekt beantwortet."

Schön daß sie mich so bestätigen. <<

Nein, ich bestätige Ihre Ideologie nicht.
Versuchen Sie bitte nicht, mir Ihre Ideologie durch krude Argumentation in den Mund zu legen.

Um deutlich zu sein:
Ich verabscheue diese Ideologie.

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