Ihre Meinung zu: Trump entlässt Nationalen Sicherheitsberater Bolton

10. September 2019 - 19:17 Uhr

Wieder muss jemand aus dem engsten Zirkel um US-Präsident Trump gehen: Diesmal trifft es den Nationalen Sicherheitsberater Bolton. Seine Dienste würden nicht mehr benötigt, teilte Trump über Twitter mit.

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Kommentare

Auch ein blindes Huhn...

naja, den Rest kennt man ja.

Das war eine richtige Entscheidung. Es ist gut, dass neben den wenigen Stimmen der Vernunft die es einst in der Regierung gab auch so ein Wahnsinniger seinen Posten räumen muss.
Dessen Vorschläge sind zu einer Befriedung irgendeiner Situation niemals geeignet gewesen.

Well done, Mr. President!

Dies war zur Abwechslung mal eine gute Entscheidung.

Trump: Regieren mit der Drehtüre

Das Ein- und Auswechseln von Ministern, Beratern und sonstigen Personalressourcen ist im Regierungsgeschäft normal - bis zu einem gewissen Grad. Bei Trump regiert aber offensichtlich die Drehtüre.

Trump wechselt sein Mitarbeiter wie seine Meinungen. Am Vormittag in den Himmel gelobt, aber Nachmittag mit einem Tritt in den Hintern hinaus befördert.

Das Problematische ist: Trump's Entscheidungen sind kaum je sachgeleitet und am Interesse des Landes ausgerichtet, sondern immer nur daran bemessen, was sie ihm persönlich nützen. Konkret: was hilft ihm bei der Wiederwahl ? Hier hat Bolton nicht geliefert, weil er ihn in ein außenpolitisches Desaster nach dem anderen laufen ließ.

Weniger Kanten und Ecken.

Unabhängig von Ursache, Hintergründe und Ablauf der Bolton Entlassung, so war diese Entlassung richtig und überfällig. Man hätte Bolton jedoch nie einstellen sollen. Zu hoffen ist das die Politik Washingtons demnächst etwas weniger Kanten und Ecken hat.

Gott sei Dank

Der größte Falke ist weg. Die Welt kann etwas aufatmen

Die USA haben viele Einwohner,

da bleiben Trump noch eine Menge Leute übrig, die er einstellen und feuern kann.

Trumps Personalkarussell

Jetzt fehlt nur noch der eigene Rücktritt und dann ist Ruhe

Von Trump geht keine Gefahr aus.

Es ist amüsant wie oft Trump gefährliche Unberechenbarkeit vorgeworfen wird. Die Realtät ist ganz anders. Mit dieser Entscheidung sollte es den Panikmachern noch klarer werden, dass Trump in seinen verbleibenden 5 ½ Jahren Amtszeit nichts riskantes machen will oder wird.

rer Truman Welt

Der Einzige, der bisher nicht gefeuert wurde, jedoch aus meiner Sicht am besten gleich als erster hätte gefeuert werden sollen, heißt Donald Trump! Daß der einmal seinen freiwilligen Rücktritt erklärt, wäre phantastisch, ist aber leider ebenso unwahrscheinlich wie die Möglichkeit, daß die Zwillingstürme in Manhattan gar nicht einem Terrorakt zum Opfer anheim gefallen wären und deshalb noch dort stehen. Alles nur Wunschträume!

Gut so.

Bolton ist einer der schlimmsten Kriegsbefürworter und Kriegshetzer, die westliche Regierungen je hatten.

Auch wenn die ganze Trump-Regierung eine Katastrophe für die Welt ist, so ist sie doch durch die Entlassung Boltons ein Stück besser geworden.

Gut so.

BAS

busi­ness as usu­al
Hire and Fire

Endlich einmal eine

Endlich einmal eine vernünftige Entscheidung, wenn auch überfällige Entscheidung.

Trump hin oder her...

Jedenfalls ist der seit ewigen Jahren fungierende Kriegstreiber Bolton nun vom Tisch.

Deshalb wird Trumps Art, Politik zu betreiben aber nicht besser. Im Gegenteil: Er ist unberechenbar, da er seine Berater wechselt, wie andere Menschen ihre Unterwäsche.

19:40, realite

>>Gott sei Dank
Der größte Falke ist weg. Die Welt kann etwas aufatmen<<

Solange Stephen Miller Trumps Senior Advisor ist, gibt es keinen Grund zum Aufatmen.

Soll man ihn jetzt loben?

Schlimm genug, dass es die so genannten Hardliner gibt.

Aber soll man Trump loben, dass er ihn entlassen hat, wenn von vornherein klar war, dass es ein Fehler sein würde, ihn zu berufen ?

Trump als die „letzte verzweifelte Antwort der gekränkten weißen alten Männer“ erwies sich als: Amateur.

Wir müssen froh sein, wenn ein Tag vergeht, an dem sich die Welt für ihn nicht schämen muss.

Ich hoffe, die Antwort auf Trump wird sein, dass wieder ein Profi im Weißen Haus regiert.

20:02, DoJo

>>Deshalb wird Trumps Art, Politik zu betreiben aber nicht besser. Im Gegenteil: Er ist unberechenbar, da er seine Berater wechselt, wie andere Menschen ihre Unterwäsche.<<

Nur Stephen Miller ist seit Wahlkampfzeiten an vorderster Stelle dabei. Und niemand nimmt ihn wahr. Das macht ihn viel gefährlicher als Leute wie Bannon oder Bolton.

@ realite (19:40): na endlich...das war höchste Zeit

hi realite

stimmt in der Tat. Dieser Abgang war höchste Zeit. Endlich ist dieser Extremist aus dem Weißen Haus raus. Aber wer weiss, wie viele rechtsextreme Falken dort noch unterwegs sind. Die gehören ebenfalls entfernt.

Aber mit dem Abgang von Bolton ist wenigstens die Gefahr eines neuen Weltkrieges etwas gebannt, wenn auch noch nicht vollständig, solange die us-Atomwaffen noch nicht abgeruestet sind.

Hier hat Trump

richtig gehandelt. Bolton war ein Kriegstreiber und daher kein guter Berater für Trump. Der möchte doch auch den nächsten Wahlkampf noch für sich entscheiden.

Wer den Commander-in-Chief in ein ...

... Fiasko wie die "Taliban-Gespräche" laufen lässt, erntet sein "You are fired !".

Bolton rangierte in der amerikanischen Politk unter der Kategorie "Hardliner". Ein Sicherheitsberater muss Überblick besitzen, ein globaler Stratege sein und Netzwerke zwischen allen sicherheitsrelevanten Institutionen und Diensten am Laufen halten. Nicht geliefert.

Bolton mag weg sein, aber es ist nicht zu erwarten, dass Trump eine unabhängige Persönlichkeit wählt, die sich eine eigene Meinung leistet.

Seit dem Weggang von Tillerson, Kelly, McMaster und Mattis gab es - um es mit den Worten des Letzteren zu sagen - keine "Erwachsenen im Raum".

Die Freude über diesen Abgang sollte bis zur Ernennung des Nachfolgers warten.

Bolton

war für einen der friedlichsten Präsidenten der USA bisher eine Fehlbesetzung. Friedlich muss man natürlich für einen US-Präsidenten stark relativieren, doch erstaunlicherweise hat er bislang eher den Friedensnobelpreis verdient, als sein Vorgänger.

Trump wird immer sympathischer

Genau so ist es richtig.

Gott sei Dank!

Endlich ist dieser Kriegsbefürworter weg! Die Welt ist nun wieder ein klein wenig sicherer geworden.

Man kann Trump hier ja nun keine Unberechenbarkeit bescheinigen. Der permanente Personalwechsel weist schon eine gewisse Konstanz auf!

Gute Entscheidung

Na das ist doch mal eine gute Nachricht.
Was Mr. Pompeo jetzt wohl denkt ?

das wird vlt. noch spannend

ich traue Bolton durchaus zu, von sich aus gegangen zu sein. ein falke, ja, aber einer mit rückgrat (wenn man denn was positives an ihm finden möchte). so einer wird nicht den mund halten, wenn Trump weiter behauptet, er hätte ihn entlassen. und Trump mag von sich ja in den höchsten tönen denken, aber Bolton ist weitaus besser vernetzt in Washington und innerhalb der Republikaner, als es Trump lieb sein wird.

Dass Trump den

Dass Trump den außenpolitischen Hardliner Bolton entlässt, zeigt vor allem eines: Trump hat keine Linie, er feuert alle, die sich trauen, ihn zu widersprechen - und seien es die härtesten Falken.

Gottseidank!

Ich halte Bolton für einen der größten Gefährder des Weltfriedens. Je weniger Einfluß er hat, desto besser.

Der Sicherheitsberater eines US-Präsidenten ist eine ...

... Schaltstelle im Regierungsbetrieb, welche ein bestimmender Faktor in der Entscheidung über Krieg und Frieden ist.

Er mag eine pointierte, durch profunde Recherche und von seinem Stab gelieferte Analysen gestützte Meinung haben: aber er sollte frei von verbissenen Leidenschaften sein. In Bolton's Sicht auf die Iran-Politik musste man Zweifel haben, ob hier nüchterne Analyse die Feder geführt hat.

Gute Aktion

mit Bolton fliegt der größte Säbelrassler und Kriegstreiber aus der Regierung, ohne dass er einen Krieg vom Zaum brechen konnte. Das kann nur positiv sein

20:21, Wegelagerer34

>>Bolton
war für einen der friedlichsten Präsidenten der USA bisher eine Fehlbesetzung. Friedlich muss man natürlich für einen US-Präsidenten stark relativieren, doch erstaunlicherweise hat er bislang eher den Friedensnobelpreis verdient, als sein Vorgänger.<<

Finden Sie die "Trump der Friedensfürst"-Erzählung nicht selbst ein wenig albern?

Was ist an dem denn friedlich?

Ich ...

weiß nicht ob eine der vielen Vorgängerregierungen der Vereinigten Staaten von Amerika so viel Personal verschlissen hat wie die Regierung des US Präsidenten Donald Trump.

Es ist erschreckend, ...

...dass Trump mir tatsächlich auch mal gefallen kann! Abbruch der Gespräche mit den Taliban und nun auch noch Boltons Rauswurf. Reift der Mann am Ende doch durch das Amt? Zu wünschen wäre es uns allen!

Bei Trump muss man in der Causa Bolton hinterfragen ...

... welches Motiv ihn leitet, gerade jetzt einen Paukenschlag wie die Personalie Bolton in die Medienlandschaft knallen zu lassen.

In der "Sharpie-Gate-Affäre" um Hurricane Dorian in Alabama hat er sich in der amerikanischen Öffentlichkeit derart lächerlich gemacht, dass nicht nur Late-Night-Shows, Comedians und das Netz vibrieren, sondern auch die eigenen Leute keine Worte mehr finden.

Hinzu kommt, dass die Umfragen allgemein und auch in Richtung Wirtschaft nach unten zeigen.

Die Frage nach einem Ablenkungsmanöver steht berechtigt im Raum.

20:26, suomalainen

>>aber Bolton ist weitaus besser vernetzt in Washington und innerhalb der Republikaner, als es Trump lieb sein wird.<<

Das ist zweifellos richtig.

Ein Kriegstreiber geht, die Chancen auf Frieden steigen!

"You are fired!"

Erst einmal eine herrvoragende Meldung, dass dieser Kriegstreiber geschasst wurde.

Mal schauen wer als nächstes an die Stelle von Herr Bolton kommt.

re Gelenkte-Dem-De, um 19:47

Fast bin ich geneigt, Ihnen zuzustimmen - wären da nicht die “verbleibenden 5 1/2 Jahre Amtszeit“ :-).

Bolton ist weg....

lieber Hschmidt, ich stimme Ihnen vollends zu !
Sie schreiben : Na, das ist doch mal eine gute Nachricht.
(...und fragen :) "Was Mr. Pompeo jetzt wohl denkt ?"

Also ich bin zwar kein Hellseher, aber ich bin sehr sicher, Mompeo denkt :==>"Wann bin ich dran?"

fathaland slim 20.45

nun, er zieht Truppen aus Gebieten ab, in dem US-Soldaten Kriege führten. Bei seinen Vorgängern wars andersrum. Aber natürlich wurde der Friedensnobelpreisträger nur durch finstere Machenschaften und Pech in Libyen hineingezogen...

Donald Trump hat mit Abstand

Donald Trump hat mit Abstand die meisten Leute die sich moralisch am anderen Ende der Welt bewegen.
Ein glücklicher Tag daß er sich von einem solchen getrennt hat.

@ Bürokratenchinese, um 20:22

Da nähert sich das Verhalten eines Menschen punktuell annähernd der Normalität - und schon genießt er die ersten Sympathien.
Ebenso verfrüht wie verfehlt!

@ fathaland slim um 20:45

"Finden Sie die "Trump der Friedensfürst"-Erzählung nicht selbst ein wenig albern?

Was ist an dem denn friedlich?"

Sie waren doch einer der vielen die hier in unserem Forum für Frau Clinton Stimmung gemacht hatten. Als angeblicher Linker, muss man sich das erst einmal trauen, den Clinton Clan zu unterstützen.

Wäre diese Frau Präsidentin geworden, hätten wir nicht nur m.M.n. schon weitere Kriege an der Backe. Bisher nutzt Herr Trump, Twitter wie eine Maschinenpistole, hat aber noch keinen eigenen Krieg vom Zaun gebrochen. Er muss mit dem Erbe der Vorgänger insbesondere mit dem Bush und Clinton Clans zurechtkommen und mit dem verfilzten und korrumpierten "Checks and Balances" im Pentagon und den über einem Dutzend Geheimdiensten.

Ich bin vor allem gespannt, welche Köpfe rollen werden nach der Mueller Untersuchungsschlappe, die keinerlei russischer Beeinflussung zu Tage gefördert hat, wohl aber eine Menge Fragen bezüglich des FBI und dem Clinton Clan, dessen Bodycount weiter steigt.

@DB_EMD: Reifung im Amt ...

... wäre in der Tat für alle innenpolitisch und global durch seine Politik Betroffenen - und das sind ziemlich viele Menschen - wünschenswert.

Aber das ist und bleibt eine Illusion. In den USA ist man schon froh, wenn er im Rest seiner Amtszeit keine Verfassungskrise auslöst. Global spüren alle die Auswirkungen des von ihm ohne Strategie und Verstand angezettelten Handelskriegs und der damit verbundenen konjunkturellen Abkühlung auch materiell.

Das Motiv für den Rauswurf Boltons mag noch nicht transparent sein. Vernunft ist die am wenigsten wahrscheinliche Variante.

Wer wird Nachfolger von Bolton?

Wer hier jubelt, dass Trump einen Falken entlassen hat, der sollte besser warten bis der Nachfolger benannt wurde. Wer da einen Pazifisten erwartet, der hat sich wahrscheinlich mehr als grob verschaetzt. Ich tippe mal vorsichtig auf Stephen Miller, mit dem wuerden wir einen Falken bekommen, der noch einen Zacken schaerfer als Bolton waere.

Bolton hatte angeboten

Bolton hatte angeboten zurückzutreten und Trump feuert ihn via tweet. Der Typ hat einfach nichts presidential an sich

20:58, deutlich

>>fathaland slim 20.45
nun, er zieht Truppen aus Gebieten ab, in dem US-Soldaten Kriege führten. Bei seinen Vorgängern wars andersrum. Aber natürlich wurde der Friedensnobelpreisträger nur durch finstere Machenschaften und Pech in Libyen hineingezogen...<<

Was hat er denn bisher an Truppen abgezogen?

Wo und wann?

Wie viele Soldaten?

Welche Konflikte hat er befriedet?

@ Pilepale

Ich bin vor allem gespannt, welche Köpfe rollen werden nach der Mueller Untersuchungsschlappe, die keinerlei russischer Beeinflussung zu Tage gefördert hat, ...

Die russischen Einmischungen bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl hat Mueller zweifelsfrei nachgewiesen.

Warum Trump

er hat seine Wirtschaft gefödert und keine Krieg geführt und soweit möglich seine Wahlversprechen zumindest versucht zu halten. Sowas ist allerdings bei uns keine Thema, den mit Koaltionsverhandlungen und Vertrag kann sich bei uns jede Regierung herausreden.

@20:11 von fathaland slim

"Nur Stephen Miller ist seit Wahlkampfzeiten an vorderster Stelle dabei. Und niemand nimmt ihn wahr. Das macht ihn viel gefährlicher als Leute wie Bannon oder Bolton."

Ich habe dessen Vita gerade mal bei Wiki verfolgt und dabei wurde mir fast schlecht.

Frühe Verbindungen zur "Alt Right" wie zur "Tea-Party" und dazu natürlich homophob hoch 3.
Und ein gutes Gespann mit dem Trump-Schwiegersohn Jared Kushner und Steve Bannon, dem politischen und menschlichen Misanthropen schlechthin.

Damit wird die US-Politik ein noch unkalkulierbareres Risiko, als ohnehin schon.

Da es zur Zeit noch andere unkalkulierbare Politiker auf dem Globus gibt sehe ich insgesamt keine lange Zukunft mehr für halbwegs intelligente Individuen. Leider.

21:27, MichlPaul

>>Warum Trump
er hat seine Wirtschaft gefödert und keine Krieg geführt und soweit möglich seine Wahlversprechen zumindest versucht zu halten. Sowas ist allerdings bei uns keine Thema, den mit Koaltionsverhandlungen und Vertrag kann sich bei uns jede Regierung herausreden.<<

Wirklich ärgerlich, dieser Parlamentarismus und diese lästigen Verträge.

Handelskriege fördern die Wirtschaft natürlich ungemein.

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