Kommentare

Wozu die sinnlose Gewalt?

Die Fischer wollten nur ihrer Arbeit nachgehen. Warum muss man sie militärisch bedrohen?

@ Peter Goge 20:17

Falsche Wahrnehmung? Bedroht und angegriffen wurden doch nicht die Fischer sondern umgekehrt, diese haben russische Grenzbeamte angegriffen.

Das nennt man Diebstahl.

Was denken sie, wenn deutsche Boote illegal in fremden Gewässern arbeiten, was dann passiert.
Jeder Staat schützt, wenn er kann, seine Ressourcen.
Haben sie schon mal was vom Kabeljau Krieg gehört.

Russische Wirtschaftszonen

Wenn russische Großfangschiffe im Südatlantik oder vor der Küste Senegals die Meere abfischen, meldet sich niemand, wenn jetzt einige Boote der Nordkoreaner im Japanischen Meer fischen, werden gleich 80 Nordkoreaner festgenommen...dabei überschneiden sich mögliche Wirtschaftszonen.

Also das mit der ausschließlichen Zone stelle ich mal in Frage

In den Gebieten hat Russland auch ueberhaupt nichts verloren. Da muss die Regierung von Japan und Suedkorea mal durchgreifen. Was bildet Russland sich eigentlich ein, wer es ist??

Und nach der Karte die hier gezeigt wird, wuerde ich dass hier mit der ausschließlichen russischen Wirtschaftszone mal in Frage stellen:

https://www.tagesschau.de/ausland/russland-nordkorea-101.html

Nachdem zunächst ein nordkoreanisches Boot festgesetzt worden sei, habe ein zweites das Feuer eröffnet. Drei russische Grenzsoldaten seien verwundet, mehr als 80 Nordkoreaner festgenommen worden. Laut FSB ereignete sich der Vorfall in Russlands ausschließlicher Wirtschaftszone vor der Küste der Region Primorje.

Denn bei dieser Karte:

https://www.tagesschau.de/ausland/russland-nordkorea-101~magnifier_pos-0...

hätte ich gerne mal gewusst, wie da die Grenzverläufe sind. In dieser Karte sind keine Grenzverläufe eingezeichnet.

FSB greift ein?

Laut FSB ereignete sich der Vorfall in Russlands ausschließlicher Wirtschaftszone vor der Küste der Region Primorje.

Setzt die russische Obrigkeit jetzt schon den Geheimdienst gegen ausländische Fischer ein?

@Peter Goge, 20:17

„Die Fischer wollten nur ihrer Arbeit nachgehen. Warum muss man sie militärisch bedrohen?“

Haben Sie das hier gelesen: „Nach Angaben von Experten drängt die nordkoreanische Führung Fischer dazu, in der Hoffnung auf größeren Fang immer weiter auf das Meer hinauszufahren“?

Mit dieser Frage will ich allerdings keinesfalls andeuten, dass ich es in Ordnung finde, dass irgendjemand partikulare Ansprüche auf gemeinschaftliche Naturressourcen erhebt.

Verteidigungsbereit

An Stelle der russischen Marine wäre ich ein wenig vorsichtig, denn Nordkorea besitzt die Atombombe um sich zu verteidigen.

Auch die Menschen dort haben ein Recht auf anständige Versorgung

Außerdem:
auch die Menschen in Nordkorea haben ein Recht auf anständige Lebensmittelversorgung:

https://www.tagesschau.de/ausland/russland-nordkorea-101.html

Nach Angaben von Experten drängt die nordkoreanische Führung Fischer dazu, in der Hoffnung auf größeren Fang immer weiter auf das Meer hinauszufahren. Die Versorgung der Menschen in Nordkorea mit Lebensmitteln ist schlecht.

Dass muss besser werden mit der Lebensmittelversorgung in Nordkorea. Da erwarte ich von Kim mal deutlich mehr Taten damit dass besser wird.

Regeln beachten

Fischer dürfen nicht in fremden Gewässern fischen. Das dürften auch in Nordkorea bekannt sein. Und was sind das eigentlich für Fischer, die Waffen dabei haben und sofort das Feuer eröffnen?

re peter goge

"Wozu die sinnlose Gewalt?

Die Fischer wollten nur ihrer Arbeit nachgehen. Warum muss man sie militärisch bedrohen?"

Wer bedroht hier wen?

In Anbetracht mangelnder objektiver Information schlagen Sie sich ziemlich hurtig auf eine Seite.

um 20:17 von Peter Goge

Vielleicht sollten Sie den Artikel noch einmal lesen, speziell bezüglich der Frage, wer gegen wen Gewalt ausgeübt hat, und sich dabei überlegen, was die Funktion einer Küstenwache ist.

Vlt. weil sie illegal in

Vlt. weil sie illegal in fremden Gewässern fischen? Sollte man Taschendiebe auch unbedroht gewähren lassen, nur weil sie "Ihrer Arbeit nachgehen"?

Es gibt ein riesiges Problem in Russland

Aber: n-tv meldet in Russland gerade ein hochgefährliches Problem. Es geht um eine Explosion in einem Biowaffen-Labor!!

https://tinyurl.com/yy3e67w6
n-tv: Explosion erschüttert Biowaffen-Labor (DIENSTAG, 17. SEPTEMBER 2019)

Im Labor "Vector" wird zu Zeiten der Sowjetunion an biologischen Waffen geforscht. Dort lagern immer noch Pocken- und Ebolaviren. Eine Explosion in der Anlage endet glimpflich, hätte aber katastrophale Ausmaße annehmen können.

Bei einer Explosion und einem anschließenden Brand ist ein russisches Labor für Biowaffen beschädigt worden. Es bestehe jedoch keine Gefahr durch das Unglück in der Anlage in Sibirien, in der unter anderem Proben von Pocken- und Ebolaviren gelagert werden, erklärte die russische Gesundheitsbehörde Rospotrebnadsor.

Nach Behördenangaben explodierte eine Gasflasche, ein Arbeiter wurde verletzt.

hoffentlich ist da nichts frei geworden.

Wieso rechtfertigen Sie illegale Arbeit?

@20:17 von Peter Goge
Selbst wenn ich den Wunsch der nordkoreanischen Fischer - und so wie es erklärt wird, deren Regierung - verstehen kann, bleibt doch, dass ihre Tätigkeit offensichtlich illegal ist: Bürgerlich profanisiert "Diebstahl".

Die Sanktionen gegen Nordkorea müssen aufgehoben werden im Interesse der Bevölkerung.

Staaten und Grenzen - überholte Gesellschaftsformen

Unter anderem deswegen ist Politik das schmutzigste Geschäft überhaupt. Weil es starr an Gesetze und festgelegte Ordnungen geknüpft ist. Mit etwas mehr Emathiefähigkeit für die Bedürfnisse und Nöte benachbarter Völker oder Gemeinschaften -
"Die Versorgung der Menschen in Nordkorea mit Lebensmitteln ist schlecht." steht sogar als Begründung im Artikel - würde es dauerhaft überall Frieden (vielleicht sogar innige Freundschaft) geben. Die Meeresküste und damit die Fischereigebiete Russlands sind unsagbar groß - im Vergleich zum Not leidenden Nordkrea, und doch wird bei Grenzüberschreitung bis aufs Blut gestritten.

@Peter Goge

Verstehe Ihren Beitrag nicht. Die Russen haben ein nordkoreanisches Boot zurecht festgesetzt.
Die Nordkoreaner haben geschossen.
Sollten die Russen auf noch mehr Fischer warten, die dort illegal am Werk sind?

@Peter Gorge. Weil es üblich

@Peter Gorge.
Weil es üblich ist, seine Grenzen vor Eindringlingen zu schützen. So wie man es auch mit seiner eigenen Wohnung macht. Die Nordkoreaner würden es sicher auch nicht anders machen. Nur bei uns gilt das nicht mehr.

20:47 von karwandler

Zustimmung,wenn auch ungern.

Rechte Ecke?

@ Gerhard Raden:
Weil es üblich ist, seine Grenzen vor Eindringlingen zu schützen. So wie man es auch mit seiner eigenen Wohnung macht. Die Nordkoreaner würden es sicher auch nicht anders machen. Nur bei uns gilt das nicht mehr.

Dann kann man ja ahnen, woher der Wind weht.

@Demokratieschülerin

"Dass muss besser werden mit der Lebensmittelversorgung in Nordkorea. Da erwarte ich von Kim mal deutlich mehr Taten damit dass besser wird."

Da der "Kim" wahrscheinlich keine Kommentare bei der Tagesschau liest, sollten sie ihm das vielleicht besser persönlich sagen?

Im übrigen ist nur ein kleiner Teil Nordkoreas landwirtschaftlich nutzbar. Und ohne Treibstoff für die Landmaschinen... So ein Ochsengespann ist nicht sehr effektiv.

Sanktionen treffen immer die kleinen...

re barbarossa 2

" 20:47 von karwandler

Zustimmung,wenn auch ungern."

Muss ja nicht zur Gewohnheit werden. Sicher nicht ,-)

@ krittkritt

Die Sanktionen gegen Nordkorea müssen aufgehoben werden im Interesse der Bevölkerung.

Welche Sanktionen sollen denn genau aufgehoben werden? Und was hätte die unterdrückte Bevölkerung davon?

"Sinnlose Gewalt"

Wie die anderen Foristen bereits zurecht kommentiert haben, ist von Seiten der Russen hier zunächst mal alles richtig gemacht worden.

Nochmals

Wer bestimmt denn hier was? In Wirtschaftszonen gilt die 200 Meilen Regel. Da sich bei benachbarten Staaten diese Zonen in der Regel überschneiden, sollte so ein Streit vor Seegerichten ausgetragen werden. Nach dem internationalen Seerecht gilt immer eine gütliche Einigung. Faustrecht oder Kanonenbootpolitik ist keinesfalls erlaubt. Und was hat der russische FSB dort zu suchen? Etwa in die friedliche Regelung in Wirtschaftszonen eingreifen? Dazu gehören Absprachen unter Patrouillenbooten...aber nicht ein großmächtiges Festsetzen von 80 Nordkoreanern.

21:06 von karwandler

Trotzdem gute Nacht.

um 20:42 von leider

um 20:42 von leider geil:
"
Setzt die russische Obrigkeit jetzt schon den Geheimdienst gegen ausländische Fischer ein?
"
Die Grenztruppen Russlands unterstehen dem FSB.

Und jetzt können Sie nochmal raten,wieso der FSB eine Meldung raus gab mit dem Zusatz:
Wofür sind die
Grenztruppen Russlands zuständig - könnte das Aufgabengebiet etwa was mit dem Namen zu tun haben ?

Sanktionen betreffen Importe für Erdöl, Diesel und Kerosin,

@21:06 von leider geil
... Industriemaschinen, Transportfahrzeuge, Eisen, Stahl und andere Metalle dürfen an Nordkorea nicht verkauft werden, Handel mit Lebensmitteln ist beschränkt etc.

Meines Wissens sind diese Sanktionen noch in Kraft.
Dass sie eher die Bevölkerung treffen als die Führungsschicht war bisher bei allen Sanktionen der Fall.

@ landart (20:37): wo verlaufen dort denn diese Zonen?

hi landart

Wenn russische Großfangschiffe im Südatlantik oder vor der Küste Senegals die Meere abfischen, meldet sich niemand, wenn jetzt einige Boote der Nordkoreaner im Japanischen Meer fischen, werden gleich 80 Nordkoreaner festgenommen

stimmt, dass finde ich auch nicht gut.

Aber zu dem hier:

dabei überschneiden sich mögliche Wirtschaftszonen.

genau um zu wissen ob dass der Fall ist oder nicht, muesste man erstmal die Verläufe der Grenzlinien kennen. Aber aus der Karte die die Tagesschau zeigt, kann man dazu nichts erkennen. Da bräuchte es in den Karten mal mehr Details, nämlich die Verläufe der Grenzlinien. Die sind bis dato unbekannt.

Am 17. September 2019 um 21:03 von leider geil

"Rechte Ecke?"

Warum soll denn der Beitrag von Gerhard Raden aus der rechten Ecke kommen?

Kann man es auch ein wenig übertreiben mit der guten alten Nazikeule? Das ist ja schon krankhaft...

Gefilterte Information

@ Jazzman:
... ist von Seiten der Russen hier zunächst mal alles richtig gemacht worden.

Alles richtig? Kann sein. Wir verfügen jedenfalls nur über Informationen von russischen Staatsmedien. Und da filtert der FSB genau, was da raus geht.

@ Affen mit Waffen (20:51): Genau dass hier wissen wir nicht

hi Affen mit Waffen

Also ob dass hier zutreffend ist oder nicht:

Verstehe Ihren Beitrag nicht. Die Russen haben ein nordkoreanisches Boot zurecht festgesetzt.

wissen wir doch noch gar nicht. Dazu gibt uns die Tagesschau einfach zu wenig Fakten.

Die Nordkoreaner haben geschossen.

angeblich ja. Aber: gibt es dafuer Nachweise?? Ich weiss nicht. Wurden Waffen sichergestellt?? Wenn es allerdings stimmen sollte, dass russische Soldaten verletzt wurden von nordkoreanischen Fischern, dann wäre das natuerlich nicht in Ordnung.

@ Axtos

Im übrigen ist nur ein kleiner Teil Nordkoreas landwirtschaftlich nutzbar. Und ohne Treibstoff für die Landmaschinen...

Wo ist der Treibstoff denn? In den Militärfahrzeugen?

BRD hat schuld

Hätte das BRD-Regime auf Trump eingewirkt, Sanktionen aufzuheben oder noch besser Nordkorea wirtschaftlich unterstützt, so wäre es nicht zu diesem Vorfall gekommen. Solidarität mit Nordkorea!

20:49 von krittkritt

Wieso rechtfertigen Sie illegale Arbeit?

@20:17 von Peter Goge
Selbst wenn ich den Wunsch der nordkoreanischen Fischer - und so wie es erklärt wird, deren Regierung - verstehen kann, bleibt doch, dass ihre Tätigkeit offensichtlich illegal ist: Bürgerlich profanisiert "Diebstahl".

Die Sanktionen gegen Nordkorea müssen aufgehoben werden im Interesse der Bevölkerung.
///
*
*
Dann sollen die also auch in fremden Gewässern fischen und schiessen dürfen, diese nordkoreanischen Fischer?

@ christian1968

"Und was sind das eigentlich für Fischer, die Waffen dabei haben und sofort das Feuer eröffnen?" Am 17. September 2019 um 20:46 von christian1968

Das wären nicht ersten Fischer in der Menschheitsgeschichte, die etwas (oder jemanden) schmuggeln.

Alles richtig gemacht?

21:10 von Jazzman
Wenn Russland was macht, ist immer alles richtig...wer weiß das so genau...dazu wissen wir viel zu wenig und Skepsis über FSB-Aktivitäten Russlands ist immer angebracht.
Selbst als das internationale Seegericht in Hamburg die Freilassung ukrainischer Matrosen forderte, bewegte sich Russland keinen Millimeter. Und jetzt die Verhaftung von 80 Fischern und das unter Nachbarländern. Dabei unterhält Russland selbst große Fangflotten mit Mutterschiffen auf allen Weltmeeren.

@ der kleine Bürger

Russland setzt seinen Geheimdienst gegen ausländische Fischer ein. Nichts anders hat der User mit dem schönen Namen "leider geil" doch gesagt.

@ Peter Goge

"Wozu die sinnlose Gewalt? Die Fischer wollten nur ihrer Arbeit nachgehen. Warum muss man sie militärisch bedrohen?" Am 17. September 2019 um 20:17 von Peter Goge

Nur weil Deutschland jetzt gar keine schützenswerte Grenzen mehr hat, heißt es nicht, dass alle andern Nationen auf der Welt die Grenzen ebenfalls aufgegeben haben. Da darf eben keiner einfach so mal durch.

@ Jaroslaw P

BRD hat schuld. Hätte das BRD-Regime auf Trump eingewirkt, Sanktionen aufzuheben oder noch besser Nordkorea wirtschaftlich unterstützt, so wäre es nicht zu diesem Vorfall gekommen.

Das wäre dann die Mundraub-These. Interessant.
Aber hat das böse "BRD-Regime" wirklich Einfluss auf den edlen Donald Trump?

@ Jaroslaw P. (21:22): Nordkorea alleine nicht ueberlebensfähig

hi Jaroslaw P.

Also mit dem hier:

Hätte das BRD-Regime auf Trump eingewirkt, Sanktionen aufzuheben oder noch besser Nordkorea wirtschaftlich unterstützt, so wäre es nicht zu diesem Vorfall gekommen. Solidarität mit Nordkorea!

wäre ich mal etwas vorsichtig. Denn ich gebe offen zu, dass ich es so sehe dass Nordkorea alleine wirtschaftlich als auch sonst nicht ueberlebensfähig ist. Von daher wuerde ich eine Wiedervereinigung mit Suedkorea zu einem gemeinsamen Korea begrueßen.

Aber dazu muessen erstmal die ganzen Atomwaffen weltweit abgeruestet werden. Und da muessen die USA, England, die NATO, die EU, die Bundesregierung, Frankreich, Israel, Indien und Pakistan sowie Russland und China den ersten Schritt machen.

Denn nur so kann die Welt in Frieden existieren.

@ krittkritt

... Industriemaschinen, Transportfahrzeuge, Eisen, Stahl und andere Metalle dürfen an Nordkorea nicht verkauft werden, Handel mit Lebensmitteln ist beschränkt etc.

Das Zeug würde ich auch ohne international verbindliche Sanktionen nicht an ein Regime verkaufen, das mich mit Worten und mit Atomraketen bedroht.
Ist außerdem die Frage, ob NK zahlen kann.

@ Tada (21:26): Mit dem hier haben Sie recht

hi Tada

Mit dem hier:

Das wären nicht ersten Fischer in der Menschheitsgeschichte, die etwas (oder jemanden) schmuggeln.

haben Sie ja recht. Es ist nicht in Ordnung, wenn Fischer Waffen haben und rumballern. Gar keine Frage.

Aber es ist eben die Frage, ob Russland diese Gebiete zu recht beansprucht oder nicht und ob diese Seegebiete wirklich zur einer aussschließlichen russischen Wirtschaftszone gehören oder nicht.

Weiterhin stellt sich daraus die Frage, ob diese Festsetzung rechtmäßig war oder nicht. Diese Frage sehe ich als ungeklärt (also völlig offen) an.

@ Tada

Nur weil Deutschland jetzt gar keine schützenswerte Grenzen mehr hat, heißt es nicht, dass alle andern Nationen auf der Welt die Grenzen ebenfalls aufgegeben haben. Da darf eben keiner einfach so mal durch.

Das wissen die nordkoreanischen Fischer aber vielleicht noch nicht.

Lächerlicher Vorfall

der sich in Luft auflösen wird, dafür sind die zwei Parteien zu gut befreundet.

@landart - Haben Sie den Beitrag gelesen?

20:37 von landart:
"[...] wenn jetzt einige Boote der Nordkoreaner im Japanischen Meer fischen, werden gleich 80 Nordkoreaner festgenommen [...]"
> Wenn die Nordkoreaner beim Fischen in den russischen Hoheitsgewässern russische Grenzsoldaten verletzen, kann sowas schon mal vorkommen.

"[...] dabei überschneiden sich mögliche Wirtschaftszonen."
> Kann es sein, dass diese "möglichen Wirtschaftszonen" mit alternativen Fakten und gefühlten Wahrheiten verwandt sind?

Nachbarland

@21:22 von Jaroslaw P.
Sie sind ja gut, was hat jetzt Deutschland mit dem Fischereistreit im Japanischen Meer zu tun? Russland als Nachbarstaat mit gemeinsamer Grenze zu Nordkorea mit grundsätzlich gleicher ideologischer Grundhistorie wäre zuerst einmal gefragt, seinen Freunden im Süden zu helfen...wo bleibt eigentlich die russische Hilfe? Und wenn diese Freunde ein paar Fische fangen - meinetwegen in sich überschneidenden Wirtschaftszonen, so darf nach internationalem Seerecht grundsätzlich keine Gewalt eingesetzt werden...erst müssen sich die enstprechenden Gremien absprechen. Der Gewalteinsatz Russland ist nach dem Seerecht illegal.

@ Tada (21:30): Sie haben es wohl immer noch nicht verstanden

@ Tada

Nur weil Deutschland jetzt gar keine schützenswerte Grenzen mehr hat, heißt es nicht, dass alle andern Nationen auf der Welt die Grenzen ebenfalls aufgegeben haben.

Sie haben es wohl immernoch nicht vestanden, dass fuer die Grenzen in der EU jetzt die EU und nicht mehr die Mitgliedsstaaten verantwortlich sind. Fuer den Schutz der EU-Außengrenzen ist die EU zuständig und niemand sonst.

Und an den EU-Binnengrenzen sind keine Kontrollen mehr erlaubt und dass trifft nicht nur auf Deutschland zu, sondern auch fuer alle anderen EU-Mitglieder. Kontrollen sind nur noch an den EU-Außengrenzen zulässig und dafuer ist die EU zuständig.

Dass heißt aber nicht, dass die EU keine Verantwortung zur Aufnahme von Fluechtlingen hat, weil sie ebenfalls Hauptschuldige ist an den ganzen Fluechtlinsströmen zusammen mit USA, England, NATO, Russland, China und anderen.

Von daher kann sich die hier nicht aus der Verantwortung ziehen sondern hat genauso Fluechtlinge aufzunehmen wie USA.

Hunger, aber immerhin die Atombombe

@ Axtos:
Im übrigen ist nur ein kleiner Teil Nordkoreas landwirtschaftlich nutzbar. Und ohne Treibstoff für die Landmaschinen...

Immerhin scheint der Treibstoff-Vorat für die Interkontinentalraketen nicht so schnell auszugehen. Und wenn es nicht gelungen ist, Landmaschinen oder Medikamente zu entwickeln, für die Atombombe hat es ja gereicht.

@ Der kleine Puti Nist (21:34): als manche Sache wuerde ich scho

hi Der kleine Puti Nist

Also ich wuerde sowas schon an Nordkorea verkaufen (Industriemaschinen, Landwirtschaftsmaschinen, Rohstoffe wie Eisenerz, Aluminium, Messing)

Denn Eisen kann man nicht nur militärisch verwenden sondern auch zivil beim Häuserbau (Eisenträger fuer tragende Wände).

Und wer bedroht denn bitte hier wen:

Das Zeug würde ich auch ohne international verbindliche Sanktionen nicht an ein Regime verkaufen, das mich mit Worten und mit Atomraketen bedroht.

Die USA, England, Frankreich, Israel, Indien, Pakistan, Russland und China bedrohen den Rest der Welt mit ihren Atomwaffen und mit Worten. Alle diese ganzen Drohungen von Trump im Wahlkampf mit Atomwaffen gegen Deutschland und die EU vergessen??

Und wer hat denn bislang als Einziges die Atomwaffe ZWEIMAL eingesetzt??
Richtige Antwort: USA!!

Wo es gewesen ist: Nagasaki und Hiroshima.

Und beide Abwuerfe waren absolut unnötig und Völkerrechtsverbrechen. Warum also soll sich Nordkorea nicht schuetzen?

@ krittkritt

... Industriemaschinen, Transportfahrzeuge, Eisen, Stahl ...

Nach der anstrengenden Entwicklung der Atombombe hat es dann doch nicht mehr für so komplizierte Gerätschaften wie Industriemaschinen oder Transportfahrzeuge gereicht.

@ Tada

Nur weil Deutschland jetzt gar keine schützenswerte Grenzen mehr hat, heißt es nicht, ...

Das stimmt nicht ganz. Deutschland hat ein kleines Stück EU-Außengrenze und das ist bestens geschützt.

@leider geil - Warum sollte sich der FSB so etwas ausdenken?

21:19 von leider geil:
"Alles richtig? Kann sein. Wir verfügen jedenfalls nur über Informationen von russischen Staatsmedien. Und da filtert der FSB genau, was da raus geht."

Laut dem Beitrag der TS stammt die Information vom FSB selbst.

Wenn die Meldung falsch wäre, müsste es dafür auch einen nachvollziehbaren Grund geben. Aus Spaß oder Langeweile fischt kein Grenzschutz 80 nordkoreanische Fischer aus dem Meer. (Denen es in russischer Gefangenschaft womöglich besser geht als in nordkoreanischer "Freiheit".)

Fällt Ihnen irgendein möglicher Grund ein?

@landart - Etwas konkreter bitte!

21:41 von landart:
"Der Gewalteinsatz Russland ist nach dem Seerecht illegal."

Können Sie das bitte konkretisieren? Welches Gesetz bzw. welcher Paragraph verbietet es einem Grenzschutz, in den eigenen Hoheitsgewässern ausländische (bewaffnete!) Fischer festzusetzen?

PS: Ich finde es übrigens sehr amüsant, dass Sie mit fanatischem Eifer das Vorgehen Nordkoreas verteidigen.

Am 17. September 2019 um 21:22 von Jaroslaw P

"BRD hat schuld
Hätte das BRD-Regime auf Trump eingewirkt, Sanktionen aufzuheben oder noch besser Nordkorea wirtschaftlich unterstützt, so wäre es nicht zu diesem Vorfall gekommen. Solidarität mit Nordkorea!"

Sie haben Recht,

aber mit BRD oder „The Greatest Ever“ hat das gar nichts zu tun.

Sonntag, 28. Juli 2019

„Nordkorea hat ein wegen angeblicher Grenzverletzung vor über einer Woche festgesetztes russisches Fischerboot mit 17 Fischern aus Russland und Südkorea wieder freigegeben.

Nordkorea hatte die Mannschaft wegen Verstoßes gegen die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen festgehalten, nachdem das Boot in nordkoreanisches Gewässer eingedrungen war.“

Ist schon lange her, aber

„Im Westen nichts Neues.“

Neue Beziehungen

Die neue Freundschaft zwischen Nordkorea und Amerika ?

Fischer

Manche haben aber auch Sorgen: Ein Missverständnis wird bestimmt beredet oder wer den Fehler gemacht hat geklärt und dann ist gut. Wer glaubt den wegen so einem Vorfall wird gleich Krieg ausbrechen?

Kennen sie nicht das Seerecht?

@21:40 von Nachfragerin
Wenn sie die Übereinkommen zum internationalen Seerecht kennen würden, müssten sie sich sehr zurücknehmen, wie übrigens die meisten Foristen hier, die die russische Sichtweise favorisieren. Was da Russland gemacht hat ist definitiv illegal...Wirtschaftszonen in Seegebieten sind keine Grenzen im Sinne von Landgrenzen. Punkt.

Die Russen fischen die Weltmeere leer

Die russische Fangflotte (Fabrik-Schiffe) hält sich nur selten an weltweite Schonfristen für Jungfische. Rücksichtslos werden die Weltmeere (Nordsee, Schwarzes Meer, Pazifik) abgefischt. Ich wüßte auch nicht, wer die stoppen könnte (Putin?).

Den anderen Flotten bleibt oft nichts anderes übrig, als immer weiter raus zu fahren. Da verirrt man sich schon mal in andere Gewässer. Das machen die Russen auch ständig.

Fischers Fritze fischt frische MPi AKM

Die offenbar erstaunliche Schießfreudigkeit der nordkoreanischen Fischer ist schnell erklärt; die werden einfach ein paar bewaffnete Aufpasswauwaus dabei gehabt haben, z. B. Arbeiter-und-Bauern-Rotarmisten (entsprechen etwa den Kampfgruppen in der DDR), oder auch Personal der Grenztruppen. Zum Vergleich taten Werktätige in der DDR, die im Sicherheitsbereich des Grenzgebietes arbeiteten, dies oft auch unter dem wachsamen Auge freundlicher Herren mit der berühmten "grünen Waffenfarbe". Im Hinblick darauf, dass die DDR ein Paradies der Freiheit und Selbstbestimmung im Vergleich zur DVRK war, darf man nicht damit rechnen, dass derlei Sicherheitsbestimmungen unter den Kims irgendwie laxer gehandhabt werden.

Warum diese nun geschossen haben, kann unterschiedliche Gründe haben - mag sein, dass ein simpel gestrickter Kommisskopp der Ansicht war, einen Angriff auf die Juch'e abwehren zu müssen, oder ob man vielmehr einfach nicht erwischt werden wollte, um die jetzige Situation zu vermeiden.

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