Ihre Meinung zu: Ein Jahr Baukindergeld: Ein Drittel des Geldes ist schon weg

13. September 2019 - 13:07 Uhr

In Deutschland werden so viele Häuser und Wohnungen gekauft wie noch nie - auch wegen des Baukindergeldes. Die Bundesregierung zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz. Fast ein Drittel der Fördermittel ist schon aufgebraucht.

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Kommentare

Erst wenn der letzte Quadratmeter ...

dichtbetoniert ist, wird man darüber nachdenken, woher die Luft zum Atmen kommt. Wenn wir immer mehr werden udn die Ansprüche immer weiter steigen, siegt die Ungemütlichkeit für alle über den Biedermeier für einige.

Das ist eine gute Nachricht

"" Seit dem 18. September 2018 ist es möglich, für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie einen staatlichen Zuschuss von 1200 Euro je Kind und Jahr zu erhalten. Ausgezahlt wird das Geld über zehn Jahre. Familien mit einem Kind können also 12.000 Euro bekommen, Familien mit zwei Kindern 24.000 Euro. Bis Ende 2020 stehen 9,9 Milliarden Euro zur Verfügung.""
#
Denn Wohnungen werden dringend gebraucht. Das kann dann auch dazu führen das die Mieten nicht in den " Himmel " steigen. Ist genügend Wohnraum vorhanden dann wäre damit ein großes Problem schon viel kleiner. Angebot und Nachfrage regelt das.

Juhu!

Es ist schon recht ungewöhnlich, wenn eine Regierung statt über die Ausgaben zu klagen diese bejubelt. Aber wo doch die Banken keine Zinsen mehr zahlen, ist es doch toll, wenn durch staatliche Zuschüsse die Preise für "Betongold" dank steigender Nachfrage anziehen.

So viele Häuser und Wohnungen gekauft ...

Ob das am Baukindergeld liegt, ist nicht unbedingt erwiesen.
Und wie viele der gekauften Wohnungen sind zuvor von Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt worden?
Wäre auch mal interessant zu wissen!
Durch Umwandlung wird die Anzahl der Mietwohnungen dezimiert.
Das Hauptproblem "zu wenig bezahlbare Mietwohnungen" wird so noch verschärft.

Ich persönlich bin der Meinung, daß jede Person die...

...Möglichkeit erhalten sollte sich Eigentum in Form einer Imobilie in seinen Leben anzuschaffen.
Und das unabhängig von jeglichen Maßnahmen die daran gekoppelt sind ob man Kinder hat.

---

Denn wo bleibt da der Grundsatz der Gleichberechtigung?
Der fehlt eben.

Alle die es sich nicht leisten können oder wollen, sollten dann aber eine bezahlbare Mietwohnung sich leisten können.

Ja, Kinder sind für eine Gesellschaft wichtig.
Aber was ist mit den Menschen, die nicht keine Kinder haben können oder wollen?

Sind das denn schlechte Bürger?

Mit nichten. Es gibt gnügend Gründe warum ein Mensch kein Kind hat.

Das ist so ähnlich wie die jetzt diskutierte Grundrente.
Sie muß kommen.
Aber wer profitiert denn am Ende davon?
Denn nicht jeder schafft die 35 Beitragsjahre.

Es gibt viele Möglichkeiten unseren Staat gerechter zu machen.
Was im Umkehrschluß auch bedeutet, daß die Menschen im Staat glücklicher sind.

Und das widerum nützt jedem.

Verschwendung

Geld für Besserverdiener, die sich SOWIESO schon ein Haus leisten können. Und den Armen wird immer gesagt, es sei "leider" kein Geld da - für Bildung udgl.

Förderung des Mittelstandes

Der Staat kümmert sich für meine Begriffe zu viel um sozial Schwache. Das Baukindergeld ist endlich einmal eine Förderung für den Mittelstand und ist damit sehr zu begrüßen.

Makler verteuern die Immobilien

"Aus Sicht der Immobilienbranche mache es Häuser, Wohnungen und Grundstücke sogar noch teurer. In vielen Fällen schlage der Verkäufer die Prämie auf den Preis auf." Was den Preis erheblich verteuert, sind u.a. die horrenden Maklerkosten. Beim Immobilienverkauf haben Makler kaum Pflichten, sie können "das Blaue vom Himmel" herunterfantasieren. Baumängel, Altlasten, Vorkaufsrechte ... um alles muss der Käufer sich bemühen, wenn er Glück hat, steht ihm der Notar zur Seite. Für diese Arbeit bekommt der Notar in den meisten Fällen wesentlich weniger als ein Makler.
Makler müssen nur eins: Herumgucken, in Clubs und Vereinen herumscharwenzeln und hören, wer umziehen/verkaufen will. Oft bieten sie auch eine kostenlose Schätzung der Immobilie an, um einen "Fuß in der Tür zu haben". Zudem: Je höher der Verkaufspreis, desto höher die Maklerprovision - also hat er kein Interesse, sich für den Käufer, der zahlen muss, einzusetzen - im Gegenteil.
Maklergebühren für KäuferInnen minimieren /abschaffen

Umnachtung aller

"Die meisten Eltern----von maximal 40.000 Euro. "

-> wer so wenig verdient sollte sich besser keine Häuschen bauen/kaufen um dann nicht ein Leben lang in der Schuldenfalle zu sitzen.

"Gebaut und gekauft wurde ..... Bestandsimmobilien."

-> Kein Wunder weil in den Zentren für die geförderte Einkommensklasse längst alles viel zu teuer ist.
Nur noch nicht so wertige Bestandsimmobilien kann man sorry es sich dann leisten...

Das Förderprogramm krankt vor allem aus o.g. Gründen an den absurd geringen marktfernen Grenzen, die rein ideologisch motiviert sind..
Man macht Familien weiss sie könnten sich das leisten, das ist eigentlich ein Verbrechen.

Deshalb entsteht dadurch kaum Wohnraum.

Aber ist alles o.k. - Hauptsache der Meinungsmainstream wird befriedigt und kein Problem gelöst.

Da ist inzwischen sogar als vorletzter die FDP ins Ziel gekommen und nörgelt nun auch schon unqualifiziert daher.

Gute Nacht.

Der Bauwirtschaft passt das nicht

"Zudem wird bemängelt, dass ein Großteil der Anträge für Bestandsimmobilien gestellt wird" Wer bemängelt das? Die Bauwirtschaft bemängelt das natürlich, weil sie bei der Renovierung von Bestandsimmobilien nicht so zum Zuge kommt, wie beim Neubau.

Aber das Baukindergeld ist nun einmal zum Eigentumserwerb für Familien gedacht. Es ist kein Konjunkturprogramm für die Bauwirtschaft - und das ist auch gut so.

verpaßte Gelegenheit

Wieder einmal eine verpaßte Gelegenheit Stadtentwicklung zu steuern. Ein solches Baukindergeld dürfte niemals für ein freistehendes Einfamilienhaus verwendet werden, sondern nur für Immobilien in dichten urbanen Gefügen, in denen die wichtigsten Funktionen verfügbar sind und ÖPNV funktionieren kann.

es ist ja inzwischen allgemein anerkannt, @biocreature

dass es keine gute Idee ist, wenn jede Person ein eigenes Auto hat und fährt. Vielleicht reicht es auch irgendwann zu der Erkenntnis, dass wir auch nicht ausreichend Platz und Ressourcen haben, dass jedermann sein eigenes Haus hinstellt.

Hässliche Neubauten

Das Bild zeigt viele hässliche Neubauten, wie man es vielerorts sieht. Leider verdienen sich die Bauträger dumm und dämlich, während die irregeleiteten Käufer, auch durch das Baukindergeld, wie die Lemminge in die Falle tappen, verführt durch "Baukindergeld" und Regierungslobbyisten, die dadurch zur Wiederwahl animieren wollen. Die Subventionsempfänger haben schon vorher "bezahlt", indem nämlich das für den Bau Angesparte durch die hohen Preissteigerungen (im letzten Jahr im Durchschnitt 4,4% bei Neubauten) und die fehlende Verzinsung in seiner realen Kaufkraft an Wert verloren hat. In dreißig Jahren will dann keiner mehr in dem gezeigten Neubaugebiet wohnen, das Weiß ist dann grau geworden, die Gebäude müssen dann aufwändig saniert werden. - Sinnvoller wäre es, das Staatsgeld in den gemeinnützigen und hoffentlich hochwertigen Wohnungsbau zu investieren.

13:22 von DeHahn

Aber wo doch die Banken keine Zinsen mehr zahlen, ist es doch toll, wenn durch staatliche Zuschüsse die Preise für "Betongold" dank steigender Nachfrage anziehen.

Ja, das stimmt. Der Nutznießer des Baukindergeldes ist letztendlich nicht die Familie, sondern im Ergebnis der Unternehmer, Makler oder wie die Immobilienhaie noch alles heissen.

arbeitnehmer,

die an der unteren skala der verdienstmöglichkeiten sind und z.t. vier oder fünf kinder haben, werden bis zum sanktnimmerleinstag nicht in den genuss dieses unsozialen baukindergeldes gelangen.

hier werden wieder mal die besserverdienenden gepampered, typisch Union halt (und ja, die Hartz-IV-einrichter SPD haben brav mitgestimmt).

und komm mir jetzt bloss keiner mit "wer ehrlich arbeitet und...". genau das machen auch die, die wenig verdienen, aber trotzdem mal wieder in die röhre schauen. in ballungsgebieten zwangsweise, weil sie sich trotz kindern keine grössere wohnung nicht leisten können und in der küche schlafen müssen, die bratröhre vor augen.

13:51 von Andymania

Und den Armen wird immer gesagt, es sei "leider" kein Geld da - für Bildung udgl.

Naja, ganz so ist es nicht. Das Baukindergeld ist einkommensgebunden: 75.000 € Höchsteinkommen + 15.000 € je Kind.

Und für die "Armen" wird auch was getan! Deutschland jammert auf hohem Niveau.

@Karsten der Laurige

diese bösen sozial schwachen. sollen sie doch sehen, wo sie bleiben...ich fass es nicht!

13:53 von Karsten der Laurige

warum schreiben sie nicht noch rein 50 % des Bundeshaushaltes ist für Soziales
würde ihre These untermauern und den Jammerern mal die Augen öffnen

das stimmt sicher

durch das Baukindergeld wird nicht unbedingt eine Wohnung gebaut
aber Menschen schaffen sich Wohneigentum an
schon allein das rechtfertigt die Sache, trägt zur Sicherheit im Alter bei
man kommt mit weniger Rente zurecht - weil spart sich die Miete
auch die Gesellschaft hat nen Vorteil - dem muß man kein Altenheimplatz subventionieren
weil der zahlt den selber durch den evt. Verkauf der Immobilie

@DeHahn 13.22

die Nachfrage ist doch vorher schon da. Ob Mieten oder Kaufen, die Leute brauchen Wohnraum. Spätestens bei Familiengründung eben mehr und anderen als die Singles. deshalb ist es gut, wenn sich junge Familien frühzeitig Eigentum leisten können und unabhängiger vom Mietpreis werden. Das ist auch ein Schritt zur Altersvorsorge in Zeiten unsicherer Rentenfinanzierung Von daher eine gute Sache!

@ Andymania (13:51)

"Geld für Besserverdiener"

Den Angaben nach wurden ca. 60% der Anträge von Familien mit einen zu versteur. Einkommen von € 40.000,- gestellt. Bedeutet diese Familie hat (nach dem Splittingtarif) ca. € 34.500.- netto im Jahr, das sind € 2.875.- netto im Monat. Sie meinen, das ist eine Familie, die in Deutschland (Europa?) zu den "Besserverdienenden" gehört. Meinen Sie gar, die währen Teil der Oberschicht?
Sie sollten solche Niedrigverdiener nicht gegen die ausspielen, die noch weniger haben.

Trotz Baukindergeld

können sich in Deutschland Millionen Bürger kein Haus und keine Eigentumswohnung leisten.
Wer glaubt sie sich leisten zu können, sollte sich erlauben seine Zukunft aus verschiedenen Seiten zu betrachten. Aus persönlichen Sicherheitsdenken kann man dann auch zweifelhafter werden. Baukindergeld tilgt schließlich nicht alle Schulden.

Der Staat unterstützt lediglich die gut verdienende Bauwirtschaft. Sozialer Wohnungsbau kostet nur Geld. Da kommt nichts bei raus.

Das bis zu 20 % von Bürgern unruhig werden, weil sie sich vergessen fühlen, hat in Berlin noch keiner bemerkt.

In Deutschland wird gekauft

In Deutschland wird gekauft wie noch nie, jedoch nur von den Reichen....

Bezeichnend, dass Deutschland mit einer Wohnungseigentumsquote von 51,4% mit der Schweiz das Schlusslicht in Europa bildet und zudem deutlich unter dem Europa-Durchschnitt liegt.
In Osteuropa sieht es da deutlich besser aus (Beispiel Rumänien: 96,8%) aber Hauptsache, die Mär vom schönen Leben in Deutschland wird aufrechterhalten.....

@ Karsten der Laurige (13:53)

"Der Staat kümmert sich für meine Begriffe zu viel um sozial Schwache. Das Baukindergeld ist endlich einmal eine Förderung für den Mittelstand und ist damit sehr zu begrüßen."

Da mit diesen Maßnahmen der Staat sowohl sozial Schwache (rechnen Sie bitte nach),
als auch Menschen aus dem Mittelstand hilft, sehe ich bei Ihnen nur den Drang, sich über die Aufgabe des Staates und uns allen, sozial Schwache und Benachteiligte zu unterstützen, uns solidarisch zu zeigen, negativ auszulassen (um die kümmert sich der Staat schon "zu viel"?).
Warum spalten Sie unnötigerweise?

Wie bitte?

"60 Prozent hatten ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen von maximal 40.000 Euro"

Zu versteuerndes Einkommen heißt also "brutto". Mit dem zugehörigen Nettoeinkommen bekommt man von einer Bank wie viel Kredit? Welche Raten kann sich so jemand leisten?

Ich bin kein Profi in Immobilienfinanzierung. Aber mit 40000€ und 2 Kindern hat man etwa 2500€ netto im Monat. Da sind keine großen Abzahlungsraten möglich, selbst bei 1% Zinsen.

Das heißt solche Leute wohnen entweder in Gegenden, in denen Immobilien sehr billig sind oder sie haben reichlich geerbt (oder im Lotto gewonnen) um sich in einem Ballungsraum etwas leisten zu können.

Also nette Idee das Baukindergeld. Es trägt nur leider nichts zur Lösung des Problems der fehlenden Wohnraums in Ballungsgebieten bei.

Dass solche "Wohltaten" üblicherweise von den Verkäufern relativ schnell "eingepreist" werden wurde ja schon erwähnt.

Offenbar mehr Schein als Sein

Seehofer: „Das Baukindergeld entlaste zugleich den Mietwohnungsmarkt (…)“

Tatsächlich?: „Nur etwa ein Viertel des Geldes wurde für Neubauten genutzt, drei Viertel für den Kauf von Bestandsimmobilien“.

Außerdem erwähnenswert (aus der hier verlinkten Meldung „Baukindergeld besser als sein Ruf?“):

„Aus Sicht der Immobilienbranche macht das Baukindergeld Häuser, Wohnungen und Grundstücke zudem teurer. In vielen Fällen schlage der Verkäufer die Prämie auf den Verkaufspreis auf, warnte der Zentrale Immobilien-Ausschuss bereits zu Jahresbeginn“

Und ein Blick über den nationalen Gartenzaun wäre sicher kein Fehler (erfolgreiche Konzepte nachmachen übrigens auch nicht!):

„Fazit der Autoren der IW-Studie: Die Politik sollte verstärkt Ideen aus dem Ausland aufgreifen, die "oft sehr effektiv" seien - wie etwa eine Reform der Grunderwerbsteuer oder eine Deregulierung der Notarkosten. Diese würden - anders als das Baukindergeld - "die öffentlichen Haushalte deutlich weniger belasten"“ Wirklich.

@frosthorn 14.19

es ist ja inzwischen allgemein anerkannt,dass es keine gute Idee ist, wenn jede Person ein eigenes Auto hat und fährt." ??? Mitnichten! Wer auf dem Land lebt UND arbeitet, ist meist auf das Auto angewiesen und bei Paaren mit unterschiedlichen AG eben beide. Das Auto bedeutet Mobilität und Unabhängigkeit. Das mag für grüne Fundis und Großstädter verpönt sein für klar denkende Menschen nicht

@Vielleicht reicht es auch irgendwann 14:19 von frosthorn

" zu der Erkenntnis, ..."
das wäre die 'Erkenntnis' des 'Verbrauchers'.

Es gibt aber auch genauso die Seite der 'Anbieter'.
Vielleicht reicht es da auch mal zu der 'Erkenntnis',
dass nicht jede 'Dienstleistung mit 240% (140) Profit rechnen darf.

Hinweis:
das Durchschnittseigenheim ist am Ende der Abzahlungszeit 2,4 x bezahlt worden.
Selbst abzüglich einer hoch gerechneten Inflationsquote von 100% (= 20 Jahre)
wären das die 'bereinigten' 140%.

Irgendwann stößt da jede 'Profitrechnung' vollkommen CO2-frei an ihre Systemgrenzen.

Nachfrage

"die Nachfrage ist doch vorher schon da" @deutlich
.
Wahnsinnig interessant: Essen, Trinken, Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen.
.
Tatsache: Die Wirtschaft hat das Bestreben, aus freien Gütern knappe Güter zu machen, weil sich damit der Preis steigern lässt. Deshalb hat Nestlé in Afrika viele Brunnen gekauft und kann so erreichen, dass die Menschen das Wasser zu einem hohen Preis bei Nestlé kaufen müssen. Das nennt man BWL.
.
In meiner Jugend hatte meine alleinerziehende Mutter eine Sozialwohnung. Später haben die Städte und Kommunen die Sozialwohnungen für´n Appel und ´n Ei verkauft, und die Mietblase ging los. Eigentlich ist es die Aufgabe des Staates, für alle Menschen bezahlbaren Wohnraum zu garantieren, statt den Immobilienmarkt zu befeuern.

Die sozial schwachen sind

Die sozial schwachen sind nicht umsonst sozial schwach. Ich kann es nicht mehr hören.
Wer fördert eigentlich den Normalverdiener?
Der wird immer nur geschröpft - so lange bis es kaum noch einen Unterschied gibt zwischen ihm und dem sogenannten sozial schwachen.
Nur wer arbeitet und spart kann sich ein Haus leisten. So einfach ist das!
Wenn Leute Häuser vom Kindergeld bauen können stimmt was nicht!!

13:15 von Rumpelstielz

Erst wenn der letzte Quadratmeter dichtbetoniert ist, wird man darüber nachdenken,
woher die Luft zum Atmen kommt.
.
.... irgendwo muß ein ja Mensch wohnen

Es werden so viele Häuser und

Es werden so viele Häuser und Wohnungen gekauft wie noch nie aber doch nicht wegen des Baukindergeldes ( ein Unnötiges Mitnahmegeschenk ) sondern wegen der extrem niedrigen Hypothekenzinsen. Bei 0,5% Zins ist kaufen ja viel preiswerter als zur Miete zu wohnen.

Wohnraum fördern

Ich finde es richtig, Wohnungseigentum zu fördern in einer Zeit, wo befristete Arbeitsverhältnisse gang und gäbe sind. Ob der Bonus für das Kinderkriegen noch zeitgemäß ist, wage ich zu bezweifeln. Bei der Vergabe von Fördergeldern sollte man endlich berücksichtigen, dass die unbebauten und noch nicht versiegelten Flächen in Deutschland sehr endlich sind. Man sollte anfangen, kleinere Wohneinheiten (geringere Raumgröße), z.Bsp. mit Zisternen im Garten, Brauchwasserleitungen, Außentreppen in die andere Etagen (spart Bau- und Heizkosten), kleineren Fensterflächen zu bauen (es gibt schon sehr viele gute Ideen von Architekten / Bauplanern, auch in anderen Ländern). Gerade bei weiterer Bebauung sollte man nicht das Thema Erderwärmung / Klimaverschiebung außer Acht lassen, sondern auch hier angehen. Dafür sollte es Fördergelder geben, auch wenn man keine Kinder hat. Oder soll die Elterngeneration, wenn die Kinder ausgezogen, weil erwachsen geworden sind, die Fördermittel zurückzahlen?

@Namensverwurster

"Förderung des Mittelstandes
Der Staat kümmert sich für meine Begriffe zu viel um sozial Schwache. Das Baukindergeld ist endlich einmal eine Förderung für den Mittelstand und ist damit sehr zu begrüßen."

Das Baukindergeld ist in meinen Augen auch eine gute Sache. Aber wie Sie zu Recht darauf hingewiesen haben sollte sich der Staat auch darum kümmer das die Menschen die das Baukindergeld nicht nutzen können, weil sie es nicht leisten können zu bauen, dass auch diese Menschen sich die Mieten leisten können.

Da laut Aussagen

das Meiste in den Bestand fließt, sind das Milliarden die keinen neuen Wohnraum schaffen. Auch mit dem Steuergeld derjenigen die sich keinen privaten leisten können.
Wie viele neue Wohnungen hätten für diese Milliarden gebaut werden können, wenn man so baut das die Kaltmieten unter 8 € liegen.
Aber das interessiert ja niemanden.

@ frosthorn (14:19)

",... dass wir auch nicht ausreichend Platz und Ressourcen haben, dass jedermann sein eigenes Haus hinstellt."

Mal abgesehen von den grundsätzlichen und auch philosophischen Implikationen, die Ihre Aussage enthält, möchte ich Sie fragen, wem dann das Eigentum (wo wir dann wohnen) gehört. Kann ja nur zwei (?) Alternativen geben: entweder ist der Staat/die Allgemeinheit Eigentümer oder es herrscht, wie schon in vielen Wirtschaftsbereichen eine Eigentumskonzentration. Haben Sie durchdacht, welche Folgen, welche politischen und sozialen Implikationen das Eine oder das Andere hätte?
Die dritte Variante, die wir heute haben, sieht so aus, dass (heute die Hälfte) ein großer Teil der Bevölkerung, sich von anderen (Privaten) abhängig macht, weil es Ihr unmöglich ist, was einst sehr einfach und ein Grundbedürfnis/Grundrecht war, nämlich im Eigenen Haus, in der eigenen Hütte, auf eigenem Grund zu wohnen/leben.

@ Karsten der Laurige

Jede Familie sollte in die Lage versetzt werden, sich Wohneigentum anzuschaffen. Dazu wären billige Baugrundstücke vom Staat und vereinfachte Bauvorschriften nötiger als Baukindergeld und andere Subventionen.
Die Altersarmut würde ohne Mieten vermieden.

Wohnungsnot?

Ich bin Jahrgang 1952.
Bis zu meinem 7.Lebensjahr wohnte ich mit meinen Eltern bei meinen Großeltern. Wir lebten auf einem Zimmer, das gleichzeitig als Küche und am Samstag als Badezimmer diente. Als Badewanne diente eine Zinkbadewanne, die mit heißem Wasser gefüllt wurde und auch von den Großeltern benutzt wurde. Einen Luxus wie eine Waschmaschine hatten wir nicht. Als meine Eltern mit viel Mühe 1961 ein Haus bauten, war dieses (Dachschrägen voll gerechnet) 70 qm groß.
Zu viert - inzwischen war mein Bruder geboren - hatte jeder von uns etwa
18 qm zur Verfügung. Wir kamen uns wie Könige vor. Neulich las ich, daß jeder Bundesbürger im Schnitt über 46qm verfügt. Das ist das zweieinhalbfache dessen, was uns damals zur Verfügung stand. Mit meiner Frau bewohne ich jetzt eine Wohnung mit 82 qm Fläche. Mehr als ausreichend! Wie dann gesagt werden kann, es fehle an Wohnraum, muß also an der Form der Verteilung des bestehenden liegen. An der reinen Fläche liegt es nicht.

14:01 von draufguckerin

>>Was den Preis erheblich verteuert, sind u.a. die horrenden Maklerkosten.<<
Das mag zutreffen aber vermutlich nicht aus Sicht des Maklers.
>>Zudem: Je höher der Verkaufspreis, desto höher die Maklerprovision - also hat er kein Interesse, sich für den Käufer, der zahlen muss, einzusetzen - im Gegenteil.<<
Auch das ist richtig. Aber meines Wissens ist Makler kein Beruf für den man eine bestimmte Ausbildung braucht. Da haben (vermutlich) wir beide den falschen Beruf ergriffen.

13:53 von Karsten der Laurige

Der Staat kümmert sich für meine Begriffe zu viel um sozial Schwache.

Um sozial Schwache soll sich der Staat ja kümmern.

Das Baukindergeld ist endlich einmal eine Förderung für den Mittelstand und ist damit sehr zu begrüßen.

Der Mittelstand ist doch nicht der Zahlungsempfänger des Baukindergeldes. Es sind die Familien.

Allerdings ist es so, dass, sobald die Nachfrage auf Eigenimmobilien steigt, sei es aufgrund der niedrigen Zinsen als auch durch Zuschüsse (hier: Baukindergeld) die Preise wachsen wie die Pilze im Wald.

Im Ergebnis haben die Familien nicht viel von dem Baukindergeld, weil aufgrund der angestiegenen Baupreises dieses wieder "aufgefressen" wird.

Das Bild zum Artikel zeigt eines der großen Probleme ...

... nämlich kleine Häuser mit nicht mehr als 5 Etagen. Und das bei akuter Wohnungsnot und rasant steigenden Mietpreisen.

In München ist es nicht anders. Dort, wo man beherzt ab 10+ Etagen planen müsste, um der Lage durch entsprechendes Angebot Herr zu werden, hemmen Stadtplaner, Regulatorien und natürlich auch pure kommerzielle Interessen sinnvolle Bautätigt im Sinne bezahlbaren Wohnraums.

Merksatz 1: Was knapp ist, kann teurer verkauft werden.
Merksatz 2: In Zeiten von Negativzinsen sind Immobilien (neben Aktien) die renditestärkste und sicherste Anlageform

Die Regierung zeigt keinen glaubwürdigen Handlungswillen. Hätte sie den, müssten Quadratmeterpreise gedeckelt und dort, wo überhöht, abgeschmolzen werden. Gleichzeitig müsste Bauen verbilligt und bezahlbarer Wohnraum subventioniert werden, damit die Motivation bei Bauherren nicht sinkt.

Alternativ müsste es einen "Mietfreibetrag" geben, der die Bürger entlastet und sich am Mietspiegel orientiert.

Handeln? Null!

Angesichts dieser Umverteilung ...

von Steuergeldern aus dem Staatssäckle in die Taschen der Baufirmen ohne nachhaltigen Mehrwert - die Fördersumme ist längst eingepreist - muttet die aktuelle Abwehrhaltung von SPD - Politikern gegenüber Klimafonds schon sehr skuriel an (Siehe https://www.tagesschau.de/inland/klimaschutz-147.html).

Dabei hätte man da noch alle Möglichkeit diese Idee vernünftig auszuverhandeln! ... Und zwar so, daß sie vor allem eine Grundlage für Kleinsparer böte ein wenig Vermögen für die Rente aufzubauen ohen dafür mit ihrem sauer verdienten Geld risikoreich an den Börsen spielen zu müssen. Die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung würde allgemein steigen und günstigstenfalls sogar der Druck auf Immobilienkauf- und Mietpreise sinken, weil es endlich wieder Alternativen zu Immobilienspekualtionen gibt.

DAS wäre mal verantwortungsvolle Politik mit Weitsicht! - Baukindergeld hingegen ist verschenken von Steuergeldern zum Dienste einer Brange der es aktuell nich mal schlecht geht!

Ich kann die Euphorie über

Ich kann die Euphorie über das Baukindergeld nicht so ganz teilen. Gut ist, dass Familien eine Immobilie erwerben können - dies ist nicht zuletzt eine wichtige Form der Altersvorsorge. Allerdings wurde durch das Baukindergeld wohl nur 1/4 an Neubauten bzw. Neubauwohnungen geschaffen, der weit überwiegende Teil des Geldes diente zum Erwerb von Bestandsbauten bzw- Bestandswohnungen. Das Wohnraumproblem, insbesondere in den Großstädten wird damit nicht gelöst. Zu guter letzt: Natürlich sind durch diese Finanzierungsmöglichkeit auch die Immobilienpreise angestiegen. Nutznießer waren/sind somit vor allem die Haus- und Wohnungseigentümer.

"Kritik an fehlender Wirkung"

und dieser FDP-Aussage schließe ich mich an.

Im Grunde Klientelpolitik und Wahlpropaganda was die GroKo da ersonnen hat. Bezahlbarer Wohnraum für alle sollte das Ziel sein und nicht für einen kleinen Kreis.

Und wenn schon Förderung, dann nicht mit solch einem groben Fehler: es wird nicht nur der Bau sondern auch der Kauf gleichermaßen gefördert. Was soll der Quatsch, es soll doch neuer Wohnraum geschaffen werden.

Neuer Wohnraum wird dadurch höchstens sehr beschränkt u. außerhalb der Städte geschaffen. Bei Immobilien in der Stadt handelt es sich meist um schon existierenden Wohnraum. Und dort werden höchstwahrscheinlich die Mieter verdrängt!

Bei 0,9% Zinsen für 10 Jahre fest....

....zahlt eine Familie für ein 300.000-Euro-Reihenhaus 2.700 Euro Zinsen im Jahr. Bei 2 Kindern bekommt sie 2.400 Baukinderkeld. Eine Familie wohnt somit für 25 Euro im Monat in einem Reihenhaus, wofür Mieter 1.500 Euro zahlen müssen.
Was ist das für ein Blödsinn?! Typisch CSU Baukindergeld, Auto-Maut, Herd-Prämie, etc.

14:55 von Schwarzseher

>>Bezeichnend, dass Deutschland mit einer Wohnungseigentumsquote von 51,4% mit der Schweiz das Schlusslicht in Europa bildet und zudem deutlich unter dem Europa-Durchschnitt liegt.
In Osteuropa sieht es da deutlich besser aus (Beispiel Rumänien: 96,8%) aber Hauptsache, die Mär vom schönen Leben in Deutschland wird aufrechterhalten.....<<
Schließen Sie daraus dass es den meisten Rumänen deutlich besser geht als den meisten Deutschen und Schweizern?

Baukindergeld...

Die FDP würde die Förderung am liebsten komplett abschaffen. Das Baukindergeld verfehle seine Wirkung, da die angespannten Märkte der Großstädte nicht profitierten, kritisiert die Partei.
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Ja,ja die FDP... oder wie war schon in den 80ern der Wahlslogan...Die Partei der Besserverdienenden...

Baukindergeld...

Wohneigentum ist und bleibt die beste Altersversorgung ! Und das beste, man nutzt sie sofort ! Von daher ist das Baukindergeld vollkommen richtig. In Grunde profitiert der Staat, die Gemeinden und die Wirtschaft ja auch wieder davon. Von daher eine gute Sache.

@16:20 von Adeo60

Hier teile ich ohne wenn und aber Ihre Meinung.

Gruß
Anna-Elisabeth

Eigenheimzulage

Am besten die Eigenheimzulage , wie sie 1996 eingeführt wurde, wieder einführen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eigenheimzulage
Da gab es beim Neubau, doppelt soviel, wie bem Altbau. Wenn dann der Markt wieder passt kann man sie ja wieder reduzieren, bzw. streichen.

Darstellung: